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  1. #1541
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    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Weil die es aber sehr wohl schlimm findet, wenn Transportkosten steigen, weil letztlich der Endverbraucher es nämlich auch schlimm findet, wenn die Endpreise steigen, zieht dein Einwand auch in dieser Hinsicht nicht.

    Keine Haarspalterei, sondern Welten, ist am Stammtisch aber leider immer wieder eine Suppe.
    Sprengt hier aber den Rahmen und tut nix zur Sache, daher: Deckel drauf.
    Da muss ich 20 mal recht geben und für den (ungewöhnlich) versöhnlichen Schlusssatz bekommt er einen Extrapunkt.

    Und wenn es kracht?
    Nur "dumm gelaufen"?
    Wer Auto fährt, ohne zu sehen, wohin und dabei jemanden verletzt, der... ja ... herrje, ist doch nicht sooo schlimm?
    Da muss ich widersprechen. Die Rechtslage ist zwar völlig korrekt, niemand sollte irgendwo hinfahren, wo er nicht hinsehen kann, aber die Praxis sieht oft anders aus und die Gründe sind vielschichtig. Es ist nun mal nicht immer jemand da, der einen "einweisen" kann. Aber die ganze Nacht da stehen, bloß weil man es nicht verantworten kann, evtl. jemanden umzufahren, der just in dem Augenblick, in dem man anfährt, vors Auto läuft, würde ich auch nicht einsehen.

    Man müsste wohl tausende Häuser einreißen, deren Hofausfahrten zwischen den Mauern direkt auf den Gehweg gehen (da fahren auch Kinder zwangsläufig Rad und Rad-/Fußwege gibt es ja sowieso zuhauf), oder zumindest überall etliche narrensichere Spiegel, Ampelanlagen oder Frühwarnsysteme installieren, damit die Gesetze überhaupt eingehalten werden können. Und dennoch wird es zu Unfällen kommen - weil der Mensch nun mal Fehler macht. Die Vorschrift, dass nach jeder Grundstückseinfahrt mind. 3 Meter Grünstreifen o.ä. folgen muss, damit ein Autofahrer überhaupt gucken kann, wird es wohl eher weniger geben, als die Verordnung, Autos zu bauen, die eine Kamera "um-die-Ecke" aus dem Kühlergrill herausfahren lassen.

    Die Probleme sind hausgemacht und wenn die Politik nicht noch mehr reguliert, bekommen wir auch das nicht in Griff. Wer hätte sich ohne Verordnung/Steuererleichterung einen Katalysator ins Auto bauen lassen? 10%? Höchstens!? Die Industrie kann und will, die Politik auch, aber der Bürger doch nicht.
    .
    Gruß, DJ

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  2. #1542
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Die Rechtslage ist zwar völlig korrekt, niemand sollte irgendwo hinfahren, wo er nicht hinsehen kann, aber die Praxis
    Dann läuft "in der Praxis" eben grundlegend was falsch.
    Das muss geändert werden, dagegen helfen auch keine 100 Spiegel.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Aber die ganze Nacht da stehen, bloß weil man es nicht verantworten kann, evtl. jemanden umzufahren, der just in dem Augenblick, in dem man anfährt, vors Auto läuft, würde ich auch nicht einsehen.
    Weder sind konstruierte Extrembeispiele hilfreich, noch geht es hier um Einsicht.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Man müsste wohl tausende Häuser einreißen
    [..]
    Unfug.
    Solche Unfälle passieren nur, wenn das Risiko nicht erkannt wird.
    Das Problem ist und bleibt der "linksverlaufende Rechtsabbieger".
    Verkehrsunterricht bei den Kleinen ist der beste erste Schritt. Ich wiederhole nochmal das Projekt des 'round table'.
    Alles andere ist blanker Unsinn, Symptomdokterei und technikverliebte Spielereien bringen nicht die Hälfte dessen, was sie an Aufwand erfordern.
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  3. #1543
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Wir haben hier eine Wirtschaftslage, bei der um jeden Cent und um jedes bissle Zeitersparnis rumgequetscht wird. "Sollte nicht...." geht da gar nicht. Man muss das bringen, was der Markt verlangt. Und mangels Rentabilität schließt die Bahn eher Verladestellen, als dass sie neue eröffnet.
    Genau deswegen funktioniert es ja. Durch Vorschreiben von Beifahrern oder Sicherheitssystemen wird der Transport per Lkw teurer und damit der Umsteig auf den Transport per Bahn attraktiver. Und das ist wie ich eingangs erwähnte nichts was ich schlimm fände.

