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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 12000km in 4 Monaten - Materialdiskussion



Tour d'Afrique
03.03.2010, 17:30
Liebes Forum,

ich liebäugle ernsthaft an der Tour d'Afrique 2011 teilzunehmen. Frühzeitig will ich mich auf ein Rad festlegen: Eigentlich stehen nur 2 Varianten zur Diskussion:

1) Hardtail oder
2) Crosser.

Ich komme aus dem RR-Bereich und liebäugle mit dem Crosser. Es sind 12.000km bei 100 Etappen innert 120 Tagen. 85 % sind wohl auf Asphalt 15% auf unbefestigten Strassen, die aber dem Fernverkehr dienen. Ich habe mich auf einen Rahmen festgelegt: Es wird wohl ein BMC-Crosser werden (auch wenn der eine (Teil)Carbongabel und einen Carbonhinterbau hat. Ich werde wohl Felgen brauchen, die auch grobe, breite Mäntel vertragen:
Nun meine Fragen:

Welche Komponenten würdet Ihr fahren in Bezug auf ZUVERLÄSSIGKEIT:
DA oder Ultegra ?
Was ist ein klassisch eingespeichter Laufradsatz, der ZUVERLÄSSIG ist.
Welche Bremsen würdet Ihr montieren. Brauch man bei sowas Cantilever oder kann man die normalen DA, Ultegras fahren.

Mache vielleicht einen ein wenig naiven Eindruck, aber es ist noch 1 Jahr Zeit und ich würde gerne ab Juni das Rad fertig haben und nach dem Ötzi verstärkt drauf fahren.

LG
Dennis

PAYE
03.03.2010, 17:49
...
Welche Komponenten würdet Ihr fahren in Bezug auf ZUVERLÄSSIGKEIT:
DA oder Ultegra ?
Was ist ein klassisch eingespeichter Laufradsatz, der ZUVERLÄSSIG ist.
...

Im Zweifelsfall sollte Dura Ace hochwertiger sein.
Neben der Frage, welcher klassisch eingespeichte Laufradsatz es sein soll würde ich auch fragen, wer diesen Laufradsatz aufbauen wird? Ich denke, dass für ein solches Projekt ein sehr erfahrener Laufradbauer gewählt werden sollte, der dir ein Maximum an handwerklich sauber ausgeführter Einspeicharbeit abliefert. Hierzu gibt es einige eindeutige Tipps, wer richtig gut ist.

Schlauchreifen oder Drahtreifen?

Ich würde ggf. auch überlegen, ob Mavic Ceramic Felgen (Open Pro) für diesen Zweck vorzuziehen sind, da sie sehr verschleissresistent sind und die Bremsklötze zum Verschleissartikel machen, nicht die Felge!
Klassische Dreifachkreuzung von robusten Speichen, z.B. DT Swiss Competion sollte für ein Maximum an Robustheit sorgen. Dura Ace Naben dürften ebenfalls über jeden Zweifel erhaben sein.
Von Leichtbau hast du ja nix gesagt. ;)

BMI
03.03.2010, 17:55
Welche Bremsen würdet Ihr montieren. Brauch man bei sowas Cantilever oder kann man die normalen DA, Ultegras fahren.

Bei den normalen Bremsen wirst du Probleme mit breiten Reifen bekommen, mehr als 28er Breite - wenn überhaupt - wird sicher nicht klappen. Wenn du nicht mit Crossreifen fahren willst ist, wäre das aber doch o.k.

Tour d'Afrique
03.03.2010, 18:04
Im Zweifelsfall sollte Dura Ace hochwertiger sein.
Neben der Frage, welcher klassisch eingespeichte Laufradsatz es sein soll würde ich auch fragen, wer diesen Laufradsatz aufbauen wird? Ich denke, dass für ein solches Projekt ein sehr erfahrener Laufradbauer gewählt werden sollte, der dir ein Maximum an handwerklich sauber ausgeführter Einspeicharbeit abliefert. Hierzu gibt es einige eindeutige Tipps, wer richtig gut ist.

Schlauchreifen oder Drahtreifen?

Ich würde ggf. auch überlegen, ob Mavic Ceramic Felgen (Open Pro) für diesen Zweck vorzuziehen sind, da sie sehr verschleissresistent sind und die Bremsklötze zum Verschleissartikel machen, nicht die Felge!
Klassische Dreifachkreuzung von robusten Speichen, z.B. DT Swiss Competion sollte für ein Maximum an Robustheit sorgen. Dura Ace Naben dürften ebenfalls über jeden Zweifel erhaben sein.
Von Leichtbau hast du ja nix gesagt. ;)

Auf die Schlauchreifenidee bin ich nicht im Entferntesten gekommen :-) - Sind natürlich Clincher.
Was wiegen denn die von Dir beschrieben Felgen - deutlich über 2,2kg - viel mehr sollte es auch nicht sein. Ist ja immerhin (wenigstens Etappenweise für mich) ein Rennen :-)

Wer baut denn über alle Zweifel erhabene Laufräder auf ??? :-)

besten Dank für die Tipps/Einschätzung

Tour d'Afrique
03.03.2010, 18:06
Bei den normalen Bremsen wirst du Probleme mit breiten Reifen bekommen, mehr als 28er Breite - wenn überhaupt - wird sicher nicht klappen. Wenn du nicht mit Crossreifen fahren willst ist, wäre das aber doch o.k.

doch ich werde Grobstolliges brauchen (nehme an, dass es auch breiter als 28mm sein wird). Kenne mich damit aber noch null aus. Die meisten nutzen in gelände wohl den Racing Ralph von Schwalbe (weiss nichtmals, ob es sowas in 28 gibt)

Roy Munson
03.03.2010, 18:12
Da hast du dir aber was vorgenommen. Wäre es vllt sinnvoll Rahmenschalthebel oder Lenkerenschalthebel zu nehmen? Dürften doch deutlich robuster als Stis sein. Ansonsten würde ich definitiv kein Carbon benutzen. Eher was schönes aus Stahl auf Mass. Das kann auch mal nen Hang runterkullern ohne das man sich direkt Riesen Sorgen machen muss.

Und denk an Ersatzschaltaugen:D

BMI
03.03.2010, 18:15
doch ich werde Grobstolliges brauchen (nehme an, dass es auch breiter als 28mm sein wird). Kenne mich damit aber noch null aus. Die meisten nutzen in gelände wohl den Racing Ralph von Schwalbe (weiss nichtmals, ob es sowas in 28 gibt)

Ich habe Rennreifen von Vittoria(Zaffiro) in 28er Breite, die passen gerade so durch eine DA 7800er Bremse. Die RR in 28 gibt es meiner Meinung nach nicht. In der Crosser-Zone gab es sicherlich schon mal das Thema bezgl. schmaler Crossreifen, schmeiss mal die Suchfunktion an. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es welche gibt, die dazwischen passen.

Edit: Hier z.B.: http://forum.tour-magazin.de/showthread.php?t=181111&highlight=schmale+reifen

Vredestein Premiato in 30er Breit soll passen...

Hans86
03.03.2010, 18:24
- BMC Cross Rahmen
- Dura Ace evtl. ultegra kompakt kurbel
- cantilever, oder mini-V Brakes (geht garnet anders auf einem crosser...)
- 35mm stollenreifen (evtl schwalbe marathon)

Laufräder:
- mavic open pro
- vorne und hinten 32 speichen, 3x gekreuzt
- dura ace naben / ultegra geht auch

lenker und sattelstütze aus alu und einen sattel, auf dem du es 4monate aushälst. (speciialized toupe?)

als ersatzmaterial brauchst nicht viel... (du wirst ja ein begleitfahrzeug haben, oder?)
- einen schalt und einen bremszug
- schaltauge und evtl ein schaltwerk
- lenkerband
- gute handschuhe
- reifen, schlauch
- speichenschlüssel und ein paar ersatzspeichen.

alternative könnte auch ein disc-crosser sein, z.b. von >>OCCP<< (http://www.nettohoffnung.de/catalog/product_info.php?products_id=337)

chriz
03.03.2010, 18:29
- BMC Cross Rahmen


um das geld was dieser rahmen kostet, würde ich mir lieber einen auf maß braten lassen. ;)
hätte auch den vorteil das man eine langstrecken geometrie wählen könnte.

Tour d'Afrique
03.03.2010, 18:36
um das geld was dieser rahmen kostet, würde ich mir lieber einen auf maß braten lassen. ;)
hätte auch den vorteil das man eine langstrecken geometrie wählen könnte.

Yep, ich weiss. Nur, dass ich den BMC hier schon rummfliegen hab :-)

Tour d'Afrique
03.03.2010, 18:40
- BMC Cross Rahmen
- Dura Ace evtl. ultegra kompakt kurbel
- cantilever, oder mini-V Brakes (geht garnet anders auf einem crosser...)
- 35mm stollenreifen (evtl schwalbe marathon)

Laufräder:
- mavic open pro
- vorne und hinten 32 speichen, 3x gekreuzt
- dura ace naben / ultegra geht auch

lenker und sattelstütze aus alu und einen sattel, auf dem du es 4monate aushälst. (speciialized toupe?)

als ersatzmaterial brauchst nicht viel... (du wirst ja ein begleitfahrzeug haben, oder?)
- einen schalt und einen bremszug
- schaltauge und evtl ein schaltwerk
- lenkerband
- gute handschuhe
- reifen, schlauch
- speichenschlüssel und ein paar ersatzspeichen.

alternative könnte auch ein disc-crosser sein, z.b. von >>OCCP<< (http://www.nettohoffnung.de/catalog/product_info.php?products_id=337)

yep, wird wohl auch kompakt werden (50/34) werden. Yep Lenker, Vorbau und Stütze werden definitiv aus Alu sein. Wahrscheinlich Syntacelenker und Elite Vorbau und Sattelstütze. Der Sattel wird auf jeden Fall ein Aliante. Danke für Deine Einschätzung - kommt wohl meiner sehr nahe.

PS.: Begleitfahrzeug ist nur am Anfang/Mitte/Ende einer jeder Etappe

PAYE
03.03.2010, 18:42
Auf die Schlauchreifenidee bin ich nicht im Entferntesten gekommen :-) - Sind natürlich Clincher.
Was wiegen denn die von Dir beschrieben Felgen - deutlich über 2,2kg - viel mehr sollte es auch nicht sein. Ist ja immerhin (wenigstens Etappenweise für mich) ein Rennen :-)

Wer baut denn über alle Zweifel erhabene Laufräder auf ??? :-)

besten Dank für die Tipps/Einschätzung

Mavic Open Pro Ceramic liegen bei ca. 460g pro Felge (ohne Ceramic bei ca. 430g). Mit Dura Ace Naben und DT Competition Speichen und Messingnippeln sollte der LRS um 1700-1750g liegen, je nach Speichenzahl (hier würde ich aber nicht unter 32 Loch gehen für deinen Zweck).

Tour d'Afrique
03.03.2010, 18:45
Mavic Open Pro Ceramic liegen bei ca. 460g pro Felge (ohne Ceramic bei ca. 430g). Mit Dura Ace Naben und DT Competition Speichen und Messingnippeln sollte der LRS um 1700-1750g liegen, je nach Speichenzahl (hier würde ich aber nicht unter 32 Loch gehen für deinen Zweck).

