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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Winterreifen Stadt-MTB



Tschipollini
28.10.2010, 19:21
Sufu hilft gerade nicht weiter...:ü

Ich fahre mit og. Rad durch die Stadt auf Arbeit. Nicht bei Neuschnee, Glatteis etc. aber eben z.T. auf Nebenstrecken, Radwegen und durch einen Park. Da ist nicht immer geräumt, gestreut und bei Tauwetter liegts auch länger.
Welchen der 3 nachfolgenden Reifen könnt ihr unter Berücksichtigung o.g. Fakten aus eigener Erfahrung empfehlen oder eben davon abraten?

Schwalbe Snow Stud

Conti Winter Contact

Nokian 106

Wie schon zu sehen 3, versch. Konzepte und ich weiß nicht, welches für mich das optimale ist...

pezzey
28.10.2010, 19:24
http://www.manufactum.de/Artikel/26293/.html

bin zufrieden... allerdings braucht man das nur sehr selten.

Crankin_Stein
28.10.2010, 19:53
In Winter ziehe ich auf mein Trekking-Rad, mit dem ich zur Arbeit fahre, den Marathon Winter und bin sehr zufrieden.
Die Dinger haben einen ziemlich breiten Grenzbereich, d.h. man erhält rechtzeitig eine Rückmeldung, dass es brenzlig werden könnte, bevor man tatsächlich auf'm Bart liegt.

Gruß

Lutscher

Tschipollini
29.10.2010, 10:00
@pezzey

Wie fährt der W 106 sich denn auf Asphalt und auf Pflaster bzw. bei trockenem Wetter?

Übrigens grad gefunden:

http://adfc-frankfurt.de/ffa/2006/1/2006126.htm

http://www.komponentix.de/onlineshop/files/gegenverkehr_maerz-2006.pdf

pinguin
29.10.2010, 10:32
Winter + Stadtrad = Spikes. Ich gehe da keine Kompromisse ein. Zumal mein Weg dem des TE ähnelt. Viel Naturbelag, wenig Asphalt. Da leiden Spikes wenig bis nicht.

Tschipollini
29.10.2010, 10:41
Winter + Stadtrad = Spikes. Ich gehe da keine Kompromisse ein. Zumal mein Weg dem des TE ähnelt. Viel Naturbelag, wenig Asphalt. Da leiden Spikes wenig bis nicht.

Und welche fährst du?

Übrigens ist schon der größte Teil meiner Strecke (über 90%) asphaltiert oder gepflastert. Also eher nicht wie bei dir.

frankie-w
29.10.2010, 10:43
Hi,

da bin ich ganz Pingus Meinung = Marathon Winter.

Schon 2 Winter damit runter = perfekt.
Rollt allerdings wie nen Sack Nüsse, aber gerade im letzten Winter hätte es keine Alternative gegeben, wenn man noch vorwärts kommen will.
IceSpiker und Konsorten sind für den Alltagsberieb zu heavy.

meint der frankie

Kameko
29.10.2010, 10:49
Hi,

da bin ich ganz Pingus Meinung = Marathon Winter.

Schon 2 Winter damit runter = perfekt.
Rollt allerdings wie nen Sack Nüsse, aber gerade im letzten Winter hätte es keine Alternative gegeben, wenn man noch vorwärts kommen will.
IceSpiker und Konsorten sind für den Alltagsberieb zu heavy.

meint der frankie

Die Marathon Winter gehen bei mir jetzt auch in den 3. Winter. Bisher kaum Verschleiß. Obwohl ich letzten Winter wirklich sehr viel damit unterwegs war. Zum großen Teil auch auf trockenem oder naßen Untergrund.
Und mit dem Rollwiederstand ist der Trainingseffekt grandios. :Applaus:

pinguin
29.10.2010, 11:00
Und welche fährst du?

Übrigens ist schon der größte Teil meiner Strecke (über 90%) asphaltiert oder gepflastert. Also eher nicht wie bei dir.

