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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : In welchem Umfang ändert eine Straße die Windverhältnisse?



Matt_8
19.01.2011, 15:20
Gedankenspiel:
Wenn es keine Straßen gäbe und ihr eure typische RR-Runde zu Fuß ablaufen oder mit dem MTB fahren würdet, auf wieviel Prozent der Strecke würdet ihr nun andere Windverhältnisse als normalerweise antreffen?

The Scrub
19.01.2011, 15:22
Muß das jetzt sein ?

medias
19.01.2011, 15:22
Nach 2 Tagen muss ich konstantieren, viel Wind um nichts.
Keiner hat ne Lösung, jeder will recht haben.

rumplex
19.01.2011, 15:23
Gedankenspiel:
Wenn es keine Straßen gäbe und ihr eure typische RR-Runde zu Fuß ablaufen oder mit dem MTB fahren würdet, auf wieviel Prozent der Strecke würdet ihr nun andere Windverhältnisse als normalerweise antreffen?

Wie jetzt? Gefühlt? Weniger eigenproduzierter Windwiderstand?

marvin
19.01.2011, 15:26
Ich versteh die ganze Frage nicht.

altmeister
19.01.2011, 15:27
Man könnte auch folgende Frage mal untersuchen:

In welchem Umfang ändern sich die globalen Windverhältnisse, wenn alle die keine Ahnung haben mal die Klappe halten würden :D!?

Grüße
Altmeister

Matt_8
19.01.2011, 15:29
Muß das jetzt sein ?

Da ich nicht behaupte die absolute Wahrheit zu besitzen, interessiert mich wie andere das sehen.



Wie jetzt? Gefühlt? Weniger eigenproduzierter Windwiderstand?

Kein Fahrtwind. Normaler Wind.

altmeister
19.01.2011, 15:30
Ich versteh die ganze Frage nicht.

Genauso gehts mir auch!

Matt_8
19.01.2011, 15:31
Ich versteh die ganze Frage nicht.

Inwiefern?

altmeister
19.01.2011, 15:35
Inwiefern?

Da ich es auch nicht verstehe, darf ich vielleicht eben meinen Senf abgeben:

Ausgangssituation: Du machst eine Runde auf dem Rennnnrad auf der Strasse

Vergleichssituation: Du machst die gleiche Runde zu Fuß oder MTB?
Also zumindets der Fahrtwimd fällt beim gehen deutlich geringer aus.

Gruß
Altmeister

[k:swiss]
19.01.2011, 15:37
worum gehts?

marvin
19.01.2011, 15:39
Inwiefern?
Das fängt schon damit an, dass meine Vorstellungskraft nicht ausreicht, meine normale Rennradrunde ohne das Vorhandensein einer Strasse zu absolvieren. Ohne eine Strasse, respektive irgendeinem Untergrund unter mir sehe ich mich ins unendliche Weltall abdriften. Aber vielleicht betrachte ich das auch zu "umfassend".

altmeister
19.01.2011, 15:39
;3410799']worum gehts?

keine Ahnung.

Matt_8
19.01.2011, 15:39
Gedankenspiel:
Wenn es keine Straßen gäbe und ihr eure typische RR-Runde zu Fuß ablaufen oder mit dem MTB fahren würdet, auf wieviel Prozent der Strecke würdet ihr nun andere Windverhältnisse als normalerweise antreffen?


Da ich es auch nicht verstehe, darf ich vielleicht eben meinen Senf abgeben:

Ausgangssituation: Du machst eine Runde auf dem Rennnnrad auf der Strasse

Vergleichssituation: Du machst eine (andere) Runde ohne Strasse, zu Fuß oder MTB?
Also andere Wegstrecke und anderes Forbewegungsmittel...ich sehe da keinerlei Vergleichbarkeit, weder hinsichtlich der Windverhältnisse ode sonstwas.

Gruß
Altmeister

Ich dachte ich es hätte es eindeutig beschrieben. Dieselbe Strecke. Einmal mit Straße und einmal (hypothetisch) ohne Straße.

Kameko
19.01.2011, 15:39
Erst die Anströmungswinkel - und nun das. :eek:

Fahrt doch einfach nur Fahrrad und lasst euch dabei überraschen. :quaeldich

altmeister
19.01.2011, 15:40
Ich dachte ich es hätte es eindeutig beschrieben. Dieselbe Strecke. Einmal mit Straße und einmal (hypothetisch) ohne Straße.

Ja sorry, habs nicht richtig gelesen!

marvin
19.01.2011, 15:41
Ich dachte ich es hätte es eindeutig beschrieben. Dieselbe Strecke. Einmal mit Straße und einmal (hypothetisch) ohne Straße.
Ohne Strasse kenn ich. Das ist Mountainbiken. Mach ich auch viel.
Aber was das wiederum mit dem Wind zu tun hat? :confused: Ich raffs nicht.

