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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Winterrad oder durchfahren – Was meint Ihr?



John Wayne
14.07.2011, 08:56
Hallo in die Runde,

eine vielleicht nur allzu triviale Frage, doch für mich ist sie mit Sicherheit wegweisend. Wem sie zu blöde erscheint, bitte einfach nicht antworten.

Die Ausgangslage ist denkbar einfach. Ich stehe vor der Entscheidung, ob sich die Anschaffung eines Winterrads wirklich lohnt oder ob ich das bereits vorhandene Rennrad einfach durchfahre.
Bei mir ist es so: Ich fahre eigentlich das ganze Jahr über Rad, wobei im Winter bislang nur an den schönen und trockenen Tagen. In der kommenden Saison möchte ich aber die Umfänge erhöhen und so auch mal bei richtigem Dreckswetter unterwegs sein können.
Vom Typ her bin ich nicht unbedingt drauf erpicht, für jede Lebenslage das passende Rad zu haben. Auch bin ich kein enthusiastischer Sammler. Es gibt wie erwähnt ein Rennrad und zwar ein Time Edge First mit 'ner Campa Chorus. Das Rad wird viel und intensiv genutzt, dabei aber auch gehegt und gepflegt. Der Gedanke eines Winterrads kam erst dadurch auf, weil ein Freund neulich erwähnte, dass ihm mein Rad zu schade für den Wintereinsatz wäre.
Doch macht das wirklich Sinn? Es ist doch so, dass wohl keiner von uns sein Rad nach einer winterlichen Salzpackung einfach so in den Schuppen stellt. Wenigstens eine Minimalpflege stände da doch sicherlich immer an, denke ich. Ein "Winterrad" würde ich de facto nicht anders pflegen als mein aktuelles Rad. Ein Rad vom Typ "Winterschlampe" würde mir nie in die Tüte kommen. Zudem halte ich mein Time jetzt auch nicht für solch eine Rarität, dass es nur bei 26 Grad und Sonne raus dürfte.
Verschweigen will ich nicht, dass auch der Faktor Geld eine Rolle spielt. Tief in mir sträubt es sich halt, ein zweites Rad anzuschaffen, wenn ich es nicht wirklich brauche...

Doch was meint Ihr dazu? Alternativ habe ich mir jetzt überlegt, wenigstens einen zweiten (klassischen) LRS zu beschaffen, um wenigstens die Eurus-Laufräder zu schonen. Dann würde ich einfach wie üblich die Raceblades umschnallen und mir keine Gedanken mehr machen. Wäre das eine Maßnahme???


Besten Dank für Eure Einschätzungen und viele Grüße,
Chris

grumbledook
14.07.2011, 09:06
Kauf Dir einen Crosser :)

Parsec
14.07.2011, 09:08
Verschweigen will ich nicht, dass auch der Faktor Geld eine Rolle spielt. Tief in mir sträubt es sich halt, ein zweites Rad anzuschaffen, wenn ich es nicht wirklich brauche...

Doch was meint Ihr dazu? ..........


Besten Dank für Eure Einschätzungen und viele Grüße,
Chris

Ein Rad frisst doch kein Brot. :D Mein Lösungsvorschlag: MTB!
Das bekommst du von 50.- bis 3000,- € (oder mehr).
Entweder etwas halbmodernes von 150-400 oder selbst aufbauen. Das mache ich gerade und komme relativ preiswert mit nicht zu schlechten Teilen davon. Hydr. Scheibenbremse, 3x9, ne aufgepeppte LX Kurbel, die Federgabel ist najaa :ü, dafür optisch super.
Das ist fahrtechnisch anders, kann auch im Gelände bewegt werden und kommt ne Delle rein ist es kein Drama (ok. bei mir schon weil der Rahmen neu ist...:D).
Ein Trekking Bike hätte eine ähnliche Funktion, aber strassenlastiger...

Gruß

Parsec

Marco Gios
14.07.2011, 09:16
... Es ist doch so, dass wohl keiner von uns sein Rad nach einer winterlichen Salzpackung einfach so in den Schuppen stellt. Wenigstens eine Minimalpflege stände da doch sicherlich immer an, denke ich. Ein "Winterrad" würde ich de facto nicht anders pflegen als mein aktuelles Rad. Ein Rad vom Typ "Winterschlampe" würde mir nie in die Tüte kommen. ...

Ähhh doch, das gibt es schon. :Angel: Außer ein bisschen Kettenachschmieren passiert bei mir u.U. wochenlang nix am Winterrenner.


... Alternativ habe ich mir jetzt überlegt, wenigstens einen zweiten (klassischen) LRS zu beschaffen, um wenigstens die Eurus-Laufräder zu schonen. Dann würde ich einfach wie üblich die Raceblades umschnallen und mir keine Gedanken mehr machen. Wäre das eine Maßnahme???


