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  1. #721
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    Zitat Zitat von Luzbert Beitrag anzeigen
    Und das kleinariert bezieht sich nur darauf, dass Du moemanten JEDES Argument und jede Aussage komplett zerlegst.
    Möchtest du denn nicht, das man auf deine Argumente eingeht?
    Oder möchtest du gar, daß man nur oberflächlich drauf eingeht?

    Erinnert mich an gestern abend, "Zimmer frei", sinngemäß:
    "Wer andere der Pedanterie bezichtigt, sagt eigentlich viel mehr über sich selbst."

    Zitat Zitat von Luzbert Beitrag anzeigen
    Aber auch das war nicht negativ besetzt.
    Ach nein?
    Auch nicht die Argumentation mit völlig frei erfundenen, mir unterstellten Zahlen?

    Zitat Zitat von Luzbert Beitrag anzeigen
    Wenn Du mal bei mir in der Gegend bist fahren wir ne Runde. Da werden wir eine Übereinstimmung von 99% erkennen
    Meinste denn, daß wir überhaupt harmonieren?
    Ich meine, bei den von dir kostatierten unterschiedlichen Jahresleistungen ...
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  2. #722
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    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Möchtest du denn nicht, das man auf deine Argumente eingeht?
    Oder möchtest du gar, daß man nur oberflächlich drauf eingeht?


    Erinnert mich an gestern abend, "Zimmer frei", sinngemäß:
    "Wer andere der Pedanterie bezichtigt, sagt eigentlich viel mehr über sich selbst."
    Manche Beispiele sind es nicht Wert komplett zerlegt zu werden, weil sie wie Du ja richtig erkannt hast im einzelnen nciht korrekt sind, aber als ganzes etwas bestimmtes aufzeigen wollen.

    Wenn Du eine Fabel liest fängst DU ja auch nicht an darauf herumzureiten, dass Esel an sich nicht sprechen könnten und das ganze daher von grundauf absurd sei

    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Ach nein?
    Auch nicht die Argumentation mit völlig frei erfundenen, mir unterstellten Zahlen?
    Die Zahlen sollten bei Dir nicht negativ ankommen, sondern nur mögliche Relationen darstellen. Aber eigentlich weist Du das auch

    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Meinste denn, daß wir überhaupt harmonieren?
    Ich meine, bei den von dir kostatierten unterschiedlichen Jahresleistungen ...
    Wäre doch mal einen versuch Wert.
    Im Zweifel gehen wir anschließend mit Äxten aufeinander los, dann nerven wir wenighstens nicht mehr die anderen hier mit diesem dämlichen Disput
    ~

    Die soziale Entropie ist auf dem Vormarsch

  3. #723
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    Zitat Zitat von Luzbert Beitrag anzeigen
    Manche Beispiele sind es nicht Wert komplett zerlegt zu werden, weil sie wie Du ja richtig erkannt hast im einzelnen nciht korrekt sind, aber als ganzes etwas bestimmtes aufzeigen wollen.
    Ah, ja.
    Du meinst, wenn man genug Schei§§e in die Suppe rührt, kann dennoch ein leckerer Eintopf herauskommen, weil minus mal minus gibt ja irgendwie doch immer plus.
    Oder so...

    Zitat Zitat von Luzbert Beitrag anzeigen
    Wenn Du eine Fabel liest fängst DU ja auch nicht an darauf herumzureiten, dass Esel an sich nicht sprechen könnten und das ganze daher von grundauf absurd sei
    Wenn du mir damit sagen möchtest, daß die deutsche StVO etwas Fabulöses ist, gebe ich dir damit natürlich nur allzugern recht.

    Zitat Zitat von Luzbert Beitrag anzeigen
    Die Zahlen sollten bei Dir nicht negativ ankommen, sondern nur mögliche Relationen darstellen. Aber eigentlich weist Du das auch
    Sie sind nicht negativ angekommen, sondern schlicht falsch, zudem erfunden und somit auch nicht geeignet, irgendwelche Relationen darzustellen.

    Zitat Zitat von Luzbert Beitrag anzeigen
    Im Zweifel gehen wir anschließend mit Äxten aufeinander los, dann nerven wir wenighstens nicht mehr die anderen hier mit diesem dämlichen Disput
    Du findest deine Argumente hier dämlich?
    Huch, damit hätte ich jetzt ehrlich nicht gerechnet ...