Larimar
19.01.2011, 15:42
Erst die Anströmungswinkel - und nun das. :eek:

Fahrt doch einfach nur Fahrrad und lasst euch dabei überraschen. :quaeldich

Das Wetter taugt einfach nicht zum Radeln.
Deshalb brauchen wir Stömungs-, Wind- und Hetzjagd-Threads.
Ist doch klar.

marvin
19.01.2011, 15:42
Ja sorry, habs nicht richtig gelesen!
Willst Du damit sagen, Du hättest es verstanden??? :eek:

luftschwimmer
19.01.2011, 15:42
Gedankenspiel:
Wenn es keine Straßen gäbe und ihr eure typische RR-Runde zu Fuß ablaufen oder mit dem MTB fahren würdet, auf wieviel Prozent der Strecke würdet ihr nun andere Windverhältnisse als normalerweise antreffen?

hallo,
ist das für einen radfahrer relevant? oder willst du jetzt auf eine umweltbelastung vorhandener baulicher änderungen in der natur hinaus?

Clouseau
19.01.2011, 15:45
Hmm, Chaostheorie?

Schmetterling?

Mandelbrot

Apfelmännchen?


Das sind Stichwörter die mir zu dieser Fragestellung einfallen.

Hans86
19.01.2011, 15:47
es kommt selten vor, dass ich alleine am schreibtisch sitze und hörbar laut auflachen muss... heute ist es mal wieder so weit.
die fragestellung ist schon sprachlich so gut, die könnte von helge schneider sein!

Larimar
19.01.2011, 15:49
Ihr könnt übrigens die Frage auch beantworten, wenn Ihr die Frage nicht verstanden habt.
So wie sonst auch.

Warum Eure Zurückhaltung?

altmeister
19.01.2011, 15:50
Willst Du damit sagen, Du hättest es verstanden??? :eek:

Nein. Ich denk jetzt auch nicht mehr weiter darüber nach.

Nordisch
19.01.2011, 15:51
War die Straße vorher eine Allee ? :D

Was ist die Straße nun, ein Pfad nicht asphaltiert
?

Sollen Waldgebiete wieder geschlossen sein, die vorher durch Straßen zerschnitten worden sind?


Worauf wilst du eigentlich heraus?

greyscale
19.01.2011, 15:51
Das fängt schon damit an, dass meine Vorstellungskraft nicht ausreicht, meine normale Rennradrunde ohne das Vorhandensein einer Strasse zu absolvieren. Ohne eine Strasse, respektive irgendeinem Untergrund unter mir sehe ich mich ins unendliche Weltall abdriften. Aber vielleicht betrachte ich das auch zu "umfassend".

Wie wäre es, wenn du dich erstmal um die Türen kümmern würdest:Angel:?

g.

[k:swiss]
19.01.2011, 15:51
keine Ahnung.

Es braucht immer einen Mutigen der die Wahrheit ausspricht. :D

Matt_8
19.01.2011, 15:52
Ohne Strasse kenn ich. Das ist Mountainbiken. Mach ich auch viel.
Aber was das wiederum mit dem Wind zu tun hat? :confused: Ich raffs nicht.


hallo,
ist das für einen radfahrer relevant? oder willst du jetzt auf eine umweltbelastung vorhandener baulicher änderungen in der natur hinaus?

Es geht um die Frage, ob mit dem Bau einer Straße und dem was dazu gehört, die Windverhältnisse geändert werden (wie z.B. hinter einer Schallschutzwand). Das das an bestimmten Stellen passiert ist klar. Die Frage ist, ob das für uns RR so häufig auftritt, dass man das bei der Auslegung aerodynamischer Bauteile berücksichtigen müsste.

Ändert also das Vorhandensein einer Straße die Windverhältnisse an typischen Stellen an denen wir RR meist unterwegs sind? Wären die Windverhältnisse an diesen Stellen anders wenn es die Straße nicht gäbe?

Clouseau
19.01.2011, 15:57
Die Frage ist, ob das für uns RR so häufig auftritt, dass man das bei der Auslegung aerodynamischer Bauteile berücksichtigen müsste.



Egal was du nimmst nimm weniger davon.

marvin
19.01.2011, 15:58
Es geht um die Frage, ob mit dem Bau einer Straße und dem was dazu gehört, die Windverhältnisse geändert werden (wie z.B. hinter einer Schallschutzwand). Das das an bestimmten Stellen passiert ist klar. Die Frage ist, ob das für uns RR so häufig auftritt, dass man das bei der Auslegung aerodynamischer Bauteile berücksichtigen müsste.

Ändert also das Vorhandensein einer Straße die Windverhältnisse an typischen Stellen an denen wir RR meist unterwegs sind? Wären die Windverhältnisse an diesen Stellen anders wenn es die Straße nicht gäbe?
Aber ich fahre nun mal mit dem RR auf der Strasse. Warum sollte ich sie mir wegdenken? Der Gedanke ist zu eckig für meinen runden Kopf. Wo keine Strasse ist, kann ich kein RR fahren. Und dann interessiert mich doch auch nicht der Wind auf der nicht vorhandenen Strasse.

altmeister
19.01.2011, 16:00
Es geht um die Frage, ob mit dem Bau einer Straße und dem was dazu gehört, die Windverhältnisse geändert werden (wie z.B. hinter einer Schallschutzwand). Das das an bestimmten Stellen passiert ist klar. Die Frage ist, ob das für uns RR so häufig auftritt, dass man das bei der Auslegung aerodynamischer Bauteile berücksichtigen müsste.

