Umfrageergebnis anzeigen: Welche Maßnahmen helfen, Pendlerströme, Emissionen, Verkehrsinfarkte zu verringern?

Teilnehmer
84. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Nachverdichtung der Großstädte

    5 5,95%
  • ÖPNV verbessern

    54 64,29%
  • ÖPNV verbilligen

    44 52,38%
  • Industrie raus aus der City

    5 5,95%
  • Citymaut (z.B. 3 km Radius um die Innenstadt)

    23 27,38%
  • Radverkehrswege optimieren

    60 71,43%
  • Radfahrerakzeptanz verbessern

    61 72,62%
  • Sprit teurer machen (50 Cent/Liter)

    5 5,95%
  • Sprit teurer machen (1,- Euro/Liter)

    17 20,24%
  • Fahrgemeinschaften fördern

    32 38,10%
  • Industrie, Infrastruktur + Wohnungen aneinander ausrichten

    19 22,62%
  • mehr grün in den Städten, nicht alles zubauen

    23 27,38%
  • flacher bauen (Durchlüftung der Städte, weniger Menschen/m²)

    7 8,33%
  • Carsharing (fördern, nutzen)

    31 36,90%
  • E-Automobilität (nutzen, fördern, vorantreiben)

    31 36,90%
  • gar keine Autos in den Innenstädten

    21 25,00%
  • Tempo 40 auch an Hauptverkehrsachsen

    10 11,90%
  • Tempo 30 auch an Hauptverkehrsachsen

    15 17,86%
  • Großindustrie nicht in die Städte

    14 16,67%
  • Großstadtwachstum stoppen

    8 9,52%
  • neue Industrie in geringer bebaute Regionen mit guter Verkehrsanbindung

    8 9,52%
  • Ich hab noch mehr Ideen und schreibe das im Thread

    4 4,76%
Multiple-Choice-Umfrage.
Seite 67 von 67 ErsteErste ... 17576364656667
Ergebnis 1.321 bis 1.332 von 1332
  1. #1321
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    Zitat Zitat von pablo Beitrag anzeigen
    ... Audi, BMW, Mercedes, VW, der Anteil verkaufter Diesel liegt über 60%. ...
    Im ersten Halbjahr haben sich die Anteile der Neuwagenverkäufe in Europa "gedreht", erstmals seit 2009 wieder mehr Benziner als Diesel: http://www.acea.be/press-releases/ar...implications-f
    Viele Grüße, Birdman

  2. #1322
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    Zitat Zitat von pablo Beitrag anzeigen
    Jetzt, wo die Außentemperaturen morgens wieder unter 10 Grad fallen und auch ganz seriöse Hersteller wie BMW legal zur Schonung des Motors den Partikelfilter abgeschaltet haben, kann ich nur dazu raten, keine Touren mehr durch die Stadt zu machen. Am besten erst im Grünen losfahren. Es ist gut, wenn man nicht direkt in der Stadt wohnt, sondern auf einem grünen Flecken oberhalb am Rand. Die Strecken plane ich mit Strava elegant um die Stadt herum. Besser für den Schnitt ist das allemal. :In die Stadt mit dem Rad fahre ich nur noch zum Friseur
    Oder man lässt sich bei Feinstaubalarm mit einem Feinstaub prozierenden Diesel-Bus verbilligt in die Stadt kutschieren.

    http://www.stuttgart.de/feinstaubalarm/

    Zum Glück ist die S-Bahn dann auch verbilligt, das ist in Ordnung.

  3. #1323
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    Zitat Zitat von Dierk Beitrag anzeigen
    Oder man lässt sich bei Feinstaubalarm mit einem Feinstaub prozierenden Diesel-Bus verbilligt in die Stadt kutschieren.

    http://www.stuttgart.de/feinstaubalarm/

    Zum Glück ist die S-Bahn dann auch verbilligt, das ist in Ordnung.
    Die Feinstaubbelastung ist ja in Innenräumen höher als draußen. Ich erinnere mich noch an so einen öligen Schmier in der Wohung, als ich noch mittendrin in der Stadt wohnte. Habe mir dann so einen Luftwäscher besorgt. Aber Großstadtbewohner sind nur eine Minderheit. Es gibt doch Alternativen! Rettet den Mainstream!

    https://www.welt.de/motor/fahrberich...en-Diesel.html

  4. #1324
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    Zitat Zitat von pablo Beitrag anzeigen
    Für den Kunden gibt es kein wirtschaftliches Problem. Nur ein schlechtes Gefühl, wenn er Stadtluft atmet. Aber es gibt es ja Klimaanlagen mit Partikelfilter.
    Du hast sicher nen Smiley vergessen!?!?

    Zitat Zitat von pablo Beitrag anzeigen
    Was ich beim Fahrradfahren in der Stadt immer eim meisten gehasst habe, war, dass man beim tiefen Inhalieren den Schadstoffgehalt schmecken kann. Zweitakter sind die Pest. Rußende Diesel nicht viel besser. Am besten ist wohl, man nutzt ein Pedelec. Dann atmet man flacher.
    Das ist auch der Grund, warum imho völlig ungefilterte Oldtimer, insbesondere LKW und Traktoren, ins Museum gehören und zumindest über das Jahr nur begrenzt fahren sollten. z.B. an 4 Wochen/Jahr mit mind. 2 Wochen Pause jeweils dazwischen.