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  4. #724
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    ~

    Die soziale Entropie ist auf dem Vormarsch

  5. #725
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    Radeln nach Regeln

    Zitat Zitat von NRZ
    VERHALTENSTIPPS. In Städten, in denen die Menschen gerne vom Gas- zum Fahrradpedal wechseln, häufen sich Verkehrsunfälle. Dabei sind oft Radler Verursacher. Die Polizei erinnert an Regeln. (mehr...)
    Ein zwiespältiger Artikel. Grundtenor, das Übliche: Fahrbahnwechsel vor der roten Ampel, Helm fehlt, Radfahrer sollten sich an die Regeln halten. Aber auch: "In Tempo-30-Zonen braucht es keine Radwege", "Alle sollten Rücksicht nehmen".

  6. #726
    Diman Gast
    Zitat Zitat von seep Beitrag anzeigen
    "In Tempo-30-Zonen braucht es keine Radwege"
    die Radwege in Tempo-30-Zonen sind ja auch verboten.
    Geändert von Diman (12.06.2008 um 11:15 Uhr)

  7. #727
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    Zitat Zitat von Diman Beitrag anzeigen
    die Radwege in Tempo-30-Zonen sind ja auch verboten.
    hmm, nicht verboten, sollten nur nach irgendwelchen Verwaltungsvorschriften nicht angelegt werden.

    Bin vor 2 Tagen in Langen auch auf so einer breiten 30er Straße (oder Zone?) mit nebenliegendem "gefährlichen" Radweg mit fast 30km/h dahingeradelt, wurde doch glatt angehupt von einer Tussie die mittem am hellichten Tag zu ihrem Pferd aufm Feld wollte, kurz davor - wo es dann nur noch Feldweg war - ist sie dann so lahm gefahren dass ich wieder vorbeigefahren bin.
    Hab dann erstmal gerufen dass sie doch mal arbeiten gehen soll
    (ich hatte ja ausnahmsweise mal Urlaub und wollte das Wetter geniessen)
    Geändert von andy (12.06.2008 um 11:50 Uhr)
    suche
    blaues MARIN Team Issue MTB von ca. 1989

  8. #728
    Diman Gast
    Sie (Tempo 30 Zone) darf nur Straßen ohne Lichtzeichen geregelte Kreuzungen oder Einmündungen, Fahrstreifenbegrenzungen (Zeichen 295), Leitlinien (Zeichen 340) und benutzungspflichtige Radwege (Zeichen 237, 240, 241 oder Zeichen 295 in Verbindung mit Zeichen 237) umfassen.
    Versuch mal mit einem Widerspruch
    http://bernd.sluka.de/Radfahren/Novelle/T30.html


    ps: und es nichts neues, dass man in Tempo 30 Zonen immer wieder überholt wird.

  9. #729
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    Also, mal wieder was für hier. Nur um meinen Frust los zu werden:

    Heute auf meiner Runde (fast Radweg-frei ) :
    Kurvenreiche Strecke leicht bergab, ich beschleunige auf etwa 50km/h, höre dicht hinter mir ein Auto, Fahrer gibt mächtig Gas, überholt mich gerade noch so vor einer engen Kurve, muss wegen der Kurve heftig bremsen, bremst mich aus. Wo's gerade so schön lief...!

    Andere Stelle, noch mehr Kurven, total unübersichtlich und relativ eng. Ich mit etwa 35km/h. Nähert sich von hinten langsam ein Corsa, kaum schneller als ich. An einer besonders unübersichtlichen Stellen erreicht mich die junge Fahrerin und muss unbedingt vorbei. Ich frage mich, was sie wohl bei plötzlich auftauchendem Gegenverkehr gemacht hätte. Bestimmt versucht, einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden. Rechts ist ja nur so'n Radler, kann man ja zur Not 'rüberziehen.