Dann habe ich das mit dem Park usw. falsch verstanden. Ich fahre nun nen Schwalbe mit um die 300 Nägel/Reifen. Vorher hatte ich den Schwalbe SnowStud, der hat etwa 100 Nägel/Reifen. Das ist zu wenig, damit liegt man recht bald genauso auf der Klappe wie mit nem "normalen Winterreifen".

Ich hab' auf meinem Heimweg einen schönen See. Wenn Winter so wie letztes Jahr, dann ist das Ding zugefroren. Und man kann ca. 700 Meter diagonal drüber auf blankem Eis. Schon alleine dafür lohnen sich die Spikes, ist ne rechte Gaudi.

Tschipollini
29.10.2010, 11:08
Dann habe ich das mit dem Park usw. falsch verstanden. Ich fahre nun nen Schwalbe mit um die 300 Nägel/Reifen. Vorher hatte ich den Schwalbe SnowStud, der hat etwa 100 Nägel/Reifen. Das ist zu wenig, damit liegt man recht bald genauso auf der Klappe wie mit nem "normalen Winterreifen".

Ich hab' auf meinem Heimweg einen schönen See. Wenn Winter so wie letztes Jahr, dann ist das Ding zugefroren. Und man kann ca. 700 Meter diagonal drüber auf blankem Eis. Schon alleine dafür lohnen sich die Spikes, ist ne rechte Gaudi.


Ja, "mein" Park ist asphaltiert.
Ansonsten sind deine Anforderungen wohl doch deutlich über den meinen.

Tendiere zu Nokian. Sind schließlich die Erfinder der Sache. Der W 106 wird in Testberichten als sehr guter Stadtreifen empfohlen. Ist auch mit ca. 33,- noch im Limit. Schön ist natürlich auch der M&G 160 aber mit 47,- schon recht heftig.

pinguin
29.10.2010, 11:11
= 106 Nägel/Reifen? Wenn ja, lass' es bleiben. Jeder Abflug mit meinen 100er Reifen war auf Asphalt, glatt überfroren, kein Schnee, leichte Kurve. Die Nägel sind, weil es so wenige sind, leider nicht da angeordnet, wo man sie bräuchte, um Kurvenhalt zu bekommen.

Im festgefroren Schnee, Schneeresten usw. geht das alles, da fängt sich das Fuhrwerk früher oder später wieder.

Aber auf richtig glattem Boden (der ja auch je nach Umgebungsbedingungen sehr plötzlich auftauchen kann, auch wenn du daheim im Trockenen startest) hält das nicht.

mtbbee
29.10.2010, 13:01
Wenn Du ein richtig schwerer Brocken bist, kannste sicher Spikes mit wenigen Nägeln fahren. Diese Testreihe habe ich schon durch ... Fahre ebenfalls den ganzen Winter durch und es kommen nur noch Schlappen mit mehr als 300 Nägeln rauf. Zur Zeit ist sind welche von Schwalbe die Snow Studs (WR mit Nabenschaltung steht schon wieder bereit). Der Nokian war nach der dritten Saison hin. Ok, die Teile sind so teuer wie Autoreifen bzw. man kann 2 Monate mit Öffentlichen fahren, jedoch den Wintergaudi mag ich mir nicht entgehen lassen.

Joey
29.10.2010, 13:07
Überhaupt keine Frage: Conti Winter Contact.

Ist nicht nur Marketing. Der greift trotz der relativ glatten Lauffläche auch auf Glatteis noch so, dass die Kiste zumindest fahrbar bleibt. Seit ich den fahre, ist endlich das nervige Spikes rauf/Spikes runter vorbei. Einer für alles. Das ist wirklich der einzige Reifen, der in keiner Disziplin richtig schlecht ist. Zu "richtig schlecht" zähle ich Spikes auf Asphalt ebenso wie normale Glatzen auf Eis. Beides nicht akzeptabel.