    Das kann doch nicht sein, dass Menschen hundertausende Euro übrig haben und auch noch ausgeben für Sachen, die die Gesundheit der Menschen massiv gefährden. Kulturgut hin oder her. Die werden doch noch Geld für einen U-Kat haben!?

    Zitat Zitat von pablo Beitrag anzeigen
    Jetzt, wo die Außentemperaturen morgens wieder unter 10 Grad fallen und auch ganz seriöse Hersteller wie BMW legal zur Schonung des Motors den Partikelfilter abgeschaltet haben, kann ich nur dazu raten, keine Touren mehr durch die Stadt zu machen. Am besten erst im Grünen losfahren. Es ist gut, wenn man nicht direkt in der Stadt wohnt, sondern auf einem grünen Flecken oberhalb am Rand.
    Endlich sagt es mal einer. Du kommst also aus Stuttgart oder einer ähnlichen Stadt?!

    Ich war heute mal wieder mit dem Auto in Stuttgart, hab 3 Kids zum Basketball-Ligaspiel gefahren. Gestern war ich in Leinfelden-Echterdingen, 4 Kids zum Leichtathletik-Wettkampf gefahren.

    Beide Male wäre so was mit dem Fahrrad, aber auch ÖPNV, schon von der Logistik her und auch von den Preisen kaum möglich gewesen. Das Automobil ermöglicht solche Wettkämpfe erst. Pro Auto - aber möglichst voll machen und halt bestmöglich umweltfreundlich fahren.

    Heute auf der Heimfahrt bin ich von der B27 runter, dann auf der Landstraße nach Neckarhausen. Bis dahin (ca. 25 km) ging es nach einem 3-km-Stadtstück mit vielen roten Ampeln weitgehend mit Tempo 80, 100 und 120 voran, die Verbrauchsanzeige fiel bis auf 5,6 Liter, in Neckarhausen dann bei Tempo 50 noch auf 5,5 Liter. Dann kommt ein recht langer (deutlich über 1 km) innerörtlicher Tempo-30-Abschnitt auf der Hauptverkehrsstraße. Dort konnte ich am Momentanverbrauch eindeutig erkennen, dass ich mehr als bei Tempo 40 und sogar noch etwas mehr als bei Tempo 50 verbrauche. Der Gesamtverbrauch war am Ortsausgang wieder auf 5,6 Liter. Und die Strecke ist prädestiniert für solche Tests, denn es geht mit ganz gleichmäßigem leichten Gefälle immer am Neckar entlang und alles wurde mit Tempomat gefahren.

    Ergo für mich: Mit Tempo 30 lässt sich die Luft nicht verbessern. Allenfalls der Lärm sinkt. Ich bleibe bei meinem persönlichen Optimum von Tempo 40 als besten Kompromiss.
    .
    Gruß, DJ

    Cycleride - eine Initiative von Radfahrern für praxistaugliche Radverkehrspolitik.
    www.Cycleride.de
    - Fragen und Antworten: kontakt@cycleride.de


    "Wir haben in Deutschland keine Radwegebenutzungspflicht!" Ulrich Kasparick, ehem. parlamentarischer Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums

  5. #1325
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    Zitat Zitat von pablo Beitrag anzeigen
    Die Feinstaubbelastung ist ja in Innenräumen höher als draußen.
    So etwas hab ich auch schon gehört, aber mehr in Hinsicht Schadstoffcoctail (besonders an roten Ampeln).

    Ich halte davon wenig bis gar nichts.

    Neulich auf dem Motorrad kamen mir mehrere LKW-Oldtimer (Magirus, etc.) hintereinander entgegen. Der Gestank war dermaßen bestialisch und ich hatte keinen Lüfterregler mit Umluft, um das abzuschalten. Luft anhalten ging auch nicht so lange (die kamen zu überraschend), also extrem flach geatmet. Mangels Wind zogen die eine dermaßene Fahne hinter sich her, dass ich das 100e Meter reinwürgen musste.

    Mag ja sein, dass wenn mal alles auf Dauerbetrieb laufen lässt, die Schadstoffe sich im Innenraum stärker sammeln als außen. Aber außen muss ich alles so atmen, wie es kommt, kann nichts regulieren oder absperren und dann, bei frischer Luft, wieder weiterlaufen/ausblasen lassen.