    Wieder andere Stelle, zwischen zwei Dörfern und durch eines durch, schmale, kurvige Straße Von hinten nähert sich ein lautes Gefährt. Ich dreh' mich um und seh' so einen Monster- Trecker mit Schaufel vornedran und Anhänger dahinter, Räder fast mannshoch. Nichts wie weg, denk' ich, und trete rein. Abstand wird größer, puh - o.k., doch dann geht's etwas bergan, ich werde langsamer, das Monster nähert sich wieder, dann ist die Steigung zu Ende und ich werd' wieder schneller, mehr Abstand. Dann beginnt das Spiel von vorn und wiederholt sich mehrfach. Dem Treckerfahrer scheint's zu gefallen. Jedesmal, wenn er sich nähert, lässt er seinen Motor immer wieder zwischendurch aufheulen. So jagt er mich über die Strecke und durch's Dorf. Ich fühle mich bedroht und erwäge anzuhalten und ihn zur Rede zu stellen. Aber was kann ich gegen so ein Ding schon ausrichten. Da ich immer wieder entkomme, entschließe ich mich zur Flucht statt zum Kampf (Urinstinkte halt). Irgendwann dreht er ab. Er hatte seinen Spaß - und ich ein Sprinttraining. Nix passiert, aber hilflos ist man schon.

    Noch 'ne andere Stelle, 30-er Strecke durch ein Dorf. Ich fahr' geringfügig schneller (so etwa 35), also ein Tempo, bei dem sich Autofahrer trotz der Geschwindigkeitsbegrenzung immer wieder 'genötigt' sehen, einen Radfahrer überholen zu müssen. War aber jetzt kein Auto da, sondern 'ne Mutter mit Kind (ca. 8J.) auf'm Bürgersteig. Das Kind guckt, sieht mich und setzt zu einem Sprint über die Straße an, der genau auf meine Fahrlinie gepasst hätte. Ich stosse einen heftigen Warnschrei aus. Kind bleibt wie angewurzelt stehen. Situation geklärt, uff! Dann höre ich hinter mir die Mutter schimpfen, warum ich hier so durchheizen muss.

    Ja sind wir Radfahrer denn nur noch die Deppen?

    So, jetzt geht's mir wieder besser. Das musste mal 'raus.

  10. #730
    Diman Gast
    Zitat Zitat von echter50er Beitrag anzeigen
    Ich frage mich, was sie wohl bei plötzlich auftauchendem Gegenverkehr gemacht hätte. Bestimmt versucht, einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden. Rechts ist ja nur so'n Radler, kann man ja zur Not 'rüberziehen.
    Bestimmt


    Zitat Zitat von Diman Beitrag anzeigen
    uns kommt ein Kleintransporter entgegen (wer hätte das erwartet ), der Depp im Astra zieht sofort nach rechts und fliegt von der Straße.
    Zitat Zitat von Diman Beitrag anzeigen
    Auch beim Gegenverkehr und dann ziehen Autofahrer einfach nach rechts und fertig. Gerade heute in einer Kurve von UPS Fahrer so überholt wurde, dann kam ein Polo entgegen und ich musste bunny hop auf den Gehweg machen.

  11. #731
    bikebabe Gast
    Zitat Zitat von echter50er Beitrag anzeigen
    Wieder andere Stelle, zwischen zwei Dörfern und durch eines durch, schmale, kurvige Straße Von hinten nähert sich ein lautes Gefährt. Ich dreh' mich um und seh' so einen Monster- Trecker mit Schaufel vornedran und Anhänger dahinter, Räder fast mannshoch. Nichts wie weg, denk' ich, und trete rein. Abstand wird größer, puh - o.k., doch dann geht's etwas bergan, ich werde langsamer, das Monster nähert sich wieder, dann ist die Steigung zu Ende und ich werd' wieder schneller, mehr Abstand. Dann beginnt das Spiel von vorn und wiederholt sich mehrfach. Dem Treckerfahrer scheint's zu gefallen. Jedesmal, wenn er sich nähert, lässt er seinen Motor immer wieder zwischendurch aufheulen. So jagt er mich über die Strecke und durch's Dorf. Ich fühle mich bedroht und erwäge anzuhalten und ihn zur Rede zu stellen. Aber was kann ich gegen so ein Ding schon ausrichten. Da ich immer wieder entkomme, entschließe ich mich zur Flucht statt zum Kampf (Urinstinkte halt). Irgendwann dreht er ab. Er hatte seinen Spaß - und ich ein Sprinttraining. Nix passiert, aber hilflos ist man schon.

