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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aus welcher Geschwindigkeit erfolgte der Bremsbelagtest ...



Rüganer
20.03.2007, 12:59
der Top Velo (französisches Magazin) im Februar 2005.

In diesem Bremsbelagstest war auch in einem FSA Prospekt drin ist (leider ohne Angabe der Geschwindigkeit). (habe ihn ja vor mir zu liegen)

Ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr diese Angabe heraus bekommen könnte.
Ich brauch das um als Radfahrer zu untermauern, dass ich wirklich langsam an eine Kreuzung ran gefahren bin bzw. gestanden habe.

Grüße
Rüganer

andi79
20.03.2007, 13:48
schreibe doch mal an die Redaktion der Zeitung und erkläre dein anliegen.

goflo
20.03.2007, 14:18
Hast du schon einen Anwalt, oder versuchst du etwa, selber dein Recht zu bekommen?

klappradl
20.03.2007, 14:26
Keine Ahnung.
Ich glaube aber, dass du in eine Richtung argumentieren willst, die dir nicht viel bringt.

Rüganer
20.03.2007, 15:14
Hast du schon einen Anwalt, oder versuchst du etwa, selber dein Recht zu bekommen?

Das ist erstmal nicht relevant, ich möchte vorerst für mich selbst wissen, aus welcher geschwindigkeit der Test erfolgte.

Ich wollte das nämlich nicht selbst probieren und dabei einen Reifen schrotten.

Nur soviel es geht hier nur um den Einspruch, den ich gegen die Verwarnung von 30 € einlegen möchte. Ich soll nämlich dem Bus die Vorfahrt genommen haben und deswegen 30 € zahlen, obwohl der Zusammenstoß auf meiner Fahrbahnseite 5-10 m hinter der Kreuzung erfolgte. Sie gehen davon aus, dass ich versucht habe zu schneiden um schnell auf die Straße schnell zu kommen. Aber stell sich mal einer den Bremsweg vor den ich aus 30 bzw. 40 kmh gehabt haben müßte und mich welcher Wucht ich trotz bremsen auf den Bus hätte knallen müssen. Im Moment des Zusammenstoßes stand ich aber bereits und der Bus hat sich nur ganz leicht gegen mich geschoben. Dadurch dass ich das Vorderad Seite gedreht habe hat sich nur der Vorbau uf dem Gabelschaft um ca. 0,25-0,5 cm verdreht und ich habe am mittleren Handknöchel ein im Durchmesser ebenso große Hautabplatzung also quasi gar nichts.

Und jetzt kommt die Härte, ich war auf dem Polizeireivier und habe mir den Unfallbericht zeigen lassen. Die Beamten haben die Aussage des Busfahrers, dass ein Blinker defekt war und dass er nur auf den rückwärtigen Verkehr (der eventuell überholen konnte auf der Lanstraße) beim Einbiegen in meine Straße geachtet hat nicht einmal aufgenommen. Ich war heute beim Polizeichef und der hat mir geraten Widerspruch einzulegen (bei der Bußgeldstelle). Das möchte ich auch tuen und dabei logisch klein klein argumentieren.


Grüße
Rüganer

Rüganer
20.03.2007, 15:16
Keine Ahnung.
Ich glaube aber, dass du in eine Richtung argumentieren willst, die dir nicht viel bringt.

das ist vorerst egal, um ein rundes Gesamtbild zu haben wär es sehr hilfreich

Rüganer
20.03.2007, 15:26
http://www.rennrad-news.de/forum/showthread.php?t=13832

http://forum.tour-magazin.de/showthread.php?t=79207&highlight=koolstop+Test


Hier wurde der Bremsabelagstest besprochen, nur aus welcher Geschwindigkeit er erfolgte, hab ich da nicht gefunden.

klappradl
20.03.2007, 15:37
Vielleicht hilft dir ja das. Es gabe einen Entwurf für die StVZO, der allerdings abgelehnt wurde. Darin wurden auch Bremswege für Fahrräder festgelegt. Allerdings bewegte man sich bei den Werten eher auf unterem Niveau.

Bremsweg (§67a, Abs. 2):




Die neue StVZO sieht erstmals Mindestwerte für Bremswege bei Fahrrädern vor. Die Werte unterscheiden sich, je nach dem, ob die Straßen trocken oder nass sind. Auf trockenen Straßen darf der Bremsweg bei einer Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern maximal 15 Meter bei Betätigung einer Bremse betragen, bei zwei Bremsen hingegen sieben Meter. Bei nassen Wegen toleriert die StVZO 19 Meter, beziehungsweise neun Meter. Prinzipiell gut gedacht, aber: Der ADFC ist der Ansicht, dass die Anforderungen an den Nassbremswert zu gering sind. Dieser Bremsweg lässt sich heute selbst mit minderwertigen Bremsanlagen an Billigfahrrädern aus dem Baumarkt einhalten. Verordnungen sollten sich bei derartig relevanten Aspekten der Sicherheit am heutigen Stand der Technik orientieren.