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  1. #41
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    V.a. ist ein "Ankündigungshupen" ein kurzes und rücksichtsvolles, kein Dauersignal bzw. mehrfaches.
    .
    Gruß, DJ

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    "Wir haben in Deutschland keine Radwegebenutzungspflicht!" Ulrich Kasparick, ehem. parlamentarischer Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums

  2. #42
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Mann, sind das wieder Storys hier!

    Aber zum Mittelfinger fällt mir noch was ein. Ich bin ja Triathlet und habe mal nach einer Ampelkreuzung außerorts im Auto fahrend einen Artgenossen überholt. Schön ruhig, mit viel Abstand (wie immer) und grinsend eine aufmunternde Geste dazu. Zurück kam ein ziemlich unmissverständlicher Stinkefinger. Vielleicht dachte er, ich wollte ihn auf den Feldweg zwingen?

    Wollte das nur mal in den Raum werfen, damit Ihr Euch die Gesten genau anschaut, bevor Ihr zum besagten Finger "greift".

    Es bleibt dabei: Setzt Euch zuhause hin, schaltet eine ordentliche Online-Anzeige, die, wenn Ihr einigermaßen tippen könnt, in 20 Minuten erledigt ist, und überlasst den Rest dem Staat. Das ist besser als alle Gesten, Schlägereien, und schont das Herz mehr, als wenn Ihr immer alles runterschluckt.

    @Thomasch: Kein Wunder, sind bei unserer IC so viele Dresdner. Was ist da bloß los??
    .
    Genau das ist die "Beste" Lösung, nur wenn kein Ergebniss kommt ist es doch frustrierend.

    Bleibe eigentlich immer ruhig, aber gestern war es mal wieder so weit. Der Typ überholt mich und geht direkt hinter mir in die Eisen. Konnte gerade noch so ausweichen. Seine direkte Reaktion " Ihr Doper müsst bestraft werden von uns".

    Ich fuhr auf dem Radstreifen?

    Natürlich hatte er ein Kennzeichen von ME.

    Frage mich echt was in denen vorgeht.
    "Der Sieg in einem Wettkampf kennt kein Spiegelbild." Herr Dr. Rosen

  3. #43
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    Zitat Zitat von büttgen Beitrag anzeigen
    Genau das ist die "Beste" Lösung, nur wenn kein Ergebniss kommt ist es doch frustrierend.

    Bleibe eigentlich immer ruhig, aber gestern war es mal wieder so weit. Der Typ überholt mich und geht direkt hinter mir in die Eisen. Konnte gerade noch so ausweichen. Seine direkte Reaktion " Ihr Doper müsst bestraft werden von uns".

    Ich fuhr auf dem Radstreifen?

    Natürlich hatte er ein Kennzeichen von ME.

    Frage mich echt was in denen vorgeht.
    Er ist auf den Radstreifen geschwenkt, um Dich auszubremsen??

    Und Du hast ihn gleich angezeigt???

    Die Polizei ist verpflichtet, jeder Anzeige nachzugehen, keine Sorge. Die wird nicht einfach so mangels Zeugen oder Beweise eingestellt, sondern der Täter bekommt garantiert was ab.
    .
    Gruß, DJ

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  4. #44
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen

    Und Du hast ihn gleich angezeigt???

    Die Polizei ist verpflichtet, jeder Anzeige nachzugehen, keine Sorge.
    .
    kleine Ergänzung, nicht zur Polizei gehen, um die Anzeige aufzunehmen, die sind Meister im Abwiegeln (macht ja schliesslich Arbeit, so eine Anzeige). Brief an die zuständige Staatsanwaltschaft.
    Hier nicht mehr aktiv. Kontakt: https://mucradblog.wordpress.com/

  5. #45
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    Zitat Zitat von martl Beitrag anzeigen
    kleine Ergänzung, nicht zur Polizei gehen, um die Anzeige aufzunehmen, die sind Meister im Abwiegeln (macht ja schliesslich Arbeit, so eine Anzeige). Brief an die zuständige Staatsanwaltschaft.
    Das ist vielleicht bei Euch so, aber mir haben mehrere Polizisten einschließlich des Präsidiumsleiters gesagt, dass Sie jede Online-Anzeige aufnehmen *müssen*, die bei ihnen eingeht. Etwas anderes ist es, wenn Ihr persönlich vorbei geht und jemand keinen Bock hat, was zu tippen. Ist mir auch genau ein Mal passiert, der hat aber ordentlich Probleme bekommen!
    .
    Gruß, DJ

