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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tempounterschied IM-Distanz (Staffel) vs. kurzes Zeitfahren?



miki.epic
06.05.2009, 14:40
Frage an alle Staffeltria-Radfahrer:

Ich werde diesen Juni in Moritzburg die Langdistanz in der Staffel als Radfahrer absolvieren. Bisher bin ich nur kurze Zeitfahren (meist um die 20-30 km, flach oder wellig) gefahren, wo ich meist zwischen nem 42er und 44er Schnitt fahren kann.
Um mir ungefähr eine Richtzeit zu setzen - wie groß ist ungefähr der Geschwindigkeitsunterschied auf der Langdistanz? (natürlich versuche ich mich auch gezielt auf die IM-Strecke vorzubereiten mit längeren EB und SB Intervallen)

Wer hat evtl. Vergleichswerte?

restloch
06.05.2009, 19:53
Moin Michael!

Wir sind ja beim Zeitfahren ungefähr auf einem vergleichbarem Level...Also ich bin am Knappensee über 80-90km immer so einen 40er Schnitt gefahren. Das ist allerdings auch tellerflach, lediglich die Wenden sind da nervig.
Moritzburg ist da doch um einiges welliger, von dem was ich so gehört habe. Ich denke da wird eher so was Richtung 37km/h realistisch sein. Wir sehen uns ja dann nächstes WE?!

miki.epic
06.05.2009, 22:12
Moin Michael!

Wir sind ja beim Zeitfahren ungefähr auf einem vergleichbarem Level...Also ich bin am Knappensee über 80-90km immer so einen 40er Schnitt gefahren. Das ist allerdings auch tellerflach, lediglich die Wenden sind da nervig.
Moritzburg ist da doch um einiges welliger, von dem was ich so gehört habe. Ich denke da wird eher so was Richtung 37km/h realistisch sein. Wir sehen uns ja dann nächstes WE?!

Das will ich hoffen! Samstag in Kamenz und Sonntag in Riesa?

Ich bin zwar Moritzburg vor zwei Jahren schon mal die Halbdistanz gefahren, jedoch noch mit normalem RR und noch nicht ganz in der jetzigen Form. Da hatte ich einen mittleren 37er Schnitt und Markus Thomschke (damals auch Staffel) hat mir noch gut 10 min abgenommen und ist dort auch einen knapper 40er gefahren. Es ist schon etwas wellig, aber so schlimm find ich's auch wieder nicht. Nur die doppelte Distanz ist halt die Frage ...

restloch
07.05.2009, 20:58
Ja! Hab für Samstag schon gemeldet! Da können wir dann den Rest wegen Sonntag besprechen.
Mit der noch längeren Distanz habe ich keine Erfahrung, aber ich denke, dass es dann nicht viel langsamer werden sollte. Thomschke ist beim IM in Frankfurt auch nen 40er gefahren...und das nicht als Staffel :Applaus:

miki.epic
08.05.2009, 13:20
:Applaus: Ja der Markus gehört bei den U25 zum Besten, was wir in Deutschland auf der IM-Distanz haben. Mal abwarten, was da noch kommt.
Ich hoffe, dass ich da annähernd mithalten kann in Moritzbg.:ü

Thunderbolt
09.05.2009, 16:14
Frage an alle Staffeltria-Radfahrer:

Ich werde diesen Juni in Moritzburg die Langdistanz in der Staffel als Radfahrer absolvieren. Bisher bin ich nur kurze Zeitfahren (meist um die 20-30 km, flach oder wellig) gefahren, wo ich meist zwischen nem 42er und 44er Schnitt fahren kann.
Um mir ungefähr eine Richtzeit zu setzen - wie groß ist ungefähr der Geschwindigkeitsunterschied auf der Langdistanz? (natürlich versuche ich mich auch gezielt auf die IM-Strecke vorzubereiten mit längeren EB und SB Intervallen)

Wer hat evtl. Vergleichswerte?

