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Thema: Haglund-Ferse

  1. #1
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    Haglund-Ferse

    Hallo,
    hab ne Haglund-Ferse (dies wo betrifft die wissen was das ist) und eine Schleimbeutelentzündung am Übergang Archillessehne - Fersenbein. Denke mal ich habs im Winter mit dem Lauftraining etwas übertrieben und dazu ev. noch falsches Schuhwerk.... Hab das Lauftraining voll eingestellt. Orthopäde hat mir Gelkissen verschrieben und Voltaren etc. empfohlen.
    Normal gehen kann ich ohne Schmerzen, aber bei engeren Schuhen hab ich sofort Schmerzen und beim Radfahren geringe Schmerzen. Hab aber Bedenken das die Schmerzen bei "richtigem" Training deutlich stärker werden...
    Hat jemand Erfahrung damit? Helfen Kalt-Wärmebehandlungen? Habt ihr bei euren Radschuhen (die ja an der Ferse relativ eng sind) etwas im Fersenbereich rausgeschnitten damit die Archillessehne/Ferse nicht so gereizt wird? Sonstige Tipps?

  2. #2
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    Also ich wurde operiert, die Heilung hat allerdings gedauert, Radfahren war nach 4 Wochen wieder möglich. Laufen nach ca 4 Monaten, würde mal Stäbchenmassage und SAlbenverbände , evtl entzündungshemmende Spritzen probieren.
    Wenn allerdings das Fersenbein?????? an der Sehne reibt dann hilft das auch nicht mehr.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Roter Libanese Beitrag anzeigen
    Hallo,
    hab ne Haglund-Ferse (dies wo betrifft die wissen was das ist) und eine Schleimbeutelentzündung am Übergang Archillessehne - Fersenbein. Denke mal ich habs im Winter mit dem Lauftraining etwas übertrieben und dazu ev. noch falsches Schuhwerk.... Hab das Lauftraining voll eingestellt. Orthopäde hat mir Gelkissen verschrieben und Voltaren etc. empfohlen.
    Normal gehen kann ich ohne Schmerzen, aber bei engeren Schuhen hab ich sofort Schmerzen und beim Radfahren geringe Schmerzen. Hab aber Bedenken das die Schmerzen bei "richtigem" Training deutlich stärker werden...
    Hat jemand Erfahrung damit? Helfen Kalt-Wärmebehandlungen? Habt ihr bei euren Radschuhen (die ja an der Ferse relativ eng sind) etwas im Fersenbereich rausgeschnitten damit die Archillessehne/Ferse nicht so gereizt wird? Sonstige Tipps?
    das ist z.b. mein fachbereich...
    das einzige was auf dauer hilft, ist druckentlastung.
    geh zum hausarzt, und lasse dir ein rezept ausstellen.(egal ob rad oder werktagsschuhe)

    1 paar haglundpolster mit aussparungen der hinterkappen bds,

    (oder r oder l(je nach seite)
    an vorhandenen schuhen
    Diagn.: Haglundexostose bds. (r/l)

    sofern du pflichtversichert bist, kostet es 5-10 € zuzahlung... bei privat ists eh egal...

    an radschuhen ist dein problem wahrscheinlich größer als an normalen schuhen da diese bauartbedingt immer etwas kleiner vom maß sind als normale schuhe um(durch die steife sohle) nicht die ferse rausgleiten zu lassen...

    weitere infos gerne per pn...
    btw... ich mache sowas täglich...
    (egal ob rad oder werktagsschuhe)
    Man nennt mich auch den "Satteldoktor"
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  4. #4
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    Zitat Zitat von geldgeier Beitrag anzeigen
    Also ich wurde operiert, die Heilung hat allerdings gedauert, Radfahren war nach 4 Wochen wieder möglich. Laufen nach ca 4 Monaten, würde mal Stäbchenmassage und SAlbenverbände , evtl entzündungshemmende Spritzen probieren.
    Wenn allerdings das Fersenbein?????? an der Sehne reibt dann hilft das auch nicht mehr.
    Eine OP würde ich gerne vermeiden da ich auch schon gehört habe dass die Heilung ev sehr lange dauert. Und Cortisonhaltige Spritzen etc. sind wohl nur der letzte Ausweg vor der OP da die für die Archillessehne nicht so gut sind und diese dadurch auch reissen kann wenn man Pech hat...
    Fersenbein reibt wohl noch nicht an der Sehne(wüsste aber auch nicht wie ich das merken soll), Sehne war laut Ultraschalluntersuchung aber "jungfräulich"...

