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  1. #481
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    Zitat Zitat von martl Beitrag anzeigen
    Einen nicht benutzungspflichtigen Radweg zahlt die Gemeinde selber.
    Das stimmt nicht mehr.
    Belege muss ich suchen, hab sie aber.
    "Ich schaute vom Affen zum Menschen und vom Menschen zum Affen und konnte kaum sagen, wer was ist."

  2. #482
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    Zitat Zitat von martl Beitrag anzeigen
    Betrifft aber auch den Neubau bzw. die Förderung dafür. Einen nicht benutzungspflichtigen Radweg zahlt die Gemeinde selber.
    Das gehört zu den größten Fehlern unserer Verkehrspolitik.
    .

    .
    Gruß, DJ

    Cycleride - eine Initiative von Radfahrern für praxistaugliche Radverkehrspolitik.
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    "Wir haben in Deutschland keine Radwegebenutzungspflicht!" Ulrich Kasparick, ehem. parlamentarischer Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums

  3. #483
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Das gehört zu den größten Fehlern unserer Verkehrspolitik.
    .

    .
    "gehörte"
    Ist nämlich korrigiert.

    @martl: http://www.adfc-nrw.de/fileadmin/dat...erlass_ERA.pdf

    DJ wird´s eh nicht lesen können, also wird in seiner Welt auch weiterhin die Benutzungspflicht an die Fördermittelvergabe gebunden sein.
    Super Interessensvertretung, diese IC.
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  4. #484
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    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Ja, das ganze kann beliebig diskutiert werden. Jede Lösung kann nur eine Kompromisslösung mit Vor- und Nachteilen sein, dazu sind die Verkehrsteilnehmer eine zu heterogene Gruppe.
    Ja, aber nicht nur allgemein.
    Vor allem auch die Radler in in sich extrem heterogen. Allerdings sind dennoch Lösungen möglich, die weitaus mehr sind als nur ein fauler Kompromiss. Man muss sich nur "die Mühe" machen, und es einmal von vorn bis hinten zu verstehen und nicht beim Erreichen des ersten vermeintlichen Allgemeinplatzes gleich wieder ausscheren.
    Kann man auch in diesem Forum nachlesen. Leider haben sich auch bisher schon nicht alle die Mühe machen wollen, sich auf diese Lösiung überhaupt erstmal gedanklich einzulassen.
    Extrem hetreogen eben.
    Schade eigentlich.

    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Solange es so große Geschwindigkeitsunterschiede zwischen
    - dem schnellen Radler und langsamen Fußgänger
    - dem langsamen Radler und schnellen KFZ
    - dem schnellen „Sportwagen“ und dem langsamen Kleinwagen oder LKW gibt,

    sind bei einem „einfach“ aufgebauten Mensch-Maschinesystem aufgrund der Reaktionszeit und Fehleranfälligkeit schwere Unfälle vorprogrammiert.
    Nein.
    Zum einen sind die drei oben erwähnten Fälle nicht vergleichbar, weil jeweils unterschiedlich ausgepägt, zum anderen steht für die aufgestellte Behauptung keinerlei nachvollziehbare Auswertung zur Vefügung, die das auch nur annähern belegen könnte.
    Vielmehr als ein Bauchargument bleibt also nicht übrig.

    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Ich stelle nur für mich fest, durch Radstreifen im dichten Stadtverkehr bin ich deutlich schneller und sicherer unterwegs und das finde ich extrem gut!
    Das sei dir unbenommen.
    Daraus eine allgemeingültige Regel oder Empfehlung abzuleiten, wäre jedoch vermessen.

    Zitat Zitat von martl Beitrag anzeigen
    Ich würde auf "billig hingeklatscht" tippen, nach wievielen Wintern hat man da wohl ein modernes Rißmuster im Teer?
    Ich kann dir aus Erfahrung berichten: nach einem.

