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  1. #4941
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    Zitat Zitat von Coswiger Beitrag anzeigen
    Anzeigen bringt mMn viel mehr. Da wird der jennige Aktenkundig und wird dann solche Aktionen bestimmt nicht mehr durchführen.
    Werden solche Anzeigen nicht einfach eingestellt? Passiert ist nichts, einen verwertbaren Nachweis, wie knapp überholt wurde, gibt es auch nicht.

  2. #4942
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    So heldenhaftes Knappüberholen ist ja nun keine Neuigkeit mehr. Allerdings ist es doch manchmal interessant, wer da so Probleme mit dem Abstand beim Überholgen hat: Neulich braust so –es lebe das Vorurteil- ein SUV doch recht knapp außerörtlich an mir vorbei. Ich schätze, der Abstand Außenspiegel zu meiner Schulter war um die 50cm; Geschwindigkeit der überholenden Autistensänfte eher deutlich über 100 als unter 100km/h. Ich habe dann mal mehr oder weniger automatisch etwas mit dem Arm gefuchtelt und der Fahrer des Autowagens hatte wohl gerade einen Ausfall seines Autoautismus und mich im Rückspiegel gesehen. Das Autoding macht also vor mir Halt und es steigen zwei Polizisten aus…
    Normalerweise diskutiere ich in solchen Situationen nicht und fahre einfach weiter. Bringt eh nix. Jetzt habe ich mich doch mal dazu hinreißen lassen, die zwei Obrigkeitsvertreter darauf hin zu weisen, dass es ganz sinnvoll ist, beim Überholen mit einer solchen Geschwindigkeit einen etwas größeren Abstand zu halten. Kommentar der Polizisten: Wir hatten genug Abstand; Sie sind ja nicht vom Rad gefallen…
    Eigentlich sollte man bei so was ein Fass auf machen, aber bei 2 Polizisten ist das eh sinnlos und nach meiner letzten Auseinandersetzung mit der Polizei habe ich gelernt, dass es nervig ist, jede Woche nach dem Training einer anderen Sportart auf dem Heimweg eine Kontrolle über sich ergehen lassen zu müssen. Das ging über Wochen so und hat erst aufgehört, nachdem ich ziemlich massiv vorgegangen bin.
    Und wenn die Regelhüter die Regeln schon augenscheinlich nicht kennen und/oder einhalten wollen, kann man sich vorstellen, wie mit einer Anzeige umgegangen wird.

  3. #4943
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    Zitat Zitat von Stuggi Beitrag anzeigen
    Nein. Sobald man denen eine Chance gibt, an die Adresse des Beschwerdeführers zu gelangen bekommt man eine Anzeige wegen Beleidigung.
    Sorry, ich habe hier mehrfach andere Erfahrungen gemacht. Ich schrieb ja auch was vom Schreiben.

    Seither auch fast immer mit Action-Cam unterwegs, die auch ein Mikrofon hat.
    Das muss kein Fehler sein. Leider.
    .
    Gruß, DJ

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    "Wir haben in Deutschland keine Radwegebenutzungspflicht!" Ulrich Kasparick, ehem. parlamentarischer Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums

  4. #4944
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    Zitat Zitat von Blechroller67 Beitrag anzeigen
    ...Das Autoding macht also vor mir Halt und es steigen zwei Polizisten aus…
    Ach Du Schande.
    Normalerweise diskutiere ich in solchen Situationen nicht und fahre einfach weiter. Bringt eh nix. Jetzt habe ich mich doch mal dazu hinreißen lassen, die zwei Obrigkeitsvertreter darauf hin zu weisen, dass es ganz sinnvoll ist, beim Überholen mit einer solchen Geschwindigkeit einen etwas größeren Abstand zu halten. Kommentar der Polizisten: Wir hatten genug Abstand; Sie sind ja nicht vom Rad gefallen…
    Wieder ein Beispiel, wo es 1. hilft, die 1,5 m Abstandsregelung in die StVO zu bringen (man kann genau dieses Beispiel auch nennen), 2. immer eine Kamera mitlaufen zu lassen.

    Lass Dir nächstes Mal die Personalien mit Dienststelle aushändigen, notiere das Kennzeichen. Auch wenn es folgenlos bleibt. Denn sie wissen nicht, wie Du in der Zwischenzeit bzw. beim nächsten Vorfall reagierst. Und noch was: Merke Dir beim nächsten Überholvorgang, ob und wie weit der PKW mit dem linken Reifen über die Mittellinie fuhr. Dann kann man immer mit der 1,5-m-Regelung kontern, wenn man z.B. sagen kann, "Sie fuhren mit dem linken Reifen direkt auf der Mittellinie. Rechnen Sie selbst nach.
    .
    Gruß, DJ

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  5. #4945
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    86-jähriger auf Abwegen...

