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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Helm oder nicht - wenn ja, welcher?



cycler93
10.04.2008, 10:30
hab nun gerade angefangen mit rennradfahren. mich würde mal interessieren, wieviele überhaupt mit helm fahren? gibts da schon umfragen?

welchen helm könnt ihr empfehlen?

JulianAY
10.04.2008, 10:38
Ich sag mal so.... ganz heißes Thema.

Also generell sollte man natürlich immer einen auf haben. Das kann ich dir auch nur empfehlen.
Ich für meinen Teil habe bei Fahrten in Gruppen und wenn man weiß, dass es a) schnell wird oder b) auf befahrenen Straßen fährt immer einen auf.
Im Winter bei einer "gemütlichen" Runde um einfach nur die Beine zu vertreten habe ich shonmal nur eine Mütze auf.

Ich denke zu den Fabrikaten an sich wird es bei jedem einen Pro und ein Kon geben. Ich persönlich denke du solltest zu einem guten Händler gehen und dich a) beraten lassen und b) einfach welche ausprobieren. Denn a) sollte der Helm gut sitzen b) solltest du dich wohl fühlen und c) sollte er ja auch gut aussehen.

Grüße,


JAy

Man In Red
10.04.2008, 10:50
ja ein "guter" einstiegsthread :Applaus::Applaus:
kurze antwort: ja immer MIT helm :ä und empfehlen kann man eigentlich nur einen, der DIR passt! also probier aus! verallgemeinernd ist das gewicht und die belüftung eines 150 Euro helms natürlich ein bisschen besser als ein +-50 Euro helm. würde in deiner situation so 80 Euro investieren...

GUTE FAHRT (mit Helm)

M*A*S*H
10.04.2008, 10:53
sehe ich ähnlich...

generell ist ein Helm sehr wichtig - tragen solltest Du ihn eigentlich immer
wenn Du mit mehreren unterwegs bist oder auf stark befahrenen Strassen bist.

Aber auch ich fahre hin und wieder mal wenn ich alleine unterwegs bin ohne Helm.....das muss jeder selber für sich entscheiden.

Empfehlen kann ich den Giro Atmos, sitzt gut - ist leicht - sieht aktzeptabel aus.....ist mittlerweile im Internet günstig zu beziehen...

Bester Preis bei www.wiggle.com 119,-




Ich sag mal so.... ganz heißes Thema.

Also generell sollte man natürlich immer einen auf haben. Das kann ich dir auch nur empfehlen.
Ich für meinen Teil habe bei Fahrten in Gruppen und wenn man weiß, dass es a) schnell wird oder b) auf befahrenen Straßen fährt immer einen auf.
Im Winter bei einer "gemütlichen" Runde um einfach nur die Beine zu vertreten habe ich shonmal nur eine Mütze auf.

Ich denke zu den Fabrikaten an sich wird es bei jedem einen Pro und ein Kon geben. Ich persönlich denke du solltest zu einem guten Händler gehen und dich a) beraten lassen und b) einfach welche ausprobieren. Denn a) sollte der Helm gut sitzen b) solltest du dich wohl fühlen und c) sollte er ja auch gut aussehen.

Grüße,


JAy

L´Ardoisier
10.04.2008, 10:56
Wieso fragst Du andere ob Sie einen Helm tragen?
Ist doch Deine Rübe.

fausto-coppi
10.04.2008, 10:59
Respekt. Erster Thread, und gleich das zweitheißeste Thema hinter Shimano vs. Campagnolo angeschnitten. :applaus:
Im Prinzip halte ich es wie meine Vorredner: im Winter beim GA-Training oder bei der Feierabend-KB-Runde ohne Helm, wenn's in die Berge geht oder in Gruppen schnell gefahren wird immer mit Helm.
Mich stört der Helm nicht so sehr - auch wenn ich es immer genieße mal oben ohne unterwegs zu sein.
Mir persönlich passen die MET Helme sehr gut. Fahre im Moment den 5th Element, der ist echt super belüftet. Wenn ich mir einen neuen kaufen sollte, würde es der Stradivarius II sein (den es leider nur noch in der sehr teuren 200g Version gibt...:heulend: ).

marvin
10.04.2008, 11:04
Lieber cycler93 - es mag ja sein, dass Du hier wirklich etwas beitragen und Dich einbringen möchtest.
In diesem Fall würde ich Dir aber empfehlen, es nochmal unter einem anderen Nick und mit einem weniger polemischen Einstandsthema zu probieren. Dann kannst Du einen sauberen Neuanfang ohne Beigeschmack hinlegen.

Vor dem Hintergrund Deines gestern im Dies&Alles gelöschten Freds stösst es mir jedenfalls auf, wenn Du jetzt hier mit einem Allerweltsthema wie "Helm" kommst.

Also nix für ungut und SORRY wenn ich Deine Absichten falsch einschätzen sollte - dann probiers halt einfach nochmal mit einem unbelasteten Nick.

XTR_Chris_XTR
10.04.2008, 11:41
Kauf dir ein gescheiten Helm, den merkst du fast gar nicht mehr am kopf...

KönigJohan
10.04.2008, 12:06
nach all den jahren... endlich mal ein neues thema.

umbrien
10.04.2008, 12:24
Der Fredersteller ist warscheinlich lt. Nick 14 oder 15. Höchstwarscheinlich gehört er auch zur Rasselbande von der schwäbischen Alb.
Da unten ist das Thema natürlich top aktuell. :D

Olly
10.04.2008, 12:28
Lieber cycler93 - es mag ja sein, dass Du hier wirklich etwas beitragen und Dich einbringen möchtest.
In diesem Fall würde ich Dir aber empfehlen, es nochmal unter einem anderen Nick und mit einem weniger polemischen Einstandsthema zu probieren. Dann kannst Du einen sauberen Neuanfang ohne Beigeschmack hinlegen.

Vor dem Hintergrund Deines gestern im Dies&Alles gelöschten Freds stösst es mir jedenfalls auf, wenn Du jetzt hier mit einem Allerweltsthema wie "Helm" kommst.

Also nix für ungut und SORRY wenn ich Deine Absichten falsch einschätzen sollte - dann probiers halt einfach nochmal mit einem unbelasteten Nick.

Dem kann ich mich nur anschliessen.
Wir werden den Knaben im Auge behalten und ggf reagieren!

Elise
10.04.2008, 12:31
altes Thema, aktueller Anlaß, daher meine Senf dazu.

Ich halte es wie ein Vorredner, im Sommer immer mit Helm, im Winter ohne, da ich die dämliche Mütze nicht unter meinen Helm bekomme, bzw. mir noch keine Mühe gemacht habe einen passenden zu suchen und kaufen.

Das es aber im Winter ungefählicher ist, nur weil man gemütlich in der Ebene kullert ist leider falsch, sicher wissen das die meisten, zumindest ich bin mir dessen bewußt.

Nun habe ich bzw. wir am letzten Samstag in Ligurien (wir hatten vor dort eine Woche Rad zu fahren) den Beweis erhalten. Meine Frau wurde von einem Automobilisten bei 20 km/h Eigentempo mit ca. 50 - 60 km/h umgenietet. Der Helm hat wunderbar gearbeitet, im Hinterkopfbereich sind die Kunststoffrippen durch den Aufprall auf das Auto an 9 - 10 Stellen gebrochen und deformiert, was Energieabbau bedeutet.

So hat sie "nur" ein leichtes Trauma bzw. Gehirnerschütterung und eine Platzwunde am Hinterkopf. Die Schwindelanfälle haben glücklicherweise bereits nach 2 Tagen nachgelassen.

Sicher hat ihr der Helm nicht geholfen den Schlüsselbeiunbruch und die diversen Prellungen zu verhindern, aber wenigstens der Kopf ist geschützt gewesen. Ohne Murmel wäre das sicher schlechter ausgegangen, da hätte der Ernergieabbau über die Schädeldecke stattgefunden.............

Klar kann jeder rumfahren wie es ihm beliebt!

Allerdings frage ich mich schon immer wenn ich Stellungnahmen von absoluten Helmgegnern lese, und dies unabhängig von dem aktullen Unfall, ob diese dann auch ohne Gurt Auto fahren, darauf verzichten wollen das in Fliegern alle wichtigen Systeme doppelt und dreifach vorhanden sind und und und.....

Keine Angst, ich erwarte/will keine Diskussion dazu anfagen, wie schon geschrieben, jeder wie er mag.

Ich für mich habe daraus die Folge gezogen mir für die Wintersaison 08/09 einen mützentauglichen Helm zu besorgen, um immer mit unterwegs zu sein.

DIVAlessandro
10.04.2008, 12:37
Der Fredersteller ist warscheinlich lt. Nick 14 oder 15. Höchstwarscheinlich gehört er auch zur Rasselbande von der schwäbischen Alb.
Da unten ist das Thema natürlich top aktuell. :D

War ja klar, dass wir mal wieder verdächtigt werden...:ü:D
Kann aber versichern, dass es niemand von uns ist, da alle E-Mail- Adressen gesperrt sind...:ä
Ne aber im Ernst. Wieso wird er gleich verdächtigt. Wenn er es ernst meint, ist es doch lobenswert, dass er in seinem Alter einen Helm trägt.

npk
10.04.2008, 12:42
Die Frage ob mit oder ohne Helm ist so über wie nur irgendwas.

Die Versicherungen brauchen noch nichteinmal mehr zahlen wenn kein
Helm getragen wurde. Damit ist das Thema doppelt durch.

Ein Helm gehört zu Radfahren wie die Luft in die Reifen. Ende!

Maxe_Muc3
10.04.2008, 12:42
Das es aber im Winter ungefählicher ist, nur weil man gemütlich in der Ebene kullert ist leider falsch, sicher wissen das die meisten, zumindest ich bin mir dessen bewußt.

in dieser Hinsicht habe ich sogar die berühmte "Spinne in der Yucca-Palme" Geschichte selbst erlebt: Kollege ist beim Radfahren im Stand umgefallen da er nicht aus den (damals noch) Riemenpedalen kam, mit dem Kopf aufgeschlagen, tot!

Seitdem gilt für mich immer: Nur mit Helm!

medias
10.04.2008, 12:51
Die Frage ob mit oder ohne Helm ist so über wie nur irgendwas.

Die Versicherungen brauchen noch nichteinmal mehr zahlen wenn kein
Helm getragen wurde. Damit ist das Thema doppelt durch.

Ein Helm gehört zu Radfahren wie die Luft in die Reifen. Ende!

Das wäre neu für mich mit der Versicherung, vielleicht in D, sonst kenne ich kein Land wo das so wäre.

npk
10.04.2008, 12:54
Das wäre neu für mich mit der Versicherung, vielleicht in D, sonst kenne ich kein Land wo das so wäre.

Da es ein deutsches Forum ist, geht es hier auch um deutsche Versicherungen :)

Es ist aber wirklich so. Bestes Bsp. du hast einen selbstverschuldeten Unfall,
und würdest aufgrund der Kopfverletztungen invalide. Wenn du keinen Helm
auf hattest wird die großbe Fahrläßigkeit vorgeworfen und die werden vor
Gericht damit durchkommen. Gab doch schon Urteile.

PS: In Spanien gilt doch sogar generell Helmpflicht.

OBERBIKE
10.04.2008, 12:57
Jeder der etwas schützenswertes unter der Schädeldecke hat, trägt Helm. Alle anderen benötigen keinen Helm!

Netzmeister
10.04.2008, 13:00
Helm Ja oder Nein:
Klares Ja!

Welcher Helm?
Ein Helm, der dir passt.

Fragen, wie "Welche(n) Helm/Schuhe / Handschuhe / Sattel brauche ich?" werden hier nicht zu einer Kaufentscheidung führen, da die Anatomie von User zu User unterschiedlich sind. So gibt es Frauen, die auf jeden Fall einen breiten Sattel benötigen und solche, die mit einem Flite excellent zurecht kommen.

medias
10.04.2008, 13:01
Da es ein deutsches Forum ist, geht es hier auch um deutsche Versicherungen :)

Es ist aber wirklich so. Bestes Bsp. du hast einen selbstverschuldeten Unfall,
und würdest aufgrund der Kopfverletztungen invalide. Wenn du keinen Helm
auf hattest wird die großbe Fahrläßigkeit vorgeworfen und die werden vor
Gericht damit durchkommen. Gab doch schon Urteile.

PS: In Spanien gilt doch sogar generell Helmpflicht.

Also Einzelurteile, nicht generell.

Tom
10.04.2008, 13:04
Die Frage ob mit oder ohne Helm ist so über wie nur irgendwas.

Die Versicherungen brauchen noch nichteinmal mehr zahlen wenn kein
Helm getragen wurde. Damit ist das Thema doppelt durch.

Ein Helm gehört zu Radfahren wie die Luft in die Reifen. Ende!

Einer Meinung den Eindruck von Substanz zugeben, indem man sie mit Plattitüden schmückt, ist das eine.

Bewußt falsche Behauptungen über die Rechtslage aufzustellen, finde ich zumindest bedenklich und fragwürdig.

Tom

martl
10.04.2008, 13:07
Einer Meinung den Eindruck von Substanz zugeben, indem man sie mit Plattitüden schmückt, ist das eine.

Bewußt falsche Behauptungen über die Rechtslage aufzustellen, finde ich zumindest bedenklich und fragwürdig.

Tom
Beweis durch Fußaufstampfen, kommt immer, wenn die Argumente ausgehen :)

klappradl
10.04.2008, 13:08
Jeder der etwas schützenswertes unter der Schädeldecke hat, trägt Helm. Alle anderen benötigen keinen Helm!

Ich ziehe den Helm nur noch aus, wenn ich ins Bett gehe. Und vom Bett habe ich die Beine abgesägt.
Schlau was? (Deswegen trage ich ja den Helm)







Fröhliches diskutieren noch, es führt zu nichts.

medias
10.04.2008, 13:09
Jeder der etwas schützenswertes unter der Schädeldecke hat, trägt Helm. Alle anderen benötigen keinen Helm!

Auch Wasser kann man schützen.:ä

npk
10.04.2008, 13:11
Einer Meinung den Eindruck von Substanz zugeben, indem man sie mit Plattitüden schmückt, ist das eine.

Bewußt falsche Behauptungen über die Rechtslage aufzustellen, finde ich zumindest bedenklich und fragwürdig.

Tom


http://www.tour-magazin.de/?p=378
http://www.gutefrage.net/frage/unfall-auf-dem-rennrad-ohne-helm-wie-reagiert-die-versicherung

martl
10.04.2008, 13:12
Da es ein deutsches Forum ist, geht es hier auch um deutsche Versicherungen :)

Es ist aber wirklich so. Bestes Bsp. du hast einen selbstverschuldeten Unfall,
und würdest aufgrund der Kopfverletztungen invalide. Wenn du keinen Helm
auf hattest wird die großbe Fahrläßigkeit vorgeworfen und die werden vor
Gericht damit durchkommen. Gab doch schon Urteile.

PS: In Spanien gilt doch sogar generell Helmpflicht.
War gerade auf Malle, die Einheimischen kann man von den Deutschen Radlern sehr einfach unterscheiden. Vernünftigerweise tragen die Spanier Pudelmützen, wenn es kalt ist, die D holen sich unter ihrem vorschriftsmäßigen Helm die Mittelohrentzündung (welches Gesetz schützt mich eingentlich davor, dass ich die Schwachmaten in meiner KK mitfinanzieren muß)

Gruß,
M.

medias
10.04.2008, 13:14
http://www.tour-magazin.de/?p=378

Wiedersprichst dir ja selber, zuviel wenn und aber....

npk
10.04.2008, 13:18
Wiedersprichst dir ja selber, zuviel wenn und aber....

Jetzt können wir noch über die Wenns und Abers diskutieren. Ich
möchte den Streit aber nicht dann haben wenn ich das Geld
brauche und den Kopf kaputt habe.

Fakt ist, das du im Vorfeld keine definitive Aussage tätigen kannst.
Das sind alles Einzelfallentschieidungen. Fakt ist, das du immer eine
Mitschuld haben wirst.

Mount Ti
10.04.2008, 13:26
War gerade auf Malle, die Einheimischen kann man von den Deutschen Radlern sehr einfach unterscheiden. Vernünftigerweise tragen die Spanier Pudelmützen, wenn es kalt ist, die D holen sich unter ihrem vorschriftsmäßigen Helm die Mittelohrentzündung (welches Gesetz schützt mich eingentlich davor, dass ich die Schwachmaten in meiner KK mitfinanzieren muß)

Gruß,
M.

Intelligente Menschen kaufen sich ne dünne Unterziehmütze und sche:ßen auf die Mittelohrentzündung - aber da zähle ich jetzt mal ... nicht dazu....

martl
10.04.2008, 13:28
Fakt ist, das du im Vorfeld keine definitive Aussage tätigen kannst.
Das sind alles Einzelfallentschieidungen.

Das stimmt, aber du tust es ja hier, ziemlich genau 1 Satz später.


Fakt ist, das du immer eine
Mitschuld haben wirst.

muellmat
10.04.2008, 13:31
...

Fakt ist, das du im Vorfeld keine definitive Aussage tätigen kannst.
Das sind alles Einzelfallentschieidungen. Fakt ist, das du immer eine
Mitschuld haben wirst.

ja was denn nu??

keine definitiven aussagen, weil einzelfallentscheidungen
oder
immer mitschuld.

:knipoog::rolling:

KönigJohan
10.04.2008, 13:33
sollte man sich die beine rasieren? ;)

npk
10.04.2008, 13:36
Nach derzeitiger Lage ist man als NIch-Helm-Träger immer Mitschuldiger.
Was das am Ende in Prozent oder Geldwert bedeutet sieht man wenn
es soweit ist.

miki.epic
10.04.2008, 13:41
Nach mittlerweile zwei Unfällen (beide Male schuldlos) hat sich für mich die Frage, ob Helm oder nicht, beantwortet. Ich kann dir meinen kaputten als Ansichtsexemplar zuschicken...

Hat eigentlich schon jemand auf die zweite Frage von cycler geantwortet? Ach ja, einer war da oder zweie...
Zumindest was die Sicherheit angeht, sind eigentlich alle Helme der renomierten Marken (Giro, Bell, Met, Las, Lazer, Alpina, Uvex, Speci, Casco etc.) gut. Auch die Belüftung ist zumindest bei den Modellen ab etwa 80,- gut bis sehr gut (im Winter manchmal sogar zu gut).
Wichtig ist, dass er passt und dir gefällt, also ab in den Laden und anprobieren. Zudem solltest du herausfinden, welches Verstellsystem dir besser taugt: das Prinzip wie bei Giro mit dem ratschenähnlichen Mechanismus oder den Drehknopf wie etwa bei Bell. Beides hat seine Vorzüge, ich bevorzuge den Drehknopf.
Ich fahre derzeit den Bell Sweep, das ist wohl einer der Rundum-Sorglos-Helme und i.d.R. günstiger zu haben als Giro Atmos.

Eine Frage meinerseits: Bisher bin ich im Winter immer dann wenn es unter gefühlte 0 Grad ging, ohne Helm gefahren, weil der einfach zu viel Luft durchlässt und mir im wahrsten Sinne des Wortes Kopfschmerzen bereitet. Und über meine dicke Wintermütze passt er nicht. Hat jemand vielleicht jemand nen Vorschlag, was man unter den Helm ziehen könnte? Es sollte etws sein, was nicht nur an der Stirn und den Ohren, sondern über den ganzen Kopf winddicht ist.

martl
10.04.2008, 13:42
Intelligente Menschen kaufen sich ne dünne Unterziehmütze und sche:ßen auf die Mittelohrentzündung - aber da zähle ich jetzt mal ... nicht dazu....
Na na, wo bleibt die kulturelle Kompetenz. Die fahren mit Thermojacke und Skihandschuhen, wenn unsereins die Knielinge und Ärmlinge abwirft... Wie sollen die armen Kerle mit so einem dünnen Helmmützchen auskommen...

fausto-coppi
10.04.2008, 13:42
http://www.tour-magazin.de/?p=378

Korrigiert mich, aber so wie ich das verstehe, liegt in Augen des Gerichts in erster Linie ein Mitverschulden wegen nicht angepaßter Geschwindigkeit vor, nicht wegen fehlenden Helms. Eine Art "allgemeine Helmpflicht" läßt sich IMHO daraus nicht ableiten.
Soll doch jeder nach seiner Fasson glücklich werden.
Und einen "Im-Stand-Umfaller" mit Todesfolge als Argument für einen Helm heranzuziehen... Da kann ich ja gleich ohne Helm gar nicht mehr aus dem Haus gehen.

martl
10.04.2008, 13:42
Nach derzeitiger Lage ist man als NIch-Helm-Träger immer Mitschuldiger.
Was das am Ende in Prozent oder Geldwert bedeutet sieht man wenn
es soweit ist.
Du schreibst jetzt schon zum dritten mal etwas, was nach Deinem eigenen Zitat falsch ist. Kommt das vom Helmtragen? :respekt::respekt:

npk
10.04.2008, 13:43
Eine Frage meinerseits: Bisher bin ich im Winter immer dann wenn es unter gefühlte 0 Grad ging, ohne Helm gefahren, weil der einfach zu viel Luft durchlässt und mir im wahrsten Sinne des Wortes Kopfschmerzen bereitet. Und über meine dicke Wintermütze passt er nicht. Hat jemand vielleicht jemand nen Vorschlag, was man unter den Helm ziehen könnte? Es sollte etws sein, was nicht nur an der Stirn und den Ohren, sondern über den ganzen Kopf winddicht ist.

Ich habe von Biemme eine Windstoppermütze. Die ist so wie früher die Bademützen. Halt ein bißchen dicker. Paßt gut unter den Helm.

notwist
10.04.2008, 13:43
Wer´n Helm trägt hat ´n kleinen Zipfl :)

Luke
10.04.2008, 13:49
He Leute, wenn ich das mit seinem Nickname richtig raffe, ist der gerade mal 15. Gleich alt wie mein jüngster Sohn.

Also Junge, lass dir einen väterlichen Rat geben: Bitte niemals ohne Helm!!!!!!!!! Ich habe während meinen bald 33 Saison schon viel gesehen. Von Lederhelmen, die den Schädelburch nicht verhindert haben, Todesfälle, aber auch viele zertrümmerte Helme, die die Träger vor noch schlimmeren bewahrt haben.

Marken: Giro, Bell, Specialized usw. usw. usw.. Einfach einer, der passt, zertifiziert ist, leicht und gut durchlüftet ist. Dann darf er natürlich auch gut aussehen.

Meine Jungs sagten einmal einem ohne Helm fahrenden Radler, nachdem der seine schöne Mähne gekämmt hatte, dass gerade das verschiessen und völlig uncool aussieht. Der Schöne war mindestens 55:D. Zwei Wochen später traffen wir ihn mit Helm an.

Luke
10.04.2008, 13:51
Na na, wo bleibt die kulturelle Kompetenz. Die fahren mit Thermojacke und Skihandschuhen, wenn unsereins die Knielinge und Ärmlinge abwirft... Wie sollen die armen Kerle mit so einem dünnen Helmmützchen auskommen...

Nalini Thermo Unterziehmütze!

Tom
10.04.2008, 13:55
http://www.tour-magazin.de/?p=378
http://www.gutefrage.net/frage/unfall-auf-dem-rennrad-ohne-helm-wie-reagiert-die-versicherung

Also erst schließt Du messerscharf aus einem Einzelfall (dessen Details wir nicht kennen) auf die allgemeine Rechtssprechung in Deutschland, und dann zitierst Du die Meinungen eines anderen Forums? Würdest Du selbst soetwas als "fundiert" bezeichnen? Auch vor dem Hintergrund, daß die überwiegende Mehrheit der Gerichte anders entschieden hat und anders entscheidet als im von Dir aufgeführten Fall? Oder würdest Du Deinen Post eher als mutwillige bis absichtliche Irreführung bezeichnen?

