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  1. #241
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Nur: Wenn dieser Nachweis erbracht würde, hieße das ja auch, dass an dieser Stelle ein Radweg oder -streifen offensichtlich tatsächlich mehr Sicherheit böte, als die Fahrbahn. Und das passte dann nicht zu "sind kein Beitrag zur Sicherheit für Radfahrer.." oder der "erhöhten Gefahr", die Tom beschreibt.
    Ich habe mir erlaubt, das mal ein klein wenig zu optimieren. Ich meine - wenn es so viele Stellen gibt, an denen ein Rad-Sonderweg unverzichtbar ist, dann sollte es Dir doch nicht schwerfallen, uns mit Beispielen einzudecken. Noch schöner wäre natürlich ein "immer dort, wo...", vergleichbar mit dem Gegenbeispiel von Siggi. "Immer da, wo der Verkehr von der Fahrbahn über den Rad-Sonderweg kreuzt, also an allen Kreuzungen und allen Ein- und Ausfahrten, sind Rad-Sonderwege grundsätzlich gefährlicher als die Fahrbahn". Für Dich ist das Absolutismus, für die anderen eben Logik.

    Ich freue mich auf Deinen konstruktiven Beitrag zu dieser Diskussion

    Tom
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  2. #242
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Das sehe ich zu 100% genauso und bin auch absolut dafür, dass dies so beibehalten wird.

    Nur: Wenn dieser Nachweis erbracht wird, heißt das ja auch, dass an dieser Stelle ein Radweg oder -streifen offensichtlich tatsächlich mehr Sicherheit bietet, als die Fahrbahn. Und das passt dann nicht zu "sind kein Beitrag zur Sicherheit für Radfahrer.." oder der "erhöhten Gefahr", die Tom beschreibt.
    Den fehlenden, aber notwendigen Konjuktiv hat Tom ja bereits ergänzt.
    Der Punkt: der Nachweis wird in den meisten Fällen gar nicht erst erbracht oder falls doch in der Regel unzutreffend begründet (typisches Beispiel: "überdurchschnittliche Verkehrsbelastung", was allerdings für 50% aller Straßen zutrifft und damit keine Ausnahme mehr sein kann.)

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    @20: Nein, ich merke nichts!?
    Doch eigentlich schon, aber du hast es nicht gemerkt.
    Es ging darum, wer was nachzuweisen hat - nicht "wir", sondern die anordnende Behörde die "erhöhte Gefahr" (nämlich des Radwegs und nicht der Fahrbahn ) ...
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  3. #243
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    Aufgrund dieses Absatzes kam ich wieder mal auf den Absolutismus:

    Zitat Zitat von Tom Beitrag anzeigen
    - Radwege, insbesondere benutzungspflichtige Bordsteinradwege sind kein Beitrag zur Sicherheit von Radfahrern im Straßenverkehr. Im Gegenteil stellen sie, wie Sie wissen, eine erhöhte Gefährdung dar.
    Wenn dem nicht so ist und das "grundsätzlich" mittlerweile nachgereicht (aber nicht eingefügt) wurde, mache ich mal meinen Vorschlag:

    Zitat Zitat von Tom Beitrag anzeigen
    - Radwege, insbesondere benutzungspflichtige Bordsteinradwege sind im Allgemeinen kein Beitrag zur Sicherheit von Radfahrern im Straßenverkehr. Im Gegenteil stellen sie, wie Sie wissen, grundsätzlich eine erhöhte Gefährdung dar.
    OK?
    .
    Gruß, DJ

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  4. #244
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    Mehr Geld für Radwege

    München (jub) - Nach Jahren des Sparens will die Staatsregierung wieder mehr für den Ausbau des Radwegenetzes in Bayern tun. Innenminister Joachim Herrmann kündigte an, die Investitionen auf mindestens zehn Millionen Euro pro Jahr zu erhöhen. Das sei etwa die Summe, die vor den Sparhaushalten für neue Radwege neben Bundes- und Staatsstraßen aufgewendet wurde.

    Sein Ziel sei es, so Herrmann, die Investitionen in Zukunft noch weiter zu steigern. Verbesserungen für Radler will der Minister außerdem durch eine einheitliche Beschilderung der Strecken bis 2010 erreichen. Der Vize-Chef des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs, Hans-Dieter Berg, sieht darin einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für eine „neue Fahrradkultur“.
    Quelle

  5. #245
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    Für 10 Millionen Euro im Jahr sollte man besser einige Polizisten einstellen,die Probleme von Fahrradfahrern aus eigener Erfahrung kennen und Anzeigen von Fahrradfahrern aufnehmen.
    Gruß Yamamoto.