Scheint mir für dich die bessere Alternative zu sein. Ein paar preiswerte Laufräder (Mavic Aksium, Campa Khamsin o.ä.), da bei Schietwetter doch reichlich Felgenmaterial flöten geht und gut ist. Und ordentlich Schutzfolie unter die Auflagepunkte der Raceblades nicht vergessen, sonst arbeiten die sich in den Lack ein.


Ansonsten ist der Tipp mit einem "etwas anderen Winterrad" sprich Crosser oder MTB (darauf weiche ich gern in Winter aus) auch sehr gut.

tabasco
14.07.2011, 09:20
winterrad - auf jeden fall. mit schutzblechen, 25er 4season-pellen, billigen laufrädern und ggf. beleuchtung. egal ob rr, mtb oder crosser.

sauwetter, schmutzige/gesalzte strassen, erhöhte sturzgefahr (glätte), nässe etc. ... das ist nix für ein liebgewonnenes bike.

Sigi Sommer
14.07.2011, 09:21
Zweiter günstiger LRS - falls Streusplit mit pannensicheren Reifen - dazu Blümels oder Cruds, die halten u.a. den Dauer-Spritzbeschuss vom Antrieb fern, Race Blades bringen da nix.

Ich brause mein Rad nach jedem Salzbad in der Wanne ab, wenn Du das nicht zu tun bereit bist, klapperts bald an allen Ecken und Enden - völlig egal ob Winter- oder Sommermöhre.

kreuzwort
14.07.2011, 09:22
Crosser. Ist dem Rennrad doch viel ähnlicher als das MTB. Und wenn es auf der Straße zu ungemütlich ist, verziehst Du Dich in den Wald. Da ist es immer weniger windig und ätzend.

REIZEND
14.07.2011, 09:31
Auf keinen Fall ein zweites Rad, wenn Du mit dem einen glücklich bist. Meine Erfahrung aus vielen durchgefahrenen Wintern ist, dass die Räder mit ein bisschen Pflege im Winter erstaunlich wenig leiden. Eine neues Rad hiesse schon zwei Räder, die gepflegt werden wollen. Und wenn man sich erst mal darauf eingelassen hat, für jeden Zweck ein anderes Fahrad haben zu wollen, steht bald das dritte Pferd im Stall. Ehrlich, ich beneide Dich darum, dass Du mit einem Rad auskommst. Bewahr' Dir das.

Speichennippel
14.07.2011, 09:32
Ich fahre mein Rennrad das ganze Jahr über. Geputzt wird das nur, wenn der Wetterbericht die nächsten Tage trocken vorhersagt, sonst lohnt der Aufwand nicht. Nach einer Wintertour wird die Kette abgewischt und geölt, fertig.

Im Dreckswetter fahre ich aber lieber MTB. Das wird allerdings nie geputzt, sondern der Dreck wird gelegentlich mit einem Handfeger abgefegt.

Regen macht übrigens Spaß, wie man hier schön sehen kann:

http://fstatic1.rennrad-news.de/img/photos/1/6/5/_/medium/Nachwuchs_MTB.JPG (http://fotos.rennrad-news.de/p/185131)

floh
14.07.2011, 09:34
ich hatte auch lange zeit kein winterrad und rückblickend muss ich sagen, dass dessen anschaffung eine der besten investitionen seit langem war. viele gründe wurden bereits genannt:

licht fix montieren
schutzbleche fix montieren
wenn man sich an ner gefrorenen stelle mal hinlegt, schmerzt es zumindest materialtechnisch nicht so
gute recycle-möglichkeit für ausrangierte teile
man steigt im winter plötzlich bei wetter aufs rad, an dem man früher nur auf die rolle gesessen wäre
winterrad gleich rollenrad, schont den schönen carbonrahmen (ja, es soll ihm ja eigentlich nix ausmachen)


ich muss aber auch sagen, dass ich kein "winterrad", sondern eher ein "schlechtwetterrad" habe, sprich: ich nutze das auch im sommer, wenn das wetter schlecht ist.
habe deshalb auch drauf geachtet, dass die geometrie ähnlich zum sommerrad ist und auch denselben sattel und lenker montiert. so merke ich praktisch keinen unterschied zwischen den rädern, zumindest positionsmässig ;)

eine gute idee ist es vielleicht auch, einen crosser zu kaufen und dann zb im sommer normale rennradbereifung aufzuziehen, so hat man auch wieder einen schlechtwetterrenner.

mein tipp: winterrad vor :gut:

Schmal
14.07.2011, 09:41
auf jeden fall ein winterrad

richtiges dreckwetter geht ziemlich aufs material bzw macht manches unschön - geht also auch ins geld. dann lieber eine möhre die man ohne schlechtes gewissen durch den dreck zieht.

winter-rr werden durchaus nur 1-2x je winter geputzt :D

gibt außerdem extra motivation im frühjahr wenn man wieder aufs schöne rädchen steigt

wie schon erwähnt - crosser als eierlegende wollmilchsau :Applaus:

Minifutzi
14.07.2011, 09:59
Ich fahre das ganze Jahr durch und habe ein ungeliebtes Winterrad.