Tom

Joey
10.04.2008, 14:04
Eine Frage meinerseits: Bisher bin ich im Winter immer dann wenn es unter gefühlte 0 Grad ging, ohne Helm gefahren, weil der einfach zu viel Luft durchlässt und mir im wahrsten Sinne des Wortes Kopfschmerzen bereitet. Und über meine dicke Wintermütze passt er nicht. Hat jemand vielleicht jemand nen Vorschlag, was man unter den Helm ziehen könnte? Es sollte etws sein, was nicht nur an der Stirn und den Ohren, sondern über den ganzen Kopf winddicht ist.Da gibt es 1001 Möglichkeiten. Ich mag es so ganz gern:
http://www.globetrotter.de/jpg_prod/e/ez_4755501b.jpg
Dazu ein Buff vors Gesicht bis unter die Brille. Ganz wichtig für die Atemluft.

npk
10.04.2008, 14:13
Also erst schließt Du messerscharf aus einem Einzelfall (dessen Details wir nicht kennen) auf die allgemeine Rechtssprechung in Deutschland, und dann zitierst Du die Meinungen eines anderen Forums? Würdest Du selbst soetwas als "fundiert" bezeichnen? Auch vor dem Hintergrund, daß die überwiegende Mehrheit der Gerichte anders entschieden hat und anders entscheidet als im von Dir aufgeführten Fall? Oder würdest Du Deinen Post eher als mutwillige bis absichtliche Irreführung bezeichnen?

Tom

Sag mal, stehe ich hier vor Gericht?
Mache ich hier eine Rechtsberatung?

Ich werde jetzt hier nicht Gerichtsurteile zusammentragen, und keine
Bedingungen von Versicherungen dazu nehmen.

Jeder kann das Risiko eingehen und muß damit umgehen. Ich habe
nur darauf aufmerksam gemacht was passiert ist. Und das es
in der Zukunft nicht einfacher sein wird an sein Geld zu kommen. Davon
ist auszugehen.

Wenn du mir sagen willst, das es mutwillige bis absichtliche Irreführung ist,
jemandem zu sagen welches Risiko er "finanziell" eingeht wenn er ohne
Helm fährt, dann betrachte meinen Post bitte so.

martl
10.04.2008, 14:37
Sag mal, stehe ich hier vor Gericht?
Mache ich hier eine Rechtsberatung?

Nö, aber Du verdrehst mit einer gewissen Penetranz Tatsachen, um Deinen Standpunkt zu unterstützen. Dass man *immer* eine Mitschuld hat ohne Helm ist nicht so, und steht so nicht in dem Artikel.
Wenn ein Helm sowas unendlich vernünftiges ist, sollten bessere Argumente auffindbar sein.

Maxe_Muc3
10.04.2008, 14:40
Wenn ein Helm sowas unendlich vernünftiges ist, sollten bessere Argumente auffindbar sein.

stimmt- da gab es doch vor Jahren schon diese Testreihe in Österreich:

Man warf zu Vergleichszwecken eine Pudelmütze und einen Helm aus einem Hochhaus.

Unten war der Helm beschädigt, die Pudelmütze einwandfrei. Folglich entschloß man sich Pudelmützenpflicht für alle Motorradfahrer einzuführen.

atlo01
10.04.2008, 14:41
Hi,

mein erster Beitrag in diesem Forum:

2006, als ich mein Rad zur Inspektion bringen wollt´, hab´ ich mich beim Versuch, einen Zusammenstoß mit einem PKW zu vermeiden, helmlos über den Lenker auf die Fahrbahn verabschiedet. Das Ergebnis meines Unfalls: Schädeldachfraktion, -basisbrüche, Nasenbein und beide Orbitaböden durch, sowie Vorder- und Hinterwandfrakturen. Und als wär´das nicht schon schlimm genug, konnt´ ich fast sechs Wochen nur weiche Nahrung zu mir nehmen, weil mein Oberkiefer recht und links auch gebrochen war...

... seitdem fahr´ ich nur noch mit Helm!!! Und könnt´ mich jedesmal übergeben, wenn ich andere "oben ohne" seh´... naja, wenigstens fahren jetzt alle meine Freunde wegen mir immer mit Helm... zu irgendwas mußte mein Unfall ja gut sein.

Servus,
Anton

Skua
10.04.2008, 14:46
Da es ein deutsches Forum ist, geht es hier auch ... :)

allenfalls ein - überwiegend - deutschsprachiges Forum. Locker mal die Schnallen. Das drückt auf die Halsschlagadern. :smileknik

muellmat
10.04.2008, 14:57
Hi,

... Und als wär´das nicht schon schlimm genug, konnt´ ich fast sechs Wochen nur weiche Nahrung zu mir nehmen, weil mein Oberkiefer recht und links auch gebrochen war...

... ...... zu irgendwas mußte mein Unfall ja gut sein.

Servus,
Anton

ah, du fährst mit intergralhelm (http://de.wikipedia.org/wiki/Motorradhelm)??

Innensechskant
10.04.2008, 15:01
Helm hilft in allen Lebenslagen:
http://images.nachrichten.at/media/420x/image_676716001207576050.jpg
http://images.nachrichten.at/media/420x/image_944372001207576176.jpg

M*A*S*H
10.04.2008, 15:08
sorry, scheiss Bild, scheiss Beispiel...

positiv : der Arsch auf dem Bild trägt einen Helm....


*****

CAADweazle
10.04.2008, 15:11
Eine Diskussion unter dem Motto "es wurde schon alles gesagt - nur noch nicht von jedem".

Um etwas mehr Sachlichkeit reinzubringen: mit Shimano ja, Campa nein - aber nur bei Kompaktkurbel, andererseits - wenn die Beine rasiert sind? Gut - ab 5 Spacer unterm Vorbau aber ohne 3fach mit Helm und ohne Helm bei Canyon.....

Wollen wir nicht mal über die Gurtplicht im Auto diskutieren?

Wenn der TE wirklich Baujahr 93 ist - Junge setzt einen Helm auf!!!!
Für alle alten Esel (so wie ich einer bin) - macht mit eurer Rübe was ihr wollt aber versucht nicht einen anderen davon zu überzeugen keinen Helm aufzusetzen!

campagnolo
10.04.2008, 15:13
Deshalb bei der Größe darauf achten, dass im Winter eine Unterziehmütze unter den Helm geht!

campagnolo

ColaDose
10.04.2008, 15:31
Eine Diskussion unter dem Motto "es wurde schon alles gesagt - nur noch nicht von jedem".

Wenn der TE wirklich Baujahr 93 ist - Junge setzt einen Helm auf!!!!
Für alle alten Esel (so wie ich einer bin) - macht mit eurer Rübe was ihr wollt aber versucht nicht einen anderen davon zu überzeugen keinen Helm aufzusetzen!

Richtig!
Witzigerweise sind die Diskutanten wahrscheinlich keine 10 Jahre älter als der TE.

pegasus07
10.04.2008, 15:37
hab nun gerade angefangen mit rennradfahren. mich würde mal interessieren, wieviele überhaupt mit helm fahren? gibts da schon umfragen?

welchen helm könnt ihr empfehlen?

die angriffe gegen deinen beitrag kann ich nicht verstehen. ich gehe davon aus, dass du möglicherweise baujahr 93 bist. daher kannst du die "innereien" des forums nicht kennen.
als ich in einer ähnlichen situation vor etwa 20 jahren stand, fragte ich im kreis der radler/radgeschäft etc herum mit folgendem ergebnis:
diejenigen, die selbst einen herben sturz hatten bzw. bei einem solchen sturz dabei waren, hatten sich alle für einen helm entschieden. der rest war "gespalten" (manche trugen einen, manche nicht).

ich selbst trage einen helm.

welcher helm: verstellbar sollte er sein und vor allem passen. der rest wird dir im guten fachgeschäft gesagt werden.

viel spaß am radeln und möglichst ohne sturz!

Maxe_Muc3
10.04.2008, 15:42
welcher helm: verstellbar sollte er sein und vor allem passen. der rest wird dir im guten fachgeschäft gesagt werden.

viel spaß am radeln und möglichst ohne sturz!

meiner Erfahrung nach sollte die Belüftung auch der Haarpracht angepasst sein: klingt blöd, aber finde es mit meiner Glatze unter meinem Giro Atmos manchmal fast zu zugig, die Belüftungslöcher haben einen Düseneffekt. Meine Frau hingegen klagt im Sommer über Hitzestau.

http://www.cyclepath.ca/products/usrimage/cat224.jpg

DanRacer
10.04.2008, 15:44
Bitte bleibt, wie ja eigentlich immer bei Helmdiskussionen, sachlich. :rolleyes:

Hifly
10.04.2008, 15:59
Der Junge sollte vieleicht nen Helm tragen bis er alt genug ist selber zu entscheiden!

Und die anderen, es zwingen meist nicht die "OhneHelmFahrer" die Helmtragenden auf ihre seite, sondern Helmtragende machen die anderen dumm an wenn sie ihnen im Training über den Weg laufen.

Mir ist es egal ob die Leute in meiner Trainingsgruppe einen Helm tragen, ich selbst habe die Frage für mich mit: Auf der Straße immer, und abeseits auf der Waldautobahn beim GA1 rollen auch mal ohne - beantwortet!

Aber wie gesagt, lasst doch die Leute für sich entscheiden!

Übrigens, fahre Shimano und Campa und kann gegen beides nix sagen!

Vieleicht wir mein nächster Rahmen nen F10

seep
10.04.2008, 16:52
Dies ist ein überflüssiger Beitrag. Genau wie der ganze Thread. Es gibt dutzende Helmthreads. Alle beinhalten dieselben Argumente, Meinungen, Wahrheiten, Märchen, Statistiken (selbst- und fremdgefälschte). Es wurde bereits alles gesagt. Neue Informationen wird man hier nicht finden.

Skua
10.04.2008, 16:53
"Helm oder nicht - wenn ja, welcher?"


http://i164.photobucket.com/albums/u40/Eisflieger/helm.jpg


Ich glaube, dieses Bild beantwortet alle deine Fragen, und noch viele mehr.

rider
10.04.2008, 17:14
Das wäre neu für mich mit der Versicherung, vielleicht in D, sonst kenne ich kein Land wo das so wäre.Es gehen Gerüchte rum, dass in CH die Versicherung nicht die vollen Kosten tragen muss, wenn du ohne Murmel einen Unfall mit Kopfverletzung hast, resp. dass man dir ein Teilverschulden anrechnet, da du nicht das übliche unternommen hast, um Schadensbegrenzung zu betreiben.

Vielleicht liest ja ein CH-Jurist mit, der sich einigermassen auskennt und kann meine Aussage bestätigen, wiedersprechen oder relativieren.

medias
10.04.2008, 17:17
Es gehen Gerüchte rum, dass in CH die Versicherung nicht die vollen Kosten tragen muss, wenn du ohne Murmel einen Unfall mit Kopfverletzung hast, resp. dass man dir ein Teilverschulden anrechnet, da du nicht das übliche unternommen hast, um Schadensbegrenzung zu betreiben.

Vielleicht liest ja ein CH-Jurist mit, der sich einigermassen auskennt und kann meine Aussage bestätigen, wiedersprechen oder relativieren.

Gerüchte gibt es immer.
Da wo es Vorschriften gibt, wie Gurte oder Alk, nehmen sie Regress.
Radfahren nicht.

Moppiey
10.04.2008, 17:18
Habe damals auch mit 16 angefangen mehr zu fahren.... zuerst mit Klickis und slicks am MTB und anschließend Rennrad... hatte bis dato keinen helm getragen weil ich es affig fand.... auf Anrat meiner Eltern besorgte ich mir einen (hatte Freiewahl mit der Bedingung ihn immer tragen zu müssen) hab mich dann für den atmos entschieden... heute nur noch mit Helm... .. egal ob sommer oder winter.... Es fühlte sich Anfangs zwar komisch an aber einen gut sitzenden Helm merkt man garnicht... Vorallem wenn man schnell fährt bzw. mit dem MTB im Gelänge gibt es eine menge mehr Selbstvertrauen/Sicherheit.

fausto-coppi
10.04.2008, 17:23
[...]Vorallem wenn man schnell fährt bzw. mit dem MTB im Gelänge gibt es eine menge mehr Selbstvertrauen/Sicherheit.

Risikokompensation ist das Stichwort...
Nur wenn man mit Helm genauso vorsichtig und umsichtig fährt wie ohne, kann man einen Nutzen daraus ziehen, daß man einen Helm trägt. Wenn ich solche Dinge lese, scheint mir bei einigen das Gegenteil der Fall zu sein. Motto: "Helm auf - und mir kann nichts mehr passieren"

rider
10.04.2008, 17:30
Gerüchte gibt es immer.
Da wo es Vorschriften gibt, wie Gurte oder Alk, nehmen sie Regress.
Radfahren nicht.Drum hätte ich ja gerne etwas gelesen von jemandem, der z. B. Gerichtsurteile kennt, in denen diese Frage explizit behandelt wurde.

medias
10.04.2008, 17:36
Drum hätte ich ja gerne etwas gelesen von jemandem, der z. B. Gerichtsurteile kennt, in denen diese Frage explizit behandelt wurde.

Die Suva verneint eine Mitschuld.

Frühaufsteher
10.04.2008, 22:14
Früher immer ohne.

Hab jetzt zwei Kinder, und einmal hat es mich ordentlich zerlegt, als ein iPod-hörender Jüngling mitten in den Weg gelaufen ist, und ich beim Versuch, den Zusammenprall zu vermeiden, die Fliege gemacht habe.
Zum Glück war die Straße leer, und der Ampelmast einen Meter weiter rechts.

Seitdem nutze ich einen Helm, auch wenn man wie ein Idiot aussieht.

Colnagoracer
10.04.2008, 22:56
...und im winter sogar ne nummer größer, um ihn gut über unterziehmütze + sturmhaube zu bekommen...

Profiamateur
10.04.2008, 23:54
Ja, man sollte immer einen Helm tragen!

...und, trage ich immer einen Helm? Nein, nur im Wettkampf oder wenn ich in einer mir unbkannten Gruppe fahre. Ist dieses Verhalten rational zu begründen? Nein, ich mache es aber trotzdem so!

zwanzich
11.04.2008, 08:12
Ich für mich habe daraus die Folge gezogen mir für die Wintersaison 08/09 einen mützentauglichen Helm zu besorgen, um immer mit unterwegs zu sein.
Nimm mal deine Mütze in den Fokus ...


Die Versicherungen brauchen noch nichteinmal mehr zahlen wenn kein Helm getragen wurde.
[ganz viel Unsinn weggeschnippelt]
Falls du Werbung für die kopschützende Wirkung des Helms betreiben möchtest: hältst du weitere Beiträge wirklich für angebracht? .... :rolleyes:


beim Radfahren im Stand umgefallen
:Applaus:


Jeder der etwas schützenswertes unter der Schädeldecke hat, trägt Helm. Alle anderen benötigen keinen Helm!

Verstehe.

http://www.hs-rallyetec.de/web-content/Bilder/2007/news/testpilot_kl.jpg
http://www.basimo.de/words/wp-content/360-grad-helm.jpg
http://paralada.org/Estonia_self/Estonia_htm/SWgeekhtm/Dxun/LegacyBane07.jpg
http://www.motorroller-info.de/assets/images/helm_tragen.jpg
http://www.maienstrasse.de/topshot-helmet/bilder/sput.jpg
http://www.kasper-s.ch/mediac/400_0/media/DIR_17014/DIR_46301/IMG_0199.JPG
http://www.niederelbe.de/hemmoorinfo/test.jpg"]http://www.niederelbe.de/hemmoorinfo/test.jpg
http://www.gutefrage.net/frage/unfall-auf-dem-rennrad-ohne-helm-wie-reagiert-die-versicherung

Maxe_Muc3
11.04.2008, 10:15
Nimm mal deine Mütze in den Fokus ...


Falls du Werbung für die kopschützende Wirkung des Helms betreiben möchtest: hältst du weitere Beiträge wirklich für angebracht? .... :rolleyes:




ich habe mich ja jetzt schon einige Male zurückgehalten und nur noch einen sachlichen Beitrag geliefert, nachdem ich aber oben zitiert werde sei mir doch die Frage erlaubt, ob Du evtl. schon einmal zuviel ohne Helm unterwegs warst?

Schönen Tag noch!

marvin
11.04.2008, 10:52
:stop:
Mann Mann Mann,


was hier alles an Statements kommt zum Thema Helm. Da werden ja Feindschaften fürs Leben gepflegt ! Muss man da wirklich persönlich beleidigend werden ?


Um des lieben Forums-Friedens Willen würde ich sogar dafür plädieren, Helm-Threads grundsätzlich zu verbieten. Zu keinem anderen Thema scheint das Sendungsbewusstsein - und damit das Konfliktpotential - ausgeprägter zu sein. Schade eigentlich.

Also vertragt Euch jetzt bitteschön alle wieder.
:Angel:

Maxe_Muc3
11.04.2008, 11:26
:stop:
Mann Mann Mann,


sorry, aber den Schuh zieh ich mir jetzt nicht an- Meinungen zu haben, die andere nicht nachvollziehen können ist Eines, sinnentleertes Zeug zu posten und verschiedene Leute hier anzugreifen, Anderes.

Insofern erlaubte ich mir eine Replik, bin jatzt aber wieder friedlich :Angel:

muellmat
11.04.2008, 11:43
stimmt- da gab es doch vor Jahren schon diese Testreihe in Österreich:

Man warf zu Vergleichszwecken eine Pudelmütze und einen Helm aus einem Hochhaus.

Unten war der Helm beschädigt, die Pudelmütze einwandfrei. Folglich entschloß man sich Pudelmützenpflicht für alle Motorradfahrer einzuführen.


ich habe mich ja jetzt schon einige Male zurückgehalten und nur noch einen sachlichen Beitrag geliefert, nachdem ich aber oben zitiert werde sei mir doch die Frage erlaubt, ob Du evtl. schon einmal zuviel ohne Helm unterwegs warst?

Schönen Tag noch!


sorry, aber den Schuh zieh ich mir jetzt nicht an- Meinungen zu haben, die andere nicht nachvollziehen können ist Eines, sinnentleertes Zeug zu posten und verschiedene Leute hier anzugreifen, Anderes.

Insofern erlaubte ich mir eine Replik, bin jatzt aber wieder friedlich :Angel:

noch fragen, kienzle?:heulend:

marvin
11.04.2008, 11:45
sorry, aber den Schuh zieh ich mir jetzt nicht an- Meinungen zu haben, die andere nicht nachvollziehen können ist Eines, sinnentleertes Zeug zu posten und verschiedene Leute hier anzugreifen, Anderes.

Insofern erlaubte ich mir eine Replik, bin jatzt aber wieder friedlich :Angel:
Ich wollte nicht explizit Dich ansprechen. Ist mir schon klar, dass da ein Argument das andere gibt.
Wenn man den Fred überfliegt, dann tauchen da von allen möglichen Leuten immer wieder unnötige Spitzen auf, die nicht wirklich sachdienlich sind und wo ich mich frage, warum man das nicht einfach weglassen kann.

Ist ja nicht wirklich so, dass irgendwer zu Schaden käme, wenn irgendwer anders ohne Helm fährt. Also sollte das doch jeder für sich handhaben wie er mag.

Wie ich generell zur Eröffnung dieses Freds stehe, habe ich ja schon in #7 kundgetan...

zwanzich
11.04.2008, 11:56
Meinungen zu haben, die andere nicht nachvollziehen können ist Eines, sinnentleertes Zeug zu posten ... [..]


In Helmfreds in vielen Fällen kongruent.
Daher sind selbige nur durch etwas eingestreuten Unsinn erträglich.
Das Maß der hieraus resultierenden Empörung wiederum verhält sich reziprok zur Variabilität des eigenen Standpunkts. ;)

marvin
11.04.2008, 12:24
In Helmfreds in vielen Fällen kongruent.
Daher sind selbige nur durch etwas eingestreuten Unsinn erträglich.
Das Maß der hieraus resultierenden Empörung wiederum verhält sich reziprok zur Variabilität des eigenen Standpunkts. ;)
Seh ich absolut genauso.
Es gibt Themen, die lohnen einfach nicht den Versuch, sie auszudiskutieren. Da streut man dann lieber mal ein bisschen auflockernden "Blödsinn" ein. Das kommt aber halt nicht immer bei allen als solches an und wird gerne auch mal (absichtlich oder nicht) missverstanden. Das hängt halt immer vom persönlichen Stellenwert des Themas und der damit einhergehehenden Ernsthaftigkeit zusammen, mit der man es besprochen sehen möchte.

feinbein
11.04.2008, 12:38
War gerade auf Malle, die Einheimischen kann man von den Deutschen Radlern sehr einfach unterscheiden. Vernünftigerweise tragen die Spanier Pudelmützen, wenn es kalt ist...

Grottenfalsche Behauptung, der ich auch diesmal widersprechen muss. Komme hier mit vielen Radlern ins Gespräch. Wer ohne Helm fährt, kann in der Regel nicht einmal 'Hola!' auf spanisch sagen... und fährt vor dem ersten Mai mit kurzen Hosen.
Für die Hiesigen nur peinlich sowas :D

Und sonst: Lasst mal den Kopf aus 30 cm Höhe auf die Tischplatte fallen - einmal mit und einmal ohne Helm. Wenn Ihr keinen Unterschied merkt, fahrt weiter ohne ...

muellmat
11.04.2008, 12:47
Grottenfalsche Behauptung, der ich auch diesmal widersprechen muss. Komme hier mit vielen Radlern ins Gespräch. Wer ohne Helm fährt, kann in der Regel nicht einmal 'Hola!' auf spanisch sagen... und fährt vor dem ersten Mai mit kurzen Hosen.
Für die Hiesigen nur peinlich sowas :D

Und sonst: Lasst mal den Kopf aus 30 cm Höhe auf die Tischplatte fallen - einmal mit und einmal ohne Helm. Wenn Ihr keinen Unterschied merkt, fahrt weiter ohne ...

Grottenschlechter Versuch, dem ich mal widersprechen muss. Komme hier mit vielen Radlern ins Gespräch. Selbst wer mit Helm fährt, hat massive Probleme im Straßenverkehr auf umherstehende Tischplatten zu fallen.
Für die Hiesigen nur peinlich sowas :D

feinbein
11.04.2008, 12:57
Grottenschlechter Versuch, dem ich mal widersprechen muss. Komme hier mit vielen Radlern ins Gespräch. Selbst wer mit Helm fährt, hat massive Probleme im Straßenverkehr auf umherstehende Tischplatten zu fallen.
Für die Hiesigen nur peinlich sowas :D

Jau, schon gut ...

Ich bleib' aber dabei:
Auf Mallorca fahren nur Giris ohne Helm!

medias
11.04.2008, 13:00
Peinlich ist hier nur dass man andersdenkende nicht leben lässt.
Jeder nach seinem Gusto ist meine Devise.

zwanzich
11.04.2008, 14:15
Und sonst: Lasst mal den Kopf aus 30 cm Höhe auf die Tischplatte fallen - einmal mit und einmal ohne Helm. Wenn Ihr keinen Unterschied merkt, fahrt weiter ohne ...

Mir scheint, dein Problem liegt eher woanders.
Aber dem Manne kann geholfen werden ... (http://www.google.de/search?hl=de&q=befestigungstechnik&btnG=Google-Suche&meta=);)

Elise
11.04.2008, 14:15
altes Thema, aktueller Anlaß, daher meine Senf dazu.