    Also sind für mich alle möglichen Leute Schuld, aber der LKW-Fahrer nur, wenn er entweder absichtlich oder vorsätzlich fahrlässig jemanden überfährt. Und das dürften die wenigsten tun.
    Vorsätzlich fahrlässig?!? Was soll das sein? (Sonst gebe ich Dir recht.)

    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Du bist - nehme ich an - nicht Teil der verladenden Wirtschaft, richtig?
    Weil die es aber sehr wohl schlimm findet, wenn Transportkosten steigen, weil letztlich der Endverbraucher es nämlich auch schlimm findet, wenn die Endpreise steigen, zieht dein Einwand auch in dieser Hinsicht nicht.
    EIn Teil der (Transport)wirtschaft findet es gut, ein anderer schlecht. So ist das immer wenn man die Rahmenbedingungen ändert.

    Gehört aber alles definitiv nicht in diesen Thread, weswegen auch ich bei diesem Punkt für EOD bin.

    Und wenn es kracht?
    Nur "dumm gelaufen"?
    Wer Auto fährt, ohne zu sehen, wohin und dabei jemanden verletzt, der... ja ... herrje, ist doch nicht sooo schlimm?
    Natürlich ist das schlimm. Die Frage ist, ob es grob fahrlässig vom Fahrer war. Das Hineintasten erlaubt den anderen Verkehrsteilnehmern normalerweise das rechtzeitige reagieren, auch wenn es nicht erlaubt ist. Und was soll der Fahrer denn sonst machen, wenn er niemanden hat, der ihn einweist? In anderen Situationen ist das Hineintasten übrigens sogar ausdrücklich erlaubt! (§ 8 Abs. 2 StVO)

    Symptomdokterei ist aber auch hier wieder nur zweite Wahl.
    Was siehst Du in diesem Fall als Symptomdoktorei und was als Ursache an?

    Ursache ist ja eigentlich die fehlende Übersichtlichkeit mancher Fahrzeugtypen. Zufrieden, dass ich nicht Lkw geschrieben habe? In Bezug auf den Radverkehr kommt noch das fehlerhafte Prinzip Radweg hinzu, das solche Situationen provoziert.

    Was davon ist jetzt Ursachenbekämpfung und was Symptomdoktorei?
    • Noch mehr Spiegel und Kameras. -> Können das Problem offenbar nicht oder nur unzureichend lösen.
    • Beifahrer. -> Kann man wohl nur bei gewerblichen Fahrten vorschreiben, und selbst da dürfte es schwer durchsetzbar sein.
    • Aufklärungsarbeit. -> Definitiv wichtig. Die funktioniert meiner Einschätzung nach auch ganz gut.
    • Abkehr von Radwegen und -spuren. -> Hilft nur Radfahrern. Schon die Aufhebung der RWBP ist umstritten genug.

    Antwort gerne in einem passenderen Thread (mit Hinweis von hier).
    Geändert von Klettergemse (11.03.2009 um 13:39 Uhr)
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  4. #1544
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    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    Genau deswegen funktioniert es ja. Durch Vorschreiben von Beifahrern oder Sicherheitssystemen wird der Transport per Lkw teurer und damit der Umsteig auf den Transport per Bahn attraktiver. Und das ist wie ich eingangs erwähnte nichts was ich schlimm fände.
    Wie gesagt, dürften sich diverse Waren damit um einen 2-stelligen Prozentsatz verteuern. Wer will das bezahlen? ("kann doch nicht sein, dass ich wegen der Gefahr, die von LKW ausgeht, mein Bier nicht mehr zahlen kann...") Siehe Beispiel Katalysator.

    Vorsätzlich fahrlässig?!? Was soll das sein? (Sonst gebe ich Dir recht.)
    Ich hatte auch hin und her überlegt, wie dich das am besten ausdrücke. Aber es gibt Fahrlässigkeit aus Unachtsamkeit (hoppla, geschlafen; nicht richtig geguckt....) oder auch ein "da wird schon nichts passieren, hab ich schon 100x so gemacht...."
    .
    Gruß, DJ

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  5. #1545
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    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    Genau deswegen funktioniert es ja. Durch Vorschreiben von Beifahrern oder Sicherheitssystemen wird der Transport per Lkw teurer und damit der Umsteig auf den Transport per Bahn attraktiver. Und das ist wie ich eingangs erwähnte nichts was ich schlimm fände.
    Huch, zur Mittagszeit am Stammtisch?
    Nur am Rande: die Erhöhung des Straßenpreises schafft noch keine Kapazitäten auf der Schiene.
    Willkommen im Leben.

    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    EIn Teil der (Transport)wirtschaft findet es gut, ein anderer schlecht.
    Transportwirtschaft ist nicht verladende Wirtschaft.

    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    Und was soll der Fahrer denn sonst machen, wenn er niemanden hat, der ihn einweist?
    Jedenfalls niemanden überfahren.