Wenn es Dir nur darum geht, unter allen Umständen und auf alle Fälle irgendwie durch zu kommen, dann nimmst Du natürlich einen dicken, stark profilierten Spikesreifen, z.B. Nokian 240. In 97% der Fahrzeit brauchst Du den aber gar nicht und schleppst umsonst zwei Klötze rum.

M@rtin
29.10.2010, 16:40
Hi,

da bin ich ganz Pingus Meinung = Marathon Winter.



+ 1.

Ich hatte vor den Marathon Winter die Nokian Hakkapeliitta W240. Im Vergleich haben die Marathon weitaus weniger Rollwiderstand und passen besser auf Asfalt. Die W240 empfehle ich falls Touren auch viel über Schotter- und Waldwege gehen.

In Verbindung mit Spike-Reifen lassen sich die auch kombinieren, der hintere Reifen braucht meistens nicht so viele Spikes, zum Beispiel Marathon Winter vorne und Snow Stud hinten.

Den Marathon gibt es übrigens in 2 Breiten, 40C und 35C. In den meisten Fällen reicht 35C völlig aus. Ist zudem auch vom Rahmen abhängig.

Martin

frankie-w
29.10.2010, 17:53
+ 1.


Den Marathon gibt es übrigens in 2 Breiten, 40C und 35C. In den meisten Fällen reicht 35C völlig aus. Ist zudem auch vom Rahmen abhängig.

Martin

Hi,

hab den 35er, tendiere aber inzwischen zum breiteren, die Straßen werden leider nicht besser.

meint der frankie

Tschipollini
08.11.2010, 18:33
Ich wärme das Thema nochmals auf, da ich immer noch unschlüssig bin.

Folgende Erläuterungen sollten eine konkrete Empfehlung von euch erleichtern:

Ich bin keiner dieser Hardcore-Fahrer, die bei jedem Wetter fahren müssen. Die Straßenbahn fährt um die Ecke ab. Andererseits macht der Arbeitsweg ca. ein Drittel meiner Jahreskm aus, da ist es schon gut, auch mal bei schlechteren Bedingungen fahren zu können.

Und hier mein Arbeitsweg mit den schlimmsten bisher vom mir gefahrenen Bedingungen:

Ab Haustür 250 m auf ungeräumter Nebenstraße, bei Tauwetter tagsüber dann nachts Vereisungen mit Spurrinnen. Notfalls auf dem Fußweg fahrbar. Die nächsten km geräumt mit Matsch an der Seite. Mehrfaches Kreuzen von Straßenbahnschienen notwendig (schon bei Regen und knapp über 0°C schweineglatt). Dann ca. 2km Radwege, schlecht beräumt aber meist festgelatscht. Anschließend Hauptstraße beräumt, teilw. mit Radweg auf Fahrbahnniveau welcher vom Winterdienst zugeschoben wird und dann Schneereste noch länger behält. Die letzten Km durch einen Park mit asphaltierten Wegen, Fahrspur wird mit Verzögerung beräumt (sind ja nur dumme Radfahrer unterwegs...) mit Eisglätte muss gerechnet werden. Dann noch 700m Naturbelag-Radweg, weicht bei Tauwtter auf, bei Frost dann Spurrinnen.
Wie gesagt, dass ist eigentlich das Äußerste, bei totalem Glatteis und viel Neuschnnee muss ich nicht fahren.

Noch einige Besonderheiten des Rückwegs: An schönen Tagen gern eine andere längere Strecke an einem Radweg entlang eines Flusses. Kaum Winterdienst, mit Eisglätte ist immer zu rechnen (viele schattige Stellen).
Die Anfahrt zu diesem Radweg beinhaltet ca. 300m Schlackepflaster, welches schon bei Regen wie Schmierseife ist.

So, jetzt seid ihr dran...

frankie-w
09.11.2010, 10:49
Hi,

das schreit nach Marathon Winter in 42.

meint der frankie, der ähnliche Bedingungen hat und wirklich jeden Tag fährt.

pinguin
09.11.2010, 11:31
Spikes, möglichst viele. Bei dem Zustand würde ich auf Rollwiderstand mal gepflegt pfeiffen.