    War aber jetzt kein Auto da, sondern 'ne Mutter mit Kind (ca. 8J.) auf'm Bürgersteig. Das Kind guckt, sieht mich und setzt zu einem Sprint über die Straße an, der genau auf meine Fahrlinie gepasst hätte. Ich stosse einen heftigen Warnschrei aus. Kind bleibt wie angewurzelt stehen. Situation geklärt, uff! Dann höre ich hinter mir die Mutter schimpfen, warum ich hier so durchheizen muss.
    Der Treckerfahrer wollte doch nur spielen

    Wenn Kinder am Strassenrand sind immer vom Gas, egal ob Rad oder Auto, weil die einfach unberechenbar sind.

  12. #732
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    Zitat Zitat von echter50er Beitrag anzeigen
    Nur um meinen Frust los zu werden. ...
    So, jetzt geht's mir wieder besser. Das musste mal 'raus.
    Dann will ich auch mal, auch wenn ich bezweifle, daß es mir danach besser gehen wird.

    Morgens 10 Uhr, Ortschaft, Tempo 30, eine kleine einspurige Brücke, ein LKW hat links/rechts vielleicht 20cm Platz, ca. 75 Meter lang. In meine Richtung blaues Schild, ich darf also zuerst über die Brücke, die Gegenseite hat das rotes Schild, muß also bei Gegenverkehr warten. Es geht in meine Richtung leicht bergab, habe so um die 35 km/h drauf. Ich fahre auf die Brücke, Gegenseite noch frei. Als ich etwa die Hälfte der Brücke erreicht habe, kommt auf der Gegenseite ein Pferdetransporter, sieht mich, und fährt trotzdem auf die Brücke. Nachdem ich 75% der Brücke hinter mir habe, treffen wir uns, er bremst ich bremse. Müssen wir auch, denn ich hätte vielleicht 50cm Platz, um rechts dran her zu fahren. Mir zu wenig. Ich: "Hallo? HALLO? H A L L O?". Im Transporter sitzen drei Leute, 40, 50, 60 Jahre, und grinsen mich nach dem Motto "Na Du Rennradpenner, ist es Dir zu eng?" an, als ob sie mich gesehen und um mich zu ärgern extra auf die Brücke gefahren sind. Ich: "Was soll der ScheiB? Schild nicht gesehen?" Fahrer sofort: "Paß auf Du A.schloch sonst gibt's was auf die Fresse!". Alles im Brüllton, Scheiben sind ja oben.

    Es war leider zu früh am morgen, weit und breit keine Zeugen, im Pferdelaster drei Personen, offensichtlich geistig ein wenig minderbemittelt aber stark im Ton. Lasse mich zu einem Schlag mit der flachen Hand auf die Scheibe hinreissen (schön laut, dabei passiert aber nichts), gebe noch einen Kommentar und spiele Laufrad, um über die 50cm daran vorbeizufahren. Und ärgere mich anschließend über mich selbst, daß ich mich dazu habe hinreißen lassen, anstatt ganz cool stehen zu bleiben, Handy auszupacken, Foto zu machen, Nummernschild zu notieren, auf Zeugen zu warten und eine Anzeige zu erstatten...

  13. #733
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    Zitat Zitat von echter50er Beitrag anzeigen
    Wieder andere Stelle, zwischen zwei Dörfern und durch eines durch, schmale, kurvige Straße Von hinten nähert sich ein lautes Gefährt. Ich dreh' mich um und seh' so einen Monster- Trecker mit Schaufel vornedran und Anhänger dahinter, Räder fast mannshoch. Nichts wie weg, denk' ich, und trete rein. Abstand wird größer, puh - o.k., doch dann geht's etwas bergan, ich werde langsamer, das Monster nähert sich wieder, dann ist die Steigung zu Ende und ich werd' wieder schneller, mehr Abstand. Dann beginnt das Spiel von vorn und wiederholt sich mehrfach. Dem Treckerfahrer scheint's zu gefallen. Jedesmal, wenn er sich nähert, lässt er seinen Motor immer wieder zwischendurch aufheulen. So jagt er mich über die Strecke und durch's Dorf. Ich fühle mich bedroht und erwäge anzuhalten und ihn zur Rede zu stellen. Aber was kann ich gegen so ein Ding schon ausrichten. Da ich immer wieder entkomme, entschließe ich mich zur Flucht statt zum Kampf (Urinstinkte halt). Irgendwann dreht er ab. Er hatte seinen Spaß - und ich ein Sprinttraining. Nix passiert, aber hilflos ist man schon.
    Zur einer selbstbewußten Fahrweise gehört auch, sich nicht hetzen zu lassen.
    Nächstes mal lass ihn einfach passieren oder fahr weiter, wie es dir gefällt.
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  14. #734
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    Habe von meiner Schwester erfahren wie es in Australien zugeht, dagegen wären wir hier sozusagen im Paradies trotz solcher Deppen wie aus den vorangegangenen Postings.