Durchschnitts-Geschwindigkeit ist vielleicht hier nicht so der Vergleichswert.
Belastung schon eher. Watt wäre gut, Puls geht auch.

Zeitfahren über 10-30 km dauern ja deutlich unter einer Stunde. Da fährt man einfach 90-95% Belastung im aneroben SB-Bereich und pokert permanent, dass es hinten noch reicht.

Bei der Eiermannraddistanz musst Du den Ball relativ flach im aerob-anaeroben Übergangsbereich halten. Mit Spitzen im SB-Bereich machst Du Dich eher langsamer, weil Du das Tempo am Schluss nicht aufrechterhalten kannst. Trainigsmässig sollte das eher deutlich GA1-GA2 lastig sein, damit Du eine hohe Geschwindigkeit mit relativ niedrigem Puls fahren kannst.

Ich habe auch schon flache Zeitfahren mit deutlich in den 4x-Schnitten (Strecke, Länge, Wind, Jahreszeit, Form) gefahren. Aber über die Eiermanndistanz war 5:01 das höchste der Gefühle. Vielleicht würde 4:50 noch gehen, aber dann wäre Essig. Und da waren wir bei den Staffeln mit 9:22 schon ziemlich weit vorne.

Wenn es nicht topfeben und windfrei ist, kannst Du einen 40er Schnitt quasi knicken. Aber wie gesagt Schnitt sagt nicht viel aus, hängt eben von Dir ab.

CU
Thunder

miki.epic
11.05.2009, 12:24
Was macht denn dann ein Triathlet anders als der reine Radfahrer, wenn er den 40er Schnitt über die Distanz m.o.w. halten kann.
Wie gesagt, mit dem o.g. Markus Thomschke bin ich bei kurzen Distanzen bis 1 h auf Augenhöhe, über die lange Distanz kann er aber zumindest den Druck aufrecht erhalten, ob ich's kann, weiß ich nicht.
Nur GA-Training bringt vielleicht Kondition aber doch keine Kraftausdauer, oder? Zumal langes GA ja eher was für die Vorsaison ist. Ich stehe jetzt aber knapp fünf Wochen vor dem Wettkampf. Irgendwie muss man da doch auch mit langen EB-Intervallen arbeiten, zumal du ja selber sagst, dass man sich die meiste Zeit wahrscheinlich an der Schwelle bewegt, oder? (Ich hab keine Wattmessung, deshalb kann ich nur Puls angeben, Da liegt die Schwelle bei mir bei etwa 166, die kurzen Zeitfahren fahre ich im Bereich 180-190.)

restloch
11.05.2009, 19:27
Ich würde dir empfehlen, es mal mit etwas SST zu probieren. Am besten mal danach hier im Forum suchen, gibt da sehr viele interessante Anhaltspunkte. Ich fass es mal kurz zusamm: SST=Sweet Spot Training
Der "Sweet Spot" befindet sich knapp unterhalb der Schwelle. Empfohlene Trainingslänge: 1-3h.
Damit kannst du dich auch mental darauf vorbereiten längere Zeit mit hoher Leistung zu fahren und evtl auch besser einschätzen, was du über diese Dauer leisten kannst. Ansonsten würde ich schon noch paar längere Ausflüge die so in Richtung 5-6h gehen machen. Weiß ja nicht, wie du bis jetzt trainiert hast, aber das ist ja kein Pappenstiel :D

Weißer Hirsch
11.05.2009, 19:41
Hi,


ich bin letztes Jahr in Mobu auch einen 37er Schnitt im Rahmen einer HD-Staffel gefahren - auch auf einen RR mit Auflieger. Ein paar Wochen später in Roth konnte ich auf der LD (auch Staffel) gerade so einen 35er Schnitt realisieren. Zugegeben, es waren unschöne Bedingungen. Aber auch ohne Kälte, Wind und Regen hätte ich wohl den Schnitt von der HD nicht erreichen können. Gehe das Ganze lieber etwas langsamer an und schaue was nach 120 km noch geht - besser als ein Einbruch am Ende...