    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    In anderen Situationen ist das Hineintasten übrigens sogar ausdrücklich erlaubt! (§ 8 Abs. 2 StVO)
    Nö. Das steht nur was von "Einfahren in Kreuzungen oder Einmündungen". Und Überfahren ist dadurch auch noch nicht erlaubt.
    Ist so.

    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    Was siehst Du in diesem Fall als Symptomdoktorei und was als Ursache an?

    Ursache ist ja eigentlich die fehlende Übersichtlichkeit mancher Fahrzeugtypen.
    Nö.
    Ursache ist - ich schrieb es bereits - die Rechtsabbiegespur links von Geradeausspuren. Was dem Radler ein leidvolles Übel, ist beim Fußgänger prinzipiell das gleiche.
    Wären Radler und Fußgänger die deutlich Stärkeren, wäre das Problem in Wahrheit gar keines.
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  6. #1546
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, dürften sich diverse Waren damit um einen 2-stelligen Prozentsatz verteuern. Wer will das bezahlen? ("kann doch nicht sein, dass ich wegen der Gefahr, die von LKW ausgeht, mein Bier nicht mehr zahlen kann...") Siehe Beispiel Katalysator.
    Das ginge in der Wirkung ja deutlich über den Sicherheitsaspekt hinaus. Wenn der Transport teurer wird, dann werden nicht nur diverse Waren teurer sondern bspw. auch lokale Produkte attraktiver. Vielleicht freut sich dann der eine oder andere über einen Arbeitsplatz? (Natürlich nicht unbedingt im Transportgewerbe.)

    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Nur am Rande: die Erhöhung des Straßenpreises schafft noch keine Kapazitäten auf der Schiene.
    Willkommen im Leben.
    Und Du glaubst nicht, dass die geschaffen würden, wenn es sich lohnt? Und falls nicht, dann würden eben die Transportkosten tatsächlich höher. Das wäre in Sachen Klimaschutz ohnehin angebracht.

    Transportwirtschaft ist nicht verladende Wirtschaft.
    Ja und? Die verladende Wirtschaft wäre doch einer der großen Profiteure. Schließlich braucht man Lkw weiterhin und irgendjemand muss das Zeug ja von den Lkw auf die Bahn und umgekehrt verladen. Oder glaubst Du, dass dann gar nichts mehr transportiert wird? Wie auch immer, ich hatte das Transport in Klammer gesetzt, weil ich es nicht nur auf die Transportwirtschaft beziehe. Du darfst Dir in die Klammer gerne "Transport- und Verlade" hineindenken. Wie ich schon sagte: Bei jeder Änderung der Rahmenbedingungen gibt es Leute, die profitieren und andere denen es schlechter geht. Zur Zeit haben wir eine Wirtschaft, die sehr darauf ausgerichtet ist, dass die Transportkosten niedrig sind. Das kann man gut finden, aber es ist aber Naturgesetz.

    Jedenfalls niemanden überfahren.
    Da sind sie wieder die Binsen. Hast Du auch einen praktischen Vorschlag, was der Fahrer machen soll, außer zu hoffen, dass es gut geht? Den hupenden Autofahrer hinter sich bitten, ihn einzuweisen?

    Nö. Das steht nur was von "Einfahren in Kreuzungen oder Einmündungen".
    Ich schrieb: "In anderen Situationen ist das Hineintasten übrigens sogar ausdrücklich erlaubt! (§ 8 Abs. 2 StVO)"

    Bei mir steht da "(2) Wer die Vorfahrt zu beachten hat, muß rechtzeitig durch sein Fahrverhalten, insbesondere durch mäßige Geschwindigkeit, erkennen lassen, daß er warten wird. Er darf nur weiterfahren, wenn er übersehen kann, daß er den, der die Vorfahrt hat, weder gefährdet noch wesentlich behindert. Kann er das nicht übersehen, weil die Straßenstelle unübersichtlich ist, so darf er sich vorsichtig in die Kreuzung oder Einmündung hineintasten, bis er die Übersicht hat. Auch wenn der, der die Vorfahrt hat, in die andere Straße abbiegt, darf ihn der Wartepflichtige nicht wesentlich behindern."

    Wo ist jetzt der Widerspruch, der Dich zu Deinem Nö veranlasst?

    Und Überfahren ist dadurch auch noch nicht erlaubt.
    Ist so.
    Hat auch niemand behauptet. Das ist nie erlaubt. (Wenn man mal von Wild absieht.) Die Frage ist, wann es grob fahrlässig ist. Wenn das Hineintasten in manchen Situationen erlaubt ist, kann das allein wohl noch nicht grob fahrlässig sein.
    Grob fahrlässig wäre für mich, einfach mit normalem Tempo abzubiegen und sich darauf zu verlassen, dass da schon niemand sein wird. Wenn man sich beim Abbiegen hineintastet, gibt man denjenigen, die man vielleicht gar nicht sehen konnte, zumindest die Chance, zu reagieren. Trotzdem ist es nicht ungefährlich oder erlaubt.