Ich halte es wie ein Vorredner, im Sommer immer mit Helm, im Winter ohne, da ich die dämliche Mütze nicht unter meinen Helm bekomme, bzw. mir noch keine Mühe gemacht habe einen passenden zu suchen und kaufen.

Das es aber im Winter ungefählicher ist, nur weil man gemütlich in der Ebene kullert ist leider falsch, sicher wissen das die meisten, zumindest ich bin mir dessen bewußt.

Nun habe ich bzw. wir am letzten Samstag in Ligurien (wir hatten vor dort eine Woche Rad zu fahren) den Beweis erhalten. Meine Frau wurde von einem Automobilisten bei 20 km/h Eigentempo mit ca. 50 - 60 km/h umgenietet. Der Helm hat wunderbar gearbeitet, im Hinterkopfbereich sind die Kunststoffrippen durch den Aufprall auf das Auto an 9 - 10 Stellen gebrochen und deformiert, was Energieabbau bedeutet.

So hat sie "nur" ein leichtes Trauma bzw. Gehirnerschütterung und eine Platzwunde am Hinterkopf. Die Schwindelanfälle haben glücklicherweise bereits nach 2 Tagen nachgelassen.

Sicher hat ihr der Helm nicht geholfen den Schlüsselbeiunbruch und die diversen Prellungen zu verhindern, aber wenigstens der Kopf ist geschützt gewesen. Ohne Murmel wäre das sicher schlechter ausgegangen, da hätte der Ernergieabbau über die Schädeldecke stattgefunden.............

Klar kann jeder rumfahren wie es ihm beliebt!

Allerdings frage ich mich schon immer wenn ich Stellungnahmen von absoluten Helmgegnern lese, und dies unabhängig von dem aktullen Unfall, ob diese dann auch ohne Gurt Auto fahren, darauf verzichten wollen das in Fliegern alle wichtigen Systeme doppelt und dreifach vorhanden sind und und und.....

Keine Angst, ich erwarte/will keine Diskussion dazu anfagen, wie schon geschrieben, jeder wie er mag.

Ich für mich habe daraus die Folge gezogen mir für die Wintersaison 08/09 einen mützentauglichen Helm zu besorgen, um immer mit unterwegs zu sein.

ich schreibe hier ja sehr selten, aber das interessiert mich, als jemand der in der Crashentwicklung von Fahrzeugen zu tun hat, nun doch. Um nicht falsch verstanden zu werden, zitiere ich mich selbst: prinzipiell jeder wie er mag!!

ABER, ist hier jemand tatsächlich der Meinung ein Helm ist grundsätzlich ohne Wirkung? Ich rede nicht von irgendwelchen versicherungstechnischen Dingen oder gar Optik oder Tragekomfort!

Es geht mir rein um die Schutzwirkung. Und ich will das, wie bereits geschrieben, nicht diskutieren, aber ich bin wirklich neugierig ob es diese Meinung gibt.

Und dann noch ein paar Bonusfragen:
-Fährt derjenige dann auch ohne Gurt?

-Hat er seinen Frontairbag abgeklemmt?

-Findet er es nicht auch gut dass sein PKW zwei getrennte Bremskreisläufe hat?

-Der Zugführer eine Totmannschaltung zu bedienen hat?

Die Fragen liesen sich beliebig fortführen.


Geh jetzt erstmal ne Runde drehen :)

medias
11.04.2008, 14:20
ich schreibe hier ja sehr selten, aber das interessiert mich, als jemand der in der Crashentwicklung von Fahrzeugen zu tun hat, nun doch. Um nicht falsch verstanden zu werden, zitiere ich mich selbst: prinzipiell jeder wie er mag!!

ABER, ist hier jemand tatsächlich der Meinung ein Helm ist grundsätzlich ohne Wirkung? Ich rede nicht von irgendwelchen versicherungstechnischen Dingen oder gar Optik oder Tragekomfort!

Es geht mir rein um die Schutzwirkung. Und ich will das, wie bereits geschrieben, nicht diskutieren, aber ich bin wirklich neugierig ob es diese Meinung gibt.

Und dann noch ein paar Bonusfragen:
-Fährt derjenige dann auch ohne Gurt?

-Hat er seinen Frontairbag abgeklemmt?

-Findet er es nicht auch gut dass sein PKW zwei getrennte Bremskreisläufe hat?

-Der Zugführer eine Totmannschaltung zu bedienen hat?

Die Fragen liesen sich beliebig fortführen.


Geh jetzt erstmal ne Runde drehen :)

Die Frage ist schon beantwortet, wenn man nicht stürzt, nicht abgeschossen wird.
Jetzt du.

CAADweazle
11.04.2008, 14:28
Könnten wir nicht mal etwas Abwechslung hier reinbringen?
Ich rege an dass wir ab sofort über Raucher/Nichtraucher, insbesondere unter Berücksichtigung des Nichtraucherschutzgesetzes in Bayern, diskutieren.
Weil - ich wollte eigentlich heute Nachmittag noch 2-3 Stunden aufs Rad. Aber jetzt ziehen schon wieder Regenwolken auf.
Also - ich hätte ´n bischen Zeit.

feinbein
11.04.2008, 16:03
...

Geh jetzt erstmal ne Runde drehen :)

Helmgegner unterstellen den Helmträgern, dass sie nach und nach zum helmtragen gezwungen werden, weil der Konsens, die Akzeptanz, die Reaktionen von Gerichten, Versicherern, Gesetzgebern etc. sich wegen der vielen Helmträger gegen sie wendet und ihnen damit die Wahlfreiheit genommen wird.

Anders gesagt: weil ich Helm trage, vergewaltige ich die Helmgegner zum Helmtragen und mach mich daher bei den supercoolen Jungs unbeliebt.

:Angel:

On Topic: Ich habe einen Bell Ghisallo, gut gelüftet, glaube um die 100 €, in weiss, das ist kühler in der Sonne und der Schweiss läuft gut ab in der Stirnpartie. Nur wenn ich in sehr schneller Fahrt den Kopf ganz tief nehme, kommt Schweiss in die Brille...

Sergi
11.04.2008, 16:04
Dem kann ich mich nur anschliessen.
Wir werden den Knaben im Auge behalten und ggf reagieren!
Zitat von marvin Beitrag anzeigen
Lieber cycler93 - es mag ja sein, dass Du hier wirklich etwas beitragen und Dich einbringen möchtest.
In diesem Fall würde ich Dir aber empfehlen, es nochmal unter einem anderen Nick und mit einem weniger polemischen Einstandsthema zu probieren. Dann kannst Du einen sauberen Neuanfang ohne Beigeschmack hinlegen.

Vor dem Hintergrund Deines gestern im Dies&Alles gelöschten Freds stösst es mir jedenfalls auf, wenn Du jetzt hier mit einem Allerweltsthema wie "Helm" kommst.

Also nix für ungut und SORRY wenn ich Deine Absichten falsch einschätzen sollte - dann probiers halt einfach nochmal mit einem unbelasteten Nick.
Kann mir das jemand Erklären!:D

paulipirat
11.04.2008, 16:05
hab nun gerade angefangen mit rennradfahren. mich würde mal interessieren, wieviele überhaupt mit helm fahren? gibts da schon umfragen?

welchen helm könnt ihr empfehlen?

Nimm einfach einen, der dir gefällt, denn dann zeihst du ihn auch an.
Empfehlen kann ich den Giro Atmos.

fausto-coppi
11.04.2008, 16:21
Helmgegner unterstellen den Helmträgern, dass sie nach und nach zum helmtragen gezwungen werden, weil der Konsens, die Akzeptanz, die Reaktionen von Gerichten, Versicherern, Gesetzgebern etc. sich wegen der vielen Helmträger gegen sie wendet und ihnen damit die Wahlfreiheit genommen wird.

Anders gesagt: weil ich Helm trage, vergewaltige ich die Helmgegner zum Helmtragen und mach mich daher bei den supercoolen Jungs unbeliebt.

:Angel:[...]

Nein. Mit der immer wiederkehrenden Aussage, wer keinen Helm trage, habe auch nichts zu beschützen, werden die Nichthelmträger immer wieder als dumm hingestellt. Das ist unsachlich und beleidigend.
Ich fordere niemanden auf, keinen Helm zu tragen, möchte mir aber von den Helmapologeten auch nicht vorschreiben lassen müssen - egal ob per Gesetz oder Moral - einen solchen tragen zu müssen. Das sollte einfach die Entscheidungsfreiheit jedes einzelnen bleiben.
Ach übrigens, auch wenn ich jeden Meter ohne Helm sehr genieße, fahre ich doch die meiste Zeit mit Helm, in der Hoffnung (nicht mal unbedingt Überzeugung) er möge mir im Falle des Falles etwas bringen.

marvin
11.04.2008, 16:26
Zitat von marvin Beitrag anzeigen
Lieber cycler93 - es mag ja sein, dass Du hier wirklich etwas beitragen und Dich einbringen möchtest.
In diesem Fall würde ich Dir aber empfehlen, es nochmal unter einem anderen Nick und mit einem weniger polemischen Einstandsthema zu probieren. Dann kannst Du einen sauberen Neuanfang ohne Beigeschmack hinlegen.

Vor dem Hintergrund Deines gestern im Dies&Alles gelöschten Freds stösst es mir jedenfalls auf, wenn Du jetzt hier mit einem Allerweltsthema wie "Helm" kommst.

Also nix für ungut und SORRY wenn ich Deine Absichten falsch einschätzen sollte - dann probiers halt einfach nochmal mit einem unbelasteten Nick.
Kann mir das jemand Erklären!:D
O.K. ich versuchs mal.

Der gute cycler93 war vorgestern aufgefallen, weil er gleich mit seinem ersten Forums-Beitrag ziemlich platt eine Verlinkung auf eine komerzielle Website empfohlen hat. Das ist auf wenig Gegenliebe gestossen und wurde nach kurzer Zeit von Dan Racer als mutmasslicher Spam gelöscht.

Diese Untwerwanderung von Foren zu Werbezwecken folgt ja immer einem bestimmten Schema. "Hallo Leute, ich hab da was ganz Tolles entdeckt, klickt doch mal auf www.xyz.de..."
Um die Glaubwürdigkeit des "Werbe-Users" zu erhöhen und von der Werbeabsicht abzulenken, werden dann gerne noch ein paar mehr oder weniger sinnlose Beiträge zu Allerweltsthemen verfasst.

Als cycler93 dann mit dem Thema Helm und einer vollkommen allgemein gefassten Frage kam, war das Schema aus meiner - und wohl auch aus Sicht der Mods - voll erfüllt.

Wie gesagt, SORRY an cycler93, wenn ich ihn unberechtigterweise anprangern sollte, aber es passt nunmal alles zusammen - auch dass er sich in "seinem" Fred bisher kein einizges Mal zu Wort gemeldet hat (zumindest nicht als cycler93 :D).




...und ansonsten bin ich der Meinung, dass dieser Fred geschlossen gehört, weil er völlig abgleitet und nur Unfrieden stiftet.

jen-Z
11.04.2008, 16:27
Ich finde das neue Topmodell von Giro richtig gut.. Giro Ionos

Tom
11.04.2008, 16:36
Sorry, ich schreibe das ja selten, aber:

unglaublich dämliche Fragen. Du setzt voraus, daß Gurt und Airbag wirkungslos sind, wenn es ein Radhelm ist.

Es gibt hier eine Suchfunktion, wenn Du die benutzt, wirst Du feststellen, daß schon andere schlaue Menschen dieselbe Frage gestellt haben. Deswegen nur ganz kurz:

Die meisten schweren Kopfverletzungen zieht man sich beim Treppensteigen zu. Trägst Du immer auf jeder Treppe einen Helm? Warum nicht, glaubst Du, er wäre wirkungslos? Auch beim Autofahren ist Dein Risiko für eine schwere Kopfverletzung sehr viel höher als beim Fahrradfahren. Wenn jemand nun zu dem Schluß kommt, daß das Risiko beim Radfahren gar nicht signifikant höher ist, als bei allen anderen möglichen Tätigkeiten und Nichttätigkeiten (z.B. Schlafen in einem Bett. Bei Herausfallen könntest Du Dir sehr wahrscheinlich schwere Kopfverletzungen zuziehen), dann wird er eben eventuell keinen Helm tragen. Aber er hat sich mit Sicherheit intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt, als mancher berufene Mahner hier. Warum forderst Du das Helmtragen auf dem Rad von anderen? Was ist Deine Motivation?

Tom


ich schreibe hier ja sehr selten, aber das interessiert mich, als jemand der in der Crashentwicklung von Fahrzeugen zu tun hat, nun doch. Um nicht falsch verstanden zu werden, zitiere ich mich selbst: prinzipiell jeder wie er mag!!

ABER, ist hier jemand tatsächlich der Meinung ein Helm ist grundsätzlich ohne Wirkung? Ich rede nicht von irgendwelchen versicherungstechnischen Dingen oder gar Optik oder Tragekomfort!

Es geht mir rein um die Schutzwirkung. Und ich will das, wie bereits geschrieben, nicht diskutieren, aber ich bin wirklich neugierig ob es diese Meinung gibt.

Und dann noch ein paar Bonusfragen:
-Fährt derjenige dann auch ohne Gurt?

-Hat er seinen Frontairbag abgeklemmt?

-Findet er es nicht auch gut dass sein PKW zwei getrennte Bremskreisläufe hat?

-Der Zugführer eine Totmannschaltung zu bedienen hat?

Die Fragen liesen sich beliebig fortführen.


Geh jetzt erstmal ne Runde drehen :)

Luke
11.04.2008, 16:47
Mitgefühl? explodierende Gesundheitskosten? Volkswirtschaftlicher Schaden? wer weiss, wer weiss? Weshalb sind Gurten im Auto vorgeschrieben? ...und wie ist das mit der Arbeitssicherheit? Gibt es da auch Vorschriften?:hmm:

pegasus07
11.04.2008, 18:44
Liebe Leute -Helmträger und Nichthelmträger!
der Ausgangspunkt dieses threads war die Frage eines (jungen?) Radlers, ob er einen Helm tragen soll oder nicht und wenn ja, welchen er gegebenenfalls kaufen soll.

Ich trage einen Helm -weil ich zur Überzeugung gekommen bin, dass es für mich besser ist.
Wenn ein Anderer zu einer anderen Überzeugung kommt, dann finde ich das schon deshalb gut, weil nicht alle das gleichen denken müssen.
Am schlimmsten finde ich die "Fundamentalisten auf allen möglichen Seiten"-ob militante Helmträger oder militante Nichthelmträger; ob militante Nichtraucher oder ...

Was wäre unser Leben ohne unsere Fehler???
-Es soll ja Leute geben, die alles immer richtig machen: vom Training nach Herrn xyz.... oder Ernährung nach Herrn xyz...

Freut Euch doch, dass es unterschiedliche Ansichten gibt :)
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!

-entscheidend ist, was unter dem Helm steckt!

KönigJohan
11.04.2008, 19:02
ich habe zeit meines radfahrerlebens (rund 30 jahre) immer nur im rennen, wo es vorgeschrieben war, einen helm getragen. in den jahren 2002-ende 2007 meiner damaligen freundin zulieb dann (fast) immer. keineswegs, weil ich den helm tragen WOLLTE, sondern, weil ich einfach keine lust auf diskussionen mit meiner ex hatte.

in 30 jahren habe ich zahlreiche stürze erlitten, wie wohl die meisten, die aktiv rennen fahren. nie(!!!) ist meiner birne was passiert. die einzigen schweren trainingsstürze resultierten aus gefährlichen eingriffen in den straßenverkehr durch autofahrer. ich trug nie einen helm. nix passiert.

hingegen stürzte ich vor etwa 10 jahren bei glatteis auf der strasse als fußgänger so unglücklich auf den kopf, daß ich mir eine schwere schädelprellung und platzwunde am hinterkopf zuzog. leider trug ich keinen helm ;)

helme beim radfahren... ok, ich liste mal auf:

1) der schweiß rinnt einem hinter die brille
2) man kann, anders als bei ner radmütze, die brille nicht mal eben schnell hoch auf die stirn schieben
3) unangenehme windgeräusche, die teilweise sogar von hinten kommende autos übertönen
4) es IST wärmer
5) man sieht aus wie ein idiot.

warum wohl tragen seit einführung der helmpflicht die profis an heißen tagen und in den bergen keine brillen mehr (jedenfalls sehr viele)? ganz einfach, weil es unendlich nervt, die ganze zeit die suppe runterlaufen zu haben, ohne mal eben mit einer hand brille hoch, abwischen, fertig machen zu können!
das ist, insbesondere im hochgebirge, sehr schädlich fürs auge. stichwort uv-schutz.

und während ich die unmittelbare gefahr des augenschadens wegen fehlender schutzbrille (hinzu kommt noch splitt, viecher usw. im auge) inkauf nehme, trage ich einen helm. na toll.

heute (wie immer) 4 stunden "oben ohne" (nur mit zipfelmütze). ich lebe noch. was für ein wunder.

rider
11.04.2008, 19:18
Am schlimmsten finde ich die "Fundamentalisten auf allen möglichen Seiten"-ob militante Helmträger oder militante Nichthelmträger; ob militante Nichtraucher oder ......militante Raucher...?

KönigJohan
11.04.2008, 19:21
...militante Raucher...?

:Applaus:
genau das ist der punkt. von ausnahmen abgesehen, habe ich den eindruck, daß die helmkritiker noch halbwegs sachlich bleiben. da werden statistiken zitiert, usw.
die seite der helmliebhaber neigt leider dazu, direkt beleidigend zu werden. der klassiker "wer nix zu schützen hat, braucht keinen helm" wird in zig abwandlungen immer wieder gebracht.
und wenn hier irgendjemand "kotzen muß, wenn er helmverweigerer antrifft", oder kinder helmlose radfahrer "shice aussehend" finden... das geht mir am arm vorbei.

sollen sie doch ihre helme tragen. aber bitteschön mich in ruhe lassen, wenn ich das nicht mache. mehr will ich gar nicht.

Kathrin
11.04.2008, 19:52
Eine Frage meinerseits: Bisher bin ich im Winter immer dann wenn es unter gefühlte 0 Grad ging, ohne Helm gefahren, weil der einfach zu viel Luft durchlässt und mir im wahrsten Sinne des Wortes Kopfschmerzen bereitet. Und über meine dicke Wintermütze passt er nicht. Hat jemand vielleicht jemand nen Vorschlag, was man unter den Helm ziehen könnte? Es sollte etws sein, was nicht nur an der Stirn und den Ohren, sondern über den ganzen Kopf winddicht ist.

Feinkost Albrecht hat immer wieder im Herbst so dünne Läufer Mützen. Diese sind kuschelig warm und sind so dünn, dass diese unter den Helm passt.

Da wir dann gerade bei Aldi sind, kaufen wir uns dort einen passenden Fahrradhelm. Der sieht zwar sceiße aus, schützt aber genauso gut wie ein teurer Helm, hat aber nicht so viele Lüftungsöffnungen und somit nicht so kalt.

feinbein
11.04.2008, 20:11
Natürlich alles eine Frage der Wahrnehmung.
Die 'Gegenseite' argumentiert stets unsachlicher, das war schon immer so. Auf Statitistiken jeder Art nehme ich zu diesem Thema keine Rücksicht mehr, oben mit ist mir angenehmer, ich habe es mir mühsam angewöhnt, den richtigen Helm gefunden und fühle mich naggisch am Kopp ohne Helm.

Mich hats mal genervt, als in diesem Forum jemand behauptete, Helmträger würden Nichthelmträgern durch ihr Verhalten, also einfach nur helmtragen, den Helm aufzwingen. Und irgendwie klingt dieser Tenor stets bei den Gegenhelmargumenten mit. Oder nehme ich das falsch war?

pegasus07
12.04.2008, 05:34
ich habe zeit meines radfahrerlebens (rund 30 jahre) immer nur im rennen, wo es vorgeschrieben war, einen helm getragen. in den jahren 2002-ende 2007 meiner damaligen freundin zulieb dann (fast) immer. keineswegs, weil ich den helm tragen WOLLTE, sondern, weil ich einfach keine lust auf diskussionen mit meiner ex hatte.

in 30 jahren habe ich zahlreiche stürze erlitten, wie wohl die meisten, die aktiv rennen fahren. nie(!!!) ist meiner birne was passiert. die einzigen schweren trainingsstürze resultierten aus gefährlichen eingriffen in den straßenverkehr durch autofahrer. ich trug nie einen helm. nix passiert.

hingegen stürzte ich vor etwa 10 jahren bei glatteis auf der strasse als fußgänger so unglücklich auf den kopf, daß ich mir eine schwere schädelprellung und platzwunde am hinterkopf zuzog. leider trug ich keinen helm ;)

helme beim radfahren... ok, ich liste mal auf:

1) der schweiß rinnt einem hinter die brille
2) man kann, anders als bei ner radmütze, die brille nicht mal eben schnell hoch auf die stirn schieben
3) unangenehme windgeräusche, die teilweise sogar von hinten kommende autos übertönen
4) es IST wärmer
5) man sieht aus wie ein idiot.

warum wohl tragen seit einführung der helmpflicht die profis an heißen tagen und in den bergen keine brillen mehr (jedenfalls sehr viele)? ganz einfach, weil es unendlich nervt, die ganze zeit die suppe runterlaufen zu haben, ohne mal eben mit einer hand brille hoch, abwischen, fertig machen zu können!
das ist, insbesondere im hochgebirge, sehr schädlich fürs auge. stichwort uv-schutz.

und während ich die unmittelbare gefahr des augenschadens wegen fehlender schutzbrille (hinzu kommt noch splitt, viecher usw. im auge) inkauf nehme, trage ich einen helm. na toll.

heute (wie immer) 4 stunden "oben ohne" (nur mit zipfelmütze). ich lebe noch. was für ein wunder.

deine entscheidung kann ich respektieren.
die Argumentation mit dem Sturz kann ich nicht teilen: du hast recht, dass bei den meisten Stürzen mit dem Rad der Kopf nicht betroffen ist. Wenn aber der Kopf bei einem solchen Sturz betroffen ist, dann kann der Helm viel helfen.

um bei deinem vergleich zu bleiben: vor drei jahren bin ich ebenfalls als Fußgänger bei Glatteis schwer gestürzt und habe mir einige wichtige Dinge am Bein gerissen und gebrochen. Obwohl ich keinen Helm trug ;) habe ich mich am Kopf nicht verletzt.
mfg

cycler93
12.04.2008, 10:20
danke für eure antworten. habe mich jetzt für einen MET Stradivarius entschieden.

cyan
12.04.2008, 10:22
@cycler93: Angenommen die Frage "Helm oder nicht?" war ernst gemeint, was hats gebracht? Das alte Lied.
Auf der einen Seite kommen "Argumente", die sagen, wo es was zu schützen gäbe, gehöre ein Helm drauf. Polemisch und provokativ, vergiss es einfach.
Auf der anderen Seite kommen "Argumente", die sagen, die Gefahr einer Kopfverletzung sei beim Treppen steigen und beim Auto fahren viel größer. Natürlich ist diese Gefahr gegeben, aber welchen Schluss könntest du daraus ziehen? Beim Treppen steigen und Auto fahren und Radln einen Helm aufsetzen oder es in allen Fällen bleiben lassen? Am besten vergisst du das auch.