    Anscheined müssen in Australien nur so Leute hinterm Lenkrad sitzen die anscheinend keinerlei Skrupel haben einen Radfahrer zu gefährden und auch ein Überfahren nicht ausschliessen.

    Naja, trotzdem finde ich wichtig auch gegen solche Deppen wie sie hier fahren massiv vorzugehen.
    Bin schon gespannt auf sie Spezies Autofahrer die notgedrungen (wegen der Geldbörse) vermehrt aufs Rad umsteigen
    suche
    blaues MARIN Team Issue MTB von ca. 1989

  15. #735
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    [QUOTE=seep;2326514] Im Transporter sitzen drei Leute, 40, 50, 60 Jahre, und grinsen mich nach dem Motto "Na Du Rennradpenner, ist es Dir zu eng?" an, als ob sie mich gesehen und um mich zu ärgern extra auf die Brücke gefahren sind. Ich: "Was soll der ScheiB? Schild nicht gesehen?" Fahrer sofort: "Paß auf Du A.schloch sonst gibt's was auf die Fresse!". Alles im Brüllton, Scheiben sind ja oben.

    QUOTE]

    Diese Geschichte und solche wie die oben von 50er passieren immer wieder. Dazu könnte ich Ähnliches erzählen. Was mir immer wieder auffällt ist, daß mir im Ausland, sei es Italien, Österreich oder Frankreich, so etwas nicht passiert. Im Gegenteil. Man hält Abstand. Man drängelt nicht. 2 kleine Beispiele (aus I): 1. Ich will in Perugia entgegen der Fahrtrichtung in eine enge Einbahnstraße. Der entgegenkommende Busfahrer hält an und winkt mich durch. 2. Abfahrt in der Nähe von Tropea. Durch den Wind sehr laut. Ich fahre nicht ganz rechts. Plötzlich hinter mir ein Geräusch, als würde ein Auto durch Büsche fahren. So war es auch. Ich bin ein bißchen mehr links rüber und der Fahrer, der mich gerade überholen wollte, musste ganz links in die Büsche ausweichen. Nachdem die Situation bereinigt war, zieht er an mir vorbei, beiden heben die Hand (ich zur Entschuldigung), der Fahrer hupt fröhlich noch 2 mal und es geht weiter. Beides wäre in D ganz anders abgelaufen. Da bin ich sicher. Das Verhalten der Deutschen im Straßenverkehr ist eben ein Spezielles.

    Grüße

  16. #736
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    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Zur einer selbstbewußten Fahrweise gehört auch, sich nicht hetzen zu lassen.
    Nächstes mal lass ihn einfach passieren oder fahr weiter, wie es dir gefällt.
    Wo ist das Problem?
    Das Problem besteht darin, dass ich ( (a) fahr weiter, wie es dir gefällt) unter der Erde nix davon habe, wenn ich vorher im Recht war,
    oder ( (b) lass ihn einfach passieren) mich nicht so gerne nötigen lasse. (Ich hätte dazu anhalten und mich von der Fahrbahn entfernen müssen)

    Wenn es schon genügend Leute gibt, die ihr eigenes Leben riskieren, nur um im Straßenverkehr ihr 'Recht' durchzusetzen, muss ich immer auch mit welchen rechnen, die erst recht das Leben anderer leichtfertig auf's Spiel setzen.