    Ursache ist - ich schrieb es bereits - die Rechtsabbiegespur links von Geradeausspuren. Was dem Radler ein leidvolles Übel, ist beim Fußgänger prinzipiell das gleiche.
    Wären Radler und Fußgänger die deutlich Stärkeren, wäre das Problem in Wahrheit gar keines.
    Und was ist für Dich jetzt Ursachenbekämpfung? Abschaffung der Gehwege? Shared Space?
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  7. #1547
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    Boah, ich mal wieder: Mich hat ein Gelenkbus überholt, gut, am Ende hatte ich bloß noch 1 m Platz, aber sowas schockt einen ja nicht mehr. Nächste Ampel, ich bin wieder vorne, ich fahr los, da versucht die Pfeife wieder zu überholen, obwohl die Straße da nun wirklich eng wurde (Deshalb bin ich ja vorgefahren, da ist man aufm Rad deutlich schneller als mim Bus). Es kam wies kommen musste, er konnte zwar neben mich fahren, kam aber nicht vorbei. Stattdessen zieht er wieder nach rechts, ich hämmer gegen die Scheibe und halte an. An der nächsten Haltestelle lehnt er sich dann aus dem Fenster und motzt noch, hätte ihm am liebsten auch noch eine verpasst, konnte mich aber noch gerade beherrschen und hab nur dem Bus noch eine gewummert. Hatte n Kölner Nummernschild

  8. #1548
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    Klettergemse, du hast mal wieder 'nen Prott, aber keinen blassen Schimmer.

    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    Das ginge in der Wirkung ja deutlich über den Sicherheitsaspekt hinaus. Wenn der Transport teurer wird, dann werden nicht nur diverse Waren teurer sondern bspw. auch lokale Produkte attraktiver. Vielleicht freut sich dann der eine oder andere über einen Arbeitsplatz?
    In einer arbeitsteiligen IWrtschaft wie der unseren ist das Problem deutlich vielschichtiger, als du es dir gerade so vorstellst.
    Wird jetzt aber aber deutlich OT.

    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    Und Du glaubst nicht, dass die geschaffen würden, wenn es sich lohnt?
    So schnell nicht, nein.
    Mit ein paar Waggons und Loks mehr ist es nämlich nicht getan, das die Crux an der Schiene. Wird aber auch hier OT.

    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    Und falls nicht, dann würden eben die Transportkosten tatsächlich höher. Das wäre in Sachen Klimaschutz ohnehin angebracht.
    Problem 1: arbeitsteilige Wirtschaft, siehe oben.
    Problem 2: die Mehrkosten würden nicht in die Sanierung der Umweltschäden investiert. Damit wäre das Argument Klimaschutz danna uch keines mehr.
    Wird aber auch hier OT.

    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    Ja und? Die verladende Wirtschaft wäre doch einer der großen Profiteure. Schließlich braucht man Lkw weiterhin und irgendjemand muss das Zeug ja von den Lkw auf die Bahn und umgekehrt verladen.
    Deine Ahnungslosigkeit ist erschütternd.
    Die "verladende Wirtschaft" ist Nachfrager nach Transportleistungen, nicht Gablestaplerfahrer.
    Mann, Mann....

    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    Da sind sie wieder die Binsen. Hast Du auch einen praktischen Vorschlag, was der Fahrer machen soll, außer zu hoffen, dass es gut geht? Den hupenden Autofahrer hinter sich bitten, ihn einzuweisen?
    Zunächst mal: keinen überfahren. Wie, ist sein Problem. Auf die Strasse wird niemand gezwungen.

    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    Wo ist jetzt der Widerspruch, der Dich zu Deinem Nö veranlasst?
    Lies doch einfach nochmal. "in die Kreuzung oder Einmündung hinein" ist dich unmißverständlich formuliert.

    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    Wenn das Hineintasten in manchen Situationen erlaubt ist, kann das allein wohl noch nicht grob fahrlässig sein.
    Falls die fraglichen Situationen zu "manchen" zählen...

    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    Wenn man sich beim Abbiegen hineintastet, gibt man denjenigen, die man vielleicht gar nicht sehen konnte, zumindest die Chance, zu reagieren. Trotzdem ist es nicht ungefährlich oder erlaubt.
    Das Reintasten? Jetzt doch wieder nicht?

