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  1. #1721
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    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    OK. DJ meinte (wenn ich ihn richtig verstanden habe), dass die von Dir gezeichnete Variante mit einem parallel zur Fahrbahn verlaufenden Radweg*, billiger zu bauen und zu pflegen sei als ein Radweg, der vollkommen unabhängig von irgendwelchen Straßen verläuft.
    Ja. Es ist letztendlich die billigste aller Varianten. Und das ist wie gesagt einer der Hauptgründe, warum es meistens auch so gemacht wird.

    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    Die Möglichkeit der Fahrbahnverbreiterung spielte (bis zu Deinem Beitrag) keine Rolle in der Diskussion.
    Ich glaub, ich hab in einem der letzten langen Postings irgendwo was falsch interpretiert. Aber vor längerer Zeit wurde das in einem der Threads (ich weiß nicht, ob in diesem hier) mal ganz kurz angesprochen und nicht weiter diskutiert. Das hatte ich irgendwie noch so im Hinterkopf. Eine ausführlichere Diskussion darüber würde eh nix bringen, da diese Variante grundsätzlich keine Option ist. Aber so haben wir wenigstens mal kurz darüber gesprochen.

    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass die Kostenfrage sehr vom Gelände abhängt.

    * Die Höhendifferenz ist nicht zwangsläufig, aber häufig anzutreffen. Teilweise auch mit umgekehrtem Vorzeichen oder innerhalb des Verlaufs wechselnd.
    Genau, und Zweiteres ist in der Regel die Konsequenz aus Ersterem.

  2. #1722
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    Exclamation Führerschein für Radler?!?

    So tickt z.B. jemand bei uns, der immer wieder Öl ins Feuer unserer Kleinkriege gießt:

    Führerschein für Radler?

    Kuno Giesel, Nürtingen.
    Zum Leserbrief: "Autobahnen und Fahrräder" vom 7. April. Ein Automobilclub soll "Konkurrenzprodukte" fördern? Gerade in einer Zeit, wo jeder spüren sollte, wie abhängig unsere Wirtschaft von der Autoindustrie geworden ist, ein interessanter Gedanke. Oder gibt es auch staatliche Abwrackprämien für den Kauf von Fahrrädern? Dass FAhrzeuge auf die Straße gehören - schön und gut. Aber was haben hier Sportgeräte verloren? Besonders, wenn sie den fließenden Verkehr behindern? Auch Dreiräder und Gokarts sind Fahrzeuge. Alles eine Frage der Definition. Fehlt nur noch, dass auch Inlineskater wegen der Gefahr auf Radwegen auf der Straße fahren. Mit ihren kleinen Rädern ist eine Sturzgefahr deutlich höher als bei Fahrrädern. (Zu) Oft ist zu beobachten, dass Radfahrer mit ungenügend Abstand zum Vordermann unterwegs sind (was, wenn dieser plötzlich stürzt?), oder wenn sie einen anderen Radfahrer überholen, ebenso weniger als 1,5 Meter Abstand zueinander halten. Möchte man beim Überholen - wie von Ralf Epple schon oft gefordert - den Mindestabstand zum Fahrrad einhalten, ist dies bei einer Straßenbreite von üblichen 7,2 Metern nur ohne Gegenverkehr möglich. Wenn man dann von Nürtingen bis Frickenhausen einer Kolonne hinterherfährt, weil ein Autofahrer diesen Abstand einhalten will und ein Radfahrer wohl der Ansicht ist, dass auch der neu geteerte, fast menschenleere Radweg daneben lebensgefährlich ist, kann sehr wohl etwas Adrenalin ansteigen. Es stellt sich die Frage, wer unvernünftiger ist: Der Radfahrer, welcher außerorts bewusst den Radweg meidet und die Gefahr auf der Straße eingeht, oder der Autofahrer, welcher mit zu geringem Sicherheitsabstand am Radfahrer vorbeifährt.
    Es ist auch nicht zeitgemäß, dass Rennräder ( unter 10 Kilogramm) noch immer von Sicherheitseinrichtungen wie Beleuchtung und Reflektoren befreit sind. Wie erklärt man das einem Kind, welches bei Tage auf dem Weg zur Schule wegen einer mangelhaften Beleuchtung von der Polizei eine Strafe bekommt? Wenn das Radfahren wirklich so gefährlich geworden ist, wie Ralf Epple immer wieder schreibt, stellt sich die Frage, ob es nicht sinnvoll ist, auch für Fahrräder einen Führerschein einzuführen - wie für alle anderen Fahrzeuge auf der Straße.
    Das war eine Antwort auf diesen Leserbrief von mir:

    Autobahnen und Fahrräder

    Ralf Epple, Kohlberg. Der Autofahrerverein fordert für Hunderte Millionen den Ausbau des Straßennetzes, hat aber amüsanterweise keinen Vorschlag, woher dieses Geld kommen soll. Was der ADAC jedoch nicht fordert, ist zum Beispiel der Ausbau des S-Bahn-Netzes beziehungsweise die Optimierung von Taktzeiten und Nutzerfreundlichkeit, die schon mit der Ausweisung von kostenlosen beziehungsweise günstigen Parkplätzen beginnt. Oder aber Maßnahmen, die die Menschen dazu bewegen, häufiger auf das Rad umzusteigen.

    Unter den derzeitigen Umständen ist man fast gezwungen, für Strecken von mehr als fünf Kilometer mit dem Auto zu fahren. Dazu zähle ich ausdrücklich unzählige rechtswidrig angelegte und ausgeschilderte Radwege und Radfahrstreifen und deren gefährlichen Zustand. Ebenso auch die Tatsache, dass einen Autofahrer immer wieder „spüren“ lassen, dass man als Radfahrer auf der Fahrbahn (ob mit oder ohne Radweg) nicht erwünscht ist.

    Diese Haltung wird vom ADAC nicht gerade abgeschwächt, so was ist ihm keine Pressemitteilung wert. Dabei kann jeder in der Straßenverkehrsordnung nachlesen, dass Fahrräder Fahrzeuge sind und Fahrzeuge die Fahrbahn benutzen müssen – und zwar aus Sicherheitsgründen! Aber wer schon Geld für ein Auto investiert hat, möchte auch „freie Fahrt“ haben.

    Unter anderem deshalb spürt man als Radfahrer immer häufiger den förmlich ansteigenden Adrenalinspiegel, wenn Kfz-Fahrer einen nur sehen. Geradeausfahrend auf der Fahrbahn und abbiegend auch auf dem Radweg. Vielleicht würde es uns allen helfen, wenn man das Fahrrad als umweltfreundliches „Staureduziermittel“ betrachtet? Dann bräuchten wir auch keinen Autobahnausbau.
    Darauf antworte ich morgen vermutlich noch, werde mich aber hüten, weitere Angriffsflächen zu bieten. Soll mehr aufklärend-relativierend sein.
    .
    Gruß, DJ

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  3. #1723
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    DJ, ähnliche Leserbriefe gibt es hier in Münster auch (falls Dich das etwas tröstet).

    Aber eigentlich wollte ich etwas anderes schreiben:

    Der Fahrradhauptstadt Münster ist nämlich ein neuer Geniestreich gegen Radfahrer geglück. Nein, ausnahmsweise kein neuer Radweg, sondern der Umbau einer Ampel.

    Da man ja den Kfz-Verkehr fördern will, hat man sich vor einiger Zeit entschlossen, die Ampelsteuerung im Stadtgebiet schrittweise auf eine sog. verkehrsadaptive Netzsteuerung umzustellen, ein enorm aufwendiges Verfahren, welches Wartezeiten verkürzen und grüne Wellen verbessern soll (beides freilich für den Kfz-Verkehr, für andere Verkehrsteilnehmer können sich durchaus Nachteile ergeben). Daß das ganze einige Millionen kostet, dürfte nicht überraschen.

