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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was ist träger?



rumplex
07.05.2011, 11:40
Fragen kann man sich stellen, wenn die Wohnung geputzt und das Wetter schlecht ist:D:

Was ist träger: Gewicht am Körper oder am Rad?

Jetzt nicht Bauchspeck, sondern das, was man so mitschleppt, Pumpe, Werkzeug, Wasser....

Holsteiner
07.05.2011, 11:41
Was ist schwerer?

Ein Kilo Federn oder ein Kilo Blei?

Und...Gott, musst du Langeweile haben! :D;)

rumplex
07.05.2011, 11:45
Was ist schwerer?

Ein Kilo Federn oder ein Kilo Blei?

Und...Gott, musst du Langeweile haben! :D;)

Statt Reifen zu kleben, stell ich grad lieber blöde Fragen.:D

Aber vielleicht ist die ja gar nicht so blöd....außerdem bin ich Sozialwissenschaftler. Die sind dafür da, blöde Fragen stellen.:rolleyes:

LINN
07.05.2011, 11:46
Trägheit ist eine Eigenschaft der Masse.

Gewicht hat keine Trägheit.

luftschwimmer
07.05.2011, 11:47
Statt Reifen zu kleben, stell ich grad lieber blöde Fragen.:D

Aber vielleicht ist die ja gar nicht so blöd....außerdem bin ich Sozialwissenschaftler. Die sind dafür da, blöde Fragen stellen.:rolleyes:

hallo,
ein kilo an den aussenkanten der laufräder ist wohl ziemlich übel am berg....1 kilo mehr "auf den rippen" dagegen bestimmt besser zu verkraften, am berg. :D

Holsteiner
07.05.2011, 11:47
Das Gewicht am Körper kannste wenigstens aktiv mit in die Pedalbelastung /-bewegung einbringen.

So, das war jetzt mein "wissenschaftlicher" Beitrag zu Sache!

Und tschüss! :D

rumplex
07.05.2011, 11:47
Trägheit ist eine Eigenschaft der Masse.

Gewicht hat keine Trägheit.

Ok, was macht träger?

Lucky Look
07.05.2011, 11:48
Was ist schwerer?

Ein Kilo Federn oder ein Kilo Blei?

Und...Gott, musst du Langeweile haben! :D;)


noch 1948 und Du hast es geschafft :D:kniel:
ich denke bis ende Mai ......

Holsteiner
07.05.2011, 11:50
Bei dir ist es nur noch einer! :ä

Schätze Ende 2021...

rumplex
07.05.2011, 11:51
Bei dir ist es nur noch einer! :ä

Bitte beim Thema bleiben, sonst sperr ich Dich!:D

cyan
07.05.2011, 11:51
Links- oder Rechtsträger?

LINN
07.05.2011, 11:51
Die Masse am Körper zu tragen (Rucksack, Trikottaschen) fühlt sich beim Wiegetritt weniger schwerfällig an, als am Rahmen (z. Bsp. Satteltaschen, Lenkertaschen).
Masse am Lenker ändert auch das Lenkverhalten etwas.

Beschleunigen musst Du immer beides gleichermaßen in Fahrtrichtung.

Und am meisten träge macht tatsächlich mein dicker Bauch:quaeldich

rumplex
07.05.2011, 11:52
Links- oder Rechtsträger?

Würd ich mich ganz nach den Empfehlungen richten.:ä

Holsteiner
07.05.2011, 11:52
Bitte beim Thema bleiben, sonst sperr ich Dich!:D

Ich hab nicht damit angefangen! (...wieder einer mehr! :D)

Dukesim
07.05.2011, 12:11
um die frage beantworten zu können muss man "trägheit" und die maßeinheit dafür definieren. normal ist die trägheit in der physik ein überbegriff für phänomäne, welche mit masse und geschwindigkeitsänderungen zu tun haben.

ganz salop kann man aber sagen, dass masse immer gleich träge ist.