HeFra
09.11.2010, 12:55
Ich fahre im Winter (am MTB) den Conti Spikeclaw mit 120 Spikes. Wichtig ist dabei, dass der Luftdruck niedrig ist, bei zu hohem Druck kann man auch normale Reifen fahren, bei wenig Druck packen die seitlichen Spikes.

mr.7speed
09.11.2010, 13:26
Wichtig ist dabei, dass der Luftdruck niedrig ist, bei zu hohem Druck kann man auch normale Reifen fahren, bei wenig Druck packen die seitlichen Spikes.Bei zu niedrigen Druck werden die Spikes zahnlos, d.h. sie drücken in den Reifen und nicht in das Eis...

Patrice Clerc
09.11.2010, 13:27
Ich wärme das Thema nochmals auf, da ich immer noch unschlüssig bin.

Folgende Erläuterungen sollten eine konkrete Empfehlung von euch erleichtern:

Ich bin keiner dieser Hardcore-Fahrer, die bei jedem Wetter fahren müssen. Die Straßenbahn fährt um die Ecke ab. Andererseits macht der Arbeitsweg ca. ein Drittel meiner Jahreskm aus, da ist es schon gut, auch mal bei schlechteren Bedingungen fahren zu können.

Und hier mein Arbeitsweg mit den schlimmsten bisher vom mir gefahrenen Bedingungen:

Ab Haustür 250 m auf ungeräumter Nebenstraße, bei Tauwetter tagsüber dann nachts Vereisungen mit Spurrinnen. Notfalls auf dem Fußweg fahrbar. Die nächsten km geräumt mit Matsch an der Seite. Mehrfaches Kreuzen von Straßenbahnschienen notwendig (schon bei Regen und knapp über 0°C schweineglatt). Dann ca. 2km Radwege, schlecht beräumt aber meist festgelatscht. Anschließend Hauptstraße beräumt, teilw. mit Radweg auf Fahrbahnniveau welcher vom Winterdienst zugeschoben wird und dann Schneereste noch länger behält. Die letzten Km durch einen Park mit asphaltierten Wegen, Fahrspur wird mit Verzögerung beräumt (sind ja nur dumme Radfahrer unterwegs...) mit Eisglätte muss gerechnet werden. Dann noch 700m Naturbelag-Radweg, weicht bei Tauwtter auf, bei Frost dann Spurrinnen.
Wie gesagt, dass ist eigentlich das Äußerste, bei totalem Glatteis und viel Neuschnnee muss ich nicht fahren.

Noch einige Besonderheiten des Rückwegs: An schönen Tagen gern eine andere längere Strecke an einem Radweg entlang eines Flusses. Kaum Winterdienst, mit Eisglätte ist immer zu rechnen (viele schattige Stellen).
Die Anfahrt zu diesem Radweg beinhaltet ca. 300m Schlackepflaster, welches schon bei Regen wie Schmierseife ist.

So, jetzt seid ihr dran...
Das ist ja schrecklich. An wie vielen Tagen herrschen diese Verhältnisse? :eek:

Tschipollini
09.11.2010, 15:34
Das ist ja schrecklich. An wie vielen Tagen herrschen diese Verhältnisse? :eek:


Wenn ich das wüßte, hätte ich schon längst einen Reifen gefunden:rolleyes:!
Mal anders herum: Spikes auf Pflaster und bei den genannten Schienenüberquerungen-schlechter als mit normalen Reifen?

frankie-w
09.11.2010, 15:40
Wenn ich das wüßte, hätte ich schon längst einen Reifen gefunden:rolleyes:!
Mal anders herum: Spikes auf Pflaster und bei den genannten Schienenüberquerungen-schlechter als mit normalen Reifen?