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  6. #46
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    ...
    Aber zum Mittelfinger fällt mir noch was ein. Ich bin ja Triathlet und habe mal nach einer Ampelkreuzung außerorts im Auto fahrend einen Artgenossen überholt. Schön ruhig, mit viel Abstand (wie immer) und grinsend eine aufmunternde Geste dazu. Zurück kam ein ziemlich unmissverständlicher Stinkefinger. Vielleicht dachte er, ich wollte ihn auf den Feldweg zwingen?
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    Genau das sind die Folgen dieser Erlebnisse, die mir eigentlich am meisten zu denken geben.
    Man ist von den vielen Idioten, welche einen tagein tagaus völlig grundlos provozieren und gefährden so stark geprägt, dass man hinter jeder Aktion eines anderen nahezu automatisch erst einmal etwas negatives vermutet. Man fängt an, zumindest ein ansatzweise paranoides Verhalten an den Tag zu legen, welches die Anzahl der "gefühlten" Angriffe logischerweise noch potenziert.
    Das wird einem natürlich ab und an bewusst, man beschließt, wieder viel offener und unvoreingenommener an die anderen Verkehrsteilnehmer heranzugehen und diese (eigentlich selbstverständliche) Einstellung hält dann genau bis zu dem Zeitpunkt, an dem wieder ein Autofahrer der Meinung ist, seinen Wagen als Waffe missbrauchen zu müssen indem er mit geringstem Abstand überholt, neben einem reinzieht, einen ausbremst, etc...


    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    @Thomasch: Kein Wunder, sind bei unserer IC so viele Dresdner. Was ist da bloß los??
    .
    Hier gibts eben ne Menge frustrierter Wendeverlierer, die sich freuen, es mal wieder jemandem so richtig zeigen zu können und es garnicht erwarten können, sich für ihr verpfuschtes Leben an jemandem zu rächen...

    Im Ernst? Keine Ahnung. Viele machen sich nicht die geringste Platte, was sie gerade verursachen; warum sollte das beim Autofahren anders sein?
    Es besteht nicht das geringste Schuldbewusstsein.
    Eine Gesellschaft funktioniert größtenteils durch das Bewusstsein, für Fehler und Gesetzesbrüche bestraft zu werden. Sprich, wenn man etwas tut, muss man mit Konsequenzen rechnen.
    Überall, wo ich keine Konsequenzen fürchten muss, führe ich mich auf wie ein Tier. Zeige, dass ich der Stärkere bin, ordne mir die Schwächeren unter. Bewusst und unbewusst.
    Und gerade im Auto lebt man verstärkt in seiner eigenen, von der "richtigen" Welt losgelösten Realität. Da gibt es Studien noch und nöcher dazu, die bis ins Einzelne belegen, was hinter dem Steuer mit einem geschieht.
    Mit einer Zündschlüsseldrehung habe ich meine Kraft vervielfacht, gleichzeitig bin ich um ein etliches geschützter als ohne den Metallpanzer. Wenn zu diesem unbewussten Bewusstsein noch ein im realen Leben gequälter und ungefestigter Charakter kommt, dann reicht der geringste Anlass, um viele als menschlich geltende Eigenschaften zu vergessen...



  7. #47
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    Zitat Zitat von umbrien2002 Beitrag anzeigen
    Wenn ich die Bergische Landstr. aus Mettmann kommend Richtung D´dorf fahre, passiert mir das fast immer.


    Also 5 mal die Woche.
    Ist das die B7?

  8. #48
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Er ist auf den Radstreifen geschwenkt, um Dich auszubremsen??

    Und Du hast ihn gleich angezeigt???

    Die Polizei ist verpflichtet, jeder Anzeige nachzugehen, keine Sorge. Die wird nicht einfach so mangels Zeugen oder Beweise eingestellt, sondern der Täter bekommt garantiert was ab.
    .
    Ja.