1750gr. ?? Bist Du Dir da sicher, dass man mit 32 Speichen und Messingnippel auf 1750gr. kommt ? Meine Cosmic Carbon SL wiegen ja schon knapp 1800 :-)

bob600
03.03.2010, 18:48
Jo kommt ungefähr hin

Bursar
03.03.2010, 18:50
Welche Komponenten würdet Ihr fahren in Bezug auf ZUVERLÄSSIGKEIT:
DA oder Ultegra ?
Was ist ein klassisch eingespeichter Laufradsatz, der ZUVERLÄSSIG ist.
Welche Bremsen würdet Ihr montieren. Brauch man bei sowas Cantilever oder kann man die normalen DA, Ultegras fahren.
Falls es ein Crosser wird, würde ich nach alten XT Naben Ausschau halten, 7fach, 130mm Einbaubreite, ab und zu noch bei ebay.
Die sollen einerseits sehr robust und bei Reiseradlern beliebt sein und zweitens haben sie eine geringere Asymmetrie als heutige Rennradnaben, was von vornherein Speichenrissen und ausgerissenen Felgen vorbeugt.
Auf die 7fach Naben passen noch 8 9fach Ritzel oder 7 8fach Ritzel.
8fach Ritzel und 8fach Kette sind robuster und langlebiger als die 9fach Teile.
Ein Shimano 8fach Setup (auch mit nur 7 Ritzeln) läßt sich hervorragend mit Campagnolo 10fach Ergopower Hebeln schalten, die sollen auch robuster sein als die STI von Shimano.

Hans86
03.03.2010, 18:51
yep, wird wohl auch kompakt werden (50/34) werden. Yep Lenker, Vorbau und Stütze werden definitiv aus Alu sein. Wahrscheinlich Syntacelenker und Elite Vorbau und Sattelstütze. Der Sattel wird auf jeden Fall ein Aliante. Danke für Deine Einschätzung - kommt wohl meiner sehr nahe.

PS.: Begleitfahrzeug ist nur am Anfang/Mitte/Ende einer jeder Etappe

ich habe von solchen veranstaltungen eigentlich keine ahnung.

es kommt vor allem immer darauf an, wie sorgfältig ein rad aufgebaut wurde.
achte auf hochwertige züge, mit guten zug außenhüllen. achte darauf, dass du rädchen für die feinjustage der schaltzüge eingebaut hast. das brauchst du auf jeden fall für den umwerfer.
jede (!) schraube muss montagefett sehen, bevor sie ins loch kommt. (das ist wie im richtigen leben...:rolleyes:)
stell die naben sauber ein, und verpasse ihnen eine außerordentliche fettpackung... das wirkt auch wie eine zusatzdichtung.

ob du schließlich eine ultegra oder dura ace nimmst ist wohl egal.

mach dir gedanken um pannensichere reifen. sie sollen breit genug sein für schlaglöcher usw. außerdem erhöhst du damit den komfort erheblich.

außerdem ist gutes werkzeug pflicht! du brauchst gutes material im begleitfahrzeug und gute minitools für unterwegs. eine gute trikotpumpe... etc.

PAYE
03.03.2010, 19:03
...

Wer baut denn über alle Zweifel erhabene Laufräder auf ??? :-)

besten Dank für die Tipps/Einschätzung

Na ja, das wird wohl unterschiedlich beantwortet werden, je nachdem, wen du fragst. ;)

Hier im Forum kennen sich z.B. die Membären OCLV und felixthewolf mit Laufradbau gut aus und betreiben dies wohl auch (neben)beruflich.
Immer wieder ist whizz wheels als Empfehlung zu finden, auch Daniel Biber taucht immer wieder auf als hervorragender Laufraderbauer.
Natürlich gibt es noch viel mehr gute Laufradbauer, da hilft dir die Such-Funktion des Forums weiter.

Evt. spielst du mal mit dem Laufradkonfigurator von Whizz Wheels:

http://www.whizz-wheels.de/produkte/laufradkonfigurator.html

Tour d'Afrique
03.03.2010, 19:10
Na ja, das wird wohl unterschiedlich beantwortet werden, je nachdem, wen du fragst. ;)

Hier im Forum kennen sich z.B. die Membären OCLV und felixthewolf mit Laufradbau gut aus und betreiben dies wohl auch (neben)beruflich.
Immer wieder ist whizz wheels als Empfehlung zu finden, auch Daniel Biber taucht immer wieder auf als hervorragender Laufraderbauer.
Natürlich gibt es noch viel mehr gute Laufradbauer, da hilft dir die Such-Funktion des Forums weiter.

Evt. spielst du mal mit dem Laufradkonfigurator von Whizz Wheels:

http://www.whizz-wheels.de/produkte/laufradkonfigurator.html

wow, bin beeindruckt über das schnelle Feedback hier - ist der Daniel Biber nicht in der Nähe von Singen am Bodensee ? Der wäre nicht allzu weit entfernt. Hast Du von dem Koordinaten oder URL

Le Roi
03.03.2010, 19:26
Ich war ja vor 4 Monaten mit MTB in Marokko im Atlas unterwegs für knapp 3 Wochen. Das war allerdings kein Rennen und wir hatten mächtig Gepäck auf dem Rücken (Zelt, Kocher etc.). Ich kann aber nur sagen, es kommt im zweifelsfall alles anders als man denkt und kauf dir ROBUSTE GUTE PANNENSICHERE Reifen. Gewicht und Rolleigenschaften sind absolut Nebensache, auch auf sog. "gut befestigten Strassen". Wir hatten SEHR viele Platten... und das mit Ritchey Z MAX 2.35... und das sind ja eh schon die Panzerketten unter den MTB Reifen.

Le Roi
03.03.2010, 19:30
Zum Thema Laufradbau kann ich nur zu felixthewolf was sagen... mit dessen MTB Laufradsatz (1270 Gramm) mit vermeintlich miesen AC Naben, vermeintlich zu weichen FRM xmd333 und Sapim cx ray Speichen fahre ich seit 2,5 Jahren regelmäßig harte Alpentouren und zu letzt auch die Marokko Tour durch teilweise gröbstes Geröll mit einem Hardtail. Die Dinger halten... der Mann versteht sein Handwerk. :)

PAYE
03.03.2010, 19:31
wow, bin beeindruckt über das schnelle Feedback hier - ist der Daniel Biber nicht in der Nähe von Singen am Bodensee ? Der wäre nicht allzu weit entfernt. Hast Du von dem Koordinaten oder URL

Google ist dein Freund. :)

http://www.bodenseetouren.de/adresse/biber-radsporttechnik-daniel-biber

Parsec
03.03.2010, 20:17
Hallo,

ich wäre für einen Crosser!
Mit 28 mm Reifen und Cantis.
Die Laufräder würde ich mit XTR oder XT aufbauen. Außerdem 4 - 5 Sätze Pannenfuchs mitnehm.

Ein Satz Lenkerendschalter im Ersatzteillager wären nicht verekehrt, falls die STI versanden oder durch Sturzschäden nicht mehr zu gebrauchen sind.
Gänge max. 2 x 9 oder 2 x 8. Damit die Kette nicht zu schmal wird. Besser verschiedene Kassettenabstufungen mitnehmen.

Aaalso Macic Ceramic Felgen, 32 Loch, DD Speichen, normale Messingnippel. Naben XT oder XTR. Wenn nötig auf 130 mm Einbaubreite "tunen".
Besser 2-3 Laufradsätze mitnehmen. Bei so einer Tour wird es ja nicht auf 500€ ankommen, oder?
Die besten Laufradsätze baut Whizz Wheels sagt man. Aber auch im Privatbereich soll es gute Leute geben. :knipoog:

Ich würde für mich vor Ort keine Pro Lock Speichennippel verbauen,
aber auf einer solchen Tour wären sie nicht verkehrt. Oder mit Leinöl aufbauen. Das verharzt mit der Zeit. Kann also noch wenn nötig mehrere male nachzentriert werden.

Gruß

Parsec

ps. Mein Lrs: Hinten XT, vorne LX in 32 Loch Mavic Open Pro mit DTswiss DD Speichen "normal" 3fach mit 12mm (Standard) Dtswiss Speichennippeln aufgebaut.

Kjeld
03.03.2010, 20:44
Parsecs Vorschlag mit den MTB-Naben ist meiner Meinung nach gut, der Rahmen muß dann aber 135 mm Einbaumaß haben.

OpenPro mit 32 Speichen scheint mir eher auf Kante genäht. 12.000 km sollten die zwar locker mitmachen, aber es sind eben trotz allem dünnwandige Leichtbaufelgen, die bei starker Beanspruchung durchaus mal Risse bekommen können. Ich schlage stattdessen Rigida DP18 mit 36 Speichen vor, zumindest hinten. Die DP18 sind Schwerbau aus weicherem Alu und deshalb unkritisch.

Und gut aufgebaut müssen die Räder natürlich sein. Nach dem, was OCLV hier so schreibt, kann er Einspeichen und geht mit Leidenschaft und einem leichten Hang zum Perfektionismus an die Sache ran. Der macht bestimmt gute Rädchen, der Mann. :D

marcofibr
03.03.2010, 20:46
Hallo !

Das wäre meine Wahl !
Bremse HS33 und Rohloff mit Keilriemen !

Miezekätzchen
03.03.2010, 20:51
Ich hab auf'm "Crosser" die (http://www.yatego.com/nubuk-bikes/p,492c5c5340605,492ace48617235_4,laufradsatz-shimano-xt--770----mavic-x517-ceramic--) hier ... ähnlich Parsecs Vorschlag.
Ich weiß allerdings nicht, wer der Speichenhersteller ist ... es sind bei mir blanke Edelstahlspeichen verbaut.
Der Radsatz ist unauffällig ... putzen und gut ist.

Kjeld
03.03.2010, 20:56
Hallo !

Das wäre meine Wahl !
Bremse HS33 und Rohloff mit Keilriemen !

So gern ich die Maguras habe: Hier sind sie fragwürdig. Ab und an bleibt man doch mal wo hängen, und die Leitung reißt ab. Bremsbeläge bekommt man schon in Nordeuropa nur mit Mühe, an Afrika mag ich gar nicht denken.

Man sollte also auf jeden Fall Ersatzbremssteine (min. 3 Sätze bei schwarzen Belägen; graue für Ceramicfelgen nutzen langsamer ab, da reicht ein Ersatzsatz) und ein Miniservicekit mitnehmen.

Orchid
03.03.2010, 21:37
Mal ne Frage...ist Campa außen vor???


Rahmen BMC...wenn ich die Wahl hätte was aus Titan von KOCMO zb.
Gruppe Campa Record 10 Speed 50/34 mit 29er Rettungsring
FRM MIni VS....
Reifen die Roubaix von Challenge in 27mm mit Latex Schläuchenhttp://www.challengetech.it/products/road/paris-roubaix-016/en

Anbauteile Ritchey WCS Alu oder die 3T Teile aus der Pro Reihe....

pinguin
03.03.2010, 21:45
Ich würde Abstand vom BMC-Rahmen nehmen wg. der teilweisen Karbonausstattung.

Ansonsten würde ich im Web recherchieren und die typischen Fernreiseradlerblogs und Berichte anschauen. Da steht soviel drin hinsichtlich Materialversagen, Empfehlungen bzw. Warnungen sowie allg. Ausrüstung.

Beast
03.03.2010, 21:48
Liebes Forum,



Ich würde einen leichten Randonneur mit einer Rohloff Schaltung und klassisch aufgespeichten Laufrädern nehmen. ;)

Abbath
03.03.2010, 21:58
Open Pro wird zu schmal sein, wenn Du wirklich breite Reifen (>35) vernünftig fahren willst. Würde eher zur A719 greifen. Meine Wahl wären Scheibenbremsen, womit der BMC Rahmen auch raus wäre.
Auf STI würde ich nicht verzichten wollen (sehe auch keinen großen Sinn drin).

bob600
03.03.2010, 22:11
Also ich glaub hier wird wieder etwas übertrieben. Ohne Afrikaerfahrung zu haben würde ich mal behaupten der BMC mit Ultegra (vllt etwas solider als die DA, da weniger Leichtbau). Solide Laufräder mit Ultegra Nabe und Open Pros oder was dergleichen, dadrauf Conti GrandPrix oder Michelin Krylion (haben beide bei mir auch auf Waldwegen null Probleme gemacht) und gut is.

Das ist ja keine autarke Weltumradlung.