Hi,

nö, nur lauter. Hört sich an als fährt man auf Kies. Schwalbe verwendet für die Spikes Wolframcarbid, das ist keramisch hart. Meine zeigen nach 2 Winter noch keinen Verschleiß und sind noch schön scharfkantig.

meint der frankie

Tschipollini
09.11.2010, 15:43
Hi,

nö, nur lauter. Hört sich an als fährt man auf Kies. Schwalbe verwendet für die Spikes Wolframcarbid, das ist keramisch hart. Meine zeigen nach 2 Winter noch keinen Verschleiß und sind noch schön scharfkantig.

meint der frankie

Also auch nicht rutschiger, sagen wir bei +5°C und Nässe? Man will ja nicht jeden Tag wechseln...

Kameko
09.11.2010, 15:47
Du schreibst von vereisten Spurrillen. Da hast du ohne Spikes keine Chance - mit keinem Reifen der Welt. Also - wie der Pinguin schon meinte - nimm die Spikes.
Soooo schlecht sind die auch bei Trockenheit nicht. Du kommst damit auf jeden Fall ans Ziel. :rolleyes:

frankie-w
09.11.2010, 16:14
Also auch nicht rutschiger, sagen wir bei +5°C und Nässe? Man will ja nicht jeden Tag wechseln...

Hi,

ich fahre sie den ganzen Winter. Umgezogen wird nur, wenn es länger wie 1 Wo nicht friert. Bei Unsicherheit bleiben die drauf. Letzten Winter (OK war heftig) ca. 4000 km damit.
Rutschger sind die nicht, aber im Renntempo um Kurven würd ich lassen.

meint der frankie

Joey
09.11.2010, 16:24
Ich wärme das Thema nochmals auf, da ich immer noch unschlüssig bin.

Folgende Erläuterungen sollten eine konkrete Empfehlung von euch erleichtern:

Ich bin keiner dieser Hardcore-Fahrer, die bei jedem Wetter fahren müssen. Die Straßenbahn fährt um die Ecke ab. Andererseits macht der Arbeitsweg ca. ein Drittel meiner Jahreskm aus, da ist es schon gut, auch mal bei schlechteren Bedingungen fahren zu können.

Und hier mein Arbeitsweg mit den schlimmsten bisher vom mir gefahrenen Bedingungen:

Ab Haustür 250 m auf ungeräumter Nebenstraße, bei Tauwetter tagsüber dann nachts Vereisungen mit Spurrinnen. Notfalls auf dem Fußweg fahrbar. Die nächsten km geräumt mit Matsch an der Seite. Mehrfaches Kreuzen von Straßenbahnschienen notwendig (schon bei Regen und knapp über 0°C schweineglatt). Dann ca. 2km Radwege, schlecht beräumt aber meist festgelatscht. Anschließend Hauptstraße beräumt, teilw. mit Radweg auf Fahrbahnniveau welcher vom Winterdienst zugeschoben wird und dann Schneereste noch länger behält. Die letzten Km durch einen Park mit asphaltierten Wegen, Fahrspur wird mit Verzögerung beräumt (sind ja nur dumme Radfahrer unterwegs...) mit Eisglätte muss gerechnet werden. Dann noch 700m Naturbelag-Radweg, weicht bei Tauwtter auf, bei Frost dann Spurrinnen.
Wie gesagt, dass ist eigentlich das Äußerste, bei totalem Glatteis und viel Neuschnnee muss ich nicht fahren.

Noch einige Besonderheiten des Rückwegs: An schönen Tagen gern eine andere längere Strecke an einem Radweg entlang eines Flusses. Kaum Winterdienst, mit Eisglätte ist immer zu rechnen (viele schattige Stellen).
Die Anfahrt zu diesem Radweg beinhaltet ca. 300m Schlackepflaster, welches schon bei Regen wie Schmierseife ist.

