Umfrageergebnis anzeigen: Protest gegen rücksichtslose Kfz-Fahrer - wie???

Teilnehmer
86. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Es muss sich auf jeden Fall was ändern

    29 33,72%
  • Eine Demo wäre einen Versuch wert

    8 9,30%
  • Passiert schon nichts, nicht so dünnhäutig bitte

    12 13,95%
  • Lieber Bund und Ländern schreiben, sonst still halten

    3 3,49%
  • Lieber Videoaufzeichnungen mit massiven Anzeigefluten

    16 18,60%
  • Noch härter: Mehr Selbstjustiz

    16 18,60%
  • Alles sinnlos

    28 32,56%
  • Keine Ahnung

    8 9,30%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 81 bis 100 von 398
  1. #81
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    Vorab: ich unterstelle dir nichts, sind alles deine eigenen Worte.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    V.a. gibst Du immer mal wieder (und zwar bewusst) einen Schuss unter die Gürtellinie ab und meinst wohl, damit besonders stark zu sein.
    Keine Ahnung, wo du so deinen Gürtel hinschnallst, aber:
    Das Geschriebene gilt für mich immer noch.
    Danke, dass du es nochmal erwähnst.
    Der "Schuß Beton in der Birne" bezieht sich übrigens nicht nur auf dich. Gibt noch Andere neben dir.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Was mir stinkt, ist - wie schon oft geschrieben - Deine Unterstellungen wie Radfahrervertreter, Experte, etc.
    Und was ich dufte finde, ist deine beharrliche Verdrängung dessen.
    In jedem deiner Beiträge steht der Hinweis auf 'deine' IC, die sich wiederum auf das TF beruft.
    Logisch bekommst du hier entsprechenden Gegenwind. Lass den Unsinn, dann wird es ruhiger.
    Lass ihn nicht und du hast hier Spaß.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Dass ich einen neuen Trend "vehement" verneine, ist nicht richtig!
    [Zitat DJ:]"Hat aber alles nichts damit zu tun, dass Deine Aussagen zu Ölreserven, Entwicklung von Spritpreisen, automobiler Entwicklung etc. grundfalsch sind."
    "Versucht man es nicht, wird es beim angeblichen schleichenden Prozess bleiben."

    Ok, muss wohl der andere DJ gewesen sein.
    Ich verwechsle euch immer, sorry.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Wenn jemand nicth genau weiß, was ich alles geschrieben habe (und wie ich es gemeint habe)
    Versuch doch einfach mal, das in Übereinstimmung zu bringen.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    [..] über deren Fortschritte bzw. Aktivitäten insgesamt aber quasi ein Staatsgeheimnis gemacht wird, wird es mir langsam zu trollig.
    Tja, DJ, tut mir sehr leid.
    Aber dein Verhalten der Vergangenheit hat mir beigebracht, dir nix mehr zu früh zur Verfügung zu stellen. Dein allzu vereinnehmendes Wesen ist's...

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Mag ja sein, dass die bei Euch in Norddeutschland noch ein ruhiges Arbeitsleben haben (vermutet man z.B.aufgrund Deiner vielen Posts pünktlich ab Arbeitsbeginn), 35-Stunden-Woche, wenig Verkehr, damit wenig Stress etc. Bei uns ist das nicht so. [..]
    Bla bla.
    Bist der Held der Arbeit, die Medaille kriegste in der Kantine zum Dessert.

    Weder deine Platitüden, noch das Hochrechnen persönlicher Erfahrungen geben die Realität wider.
    Aber es spricht wieder mal Bände - diesmal über dein Weltbild und wie du dir das so zusammenzimmerst.
    Bist schon ein lustiger Vogel, echt.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Dann muss ich mir noch unterstellen lassen, ich könne und wolle vom Auto nicht lassen. Hast Du denn noch nicht verstanden, worum es mir geht und was meine Ausgangsposition ist?
    Doch, habe ich.
    Das Auto hat eine blendende Zukunft, die Höhermotorisierung der letzten Jahre auf Kosten von Ressourcenschonung und Sparsamkeit ist frei erfunden und die Automobilindustrie ist eine sprudelnde Innovationsquelle.
    Ach ja: und wenn man sich für den Radverkehr einsetzt, muss man Kompromisse in Richtung Autoverträglichkeit gleich mitfordern.