    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    Und was ist für Dich jetzt Ursachenbekämpfung? Abschaffung der Gehwege? Shared Space?
    1): Abschaffung der Radwege.
    2): 1)
    3): 1)
    4): Aufklärung (der Fußgänger/Radfahrer), denn: Grün für Fußgänger ist wegen zeitgleichen Grüns für Rechtsabbieger eben nicht automatisch Grün für Fußgänger.
    Geändert von zwanzich (12.03.2009 um 10:41 Uhr) Grund: da fehlte ein 'n' :D
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  9. #1549
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    So, 20 und Gemse, jetzt mal wieder zurück zu den Konflikten. Verabschiedet Euch bitte mit diesem nicht uninteressanten Thema in Richtung dem Thread Radverkehrspolitik (der ja seit unserem Rückzug hoffnungslos verwaist).

    Zitat Zitat von toxy Beitrag anzeigen
    Boah, ich mal wieder: Mich hat ein Gelenkbus überholt, gut, am Ende hatte ich bloß noch 1 m Platz, aber sowas schockt einen ja nicht mehr. Nächste Ampel, ich bin wieder vorne, ich fahr los, da versucht die Pfeife wieder zu überholen, obwohl die Straße da nun wirklich eng wurde (Deshalb bin ich ja vorgefahren, da ist man aufm Rad deutlich schneller als mim Bus). Es kam wies kommen musste, er konnte zwar neben mich fahren, kam aber nicht vorbei. Stattdessen zieht er wieder nach rechts, ich hämmer gegen die Scheibe und halte an. An der nächsten Haltestelle lehnt er sich dann aus dem Fenster und motzt noch, hätte ihm am liebsten auch noch eine verpasst, konnte mich aber noch gerade beherrschen und hab nur dem Bus noch eine gewummert. Hatte n Kölner Nummernschild
    Und das Nummernschild haste Dir nicht merken können?
    .
    Gruß, DJ

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  10. #1550
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    Hätte ich, ich spar mir mein "Pulver" aber lieber für die schlimmsten Fälle, ausserdem hatte ich viel zu viel Lust gegen den Bus zu wummern. Ich hätte den Kopf des Fahrers nehmen sollen
    Komisch, normalerweise bin ich nicht so agressiv...

  11. #1551
    Avatar von hincapie
    hincapie ist offline Centurion-Fahrer und Monica-Bellucci-Fan
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    Zitat Zitat von toxy Beitrag anzeigen
    Boah, ich mal wieder: Mich hat ein Gelenkbus überholt, gut, am Ende hatte ich bloß noch 1 m Platz, aber sowas schockt einen ja nicht mehr. Nächste Ampel, ich bin wieder vorne, ich fahr los, da versucht die Pfeife wieder zu überholen, obwohl die Straße da nun wirklich eng wurde (Deshalb bin ich ja vorgefahren, da ist man aufm Rad deutlich schneller als mim Bus). Es kam wies kommen musste, er konnte zwar neben mich fahren, kam aber nicht vorbei. Stattdessen zieht er wieder nach rechts, ich hämmer gegen die Scheibe und halte an. An der nächsten Haltestelle lehnt er sich dann aus dem Fenster und motzt noch, hätte ihm am liebsten auch noch eine verpasst, konnte mich aber noch gerade beherrschen und hab nur dem Bus noch eine gewummert. Hatte n Kölner Nummernschild
    Vielleicht mal 'nen netten Brief an das Bus-Unternehmen schicken, die wird bestimmt interessieren, wie sich ihre Fahrer "öffentlichkeitswirksam" verhalten...
    Oder wahlweise an die Presse gehn, bei uns in der Zeitung gibt's da extra 'ne Rubrik für, was man gut findet oder eben nicht...

  12. #1552
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    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Klettergemse, du hast mal wieder 'nen Prott, aber keinen blassen Schimmer.
    Ich habe zumindest keinen blassen Schimmer, was 'n Prott sein soll.

    In einer arbeitsteiligen IWrtschaft wie der unseren ist das Problem deutlich vielschichtiger, als du es dir gerade so vorstellst.
    Wird jetzt aber aber deutlich OT.
    Dass ich es hier vereinfacht darstelle, heißt nicht, dass ich nicht sehe, dass es komplex ist, sondern nur, dass ich es kurz halten wollte, weil es deutlich OT ist.