So, jetzt seid ihr dran...
Das habe ich alles auch, nur auf 8 km aufgeblasen. Auch das Flüsschen ist dabei. Zusätzlich noch eine langen komplett ungeräumten Abschnitt um einen Park herum. Schwerarbeit, wenn Schnee liegt wie im letzten Winter. Spikes fehlen mir an maximal zwei Tagen im Jahr! An allen anderen würde ich die Conti M&S nie dafür eintauschen. So unterschiedlich sind die Geschmäcker.

frankie-w
09.11.2010, 18:30
Das habe ich alles auch, nur auf 8 km aufgeblasen. Auch das Flüsschen ist dabei. Zusätzlich noch eine langen komplett ungeräumten Abschnitt um einen Park herum. Schwerarbeit, wenn Schnee liegt wie im letzten Winter. Spikes fehlen mir an maximal zwei Tagen im Jahr! An allen anderen würde ich die Conti M&S nie dafür eintauschen. So unterschiedlich sind die Geschmäcker.

Hi,

die Spikes nutzen bei Matsch und Schnee rein garnichts. Aber bei Eis und überfrierende Nässe sind die Gold wert. Das hab ich im Winter oft, da ich viele Straßen ohne Winterdienst fahre. Der Conti mag gut sein, aber mir reicht der nicht, da lieg ich eher auf Pingus Wellenlänge.

meint der frankie

Tschipollini
09.11.2010, 18:55
Aber zum Thema Spikes auf nassem Pflaster hat sich bisher keiner geäußert.
Soll nicht so toll sein:

http://www.komponentix.de/onlineshop/files/gegenverkehr_maerz-2006.pdf

Patrice Clerc
09.11.2010, 19:16
Aber zum Thema Spikes auf nassem Pflaster hat sich bisher keiner geäußert.
Soll nicht so toll sein:

http://www.komponentix.de/onlineshop/files/gegenverkehr_maerz-2006.pdf

Drum habe ich oben ja gefragt, wie oft üblicherweise mit so harschen Bedingungen gerechnet werden müsse.

Wenn man ein paar Tage pro Winter auf das Rad verzichten kann, dann sollten an vielen Orten in Mitteleuropa Spikes-Reifen nicht nötig sein resp. kontraproduktiv, nämlich dann, wenn kein Eis auf der Strasse ist.

Dass die Dinger bei den richtigen Bedingungen dennoch Spass machen, kann ich mir trotz mangelnder Erfahrung sehr wohl vorstellen.

PAYE
09.11.2010, 19:25
Aber zum Thema Spikes auf nassem Pflaster hat sich bisher keiner geäußert.
Soll nicht so toll sein:
...

Auch "Spikes in Vollmondnächten" wurde noch nicht durchgehechelt.



Ich fahre seit nunmehr 14 (!) Wintern einen (den gleichen!) Satz Nokian Mount & Ground 160 Spikes am Winter-MTB. Der hat je eine Reihe Spikes an den Rändern der Lauffläche, die Reifenmitte ist ohne Spikes. Damit lässt sich anständig auf Asphalt und bei nicht-extremen Verhältnissen gut auf Schnee/Matsch/Eis voran kommen. Der Reifen ist relativ schwer und rollt schwerfällig, hält aber offensichtlich ewig.

Zusätzlich habe ich noch den Schwalbe Ice Spiker Pro für das Vorderrad auf einem Wechsel-Laufrad. Der ist bei extremer Witterung besser, da er deutlich mehr Spikes hat, auch im Mittenbereich. Auf Asphalt tut es dir aber in der Seele weh, wenn die Spikes abgerundet werden. :heulend:

Aus meiner Sicht ist eigentlich nur ein Vorderrad mit Spikes nötig zum Wechsel, das Hinterrad kann bei den meisten Witterungen mit Stollen gerüstet verbleiben.
Hierzu gibt es aber unterschiedliche Erfahrungen ... ^^

Tschipollini
09.11.2010, 19:27
Drum habe ich oben ja gefragt, wie oft üblicherweise mit so harschen Bedingungen gerechnet werden müsse.