    Das ist deine Haltung und findet sich im Lexikon unter dem Eintrag "Realsatire".

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Da gibt es Gefälle, bei denen man es laufen lassen kann und sich anschließend von Leuten Husarenritte vorwerfen lassen muss.
    Musste nicht.
    Du hast unaufgefordert davon berichtet, die schlechte Außen- und Signalwirkung selbst bemerkt, aber stur daran festgehalten, dich vorbildlich verhalten zu haben ("Soll ich dann auf 20 runterbremsen??? Mach ich nicht!").
    Das wird durch ständige Wiederholung aber immer noch nicht besser.

    Aber um zum Thema zurück zu kommen: genau dieses Verhalten beraubt dich jeglicher Vorschußlorbeeren!
    Ich traue dir schlicht nicht zu, "eine friedliche Demo" durchzuführen, die nicht ebenso kontraproduktiv verlaufen würde. Der Schaden allerdings entstünde auch anderen. Darum lass es bitte!
    treten statt tippen?
    -> http://forumsoetzi.5freunde.net/

  2. #82
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Hallo Radsportler,

    wieder mal was Radverkehrspolitisches.

    Nachdem ich heute auf meinen 25 km Arbeitsweg (über Bundes- und Landstraßen) sicherlich 20x zu knapp oder gar gefährlich knapp überholt wurde, frage ich mich, wie das weitergehen soll? Ich habe wirklich alles versucht. Ganz rechts fahren, weiter links, nach extrem knappen Überholmanövern sogar mittig meines Fahrstreifens fahren etc. Mehmals zeigte ich deutlich auf die Gegenfahrbahn, um zu signalisieren, "bitte dort überholen". Hat ein Mal geklappt, das Auto danach fuhr wieder glatt unter meinem Ellenbogen durch (gefühlt). Ich hab mich heute sicherlich zum Hassobjekt für einige Kfz-Fahrer gemacht, dennoch habe ich keine Idee, wie ich die zu korrekten Überholmanövern anhalten soll.

    So wie es sich hier im Forum anhört, ist es woanders wohl nicht so schlimm, zumindest nicht flächendeckend in D. In der Region Stuttgart ist es eine Katastrophe.

    Dazu kommt, dass ich ein längeres Bergaufstück die B313 (nach Grafenberg) hoch muss (radweg- und alternativlos). Am Montag z.B. zählte ich von 8 Kfz hintereinander gerade mal 3 PKW, aber 2 Klein-LKW und 3 ausgewachsene (unabhängige) 40-Tonner. Letztere machen die "Tür" besonders gerne zu, muss man halt in den Grünstreifen ausweichen. Auf der Heimfahrt hat mich dort (dann bergab) dann zum ersten Mal überhaupt bei Tempo 55 ein 40-Tonner bei aufkommendem Gegenverkehr überholt. Von vornherein zu knapp (ich fuhr fast Fahrstreifenmittig) und dann zog der auch noch rechts rüber. Bei dem Tempo ist nichts mehr mit Grünstreifen, da hilft nur stark bremsen und hoffen....

    Heute fuhr ich auf die Linksabbiegespur mit ca. 30, der Transporter hinter mir gab noch Gas, überholte mich rechts und zog dann glatt links rüber. Ein Autofahrer verwies mich mit Fingerzeig 500 Meter später auf einen weit abgelegenen Feldweg, der werweißwohin führte. Immerhin überholte er normal.

    Ich habe nicht nur "so einen Hals" sondern langsam auch keinen Bock mehr, Rad zu fahren, schon gar nicht morgens zur Arbeit!

    Nur: Mein Interesse ist ja, die Sicherheit für Radfahrer in Deutschland möglichst zu erhöhen. Dazu gehört, mehr Menschen zum Radfahren zu bewegen, sie mehr und mehr an das Fahrbahnfahren zu gewöhnen (weil Radwege (immanent) gefährlicher sind), anzuregen, nicht mehr als nötig Auto zu fahren. Gleichzeitig aber auch flächendeckend aufzuklären zwecks besserem Verständnis Radfahrern gegenüber (Fahrzeuge gehören auf die Fahrbahn) und auf die Notwendigkeit von 1,5 m Mindestabstände hinzuweisen.

