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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Testet die Tour wirklich die Rahmen ?



Italiano
03.01.2009, 12:16
oder werden die Eigenschaften und Werte geschätzt ? Man schaue das Titelbild mit dem Simplon an wo der Syntacelenker völlig aus der Mitte steht wie kann man den so fahren und testen ? :confused:

OCLV
03.01.2009, 12:23
Die Steifigkeit wird schon gemessen und die Geometrie per Lasermessgerät "genau" ermittelt. Wie es mit dem Fahrverhalten aussieht weiß ich nicht.

Mr.Hyde
03.01.2009, 12:24
Die Steifigkeit wird schon gemessen und die Geometrie per Lasermessgerät "genau" ermittelt. Wie es mit dem Fahrverhalten aussieht weiß ich nicht.

Früher sind die die Räder mal auf einer Runde gefahren. Wie das aktuell ist weiß ich nicht, ich lese die Tour nicht mehr. Die Steifigkeitsmessungen sind leider nicht Praxisgerecht und daher nicht allzu brauchbar leider.

schnellZug
03.01.2009, 12:32
Wer zweifelt denn hier am Tour-Rennrad-Geschäftssinn? :krant:

Beast
03.01.2009, 12:37
Wer zweifelt denn hier am Tour-Rennrad-Geschäftssinn? :krant:

Alle? :D

Johan
03.01.2009, 13:47
Wenn ich mal in das Schwestermagazin Bike blicke, da werden die Räder tasächlich gefahren und das hat auch einen Einfluss auf die Bewertung. So sind zum Beispiel mehrere Top Hardtails auf einer Runde von zwei Profis gefahren und (ihre Zeit) gestoppt worden. Hat es meines Wissens in der Tour noch nie gegeben. Nicht, das ich jetzt rein subjektive Beurteilungen aller Marcel Wüst besser finde, aber eine Mischung wäre doch ganz gut. Ich meine was nützt mir das steifste, leichteste und komfortabelste Rad, wenn es sich fährt wie eine Karre Mist (damit ist jetzt kein bestimmtes gemeint).

OCLV
03.01.2009, 14:01
Dann wäre da Testurteil gespalten in 2 Teile:

1. messtechnisch: "das steifste, leichteste und komfortabelste Rad" das wir je gemessen haben
2. fahrtechnisch: " das beste Rad das ich je gefahren bin"

:Applaus:

Ich sage immer: der wahre Test findet auf der Straße statt. Wenn das Gefühl auf dem Bock nicht stimmt, kann es noch so steif oder leicht sein, es fährt sich wie eine volle Windel.

Speichennippel
03.01.2009, 14:45
In irgendeiner Tour-Ausgabe habe ich mal Bilder von meinem Rahmen entdeckt. Im Rahmentest tauchte das Rad aber nicht auf. Ich habe daraufhin bei der Tour angerufen und der freundliche Mitarbeiter dort gab mir die Werte durch. In der Zeitung war der Rahmen nicht, weil er zu spät da war, vermessen haben sie ihn dennoch. Da er nett lackiert war, haben sie ihn für die Bilder genommen.
Von daher glaube ich schon, dass die die Rahmen wirklich in den Messapparat einspannen.

Italiano
03.01.2009, 14:48
das ja aber schaut euch mal die montage an und die fahren damit laut titelbild ?

Pumare
03.01.2009, 14:56
Alle? :D

:ligtdubbe

schnellZug
03.01.2009, 17:10
Dann wäre da Testurteil gespalten in 2 Teile:

Ich sage immer: der wahre Test findet auf der Straße statt. Wenn das Gefühl auf dem Bock nicht stimmt, kann es noch so steif oder leicht sein, es fährt sich wie eine volle Windel.

Das bemerke ich jedes mal beim Ausdauertraining mit meiner Ridley Damocles Maschine. Kraftreserve im Kurbelpowern :Angel: habe ich dauernd mit diesem Rahmen. Andere markttaugliche "Geschosse" hingegen, die ich schon testen konnte, sind im wahrsten Sinne des Wortes - hinsichtlich des erwähnten Kriteriums - durchgefallen.

Brunolp12
03.01.2009, 17:20
die Photoshootings fürs Cover und manche Bilder zum Artikel werden vermutl. mit Modells gemacht.
Würde nicht denken, daß solche Aufnahmen wirklich während der Testfahrten entstehen (was es vllt. auch geben mag, aber was dann anders aussieht und dementsprechend beschriftet sein wird).

M*A*S*H
03.01.2009, 17:25
seitdem die Tour es geschafft hat 2 identische Kurbeln (Record/Fulcrum RS) völlig unterschiedlich zu bewerten zweifel ich extrem an sämtlichen Ergebnissen - die Tour scheint leider sehr Werbegesteuert zu bewerten.

gt550
03.01.2009, 17:33
seltsam ist, dass die Rahmennachgiebigkeit des Pavo im Tour-Carbonrahmentest Heft 3/08 wesentlich besser gemessen wurde(281N/mm) als aktuell(392N/mm).

Zur Benotung: Der Pavo ist mit Note 2,1 schlechter bewertet als der Pride in Heft 11/07: Note 1,9.

Und am Ende gewinnt ein Canyon...

haha sag ich nur.

Luke
03.01.2009, 17:57
"Tour" hat ja auch schon, ich glaube vor rund fünf Jahren, ein Test gemacht, bei dem die Rahmen eingepackt wurden und verschiedene unabhängige Fahrer haben dann die Rennräder, ohne zu wissen, was darunter für eine Marke mit welchem Material versteckt ist, getestet und ihr Urteil abgegeben. Damals ging es allerdings um den Komfort und Materialvergleich (Alu, Stahl, Carbon usw.).

Bei Tests auf diese Art kann die Beurteilung bezüglich Fahrverhalten objektiver nicht sein. Ich würde solche Test sehr begrüssen. Skier bei "www.worldskitest.com" werden auch so verglichen. Die fahren dort den ganzen Tag Skier, die allesamt schwarz sind. Mit einem Fragebogen muss jeder Ski bewertet werden.

baden_biker
03.01.2009, 17:58
seltsam ist, dass die Rahmennachgiebigkeit des Pavo im Tour-Carbonrahmentest Heft 3/08 wesentlich besser gemessen wurde(281N/mm) als aktuell(392N/mm).

Zur Benotung: Der Pavo ist mit Note 2,1 schlechter bewertet als der Pride in Heft 11/07: Note 1,9.

Und am Ende gewinnt ein Canyon...

haha sag ich nur.

Meinst du nicht, das ein Hersteller gegen gefälschte Messergebnisse juristisch vorgehen würde ? Dann wäre TOUR sicher nicht so lange auf dem Markt wie bisher.
Ich denke sogar, dass die Ergebnisse vor Veröffentlichung den Herstellern mitgeteilt werden und diese ggf. Einsicht in die Tests erhalten.

Hier ist mir wieder zu viel Verschwörungstheorie.

Ob man einen Test von 2ßß7 mit 200ß direkt vergleichen kann, ist auch wieder eine andere Sache. Die Messmethoden werden regelmäßig überarbeitet

Eine Vorrichtung, mit der Belastungstests gemacht werden hat TOUR/BIKe auf der Eurobike vorgeführt. Ich sage nur aua

baden_biker
03.01.2009, 18:01
"Skier bei "www.worldskitest.com" werden auch so verglichen. Die fahren dort den ganzen Tag Skier, die allesamt schwarz sind. Mit einem Fragebogen muss jeder Ski bewertet werden.

