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  1. #121
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    Zitat Zitat von Mannheimer Morgen Beitrag anzeigen
    Allein zu Beginn des Monats Juni gab es drei schwere Fahrradunfälle in der Stadt, die Fontagnier aus dem Polizeibericht des "MM" zitierte.
    Und wo geschahen genau diese Unfälle? Womöglich nicht auf Radwegen, sonst demonstrierte man wohl kaum für mehr davon.

  2. #122
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    Zitat Zitat von KönigJohan Beitrag anzeigen
    ihr habt bestimmt alle recht. aber trotzdem ist mir das zu kompliziert, zu langweilig, zu abgehoben.

    weg mit der radwegbenutzungspflicht.

    das reicht. das ist griffig, das ist sogar für leute wie mich nachvollziehbar und verständlich.

    so, jetzt könnt ihr weiter um kaisers bart streiten.
    Genau so - und konsequente Durchsetzung des § 1 der Straßenverkehrsordnung bzw. Ahndung der Verstöße.

    Gruß Henning

    P.S.: Ich weiß, ich bin ein Träumer.
    Das Lächeln, das Du aussendest, kehrt zu Dir zurück.

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  3. #123
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    Ich hake noch einmal nach, da es mich wundert, daß hier niemand einen Kommentar dazu geschrieben hat. Hier mal ausführlicher, da Google Groups sagt, daß es den Beitrag bald nicht mehr anzeigen wird:

    Bernd Sluka - Umsetzung der StVO

    Zitat Zitat von Bernd Sluka
    Folgender Brief ging an alle größeren und ein paar kleinere Städte in Bayern. Vielleicht will ja jemand ein anderes Bundesland beglücken? Neben dem Anteil anderer Radwege wird auch gleich nach den beiden in der VwV festgelegten Ausnahmefällen linksseitige Radwege und
    gemeinsame Fuß- und Radwege Radwege gefragt.

    Antworten erwarte ich erst nach den bayerischen Schulferien Mitte September. Wenn dann keine Antwort vorliegt, folgt ein Erinnerungsschreiben. Nach meinen Erfahrungen prognostiziere ich für Bayern: 90% beschilderte Wege, davon 75% mit Zeichen 240 und 50% linksseitig.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    nach Aussage des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung[1] stellen benutzungspflichtige Radwege einen Ausnahmefall dar, nicht-benutzungspflichtige dagegen den Regelfall. Wir versuchen, diese Aussage in Bayern zu verifizieren.

    Bitte teilen Sie uns daher mit:

    1. Wie viele Kilometer benutzungspflichtiger Radwege sind auf Ihrem Stadtgebiet gekennzeichnet?
    2. Welcher Anteil davon ist auch linkssseitig als Radweg freigegeben?
    3. Welcher Anteil der benutzungspflichtigen Radwege ist als gemeinsamer Fuß- und Radweg (Zeichen 240) beschildert?
    4. Wie viele Kilometer nicht-benutzungspflichtiger ("anderer") Radwege haben Sie im Stadtgebiet?

    Sollten Ihnen keine konkreten Daten vorliegen, wäre auch eine Schätzung hilfreich. Bitte beachten Sie: Wir fragen nicht nach Gehwegen, auf denen das Radfahren durch Zusatzzeichen 1022-10 ("Radfahrer frei") zugelassen wurde.

    Vielen Dank für Ihre Auskünfte.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bernd Sluka
    Vorsitzender usw.

    Fußnote:
    [1] Staatssekretär Kasparick vor dem Petitionsausschuß des Bundestags
    (vgl. http://www.adfc-berlin.de/verkehrssicherheit) und
    in einem Brief an den ADFC (vgl. Pressemitteilung "Unfallgefahr senken:
    Weniger Radwege als benutzungspflichtig kennzeichnen" vom 11. Juli 2008)
    Immerhin wird so auf nette Art auf die nicht existente RWBP hingewiesen, andererseits die Stadt / den Kreis mit der Nase auf ein möglicherweise existentes aber verdrängtes Problem zu stoßen.

  4. #124
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    Zitat Zitat von harzloethi Beitrag anzeigen
    Genau so - und konsequente Durchsetzung des § 1 der Straßenverkehrsordnung bzw. Ahndung der Verstöße.

    Gruß Henning

    P.S.: Ich weiß, ich bin ein Träumer.
    Ach hör auf mit Deinen Träumen, sie sind faktisch nicht machbar - zumindest nicht bei uns!