was hier vielleicht gemeint ist:
"wann muss man sich mehr anstrengen: wenn man gerödel in der trikottasche drin hat, oder wenn man es fest am rahmen montiert hat?"

a x e l
07.05.2011, 13:20
Ich bin ja nicht sicher, ob ernsthafte Antworten zu diesem Thema erwünscht sind
aber ich habe auch gerade Langeweile.:D Nein-das Wetter ist super aber ich muß auf Hundi aufpassen.:rolleyes:

Mit einem gesunden Maschinenbauerphysikhalbwissen ausgestattet sondere ich mal folgendes ab:

Um einen Körper aus der Ruhe oder einer gleichförmigen Bewegung zu beschleunigen oder abzubremsen ist eine Kraft ereforderlich. Die Gegenkraft hierzu ist die Massenträgheitskraft (Actio-Reactio), das wird hier mit Trägheit gleichgesetzt. Damit ist schon mal die Einheit N klar.

Je nachdem, wie man sein System definiert und die Systemgrenzen zieht, kommt man zu unterschiedlichen Ergebnissen. Wenn ich Radler+o.g. Zusatzmasse + Rad in einen Topf werfe, eine Ersatzmasse bilde und nur die an dieser Ersatzmasse wirkenden Kräfte betrache, dann wird sich der Gesamtschwerpunkt je nach Anbringung der Zusatzmasse verändern aber
bezg. der Beschleunigung normalerweise keinen Einfluss haben.

In Wirklichkeit besteht das System aber aus vielen Einzelmassen und Einzelschwerpunkten an denen die jeweiligen EInzelträgheitskräfte angreifen und da ist es schon von Bedeutung, wo die Einzelschwerpunkte und der Gesamtschwerpunkt liegen.

Das ist z. B. von Bedeutung bzgl. Überschlagsneigung beim Bremsen und der Fahrstabilität in Kurven. Hier ist ein hoher Schwerpunkt kontraproduktiv.

Ein anderere Aspekt ist sicher die biomechanische Seite. Ein Rucksack oder im Trikot befindliche Zusatzmassen müssen im Wiegetritt berghoch immer mit angehoben werden, dafür wikt die Mase bei der Awärtsbewegung der Kurbel mit, wobei der Wirkungsgrad nie 100 % ist.

In den nächsten Beiträgen findet sich sicher einer, der das beweist. Glaubt ihm nicht...:Angel:

Ich denke also bzgl, der biomechanischen Effizienz besser die Masse ans Rad (auch wenn es Schaisze ausschaut) und wg. der dynamischen Stabilität so tief unten wie möglich.

Ob man 500 Gramm im Trikot spürt, ist wieder ein esoterisches Thema. Wer den Einfluss von Titanschrauben im Vorbau anstelle von Schtalschrauben merkt, wird das sicher auch spüren.


Das war der ernsthafte Teil.


Trägheit ist das, was an mir nach dem Essen und Genuss von Allohohl angreift. Die Einheiten sind individuell und man kann Äquivalente bliden. Z.B. ein Schnitzel=3 Bier= 1/4 Wein = 2 Schnaps.

Ich weiß nur eins, wenn ich ein Schnitzel, zwei Bier und 3 Schnaps intus habe, bin ich so träge, dass mir die Masse egal ist.

In dem Sinne...

luftschwimmer
07.05.2011, 13:26
Trägheit ist eine Eigenschaft der Masse.

Gewicht hat keine Trägheit.

hallo,
stimmt nicht ganz.......der geist hat keine masse....und doch kann er träge sein!!:D

und gepäck hat ja sehr viel gewicht. meist ist, wie der name schon sagt gepäck-träger..........

Arm Lancestrong
07.05.2011, 13:26
Fragen kann man sich stellen, wenn die Wohnung geputzt und das Wetter schlecht ist:D:

Was ist träger: Gewicht am Körper oder am Rad?

Jetzt nicht Bauchspeck, sondern das, was man so mitschleppt, Pumpe, Werkzeug, Wasser....