Wobei man eine Ski nie ganz unkenntlich machen kann, sönst müsste der Belag abgeklebt werden :D

Deshalb klebt DSV nur so weit ab, damit das Design nicht beeinflusst

OCLV
03.01.2009, 20:17
Ich denke sogar, dass die Ergebnisse vor Veröffentlichung den Herstellern mitgeteilt werden und diese ggf. Einsicht in die Tests erhalten.

Da denkst du leider falsch. ;)
Der Hersteller weiß bis zum Erscheinen der Zeitschrift nicht, welche Messwerte der Rahmen hat - es sei denn er lässt vorher den selben Rahmen schon vom Zedler testen. Und dann darf man gespannt sein, ob die Messwerte die selben sind. Ich jedenfalls bin schon auf die Februar-Ausgabe sehr gespannt. :D

BrechStange
03.01.2009, 21:38
. Die Messmethoden werden regelmäßig überarbeitet

Wozu dann Messungen :rolleyes: Wenn der Meterstab jedesmal einen anderen Maßstab hat :D

baden_biker
03.01.2009, 22:19
Da denkst du leider falsch. ;)
Der Hersteller weiß bis zum Erscheinen der Zeitschrift nicht, welche Messwerte der Rahmen hat - es sei denn er lässt vorher den selben Rahmen schon vom Zedler testen. Und dann darf man gespannt sein, ob die Messwerte die selben sind. Ich jedenfalls bin schon auf die Februar-Ausgabe sehr gespannt. :D

Ok, aber das bedeutet doch nicht, dass die TOUR die Messwerte nachträglich "korrigiert".
Das könnte doch eher bedeuten, dass die Hersteller die Rahmen, die zum Test gehen vorher selektieren.

Oder worauf wollt ihr hinaus?
Kann man die Zedler Ergebnisse nachlesen? Gibt es da markante Unterschiede zu den TOUR-Ergebnissen ?
Würden die Hersteller dann nicht gegen Tour vorgehen ?

OCLV
03.01.2009, 22:38
Nein, das hat ja auch keiner gesagt, dass die Tour da was an den gemessenen Werten ändert.
Und was die Selektion angeht: meist sind die Zeitpläne so eng gestrickt, dass es dafür keine Zeit gibt 3 Rahmen auszusuchen, die in ihren Eigenschaften optimal sind. Denn das heißt, dass man mehrere Rahmen vorher auf ihre Steifigkeit und das Gewicht testen lassen müsste und dann die besten raussucht. Das dauert mind. 2 Wochen, eher mehr. Die Zeit hat aber keiner wenn im Feb. schon die Zeitschrift erscheinen soll. Also gehen wohl im Großteil des Testfeldes je Hersteller 3 Serienrahmen dort hin.
Klar gibt es immer wieder so Dinge wie mit Simplon oder Haibike, aber das ist wohl eher die Ausnahme. I.d.R. ist es so, dass in der Serie eher verbessert wird, weil man merkt, dass hier und da noch was zu verbessern ist. Das machen alle so.

Nochmal: ich unterstelle der Tour nicht, dass Messwerte die sie bekommen/selbst gemessen haben verändern um einen gewissen Rahmen weiter nach vorne zu bringen.

gt550
04.01.2009, 10:04
Ich unterstelle keine Fälschung der Messwerte, sondern ich will darauf hinaus, dass man die Gewichtung verändert. (und auch die Testverfahren???, siehe Rahmennachgiebigkeitsmessung)
So erklären sich auch die Unterschiede in der Benotung z.B. bei den erwähnten Simplon-Rahmen, nämlich Pride besser als Pavo.

Ob da kommerzielle Gründe dahinterstehen mag jeder selbst beurteilen.

flattermann
04.01.2009, 10:22
Ich denke sogar, dass die Ergebnisse vor Veröffentlichung den Herstellern mitgeteilt werden und diese ggf. Einsicht in die Tests erhalten.

Keine Ahnung wie mit anderen / größeren Herstellern verfahren wird, aber ich habe vor Erscheinen des Tests keine Meßwerte erhalten oder auch nur eine Zeile des Berichts vorab gesehen. Und das ist auch gut so.

Grüße Ulrich

Clouseau
04.01.2009, 11:29
Wozu dann Messungen :rolleyes: Wenn der Meterstab jedesmal einen anderen Maßstab hat :D

Eine sehr gute Frage.

Würde ich auch gern mal wissen.

Biker68
04.01.2009, 11:49
I z.B. bei den erwähnten Simplon-Rahmen, nämlich Pride besser als Pavo.


Wenn man soviel auf Tests wert legt, dann ruf doch bei Simplon an, die werden dir schon Fachmänisch erklären warum das Pavo besser ist...

Ich Arbeite im Autohandel, und ich muss mich schon zusammen reissen wenn einer Winterreifen haben will und kommt dann mit son ADAC test :cancan:

Am liebsten würde ich mich dann mal eben :jump:
1) Fahren zu 80 % der Kunden nicht die selbe Reifengröße
2 ) Fahren zu 95 % der Kunden nicht das selbe Fahrzeug wie im Test
und 3. Die kunden haben ja schon die Hose voll wenns draußen Regnet, wie wollen die in die Grenzbereiche kommen wie dort getestet wird.

Und komisch, schlägt man dann wieder 4 andere Zeitungen auf dann steht der Reifen der in Zeitung A auf Platz eins war in Zeitung 2 auf Platz 4
und so weiter :blah::blah::blah:


Also, diese Test , sollen nur eine Hilfestellung geben...mehr nicht...
Der beste Test ist immer noch die Probefahrt kombiniert mit den Infos als Hilfestellung wirds schon passen...:Applaus:

Brunolp12
04.01.2009, 12:10
glaube, das hat auch was mit der Denkweise der Kunden zu tun:

viele ham son Halbwissen ausm Internet oder Testheften und denken deshalb, man kann Qualität grundsätzlich immer aus Tabellen, Spezifikationen und Messwerten lesen (ich kenn das auch ausm Notebook-Kaufberatungs-Sektor).

Bestellt wird dann am liebsten billigst im WWW - den Fachhändler, der einem das Ganze mal erklären oder demonstrieren würde, den braucht man vermeintlich nicht. Der wird ersetzt durch Foren, wo wieder andere Leute mit dem gleichen Halbwissen sich gegenseitig "beraten" (oder in ihrem Halbwissen bestärken ?).

Ich möchte jedenfalls nicht mit den Tour-Schreibern tauschen, die immer wieder über das -eigentlich gleiche- Thema schreiben müssen - der Leser fragt sich: ist das noch technischer Wandel, Korrektur der Betrachtungsweise (früher: Steifigkeit, jetzt plötzlich: Komfort) oder wie soll man das verstehen ? Ich lese diese Tests jedenfalls nicht, um alle Werte, Punkte und Tabellen nebeneinander zu legen.

Mount Ti
04.01.2009, 12:57
seitdem die Tour es geschafft hat 2 identische Kurbeln (Record/Fulcrum RS) völlig unterschiedlich zu bewerten zweifel ich extrem an sämtlichen Ergebnissen - die Tour scheint leider sehr Werbegesteuert zu bewerten.