  6. #246
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    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen

    Und der ADFC-Vize-Fuzzi nickt einen solchen Schei** auch noch ab...

    RREbi
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    Die meisten Menschen der Welt wären glücklich, wenn
    es ihnen so schlecht ginge wie den Deutschen.

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  7. #247
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    Zitat Zitat von yamamoto Beitrag anzeigen
    Für 10 Millionen Euro im Jahr sollte man besser einige Polizisten einstellen,die Probleme von Fahrradfahrern aus eigener Erfahrung kennen und Anzeigen von Fahrradfahrern aufnehmen.
    Gruß Yamamoto.
    ack!

    Hier nachhaken please!

    http://www.kandidatenwatch.de/joachi...120-16315.html


    .
    Gruß, DJ

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  8. #248
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    Zitat Zitat von yamamoto Beitrag anzeigen
    Für 10 Millionen Euro im Jahr sollte man besser einige Polizisten einstellen,die Probleme von Fahrradfahrern aus eigener Erfahrung kennen und Anzeigen von Fahrradfahrern aufnehmen.

  9. #249
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    Es ist klar: Don WILL Radwege, abwiegelnd mit Radstreifen. Mich erstaunt, wie geduldig hier die Ablehner auf ihn eingehen.
    Lösung: Solche Leute ignorieren und für Finder dieses Themas Hinweise, damit die nicht einen falschen Eindruck bekommen, Radweg könnten doch irgendwie für Radfahrer gut sein.
    Zum Beispiel news:l682b4572652fd41dk58hgab4ebmq3s79f@4ax.com, welches der Meinung "dank der Radwege trauen sich viele überhaupt erst mit dem Fahrrad zu fahren" entgegen tritt.
    Und weil er ja Bergauf niemanden behindern will, noch news:fcotuvsh3gp21gcklinf1uochrn563as90@4ax.com
    "Denn wenn es nur um die Sicherheit geht, wenn die Freizügigkeit, die Bequemlichkeit und Leistungsfähigkeit des Radfahrers gar keine Rolle mehr spielt, wohl aber die des Kfzfahrers, ist das Problem ganz einfach zu lösen: mut du eben langsamer fahren, oder es ganz bleiben lassen"
    Außerdem gibt es noch was zu den sattsam bekannten Versprechen der Radweg-Forderer, von denen kein einziges gehalten wird.

  10. #250
    Isarrider ist offline Für mehr Rücksicht im Straßenverkehr
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    Zitat Zitat von dagegen Beitrag anzeigen
    Es ist klar: Don WILL Radwege, abwiegelnd mit Radstreifen. Mich erstaunt, wie geduldig hier die Ablehner auf ihn eingehen.
    Lösung: Solche..........
    Wer bist Du
    Hast Dir einen Zweitnamen gegeben oder bist Du tatsächlich neu?
    Hier wird eben ordentlich diskutiert, denke dabei kommt am besten raus was positiv und negativ ist.
    Aber mit Deiner Gedult ist es nicht so weit her oder? Wie die Autofahrer die auch selten eine haben
    Geändert von Isarrider (24.08.2008 um 16:50 Uhr) Grund: Zeichen fehlt

  11. #251
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    Zitat Zitat von dagegen Beitrag anzeigen
    Es ist klar: Don WILL Radwege, abwiegelnd mit Radstreifen. Mich erstaunt, wie geduldig hier die Ablehner auf ihn eingehen.
    Lösung: Solche Leute ignorieren und für Finder dieses Themas Hinweise, damit die nicht einen falschen Eindruck bekommen, Radweg könnten doch irgendwie für Radfahrer gut sein.
    Zum Beispiel news:l682b4572652fd41dk58hgab4ebmq3s79f@4ax.com, welches der Meinung "dank der Radwege trauen sich viele überhaupt erst mit dem Fahrrad zu fahren" entgegen tritt.
    Und weil er ja Bergauf niemanden behindern will, noch news:fcotuvsh3gp21gcklinf1uochrn563as90@4ax.com
    "Denn wenn es nur um die Sicherheit geht, wenn die Freizügigkeit, die Bequemlichkeit und Leistungsfähigkeit des Radfahrers gar keine Rolle mehr spielt, wohl aber die des Kfzfahrers, ist das Problem ganz einfach zu lösen: mut du eben langsamer fahren, oder es ganz bleiben lassen"
    Außerdem gibt es noch was zu den sattsam bekannten Versprechen der Radweg-Forderer, von denen kein einziges gehalten wird.
    Voreingenommen, nix oder nix richtig gelesen und schon gar nicht verstanden!