Wieso schlechtes Wetter, wird haben Sonne im Norden.

pinguin
07.05.2011, 13:59
OK, meine Frage ist ein bisschen ähnlich. Ich schleiche mich mal ein:

Ebene Fläche, unendlich groß. Zwei Radfahrer. Beide gleich groß, auf gleichem Material, der eine aber erheblich schwerer als der andere.

Beide beschleunigen auf identische Geschw., fahren also in ein paar Metern Abstand nebeneinander her.

Kein Wind, keine sonstigen störenden Einflüsse.

Man sagt, schwerere Fahrer sind dem leichteren Pedant in der Ebene überlegen (Annahme hier, der Leichtere ist auch kleiner usw.).

Teilfrage 1: Warum ist der schwerere Fahrer dem leichteren in der Ebene überlegen?

Teilfrage 2: Gilt die Antwort auf TF1 auch dann, wenn kein Körpergrößenunterschied besteht (so wie eingangs skizziert)?

kap0ttnik
07.05.2011, 15:43
"Zuladung" am Rad finde ich besser als Zuladung am Körper.
Denn was man am Körper trägt, übt je nach Sitzhaltung Druck auf Hintern und Hände aus.
Wenn ich mit einem schweren Rucksack unterwegs bin, merke ich tatsächlich daß ich nicht mehr so lange ohne Beschwerden auf dem Sattel sitzen kann.

seat shifter
07.05.2011, 16:46
Bei gefederten Systemen (z.B. Auto) sollte für ein gutes Fahrverhalten und schnelle Reaktion des Federsystems die ungefederte Masse möglichts klein sein. Beim Auto wären das die Räder.
Beim Fahrrad/Fahrer-System bilden aus meiner Sicht Arme und Beibe die Stoßdämpfer und Federn. Damit wäre das Fahrrad die ungefederte Masse und sollte möglicht leicht sein.
Den Effekt könnte man evtl. auf Kopfsteinpflaster spüren.
(Nur mal so angedacht :krabben:)

panicmechanic
07.05.2011, 16:59
Teilfrage 2: Gilt die Antwort auf TF1 auch dann, wenn kein Körpergrößenunterschied besteht (so wie eingangs skizziert)?

Wenn sie sich nur im Fettgehalt unterscheiden, sind sie wohl gleich stark, wobei der schwerere eher zum Überhitzen neigen dürfte.
Üblicherweise kommt ja der Gewichtsunterschied von größerer Muskelmasse, größerer Lunge, kräftigerem Herzmuskel etc. Die ganze Maschine ist auf das größere Gewicht ausgelegt. Bei gleicher Größe muß also das Volumen doch unterschiedlich sein.
Normalerweise hast Du aber den Fall, daß ein Fahrer z.B. 10cm größer, aber dabei 20kg schwerer ist. Die Physik sagt, daß das Volumen (mit den oben beschriebenen Folgen) in der dritten Potenz wächst, wenn ein Körper vergrößert wird. Die Stirnfläche wächst aber nur in der zweiten, und das erklärt, warum ein Bergfloh sich in der Ebene nicht einmal am Hinterrad halten kann, wenn ein bulliger Fahrer Gas gibt.

Tom
07.05.2011, 18:19
Kann man nicht ein Skript implementieren, das Beiträge der Geisteswissenschaftler direkt von hier ins Plauder-Ghetto verschiebt?

:rolleyes:

Thomasch
07.05.2011, 19:51
Am Rad, befestigt an nicht rotierender Masse so tief und mittig wie möglich, sollte das Gewicht alles in allem am wenigsten stören, zumindest bezogen auf ein RR im üblichen Einsatz.

Wonko
07.05.2011, 21:29
ein kilo an den aussenkanten der laufräder ist wohl ziemlich übel am berg....