Profiamateur
03.03.2010, 22:15
(...)Wer baut denn über alle Zweifel erhabene Laufräder auf ??? :-)

besten Dank für die Tipps/Einschätzung

Whizz Wheels

bob600
03.03.2010, 22:28
Whizz Wheels

Dafür, dass die auch nur mit Wasser kochen haben sie deftige Preise

Tour d'Afrique
03.03.2010, 23:32
Ich würde einen leichten Randonneur mit einer Rohloff Schaltung und klassisch aufgespeichten Laufrädern nehmen. ;)

Rohloff fährt der sagenumwobene www.hardyradelt.de ;-) - wenn das Ding aber in die Knie geht, dann richtig. Glaube ich werde einfach bei einem normalen Schaltwerk bleiben.

UWEZ
03.03.2010, 23:51
Wenn man sich mal Reiseberichte aus Afrika anschaut, wird dort meistens auf Stahlrahmen zurückgegriffen. Diese sind im Falle eines Defektes überall und in jedem Dorf zu reparieren. Wenn der BMC irgendwo verreckt (Sturz, etc.), dann ist die Tour für dich gelaufen. Auch hat man es in Afrika viel mit Dornen zu rechnen, d.h. ich würde mit Slime-Pannenflüssigkeit in den Reifen fahren. Das macht die Reifen kaum pannenanfällig und rollt dennoch vernünftig. Vergiss auch nicht, dir einen Camelback zu kaufen. Trinken ist natürlich äußerst wichtig.
Auch eine vernünftige Rahmenpumpe würde ich einer Minipumpe vorziehen. Dies mal so ein paar Punkte aus meiner eigenen Erfahrung. Bin viel mit dem Rad in der Karibik unterwegs gewesen und die ist vom Klima, Versorgung und Wegbeschaffenheit mit Afrika zu vergleichen. Eine Tüte voll mit den gängisten Ersatzteilen (Reifen, Schläuche, Bremsbeläge, Ketten, etc.) ist natürlich obligatorisch.
Viel Spass und Gruss aus der Mongolei
Uwe

Cubeteam
04.03.2010, 09:06
Ic würde jedenfalls keine 10 fach sondern ne 9 fach Schaltung montieren, sonst biste nur am Kette wechseln :D

UWEZ
04.03.2010, 09:08
Guck mal in die FAQ :

http://tourdafrique.com/epictours/tourdafrique/faq

Da steht ja schon 'ne Menge. Von allem "Firlefanz" wird da abgeraten.

K,-
04.03.2010, 09:12
Es wird wohl ein BMC-Crosser werden


Bei den normalen Bremsen wirst du Probleme mit breiten Reifen bekommen,
Ich schätze beim gewählten Rahmen verbieten RR-Bremsen sich von selbst.

K,-
04.03.2010, 09:15
Ansonsten würde ich definitiv kein Carbon benutzen. Eher was schönes aus Stahl auf Mass.
Zumal man Carbon unterwegs nicht, wie Stahl, einfach mal richten kann.

Miezekätzchen
04.03.2010, 09:24
Wobei ... Harz, Härter, Pinsel, Schere, grobes Schmirgel und nen m² Laminat ... einen Carbonrahmen kannste im Alleingang wieder flott kriegen. :Angel:

Rex Felice
04.03.2010, 11:20
Aus der oben verlinkten FAQ:


What kind of bike should I bring?(...)
Here are the three principal options, each of which will do the job well. Choose the one that suits you best:

Mountain Bike with Front Suspension – A hard tail mountain bike is the most versatile and popular choice, as it provides suspension for the off roads, relative comfort, and with a thinner set of tires a decent ride on paved roads. The drawback is that with smaller diameter tires and front suspension, it will be a little slower, a little heavier, and a little less efficient than other bikes on pavement. Having locking front suspension is key, as you can “lock out” on the smooth roads and “lock in” on the rougher roads.

Cyclocross bike - This bike is also very popular among our clients, as it combines the ruggedness of a mountain bike, with the speed and design of a road bike. With slick tires these bikes are fast on the good roads. While they do accommodate wider off road tires, riders will be seriously challenged on the rougher off-road sections. Cyclecross bikes are recommended for relatively fit and strong people who can handle the abuse of the rough roads while benefitting from the increased performance on the good roads.

Hybrid bike -This bike has the same wheel size as a Cyclocross bike, but with straight handlebars instead of road style drop bars. Hybrids often also have front suspension and suspension in the seatpost. Hybrids are designed more for comfort and leisure rather than performance.

We always preach to riders that simplicity and durability are best because the availability of replacement parts is greatly limited in most of the countries on our tours, and our mechanics will not have some of the tools or skills to work with complex or unusual assemblies. A steel frame is preferred (if not steel than aluminum is the best choice), with simple components, simple suspension, and no hydraulics.

Wie gut bist du denn fahrtechnisch?

Ich würde ein leichtes Metall-HT mit Lock-Out und MTB-Komponenten fahren, ggf. ein Massrahmen mit eher entspannter Geometrie. Damit umgehst du die Probleme von breiten CX-Reifen, Canti-Bremsen, passende Einbaubreite, Stabilität der Felgen, Anfälligkeit der STIs, grosser Kettenverschleiss von 10fach etc.

UWEZ
04.03.2010, 12:01
Wie schon gesagt, daß ist keine Sonnntagsnachmittagsschönwetterausfahrt!

pinguin
04.03.2010, 12:11
Guter Laufradbau: Komponentix, Berlin

Tour d'Afrique
04.03.2010, 12:29
Aus der oben verlinkten FAQ:



Wie gut bist du denn fahrtechnisch?

Ich würde ein leichtes Metall-HT mit Lock-Out und MTB-Komponenten fahren, ggf. ein Massrahmen mit eher entspannter Geometrie. Damit umgehst du die Probleme von breiten CX-Reifen, Canti-Bremsen, passende Einbaubreite, Stabilität der Felgen, Anfälligkeit der STIs, grosser Kettenverschleiss von 10fach etc.

für einen durchschnittlichen hiesigen Waldweg reicht es schon. Mache mir auch nicht so Sorgen, wenn der Waldweg 100km hat. Das Problem ist eher sandiges Terrain - mit sowas kenne ich mich null aus.

Wie gesagt, bin so ein 6-8 Tkm Rennradler ohne grosse Material und Reparaturerfahrung. Es sind wohl höchsten 2000km unbefestigt. Also sollten 4 DA-Ketten und 2 Ritzelpakete reichen. Wirklich hügelig ist es auch nur in Äthiopien, wo auch mal 2000 HM dabei sind. So perfekte Bremsen braucht man nicht. Mit nem 25 Schnitt mischt man schon in der ersten Hälfte mit. Und ich werde die ganze Sache wohl nicht als Rennen verstehen.

Agypten und Sudan, Namibia und Südafrika sind wohl nicht schlechter als die Strassen in Süditalien.

Sind diese lockbaren Vordergabeln (SID etc.) eigentlich zuverlässig für 12.000 - von sowas habe ich null Ahnung, daher meine Idee mit dem Crosser. Ich werde Ende Mai einen Teilnehmer 2010 treffen - spätestens dann werde ich mehr wissen. Nach den Bildern (2010) zu urteilen, sind mehr Crosser als Hardies da unterwegs.

Tour d'Afrique
04.03.2010, 12:34
Wie schon gesagt, daß ist keine Sonnntagsnachmittagsschönwetterausfahrt! Nein, wirklich hart scheinen mir aber nur die psychische Komponente zu sein. Äthiopien muss wohl echt hart sein. Höhenmeter, Höhe, unfassbar nervige Kinder und wohl jedes Jahr extreme Verdauungsprobleme der Teilnehmer. 100 km mit 2000hm auf 2500m Höhe über eine Woche mit nem flotten Otto und Kindern die Steine auf einen schmeissen - das nenne ich mal ne Herausforderung :-)

Schraubereieiei
04.03.2010, 12:41
...Und denk an Ersatzschaltaugen:D

in mozambique haben sie mal ernsthaft von mir nen "spare engine" verlangt (war mit auto unterwegs) :D
also in diesem sinne gleich mal ersatzkurbel usw mitführen
gruß und viel spaß

UWEZ
04.03.2010, 12:51
In Afrika und auch hier in der Mongolei hat es sehr oft sogenannte Sand-Schotter-Waschbrettpiste. Wenn du das eine Weile fährst bit du fertig mit der Welt und obendrein ist das auch nicht gerade material-schonend.
Wenn ich du wäre, würde ich es eher zu schwer als zu leicht nehmen. Solche Abenteuer macht man nicht mal ebenso, es ei denn zwischendurch Aufgeben ist eine Option.

Tour d'Afrique
04.03.2010, 13:09
In Afrika und auch hier in der Mongolei hat es sehr oft sogenannte Sand-Schotter-Waschbrettpiste. Wenn du das eine Weile fährst bit du fertig mit der Welt und obendrein ist das auch nicht gerade material-schonend.
Wenn ich du wäre, würde ich es eher zu schwer als zu leicht nehmen. Solche Abenteuer macht man nicht mal ebenso, es ei denn zwischendurch Aufgeben ist eine Option.

Aufgeben ist nur ne Option, wenn der Körper einfach gar nicht mehr kann. Dann ist halt Bus angesagt. Die Veranstalter haben dafür den sog. EFI-Status (every f**king inch) eingerichtet. Mein Ziel ist dieser selbstverständlich. Auf der anderen Seite werde ich mit 40° Fieber und Halluzinationen sicherlich nicht meine und die Gesundheit anderer aufs Spiel setzen. Daher ist die grösste Herausforderung ja prinzipiell das Gesundbleiben und das Einteilen der Kräfte.
Ziel ist es den Ötzi dieses Jahr in einer niedrigen 9h Zeit zu absolvieren und danach nur noch Grundlage auf dem Afrikarad zu fahren. Dann denke ich, habe ich körperlich (!) die Voraussetzungen.

götterbote
04.03.2010, 13:32
der "gerold" hat viele jahre langstrecken- und breveterfahrung. der hat sicher auch ein paar gute tipps. hier nachzulesen: http://8ung.at/radreise/
ein anderer langstreckenjunkie ist hier zu kontaktieren: http://turs.lebensmittelkunde.at/

UWEZ
04.03.2010, 13:57
Ja, nur die "Harten kommen in den Garten". In Afrika ist auch im Äquatorialbereich übrigens immer mit Malaria zu rechnen.
Deine Ötzi-Erfahrung/Kondition ehrt dich sicher sehr, aber meines erachtens kommt da eine ganz andere psychische Belastung über eine viel längere Zeit auf dich zu. Da mußt du dich mental darauf vorbereiten. Nicht das ich denke, daß du es nicht schaffst, aber nimm es nicht auf die leichte Schulter.
Nur das robusteste Equipment ist gut genug. Campa kannste mal gleich von vornherein abschreiben, es sei denn du nimmst alles selbst mit. Ich würde mal sagen ausser in Nordamerika und Europa kriegt man unterwegs keinerlei Ersatzteile. Ist halt Puderdosen-Equipment für verwöhnte Menschen der westlichen Zivilisation.

mr.7speed
04.03.2010, 17:36
http://velotraum.de/images/914.jpg
oder
http://www.derradladen.de/files/papalagi_touring_large_30c.jpg
Speedster (http://velotraum.de/modelle/speedster) oder Papalagi (http://www.mtbcycletech.com//web/dms/mtb/bikes/models_2009/Papalagi/Papalagi_Touring_Full.jpg) (vertragen beide auch Zweizöller!)

Lenkerendschalter (mit Umschaltemöglichkeit auf Reibung)
Naben mit Konuslagern (Ersatz-Freilauf mitnehmen)
breite Semislicks (hinten auf breiter Felge)
Im Zweifel mehr Ersatzteile mitnehmen

PAYE
04.03.2010, 18:03
.. Campa kannste mal gleich von vornherein abschreiben... Ist halt Puderdosen-Equipment für verwöhnte Menschen der westlichen Zivilisation.