Was kann die Tour dafür wenn man in China die Serienstreuung nicht im Griff hat? :hidesbehi

dirty
04.01.2009, 13:43
Wenn ich hier einige Postings so lese, besonders manche seltsame Aussagen wie Testkriterien Jahr für Jahr verändern oder Tour testet Räder nicht weil Lenker außer Mitte montiert usw. da glaube ich sind wieder einige dabei die Tour schlechtzureden.
Ich kann mir nicht vorstellen das die Testergebnisse Jahr für Jahr verändert werden, da die Messmethoden genormt sind. Außerdem gibt es eine ewige Bestenliste die immer wieder zum Vergleich hergenommen wird.
Ob die Räder gefahren werden kann ich nicht sagen glaube ich aber schon, da man allein für die Fotos fahrende Bikes benötigt. Einzig beim alljährlichem Rahmentest werden wohl keine Testfahrten unternommen.

OCLV
04.01.2009, 13:43
Wer hat denn gesagt, dass die Kurbeln gleich sind?
Die Fulcrum ist etwas anders geformt. Schau dir mal an der Außenseite den Bereich um den Wellenbereich an. Da hat die Fulcrum noch einen Wulst, den die Record nicht hat. Das Carbon-Marmormuster sieht bei der Fulcrum auch ein ganz klein wenig anders aus (ist bei Campa eher gestückelt, marmorierter). Also sind sie schonmal nicht mehr identisch...

Gruß Thomas

Clouseau
04.01.2009, 16:52
Ich kann mir nicht vorstellen das die Testergebnisse Jahr für Jahr verändert werden, da die Messmethoden genormt sind. Außerdem gibt es eine ewige Bestenliste die immer wieder zum Vergleich hergenommen wird.

*Mööööp*

Einspruch.

Wo soll die Messmethode genormt sein? Es gibt meines Wissens nach keine DIN oder ISO Norm wie ein Rahmen gemessen wird. Jeder Hersteller und wohl auch jedes Magazin kocht mehr oder wenig ein eigenes Süppchen wie und was gemessen wird.

Die ewige Bestenliste gibt es so ja auch nicht mehr. Ich erinnere mich das z.B. ein Klein Quantum Pro von anno dazumal z.B. ~98N/m Tretlagersteifigkeit hatte, die neueren Rahmen liegen von den reinen Messwerten doch deutlich darunter weil der Messaufbau geändert wurde und jetzt realitätsnäher sein soll.

Die Frage warum "dauernd" was am Messaufbau geändert werden muss ist doch berechtigt, oder?

Daito
04.01.2009, 17:11
Was kann die Tour dafür wenn man in China die Serienstreuung nicht im Griff hat? :hidesbehi

So provozierend die Aussage für manche hier ist, so (teilweise) wahr ist sie auch. Fernostprodukte stimmt. Serienstreuung bei so billiger Bauweise gut möglich. Aber die Kurbeln sind nicht gleich. Selbst wenn sie äußerlich gleich aussehen würden, hieße das ja noch lange nicht, dass die inneren Werte gleich sind.

Die Zahlen in den Tourtests stimmen meiner Meinung nach. Allerdings müsste man doch oft das Testverfahren in Frage stellen. Oft wird praxisfremd gemessen. Die Zahlen die da rauskommen kann man vergessen.

Warum Canyon immer vorne dabei ist, kann ich auch beantworten: Sie haben den Tourtestpark im eigenen Hause komplett nachgebaut, kennen das Bewertungssystem und können sehr gezielt Rahmen bauen lassen. Na, klingelts?

Cervélo
04.01.2009, 17:23
Ich denke mal, dass die Mehrheit der für die Tour arbeitenden Tester genauso Fahrradverrrück sind wie wir.

Wer würde es sich da nehmen lassen auch jedes Rad zu fahren, wenn man die Möglichkeit hat.

Das wird sicher auch von den persönlichen Vorlieben der Tester abhängen, wie ausgiebig jedes einzelne Rad getestet wird.
Höchst warscheinlich wird immer der Stift gezwungen die Canyons zu testen, so erklären sich auch die Ergebnisse :D
Aber das ist eine andere Geschichte...

baden_biker
04.01.2009, 18:58
Wenn man soviel auf Tests wert legt, dann ruf doch bei Simplon an, die werden dir schon Fachmänisch erklären warum das Pavo besser ist...

Ich Arbeite im Autohandel, und ich muss mich schon zusammen reissen wenn einer Winterreifen haben will und kommt dann mit son ADAC test :cancan:

Am liebsten würde ich mich dann mal eben :jump:
1) Fahren zu 80 % der Kunden nicht die selbe Reifengröße
2 ) Fahren zu 95 % der Kunden nicht das selbe Fahrzeug wie im Test
und 3. Die kunden haben ja schon die Hose voll wenns draußen Regnet, wie wollen die in die Grenzbereiche kommen wie dort getestet wird.

Und komisch, schlägt man dann wieder 4 andere Zeitungen auf dann steht der Reifen der in Zeitung A auf Platz eins war in Zeitung 2 auf Platz 4
und so weiter :blah::blah::blah:


Also, diese Test , sollen nur eine Hilfestellung geben...mehr nicht...
Der beste Test ist immer noch die Probefahrt kombiniert mit den Infos als Hilfestellung wirds schon passen...:Applaus:

Wenn du deine Kunden schon so schlecht machst, erzähle bitte noch, nach was sich der Kunde richten soll. Nach der Optik, dem Preis oder auf deine Erfahrung ? Wie sieht deine Beratung aus ?

Oder habt ihr einen Testparcour, auf dem man die Reifen auf jedem Automodell probefahren kann ?

Woher willst du wissen, dass die Leute bei Regen die Hose voll habe, das ist doch albern !
Und in den Grenzbereich kommt man doch nicht, weil man so ein toller Fahrer ist und regelmäßig mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs ist. Die Tests dienen doch der Verkehrssicherheit um z.B. Unfälle zu vermeiden, die zweifellos täglich vorkommen.

Letztendlich dienen diie Tests auch dazu, dass die Hersteller sich dem Wettbewerb stellen und weiterentwickeln anstatt dem Kunden ein Produkt anzubieten, dass nicht auf dem aktuellen technischen Stand ist.

Dass Tester nicht unfehlbar sind und nicht das gesamte Wissen der Menschheit besitzen, sollte aber jedem vernünfgit denkenden klar sein.
Nach meiner Erfahrung gibt es sowieso nicht DAS BESTE Produkt, sondern das Produkt, was den eigenen Bedürfnissen am ehesten entspricht.

flattermann
04.01.2009, 19:04
Ich denke mal, dass die Mehrheit der für die Tour arbeitenden Tester genauso Fahrradverrrück sind wie wir.

Nachdem ich drei der Redakteure kennen lernen konnte und wir uns viele Stunden nur über Räder unterhalten haben, kann ich das nur bestätigen. Die sind wirklich rennradbegeistert und -verrückt im positiven Sinne.

Grüße Ulrich

OCLV
04.01.2009, 19:26
Nach meiner Erfahrung gibt es sowieso nicht DAS BESTE Produkt, sondern das Produkt, was den eigenen Bedürfnissen am ehesten entspricht.

Doch gibt es!



Es heißt Campagnolo! ;)

medias
04.01.2009, 19:28
Doch gibt es!