Geht so - bei Bergauffahrt mit konstanter Geschwindigkeit ist zusätzliche Masse an der Stelle auch einfach nur zusätzliche Masse. Ob die zusätzliche Masse in den Laufflächen der Reifen steckt oder in den Rahmenrohren, spielt in dem Fall keine Rolle.

Die Auswirkungen des "Massenträgheitsmoments bei rotierenden Teilen" gehört zu den meistüberschätzten Effekten beim Radsport. Ganz grobe Faustregel: Gewichtsersparnis am Laufrad zählt beim Beschleunigen doppelt und am Berg einfach.

Dukesim
07.05.2011, 21:58
(...) Damit ist schon mal die Einheit N klar.

Je nachdem, wie man sein System definiert und die Systemgrenzen zieht, kommt man zu unterschiedlichen Ergebnissen. Wenn ich Radler+o.g. Zusatzmasse + Rad in einen Topf werfe, eine Ersatzmasse bilde und nur die an dieser Ersatzmasse wirkenden Kräfte betrache, dann wird sich der Gesamtschwerpunkt je nach Anbringung der Zusatzmasse verändern aber
bezg. der Beschleunigung normalerweise keinen Einfluss haben.

In Wirklichkeit besteht das System aber aus vielen Einzelmassen und Einzelschwerpunkten an denen die jeweiligen EInzelträgheitskräfte angreifen und da ist es schon von Bedeutung, wo die Einzelschwerpunkte und der Gesamtschwerpunkt liegen.

Das ist z. B. von Bedeutung bzgl. Überschlagsneigung beim Bremsen und der Fahrstabilität in Kurven. Hier ist ein hoher Schwerpunkt kontraproduktiv.

Ein anderere Aspekt ist sicher die biomechanische Seite. Ein Rucksack oder im Trikot befindliche Zusatzmassen müssen im Wiegetritt berghoch immer mit angehoben werden, dafür wikt die Mase bei der Awärtsbewegung der Kurbel mit, wobei der Wirkungsgrad nie 100 % ist.

In den nächsten Beiträgen findet sich sicher einer, der das beweist. Glaubt ihm nicht...:Angel:

Ich denke also bzgl, der biomechanischen Effizienz besser die Masse ans Rad (auch wenn es Schaisze ausschaut) und wg. der dynamischen Stabilität so tief unten wie möglich.

Ob man 500 Gramm im Trikot spürt, ist wieder ein esoterisches Thema. Wer den Einfluss von Titanschrauben im Vorbau anstelle von Schtalschrauben merkt, wird das sicher auch spüren.


(...)

dass die einheit zwingend N ist, kann man nicht sagen. wieso nicht N*m oder N*m/s.

an sonsten bis auf "schtal" in meinen augen richtig.


Bei gefederten Systemen (z.B. Auto) sollte für ein gutes Fahrverhalten und schnelle Reaktion des Federsystems die ungefederte Masse möglichts klein sein. Beim Auto wären das die Räder.
Beim Fahrrad/Fahrer-System bilden aus meiner Sicht Arme und Beibe die Stoßdämpfer und Federn. Damit wäre das Fahrrad die ungefederte Masse und sollte möglicht leicht sein.
Den Effekt könnte man evtl. auf Kopfsteinpflaster spüren.
(Nur mal so angedacht :krabben:)

denke das ist ein wichitger punkt, der die sache ähnlich kompliziert macht, wie zu messen, was ein steiferer rahmen bringt.
hinzu kommt, dass das fahrrad z.b. im wiegetritt hin und her geworfen wird, was ebenfalls alles vom fahrer beschleunigt und gebremst werden muss.