  5. #5
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    Ich habe ein Jahr rumgedokert, gehe zu einem vernümftigen Arzt der dich fachkundig berät, es gibt außerdem nicht nur Cortison zur Behandlung von Entzündungen. Probiere einfach mal Salbenverbände in Kombination mit entzündungshemmenden Tabletten, meist Rheumamittel. Dazu noch Stäbchenmassage und irgendeine Stromtherapie in Kombination mit absoluter Ruhe ,mehr kann man da nicht tun.
    WEnn es dann wiederkommt ...........

  6. #6
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    Hatte bzw. habe aktuell leider wieder das selbe Problem.
    AS reibt am Fersen(über)bein und entzündet den Schleimbeutel.

    Vor 6 Jahren wurde ich schon wegen der selben Sachen operiert. Davor schon ca. 1 Jahr die verschiedensten Therapien und Anwendungen erfolglos angewandt.
    Laufpause nach OP (30 min Dauerlauf war wieder möglich) damals ca. 5 Monate. Radfahren locker GA ca. 2 - 3 Monate.

    Jetzt hab ich die selbe Diagnose am selben Bein wieder. :-(
    Seite einem 3/4 laufe ich daher von Pontius zu Pilatus, weil ich auch eine 2. OP vermeiden möchte. Seither wird nur mehr geradelt, wo die Schmerzen relativ überschaubar sein.
    Leider scheint aber eine neuerliche OP unumgänglich - frühestens aber im Herbst, weil sonst der schöne Sommer radtechnisch im Eimer wäre.

  7. #7
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    So, mal meine Geschichte zum Thema: erste Schmerzen an der Ferse: Winter 04/05 - erstmal ignoriert und weitergelaufen. Triasaison 05 bis Juli durchgezogen, danach wurd´s unerträglich.
    ab Sommer 05 mit Unterbrechungen x-tausend KG u.ä.
    Februar 06 Rat vom Spezialisten: OP mit Abschleifen, 3 Monate Pause - dauerte mir zu lange - konservativ weiterbehandelt und vieles - u.a. Stoßwellen - ausprobiert: null Erfolg
    neuer Arzt - neues Glück: hat mich nach kurzen Behandlungsversuch gleich (Frühjahr 07)zum Spezialisten (Dr. Rembeck, München) geschickt. Diagnose: Ursache ist der Knochen bzw. das Überbein, das reibt einfach! D.h. es muss weg. Inzwischen waren die Schleimbeutel chronisch entzündet und die Achillessehne hatte eine Teilruptur.
    Anfang August 07 ambulante OP mit glätten des Fersenbeines, Entfernen der Schleimbeutel, Glätten der A-Sehne. Heilung hat seeeehr lange gedauert, dafür ist aber jetzt Ruhe.

    Langer Rede kurzer Sinn: mach nicht zu lange rum!
    Alles Gute!
    PEP
    The Dude abides!

  8. #8
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    Zitat Zitat von geldgeier Beitrag anzeigen
    Ich habe ein Jahr rumgedokert, gehe zu einem vernümftigen Arzt der dich fachkundig berät, es gibt außerdem nicht nur Cortison zur Behandlung von Entzündungen. Probiere einfach mal Salbenverbände in Kombination mit entzündungshemmenden Tabletten, meist Rheumamittel. Dazu noch Stäbchenmassage und irgendeine Stromtherapie in Kombination mit absoluter Ruhe ,mehr kann man da nicht tun.
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    das ist kein entzündung...
    es ist eine exostose= knöcherne wucherung. die entsteht durch übermäßigen druck an der betrofenen stelle..

