PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Campa schaltet schwer



jokiha
15.04.2007, 22:35
Hallo zusammen,
mein rechter Chorus Bremsschaltgriff muckt mysteriös:
Ohne erknnbaren Anlass fällt er in einen Modus, wo der Hebel hinter dem Bremshebel (also der fürs Schalten auf größere Ritzel) sich nur noch sehr schwergängig bewegen lässt. Es fühlt sich nach mechanischem Widerstand an, ich habe schon Angst, dass mal der Griff abbricht. Dann rastet der Gang auch nur deutlich verzögert ein. Das Schalten per Daumenhebel in die andere Richtung geht ohne Widerstand, ab auch leicht verzögert.
Nach einigen Stunden ändert sich das Verhalten zurück in den normalen, sehr leicht und präzise schaltenden Ausgangszustand - aber nach 30 min ging es wieder los.
Bin gestern 300 km Brevet für PBP gefahren, von 12 h waren es ca. 8 h im Murks-Modus, das nervt.
Habe aber schon früher im letzten Jahr mal dieses Phänomen gehabt. Es sind Chorus 10s von Anfang 2006, aktuell ca. 10 000 km alt mit den ersten Zügen, von Rose original verbaut. Habe in 2006 schon einmal WD40 in den Mechnismus gesprüht, ohne Änderung - Phänomen ist nur sporadisch.

Kann sich das einer erklären?

Dings
15.04.2007, 22:54
Ohne erknnbaren Anlass fällt er in einen Modus, wo der Hebel hinter dem Bremshebel (also der fürs Schalten auf größere Ritzel) sich nur noch sehr schwergängig bewegen lässt.

Bei meinem Chorus-Schaltgriff war mal das Griffgummi ungünstig verrutscht. Auf irgendeine Weise hat das die Schaltfunktion blockiert. Das passierte immer wieder, bis ich ein neues Gummi angebracht habe.

MD

goldstar
15.04.2007, 23:43
hallo,

hatte mal ein ähnliches Phänomen...(allerdings Shimano)

bei mir war der Übeltäter die Aussenhülle, d.h.

Die Drähte der Aussenhülle hatten sich gesplittet u. sich teilweise durch die Endkappe (Plastik) am STI gebohrt....

Ab u. an ging die Schaltung schlecht, zumeist gut...

Habe es gemerkt, als ich die Züge tauschen wollte, 1. sah man es durch die überstehenden Drähte, 2. durch Kerben im STI-Hebel....

Keine Ahnung!!!

Aber vielleicht ist es bei dir auch so....:confused:

gruß

BergHügi
16.04.2007, 08:06
hallo,

das Problem habe ich auch ab und an. Etwas Öl oder Fett an den Stellen an denen der Schaltzug die Außenhülle verlässt bewirkt immer wieder Wunder.

Gruß

Klassik-Renner
16.04.2007, 08:28
Hatte in diesen Tagen an meinem Rad dasselbe Phänomen zu beobachten: Das Schalten war zäh und nur mit hoher Kraft möglich. Da meine Ergopower-Hebel seit einer Ewigkeit einwandfrei liefen, schieden sie als Fehlerursache aus.

Und tatsächlich: Die Ursache für die zähen Schaltvorgänge war äußerst trivial: Aus der Trinkflasche ausgelaufene Getränkereste hatten sich unten am Tretlagergehäuse genau in der Schaltzug-Führung abgesetzt und waren dort eingetrocknet. Der Zucker darin wirkte wie Klebstoff und verhinderte ein lockeres, sauberes Rutschen der Schaltzüge.

Fazit: Ich vermute bei dir ähnliches. Wisch einfach mit einem nassen Schwamm die Unterseite des Tretlager-Gehäuses ab und Du wirst wieder perfekt schalten können. :D

Marotte
16.04.2007, 09:01
Prüf den richtigen Sitz der Gummihülle am Ergo. Wenn die verutscht (auch nur minimal) geht der Daumenschalter nicht zurück in seine Position und du kannst nur ganz schwer hochschalten. Wenn das nichts bringt musst du es mit einem neuen Zug veruchen und auch evtl. etwas Oel nehmen.