    Nun war das ja in diesem Falle noch nicht so lebensbedrohlich, als dass ich es nicht durch sportlichen Einsatz hätte entschärfen können. Aber bedrohlich war es schon. Und wenn's schlimmer geworden wäre, hätte ich ihn schon vorbeigelassen. Was wollte man in dem Moment sonst auch tun?

    Zitat Zitat von bikebabe
    Wenn Kinder am Strassenrand sind immer vom Gas, egal ob Rad oder Auto, weil die einfach unberechenbar sind
    Da hast Du natürlich vollkommen recht! So habe ich es da ja auch gehalten: aufgehört zu treten, högschte Aufmerksamkeit, sofort bremsbereit. War ja auch alles unter Kontrolle. Wollte damit nur aufzeigen, dass auch in solchen Situationen gerne mit zweierlei Maß gemessen wird. Autos sind an der Stelle oft noch etwas schneller, ohne dass gemeckert wird. Subjektiv werden wir von Autofahrern als zu langsam und von Fußgängern als zu schnell empfunden, selbst wenn wir etwa ähnlich schnell fahren.

  17. #737
    bikebabe Gast
    Zitat Zitat von echter50er Beitrag anzeigen
    Das Problem besteht darin, dass ich ( (a) fahr weiter, wie es dir gefällt) unter der Erde nix davon habe, wenn ich vorher im Recht war,
    oder ( (b) lass ihn einfach passieren) mich nicht so gerne nötigen lasse. (Ich hätte dazu anhalten und mich von der Fahrbahn entfernen müssen)

    Wenn es schon genügend Leute gibt, die ihr eigenes Leben riskieren, nur um im Straßenverkehr ihr 'Recht' durchzusetzen, muss ich immer auch mit welchen rechnen, die erst recht das Leben anderer leichtfertig auf's Spiel setzen.

    Nun war das ja in diesem Falle noch nicht so lebensbedrohlich, als dass ich es nicht durch sportlichen Einsatz hätte entschärfen können. Aber bedrohlich war es schon. Und wenn's schlimmer geworden wäre, hätte ich ihn schon vorbeigelassen. Was wollte man in dem Moment sonst auch tun?

    Da hast Du natürlich vollkommen recht! So habe ich es da ja auch gehalten: aufgehört zu treten, högschte Aufmerksamkeit, sofort bremsbereit. War ja auch alles unter Kontrolle. Wollte damit nur aufzeigen, dass auch in solchen Situationen gerne mit zweierlei Maß gemessen wird. Autos sind an der Stelle oft noch etwas schneller, ohne dass gemeckert wird. Subjektiv werden wir von Autofahrern als zu langsam und von Fußgängern als zu schnell empfunden, selbst wenn wir etwa ähnlich schnell fahren.
    Ich denk auch Du hast richtig gehandelt, selbst wenn er dich nur aus Unachtsamkeit oder Dummheit "berührt" wird ihm nicht viel passieren und Du bist vielleicht schwer verletzt.

    Der Unterschied in der 30er Zone lässt sich wohl am besten mit dem Gefahrenbewusstsein den man versch. Verkehrsmitteln entgegenbringt erklären.

