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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrungsberichte über die neue Dura Ace 10-fach Bremse...Wer kann was dazu sagen?



varenga
29.03.2004, 00:34
Nachdem jetzt Shimano mit der neuen 10-fach Dura Ace eine sehr leichte Bremse (310g) rausgebracht hat, überlege ich mir folgendes: Ging da nicht noch mehr Steifigkeit verloren?

Viele Leute haben ja schon über die 9-fach (BR-7700) geflucht, weil da mal kurz 90 Gramm Material weggenommen worden sind und den letzten Dura Ace 8-fach Bremsen (BR-7403) schwer nachgetrauert wurde...

Vielleicht gibts ja schon ein paar Shimano 10-fach Fahrer, die etwas über die Tauglichkeit der Bremse sagen können.

Natürlich weiß ich, daß die Mavic SSC in dieser Preisklasse auch eine Alternative wäre, aber daran würde ich vielleicht erst viel später denken.

Normalerweise kommt die Ultegra-Bremse auch ganz gut weg, die gerade mal 20 g mehr wiegt und auch oft steifer und knackiger als die Dura-Ace eingestuft wird.

Gruß,

Varenga

plutonas
29.03.2004, 07:40
.

Fairlady
29.03.2004, 07:46
Hallo,

ich kann nur sagen die 04er Bremse ist super habe vorher DA03 gefahren und war von der Bremse in Gegensatz von der Ultegra nicht begeistert aber die neue big grin .


Gruß
Fairlday

Rosti
29.03.2004, 07:47
Moin!

Also, ich fahre die neuen DA-Bremsen. Ich kann sie nur mit den Chorus von 2001 vergleichen: Einen wirklichen Unterschied kann ich da nicht feststellen - beide erfüllen zu meiner Zufriedenheit ihren Zweck. Allerdings bin ich auch eher ein Leichtgewicht mit meinen 66-67kg.

Gruß Rosthaufen

varenga
29.03.2004, 18:05
Genau darin liegt das Problem: Als bisheriger Ultegra-Bremsen-Fahrer mit 67 kg erwäge ich den Wechsel auf die neue Dura Ace.

Es ist ja nicht so, daß ich ein Mordsbrocken bin, der eine riesige Masse innerhalb kürzestes Zeit runterbremsen muß.

Wenn, dann verspreche ich mir von den 04ern Dura Ace Bremsen ein dosierteres Bremsverhalten, bei dem die Bremsen etwas knackiger zupacken.

Was ich auch nie verstanden habe: Bei der Kombination aus Ultegra-RR-Bremse mit 1994er XTR-STI aus dem Mountainbike-Bereich) hab ich ein super Bremsverhalten gehabt: Fest, knackig, wohldosiert und gar nicht anstrengend.

Seit dem Umstieg auf Rennradbremshebel (erst Ultegra 9-fach, dann Dura Ace 9-fach, jetzt Dura Ace 10fach) wirkt das Bremsen schwammig, ohne klaren Druckpunkt und sehr anstrengend.

Obwohl die Mountainbike-Bremshebel auch linear arbeiten, ist das Bremsverhalten eine Qual.

Deshalb frage ich hier nach, ob die neuen Bremsen meine Not lindern würden ob da die 130 Euro fürs Umrüsten gut angelegt wären.

Oder "ziehen" Rennradbremshebel IMMER so mies, das ein Umrüsten nicht lohnt?

Gruß,

Varenga

thkolz
29.03.2004, 18:48
Montier' dir doch Scheibenbremsen. Magura kann ich nur empfehlen.

robby_wood
29.03.2004, 21:41
m.E. ist die Bremse nicht besser als die aktuelle Ultegra, was aber nicht heißt, dass sie schlecht ist.

thkolz
30.03.2004, 11:10
Also ich würde mir das Geld sparen. Woher bekommst du die neue DA-Bremse eigentlich für 130€?
Ich hab die jetzt nur für 180€ gesehen...
Ich würde für 20g jedenfalls keine 100€ mehr ausgeben, und die verbesserte Funktion ist wohl auch
eher Wunschdenken.
Seien wir doch mal ehrlich: Wer von uns Hobbyfahrern ist schon auf extreme Bremsleistung angewiesen?
Also ich brauch meine Bremse fast nur, um meinen Bock zum Stehen zu bringen. Bergab lassen wir es
doch eher gemütlich angehen, oder?
Hab selten Hobbyfahrer gesehen, die bergab treten wie die Wilden.
Aber dem Anschein nach bestehen die Mitglieder dieses Forums zu 70% aus potentiellen Rennfahrern -
zumindest wenn man sich ihr Geschwafel über ihre Räder so anhört...
Komischerweise befinden sich viele von denen immer hier im Forum, selbst bei schönem Wetter. Also ich
werde jetzt jedenfalls ne Runde drehen. Und das nicht mit Lance-Armstrong-Material. Spaß machen
tut es aber trotzdem.
Also, behalte deine Ultegra-Bremsen, spar' dir lieber die Kohle und lad deine Freundin zum Essen ein,
oder geh doch mal ins Museum :)

LKG
30.03.2004, 13:03
Das kan n nur jemand schreiben, der noch nie mit 80 Sachen auf einem 8% Gefälle auf eine Spitzkehre zugefahren ist, hinter der es 100 m runter geht...