    Problem 1: arbeitsteilige Wirtschaft, siehe oben.
    Problem 2: die Mehrkosten würden nicht in die Sanierung der Umweltschäden investiert. Damit wäre das Argument Klimaschutz danna uch keines mehr.
    Wird aber auch hier OT.
    Problem 1 bedeutet nur, dass es nicht so "durchschlägt" wie es sonst könnte. Die Tendenz, dass man bei hohen Transportkosten - wo möglich - Transportwege spart und lieber lokale (Zwischen)produkte, Rohstoffe und Arbeitskraft verwendet, bleibt aber. Ich behaupte ja nicht, dass wir dann plötzlich im Land der Seligen sind. Ich wollte nur dem Einwand, dass es der Untergang der Wirtschaft wäre, entgegentreten. Veränderung bringt natürlich auch Probleme, ist aber nicht der Untergang des Abendlandes.

    Deine Ahnungslosigkeit ist erschütternd.
    Die "verladende Wirtschaft" ist Nachfrager nach Transportleistungen, nicht Gablestaplerfahrer.
    Mann, Mann....
    Entschuldigung, dass ich dachte, Du meintest die Verlader, was ja ein richtiger Wirtschaftszweig ist, der weit über Gabelstaplerfahrer hinaus geht. SO der bekannte Fachbegriff ist verladende Wirtschaft nun auch wieder nicht. Für die Argumentation ist das aber ohnehin irrelevant.

    Ich hoffe wir können da jetzt wirklich einen Punkt machen. Irgendwie diskutierst Du mit mir fast nur über Nebenbemerkungen, kaum mal über das eigentliche Thema ...

    Zunächst mal: keinen überfahren. Wie, ist sein Problem. Auf die Strasse wird niemand gezwungen.
    Das klang kurz vorher noch deutlich verständnisvoller.

    Lies doch einfach nochmal. "in die Kreuzung oder Einmündung hinein" ist dich unmißverständlich formuliert.
    Ja, und es ist unmißverständlich eine andere Situation als das Abbiegen. Willst Du nicht mal lesen was ich schreibe?

    Falls die fraglichen Situationen zu "manchen" zählen...
    Wie unmißverständlich da stand, gehört das Abbiegen nicht zu "manchen".

    Das Reintasten? Jetzt doch wieder nicht?
    Wunder über Wunder. Es gibt Situationen in denen es erlaubt ist und es gibt Situationen in denen es nicht erlaubt ist. Ungefährlich ist es in beiden genannten Situationen nicht. Beim Abbiegen ist es vermutlich gefährlicher, aber grob fahrlässig ist es m.E. trotzdem nicht.

    4): Aufklärung (der Fußgänger/Radfahrer), denn: Grün für Fußgänger ist wegen zeitgleichen Grüns für Rechtsabbieger eben nicht automatisch Grün für Fußgänger.
    Ich will nicht sagen, dass das der falsche Weg wäre, aber es wundert mich, dass Du es unter Ursachenbekämpfung einordnest.

    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    So, 20 und Gemse, jetzt mal wieder zurück zu den Konflikten. Verabschiedet Euch bitte mit diesem nicht uninteressanten Thema in Richtung dem Thread Radverkehrspolitik (der ja seit unserem Rückzug hoffnungslos verwaist).
    1) Das ist ja noch nicht einmal Radverkehrspolitik.
    2) Ich möchte das von meiner Seite nicht als Rückzug verstanden sehen. Ich warte nur darauf, dass vielleicht mal jemand anders etwas beiträgt, anstatt mir vorzuwerfen, ich würde das nicht tun, obwohl ich kurz zuvor jede Menge Quellen zusammengetragen habe Stattdessen hängt man sich an (zudem noch falsch verstandenen) Nebensächlichkeiten auf. Ähnlich wie hier eben. Mir kommt die Pause aber insofern entgegen, dass meine Zeit gerade wieder knapper wird.
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  13. #1553
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    Zitat Zitat von toxy Beitrag anzeigen
    Boah, ich mal wieder: Mich hat ein Gelenkbus überholt, gut, am Ende hatte ich bloß noch 1 m Platz, aber sowas schockt einen ja nicht mehr.
    Das ist bei Bussen ja eher großzügig. Ich hatte mir vor einem halben(?) Jahr mal überlegt, ob ich per Leserbrief oder direkt bei der Verkehrsgesellschaft eine Busfahrer loben soll, der beim Überholen (nachts, außerorts) tatsächlich komplett auf die Gegenfahrbahn gewechselt hat. Das war glaube ich das einzige Mal, dass ich dies erlebt habe.

    Nächste Ampel, ich bin wieder vorne, ich fahr los, da versucht die Pfeife wieder zu überholen, obwohl die Straße da nun wirklich eng wurde
    Ich vermute nicht "obwohl" sondern "weil". Eben der typische Auto(bus)fahrer-Überholzwang. Inkl. Empörung wenn es nicht geht.
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  14. #1554
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    Dafür dass du an Nebenschauplätzen kein Interesse hast, kam ja doch wieder ein ziemlich langes Posting...
    Nur richtiger ist es nicht geworden, was du geschrieben hast.