    Deshalb glaube ich nicht daran. Schon gar nicht in modernen Autos mit Partikelfiltern. Wenn ich hinter LKW herfahre, mache ich im Vorfeld schon Umluft. Fahre ich in einen langen Tunnel, wird davor kräftig durchgelüftet und dann zugemacht. Danach wieder auf. Und wer die Sicherheitsabstände nicht einhält, bekommt natürlich mehr ab, als ein anständiger Fahrer (von denen es nicht so viele gibt bei uns).
    .
    Gruß, DJ

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  6. #1326
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    Die Probleme sind, Don Jusi, doch für alle größeren Städte ähnlich. Meinen Luftwäscher habe ich in der Wiesbadener Innenstadt betrieben. Da gibt es zwar schöne Platanenalleen, und schöne Häuser mit alten Gärten, aber der Verkehr ist so laut gewesen, dass der Hausmeister am Sonntag morgen den Rasen gemäht hat, und niemand hat es gehört.
    Übrigens ist deine Beobachtung richtig, dass bei Tempo 30 mehr Schadstoffe entstehen, als bei Tempo 50. Das weiss man eigentlich seit Jahrzehnten. Autos laufen am ökonomischsten und am ökologischsten bei etwa knapp Tempo 90. Real in der Stadt hast du im Berufsverkehr aber nur Stop and Go.
    Geändert von pablo (01.10.2017 um 18:54 Uhr)

  7. #1327
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    So etwas hab ich auch schon gehört, aber mehr in Hinsicht Schadstoffcoctail (besonders an roten Ampeln).

    Ich halte davon wenig bis gar nichts.

    Neulich auf dem Motorrad kamen mir mehrere LKW-Oldtimer (Magirus, etc.) hintereinander entgegen. Der Gestank war dermaßen bestialisch und ich hatte keinen Lüfterregler mit Umluft, um das abzuschalten. Luft anhalten ging auch nicht so lange (die kamen zu überraschend), also extrem flach geatmet. Mangels Wind zogen die eine dermaßene Fahne hinter sich her, dass ich das 100e Meter reinwürgen musste.

    Mag ja sein, dass wenn mal alles auf Dauerbetrieb laufen lässt, die Schadstoffe sich im Innenraum stärker sammeln als außen. Aber außen muss ich alles so atmen, wie es kommt, kann nichts regulieren oder absperren und dann, bei frischer Luft, wieder weiterlaufen/ausblasen lassen.

    Deshalb glaube ich nicht daran. Schon gar nicht in modernen Autos mit Partikelfiltern. Wenn ich hinter LKW herfahre, mache ich im Vorfeld schon Umluft. Fahre ich in einen langen Tunnel, wird davor kräftig durchgelüftet und dann zugemacht. Danach wieder auf. Und wer die Sicherheitsabstände nicht einhält, bekommt natürlich mehr ab, als ein anständiger Fahrer (von denen es nicht so viele gibt bei uns).
    .
    Man muss unterscheiden, wenn du die Abgase direkt einatmen musst, ist das natürlich schädlich und jeder Radler wird versuchen die Luft anzuhalten. Aber das sind ja nur die Belastungsspitzen. Es gibt aber auch Tagesmittelwerte. Schadstoffe in Innenräumen werden schon seit Jahrzehnten gemessen. Die wirkungsvollste Methode für einen Großstadtmenschen, die Schadstoffbelastung zu senken ist tatsächlich regelmäßiges Lüften. Es gibt wenige Ausnahmen, bei Smog-Alarm, einem Großbrand, einem Chemie- oder Reaktorunfall gelten andere Spielregeln.
    Geändert von pablo (01.10.2017 um 18:51 Uhr)

  8. #1328
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    Zitat Zitat von pablo Beitrag anzeigen
    Die wirkungsvollste Methode für einen Großstadtmenschen, die Schadstoffbelastung zu senken ist tatsächlich regelmäßiges Lüften.
    Die wirkungsvollste Methode wäre, in eines der zunehmend entvölkerten Wolfserwartungsgebiete zu ziehen. ;-)

  9. #1329
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    Zitat Zitat von Dierk Beitrag anzeigen
    Die wirkungsvollste Methode wäre, in eines der zunehmend entvölkerten Wolfserwartungsgebiete zu ziehen. ;-)
    Die Wölfe sind längst wieder da. Nicht nur in Sachsen. Schau mal wo überall Wolfs-DNA nachgewiesen wird! Es verrät sie der Speichel an den Kehlen gerissener Rehe. Vielleicht findust du sie sogar innerhalb deiner persönlichen Strava-Cloud.

  10. #1330
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    Interessante Doku gerade auf dem ZDF

  11. #1331
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    Zum Thema Lastenverkehr mit dem Rad: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...-rad-1.3700757

    Das "Micro-Depot" am Schlachthof ist mir noch gar nicht aufgefallen, obwohl ich das 2x täglich vorbeiradle. Muss ich am Heimweg mal drauf achten.

  12. #1332
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    Zitat Zitat von schmadde Beitrag anzeigen
    Das "Micro-Depot" am Schlachthof ist mir noch gar nicht aufgefallen, obwohl ich das 2x täglich vorbeiradle. Muss ich am Heimweg mal drauf achten.
    Depot hab ich keins gesehen nur einen LKW mit Anhänger - und davor war dann gestern tatsächlich das Cargo Bike zu sehen. Das war ein ganz schön großes Teil mit regendichter Fahrerkabine. Bei der Größe frag ich mich, ob man das tatsächlich noch mit Muskelkraft antreiben kann oder ob die Pedale nur noch Alibi-Funktion haben.

    Es sah so aus (Foto ist nicht von mir):


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