    Und um noch etwas zum Thema zu bringen, auch wenn die Zusammenstöße nur atomisierte Sitzbänke betrafen: Es ist schon erschreckend, mit was man bei Hochbetagten alles rechnen muss.

    http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110977/3456977

    Ich werbe erneut für die 15-jährige Führerscheinprüfung, spätestens aber für regelmäßige Untersuchungen (auch medizinisch) ab 50 Jahren.
    ,
    Gruß, DJ

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  6. #4946
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Lass Dir nächstes Mal die Personalien mit Dienststelle aushändigen, notiere das Kennzeichen.
    .
    Kann man machen, mache ich aber nicht (mehr): Resultat ist dann in der Regel auch eine Kontrolle meiner Personalien und meines Rades. Ich habe keinen Bock, über Reflektoren am Rennrad zu diskutieren und eigentlich will ich Radfahren und nicht darauf warten, wie die Jungs das Thema lösen, dass ich meinen Ausweis nicht dabei habe.
    Und ich habe leider keine besonders guten Erfahrungen mit der örtlichen Polizei und deren Zusammenhalt...
    Bei so was mach ich kein Fass (mehr) auf; es reicht mir, wenn ich das Beinchen heben kann, wenn es um wirklich wichtige Dinge geht. Ist halt blöd, wenn ein nicht ganz niedriges, örtliches Polizeielement weiß, wo und wie man einen Teil seiner Freizeit verbringt... Meine persönliche Meinung über die Polizei ist derzeit keine besonders hohe.

  7. #4947
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    Ich weiß nicht wie weit das überregional in den Nachrichten war, aber in München hat letzten Freitag auch ein 86-jährigen einen Unfall mit einer Toten und einigen Verletzten verursacht.

    Bei der Ursache (überhöhte Geschwindigkeit, ungebremst) deutet eigentlich alles auf den Klassiker "Gas- und Bremspedal verwechselt" hin.

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...alle-1.3206805

  8. #4948
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    Müssen wir hier wie Bild Zeitung agieren und sobald es einen Unfall mit Rentnerbeteiligung gibt, sofort andere Fälle posten?
    Hat etwas von Hetze....

    Als die Rennradgruppe bei Altötting umgefahren wurde, haben die Medien auch alles mögliche verbreitet um das Thema anzuheizen und hier läuft es genauso. Nur das es um Rentner geht. Bitte Leute.

  9. #4949
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Sorry, ich habe hier mehrfach andere Erfahrungen gemacht. Ich schrieb ja auch was vom Schreiben.
    War schon der 2 Fall binnen einen Jahres. Der erste war ein Golf-Fahrer, der mich kurz vor einer roten Ampel noch überholen wollte. Und dabei mich touchierte, sprich die Deichsel meines Kinderanhängers berührte mit seinem Auto. Zum Glück waren die nicht drin, aber das konnte er nicht sehen von hinten. Dann noch Fahrerflucht. Brachte ihm eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung ein, mir eine Gegenanzeige wegen Beleidigung.

    Wurde beides zwar eingestellt, aber jetzt sind wohl schon zwei Anzeigen wegen Beleidigung bei mir aktenkundig.

  10. #4950
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    Zitat Zitat von Marsz Beitrag anzeigen
    Müssen wir hier wie Bild Zeitung agieren und sobald es einen Unfall mit Rentnerbeteiligung gibt, sofort andere Fälle posten?
    Hat etwas von Hetze....

    Als die Rennradgruppe bei Altötting umgefahren wurde, haben die Medien auch alles mögliche verbreitet um das Thema anzuheizen und hier läuft es genauso. Nur das es um Rentner geht. Bitte Leute.
    Ich kann nur für mich sprechen, aber ich finde es einfach unverantwortlich, dass man in Deutschland den Führerschein quasi auf Lebenszeit ausgestellt bekommt. Piloten werden regelmäßig geprüft, Fahrzeuge werden regelmäßig geprüft, was spricht dagegen auch Fahrzeugführer regelmäßig zu prüfen? Ein Mensch mit seinen Fähigkeiten altert nur mal ebenso wie das Material.

    Und solange Tatsachen gepostet werden und nicht sowas wie "alle Rentner sind unfähig", sehe ich da auch keine Hetze.

  11. #4951
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    Zitat Zitat von Stuggi Beitrag anzeigen
    War schon der 2 Fall binnen einen Jahres. Der erste war ein Golf-Fahrer, der mich kurz vor einer roten Ampel noch überholen wollte. Und dabei mich touchierte, sprich die Deichsel meines Kinderanhängers berührte mit seinem Auto. Zum Glück waren die nicht drin, aber das konnte er nicht sehen von hinten. Dann noch Fahrerflucht. Brachte ihm eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung ein, mir eine Gegenanzeige wegen Beleidigung.
    Du schriebst aber doch "Nein" in Bezug auf ein Schreiben an die Firma des Firmenfahrzeugs!?