Dann gibt es noch die mit viel Erfahrung, die jahr(zehnt)elang fahren, auch oft gestürzt sind, sich nie schwer verletzt haben, ohne Helm. Und die, die sich nach Stürzen mit Helm sicher sind, er hat ihnen was gebracht bzw. wird ihnen im Falle eines Sturzes was bringen. Außerdem gibt es diejenigen, die ihrer Partnerin/ihrem Partner zuliebe mit Helm fahren. Und so gibt es noch etliche Gründe mehr pro und kontra. Alle haben für sich entschieden, wie sie das handhaben. Also, am besten respektierst du einfach sämtliche Seiten und was deine Frage angeht, wenn es dich wirklich interessiert: Anprobieren, ausprobieren und dann selbst entscheiden. Hat mehr oder weniger jeder von uns so gemacht.

Gute Fahrt!


Edit: Ich sehe, du hast dich inzwischen entschieden :)

feinbein
12.04.2008, 14:55
... Also, am besten respektierst du einfach sämtliche Seiten und was deine Frage angeht, wenn es dich wirklich interessiert: Anprobieren, ausprobieren und dann selbst entscheiden. Hat mehr oder weniger jeder von uns so gemacht.

Gute Fahrt!


Edit: Ich sehe, du hast dich inzwischen entschieden :)

Nett gesagt. Hast noch eine Kategorie vergessen:
Ich bin vor 12 Jahren gestürzt, ohne Helm, und mit einer leichten Kopfverletzung davongekommen. Zur nächsten Ausfahrt hatte ich einen nagelneuen Helm auf; schweres, schlecht belüftetes Mistding, das ich am Berg auf den Lenker schnallte. Das muss man mit einem neuen guten Helm heute zum Glück nicht mehr machen ...

Elise
12.04.2008, 19:33
Warum forderst Du das Helmtragen auf dem Rad von anderen? Was ist Deine Motivation?
Tom

Ich fordere niemanden zu irgendwas auf. Ich schrieb mehrmals: Jeder wie er mag!!

zwanzich
14.04.2008, 08:13
Ich fordere niemanden zu irgendwas auf. Ich schrieb mehrmals: Jeder wie er mag!!

Du schreibst nur was von einer Schutzwirkung, die der Radhelm nicht bietet und vergleichst mit Schutzmechanismen, die absolut nicht vergleichbar sind...

Schon klar, Elise. :rolleyes:

cc1
14.04.2008, 13:12
Eine Frage meinerseits: Bisher bin ich im Winter immer dann wenn es unter gefühlte 0 Grad ging, ohne Helm gefahren, weil der einfach zu viel Luft durchlässt und mir im wahrsten Sinne des Wortes Kopfschmerzen bereitet.

Lufteinlässe abkleben? Bei völlig zerklüfteten Modellen kann man das auch von innen machen.

zwanzich
14.04.2008, 13:23
Lufteinlässe abkleben? Bei völlig zerklüfteten Modellen kann man das auch von innen machen.

Wie beim Diesel im Winterbetrieb (echter Winter!): Pappe vor'n Kühler klemmen. :D

pinguin
14.04.2008, 15:34
Gestern mit Mütze unterwegs gewesen, Polizeistreife fährt neben mich, fragt, warum ich keinen Helm trage. nachdem ich mich etwas gefasst hatte (war erschrocken, es war 6:30 Uhr in aller Frühe) und erwiderte, dass es keine Helmpflicht gibt, da kam dann das schon mehrfach gehörte "Wir müssen immer wieder zu Verkehrsunfällen, wo es Radfahrer wie Sie erwischt hat - ohne Helm, deswegen einfach die Bitte, fahren Sie mit Helm." Tja, was sollste machen? Ich habe dann nichts weiter gesagt, die beiden sind abgedüst und ich habe mir meine Gedanken gemacht. Und da isses halt wieder... Fußgänger wird angefahren, der knallt mit der Rübe geen den Dachholm des PKW. Schwere Verletzungen. Mit nem Helm wäre vllt. weniger bis nix passiert.

Blos, weil wir ein kleinwenig flotter als Fußgänger unterwegs sind zwingt man uns eine Mutschüssel indirekt auf... Was'n Murks...

FrankieB
14.04.2008, 18:55
Gestern mit Mütze unterwegs gewesen, Polizeistreife fährt neben mich, fragt, warum ich keinen Helm trage. nachdem ich mich etwas gefasst hatte (war erschrocken, es war 6:30 Uhr in aller Frühe) und erwiderte, dass es keine Helmpflicht gibt, da kam dann das schon mehrfach gehörte "Wir müssen immer wieder zu Verkehrsunfällen, wo es Radfahrer wie Sie erwischt hat - ohne Helm, deswegen einfach die Bitte, fahren Sie mit Helm." Tja, was sollste machen? Ich habe dann nichts weiter gesagt, die beiden sind abgedüst und ich habe mir meine Gedanken gemacht. Und da isses halt wieder... Fußgänger wird angefahren, der knallt mit der Rübe geen den Dachholm des PKW. Schwere Verletzungen. Mit nem Helm wäre vllt. weniger bis nix passiert.

Blos, weil wir ein kleinwenig flotter als Fußgänger unterwegs sind zwingt man uns eine Mutschüssel indirekt auf... Was'n Murks...

@Pinguin...
Also die Sache ist in meinen Augen so:
1. Zeige mir mal den Fußgänger der mit 35 - 40 km/h unterwegs ist.
2. Ich habe noch nie gehört, das einer wegen Helmtragens gestorben ist, aber schon davon sad einer wegen Helmtragens überlebt hat.
3. mein Sohn (Jg. ´93) fährt U17 Rennen, und da sehe ich häufig schwere Stürze, die ohne Helm nicht alle so glimpflich ablaufen würden, auch mein Sohn ist schon mehrmals gestürzt. Auch im Training, nicht nur im Rennen, wo ja ohnehin Helmpflicht besteht.
4. Wir Erwachsenen sollten den Schüler- und Jugendfahrern mit gutem Beispiel vorangehen.
...so save your Head

pinguin
14.04.2008, 20:56
Diskussion darüber ist müssig. Sämtliche Helmfreds enden gleich... Egal wo und auf welcher Art Kommunikation.

Veloce
14.04.2008, 21:52
Gestern mit Mütze unterwegs gewesen, Polizeistreife fährt neben mich, fragt, warum ich keinen Helm trage. nachdem ich mich etwas gefasst hatte (war erschrocken, es war 6:30 Uhr in aller Frühe) und erwiderte, dass es keine Helmpflicht gibt, da kam dann das schon mehrfach gehörte "Wir müssen immer wieder zu Verkehrsunfällen, wo es Radfahrer wie Sie erwischt hat - ohne Helm, deswegen einfach die Bitte, fahren Sie mit Helm." Tja, was sollste machen? Ich habe dann nichts weiter gesagt, die beiden sind abgedüst und ich habe mir meine Gedanken gemacht. Und da isses halt wieder... Fußgänger wird angefahren, der knallt mit der Rübe geen den Dachholm des PKW. Schwere Verletzungen. Mit nem Helm wäre vllt. weniger bis nix passiert.

Blos, weil wir ein kleinwenig flotter als Fußgänger unterwegs sind zwingt man uns eine Mutschüssel indirekt auf... Was'n Murks...

Für mich ist das ganz einfach Diskriminierung .

feinbein
14.04.2008, 22:25
...zwingt man uns eine Mutschüssel indirekt auf... Was'n Murks...

:hmm: Verstehe: Och-männo, Leute, fahrt nicht dauernd mit Helm, sonst zwingt Ihr mir so'n Ding an Kopp...

Hab's satt, immer lesen zu müssen, dass ich wen zu was zwinge, nur weil ich fahre, wie ich Lust hab: nämlich mit Helm.

Obermurks!

medias
14.04.2008, 22:28
Du machst es eben zuwenig subtil.:ä

Lightweight
14.04.2008, 22:36
Gestern mit Mütze unterwegs gewesen, Polizeistreife fährt neben mich, fragt, warum ich keinen Helm trage. nachdem ich mich etwas gefasst hatte (war erschrocken, es war 6:30 Uhr in aller Frühe) und erwiderte, dass es keine Helmpflicht gibt, da kam dann das schon mehrfach gehörte "Wir müssen immer wieder zu Verkehrsunfällen, wo es Radfahrer wie Sie erwischt hat - ohne Helm, deswegen einfach die Bitte, fahren Sie mit Helm." Tja, was sollste machen? Ich habe dann nichts weiter gesagt, die beiden sind abgedüst und ich habe mir meine Gedanken gemacht. Und da isses halt wieder... Fußgänger wird angefahren, der knallt mit der Rübe geen den Dachholm des PKW. Schwere Verletzungen. Mit nem Helm wäre vllt. weniger bis nix passiert.

Blos, weil wir ein kleinwenig flotter als Fußgänger unterwegs sind zwingt man uns eine Mutschüssel indirekt auf... Was'n Murks...


Selten so viel Schwach**** gelesen, tut mir leid !

Gurte in Auto schränken auch die allgemeine Freiheit eines Menschen,
nicht wahr:confused:

Ich denke mal, dass du noch zu jung sein wirst, um die Folgen
eines Verkehrsunfalls einschätzen zu können.

Anders kann ich mir das Geschreibsel nicht erklären.

Ein Besuch in einer Spezialklinik für Unfallopfer hilft manchmal
weiter, um die Leute auf den rechten Weg zu bringen.

Bei den Helmen in der heutigen Zeit gibt es keinen, auch nicht den
geringsten Grund, mehr ohne Helm zu fahren.


Wünsche Dir alles Gute und allzeit unfallfreie Ausfahrten,

LW

feinbein
14.04.2008, 22:37
Du machst es eben zuwenig subtil.:ä

Vielleicht mit ner Tarnkappe probieren?

Rosen
15.04.2008, 05:53
Selten so viel Schwach**** gelesen, tut mir leid !

Gurte in Auto schränken auch die allgemeine Freiheit eines Menschen,
nicht wahr:confused:

Ich denke mal, dass du noch zu jung sein wirst, um die Folgen
eines Verkehrsunfalls einschätzen zu können.

Anders kann ich mir das Geschreibsel nicht erklären.

Ein Besuch in einer Spezialklinik für Unfallopfer hilft manchmal
weiter, um die Leute auf den rechten Weg zu bringen.

Bei den Helmen in der heutigen Zeit gibt es keinen, auch nicht den
geringsten Grund, mehr ohne Helm zu fahren.


Wünsche Dir alles Gute und allzeit unfallfreie Ausfahrten,

LW

Polemischer Unsinn mit haarsträubenden "Argument".

Rad fahren ist nicht gefährlich.

Hier mal eine Meinung vom jemanden der sich besser auskennt:
"In Deutschland ist kein Einfluß des Fahrradhelms auf das Unfallgeschehen bei Kindern festzustellen. Mit anderen Worten, Fahrradhelme erweisen sich als wirkungslos (http://bernd.sluka.de/)"

:Angel:
rosen

Kathrin
15.04.2008, 07:00
Ich denke mal, dass du noch zu jung sein wirst, um die Folgen eines Verkehrsunfalls einschätzen zu können.
Pinguin, das würde ich mir Rahmen lassen ;)

Udo: Pinguin ist ein Ü40 :D

KönigJohan
15.04.2008, 07:06
Bei den Helmen in der heutigen Zeit gibt es keinen, auch nicht den
geringsten Grund, mehr ohne Helm zu fahren.



udo, sei mir nicht böse... mir fallen ne ganze latte von gründen ein, warum ICH ohne helm fahre.
und solange wir hier keine helmpflicht haben, ist diese helmdiskussion, wie alle anderen zuvor, überflüssig.

wer nen helm tragen will, soll das tun. wer das nicht möchte, soll es lassen. ganz einfach.

zwanzich
15.04.2008, 09:42
Gestern mit Mütze unterwegs gewesen,
Damit warste doch ebensogut ausgerüstet wie die Jungs selbst. ;)


1. Zeige mir mal den Fußgänger der mit 35 - 40 km/h unterwegs ist.
Reicht es, wenn ich dir das Auto zeige, das den Fußgänger anfährt?


Ein Besuch in einer Spezialklinik für Unfallopfer hilft manchmal weiter, um die Leute auf den rechten Weg zu bringen.
Hab ich auch mal gedacht...
Aber es wird hemmungslos weiter Auto gefahren./Es wird weiter hemmungslos Auto gefahren.
:knipoog:

Kuhnego
15.04.2008, 10:15
sollte man sich die beine rasieren? ;)
Sollte man sich den Damm epilieren?

rider
15.04.2008, 10:35
Polemischer Unsinn mit haarsträubenden "Argument".

Rad fahren ist nicht gefährlich.

Hier mal eine Meinung vom jemanden der sich besser auskennt:
"In Deutschland ist kein Einfluß des Fahrradhelms auf das Unfallgeschehen bei Kindern festzustellen. Mit anderen Worten, Fahrradhelme erweisen sich als wirkungslos (http://bernd.sluka.de/)"Wobei diese Aussage durch die verlinkten PDFs nicht direkt nachvollziehbar ist, jedenfalls nicht, wenn man sich nur eine Minute mit den Grafiken beschäftigt.

KönigJohan
15.04.2008, 10:38
Sollte man sich den Damm epilieren?
ja, macht weniger sauerei, wenn man beim laufen mal kac.k.en muß ;)

umbrien
15.04.2008, 10:39
Pinguin ist ein Ü40 :D
Ist er nicht U60 ?

rider
15.04.2008, 10:40
Ist er nicht U60 ?

U73

pinguin
15.04.2008, 20:29
Bin alt genug. Soviel dazu. Ansonsten hat zwanzich schon so ziemlich das gesagt, was ich hier noch hinschreiben würde. Kann ich mir dank dem 20er sparen.

LW, du betreibst Panikmache. Nichts weiter.

Vor unserem Werkstor ist ein Mitarbeiter von einem PKW mit ca. 40+ km/h angefahren worden. Er hatte keinen Helm auf. Und schwerste Kopfverletzungen. Jeder bedauerte den armen Kerl. Auch der Unfallbericht war klar so geschrieben, dass er schwerste Kopfverletzungen erlitten hat. Nur, das "er trug keinen Helm", was bei den Radlfahrerunfällen scheinbar obligatorisch im Artikel stehen MUSS, das hatten sie nicht hingeschrieben.

Über Gurte sprechen wir hier nicht. Es geht um Helme.

Oliver73
15.04.2008, 20:36
Über Gurte sprechen wir hier nicht. Es geht um Helme.

Es geht eher um Weltanschauungen und zwei festgefahrene Lager von denen keines bereit ist nachzugeben.

KönigJohan
15.04.2008, 21:40
Es geht eher um Weltanschauungen und zwei festgefahrene Lager von denen keines bereit ist nachzugeben.
warum sollte man auch nachgeben? es geht doch auch so. die einen mit, die andern ohne. einfach den anderen in ruhe machen lassen. kann doch nicht so schwer sein, oder?

Italiano
15.04.2008, 23:05
udo, sei mir nicht böse... mir fallen ne ganze latte von gründen ein, warum ICH ohne helm fahre.
und solange wir hier keine helmpflicht haben, ist diese helmdiskussion, wie alle anderen zuvor, überflüssig.

wer nen helm tragen will, soll das tun. wer das nicht möchte, soll es lassen. ganz einfach.

richtig der soll aber dann bitte die rehakosten etc auch privat tragen ;)

mir fehlt der helm sofort bin letztens losgefahren und nach 2 min ups da fehlt was und wieder zurück. fahr nen spec d2 den merkt man überhaupt nicht auf dem kopf

Oliver73
15.04.2008, 23:43
warum sollte man auch nachgeben? es geht doch auch so. die einen mit, die andern ohne. einfach den anderen in ruhe machen lassen. kann doch nicht so schwer sein, oder?

Eigentlich völlig korrekt.

Ich fahr immer mit aber deswegen werde ich anderen nichts auf den Kopf schnallen wollen.

Das ich ob mit oder ohne Helm keinen Unfall haben möchte steht übrigens für mich ausser Frage und ich dürfte mich in dieser Hinsicht einer allgmeinen Zustimmung erfreuen.

Es gibt nämlich Sachen die ich nicht testen muss.:)

Veloce
15.04.2008, 23:59
warum sollte man auch nachgeben? es geht doch auch so. die einen mit, die andern ohne. einfach den anderen in ruhe machen lassen. kann doch nicht so schwer sein, oder?

:Applaus::Applaus::Applaus:

ricatos
16.04.2008, 08:43
richtig der soll aber dann bitte die rehakosten etc auch privat tragen ;)

mir fehlt der helm sofort bin letztens losgefahren und nach 2 min ups da fehlt was und wieder zurück. fahr nen spec d2 den merkt man überhaupt nicht auf dem kopf

also wenn man den helm garnicht merkt, wieso hast du dann aber bemerkt, dass dir was fehlt :confused:

feinbein
16.04.2008, 08:58
Bin alt genug. ...
Vor unserem Werkstor ist ein Mitarbeiter von einem PKW mit ca. 40+ km/h angefahren worden. Er hatte keinen Helm auf. ... Über Gurte sprechen wir hier nicht. ...

Der arme Mann trug keinen Gurt? :eek:


richtig der soll aber dann bitte die rehakosten etc auch privat tragen ...

Die Diskussion kommt hier an den einzig wesentlichen Punkt. Is nun mal so. Das keiner einen Unfall will oder einen anderen zu was zwingen möchte ist doch eh klar. Wenn die Tatsache, dass ich mich oben ohne naggisch am Kopp fühle, dazu führt, dass Ohnehelmfahrer ihren Versicherungsschutz verlieren - so what? :kweetnie:

Ich werde deshalb weder Politiker noch lasse ich das Radfahren bleiben. Aber genau daher kommt diese verbiesterte Diskussion ...

feinbein
16.04.2008, 09:02
also wenn man den helm garnicht merkt, wieso hast du dann aber bemerkt, dass dir was fehlt :confused:

Faszinierend!

Offenbar kennst Du nicht dieses Gefühl: "Mir fehlt doch was ...." Mir jedenfalls gings auch schon so, dass ich nach drei Minuten zurück bin, um den Helm noch zu holen.

KönigJohan
16.04.2008, 09:04
Faszinierend!

Offenbar kennst Du nicht dieses Gefühl: "Mir fehlt doch was ...." Mir jedenfalls gings auch schon so, dass ich nach drei Minuten zurück bin, um den Helm noch zu holen.
ist ja wie beim beischlaf ohne gummi ;)

feinbein
16.04.2008, 09:11
ist ja wie beim beischlaf ohne gummi ;)

jau ... und der arme ricatos hats wieder nicht gemerkt :Angel:

KönigJohan
16.04.2008, 09:18
jau ... und der arme ricatos hats wieder nicht gemerkt :Angel:

vermutlich falscher sattel :rolleyes:

auch wieder so ein fall für die reha, den wir alle, die wir p.imm.elschonendes gestühl fahren, mitbezahlen müssen ;)

ricatos
16.04.2008, 09:20
sicher kenne ich das gefühl - geht mir im auto immer so, wenn ich nicht angeschnallt bin. trotzdem merke ich den gurt .... genauso wie man jeden helm und jeden gummi merkt. :D aber das nimmt man natürlich in kauf, wenns um die sicherheit geht :)

martl
16.04.2008, 09:20
Ein Besuch in einer Spezialklinik für Unfallopfer hilft manchmal
weiter, um die Leute auf den rechten Weg zu bringen.

Ich nehme an, Du warst dann schon mal in einer. gut. Wieviele Oper von Radunfällen hast Du dort gesehen, und wieviele Opfer anderer Unfälle, sagen wir mal, von Autounfällen?

Es geht doch überhaupt nicht darum, ob und wie gut so ein Radhelm schützen kann. Natürlich wird er ein bißchen besser schützen als gar nichts. Sondern darum, wie gefährlich ist das, was ich tue, für meinen Kopf? Sonst müßte ich ja immer einen aufsetzen. Und da schneidet Radfahren ungefähr so ab wie viele andere alltägliche Tätigkeiten.
Radfahren ist einfach nicht besonders gefährlich. Deswegen ist es nicht sehr vernünftig, jeden für blöd oder verantwortungslos hinzustellen, der ohne fährt.
(Übrigens auch in diesem Fall sieht man wieder viele Postings, an denen sich erkennen läßt, dass dem Radhelm mehr Schutzwirkung zugetraut wird, als er wahrscheinlich hat, was ich auch für gefährlich halte. Angeseilte Kletterer fallen öfter als solche ohne Seil...)

Noch ein an den Haaren herbeigezogener Vergleich: Ich hatte mal einen etwas paranoiden Kollegen, der in jedem Hotelzimmer erst mal mit dem Sakrotanspray durchs Bad fuhrwerkte. Ja, es sind Fälle bekannt, wo sich Leute in Hotelzimmern Fußpilz oder andere Infektionskrankheiten geholt haben. Trotzdem folge ich seinem Beispiel nicht und trage das Risiko, die meisten anderen Leute wahrscheinlich auch.
@Italiano: Sollte deswegen für uns alle der Krankenversicherungsschutz erlöschen?

Leben an sich ist immer Risikomanagement, wenn man so will.

ricatos
16.04.2008, 09:22
ist ja wie beim beischlaf ohne gummi ;)


wenn du nach 3 minuten draufkommst, dass dir was fehlt, ist es bei dir wahrscheinlich sowieso schon zu spät :ä

zwanzich
16.04.2008, 09:31
richtig der soll aber dann bitte die rehakosten etc auch privat tragen ;)

Einverstanden.
Aber nr, wenn auch diejenigen die REHA-Kosten selbst tragen müsen, die trotz Helm Verletzungen erlitten haben.
Die REHA-Kosten ersetzt kriegt dann nur noch, wer dank Helm ohne Verletzungen davongekommen ist.

Merkste was?

feinbein
16.04.2008, 09:41
Ich nehme an, Du warst dann schon mal in einer. gut. Wieviele Oper ...

Ganz und gar offtopic: Kopfverletzungen bei Jugendlichen sind auch für das helfende Personal nur schwer zu ertragen. Sagt einer, der vor Jahrzehnten :ü Sani-Zivi auf der Strasse war. Hat aber mit dem Rest der Polemik hier und dem Thema dieses Freds garnix zu tun .... Trotzdem gilt für mich, dass die sehr subjektive Wahrnehmung und verklärte Erinnerung meiner damaligen Erlebnisse mir dabei behilflich war, mich an den bösebösen Helm zu gewöhnen.

@zwanzich: das Problem ist doch, das die Logik nicht weiterhilft.

KönigJohan
16.04.2008, 09:43
@zwanzich: das Problem ist doch, das die Logik nicht weiterhilft.

dann nochmal mein appell: ein jeder nach seiner facon!

feinbein
16.04.2008, 09:46
dann nochmal mein appell: ein jeder nach seiner facon!

Brauchste sowas: ç ?

KönigJohan
16.04.2008, 10:00
Brauchste sowas: ç ?

nö, im moment bräuchte ich eher ein leckeres brötchen mit z.b. mortadella.

klappradl
16.04.2008, 10:16
nö, im moment bräuchte ich eher ein leckeres brötchen mit z.b. mortadella.
Völlig OT aber es passt gerade so schön.
So etwas gibt es jetzt auch schon online (http://www.fruehstueck4you.de/online-shop/belegte-broetchen.html).

KönigJohan
16.04.2008, 10:21
Völlig OT aber es passt gerade so schön.
So etwas gibt es jetzt auch schon online (http://www.fruehstueck4you.de/online-shop/belegte-broetchen.html).

http://www.webimbiss.de/

zwanzich
16.04.2008, 10:26
@zwanzich: das Problem ist doch, das die Logik nicht weiterhilft.

Zumindest weiter als unbegründete Erwartungshaltung und Inkosequenz.

feinbein
16.04.2008, 10:46
Zumindest weiter als unbegründete Erwartungshaltung und Inkosequenz.