(...)
Normalerweise hast Du aber den Fall, daß ein Fahrer z.B. 10cm größer, aber dabei 20kg schwerer ist. Die Physik sagt, daß das Volumen (mit den oben beschriebenen Folgen) in der dritten Potenz wächst, wenn ein Körper vergrößert wird. Die Stirnfläche wächst aber nur in der zweiten, und das erklärt, warum ein Bergfloh sich in der Ebene nicht einmal am Hinterrad halten kann, wenn ein bulliger Fahrer Gas gibt.
richtig.
hier noch einmal das gleiche nur etwas anders formuliert:


(...)
allgemein beim luftwiderstand des fahrers gilt aber, dass die frontale fläche und somit der luftwiderstand nicht direkt proportional zum volumen, sprich der masse des fahrers steigt, sondern langsamer.
z.b. 1,5-fache masse von z.b. 60kg auf 90kg bedeutet eine steigerung der frontalen fläche und damit des luftwiderstandes um das 1,5^(2/3) ist gleich 1,31-fache. das sind grundsetzliche zusammenhänge, also keine faktoren die man immer ganz genau auf alle fahrer übertragen kann. außerdem kommt noch der luftwiderstand des fahrrades, welcher ja beim schweren und leichten fahrer gleich bleibt und relativ gesehen den leichten mehr bremst als den schweren.
in einem gewissen bereich steigt die leistung des menschen(nicht eines einzelnen fahrers, da seine leistung genetisch bedingt ist) linear, wodurch massivere fahrer ganz physikalisch gesehen einen vorteil beim fahren in der ebene haben. berg runter ist es noch eindeutiger, da hier die entscheidende leistung die hangabtriebsleitung ist, welche ganz genau linear mit der körpermasse ansteigt, und der trainingszustand mit zunehmender abschüssigkeit irrelevant wird.

der kluge magere fahrer macht sich also klein und duckt sich, und kann so unter umständen die wampe seines mitfahrers bei einer abfahrt ausstechen.

pinguin
07.05.2011, 22:01
der kluge magere fahrer macht sich also klein und duckt sich, und kann so unter umständen die wampe seines mitfahrers bei einer abfahrt ausstechen.

Aber nur unter Umständen. Gute 10 kg Differenz machen bei 8,5% Neigung schon soviel mehr an Hangabtrieb aus, dass der Spargel selbst in abenteuerlicher Position auf dem Göppel nicht hinterher kommt.

Charon
07.05.2011, 22:02
Die Auswirkungen des "Massenträgheitsmoments bei rotierenden Teilen" gehört zu den meistüberschätzten Effekten beim Radsport. Ganz grobe Faustregel: Gewichtsersparnis am Laufrad zählt beim Beschleunigen doppelt und am Berg einfach.

Ja, ganz genau so ist es. Darum heißt es ja auch "beschleunigte Masse zählt doppelt". Dazu gehört sowohl das Laufrad als auch alles andere, was man bei Drehzahlerhöhung auf Touren bringen muss, also Kurbel und Kranz ebenso. Nur sind Kurbel und Kranz relativ nahe an der Achse und tragen darum wenig Trägheitsmoment bei. Ansonsten ist Gewicht beim Bergauffahren einfach Gewicht, egal wo es sitzt.

(Mir wird das immer wieder schmerzlich bewusst, wenn ich vom Rennrad direkt auf den Tourenesel steige, um einzukaufen... also nach dem Duschen natürlich. Dann sind die ollen 32er Pellen mit den Zac 2000-Felgen bleischwer im Antritt).

In der Ebene ist das mit der Masse ja so, dass der einigermaßen trainierte Fahrer im Laufe des altersbedingten Welkprozesses zwar in der Regel auch zulegt, aber sich die Masse als Halbellipsoid vor dem Magenbereich einfindet. Bei weiterhin guter Sitzposition ist sie damit aerodynamisch neutral und wenigstens, einmal auf Touren gebracht, unschädlich für den eigenen Luftwiderstand. Blöd wird's halt, wenn sie schon das Oberrohr streift (sagt ein End-Vierziger, der in den letzten Jahren langsam durch Winterspeck von 78 auf 84 kg zugelegt hat und seitdem jedem erzählt, das sei Methode - erstmal Gewicht aufbauen, die Beinmuskeln dran gewöhnen und dann abnehmen, der perfekte Powerschub).

hate_your_enemy
07.05.2011, 22:41
Essen (Riegel etc.) -> Trikottasche
Schlauch -> kleine Satteltasche oder Trikottasche
Klamotten -> Trikottasche
Pumpe -> Trikottasche

kleinen Rucksack bis ~10 kg auf den Rücken

sonst ans Rad in Form von Packtaschen


oder was wolltest du wissen ?