    Aber danke für diesen Link: Versprechen !! Ganz unten gibt es schicke Beispiele!

    ---------zurück zur Normalität-------

    Heute habe ich einen echten Mist gemacht. Auf dem Weg zum Familienausflug zu viert mit dem Auto von Kohlberg runter nach Metzingen (die Serpentinen). Kommt eine Radfahrerin hoch, fährt relativ weit rechts. Dahinter ein PKW, bei dem ich irgendwie vermutete, dass der auf keinen Fall vom Gas gehen will. Ich mache mich (bin näher dran) "extra breit" sodass der Autofahrer "eigentlich" gar nicht mehr überholen hätte können. Wäre ich ganz rechts geblieben, hätte er vielleicht mit 80 cm überholen können, was ich ja vermeiden wollte. Schließlich fuhr die Dame steil bergauf und demnach keine exakte Linie.

    Und was macht der Vollhorst? Überholt auf Biegen und Brechen mit ein paar Millimetern Abstand zur Radfahrerin *und* zu mir! Auweh, ich hab mich soo mies gefühlt, aber zum Glück ist nichts passiert. Aber mir ist dabei (wie so oft) klar geworden: Wenn ein Autofahrer keinen Bock hat, kurz zu warten, riskiert er einfach einen mitunter schweren Unfall. Meistens geht es ja gut, aber *bloß* nicht bremsen!! Ich finde das total krank.

    Aber es zeigt auch eindeutig, dass wir der Willkür der Kfz-Fahrer völlig schutzlos ausgeliefert sind. Dies ist ein Grundrisiko, das bei zunehmender Verkehrsdichte meines Erachtens überproportional steigt. Nicht nur, weil sich zunehmend weniger korrekte Überholmöglichkeiten bieten, sondern auch, weil der Stress zunimmt und mitunter auch der "Zeitdruck", nach einem Stau unbedingt die verlorenen Minuten wieder reinzuholen. *Und dann fährt da so ein bl.... Radfahrer....! Seh ich doch überhaupt nicht ein, wegen DEM vom Gas zu gehen!!" Es trifft aber auch Frauen, wie ich heute wieder mal erlebt habe.

    Von dem her kann ich gut nachvollziehen, dass und warum viele Menschen nicht Rad fahren (tun oder wollen), wenn kein Radweg da ist und viel Kfz-Verkehr herrscht. Und nein, ihnen wurde nicht eingetrichtert, wie gefährlich das Fahren auf der Fahrbahn ist. Da könnt Ihr gleich meine Eltern und Schwiegereltern fragen. Aber Leute auszulachen (oder für blöd zu erklären), die die Hosen voll haben, wenn sie auf schmalen Bundesstraßen ununterbrochen mit hohen Geschwindigkeitsdifferenzen überholt werden und jeder 10. dabei unter 50 cm bleibt, jeder 100. womöglich unter 30 cm (das kommt bei uns stellenweise in etwa hin!), finde ich beschränkt. Selbst hocherfahrene Radfahrer mit weit über 10.000 km/Jahr bevorzugen bei uns über weite Strecken Radwege, sogar weniger gute und auch noch linksseitige Mischwege. Teilweise sogar innerorts!

    Also ich kann mir das zwar nicht erklären (meide die meisten Innerortradwege und v.a. die linksseitigen immer), aber irgendwas muss doch gewesen sein, dass sich selbst Ligaathleten mit reichlich Streckenerfahrungen für Bordsteinradwege entscheiden (geht übrigens langsamer voran - viel langsamer!).
    .
    Gruß, DJ

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  12. #252
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    ... Ich mache mich (bin näher dran) "extra breit" sodass der Autofahrer "eigentlich" gar nicht mehr überholen hätte können.
    Was soll das? Es ist möglichst weit rechts zu fahren...

    RREbi
    Yes, we can. Change can happen.

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    Die meisten Menschen der Welt wären glücklich, wenn
    es ihnen so schlecht ginge wie den Deutschen.

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  13. #253
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    Zitat Zitat von RREbi Beitrag anzeigen
    Was soll das? Es ist möglichst weit rechts zu fahren...

    RREbi
    Auch noch nachtreten....