:Applaus:

ROFL

gerold
05.03.2010, 09:34
der "gerold" hat viele jahre langstrecken- und breveterfahrung. der hat sicher auch ein paar gute tipps. hier nachzulesen: http://8ung.at/radreise/
ein anderer langstreckenjunkie ist hier zu kontaktieren: http://turs.lebensmittelkunde.at/

Weil ich hier angesprochen wurde gebe ich meinen Senf dazu : ich würde nicht mit einem MTB sondern mit einem Cyclo-Cross-ähnlichem Gerät mit Stahl- oder Titanrahmen fahren (zB Surly Cross Check oder Van Nicholas - allerdings nicht mit der serienmäßigen Carbongabel).

2008 in Rußland sind wir vor einer ähnlichen Entscheidung gestanden - die Straßen werden in etwa mit Afrika vergleichbar sein. Ich habe (zum Unterschied vom einem befreundeten Teilnehmer auf mein altes Gios-Stahl-Rad mit Stahlgabel gesetzt und das nicht bereut. Der Präsident der österr. Randonneurs-Vereinigung (Ferdinand Jung) ist mit einem modifizierten MTB gefahren und würde es nicht wieder tun - es kostet auf den Asfaltstücken einfach zu viel Kraft und die Aerodynamik ist auch schlechter (so in etwa seine rückblickende Aussage).

DA-Ketten oder gar Ritzelpakete würde ich in Afrika nicht verwenden, da reicht wahrlich 105er-Equipment. Die STI`s haben bei meinen Fahrten bisher noch alles überstanden und da waren schon einige Dreck- und Regenfahrten dabei. Defekte können bei jedem Teil passieren (siehe meine 2 Flanschbrüche bei Dura-Ace-Naben...). RR-Bremsen sind natürlich ungeeignet (setzen sich bei Schlamm gleich zu), als Reifen würde ich die Vittoria Randonneur aufziehen (und vielleicht für Dreckpassagen 2 stärker profilierte Reifen mitnehmen).

Jedenfalls ein interessantes Vorhaben - ich muss mich mit Marokko (in einem Monat) begnügen...

Gute und defektfreie Fahrt wünscht Gerold

Hifly
05.03.2010, 09:44
Reifen würde ich 25er oder 28er Marathon nehmen, fahr die 25er zur zeit auf dem Crosser für alles mögliche, 70% straße, rest schotter, waldwege usw, perfekter Sorglosreifen!

Und der rollt auf der Straße die ja auch viel auf deiner Tour ausmacht wirklich gut für einen "nicht" rennradreifen

Tour d'Afrique
05.03.2010, 12:29
denke auch an einen 25er Marathon von Schwalbe für dei Asphaltetappen - also das Grossteil der Strecke. Wei pannensicher ist der eigentlich, gibt es da noch pannensichereres ?

Kjeld
05.03.2010, 15:09
denke auch an einen 25er Marathon von Schwalbe für dei Asphaltetappen - also das Grossteil der Strecke. Wei pannensicher ist der eigentlich, gibt es da noch pannensichereres ?

Noch pannesicherer in 25er Breite? Da gibt's nur noch den Stelvio Plus, aber der hat kein Profil und ist ein reiner Straßenreifen. Der Rollwiderstand ist bei dem auch spürbar erhöht; so ein halbes km/h macht das nach meiner Erfahrung schon aus.

Ich würde aber breitere Reifen aus dem Reiseradbereich nehmen. Marathon XR oder Panaracer Pasela in 700x32.

bob600
05.03.2010, 16:15
denke auch an einen 25er Marathon von Schwalbe für dei Asphaltetappen - also das Grossteil der Strecke. Wei pannensicher ist der eigentlich, gibt es da noch pannensichereres ?

Michelin Krylion Carbon

mr.7speed
05.03.2010, 18:08
2008 in Rußland sind wir vor einer ähnlichen Entscheidung gestanden - die Straßen werden in etwa mit Afrika vergleichbar sein. Ich habe (zum Unterschied vom einem befreundeten Teilnehmer auf mein altes Gios-Stahl-Rad mit Stahlgabel gesetzt und das nicht bereut.Da muß sich ja in den neun Jahren nachdem ich dort war, einiges getan haben!
http://freenet-homepage.de/Bilderbuch/Bilder/Karelien/Frank/Sorta.jpg
Die Älteren unter uns werden sich noch an ihn (http://en.wikipedia.org/wiki/Nicholas_Crane) erinnern?
http://www.dkimages.com/discover/previews/844/818087.JPGhttp://www.blissonwheels.com/inspirations/crane-jce.jpg
In Deutsch unter dem unsäglichen Titel 'Fahrrad-Abenteuer im Himalaja' (http://www.amazon.de/Fahrrad-Abenteuer-Himalaja-5301-%C3%BCber-Dach/dp/3613501031) erschienen!
http://3.bp.blogspot.com/_iI_LQCCIiB8/Sqmpn6lc_CI/AAAAAAAAE9E/0HC_pKIvyPk/s320/picture_21.jpg (http://3.bp.blogspot.com/_iI_LQCCIiB8/Sqmpn6lc_CI/AAAAAAAAE9E/0HC_pKIvyPk/s1600-h/picture_21.jpg)Deutsches Titelbild!
Impeccable minimalism in their choice of equipment, pared down prose in diary entries from each of them for each day, and an awesome challenge as they rode flat out from the coast of Bangladesh up over the Himalayas to a remote corner of north-west China, the furthest place from the sea in Asia - 3,313 miles in 58 days provides plenty of opportunities for adventure and a real test of their stamina and survival skills.
http://3.bp.blogspot.com/_iI_LQCCIiB8/SqmoqNVrdgI/AAAAAAAAE8k/fbRHC5T3_xI/s320/overall_map.jpg (http://3.bp.blogspot.com/_iI_LQCCIiB8/SqmoqNVrdgI/AAAAAAAAE8k/fbRHC5T3_xI/s1600-h/overall_map.jpg)

APPENDIX ONE
Equipment
[...]
Bicycles

The bikes were tailor-made, built to the highest specification by Raleigh.[...]
Frames. The geometry was based on that used for the toughest professional races, e.g. the Paris-Roubaix, with a lengthened wheelhase, softer angles[...]
[...]They had Mavic M3 CD rims with 36 x 36 stainless-steel single-buttoned spokes on Campagnolo small-flange hubs. We hit numerous rocks and several large pots at high speed, one of them near Amdo catapulting Nick into Outer Space, but the wheels remained true. The tyres were Specialized; one Touring K4 and one Expedition 700 X 35C.[...]
[...]Source (http://web.archive.org/web/20040919044827/www.koopmann.lightup.net/crane/journey_appendix_1.html)
Ein paar Impressionen:
http://1.bp.blogspot.com/_iI_LQCCIiB8/SqmtLqeDJFI/AAAAAAAAE9k/H83G5FArKnc/s200/picture_24.jpg (http://1.bp.blogspot.com/_iI_LQCCIiB8/SqmtLqeDJFI/AAAAAAAAE9k/H83G5FArKnc/s1600-h/picture_24.jpg)http://4.bp.blogspot.com/_iI_LQCCIiB8/SqmpStje8pI/AAAAAAAAE88/5dFhp5u1IOM/s200/picture_07.jpg (http://4.bp.blogspot.com/_iI_LQCCIiB8/SqmpStje8pI/AAAAAAAAE88/5dFhp5u1IOM/s1600-h/picture_07.jpg)http://3.bp.blogspot.com/_iI_LQCCIiB8/SqmqD8oIkGI/AAAAAAAAE9M/0N8EeJS7uoY/s200/picture_26.jpg (http://3.bp.blogspot.com/_iI_LQCCIiB8/SqmqD8oIkGI/AAAAAAAAE9M/0N8EeJS7uoY/s200/picture_26.jpg)
Kurzum, unter 35mm würde ich keine Reifen montieren! Der Diamantrahmen sollte also Platz für breite Reifen haben, eine Alternative für den sogenannten Rennlenker sehe ich nicht.
Nicht vergessen vor der Reise etwas zuzunehmen, der Gewichtsverlust wird in den ersten vier Wochen erschreckend sein!

Tour d'Afrique
05.11.2010, 22:46
Na ja, das wird wohl unterschiedlich beantwortet werden, je nachdem, wen du fragst. ;)

Hier im Forum kennen sich z.B. die Membären OCLV und felixthewolf mit Laufradbau gut aus und betreiben dies wohl auch (neben)beruflich.
Immer wieder ist whizz wheels als Empfehlung zu finden, auch Daniel Biber taucht immer wieder auf als hervorragender Laufraderbauer.
Natürlich gibt es noch viel mehr gute Laufradbauer, da hilft dir die Such-Funktion des Forums weiter.

Evt. spielst du mal mit dem Laufradkonfigurator von Whizz Wheels:

http://www.whizz-wheels.de/produkte/laufradkonfigurator.html

Habe mit Whizz-Wheels telefoniert - er sagte, dass viele der RR-Felgen nur bis 28mm empfohlen werden. In meinen Rahmen passen wohl auch 35mm Mäntel. Da empfiehlt Herr Reichert von WW Touringfelgen: DT Swiss TK540, Mavic A 719. Wie seht Ihr das ? Ist bei Mavics CXP33 wirklich bei 28mm Mänteln Schluss.

Bursar
05.11.2010, 22:54
Wie war das nochmal, willst du mit einem Trekking- oder Crossrahmen fahren?

Tour d'Afrique
05.11.2010, 23:05
Wie war das nochmal, willst du mit einem Trekking- oder Crossrahmen fahren?

Es ist ein Crosser BMC CrossMachine, bei der wohl bis 35mm Mantelbreite möglich ist:

http://forum.tour-magazin.de/showthread.php?p=3322605#post3322605

Muss am WE meinen LRS bestellen und bin noch sehr unschlüssig

BMI
05.11.2010, 23:10
Ich fahre auf dem Crosser einen Satz CXP 33 mit 34er Crossbereifung, problemlos :)

Tour d'Afrique
05.11.2010, 23:13
Ich fahre auf dem Crosser einen Satz CXP 33 mit 34er Crossbereifung, problemlos :) ich war auch über die Aussage ein wenig verwundert, aber auch auf Mavics Seite weisen die auf die 28mm Begrenzung hin.

SpacemanSpiff
05.11.2010, 23:14
Auch wenn du schon sehr auf deinen Rahmen festgelegt scheinst, würde ich mir mal den 26" Surly Long Haul Trucker ansehen. Das ist ein robuster Stahlrahmen mit Renngeometrie, allerdings mit langem Hinterbau und flachem Lenkwinkel für ultra stabiles Fahrverhalten. In die 26" Version bekommst du maximal 2,1 Zoll Reifen, mit 1,0 -1,5 Zoll Slicks ist das Teil aber auch richtig schnell. Du könntest also je nach Land/Etappe Reifen wechseln. Gerade die Sache mit den steine werfenden Kindern stimmt mich Carbon nachdenklich. Ein einfacher Stahlrahmen wie der Surly steckt sowas viel eher weg und ist außerdem nichtmal teuer (Unter 400 bei bike-components soweit ich weiß).

BMI
05.11.2010, 23:16
ich war auch über die Aussage ein wenig verwundert, aber auch auf Mavics Seite weisen die auf die 28mm Begrenzung hin.

Soweit ich das über die Jahre in der Crosser-Zone verfolgt habe, bin ich nicht der einzige, der die so nutzt. Wenn die Crosser nicht Schlauchreifen fahren, dann Rennfelgen mit Crossbereifung, völlig normal würde ich sagen.

Tour d'Afrique
05.11.2010, 23:29
Auch wenn du schon sehr auf deinen Rahmen festgelegt scheinst, würde ich mir mal den 26" Surly Long Haul Trucker ansehen. Das ist ein robuster Stahlrahmen mit Renngeometrie, allerdings mit langem Hinterbau und flachem Lenkwinkel für ultra stabiles Fahrverhalten. In die 26" Version bekommst du maximal 2,1 Zoll Reifen, mit 1,0 -1,5 Zoll Slicks ist das Teil aber auch richtig schnell. Du könntest also je nach Land/Etappe Reifen wechseln. Gerade die Sache mit den steine werfenden Kindern stimmt mich Carbon nachdenklich. Ein einfacher Stahlrahmen wie der Surly steckt sowas viel eher weg und ist außerdem nichtmal teuer (Unter 400 bei bike-components soweit ich weiß).