Dann lieber mit Helm und einem 4-Korn-Avocado-Ei-Brötchen 'Royal'.

zwanzich
16.04.2008, 10:50
Dann lieber mit Helm und einem 4-Korn-Avocado-Ei-Brötchen 'Royal'.

Brötchenessen beim Behelmt-Radeln?
Typischer Fall von Risikokompensation .. :D

HeinerFD
16.04.2008, 11:06
[...]
Ein Besuch in einer Spezialklinik für Unfallopfer hilft manchmal
weiter, um die Leute auf den rechten Weg zu bringen.
[...]

Habe letztens mit einem Arzt einer solcher Spezialklinik gesprochen und ihn zu dem Anteil von Fahrradunfallopfern (bzgl. schwerkopfverletzter) gefragt. Eine genaue Zahl konnte er mir nicht sagen, nur schätzen: niedrige einstellige Prozentzahl.

Trotzdem hat er mich auf die Notwendigkeit des Helms, die Gefährlichkeit des Radfahrens, und meine quasi Tollkühnheit hingewiesen.

TROTZDEM: Es gibt Radfahrer, die bei jedem kleinen Ministurz auf den Kopf oder besser gesagt auf den Helm fallen. Diese Menschen sollten dann wohl auch besser einen solchen tragen.
Interessant zu untersuchen wäre da aber wiederum die sich selbst erfüllende Prophezeiung.

klappradl
16.04.2008, 11:31
http://www.webimbiss.de/
Pizza et al. war mir bekannt, ein Bringdienst für belegte Brötchen bisher nicht.


Die bisherige Statistik meines nicht mehr ganz so jungen Lebens: 3 mal beim Radfahren auf den Kopf gefallen . 2-mal ohne Helm 1-mal mit. Ohne Helm gab es jeweils eine Prellung, mit Helm nur einen kaputten Helm.

Was sagt das jetzt? Nichts, außer dass ich es im Falle eines Sturzes absolut nicht steuern kann, ob der Kopf betroffen ist oder nicht. Und ein Helm kann bestimmte Verletzungen verhindern. Ob er tatsächlich in der Lage ist, lebensgefährliche Verletzungen zu verhindern, kann ich nicht beurteilen, hoffe es aber.
Insgesamt halte ich Radfahren nicht für so viel gefählicher als andere unbehelmte Aktivitäten, dass ich ohne Helm nicht aus Rad steige. Auf dem Rennrad fahre ich aber dennoch mit Helm.

bat2.1
16.04.2008, 11:36
Sagen wir es mal so: man investiert große Summen in den Inhalt seines Kopfes , sei es durch Ausbildung (alleine das Studium...:D), Weiterbildung, was auch immer. Rein rechnerisch müsste die Frage nach einem 120,- Helm und ob ich diesen aufsetze damit beantwortet sein.
Immer mit!
Ansonsten kann ich dir noch empfehlen, mal nach Kopfverletzungen aufgrund von Stürzen zu googlen.
Selbst wenn ich selber der Super-Duper Fahrer wäre, vor der Doofheit anderer (auch des Materialherstellers) bist du nie gefeit.

zwanzich
16.04.2008, 11:55
Sagen wir es mal so: man investiert große Summen in den Inhalt seines Kopfes , sei es durch Ausbildung (alleine das Studium...:D), Weiterbildung, was auch immer. Rein rechnerisch müsste die Frage nach einem 120,- Helm und ob ich diesen aufsetze damit beantwortet sein.
Bei einer umfassenden Ausbildung sollte man dann aber auch dazu befähigt sein festzustellen, daß vom Kaufpreis eines Helms nicht auf dessen Energieaufnahmekapazität geschlossen werden kann ...

cycler93
23.04.2008, 16:13
hab lange nicht reingeschaut, das ist ja der hammer hier. das diese frage so einen boom auslöst hätte ich nie geglaubt! vielen dank für die vielen tollen tipps. ich trainiere (http://www.deinsport.net/profil/cycler93) auf jeden fall immer mit helm!

Tom
23.04.2008, 18:26
Über die Behauptung, Helmträger zwängen Nichthelmträger zum Helmtragen, weil sie einer Helmpflicht zuarbeiten, kann man ja streiten.

Aber wie eigentlich jedesmal entsteht eine hitzige Diskussion mit wirren Verunglimpfungen aller kritischen Stimmen, sobald jemand die Wirkung des Radhelms relativiert. Erbitterte Diskussionen ohne vernünftigen rationalen Hintergrund haben immer eine Religiöse Komponente (Redhelmverweigerer sidn böse und müssen dringsnds, notfalls mit Gewalt bekehrt werden).

Auch der Hintergrund ist derselbe. "In der Welt da habt Ihr Angst", aber dagegegen hilft ja der Glaube an einen Retter. Das Weltbild wird einfach, auf der einen Seite die "Geretteten", auf der anderen die "Verlorenen". Die "Sünder" führen die Gläubigen fortwährend in Versuchung und müssen aufs schärfste verdammt werden, um die eigene Seele zu retten. Und am Ende ist alles ganz einfach: Mit Helm lebendig und gesund, ohne tot (zumindest so gut wie, es ist nur eine Frage der Zeit), und so kann man sich für 120,- Euro ein sicheres Leben kaufen.

(Aber wehe, jetzt kommt einer und erklärt, Treppensteigen und Autofahren wäre gefährlicher - böööse Ketzerei)

:D

Edith: Die Vernunft ist auf dem Rückzug, die Menschheit ist auf dem Weg in ein neues Mittelalter, siehe auch Klima-Diskussionen.

Tom

feinbein
23.04.2008, 18:39
Über die Behauptung, ... Klima-Diskussionen.
Tom

nee, oder?
Mein Eindruck ist eher der, dass sich ganz viele still und bescheiden und vor allem ohne falsche lllusionen lieber einen Helm aufsetzen und zum Thema gerne in Ruhe gelassen werden möchten, auch von den lauten Minderheitlern, den autofreundlichen Gesetzgebern, etc. und überhaupt einfach nur radeln wollen.

medias
23.04.2008, 18:44
nee, oder?
Mein Eindruck ist eher der, dass sich ganz viele still und bescheiden und vor allem ohne falsche lllusionen lieber einen Helm aufsetzen und zum Thema gerne in Ruhe gelassen werden möchten, auch von den lauten Minderheitlern, den autofreundlichen Gesetzgebern, etc. und überhaupt einfach nur radeln wollen.

Ein Nichtträger wird einen Träger wohl eher nicht fragen.
Es ist immer umgekehrt, dauernd werde ich gefragt, du trägst keinen Helm.:ä

pegasus07
23.04.2008, 19:03
Habe letztens mit einem Arzt einer solcher Spezialklinik gesprochen und ihn zu dem Anteil von Fahrradunfallopfern (bzgl. schwerkopfverletzter) gefragt. Eine genaue Zahl konnte er mir nicht sagen, nur schätzen: niedrige einstellige Prozentzahl.

Trotzdem hat er mich auf die Notwendigkeit des Helms, die Gefährlichkeit des Radfahrens, und meine quasi Tollkühnheit hingewiesen.

TROTZDEM: Es gibt Radfahrer, die bei jedem kleinen Ministurz auf den Kopf oder besser gesagt auf den Helm fallen. Diese Menschen sollten dann wohl auch besser einen solchen tragen.
Interessant zu untersuchen wäre da aber wiederum die sich selbst erfüllende Prophezeiung.

ich kenne keinen radler, der bei jedem sturz gleich auf den helm fällt; quasi als begründung um sich wohlzufühlen ...ich trag' ja helm...

bei kindern ist die lage etwas anders, da ihr kopf im verhältnis zum körpergewicht viel schwerer wiegt als bei erwachsenen.

zur statistik:
ich habe oben schon mal geschrieben, dass der anteil der stürze, bei denen radler einen helm "brauchen", relativ klein ist. in den wenigen fällen, in denen der kopf betroffen ist, stellt der helm einen immensen schutz dar.
ich kenne zwei leute, die heute nicht mehr leben würden, hätten sie keinen helm getragen. so betrachtet ist das schon ne gute investition.
um die statistik zu "erfüllen" braucht man eine hohe zahl. mich interessiert aber "mein einzelfall" -den erfasst keine statistik!

zur glaubensfrage:
mir ist es egal, ob ein anderer einen helm trägt oder nicht!!!
ich habe freundliche und unfreundliche, dumme und intelligente , unsympathische und sympathische radler getroffen. die trennlinie lag aber nie entlang der "helmfrage", sondern quer dazu.

etwas merkwürdig erscheint mir die argumentation mancher "helmgegner". einige stellen die helmträger in eine fundamentalistische ecke (was für einzelne vielleicht zutrifft, aber nicht für alle), um sie dann umso schroffer attackieren zu können.
wenn sachargumente nicht mehr ausgetauscht werden können, dann wäre es besser, gleich die keulen der steinzeit wieder auszupacken.

mfg

PolarSun
23.04.2008, 19:05
Es ist immer umgekehrt, dauernd werde ich gefragt, du trägst keinen Helm.:ä

Das sollte Dir schmeicheln - die Leute sind besorgt um Dich! :)

feinbein
23.04.2008, 20:49
Ein Nichtträger wird einen Träger wohl eher nicht fragen.
Es ist immer umgekehrt, dauernd werde ich gefragt, du trägst keinen Helm.:ä

Hier im Forum macht die Minderheit überproportional viel Krach. Leninisten im besten Sinne ;).

Dich und sonst auch niemand tät ich wegen Helm, Unterhemd, Melkfett etc. ansprechen. Geht mich nix an.

Anders wäre das bei weissen Socken... :schrik:

Veloce
24.04.2008, 00:06
Über die Behauptung, Helmträger zwängen Nichthelmträger zum Helmtragen, weil sie einer Helmpflicht zuarbeiten, kann man ja streiten.

Aber wie eigentlich jedesmal entsteht eine hitzige Diskussion mit wirren Verunglimpfungen aller kritischen Stimmen, sobald jemand die Wirkung des Radhelms relativiert. Erbitterte Diskussionen ohne vernünftigen rationalen Hintergrund haben immer eine Religiöse Komponente (Redhelmverweigerer sidn böse und müssen dringsnds, notfalls mit Gewalt bekehrt werden).

Auch der Hintergrund ist derselbe. "In der Welt da habt Ihr Angst", aber dagegegen hilft ja der Glaube an einen Retter. Das Weltbild wird einfach, auf der einen Seite die "Geretteten", auf der anderen die "Verlorenen". Die "Sünder" führen die Gläubigen fortwährend in Versuchung und müssen aufs schärfste verdammt werden, um die eigene Seele zu retten. Und am Ende ist alles ganz einfach: Mit Helm lebendig und gesund, ohne tot (zumindest so gut wie, es ist nur eine Frage der Zeit), und so kann man sich für 120,- Euro ein sicheres Leben kaufen.

(Aber wehe, jetzt kommt einer und erklärt, Treppensteigen und Autofahren wäre gefährlicher - böööse Ketzerei)

:D

Edith: Die Vernunft ist auf dem Rückzug, die Menschheit ist auf dem Weg in ein neues Mittelalter, siehe auch Klima-Diskussionen.

Tom

Ja , das trifft es genau !

Veloce
24.04.2008, 00:24
Ein Nichtträger wird einen Träger wohl eher nicht fragen.
Es ist immer umgekehrt, dauernd werde ich gefragt, du trägst keinen Helm.:ä

Ist doch klar wie`s gedacht ist ." Normal" wird Helm getragen . Wer keinen trägt ist erst mal Außenseiter .

Maieule
24.04.2008, 00:25
ich kenne zwei leute, die heute nicht mehr leben würden, hätten sie keinen helm getragen. so betrachtet ist das schon ne gute investition.
...
wenn sachargumente nicht mehr ausgetauscht werden können, dann wäre es besser, gleich die keulen der steinzeit wieder auszupacken.

mfg:viking:

Zu Deiner Aussage vermisse ich die Sachargumente. Woraus leitest Du Deine Schlußfolgerung ab oder ist es eine Vermutung?

maieule
ernsthaft fragend

pegasus07
24.04.2008, 19:17
:viking:

Zu Deiner Aussage vermisse ich die Sachargumente. Woraus leitest Du Deine Schlußfolgerung ab oder ist es eine Vermutung?

maieule
ernsthaft fragend

da ich nicht so versiert im zitieren bin: ich habe nicht alle beiträge zum thema durchgelesen. lediglich der letzte beitrag von tom / 23.4. 18.26 Uhr geht mir in die von mir angesprochene richtung.

es wird unterstellt...ironisiert...gegenargumente lächerlich gemacht.etc.

es ließen sich leicht noch mehr beispiele in dieser art und weise anführen (gilt für beide seiten)

ich möchte den streit nicht anheizen -es bringt absolut nichts!

frage beantwortet?

pegasus07
24.04.2008, 19:28
:viking:

Zu Deiner Aussage vermisse ich die Sachargumente. Woraus leitest Du Deine Schlußfolgerung ab oder ist es eine Vermutung?

maieule
ernsthaft fragend

offenbar habe ich deinen beitrag falsch verstanden.
du willst ehrlich eine begründung für meine "schlussfolgerung" nun denn:
in dem einen witzigen fall handelte es sich um einen zufall:
ein kind (13 J)stand auf der einen straßenseite bei seinem fahrrad. auf der gegenseite kam die mutter des kindes mit einem auto. das kind ließ sein rad stehen und rannte ohne zu schauen über die straße. in diesem augenblick wird es von einem vorbeifahrenden pkw erfasst, mehrere meter in die luft geschleudert und prallte mit dem kopf (helm) von oben gegen die bordsteinkante. der helm sah interessant aus.

wie ich vermute, stehst du dieser schilderung kritisch gegenüber. so bitte ich dich, deine erwägungen , spekulationen , ... hier vorzutragen.

der zweite fall war ähnlich; in diesem fall wurde der radler vom auto erfasst, wobei der radler auf dem rad fuhr. auch hier wurde der körper durch die luft geschleudert und prallte gegen eine kante.

bin an deiner antwort sachlich interessiert

anden-indio
24.04.2008, 21:38
ich trainiere mit helm weil ich dann mich sichere fühle.zur meiner schande muss ich aber zugeben das ich im winter keinen helm tragen weil ich ja nicht schnell fahre(scheissausrede).und was für mich wichtig ist das mein sohn sieht das ich mit helm losfahre,schlieslich möchte ich ja auch das er einen helm trägt.und ich kann ehrlich sagen,er fährt auch nur mit helm.

Cyclomaster
24.04.2008, 21:42
offenbar habe ich deinen beitrag falsch verstanden.
du willst ehrlich eine begründung für meine "schlussfolgerung" nun denn:
in dem einen witzigen fall handelte es sich um einen zufall:
ein kind (13 J)stand auf der einen straßenseite bei seinem fahrrad. auf der gegenseite kam die mutter des kindes mit einem auto. das kind ließ sein rad

War das ein Rad Helm oder ein Fußgänger Helm?

Möchtest du damit sagen das es leichtsinnig ist ohne Helm aus dem Haus zu gehen?

pegasus07
25.04.2008, 07:41
War das ein Rad Helm oder ein Fußgänger Helm?

Möchtest du damit sagen das es leichtsinnig ist ohne Helm aus dem Haus zu gehen?

nochmals zum mitschreiben:
bei kopfverletzungen (die beim radfahren selten aber gelegentlich vorkommen)hat der helm eine hohe schutzwirkung.

ich möchte NICHT sagen, dass es leichtsinnig ist ohne helm aus dem haus zu gehen.

ich war gefragt worden, ob meine aussage bezüglich der kopfverletzungen (s.o) sich durch sachliche argumente erhärten und untermauern lassen.

was die ironie und unsachlichkeit in der helmdiskussion angeht, lieferst du gerade ein anschauliches beispiel.

zur frage: der Junge war mit seinen freunden mit seinem rad unterwegs und traf bei dieser gelegenheit seine mutter. da er den helm noch trug, wurde er als fußgänger mit radhelm verletzt. seiner erschrockenen mutter, ihm selbst und allen ,die diesen unfall direkt gesehen hatten, war es egal, ob er einen fußgänger-,rad-,oder sonst einen helm trug.
fakt ist: er hat ihm in dieser situation zufällig das leben gerettet.
(da gibts keine vergleichbaren statistiken mit niederen oder hohen prozentanteilen)

bei unfällen geht es immer um einzelfälle (es sei denn aus sicht von politikern oder versicherungsunternehmen)
daher ist eine radhelmdiskussion auf der basis von statistiken recht sinnlos.

mfg

ps: maieule hat nicht geantwortet. vielen dank.

tigger1403
25.04.2008, 10:33
Nur kurz am Rande und zum nachdenken zum Thema Statistiken die die Schutzfunktion des Helms untermauern:

Hierzu kann es gar keine seriösen Statistiken geben, da ja genau jene, welche bei einem Unfall durch den Helm geschützt wurden nicht erfasst werden. Dazu müssten sie zur nächsten Behörde etc. rennen und sich erfassen lassen. In Statistiken erscheinen nur diejenigen, die z.B. trotz eines Helms ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Und da behaupte ich einfach mal so, handelt es sich um einen geringen %-Satz gegenüber den Unfällen mit Helm welche nie erfasst werden.

Ich fahre übrigens immer mit Helm. Aber jeder nach seiner Facon, wobei ich diejeigen nicht verstehe, die gerade nur im Winter ohne fahren. Da sind die Straßenverhältnisse (Split, Blätter, Frost...) und auch meist die Sichtverhältnisse für einen selber und die anderen Verkehrsteilnehmer doch wesentlich schlechter. Ob ich dann mit 25km/h Wintertempo oder 35km/h Sommertempo einen Unfall habe ist im Zweifel dann nicht sooo relevant.
Aber auch dafür wird´s sicher Argumente gebe:rolleyes:

Grüße
tigger

Noch zum Thema: Ich kann den Alpina Morano empfehlen, hat im Test gut abgeschnitten und ist leicht. Aber er muss eben auch passen.
www.alpina-eyewear.de/index.php?option=com_specialcontent&task=view&id=909&Itemid=1570&Itemid=1570&Itemid=1543&

altmeister
25.04.2008, 10:46
Hallo,

ich versteh die ganze Diskussion nicht. Ich fahr seit Jahr und Tag mit Helm, ich denk da gar nicht mehr drüber nach.
Aber jeder wie er will, so what?

Met Stardivarius ist übrigens meine Empfehlung, paßt aber nicht auf jeden Kopf.

Gruß,
Altmeister

rider
25.04.2008, 10:52
In Statistiken erscheinen nur diejenigen, die z.B. trotz eines Helms ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Und da behaupte ich einfach mal so, handelt es sich um einen geringen %-Satz gegenüber den Unfällen mit Helm welche nie erfasst werden.Aber wenn die Anzahl der Leute, die mit Kopfverletztungen in Krankenhäuser eingeliefert werden, bei ungefähr konstanter Fahrerzahl, aber zunehmender Helmtragequote nicht abnimmt, dann hat der Helm im allgemeinen nichts oder nicht viel gebracht.

Was nun nicht heisst, dass der Helm in Einzelfällen nicht trotzdem etwas nützen kann.

martl
25.04.2008, 10:57
Nur kurz am Rande und zum nachdenken zum Thema Statistiken die die Schutzfunktion des Helms untermauern:

Hierzu kann es gar keine seriösen Statistiken geben, da ja genau jene, welche bei einem Unfall durch den Helm geschützt wurden nicht erfasst werden.

Denkfehler. Natürlich kann man das untersuchen. (Dein Argument würde ja für jede Art der passiven Unfallschutzmaßnahme gelten). Wenn man weiß, wieviele aller Radler einen Helm tragen, kann man das vergleichen mit dem Anteil der Helmträger bei denen, die im Krankenhaus landen.
Selbstverständlich müßte eine seriöse Studie auf die "Spezialitäten" eingehen (variable Helmtragequote und Radfahrerdichte je nach Wetter, Gegend, Bevölkerungsgruppe, in der erfasst wird, sonstige Randbedingungen im Strassenverkehr, etc etc), und dass das einfach ist, hat niemand behauptet. Aber möglich ist es.

Interessant ist allerdings, dass diese unsichere Qualität von Helmstudien nur dann als Argument zählt, wenn es gilt, die Helmskeptiker zu widerlegen. Studien, die die Schutzwirkung des Helms beweisen sollen (wollen), wird blind geglaubt, selbst wenn völlig irrsinnig hohe Zahlen herauskommen. Denn man wußte ja bereis vorher, dass Helme per se immer Eine Gute Sache sind. ;)

Nicht sehr wissenschaftlich, aber wann sind Glaubensdinge das schon.

siggi
25.04.2008, 11:01
Nach derzeitiger Lage ist man als NIch-Helm-Träger immer Mitschuldiger.
Was das am Ende in Prozent oder Geldwert bedeutet sieht man wenn
es soweit ist.

Das finde ich vernünftig. Endlich wird nicht nur den Radfahrern der fehlende Helm angelastet. Immerhin gibt es Tätigkeiten wo die Anzahl der Kopfverletzung wesentlich höher ist wie z.B. Auto fahren oder Treppen steigen.

siggi
25.04.2008, 11:11
Denkfehler. Natürlich kann man das untersuchen. (Dein Argument würde ja für jede Art der passiven Unfallschutzmaßnahme gelten). Wenn man weiß, wieviele aller Radler einen Helm tragen, kann man das vergleichen mit dem Anteil der Helmträger bei denen, die im Krankenhaus landen.


Diese Zahlen gibt es doch für Deutschland.
Helmtragequote bei Radfahrern 6%
Anteil der Kopfverletzungen bei Radfahrern ohne Helm 85%
Anteil der Kopfverletzungen bei Radfahrern mit Helm 15%

PolarSun
25.04.2008, 11:20
Interessant ist allerdings, dass diese unsichere Qualität von Helmstudien nur dann als Argument zählt, wenn es gilt, die Helmskeptiker zu widerlegen. Studien, die die Schutzwirkung des Helms beweisen sollen (wollen), wird blind geglaubt, selbst wenn völlig irrsinnig hohe Zahlen herauskommen. Denn man wußte ja bereis vorher, dass Helme per se immer Eine Gute Sache sind. ;)

Nicht sehr wissenschaftlich, aber wann sind Glaubensdinge das schon.

Statistiken sind natürlich aus vielerlei Perspektiven interpretierbar. Deren Nutzen für den einzelnen Akteur ist imho jedoch gar nicht maßgeblich. Bei der Mehrzahl der Unfälle mag der Helm (oder Kopf) nicht einmal einen Kratzer bekommen - daraus könnte der Statistiker dann machen: "Helm bei 80 % der Unfälle wirkungslos!" Das stimmt sogar ist aber eigentlich vollkommen nebensächlich.

Maßgeblich ist vielmehr die Wirkung des Helms wenn jemand tatsächlich auf den Kopf fällt. Und in dieser Konstellation kann der Helm ja wohl zweifelsfrei von Nutzen sein (was nicht heißt, man könnte sich nicht trotzdem das Genick brechen). Um dies zu erkennen braucht es nicht unbedingt wissenschaftliche Studien als vielmehr gesunden Menschenverstand. Dies wiederum soll kein Ansatzpunkt für die Ableitung einer Helmpflicht sein, das sollte immernoch jeder für sich entscheiden können. Mir gehen nur die vollkommen irrelevanten Relativierungen auf den Keks, die das Sturz- und Verletzungsrisiko des Kopfes beim Radfahren gegen irgendein anderes Verletzungsrisiko (sei es im Auto oder sonstwo) stellen - darum geht es dabei nämlich schlichtweg nicht.

