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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Worauf achten beim Rollenkauf



Andreas Claren
28.09.2003, 21:52
Hi,
worauf sollte ich achten wenn ich mir Rolle zulegen möchte. Verkauft jemand eine gebrauchte.

Danke für Tipps.

Andreas

Andreas Claren
30.09.2003, 22:03
2. Versuch

diddlmaedchen
30.09.2003, 22:31
Zuerst solltest du dir überlegen, ob du eine freie oder eine für den Hinterbau willst.

Vorteil Freie Rolle: dem Rahmen kann's nicht schaden.
Nachteil: du musst sehr konzentriert fahren, mir ist das zu anstrengend...

Hinterbau-Rolle: man kann nebenbei gut fernsehen etc..., allerdings sollte man die nicht mit besonders leichten Rahmen fahren, besonders nicht im Wiegetritt !!! Der Rahmen wird dabei Belastungen ausgesetzt, für die er nicht konstruiert ist.

Empfehlen kann ich den Elite-Trainer Mag Volare mit der roten Gummi-Rolle, finde ich viel besser als den Taxc, den ich vorher hatte...vom Fahrgefühl und von den Geräuschen her die bessere Wahl. :)

basti
30.09.2003, 22:53
HI,
ich hab auch eine frei Rolle daheim und bin super zufrieden, da beim Training das Gleichgewichtsorgan ganz gut mittrainiert wird!Dessweiteren fährt man hinterher immer sauberer als vorher, das ist zumindest mein subjetktiver Eindruck, was wiederum für's fahren in der Gruppe sehr nützlich ist! Im großen und ganzen find ich hat jedes System etwas für sich!
basti:)

Crankin_Stein
30.09.2003, 23:12
@diddlmaedchen

Wie sieht das denn aus, wenn ich an die freie Rolle so ne Bremseinheit dranflansche? Ist die dann gebremste (freie) Rolle dann immer noch frei oder nicht mehr frei weil gebremst?
Und schadet die dem Rahmen dann trotzdem nicht? ("Die tut nix, die will nur rollen").
Tja, Fragen über Fragen.

Gruß

Lutscher

diddlmaedchen
01.10.2003, 06:51
Die Freie Rolle heißt ja nur so, weil das Rad nicht eingespannt wird - egal ob mit oder ohne Bremse....du fährst ganz normal wie draußen, bloß eben auf 50 cm Breite und kommst nicht vorwärts.;)

Wilfried(HH)
01.10.2003, 11:33
Ein Problem entsteht nur dann, wenn die eingestellte Bremskraft größer ist als die Kraft, die zum Herausfahren aus der Rolle notwendig ist (habe ich mich so ausgedrückt, daß man das verstehen kann?). Auf der freien Rolle bleibt das Rad ja nur drauf, weil die Rollen unter den Rädern wegrollen, statt das das Rad über die Rollen fährt. Also: Zuviel Bremsklraft an der Rolle, und nur noch das Rad ist frei.
Gruß, Wilfried

immerletzter
01.10.2003, 16:35
Wie lange habt Ihr gebraucht, um drauf klarzukommen? Ich habe es aus Spaß letztens beim Kumpel versucht und bin 3 mal ziemlich verpeilt abgeflogen. Ging zum Schluß zwar, aber sicher fühlte ich mich nicht. Wird das mit der Zeit besser?

basti
01.10.2003, 16:55
Hi!
Mit der Zeit wirds immer besser am Anfang fährst du dann mal nur mit einem Arm (zum trinken z.B.) und nach ner weile geht auch das Freihändigfahren!
basti

Crankin_Stein
03.10.2003, 11:05
@Wilfried(HH)


Ein Problem entsteht nur dann, wenn die eingestellte Bremskraft größer ist als die Kraft, die zum Herausfahren aus der Rolle notwendig ist

Ich glaube aber, daß dieser Effekt nur zum Tragen käme, wenn die vordere der beiden hinteren Rollen (also insgesamt die mittlere) abgebremst würde, weil man dann bei zu hoher Bremskraft quasi bergauf aus der Rolle fahren würde.
Bei den gängigen freien Rollen von Tacx oder Elite werden aber immer die hinteren Rollen gebremst, so daß das Hinterrad bei höherer Bremskraft immer mehr nach unten zwischen die beiden hinteren Rollen gedrückt wird.
Oder hast Du andere Erfahrungswerte?