Lach, scheinst Dich ja in Äthiopien gut auszukennen - das war in den vergangenen Jahren neben dem Verkehr in den Großstätten eins der Hauptprobleme beim Radeln. Der BMC macht bisher einen wirklich soliden EIndruck - mal gucken, ob das so bleibt, wenn die Kinder wirklich den Hinterbau treffen.... - Titan war noch ne Alternative, auch wenn Stahl sicherlich am einfachsten Instand zu kriegen ist, wenn wirklich was drann ist...

Tour d'Afrique
05.11.2010, 23:30
Soweit ich das über die Jahre in der Crosser-Zone verfolgt habe, bin ich nicht der einzige, der die so nutzt. Wenn die Crosser nicht Schlauchreifen fahren, dann Rennfelgen mit Crossbereifung, völlig normal würde ich sagen. Was würdest Du denn bei spitzen Lavasteinen (Schotter) für einen mantel empfehlen.

elmar
06.11.2010, 07:46
Vittoria Ranndoneur Pro

Nordisch
06.11.2010, 10:58
Vittoria Ranndoneur Pro

Der ist nicht sonderlich pannensicher für extreme Bedingungen.

Nordisch
06.11.2010, 11:01
Lach, scheinst Dich ja in Äthiopien gut auszukennen - das war in den vergangenen Jahren neben dem Verkehr in den Großstätten eins der Hauptprobleme beim Radeln. Der BMC macht bisher einen wirklich soliden EIndruck - mal gucken, ob das so bleibt, wenn die Kinder wirklich den Hinterbau treffen.... - Titan war noch ne Alternative, auch wenn Stahl sicherlich am einfachsten Instand zu kriegen ist, wenn wirklich was drann ist...

velotraum, wäre meine Wahl

(Nachdem ich nun mit dem Surly Crossscheck 3700 km durch UK bin.)

Bingarnichthier
06.11.2010, 11:07
Was würdest Du denn bei spitzen Lavasteinen (Schotter) für einen mantel empfehlen.

Egal welcher Mantel - Stan´s NoTubes Milch muss in den Schlauch. Dann können die extremen Bedingungen kommen :)

BMI
06.11.2010, 11:12
Was würdest Du denn bei spitzen Lavasteinen (Schotter) für einen mantel empfehlen.

:kweetnie: Keine Erfahrung, sorry.

Nordisch
06.11.2010, 11:16
Der Reifen ist teuer aber wohl sein Geld wert:

Vorallem weil er seitlich auch geschützt ist.


http://www.conti-online.com/generator/www/de/de/continental/fahrrad/themen/city/tour/topcontact/topcont_de.html


http://www.conti-online.com/generator/www/de/de/continental/fahrrad/themen/city/tour/topcontact/img/topcontact_de.jpg

Patrice Clerc
06.11.2010, 12:18
Gemäss dem hier wird IMO jedes Quervelo mit meinetwegen leicht angepasster Reifenwahl (ggf. auch mit Sealant/No-tubes-milk) gut genug sein:

What kind of bike should I bring?(...)
Here are the three principal options, each of which will do the job well. Choose the one that suits you best:

Mountain Bike with Front Suspension – A hard tail mountain bike is the most versatile and popular choice, as it provides suspension for the off roads, relative comfort, and with a thinner set of tires a decent ride on paved roads. The drawback is that with smaller diameter tires and front suspension, it will be a little slower, a little heavier, and a little less efficient than other bikes on pavement. Having locking front suspension is key, as you can “lock out” on the smooth roads and “lock in” on the rougher roads.

Cyclocross bike - This bike is also very popular among our clients, as it combines the ruggedness of a mountain bike, with the speed and design of a road bike. With slick tires these bikes are fast on the good roads. While they do accommodate wider off road tires, riders will be seriously challenged on the rougher off-road sections. Cyclecross bikes are recommended for relatively fit and strong people who can handle the abuse of the rough roads while benefitting from the increased performance on the good roads.

Hybrid bike -This bike has the same wheel size as a Cyclocross bike, but with straight handlebars instead of road style drop bars. Hybrids often also have front suspension and suspension in the seatpost. Hybrids are designed more for comfort and leisure rather than performance.

We always preach to riders that simplicity and durability are best because the availability of replacement parts is greatly limited in most of the countries on our tours, and our mechanics will not have some of the tools or skills to work with complex or unusual assemblies. A steel frame is preferred (if not steel than aluminum is the best choice), with simple components, simple suspension, and no hydraulics.

rumplex
06.11.2010, 12:41
Gerade erst den Thread gesehen:

Vergiss alles, was modern ist.

Nimm ein Stahlrad mit Stahlgabel, 7-fach mit Rahmenschalthebeln oder Lenkerend.

Außerdem: Du fährst in Zentral- und südliches Afrika mitten in die Regenzeit rein. Also fette, robute Reifen. Du kannst Glück haben und trocken durchkommen. Aber Gnade Dir, es geht ab. Dann hast Du auch auf Asphalt Probleme.

Edit: Vergiss den Crosser. Nimm ein robustes MTB.

principia1
06.11.2010, 13:32
- BMC Cross Rahmen
- Dura Ace evtl. ultegra kompakt kurbel
- cantilever, oder mini-V Brakes (geht garnet anders auf einem crosser...)
- 35mm stollenreifen (evtl schwalbe marathon)

Laufräder:
- mavic open pro
- vorne und hinten 32 speichen, 3x gekreuzt
- dura ace naben / ultegra geht auch

lenker und sattelstütze aus alu und einen sattel, auf dem du es 4monate aushälst. (speciialized toupe?)

als ersatzmaterial brauchst nicht viel... (du wirst ja ein begleitfahrzeug haben, oder?)
- einen schalt und einen bremszug
- schaltauge und evtl ein schaltwerk
- lenkerband
- gute handschuhe
- reifen, schlauch
- speichenschlüssel und ein paar ersatzspeichen.

alternative könnte auch ein disc-crosser sein, z.b. von >>OCCP<< (http://www.nettohoffnung.de/catalog/product_info.php?products_id=337)

warum denn lenkerband ?????

rumplex
06.11.2010, 13:34
In Afrika und auch hier in der Mongolei hat es sehr oft sogenannte Sand-Schotter-Waschbrettpiste. Wenn du das eine Weile fährst bit du fertig mit der Welt und obendrein ist das auch nicht gerade material-schonend.
Wenn ich du wäre, würde ich es eher zu schwer als zu leicht nehmen. Solche Abenteuer macht man nicht mal ebenso, es ei denn zwischendurch Aufgeben ist eine Option.

So sieht das aus. Und ich mache mir ehrlich Sorgen um den TE.:ü

felixthewolf
06.11.2010, 15:52
doppelpost, sorry...

felixthewolf
06.11.2010, 16:03
Habe mit Whizz-Wheels telefoniert - er sagte, dass viele der RR-Felgen nur bis 28mm empfohlen werden. In meinen Rahmen passen wohl auch 35mm Mäntel. Da empfiehlt Herr Reichert von WW Touringfelgen: DT Swiss TK540, Mavic A 719. Wie seht Ihr das ? Ist bei Mavics CXP33 wirklich bei 28mm Mänteln Schluss.

Mit den Felgen- und Reifenbreite haben die Jungs absolut recht.
Wenn dich etwas mehrgewicht nicht stört, dann sind sicher breitere treckingfelgen eine gute Wahl.
Aus dem Touring-Bereich tönt imemr wieder, die Finger von Mavic zu lassen.
Die haben zwar eine hochfeste aber spröde Alulegierung.
Daher eher etwas wie die DT TK540.

Diese sollte dann unbedingt mit möglichst weichen Speichenaufgebaut werden, da sie selbst eine hohe Eigensteifigkeit hat und sich so ein dauerfesteres Laufrad ergibt.
So empfehle ich dir vorn und hinten links die Sapim Laser, hinten rechts für eine höhere Seitensteifigkeit des Laufrades (sofern wegen Fahrergewicht und ggf. Zuladung nötig) Sapim Race.
Je nach Budget sind die Sapim CX-Ray auch minimal dauerhaltbarer und stecken um Grenzbereich mehr weg.
Einmal sauber aufgebaut (nicht nur auf Rundlauf, sondern auf homogene Speichenspannung) hast du dann wahrscheinlich auch nach dem du aus Afrika wieder kommst, keine Sorgen mit so einem Aufbau.

Gruss, Felix

SuttonHoo
06.11.2010, 16:38
Schön, das Du den Drive besitzt an dem Event teilzunehmen.
Diese Seite mit Erfahrungsberichten sollte Dir doch alle Fragen beantworten http://www.tourdafrique.com/tours/tourdafrique/in-depth
Tiagra, Dura Ace und was weiß Ich..Wenn Du den Willen besitzt diese Tour zu Fahren, dann Tu Es !
Laß Dich vorderst noch mal ein bischen Impfem..und Mach ES !

Nicht lange Labern - Fahren. Naben, Reifen, Lenker..Lenkerband..Die Strecke durch den Sudan könnte Ich mir als nicht Uninteressant vorstellen.
Gute Fahrt !

Nordisch
06.11.2010, 17:06
Mit den Felgen- und Reifenbreite haben die Jungs absolut recht.
Wenn dich etwas mehrgewicht nicht stört, dann sind sicher breitere treckingfelgen eine gute Wahl.
Aus dem Touring-Bereich tönt imemr wieder, die Finger von Mavic zu lassen.
Die haben zwar eine hochfeste aber spröde Alulegierung.
Daher eher etwas wie die DT TK540.

Diese sollte dann unbedingt mit möglichst weichen Speichenaufgebaut werden, da sie selbst eine hohe Eigensteifigkeit hat und sich so ein dauerfesteres Laufrad ergibt.
So empfehle ich dir vorn und hinten links die Sapim Laser, hinten rechts für eine höhere Seitensteifigkeit des Laufrades (sofern wegen Fahrergewicht und ggf. Zuladung nötig) Sapim Race.
Je nach Budget sind die Sapim CX-Ray auch minimal dauerhaltbarer und stecken um Grenzbereich mehr weg.
Einmal sauber aufgebaut (nicht nur auf Rundlauf, sondern auf homogene Speichenspannung) hast du dann wahrscheinlich auch nach dem du aus Afrika wieder kommst, keine Sorgen mit so einem Aufbau.

Gruss, Felix

Reiselaufräder für hohe Last haben meist rechts Sapim Strong und links Sapim Race.

Wem diese Leichtgewichte von Mavic/DT Swiss zu heikel sind, verbaut Rigida Sputnik oder Exal SP 19.

Habe selber vorn die A-719 und hinten die SP 19 gewählt.
Trotz richtig hoher Zuladung ist alles problemlos verlaufen.

Übrigens werden selbst bei steifen Felgen mit Sapim Laser (denke vor allem an vorn, wenn der Lowrider gut bepackt und die Lenkertasche voll ist) die Laufräder zu weich. Im Grunde genommen schwingt dann ja die Nabe im Speichengerüst. Geht ja nicht nur um das Abflachen/seitliche Ausweichen der Felge.
Mag sein, dass das der Haltbarkeit des Laufrades gut tut, aber bei hohem Gewicht, ist ein maximal steifes Laufrad ein Sicherheitsplus, eventuell sogar ein nötiges.

EDIT

Selbst ein Kettenabwurf, der die Speichenbögen der Sapim Strong beschädigt hat, war folgenlos auf den letzten 1700 km meiner Reise.
2,3 mm Bögen bieten hier schon mehr Fleisch.

mundl
06.11.2010, 17:21
warum denn lenkerband ?????

120 tage plus klima in afrika plus schweiss plus was weiss ich noch was...