Es ist nicht so, dass mir das Material zu schade wäre aber bei Regen, Glätte und Dunkelheit finde ich es mit dem Renner einfach zu unpraktisch.

Im Gegensatz zum Auto gibt es ja bei den Fahrrädern keine auch bei Nichtnutzung laufenden Kosten daher finde ich es sehr praktisch für jeden Anwendungsszenario ein Rad zu haben. Eines um schnell von A nach B zu kommen und mich fit zu halten und ein zweites für schlechtes Wetter, Einkaufen.

Je nach Ambitionen und Umfänge würde ich mir aber keine Illusionen machen durch etwas Herumgurken im Winter seine Form spürbar zu steigern.

Wambolo
14.07.2011, 09:59
Also wenn du regelmäßig Schutzbleche und Licht benötigst und nicht immer wechseln möchtest, dann würde ich mir ein Winterrad besorgen und diese Teile am Rad lassen. Und immer bei Regen oder Dunkelheit auf dieses Rad steigen.

Ansonsten spricht meiner Meinung nach nichts gegen die Nutzung des Hauptrades im Winter. Ich würde nur wie schon erwähnt beim gröbsten Wetter nicht den Sonntagslaufradsatz fahren. Bei guter Pflege ist auch am Hauptrad nicht mit übermäßigem Verschleiß zu rechnen. Und die Verschleißteile im Antrieb müsstest du ja auch beim Winterrad regelmäßig nachkaufen.

Außerdem hat man eventuell den Vorteil der erhöhten Fahrfreude im Winter.

Und falls du doch ein Winterrad kaufen möchtest, dann sollte es meiner Meinung nach ein Crosser sein ;)

Tristero
14.07.2011, 10:06
Im Winter ist ein MTB ideal, einfach weil man langsamer unterwegs ist (windchill).

Ein zweites Rad braucht man aber m.E. ohnehin, denn das erste pflegt immer gerade genau dann kaputt zu gehen, wenn's am schönsten ist.

REIZEND
14.07.2011, 10:06
Im Gegensatz zum Auto gibt es ja bei den Fahrrädern keine auch bei Nichtnutzung laufenden Kosten.Da fallen mir auf Anhieb mindestens drei Posten ein: erstens der Platzbedarf, zweitens der Wertverlust und drittens das gebundene Kapital. Sind natürlich keine Riesensummen, aber Kleinvieh macht auch Mist. Hier sind ja Leute unterwegs, die haben ein Dutzend Räder in der Garage stehen (spreche leider aus Erfahrung).

floh
14.07.2011, 10:11
Ein zweites Rad braucht man aber m.E. ohnehin, denn das erste pflegt immer gerade genau dann kaputt zu gehen, wenn's am schönsten ist.
danke, den posten wollte ich noch aufführen, hatte ich vergessen.
ich wurde zb diese jahr gerade zu beginn meines zweiwöchigen urlaubs von einem auto umgefahren. rad fahruntüchtig, selber reparieren darf man aber wegen der versicherung nicht, der händler brauchte am ende gute drei wochen (kostenvoranschlag einreichen, genehmigung abwarten etc.).
danke dem winterrad konnte ich im urlaub trotzdem das grandiose wetter nutzen und radlen.

rocketracer
14.07.2011, 10:24
Habe auch kein Winterrad und bin daher wohl oder übel auch mein Carbonrad gefahren - allerdings fahre ich im Winter auch nur bei halbwegs trockenen Bedingungen. Gelitten haben im letzten Winter eigentlich nur die Bremsflanken (vor allem am Hinterrad) und das hintere Schaltwerk, beides durch den Dreckbeschuss. Den Rahmen habe ich nach Fahrten durch Salzwasser jeweils mit einem nassen Schwamm sauber gemacht. Außer am Hinterrad sind keine Spuren geblieben. Daher würde ich auf jeden Fall einen anderen Laufradsatz nehmen. Wenn ich jedoch bei jedem Wetter fahren würde, dann würde ich mir vielleicht doch über ein Winterrad Gedanken machen. Das müsste dann aber eine richtige, fast wertlose Winterschlampe sein. Viel investieren würde ich dafür nicht, würde es auch nur bei den allerschlimmsten Bedingungen nehmen.

Marco Gios
14.07.2011, 10:41
Crosser. Ist dem Rennrad doch viel ähnlicher als das MTB. Und wenn es auf der Straße zu ungemütlich ist, verziehst Du Dich in den Wald. Da ist es immer weniger windig und ätzend.

Genau das ist dann eine philosophische Frage: Ich liebe das Mounty, gerade weil es sich deutlich von Renner unterscheidet. Macht sogar im Sommer richtig Spaß nach endloser km-Schrubberei mal was ganz anderes zwischen die Finger zu bekommen und nicht nur einfach auf einem grobstolligen Renner zu sitzen.