Es heißt Campagnolo! ;)

Aber nur weil es nicht besseres gibt.:ä

baden_biker
04.01.2009, 19:31
Doch gibt es!



Es heißt Campagnolo! ;)

Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel :)
Und trotzdem fahr ich Shimano:tongue::tongue:

victim of fate
04.01.2009, 19:43
Das Canyon seine Räder immer auf das ausrichtet, was die Tour gerade am höchsten bewertet ist rech offensichtlich.
Aber einnerseits wird hier der Vorwurf laut, dass es unnöttig sei, ständig die Testkriterien und Messweisen zu ändern, andererseits heißt es immer, dass die Tests realitätsfern sein. Wenn sie bei der Tour die Tests nie abändern werden die nicht realitätsnäher werden, oder?
Kann mir mal einer sagen, warum die Tests eigentlich so realitätsfern sein sollen?

OCLV
04.01.2009, 19:46
Es geht (zumindest mir) nicht um die Testmethoden, die realitätsfern sind sondern um die Schlüsse die daraus gezogen werden.
Wer braucht denn schon wirklich eine Lenkkopfsteifigkeit von 100 Nm/° oder mehr?

martl
04.01.2009, 19:46
Wenn man soviel auf Tests wert legt, dann ruf doch bei Simplon an, die werden dir schon Fachmänisch erklären warum das Pavo besser ist...

Ich Arbeite im Autohandel, und ich muss mich schon zusammen reissen wenn einer Winterreifen haben will und kommt dann mit son ADAC test :cancan:

Ja ja, Kunden sind schon eine lästige Unterbrechung eines geruhsamen Arbeitstagsablaufs. Lustig, dass Du Autoreifen nennst, gerade da hatten ich und meine Kollegen schon interessante Erlebnisse (Das Fachpersonal ist zB regelmäßig nicht nur damit überfordert, Herstellerangaben zu lesen, und so die passenden (und sogar zugelassenen :eek:) Winterreifen für gängige Modelle (Audi etc.) zu bestellen, sondern offensichtlich sogar nicht in der Lage, die Sommerreifen so aufzuräumen, dass sie im Frühjahr in endlicher Zeit wiedergefunden werden können. :respekt:)
Aber auch in anderen Sparten des KfZ-Handwerks sind mir schon lustige Dinge passiert
(zB:
Problem: Bremsenwarnlampe leuchtet immer wieder
Lösung: Abziehen der Stromversorgung für die Bremsenwarnlampe)

Alles in allem bin ich kein übermäßig großer Fan der Tour-Tests, aber dass sie mit mehr Sorgfalt und Enthusiasmus für die Sache durchgeführt werden als der durchschnittliche kleine KfZ-Service, da bin ich mir sehr sicher.

marathonisti
04.01.2009, 19:52
Das Canyon seine Räder immer auf das ausrichtet, was die Tour gerade am höchsten bewertet ist rech offensichtlich.
Aber einnerseits wird hier der Vorwurf laut, dass es unnöttig sei, ständig die Testkriterien und Messweisen zu ändern, andererseits heißt es immer, dass die Tests realitätsfern sein. Wenn sie bei der Tour die Tests nie abändern werden die nicht realitätsnäher werden, oder?
Kann mir mal einer sagen, warum die Tests eigentlich so realitätsfern sein sollen?

Na ja so ein Rahmendesign braucht schon ca.12 Monate Vorlauf ,da aber die Tour ihre Testkriterien dauernd ändert weiß doch niemand auf welche Kriterien sie beim Test besonders wertlegen:D

obisk
04.01.2009, 20:09
glaube, das hat auch was mit der Denkweise der Kunden zu tun:

viele ham son Halbwissen ausm Internet oder Testheften und denken deshalb, man kann Qualität grundsätzlich immer aus Tabellen, Spezifikationen und Messwerten lesen (ich kenn das auch ausm Notebook-Kaufberatungs-Sektor).



JA SO IST DAS!!!

Leider sind wir hier im www und leider testet die Tour auch, damit wieder die Auflage groß genug ist... Das ist doch auch nötig, sonst könnten die Tourmitarbeiter nicht leben.

Allerdings stört mich persönlich, dass einige Firmen durch diese Messungen und Werte ihre Rahemn optimieren um vorne zu liegen. Canyon gehört da zu denen die es am besten schaffen. Seltsamer Weise (oder gar nicht so überraschend) liegt ja bei der Tour ab und zu ein richtiges Werbeheft für Canyon bei, weil anscheinend die Messwerte nicht überzeugen -- oder doch?
Oder ist die Aussage verdreht? Überzeugt das Werbeheft die Messeinrichtungen?

Da sollte sich jeder ein eigenes Bild machen.
Übrigens ist es doch auch ein quatsch den Quotienten aus Rahmengewicht zur Steifigkeit zu bilden. Im Fahrbetrieb (Praxis) sitzen wir auf dem Bock und haben ein Gesamtgewicht. Das müsste dann in Relation zur Steifigkeit gesehen werden. Oder noch besser zur FESTIGKEIT des Rahmens!

Einige Hersteller machen mit den Faserbezeichungen Reklame! da gibt es die 1k-Faser oder die 3K-Faser. Die sollten uns einmal verraten worin der Unterschied besteht. Meines Wissens sind die Qualitätsunterschiede damit überhaupt nicht gemeint; es wird aber suggeriert!
Das Gleiche gilt für die UD-Optik und ich sage bewusst Optik!
UD wird steifer! Aber nur in der Faserrichtung!!! UND wie ist diese Richtung an den verschiedenen Stellen im Rahmen:heulend:? Sehr unterschiedlich und vorallem auch abhängig vom Trittstil u.s.w.:)
Fest steht das UD-Gewebe (eigentlich kein Gewebe) billiger in der Herstellung ist, da es sehr aufwendig ist Carbonfasern in ein sauberes Gewebe zu verweben!!!

Häufig sehen wir "billigere Rahmen" bei Herstellern, die sich dann im Gewicht und der Faser kaum unterscheiden aber vermutl. die festeren und robusteren Rahmen sind.

obisk
04.01.2009, 20:15
Es geht (zumindest mir) nicht um die Testmethoden, die realitätsfern sind sondern um die Schlüsse die daraus gezogen werden.
Wer braucht denn schon wirklich eine Lenkkopfsteifigkeit von 100 Nm/° oder mehr?

Ja genau! Wozu brauchen wir ein Bike mit 5kg!
Ich möchte auf einer Abfahrt unten ankommen!:)
Beim Anstieg spielen bei mir 30 Sekunden auch keine Rolle!:drinken2:
Mein Rad muss nicht nur eine Saison oder eine Rundfahrt halten!:quaeldich

Dass wir früher mit Stahlrahmen überhaupt fahren konnten? Und das mache ich ab und zu immer noch mit immer wieder überraschendem Fahrgefühl und Steifigkeit im Vergleich zu Carbon und Alu.:D

baden_biker
04.01.2009, 20:22
Es geht (zumindest mir) nicht um die Testmethoden, die realitätsfern sind sondern um die Schlüsse die daraus gezogen werden.
Wer braucht denn schon wirklich eine Lenkkopfsteifigkeit von 100 Nm/° oder mehr?

Ich muss gestehen, das ich die TOUR mal wieder nur am Kiosk durchgeblättert habe.