    Aber gut, sag das mal den Mittigradlern, die das machen, damit sie nicht trotz Gegenverkehr überholt werden. Die betonen das "möglichst"...!
    .
    Gruß, DJ

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  14. #254
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Aber gut, sag das mal den Mittigradlern, die das machen, damit sie nicht trotz Gegenverkehr überholt werden. Die betonen das "möglichst"...!
    .
    Worauf willst du hinaus? Daß ausreichend Abstand zum Fahrbahnrand gehalten wird, z.B. innerorts zu parkenden Autos?

  15. #255
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Aber es zeigt auch eindeutig, dass wir der Willkür der Kfz-Fahrer völlig schutzlos ausgeliefert sind.
    Wieso willkür? Hier ist die Gefahr eben durch Fahrfehler von zwei Autofahrern zusammen entstanden. Beide Fahrfehler allein wären vermutlich relativ ungefährlich gewesen.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Dies ist ein Grundrisiko
    Ein Risiko gibt es, das ist richtig.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    , das bei zunehmender Verkehrsdichte meines Erachtens überproportional steigt.
    Das hast du schon öfter behauptet.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    [...]

    Von dem her kann ich gut nachvollziehen, dass und warum viele Menschen nicht Rad fahren (tun oder wollen), wenn kein Radweg da ist und viel Kfz-Verkehr herrscht. Und nein, ihnen wurde nicht eingetrichtert, wie gefährlich das Fahren auf der Fahrbahn ist.
    Du tust es doch gerade wieder.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Da könnt Ihr gleich meine Eltern und Schwiegereltern fragen. Aber Leute auszulachen (oder für blöd zu erklären), die die Hosen voll haben, wenn sie auf schmalen Bundesstraßen ununterbrochen mit hohen Geschwindigkeitsdifferenzen überholt werden
    Wer hat denn hier jemanden ausgelacht?

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    und jeder 10. dabei unter 50 cm bleibt, jeder 100. womöglich unter 30 cm (das kommt bei uns stellenweise in etwa hin!), finde ich beschränkt.
    Mit Verlaub, diese Zahlen glaube ich dir nicht. Ist das gefühlt oder gezählt?

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Selbst hocherfahrene Radfahrer mit weit über 10.000 km/Jahr bevorzugen bei uns über weite Strecken Radwege, sogar weniger gute und auch noch linksseitige Mischwege. Teilweise sogar innerorts!

    Also ich kann mir das zwar nicht erklären
    Frag doch einfach mal und berichte dann hier.

  16. #256
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    Insgesamt finde ich Deine Argumentation nach wie vor hanebüchen:

    Zunächst beschreibst Du eigenes Fehlverhalten, um daraus messerschafr auf die Gefährdung des Radfahrers zu schließen.

    Diese gefährdung nimmst Du dann zum Anlass, um die DJ'schen Mantras runterzubeten

    Autos = Gefahr
    Viele Autos = viel Gefahr
    Noch mehr Autos = noch mehr Gefahr
    Viele Autos mit rücksichtslosen Fahrern = wir brauchen Sonderwege für Radfahrer

    Das ist, wie Du siehst, eine Aufzählung von Feststellungen und Behauptungen - logisch ist daran nichts

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Aber mir ist dabei (wie so oft) klar geworden: Wenn ein Autofahrer keinen Bock hat, kurz zu warten, riskiert er einfach einen mitunter schweren Unfall. Meistens geht es ja gut, aber *bloß* nicht bremsen!! Ich finde das total krank.
    Im Tour-Forum gibt es einen, der stellt es auch immer so dar, als wäre es einen Todsünde, wenn ein Autofahrer wegen eines Radfahrers bremsen muß. Aber anstatt ihnen das beizubringen, möchte er lieber die langsamen Fahrräder aus dem Weg schaffen. Ich persönlich finde das ja absurd...

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Aber es zeigt auch eindeutig, dass wir der Willkür der Kfz-Fahrer völlig schutzlos ausgeliefert sind.
    Echt jetzt?
    Das bist Du als Fußgänger oder Autofahrer auch, da wird es Dir nur nicht so bewußt. Du bist in der Realität ständig der Willkür anderer ausgesetzt - es erfordert eine gewisse Stärke, das zu akzeptieren, aber der versuch, dagegen anzugehen, endet immer in völlig absurdem Aktionismus

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Dies ist ein Grundrisiko, das bei zunehmender Verkehrsdichte meines Erachtens überproportional steigt.
    Was meinst Du mit Grundrisiko?
    Wie kommst Du auf die Idee, daß es mit zunehmender Verkehrsdichte steigt? Wie viele Autos fahren denn am Tag auf der von Dir beschriebenen Strecke?
    M.E. reicht ein Vollhorst (wenn's zwei sind, wird's noch schlimmer).

