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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ram am Ring - 24Std.



juergen0708
05.11.2009, 12:37
Welche Übersetzung ist für Einzelstarter empfehlenswert?
Reicht 50/34 und 25er Ritzel?

frankie-w
05.11.2009, 12:43
Welche Übersetzung ist für Einzelstarter empfehlenswert?
Reicht 50/34 und 25er Ritzel?

Hi,

kommt auf deine Beine an.
Mir würde das nicht reichen, wenn ich zum x-ten mal die Hohe Acht hoch müsste. Nimm besser 27 oder 28 hinten.

meint der frankie

marcfw
05.11.2009, 13:42
... wenn ich zum x-ten mal die Hohe Acht hoch müsste. Nimm besser 27 oder 28 hinten.

Knapp 4km lang etwa 10 - 12% Steigung, am Ende dann 17% für ein paar 100 Meter...

Ich habe auch einen Rettungsring hinten.

Pedalierer
05.11.2009, 13:42
Wenn ich 20mal die hohe Acht hoch müsste, wäre ich am Ende auch über jeden weiteren Micky-Mouse-Gang dankbar.

Ich würde gar eine 13-29 Kassette wählen.

CAADweazle
05.11.2009, 15:27
Sorry wenn ich mich einmische und ich will dir auch nicht zu nahe treten, aber....

Ich werde nie verstehen, dass hier immer wieder nach Übersetzungsvorschlägen für absolute Top-Veranstaltungen gefragt wird. Ötzi, Transalp, 24 Std-Rennen usw.
Wer an so was teilnimmt fährt doch nicht erst seit gestern Rad und hat sicher schon mal an einer Veranstaltung teilgenommen haben, die über mind. X Stunden geht und über X Höhenmeter hat. Und ein Höhenprofil sollte man auch lesen können.

Ein 24 Std.-Rennen mit 500hm und bis zu 17% in jeder Runde mit 20 km (?): keiner weiß wie du drauf bist - das weißt nur du. ICH würde ein 27er (oder mehr :rolleyes:) brauchen.

Biker68
05.11.2009, 16:05
Wer an so was teilnimmt fährt doch nicht erst seit gestern Rad

Doch....:ü



und hat sicher schon mal an einer Veranstaltung teilgenommen haben, die über mind. X Stunden geht und über X Höhenmeter hat.


Nö :ü

OrtsSchildSprin
05.11.2009, 17:04
Hi,

kommt auf deine Beine an.
Mir würde das nicht reichen, wenn ich zum x-ten mal die Hohe Acht hoch müsste. Nimm besser 27 oder 28 hinten.

Dem würde ich mich anschließen!
Bei der diesjährigen Veranstaltung hatte ich zunächst 50/34 mit einem 25er und letztlich 27er Ritzel.
Nachts ist mir dann eine Speiche gerissen und ich musste auf einen älteren Ersatz-LRS umsteigen. Dort lief der 27er nur mit regelmäßigem Speichenanschlag am Schaltwerk, was ja nicht unbedingt vorteilhaft ist. ;) Ergo konnte ich das 27er nur noch bedingt einsetzen, weitestgehend mit dem 25er weiterfahren, was die folgenden Runden für mich echt heftig erschwerte.

Habe mittlerweile eine von Marchiso zusammengestellte 11-fach-Bergkassette, die nächstes Jahr auch am Ring im Einsatz sein wird. Die läuft rund und ein Rettungsanker lohnt sich sicher!

Biker68
05.11.2009, 17:08
Dem würde ich mich anschließen!
Bei der diesjährigen Veranstaltung hatte ich zunächst 50/34 mit einem 25er und letztlich 27er Ritzel.
Nachts ist mir dann eine Speiche gerissen und ich musste auf einen älteren Ersatz-LRS umsteigen. Dort lief der 27er nur mit regelmäßigem Speichenanschlag am Schaltwerk, was ja nicht unbedingt vorteilhaft ist. ;) Ergo konnte ich das 27er nur noch bedingt einsetzen, weitestgehend mit dem 25er weiterfahren, was die folgenden Runden für mich echt heftig erschwerte.

Habe mittlerweile eine von Marchiso zusammengestellte 11-fach-Bergkassette, die nächstes Jahr auch am Ring im Einsatz sein wird. Die läuft rund und ein Rettungsanker lohnt sich sicher!