Thunderbolt
11.05.2009, 20:49
Was macht denn dann ein Triathlet anders als der reine Radfahrer, wenn er den 40er Schnitt über die Distanz m.o.w. halten kann.
Wie gesagt, mit dem o.g. Markus Thomschke bin ich bei kurzen Distanzen bis 1 h auf Augenhöhe, über die lange Distanz kann er aber zumindest den Druck aufrecht erhalten, ob ich's kann, weiß ich nicht.
Nur GA-Training bringt vielleicht Kondition aber doch keine Kraftausdauer, oder? Zumal langes GA ja eher was für die Vorsaison ist. Ich stehe jetzt aber knapp fünf Wochen vor dem Wettkampf. Irgendwie muss man da doch auch mit langen EB-Intervallen arbeiten, zumal du ja selber sagst, dass man sich die meiste Zeit wahrscheinlich an der Schwelle bewegt, oder? (Ich hab keine Wattmessung, deshalb kann ich nur Puls angeben, Da liegt die Schwelle bei mir bei etwa 166, die kurzen Zeitfahren fahre ich im Bereich 180-190.)

Die Trias trainieren halt anders. Oft ist bei denen der Spitzenbereich nicht so ausgebildet. Wozu auch.

Was heisst Augenhöhe? Im Training (vergiss es) oder beim Zeitfahrwettkampf?

Für ein Zeitfahren oder mittelkurzes Strassenrennen kannst Du innerhalb max. 2 Stunden alles verballern. Da braucht man ja kaum was zu trinken.

Bei längeren Distanzen hast Du allerspätestens bei gutem Trainingszustand nach 3 Stunden Deine Glykogenvorräte komplett verballert und musst auf Notbetrieb umschalten. Unschön und macht langsam.

Die Trias brauchen
- Regenerationsfähigkeit (macht auch GA1), altersabhängig.
- Fettverbrennung und Schonung der Glykogenvorräte (machen lange Touren GA1)
- Noch Körner, um den Marathon zu durchzulaufen (:heulend:)
- Die Fähigkeit, beim Radfahren ausreichend zu essen und zu trinken, um mit möglichst viel Rest-Glykogen auf die Laufstrecke zu gehen. Oder halt bei Dir ins Ziel zu kommen. Powerbar kauen bei Puls 160 sollte man trainiert haben.

Klar, viel GA1 wirst Du nicht mehr machen. Jetzt reisst Du eh nicht mehr viel. Fahr einfach längere Touren, die Länge reguliert das schon.
Geh vor allem ausgeruht hin. Tapering? Riegel/Gelmarke klar?

Viel Erfolg und eine Zeit unter 5 Stunden.

CU
Thunder

bißchenrumrolln
11.05.2009, 23:46
Moin,

vor ein paar Jahren habe ich auch an HD- bzw. LD-Staffeln teilgenommen. Ich bin eigentlich mit kurzen (2-2,5h) Einheiten in der Woche und langen Einheiten (5-6h) am Wochenende gut zu recht gekommen. In der Woche bin ich meine Hausrunde in der Regel einmal "wettkampfmäßig" gefahren um einfach ein Gefühl für das Tempo und meinen Körper zu kriegen und auch bei den langen Touren habe ich das 1-2 mal gemacht.

Ich denke es ist sehr hilfreich zu wissen, wie der Körper bei sowas in etwa reagiert, um sich das ganze Rennen gescheit einzuteilen. Es gibt nichts unbefriedigenderes als vom Rad zu steigen und zu wissen, dass man hätte schneller sein können, weil man die Sache zu langsam angegangen ist, auf der anderen Seite ist ein Einbruch vor Ende des Rennens auch sehr nervig.