Dukesim
07.05.2011, 23:14
Aber nur unter Umständen. Gute 10 kg Differenz machen bei 8,5% Neigung schon soviel mehr an Hangabtrieb aus, dass der Spargel selbst in abenteuerlicher Position auf dem Göppel nicht hinterher kommt.

hängt ganz davon ab wer da unterwegs ist. kann aus erfahrung erzählen, dass ich schon oft, im unterlenker voll reintretende kraftprotze, berg runter ohne zu treten überholen konnte. und dabei kommt mir, da ich in so einem fall einen besseren aero-masse koeffizienten habe eine höhere steigung nur zu gute.
wenn ein kraftprotz sich intelligent verhält und sich anständig auf dem rad platziert habe ich natürlich keine chance, aus den bereits angeführten gründen.

a x e l
08.05.2011, 00:23
dass die einheit zwingend N ist, kann man nicht sagen. wieso nicht N*m oder N*m/s.

an sonsten bis auf "schtal" in meinen augen richtig.



Ich bin verwirrt..:rolleyes: Ich schrub bezogen auf eine Kraft, dass da die Einheit zwingend N ist (o. kg*m/(s*s)) . In dem Zusammenhang fehlt mir die Fantasie, wie ich da einen Bezug zu N*m o. N*m/S herstellen kann. Herr, erleuchte mich.:)

Schtahl ist schon richtig...hier noch einmal mit dem :D

Dukesim
08.05.2011, 10:22
Ich bin verwirrt..:rolleyes: Ich schrub bezogen auf eine Kraft, dass da die Einheit zwingend N ist (o. kg*m/(s*s)) . In dem Zusammenhang fehlt mir die Fantasie, wie ich da einen Bezug zu N*m o. N*m/S herstellen kann. Herr, erleuchte mich.:)

Schtahl ist schon richtig...hier noch einmal mit dem :D

ok, wenn man die prämisse kraft hat, ist es nunmal N.
die frage ist, ob kraft überhaupt relevant ist. ist ein körper den ich mit 1N beaufschlage weniger träge als einer mit 2N? hier taucht nicht einmal die masse irgendwie auf.
man bräuchte vielleicht irgendetwas wie N/(m/s^2) wo wir wiederum bei der masse wären :ü und mein spruch von vorhin, masse sei überall gleich träge, käme wieder zum tragen.

will nur sagen: am besten lässt man es sein mit dem begriff der physikalischen trägkeit zu arbeiten, sondern fragt nach leistungen oder arbeiten, die zum hin und her bewegen nötig sind.

Dukesim
08.05.2011, 10:58
Wenn man aber nun an einer Steigung mit dem Rettungsring unterwegs und der Tritt nicht mehr flüssig ist, wird besonders deutlich, dass die Fahrt aus ständigen Beschleunigungen besteht und da sollte sich die Umfangmasse besonders bemerkbar machen.
man beschleunigt zwar, dafür kann man aber wenn man den tritt auslässt an der kinetischen energie in den laufrädern zehren.
ohne diese würde man nämlich nach jedem tritt komplett stehenbleiben.
d.h.: in summe ist dieses beschleunigen keine mehrarbeit. nur das mehrgewicht dass man die steigung hoch bringt ist relevant.
was aber unbestritten ist: rein subjektiv kann man durchaus einen unterschied zwischen leichtem und schwerem laufradsatz spühren, nur hat dieser nichts mit der leistung zu tun, die man zum berg hoch fahren braucht.

sysiphus
08.05.2011, 11:27
man beschleunigt zwar, dafür kann man aber wenn man den tritt auslässt an der kinetischen energie in den laufrädern zehren.
ohne diese würde man nämlich nach jedem tritt komplett stehenbleiben.
d.h.: in summe ist dieses beschleunigen keine mehrarbeit. nur das mehrgewicht dass man die steigung hoch bringt ist relevant.
was aber unbestritten ist: rein subjektiv kann man durchaus einen unterschied zwischen leichtem und schwerem laufradsatz spühren, nur hat dieser nichts mit der leistung zu tun, die man zum berg hoch fahren braucht.