    Heute wieder mit dem Rad zur Arbeit. Vor dem Ortsausgang des Nachbarorts überholt mich ohne Not (ich fahre 45 km/h) und ohne Gegenverkehr ein offener SL mit etwa 60 cm und erntet entsprechenden Protest. Er (ca. 40 Jahre, südländische Optik) hört es, bremst sofort auf Höhe einer Verkehrsinsel ab und macht es mir dabei richtig schön eng - aber ich komme rechts gerade noch vorbei. Ich rufe ihm leicht verständlich zu, dass er Abstand halten solle und *da* genug Platz sei und *nix is* mit direkt an meinem Ellenbogen vorbeifahren. Er kommt wieder ran, ich fahre mittlerweile 55 km/h bergab und er überholt mich wieder mit genau dem gleichen Miniabstand - wieder ohne Gegenverkehr!

    Nach der Stadtmitte von Nürtingen wieder auf einer Ausfallstraße mit über 40 unterwegs. Ein AMG-Mercedes Kombi überholt mich ohne Not (kein Gegenverkehr, breite Fahrbahn (achtung Tom und Co.) sehr eng (weniger als 50 cm) bei ca. 70 Sachen. Ich protestiere wieder optisch deutlich wahrnehmber. Was macht der Autofahrer dahinter? Mich ebenfalls knapp überholen und dabei direkt neben mir kräftig auf die Hupe drücken!

    Autofahrverbot, was anderes hilft nicht! Aber ich möchte auch dazusagen, dass dann einige Chaos-Radfahrer wohl noch fahrlässiger werden dürften! So einen hatte ich heute morgen nämlich auch schon....
    .,
    Gruß, DJ

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  5. #125
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    Zitat Zitat von seep Beitrag anzeigen
    Ich hake noch einmal nach, da es mich wundert, daß hier niemand einen Kommentar dazu geschrieben hat. Hier mal ausführlicher, da Google Groups sagt, daß es den Beitrag bald nicht mehr anzeigen wird:

    Bernd Sluka - Umsetzung der StVO



    Immerhin wird so auf nette Art auf die nicht existente RWBP hingewiesen, andererseits die Stadt / den Kreis mit der Nase auf ein möglicherweise existentes aber verdrängtes Problem zu stoßen.
    Grundsätzlich gut gemacht, nur bei Frage 2. welche Radwege links "freigegeben" wären ist ihm mMn ein Fehler passiert. Denn freigegebene linke (und auch rechte) Radwege interessieren mich nicht (und sollten grundsätzlich ignoriert werden), mit benutzungspflichtigen (Lolli) hab ich dagegen ein Problem (mit denen auf der rechten Seite natürlich auch). Aber genau damit werden linke Radwege ja immer ausgeschildert!
    Grundsätzlich verstehe ich Dons ruf nach einer Radspur an seinem Haßberg sehr gut (gibts ja gelegentlich auch für langsamere Fahrzeuge jeder Art auch) und ich habe ihn nicht in Verdacht, dass er überall Sonderspuren für Fahrradfahrer will. Deshalb verstehe ich die seitenlangen Beschimpfungen in den verschiedenen Themen nicht ganz.
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  6. #126
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ein AMG-Mercedes Kombi überholt mich ohne Not (kein Gegenverkehr, breite Fahrbahn (achtung Tom und Co.) sehr eng (weniger als 50 cm) bei ca. 70 Sachen. Ich protestiere wieder optisch deutlich wahrnehmber. Was macht der Autofahrer dahinter? Mich ebenfalls knapp überholen und dabei direkt neben mir kräftig auf die Hupe drücken!
    Nein echt, Dich hat jemand eng überholt?
    Siehst Du sowas als Aufforderung zu einer sachlichen Diskussion?
    Bist Du in der Lage, zwischen "grundsätzlich sicherer" und "nie eng überholt" zu unterscheiden? Tausende Hinweise auf völlig untauglich, gefährliche und schwachsinnige Streifen auf Straßen tangieren Dich nicht im geringsten, aber wenn der Herr DJ mal wieder knapp überholt wird, gibt's ein großes Geheul.

    Mal ganz angesehen davon, daß 60cm zwar definitiv suboptimal sind, man damit aber durchaus leben kann

    Warum überholst Du rechts? Ist das bei Euch in Nürtingen erlaubt? Warum soll er bei Dir Abstand halten, wenn Du ihn bei Deinen eigenen Überholmanövern nicht benötigst?

    Tom
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  7. #127
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    Was mich nervt in Deutschland ist diese aggressive Grundhaltung gegen andere Verkehrsteilnehmer. Das beobachte ich bei Radlern und bei Autofahrern gleichermaßen. In anderen Ländern scheint mir das besser zu sein.