    Im Moment baut man deshalb Ampelanlagen um (neue Steuergeräte und LED-Signalgeber), u.a. diese. Das Ungewöhnliche an dieser ist, daß es sich um eine Kreuzung handelt, die Ampel aber eingentlich eine Fußgängerampel ist (d.h. nur Signale an der Hauptstraße und an der gestrichelten Fußgängerfurt). Die Nebenstraße wird aber von ziemlich vielen Radfahrern befahren und gerade zur Hauptverkehrszeit fände man ohne die Ampel nur schlecht eine Lücke zur Überquerung. Da ja nicht immer auch gleichzeitig Fußgänger langkommen, war die Ampel bisher im sog. Festzeitumlauf (d.h. alle 90 s ein paar Sekunden rot für die Hauptrichtung und grün für die Fußgänger, in denen man die Hauptstraße gut mit dem Fahrrad überqueren konnte).

    Aber da man den Autofahrern nicht mehr zumuten wollte, gelegentlich zu warten, ohne daß jemand quert (tagsüber die Ausnahme), hat man beim Umbau "Bettelknöpfe" angebracht: Kein Betteln, kein Fußgängergrün. Verlängert dies schon die Wartezeit für Fußgänger deutlich (man kann die Ampel ja nicht mehr zufällig bei grün erwischen - außer es hat schon jemand anderes gebettelt, und wenn man den Umschaltzeitpunkt gerade verpaßt hat, muß man sogar etwas mehr als 90 s warten), hat es für Radfahrer den tollen Nebeneffekt, daß es gerade zur Hauptverkehrszeit schwierig wird, über die Straße zu kommen. Außer es hat zufällig gerade auch ein Fußgänger gebettelt oder man steigt ab, geht auf dem Gehweg zum Bettelknopf (fahrend kommt man da legal nicht hin), macht sich an selbigem die Hand schmutzig (ich faß die Dinger extrem ungern an, man weiß nie, ob nicht irgendein Kiddie draufgerotzt hat oder sonstige Bazillen drankleben) und wartet dann noch locker 'ne Minute.

    Ich glaube inzwischen, viel schlimmer kann es in Stuttgart auch nicht sein.
    Geändert von _Fabian_ (17.04.2009 um 11:47 Uhr)

  4. #1724
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    Zitat Zitat von _Fabian_ Beitrag anzeigen
    DJ, ähnliche Leserbriefe gibt es hier in Münster auch (falls Dich das etwas tröstet).
    Fahrräder sind keine Sportgeräte!
    Allerdings darf man solche Leserbriefe nicht argumentativ beantworten. Und die Schiene: "Autofahrer telefonieren beim Fahren und gefährden andere!" bringt Dich komischerweise in eine ungünstigere Position als den Autofahrer, der pauschal keine Antwort gibt, sondern polemisiert.

    Zitat Zitat von _Fabian_ Beitrag anzeigen
    Ich glaube inzwischen, viel schlimmer kann es in Stuttgart auch nicht sein.
    Das geht noch besser:
    hier werden zwischenzeitlich Kreuzungen so beampelt, dass Fußgänger und Radfahrer nur auf Anforderung grün bekommen, d.h. Du stehst an _jeder_ Kreuzung (und die, an denen Deine Fahrtrichtung rot hat, sind dabei noch die günstigeren, weil Du nicht ganz so lange warten musst)

    Gruß
    gS
    (Fahrbahnfahrer)

  5. #1725
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    Zitat Zitat von grüner Sphinx Beitrag anzeigen
    Das geht noch besser:
    hier werden zwischenzeitlich Kreuzungen so beampelt, dass Fußgänger und Radfahrer nur auf Anforderung grün bekommen, d.h. Du stehst an _jeder_ Kreuzung (und die, an denen Deine Fahrtrichtung rot hat, sind dabei noch die günstigeren, weil Du nicht ganz so lange warten musst)

    Gruß
    gS
    (Fahrbahnfahrer)
    Nur damit ich es richtig einordnen kann: Meinst Du mit "hier" Stuttgart oder eine andere Stadt? (Du mußt auch nicht sagen, welche, wenn Du nicht magst.) Du hast nämlich in Deinem Profil "40000" als Postleitzahl stehen, und die weist wohl etwa nach Düsseldorf.
    Geändert von _Fabian_ (17.04.2009 um 12:40 Uhr)

  6. #1726
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    @Fabian: Wie kommen denn Autofahrer rüber? Blöd isses trotzdem, ohne Genehmigung für Radfahrer, auf den Gehweg zu fahren, allerdings auch rechtswidrig.