Wenn man ein paar Tage pro Winter auf das Rad verzichten kann, dann sollten an vielen Orten in Mitteleuropa Spikes-Reifen nicht nötig sein resp. kontraproduktiv, nämlich dann, wenn kein Eis auf der Strasse ist.

Dass die Dinger bei den richtigen Bedingungen dennoch Spass machen, kann ich mir trotz mangelnder Erfahrung sehr wohl vorstellen.

Problem hierbei wie schon von mir angedeutet: Ein Teil der Strecke wird nach einigen Tagen völlig Schnee-/Eisfrei bzw. sogar trocken sein, da ist es eigentlich schade, das Rad stehen zu lassen. Andererseits ist der Rest der Strecke da eben immer noch, wie von mir beschrieben, stark winterlich. Ausweichrouten z.T. gar nicht möglich oder dann gefährlich durch die hier leider sehr agressiven u. gegenüber Radfahrern ignoranten Autofahrer.

Patrice Clerc
09.11.2010, 19:43
Klar - hängt von den konkreten Bedingungen ab.

PAYE
10.11.2010, 16:51
Klar - hängt von den konkreten Bedingungen ab.

Manche machen da weniger eine Wissenschaft draus. :D


http://www.unicyclist.com/forums/attachment.php?attachmentid=44676&stc=1&d=1289228411
http://www.unicyclist.com/forums/attachment.php?attachmentid=44673&stc=1&d=1289228244
http://www.unicyclist.com/forums/attachment.php?attachmentid=44678&stc=1&d=1289228498

Ein Reifen für alle Verhältnisse reicht offenbar ... :rolleyes:

moved
26.11.2010, 16:59
Hallo,

nachdem ich mich durch einige Freds und diverse Testberichte und Infos im Internet durchgewühlt habe, stehe ich immer noch vor der Wahl was für mich als Winterreifen taugt.
Meine Frage stelle ich einfach mal in diesem, da das der frischeste ist.

Wenn ihr von "Eis" sprecht, meint ihr dann eher eine recht dicke, aus festgefahrenem Schnee gebildete Eisschicht, oder mehr etwas in Richtung Blitzeis/Regen auf gefrorenem Asphalt (also eine sehr dünne Schicht)?

Wie sieht es bei der letztgenannten Variante aus mit der Tauglichkeit der verschiedenen Reifenvarianten? Stelle mir da vor, das auch Spikereifen a la Nokian oder Schwalbe mit 240 Spikes Probleme haben, da der Asphalt ja nicht richtig vom Eis bedeckt ist, sondern der Reifen hier noch recht unmittelbaren Kontakt hat (d.h. die Spikes können sich nicht recht ins sehr dünne Eis "reinkrallen").

Ich hoffe ihr versteht meinen Roman...

Danke und Gruß

Hans_Beimer
26.11.2010, 17:14
Manche machen da weniger eine Wissenschaft draus. :D


http://www.unicyclist.com/forums/attachment.php?attachmentid=44676&stc=1&d=1289228411
http://www.unicyclist.com/forums/attachment.php?attachmentid=44673&stc=1&d=1289228244
http://www.unicyclist.com/forums/attachment.php?attachmentid=44678&stc=1&d=1289228498

Ein Reifen für alle Verhältnisse reicht offenbar ... :rolleyes:


Das haben die (neben dem Gottgegebenen Talent) auch mit zig Knochenbrüchen erlernen müssen. So mancher Arbeitgeber sieht sowas nicht gerne...

Aber diese Monsterreifenräder von Surley und Co. wurden hier noch nicht erwähnt. Vielleicht das optimale Rad für solche Verhältnisse und ein Grund mal wieder den Fahrradkeller zu füllen.:ft:

frankie-w
26.11.2010, 18:31
Hi,

ich meine gefrorenen Asphalt. Die Spikes krallen, glaub mir.

meint der frankie

moved
26.11.2010, 22:42
Hi,

ich meine gefrorenen Asphalt. Die Spikes krallen, glaub mir.

meint der frankie


Das hört sich gut an, danke. Sowas suche ich.
Du hast den Marathon Winter mit 240 Spikes wenn ich richtig verstehe?
Wie sieht es bei dir mit dem Problem der Spikeverluste aus?