    Allerdings habe ich nicht gerade das Gefühl, dass die Gesellschaft und die Politiker wirklich das Richtige in Ihrer Radverkehrsförderung tun, fordern und fördern sie doch hauptsächlich Radwege und Radwegnetze. Je mehr das aber ausgebaut wird, desto gefährlicher wird es für Radfahrer auf der Fahrbahn. Dass eine deutliche Aufklärung in der breiten Öffentlichkeit mehr bringt und v.a. sofort, kam scheint's noch nicht durch.

    Was also tun? Meiner Meinung nach ist (zumindest in "meiner" Region) ein deutlicher und auch von den Medien erfasster Protest gegen diese Untätigkeit der Politiker bzw. diese Aggressionen (oder auch unbedachter "Aktionen) der Kfz-Fahrer unerlässlich, damit wenigstens mal ein Teil der Bevölkerung aufwacht.

    Man kann aber auch der Statistik glauben, nach der im Längsverkehr relativ selten etwas passiert und schlucken, permanent mit 10 - 80 cm überholt zu werden. Davon soll es ja auch einige geben. Nur: Spaß macht das keinen.

    Was wäre von einer Demonstrationstour zu halten, mit der wir gleich mehrere Aspekte ansprechen könnten?

    - Rücksichtsnahme auf Fahrbahnradler
    - Korrekte Überholabstände
    - Kein Überholen an unübersichtlichen Stellen (= Tür zu, wenn was kommt)
    - Verweis auf inakzeptable Radwege, die allenfalls Alternativen zur Fahrbahn darstellen
    - Verweis auf massiv rechtswidrig angeordnete RWBPen
    - Hervorhebung der Vorteile, wenn möglichst viele Menschen Rad fahren
    - Aufforderung, es den Alltagsradfahrern nach Möglichkeit gleichzutun.
    etc.

    Alles natürlich im möglichst friedlichen und korrekten Rahmen.

    Überall wird wegen allem Möglichen demonstriert. 1000e gehen auf die Straße, wenn es um die Frage Kopfbahnhof oder Tiefbahnhof Stuttgart 21 geht, nicht aber wenn es mitunter um Menschenleben bzw. Diskriminierungen geht, infolgedessen kaum mehr Menschen bereit sind, längere Strecken für ihre Arbeitswege auf dem Rad zurück zu legen.

    Am liebsten wäre mir eine solche Tour von Stuttgart nach Reutlingen und über Böblingen retour unter dem Motto: "Wir sind Verkehrsteilnehmer". Auf dieser Strecke weiß ich, was normalerweise abgeht. Deshalb wäre es v.a. werktags sinnvoll, z.B. Freitagnachmittag.

    Jetzt ist natürlich die Frage, wie man das am Besten anstellt, wann, mit wem und welche Vorbereitungen zu treffen wären. Wer sollte im Voraus informiert werden? Oder wäre es besser, massive Bombardements von Mails und Papier an die neue Grün-Rote Regierung in BaWü zu schicken?

    Wie auch immer: Wer der Meinung ist, das bringe was oder gar mitmachen / mitorganisieren möchte, poste doch einfach seine Idee. Danke!

    In der Abstimmung sind Mehrfachnennungen möglich.
    .
    ... ich würde woanders entlang fahren, ggf. auch Umwege in Kauf nehmen.

    Deine Abstimmungsoptionen sind für die Katz

  3. #83
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    Zitat Zitat von martl Beitrag anzeigen
    Da sehe ich eine Parallelstrasse namens "Weimerstal". Was ist damit?
    Könnte mir vorstellen, dass man da morgens im Berufsverkehr kaum eine Chance hat, nach links auf diese Straße abzubiegen. (falls von A nach B gefahren wird)

  4. #84
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    Natürlich gibt es rücksichtslose Autofahrer, erst vorgestern hat mich ein PKW mit Glasscheibenhänger voll beladen in ca. 20 cm Abstand überholt, wobei der Hänger meinen Lenker um höchstens 5 cm verfehlte. Aber es gibt auch viele rücksichtslose Radfahrer, die sich einen Dreck um die Straßenverkehrsordnung scheren, rote Ampeln stetig ignorieren und damit das Verhältnis Autofahrer-Radfahrer nicht gerade verbessern. Leute, die mit ihrem Auto meinen Rambo zu spielen müssen konsequent aus dem Verkehr gezogen werden, daher habe ich auch schon dreimal besonders nötigende und gefährliche Verkehrmanöver seitens der Autofahrer zur Anzeige gebracht, mehr kann man eigentlich nicht machen.