Wenn ich nicht irre, wurde die Lenkkopfsteifigkeit von 100 Nm/° als Obergrenze für die Punktevergabe herangezogen. Red Bull hatte eine höhere Steifigkeit, dafür aber keine zusätzlichen Punkte bekommen.

martl
04.01.2009, 20:26
JA SO IST DAS!!!

Leider sind wir hier im www und leider testet die Tour auch, damit wieder die Auflage groß genug ist... Das ist doch auch nötig, sonst könnten die Tourmitarbeiter nicht leben.

Ja, die "Tour" will Zeitungen verkaufen. Überrascht?


Allerdings stört mich persönlich, dass einige Firmen durch diese Messungen und Werte ihre Rahemn optimieren um vorne zu liegen. Canyon gehört da zu denen die es am besten schaffen. Seltsamer Weise (oder gar nicht so überraschend) liegt ja bei der Tour ab und zu ein richtiges Werbeheft für Canyon bei, weil anscheinend die Messwerte nicht überzeugen -- oder doch?
Oder ist die Aussage verdreht? Überzeugt das Werbeheft die Messeinrichtungen?

Die Tour hat eine gwisse Meinungsführerschaft, richtig. Dass manche Hersteller ihre Produkte so designen, dass sie bei Tour-Tests gut abschneiden, ist halt der Markt. Sinnlos, sich drüber aufzuregen.


Da sollte sich jeder ein eigenes Bild machen.
Übrigens ist es doch auch ein quatsch den Quotienten aus Rahmengewicht zur Steifigkeit zu bilden. Im Fahrbetrieb (Praxis) sitzen wir auf dem Bock und haben ein Gesamtgewicht.

Hä? Willst Du den Quotienten Steifigkeit/Gesamtgewicht(obisk)?


Einige Hersteller machen mit den Faserbezeichungen Reklame!
Fürs Marketing-Bla Bla der Hersteller kann die Tour nicht auch noch die Verantwortung übernehmen.

baden_biker
04.01.2009, 20:30
Canyon gehört da zu denen die es am besten schaffen. Seltsamer Weise (oder gar nicht so überraschend) liegt ja bei der Tour ab und zu ein richtiges Werbeheft für Canyon bei, weil anscheinend die Messwerte nicht überzeugen -- oder doch?
Oder ist die Aussage verdreht? Überzeugt das Werbeheft die Messeinrichtungen?

Da sollte sich jeder ein eigenes Bild machen.


Ich finde es unfair solche unbewiesenen Behauptungen zu verbreiten.

Soll Canyon seine Werbehefte in der BRIGITTE beilegen.

Liest du eigentlich auch die Tour-Berichte? Ich habe den Test 3/08 vor mir liegen. Darin wird doch hingewiesen, für was der STW-Wert zu gebrauchen ist und was vom Leser oft mißverstanden wird.
Du gehörst wohl zu denen, die ihn mißverstehen (wollen)

Mr.Hyde
04.01.2009, 20:35
Das Canyon bei der tour weit vorne ist, ist doch nicht verwunderlich. Die optimieren ihre Rahmen explizit auf die tour-Tests hin, und das mit beträchtlichem Aufwand. Es wird nicht viele Hersteller geben, die ähnlich viel Aufwand um ihre Rahmen treiben, und von denen werden auch nicht alle ihre Rahmen auf die Tests eben dieses Magazins zuschneiden. Also ist doch nur die logische Konsequenz, dass Canyon in der tour recht weit vorne ist, oder?

baden_biker
04.01.2009, 20:51
Es gibt Hersteller, die verkaufen über Testergebnisse und Preis, andere wiederum über Emotionen/Design.

Jeder sucht seine Niesche und Alleinstellungsmerkmal.

Nun regen sich natürlich immer die auf, die nach Emotion/Design gekauft haben und dafür viel Geld ausgegeben haben, weil sie dann doch auf die Tests schielen und feststellen, dass ein Versender bessere Noten bekommen hat, als ein Traditionsunternehmen. Sowas darf doch nicht sein, heul. Da muss es eine Verschwörung geben. Mein Rad ist doch das Beste.:heulend::heulend:

Sorry, nicht böse sein, muss auch mal provozieren :)

medias
04.01.2009, 21:01
Da es heute keine Grottenschlechte Rahmen mehr gibt, darf man ruhig rein nach Emmos kaufen.
Nach Test halt wer will.

Brunolp12
04.01.2009, 21:22
heute keine Grottenschlechte Rahmen mehr gibt
und das könnte sogar das Resultat der Tests aus Magazinen sein


Es geht (zumindest mir) nicht um die Testmethoden, die realitätsfern sind sondern um die Schlüsse die daraus gezogen werden.
Wer braucht denn schon wirklich eine Lenkkopfsteifigkeit von 100 Nm/° oder mehr?
soviel ich mich erinnere hat die Tour irgendwann (die damalige Konkurrenzzeitschrift war seinerzeit etwas schneller) umdefiniert:
"Eine Steifigkeit von x ist das maximal sinnvolle, wie weit darüber der Wert liegt, das ist nicht wichtig. Stattdessen könnte man mehr auf Komfort/Dämpfung achten." (und das wurde ja dann auch gemacht)

baden_biker
04.01.2009, 21:24
Da es heute keine Grottenschlechte Rahmen mehr gibt, darf man ruhig rein nach Emmos kaufen.
Nach Test halt wer will.

Richtig, daher verstehe ich ja die Aufregung über die Tests nicht.

bebop
04.01.2009, 21:42
Wie schon geschrieben wurde, die Menschheit liebt Vergleiche, an denen sie sich orientieren kann, gerade, wenn man von einer Sache wenig/nichts versteht. Der Vater kauft dem Sohn den Akkubohrschrauber, liest vorher Stiftung Warentest, und kauft das bestbewertete Modell. Jeder ist glücklich. Das man die Schrauben mit allen anderen genauso gut hätte festziehen können, dabei aber nicht Umwelt, Geräuschentwicklung etc bemerkt, weil es einem nicht wichtig ist, spielt keine Rolle.


Aufs Fahrrad übertragen: die modernen Rahmen sind alle super, einer wie der andere, Darum müssen objektive Kriterien für den Vergleich geschaffen werden. Ob das irgendjemand auf der Strasse merkt, oder ob da Image/Werbung/Erwartung auch eine Rolle spielen, sei dahingestellt. Man muss sich nur ímmer klar machen, daß der Steifigkeitswert keine direkt "erfahrbare" Größe ist, eher etwas fiktives, so wie der Hubraum beim Quartett. Zahlenfetischisten wie ich lesen so etwas dann, glauben es, und bringen es immer mal wieder an, wenn ein guter Freund sich ein neues Radel holen möchte.

Im Grunde hätte man wahrscheinlich auf jedem der im letzen Jahr getesteten Carbon-Rahmen die Tour vor 10 Jahren gewinnen können.

Sicher haben alle Rahmen Steifigkeitsreserven, die kein Mensch braucht. Das macht denke ich in der Summe (es wird ja immer von Komfort geredet) weniger aus als Luftdruck in den Reifen, Sattelstüzen, Lenkerband, etc).

