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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : schwere Laufräder?



F-Racer
13.09.2003, 11:59
Hier hat mal jemand gepostet, er wolle sich vielleicht ein LRS mit Rigida DP18 36 Felge holen. Ein Kommentar war z.B. dass dies viel zu schwer sei und nur schlecht rollen würde.
Nun meine Frage: Warum soll es schlechter rollen? Aerodynamisch gesehen, müsste es doch recht gut sein.
Und bergauf wäre er meines erachtens für einen sehr schweren Fahrer ca. 90 kg auch gut, weil die Felge nicht andauernd an den Gummis schleicht, wenn man im Wiegetritt fährt. Oder?
Zudem dürfte er nich so schnell einen Schlag hineinbekommen.

Und da ich weiß, wie es bei uns in den Wettkämpfen zugeht, möchte ich auch lieber ein LR das hält, als dass man deswegen ausfällt.

Was meint ihr dazu???

PS: Sind die aerodynamischen Alufelgen (ca. 40mm) von früher heutzutage auch out, wegen des Gewichts?

ernesTo
13.09.2003, 12:46
ich glaub kaum, dass jemand von 90kg einen 500g unterschied bei seinen laufrädern merkt bzw nutzen kann.

die alten shamal haben meistens nur 16 speichen und haben eine unglaublich hohe speichenspannung. ich weiss nciht, ob da 90kg nicht was zu schwer sind. campa gibt glaube ich nur garantie bis 82kg (früher war das bestimmt nicht bedeutend anders).
ich fahre 2kg schwere 97er ventos (sogar 42mm hochprofil) und merke beim fahren keinen gewichts, steifigkeitsunterschied zu meinen 32speichen open pro.


mfg
ernesTo

Airborne
13.09.2003, 13:16
Original geschrieben von ernesTo
ich glaub kaum, dass jemand von 90kg einen 500g unterschied bei seinen laufrädern merkt bzw nutzen kann.

*snip*




HOOOOOO!


Man merkt deutlich, wenn die Laufräder 100g schwerer werden! Beim Rennrad gibts das seltener, aber beim MTB sin die unterschiede sehr deutlich!

Zur Gewichtsfrage an sich:

Als Hobbyfahrer bin ich auch ein Fan der etwas stabileren Teile, zumal die länger mitmachen und das Buget nciht so belasten. Die letzen paar kmh muß ich ja auch nciht rausquetschen.
Rennfahrer, die hinlangen müssen, werden dagegen versuchen, so viel Gewicht zu sparen wie zulässig. Nur leidet da dann auch die Stabilität.
Manche auf dem Markt angebotene Felge ist imho auch nur rennfahrern zuzumuten, wenn ich schon höre, das ein Teil nur bis so-und-so-viel Kilo zugelassen ist, ist es nicht haltbar und stellt imho für Hobbyfahrer ein Risiko dar.

Torsten

F-Racer
13.09.2003, 13:24
Original geschrieben von ernesTo
ich glaub kaum, dass jemand von 90kg einen 500g unterschied bei seinen laufrädern merkt bzw nutzen kann.

die alten shamal haben meistens nur 16 speichen und haben eine unglaublich hohe speichenspannung. ich weiss nciht, ob da 90kg nicht was zu schwer sind. campa gibt glaube ich nur garantie bis 82kg (früher war das bestimmt nicht bedeutend anders).
ich fahre 2kg schwere 97er ventos (sogar 42mm hochprofil) und merke beim fahren keinen gewichts, steifigkeitsunterschied zu meinen 32speichen open pro.


mfg
ernesTo

Danke!

Ich habe es anscheinend nicht genug abgegrent. Die 90 kg sollten sich nur auf den DP18-LRS beziehen.

Die Shamal wollte ich auch keinem sehr schweren Fahrer zumuten.

Ich wiege 77kg. Ich hoffe, dass die für mich gingen.

AndreasIllesch
13.09.2003, 13:35
Original geschrieben von F-Racer
Ein Kommentar war z.B. dass dies viel zu schwer sei und nur schlecht rollen würde.

sie rollen super.

Abbath
13.09.2003, 13:54
die dp 18 felge ist oben aber abgeflacht, was den aerodynamischen effekt zunichte macht. da wäre normal hoch und rund besser... außerdem brauchst du entweder extrem breite messerspeichen um diesen ominösen in der tour angeblich bewiesenen "scheibenradeffekt" zu erzeugen. mit einer hohen anzahl von normalen speichen spielt die felge dann eigentlich keine große rolle mehr...

ich hatte cosmic elite laufräder bei 80kg gewicht. das hr hat alle 600-800 km einen so starken seitenschlag aufgewiesen, daß es zentriert werden mußte.
habe jetzt dua ace naben 36 dt comp und openpro felgen. sehr zufrieden damit, va beschleunigung am berg ist hervorragend, denn leicht allein ist vielleicht rechnerisch gut, aber fürs gefühl spielt auch die steifigkeit eine große rolle (man will ja nicht wie in gummi treten...).

F-Racer
13.09.2003, 14:07
Original geschrieben von Abbath
die dp 18 felge ist oben aber abgeflacht, was den aerodynamischen effekt zunichte macht. da wäre normal hoch und rund besser... außerdem brauchst du entweder extrem breite messerspeichen um diesen ominösen in der tour angeblich bewiesenen "scheibenradeffekt" zu erzeugen. mit einer hohen anzahl von normalen speichen spielt die felge dann eigentlich keine große rolle mehr...

ich hatte cosmic elite laufräder bei 80kg gewicht. das hr hat alle 600-800 km einen so starken seitenschlag aufgewiesen, daß es zentriert werden mußte.
habe jetzt dua ace naben 36 dt comp und openpro felgen. sehr zufrieden damit, va beschleunigung am berg ist hervorragend, denn leicht allein ist vielleicht rechnerisch gut, aber fürs gefühl spielt auch die steifigkeit eine große rolle (man will ja nicht wie in gummi treten...).

Sie ist doch oben rund und nicht abgeflacht!

Abbath
13.09.2003, 14:09
gut für mich sieht das nach abgeflacht aus... ums beweisen zu können müßte mans sowieso messen.

F-Racer
14.09.2003, 17:03
So, wie ich den Aero-Test in Tour 7/2002 verstanden habe, ist es besonders wichtig, dass die Felge oben rund ist. Dadurch ist der Luftwiderstand des Seitenwindes besonders gering!

Abbath
14.09.2003, 17:49
als beispiel haben die aber auch die ksyrium laufräder genommen und die sind extrem kantig... außerdem stehen da die nippel im wind, daß sollte auch einiges an verwirbelung erzeugen.
ksyrium (sl) sollen übrigens ziemlich seitenwind empfindlich sein.

entscheident sind va wenig kanten und die hat die dp18 felge ja auch nicht, aber besser wärs wenn sie parabelförmig zulaufen würde und die nippel versenkt wären.

hab mir übrigens nen profile jammer sl lenkeraufsatz ans rad geschraubt, das ist so ein kurzer im spinaci stil. etwas länger, aber von mir gekürzt. das bringt auf jeden fall deutlich mehr als aero laufräder.