Nordisch
06.11.2010, 17:41
120 tage plus klima in afrika plus schweiss plus was weiss ich noch was...


Definitiv, mein Lenker hatte schon nach meiner 60 Tage (3700 km) dauernden UK Reise erste Korrosionspuren unter dem Lenkerband.

felixthewolf
06.11.2010, 17:42
Reiselaufräder für hohe Last...

...richtig hoher Zuladung...

...denke vor allem an vorn, wenn der Lowrider gut bepackt und die Lenkertasche voll ist

Das mag ja in deinem Fall auch zutreffen, aber von welchen Belastungen sprechen wir denn in diesem Fall, der hier diskutiert wird?
Was wiegt der Fahrer, was hat er Gepäck dabei und wie ist es am Rad verteilt?

gernerell verbaue ich aber lieber 36 Sapim Laser als 32 Sapim Race.
Denn (ich wiederhole mich) das ideale Laufrad besteht aus einer steifen Felge und möglichst vielen, möglichst weichen Speichen.
(bevor jetzt einer kommt, der es besser wissen zu glaubt: im Umkehrschluss heißt das nicht, dass man steifere Speichen verbauen sollte, wenn man die Speichenzahl reduziert, sondern eher eine steifere Felge braucht)

Felix

mr.7speed
06.11.2010, 20:12
Definitiv, mein Lenker hatte schon nach meiner 60 Tage (3700 km) dauernden UK Reise erste Korrosionspuren unter dem Lenkerband.Die Korrosionsanfälligkeit hängt aber sehr stark vom Material und Verarbeitung ab.
Wo gibt es eigentlich einen Reisebericht über Deine britischen ErFahrungen?

rumplex
07.11.2010, 00:01
Ich empfehle eine Testtour durch MeckPoms Sandstrecken. Dann kann man sich ungefähr vorstellen, wie es ist, zig Kilometer durch Sand zu fahren. Alles schmaler als 2.1 Zoll funzt nicht. Außerdem ist ein Carbonrahmen/Gabel bei den Dauerbelastungen und Quer-/Vertikalbeschuss wirklich nicht geeignet.

Tour d'Afrique
07.11.2010, 01:03
Das mag ja in deinem Fall auch zutreffen, aber von welchen Belastungen sprechen wir denn in diesem Fall, der hier diskutiert wird?
Was wiegt der Fahrer, was hat er Gepäck dabei und wie ist es am Rad verteilt?

gernerell verbaue ich aber lieber 36 Sapim Laser als 32 Sapim Race.
Denn (ich wiederhole mich) das ideale Laufrad besteht aus einer steifen Felge und möglichst vielen, möglichst weichen Speichen.
(bevor jetzt einer kommt, der es besser wissen zu glaubt: im Umkehrschluss heißt das nicht, dass man steifere Speichen verbauen sollte, wenn man die Speichenzahl reduziert, sondern eher eine steifere Felge braucht)

Felix

Danke Felix - trotz Deiner guten Referenenz auf Seite 1 des Threads habe erstmal zu Herrn Reichert von WizzWheels Kontakt aufgenommen und mir ein Angebot machen lassen. Das war dem Umstand geschuldet, dass der Laden nicht SO weit weg ist vom Bodensee.

Ich wiege zum Antritt der Tour 89kg und gedenke ein Systemgewicht von 95kg (exkl.Bike) nicht zu überschreiten. Das sind 3L Wasser und 3Kilo Tagesausrüstung (Kleisund) auf seinem Rücken. Sämtliches Gepäck wird im Begleitfahrzeug gefahren und es ist ein Mechaniker mit von der Partie.

Ich bin noch immer ein wenig hin und her gerissen - mittlerweile geht es wohl eher in Richtung:
Hope - Pro 3, mit 32 DT Swiss Comp mit einer DT Swiss TK 540 mit prolock Messing Nippeln

alternativ denke ich über eine reine DT Swiss Lösung nach
240S mit 32 Aerolight und einer RR 585 oder R 520 - was ist denn der Unterschied zwischen den beiden Felgen ??

Sonst noch gute Ideen...

Tour d'Afrique
07.11.2010, 01:36
Hier die Reifenwahl des Teilnehmers mit dem sensibelsten Velo 2010 - einem Kuota KROSS Vollcarbon ;-)

3/ the wheels were these : Mavic ksyrium elite. And the tires I just put on large “schwalbe marathon plus”, I had medium (25???) and large (30???). if you want take also other tyres, more suitable for mud and sand. Marathon plus are good only because you will not have many flats, I waited Zambia for having my first… But they are heavy, and quite difficult to put on.

ein Tessiner,der wie man merkt keine Wissenschaft aus der ganzen Tour gemacht hat, sondern sie einfach in gemäßigten Tempo abgefahren hat....

felixthewolf
07.11.2010, 08:49
Ich wiege zum Antritt der Tour 89kg und gedenke ein Systemgewicht von 95kg (exkl.Bike) nicht zu überschreiten. Das sind 3L Wasser und 3Kilo Tagesausrüstung (Kleisund) auf seinem Rücken. Sämtliches Gepäck wird im Begleitfahrzeug gefahren und es ist ein Mechaniker mit von der Partie.

Ich bin noch immer ein wenig hin und her gerissen - mittlerweile geht es wohl eher in Richtung:
Hope - Pro 3, mit 32 DT Swiss Comp mit einer DT Swiss TK 540 mit prolock Messing Nippeln

alternativ denke ich über eine reine DT Swiss Lösung nach
240S mit 32 Aerolight und einer RR 585 oder R 520 - was ist denn der Unterschied zwischen den beiden Felgen ??

Sonst noch gute Ideen...

Hi

bei unter 100kg Zuladung fürs Bike, speziell ohne ungefederte Gepäcktaschen an Rahmen und Gabel kann es dir ziemlich egal sein, was Nordisch über seine (durchaus richtigen) Erfahrungen mit bepackten Bikes geschrieben hat.
Da reichen dir auch locker die Sapim Laser und Race in einer Belastungsgerechten Kombination. Bei WW solltest du die auch bekommen können, nur halt mit DT Revo und Comp.
Eigentlich sind die Prolock Nippel bei der Qualität, die dir WW bietet nicht nötig. Ich verstehe immernoch nicht, warum diese überhaupt eingesetzt werden. Ich verzichte gernerell auf eine Nippelsicherung und bei einem möglichst homogenem stimmigen Aufbau ist diese eben auch nicht nötig.

Der zweite Vorschlag beinhaltet ja wieder schmale Rennradfelgen, die dich in der Reifenwahl einschränken werden, daher solltest du bei den TK.540 bleiben.
Die Aerolite wäre eine Option um den Rädern noch etwas Reserven zu verleihen. Allerdings sind sie wesentlich teurer. Deswegen bin ich froh, bei Sapim gelandet zu sein, das Pendant, die CX-Ray ist bei gleicher Qualität und Eigenschaften wesentlich günstiger.

Die R585 und R520 sind beide hochprofilige und undgeöste Felgen.
Die R520 ist sozusagen die günstige gesteckte Version der R585.
Abersehen von ihrer geringen Breite, was die Aufnahme von breite Reifen angeht, wäre ich mir bei der fehlenden Ösung nicht ganz sicher.
Zwar verbaue ich im Sportbereich fast ausschließlich ungeöste Felgen, und habe damit auch im Renneinsatz keine Probleme, aber die sind halt nicht mehrere 10000km entfernt auf einem anderen Kontinent unterwegs.

Sowohl mit den Hope Pro 3 als auch mit den DT240S machst du wenig falsch.
Ich würde hier vielleicht noch die Acros Road:54 ins Feld führen, aber die gibts bei WW ja nicht, also erübrigt sich das schmackhaft machen dieser Rundlinge.
Wobei konusgelagerte Naben wie die Shimano DA sicher auch den Vorteil haben, dass man im Defektfall noch einiges retten kann, wenn man nur einen Konus und 3 neue Kugeln beim Mechaniker hinterlegt hat.

Gruss, Felix

Nordisch
07.11.2010, 10:11
1.

Die Korrosionsanfälligkeit hängt aber sehr stark vom Material und Verarbeitung ab.

2.
Wo gibt es eigentlich einen Reisebericht über Deine britischen ErFahrungen?

1.

3T Forma SL schwarz

und Salsa Cross Lenker

zeigten bei mir diese Erscheinungen

2.

In Arbeit, erst mal ist anderes vorrangig.

Nordisch
07.11.2010, 10:24
Das mag ja in deinem Fall auch zutreffen, aber von welchen Belastungen sprechen wir denn in diesem Fall, der hier diskutiert wird?
Was wiegt der Fahrer, was hat er Gepäck dabei und wie ist es am Rad verteilt?

gernerell verbaue ich aber lieber 36 Sapim Laser als 32 Sapim Race.
Denn (ich wiederhole mich) das ideale Laufrad besteht aus einer steifen Felge und möglichst vielen, möglichst weichen Speichen.
(bevor jetzt einer kommt, der es besser wissen zu glaubt: im Umkehrschluss heißt das nicht, dass man steifere Speichen verbauen sollte, wenn man die Speichenzahl reduziert, sondern eher eine steifere Felge braucht)

Felix

Am Vorderrad, wenn man Komfort haben will ja *1, aber nicht auf der Antriebsseite. Da würde ich gewiss keine CX Ray oder Sapim Laser verbauen. Dort gehören dickere Speichen rein (Zur sicheren Übertragung der Antriebskräfte in seinem Fall würden Sapim Race oder DT Competition genügen). Links dagegen die dünneren. Je mehr man die Dehnung der Speichen hinten links und rechts angleichen kann, desto besser.


*1

Da war eine CXP 33 (die zwar nicht sonderlich seitensteif aber auf jeden Fall vertikal steifer als die Open Pro) mit Sapim Laser deutlich komfortabler als eine Open Pro mit Sapim Race.



Frage:


In deiner Annahme gehst du doch davon aus, dass die Speichen länger halten oder geht es dir auch um die Belastungen die auf die Bohrungen in der Felge wirken?

felixthewolf
07.11.2010, 10:31
Dünnere weichere Speichen können in Verbindung mit steifen Felgen die auftretenden belastungen besser im Laufrad verteilen. Das schont die Speiche selbst, die Nabe und natürlich auch die Aufnahmepunkte zur Felge.
Ein weiterer Vorteil von dünneren Speichen ist, dass sie bei einer Spannung X mehr vorgespannt sind und es damit mehr seitliche oder radiale verformung der felge nötig ist, um diese zu entspannen. Diese entspannung gilt es ja zu vermeiden, da die als Wechselbelastung am Speichekopf schnell zu Dauerbrüchen führt.

Mich würde es ehrlich gesagt wundern, wenn ein Aufbau mit 32 oder gar 36 Sapim Laser oder CX-Ray auf der Antriebsseite zu weich wäre.
Das wiederspricht im grunde einem deutlichem Kundenfeedback.
Du hast natürlich vollkommen recht, dass eine belastungsgerechte Speichenkombination ihre daseinsbereichtigung hat und das Laufrad damit steifer wird, aber hier muss man abwegen zwischen so steif wie nötig und so weich wie möglich.

Gruss, Felix

Tour d'Afrique
07.11.2010, 11:29
Hi



(1) Der zweite Vorschlag beinhaltet ja wieder schmale Rennradfelgen, die dich in der Reifenwahl einschränken werden, daher solltest du bei den TK.540 bleiben.
Die Aerolite wäre eine Option um den Rädern noch etwas Reserven zu verleihen. Allerdings sind sie wesentlich teurer. Deswegen bin ich froh, bei Sapim gelandet zu sein, das Pendant, die CX-Ray ist bei gleicher Qualität und Eigenschaften wesentlich günstiger.