    Und: An Stuttgart kommt man so schnell nicht ran. Das liegt zwar auch an den Radverkehrsanlagen (da ist aber Hamburg fast schlimmer), v.a. aber an der Mentalität der dortigen Verkehrsteilnehmer.

    @Sphinx: Wo ist den "hier"?

    Und: Ein Rennrad oder MTB ist sehr wohl ein Sportgerät. Es muss nur klar sein, dass dies eine der wenigen Sportgeräte sind, mit denen man auch völlig normal im Alltag unterwegs sein kann. Mit einem Speer oder einem Paragliding-Schirm eher nicht möglich.

    Falls Euch noch Argumente für meine Antwort einfallen, bitte gerne. Ich will v.a. verdeutlichen, dass Staus fast immer aus Autoblech bestehen; ich einen Führerschein von Motorrad über PKW bis LKW habe und dennoch dauernd gefährdet werde (also bringt das gar nichts); ich mit meinem Rennrad fast ausschließlich Alltagswege zurücklege und daran mehr Reflektoren, v.a. seitliche, habe, als wohl jedes Auto, v.a seitlich (da haben Autos eigentlich keine; ich erst im Dezember einen Neuwagen gekauft habe - und zwar ganz ohne Abwrackprämie (würde ich auch heute nicht machen)......
    .
    Gruß, DJ

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  7. #1727
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    Diese Anforderungsamplen sind aber soweit ich das kenne recht üblich.
    Aber das letzte wenn sie nicht das machen wofür sie da sind - und zwar zügig Grün geben nach Anforderung.


    Am besten sind dann die Ampeln die einen trotzdem ewig warten lassen - dann geht man als Fußgänger einfach bei rot rüber wenn man genug genervt ist.
    Jetzt sieht man beim Zurückschauen wie die Autos halten bei einer leeren Fußgängerfurt...
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  8. #1728
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    @Fabian: Wie kommen denn Autofahrer rüber? Blöd isses trotzdem, ohne Genehmigung für Radfahrer, auf den Gehweg zu fahren, allerdings auch rechtswidrig.
    Auf der einen Seite ist Rechtsabbiegen vorgeschrieben (mit Radfahrer frei-Zusatzschild), und das geht freilich besser, weil man nur auf einer Seite eine Lücke braucht. Und auf der anderen Seite kommen sehr wenig Autos lang, und prinzipiell haben die jetzt auch ein Problem, kommen nur wohl schneller weg als gerade ältere Leute auf dem Hollandrad.

    Was mich besonders daran ärgert, ist, daß es vorher eine gut funktionierende Lösung gab, die man geändert hat, um dem Kfz-Verkehr einen geringen Vorteil zu verschaffen, allen anderen aber einen deutlichen Nachteil.

    Und: An Stuttgart kommt man so schnell nicht ran. Das liegt zwar auch an den Radverkehrsanlagen (da ist aber Hamburg fast schlimmer), v.a. aber an der Mentalität der dortigen Verkehrsteilnehmer.
    Ich glaube, in Münster ist die zuständige Abteilung der Stadtverwaltung, die ja auch für den Ampelumbau zuständig ist, ein großes Problem. Da wird Tempo 70 innerorts (!) auf Straßen angeordnet, die Grundschulwege kreuzen, und nachdem es zwei Tote gegeben hat (zwar keine Grundschüler, aber eine alte Frau und ein Pkw-Insasse - die haben die Ampel auch noch nachts ausgeschaltet) und ein Gutachten von Tempo 60 und 70 innerorts (da gibt es in Münster zig Stellen, z.T. mit dichter Wohnbebauung) abrät (Münster hat ja eh lt. Statistik die höchste Verkehrsunfallgefahr in NRW), tun die immernoch nichts (bzw. doch, inzwischen haben sie es geschaft, die meisten Ampeln nachts anzulassen).