Gruß

Lutscher

jan cordes
03.10.2003, 14:20
Hallo

Ich habe seit 3 Jahren eine Tacx cicleforce basic Rolle und bin mit der richtig zufrieden. Zuerst habe ich es auch mit einer freien probiert, da die billiger war. Nachdem ich aber ein paar mal fast abgeflogen wäre habe ich es dann doch gelassen. Und mir die von Tacx gekauft.

Die hat eine regelbare Wirbelstrombremse, einen Trittfrehquenzmesser und ein gutes LCD-Display. Das hat folgende Funtionen: Geschwindigkeit( mommentan, max und Durchschnitt), Mommentan und Gesamtkilometer, Watt( mommentan und gesamt) Trittfrehquenz und über das Display kann man die Bremse regeln. Das Schwungrad ist gut gewuchtet und gelagert. Allerdings fande ich die Rolle am Anfang etwas laut. Um sie leiser zu machen habe ich den Conti GP 3000 gegen einen Vitoria Slick getauscht und schon war sie viel leiser. Also ich würde wieder eine Rolle von Tacx kaufen, die sind zwar nicht ganz billig aber dafür gut !!!

Happy trails

switch
03.10.2003, 15:25
Nur zur Ergänzung:

Für freie Rollentrainer gibts natürlich auch 'nen Lenkerhalter. Wenn man das Balancieren nicht will. Ist dann quasi wie auf ner festen Rolle aber ohne die Nachteile mit Rahmen verziehen u.ä.

MfG sWitch

ChrisH
05.10.2003, 01:12
Trick für die freie Rolle:
Das Ding in den Türrahmen stellen, so daß man mit den Händen am Lenker nur die Ellenbogen abspreizen muß, um sich am Türrahmen abzustützem und so auf der Rolle zu halten.
Bin so bisher noch nie abgeflogen, fahre aber auch nicht ewig lang drauf: Rollentraining ist so sexy wie Rudern als Galeerensträfling....
ChrisH

Wilfried(HH)
06.10.2003, 11:07
Original geschrieben von Lutscher
@Wilfried(HH)



Ich glaube aber, daß dieser Effekt nur zum Tragen käme, wenn die vordere der beiden hinteren Rollen (also insgesamt die mittlere) abgebremst würde, weil man dann bei zu hoher Bremskraft quasi bergauf aus der Rolle fahren würde.
Bei den gängigen freien Rollen von Tacx oder Elite werden aber immer die hinteren Rollen gebremst, so daß das Hinterrad bei höherer Bremskraft immer mehr nach unten zwischen die beiden hinteren Rollen gedrückt wird.
Oder hast Du andere Erfahrungswerte?

Gruß

Lutscher

Ich habe keine Erfahrungswerte. Klingt aber irgendwie recht logisch, was Du da sagst. Wahrscheinlich hast Du mehr Recht als ich.
Gruß, Wilfried

Wilfried(HH)
06.10.2003, 11:09
Original geschrieben von switch
Nur zur Ergänzung:

Für freie Rollentrainer gibts natürlich auch 'nen Lenkerhalter. Wenn man das Balancieren nicht will. Ist dann quasi wie auf ner festen Rolle aber ohne die Nachteile mit Rahmen verziehen u.ä.

MfG sWitch

Dafür wirken dann doch wohl Kräfte auf den Lenker, für die er möglicherweise nicht gebaut wurde. Hat jemand einschlägige Erfahrungen?
Gruß, Wilfried