  5. #85
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    Scheinheilige Doppelmoral, Realitätsferne, Hang zum Suizid, Halsstarrigkeit und mangelnde Weitsicht.
    Das ist meine persönliche Essenz aus diesem Fred. Zumindest aus den mir übel aufstoßenden Posts

    Wenn ich das so lese, dann gehört aus ökologischen und ökonomischen Aspekten, sowie zur Erhöhung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer das Rennrad abgeschafft.

    Führt kein Weg dran vorbei, es gibt kein einziges Argument pro Rennrad ... nur welche dagegen.
    Geändert von Miezekätzchen (27.08.2011 um 19:14 Uhr)
    Zitat Zitat von Herr Sondermann Beitrag anzeigen
    Jaja, erst für Augenkrebs abstimmen und dann nix bestellen. Das hamwa gern!

  6. #86
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    Zitat Zitat von Miezekätzchen Beitrag anzeigen
    Scheinheilige Doppelmoral, Realitätsferne, Hang zum Suizid, Halsstarrigkeit und mangelnde Weitsicht.
    Das ist meine persönliche Essenz aus diesem Fred. Zumindest aus den mir übel aufstoßenden Posts

    Wenn ich das so lese, dann gehört aus ökologischen und ökonomischen Aspekten, sowie zur Erhöhung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer das Rennrad abgeschafft.

    Führt kein Weg dran vorbei, es gibt kein einziges Argument pro Rennrad ... nur welche dagegen.
    Dir ist wohl das Abendessen nicht bekommen?
    Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.

  7. #87
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    Zitat Zitat von Coswiger Beitrag anzeigen
    Dir ist wohl das Abendessen nicht bekommen?
    Das kommt doch erst ...
    Zitat Zitat von Herr Sondermann Beitrag anzeigen
    Jaja, erst für Augenkrebs abstimmen und dann nix bestellen. Das hamwa gern!

  8. #88
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    Zitat Zitat von Miezekätzchen Beitrag anzeigen
    Das kommt doch erst ...
    So spät soll man doch nicht essen.
    Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.

  9. #89
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    Zitat Zitat von Miezekätzchen Beitrag anzeigen
    Scheinheilige Doppelmoral, Realitätsferne, Hang zum Suizid, Halsstarrigkeit und mangelnde Weitsicht.
    Das ist meine persönliche Essenz aus diesem Fred. Zumindest aus den mir übel aufstoßenden Posts

    Wenn ich das so lese, dann gehört aus ökologischen und ökonomischen Aspekten, sowie zur Erhöhung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer das Rennrad abgeschafft.

    Führt kein Weg dran vorbei, es gibt kein einziges Argument pro Rennrad ... nur welche dagegen.
    Kätzchen, Sie sind ein Provokateur.

    Tom
    Mein Blog: bikesboardsandphotos
    Suche: Defekten Rahmen aus Columbus MAX

  10. #90
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    Zitat Zitat von Tom Beitrag anzeigen
    Kätzchen, Sie sind ein Provokateur.

    Tom
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  11. #91
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    Ich habe mal mehr Selbstjustiz angeklickt. Ich bin jetzt ein Rebell.

  12. #92
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    Zitat Zitat von Hoppeditz Beitrag anzeigen
    Ich habe mal mehr Selbstjustiz angeklickt. Ich bin jetzt ein Rebell.
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  13. #93
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    Cool