    Die extra für ein paar Millionen eingerichtete Busbevorrechtigung an Ampel (ein Funksystem, mit dem Linienbusse die Ampelschaltung beeinflussen können) ist so eingestellt, daß sie kaum etwas bringt (viele Busfahrer geben inzwischen bei gelb Gas, weil sie es leid sind).

    Und dann werden selbst bei Straßenkomplettsanierungen (mit Aufreißen und Kanäle erneuern etc.) weiter Bordsteinwege statt Radfahrstreifen angelegt (ganz ohne RVA ist außerhalb von 30er-Zonen hier ja fast undenkbar).

    Bei Euch dürften, wie Du schreibst, die Verkehrsteilnehmer das Problem sein (so ohne sind die hier übrigens auch nicht), aber was hier die Stadtverwaltung macht, muß man erstmal übertreffen.
    Geändert von _Fabian_ (17.04.2009 um 14:26 Uhr)

  9. #1729
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    @Sphinx: Wo ist den "hier"?

    Und: Ein Rennrad oder MTB ist sehr wohl ein Sportgerät.
    Falls Euch noch Argumente für meine Antwort einfallen, bitte gerne. .
    @_Fabian_ Du liegst mit 40XXX völlig richtig (und entschuldige die Verwirrung)

    Sobald ich mit meinem (Renn)rad am Straßenverkehr teilnehme, ist es wohl ein Fahrzeug.
    Wie krude ist denn die Argumentation, dass ich damit nicht fahren dürfte, wenn ich keinen "echten" Grund dafür habe und wer soll das beurteilen? (=> 90% aller Wege dürften dann auch mit dem Auto nicht mehr zurückgelegt werden.)

    Das Problem ist, dass diese komischen runden Schilder mit den viel zu niedrigen Zahlen und den roten Rändern als minimale Durchschnittsgeschwindigkeit auf einer Strecke verstanden werden, sobald man sie ohne (körperliche) Anstrengung fahren kann; und danach werden Zeitpläne gemacht, DAS erzeugt Stress (durchaus nicht nur bei den anderen )

    Gruß
    gS

  10. #1730
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Falls Euch noch Argumente für meine Antwort einfallen, bitte gerne.
    .
    Wie ich oben schon schrieb:
    Never argue with an idiot. He just brings you down to his level and then beats you with experience.

    Gruß
    gS

    p.s.: Aber wenns denn sein muss:
    "Bitte lesen Sie §1 StVO . Dort ist unser Thema umfassend geklärt."

  11. #1731
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    Zitat Zitat von andy Beitrag anzeigen
    Diese Anforderungsamplen sind aber soweit ich das kenne recht üblich.
    Aber das letzte wenn sie nicht das machen wofür sie da sind - und zwar zügig Grün geben nach Anforderung.


    Am besten sind dann die Ampeln die einen trotzdem ewig warten lassen - dann geht man als Fußgänger einfach bei rot rüber wenn man genug genervt ist.
    Jetzt sieht man beim Zurückschauen wie die Autos halten bei einer leeren Fußgängerfurt...
    Für reine Fußgängerüberwege sicher, aber hier kommt ja noch die Querstraße mit den Radfahrern ohne separate Anforderungsmöglichkeit hinzu, und dann funktioniert das System nicht mehr.

    Und die Ampel ist mit der benachbarten "koordiniert", d.h. es gibt im Umlauf (von 90 s Dauer, vergleichbar der Periodendauer einer Schwingung) genau einen Zeitpunkt, an dem die Ampel umspringen kann, wenn "gebettelt" wurde. Dann kann man sich ja ausrechnen, wie lange man maximal warten muß, nämlich gut 90 s (es kommen noch ein paar Sekunden zu den 90 dazu, weil ja erst die Fahrbahnampel auf gelb springen sowie eine Zwischenzeit vergehen muß). Und die durchschnittliche Wartezeit dürfte gut 45 s betragen.
    Geändert von _Fabian_ (17.04.2009 um 13:54 Uhr)

  12. #1732
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    Man könnte fast meinen, die Verantwortlichen liesen hier im Forum mit, die Ampel gibt nämlich wieder ohne Betteln Grün (das "Grün Kommt"-Signal leuchtet bei Rot immer mit).