Ändert also das Vorhandensein einer Straße die Windverhältnisse an typischen Stellen an denen wir RR meist unterwegs sind? Wären die Windverhältnisse an diesen Stellen anders wenn es die Straße nicht gäbe?

Jetzt hab ichs gerafft!

Also aus meiner beruflichen Praxis kann ich sagen, daß der Bau von Strassen bzw. befestigten Flächen an Stellen, wo vorher z.B. Vegetation war, die Windverhältnisse in Bodennähe beeinflußt. So kann man z.b. im Städtebau über Anpflanzungen Windzug mindern bzw. über Rodungen Frischluftzufuhr fördern. Wird im Städtebau bewußt eingesetzt.
Lärmschutzwände können, je nach Windrichtung, Luftströmungen kanalisieren oder abbremsen.
Aber inwieweit das für RR fahrer relevant ist ? Ich würde mal meinen nein.

Grüße
Altmeister

Clouseau
19.01.2011, 16:01
Aber ich fahre nun mal mit dem RR auf der Strasse. Warum sollte ich sie mir wegdenken? Der Gedanke ist zu eckig für meinen runden Kopf. Wo keine Strasse ist, kann ich kein RR fahren. Und dann interessiert mich doch auch nicht der Wind auf der nicht vorhandenen Strasse.

Das läuft aber wieder auf das hier raus:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schr%C3%B6dingers_Katze


:D

:xdate:

@Altmeister

Aber darüber ein Bezug auf die Aerodynamik von Bauteilen herzustellen ist schon...äh...gewagt.

klappradl
19.01.2011, 16:04
Verkaufe Zeitfahrrad, optimiert für Anströmwinkel 13,7° von rechts.


Oh, falscher Bereich. Bitte verschieben in U&U.
Unfug und Utopien

altmeister
19.01.2011, 16:09
Das läuft aber wieder auf das hier raus:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schr%C3%B6dingers_Katze


:D

:xdate:

@Altmeister

Aber darüber ein Bezug auf die Aerodynamik von Bauteilen herzustellen ist schon...äh...gewagt.

Um nicht zu sagen höchst unsinnig...

Den Zusammenhang zwischen irgendwelchen durch Baulichkeiten geänderten Windverhältnissen und Folgen daraus auf die Aerodynamik von Bauteilen erschließt sich mir nicht.

vorTrieB
19.01.2011, 16:14
Immerhin ist schon mal ein Fortschritt, dass es für Ahnungslose, Ignoranten, Spötter, Skeptiker und alle anderen, die hier bei den Anströmungswinkeln (http://forum.tour-magazin.de/showthread.php?t=216799) zwar nicht konstruktiv & erst recht nicht sachkundig, aber dafür etwas weitschweifiger mitreden wollten, ein wirklich gut geeigneten Ort gibt, um allen möglichen Unsinn zu äußern & zu lesen. Ich wünsche: Weiterhin viel Vergnügen!


Kleines aktuelles Beispiel:


Den Zusammenhang zwischen irgendwelchen durch Baulichkeiten geänderten Windverhältnissen und Folgen daraus auf die Aerodynamik von Bauteilen erschließt sich mir nicht.

Das mag ja sein. Aber warum nur teilt der Autor es uns mit?

Larimar
19.01.2011, 16:23
... für Ahnungslose, Ignoranten, Spötter, Skeptiker und alle anderen, die hier bei den Anströmungswinkeln (http://forum.tour-magazin.de/showthread.php?t=216799) zwar nicht konstruktiv & erst recht nicht sachkundig, aber dafür etwas weitschweifiger mitreden wollten, ein wirklich gut geeigneten Ort gibt, um allen möglichen Unsinn zu äußern & zu lesen.

Danke, dass Du für uns alle entscheidest, wer ahnungslos oder nicht sachkundig ist.
Schön, dass Du genau Sinn von Unsinn unterscheiden kannst.

Großes Lob von mir!

altmeister
19.01.2011, 16:25
Immerhin ist schon mal ein Fortschritt, dass es für Ahnungslose, Ignoranten, Spötter, Skeptiker und alle anderen, die hier bei den Anströmungswinkeln (http://forum.tour-magazin.de/showthread.php?t=216799) zwar nicht konstruktiv & erst recht nicht sachkundig, aber dafür etwas weitschweifiger mitreden wollten, ein wirklich gut geeigneten Ort gibt, um allen möglichen Unsinn zu äußern & zu lesen. Ich wünsche: Weiterhin viel Vergnügen!


Kleines aktuelles Beispiel:



Das mag ja sein. Aber warum nur teilt der Autor es uns mit?