Richtig ist aber, dass es im Gelände wesentlich "gemütlicher" ist, als auf der windigen Straße - zumal dann, wenn alles windbremsende Laub erstmal gefallen ist: Im Gelände ist es dann noch ein bisschen geschützt, man ist ohnehin langsamer unterwegs, wärmt sich aber bei engagierter Fahrweise mehr von innen heraus auf.

pasta basta
14.07.2011, 10:44
Bin auch Besitzer eines Winterrads bzw. eigentlich eines Schlechtwetterrads. Die Argumente dafür wurden hier hinlänglich genannt und obwohl meins wirklich eine echt einfache, billige Möhre ist, ist es eins meiner wertvollsten Räder. Eben, weil mir das Wetter, bei dem ich dann fahre, völlig egal ist. Und im Frühjahr bei schönem Wetter wieder aufs "gute" Rad zu steigen, hat eben auch was für sich.

Die Frage, ob Du dir diesen Luxus grundsätzlich leisten magst, kannst Du nicht auf Heller und Cent genau beantworten.

Profiamateur
14.07.2011, 11:07
Nun gebe ich auch mal meinen Senf dazu:

Willst Du wirklich im Winter anständig und zielstrebig trainieren, dann kommst Du um ein Zweitrad kaum rum. Auf Dauer ist das günstiger, als das Wettkampfmaterial bei Schnee, Eis und Salz zu verhunzen. Ich habe in den letzten 15-18 Jahren sicher an die 5 Sätze Laufräder verschlissen, vor allem durch den Einsatz im Winter. Fahre allerdings auch 17-20000km. Mir wäre mein Topmaterial einfach zu schade für solche Tortur.

Hinzu kommt, dass es sinnvoll ist, im Winter lichtmäßig einfach besser ausgestattet zu sein. So 'ne Batteriefunzel, die als Notbeleuchtung im Sommer völlig ausreicht, ist auf Dauer nichts für den Winterbetrieb. Es sei denn, wir sprechen von Lupine & Co. Ansonsten rate ich für den echten regelmäßigen Wintereinsatz einen Nabendynamo!

Dann sind auch ordentliche Schutzbleche empfehlenswert. Raceblades halten zwar den gröbsten Dreck ab, sind jedoch nicht zu vergleichen mit dem Schutz fest montierter Bleche.

Hinzu kommt noch, dass das Sturzrisiko einfach deutlich höher ist als im Sommer. Ein Carbonrahmen steckt so etwas mitunter schlechter weg als ein schwerer Alu- oder Stahlrahmen.

Für mich ist das ideale Winterrad ein Alu- oder Stahl-Crosser mit Nabendynamo, Schutzblechösen und Gewinde für Flaschenhalter. Letztes Jahr habe ich mir erstmalig einen Reifen mit Spikes zugelegt, das war auch nötig.

Diese Tipps sind alle unter der Prämisse, dass Du im Winter ordentlich trainieren willst. Jemand, der im Winter nur bei trockenen Straßen und Sonnenschein rausgeht, kommt sicher auch ohne Winterrad aus.

BTW: Man kann außerdem gar nicht zu viele Räder haben! Never ever!!!

John Wayne
14.07.2011, 11:15
Danke für die zahlreichen Antworten. Bis auf wenige Ausnahmen geht es ja in eine klare Richtung.
Möglicherweise werde ich es einfach im kommenden Winter einfach noch mal ohne Zweitrad probieren. Mit dieser Erfahrung kann ich die Entscheidung dann vielleicht besser treffen. Ggf. kann ich dann ja auch noch im Januar nach einem geeignetem Rad suchen. Die Vokabel "Suche" wird hierbei sicherlich zum Programm, denn MTB ist nix für mich und der dünne Markt an bezahlbaren Crossern erscheint mir trotz allem Zweckoptimismus etwas seelenlos. Aber gut, vielleicht fehlt mir da auch nur der Einblick, aber die üblichen Verdächtigen wie Focus, Stevens oder etwa Rose und Ridley sehen doch irgendwie alle gleich aus... Schön ist hier gleich teuer, wie es scheint.

Doch wie auch immer: Solch zahlreiche Antworten hätte ich gar nicht erwartet. NOCHMALS BESTEN DANK DAFÜR! :)

the_brain_mave
14.07.2011, 11:34
Lass es Winter werden. Setz dich auf dein Time wenn die Straßen draußen mit Salzwasser bedeckt sind und du ein Zeitfenster von 1,5 h hast bis es dunkel wird und du dann mit Nobeleuchtung über dunkle Landstraßen nach Hause kommen musst. Wenn dich diese Sitaution nicht stört: Geld gespart.

Stört es dich, weißt du gleich was du brauchst oder nicht brauchst um komfortabel unterwegs zu sein.