    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Die besondere Gefährdungslage sehe ich (nicht in diesem, nicht von mir gemachten Bild, aber woanders) durch extreme Geschwindigkeitsunterschiede - verbunden mit zu knappen Überholen schon gegeben.
    Womit du praktisch schon einen Beleg dafür hast, dass deine Annahme falsch ist.
    Derlei Allgemeinplätze sind nämlich explizit nicht zugelassen.
    Es ist immer eine differenzierte, individuelle Analyse erforderlich.
    Du kennst das viel zitierte Verwaltungsgerichtsurteil auch inhaltlich?
    treten statt tippen?
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  5. #485
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    Zitat Zitat von martl Beitrag anzeigen
    Ich würde auf "billig hingeklatscht" tippen,
    Wenn Du beim Sportwetten tippen auch so daneben liegst, musst Du wohl arbeiten gehen.
    Was ist hier "billig hingeklatscht"?
    Fehlt Dir Blattgold oder muss die Bitumentragschicht in der Farbe Deiner politischen Grundausrichtung eingefärbt sein?

    Zitat Zitat von martl Beitrag anzeigen
    nach wievielen Wintern hat man da wohl ein modernes Rißmuster ?
    Warum sollte bei ordnungsgemässer Ausführung nach mehren Wintern Risse entstehen?
    Siehst Du irgenwo Mängel in der Bauausführung?

    Zitat Zitat von martl Beitrag anzeigen
    im Teer
    Wenn Teer verbaut wurde, solltest Du wikireal, das Ordnungsamt, das Umweltamt, den Landesvekehsminister, die Grünen, BUND, NABU und natürlich auch Bild und Blick verständigen. Das wäre wirklich ein Skandal

    Zitat Zitat von martl Beitrag anzeigen
    Bei der Stufe am Fahrbahnrand möchte man nicht von der Fahrbahn rutschen
    Dir ist nicht in den Sinn gekommen, dass das Bild eine in Betrieb befindliche Baustelle sein könnte?
    Wenn nicht: das ist eine Baustelle.
    Und so sicher wie ein Helm vor Kofverletzungen schützt, so sicher wird das Bankett mit Humus angedeckt.

    Ansonsten denk mal über den Ratschlag eines Herrn Dieter Nuhr nach
    Geändert von angemeldet (11.12.2013 um 01:49 Uhr)
    ein guts Nächtle wünscht Wolfgang

  6. #486
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    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Womit es bisher und auch weiterhin keinerlei Anlass gibt, ausserorts und innerorts unterschiedlich zu behandlen.
    Wir drehen uns im Kreis - deiner Gebetsmühle.


    Du hast mich im anderen Thread richtigerweise darauf hingewiesen, den Begriff Anhalteweg statt Bremsweg zu verwenden.

    Den Inhalt der Grafik hast Du mE aber nicht verinnerlicht.
    Bei einem Anhaltweg außerorts von 80...130 m gegenüber einem Anhalteweg von 30 m innerorts keine Fallunterscheidung zu treffen, zeigt für mich nur, dass man die Dimension der damit verbundenen Energien nicht wirklich nachvollzogen hat.
    Eine ganz kurze Unaufmerksamkeit und schon passiert Gewaltiges, verbunden mit vielen "Hindernissen wie Bäume, Pfähle etc.".
    Nicht von ungefähr sterben mehr als 60% der Verkehrsteilnehmer auf Landstraßen. Darüber so salopp hinweg zu gehen, fände ich für einen Verkehrsplaner - vorsichtig ausgedrückt - fahrlässig!
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  7. #487
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    Zitat Zitat von Coswiger
    Sonderstreifen sicherer? Ein schönes Märchen.......
    Zitat Zitat von big-foot
    innerstädtisch nicht unbedingt, außerorts gibt es dazu keine mir bekannte Studie[..]
    Zitat Zitat von zwanzich
    Womit es bisher und auch weiterhin keinerlei Anlass gibt, ausserorts und innerorts unterschiedlich zu behandlen.
    Daran hat sich auch nichts geändert, wenn du nun nachreichst:

    Zitat Zitat von big-foot
    Bei einem Anhaltweg außerorts von 80...130 m gegenüber einem Anhalteweg von 30 m innerorts keine Fallunterscheidung zu treffen, zeigt für mich nur, dass man die Dimension der damit verbundenen Energien nicht wirklich nachvollzogen hat.
    Eine ganz kurze Unaufmerksamkeit und schon passiert Gewaltiges,[..]
    ... denn das ist (d)eine Annahme, deren praktische Relevanz auch/immer noch aussteht.
    Ich kann weder per subjektiver Erfahrung die von dir unterstellte höhere Gefährdung nachvollziehen, noch hat das Bundesverwaltungsgericht es als ausreichend bewertet, derartige Allgemeinplätze als Begründung für eine außerordentliche Gefahrenlage zu akzeptieren.
    Hast du also noch mehr zu bieten als deine Vermutung?
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  8. #488
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    @Zwanzich,

    wenn Dir die abgeschossenen Radfahrer an der Kanalstraße in Köln, auf der Wilhelmstraße in Hagen ,
    hier dem Radler in Grohnde, „meinem“ Rennradfahrer in den Vogesen usw. nicht reicht,

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    http://www.haz.de/Nachrichten/Der-No...dlichem-Unfall

    ist das aus meiner Sicht nicht gut oder schlecht – es ist schlicht Deine eigene Verantwortung, wie du damit umgehest. Da Du mit Deinem Verhalten keine anderen gefährdest, ist es mir schlicht egal.

    Mir ist es nicht egal, und deshalb meide ich die vielbefahrene Landstraßen, wo ich kann, heute Morgen war es besonders krass, Nebel und Eis, die Autos hatten ihre Scheiben nicht richtig frei und überholten in einem grauenhaft dichten Abstand. War froh, dass ich danach die letzten 4 km auf einer ehemalige Bahntrasse zurücklegen konnte. Wie es zurück wird, wird sich gleich zeigen.
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  9. #489
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    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    @Zwanzich,

    wenn Dir die abgeschossenen Radfahrer an der Kanalstraße in Köln, auf der Wilhelmstraße in Hagen ,
    hier dem Radler in Grohnde, „meinem“ Rennradfahrer in den Vogesen usw. nicht reicht,
    So allmählich ist es aber gut mit solchen Horrorgeschichten, denen jeglicher reale Bezug zu Deinen Ausführungen fehlt.
    Der gute Mann aus Hagen z.B. ist nicht "abgeschossen" worden, der hat sich auf einer sauengen Bergabpassage mit Tempo über fünfzig frontal in ein entgegenkommendes Auto geschmissen! Sogar auf der Beifahrerseite!

    Das was Du hier anführst, sind keine Belege für irgendetwas, sondern eine argumentative Bankrotterklärung. Sorry.
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  10. #490
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    Gut, Hagen hatte ich falsch in Erinnerung - ist ja immer nur die Dusseligkeit der Radfahrer, warum sie auf (Land)straßen sterben.

    Google mal selbst , dann wirste sehen, dass auch "manchmal" Radfahrer von hinten tödlich erfasst werden.

    Z.b. hier http://www.wa.de/lokales/hamm/stadt-...m-2606166.html

    Wenn Dich das unberührt lässt, ist doch ok.

    Nur innerorts und außerorts in einen Topf zu werfen, ist mE sehr realitätsfern.

    Innerorts ist die Gefahr von Abbiegeunfällen groß, außerorts dagegen die "Abräumunfallgefahr" durch den hohen Geschwindigkeitsunterschied.
    Geändert von big-foot (11.12.2013 um 21:20 Uhr)
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  11. #491
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    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    ... ist ja immer nur die Dusseligkeit der Radfahrer, warum sie auf (Land)straßen sterben.
    ...
    Wenn Dich das unberührt lässt, ist doch ok.
    Echt? Und das steht genau wo?