  18. #738
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    Zitat Zitat von echter50er Beitrag anzeigen
    Wenn es schon genügend Leute gibt, die ihr eigenes Leben riskieren, nur um im Straßenverkehr ihr 'Recht' durchzusetzen, muss ich immer auch mit welchen rechnen, die erst recht das Leben anderer leichtfertig auf's Spiel setzen.
    Ein Grund mehr, einen kühlen Kopf zu bewahren.
    Hetze ist eine dafür denkbar schlechte Rahmenbedingung.
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  19. #739
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    Zitat Zitat von stefan66 Beitrag anzeigen
    Diese Geschichte und solche wie die oben von 50er passieren immer wieder. Dazu könnte ich Ähnliches erzählen. Was mir immer wieder auffällt ist, daß mir im Ausland, sei es Italien, Österreich oder Frankreich, so etwas nicht passiert. Im Gegenteil. Man hält Abstand. Man drängelt nicht. 2 kleine Beispiele (aus I): 1. Ich will in Perugia entgegen der Fahrtrichtung in eine enge Einbahnstraße. Der entgegenkommende Busfahrer hält an und winkt mich durch. 2. Abfahrt in der Nähe von Tropea. Durch den Wind sehr laut. Ich fahre nicht ganz rechts. Plötzlich hinter mir ein Geräusch, als würde ein Auto durch Büsche fahren. So war es auch. Ich bin ein bißchen mehr links rüber und der Fahrer, der mich gerade überholen wollte, musste ganz links in die Büsche ausweichen. Nachdem die Situation bereinigt war, zieht er an mir vorbei, beiden heben die Hand (ich zur Entschuldigung), der Fahrer hupt fröhlich noch 2 mal und es geht weiter. Beides wäre in D ganz anders abgelaufen. Da bin ich sicher. Das Verhalten der Deutschen im Straßenverkehr ist eben ein Spezielles.
    Ich möchte Dir ja ungern Deine Illusionen nehmen. Aber auch in Italien ist das nicht immer so locker. Ich war kürzlich in der Toskana, leider nicht mit Fahrrad, sondern mit dem Auto unterwegs. Auf einer nicht sehr breiten Straße mit dichtem Verkehr bewegt sich ein RR'ler so um die 40km/h ganz zügig mit. Meine Frau, die fährt, wartet bei dichtem Gegenverkehr in angemessenem Abstand auf eine Gelegenheit zum Überholen. Der Hintermann (oder -frau) meint wohl, es sei ja genug Platz und hupt ungeduldig. Ihr hättet mal dann anschließend beim Überholen den Blick des RR'lers sehen sollen, der dachte, das Hupen sei von uns gewesen. Also wenn Blicke töten könnten... . So wie der geschaut hat, war das bestimmt nicht das erste mal.

    Und auch in der Toskana habe ich 240er Wege gesehen, die denen in Deutschland um nichts nachstehen. Einer in Siena (s. Bild) und einer entlang einer außerörtlichen Straße, ganz frisch gebaut und grellrot angemalt. Sowas habe ich da früher nicht gesehen. Vielleicht nehmen die sich da jetzt ja die deutschen Radwege als Vorbild, um die Situation zu 'verbessern'?

    Ja, und was das friedliche Miteinander von Radfahrern und Autofahrern in D betrifft, sollte man die Situation jetzt nicht total schlechtreden. Ich kann beim Radfahren auch oft mit Autofahrern ganz erfolgreich und stressfrei kommunizieren. Wenn es eindeutig und für mich überschaubarer ist, zeige ich an, ob sie überholen können oder nicht, und oft genug kommt dann ein Dankeswink zurück. Auch mit Busfahrern klappt es in meiner Gegend meist ganz gut. Vielleicht kriegen die hier Deeskalationstraining. Wenn ich selbst im Auto unterwegs bin, nehme ich natürlich auf Radfahrer Rücksicht - und bin immer froh, wenn ich an kritischen Stellen keinen übersehen habe. Da habe ich beim Autofahren echt Schiss davor. Was meint Ihr, wie ich dann (als Autofahrer) diese blödsinnige Radwegsituation hasse.

    Also, meistens klappt es ja ganz leidlich. Darüber schreiben wir hier natürlich nicht, weil das ja der Normalfall sein sollte. Es sind halt die (viel zu vielen) Ausnahmen, über die man sich doch immer wieder aufregen muss. Und ich glaube, Deppen gibt's in jedem Land. Vielleicht/wahrscheinlich aber in D ein paar mehr.
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    Zitat Zitat von echter50er Beitrag anzeigen
    Ich möchte Dir ja ungern Deine Illusionen nehmen. Aber auch in Italien ist das nicht immer so locker. .... Und ich glaube, Deppen gibt's in jedem Land. Vielleicht/wahrscheinlich aber in D ein paar mehr.
    Hast ja Recht. Solche Erzählungen sind natürlich subjektiv geprägt. Bei einer Regel gibt es immer Ausnahmen. Auch in D hatte ich schon erfreuliche Erlebnisse auf dem Rad. Grundsätzlich bleibe ich aber bei meiner zugegebenermaßen subjektiven Meinung, daß es in Italien verkehrstechnisch erfreulicher ist, Rad zu fahren. Vom Wetter ganz zu schweigen!

    Grüße

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