Vielleicht damit Du es mir freundlicherweise erklärst?

Gruß
Altmeister

grüner Sphinx
19.01.2011, 16:26
Die Frage ist doch nun wirklich ganz leicht zu beantworten. :Bluesbrot
Auf 100% der Streckenlänge ändern sich die Windverhältnisse (beliebig wenig, aber sie ändern sich), wenn der Untergrund nicht mehr Asphalt sondern Mutterboden ist (ob mit oder ohne Vegetation ist doch völlig irrelevant).

Aber ich befürchte, auch ich habe die Frage nicht verstanden. :confused:

Gruß
gS

Matt_8
19.01.2011, 16:31
Danke, dass Du für uns alle entscheidest, wer ahnungslos oder nicht sachkundig ist.
Schön, dass Du genau Sinn von Unsinn unterscheiden kannst.

Großes Lob von mir!

Er entscheidet das nicht, aber man kann es an den Posts sehen.

Wer ahnungslos oder nicht sachkundig ist, der hat die Möglichkeit vernünftig zu fragen um ggf. was zu lernen. Wer einfach nur irgendwelchen Blödsinn ablässt um was gesagt zu haben, der darf sich nicht beschweren wenn er als ahnungslos bezeichnet wird.

Larimar
19.01.2011, 16:39
Er entscheidet das nicht, aber man kann es an den Posts sehen.

Wer ahnungslos oder nicht sachkundig ist, der hat die Möglichkeit vernünftig zu fragen um ggf. was zu lernen. Wer einfach nur irgendwelchen Blödsinn ablässt um was gesagt zu haben, der darf sich nicht beschweren wenn er als ahnungslos bezeichnet wird.

Wer bei anderen pauschal Ahnungslosigkeit vermutet oder Unsinn unterstellt, wird von mir eben auch nicht ernst genommen.
Unsinn oder falsche Annahmen sollten konkret benannt werden von denen, die glauben es besser zu wissen.

Team Issue
19.01.2011, 16:39
hinter einer Schallschutzwand

tear down this wall !

Ich finde, eine Strasse macht noch keinen Sommer.

luftschwimmer
19.01.2011, 17:06
Jetzt hab ichs gerafft!

Also aus meiner beruflichen Praxis kann ich sagen, daß der Bau von Strassen bzw. befestigten Flächen an Stellen, wo vorher z.B. Vegetation war, die Windverhältnisse in Bodennähe beeinflußt. So kann man z.b. im Städtebau über Anpflanzungen Windzug mindern bzw. über Rodungen Frischluftzufuhr fördern. Wird im Städtebau bewußt eingesetzt.
Lärmschutzwände können, je nach Windrichtung, Luftströmungen kanalisieren oder abbremsen.
Aber inwieweit das für RR fahrer relevant ist ? Ich würde mal meinen nein.

Grüße
Altmeister

Hallo,
auch ich ahbe es jetzt kapiert, was gefragt ist......und ich kann sagen das sehr wohl sträucher büsche die windverhältnisse beeinflussen.

ein beispiel man fährt auf einer strasse die sich leicht erhöht (ca 1,5m) vom rest des geländes abhebt.
wirnehmen an das es ein einzelzeitfahren ist und der wind rechtwinklig auf das fahrrad trifft.
ein gleitschirmflieger hat mir mal empfohlen , wenn ich wissen wolle wie die luft sich verhalte solle ich an das gelände denken und mir dann vorstellen wie wasser sich seinen weg suchen würde......dann könnte man annähernd auch an die luftverwirbelungen denken.
also EZF die beschrieben str. wird rechtwinklig "angepustet" der wind staut sich an der böschung der fahrbahn, jetzt dürfte an der rechten durchgezogenen weissen linie eine luftveränderung entstehen die einen wirbel bildet.......so etwas kann man wohl aber kaum durch bauliche veränderungen am fahrrad beeinflussen (evtl. andere laufräder) also einfach lenker festhalten........selbst bei vollkarossen (liegeräder, bei denen ja so was ncoh eine grössere rolle spielt) habe ich eine solche variante noch nicht gelesen, also für rennräder gilt : VERGISS ES! ( ausnahme evtl. laufräder, ist aber nur eine annahme).

Matt_8
19.01.2011, 17:06
Wer bei anderen pauschal Ahnungslosigkeit vermutet oder Unsinn unterstellt, wird von mir eben auch nicht ernst genommen.
Unsinn oder falsche Annahmen sollten konkret benannt werden von denen, die glauben es besser zu wissen.


Ich finde es nicht unangebracht bei Posts wie dem folgenden (oder anderen weiter vorn) pauschal Unsinn zu unterstellen.


tear down this wall !

Ich finde, eine Strasse macht noch keinen Sommer.

Hifly
19.01.2011, 17:07
Aber ohne Straße wird doch der Rollwiederstand viel höher...

Matt_8
19.01.2011, 17:32
Ok Leute, lasst gut sein. Ich hatte den Anteil derjenigen die fähig und Willens sind wissenschaftliche Gedankenspiele zu verstehen und konstruktiv mitzuwirken überschätzt.

