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  1. #1
    hiker Gast

    Question Baker-Zyste im Knie! Hat jemand Erfahrung damit?

    Hi,
    hat jemand von Euch Erfahrung mit einer Baker-Zyste am Knie und kann mir Tipps geben, was ich dagegen tun kann?
    Überschüssige Gelengflüssigkeit wird bei Belastung in der Kniekehle als kleine Beule nach außen gedrückt. Es ist unangenehm ,a ber nicht direkt schmerzhaft und bildet sich wieder zurück.
    Ich fahre momentan mit höherer Trittfrequenz ohne Probleme.
    Sobald ich jedoch - auch nur kurz - dickere Gänge drücke, meldet sich die Zyste wieder.
    Das geht schon seit zwei bis drei Monaten so!
    Viele Dank
    Gruß
    Hiker

  2. #2
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    Arrow B.Zyste

    Hallo Hiker,

    habe meine Zyste vor ca 12 Jahren zum zweiten Mal operieren lassen. Wie sich später herausstellte ohne nennenswerten Erfolg.
    Bei Beanspruchung wölbt sich die dauerhafte Beule noch stärker nach außen. Bisher habe ich zwei Ärzte gefunden, die die Meinung vertreten haben, daß die B. Zyste ein Symptom für ein anderes Knie-Problem sein kann. Meniskus, Pathella oder ähnlich.



    Ich habe damit leben gelernt und werde bei einem Stillstand des jetzigen Zustandes nichts OP-mäßiges machen lassen.

  3. #3
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    vergessen zu schreiben

    Bei langsamerer bewegung mit starkem Druck, steigen die Schmerzen. Daher versuche ich mit höherer Frequenz zu fahren.

    Grüße

  4. #4
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    Bakerzyste

    die Bakerzyste ist tatsächlich die Folge eines Kniebinnenschadens. D.h. sie tritt als Aussackung der Gelenkkapsel in Richtung Kniekehle auf, wenn irgendwas im Knie nicht in Ordnung ist. Dann wird nämlich vermehrt Gelenkflüssigkeit produziert, die Folge ist sozusagen ein Überdruck im Gelenk, der dann zur Schwellung führt. Die Kaspel ist in der Kniekehle am dünnsten, so dass sich dort die Aussackungen bilden.
    Zur Behandlung sollte man also nicht nur die Zyste entfernen oder punktieren, sondern v.a. die Ursache beseitigen. Sprich den Knieschaden beseitigen. Meistens wird hierzu eine Arthroskopie durchgeführt. Bei fehlenden sonstigen Kniebeschwerden sollte man vorher eine MRT (=Kernspintomographie) machen.
    Beseitigt man nicht die Ursache, oder liegt ein irreparabler Schaden vor ist die Gefahr eines erneuten Auftretens der Zyste nach Entfernung groß.
    Wenn du mir sagtst wo du wohnst kann ich dir vielleicht einen Tip für die weitere Behandlung geben.
    *'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*

  5. #5
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    Thumbs down totalschaden

    oder liegt ein irreparabler Schaden vor ist die Gefahr eines erneuten Auftretens der Zyste nach Entfernung groß.

    Ich wußte, es hat keinen Sinn mehr

    Was nennst Du einen irreparablen Schaden?
    Mir wurde z.B. nach dem letzten MRT zu dem gefransten Meniskus gesagt: "wenn das mein Knie wäre.....ich würde es nicht operieren lassen"
    Also Meniskus schleifen und ko.

    Welche Art der Behandlung ist unter dem Punktieren zu verstehen?

    Viele Grüße

  6. #6
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    das Knie

    grundsätzlich ist die Diagnostik mit MRT nicht schlecht, kann aber nicht immer das leisten, was man von ihr erwartet. Die sicherste Diagnose erreicht man, indem man vor Ort nachschaut. Heutzutage wird eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) durchgeführt, hier kann man über kleine Schnitte das Knie von innen betrachten und auch gleichzeitig Schäden beheben.
    Der Meniskus selbst ist eine halbmondförmige Knorpelscheibe mit Keilform, der als Puffer zwischen Ober und Unterschenkel liegt. Kommt es hier zu einem Schaden, muß der Meniskus meistens geglättet werden. Auch das geht in der gleichen OP. Auch bei Knorpelschäden gibt es noch verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Man sollte sich nicht immer auf das verlassen, was der Radiologe der die MRT Bilder gemacht hat einem sagt. Bei Schäden im Knie sollte man sich bei einem Spezialisten vorstelle, der die entsprechende Behandlung einleiten und durchführen kann.
    Eine Punktion ist lediglich das Abziehen von Gelenkflüssigkeit aus dem Gelenk mit einer Nadel und Spritze. Ist aber nur eine symptomatische Behandlung, d.h. die Flüssigkeit wird erneut nachlaufen.
    *'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*

  7. #7
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    hmm ich hatte sowas auch mal als kleines kind
    is aber irgendwie damals behandelt worden und is nu weg. muss ich mir gedanken machen, dass das nochma wieder kommt?

  8. #8
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    keine Angst

    bei Kindern ist das was anderes als bei Erwachsenen und völlig unkompliziert!
    *'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*'*

  9. #9
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    Nochmal Thema "Baker Zyste"

    Ich habe dieses"Ding" schon seit Jahren(eben auf Grund
    eines Knorpel Schaden)

    Seit 5/6 Jahren fahr ich mit der Baker Zyste völlig Beschwerdefrei.
    (Ich merkte nur die leichte Verdickung in der Kniekehle)

    Jetzt aber, (Bin im Urlaub mit geliehenem MTB gefahren)
    hat sich die Zyste wohl -erstmalig- entzündet denn
    ich habe jetzt erhebliche Schmerzen beim Radfahren, d.h.
    Radfahren ist eigentlich nicht mehr möglich.

    a) Gibt es das, eine Entzündung der Baker Zyste
    b) Wenn ja ,-ich hab ja jetzt Schmerzen- was macht man dagegen ?
    ( Medizin: Spritzen , Salbe, Massage ?????)

  10. #10
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    11

    Re: Nochmal Thema "Baker Zyste"

    a) eine Entzündung der Baker Zyste
    b) Wenn ja ,-ich hab ja jetzt Schmerzen- was macht man dagegen ?
    ( Medizin: Spritzen , Salbe, Massage ?????) [/B][/QUOTE]

    Hallo Lennefer,

    zu a) kann ich Dir keine fachliche Antwort geben. Nur eine Vermutung aus meiner "Baker-Erfahrung" heraus. Es scheint aufgrund Deiner Beschreibung so zu sein, das sich der Zustand Deiner Baker durch andere Bewegungen oder durch eine Verschlimmerung der Baker-Ursache kurzzeitig verschlechtert hat.
    Andere Bewegungsabläufe beim MTB gehabt???? Häufiges Abspringen oder Mitlaufen??? Irgendwas denke ich was den Knorpelschaden noch weiter angreift.

    zu b) Entweder Ursache (Knorpel) behandel lassen.....schwerlich möglich
    Wenn es meine Kniekehle wäre...........einige Tage Totalruhe, um zu beobachten was passiert bzw ob die Schwellung zurückgeht.

    Alles Gute.....

    Viele Grüße

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