Maieule
25.04.2008, 11:25
ps: maieule hat nicht geantwortet. vielen dank.

@pegasus
Bitte nicht persönlich nehmen, hatte bis jetzt noch nicht die Gelegenheit dazu. (Antwort innerhalb von 24 Stunden sollte o.k. sein?)


Du behauptest, daß es Fakt ist, daß der Helm dem Jungen das Leben gerettet hat. Du hast einen Unfall gesehen, das Opfer hat (mit welchen Verletzungen?) überlebt. Der Helm war beschädigt (sah interrsant aus !), also hat der Helm dem Jungen das Leben gerettet. Genau diese "Schlußfolgerung" stelle ich in Frage.
War der Helm gebrochen, welche Enrgie hat der Helm bei dem Unfall aufgenommen. Hat ein Unfallsachverständiger/Arzt den Unfall analysiert?
Was genau hat der Heln verhindet? Eine Platzwunde, eine Impressionsfraktur, ein subdurales Hämatom? Wären die Verleztungen tödlich gewesen oder um welchen Grad hat der Helm die Schwere der Verletzung beeinflußt?
Der Helm hat eine Verletzung (z.B. Platzwunde) verhindet oder abgemildert, aber wäre ohne Helm die Verletzung tödlich gewesen?
Du sprichst Einzelfall versus Statistik an. Um allgemein gültige Aussagen treffen zu können, halte ich Statistiken (Wahrscheinlichkeiten) für notwendig.

Selber habe ich einen Met Stradivarius 199 und einen Specialized Decibel. Bin mit beiden zufrieden.


Gruß


maieule

martl
25.04.2008, 11:34
Maßgeblich ist vielmehr die Wirkung des Helms wenn jemand tatsächlich auf den Kopf fällt. Und in dieser Konstellation kann der Helm ja wohl zweifelsfrei von Nutzen sein (was nicht heißt, man könnte sich nicht trotzdem das Genick brechen). Um dies zu erkennen braucht es nicht unbedingt wissenschaftliche Studien als vielmehr gesunden Menschenverstand.
Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass Dinge wie Radfahren, Rollschuhlaufen, Skifahren etc. auch überlebbar sind, wenn man sich nicht ausstaffiert wie ein Ritter der Neuzeit.
Aber offensichtlich wünscht sich die Mehrheit, dass alles verboten oder zumindest reglementiert wird, was gefährlicher ist als auf der Couch hocken, fernsehschauen, fettreduzierte Chips fresssen und Diet Coke saufen.
Ich erwarte als logische Konsequenz die Einführung einer Helm- und Rückenprotektorpflicht für Radfahrer, Fussgänger, Rodler und Haubentaucher. Ferner die Einführung abgetrennter Fettesserecken in Lokalen, die Erfindung eines Fingerbrechschutzes für Nasenbohrer steht ebenfalls kurz bevor. Wer dem Schwimmen im sicheren gechlorten Schwimmbad den bakteriell verseuchten Baggersee vorzieht, kommt in die Risikogruppe bei der KV, Meerschwimmer werden gar nicht erst aufgenommen.

Ein Hoch auf die Paranoia des 21. Jahrhunderts!

Die Einführung einer Selberdenkpflicht ist gottlob nicht zu befürchten.

Gruß
M.

fausto-coppi
25.04.2008, 11:38
[...]Um dies zu erkennen braucht es nicht unbedingt wissenschaftliche Studien als vielmehr gesunden Menschenverstand.[...]

Der angeblich achso gesunde Menschenverstand ist immer wieder durch saubere Studien zu widerlegen. Der Grund ist einfach: unsere Wahrnehmung ist selektiv, sprich wir nehmen bevorzugt das wahr, was wir wahrnehmen wollen - ob bewußt oder unbewußt spielt dabei keine Rolle. Genau deshalb halte ich es für fatal auf Basis des angeblich gesunden Menschenverstands Entscheidungen zu treffen bzw. von andern zu verlangen, die über das hinausgehen, was einen persönlich betrifft.

Cyklop
25.04.2008, 11:39
sitze ich allein, auf meinen Fahrrädern oder in der Gruppe dann habe ich immer Helm auf. Einmal ist mir schon ein MET zersprungen. Also besser mit und Kopf heile.

Fahre ich mit Freundin oder Kind dann fahre ich auch ohne Helm, da wir dann langsam fahren und geniesen.

PolarSun
25.04.2008, 11:49
@
Du behauptest, daß es Fakt ist, daß der Helm dem Jungen das Leben gerettet hat. Du hast einen Unfall gesehen, das Opfer hat (mit welchen Verletzungen?) überlebt. Der Helm war beschädigt (sah interrsant aus !), also hat der Helm dem Jungen das Leben gerettet. Genau diese "Schlußfolgerung" stelle ich in Frage.
War der Helm gebrochen, welche Enrgie hat der Helm bei dem Unfall aufgenommen. Hat ein Unfallsachverständiger/Arzt den Unfall analysiert?
Was genau hat der Heln verhindet? Eine Platzwunde, eine Impressionsfraktur, ein subdurales Hämatom? Wären die Verleztungen tödlich gewesen oder um welchen Grad hat der Helm die Schwere der Verletzung beeinflußt?
Der Helm hat eine Verletzung (z.B. Platzwunde) verhindet oder abgemildert, aber wäre ohne Helm die Verletzung tödlich gewesen?
Du sprichst Einzelfall versus Statistik an. Um allgemein gültige Aussagen treffen zu können, halte ich Statistiken (Wahrscheinlichkeiten) für notwendig.


Danke für das Beispiel. Genau wegen derartiger Aussagen schrieb ich gerade: Ein bißchen gesunder Menschenverstand und es braucht nicht unbedingt Studien und ihre Statistiken.

Was wäre denn dann Deine "statistisch korrekte" Aussage (abgesehen davon, daß umfangreiche, statistisch hinreichend abgesicherte Tests aufgrund von humanitären Gründen eh nicht praktikabel sind)? Vielleicht etwa "Dem Jungen rettete der Helm zu 65 Prozent das Leben, zu 20 Prozent wurde eine geistige und körperliche Behinderung und zu 15 Prozent nur ein Platzwunde mit Gehirnerschütterung verhindert." Glaubst Du wirklich so eine "statistische Wahrheit" wäre nützlich?

Natürlich wissen wir nicht was davon dem betroffenen Jungen widerfahren bzw. erspart geblieben wäre. Doch zumindest können wir mit hinreichender Sicherheit annehmen, daß ihn der Helm vor Schlimmerem bewahrt hat. Sollte das nicht ausreichen?

PolarSun
25.04.2008, 11:54
Der angeblich achso gesunde Menschenverstand ist immer wieder durch saubere Studien zu widerlegen. Der Grund ist einfach: unsere Wahrnehmung ist selektiv, sprich wir nehmen bevorzugt das wahr, was wir wahrnehmen wollen - ob bewußt oder unbewußt spielt dabei keine Rolle. Genau deshalb halte ich es für fatal auf Basis des angeblich gesunden Menschenverstands Entscheidungen zu treffen bzw. von andern zu verlangen, die über das hinausgehen, was einen persönlich betrifft.

Ich habe ja nicht behauptet, daß ihn jeder hätte. :D

Dennoch habe ich vielmehr den Eindruck er würde nicht zu viel sondern zu wenig verwendet. Dazu reicht oft leider schon ein Blick auf die Nachrichten des Tages oder jegliches sonstiges Weltgeschehen. Es scheint fast als gäbe es viel zu viele andere Interessen die dem gesunden Menschenverstand im Wege stehen. Leider.

Beast
25.04.2008, 12:05
Trage ja schon immer Helm, seit diesem Crash (http://forum.tour-magazin.de/showthread.php?t=88326) käme ich aber nie mehr auf den Gedanken ohne zu fahren.

Sie aber jedem selbst überlassen.

fausto-coppi
25.04.2008, 12:07
Ich habe ja nicht behauptet, daß ihn jeder hätte. :D

Dennoch habe ich vielmehr den Eindruck er würde nicht zu viel sondern zu wenig verwendet. Dazu reicht oft leider schon ein Blick auf die Nachrichten des Tages oder jegliches sonstiges Weltgeschehen. Es scheint fast als gäbe es viel zu viele andere Interessen die dem gesunden Menschenverstand im Wege stehen. Leider.

Ok, dein gesunder Menschenverstand sagt dir, daß dir ein Helm etwas nützen kann. Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, daß ich nicht alles glauben sollte, was andere mit ihrem gesunden Menschenverstand begründen. Wer hat jetzt Recht?! :ä
Zu behaupten, der gesunde Menschenverstand würde einem dieses und jenes ganz klar sagen, ist ein Totschlagargument, da es sich für denjenigen, der so "argumentiert", um eine nicht widerlegbare "Wahrheit" handelt. So etwas nennt man auch dogmatisch.

martl
25.04.2008, 12:08
Danke für das Beispiel. Genau wegen derartiger Aussagen schrieb ich gerade: Ein bißchen gesunder Menschenverstand und es braucht nicht unbedingt Studien und ihre Statistiken.

Was wäre denn dann Deine "statistisch korrekte" Aussage (abgesehen davon, daß umfangreiche, statistisch hinreichend abgesicherte Tests aufgrund von humanitären Gründen eh nicht praktikabel sind)? Vielleicht etwa "Dem Jungen rettete der Helm zu 65 Prozent das Leben, zu 20 Prozent wurde eine geistige und körperliche Behinderung und zu 15 Prozent nur ein Platzwunde mit Gehirnerschütterung verhindert." Glaubst Du wirklich so eine "statistische Wahrheit" wäre nützlich?

Natürlich wissen wir nicht was davon dem betroffenen Jungen widerfahren bzw. erspart geblieben wäre. Doch zumindest können wir mit hinreichender Sicherheit annehmen, daß ihn der Helm vor Schlimmerem bewahrt hat. Sollte das nicht ausreichen?

Wenn wir über die Statistik reden, geht es nicht darum, ob und was dem Einzelfall des Jungen passiert wäre. Er ist auf den Kopf gefallen, und klarerweise ist es besser, dass ein bißchen Styropor zwischen Kopf und hartem Gegenstand war (*wieviel* es besser war, lassen wir mal dahingestellt). Das hätte natürlich auch gegolten, wenn er beim Spielen von der Rutschbahn gefallen wäre... Da hilft die Statistik erst mal nicht weiter.
Den Kopf kann man sich nicht nur beim Radfahren stoßen, und 100% Sicherheit ist nicht erreichbar.
Die Frage ist aber, inwieweit Du daraus ableitest, dass es generell sinnvoll ist, beim Radfahren einen Helm zu tragen - und dabei hilft Dir die Statistik, denn die sagt Dir (wenn sie gut gemacht und richtig interpretiert ist), etwas darüber, wie Gefährlich das Radfahren im Verältnis zu anderen Dingen ist, und, ob es eventuell Nebeneinflüsse gibt, die den Schutz des Helms aufheben.

Rosen
25.04.2008, 12:11
Ich finde es sehr anstrengend hier immer und immer wieder durchzukauen, was woanders schon lange gesagt wurde. Meine Meinung ist ja klar. Also begnüge ich mich mal damit andere Quellen zu zitieren.



---------- Weitergeleitete Nachricht ----------

Subject: Das Tragen des Helms kann schwerste oder gar tödliche Verletzungen
verhindern
Date: Donnerstag, 24. April 2008 17:05
From: Max Moritz Sievers <mms@max-sievers.name>
To: Stefan Wittke <stefan.wittke@polizei.niedersachsen.de>

Sehr geehrter Herr Wittke,

für mich zeigt der Unfall[1] nur, dass Radwege die Sicherheit vermindern.
Wäre der Junge tot, hieße es wohl, dass der Helm leider nicht ausreichte, um
dies zu verhindern. Um die Wirksamkeit von Radhelmen zu untersuchen, braucht
es mehr als einen Unfall. Soweit ich weiß, wurde noch nie nachgewiesen, das
Radhelme Radfahrer schützen. Für Autofahrer allerdings ist eine
Schutzwirkung nachgewiesen und selbstverständlich sterben die meisten Leute
im Auto an Kopfverletzungen (so ist es durchweg mit allen Arten von
Unfällen):

AJ McLean: Prevention of Head Injuries to Car Occupants: An Investigation of
Interior Padding Options. (Englisch) In: Federal Office of Road Safety,
Australien (Hrsg.): Report CR 160. 1997
http://www.monash.edu.au/muarc/reports/atsb160.html

Ebenfalls bislang zu wenig beachtet ist folgende Untersuchung:

Frank Thomas Möllmann: Epidemiologie, Unfallursachen und akutklinische
Initialversorgung beim Schädel-Hirn-Trauma ? Eine regionale multizentrische
prospektive Studie zur Versorgung Schädel-Hirn-traumatisierter Patienten in
der Bundesrepublik Deutschland. In: Universitätsklinikum Münster (Hrsg.):
Dissertation. 2006-12-09
http://miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-3573/diss_moellmann.pdf

Möllmann hat Folgendes herausgefunden (S. 101):
| Hinsichtlich der Schwere des Schädel-Hirn-Traumas findet sich allerdings
| kein signifikanter Verteilungsunterschied zwischen den Patienten, die
| behelmt mit dem Fahrrad verunfallten, und denen ohne Helm. Bei
| entsprechender Schutzwirkung eines Fahrradhelmes würde man eine
| Umverteilung zugunsten der weniger schweren Schädel-Hirn-Traumata
| erwarten.

Wolfgang Strobl in <desd43lj6236amsnldi515h63mpeaq4491@4ax.com>:
| Geprüft wurde die Hypothese, daß sich bei Radfahrern durch Fahrradhelme
| die Schwere von Schädel-Hirn-Traumen reduziert. Sie wurde geprüft und
| mußte verworfen werden, es gab keinen signifikanten
| Verteilungsunterschied, ja nicht mal etwas, das man eine Tendenz in diese
| Richtung nennen könnte.
|
| Wenn überhaupt, fällt auch hier nur wieder auf, daß Helmträger
| überproportional vertreten sind. Daß sich immerhin zwei behelmte Radfahrer
| mit schwerem SHT finden (gegenüber 16 normalen), aber nur ein behelmter
| Radfahrer bei den mittleren SHT (gegenüber ebenfalls 16 normalen), ist
| sicherlich ein Ausreißer - wäre aber (wenn ich auch mir mal eine
| Spekulation erlauben darf) sicherlich mit erhobenem Zeigefinger als
| Tendenz hervorgehoben worden, wenn das Vorzeichen andersherum vorgelegen
| hätte.

Abrufbar auch über
<http://groups.google.de/group/de.rec.fahrrad/browse_thread/thread/f61409413939186/6fe776885ce6bffe?#6fe776885ce6bffe>

Woher nehmen Sie also Ihr Wissen? Oder ist das Desinformation, was Sie da
betreiben?

[1] http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/66841/1178398/

fausto-coppi
25.04.2008, 12:12
Trage ja schon immer Helm, seit diesem Crash (http://forum.tour-magazin.de/showthread.php?t=88326) käme ich aber nie mehr auf den Gedanken ohne zu fahren.

Sie aber jedem selbst überlassen.

Ich kann nur sagen, daß ich einen wohl ähnlichen Crash - jedenfalls sah mein Gesicht vergleichbar aus, eher sogar noch übler - ohne Helm überstanden hab. Ok, kann man sagen, Schwein gehabt - trifft's mit hoher Wahrscheinlichkeit auch. Aber die hier im Forum (und auch anderswo) gerne aufgestellte Gleichung "Helm kaputt = ohne Helm, Kopf kaputt" stimmt so einfach nicht.

rider
25.04.2008, 12:24
Ok, dein gesunder Menschenverstand sagt dir, daß dir ein Helm etwas nützen kann. Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, daß ich nicht alles glauben sollte, was andere mit ihrem gesunden Menschenverstand begründen. Wer hat jetzt Recht?! :äBeide. Bei diesen Aussagen ist kein Widerspruch vorhanden.

Du kannst kritisch sein, ohne dass du zu einem anderen Schluss als Polarsun gelangen musst.

PolarSun
25.04.2008, 12:28
Wenn wir über die Statistik reden, geht es nicht darum, ob und was dem Einzelfall des Jungen passiert wäre. Er ist auf den Kopf gefallen, und klarerweise ist es besser, dass ein bißchen Styropor zwischen Kopf und hartem Gegenstand war (*wieviel* es besser war, lassen wir mal dahingestellt). Das hätte natürlich auch gegolten, wenn er beim Spielen von der Rutschbahn gefallen wäre... Da hilft die Statistik erst mal nicht weiter.
Den Kopf kann man sich nicht nur beim Radfahren stoßen, und 100% Sicherheit ist nicht erreichbar.
Die Frage ist aber, inwieweit Du daraus ableitest, dass es generell sinnvoll ist, beim Radfahren einen Helm zu tragen - und dabei hilft Dir die Statistik, denn die sagt Dir (wenn sie gut gemacht und richtig interpretiert ist), etwas darüber, wie Gefährlich das Radfahren im Verältnis zu anderen Dingen ist, und, ob es eventuell Nebeneinflüsse gibt, die den Schutz des Helms aufheben.

Wie "gefährlich" etwas ist (welches Risiko besteht), hängt ja nicht nur von der Gefährdung ab, sondern auch vom zu erwartenden Schaden. Die Gefährdung sich im Haushalt eine Verletzung zuzufügen mag um ein Vielfaches höher sein (meinetwegen auch für den Kopf), das gleiche mag für andere Aktivitäten gelten. Der (statistisch) zu erwartende Schaden gegenüber einer Haushaltsverletzung (oder selbst gegenüber einem statistisch durchschnittlichem Autounfall) für mich wird für einen Verkehrsunfall mit dem Rad jedoch um einiges höher sein. Die kleinere Gefährdung (geringere statistische Wahrscheinlichkeit) wird sozusagen durch den höheren Schaden in gewissem Maße kompensiert. So ist es für den Autofahrer evtl. wahrscheinlicher einen Unfall zu erleiden, allerdings hat der Gurt, Kopfstütze, diverse Airbags und sonstige aktive und passive Sicherheitsmechanismen im Auto zu Verfügung, um den Schaden zu vermindern. Ein Fahrradfahrer hat das nicht.

Ich möchte daraus jedoch keine generelle Helmpflicht ableiten. Das soll jeder selbst entscheiden und zwar am besten ohne nur ein Zerrbild von fanatischen Helmgegnern und -befürwortern präsentiert zu bekommen.

Tom
25.04.2008, 13:17
Wie "gefährlich" etwas ist (welches Risiko besteht), hängt ja nicht nur von der Gefährdung ab, sondern auch vom zu erwartenden Schaden. Die Gefährdung sich im Haushalt eine Verletzung zuzufügen mag um ein Vielfaches höher sein (meinetwegen auch für den Kopf), das gleiche mag für andere Aktivitäten gelten. Der (statistisch) zu erwartende Schaden gegenüber einer Haushaltsverletzung (oder selbst gegenüber einem statistisch durchschnittlichem Autounfall) für mich wird für einen Verkehrsunfall mit dem Rad jedoch um einiges höher sein.

Jaja, Eintrittswahrscheinlichkeit und zu erwartender Schaden, sehr schön.
Ich frage mal ganz pauschal: warum?
Und etwas spezifischer: Warum glaubst Du, daß schwere Kopfverletzungen (bzw. Schädel-Hirn-Traumata) aus Treppenstürzen oder Autounfällen gegenüber solchen aus fahrradstürzen weniger schwerwiegend sind? :confused:

Tom

fausto-coppi
25.04.2008, 13:26
Beide. Bei diesen Aussagen ist kein Widerspruch vorhanden.

Du kannst kritisch sein, ohne dass du zu einem anderen Schluss als Polarsun gelangen musst.

Ich kann aber auch zu einem anderen Schluß kommen, ohne daß an meinem gesunden Menschenverstand gezweifelt werden muß.

Tom
25.04.2008, 13:34
Statistiken sind natürlich aus vielerlei Perspektiven interpretierbar. Deren Nutzen für den einzelnen Akteur ist imho jedoch gar nicht maßgeblich. Bei der Mehrzahl der Unfälle mag der Helm (oder Kopf) nicht einmal einen Kratzer bekommen - daraus könnte der Statistiker dann machen: "Helm bei 80 % der Unfälle wirkungslos!" Das stimmt sogar ist aber eigentlich vollkommen nebensächlich.

Maßgeblich ist vielmehr die Wirkung des Helms wenn jemand tatsächlich auf den Kopf fällt. Und in dieser Konstellation kann der Helm ja wohl zweifelsfrei von Nutzen sein (was nicht heißt, man könnte sich nicht trotzdem das Genick brechen).

Im Ernst:
Wenn der Helm statistisch keinerlei Asuwirkung zeigt, Du aber glaubst, er nütze in manchen Fällen zweifelsfrei - dann hast Du zweifelsfrei festgestellt, daß er in manchen Fällen den Schaden vergrößert. (oder eine Deiner Annahmen ist falsch)

Tom

martl
25.04.2008, 13:36
Wie "gefährlich" etwas ist (welches Risiko besteht), hängt ja nicht nur von der Gefährdung ab, sondern auch vom zu erwartenden Schaden. Die Gefährdung sich im Haushalt eine Verletzung zuzufügen mag um ein Vielfaches höher sein (meinetwegen auch für den Kopf), das gleiche mag für andere Aktivitäten gelten. Der (statistisch) zu erwartende Schaden gegenüber einer Haushaltsverletzung (oder selbst gegenüber einem statistisch durchschnittlichem Autounfall) für mich wird für einen Verkehrsunfall mit dem Rad jedoch um einiges höher sein. Die kleinere Gefährdung (geringere statistische Wahrscheinlichkeit) wird sozusagen durch den höheren Schaden in gewissem Maße kompensiert. So ist es für den Autofahrer evtl. wahrscheinlicher einen Unfall zu erleiden, allerdings hat der Gurt, Kopfstütze, diverse Airbags und sonstige aktive und passive Sicherheitsmechanismen im Auto zu Verfügung, um den Schaden zu vermindern. Ein Fahrradfahrer hat das nicht.

Typischer Fehlschluss. Ob es mit dem Auto oder mit dem Rad wahrscheinlicher ist, einen Unfall zu erleiden, weiß ich nicht. Nur die Chance, sich den Kopf zu verletzen, die ist ungefähr gleich hoch, oder steht zu Ungunsten des Autoinsassen. Trotz Airbag, trotz Gurt, trotz Knautschzone.

M.

martl
25.04.2008, 13:38
Ich kann nur sagen, daß ich einen wohl ähnlichen Crash - jedenfalls sah mein Gesicht vergleichbar aus, eher sogar noch übler - ohne Helm überstanden hab. Ok, kann man sagen, Schwein gehabt - trifft's mit hoher Wahrscheinlichkeit auch. Aber die hier im Forum (und auch anderswo) gerne aufgestellte Gleichung "Helm kaputt = ohne Helm, Kopf kaputt" stimmt so einfach nicht.
Ja, so eine Fresse habe ich mir auch mal beim unbehelmten Flachköpper geholt. Die Narben sieht man heute noch gut, wenn ich rasiert bin... Hätte ich einen Helm getragen, hätte er mir vermutlich das Leben gerettet :D

PolarSun
25.04.2008, 14:19
Jaja, Eintrittswahrscheinlichkeit und zu erwartender Schaden, sehr schön.
Ich frage mal ganz pauschal: warum?
Und etwas spezifischer: Warum glaubst Du, daß schwere Kopfverletzungen (bzw. Schädel-Hirn-Traumata) aus Treppenstürzen oder Autounfällen gegenüber solchen aus fahrradstürzen weniger schwerwiegend sind? :confused:

Tom

Das glaube ich nicht. Dem Kopf ist es egal woher die Verletzung stammt - schwere Verletzung bleibt schwere Verletzung. Meine Aussage bezog sich auf die vorhandenen Schutzmechanismen, also darauf, daß einem Radfahrer keine so umfangreichen technischen Vorkehrungen zur Verfügung stehen, die helfen können den entstehenden Schaden (z. B. am Kopf aber auch am restlichen Körper) zu vermindern. Wenn Du also mit 50 gegen eine Wand fährst und in einem Auto sitzt, wird dieses einen großen Teil des Aufpralls absorbieren und die Fahrgastzelle sowie die Gurte, Airbags etc. werden Dich vor den größten Wirkungen schützen können. Dein Fahrrad kann das nicht.