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Nicht nur, weil sich zunehmend weniger korrekte Überholmöglichkeiten bieten, sondern auch, weil der Stress zunimmt und mitunter auch der "Zeitdruck", nach einem Stau unbedingt die verlorenen Minuten wieder reinzuholen. *Und dann fährt da so ein bl.... Radfahrer....! Seh ich doch überhaupt nicht ein, wegen DEM vom Gas zu gehen!!"
    1.) Je dichter der Verkehr, desto weniger sinnvoll ist das Überholen objektiv. Es wird ganz einfach überflüssig.
    2.) Streß und Zeitdruck enstehen meist schon vor Fahrantritt. 99,9% der Autofahrer bei Euch in der gegend wissen doch genau, wo sie wann wie lange stehen.
    3.) Einzig der letzte Satz beschreibt das Problem treffend - es liegt wie üblich irgendwo zwischen Revierverhalten und dem allgemeinen Umgangsstil. Sanktionen wirken hier stark konditionierend

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Es trifft aber auch Frauen, wie ich heute wieder mal erlebt habe.
    Manchmal schreibst Du Sätze...

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Von dem her kann ich gut nachvollziehen, dass und warum viele Menschen nicht Rad fahren (tun oder wollen), wenn kein Radweg da ist und viel Kfz-Verkehr herrscht.
    Jetzt steht direkt über Deinem Beitrag eine ausführliche Begründung, warum dieser Satz Unsinn ist. Aber wie üblich überliest Du ganz entspannt, was Dir nicht gefällt.

    Natürlich fahren viele Menschen nicht Rad, weil es keine Radwege gibt - und wenn es dann welche gibt, fahren sie wegen schlechten Wetters oder defekten Materials nicht Rad. Auch diese Behauptung wird durch ständige Widerholung nicht richtiger

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Selbst hocherfahrene Radfahrer mit weit über 10.000 km/Jahr bevorzugen bei uns über weite Strecken Radwege, sogar weniger gute und auch noch linksseitige Mischwege. Teilweise sogar innerorts!
    Triathleten?
    Im Ernst: Ich bin in meinem Leben mit einigen 100 gefahren. Dabei waren ein paar Frauen, Senioren und Spätberufene, die auf Radwegen fahren wollten - der große Rest fährt vernünftigerweise doch lieber auf der Straße.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Also ich kann mir das zwar nicht erklären (meide die meisten Innerortradwege und v.a. die linksseitigen immer), aber irgendwas muss doch gewesen sein, dass sich selbst Ligaathleten mit reichlich Streckenerfahrungen für Bordsteinradwege entscheiden (geht übrigens langsamer voran - viel langsamer!).
    .
    Triathleten!

    Tom
    Geändert von Tom (25.08.2008 um 11:43 Uhr)
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  17. #257
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    Haben andere eigentlich auch wieder solche Probleme, meinen Beitrag (der sicher nicht 100%ig perfekt ist wie auch sonst nichts hier) zu verstehen?
    .
    Gruß, DJ

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  18. #258
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Haben andere eigentlich auch wieder solche Probleme, meinen Beitrag (der sicher nicht 100%ig perfekt ist wie auch sonst nichts hier) zu verstehen?
    .
    Also ich habe kein Problem, Deinen Beitrag zu verstehen - ich sehe auch keinen Grund, anzunehmen, Meral hätte Probleme

    Tom
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  19. #259
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    Zitat Zitat von Tom Beitrag anzeigen
    Also ich habe kein Problem, Deinen Beitrag zu verstehen - ich sehe auch keinen Grund, anzunehmen, Meral hätte Probleme
    hmm, doch! Ich wollte nämlich eigentlich was anderes sagen.....
    ,
    Gruß, DJ

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  20. #260
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    ---------zurück zur Normalität-------
    Heute habe ich einen echten Mist gemacht. [..]
    [..]
    Und was macht der Vollhorst?
    Ist zumindest mutig von dir, diese Geschichte hier zum bestn zu geben, Respekt.
    Aber solche Dinge passieren eben, wenn Leute versuchen, anderen zu erzählen/zeigen, was gut für sie ist ...

    Vollhorst? Überlege einfach mal, was die Radlerin möglicherweise über den entgegenkommenden Autofahrer gedacht hat ...

    Aber in einem Punkt hast du recht: dass das Verhalten von Autofahrern leider allzuoft zur Gefährdung von Radfahrern führt, ist leider Teil alltäglicher Normalität.
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