(2) Sowohl mit den Hope Pro 3 als auch mit den DT240S machst du wenig falsch.
Ich würde hier vielleicht noch die Acros Road:54 ins Feld führen, aber die gibts bei WW ja nicht, also erübrigt sich das schmackhaft machen dieser Rundlinge.
Wobei konusgelagerte Naben wie die Shimano DA sicher auch den Vorteil haben, dass man im Defektfall noch einiges retten kann, wenn man nur einen Konus und 3 neue Kugeln beim Mechaniker hinterlegt hat.

Gruss, Felix

Hallo Felix, besten Dank für Deine Antwort:

Zu
(1) Was meinst Du mit den Aerolites und besseren Reserven ? Beziehst Du das auf das Gewicht oder dass sie (preisunabhängig) die bessere Materialwahl wären.

(2) Die Hope3 kann man ja auch mit 36 verbauen lassen - so wie ich das verstehe, werden Sie insgesamt dadurch robuster, aber natürlich auch ein bissl schwerer und bieten mehr (Luft)Widerstand. Wären bei einer Tourenfelge TK540 nicht 36 Speichen eigentlich die konsequentere Wahl? Sind 36 Aerolights Perlen vor die Säue oder lohnen sich gerade bei 36 Speichen Messerspeichen wegen der höheren Speichenanzahl?

Zur Erinnerung: Das ganze ist als "Rennen" konzipiert. Gerade die ersten 2000km (Kairo-Khartoum) und auch in Botswana und Sambia ist es über 1000e KM PLATT - das Rennen steht für mich natürlich nicht im Vordergrund, aber ich bin vom Typ her nen Roller und werde auch einen Aeroaufsatz drauf haben, daher ist nach Zuverlässigkeit für mich Aerodynamik das zweite Kriterium. Daher auch mein Interesse an den DT 520 und 580. Wir dürfen sogar EINE Ersatzfelge mitnehmen (wohlgemerkt Felge nicht EIN LR) - das heisst doch eigentlich, dass der Mechaniker in der Vergangenheit ein LR vorOrt aufgebaut hat, denn vom Gefühl her werden wohl weniger als 10% der Teilnehmer dazu in der Lage sein :-)) (ich definitv nicht)

Nochmals einen herzlichen Dank

felixthewolf
07.11.2010, 11:54
Hi

gemäß meinen ausführungen oben gibt es 2 sinnvolle möglichkeiten:
a) 32/32L vorn und hinten links Revo, hinten rechts Comp, wiegt mit den Hope pro3 und Dt TK540 ca. 1820gr und ist sehr steif.
b) 32/36L komplett DT Aerolite, wiegt dann 1800gr, ist ähnlich steif und hat mehr Reserven bezüglich Dauerhaltbarkeit und Lastspitzen. Wahrscheinlich würde auch die minimal weniger steife Ausführung mit 32L (1780gr) noch locker reichen.
Die Messerspeichen verbaue ich nicht weil sie windschlüpfriger sind, sondern weil sie lastspitzen besser verteilen und im Grenzbereich haltbarer sind.
Aber wnen man so will kann man natürlich argumentieren, dass die Aerospeichen weniger im Wind stehen und deswegen kein aerodynamischer Unterschied zwischen 32 Revo/Comp und 36 Aerolite besteht ;)

Über eins brauchst du dir mit einem solchen Bike auch mit Aeroaufsatz wirklich kein Gedanken machen. Das ist der Aerodynamische Nachteil von 4 Speichen mehr im Hinterrad. Auch wenn es erstmal lange gerade gegen den Wind geht. Das ist kein Zeitfahren sondern ein Langstreckenrennen 12000km durch die Prärie.
Auf dem Aerolenker liegend sparst du Kraft im zweistelligen Prozentbereich, mit 4 Speichen mehr oder weniger im Hinterrad eher Promille, wenn überhaupt.

Dein Ansinnen sollte ja sicher sein, da heil durchzukommen.
Die Ersatzfelge ist zwar toll aber ein Felgendefekt passiert ja selten auf der Zeillinie einer Etappe, sondern iregendwo im Nirgendwo. Hier rumzubasteln kostet dich wesentlich mehr Zeit als ein aerodynamisch optimierter LRS nur ansatzweise sparen kann.

ich kann mir gut vorstellen, dass die Entscheidung zwischen der ersten flachen Strecke mit hohen Felgen, wenigen Speichen und schmalen Reifen und dem übrigen Terain aus staubiger Rüttelpiste, wo robuste Räder und dämpfende Reifen wichtig sind, schwer fällt.

Und obwohl ich am liebsten immer alles so leicht wie möglich baue, rate ich dir in deinem Fall klar zur breiten Felge. Irgendwann kommt der Punkt, wo der Körper müde wird und dann kostet es einige Körner bei knüppelnden Bodenunebenheiten gegenzuhalten. Wesentlich mehr als des Windwiderstand es je vermochte.

Und irgednwie ist es doch dann ein Luxus aus dem Zelt und aufs Rad steigen zu können und nicht bangen zu müssen, ob der Mechaniker deine Räder wieder hinbekommen hat.
Du wirst auf dieser Strecke ganz sicher einige Sorgen, Ängste und Nöte haben, dann ists doch gut (und sogar wichtig), wenn du dich auf dein Material verlassen kannst.

Gruss, Felix

Rex500
07.11.2010, 12:15
Hallo,

wenn ich Deine Tour fahren wollte, würde ich vorne und hinten 32 Loch (hinten evtl. 36) 3-fach gekreuzt fahren, komplett mit DT Competition oder Sapim Race und Messingnippeln.

Die Speichen würde ich den dünneren DT Revolution und Sapim Laser vorziehen, da sie sich einfacher nachzentrieren lassen und umherfliegende Steinchen etc. besser wegstecken. Auch die CX Ray wären mir dafür zu fragil. Das Nachzentrieren kann schnell mal erforderlich sein bei den Streckenverhältnissen.

Bei reinem Straßeneinsatz würde ich das anders sehen, aber bei den Verhältnissen sind ein paar Gramm Mehrgewicht irrelevant.

Gruß!

Nordisch
07.11.2010, 12:24
1.

Ich verzichte gernerell auf eine Nippelsicherung und bei einem möglichst homogenem stimmigen Aufbau ist diese eben auch nicht nötig.

2.

Zwar verbaue ich im Sportbereich fast ausschließlich ungeöste Felgen, und habe damit auch im Renneinsatz keine Probleme, aber die sind halt nicht mehrere 10000km entfernt auf einem anderen Kontinent unterwegs.

3.


Sowohl mit den Hope Pro 3 als auch mit den DT240S machst du wenig falsch.

Wobei konusgelagerte Naben wie die Shimano DA sicher auch den Vorteil haben, dass man im Defektfall noch einiges retten kann, wenn man nur einen Konus und 3 neue Kugeln beim Mechaniker hinterlegt hat.



1.

Klappt in der Regel aber nur bei perfekt runden Felgen, die selten sind. (selbst "bessere" Felgen sind oft nicht ganz rund)

2.

Hier wäre nun die Frage, ob ungeöst dafür mit dicken Felgenboden nicht auch haltbarer ist?
Stelle die Frage mal zur Diskussion an alle.

3.

Ich würde für so eine Tour nie so etwas spezielles wie DT Swiss oder Hope nehmen.

Eine Ultegra/105 oder LX wäre meine Wahl, alleine schon wegen der ausgereifteren Freilaufkörper in Vergleich zu XT und Dura Ace, die in seltenen Fällen halt doch noch Ärger machen. Der Dura Ace Freilauf wäre mir zudem zu teuer, um ihn als Ersatz mal eben zu kaufen und mitzunehmen.

felixthewolf
07.11.2010, 12:26
Hi

aus meiner Erfhrung mit dem Service an Räder fürs Grobe, wo oft mal Steine oder Gehölz in den Rädern mit unterwegs ist, sind dünnere Speichen nicht empfindlicher.
Schließlich sind sie ja nicht lose um Rad sondern massiv vorgespannt.
So könnte man auch Argumentieren, dass man eine Revo oder Laser seitlich mehr verbiegen kann, bevor sie sich bleibend verformt, was sicherlich die Haltbarkeit herabsetzt. Auf deiner ebene Argumentiert müssten Messerspeichen wie Aerolite oder CX-Ray ja gegen unerwünschte gegenstände soagr robuster sein, weil diese ja quer zum "Messer" auftreffen, die Speiche in dieser Richtung aber sehr biegesteif ist.

Auch dass sich dünne Speichen beim (nach-)zentrieren verdrehen, ist an sich nicht falsch. Dies ist aber ein Problem von DT, speziell mit den Prolock-nippeln, welche den Reibungswiderstand im Gewinde (wenn einmal aktiviert) noch weiter erhöhen.
Verbaut man Speichen und Nippel von Sapim kann man die Speichen bis in hohe Spannungsbereiche,auch über lange Zeit, verdrehungsfrei nachzentrieren.
Die Sapim Polyax Alu haben eine Gleitbeschichtung die die (Nach-)Arbeit enorm erleichtert.
Sapim CX-Ray haben auch den Vorteil, dass man sie einfach gegenhalten kann. Dank der beschichteten Polyax-Nippel im Notfall auch mit den Fingern.

Gruss, Felix

Kathrin
07.11.2010, 12:36
1. ..........
Hallo Rüganer,

du kannst dem Urteil/den Argumenten vom Felix ruhig zu 100% vertrauen. Der weiß, was er macht.

Gruß

Kathrin

Nordisch
07.11.2010, 12:51
Hallo Rüganer,

du kannst dem Urteil/den Argumenten vom Felix ruhig zu 100% vertrauen. Der weiß, was er macht.

Gruß

Kathrin

Nun ja so einfach gestalten sich viele Sachen in der Praxis halt nicht.

Rex500
07.11.2010, 13:18
Hi

aus meiner Erfhrung mit dem Service an Räder fürs Grobe, wo oft mal Steine oder Gehölz in den Rädern mit unterwegs ist, sind dünnere Speichen nicht empfindlicher.
Schließlich sind sie ja nicht lose um Rad sondern massiv vorgespannt.
So könnte man auch Argumentieren, dass man eine Revo oder Laser seitlich mehr verbiegen kann, bevor sie sich bleibend verformt, was sicherlich die Haltbarkeit herabsetzt. Auf deiner ebene Argumentiert müssten Messerspeichen wie Aerolite oder CX-Ray ja gegen unerwünschte gegenstände soagr robuster sein, weil diese ja quer zum "Messer" auftreffen, die Speiche in dieser Richtung aber sehr biegesteif ist.

Auch dass sich dünne Speichen beim (nach-)zentrieren verdrehen, ist an sich nicht falsch. Dies ist aber ein Problem von DT, speziell mit den Prolock-nippeln, welche den Reibungswiderstand im Gewinde (wenn einmal aktiviert) noch weiter erhöhen.
Verbaut man Speichen und Nippel von Sapim kann man die Speichen bis in hohe Spannungsbereiche,auch über lange Zeit, verdrehungsfrei nachzentrieren.
Die Sapim Polyax Alu haben eine Gleitbeschichtung die die (Nach-)Arbeit enorm erleichtert.
Sapim CX-Ray haben auch den Vorteil, dass man sie einfach gegenhalten kann. Dank der beschichteten Polyax-Nippel im Notfall auch mit den Fingern.

Gruss, Felix

Der Mittelteil einer DT Competition/Sapim Race hat 1,8 mm Durchmesser im Mittelteil. Bei der DT Revo/Sapim Laser sind es 1,5 mm. Hört sich nicht nach viel Unterschied an.
Die Querschnittsfläche ist aber 44% größer bei der Comp/Race!

Eine Revo/Laser verbiegt sich eher, das stimmt. Allerdings verformt sie sich auch früher bleibend bei gleicher Krafteinwirkung.

Bei solch einem Rennen werden Steinchen evtl. auch von den Rädern der Mitfahrer in die eigenen Speichen geschleudert. Da wird eine CX am empfindlichen Teil des Mittelstücks getroffen.

Mag alles theoretisch und in der Praxis weniger bedeutend sein. Ich jedenfalls würde Comp/Race fahren.