    "Diskussionen", die nur aus Polemik und Google bestehen, kannst Du gerne mit anderen führen. Bei so einem Quark mach ich nicht mit.
    Geändert von Abstrampler (11.12.2013 um 21:40 Uhr)
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  12. #492
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    @Abstrampler: schau Dir Deine gespielte Entrüstung einmal oben und dann unten an - ist schon gut, wenn Du mal mir nicht antwortest.
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  13. #493
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    Stimmt. Teilweise. Gespielt ist falsch.
    Ein Rennradfahrer, der sich selbst ins Grab fährt, lässt mich tatsächlich einigermaßen unberührt. Ist nur tragisch für die Angehörigen und die unschuldig in den Unfall Verwickelten.
    "Entrüstet" bin ich dann, wenn so ein Unfall instrumentalisiert wird. In völliger Unkenntnis der Vorgänge und ohne jeglichen sinnhaften Kontext.

    Hier geht es um Radstreifen. Auf der Strecke ist noch nicht mal richtig Platz für zwei Autos nebeneinander, geschweige denn für Radstreifen. Und ein Radstreifen hätte dem Mann auch nicht geholfen. Die Benutzung seines Hirns schon.

    Und so halte ich es auch bei Diskussionen.
    Geändert von Abstrampler (11.12.2013 um 21:51 Uhr)
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  14. #494
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    Zurück zu den Radstreifen - so sollten Straßen außerorts gestaltet werden, Empfehlungen und Beispiele aus den Niederlanden:

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  15. #495
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    Zitat Zitat von angemeldet Beitrag anzeigen



    Wenn Du beim Sportwetten tippen auch so daneben liegst, musst Du wohl arbeiten gehen.
    Was ist hier "billig hingeklatscht"?
    Fehlt Dir Blattgold oder muss die Bitumentragschicht in der Farbe Deiner politischen Grundausrichtung eingefärbt sein?


    ....
    Ich weiß nicht, was hier gebaut und ausgewiesen wird. Aber bei „uns“ wird solch ein Pfad typischer Weise als benutzungspflichtiger Radgehweg für beide (!) Richtungen ausgewiesen.

    Während die entstehende „Autobahn“ i. a. über eine gestrichelte Mittellinie verfügt, spendiert man dem Pfad nur in seltenen Fällen eine Trennlinie zwischen Fußgängern und Radfahrern und nie seitlichen Begrenzungsmarkierungen und Leitpfosten. Es gibt keine Schutzwand gegen die „Autobahn“. An Kreuzungen oder Ausfahrten gibt es keine bauliche Trennung durch Unterführungen etc. und seine Majestät der Autofahrer bekommt natürlich Vorfahrt. Der Pfad wird entlang der Straße und zugehörigen Parkplätzen etc. herumgeschnörgelt (inzwischen ohne Baum in Mitte des Pfades, da sind wohl zu viele Bäume abgestorben) während die Straße ihren geraden Verlauf beibehält.

    Als diese Pfade bei uns aufkamen dachte ich, man könnte auf so etwas normal oder schnell radfahren. Nach einigen Unfällen mit Krankenhausbesuch habe ich etwa 1990 beschlossen, daß ich auf so etwas nur noch langsam oder gar nicht fahre. Um Mal eine Hausnummer zu nennen - die in anderem Zusammenhang genannten 15 km / h würde ich für einen straßenbegleitenden Pfad bei aufmerksamer Fahrweise als angemessen ansehen. Schnellere Radfahrer haben meiner Meinung wg. der Sicherheit der Fußgänger auf solch einem Pfad nichts verloren. Sollte ein Miteinander von schnelleren Radfahrern und Autofahrern nicht möglich sein, so wären dann bestimmte Maßnahmen zu ergreifen. Die „Hubbel“ in Frankreich waren meiner Erfahrung nach sehr wirksam zur Durchsetzung von Geschwindigkeitsbegrenzungen. Ob dies bei allen SUVs auch noch gilt, kann ich nicht sagen.