Wenn z.B. Canyon die Rahmen gemäß den Tourkriterien optimiert - sollen sie doch. Dadurch werden die Räder nicht schlechter als die anderen, evtl. auch nicht besser. Sie sind aber - wie die meisten modernen Carbonrahmen - immer noch fantastische Sportgeräte, die für die allermeisten Hobby - evtl. sogar Profifahrer vollkommen ausreichen. Dem Profi ists eh egal solange es nicht gefährlich ist, dann fährt er es halt, wenns der Sponsor hinstellt. Egal was draufsteht.;)

Daito
04.01.2009, 21:49
Kann mir mal einer sagen, warum die Tests eigentlich so realitätsfern sein sollen?

Ist dein Steuerrohr beim Fahren mittig abgestützt?

martl
04.01.2009, 22:02
Stattdessen könnte man mehr auf Komfort/Dämpfung achten." (und das wurde ja dann auch gemacht)
Das ist auch der Grund, warum ich den Tourtests skeptisch gegenüberstehe. Einen auf Wissenschaftlich machen, aber mit dem grundlegenden Prinzip von in Reihe geschalteten Federn haben sie noch ein Problem...

baden_biker
04.01.2009, 22:11
Das ist auch der Grund, warum ich den Tourtests skeptisch gegenüberstehe. Einen auf Wissenschaftlich machen, aber mit dem grundlegenden Prinzip von in Reihe geschalteten Federn haben sie noch ein Problem...

Erzähl mal mehr

martl
04.01.2009, 22:16
Ganz einfach, wenn wir vom Komfort eines Fahrrades reden, reden wir -technisch gesehen- von in Reihe geschalteten Federn, repräsentiert von Reifen (ein nicht allzu hart mit Luft gefüllter Gummischlauch), Laufrad, Rahmen, Sattelstütze, Sattel, Gabel, Vorbau, Lenker und Lenkerband. In der Kette ist der Rahmen das Element mit der größten Härte.
Wenn in so einer Reihenschaltung von Federn eine der Federn eine Größenordnung weicher ist als der Rest, bestimmt ihre Federkonstante die Konstante des ganzen Systems. Stell Dir eine schwere LKW-Spiralfeder vor, an der ein Gummiband hängt. Zieh am Gummiband, was bewegt sich mehr, das Band oder die Spiralfeder?

Insofern ist eine "Komfortbetrachtung" eines Fahrradrahmens in Diamantform absoluter Käse, weil jder Pumpenstoß mehr oder weniger im Reifen eine oder zwei Größenordnungen mehr Effekt hat. da kann Specialized noch so hübsche Plastikteilchen in die Hinterbaustreben praktizieren, und die Touren noch so hübsche Meßaufbauten basteln.
(Mittlerweile messen sie ja wenigstens Gabel und Stütze mit, was schon mal in die richtige Richtung geht, ich traue mich allerdings zu behaupten, dass die beiden "Zusatzkomponenten" das Ergebnis mehr beeinflussen als der Rahmen selber - steck Stütze und Gabel des Testbesten in den testschlechtesten Rahmen, und Du hast einen neuen Testsieger in der Komfortwertung).

baden_biker
04.01.2009, 23:17
Ganz einfach, wenn wir vom Komfort eines Fahrrades reden, reden wir -technisch gesehen- von in Reihe geschalteten Federn, repräsentiert von Reifen (ein nicht allzu hart mit Luft gefüllter Gummischlauch), Laufrad, Rahmen, Sattelstütze, Sattel, Gabel, Vorbau, Lenker und Lenkerband. In der Kette ist der Rahmen das Element mit der größten Härte.
In einer Reihenschaltung von Federn bestimmt die Federkonstante der weichsten Feder die Konstante des ganzen Systems. Stell Dir eine schwere LKW-Spiralfeder vor, an der ein Gummiband hängt. Zieh am Gummiband, was bewegt sich mehr, das Band oder die Spiralfeder?

Insofern ist eine "Komfortbetrachtung" eines Fahrradrahmens in Diamantform absoluter Käse, weil jder Pumpenstoß mehr oder weniger im Reifen eine oder zwei Größenordnungen mehr Effekt hat. da kann Specialized noch so hübsche Plastikteilchen in die Hinterbaustreben praktizieren, und die Touren noch so hübsche Meßaufbauten basteln.
(Mittlerweile messen sie ja wenigstens Gabel und Stütze mit, was schon mal in die richtige Richtung geht, ich traue mich allerdings zu behaupten, dass die beiden "Zusatzkomponenten" das Ergebnis mehr beeinflussen als der Rahmen selber - steck Stütze und Gabel des Testbesten in den testschlechtesten Rahmen, und Du hast einen neuen Testsieger in der Komfortwertung).

Vielen Dank, habe ich verstanden.

Ich habe mir auch schon überlegt, ob Tour/Bike die Sattelstützen nicht mal unabhängig vom Rahmen auf Komfort messen sollte, um die Effekte von Rahmen und Stütze transparenter zu machen.
Die Bike gibt bei Hardtails mittlerweile auch die Federwege des Hinterbaus an, aber nur als Kombi aus Rahmen/Sattelstütze. Bei z.B. 100mm dürfte der Effekt des Rahmens nicht sehr hoch sein.

flattermann
04.01.2009, 23:55
Insofern ist eine "Komfortbetrachtung" eines Fahrradrahmens in Diamantform absoluter Käse, weil jder Pumpenstoß mehr oder weniger im Reifen eine oder zwei Größenordnungen mehr Effekt hat. da kann Specialized noch so hübsche Plastikteilchen in die Hinterbaustreben praktizieren, und die Touren noch so hübsche Meßaufbauten basteln.
(Mittlerweile messen sie ja wenigstens Gabel und Stütze mit, was schon mal in die richtige Richtung geht, ich traue mich allerdings zu behaupten, dass die beiden "Zusatzkomponenten" das Ergebnis mehr beeinflussen als der Rahmen selber - steck Stütze und Gabel des Testbesten in den testschlechtesten Rahmen, und Du hast einen neuen Testsieger in der Komfortwertung).

Du unterschätzt die Tour-Techniker, wenn Du annimmst, dass sie diesen Zusammenhang nicht kennen.
Aber was sollen sie machen?
Den Komfort des Rahmens nicht testen?
Dann schreien wieder alle Leser auf, dass es bei den Tests nur um Steifigkeit und Gewicht geht.
Den Komfort mit Referenzkomponenten messen?
Wenn bei allen Messungen z.B. der gleiche Sattel benutzt wird, kann man ihn auch gleich weg lassen. Der Zusammenhang mit der Sattelstütze ist deswegen sinnvoller zu messen, weil der Rahmen ja eigentlich den Sattelstützendurchmesser vorgibt (wenn keine shims benutzt werden).

Ich denke Jeder sollte sich im Klaren sein, dass Labormesswerte die Realität nicht eins zu eins darstellen können. Selbst höchst aufwändige Messfahrten auf einer real gefahrenen Referenzstrecke würden nur einen Teil der ganzen Wahrheit abbilden können und nebenbei den Preis des Heftes enorm in die Höhe treiben.
Auf Messungen ganz zu verzichten, hieße aber, sich (noch mehr) dem Vorwurf der Manipulierbarkeit / Bestechlichkeit auszusetzen.
Wer die Berichte (und besonders den aktuellen Test der Stahlrahmen) aufmerksam liest, kann doch feststellen, dass auch für die Tester die Messwerte nicht alles bedeuten. Ich empfehle einfach mal auf Seite 21 die letzten 14 Zeilen der Einleitung zum "Test Stahlrahmen" von Manuel Jekel zu lesen.