    Lieder habe ich nur einen Teil seines Nummernschildes, weil ich vor lauter Wut nicht weiter drauf geachtet habe. Passiert mir sonst eigentlich nicht.

    Das ist mir jetzt zum 2-mal in der gleichen Art passiert, damit Sie mich bezüglich Doping belehren können.
    Glaube echt einige können nur schwarz/weiß denken.
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  9. #49
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    In so einer Situation überholt man einfach zurück
    Sowieso bergab (mit ein paar Kurven) überholt man und lässt sich nicht überholen!

  10. #50
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    Zitat Zitat von taunuskriecher Beitrag anzeigen
    2. Hupen darf er - zumindest wenn es außerorts ist. Hupen und Lichtzeichen dürfen den Überholwunsch ankündigen.
    Ist wohl richtig, wird aber an anderer Stelle pauschal als Nötigung eingestuft.
    Wieder mal ein Zeichen, dafür, daß der Gesetzgebr nicht immer weiß, was er tut.


    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    So ein Vollschmarrn! Und der hat dafür sicherlich noch ordentlich Kohle von unseren Steuergeldern bekommen!?!

    Mir wird schlecht....
    Wieso?
    Daß Urin stinkt (früher oder später), ist doch nicht falsch.
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  11. #51
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    Zitat Zitat von tubaco Beitrag anzeigen
    Ist das die B7?
    Rischtisch.

  12. #52
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    Zitat Zitat von PLAYLIFE Beitrag anzeigen
    In so einer Situation überholt man einfach zurück
    Sowieso bergab (mit ein paar Kurven) überholt man und lässt sich nicht überholen!
    DAS würde ich in diesem Fall als lebensgefährlich einstufen! Mehr als nebenher (an der nächsten Kreuzung) und zur Rede stellen, kann ich nicht empfehlen.
    .
    Gruß, DJ

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  13. #53
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    DAS würde ich in diesem Fall als lebensgefährlich einstufen! Mehr als nebenher (an der nächsten Kreuzung) und zur Rede stellen, kann ich nicht empfehlen.
    .
    Bergab sind Autos Hindernisse, mehr nicht.

    was die Anzeigerei angeht: genau das meinte ich, nicht auf die Polizeidienststelle gehen, sondern selber Anzeige erstatten. Ob online oder per Brief an den Staatsanwalt, ist Nebensache. Das dürfte im gleichen Topf landen und muß bearbeitet werden, auch wenn meistens nur ein "Verfahren eingestellt" dabei herauskommt. Manchmal triffts einen, der schon in den Akten steht, und solche haben auch die Richter lieb
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  14. #54
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    Ah, ich hasse das, man wage sich mal zu zweit nebeneinander zu fahren. Klar, das ist verboten, aber ich mache das nur, wenn die Straße nicht so stark befahen ist und außerdem recht breit. Da wird man angehupt, obwohl man ungestört überholen kann.

    Und Autofahrer (sorry, aber erfahrungsgemäß wirklich hauptsächlich Frauen, ohne das ich damit irgendwie urteilen will) können wirklich nicht die Geschwindigkeit von Radfahren einschätzen, ich habe es nicht erst einmal erlebt, dass man von Autofahren an ner Kreuzung fast umgefahren wird, weil die meinen die Lücke wäre groß genug.
    Besonders prickelnd war da ein Erlebnis vor 2 Wochen. Es ging etwas bergab, ich hate Rückenwind und es sehr eilig als vor mir plötzlich eine plötzlich an der Kreuzung anfuhr obwohl es perfekt einsehbar war, man konnte wirklich locker 300m weit sehen was kommt. Erbremsen hätte ich es nichtmehr können, ich habe also gestikuliert, dabei gebrmst und bin nach links gefahren. Netterweise hielt sie dannnoch an, so dass ich nur ein paar Zentimeter auf die andere Fahrbahn ausweichen musste.