    Zitat Zitat von Coccolino Beitrag anzeigen
    Natürlich gibt es rücksichtslose Autofahrer, erst vorgestern hat mich ein PKW mit Glasscheibenhänger voll beladen in ca. 20 cm Abstand überholt, wobei der Hänger meinen Lenker um höchstens 5 cm verfehlte. Aber es gibt auch viele rücksichtslose Radfahrer, die sich einen Dreck um die Straßenverkehrsordnung scheren, rote Ampeln stetig ignorieren und damit das Verhältnis Autofahrer-Radfahrer nicht gerade verbessern.
    Ich hätte kein Problem damit, wenn man unter den Demoflyer ergänzend noch schreiben würde, dass wir uns als Radfahrer so gut es geht an die Verkehrsregeln halten und nicht gesetzeskonformes Radfahren nicht gutheißen können (blöder Satz, geht bestimmt besser, aber sinngemäß so ähnlich). Evtl. setzt man dann noch dazu, "auch wenn aufgrund von Radfahrer-Fehlverhalten deutlich weniger passiert, als aufgrund von Fehlverhalten von Kfz-Fahrern" um das mal plastisch darzustellen.

    Und sonst: Wenn so viele mittlerweile für Selbstjustiz sind: Wie könnte diese aussehen? Was macht Ihr? Warum hält ein Herr 20 das nicht für kontraproduktiv???
    .
    Gruß, DJ

    Cycleride - eine Initiative von Radfahrern für praxistaugliche Radverkehrspolitik.
    www.Cycleride.de
    - Fragen und Antworten: kontakt@cycleride.de


    "Wir haben in Deutschland keine Radwegebenutzungspflicht!" Ulrich Kasparick, ehem. parlamentarischer Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums

  14. #94
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    Zitat Zitat von sprudel Beitrag anzeigen
    Was mir momentan auffällt ist, dass die Landwirte immer grössere Schlepper haben, die immer schneller und z.T. sehr rücksichtlos fahren.
    In Süddeutschland stehen sogar Schilder an den Wirtschaftswegen, daß dem landwirtschaftlichen Fahrzeugen Vorrang zu gewähren ist!
    Dazu kommt noch die Kreativität eines föderativen Systems, damit es möglichst unübersichtlich wird!
    Ein kleine Zufallsauswahl zum Thema 'Wirtschaftsweg und ihre Nutzer':
    http://www.adfc-schwalmstadt.de/serv...aftswegen.html
    http://www.agrar.de/landfrauen/forum...?topic=10961.0
    http://forum.ksgemeinde.de/archive/i...p/t-84820.html
    Die Größe der Trecker ist natürlich den betrieblichen Umständen und nicht dem Geltungsbedürfnis des Bauern geschuldet...

    Mit etwas mehr Rücksicht wären alle schneller unterwegs,
    als sich fortwährend gegenseitig zu behindern...
    Epo oder Elektro? Eigentlich die gleiche Motivation?!?

  15. #95
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    Natürlich bin ich Ketzer ... aber ich arbeite in einem Großunternehmen.
    Und da seh ich oft genug, wie schnell Schüsse nach hinten losgehen.
    Deutschland ist nix anderes.

    Das Rennrad als Bauernopfer eines neuen Miteinander auf der Straße?
    Bietet sich an ...
    Und es ist durchaus legitim und auch notwendig, sämtliche Argumente und gerade das eigene Verhalten mal auf Konterpotential abzuklopfen.
    Und das ist leider gewaltig.
    Ich hab keinen Bock durch unüberlegte Aktionen persönliche Nachteile hinnehmen zu müssen.

    Sicherheit: der erste Schritt für mehr Sicherheit ist z.B. die Sperrung von DJs Arbeitsweg für Fahrräder. Wenn diesen dramatischen Umstände schriftl. bei den Behörden eingereicht werden, dann bleibt denen kaum eine Wahl.
    Und das gilt dann auch am Wochende.
    Fänd ich jetzt doof ... wenn ich da mal fahren würde.

    Die ganze, liebe Diskussion pro Rad, wird vom Rennrad ad absurdum geführt. Es ist leider so. Wer sich da was vormacht, steckt den Kopf in den Sand.
    Spritersparnis? Mann Mann Mann ... ich würd mal gerne wissen, wieviel Sprit für's Rennrad verballert wird. TA, Ötzi, Jedermänner, Profirennen, RTFs ...
    Und sogar Zwanzich - gerade er - ruft zum Harzi auf ... zum Spritverballern des Rennradeln wegen.
    Natürlich spielt der gesellschaftl. Aspekt ne Rolle und mir geht der Sprit am Ar*** vorbei. Aber in der Argumentation steht das Rennrad mit herabgelassener Hose da.
    Wir ziehen den "Flottenschnitt" runter ... wenn man es so nennen kann.

