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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Optimales RR für Alpenpässe



Niffindor
03.11.2002, 12:13
Hallo,

Wie sollte denn eurer Meinung nach ein optimales Rennrad für das Überqueren von Alpen-Pässen aussehen?
Dass die Übersetzung angepasst sein muss, ist klar, aber wo kann man das Ganze sonst noch optimieren?
Welche Art Rahmen, Laufräder......sind besonders geeignet?
Wichtig: Die Fahrten sollen ohne größeres Gepäck stattfinden.

Gruß

Windfänger
03.11.2002, 12:42
Da kann ich Dir jetzt auch nicht helfen, aber was ist Dir denn wichtiger: Schneller rauf oder schneller runterfahren?

AndreasIllesch
03.11.2002, 13:24
beim rahmen würde ich nicht unbedingt auf maximale tretlagersteifigkeit achten. hochwertige moderne stahlrahmen aus columbus foco oder ähnlichem haben durchaus eine unterstützende wirkung. Lenker und vorbau sollten eher steif als leicht sein für den wiegetritt und die abfahrt.

stahlwade
03.11.2002, 13:42
wie wär's denn mit Colnago CT1 (alternativ Rewel Titan oder Schmolke Titan) und Campa Neutron Laufrädern, drumherum gute & leichte Komponenten und fertig ist das "lebendige" Bergrad ...

csc
03.11.2002, 15:47
...und natürlich Lightweight Laufräder

billa
03.11.2002, 17:19
Hallo Niffindor,

wenn Du mit wenig Gepäck reisen willst, reicht ein Traeger, der nur ans Sattelrohr montiert wird. Das ist ein nach hinten ragendes Rohr mit aufgeschweisstem Blech. Ich befestige darauf immer einen wasserundurchlaessigen Packsack, es passen alle meine Sachen rein incl. Werkzeug (5-7 kg je nach Tour, ca 2 Wochen, zB Westalpen). Natuerlich geht das nur mit Hotels, wo man alles weitere gestellt bekommt (zB Handtuch).

Joker
03.11.2002, 17:32
Da Du wohl auf geteerten Alpenpässen unterwegs bist, kannst Du jedes Rad nehmen. Ich würde mir nur pannensichere Reifen aufziehen (also keine Supersonic) und mich vergewissern, daß Felgen und Bremsklötze noch genug Material haben. Ansonsten ist eine Alpenüberquerung ja nichts anderes als eine Mehrtagestour mit ein paar längeren Anstiegen und Abfahrten. Wenn Du einen Rekord aufstellen möchtest, musst Du auf die Ratschläge der meisten User hier hören, die wohl alle Ihre Lightweight-Laufräder einsetzen...
;)

Niffindor
03.11.2002, 17:49
Schon mal vielen Dank für die Antworten!

Es soll möglichst leicht hoch gehen, ohne jedoch die Abfahrt zur Zitterpartie werden zu lassen;

An die NEUTRON-Räder habe ich auch schon gedacht - hat vielleicht jemand Erfahrungen mit verschiedenen Laufrädern? Natürlich spielt das Gewicht eine Rolle, aber Schlaglöcher gibt's tief und reichlich.

Gepäcktransport findet überhaupt nicht statt, da die Fahrten eine Aneinanderreihung von Eintagestouren sind (jeweils Rückkehr zum Ausgangsort).

Zum Rahmen-Material gibt's ja nun viele Anschauungen - wie sieht's den mit der Rahmengeometrie aus? (steil / flach - lang....)

Fahren die Bei der Tour de France das Bergzeitfahren mit "normalen" Zeitfahrrädern (Gewicht!?) oder dem persönlichen Standard-Rad oder....????

Dank und Gruß

Skadieh
03.11.2002, 18:25
Nun der Lance (als Benchmark) hat alles so leicht wie möglich gemacht ("normales" Bergrad, Lighweights), sich dabei aber einen Custom-Carbon-Triaaufsatz basteln lassen...

AndreasIllesch
03.11.2002, 18:32
Original geschrieben von Niffindor

Zum Rahmen-Material gibt's ja nun viele Anschauungen - wie sieht's den mit der Rahmengeometrie aus? (steil / flach - lang....)


wenn du bei den verschiedenen herstellern die geometrietabellen anschaust, wirst du feststellen, dass es kaum unterschiede gibt.

Windfänger
03.11.2002, 18:59
Original geschrieben von Niffindor

Fahren die Bei der Tour de France das Bergzeitfahren mit "normalen" Zeitfahrrädern (Gewicht!?) oder dem persönlichen Standard-Rad oder....????


Wenn es sich lohnt, wird auch schon mal das Fahrrad auf der Strecke gewechselt (auif'm Berg z.B.).

csc
03.11.2002, 19:53
Kommt es Dir auf die Optik an? Wennn icht, würde ich auf Tune Laufräder zurückgreifen. MAG 200 und MIG 66, dazu Mavic Open Pro Felgen, DT-Revolution/Competition Speichen. Dann hast Du einen Laufradsatz mit 1520gr, dazu noch die AC14 macht zusaätzlich 50gr. Der Satz ist dann incl. Schnellspanner ein wenig leichter als der Neutron-Satz ohne. Preislich dürften sich die beide nicht viel nehmen!