  15. #55
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    Zitat Zitat von victim of fate Beitrag anzeigen
    zu zweit nebeneinander zu fahren. Klar, das ist verboten,
    Nö, ist so ziemlich immer erlaubt.
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  16. #56
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    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Nö, ist so ziemlich immer erlaubt.
    Genau, aber wehe man wagt es, dann wird man mitunter nicht nur verprügelt, sondern bekommt auch noch seine Ohren abgebissen.
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    Gruß, DJ

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  17. #57
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    Zitat Zitat von lede69 Beitrag anzeigen
    Eigentlich beginnt Norddeutschland kurz hinter Frankfurt/Main
    Nordeutschland beginnt nördlich der Donau.
    Ich laufe, also bin ich!

  18. #58
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    Ich bin ja ein recht aktiver Leserbriefschreiber, weil ich damit immerhin in 72000 Haushalte pro Ausgabe gelange. Bei dem sehr negativen Ansehen der vielen Radfahrer in unserer Umgebung versuche ich immer wieder, einerseits vor gefährlichen Bordsteinradwegen zu warnen und Aufklärung nach den Gründen der Missachtung zu betreiben (da gibt es ja wirklich genug), andererseits aber immer wieder zu fordern, dass sich die Behörden endlich mal mehr dem Problem Geisterradler und Gehwegradler annehmen soll.

    Heute kam das, was mir endgültig zeigt, dass Autofahrer nur freie Bahn wollen und wir gefälligst zu kuschen haben! Statistiken und Begründungen kümmern die überhaupt nicht:

    Die verschiedenen Radler

    Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Leserbrief Überall schwarze Schafe vom 21. August. Ich finde es schon bemerkenswert, wie penetrant Herr Epple immer wieder mehr oder weniger das Gleiche schreibt, ohne auf den Punkt zu kommen, was er eigentlich wirklich will. Mit der Initiative Cycleride bemängelt er Sachen, die eigentlich zum Schutze der Radfahrer eingerichtet wurden, zum Beispiel Barrieren auf Radwegen, da es an diesen Stellen durch Fehlverhalten wiederholt gefährliche Situationen für die Radfahrer gab. Und muss ein Radweg ständig parallel neben der Straße verlaufen? Mal ehrlich: Welcher vernünftig denkende Radfahrer nimmt nicht gerne ein paar Meter Umweg in Kauf, wenn er damit sicherer ans Ziel kommt? Ich mache das! Ich bewundere auch immer wieder die doch zahlreichen Rennradfahrer, die trotz der immer wieder von Herrn Epple zitierten Gefahr dennoch die Radwege benutzen. Respekt und hier mein Lob und Dank!

    Wenig Verständnis habe ich für die sicherlich eher kleine Gruppe Radfahrer (meist Rennradfahrer), welche immer wieder neben dem Radweg auf der Straße fahren und dadurch nicht nur den Verkehr behindern, sondern auch eine unnötige Gefahr auch für sich selbst darstellen. Deshalb hupe ich auch gelegentlich. Ich denke, dass dieses Verhalten der Radfahrer reiner Egoismus ist, da man einfach keinen Bock hat, beim Radfahren auch noch zu denken, vorausschauend zu fahren und an Engpässen, durch Fußgänger oder andere, langsamere Radfahrer, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Dies aber wird von den Autofahrern abverlangt und es wird auch noch geschimpft, wenn der Seitenabstand etwas eng wird.

    Ich habe viel Respekt vor den Radlern, welche als Alternative zum Auto das Fahrrad nehmen. Mir fehlt dazu meist die Zeit und oft habe ich Gegenstände dabei, welche ich auf dem Fahrrad nicht angemessen transportieren kann. Es ärgert mich aber immer wieder, wenn Möchtegern-Jan-Ullrichs ihrem Sport auf stark befahrenen Straßen nacheifern (hoffentlich auch ungedopt) und dabei fast schon fast vorsätzlich die Autofahrer behindern. Dass Herr Epple diesen Radfahrern mit regelmäßigen Sicherheitsbedenken zu den Radwegen auch noch Argumente zuspielt, hilft nicht zur Lösung des Konflikts. Zur aufgeführten Statistik von Herrn Epple: Wenn ich selbst gelegentlich mit dem Zweirad unterwegs bin, ist mir die Gefahr des Übersehenwerdens bewusst und dementsprechend verhalte ich mich an gefährlichen Stellen. Im Gegensatz zu vielen anderen Radfahrern, bei welchen ich oft den Eindruck habe, dass sie entweder gedankenlos unterwegs sind oder es darauf anlegen, ihre Rechte zu wahren.
    .
    Gruß, DJ