    Wenn alle sich etwas lockerer machen würden, kämen sie entspannter über die Straßen, und die ganze Diskussion wäre hinfällig. Es ist ein Problem der Haltung, nicht der Politik oder der Verkehrsinfrastruktur. Solange jeder den anderen als Feind sieht, wirds Ärger geben.
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  8. #128
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    Zitat Zitat von Tom Beitrag anzeigen
    ...?
    ...?
    ...? ....

    ...

    ...? ...? ...?
    Ich habe mal die provokanten Teile Deines Postings entfernt und frage Dich: Ist das Dein Beitrag zu einer sachlichen Diskussion?

  9. #129
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    Cool

    Nur kurz: An *beiden* Strecken meiner heutigen Probleme möchte ich *keinen* Radstreifen und erst recht *keinen* Bordsteinradweg sehen!

    OK?

    Zudem fahre ich an einem stark bremsenden Auto, das mich gerade knapp überholt hat, lieber rechts vorbei, als in dessen Kofferraum zu landen.

    Wollte mit meinen Beispielen eigentlich was gegen Harzi's Träumereien erwidern. Wohl aber auch damit sagen, dass mit Radfahrern in D umgegangen wird wie man gerade gelaunt ist bzw. Fahrlässigkeit an der Tagesordnung ist. Das Schlimme ist ja, dass man bei einer Anzeige überhaupt nicht weiterkommt und die Staatsanwaltschaft solche Anzeigen - selbst mit mehreren Zeugen - nicht verfolgt. Da *kann* sich gar nichts ändern.....
    ,
    Gruß, DJ

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  10. #130
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Nur kurz: An *beiden* Strecken meiner heutigen Probleme möchte ich *keinen* Radstreifen und erst recht *keinen* Bordsteinradweg sehen!

    OK?

    Zudem fahre ich an einem stark bremsenden Auto, das mich gerade knapp überholt hat, lieber rechts vorbei, als in dessen Kofferraum zu landen.

    Wollte mit meinen Beispielen eigentlich was gegen Harzi's Träumereien erwidern. Wohl aber auch damit sagen, dass mit Radfahrern in D umgegangen wird wie man gerade gelaunt ist bzw. Fahrlässigkeit an der Tagesordnung ist. Das Schlimme ist ja, dass man bei einer Anzeige überhaupt nicht weiterkommt und die Staatsanwaltschaft solche Anzeigen - selbst mit mehreren Zeugen - nicht verfolgt. Da *kann* sich gar nichts ändern.....
    ,
    Es freut mich sehr, daß Du jetzt auch bei meinem Thema "Öffentlichkeitsarbeit" und "Meinungsbildung" angekommen bist.
    Warum Du dann aber Dein negativ-Erlebnis persönlich an mich adressierst, verstehe ich noch weniger . Wolltest Du nun nur bestätigen, daß Du das Thema genauso siehst, wie ich?

    Tom
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  11. #131
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    Und den hier noch:

    Die Hannelore.Kohl-Stiftung setzt sich doch vehement für die Vermeidung von Kopfverletzungen ein. Meine Idee ist die, die Stimmen der Radfahrer, auch der IC, dadurch zu verstärken, daß bestehende Organistionen ins Boot geholt werden.

    Eine wesentliche Aufgabe der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung ist die Präventionsarbeit. Das Ziel ist, durch die Aufklärung über Unfallrisiken und das Aufzeigen geeigneter Schutzmaßnahmen Kopfverletzungen mit schwerwiegenden Folgen zu vermeiden und die hohen Unfallzahlen dauerhaft zu senken.

    Kinder und Jugendliche zu schützen und sie auf sicheres Verhalten z.B. im Straßenverkehr hinzuweisen und Erwachsene für die besonderen Belange der Kinder zu sensibilisieren, ist eines der Hauptanliegen. Aber auch das Sicherheitsbewußtsein der Erwachsenen zu stärken und sie zu vorbildlichem Verhalten aufzurufen, sind wichtige Bestandteile der Präventionsarbeit.

    In Anzeigen, Kampagnen und Aktionen wird auf die Unfallrisiken bei Spiel und Sport, im Haus, am Arbeitsplatz oder auf der Straße hingewiesen. Darüber hinaus gibt es handliche Sicherheitsratgeber mit hilfreichen Tipps und praktischen Checklisten.

    Unfälle können vermieden werden - jeder kann durch verantwortungsvolles und umsichtiges Verhalten dazu beitragen!

    Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

    Heike Müller
    Tel.: 0228/97845-70
    h.mueller@hannelore-kohl-stiftung.de
    Kopfverletzungen lassen sich extrem gut vermeiden, wenn weniger Unfälle passieren. Wenn die HKS überzeugt werden kann, daß die Unfallgefahr auf Radwegen deutlich höher ist, müßte es doch in ihrem Interesse liegen, Radfahrer auf die Straße zu bringen. Mir fallen noch ein paar solche "Institutionen" ein...

    Tom
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  12. #132
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    Zitat Zitat von Tom Beitrag anzeigen
    Es freut mich sehr, daß Du jetzt auch bei meinem Thema "Öffentlichkeitsarbeit" und "Meinungsbildung" angekommen bist.
    Warum Du dann aber Dein negativ-Erlebnis persönlich an mich adressierst, verstehe ich noch weniger .

    Tom
    Stichworte: Breite Fahrbahn und kein Gegenverkehr.
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    Gruß, DJ

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  13. #133
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ach hör auf mit Deinen Träumen, sie sind faktisch nicht machbar - zumindest nicht bei uns!....
    Weiß ich doch mein Guter - aber man wird doch noch träumen dürfen. Im Übrigen sind die Vorurteile zum Thema Radwege sehr weit verbreitet und praktisch durch nichts zu erschüttern. Ich habe es schon oft versucht. Don Quichottes Kampf gegen die Windmühlenflügel ist ein Kinderspiel dagegen. Ich sehe für mich nur den Weg des zivilen Ungehorsams durch Verweigerung der Radwegebenutzung. Aber offenbar ist in meiner Region das Aufkommen an Idioten geringer. Solche Erlebnisse wie Du habe ich hier nur äußerst selten. Da läßt sich mein ziviler Ungehorsam ganz gut praktizieren. Bei Euch in der Gegen mächte ich nicht radfahren - ist wohl so interessant wie der Sack Reis in China.

    So, und nun bin ich zu müde zum Diskutieren - später wieder.

    Gruß Henning
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  14. #134
    Isarrider ist offline Für mehr Rücksicht im Straßenverkehr
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    Zitat Zitat von Tom Beitrag anzeigen
    Nein echt, .......Überholmanövern nicht benötigst?

    Tom

    Wäre schön wenn es etwas weniger "laut" auch gehen würde!
    Lass lieber mal Deine weiteren Institutionen hören.
    Danke!!!

  15. #135
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    Zitat Zitat von harzloethi Beitrag anzeigen
    Weiß ich doch mein Guter - aber man wird doch noch träumen dürfen. Im Übrigen sind die Vorurteile zum Thema Radwege sehr weit verbreitet und praktisch durch nichts zu erschüttern. Ich habe es schon oft versucht. Don Quichottes Kampf gegen die Windmühlenflügel ist ein Kinderspiel dagegen. Ich sehe für mich nur den Weg des zivilen Ungehorsams durch Verweigerung der Radwegebenutzung. Aber offenbar ist in meiner Region das Aufkommen an Idioten geringer. Solche Erlebnisse wie Du habe ich hier nur äußerst selten. Da läßt sich mein ziviler Ungehorsam ganz gut praktizieren. Bei Euch in der Gegen mächte ich nicht radfahren - ist wohl so interessant wie der Sack Reis in China.

    So, und nun bin ich zu müde zum Diskutieren - später wieder.

    Gruß Henning
    hallo henning,

    der zivile ungehorsam ist das einzige, was uns bleibt. politik, gesetzgeber, institutionen, alles versager, lügner, korrupte vereinigungen. sorry, sehe ich so, vom gegenteil hat mich bisher niemand überzeugen können.

    also mach ich auf dem rennrad, was ich für mich am besten halte: die fahrbahn benutzen, undzwar stets, selbst wenn ein vermeintlich akzeptabler radweg vorhanden ist. denn ich will diese dinger nicht, weder gute noch schlechte! die guten zu nutzen, die schlechten hingegen links liegen lassen, das ist mir zu billig und opportunistisch. entweder / oder, das ist meine devise.

    wer hupt, hat mich gesehen. sollte mich eines tages ein vollidiot auf 4 rädern töten oder verstümmeln... dann ist das eben so. ein windmühlenkampf gegen die kasparicks dieser welt würde daran auch nichts ändern.

    ob irgendein autofahrer meinetwegen an der von DJ viel zitierten steigung aufgehalten werden... na und? ist ungefähr genauso mein problem, wie die autofahrer sich drum scheren, daß ich innerstädtisch an so ziemlich jeder ampel in einer unendlich langen blechkolonne festsitze.

    im endeffekt hält mich als radfahrer der autoverkehr deutlich länger auf, als umgekehrt.