    Nen holpriger Radweg den kann man uns 2x um die Ohren hauen:
    1. nicht angepasste Geschwindigkeit
    2. falsches Rad
    Scheinargumente ... die uns zum Nachteil gereichen können.

    Den Shyce kannste immer so weiter führen, überall rennen wir in's Messer. Ich grübel da jetzt seit Tagen drüber ... ich find kein Stelle wo nicht!
    Datt ist echt zum Kotzen.
    Meine Meinung: Still sein, keine Welle machen. Besser ist datt.
    Zitat Zitat von Herr Sondermann Beitrag anzeigen
    Jaja, erst für Augenkrebs abstimmen und dann nix bestellen. Das hamwa gern!

  16. #96
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    Zitat Zitat von Miezekätzchen Beitrag anzeigen
    Meine Meinung: Still sein, keine Welle machen. Besser ist datt.
    Sehe ich genauso.

    Wir geilen uns an einem völlig schwachsinnigen Hobby auf. Stellt man sich mal ein paar hundert Meter neben sich und diesen Irrsinn, merkt man's ab und an mal wieder selber.

    Also, Maul halten und genießen, da wo es ungefährlich ist und man nicht dauernd irgendjemandem irgendwas, was er/sie eh nicht blickt, erklären muss oder meint, zu müssen.

  17. #97
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    Zitat Zitat von Miezekätzchen Beitrag anzeigen
    Ich hab keinen Bock durch unüberlegte Aktionen persönliche Nachteile hinnehmen zu müssen.
    (...)
    Meine Meinung: Still sein, keine Welle machen. Besser ist datt.



    Zitat Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
    Stellt man sich mal ein paar hundert Meter neben sich und diesen Irrsinn, merkt man's ab und an mal wieder selber.
    Sehr richtig. Sollte man bei vielen Dingen regelmäßig machen. Hilft ungemein.
    "Ich schaute vom Affen zum Menschen und vom Menschen zum Affen und konnte kaum sagen, wer was ist."

  18. #98
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    x Alles sinnlos
    x Passiert schon nichts

    Begründung:

    Ich halte einen Protest für bestenfalls sinnlos. Leute, die ein Rad als echte Alternative zum Auto benutzen, sind eine aussterbende Minderheit. Die Realität sind zu Radwegen umgepinselte Gehpfade für Kurzstreckenfahrer + MTB im Wald (vorher natürlich mit dem Auto hingefahren).

    Wenn Du in Deinem Fall Staub aufwirbelst, wird als „Lösung“ wieder ein straßenbegleitender Radgehweg hingebaut mit dem Ergebnis, daß Du im Entenmarsch nach Hause fahren kannst, weil dann an jeder Kreuzung, Ausfahrt oder aus jedem Maisacker ein „Panzer“ quer über „Dein Werk“ rumpelt. Oder Du fährst dann trotzdem auf der Straße und wirst dann erleben, daß alles bisherige Kindergeburtstag war – denn das Ignorieren von Radwegen verdient aus Sicht des Autopöbels die Höchststrafe.

    Die Welt ist leider nicht gerecht – manchmal gibt es nur die Auswahl zwischen verschieden schlechten Möglichkeiten.

  19. #99
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    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Der "Schuß Beton in der Birne" bezieht sich übrigens nicht nur auf dich. Gibt noch Andere neben dir.
    Ich habs schon verstanden.

    Und was ich dufte finde, ist deine beharrliche Verdrängung dessen.
    In jedem deiner Beiträge steht der Hinweis auf 'deine' IC, die sich wiederum auf das TF beruft.
    Ein letzter Versuch (!!): Wer jemanden als "selbsternannten Radfahrervertreter" bezeichnet, muss irgendeinen Beleg bringen, der aufzeigt, dass sich diese Person tatsächlich als einen Radfahrervertreter bezeichnet. Ich z.B. tue das nicht. Vermutlich auch niemand vom ADFC, VCD, BDR, NABU etc. Noch nicht einmal der Bundesverkehrsminister, immerhin quasi der Chef aller Radfahrer, wird sich diese Bezeichnung ans Revers heften bzw. sich als solchen bezeichnen. Weil er nämlich genau weiß, dass er gar nicht alle Radfahrer vertreten *kann*.