- nasse Füße? -> Lange und nochmal verlängerte feste Bleche.
- schmirgelnde Bremsbeläge auf der Felge -> Disc-Crosser
- Training in der Dämmerung bis Dunkelheit -> Nabendynamo
- Breite Reifen, Profolierte Reifen, Spikes -> Crosser
- Tauber Hintern weil nur GA-Gekurbele ohne Druck auf dem Pedal -> weicher Sattel.
- ...

Lass dich hier inspirieren (http://forum.tour-magazin.de/showthread.php?t=91230&highlight=schneekisten)

Gruß.

PS: Bei mir wird die Kette geölt. Überschüssiger Dreck fällt während des Durchfahren eines Schlaglochs ab. Mehr Pflege gibt es nicht.

Herwig
14.07.2011, 11:45
Auch wenn ich die Vorredner wiederhole:

ganz klar Winterrad.

War vor 1 Jahr vor derselben Entscheidung, und bin heuer nochmal mit dem Normal-Rad durchgefahren. Fazit: Salz in die Hinterradnabe eingedrungen, Lager hin ...
Außerdem nach jeder Ausfahrt bist Du dreckig, egal obs regnet oder nicht.

Kauf / Bau Dir ein Winterrad auf und gut ist.

Viele Grüße
Herwig

Minifutzi
14.07.2011, 11:49
PS: Bei mir wird die Kette geölt. Überschüssiger Dreck fällt während des Durchfahren eines Schlaglochs ab. Mehr Pflege gibt es nicht.

Genauso halte ich es auch im Winter. Bis auf die Bremsflanken halten die hochgezüchteten Rennteile mehr aus als man denkt. Wahrscheinlich weil 10.000km nicht die Entfernung Erde-Mond ist wie Otto-Normalradler glauben sondern eine durchaus erreichbare Strecke.

Ich ärgere mich jedes mal wenn mein Winterrad öfter Ersatzteile braucht als mein Renner obwohl ich mit ihm nur ein Bruchteil meiner Gesamtstrecke zurücklege.

HeFra
14.07.2011, 12:31
Ich besitze kein explizites Winterrad.

Im Winter fahre ich halt Crossrennen, dafür gibt es zwei Crossräder. Die fahre ich im Winter aber nur im Gelände, weiges Umbauen nervt halt :D
Auf Straße fahre ich mit meinem gutem Rennrad, allerdings mit billigen Laufrädern. Die guten sind ja am Crosser :D

Als MTBler habe ich natürlich auch noch zwei MTBs, eins Starr für Marathons und ein CC Rad. Im Winter bleibt das CC Rad im Keller. Das Starre wird je nach Wetter mit Schlamm oder Spikereifen beschuht und dann geht es ab.

Wenn ich bei Salzwasser fahre kommt anschließend der Wasserschlauch und Öl-Einsatz. Bis jetzt alles kein Problem.

Im Winter fährt man eh im Gelände und weniger auf der Straße, von daher passt das schon :D

lucabrasi
14.07.2011, 14:26
nach dem winterbetrieb sind trotz ablaugen, abspülen, absprühen regelmässig folgende teile im eimer:

reifen
bremsflanken
steuerlager
tretlager
naben
kette/ritzel

wasser und/oder salzwasser dringt in die lager ein und führt zu korrosion
alternativ zerlegt und fettet man den kram nach jeder salz-/regenfahrt

bremsflanken, kette, ritzel verschleissen einfach in einem bruchteil der zeit durch den im wasser gelösten dreck.

wenn man keinen bock auf diese pflegeorgien hat braucht man ein winterbike mit ollen laufrädern stabilen reifen, schutzblechen, licht, etc.

bei einem einigermassen regelmässigen trainingsplan kann man sich auch nicht auf trockene strassen beschränken

Marco Gios
14.07.2011, 14:52
...wasser und/oder salzwasser dringt in die lager ein und führt zu korrosion
alternativ zerlegt und fettet man den kram nach jeder salz-/regenfahrt...


:confused: Aha - dann aber wohl mit homöophatisch dosierter Fettpackung, oder wie? Sonst halten die Lager schon ein bisschen länger dem Wasser (wenn es nicht gerade aus dem Kärcher auf die Lagwer geschossen wird) stand.

supertester
14.07.2011, 15:47
Ich putze mein Winterrad gar nicht. Läuft seitdem besser. Nur wenn Schneematsch dran war gibts Dusche mit dem Kärcher. Sonst fahre ich im Winter sowieso nicht bei Nässe auf der Straße, weil die meist im gefrorenen Zustand daherkommt. ;)

Ziggi Piff Paff
14.07.2011, 16:36
.. Die Vokabel "Suche" wird hierbei sicherlich zum Programm, denn MTB ist nix für mich und der dünne Markt an bezahlbaren Crossern erscheint mir trotz allem Zweckoptimismus etwas seelenlos. ...