Nordisch
19.01.2011, 17:37
Ok Leute, lasst gut sein. Ich hatte den Anteil derjenigen die fähig und Willens sind wissenschaftliche Gedankenspiele zu verstehen und konstruktiv mitzuwirken überschätzt.

Du hast viel zu wenig als Bedingungen angegeben.


Straße weg und nur Mutterboden drunter oder wie oder was?

Larimar
19.01.2011, 17:42
Ok Leute, lasst gut sein. Ich hatte den Anteil derjenigen die fähig und Willens sind wissenschaftliche Gedankenspiele zu verstehen und konstruktiv mitzuwirken überschätzt.

Ich habe sofort für unter 10% gestimmt. Klare Sache für mich.

Das Kriterium "andere Windverhältnisse" ist aus meiner Sicht nicht genau definiert.
Für mich sind die "Windverhältnisse" nicht anders, nur weil ein rauer Boden mit Gras oder Sträuchern die Windgeschwindigkeit um wenige % reduziert.

marvin
19.01.2011, 17:42
Ihr könnt übrigens die Frage auch beantworten, wenn Ihr die Frage nicht verstanden habt.
So wie sonst auch.

Warum Eure Zurückhaltung?
:applaus:

marvin
19.01.2011, 17:56
Ok Leute, lasst gut sein. Ich hatte den Anteil derjenigen die fähig und Willens sind wissenschaftliche Gedankenspiele zu verstehen und konstruktiv mitzuwirken überschätzt.
Da fühl ich mich jetzt aber auf den Schlips getreten. Ich bin immer für Gedankenspiele zu haben. Aber der Realitätsbezug muss gewahrt bleiben.
Und ja, vermutlich habe auch ich es jetzt endlich kapiert.

Natürlich bläst der Wind ungehinderter über eine Strasse als über einen Acker.
Und natürlich ist eine Lärmschutzwand auch eine Blockade für Wind - zumal Lärm ja im Grunde auch nichts anderes als Wind.

Aber das bleibt trotzdem alles eine rein theoretische Überlegung.

Und um den Bogen zum "Anströmwinkel-Thread" zu spannen:
Es gibt beim Radfahren nur einen einzigen relevanten Anströmwinkel, der sich zuverlässig nicht ändert, nämlich die aus der "Fahrtrichtung vorwärts" resultierenden Null Grad, im Ergebnis also "Wind von vorne".

Alles andere ist variabel, in Summe vernachlässigbar.
Wenn ich also Bauteile auf Anströmwinkel hin optimieren möchte, brauch ich mich nicht um 16,3° kümmern, weil 343,7° genauso häufig vorkommt.

...behauptet der Bauch vom marvin.

Matt_8
19.01.2011, 17:57
Du hast viel zu wenig als Bedingungen angegeben.


Straße weg und nur Mutterboden drunter oder wie oder was?

Das was dort wäre wenn man die Straße an der Stelle nicht gebaut hätte.




Das Kriterium "andere Windverhältnisse" ist aus meiner Sicht nicht genau definiert.

Für einen Radfahrer spürbar anders in Bezug auf Richtung und/oder Stärke.



Ich habe sofort für unter 10% gestimmt. Klare Sache für mich.

Für mich sind die "Windverhältnisse" nicht anders, nur weil ein rauer Boden mit Gras oder Sträuchern die Windgeschwindigkeit um wenige % reduziert.

grüner Sphinx
19.01.2011, 18:12
Das was dort wäre wenn man die Straße an der Stelle nicht gebaut hätte.

Für einen Radfahrer spürbar anders in Bezug auf Richtung und/oder Stärke.

Und das hätte ich aus Deinem Eingangsposting herauslesen sollen?

Du hättest zumindest hinschreiben können, dass man vorher noch den anderen Thread hätte lesen/überfliegen sollen. So wie es da steht, glaube ich nach wie vor, Deine Frage korrekt beantwortet zu haben.

Nix für ungut
gS

Matt_8
19.01.2011, 18:14
Da fühl ich mich jetzt aber auf den Schlips getreten. Ich bin immer für Gedankenspiele zu haben. Aber der Realitätsbezug muss gewahrt bleiben.

Das wäre schön, geht bei Gedankenspielen aber nicht immer. Deswegen ja Gedankenspiele.




Natürlich bläst der Wind ungehinderter über eine Strasse als über einen Acker.

Ist dieser Unterschied groß genug um für einen Radfahrer spürbar oder relevant zu sein?




Und natürlich ist eine Lärmschutzwand auch eine Blockade für Wind...

Aber das bleibt trotzdem alles eine rein theoretische Überlegung.

Und um den Bogen zum "Anströmwinkel-Thread" zu spannen:
Es gibt beim Radfahren nur einen einzigen relevanten Anströmwinkel, der sich zuverlässig nicht ändert, nämlich die aus der "Fahrtrichtung vorwärts" resultierenden Null Grad, im Ergebnis also "Wind von vorne".