Ich behaupte deshalb: In einem solchen Test gäbe es einen größeren Anteil an Radfahrern als Autofahrern mit Kopfverletzungen.

Zudem behaupte ich, daß andere Risiken (wie das des Autofahrens) für eine Risikoabschätzung des Radfahrens nicht relevant sind. Klar gibt es gefährlichere Tätigkeiten als Radfahren, davon es gibt sicherlich auch einige ohne entsprechende Schutzvorschriften. Nur ist diese Tatsache alllein weder ein Grund für noch gegen einen Helm. Es ist schlichtweg unwichtig - die Risikobewertung sollte immer für den Einzelfall geschehen und nicht in Relation zu anderen, willkürlich wählbaren Risiken - daß die Arbeit auf einer Bohrinsel gefährlicher ist als Radfahren ist halt kein Grund dagegen einen Helm aufzusetzen (und auch keiner dafür).

PolarSun
25.04.2008, 14:29
Typischer Fehlschluss. Ob es mit dem Auto oder mit dem Rad wahrscheinlicher ist, einen Unfall zu erleiden, weiß ich nicht. Nur die Chance, sich den Kopf zu verletzen, die ist ungefähr gleich hoch, oder steht zu Ungunsten des Autoinsassen. Trotz Airbag, trotz Gurt, trotz Knautschzone.

M.

Das mag sein. Es ist aber kein Grund einen Helm aufzusetzen oder eben nicht. Ich fahre ja nicht ohne Helm weil die Gefahr von Kopfverletzungen bei anderen Aktivitäten höher ist. Genausowenig setze ich mir einen Helm auf weil das Risiko von Kopfverletzungen beim Radfahren größer ist als beim Verfassen von Postings für's Tour-Forum. Der Grund mit Helm zu fahren ist einfach nur, daß man sich vor möglichen (nicht zwingend wahrscheinlichen) Schäden schützen kann. Diese Situationen gibt es ja zweifellos, und es ist dabei vollkommen ohne Belang, daß es auch Situationen gibt in denen ein Helm nicht oder nicht ausreichend schützt.

martl
25.04.2008, 14:32
Das mag sein. Es ist aber kein Grund einen Helm aufzusetzen oder eben nicht. Ich fahre ja nicht ohne Helm weil die Gefahr von Kopfverletzungen bei anderen Aktivitäten höher ist. Genausowenig setze ich mir einen Helm auf weil das Risiko von Kopfverletzungen beim Radfahren größer ist als beim Verfassen von Postings für's Tour-Forum. Der Grund mit Helm zu fahren ist einfach nur, daß man sich vor möglichen (nicht zwingend wahrscheinlichen) Schäden schützen kann. Diese Situationen gibt es ja zweifellos, und es ist dabei vollkommen ohne Belang, daß es auch Situationen gibt in denen ein Helm nicht oder nicht ausreichend schützt.
Du setzt also einen Radhelm vor allem deshalb auf, weil es Radhelme gibt?

PolarSun
25.04.2008, 14:41
Im Ernst:
Wenn der Helm statistisch keinerlei Asuwirkung zeigt, Du aber glaubst, er nütze in manchen Fällen zweifelsfrei - dann hast Du zweifelsfrei festgestellt, daß er in manchen Fällen den Schaden vergrößert. (oder eine Deiner Annahmen ist falsch)

Tom

Sorry, da liegt ein Mißverständnis vor. Die Aussage war: Es gibt Unfälle an deren Folgen sich nichts ändert ob jemand mit oder ohne Helm fährt. Eine "Helmstatistik" wäre in diesen Fällen tatsächlich sinnfrei. Desweiteren gibt es Unfälle bei denen ein Helm den Schaden vermindern kann (nicht muß!). Innerhalb dieser Fälle könnten durchaus statistisch sinnvolle Aussagen hinsichtlich des Helmtragens gemacht werden. Damit ist jedoch nicht festgestellt, daß der Helm den Schaden vergrößert - wo ist da bitte die Logik? Unabhängig davon kann man sich aber sicherlich Szenarien vorstellen wo ein Helm den Schaden vergrößern kann. Da gebe ich Dir recht, allerdings fällt mir dazu kein realistisches Szenario ein.

seep
25.04.2008, 14:42
Aber jeder wie er will, so what?


Sie aber jedem selbst überlassen.

So sehe ich das auch. Denken Gerichte, Versicherungen und Gesetzgeber aber auch so, und wenn ja, wie lange noch?

P.S.: Gestern selbst zum ersten Mal gestürzt, auf gerader Strecke mit knapp 30 parallel (vor lauter Dummheit oder Erschöpfung) einen Zaun touchiert und dann samt Fahrrad 7 Meter über den Boden gerutscht. Ellebogen ohne Haut, Loch in der Jacke, dicker Knöchel, leichte Schürfwunde am Oberschenkel, linker Handschuh ein wenig zerfleddert. Helm? Kein einiziger Kratzer ist zu sehen. Nein, der Helm hat mir nicht das Leben gerettet, mein Kopf hat nicht einen Qudratmillimeter Asphalt berührt, und der Helm auch nicht. Trotzdem weiterhin mit Helm unterwegs...

fausto-coppi
25.04.2008, 14:46
Das mag sein. Es ist aber kein Grund einen Helm aufzusetzen oder eben nicht. Ich fahre ja nicht ohne Helm weil die Gefahr von Kopfverletzungen bei anderen Aktivitäten höher ist. Genausowenig setze ich mir einen Helm auf weil das Risiko von Kopfverletzungen beim Radfahren größer ist als beim Verfassen von Postings für's Tour-Forum. Der Grund mit Helm zu fahren ist einfach nur, daß man sich vor möglichen (nicht zwingend wahrscheinlichen) Schäden schützen kann. Diese Situationen gibt es ja zweifellos, und es ist dabei vollkommen ohne Belang, daß es auch Situationen gibt in denen ein Helm nicht oder nicht ausreichend schützt.

Darf ich den Versuch einer Zusammenfassung wagen? Du trägst also einen Helm beim radfahren, aber bei Tätigkeiten, die gefährlicher sind trägst du keinen? Irgendwie unlogisch. Oder ist Rennrad fahren das mit Abstand gefährlichste, was du in deinem Leben tust? Wenn dem so sein sollte, Gratulation, dann führst ein ziemlich ungefährdetes Leben.

PolarSun
25.04.2008, 14:57
Du setzt also einen Radhelm vor allem deshalb auf, weil es Radhelme gibt?

Nein, weil er helfen kann die Folgen eines Unfalls abzumindern. Daß er mich nicht vor allen Gefahren bewahren kann, ist mir dabei durchaus bewußt.

Bis dato hatte ich zwei schwerere Stürze. Beim ersten bin ich (mit zu hoher Geschwindigkeit) in einer Serpentine auf irgendwelchem Dreck oder kleinen Kieseln weggerutscht und über den Lenker gegangen. Es gab glücklicherweise keinen Gegenverkehr und ich bin nicht tief gefallen. Bei diesem Sturz bin ich auf den Rücken gefallen. Mein Helm hatte nicht mal einen Kratzer. Meine Jacke, Trikot, Unterhemd waren am Rücken durch. Der Helm hätte mir nullkommanichts genützt wenn ich in etwas anderem Winkel auf den Asphalt aufgeschlagen wäre. Mein Rücken war offenbar durch meine Armlinge im Trikot und meine Banane in der Jacke geschützt. Die Banane war natürlich Matsch, aber der Rücken dafür nicht. (Nee, keine Angst, bin nicht für eine Bananenpflicht! :ä)

Beim zweiten Unfall wurde ich von einem überholenden PKW umgefahren (war kein Platz zum Überholen). Ich bin zuerst seitlich ans Auto geknallt und dann auf den Aspalt. Dieses Mal hatte der Helm Kratzer. Ob er mich vor Schlimmeren bewahrt hat weiß ich natürlich nicht. Aber ich hätte es nicht austesten wollen.

Und um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich bin genauso wenig für eine Helm- wie für eine Bananenpflicht. Nur sind imho die "Argumente" gegen das Helmtragen per se (nicht gegen die Helmpflicht) oft an den Haaren herbeigezogen. Daß es gefährlicheres gibt als Radfahren ohne Helm ist für mich halt kein Grund, den Helm nicht zu tragen. Diese Argumentation klingt doch schon absurd, oder nicht?

Tom
25.04.2008, 14:59
Das glaube ich nicht. Dem Kopf ist es egal woher die Verletzung stammt - schwere Verletzung bleibt schwere Verletzung.

Sehr guter Ansatz, genau darauf wollte ich hinaus.


Meine Aussage bezog sich auf die vorhandenen Schutzmechanismen, also darauf, daß einem Radfahrer keine so umfangreichen technischen Vorkehrungen zur Verfügung stehen, die helfen können den entstehenden Schaden (z. B. am Kopf aber auch am restlichen Körper) zu vermindern. Wenn Du also mit 50 gegen eine Wand fährst und in einem Auto sitzt, wird dieses einen großen Teil des Aufpralls absorbieren und die Fahrgastzelle sowie die Gurte, Airbags etc. werden Dich vor den größten Wirkungen schützen können. Dein Fahrrad kann das nicht.

Ich behaupte deshalb:

Was Du behauptest, ist mir jetzt mal egal.

Du hast die starke Tendenz, die Realität Deinen Annahmen anzupassen.
Fakt ist, daß beim Autofahren oder bei Treppenstürzen mehr schwere Kopfverletzungen entstehen, als beim Radfahren.

Die Zahlen bezogen sich nicht auf eine "Unfallwahrscheinlichkeit", sondern auf die "Wahrscheinlichkeit, sich schwere bis sehr schwere Kopfverletzungen zuzuziehen". Diese Zahlen wolltest Du nun durch den zu erwartenden Schaden noch mal relativieren. Ich halte das für nicht sinnvoll und hätte von Dir gerne erfahren, warum Du das anders siehst.

Aber offensichtlich hast Du nur vergessen, zwischen Eintritt und Folge zu unterscheiden. Meine Frage ist damit beantwortet.

Tom

seep
25.04.2008, 15:03
Fakt ist, daß beim Autofahren oder bei Treppenstürzen mehr schwere Kopfverletzungen entstehen, als beim Radfahren.

Quelle? Absolute Zahlen oder relative?

Nein, ich will darauf keine Antwort. Wenn ich mal da einmischen darf: Auf solch eine Behauptung ist alleinstehend völlig sinnlos.

Tom
25.04.2008, 15:07
Sorry, da liegt ein Mißverständnis vor.

ja, das glaube ich auch.


Die Aussage war: Es gibt Unfälle an deren Folgen sich nichts ändert ob jemand mit oder ohne Helm fährt. Eine "Helmstatistik" wäre in diesen Fällen tatsächlich sinnfrei. Desweiteren gibt es Unfälle bei denen ein Helm den Schaden vermindern kann (nicht muß!). Innerhalb dieser Fälle könnten durchaus statistisch sinnvolle Aussagen hinsichtlich des Helmtragens gemacht werden. Damit ist jedoch nicht festgestellt, daß der Helm den Schaden vergrößert - wo ist da bitte die Logik? Unabhängig davon kann man sich aber sicherlich Szenarien vorstellen wo ein Helm den Schaden vergrößern kann. Da gebe ich Dir recht, allerdings fällt mir dazu kein realistisches Szenario ein.

Nein, die Aussage war, daß Du schon durch die bloße Annahme weißt, daß es Fälle gibt, in denen ein Radhelm schützt - richtig?

Nun zeigen eben Statistiken, daß in der Gesamtheit aller Unfälle Radhelme wirkungslos sind. Du weist darauf hin, daß die Statistik im Einzelfall belanglos ist. So weit kann ich Dir folgen. Du folgerst allerdings aus dem Einzelfall, die Vernuft gebiete das allgemeine Tragen von Helmen. Ich finde es sehr ermüdend, dieselben Diskussionen immer wieder zu führen. der Einzelfall beweist eben alles, nur keinen generellen Sicherheitsgewinn.

Ich habe die zwei bekannten Punkte einfach mal zu einem überspitzten Ergebnis zusammengefaßt. Ich habe nur eine bekannte Tatsache (kein nachweisbarer genereller Sicherheitsgewinn durch Radhelme) und Deine Aussage aufgegriffen. Beides zusammen läßt nur den von mir hergeleiteten Schluß zu (oder eben den völlig absurden, daß Deine Behauptung so nicht ganz zutrifft, was ja aber niemand annehmen würde ;))

Tom

PolarSun
25.04.2008, 15:07
Darf ich den Versuch einer Zusammenfassung wagen? Du trägst also einen Helm beim radfahren, aber bei Tätigkeiten, die gefährlicher sind trägst du keinen? Irgendwie unlogisch. Oder ist Rennrad fahren das mit Abstand gefährlichste, was du in deinem Leben tust? Wenn dem so sein sollte, Gratulation, dann führst ein ziemlich ungefährdetes Leben.

Es gibt sicherlich gefährlicheres im Leben. Aber nicht jede Gefahr läßt sich durch einen Helm bannen. Ein Helm ist kein magisches Schutzamulett! Wer viel an elektrischen Leitungen rumbaut der mag einer größeren Gefahr ausgesetzt sein als ein Radfahrer auf der Bundesstraße und ein Helm wird ihn vor diesen Gefahren nicht schützen. Derjenige ist dann mit Schutzhandschuhen vielleicht besser beraten. Vielleicht gibt es ja auch eine "Schutzhandschuhpflicht"? Wenn derjenige aber auf die Schutzhandschuhe aus dem Grund verzichtet, "weil es ja gefährlicheres gibt, als an Elektroleitungen zu basteln" - dann wäre Deine Argumentation nachvollziehbar.

Allerdings könnten wir bei dieser Art der Argumentation auf jegliche Schutzvorkehrungen verzichten - weil es immer Dinge gibt die noch gefährlicher sind. - Du siehst, Du hast das ultimative Superargument entdeckt um all den teuren und umständlichen Sicherheitskram wegzulassen. Gratulation zurück!

Tom
25.04.2008, 15:08
Quelle? Absolute Zahlen oder relative?

Nein, ich will darauf keine Antwort. Wenn ich mal da einmischen darf: Auf solch eine Behauptung ist alleinstehend völlig sinnlos.

Absolut.
Aber der Nutzen wäre eben durch die längere Helmtragezeit absolut sehr viel größer.

Den Rest habe ich mit meinen begrenzten geistigen Fähigkeiten leider nicht in seinem vollen inhaltlichen Umfang erfassen können :ä

Tom

rider
25.04.2008, 15:08
Ich kann aber auch zu einem anderen Schluß kommen, ohne daß an meinem gesunden Menschenverstand gezweifelt werden muß.Dann schreib doch Klartext ohne den Versuch mit bauernschlauer Rhetorik zu punkten.

RAL1028
25.04.2008, 15:12
Vergleiche zu anderen Aktivitäten (von mir aus auch Autofahren o.ä.) und dass diese vielleicht viel gefährlicher als radfahren sind und man bei denen trotzdem keinen Helm trägt, halte ich für sachlich falsch.

Es kann doch nur darauf ankommen, ob ein Helm konkret beim radfahren schützen kann. Und - soweit ich das beurteilen kann - bei vielen Stürzen hilft ein Helm. Natürlich gibt es auch Stürze, bei denen ein Helm total egal ist (erst vor ein paar Wochen bin ich mit einem Auto zusammengerauscht, das rechts vor links in einer 30-Zone eklatant missachtet acht und bestimmt 50 Sachen drauf hatte; ich bin mit dem Rücken zehn Meter weiter in eine Mauer geknallt und mein Helm hatte keinen Kratzer). Daraus aber zu schließen, dass ein Helm nichts bringt, kann ja auch nicht sein.
Ich persönlich hab als Helmträger lieber 10 Unfälle, bei denen mir ein Helm nicht hilft als nur einen einzigen, wo er geholfen hätte und ich hab keinen auf...

M.E. trägt ein Helm in vielen Situationen zu einem besseren Schutz beim Radfahren bei und allein dieser Umstand ist ein klares PRO-Argument. Alle Vergleiche mit "risikoreicheren" Aktivitäten sind da fehl am Platz.

Maieule
25.04.2008, 15:14
Natürlich wissen wir nicht was davon dem betroffenen Jungen widerfahren bzw. erspart geblieben wäre. Doch zumindest können wir mit hinreichender Sicherheit annehmen, daß ihn der Helm vor Schlimmerem bewahrt hat. Sollte das nicht ausreichen?

Betrachten wir nur den Kopf und lassen die anderen Verletzung außen vor.
Ich analysiere alle Verletzungen, vor allem den Schweregrad, etwas differenzierter. Als Radiologe an einer Chirurgischen Uni muß ich so vorgehen.

Da gibt es den Kleinkram wie z.B. Schürfwunden und Quetsch- Platz- Riß Wunden (Schädel wird trozdem aus forensischen Gründen geröngt).
Hier kann ein Helm, sofern die Kontaktstellen nicht im ungeschützten Bereich liegen, Schürf und Platzwunden verhindern.

Bei den ernsteren Verletzungen sieht das etwas anders aus. Da haben wir zum einen die klassischen reinen Schädelfrakturen ohne Hirnbeteiligung. Also auch wieder Kleinkram. Kleinkram in Sinne von nicht lebensbedrohlich. Auch hier hat der Helm das Potential einen Schädelbruch zu verhindern oder die Ausmaße zu reduzieren.

Nun kommen wir zum Schädel Hirn Trauma (Die Gehirnerschütterung mal ausgenommen - Kleinkram).
Viele SHT Patienten haben eine intakte knöcherne Schädelstruktur, also keinen nachweisbaren Schädelbruch (geschlossenes SHT).
Wie daß? Durch die Kräfte wie sie z.B. bei einer Mensch Auto Kollision auftreten kann der Kopf so stark beschleunigt/abgebremst werden, daß das Gehirn im Schädel hin und her geworfen wird (Coup und. Contrecoup Effekt).
Daraus können Verletzungen\Hirnblutungen mit den entsprechenden lebensbedrohlichen Komplikationen resultieren.

pegasus07 hatte behauptet, es sei Fakt, daß der Helm dem Jungen das Leben gerettet hat.

Für mich läßt sich aus dem von pegasus07 geschilderten Unfallhergang nicht mit hinreichender Sicherheit schließen, daß der Helm einen tödlichen Ausgang verhindert hat.


Gruß


maieule

tigger1403
25.04.2008, 15:20
Nun zeigen eben Statistiken, daß in der Gesamtheit aller Unfälle Radhelme wirkungslos sind. Tom[/QUOTE]


:D Da erinnere ich mich wieder an eine meiner ersten Statistikvorlesungen(lang, lang ist´s her) in welcher uns der Prof. anhand vieler Beispiele darlegte, dass man mit einer Statistik ALLES beweisen kann und das man aus einer Statistik auch den größten Unsinn schließen kann. Es kommt immer nur auf die Parameter und Bezugsgrößen an. Seitdem hinterfrage ich Statistiken kritisch und versuche Sie auch für den Nachweis einer gegenteiligen Behauptung "umzupolen" ... klappt zumeist;)

Übrigens RESPEKT PolarSun, wie Du mit großer Gelassenheit Deine Meinung vertrittst und die teilweise doch sehr provokativen und polemischen Einlassungen beantwortetest.

Viele Grüße
tigger

fausto-coppi
25.04.2008, 15:21
Es gibt sicherlich gefährlicheres im Leben. Aber nicht jede Gefahr läßt sich durch einen Helm bannen. Ein Helm ist kein magisches Schutzamulett! Wer viel an elektrischen Leitungen rumbaut der mag einer größeren Gefahr ausgesetzt sein als ein Radfahrer auf der Bundesstraße und ein Helm wird ihn vor diesen Gefahren nicht schützen. Derjenige ist dann mit Schutzhandschuhen vielleicht besser beraten. Vielleicht gibt es ja auch eine "Schutzhandschuhpflicht"? Wenn derjenige aber auf die Schutzhandschuhe aus dem Grund verzichtet, "weil es ja gefährlicheres gibt, als an Elektroleitungen zu basteln" - dann wäre Deine Argumentation nachvollziehbar.

Allerdings könnten wir bei dieser Art der Argumentation auf jegliche Schutzvorkehrungen verzichten - weil es immer Dinge gibt die noch gefährlicher sind. - Du siehst, Du hast das ultimative Superargument entdeckt um all den teuren und umständlichen Sicherheitskram wegzulassen. Gratulation zurück!

Ok, ich präzisiere: gefährlich, im Sinne von hohem Risiko sich Kopfverletzungen zuzufügen.
Aber das ganze wird eh langsam hanebüchen. Meiner Meinung nach ist es nun mal so, daß bei der Entscheidung einen Helm zu tragen viele irrationale, gefühlte Argumente ("der gesunde Menschenverstand") eine gewichtige, wenn nicht sogar die gewichtigste Rolle spielen. Diese irrationale Entscheidung (man fühlt sich mit Helm wohler, sicherer oder was auch immer) wird dann nachträglich versucht mit rationalen Argumenten zu untermauern, die bei näherem Betrachten im besten Fall spekulativ sind ("ohne Helm wär ich jetzt tot"), im schlechtesten Fall auch einfach falsch sind ("die Gefahr sich bei Rad fahren Kopfverletzungen zuzuziehen ist größer als z.B. beim Auto fahren").
Jahrzehntelang wurde ohne Helm (Renn-)Rad gefahren, und die Leute sind auch nicht wie die Fliegen gestorben...

PolarSun
25.04.2008, 15:26
Du hast die starke Tendenz, die Realität Deinen Annahmen anzupassen.
Fakt ist, daß beim Autofahren oder bei Treppenstürzen mehr schwere Kopfverletzungen entstehen, als beim Radfahren.

Den "Treppensteigern" und Autofahrern will ich das Helmtragen ja auch nicht verbieten. Aber von beiden gibt es auch mehr als Radfahrer. Deine Argumentation spricht ja auch nicht gegen ein Helmtragen auf dem Rad, vielleicht eher für einen Helm beim Treppensteigen und Autofahren. Ich bin ja auch gegen die Pflicht einen Helm zu tragen. Aber noch einmal: Kopfverletzungen bei Autofahrern und Treppensteigern können ja wohl kein Argument für den Helmverzicht für Radfahrer sein!


Die Zahlen bezogen sich nicht auf eine "Unfallwahrscheinlichkeit", sondern auf die "Wahrscheinlichkeit, sich schwere bis sehr schwere Kopfverletzungen zuzuziehen". Diese Zahlen wolltest Du nun durch den zu erwartenden Schaden noch mal relativieren. Ich halte das für nicht sinnvoll und hätte von Dir gerne erfahren, warum Du das anders siehst.