Doch wie auch immer: Solch zahlreiche Antworten hätte ich gar nicht erwartet. NOCHMALS BESTEN DANK DAFÜR! :)

na dann kann ich ja auch noch was schreiben :D

Ich habe mir mein Winterrad aus einem übrigen Rahmen und weitgehend Resteteilen aufgebaut. Dazu Schutzbleche (Blümels) und einen Narbendynamo mit B+M Beleuchtung.
So ganz unter uns. An meinem Winterrad hänge ich genauso wie an meinem "Rennrad"
Und es ist eine tolle Sache loszufahren und sich über Wetter und Dunkelheit nciht so viele Gedanken zu machen.

Sollte es kein Winterrad bei dir werden so würde ich Raceblades über den Winter montieren und (ich) ein Vorderrad mit Nabendynamo inclusive Beleuchtung (fest verlegt für den Winter) einbauen.
Kosten so ca. 230 Euro (So ca.!!) für Vorderrad, Beleuchtung und Schutzbleche.

Viel Spaß
Wolfgang

REIZEND
14.07.2011, 16:52
@John Wayne: Raceblades hast Du ja schon, als Licht reicht eine Ixon IQ völlig. Investiere Dein Geld besser in vernünftige Winterklamotten, das ist für den Fahrspaß wichtiger als ein Winterrad.

Die hier ein Winterrad empfehlen, wollen Dir nur ihre alten Möhren andrehen :D

Minifutzi
14.07.2011, 17:14
Wobei die SKS "Schutzbleche aus Kunststoff" auch so eine Sache sind.

Bin sie einige Jahre gerne gefahren aber einmal habe ich sie bei vielleicht -15 Grad mit der Schuhspitze angetippt. Daraufhin zersprang sie wie Glas.

Ziggi Piff Paff
14.07.2011, 21:11
Spliss

Abstrampler
14.07.2011, 21:27
Willst Du wirklich im Winter anständig und zielstrebig trainieren, dann kommst Du um ein Zweitrad kaum rum. Auf Dauer ist das günstiger, als das Wettkampfmaterial bei Schnee, Eis und Salz zu verhunzen. ...

So schaut´s aus.

Definitv Winterrad.

jokiha
14.07.2011, 21:51
Fahr dein jetziges Rad weiter im Winter. Und wenn es dann so wettergeschädigt ist, dass es als Sommerrad nicht mehr taugt, kauf dir ein neues Schönwetterrad und nutz das andere weiterhin dann ausschließlich im Winter :D

HeFra
14.07.2011, 22:46
Ich weiß nicht was ihr macht, meine Naben halten das Problemlos aus. Mag daran liegen das es die guten alten Hügis sind... aber auch die Crosser werden auf der Autobahn im Salzwasser gebadet, letzte Saison sind ein Innenlager und ein Satz Schaltröllchen (Rival) dem Salz zum Opfer gefallen. Alles andere hat das problemlos mit gemacht.

Wenn man die Shimano Röllchen mit Keramiklagern fährt fällt das Problem auch weg, bleibt das Innenlager. Die 20€ sind definitv günstiger als ein Winterrad.
Das Reifen kaputt gehen, ja passiert im Sommer auch.

rocketracer
14.07.2011, 23:10
Man muss sich manchmal vielleicht auch nur den Zeitwert seines guten Carbonrades vergegenwärtigen, nach 2-3 Jahren ist es ja praktisch nichts mehr wert - also kann man es auch im Winter fahren:D

John Wayne
15.07.2011, 09:40
Moin in die Runde,

als Threadstarter erlaube ich mir noch mal eine Anschlussfrage, ja? Stichwort Winter-LRS. Könnte da bei Gelegenheit einen für mich passenden Satz ergattern. Problem ist nur, dass noch eine 9-fach Campa-Nabe verbaut ist, ich aber Campa 10-fach bräuchte... Hab' ich da irgendwie 'ne Chance??? Nabe wechseln und neu einspeichen lassen ist allerdings keine Alternative, weil dann insgesamt zu teuer.

Ah, einen habe ich noch, und zwar zum Stichwort Winterbekleidung (cool, ich werd' hier in einem Abwasch all meine Fragen los... :D): Tragt Ihr im Winter Softshell? Ist ja brutal, was solche Jacken kosten, aber gut sollen sie ja sein...


Grüße zum Wochenende,
Chris

Marco Gios
15.07.2011, 09:49
... Problem ist nur, dass noch eine 9-fach Campa-Nabe verbaut ist, ich aber Campa 10-fach bräuchte...

Die 9-fach Rotoren nehmen auch 10- und 11-fach Kassetten auf.
Welche Nabe (Typ & Baujahr) ist verbaut? Bei einigen ganz frühen 9-fach Naben kann es sein, dass es mit 10-fach nicht ganz hinhaut, weil das größte Ritzel dann zu dicht an den Speichen steht.

floh
15.07.2011, 09:54
Ah, einen habe ich noch, und zwar zum Stichwort Winterbekleidung (cool, ich werd' hier in einem Abwasch all meine Fragen los... :D): Tragt Ihr im Winter Softshell? Ist ja brutal, was solche Jacken kosten, aber gut sollen sie ja sein...
ich weiss nicht, was du als "brutal" bezeichnen würdest, aber bei bob bekommst du um 100 euro schon sehr gute winterjacken. natürlich ist die skala nach oben offen...