Gruß M

454rulez
16.04.2007, 09:38
Hatte in diesen Tagen an meinem Rad dasselbe Phänomen zu beobachten: Das Schalten war zäh und nur mit hoher Kraft möglich. Da meine Ergopower-Hebel seit einer Ewigkeit einwandfrei liefen, schieden sie als Fehlerursache aus.

Und tatsächlich: Die Ursache für die zähen Schaltvorgänge war äußerst trivial: Aus der Trinkflasche ausgelaufene Getränkereste hatten sich unten am Tretlagergehäuse genau in der Schaltzug-Führung abgesetzt und waren dort eingetrocknet. Der Zucker darin wirkte wie Klebstoff und verhinderte ein lockeres, sauberes Rutschen der Schaltzüge.

Fazit: Ich vermute bei dir ähnliches. Wisch einfach mit einem nassen Schwamm die Unterseite des Tretlager-Gehäuses ab und Du wirst wieder perfekt schalten können. :D

so wars auch bei mir - gründlich reinigen, alles wieder perfekt!

rabofrank
16.04.2007, 09:43
Prüfe den Griffgummi auf sauberen Sitz und beschädigung,säubere alle Teile wo der Zug blank darauf läuft und baue neue Züge mit Ausenhüllen ein.
Gruß
Frank

Oimrausch
16.04.2007, 10:05
Hatte in diesen Tagen an meinem Rad dasselbe Phänomen zu beobachten: Das Schalten war zäh und nur mit hoher Kraft möglich. Da meine Ergopower-Hebel seit einer Ewigkeit einwandfrei liefen, schieden sie als Fehlerursache aus.

Und tatsächlich: Die Ursache für die zähen Schaltvorgänge war äußerst trivial: Aus der Trinkflasche ausgelaufene Getränkereste hatten sich unten am Tretlagergehäuse genau in der Schaltzug-Führung abgesetzt und waren dort eingetrocknet. Der Zucker darin wirkte wie Klebstoff und verhinderte ein lockeres, sauberes Rutschen der Schaltzüge.

Fazit: Ich vermute bei dir ähnliches. Wisch einfach mit einem nassen Schwamm die Unterseite des Tretlager-Gehäuses ab und Du wirst wieder perfekt schalten können. :D

Wem sowas öfters passiert, dem hilft die durchgehende Verlegung des inneren Kunststoffzuges zwischen den Zuganschlägen. Gruß!

sjaeger
16.04.2007, 10:38
Klink mich hier mal ein: Habe mir nach 10 Jahren Chorus Ergopower einen neuen gekauft (Chorus Ergopower + Schaltwerk). Funktioniert wie gewohnt gut, allerdings finde ich die Bedienkräft für den Daumenschalthebel rechts (zum runterschalten) recht schwer. Da lief der alte weit aus leichter.

Auf eine saubere Zugverlegung habe ich geachtet - an was kann das liegen.
Ich habe auf das Ende Schaltzugaußenhülle welches aus dem Schaltbremsgriff kommt auch eine Endkappe gesteckt? Braucht man die, bzw. kann die für hohe Reibung beim runterschalten verantwortlich sein?

luesche
16.04.2007, 12:24
Klink mich hier mal ein: Habe mir nach 10 Jahren Chorus Ergopower einen neuen gekauft (Chorus Ergopower + Schaltwerk). Funktioniert wie gewohnt gut, allerdings finde ich die Bedienkräft für den Daumenschalthebel rechts (zum runterschalten) recht schwer. Da lief der alte weit aus leichter.

Auf eine saubere Zugverlegung habe ich geachtet - an was kann das liegen.
Ich habe auf das Ende Schaltzugaußenhülle welches aus dem Schaltbremsgriff kommt auch eine Endkappe gesteckt? Braucht man die, bzw. kann die für hohe Reibung beim runterschalten verantwortlich sein?

Der alte war wohl einfach ausgenudelt, daher kommt dir der neue schwergängig vor.