Alles andere ist variabel, in Summe vernachlässigbar.
Wenn ich also Bauteile auf Anströmwinkel hin optimieren möchte, brauch ich mich nicht um 16,3° kümmern, weil 343,7° genauso häufig vorkommt.

...behauptet der Bauch vom marvin.

Bitte 'drüben nachlesen. Dort kannst du sehen dass dich bzgl. der Theorie dein Baugefühl trügt.

Inwieweit diese theoretischen Überlegungen dann in praxisrelevante Produkte überführt werden können, lasse ich mal dahingestellt.

Oliver73
19.01.2011, 18:17
Der Unterschied auf der gleichen Strecke ist zwischen Rennrad und MTB durchaus spürbar. (meines Empfindens nach zumindest)

Mit dem Rennrad fährt man spürbar leichter, so ein MTB Reifen hat eben doch etwas mehr Rollwiderstand und das Gewicht ist auch größer (meistens, zumindest) Die Übersetzung darf man auch nicht vernachlässigen.

Ich für mich zumindest fahre mit dem Rennrad auch bei windigeren Verhältnissen lieber die identische Strecke, da ich mit dem MTB eher das Gefühl habe im Wind zu verhungern.

Laufen kann ich nicht, das wäre ja Wahnsinn:eek:
Als fauler Mensch nimmt man nunmal das Rad:D

K,-
19.01.2011, 18:34
Gedankenspiel:


Die Gedanken sind frei.....
Ich mache also eine RR-Runde ohne RR und stelle fest, ich bin von der Strasse abgekommen, obwohl kein Lüftchen weht? Und trotzdem ist das viel Wind um nichts? Und wenn ich mich umdrehe, dann drückt es? Zu 90%?

Nordisch
19.01.2011, 18:35
Ist dieser Unterschied groß genug um für einen Radfahrer spürbar oder relevant zu sein?




Ist es Sommer oder Winter?

Wachsen auf dem Acker Kartoffeln oder Mais?


Nur eine Anregung. Im HerbstWinterFrühjahr quäle ich mich hier auf der windreichen Insel auf einen 30er Schnitt zu kommen. Im Sommer (Juli) ist das kein Problem (obwohl ich da studiumsbedingt, Klausuren daher wenig Training, viel Essen nicht so gut in Form bin).
Die Raps und später die Maisfelder und überhaupt die Vegetation (Blätter an den Laubbäumen ...) sind ein hervoragender Windschutz.
Dagegen sind die Kohlfelder auf Wittow oder die stark herunter gespritzten Getreidefelder (kaum kniehoher Stengel) ein weniger guter Windschutz, aber noch immer sehr viel besser als der blanke Ackerboden.

Ein weiteres Beispiel. Die Solaranlagen sprießen an allen Ecken und Enden.
Ehemalige Ackerflächen werden teils großflächig damit zugepflastert.
Hiermit wird eine Veränderung der albedo (Rückstrahlungsvermögen der Oberfläche) bewirkt, die ebenso eine Veränderung der Windverhältnisse bewirkt.

rumplex
19.01.2011, 19:02
@Matt8: kleiner Tipp: Hättest Du im Eingangspost geschrieben: Geländeverändernder Straßenbau, hätten es wohl alle verstanden.

Tom
19.01.2011, 19:10
Die Raps und später die Maisfelder und überhaupt die Vegetation (Blätter an den Laubbäumen ...) sind ein hervoragender Windschutz.
Dagegen sind die Kohlfelder auf Wittow oder die stark herunter gespritzten Getreidefelder (kaum kniehoher Stengel) ein weniger guter Windschutz, aber noch immer sehr viel besser als der blanke Ackerboden.

Na toll, erst der Duke, jetzt der Rüganer :ü
@ Matt: Ich gebe zu, ich hatte wohl unrecht. Anders ist das nicht zu erklären. :ä

Tom

Nordisch
19.01.2011, 19:15
Na toll, erst der Duke, jetzt der Rüganer :ü
@ Matt: Ich gebe zu,. ich hatte wohl unrecht. Anders ist das nicht zu erklären. :ä

Tom

Ich verbiete mir diese persönlichen Angriffe. ;)

Du Unruhestifter ... :ä:D

dual
19.01.2011, 19:45
Nach 2 Tagen muss ich konstantieren, viel Wind um nichts.
Keiner hat ne Lösung, jeder will recht haben.

business as usual.

mr.7speed
19.01.2011, 20:04
Gedankenspiel:http://quatschtronauten.files.wordpress.com/2010/09/ruckenwintunnel.jpg
Visualisierung

hate_your_enemy
19.01.2011, 20:12
geile Skizze


für mich sinds aber ganz klar 50-60%

oder soll ichs lieber in nm oder hpa angeben ?

Profiamateur
19.01.2011, 20:30
...niemals, wirklich niemals die blauen und roten mischen und zusammen einnehmen!

geod
19.01.2011, 20:37
...niemals, wirklich niemals die blauen und roten mischen und zusammen einnehmen!