Iceman2211
15.07.2011, 10:05
und der dünne Markt an bezahlbaren Crossern erscheint mir trotz allem Zweckoptimismus etwas seelenlos.


schau mal bei Poison (http://www.poison-bikes.de/shopart/9911080050-55/Rennraeder-_-Crossraeder/Cyclo-Cross-Raeder/Cyclo-Cross-Raeder-mit-Scheibenbremsen/Opium-Xi-Disc-2011.htm). Finde ich es jetzt nicht unbezahlbar. Mit Apex 1149,- EUR

John Wayne
15.07.2011, 10:09
Welche Nabe (Typ & Baujahr) ist verbaut?

Kann ich leider nicht genau sagen. Es handelt sich aber um eine 9-fach Record-Nabe in silber, daher schließe ich mal darauf, dass die Nabe schon älter ist, da silber doch schon seit einiger Zeit nicht mehr im Programm ist, oder?

Man sagte mir noch, dass man die Kassettenaufnahme problemlos von 9 auf 10-fach wechseln kann. Stimmt das so?

John Wayne
15.07.2011, 10:13
schau mal bei Poison (http://www.poison-bikes.de/shopart/9911080050-55/Rennraeder-_-Crossraeder/Cyclo-Cross-Raeder/Cyclo-Cross-Raeder-mit-Scheibenbremsen/Opium-Xi-Disc-2011.htm). Finde ich es jetzt nicht unbezahlbar. Mit Apex 1149,- EUR

Ich will da wirklich keinem zu nahe treten, denn Geschmack ist immer höchst subjektiv. Mir aber gefallen die Poison nicht. Zu kaufen gibt es in der Klasse bis 1200,00 Euro wahrlich genug, aber irgendwie sehen die Räder auch alle gleich aus...
Das meinte ich mit seelenlos.

F4B1
15.07.2011, 10:19
Für Seele muss man tatsächlich selber schrauben. Gibt ja durchaus einige Rahmen in der Preisklasse. Vortrieb und Traktor wären z.B. zwar einfarbig, dafür aber mit großer Farbauswahl. Mit denen kann man auch für 1000€ durchaus was brauchbares bauen, halt ohne Scheibenbremsen.

Iceman2211
15.07.2011, 10:41
Für Seele muss man tatsächlich selber schrauben. Gibt ja durchaus einige Rahmen in der Preisklasse. Vortrieb und Traktor wären z.B. zwar einfarbig, dafür aber mit großer Farbauswahl. Mit denen kann man auch für 1000€ durchaus was brauchbares bauen, halt ohne Scheibenbremsen.

Die gibt es ja auch als Rahmenset, da kann man sich dann auch Teile aus der Ramschkiste dran bauen oder die, die man halt möchte. Ansonsten gibt es bei Poison auch genug Farben zur Auswahl, ebenso ob es matt oder glänzend sein soll.

Es ist ja auch die Frage, wieviel Seele muss so ein Winterrad denn haben? Rein theoretisch soll es doch lediglich die dunkle Jahreszeit überbrücken. Und Sürze sollen dann nicht so weh tun als ein Sturz mit dem Carbonrenner.

Schönen Tag noch =)

Minifutzi
15.07.2011, 10:41
Ah, einen habe ich noch, und zwar zum Stichwort Winterbekleidung (cool, ich werd' hier in einem Abwasch all meine Fragen los... :D): Tragt Ihr im Winter Softshell? Ist ja brutal, was solche Jacken kosten, aber gut sollen sie ja sein...


Ich habe es mit winddichten Fahrradjacken versucht und es relativ schnell aufgegeben als ich bei Ampelstopps etwa eine viertel Tasse Schweiss aus den Ärmeln kippen musste.

Seitdem ziehe ich eine stinknormale, Outdoorjacke in Hellrot (werde hoffentlich gut genug gesehen), drunter so viele Schichten Kurz- und Langarmtrikots, wie ich benötige um mit einem leichten frösteln vor die Tür zu gehen. Natürlich habe ich dann einen Windwiderstand wie ein Scheunentor aber komme relativ trocken an.

Marco Gios
15.07.2011, 10:48
Kann ich leider nicht genau sagen.

Wenn es eine Kassettennabe der 1. Generation mit dem glockenförmigen Nabenkörper ist (hier noch mit 8-fach Rotor abgebildet)
http://www.bike-exclusiv.de/ebay-bilder/RECORD_TITANIUM_FIR_03.jpg
dann könnte es Probleme geben.

Ist es eine Nabe der 2. Generation (guggst du auf Seite 38) (http://www.campagnolo.com/repository/documenti/en/2004_EN.pdf) dann klappt es.