    Eigentlich würden mich solche Radgehwege oder die Radstreifen gar nicht stören, wenn ich nicht eine – rein subjektiv – stark gesteigerte Aggressivität der Autofahrer feststellen müßte, die dann mit dem Fahrzeug als Waffe versuchen, das Recht auf „ihre“ Autobahn durchzusetzen anstatt daß sie ihr privates Kraftfahrzeug verschrotten und auf den – ach so tollen – Radgehwegen mit dem Fahrrad fahren. Das gilt übrigens auch für die „Kameraden“, die ihre Räder auf dem Dach spazieren fahren – allerdings hupen die meist nur, wenn sie die Auto-Schlange hinter mir anführen. Man kann sie also ignorieren oder ihnen kurz mitteilen, daß die Straße sicherer, schneller und bequemer als der parallele Radweg ist.

    Mir ist natürlich klar, daß gerade Wenigfahrer oder körperlich Eingeschränkte sich auf solchen Radgehwegen viel sicherer fühlen als auf der Straße und die können ja auch nichts dafür, wenn Fehlmutationen die Radwege- bzw. – streifen als Vorwand für einen Mordversuch benutzen. Als Kompromiß würde ich ansehen, solche Wege möglichst aus der Sichtweite der Straße zu führen (z. B. dichte Hecke, Tieferlegen der Straße). Wie das allerdings in solch einem sehr dicht bevölkerten Land wie Deutschland flächendeckend passieren soll, kann ich auch nicht beantworten.

  16. #496
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    Privates Geschwafel

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    Du erzählst doch gerne private Stories. Mache ich jetzt auch Mal.

    1. Unfall: Ich hatte vor über 25 Jahren schon einmal einen Unfall, wo mich einer auf einem Seitenstreifen umgenietet hat, weil er mich übersehen hatte. Zum Glück war es ein niedriges Auto und ich fahre 61er Rahmenhöhe. Außer relativ großem Sachschaden (Brille überfahren, war mehr Wert als mein Rad) und 2 Wochen geschwollenem Bein ist nix passiert. Das hat mich nicht groß gejuckt. Da habe ich noch nicht Mal die Polizei gerufen, so etwas hat „man“ damals unter sich ausgemacht. Kann ja jedem Mal passieren, daß er einen Fehler macht.

    2. kein Unfall: Wie schnell kannst Du auf so einem Streifen auf einer vorfahrtsberechtigten Straße fahren, wenn er gut 2 m breit ist und parallel sogar ein Gehweg verläuft. 40 km / h oder 45 km / h sollten kein Problem sein? Auch mit der Frau hinten im Schlepptau? Dachte ich jedenfalls.
    Was machst Du, wenn Dir ein Radfahrer auf der falschen Seite auf dem Radstreifen entgegenkommt? Auf die Straße ausweichen? Geht nur, wenn von hinten frei ist, denn die rechnen ja nicht mit Dir. Du hast ja Deinen tollen Streifen.
    „Achtung, Stop“ schreien, abbremsen.
    Habe ich nicht gemacht – mein Fehler! Gebe ich zu. Ich dachte der Typ wird doch seitlich ausweichen, wenn er schon auf der falschen Seite fährt. So machen es üblicher Weise diese „Idioten“ zumindest, wenn sie schon nach vorne schauen und eine „Dampfwalze“ auf sich zukommen sehen. Stutzig hätte mich machen sollen, daß er mit relativ hohem Tempo unterwegs war. Deshalb ging auch alles ganz schnell. Jedenfalls ist er nicht zur Seite ausgewichen!
    Er hatte übrigens keine Schuld. Der Streifen war ein Stück weit für beide Richtungen freigegeben.
    Passiert ist nichts, außer daß wir unser Weißes im Auge gesehen haben. Trotzdem geht mir das heute näher als Unfälle, die ich erlebt habe. Lächerlich, irrational - stimmt. Seither bin ich mit Streifen jedenfalls fertig.

    3. Ich weiß, Du glaubst es nicht oder es ist bei Dir anders. Bei uns macht es „tock-tock“ mit dem Anhänger, wenn Du auf der gestrichelten Linie fährst. Solch ein schmaler Streifen wie im Bild ist also unzumutbar.

  17. #497
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    Das sind alle nette Geschichten, @SF, mir ist die Konsequenz nur nicht klar?
    Alles so lassen wie es ist?