    Zitat Zitat von Klettergemse
    Dass ich es hier vereinfacht darstelle, heißt nicht, dass ich nicht sehe, dass es komplex ist, sondern nur, dass ich es kurz halten wollte, weil es deutlich OT ist.
    Du hast es nicht kurz gehalten, sondern verdreht.

    Zitat Zitat von Klettergemse
    Die Tendenz, dass man bei hohen Transportkosten - wo möglich - Transportwege spart und lieber lokale (Zwischen)produkte, Rohstoffe und Arbeitskraft verwendet, bleibt aber. Ich behaupte ja nicht, dass wir dann plötzlich im Land der Seligen sind.
    Wir sind im Land der Seligen wegen der hochgradig arbeitsteiligen Wirtschaft. Das bedingt eben den - leider - auch den extrem ausgeprägten motorisierten Verkehr. Und das wiederum ist nicht zuletzt ein Grund, weswegen jegliche Anstrengungen, diesen zugunsten Anderer in die verdienten Schranken zu weisen, regelmäßig scheitern.
    Und damit sind wir fast wieder on-topic.

    Zitat Zitat von Klettergemse
    Entschuldigung, dass ich dachte, Du meintest die Verlader, was ja ein richtiger Wirtschaftszweig ist, der weit über Gabelstaplerfahrer hinaus geht.
    Nö.
    Verlader ist wieder nur ein Synonym für verladenende Wirtschaft.
    Was du meinst, Umschlag, ist als eigenständiger Wirtschaftsweig nicht existent, sondern immanenter Bestandteil des Transports.
    Wir sollten das Thema - im wesentlichen dir zuliebe - ruhen lassen.

    Zitat Zitat von Klettergemse
    Irgendwie diskutierst Du mit mir fast nur über Nebenbemerkungen, kaum mal über das eigentliche Thema ...
    Ich stelle nur deinen Unsinn richtig, drum gebeten hatte ich dich nicht.
    Und zum Thema hatte ich durchaus geschrieben.

    Zitat Zitat von Klettergemse
    Lies doch einfach nochmal. "in die Kreuzung oder Einmündung hinein" ist dich unmißverständlich formuliert.
    Ja, und es ist unmißverständlich eine andere Situation als das Abbiegen. Willst Du nicht mal lesen was ich schreibe?
    Willst du nicht besser erstmal überdenken, was du schreibst?
    Den ganzen Ausritt hättest du dir wieder sparen können:
    - du hast im Zusammenhang mit abbiegenden LKW den Hinweis auf das in bestimmten Situationen erlaubte Hineintasten gebracht
    - ich schrieb, das uns das in besagten Situationen als Rechtfertigungsgrund nicht weiterhilft
    - jetzt kommst du wieder und schreibst, dass es natürlich nur in anderen als den uns beschäftigenden Situationen zum Tragen kommt - nachdem du dich an abschweifenden Nebenthemen gestört hast
    Früher in der Schule hiess sowas: Thema verfehlt, sechs.

    Zitat Zitat von Klettergemse
    aber grob fahrlässig ist es m.E. trotzdem nicht.
    Das ist erstens nicht relevant, wenn es darum geht, die Sicherheit anderer Verkehsteilnehmer präventiv sicherzustellen und zweitens kaum grundsätzlich zu verneinen.
    Das wird im Einzalfall ein Richter entscheiden müssen, wir jedenfalls nicht.
    Und dem Überfahrenen ist es zunächst ziemlich wurscht, mit welchem Verschuldensgrad er überfahren wurde.

    Zitat Zitat von Klettergemse
    Stattdessen hängt man sich an (zudem noch falsch verstandenen) Nebensächlichkeiten auf.
    Hinsichtlich der abstrusen Forderung, LKW-Fahrerhäuser noch weiter mit technisch fragwürdigen Spielereien hochzurüsten ist diese Frage keineswegs nebensächlich. Zumal der Transitverkehr sich über derlei Alleingänge ohnehin kaputtlacht.
    Aber wie gesagt: es ist ohnehin nicht praxistauglich, an der eigentlichen Ursache vorbei und für dieses Forum zu OT. Daher zum wiederholten Male: Deckel drauf.

    Rechtsabbiegeunfällen begegnet man also immer noch am besten mit Radlern auf der Fahrbahn und aufgeklärten Fußgängern.
    Ein Teil dieser Strategie ist und bleibt zwingend die Beseitigung der BP.
    Geändert von zwanzich (12.03.2009 um 18:57 Uhr)
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  15. #1555
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ich hatte auch hin und her überlegt, wie dich das am besten ausdrücke. Aber es gibt Fahrlässigkeit aus Unachtsamkeit (hoppla, geschlafen; nicht richtig geguckt....) oder auch ein "da wird schon nichts passieren, hab ich schon 100x so gemacht...."
    .
    Du musst das Rad nicht neu erfinden, das gibt es schon:

    http://www.jura-schemata.de/vorsatz-...E4ssigkeit.htm

    Ist dort schön erklärt und trägt immer wieder zu geistigen Frische bei...;-)

    RREbi
    Yes, we can. Change can happen.