    [Zitat DJ:]"Hat aber alles nichts damit zu tun, dass Deine Aussagen zu Ölreserven, Entwicklung von Spritpreisen, automobiler Entwicklung etc. grundfalsch sind."
    Ist so. Aus Deinen Texten erkennt man, dass Du entweder überhaupt keine Automobilzeitschriften liest, schon gar keine -fachzeitschriften, oder aber deren grünen Faden schlichtweg ignorierst. Schon gar nicht arbeitest Du in der Automobilentwicklung, denn sonst würdest Du nicht solche Behauptungen aufstellen. Für Dich (und andere) evtl. interessant wäre der Beitrag in der aktuellen AutoBild Nr. 34 (kostet nicht viel), in der ab Seite 104 über das neue SMART-Elektrorad und den Elektrosmart berichtet wird inkl. der Markenchefin Annette Winkler.

    Tja, DJ, tut mir sehr leid.
    Aber dein Verhalten der Vergangenheit hat mir beigebracht, dir nix mehr zu früh zur Verfügung zu stellen. Dein allzu vereinnehmendes Wesen ist's...
    Das ist natürlich ein Argument, denn wenn ich etwas nicht leiden kann, ist, wenn man jahrelang mit einer Idee hausieren geht, von der man als Außenstehender den Eindruck bekommt, dass sich gar nichts rührt.

    Aber bitte: Dann bläue uns hier nicht ständig ein und fordere auf, es Dir nachzutun, wenn wir nicht mal wissen WAS Du tust!!!

    Bla bla.
    Bist der Held der Arbeit, die Medaille kriegste in der Kantine zum Dessert.
    Hää?

    Ich spreche von unserer Region, der Verkehrsdichte, der enormen Gütertransporte, alles unter Zeitdruck in selektivem Gelände und bei eigentlich viel zu geringer Verkehrsfläche etc. Ich weiß nicht, wie viele Kollegen Ihr habt, die wegen Burn-Out krank sind. Bei mir und v.a. bei der Firma meiner Frau sind es erschreckend viele, so dass der Betriebsrat jetzt auf die Barrikaden geht. Ich finde das unmöglich, aber bei dem, was einem manche Firmen hier abverlangen, ist es kein Wunder - und kein Wunder, dass sich dieser Stress auf die Fahrweise der Mitarbeiter insbesondere Außendienstler auswirkt.

    Bei Dir muss man wirklich alles ausschreiben.

    Doch, habe ich.
    Das Auto hat eine blendende Zukunft, die Höhermotorisierung der letzten Jahre auf Kosten von Ressourcenschonung und Sparsamkeit ist frei erfunden und die Automobilindustrie ist eine sprudelnde Innovationsquelle.
    Siehe oben.

    Ach ja: und wenn man sich für den Radverkehr einsetzt, muss man Kompromisse in Richtung Autoverträglichkeit gleich mitfordern.
    Man sollte mal anfangen, Gräben zuzuschütten.

    Musste nicht.
    Du hast unaufgefordert davon berichtet, die schlechte Außen- und Signalwirkung selbst bemerkt, aber stur daran festgehalten, dich vorbildlich verhalten zu haben ("Soll ich dann auf 20 runterbremsen??? Mach ich nicht!").
    Das wird durch ständige Wiederholung aber immer noch nicht besser.
    Ich weiß noch immer nicht, was Du eigentlich von mir willst. Welcher Autofahrer bekommt einen schlechten Eindruck ("Bekloppter") von einem Radfahrer, der bergab 70 fährt?? Welcher ist dann noch selber so bekloppt und verweist ebendiese Radfahrer auf 60 cm Teerstreifen zwecks besserer Signalwirkung? (nein, brauchste nicht beantworten). Wir wohnen hier am Albtrauf, wo es etliche Stellen gibt, an denen 3-stellige km/h-Zahlen erreicht werden (können). Ich glaube ernsthaft, dass Kfz-Fahrer damit weniger Probleme haben, als Du. Zeigt mir z.B. ab und zu ein "Daumen-nach-oben" z.B. von LKW-Fahrern.