3. = aktuelle Generation ist eh kein Problem:
http://www.mob-bikes.de/409-711-large/campagnolo-mavic-vorderrad.jpg

F4B1
15.07.2011, 10:49
Es ist ja auch die Frage, wieviel Seele muss so ein Winterrad denn haben? Rein theoretisch soll es doch lediglich die dunkle Jahreszeit überbrücken.
Naja, ich bau mir momentan einen Crosser auf Basis eine giftgrünen Vortriebrahmens auf. Zum Teil Restekiste, zum Teil Neuteile. Kriegt da ja auch sein eigenes Aussehen durch, genug Seele für den Winter.
Ein bisschen Seele darf halt auch im Winter drin stecken (zumal ich an so Tagen wie heute, wäre der Crosser schon fertig und nicht erst in drei Wochen, schon ganz gern im Wald wäre. Rennrad macht bei der nass-kalten Suppe einfach keinen Spaß. Zudem will man die teuren Sachen ja nicht verhunzen (Rahmenset hat mich ein drittel meines Rennrads gekostet).

pasta basta
15.07.2011, 11:02
Noch ein bisschen Seele:
http://www.planet-x-bikes.co.uk/imgs/products/440x380_constWH/FRPXUJ_P1.jpg

Und gar nicht mal teuer: http://www.planet-x-bikes.co.uk/i/q/FRPXUJ/planet-x-uncle-john-frame

F4B1
15.07.2011, 11:08
Nur leider:

Out of stock

pasta basta
15.07.2011, 11:13
Nur leider:

Uups. Naja, der Winter ist ja noch nicht da ...

John Wayne
15.07.2011, 11:25
Wenn es eine Kassettennabe der 1. Generation mit dem glockenförmigen Nabenkörper ist (hier noch mit 8-fach Rotor abgebildet)
http://www.bike-exclusiv.de/ebay-bilder/RECORD_TITANIUM_FIR_03.jpg
dann könnte es Probleme geben.

Ist es eine Nabe der 2. Generation (guggst du auf Seite 38) (http://www.campagnolo.com/repository/documenti/en/2004_EN.pdf) dann klappt es.

3. = aktuelle Generation ist eh kein Problem:
http://www.mob-bikes.de/409-711-large/campagnolo-mavic-vorderrad.jpg

Besten Dank für die Mühe. Müsste eigentlich aus der Generation wie im Katalog abgebildet sein. Von Record-Titanium sagte er auch was... Da kann ich (oder besser der Mechaniker ums Eck) also einfach eine Kassettenaufnahme für 10-fach montieren und alles ist gut???

John Wayne
15.07.2011, 11:30
P.S. Gerade gefunden... Das genau ist so eine Nabe: KLICK!!! (http://cgi.ebay.de/Campagnolo-RECORD-TITANIUM-9s-Hinterrad-Nabe-rear-hub-/140565263843#ht_3504wt_998
)


Marco Gios
15.07.2011, 11:50
Ok, 1. Generation mit 9-fach Rotor - da passt die 10-fach Kassette drauf, aber möglicherweise gibt es dann Probleme mit dem größten Ritzel - ausprobieren. Umbauen kann man da nix.

Martin #4485
24.07.2011, 22:23
Hallo,
Crossräder gibt es längst jede Menge,
sogar von Basso, Bianchi, Colnago, Pinarello und der Schönwettermarke schlechthin, GIOS http://www.gios.it/2010/gios-Viaggio.png und http://www.gios.it/2010/gios-Pure-Drop.png, nur Canyon und Storck fehlen noch.
Ich fahre seit Dezember ein Stevens Prestige, kostet mit Ultegra und Fulcrum7 CX 1600 EUR, meines hat Neutron-LR, Centaur und Schwalbe Kojak 31mm (offiziell 35mm) und läuft auf der Straße wie ein normales Rennrad, bügelt aber mit 6 bar Spurrillen u.ä. auf "Radwegen" sagenhaft weg und flattert nicht bei 100kg Systemgewicht und Tempo 70 (B260 Wambach).
Einziger Haken:
weißes Lenkerband und Sattel-beim Crossrad sind Schwachsinn, sind bei mir schwarz;
es ist so schön rot, daß ich es vor Schlechtwetter genauso schone wie meine beiden Straßenräder.

Ich würde Dir ein unansehnliches Billigcrossrad von Cube oder Giant mit 105 10x empfehlen, da gibt es sicher was für ca. 1.000 EUR, bei Stadler oder Bikers Cave gibt es auch noch Auslauf-Modelle mit Wäscheleinen.


Zu Fahrradjacken:
ich fahre bei Temperaturen bis knapp unter Gefrierpunkt zwei Sommertrikots, Armlinge und eine wasserdichte Lidl-Regenjacke für ca. 10 EUR, die ich am Brust-RV und an den Handgelenken bei Bedarf entlüfte.