    Ubi bene ibi patria.

    Die meisten Menschen der Welt wären glücklich, wenn
    es ihnen so schlecht ginge wie den Deutschen.

    On ne voit bien qu'avec le coeur. L'essentiel est invisible pour les yeux.

  16. #1556
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    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Deckel drauf.
    Das ist der Teil, dem ich zustimmen kann. Und arbeite bitte an Deinem Leseverständnis. Dann müsstest Du mir nicht dauernd Aussagen unterstellen, die ich weder so geschrieben, noch so gemeint habe.
    Initiative Cycleride

    Gute Wege brauchen keine Benutzungspflicht.

  17. #1557
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    Zitat Zitat von Klettergemse Beitrag anzeigen
    Das ist der Teil, dem ich zustimmen kann. Und arbeite bitte an Deinem Leseverständnis. Dann müsstest Du mir nicht dauernd Aussagen unterstellen, die ich weder so geschrieben, noch so gemeint habe.
    Wie schön, dass wir jederzeit nachlesen können, was du geschrieben hast.

    Deckel nun drauf oder doch nicht?!?
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  18. #1558
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    Zitat Zitat von chrisdrury Beitrag anzeigen
    Vielleicht mal 'nen netten Brief an das Bus-Unternehmen schicken, die wird bestimmt interessieren, wie sich ihre Fahrer "öffentlichkeitswirksam" verhalten...
    Oder wahlweise an die Presse gehn, bei uns in der Zeitung gibt's da extra 'ne Rubrik für, was man gut findet oder eben nicht...
    Habe ich genau so schon gemacht. Voriges Jahr im Herbst versuchte mich der Fahrer eines Linienbusses in der Nähe von Magdeburg auszubremsen und auf den (jämmerlichen) Radweg abzudrängen. Es ist ihm nicht gelungen und ich war auch nicht in akuter Gefahr. Aber es war eine Situation, die ich so nicht akzeptieren wollte. Deshalb habe ich mich bei dem Unternehmen aus Burg beschwert und den Vorfall detailliert geschildert. Zuletzt habe ich mein Unverständnis geäußert, dass in der Heimat von Täve Schur, einem der besten und bekanntesten deutschen Radrennfahtrers ein Radsportler beim Training derart genötigt wird. Binnen zwei Tagen war eine Antwort da. Man entschuldigte sich und teilte mit, dass der Vorfall mit dem Fahrer ausgewertet worden sei. Nette verbindliche Worte, deren Wahrheitsgehalt ich nicht kontrollieren kann und will. Ob es wirklich praktsiche Wirkung hatte, weiß ich nicht, weil ich dort nur selten fahre. Und hier in meiner Region habe ich auch schon telefonische Beschwerde bei einem Busunternehmen und einem Pflegedienst hinterlassen, weil ich von deren Mitarbeitern bedrängt oder genötigt wurde. In jedem Falle war auch dabei ein praktischer Nutzen nicht direkt erkennbar. Aber ich hoffe auf ein klein bischen Wirkung. Ein Anruf bei einem Busunternehmen wegen zweier Erlebnisse vom Donnerstag und von heute ist noch offen.

    Gruß Henning
    Das Lächeln, das Du aussendest, kehrt zu Dir zurück.

    Das Benutzerbild hat mein Töchterchen gemalt!

  19. #1559
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    Busfahrer scheinen eine ganz besondere Spezies zu sein.

    Aber Ihr habt recht, eine Beschwerde beim Fuhrunternehmen (betrifft auch LKW-Verkehr) bringt sicher mehr, als eine Anzeige bei der Polizei. Meistens jedenfalls.
    .
    Gruß, DJ

    Cycleride - eine Initiative von Radfahrern für praxistaugliche Radverkehrspolitik.
    www.Cycleride.de
    - Fragen und Antworten: kontakt@cycleride.de


    "Wir haben in Deutschland keine Radwegebenutzungspflicht!" Ulrich Kasparick, ehem. parlamentarischer Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums

  20. #1560
    Registriert seit
    Sep 2004
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Busfahrer scheinen eine ganz besondere Spezies zu sein.
    Ich mag es nicht, mit anderen Radlern in einen Topf geworfen zu werden und Busfahrern billige ich das Gleiche zu....
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