So, ich habe nun geatwortet. mehr als 90% , denn:

>In welchem Umfang (Streckenlänge)
>ändert eine Straße die Windverhältnisse?
Mit Straße kennen wir.
Ohne Straße = natürliche Bodenvegetation.
-> dadurch bin ich mit dem Rennrad erstmal grottig langsam da unpassendes Fahrzeug -> entsprechend winzig geringer Fahrtwind.
-> Bodenvegetation bremst den Wind mehr als glatter Aspahlt - > weniger Wind als solches
Ich erkenne den Einfluss als gross!! :)

geod

Clouseau
19.01.2011, 21:16
...niemals, wirklich niemals die blauen und roten mischen und zusammen einnehmen!

We smoke the weed till the eyes are bleed

:Bluesbrot

Mountidiedreiundzwanzigste
20.01.2011, 15:41
Ja, die Antwort ist.

martl
20.01.2011, 16:29
Hmm, Chaostheorie?

Schmetterling?

Mandelbrot

Apfelmännchen?


Das sind Stichwörter die mir zu dieser Fragestellung einfallen.

mir auch:

Bahnhof

Banane

Bielefeld

Sigi Sommer
20.01.2011, 16:49
Ich finde, eine Strasse macht noch keinen Sommer.

Ich kann das bestätigen :D da gehören mindestens noch zwei schwache Knie dazu :Angel:


Ok Leute, lasst gut sein. Ich hatte den Anteil derjenigen die fähig und Willens sind wissenschaftliche Gedankenspiele zu verstehen und konstruktiv mitzuwirken überschätzt.

Dafür gibts das Münchner Forum und den Joey, der Rest jammert hier nur rum :ä


Bielefeld

Ostwestfalen :D genauso widersinnig wie der Thread :drinken2:;)

Sigi

PiratPilot
20.01.2011, 17:21
Es zeigt sich, dass die Fähigkeit, technische Zusammenhänge allgemeinverständlich zu erklären, nicht zu vernachlässigen ist. Darum finde ich Ranga Yogeshwar cool. :)



Es gibt beim Radfahren nur einen einzigen relevanten Anströmwinkel, der sich zuverlässig nicht ändert, nämlich die aus der "Fahrtrichtung vorwärts" resultierenden Null Grad, im Ergebnis also "Wind von vorne".

Alles andere ist variabel, in Summe vernachlässigbar.
Wenn ich also Bauteile auf Anströmwinkel hin optimieren möchte, brauch ich mich nicht um 16,3° kümmern, weil 343,7° genauso häufig vorkommt.

...behauptet der Bauch vom marvin.

Na ja, offensichtlich stimmt das nicht. Die Anströmwinkel sind eben nicht gleichverteilt um Null. Warum kann man an einem naßkalten Wintertag nicht mal das Bauchgefühl überprüfen?
Bei einer signifikanten Häufung bestimmter Anströmwinkel kann man im nächsten Schritt über die aerodynamische Optimierung von Rad und Laufrädern nachdenken. Falls aber raus kommt, dass es sich nicht lohnt, hat man zumindest was gelernt.

Natürlich gibt es deutlich relevantere Einflüsse auf die Zeit im EZF. Aber wenn alles andere ausgereizt ist, freut man sich auch über 1% Verbesserung. (Ein Freund hat mir hat an Windkanalmessungen am 4er Bob mitgearbeitet. Da wird im Rahmen des Reglements auch jedes Detail am Bob optimiert, nur um am Ende festzustellen, dass durch eine leichte Kopfdrehung des Anschiebers bei 140km/h alles für die Tonne ist.)


Zum Thema: Sicherlich wird die ungestörte Anströmung (der Fall ohne Straße) von Bauwerken beeinflusst. Stichwort Gebäudeaerodynamik (war schon mal einer in Chicago?). Oder Bäume...
Dann gibt es ja noch lokale Windsysteme. Im Rhonetal der Mistral, am Alpenrand der Föhn. Man braucht sich nur angucken, in welche Richtung die Pisten der Flugplätze ausgerichtet sind, und man kennt die Hauptwindrichtung der jeweiligen Region. (Nur die Nazis, die haben auch kreisrunde Feldflugplätze gebaut.) Und der Tip kam ja auch schon, dass Windkraftanlagenbauer die Standorte der Mühlen nach Windkarten (http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Themen_A-Z/Regelenergie/bine_Windprognose.pdf) bestimmen.

Larimar
20.01.2011, 17:37
... Und der Tip kam ja auch schon, dass Windkraftanlagenbauer die Standorte der Mühlen nach Windkarten (http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Themen_A-Z/Regelenergie/bine_Windprognose.pdf) bestimmen.