Fein zu Ende gedacht:Applaus:
War das nicht auch der Grund weshalb Moser bei seinem Stundenweltrekord Umfang und Masse des Hinterrades vergrößerte, also um durch die höhere Masse konstantere Geschwindigkeit zu erzielen?

Toxxi
08.05.2011, 22:27
Fragen kann man sich stellen, wenn die Wohnung geputzt und das Wetter schlecht ist:D:

Was ist träger: Gewicht am Körper oder am Rad?

Jetzt nicht Bauchspeck, sondern das, was man so mitschleppt, Pumpe, Werkzeug, Wasser....

Hatte ich irgendwo mal vorgerechnet.... müsste mal einer die SuFu bemühen.

Sich drehende Masse am Rad ist träger, als sie es rein der Masse nach sein sollte. Allerdings macht sich der Effekt nur bei Felgen, Reifen und Schlächen signifikant bemerkbar. Da ist die Trägheit etwa doppelt so hoch, also eine sich drehende Felge von 400 g hat die gleiche Trägheit wie 800 g starre Masse am Rad.

a x e l
08.05.2011, 23:38
Hatte ich irgendwo mal vorgerechnet.... müsste mal einer die SuFu bemühen.

Sich drehende Masse am Rad ist träger, als sie es rein der Masse nach sein sollte. Allerdings macht sich der Effekt nur bei Felgen, Reifen und Schlächen signifikant bemerkbar. Da ist die Trägheit etwa doppelt so hoch, also eine sich drehende Felge von 400 g hat die gleiche Trägheit wie 800 g starre Masse am Rad.

rumplex ging es um Zusatzmasse in Form von Wasser, Werkzeug ect. und nicht um sich drehende Massen am Rad. Es stand so klar in seinem ersten Beitrag.:)

Der Begriff der Trägheit wird in Wiki erläutert:

http://de.wikipedia.org/wiki/Trägheit

Tom
09.05.2011, 10:26
rumplex ging es um Zusatzmasse in Form von Wasser, Werkzeug ect. und nicht um sich drehende Massen am Rad. Es stand so klar in seinem ersten Beitrag.:)

...aber wer sagt denn, dass man nicht neues Wasser in alte Schläuche füllen soll? :rolleyes:

Toxxi
09.05.2011, 10:44
rumplex ging es um Zusatzmasse in Form von Wasser, Werkzeug ect. und nicht um sich drehende Massen am Rad. Es stand so klar in seinem ersten Beitrag.:)

Der Begriff der Trägheit wird in Wiki erläutert:

http://de.wikipedia.org/wiki/Trägheit

Ach so... und ich Depp wollte die Trinkflasche immer an den Speichen montieren...

Trinkflasche mit Wodka anstelle von Wasser zu füllen hilft, die Dichte von Wodka ist geringer. :D Und es tut am Berg nicht mehr so weh.

b2t

Im merke es, wenn ich den Rucksack auf dem Weg zu Arbeit auf den Gepäckträger packe oder auf den Rücken. Auf dem Rücken scheint er weniger träge, ibs. im Wiegetritt. Dafür tut's auf Dauer aber an den Schultern weh.

2 Kilo Bauchspeck einzusparen bringt also weniger, als 2 Kilo am Rad einzusparen. Das sind doch gute Nachrichten oder? ;)

a x e l
09.05.2011, 10:50
Ach so... und ich Depp wollte die Trinkflasche immer an den Speichen montieren...



:D