Gruß!

Nordisch
07.11.2010, 13:19
Hi

aus meiner Erfhrung mit dem Service an Räder fürs Grobe, wo oft mal Steine oder Gehölz in den Rädern mit unterwegs ist, sind dünnere Speichen nicht empfindlicher.
Schließlich sind sie ja nicht lose um Rad sondern massiv vorgespannt.


Mir hat es 3 Sapim Laser Speichen zerhauen, als jemand mit seinen Schnellspanner in mein 36 Speichen Vorderrad rein gekommen ist.

felixthewolf
07.11.2010, 13:25
Mir hat es 3 Sapim Laser Speichen zerhauen, als jemand mit seinen Schnellspanner in mein 36 Speichen Vorderrad rein gekommen ist.

Ich hatte auch schon Laufräder hier, deren Felgen hatten ne Delle nach dem die Fahrer gegen eine Kante gesprungen sind. Ja sowas aber auch!
Mit dickeren Speichen hätte es dir vielelicht dei Ösen aus der Felge gerissen.

Felix

Nordisch
07.11.2010, 13:27
Mag alles theoretisch und in der Praxis weniger bedeutend sein. Ich jedenfalls würde Comp/Race fahren.



Ich auch, zudem selbst wenn 1,5 mm Speichen noch gut zentrierbar sind, Comp und Race sind trotzdem noch einfacher zu zentrieren.

Zudem darf man nicht vergessen, dass die Nippel auch Witterungs- und anderen äußeren Einflüssen unterliegen, die die Nippel am Ende schwergängiger machen.

Eine Idee wären auch DT Alpine. Mit dem 2,3 mm Speichenbogen bei 1,8 mm Mittelteil gibt es große Reserven bei der Haltbarkeit.

Nordisch
07.11.2010, 13:38
Ich hatte auch schon Laufräder hier, deren Felgen hatten ne Delle nach dem die Fahrer gegen eine Kante gesprungen sind. Ja sowas aber auch!


Wenn dir ein Stock in die Speichen reinkommt ist es auch nichts anderes.


Die Felge war übrigens eh verzogen, weil alle 3 Speichen hintereinander auf einer Seite durch waren.

Stabile Speichen verbiegen sich eher (sieht man meist erst beim Ausbau der Speiche OHNE Spannung ) anstatt zu reißen. Sie halten aber selbst bei schweren Fahrern und Fuhren trotz Beschädigung.

Patrice Clerc
07.11.2010, 13:51
Ihr seid euch aber schon bewusst, dass auf der Tour vermutlich keine Anforderungen gestellt werden, die zahlreiche Touren-Crosser in ganz Europa jahrein, jahraus ohne grössere Probleme absolvieren.

Der IMO nennenswerte Unterschied ist der, dass ein Materialausfall im afrikanischen Etappen-"Rennen" (?) ärgerlicher wäre als irgendwo in der mitteleuropäischen Pampa.

Aus diesen Überlegungen lässt sich meiner Ansicht nach schliessen, dass normales Crossmaterial an sich genügen müsste; jedenfalls dann, wenn man alles auf der eher robusten Seite wählt. Dafür würden CXP33/OpenPro-Felgen oder ähnliches, 32 Speichen, hinten und vorne 2/1.8 mm, Semislick-Cross-Reifen oder für reine Sandpisten (1) auch 28 mm 4Season etc. reichen. Unter der Annahme, dass da noch wie geschrieben 3 kg Proviant etc. mitgeführt wird, erübrigt sich IMO jegliche weitere Optimierung.

(1) Jedenfalls dann, wenn die Sandpisten aus angefahrem Sand und nicht aus lockerem, tiefem Sand bestehen.

mr.7speed
07.11.2010, 19:08
dass der Mechaniker in der Vergangenheit ein LR vorOrt aufgebaut hat, denn vom Gefühl her werden wohl weniger als 10% der Teilnehmer dazu in der Lage sein :-)) (ich definitv nicht)Persönlich würde ich erstmal nichts nutzen, was ich nicht selbst unterwegs reparieren könnte...
Hieraus ergibt sich abhängig von vorhergehenden Erfahrungen dann die Ausrüstung/Ausstattung.

Dokumentation zum Thema Radsport in Afrika:
Les Ninjas du Japon / Japanische Pedalritter auf Tour in Afrika
http://www.youtube.com/watch?v=0g6ms4ZWPDk (= Trailer) /
http://vimeo.com/1964738

Beschreibung auf ARTE: (http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1177145,day=5,week=34,year=201 0.html)
Fünf Radsportler aus Japan nehmen an der Tour du Faso teil, dem wichtigsten Radrennen Afrikas. Im westafrikanischen Burkina Faso treffen die jungen Sportler auf eine für sie völlig fremde Welt. Zu den körperlichen und psychischen Strapazen des 1.200 Kilometer langen Rennens kommen Verständigungsschwierigkeiten und eine alles andere als perfekte Organisation.

Colombia
09.11.2010, 21:53
ich weiss dass es hier um Afrika geht, aber aus meinen Erfahrungen aus Südamerika, kann man eventuell ein wenig was ableiten.

Gruppe auf jeden Fall Shimano, evtl. noch SRAM, Campagnolo nicht mal in den besseren Läden zu finden, wo es z.B. die Mavic Ksyrium SL, R-Sys Laufräder gab - evtl. in Afrika ähnlich?!

Straßen nicht mit DE zu Vergleichen da stellenweise echt übel, auch teilweise ungeteert mit vielen Schlaglöchern.

Habe dort mein Rad mit Shimano 8-fach STI völlig problemlos gefahren. Bereifung Vittoria Rubino (Drahtreifen - der ganz billige) - in 9 Monaten eine Panne. Bei einem Etappenrennen würde ich dann auf einen Reifen mit einem Pannenschutz zurückgreifen. Laufräder habe ich dort klassische eingespeichte Mavic Felgen im Einsatz. Können bei einem 8er oder Speichenbruch von jeder kleinen Werkstatt repariert werden. Deshalb aus meiner Sicht ist man mit klassischen Laufräder und Standardspeichen auf der sicheren Seite. Musste mal Hinterrad zentrieren lassen, kostete umgerechnet 1€ -Garagenreparaturwerkstatt.

Vielleicht hilft es etwas in der Entscheidungsfindung. Auf jeden Fall hat man mit klassischen Laufrädern die besten Chancen auf Reparatur (im Bedarfsfall)

Grüsse

JS

P.S. Das Rennradmaterial ist erstaunlich robust und ich würde mich da nicht verrückt machen lassen.

Tour d'Afrique
10.11.2010, 15:21
ich weiss dass es hier um Afrika geht, aber aus meinen Erfahrungen aus Südamerika, kann man eventuell ein wenig was ableiten.

Gruppe auf jeden Fall Shimano, evtl. noch SRAM, Campagnolo nicht mal in den besseren Läden zu finden, wo es z.B. die Mavic Ksyrium SL, R-Sys Laufräder gab - evtl. in Afrika ähnlich?!

Straßen nicht mit DE zu Vergleichen da stellenweise echt übel, auch teilweise ungeteert mit vielen Schlaglöchern.

Habe dort mein Rad mit Shimano 8-fach STI völlig problemlos gefahren. Bereifung Vittoria Rubino (Drahtreifen - der ganz billige) - in 9 Monaten eine Panne. Bei einem Etappenrennen würde ich dann auf einen Reifen mit einem Pannenschutz zurückgreifen. Laufräder habe ich dort klassische eingespeichte Mavic Felgen im Einsatz. Können bei einem 8er oder Speichenbruch von jeder kleinen Werkstatt repariert werden. Deshalb aus meiner Sicht ist man mit klassischen Laufräder und Standardspeichen auf der sicheren Seite. Musste mal Hinterrad zentrieren lassen, kostete umgerechnet 1€ -Garagenreparaturwerkstatt.

Vielleicht hilft es etwas in der Entscheidungsfindung. Auf jeden Fall hat man mit klassischen Laufrädern die besten Chancen auf Reparatur (im Bedarfsfall)

Grüsse

JS

P.S. Das Rennradmaterial ist erstaunlich robust und ich würde mich da nicht verrückt machen lassen.

Danke für das Feedback - sehe die Situation ähnlich - werde auch Shimano fahren, allerdings 10-fach. Hier hoffe ich, dass im schlimmsten Falle die Teilnehmer einander aushelfen können und im absoluten Notfall was per UPS in die nächste Großstadt geschickt werden kann und dann auch den Zoll passiert :-)

Auch kommt ein herkömmlich eingespeichter Laufradsatz zum Einsatz auf TOURINGFELGEN mit 36Loch - also viel robuster geht es wohl kaum. MEIN jetzt noch ausstehendes Problem ist halt die Bereifungsalternativen für einen solchen Einsatz - mehr als 1 Satz Faltreifen und 2 Satz Drahtreifen lässt das Gepäck nicht zu !

Patrice Clerc
10.11.2010, 16:21
mehr als 1 Satz Faltreifen und 2 Satz Drahtreifen lässt das Gepäck nicht zu !
Wieso Falt- und Drahtreifen?

Tour d'Afrique
10.11.2010, 21:09
Wieso Falt- und Drahtreifen? Einige Reifen, die in Frage kommen, gibt es nur als Drahtreifen, andere nur als Faltreifen. 2 verschiedene Sätze sind quasi ein Muss (Gelände <-> Asphalt) - ein Satz ist immer am Rad, ein Satz kann beim Veranstalter hinterlegt werden, ein Satz (sehr vorzugsweise ein Faltreifen) kann in die persönliche Gepäck und Materialkiste:

Hat jemand begründete Tipps, was
a) bei "afrikanischem" Normalasphalt so angezeigt ist
b) sich auf den Lavapisten Nordkenias anbietet
c) was bei Matsch und
d) sandigen Naturpisten

am besten ist. ICH HABE ECHT KEINE AHNUNG. Bisher eigentlich immer Conti am Rennrad und gut ist.

mr.7speed
16.11.2010, 17:58
Kam gestern im WDR und zeigte den Unterschied zwischen den Rennsport-Welten:
"Die afrikanische Tour" (http://www.wdr.de/tv/sport_inside/sendungsbeitraege/2010/1115/faso.jsp)
Noch in der WDR-Mediathek (http://www.wdr.de/tv/sport_inside/sendungsbeitraege/2010/1115/faso_video.jsp)

TiEZ
16.11.2010, 19:05
Kam gestern im WDR und zeigte den Unterschied zwischen den Rennsport-Welten:
"Die afrikanische Tour" (http://www.wdr.de/tv/sport_inside/sendungsbeitraege/2010/1115/faso.jsp)
Noch in der WDR-Mediathek (http://www.wdr.de/tv/sport_inside/sendungsbeitraege/2010/1115/faso_video.jsp)

wo kann ich des video sonst ansehen? funktioniert bei mir nicht

Rex500
16.11.2010, 20:47
wo kann ich des video sonst ansehen? funktioniert bei mir nicht

Bei mir auch nicht. Gibt es jemanden, bei dem der Film läuft?

SuttonHoo
17.11.2010, 14:21
Der WDR rückt nichts mehr raus..
Vielleicht reichen diese Videos um Dir einen Eindruck zu verschaffen http://www.tourdafrique.com/tours/tourdafrique/videos
Leider nichts dabei, was zeigt wie es Richtig zur Sache geht; hat Fast was von Wohlfühltour.. Der Supergau scheint ein Haufen Kameldung im Bereich des Vorderrades zu sein.
Nicht neu - aber was sollte sich schon Groß ändern ?

Tour d'Afrique
14.01.2011, 23:16
Liebe Radfreunde, der Threatsteller ist ab heute unterwegs nach Kapstadt - mit weichen Knien tritt er heute seine. 12000km Reise an :) Aufgrund einiger Nachfragen folgend mein kleines Blog zum Miterleben:

tourdafrique2011.wordpress.com

BMI
14.01.2011, 23:26
Viel Spaß, wird bestimmt toll :)