Genau an der Stelle wird die ganze Rechnerei ad absurdum geführt: Es gibt keine sinnvollen Aussagen zu den Windverhältnissen auf der (hypothetischen oder real existierenden) Radstrecke.
Von welcher Radstrecke wird den ausgegangen? In der Westwindzone? Ozeanisch oder kontinental geprägt? Oder in den Tropen? Oder in Polnähe? Oder in einer großen Wüste in Äquatornähe? Am Tag oder in der Nacht? Bei Tiefdruck oder Hochdruck? Im Sommer oder Winter? Oder doch gemittelt für die gesamte Erde bei allen Jahreszeiten und Uhrzeiten?

Jeder dahergelaufene Sepp kann uns auf die Frage: WOHER WEHT DIR DER WIND INS GESICHT, WENN DU AUF DEM RADL FÄHRST? antworten: DAS KOMMT DARAUF AN WIE SCHNELL ICH FAHRE UND WO DER WIND HER KOMMT UND WIE STARK ER WEHT! DAS IST UNTERSCHIEDLICH.

Um die "Häufigkeit der Anströmwinkel" zu berechnen, muss man also erstmal die Ausgangssituation "Statistische Windverteilung am Ort XY oder an einem bestimmten Ort" genau kennen. Das wissen die Rechenkünstler im Nachbar-Fred aber sicher nicht. Und in dem von Dir verlinkten Dokument wird deutlich, dass das nicht einfach zu beantworten ist, auch nicht für Klimaforscher oder Meteorologen.

Deshalb scheint mir das ganze ein wertloser Rechenwettbewerb zu sein, der nur für bestimmte Annahmen Sinn macht, aber nicht für die unbekannte Realität.

marvin
20.01.2011, 17:38
...Dann gibt es ja noch lokale Windsysteme. Im Rhonetal der Mistral, am Alpenrand der Föhn. Man braucht sich nur angucken, in welche Richtung die Pisten der Flugplätze ausgerichtet sind, und man kennt die Hauptwindrichtung der jeweiligen Region...
Niemand wird in Zweifel ziehen, dass es regional vorherrschende Windrichtungen gibt.

Und ja, wenn ein Zeitfahren tatsächlich nur von A nach B führt, macht es natürlich Sinn, sich mit der zu erwartenden Windrichtung auseinanderzusetzen und wo möglich auch Komponenten daraufhin abzustimmen.

Aber ich habe das Thema von meinem kleinen, bescheidenen Standpunkt aus betrachtet:
Meine Ausfahrten enden in aller Regel wieder dort wo sie angefangen haben. Ich pflüge das ganze Jahr über quer durch mein Trainingsrevier und hin und wieder fahre ich auch mal woanders im Kreis oder über die Alpen, oder, oder, oder...
Und vor dem Hintergrund komme ich nach wie vor zu dem Schluss, dass die Summe aller erlebten Windrichtungen am Ende eines Jahres "Null" ergibt.


BTW: Ist ja eigentlich schon albern, dass mittlerweile das gleiche Thema in zwei Threads behandelt wird. :)

medias
20.01.2011, 17:40
Wenn man zuviel Zeit hat kann man auch Hypothesen berechnen, man muss nur wollen.
Oder sich Gedanken machen ob man nächsten Mittwoch wohl Kopfweh hat.

PiratPilot
20.01.2011, 18:16
Um die "Häufigkeit der Anströmwinkel" zu berechnen, muss man also erstmal die Ausgangssituation "Statistische Windverteilung am Ort XY oder an einem bestimmten Ort" genau kennen.

Nee, denn selbst wenn in deiner Region hauptsächlich Westwind weht, mittelt sich das über alle Trainingsrunden raus. Wie marvin schreibt:


Niemand wird in Zweifel ziehen, dass es regional vorherrschende Windrichtungen gibt.....Meine Ausfahrten enden in aller Regel wieder dort wo sie angefangen haben. Ich pflüge das ganze Jahr über quer durch mein Trainingsrevier und hin und wieder fahre ich auch mal woanders im Kreis oder über die Alpen, oder, oder, oder...
Und vor dem Hintergrund komme ich nach wie vor zu dem Schluss, dass die Summe aller erlebten Windrichtungen am Ende eines Jahres "Null" ergibt.

Aber auch das gilt nur, wenn es keine Korrelation zwischen der Ausrichtung der Straßen und dem Wind gäbe, wie Tom angemerkt hat. Und das glaube ich nicht. Straßen führen öfter entlang eines Tals als quer dazu. Und der Wind wird öfter entlang eines Tals kanalisiert als es senkrecht zu durchströmen. Aber da wird mir die Diskussion dann auch zu akademisch...:schrik:

Larimar
20.01.2011, 18:22
Nee, denn selbst wenn in deiner Region hauptsächlich Westwind weht, mittelt sich das über alle Trainingsrunden raus.

Die Windstärke mittelt sich überhaupt nicht raus, selbst wenn man einen Kreis fährt. Beispiel: Nur bei der Randbedingung "Windstille" kommt der (Fahrt-)Wind tatsächlich immer von vorne.
Westwindzone bedeutet auch nicht, dass der Wind immer aus Westen kommt.
Wie Du richtig bemerkst gibt es auch so etwas wie "Mikroklima", also starke topographische Einflüsse.