    Ich traue dir schlicht nicht zu, "eine friedliche Demo" durchzuführen, die nicht ebenso kontraproduktiv verlaufen würde.
    Na, das ist jetzt endlich mal eine ehrliche und vermutlich ernst gemeinte Begründung, so schmerzlich sie mir auch erscheint. Natürlich musst Du mir nicht glauben bzw. kannst mein ganzes Wesen in die Schmuddelecke stellen, wenn womöglich auch ungerechtfertigterweise. Aber Tatsache ist halt, dass wir von Politikern regiert werden, bei denen Lug, Betrug, Schmu und Mauscheleien z.T. völlig legitim sind und zur Arbeit gehören. Wir sind derzeit Opfer von Verkehrsplanern und Polizisten, die die Vorschriften und Gesetze nicht kennen oder kennen wollen und infolgedessen sie nicht beachten.

    Das wichtigste ist für mich Aufklärung über die genannten Punkte und zugleich eine Demonstration, das Rad fahren auf der Fahrbahn mögich, akzeptabel und sicher ist.
    .
    Gruß, DJ

    Cycleride - eine Initiative von Radfahrern für praxistaugliche Radverkehrspolitik.
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    "Wir haben in Deutschland keine Radwegebenutzungspflicht!" Ulrich Kasparick, ehem. parlamentarischer Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums

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    Cool

    Zitat Zitat von martl Beitrag anzeigen
    gibt es da keine Route durch den Wald, links oder rechts davon?
    Nein, leider keine ernsthafte. Ich kenne die Strecke schon viele Jahre. Die einzige Alternative ist über einen teilweise sehr schmutzigen Feldweg hinten rum nach Grafenberg (gleich die erste Einmündung wieder rechts ab), der sogar erst mal steil bergab geht und wegen Kurven nur langsam befahrbar ist. Dann geht es z.T. 15% steil bergauf (gefühlt nach Puls und Übersetzung) und dann findet man sich im alten Ortskern wieder, der deutlich oberhalb der B313 liegt. So dürfte man auf die ohnehin längere Strecke noch mal 50 HM draufpacken, muss dann aber steil bergab durch die enge Tempo-30-Zone (nein, ich fahre hier keine 70!). Das habe ich nur zwei Mal probiert, ist einfach keine Alternative, wenn man dann noch 20 km fahren muss.

    Da sehe ich eine Parallelstrasse namens "Weimerstal". Was ist damit?
    Ich muss hier erwähnen, dass ich diese Route nur selten fahre, wenn ich es besonders eilig habe (sonst fahre ich einige Feldwege, die ebenfalls ihre Tücken haben, aber ganz ok sind, wenn man weiß, wo man aufpassen muss). Diesen Weg kannte ich ehrlich gesagt nicht. Es gibt dort auch keine Hinweisschilder, obwohl er recht passabel aussieht. Man erkennt ihn von der Fahrbahn aus nicht, nur den nördlich gelegenen Schotterweg. Ich werde es nächste Woche mal austesten, danke!! Die Fahrbahnquerung wird allerdings - wie bereits bemerkt, mitunter etwas problematisch, v.a. zurück auf die Fahrbahn, wenn es bergab geht.

    Dennoch nannte ich dieses Beispiel, weil es mir unbegreiflich ist, dass man auf so einem kurzen Abschnitt so oft gefährdet wird, mitunter sogar unnötig, weil nicht immer Gegenverkehr ist.

    An dieser Stelle möchte ich aber noch mal fragen: Viele gutgemeinte Tipps gehen in die Richtung, die ich selbst oft wähle: Ist eine akzeptable Alternative vorhanden, nutze ich die auch. Mir wird dann aber oft vorgehalten, ich tue es wider besseren Wissens, weil doch diese Wege nachweislich (!) gefährlicher sind, als die Benutzung der Fahrbahn und würde damit auch dem entgegenwirken, dass Fahrräder auf der Fahrbahn wieder zur Normalität würden und somit zunehmend akzeptiert werden. Diese Vorwürfe kamen zumindest in diesem Thread bislang noch nicht. Ich denke, irgendwann ist halt doch die Grenze des Erträglichen für alle überschritten!?

    Danke nochmals!
    .
    Gruß, DJ

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