Hab eben auch das Problem wie Tschipollini, dass die Strecke sehr stark wechselt. Sind komplett ungeräumte Nebenstraßen genauso dabei wie Schneematschhauptstraßen oder komplett trockene und eisfreie Asphaltabschnitte. Aber auch auf 90% eisfreier Strecke können die restlichen 10% überfrierende Nässe o.ä. dich zu Fall bringen, und da hab ich keine Lust mehr drauf.

frankie-w
27.11.2010, 09:50
Hi,

ja, Marathon Winter (siehe Foto im Anhang).
Verluste auf ca. 8000 km = keine.
Reifen müssen aber eingefahren werden ( ca 250 km) damit die Spikes halten.
Fahr die seit Do. wieder, Geräuschkulisse wie immer nach längerer Pause gewöhnungsbedürftig, aber man reißt problemlos beim Bremsen ne zugefrorene Pfütze auf. :Applaus: (gerade eben noch gemacht, nur so aus Trotz dem Wetter gegenüber)

meint der frankie

moved
27.11.2010, 11:20
@ frankie-w: Danke.

Hat noch jemand den direkten Vergleich Schwalbe Marathon Winter (240 Spikes) und Nokian Hakkapelitta W 240?

Was kann der eine, was der andere? Oder tun die sich nicht viel?

Tschipollini
27.11.2010, 18:19
Übrigens sind meine Nokian Mount&Ground 160 unterwegs zu mir:)
Werde berichten, wie sie sich fahren.

Sockenbügler
01.01.2012, 20:42
+ 1.

Ich hatte vor den Marathon Winter die Nokian Hakkapeliitta W240. Im Vergleich haben die Marathon weitaus weniger Rollwiderstand und passen besser auf Asfalt. Die W240 empfehle ich falls Touren auch viel über Schotter- und Waldwege gehen.

In Verbindung mit Spike-Reifen lassen sich die auch kombinieren, der hintere Reifen braucht meistens nicht so viele Spikes, zum Beispiel Marathon Winter vorne und Snow Stud hinten.

Den Marathon gibt es übrigens in 2 Breiten, 40C und 35C. In den meisten Fällen reicht 35C völlig aus. Ist zudem auch vom Rahmen abhängig.

Martin

jetzt mal hand aufs herz.

welchen nehmen ?

hakka w240 in 40c
conti nordic spike 240 in 47
winter marathon 240 in 42mm ?

welcher rollt am besten auf asphalt ? (nur leute antworten, die den vergleich haben)

Sockenbügler
02.01.2012, 12:25
up

Sockenbügler
06.01.2012, 13:51
hier muss man sich selber antworten.

der w240, gerade bei bc gekauft, rollt wie ein sack nüsse und muscheln zusammen.

wenns windet und über 5% hochgeht, dann macht radfahren damit keinen spass mehr. nur soviel dazu.

werde jetzt die wxc 300 testen die faltreifen sind. meine letzte hoffnung auf schutz und spass.

Tschipollini
06.01.2012, 16:35
Was erwartest du bei dieser Anzahl von Spikes? Solche Reifen haben nicht den Zweck des Leichtlaufes, das sollte klar sein. Mein M&G W160 läuft noch ganz passabel ist aber eben auf Kompromis getrimmt.

Sockenbügler
06.01.2012, 17:37
Was erwartest du bei dieser Anzahl von Spikes? Solche Reifen haben nicht den Zweck des Leichtlaufes, das sollte klar sein. Mein M&G W160 läuft noch ganz passabel ist aber eben auf Kompromis getrimmt.

meine kenda klondike skinny laufen besser als marathon winter und w240.

haben auch nur wie die w160 spikes angeordnet in 2er reihe etwas verbreitert. schräglage ist nicht drin. bei dir schon?