    ähnlich wie hornhaut an den fingerkuppen bei gitarrenspielern oder barfußläufern oder maurern an der hand etc etc etc...

    auf dauer bringt es nur die druckentlastung die durch den orthopädieschuhmacher erlangt wird.

    und mal nebenbei...was glaubt womit ein chirurg sein geld verdient??? genau...mit schneiden und operieren...er muss z.b. eine bestimmte anzahl bestimmter ops im jahr machen sonst verfallen zulasungen oder bonusprogramme der kliniken...
    da steckt jede menge druck seitens der kliniken dahinter möglichst viel umsatz(ops) zu machen...
    Man nennt mich auch den "Satteldoktor"
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  9. #9
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    Na ja der Schleimbeutel ist doch trotzden entzündet und verursacht Schmerzen, aber wie schon gesagt OP dürfte wohl das beste sein.

  10. #10
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    Zitat Zitat von geldgeier Beitrag anzeigen
    Na ja der Schleimbeutel ist doch trotzden entzündet und verursacht Schmerzen, aber wie schon gesagt OP dürfte wohl das beste sein.
    hättest du nur halbsoviele verstümmelte und verpfuschte op opfer gesehen wie ich...die meisten sind schon seeehr alt... so 30 - 40....

    da hat auch ein art mal gemeint, op is das beste. bis die infektion ins gelenk kam und ihren marsch fortgesetzt hat.
    natürlich gibt es fälle in denen nix anderes hilft, aber das beste ist es 1000 %ig nicht.
    ich würde erst alles andere probieren bevor ich an mir schnippeln lasse.
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  11. #11
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    Na ja, Übertreibungen und Verallgemeinerungen helfen ja wenig weiter
    und repräsentativ für ALLE Operierten werden deine "Verstümmelten" auch nicht sein. Ich bin wahrlich kein Freund vom schnellen Schneiden, aber ich habe auch definitiv 2 Jahre vertan. Natürlich lässt man nicht jeden Wald- und Wiesenchirurg rumschnippeln; und mehrere Meinungen einholen schadet auch nix.
    Aber so wie du den Chirurgen Geschäftsinteresse unterstellst, könnte man das dir ja auch, oder?

    Wie bereits beschrieben: meine Ferse wurde x-mal behandelt: kaum waren die Sympthome müssen eingedämmt, kamen sie nach geringen Belastungen wieder. Da half leider nix anderes mehr.
    The Dude abides!

  12. #12
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    Zitat Zitat von Peppone Beitrag anzeigen
    Na ja, Übertreibungen und Verallgemeinerungen helfen ja wenig weiter
    und repräsentativ für ALLE Operierten werden deine "Verstümmelten" auch nicht sein. Ich bin wahrlich kein Freund vom schnellen Schneiden, aber ich habe auch definitiv 2 Jahre vertan. Natürlich lässt man nicht jeden Wald- und Wiesenchirurg rumschnippeln; und mehrere Meinungen einholen schadet auch nix.
    Aber so wie du den Chirurgen Geschäftsinteresse unterstellst, könnte man das dir ja auch, oder?

    Wie bereits beschrieben: meine Ferse wurde x-mal behandelt: kaum waren die Sympthome müssen eingedämmt, kamen sie nach geringen Belastungen wieder. Da half leider nix anderes mehr.
    klar sehe ich nur die leute wo es schiefging... allerdings ist das in den letzten jahren stark angestiegen...
    zum thema geschäftssinn... klar will der arzt verdienen, genauso wie du, ich oder alle anderen...der apotheker verkauft pillen, der masseur massiert, der bäcker backt...

    usw usw usw............................................... ......

    allerdings habe ich einblcik hinter die kulissen die ein "normaler patient" eigentlich nie zu sehen oder zu hören bekommt...
    auf einer fortbildung war mal das thema-- diagnosen und deen wirtschaftlichkeit. d.h. aus welcher diagnose sich wieviel geld machen lässt.
    ein gesundes misstrauen würde ich jedem ans herz legen wenn es direkt heisst, direkt und am besten operieren. logischerweise gibts auch fälle in denen nichts anderes mehr hilft als operativ nachzuhelfen...
    Man nennt mich auch den "Satteldoktor"
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