Trotzdem gute Fahrt,
Gruß LKG

pinguin
30.03.2004, 13:40
Ich bin noch nie was anderes als das DA 9-fach System gefahren. Mir fehlt es also an Vergleichsmöglichkeiten zwischen modernen Rennradbremsen. Die alten 105er an meinen Arbeitsfahrrad sind sicherlich kein Vergleichsmasstab.

(Im Vergleich zu Magura Hydraulik/Felge bzw. Scheibenbremse schneidet die DA-Bremse schlecht ab.)

Was mich stört bzw. interessiert: Habe am Samstag neue Bremsbeläge (jetzt mal wieder DA-Originalbeläge, vorher Koolstop rot) montiert und dabei versucht, beide Bremsen gleich (Hebelweg) einzustellen. Der Abstand zw. Belag und Felge liegt etwa bei 2 mm. Damit kann ich in oberer Bremsgriffhaltung den Hebel knapp halb durchziehen und es bremst moderat. Die Beläge (Shimano vs. Koolstop) verhalten sich ähnlich, würde ich sagen.

Will ich apruppt bremsen, dann ist es aus der oberen Bremsgriffhaltung kaum möglich, die Fuhre komfortabel abzubremsen. Auf längeren Abfahrten wird das dann schon anstrengend.

Aber in Unterlenkerhaltung: Da kann ich den Bremshebel voll, bis zum Lenker, durchziehen. Was bewegt sich da so drastisch und indifferent? Der Zug? Die Bremse selbst? Geben die Beläge nach?

Fühlt sich einfach nur bääääh an...

p.

Carbon
30.03.2004, 13:59
Das kan n nur jemand schreiben, der noch nie mit 80 Sachen auf einem 8% Gefälle auf eine Spitzkehre zugefahren ist, hinter der es 100 m runter geht...

Wer das so macht, dem kann leider niemand helfen und auf Dauer hilft da auch die beste Bremse nicht....

alphie
30.03.2004, 14:45
@varenga

mtb bremsen - rr-bremen

habe die gleiche erfahrung wie du gemacht
mtb bremsen, egal ob felge od scheibe, kannst du super dosieren, rr-bremsen wirken schwammig ohnen echten druckpunkt;
vielleicht dürfen die bremsen am rr auch gar nicht so bissig sein, sonst macht man regelmässig köpfer über den lenker:eek:

hat jemand ne erklärung

LKG
30.03.2004, 16:06
Original geschrieben von Carbon


Wer das so macht, dem kann leider niemand helfen und auf Dauer hilft da auch die beste Bremse nicht....

Sprüche, nichts als Sprüche, wie willst Du das denn sonst machen ?

robby_wood
30.03.2004, 17:02
Geb ich ergänzend noch was zum besten.

Fahre zur Zeit Dura Ace 2004, Ultegra 2002 und Shimnao 105 1995 (die waren besser, als die aktuellen 105er!). Bei allen 3 kann ich keinen großen Unterschied feststellen.

Kenne noch Shimao 600 Baujahr 1980, die waren wirklich schlecht!!

Vom MTB Magura HS33, m.E. die BESTEN !!!!!!

Vom Trekking Rad Magura Luise FR.

Hab vor allem wg. der Bremsen im Sommer ins Gebirge (Sardinien) das MTB mitgenommen, also Gebirge würde ich nur ungern mit RR-Bremsen fahren, geht aber sicher auch irgendwie (runter kommt man ja immer).

Will auch sagen: unsere Breiten sind nicht der Massstab, da tuts jede RR-Bremse allemal. Im Gebirge 1 Stunde oder länger permanent bergab sieht das schon anders aus, wobei ich richtige Alpenstrecken so la Tour de France mit dem RR nicht mal selber probiert habe. Das wäre dann der richtige Test. (vom MTB Gardasse Erfahrung z.B. Tremalzo. Da bin ich mal mit schlechten Cantilever runtergefahren und hatte noch am nächsten Tag taube Hände; mit Magura dagegen ein Genuss).

Alos RR und Gebirge könnt ich mir mit Dura Ace 2004 schon am ehesten vorstellen, zumal der Bremshebel ordenlich groß ist und mir die Hebelwirkung besser erscheint.

Carbon
31.03.2004, 09:08
@LKG:

Die Sprüche kommen von Dir. Ich habe doch dich zitiert. Ich würde sowas nicht schreiben und mit 80 auf eine Spitzkehre zufahren hinter der es 100 Meter runtergeht schon gar nicht.:eek:

Toni
31.03.2004, 09:20
Original geschrieben von robby_wood

Vom MTB Magura HS33, m.E. die BESTEN !!!!!!




Genau so isses!!