Wo soll`s denn hingehen?

Skadieh
03.11.2002, 20:27
Vielleicht man etwas anderes als dieses "Tuneeinerlei" American Classic, zuletzt getestet bei www.cyclingnews.com

Niffindor
03.11.2002, 22:24
Es ist leider noch lange hin, (aber der nächste Sommer kommt bestimmt)

Pardon, aber unten geht's weiter.....

Niffindor
03.11.2002, 22:27
Original geschrieben von csc
Kommt es Dir auf die Optik an? Wennn icht, würde ich auf Tune Laufräder zurückgreifen. MAG 200 und MIG 66, dazu Mavic Open Pro Felgen, DT-Revolution/Competition Speichen. Dann hast Du einen Laufradsatz mit 1520gr, dazu noch die AC14 macht zusaätzlich 50gr. Der Satz ist dann incl. Schnellspanner ein wenig leichter als der Neutron-Satz ohne. Preislich dürften sich die beide nicht viel nehmen!

Wo soll`s denn hingehen?

Es ist leider noch lange hin, (aber der nächste Sommer kommt bestimmt.)
Bisher war ich zweimal in Frankreich und einmal in der Schweiz (jeweils ca 2 Wochen). Vielleicht geht es nächstes Jahr nach Italien, aber von Österreich habe ich auch noch nicht viel gesehen.

AndreasIllesch
03.11.2002, 23:02
Original geschrieben von Scott
Vielleicht man etwas anderes als dieses "Tuneeinerlei" American Classic, zuletzt getestet bei www.cyclingnews.com

wo bekommt man die hier?

SF_
04.11.2002, 19:22
Original geschrieben von billa
Hallo Niffindor,

wenn Du mit wenig Gepäck reisen willst, reicht ein Traeger, der nur ans Sattelrohr montiert wird. Das ist ein nach hinten ragendes Rohr mit aufgeschweisstem Blech. Ich befestige darauf immer einen wasserundurchlaessigen Packsack, es passen alle meine Sachen rein incl. Werkzeug (5-7 kg je nach Tour, ca 2 Wochen, zB Westalpen). Natuerlich geht das nur mit Hotels, wo man alles weitere gestellt bekommt (zB Handtuch).

Ein Träger für das Sattelrohr ist eine Fehlkonstruktion. Das Zeug ist relativ schwer und hält wenig aus (ungünstige Hebelwirkung). Für sehr leichtes Gepäck eignet sich eine Lenkertasche. Bei etwas mehr Gepäck kann man einen Leichtgepäckträger anmontieren, z. B. Tubus Fly (man kann evtl. zwei der vier Stangen absägen, ist damit i. a. leichter und auf jeden Fall immer noch stabiler als ein Träger am Sattelrohr).

Ivo
04.11.2002, 21:27
Carradice liefert geraeumige Satteltaschen (so bis 20 Liter) die sich gut am Rad befestigen lassen, die meisten sogar ohne Gepaecktraeger (freischwebend oder nicht). Sieht ziemlich klassisch aus.
Uebrigens kann ich ueber den Tubus Fly nur gutes berichten. Der hielt bei mir viele Jahre am Reiserad aus (20-30kg zuladung). Jetzt ist der Rahmen hin, der Fly funktioniert immer noch.

Ivo

Hamburger
05.11.2002, 12:30
Original geschrieben von Niffindor
Schon mal vielen Dank für die Antworten!

Es soll möglichst leicht hoch gehen, ohne jedoch die Abfahrt zur Zitterpartie werden zu lassen;

An die NEUTRON-Räder habe ich auch schon gedacht - hat vielleicht jemand Erfahrungen mit verschiedenen Laufrädern? Natürlich spielt das Gewicht eine Rolle, aber Schlaglöcher gibt's tief und reichlich.

Gepäcktransport findet überhaupt nicht statt, da die Fahrten eine Aneinanderreihung von Eintagestouren sind (jeweils Rückkehr zum Ausgangsort).

Zum Rahmen-Material gibt's ja nun viele Anschauungen - wie sieht's den mit der Rahmengeometrie aus? (steil / flach - lang....)

Fahren die Bei der Tour de France das Bergzeitfahren mit "normalen" Zeitfahrrädern (Gewicht!?) oder dem persönlichen Standard-Rad oder....????

Dank und Gruß

Moin Moin,

ich benutze bei Mehrtagestouren und dort, wo nicht um jede Ecke ein Radshop ist ausschließlich "normale" Laufräder. An denen kann ich dann wenigstens noch selber schrauben, also keine sogenannten Systemlaufräder.
Aber das ist ja auch wieder so'n Glaubenskrieg. Jedem das seine.
Viel Spaß dei deiner Tour