  16. #136
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    Zitat Zitat von Isarrider Beitrag anzeigen
    Lass lieber mal Deine weiteren Institutionen hören.
    Danke!!!

    Jaja.

    Mal ganz im Ernst: Unterstützung für die IC ist sehr unbefriedigend, so lange ich jederzeit mit einem Schwenk in die (nahezu) entgegengesetzte Richtung rechnen muß. Keine Ahnung, wie Du dazu kommst, von mir etwas zu fordern, aber mach ruhig weiter...

    Edith fragt: Warst Du schon mal mit DJ radfahren? Vielleicht würdest Du dann verstehen / verstehst Du dann, was ich meine. Risiko ist offensichtlich etwas völlig anderes, wenn es nicht von einem selbst verursacht wird, sondern von anderen.

    Tom
    Geändert von Tom (07.08.2008 um 10:36 Uhr)
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  17. #137
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Stichworte: Breite Fahrbahn und kein Gegenverkehr.
    .
    Geht das auch etwas weniger kryptisch?

    Tom
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  18. #138
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ach hör auf mit Deinen Träumen, sie sind faktisch nicht machbar - zumindest nicht bei uns!

    Heute wieder mit dem Rad zur Arbeit. Vor dem Ortsausgang des Nachbarorts überholt mich ohne Not (ich fahre 45 km/h) und ohne Gegenverkehr ein offener SL mit etwa 60 cm und erntet entsprechenden Protest. Er (ca. 40 Jahre, südländische Optik) hört es, bremst sofort auf Höhe einer Verkehrsinsel ab und macht es mir dabei richtig schön eng - aber ich komme rechts gerade noch vorbei. Ich rufe ihm leicht verständlich zu, dass er Abstand halten solle und *da* genug Platz sei und *nix is* mit direkt an meinem Ellenbogen vorbeifahren. Er kommt wieder ran, ich fahre mittlerweile 55 km/h bergab und er überholt mich wieder mit genau dem gleichen Miniabstand - wieder ohne Gegenverkehr!

    Nach der Stadtmitte von Nürtingen wieder auf einer Ausfallstraße mit über 40 unterwegs. Ein AMG-Mercedes Kombi überholt mich ohne Not (kein Gegenverkehr, breite Fahrbahn (achtung Tom und Co.) sehr eng (weniger als 50 cm) bei ca. 70 Sachen. Ich protestiere wieder optisch deutlich wahrnehmber. Was macht der Autofahrer dahinter? Mich ebenfalls knapp überholen und dabei direkt neben mir kräftig auf die Hupe drücken!

    Autofahrverbot, was anderes hilft nicht! Aber ich möchte auch dazusagen, dass dann einige Chaos-Radfahrer wohl noch fahrlässiger werden dürften! So einen hatte ich heute morgen nämlich auch schon....
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    Du fährst zu weit rechts. Passiert mir auch manchmal. Wenn ich, so wie du, daran erinnert werden, fahre ich halt mittig.

  19. #139
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    Zitat Zitat von 5,78 Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich gut gemacht, nur bei Frage 2. welche Radwege links "freigegeben" wären ist ihm mMn ein Fehler passiert. Denn freigegebene linke (und auch rechte) Radwege interessieren mich nicht (und sollten grundsätzlich ignoriert werden), mit benutzungspflichtigen (Lolli) hab ich dagegen ein Problem (mit denen auf der rechten Seite natürlich auch). Aber genau damit werden linke Radwege ja immer ausgeschildert!
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  20. #140
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Nur kurz: An *beiden* Strecken meiner heutigen Probleme möchte ich *keinen* Radstreifen und erst recht *keinen* Bordsteinradweg sehen!

    OK?

    Zudem fahre ich an einem stark bremsenden Auto, das mich gerade knapp überholt hat, lieber rechts vorbei, als in dessen Kofferraum zu landen.
    Bremsen defekt?

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Wollte mit meinen Beispielen eigentlich was gegen Harzi's Träumereien erwidern. Wohl aber auch damit sagen, dass mit Radfahrern in D umgegangen wird wie man gerade gelaunt ist bzw. Fahrlässigkeit an der Tagesordnung ist.
    Und du meinst, diese Idioten gehen mit anderen Verkehrsteilnehmern ordnungsmäßig um?

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