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  19. #59
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Die verschiedenen Radler

    Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Leserbrief Überall schwarze Schafe vom 21. August. Ich finde es schon bemerkenswert, wie penetrant Herr Epple immer wieder mehr oder weniger das Gleiche schreibt, ohne auf den Punkt zu kommen, was er eigentlich wirklich will. Mit der Initiative Cycleride bemängelt er Sachen, die eigentlich zum Schutze der Radfahrer eingerichtet wurden, zum Beispiel Barrieren auf Radwegen, da es an diesen Stellen durch Fehlverhalten wiederholt gefährliche Situationen für die Radfahrer gab. Und muss ein Radweg ständig parallel neben der Straße verlaufen? Mal ehrlich: Welcher vernünftig denkende Radfahrer nimmt nicht gerne ein paar Meter Umweg in Kauf, wenn er damit sicherer ans Ziel kommt? Ich mache das! Ich bewundere auch immer wieder die doch zahlreichen Rennradfahrer, die trotz der immer wieder von Herrn Epple zitierten Gefahr dennoch die Radwege benutzen. Respekt und hier mein Lob und Dank!

    Wenig Verständnis habe ich für die sicherlich eher kleine Gruppe Radfahrer (meist Rennradfahrer), welche immer wieder neben dem Radweg auf der Straße fahren und dadurch nicht nur den Verkehr behindern, sondern auch eine unnötige Gefahr auch für sich selbst darstellen. Deshalb hupe ich auch gelegentlich. Ich denke, dass dieses Verhalten der Radfahrer reiner Egoismus ist, da man einfach keinen Bock hat, beim Radfahren auch noch zu denken, vorausschauend zu fahren und an Engpässen, durch Fußgänger oder andere, langsamere Radfahrer, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Dies aber wird von den Autofahrern abverlangt und es wird auch noch geschimpft, wenn der Seitenabstand etwas eng wird.

    Ich habe viel Respekt vor den Radlern, welche als Alternative zum Auto das Fahrrad nehmen. Mir fehlt dazu meist die Zeit und oft habe ich Gegenstände dabei, welche ich auf dem Fahrrad nicht angemessen transportieren kann. Es ärgert mich aber immer wieder, wenn Möchtegern-Jan-Ullrichs ihrem Sport auf stark befahrenen Straßen nacheifern (hoffentlich auch ungedopt) und dabei fast schon fast vorsätzlich die Autofahrer behindern. Dass Herr Epple diesen Radfahrern mit regelmäßigen Sicherheitsbedenken zu den Radwegen auch noch Argumente zuspielt, hilft nicht zur Lösung des Konflikts. Zur aufgeführten Statistik von Herrn Epple: Wenn ich selbst gelegentlich mit dem Zweirad unterwegs bin, ist mir die Gefahr des Übersehenwerdens bewusst und dementsprechend verhalte ich mich an gefährlichen Stellen. Im Gegensatz zu vielen anderen Radfahrern, bei welchen ich oft den Eindruck habe, dass sie entweder gedankenlos unterwegs sind oder es darauf anlegen, ihre Rechte zu wahren.

    .

    Was für ein Spass**

  20. #60
    Registriert seit
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    Also lassen wir in Zukunft das Rennradfahren und
    fahren alle Motorrad


    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ich bin ja ein recht aktiver Leserbriefschreiber, weil ich damit immerhin in 72000 Haushalte pro Ausgabe gelange. Bei dem sehr negativen Ansehen der vielen Radfahrer in unserer Umgebung versuche ich immer wieder, einerseits vor gefährlichen Bordsteinradwegen zu warnen und Aufklärung nach den Gründen der Missachtung zu betreiben (da gibt es ja wirklich genug), andererseits aber immer wieder zu fordern, dass sich die Behörden endlich mal mehr dem Problem Geisterradler und Gehwegradler annehmen soll.

    Heute kam das, was mir endgültig zeigt, dass Autofahrer nur freie Bahn wollen und wir gefälligst zu kuschen haben! Statistiken und Begründungen kümmern die überhaupt nicht:


    .
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