    Bei Anzeigen bei der Polizei bin ich auch vorsichtig u.a. aus diesem Grunde.

    Wurde beides zwar eingestellt, aber jetzt sind wohl schon zwei Anzeigen wegen Beleidigung bei mir aktenkundig.
    Das ist wohl die neue Mode. In diesem Fall wäre es besser, jedes eingestellte Verfahren würde aus den Akten gelöscht. Ist aber nicht der Fall.

    Zitat Zitat von Matt_8 Beitrag anzeigen
    Ich kann nur für mich sprechen, aber ich finde es einfach unverantwortlich, dass man in Deutschland den Führerschein quasi auf Lebenszeit ausgestellt bekommt. Piloten werden regelmäßig geprüft, Fahrzeuge werden regelmäßig geprüft, was spricht dagegen auch Fahrzeugführer regelmäßig zu prüfen? Ein Mensch mit seinen Fähigkeiten altert nur mal ebenso wie das Material.
    Mindestens! Und dazu kommt, dass Gegenstände keinen Chrarakter und keine Erziehung haben und sich auch nicht besaufen können. Beim Menschen ist all das möglich, einzeln, parallel oder hintereinander.

    Ich bekräftige "unverantwortlich" gerne gleich noch mal.

    Und solange Tatsachen gepostet werden und nicht sowas wie "alle Rentner sind unfähig", sehe ich da auch keine Hetze.
    Ich nehme für mich - im besten Mannesalter - schon jetzt mal nicht in Anspruch, mit 86 Jahren noch fahrtüchtig zu sein, sprich: Auch ich rechne damit, mit jenseits der 80 (fahr-)unfähig zu sein. Und ich behaupte, ein besserer Fahrer zu sein, als der Durchschnitt. Die Behauptung zielt nicht auf Eigenlob ab, sondern auf die Tatsache, dass ein jeder Mensch sich gewaltig verändern kann, körperlich wie auch psychisch.

    Das sollte man so langsam begreifen....
    ,
    Gruß, DJ

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  12. #4952
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Du schriebst aber doch "Nein" in Bezug auf ein Schreiben an die Firma des Firmenfahrzeugs!?
    Deswegen schrieb ich von "der 2. Fall." Und habe danach den 1. beschrieben.

  13. #4953
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    Zitat Zitat von Kürzer Beitrag anzeigen
    Werden solche Anzeigen nicht einfach eingestellt? Passiert ist nichts, einen verwertbaren Nachweis, wie knapp überholt wurde, gibt es auch nicht.
    idR schon.

    Aber mit der Anzeige ist der denn zumindest schon mal aktenkundig. Da wird sich sich solche Sachen zweimal überlegen. Und wenn er es doch weiterhin macht, nach der 3-4 Anzeige ist er nicht mehr glaubwürdig .
    Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.

  14. #4954
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    Zitat Zitat von Matt_8 Beitrag anzeigen
    Ich kann nur für mich sprechen, aber ich finde es einfach unverantwortlich, dass man in Deutschland den Führerschein quasi auf Lebenszeit ausgestellt bekommt. Piloten werden regelmäßig geprüft, Fahrzeuge werden regelmäßig geprüft, was spricht dagegen auch Fahrzeugführer regelmäßig zu prüfen? Ein Mensch mit seinen Fähigkeiten altert nur mal ebenso wie das Material.

    Und solange Tatsachen gepostet werden und nicht sowas wie "alle Rentner sind unfähig", sehe ich da auch keine Hetze.
    Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.

  15. #4955
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    Zitat Zitat von Stuggi Beitrag anzeigen
    Wurde beides zwar eingestellt, aber jetzt sind wohl schon zwei Anzeigen wegen Beleidigung bei mir aktenkundig.
    Auf welcher "Grundlage" fußen denn dann die Anzeigen wg. Beleidigungen? Das man Sie angezeigt hat wegen Gefährdung im Straßenverkehr oder gab es eindeutige Formulierungen?

    Für meinen Arbeitsweg müsste ich auch ne Kamera montieren. Hilft mir aber nicht, wenn, wie schon 2 mal passiert, ich von Autofahrern verfolgt werde, weil ich in Todesangst mich beschwert hatte. Na immerhin habe ich mit meinem Motor ein paar Beschleunigungsvorteile gegenüber dem gemeinen Radler. ;-)
    Lernen durch Schmerz!

  16. #4956
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    ich würde mir nur wünschen, dass jeder sich hin und wieder an § 1 der STVO erinnert. Dort heißt es kurz und knapp:

    (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

    (2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

    Das sagt doch alles aus, wie Radfahrer sich gegenüber Fussgängern und motorisierte Verkehrsteilnehmer gegenüber Radfahrern zu verhalten haben.