Grüße Ulrich

flattermann
05.01.2009, 00:19
Ich habe mir auch schon überlegt, ob Tour/Bike die Sattelstützen nicht mal unabhängig vom Rahmen auf Komfort messen sollte


Das hätte auch nur wenig Aussagekraft, da Durchmesser, Wandstärke und "Kragarmlänge" verschieden ausfallen können. Bzw. einzelne Parameter der Sattelstütze in Abhängigkeit von den anderen Parametern entworfen sein können.

Als Beispiel: Bei zwei Sattelstützen vom gleichen Typ jedoch mit verschiedenen Längen (für klassischen Rahmen und für Sloping-Rahmen)und gleichem Stützendurchmesser kann es sein, dass die Wandstärke bei der längeren Stütze angehoben wurde. Das wäre technisch durchaus sinnvoll. Bei einem Test, der den Durchmesser und die Kragarmlänge als feste Vorgabe hat, würde diese Stütze hinsichtlich Komfort schlechter abschneiden, obwohl sie in der tatsächlichen Einbausituation evtl. mehr Komfort hat.
Genauso wenig aussagekräftig wäre ein Test, der vorgibt, die Stütze bei der vom Hersteller vorgeschriebenen Minimaleinstecklänge zu testen.

Grüße Ulrich

Brunolp12
05.01.2009, 09:05
Ganz einfach, wenn wir vom Komfort eines Fahrrades reden, reden wir -technisch gesehen- von in Reihe geschalteten Federn, repräsentiert von Reifen (ein nicht allzu hart mit Luft gefüllter Gummischlauch), Laufrad, Rahmen, Sattelstütze, Sattel, Gabel, Vorbau, Lenker und Lenkerband. In der Kette ist der Rahmen das Element mit der größten Härte.
Wenn in so einer Reihenschaltung von Federn eine der Federn eine Größenordnung weicher ist als der Rest, bestimmt ihre Federkonstante die Konstante des ganzen Systems. Stell Dir eine schwere LKW-Spiralfeder vor, an der ein Gummiband hängt. Zieh am Gummiband, was bewegt sich mehr, das Band oder die Spiralfeder?
Insofern ist eine "Komfortbetrachtung" eines Fahrradrahmens in Diamantform absoluter Käse, weil jder Pumpenstoß mehr oder weniger im Reifen eine oder zwei Größenordnungen mehr Effekt hat. da kann Specialized noch so hübsche Plastikteilchen in die Hinterbaustreben praktizieren, und die Touren noch so hübsche Meßaufbauten basteln.
dann ist bei PKWs die Betrachtung des Komforts eines Fahrwerks aber auch "absoluter Käse", solange die Passagiere in gepolsterten Sitzen Platz nehmen.

Wie man solche Vergleiche bewertet, das bleibt eben jedem selbst überlassen. Warum viele das so stark gewichten, dazu hab ich oben ja schon meine Theorien ausgebreitet.

martl
05.01.2009, 09:14
Du unterschätzt die Tour-Techniker, wenn Du annimmst, dass sie diesen Zusammenhang nicht kennen.
Aber was sollen sie machen?
Den Komfort des Rahmens nicht testen?
Dann schreien wieder alle Leser auf, dass es bei den Tests nur um Steifigkeit und Gewicht geht.

Wenn sie den Zusammenhang kennen, verbergen sie's ganz gut, muß man sagen. Man könnte doch ganz einfach schreiben, wie's ist: Der Rahmen hat keinen spürbaren Einfluß auf den Komfort des gesamten Rades, auf das Paket kommt es an, und 1bar weniger im Reifen machen mehr Unterschied aus im Fahreindruck als der Unterschied zwischen dem härtesten und dem weichsten getesteten Rahmen.
Stattdessen werden aber lustige Komfortwertungen geführt. Was soll der Käse, wir schreiben der Kundschaft nach dem Mund?
Wenn sich eine Zeitschrift gerne im Glanze ihrer objektiven, aufwendigen Tests sonnt, sollte sie Mythen hinterfragen, nicht welche erzeugen.


Den Komfort mit Referenzkomponenten messen?
Wenn bei allen Messungen z.B. der gleiche Sattel benutzt wird, kann man ihn auch gleich weg lassen. Der Zusammenhang mit der Sattelstütze ist deswegen sinnvoller zu messen, weil der Rahmen ja eigentlich den Sattelstützendurchmesser vorgibt (wenn keine shims benutzt werden).

Das mit den Referenzkomponenten wäre eine Möglichkeit. Ich schreibe der Sattelstütze die entscheidende Rolle beim subjektiven Komforteindruck zu, und da kommen wir zum nächsten Punkt, weil, je länger das Ding aus dem Rahmen raussteht, desto besser wird sie federn. Also wieder rahmenabhängig, wenn auch indirekt, und natürlich auch Fahrerabhängig.

Man könnte sich auch fragen, ob die ganze Komfortdiskussion nicht über ihre Bedeutung hin aufgebläht wird (erinnert mich an die Hexenjagd gegen Carbonfelgen, um ehrlich zu sein). Muß ein Rennrad komfortabel sein? Oder andersrum gefragt, ist ein Rennrad, dass nach div. Tests als unkofortabel gilt, nicht trotzdem hervorragend langstreckentauglich? Meine +200km-Ritte habe ich alle auf dicken Aluteilen, in der Regel noch mit Shamals, zurückgelegt... meßtechnisch eigentlich unmöglich :D

martl
05.01.2009, 09:24
dann ist bei PKWs die Betrachtung des Komforts eines Fahrwerks aber auch "absoluter Käse", solange die Passagiere in gepolsterten Sitzen Platz nehmen.

Die Analogie passt nicht, wenn man die verfügbaren Federwege und die Massenverhältnisse in Betracht zieht. Hätte ein Autofahrwerk einen Federweg von 2-3% des Federwegs der Sitze, und das ganze Auto eine Masse von 1/10 des Insassengewichts, könnten wir tatsächlich nur die Sitzpolsterung betrachten.

mgabri
05.01.2009, 11:36
Was soll der Käse, wir schreiben der Kundschaft nach dem Mund?
Kurz zusammengafasst, ja. Wer nach Tests kauft *will* lesen daß sein Wunschrahmen besser ist als der der Konkurrenz. Selber mal ein paar runden drehen und sich selber eine Meinung zu bilden ist nicht angesagt. Deshalb schöne Tabellen, Zahlen und Sternchen.

baden_biker
05.01.2009, 13:02
Kurz zusammengafasst, ja. Wer nach Tests kauft *will* lesen daß sein Wunschrahmen besser ist als der der Konkurrenz. Selber mal ein paar runden drehen und sich selber eine Meinung zu bilden ist nicht angesagt. Deshalb schöne Tabellen, Zahlen und Sternchen.