LKG
31.03.2004, 10:06
Original geschrieben von Carbon
@LKG:

Die Sprüche kommen von Dir. Ich habe doch dich zitiert. Ich würde sowas nicht schreiben und mit 80 auf eine Spitzkehre zufahren hinter der es 100 Meter runtergeht schon gar nicht.:eek:

Was würdest Du nicht schreiben ? :confused: :confused: :confused:
Besoffen ?

Wenn man im Hochgebirge unterwegs ist und einen Paß abfährt beschleunigt man von ganz alleine auf 60-80 km/h. Keine Chance das zu verhindern ;)
Da sind die allerbesten Bremsen gerade gut genug. Rennradbremsen sind eine traurige Angelegenheit, da helfen auch optimale Beläge nur bedingt.

Warum zum Teufel gibt es keine Hydraulikbremsen ???

Gruß LKG

Rosti
31.03.2004, 10:14
Original geschrieben von LKG


...
Warum zum Teufel gibt es keine Hydraulikbremsen ???

Gruß LKG

...weil du die Bremskraft der Hydraulikbremsen mit den schmalen hart aufgepumpten Reifen dann sowieso nicht auf die Strasse bringen würdest - das würde nur zu schmalen schwarzen Streifen auf dem Asphalt führen...

cycleholic
31.03.2004, 11:06
Original geschrieben von Eisenhaufen


...weil du die Bremskraft der Hydraulikbremsen mit den schmalen hart aufgepumpten Reifen dann sowieso nicht auf die Strasse bringen würdest - das würde nur zu schmalen schwarzen Streifen auf dem Asphalt führen...
das ist ein unsinn, von jmd. der nicht bremsen kann!!!
bevor du mit der Vorderradbremse einen schwarzen streifen auf die strasse machst, machst du einen abgang ueber den lenker.
das hinterrad blockiert natuerlich schneller, aber das bekomm ich auch mit meinen 1990 DA-Bremsen hin, dafuer brauch ich keine hydraulik...

chilometro
31.03.2004, 11:40
Nur mal zur Aufklärung von einem der in den Bergen fährt:

Die Bremsleistung ist nicht das Problem, man kann auch von 90-100 km/h sehr stark und am Limit bremsen. Hydraulikbremsen verringern nur die Handkraft - mehr als blockieren kann man nicht am Rennrad.

Das Problem ist die Hitzeentwicklung und damit das nachlassen oder fräsen der Bremse, was sehr plötzlich kommen kann. Ich hatte gerade mit den Shimano Belägen hier grosse Probleme.
Verstärkt wird das Problem von diesen Leichtbaufelgen - also Schlauchreifen fahr ich damit nicht mehr.

Rosti
31.03.2004, 11:44
Original geschrieben von cycleholic

das ist ein unsinn, von jmd. der nicht bremsen kann!!!
bevor du mit der Vorderradbremse einen schwarzen streifen auf die strasse machst, machst du einen abgang ueber den lenker.
das hinterrad blockiert natuerlich schneller, aber das bekomm ich auch mit meinen 1990 DA-Bremsen hin, dafuer brauch ich keine hydraulik...

So war es ja auch gemeint. Man bringt die zusätzliche Bremskraft, den die HS33 zweifellos mehr bringt als irgendeine sonstige RR-Bremse, einfach nicht auf die Strasse.

PLAYLIFE
31.03.2004, 18:19
die Dura ace bremsen find ich genial. die haben nen definierten druckpunkt (in verbindung mit den 04er DA sti's) , sind leicht, schön, und vor allem steif.
so spät habe ich noch nie vor einer spitzkehre bremsen müssen. die packen echt super zu. das hängt sicher auch von den belägen ab, aber auch hier sind die neuen DA beläge spitzenklasse.

messenger
31.03.2004, 20:04
Original geschrieben von Eisenhaufen


So war es ja auch gemeint. Man bringt die zusätzliche Bremskraft, den die HS33 zweifellos mehr bringt als irgendeine sonstige RR-Bremse, einfach nicht auf die Strasse.

Sicher bringt eine gute RR-Bremse ausreichend Bremskraft. In puncto Druckpunkt, Dosierbarkeit und Handkraft (Abfahrten in Bremsgriffposition) wär eine Funktion a la HS33 schon nicht schlecht.

Aber solange alle immer LEICHTER, LEICHTER rufen, wird sich sowas wohl nicht durchsetzen können...

Gruß mess.

Ausdauerfreak
31.03.2004, 20:13
Hallo,

ich fahre seit 2 Wochen die neuen Dura-Ace 2004, im gegensatz zu vielen anderen meinungen finde ich die DA 04 viel griffiger im Vergleich zu Ultegra-Bremsen.

Gruss

Ausdauerfreak

kleinfahrer
03.04.2004, 23:46
Guten Abend,
ich bin von D.A. 2003 auf D.A. 2004 Bremsen umgestiegen u. bin begeistert, auch im Vergleich zu Shimano 600 u. 105.
Sehr guter Druckpunkt u.Bremsleistung,
ich fühle mich jetzt viel sicherer. Die D.A. 2003 war bei langen Abfahrten wirklich schlecht. kaufen, z. B. neu um 150 ¤ bei Bornemann.
Ciao