    Nur weil es auch mal Fehlverhalten gibt – entgegenkommender Radfahrer – nichts weiter tun? Fehlverhalten gibt es bei den Autofahrern auch – nur mit fataleren Folgen – man denke an denjenigen der mit 100 km/h durch Lübeck gebrettert ist und eine 22-jährige einfach so umgenietet hat.

    Meine Befürchtung: Autofahren wird immer sicherer, dank besserer passiver und aktiver Schutzsysteme, hier werden die Unfalltoten sinken.

    Bei Radfahrer wird genau die entgegengesetzte Entwicklung erfolgen, ohne Schutzmöglichkeiten und zunehmender Überalterung sind Radler immer mehr der Hektik, Unkonzentriertheit und Aggressivität von Autofahren ausgesetzt – mit dementsprechenden Folgen.

    Ich finde daher die Überlegungen und Handlungen, die aus diesem Sachverhalt in den Niederlanden, Dänemark, Aachen usw. erfolgen, besser als zu sagen – ist halt so.
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  18. #498
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    Wir sind alle vernunftbegabt genug um zu wissen, dass Radfahr- und Schutzstreifen kein Allheilmittel sind.
    Der Blick ins Ausland lehrt uns das auch.
    Geschwindigkeitsbeschränkungen für den Kfz-Verkehr sind ebenso wichtig wie das aufgemalte Signal, dass der Platz auf den Straßen auch dem Radverkehr gehört.
    Es wäre Sache der Politik, Zeichen zu setzen. Bin gespannt, welcher Politiker es sich mit dem motorisierten Wahlvolk am ehesten verscherzen möchte...
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  19. #499
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    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Nur weil es auch mal Fehlverhalten gibt – entgegenkommender Radfahrer – nichts weiter tun? Fehlverhalten gibt es bei den Autofahrern auch – nur mit fataleren Folgen – man denke an denjenigen der mit 100 km/h durch Lübeck gebrettert ist und eine 22-jährige einfach so umgenietet hat.
    Dazu kommt noch sehr häufig das Fehlverhalten der Beamten/Behörden und deren Fehlplanungen. Mit einen Zwei-Richtungs-Radstreifen hätte ich eine Fachaufsichtsbeschwerde eingereicht. So was darf einfach nicht sein und würde, wenn es wenigstens ab und zu mal erlaubt wäre, zum gleichen Effekt führen wie die Bordstein-Mischwege links wie rechts. Irgendwann fährt jeder wie und wo er denkt. Nein, da muss man strikt sein.

    Meine Befürchtung: Autofahren wird immer sicherer, dank besserer passiver und aktiver Schutzsysteme, hier werden die Unfalltoten sinken.
    Und sie werden deshalb immer fahrlässiger fahren.

    Bei Radfahrer wird genau die entgegengesetzte Entwicklung erfolgen, ohne Schutzmöglichkeiten und zunehmender Überalterung sind Radler immer mehr der Hektik, Unkonzentriertheit und Aggressivität von Autofahren ausgesetzt – mit dementsprechenden Folgen.
    Richtig. Hoffen wir, dass dank Pedelec auch mehr Autofahrer aufs Rad umsteigen. Bei uns ist das schon erkennbar. Dann merken sie, wie sich das anfühlt.

    Ich finde daher die Überlegungen und Handlungen, die aus diesem Sachverhalt in den Niederlanden, Dänemark, Aachen usw. erfolgen, besser als zu sagen – ist halt so.
    Das ist zwar einerseits richtig, andererseits sollte man Autofahrern nicht das Denken komplett abnehmen, sonst sinkt die Aufmerksamkeit, die Sensibilität. Ich würde stets das Maximum fordern. An 7 m breite Straße 2 m breite Schutzstreifen in jede Richtung aber keinesfalls bergab. Das aufgepinselte hat zwar einen beruhigenden Effekt (subjektiv für Radfahrer, objektiv für Autofahrer, die nicht schneller wollen/können/sich trauen) aber bei dem o.g. Durchgeknallten hilft nur eine echte, räumliche Trennung.