Bzgl. der Vergleichbarkeit: ich denke bei absolut identischen Verhältnissen bist du auf 180km nach meiner Erfahrung etwa 3km/h im Schnitt langsamer als auf 90km....tendenziell eher mehr.

miki.epic
12.05.2009, 10:12
Die Trias trainieren halt anders. Oft ist bei denen der Spitzenbereich nicht so ausgebildet. Wozu auch.

Was heisst Augenhöhe? Im Training (vergiss es) oder beim Zeitfahrwettkampf?

Thunder

Natürlich Wettkampf, alles andere macht keinen Sinn.

Riegel/Gelmarke müsste ich eigentlich ungefähr kennen.

Das mit dem Tapering ist so eine Sache - jetzt geht grad im RR-Bereich die Mai/Juni Wettkampfzeit richtig los, da liegt Moritzburg genau mittendrin. Da muss ich sehen wie ich die Erholungsphasen einbaue. Ich muss da irgendwie einen Spagat hinkriegen, um SB-Training für die relativ kurzen Straßenrennen und lange Einheiten sinnvoll zu kombinieren. (Somit stimmt meine Aussage am Anfang mit der gezielten Vorbereitung nur noch bedingt.)

Zumindest an Trainingsreizen wird's nicht mangeln;)

@restloch:
Meine Form wirst du spätestens am Samstag beim 100er sehen.
Zu deinem SST-Tipp: Das klingt ja grad so, als eignen sich Brandenburger Tempo-RTF's dafür, da fährt man ja über etwa drei Viertel der Strecke irgendwo im oberen GA2 bzw. im unteren EB rum ;)

gozilla
12.05.2009, 11:46
Frage an alle Staffeltria-Radfahrer:

Ich werde diesen Juni in Moritzburg die Langdistanz in der Staffel als Radfahrer absolvieren. Bisher bin ich nur kurze Zeitfahren (meist um die 20-30 km, flach oder wellig) gefahren, wo ich meist zwischen nem 42er und 44er Schnitt fahren kann.
Um mir ungefähr eine Richtzeit zu setzen - wie groß ist ungefähr der Geschwindigkeitsunterschied auf der Langdistanz? (natürlich versuche ich mich auch gezielt auf die IM-Strecke vorzubereiten mit längeren EB und SB Intervallen)

Wer hat evtl. Vergleichswerte?

Schau Dir mal als Vergleich die Topzeiten beim

http://results.mikatiming.de/2008/roth/files/QC_Gender_TOP10_BIKE_M.pdf

hier ganz klar Sindballe vorne :Applaus::Applaus:

oder Staffel

http://results.mikatiming.de/2008/roth/files/QCS_Gender_Men.pdf

an da sind immerhin so Herren wie Jens Heppner oder Rene Obst unterwegs gewesen im Vgl zu Trias wie Weinbrenner und Co


und beim Rothsee Triathlon an

http://www.rothsee-triathlon.de/la/file.php?id=2008_RS_Bike

u.a Hellriegel mit einem 41,..Schnitt aus dem Training raus im Vgl zu Ultra nicht viel schneller bei gleicher Streckencharakteristik

Für die Normalen unter uns hätte ich gesagt wirst Du irgendwas bei 38 Schnitt liegen was Du aber auch noch etwas mit Plan machen mußt

Training längere Ausfahrte mit letzte Stunde WK Tempo und längere Intervalle (8-10min) knapp an der IAS und langes KA Training (bis 3h)

Viel Spaß
G

miki.epic
12.05.2009, 21:57
Für die Normalen unter uns hätte ich gesagt wirst Du irgendwas bei 38 Schnitt liegen was Du aber auch noch etwas mit Plan machen mußt

Training längere Ausfahrte mit letzte Stunde WK Tempo und längere Intervalle (8-10min) knapp an der IAS und langes KA Training (bis 3h)

Viel Spaß
G

Das kommt mir bekannt vor:) Dann werd ich mal so weitermachen ...

MisterHenry
20.05.2009, 11:31
ich trainiere derzeit 1x die Woche längere Intervalle im tiefen bis mittleren GA2 Bereich.