:gut:

juergen0708
06.11.2009, 09:14
Danke zunächst für die ernstgemeinten Radschläge.

Klar weiß ich aus meiner Erfahrung, wie sich der Ötztaler oder Langstreckenfahrten bis zu PBP "erfahren" lassen. Aber meine Frage zielte auf die gemachten Erfahrungen von Teilnehmern.

Fazit: 27er Ritzel und vorne Compact

Onkel Hotte
06.11.2009, 13:40
Man muss die Langzeitbelastung sehen. Vergleichsweise kurze Sachen wie einen Radmarathon wie Bimbach mit 3600 hm auf 217 km oder Rad am Ring im 4er mit 7-8 Runden fahre ich (16-19000 km p.a, 72 kg, 25 Jahre) mit 39-23. :quaeldich Das drückt man dem eben dem Speed zuliebe und Messer zwischen den Zähnen auch durch bei 5-8 Std Gesamtfahrzeit. Das sind Sprintrennen.

Alles was darüber hinaus geht zieht exponentiell an der Kraft. Wir reden hier über 12, 18 bis hin zu 20 Stunden auf dem Rad (man legt ja bei den 24h Einzelfahrer auch Pausen ein). Der Fokus verschiebt sich von schnell große Gänge schnell durchdrücken hin zu einer möglichst hohen, aber dauerhaft erbringbaren Leistung. 39-29 habe ich bei RaR 2er gefahren. Für Einzel würde ich mir wohl auch zusätzlich eine Kompakt montieren.
Die dicken Berabgänge wie 53-11 nutzen eh niemandem, bei solchen Rennen noch weniger, als im Alltag. Dort kurbelt man den Hausberg hinab vielleicht mal gern bis 70 mit, aber nach einigen Stunden lässt man die Kiste eh bergab rollen und packt seine Reserven in den nächsten Berg.
Bei sowas auch das Wetter nicht vergessen, kalt und nass zehrt zusätzlich an der Leistung und während der gemeine User Samsatgabend bei nem Bierchen über die großen Heldenürsetzungen philosophiert, könnte es durchaus sein, dass man sich zum gleichen Zeitpunkt bei Nacht und Regen über der vorher noch so verachteten Micky-Maus-Gang freut.

Onkel Hotte
06.11.2009, 13:41
Man muss die Langzeitbelastung sehen. Vergleichsweise kurze Sachen wie einen Radmarathon wie Bimbach mit 3600 hm auf 217 km oder Rad am Ring im 4er mit 7-8 Runden fahre ich (16-19000 km p.a, 72 kg, 25 Jahre) mit 39-23. :quaeldich Das drückt man dem eben dem Speed zuliebe und Messer zwischen den Zähnen auch durch bei 5-7 Std Gesamtfahrzeit. Das sind Sprintrennen.

Alles was darüber hinaus geht zieht exponentiell an der Kraft. Wir reden hier über 12, 18 bis hin zu 20 Stunden auf dem Rad (man legt ja bei den 24h Einzelfahrer auch Pausen ein). Der Fokus verschiebt sich von schnell große Gänge durchdrücken hin zu einer möglichst hohen, aber dauerhaft erbringbaren Leistung. 39-29 habe ich bei RaR 2er gefahren. Als Einzelfahrer würde ich zusätzlich eine Kompakt montieren. Da sollte man ganz tief und ehrlich in sich hineinhorchen und bei der nächsten Tour am Berg bewusst darüber nachdenken, dass die Nordschleife steiler ist und man nicht in 2-3 std daheim ist sondern noch 10 oder 17 Stunden zu fahren hat.
Die dicken Bergabgänge wie 53-11 nutzen eh niemandem, bei solchen Rennen noch weniger, als im Alltag. Dort kurbelt man den Hausberg hinab vielleicht mal gern bis 70 mit, aber nach einigen Stunden lässt man die Kiste eh bergab rollen und packt seine Reserven in den nächsten Berg.
Bei sowas auch das Wetter nicht vergessen, kalt und nass zehrt zusätzlich an der Leistung und während der gemeine User Samsatgabend bei nem Bierchen über die großen Heldenürsetzungen philosophiert, könnte es durchaus sein, dass man sich zum gleichen Zeitpunkt bei Nacht und Regen über der vorher noch so verachteten Micky-Maus-Gang freut.