Aber offensichtlich hast Du nur vergessen, zwischen Eintritt und Folge zu unterscheiden. Meine Frage ist damit beantwortet.Tom

Ich möchte das Risiko schwere Verletzungen beim Radfahren davonzutragen auch keineswegs übertreiben. Es mag tatsächlich geringer sein als bei vielen anderen Sachen. Ich habe keine Statistiken dazu gelesen oder zur Hand. Es sollte nur jedem selbst überlassen bleiben zu entscheiden ab welchem Risiko er welche Maßnahmen ergreift. Wenn für jemanden also auch ein geringes Risiko subjektiv zu hoch ist, soll er einen Helm tragen. Wenn dem nicht so ist, soll er drauf verzichten.

Nochmal, ich bin nicht für eine Helmpflicht. Es gibt auch Gründe die für eine bestimmte Person gegen einen Helm sprechen mögen (zu warm und schwitzig, Geräusche etc.). Ich habe kein Problem damit diese Gründe zu akzeptieren. Doch bitte verschont uns mit diesem Scheinargument, es gäbe weitaus gefährlicheres!

Tom
25.04.2008, 15:26
Nun zeigen eben Statistiken, daß in der Gesamtheit aller Unfälle Radhelme wirkungslos sind. Tom/QUOTE]


:D Da erinnere ich mich wieder an eine meiner ersten Statistikvorlesungen(lang, lang ist´s her) in welcher uns der Prof. anhand vieler Beispiele darlegte, dass man mit einer Statistik ALLES beweisen kann und das man aus einer Statistik auch den größten Unsinn schließen kann.

Irgendwie kann ich, seit ich den Satz das tausendste Mal gehört habe, das mit der Statistik-Vorlesung und dem "alles beweisen" nicht mehr sonderlich originell finden. Warum beweist Du uns nicht statistisch, daß Radhelme die Wahrscheinlichkeit für Kopferletzungen bei der Teilnahme am Straßenverkehr mit dem Fahrrad signifikant senken?

Tom

Innensechskant
25.04.2008, 15:31
Für mich läßt sich aus dem von pegasus07 geschilderten Unfallhergang nicht mit hinreichender Sicherheit schließen, daß der Helm einen tödlichen Ausgang verhindert hat.
Die auch aus marketingtechnischen Gründen durchaus gewünschte Verkürzung: Unfallgeschehen mit Beteiligung des Kopfes = tot, hat sich mittlerweile in einem Maße manifestiert, welches schon erstaunlich ist. Es existiert in der Wahrnehmung der Klientel offensichtlich praktisch keine leichtere Verletzung mehr.

Tom
25.04.2008, 15:34
Den "Treppensteigern" und Autofahrern will ich das Helmtragen ja auch nicht verbieten. Aber von beiden gibt es auch mehr als Radfahrer. Deine Argumentation spricht ja auch nicht gegen ein Helmtragen auf dem Rad, vielleicht eher für einen Helm beim Treppensteigen und Autofahren. Ich bin ja auch gegen die Pflicht einen Helm zu tragen. Aber noch einmal: Kopfverletzungen bei Autofahrern und Treppensteigern können ja wohl kein Argument für den Helmverzicht für Radfahrer sein!

Meine Argumentation ist, wie angeführt, immer nur gegen die wenig durchdachte Behuptung gerichtet, wer ohne Helm radfährt habe entweder keinerlei Verantwortungsgefühl oder eben nichts zu schützen. Wenn so etwas behauptet wird, erwarte ich eben auch, daß derjenige, von dem das kommt, bei allen anderen Tätigkeiten, bei denen ein Helm einen potentiellen Nutzen hat, einen trägt (oder mir beweist, daß Radfahren signifikant gefährlicher ist, als die durchschnittliche Freizeitbeschäftigung und daß darüber hinaus Helme ein geeignetes Mittel sind, dieses Risiko zu minimieren). Ansonsten möge man es doch bitte bei "ich fühle mich mit Helm einfach auch ganz ohne rationale Argumente sicherer" belassen.

Tom

PolarSun
25.04.2008, 15:35
Die auch aus marketingtechnischen Gründen durchaus gewünschte Verkürzung: Unfallgeschehen mit Beteiligung des Kopfes = tot, hat sich mittlerweile in einem Maße manifestiert, welches schon erstaunlich ist. Es existiert in der Wahrnehmung der Klientel offensichtlich praktisch keine leichtere Verletzung mehr.

Mal ehrlich, im Tour-Forum sind die Härtesten der Harten versammelt. Hier hat niemand "leichtere" Verletzungen! :D

klappradl
25.04.2008, 15:43
mit hinreichender Sicherheit schließen, daß der Helm einen tödlichen Ausgang verhindert hat.
Natürlich kann man das nicht schließen, habe wir doch keine Messwerte uber Beschleunigungskräfte beim Unfallhergang.
Was diese Erkenntis mit deinen vorherigen Betrachtungen zu tun hat, erschließt sich mir nicht so ganz.


Aber mal eine andere Frage.
Ein Helm hat der Theorie nach durch seine Fahigkeit der Verformung die Möglichkeit, beim Aufprall Energie aufzunehmen. Dadurch kann er die Beschleunigungskräfte auf das Hirn verringern. Können Mediziner eigentlich beurteilen, ob er das auch in Ausreichendem Maße kann? Versuchreihen kann man dazu sicher nicht durchführen. Also woher kommen die Beschleunigungswerte, die den jeweiligen Prüfnormen für Helme zu Grunde liegen?

PolarSun
25.04.2008, 15:45
Meine Argumentation ist, wie angeführt, immer nur gegen die wenig durchdachte Behuptung gerichtet, wer ohne Helm radfährt habe entweder keinerlei Verantwortungsgefühl oder eben nichts zu schützen. Wenn so etwas behauptet wird, erwarte ich eben auch, daß derjenige, von dem das kommt, bei allen anderen Tätigkeiten, bei denen ein Helm einen potentiellen Nutzen hat, einen trägt (oder mir beweist, daß Radfahren signifikant gefährlicher ist, als die durchschnittliche Freizeitbeschäftigung und daß darüber hinaus Helme ein geeignetes Mittel sind, dieses Risiko zu minimieren). Ansonsten möge man es doch bitte bei "ich fühle mich mit Helm einfach auch ganz ohne rationale Argumente sicherer" belassen.

Tom

Nee, das kann ich auch nachvollziehen! Ich mag es nämlich auch nicht. Aber diese "Missionare" gibt es auf beiden Seiten, und da kann ich es persönlich nicht ab wenn dann mit Pseudoargumenten und Pauschalisierungen diskutiert wird. Denn der Vorwurf an die Helmträger, auch beim Treppensteigen den Helm nicht zu vergessen ist genauso hilfreich wie die Aussage, ein Unbehelmter hätte nichts zu schützen und Autofahren ist sowieso gefährlicher.

:drinken2:

Tom
25.04.2008, 15:50
:drinken2:

Was, Du willst schon aufgeben? :(


Na ja, von mir aus, aber ich glaube, damit gibst Du uneingeschränkt zu, daß die Helmgegener hier Recht haben :D:D:D

:drinken2:

Tom

PolarSun
25.04.2008, 15:59
Was, Du willst schon aufgeben? :(


Na ja, von mir aus, aber ich glaube, damit gibst Du uneingeschränkt zu, daß die Helmgegener hier Recht haben :D:D:D

:drinken2:

Tom


Bin ja gern hier, aber ich wollte dann noch laufen gehen. :ü Ohne Helm. :eek:
Vielleicht treffen wir uns ja mal wieder anderswo im Forum, vielleicht in einem Canyon- oder Tourtest-Thread? :D



(Aber dann bin ich dran mit rechthaben!)

martl
25.04.2008, 16:13
Daß es gefährlicheres gibt als Radfahren ohne Helm ist für mich halt kein Grund, den Helm nicht zu tragen. Diese Argumentation klingt doch schon absurd, oder nicht?
In dem Wissen, dass Radfahren nicht besonders gefährlich ist, Radfahren ohne Helm als verantwortungslos etc. hinzustellen, auch, oder nicht?

Und um nichts anderes geht es mir in diesem Thread. Wenn Du lieber mit Helm als ohne fährst, ist das doch vollkommen ok, und das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis.

Leider sind nicht alle Helmfreunde so moderat eingestellt wie Du, und meine Beobachtung ist, dass die militanten Helmfreunde weitaus in der Überzahl sind. Wer das nicht glaubt, darf gerne mal eine RTF ohne Helm fahren. Die Anzahl der Missionare geht in die Hunderte, und ihre Argumente gehen den Weg des geringsten Widerstandes....

martl
25.04.2008, 16:18
Nee, das kann ich auch nachvollziehen! Ich mag es nämlich auch nicht. Aber diese "Missionare" gibt es auf beiden Seiten, und da kann ich es persönlich nicht ab wenn dann mit Pseudoargumenten und Pauschalisierungen diskutiert wird. Denn der Vorwurf an die Helmträger, auch beim Treppensteigen den Helm nicht zu vergessen ist genauso hilfreich wie die Aussage, ein Unbehelmter hätte nichts zu schützen und Autofahren ist sowieso gefährlicher.

:drinken2:

Sorry, ich sehe einen Qualitätsunterschied zwischen diesen Aussagen. Der Vorwurf, Radfahren ohne Helm sei zu gefährlich, man sei ein schlechtes Vorbild, man gehöre aus der Krankenkasse geworfen, taucht *sehr* oft auf.
Wer so was in den Raum stellt, muß sich die Gegenfrage gefallen lassen, warum er dann andere Tätigkeiten mit gleichem Gefahrenpotential für die werte Denkstube ohne Helm erledigt.

Das hat schon etwas mehr Hintergrund als der Werbespruch...

Maieule
25.04.2008, 16:20
Natürlich kann man das nicht schließen, habe wir doch keine Messwerte uber Beschleunigungskräfte beim Unfallhergang.
Was diese Erkenntis mit deinen vorherigen Betrachtungen zu tun hat, erschließt sich mir nicht so ganz.


@klappradl
Meine vorherigen Betrachtungen sollten deutlich machen, daß man aufgrund sichtbarer Verletzung oder Helmbeschädigungen nicht zwangsläufig auf die allgemeine Verletzungsschwere oder eine eventuell abgewendete Lebengefahr rückschließen kann.

Gruß


maieule

PolarSun
25.04.2008, 16:34
In dem Wissen, dass Radfahren nicht besonders gefährlich ist, Radfahren ohne Helm als verantwortungslos etc. hinzustellen, auch, oder nicht?

So ist es. Das ist einfach nur dumm. Leider betrifft das ja nicht nur solche Tour-Forums-Aufreger wie das Helmtragen, sondern noch ganz andere Bereiche mit öffentlichen Meinungen. Gründe werden oft gar nicht mehr hinterfragt und es werden nur Stimmungen aufgebaut, die dann vor allem den Meinungsmachern nützlich sind. Und wer oder was kann es sich bspw. erlauben sich dem Bildzeitungsmob entgegenzustellen?


Und um nichts anderes geht es mir in diesem Thread. Wenn Du lieber mit Helm als ohne fährst, ist das doch vollkommen ok, und das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis.

Leider sind nicht alle Helmfreunde so moderat eingestellt wie Du, und meine Beobachtung ist, dass die militanten Helmfreunde weitaus in der Überzahl sind. Wer das nicht glaubt, darf gerne mal eine RTF ohne Helm fahren. Die Anzahl der Missionare geht in die Hunderte, und ihre Argumente gehen den Weg des geringsten Widerstandes....

Man sollte dann halt dennoch nicht versuchen, mit den gleichen fragwürdigen Methoden den Aufbau einer Gegenstimmung zu erzeugen. Das ist natürlich einfacher gesagt als getan, denn gegenüber dem "RTF-Mob" fühlt man sich wohl genauso ohnmächtig wie am Stammtisch bei einem der geläufigen Stammtisch-Themen.

Aber schön zu sehen, daß es im TF noch nicht so weit ist, daß die Trolle die Kontrolle der Threads übernommen haben. Auch wenn wir sicherlich manchmal nicht weit entfernt vom Stammtischgeplauder sind, gibt es ja hin und wieder einen Lichtblick. ;)

Apropos Lichtblick, jetzt geh' ich aber wirklich laufen!

Cheers,
PolarSun

PolarSun
25.04.2008, 16:44
Sorry, ich sehe einen Qualitätsunterschied zwischen diesen Aussagen. Der Vorwurf, Radfahren ohne Helm sei zu gefährlich, man sei ein schlechtes Vorbild, man gehöre aus der Krankenkasse geworfen, taucht *sehr* oft auf.
Wer so was in den Raum stellt, muß sich die Gegenfrage gefallen lassen, warum er dann andere Tätigkeiten mit gleichem Gefahrenpotential für die werte Denkstube ohne Helm erledigt.

Das hat schon etwas mehr Hintergrund als der Werbespruch...

Diejenigen der Helmverfechter die wirklich so drauf sind, kannst Du das auch gerne fragen. Da hast Du sogar meine volle Unterstützung. Die, in diesem Falle berechtigte Frage, sollte nur nicht als Totschlagargument mißbraucht werden, um allen Helmträgern die angebliche Lächerlichkeit ihres Verhaltens vor Augen zu führen. Denn das wiederum hieße, ihrer Entscheidung mit ihren Gründen hierfür nicht den Respekt entgegenzubringen den man für sich selbst (und seine Entscheidungen) berechtigterweise einfordert.

rider
25.04.2008, 16:45
@klappradl
Meine vorherigen Betrachtungen sollten deutlich machen, daß man aufgrund sichtbarer Verletzung oder Helmbeschädigungen nicht zwangsläufig auf die allgemeine Verletzungsschwere oder eine eventuell abgewendete Lebengefahr rückschließen kann.

Gruß


maieule
Andererseits ist's halt so, dass bei einem Helm, der bei einem Sturz zerbröselt oder auch "bloss" sichbar kaputt gegangen ist, schon mit einer erheblichen Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass der Helm half, einen grösseren Schaden abzuwenden. Ob der Helm jetzt gleich den Unterschied zwischen tod und unverletzt bewirkte, darf man trotzdem bezweifeln.

KönigJohan
25.04.2008, 17:03
In dem Wissen, dass Radfahren nicht besonders gefährlich ist, Radfahren ohne Helm als verantwortungslos etc. hinzustellen, auch, oder nicht?

Und um nichts anderes geht es mir in diesem Thread. Wenn Du lieber mit Helm als ohne fährst, ist das doch vollkommen ok, und das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis.

Leider sind nicht alle Helmfreunde so moderat eingestellt wie Du, und meine Beobachtung ist, dass die militanten Helmfreunde weitaus in der Überzahl sind. Wer das nicht glaubt, darf gerne mal eine RTF ohne Helm fahren. Die Anzahl der Missionare geht in die Hunderte, und ihre Argumente gehen den Weg des geringsten Widerstandes....
oder im urlaub. ich zahle gutes geld für den aufenthalt in einem bikehotel, morgens trifft sich die gruppe, der königjohan als einziger von 20 leuten unbehelmt. kaum fassbar, was man sich dann für nen schmarrn anhören muß. es gipfelt dann in theorien wie z.b.:" wenn du jetzt verunglückst ist der arme, unterbezahlte radguide der dumme, der trägt schließlich die verantwortung"

das ist eben das schlimme: 20 erwachsene leute, durchschnittlich intelligent. und 19 von denen sind ausserstande, die meinung eines einzelnen bzw. dessen art, rad zu fahren, einfach mal zu ignorieren.

ich meine, ich geh ja auch nicht hin und halte denen nen vortrag, wie doof es ist, nen hlem zu tragen. einfach weil es mir egal ist, was andere machen.

fausto-coppi
25.04.2008, 17:11
Andererseits ist's halt so, dass bei einem Helm, der bei einem Sturz zerbröselt oder auch "bloss" sichbar kaputt gegangen ist, schon mit einer erheblichen Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass der Helm half, einen grösseren Schaden abzuwenden. Ob der Helm jetzt gleich den Unterschied zwischen tod und unverletzt bewirkte, darf man trotzdem bezweifeln.

Das darfst du gerne glauben, ich tu's nicht.

rider
25.04.2008, 17:17
Es ist klar, dass jeder alles ausgesprochen gerne glauben darf.
Das darfst du gerne glauben, ich tu's nicht.Aber was ist so besonders, dass man das hier eigens hinschreiben muss?

pebek
25.04.2008, 20:04
...
das ist eben das schlimme: 20 erwachsene leute, durchschnittlich intelligent. und 19 von denen sind ausserstande, die meinung eines einzelnen bzw. dessen art, rad zu fahren, einfach mal zu ignorieren.

...

Kann mir nicht vorstellen, dass 100% der Behelmten einen diesbezüglichen Kommentar abgeben.
Und schon ist die Schiene der Sachlichkeit, wie immer in Helmthreads, verlassen.

Tom
25.04.2008, 20:42
Andererseits ist's halt so, dass bei einem Helm, der bei einem Sturz zerbröselt oder auch "bloss" sichbar kaputt gegangen ist, schon mit einer erheblichen Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass der Helm half, einen grösseren Schaden abzuwenden. Ob der Helm jetzt gleich den Unterschied zwischen tod und unverletzt bewirkte, darf man trotzdem bezweifeln.

Ich ersetze mal "mit einer erheblichen Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann" durch das ehrlichere "ich glaube" und schließe die Frage an:



Es ist klar, dass jeder alles ausgesprochen gerne glauben darf.Aber was ist so besonders, dass man das hier eigens hinschreiben muss?

?

;)

Tom

Maieule
25.04.2008, 22:20
das ist weder gerichtsverwertbar noch forumsverwertbar. schon gar nicht hält es einer klugen maieule stand.

das war aber nicht die frage.

tatsache ist aber, dass eine wachsende anzahl von radlern den von maieule anvisierten "Eigenversuch mit dem eigenen Kopf" nicht machen wollen.
So betrachtet lasse ich mich von ihm auch gerne "wissenschaftstheoretisch" auslachen.

mfg:confused:
Ich lache Dich nicht aus und belehren wollte ich auch niemanden. Wenn ich den Eindruck erweckt haben sollte, bitte ich um Entschuldigung. Du hattest mich in einem früheren Post gebeten meine Erwägungen anzuführen. Dies habe ich, zumindest glaube ich dies, auf sachlichem Niveau getan. Ich habe niemanden zu einem "Eigenversuch mit dem eigenen Kopf" geraten. Aus dem vorherigen Post kannst Du entnehmen daß ich mit Helm fahre. Ob jemand mit oder ohne Helm fährt, sollte Ihm selbst überlassen werden.

Gruß


maieule

feinbein
25.04.2008, 22:43
wasn kinderkram das ganze hier...
dreht sich im kreis im x-ten fred

ich bin nur neidisch auf die kollegen ohne helm.
ich bin schon auf den kopf gefallen ohne helm und habe mir das helmtragen mühsam angwöhnt. wenn ich einen ohne helm sehe (einen, weil eine ohne helm sehe ich hier nie...) erinnere ich mich gelegentlich an diese tolle, freie gefühl von damals ... naja ... im rennen waren sturzringe pflicht, was hamm wir uns immer bedeppert angeglotzt am start mit den dingern am kopp...

ontopic: ich bin in den letzten 12 jahren dreimal gestürzt. einmal tauche ich in der statistik ohne helm auf, weil ich meinen schädel dem arzt zeigte. einmal fuhr ich mit helm und fiel aufs kinn - saublöd - für eine 10tel sekunde hätte ich auch einen integralhelm akzeptiert :ä. und einmal war der helm nachher gerissen, aber vielleicht war er auch schon vorher kaputt. will gar nicht wissen, wieviele mit einem kaputten helm fahren, ohne es zu bemerken.

ich trag helm. will nicht nochmal dusselig am asphalt aufsetzen.

einenhamwernoch: hab noch nie jemand auf seinen helm oder nichthelm angsprochen. bin aber schon von nichthelmern angesprochen worden, die immer damit prahlen, wie oft sie schon von der guardia civil angehalten wurden... jeder wie er's braucht.

Frauke
06.05.2008, 20:46
Verkehrsunfall mit verletztem Radfahrer
06.05.2008

Heute, Dienstag, 6. Mai 2008, um 14:15 Uhr, kollidierte auf der Sommeraustrasse, Höhe Parkplatz Otto’s AG, ein Personenwagen mit einem Radfahrer. Der Radfahrer kam zu Fall und zog sich Verletzungen zu. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Spital überführt.



Ein Radfahrer fuhr über die Sommeraustrasse abwärts in Richtung Rossbodenstrasse. Gleichzeitig fuhr eine Personenwagenlenkerin auf der Sommeraustrasse entgegen, mit der Absicht nach links in den Parkplatz der Otto’s AG abzubiegen. Bei diesem Abbiegemanöver übersah die Lenkerin, gemäss eigenen Aussagen, den Radfahrer. Dabei kam es zwischen dem Radfahrer und dem Personenwagen zur Kollision. Durch den Aufprall wurde der Radfahrer auf die Motorhaube eines in der Parkplatzausfahrt wartenden Fahrzeuges und von dort zu Boden geschleudert. Weil der Radfahrer einen Helm getragen hatte, wurde er nur leicht am Kopf verletzt. Am Fahrzeug entstand geringer Sachschaden.

Die schreiben ja auch nicht, dass die Motorhaube aus Eisen ist und eine Glashaube zerbrochensplittert wäre :ü

seep
07.05.2008, 08:19
Passend dazu hier eine Meldung mit Sachschaden trotz oben ohne:

Radfahrer kracht in Autoscheibe (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/sundern/2008/5/2/news-42955433/detail.html)


Sundern. Leicht verletzt wurde ein Radfahrer, der am Buchweg in eine Autoscheibe krachte.

Dort war der 30-Jährige mit seinem Mountainbike unterwegs, als er bergab fuhr und in den Schwemker Ring bog. Ein 66-jähriger Autofahrer fuhr den Schwemker Ring bergauf, um nach rechts in den Buchweg einzubiegen. Als der Pkw-Fahrer sich ca. 10 Meter vor der Einmündung zum Buchweg befand, kam ihm der Fahrradfahrer auf seiner Seite entgegen. Der Autofahrer versuchte nach links auszuweichen, doch der Radfahrer prallte dem Wagen auf der Beifahrerseite in die Frontscheibe, die zersprang und ca. 5 Zentimenter eingedrückt wurde.

zwanzich
07.05.2008, 10:02
Die schreiben ja auch nicht, dass die Motorhaube aus Eisen ist und eine Glashaube zerbrochensplittert wäre :ü

Nein sie schreiben, daß er verletzt wurde, weil er einen Helm trug.
Aber sie schreiben ja auch von einer Personenwagenlenkerin und einer Kollision zwischen Radfahrer und Personenwagen. :rolleyes:

seep
14.05.2008, 09:50
Ganz netter Artikel zum Thema Helmpflicht




Kopf hoch, Helm-Mut! (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/bochum/2008/5/13/news-45038734/detail.html)

Wie sinnvoll wäre eine Helmpflicht für Radfahrer? "Bloß nicht", sagt der ADFC, denn der Zwang würde viele Menschen vom Radfahren abhalten. Die Polizei rät zu Sicherheit statt Schönheit

... (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/bochum/2008/5/13/news-45038734/detail.html)

zwanzich
14.05.2008, 10:00
Ganz netter Artikel zum Thema Helmpflicht

"Ein Blick über die Grenze, nach Holland: "Hier sind Helme bei Radfahrern mega-out. Wenn ich dort mit Helm fahre, werde ich sofort als Tourist erkannt." Trotzdem sei dort das Risiko, bei einem Fahrradunfall zu sterben, noch geringer als in NRW."

Und warum wird hier nicht nachgehakt und nach Ursachen gefragt, aber dennoch eine Helmempfehlung resümiert?
Setzen, sechs.