30 min einfahren, dann 4x30min (Intervalle) dazwischen 5min GA1. Dann nach Hause und Koppellauf. Da du dir das sparen kannst. Würde ich einfach noch eine 5. 30min dranhängen. Das Tempo das du dort fahren kannst, solltest du in der Staffel fahren können. :6bike2:

miki.epic
22.05.2009, 09:54
ich trainiere derzeit 1x die Woche längere Intervalle im tiefen bis mittleren GA2 Bereich.

30 min einfahren, dann 4x30min (Intervalle) dazwischen 5min GA1. Dann nach Hause und Koppellauf. Da du dir das sparen kannst. Würde ich einfach noch eine 5. 30min dranhängen. Das Tempo das du dort fahren kannst, solltest du in der Staffel fahren können. :6bike2:

Frage: Welchen Bereich meinst du mit GA2? Da gibt es ja verschiedene Bereichsbestimmungen - für die einen ist es etwa der Bereich ca. 70-80 % der HFmax, was noch ein Stück unter der ANS ist; für die anderen 90-100% der der ANS.
Nur zum Verständnis, wie ich meine Bereiche definiert wurden, nach Stufentest: Hfmax 194; ANS 166 (ca. 290 W)
Rekom116-123; GA1 124-136; GA2 137-154; EB 155-166; SB 167<

MisterHenry
25.05.2009, 12:46
genau in diesem Bereich

GA2 137-154

beginne langsam und fahre jedes Intervall ca. 3-5 Schläge höher.

Das sollte sich ausgehen :)

Kuota76
05.06.2009, 20:50
Jungs ihr solltet vielleicht auch mal daran denken das wir bis zu 18 einheiten die wo trainieren. da kommt ein radsportler nun mal nicht mit! die mischung machst! man kann ohne problem 180 unter 5h fahren.

miki.epic
07.06.2009, 23:54
Jungs ihr solltet vielleicht auch mal daran denken das wir bis zu 18 einheiten die wo trainieren. da kommt ein radsportler nun mal nicht mit! die mischung machst! man kann ohne problem 180 unter 5h fahren.

Komische Rechnung ... Das scheinen entweder eher kurze Einheiten zu sein, oder hier hat jemand sehr viel Zeit und keine Familie bzw. verdient sein Geld mit dem Sport.

Kuota76
08.06.2009, 18:24
naja wenn 150km rad + 15 lauf kurz ist? dann wohl ja.
nee jetzt mal im ernst, ich habe die 25-30h noch meiner arbeit trainiert!
die summe bringt es halt dann aber. wir laufen ja auch kein 150-200 laufkm wie ein läufer! wenn du aber richtig schwimmtraining machst, machst du auch dort tempotraining und das scheint es zu bringen. hätte ich früher auch nicht gedacht!

Beppo
09.06.2009, 18:18
naja wenn 150km rad + 15 lauf kurz ist? dann wohl ja.
Ah ja, machst Du jeden Tag...:smileknik


nee jetzt mal im ernst, ich habe die 25-30h noch meiner arbeit trainiert!
So so, Prinzip "Viel hilft viel" :oke:

die summe bringt es halt dann aber. wir laufen ja auch kein 150-200 laufkm wie ein läufer! wenn du aber richtig schwimmtraining machst, machst du auch dort tempotraining und das scheint es zu bringen. hätte ich früher auch nicht gedacht!
Crossover-Training bringt Dir was als Anfänger (nach dem Motto: "Alles macht dich schneller."), mit zunehmendem Trainingsalter höchstens was auf der Ebene "Verbesserung der
allgemeinen sprich unspezifischen Ausdauer", also Herz-Kreislauf-System. Vom harten Schwimmtraining ist noch keiner schneller Rad gefahren... :rolleyes:

zum Thema: bezgl. Vorbereitung ist wohl das Meiste und Wichtigste bereits gepostet.
PEP

miki.epic
15.06.2009, 12:16
So, der Wettkampf ist um. Leider hatte ich ein paar Probleme mit dem Pulsmesser, sodass ich leider keine HF-Werte hab. Vielleicht war das aber auch gut so.
Aber jetzt weiß ich, dass auch die Normalos unter uns mehr als nen 38er Schnitt fahren können (@Godzilla), selbst bei Lanzarote-Bedingungen, was den Wind angeht:D