Und was ist jetzt die Schlussfolgerung aus allem:

Soll die Tour keine Rahmen mehr testen?
- Komfort wird hier als unrelevant erachtet
- Lenkkopfsteifigkeitstest wurde hier kritisiert, weil überbewertet
- Dann wird die Bewertung der Tretlagersteifigkeit kritisiert, weil der Mensch in den letzten Jahren doch nicht stärker geworden ist
- STW-Wert ist sowieso Quatsch
- Gewichtsangaben sind sowieso nur was für Leichtbauer und wird eh von den Herstellern angegeben
- Lackqualität: unwichtig, hauptsache der Rahmen sieht gut aus und der Markenname stimmt
- Wer eine Bedienungsanleitung benötigt, sollte sowieso lieber das Rad zur Werkstatt bringen.
- Und sowieso alles nur Betrug

Wundert mich warum die Kritiker die Tests überhaupt lesen, wenn die so unwichtig oder falsch sind. Die Tour ist doch keine Pflichtlektüre.

IMHO ist die größere Fehlerquelle beim Leser und nicht beim Test.

Italiano
05.01.2009, 13:07
ich wollte eigentlich über das bild mit dem lenker aus der mitte was hören :D

Beast
05.01.2009, 13:18
Ich denke sogar, dass die Ergebnisse vor Veröffentlichung den Herstellern mitgeteilt werden und diese ggf. Einsicht in die Tests erhalten.



Nö.

http://forum.tour-magazin.de/showpost.php?p=2208320&postcount=268

;)

medias
05.01.2009, 13:26
Der Anfänger kann den Test nicht interpretieren, der Könner braucht ihn nicht.
Was machen wir nun?

marathonisti
05.01.2009, 13:27
Nö.

http://forum.tour-magazin.de/showpost.php?p=2208320&postcount=268

;)

Wenn ich meinen Rahmen vorher bei http://www.zedler.de/ testen lasse was ich ja genau was mich beim Tourtest dann herauskommt :D

baden_biker
05.01.2009, 13:30
Nö.

http://forum.tour-magazin.de/showpost.php?p=2208320&postcount=268

;)

Danke, wurde nun zum 3.mal aufgeklärt

fausto-coppi
05.01.2009, 13:39
Der Anfänger kann den Test nicht interpretieren, der Könner braucht ihn nicht.
Was machen wir nun?

Herrlich auf den Punkt gebracht.

Clouseau
05.01.2009, 13:45
ich wollte eigentlich über das bild mit dem lenker aus der mitte was hören :D

Das auf dem Titelbild?

Bist du sicher? Täuscht da nicht evtl. der Schattenwurf ein wenig?

baden_biker
05.01.2009, 13:59
Der Anfänger kann den Test nicht interpretieren, der Könner braucht ihn nicht.
Was machen wir nun?

Auf besseres Wetter warten.

Clouseau
05.01.2009, 14:01
Auf besseres Wetter warten.

Wärmeres würde ja schon reichen. ;)

Luke
05.01.2009, 14:02
Kurz zusammengafasst, ja. Wer nach Tests kauft *will* lesen daß sein Wunschrahmen besser ist als der der Konkurrenz. Selber mal ein paar runden drehen und sich selber eine Meinung zu bilden ist nicht angesagt. Deshalb schöne Tabellen, Zahlen und Sternchen.

Ja und? es funktioniert doch. Da wird beispielsweise ein Pavo 2007 (oder war es 2006?) als Neuankömmling als einer der drei besten Rahmen getestet, schon fallen die Käufer wie Heuschrecken über diese Rahmen her. Und bei Canyon funktioniert es auch. Unglaublich, was hier im Forum so alles schlechtes über Canyon geschrieben wird (hässlich, lange Lieferfristen - was ja auch stimmt) und nun auch über die Tour-Tests (nicht objektiv, falsche Messungen usw.) Aber die Tour-Tests funktionieren trotzdem. Die gemäss Test besten Rahmen werden verkauft wie warme Semmel. Also was soll's? Ist doch gut so. Und alle anderen wissen es eh besser und verlassen sich nicht auf Tests, sondern beispielsweise auf Forumsmeinungen:D. Ist auch okay.

Brunolp12
05.01.2009, 14:36
Roadbike, das Konkurrenzblatt, schreibt übrigens so ziemlich dasselbe - scheint also ne grössere Verschwörung zu sein :rolleyes:

marathonisti
05.01.2009, 15:05
Roadbike, das Konkurrenzblatt, schreibt übrigens so ziemlich dasselbe - scheint also ne grössere Verschwörung zu sein :rolleyes:

Seit wann hat die TOUR konkurrenz?? :D

victim of fate
05.01.2009, 15:20
ich wollte eigentlich über das bild mit dem lenker aus der mitte was hören :D

Hat mich auch gewundert.
Ich denke zum einen, dass es etwas täuscht und zum anderen muss man bedenken, dass die Markierungen oft nicht absolut 100%ig die Mitte markieren, viele messen daher lieber selber nochmal nach, damit der Lenker später wirklich mittig sitzt. Außerdem könnte es sein, dass der Fahrer aufgrund von z.B. unterschiedlich langen Armen sich im Verlauf der Zeit an eine bestimmte Lenkerstellung herangetestet hat, mit der er selber am besten zurecht kommt (ich habe an meinem linken Schuh die Platten auch etwa 3mm weiter vorne als am Rechten).

dirty
05.01.2009, 15:56
Roadbike, das Konkurrenzblatt, schreibt übrigens so ziemlich dasselbe - scheint also ne grössere Verschwörung zu sein :rolleyes:

Auch in anderen Ländern (Frankreich) haben die Canyon einen guten Ruf und das durch sehr gute Tests in ihren Fachzeitschriften.
Da muss es eine riesige globale Verschwörungstheorie geben!

Man kann über Canyon schimpfen wie man will, die bauen mit Sicherheit keine schlechten Rahmen, den andere Hersteller wissen mit Sicherheit auch von den Testverfahren der Fahrradmagazine bekommen aber nicht die STW Werte hin wie Canyon.
Und auch im Bereich Marketing, Werbung können andere Hersteller von Canyon noch viel lernen.
Ich werde mir aber trotzdem nie so ein Canyon kaufen, da mir Fahrradmarken die so offensiv Werbung betreiben zuwider sind.

medias
05.01.2009, 16:02
Hinkriegen ist nicht die Schwierigkeit, es interessiert viele Hersteller einfach nicht, weil man zu recht der Ansicht ist es sei nicht nötig.

fausto-coppi
05.01.2009, 16:06
Findet euch damit ab, daß Canyon Rahmen baut, die
a) mit Sicherheit nicht schlecht sind,
b) trotzdem vielen Leuten nicht gefallen wollen,
c) von mindestens ebenso vielen Leuten gekauft werden, weil sie laut TOUR die besten Rahmen der Welt sind und
d) diese Leute trotzdem nicht schneller/besser radfahren als Leute auf angeblich unfahrbaren Schlabberrahmen.

P.S.: TOUR-(Rahmen-)Tests lese ich schon seit Jahren nicht mehr. Viel zu vorhersehbar was Testsieger angeht, teilweise nicht nachvollziehbar, teilweise im Widerspruch zu Praxiserfahrungen und für meine Kaufentscheidung in aller Regel irrelevant.

baden_biker
05.01.2009, 17:35
Hinkriegen ist nicht die Schwierigkeit, es interessiert viele Hersteller einfach nicht, weil man zu recht der Ansicht ist es sei nicht nötig.

Letztes Jahr war Canyon in der Gesamtwertung doch nur auf Platz 8, in der STW-Wertung auf Platz 11...

Viele Hersteller interessiert es wohl doch.
Vielleicht nicht die Italiener, weil sie eine besondere Aura umgiebt, aber den Rest schon.