    Ich glaube, wir werden es nie schaffen, von gesonderten Rad-/Gehwegen weg zu kommen. Dafür sind sie einfach zu angenehm zu fahren (auch von mir, v.a. bergauf). Und imho werden wir mit DEM Staat auch nicht davon wegkommen, dass Autofahrer sich zuweilen aggressiv verhalten, wenn man die Fahrbahn bei begleitendem, abgetrennten Radweg benutzt, egal in welchem Zustand der ist und egal ob mit oder ohne RWBP. Es wird ohnehin noch eine Weile dauern, bis "ohne RWBP" die Normalität wird.

    Ergo müssen die Radfahrer auf die Fahrbahn. Streifen zeigen den Autofahrern

    a. sie dürfen hier fahren
    b. sie sind sogar hier gewünscht
    c. Kfz haben hier nichts verloren (deshalb gegen Schutzstreifen, der bei Gegenverkehr überfahren werden MUSS (so ein Schwachsinn!)
    d. es geht auch ohne gesonderten Radweg. Auf den Gehwegen sollten sich nur Fußgänger und kleine Kinder mit dem Rad aufhalten. Die sind nämlich bei abgetrennten Wegen durch andere Radfahrern stärker gefährdet.
    e. Beim Einfahren auf die Fahrbahn aus einer Seitenstraße muss vor dem Radstreifen gewartet werden, was normalerweise problemlos geht, aber eben nicht bei einem gesonderten Radweg.

    Wir müssen aufpassen, dass wir nicht schlagartig überall Radstreifen bekommen, bloß weil "mal eine Studie zeigte".... Ich glaube da nicht recht dran, weil einfach der Vergleich zu "völlig ohne" fehlt. Der Schritt runter vom Bordstein geht zwar in die richtige Richtung, jedoch sind da noch zu viele fatale Fremdeinwirkungsmöglichkeiten vorhanden. Ergo: Radstreifen erst mal nur an stark und schnell befahrenen Straßen mit gleichzeitiger Temporeduzierung. Kleinere Landstraßen sollten ohnehin möglichst immer auf 70 oder höchstens 80 begrenzt sein. Und zwar v.a. nicht nur bergauf (denn 70 auf dem Rad fahren und von einem Autofahrer gejagt werden, der unbedingt 100 fahren will, ist auch problematisch).

    Allem voran gehen muss aber die Sensibilisierung von Bund und Ländern für die Materie. Wir müssen die Gesetze und Richtlinien in die richtige Richtung zwingen. D.h. zu allererst: Kfz, überholt Radfahrer vorsichtig, mit großem Abstand und seid kooperativ und fair.

    DAS dauert... (es sei denn, Hofreiter kommt als Minister in die Regierung, aber der will auch wieder Radwege afair).
    .
    Gruß, DJ

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  20. #500
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    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    @Zwanzich,

    wenn Dir die abgeschossenen Radfahrer an der Kanalstraße in Köln, auf der Wilhelmstraße in Hagen ,
    hier dem Radler in Grohnde, „meinem“ Rennradfahrer in den Vogesen usw. nicht reicht
    Was heisst "reicht"?
    Ich weiss auch so, dass das Leben als solches immer ein Risiko beinhaltet - und zwar eines, gegen das auch die ausgeklügelsten Sicherheitsmassnahmen wirkungslos bleiben.
    Insofern ist es albern bis müßig ein Einzelschicksal anch dem anderen rauszupicken, um damit generelle Maßnahmen begründen zu wollen.

    Im übrigen gehört die Grohnder Gegend durchaus zu meinen Hausstrecken.
    Ich kann dir versichern, dass dort der Hund verforen ist und Streifen dort so dringend erforderlich sind wie ein Haarfön auf einem winterlichen Acker.
    Mit der gleichen Wahrscheinlichkeit hätte den armen Radler dort auch herabstürzender Satellit treffen können - aber wer hätte deswegen überdachte Strassen gefordert?


    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Da Du mit Deinem Verhalten keine anderen gefährdest, ist es mir schlicht egal.
    Wenn du das Befahren der Fahrbahn mit dem Rad schon (in obigem Sinne) als "Verhalten" einstufst, ist es wohl noch ein sehr, sehr weiter Weg, dir die Normalität erklären zu wollen.