Kuota76
15.06.2009, 21:30
hallo, nun erzähl doch mal wie es gelaufen ist in moritzburg? war ja doch etwas windig!:rolleyes:

miki.epic
15.06.2009, 23:30
Wo starker Gegenwind ist, ist auch starker Rückenwind:D

Ich hatte auf eine 4:45 h gehofft, obwohl ich bei dem Wind erst etwas pessimistisch war. Mein Schwimmer kam nach knapp 55 Minuten als Dritter aus dem Wasser, die Ausgangsposition stimmte also.
Wie, gesagt ohne Puls, also nach Gefühl gefahren. Als am Ende der ersten von sechs Runden ein gewisser Enrico Knobloch (ein Pro - einige kennen ihn vielleicht von den Deutschen Meisterschaften im EZF 2007, wo er 11. wurde) vorbeigeschossen kam, da hat er mir eine kleine Moralkeule verpasst, und ich dachte zu dem Zeitpunkt, er gibt mir zehn Minuten (ich sollte mich täuschen;)). Aber bei mir lief's von Runde zu Runde runder, ich konnte den Tritt eigentlich bis zum Schluss durchziehen. Es wurde dann eine 4:31 h, womit ich definitiv nicht gerechnet hab. Wäre Enrico nicht etwa dreieinhalb Minuten schneller gewesen, hätte ich den Streckenrekord:heulend:;)

Mein Läufer hatte zwar nicht den allerbesten Tag, aber den zweiten Platz hat er knapp durchgebracht. Für mich einer meiner besten Wettkämpfe überhaupt. Und was an der Zeit auch noch gut ist - es ist nicht viel bis unter 4:30 bzw. zum 40er Schnitt:quaeldich

Kuota76
16.06.2009, 20:39
Respeckt!!!!!!!!!!!!!!!:Applaus:

Kuota76
16.06.2009, 20:44
also wir müssen uns nochmal über euer training unterhalten! wie im traihtlon bekannt kommen ja aus kamenz immer guter radfahrer! wie macht ihr das nur m.......?

MisterHenry
17.06.2009, 08:16
super :-)

deine gemachte Erfahrung versuche ich auch in FFM anzuwenden.... ;)

schön ruhig beginnen und versuchen die Pace durchzufahren :)

miki.epic
08.07.2009, 22:32
also wir müssen uns nochmal über euer training unterhalten! wie im traihtlon bekannt kommen ja aus kamenz immer guter radfahrer! wie macht ihr das nur m.......?

Im Gegensatz zu den anderen Kamenzern - du meinst sicherlich in erster Linie den Markus Thomschke - habe ich aber meistens meine eigene Ein-Mann-Trainingsgruppe, da ich aus familiären Gründen selten zu den offiziellen Trainingszeiten fahren kann. Windschattenfahren geht da nicht, vielleicht ist das ein Schlüssel zum Erfolg:D

Was ich nach den letzten Erfahrungen auf jeden Fall empfehle, ist unbedingt hin und wieder die langen Einheiten inkl. EB-Intervallen auf dem Zeitfahrrad bzw. in der Zeitfahrposition zu trainieren. Es tut nämlich nach längerer Zeit meistens nicht in den Beinen weh, sondern im Nacken oder Rücken. Und die muskuläre Belastung scheint auch eine etwas andere zu sein - ich merke nämlich nach einer intensiven Zeitfahreinheit meine Gesäßmuskulatur wesentlich mehr als nach ähnlichen Einheiten auf dem RR.