    Da die zuständigen Leute bei der Stadtverwaltung nicht gerade für schnelles Handeln bekannt sind, vermute ich, die Signalbaufirma hat die Ampel beim Neuaufbau falsch eingerichtet und das inzwischen korrigiert. Kann man nur hoffen, daß es auch so bleibt.

  13. #1733
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    eben gelesen:

    Abwrackprämie für Fahrräder

    Und noch etwas Nettes (solange man da nicht gezwungenermaßen her muß):

    Leopoldstraßen-Fahrradweg-Schnellfahren
    Cologne Street Racing Contest 2002

  14. #1734
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  15. #1735
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    Zitat Zitat von _Fabian_ Beitrag anzeigen
    eben gelesen:

    Abwrackprämie für Fahrräder

    "Und wie ist das bei Ihnen? Kommen Sie mit dem Fahhrad zur Arbeit?
    Nein, da bin ich ehrlich. Ich komme nicht mit dem Fahrrad, dazu wohne ich zu weit weg: Das sind zehn Kilometer."

  16. #1736
    Avatar von hincapie
    hincapie ist offline Centurion-Fahrer und Monica-Bellucci-Fan
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    Sehe meine Einstellung bestätigt...
    Ich meide solche "Radwege" wie die Pest...

  17. #1737
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Was ist an den Aussagen von Hr. Tiefensee Unfug?
    Purer Populismus.
    Billig dazu. Und zwar gemessen an der Abwrackprämie im Wortsinne.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Was ist von einem Bundesverkehrsminister in Euren Augen wünschenswertes zu diesem Thema zu erwarten?
    Einmal darftse raten.
    Tipp: es hat was mit 'blau' zu tun ...
    treten statt tippen?
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  18. #1738
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    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Purer Populismus.
    Billig dazu. Und zwar gemessen an der Abwrackprämie im Wortsinne.
    Ohne Worte....

    Einmal darftse raten.
    Tipp: es hat was mit 'blau' zu tun ...
    Radverkehrsförderung? Mehr Menschen aufs Rad?
    .
    Gruß, DJ

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  19. #1739
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ohne Worte....
    Deine Form der Zustimmung.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Radverkehrsförderung? Mehr Menschen aufs Rad?
    - Entkopplung des Blauschildes von der BP
    - Emporhebung des Radlers zum gleichberechtigten Verkehrsteilnehmer
    und damit
    - Reduzierung des Gefahrenpotentials für Radfahrer

    Kostet keine Millionen, schon gar keine Millarden, aber würde wirklich was bewirken.
    treten statt tippen?
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  20. #1740
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    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    - Entkopplung des Blauschildes von der BP
    - Emporhebung des Radlers zum gleichberechtigten Verkehrsteilnehmer
    und damit
    - Reduzierung des Gefahrenpotentials für Radfahrer

    Kostet keine Millionen, schon gar keine Millarden, aber würde wirklich was bewirken.
    Für die Sicherheit, v.a. für die rechtliche, sicherlich, aber damit wurde ja die RWBP begründet.

    Tiefensee hat für mich allerdings v.a. eines versucht: Vorsichtig (für uns vielleicht zu vorsichtig) versucht, die Bevölkerung zum Nachdenken anzuregen in etwa: Es muss nicht immer Auto sein, diese müssen jetzt (endlich) umdenken. Von der Sicherheit war nur insofern die Rede, dass Autofahrer Rücksicht nehmen müssen, also auch nicht schlecht.

    Die Radfahrer selbst scheren sich um die Blauschilder in aller Regel gar nicht. "Die" fahren, wo sie wollen, wo sie sich wohl fühlen, auch auf reinen Fußwegen, selbst wenn sie dort ungleich schlechtere rechtliche Karten haben. Wie Du schon mal betont hast: Es ändert sich quasi nichts am Verkehr selbst, also auch keine Steigerung des Radverkehrsanteils.
    .
    Gruß, DJ

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