    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    heute Morgen war es besonders krass, Nebel und Eis,
    Genau deswegen war ich in dem gefrierendem Nebel sehr froh, die freie Fahrbahn zu haben und nicht auf dem glasigen Radweg nebenan rumeieern zu müssen.
    Abends zurück im dichten Nebel wiederum hatte ich dank gutem Licht niemals das Gefühl nicht gesehen zu werden - seitlich versetzt abseits der Fahrbahn wäre ich aus dem Fokus gewesen.
    Aber jeder wie er mag,

    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Google mal selbst , dann wirste sehen, dass auch "manchmal" Radfahrer von hinten tödlich erfasst werden.
    Gibt es alles, natürlich. Aber auch innerorts - auch mit Toten.
    Die Frage der Vergleichbarkeit bleibt, die Antworten stehen weiterhin aus.

    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Nur innerorts und außerorts in einen Topf zu werfen, ist mE sehr realitätsfern.
    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    außerorts dagegen die "Abräumunfallgefahr" durch den hohen Geschwindigkeitsunterschied.
    Nochmal: es geht nicht um dein Erachten, sondern um Belege!
    Für deine persönliche Entscheidung ist dein Erachten ok, für generelle Regelungen sind Nachweise nötig.

    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Meine Befürchtung: Autofahren wird immer sicherer, dank besserer passiver und aktiver Schutzsysteme, hier werden die Unfalltoten sinken.
    Befürchte ich genau andersrum. Das zunehemnde Fahren im Grenzbereich gerade bei den aktuellen Strassenverhältnissen häuft sich - Stichwort Risikoüberkompensation.
    Allein heute habe ich wieder zwei schwere Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit und Abflug aus der Kurve gesehen - bei Glätte. Die Assistenzsysteme sind hochgradig effektiv - und setzen schlagartig aus, wenn die Physik alle Register zieht.

    Und man höre und staune, ich bin mal gleicher Meinung wie DJ:

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Und sie werden deshalb immer fahrlässiger fahren.
    Und er zieht auch zunäcsht die gleichen Schlüsse daraus wie ich - nochmal Respekt.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Das ist zwar einerseits richtig, andererseits sollte man Autofahrern nicht das Denken komplett abnehmen, sonst sinkt die Aufmerksamkeit, die Sensibilität.
    Nur der Betrag unterscheidet sich:

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ich würde stets das Maximum fordern.[..] aber bei dem o.g. Durchgeknallten hilft nur eine echte, räumliche Trennung.
    Denn in dieser Ausprägung wird leider wieder die Ursache aus dem Blick verloren und an den Sysmptomen gedoktert. Leider behebt das keine Probleme (Ursachen), sondern schafft neue.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ergo müssen die Radfahrer auf die Fahrbahn.
    Ja!
    (aber)

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Streifen zeigen den Autofahrern

    a. sie dürfen hier fahren
    und im Umkehrschluss ohne Streifen: sie dürfen es nicht!?

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    b. sie sind sogar hier gewünscht
    und im Umkehrschluss ohne Streifen: sie sind es nicht!? (trotz ausdrücklichem Regelfall der StVO)

    Das sind nicht nur Annahmen, sondern die Erfahrung lehrt genau dies: Radler haben sich in Sonderreviere zu verkrümeln, wo es geht. Radwege dienen nicht der Sicherheit der Radler (dann würde keiner dorthin genötigt), sondern dem ungestörten Fortkommen der Autofahrer - zumindest in den Augen derer, die sich regelmäßig verhaltensauffällig zeigen.
    Dagenen hilft nur eines: Betonen des Regelfalls (Fahrbahn) und stetige Präsenz ebenda.

    Die unentwegte Forderung, bisherige Sonderreviere (Rwadwege) durch neue Sonderreviere (Streifen) zu ersetzen läuft dem zuwider.
    treten statt tippen?
    -> http://forumsoetzi.5freunde.net/

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