    Vielleicht sollte man ähnlich wie in einer niederländischen Stadt, die Hundehalter, die die Hinterlassenschaften ihrer Hunde selbst beseitigen, die belobt werden, auch die Autofahrer hierzulande, die sich einfach nur vernünftig verhalten, belohnen.

    Die Leute, die sich immer auf niedrigstem geistigem Niveau über Radfahrer beschweren, die sich nicht an Verkehrsregeln halten, sollten mal vor ihrer eigenen Haustür kehren und überlegen, ob sie am Steuer denn wohl immer alles richtig machen. Ich suche mir nach Möglichkeit auch nur noch Straßen und Wege aus, wo die Chance groß ist, allen Konflikten aus dem Weg zu gehen. Das ist aber leider nicht immer möglich und ganz schlimm wird es zu gewissen Uhrzeiten, wenn z.B. auf dem Weg zur Arbeit jeder die zu Hause vertrödelte Zeit meint auf dem Weg zur Arbeit wieder herausholen zu müssen, dass gilt sowohl für Autofahrer, Radfahrer als auch in Trance auf ihr Handy starrende Fussgänger oder Skater mit Stöpseln im Ohr. Spricht man Autofahrer auf ihr Fehlverhalten an, gibt dann noch häufig ein "willse eins auf die Fr...e?" zu hören.

    Ich bin schon so oft zur Polizei gelatscht und habe Autofahrer angezeigt, dass wird immer wg. keinerlei Interesse der Allgemeinheit oder gegenteiligen Behauptungen des anderen Verkehrsteilnehmers eingestellt. So lange hier keine Aufnahmen von Dashcams anerkannt werden und die mit dem Rad zur Schule fahrenden Kinder eines wichtigen Politikers nicht zu Tode gefahren werden ändert sich in dem Autofahrerland Deutschland eh nichts.

  17. #4957
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    Eine Anzeige wegen Beleidigung kann eigentlich nur auf Stinkefinger oder sehr unschönen Worten basieren. Verleumdung geht normal gar nicht, wenn man der Polizei einen Sachverhalt nach eigenem Erleben schildert. Ob etwas knapp oder zu schnell war ist eine individuelle Wahrnehmung, niemals strafwürdig. Die rechtliche Würdigung bzw Anzeige eröffnet der Polzist oder die Behörde, auch online. Somit müsste ja der Polizist eine Anzeige wegen Verleumdung erhalten .

  18. #4958
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    Ausnahme ist, wenn jemand Unfallverursacher wissentlich falsch benennt. Das wird aber auch erst geprüft, bevor strafrechtliche Schritte gegen den Zeugen eingeleitet werden. In hiesigen Dienststellen geht man damit sehr vorsichtig um, ein eröffnetes Verfahren kann nur der Staatsanwalt einstellen.

  19. #4959
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    Zitat Zitat von abcde Beitrag anzeigen
    ich würde mir nur wünschen, dass jeder sich hin und wieder an § 1 der STVO erinnert.
    Anscheinend nicht, oder, sondern nur manche, denn
    Das sagt doch alles aus, wie Radfahrer sich gegenüber Fussgängern und motorisierte Verkehrsteilnehmer gegenüber Radfahrern zu verhalten haben.

  20. #4960
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    Zitat Zitat von Steppison Beitrag anzeigen
    Auf welcher "Grundlage" fußen denn dann die Anzeigen wg. Beleidigungen? Das man Sie angezeigt hat wegen Gefährdung im Straßenverkehr oder gab es eindeutige Formulierungen?
    Die Beleidigungsanzeigen basierten auf bloßer Behauptung. Lustigerweise war beim zweiten Vorfall, also nicht der mit Touchierung, eine Beleidigung zu hören. Weder von mir, noch vom Lasterfahrer, sondern von einem dazu gekommenen Bauarbeiter. Mir gegenüber natürlich. Aber was soll ich da anzeigen? Da steht Aussage gegen Aussage, und bei sowas geringfügigem ist mir meine Zeit zu schade.

    Für meinen Arbeitsweg müsste ich auch ne Kamera montieren. Hilft mir aber nicht, wenn, wie schon 2 mal passiert, ich von Autofahrern verfolgt werde, weil ich in Todesangst mich beschwert hatte. Na immerhin habe ich mit meinem Motor ein paar Beschleunigungsvorteile gegenüber dem gemeinen Radler. ;-)
    Pedelec? Beschleunigungsvorteile hast du da schon, aber ab einer gewissen Geschwindigkeit ist ein Rad ohne Motor schneller. Wenn's kein S-Pedelec ist.

    Ansonsten: es gibt einige britische Radfahrer, die deswegen Kameras vorne und hinten montiert haben.

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