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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unfall mit Carbon LRS



roadrunners
17.01.2012, 18:11
Mir ist heute eine Frau von hinten aufgefahren
Sie konnte aber noch so weit abbremsen, dass sie mich "nur" anstupste und mich nur am HR traf!

Das Problem ist nun:
Ich hatte meine Easton EC 90 mal wieder entstauben wollen und da die ja doch ziemlich Aufprallenergie aufgefangen haben (inkl. Kratzer) weiß ich nun nicht ob ich die noch weiter fahren kann!

Ihr kennt euch doch damit bestimmt aus!

niconj
17.01.2012, 18:49
Na hast du denn gleich evtl. Ansprüche geltend gemacht bzw. sie gefragt, wie sie das regeln will? Auffahrunfall -> der der hinten drauf fährt ist immer Schuld.

Den Zustand der LR kannst nur du beurteilen. Ich kann nur soviel sagen, dass die LR nicht für solch eine Krafteinwirkung gemacht sind. Ich erinner mich da noch an die Obis die mit einem Hund kollidiert und kollabiert sind.

Nico.

MitchBHV
17.01.2012, 19:00
Ich bin ja nicht so der Typ, der immer gleich aus allem einen Mordsprofit schlagen will...

...aber in dem Fall täte ich nicht lange drüber nachdenken, ob das Rad eventuell noch fahrbar ist.
Geh einfach davon aus, dass es nicht der Fall ist. Rein aus Sicherheitsgründen.
Und so sollte das auch in deiner Schadensbeschreibung für die gegnerische Versicherung stehen...

Ich hab so einen ähnlichen fall gerade mit der All***z durchgefochten.
Stell Dich darauf ein, dass es etwas dauert, bis reguliert wird. Ich musste mir im Endeffekt einen Anwalt nehmen (den dann auch die Versicherung gezahlt hat) und durch Neukauf in Anbetracht auf die heranrückende Wettkampfphase vollendete Tatsachen schaffen.

Mein Anwalt hat dann ein Ultimatum gesetzt, und plötzlich ging es recht zügig. Aber drei Monate waren da schon ins Land gezogen...

Ach: Denk dran, falls jemand fragt, du hast natürlich Reflektoren am Rad gehabt. Ist ja wohl klar, nech? ;)

CarboRed
17.01.2012, 19:17
Ich hab so einen ähnlichen fall gerade mit der All***z durchgefochten.
Stell Dich darauf ein, dass es etwas dauert, bis reguliert wird. Ich musste mir im Endeffekt einen Anwalt nehmen (den dann auch die Versicherung gezahlt hat) und durch Neukauf in Anbetracht auf die heranrückende Wettkampfphase vollendete Tatsachen schaffen.

Mein Anwalt hat dann ein Ultimatum gesetzt, und plötzlich ging es recht zügig. Aber drei Monate waren da schon ins Land gezogen...
die Erfahrung habe ich mit dem sch.. Verein auch gemacht. Sollte ich noch einmal in einen Unfall verwickelt werden (und ist der Schaden noch so klein) geht die Angelegenheit sofort zum Anwalt!

treklutscher
17.01.2012, 19:32
Ich wurde Anfang Dezember von einem Auro vom Rad geholt . Schaden am Rad : 1300 € . Die gegnerische Versicherung hat mir inclusive Schmerzensgeld 500€ gezahlt !! Da wirst Du ohne Anwalt nichts erreichen.

niconj
17.01.2012, 19:59
Die gegnerische Versicherung hat mir inclusive Schmerzensgeld 500€ gezahlt !!

Mit welcher Begründung?

Nico.

Schmittler
17.01.2012, 20:03
Das ist doch das typische Gebaren von Versicherungen, verzögern, verschlampen, einen für dumm verkaufen wollen. Nehmt euch einen Rechtsanwalt und lasst alles den erledigen. Spart euch Zeit, Nerven und Geld.

Canyonero
17.01.2012, 20:03
Auffahrunfall -> der der hinten drauf fährt ist immer Schuld.

Das ist viel zu pauschal formuliert und so nicht richtig.

Schmittler
17.01.2012, 20:05
Das ist viel zu pauschal formuliert und so nicht richtig.

Im Volksmund aber leider die landläufige Meinung.

niconj
17.01.2012, 20:13
Das ist viel zu pauschal formuliert und so nicht richtig.

Gut... gehen wir davon aus, dass er mit dem Rad auf der Straße gefahren ist, warum auch immer Bremsen musste und die gute Frau ihm hinten draufgefahren ist. Dann ist hat sie Schuld oder nicht?

Nico.

Schmittler
17.01.2012, 20:17
Fängt ja schon an der Stelle an, ob er überhaupt auf der Straße fahren durfte, sein Rad verkehrssicher war usw. blablabla. Ein erster Anschein bei Auffahrunfällen ist jedoch regelmäßig, dass der Auffahrende die Hauptschuld trägt. Ich hoffe du hast die Polizei gerufen. Denn da fängt meist der erste Fehler schon an.

trecka.de
17.01.2012, 20:21
nennt man wohl Anscheinsbeweis. Ist hier http://de.wikipedia.org/wiki/Anscheinsbeweis#Autounf.C3.A4lle erklärt (siehe 4.2) :5bike:

roadrunners
17.01.2012, 20:26
Ich fuhr auf der Straße!
Der Radweg der an der rechten Straßenseite war war aufgrund von Ästen usw. nicht befahrbar
Die Autofahrerin begründete es so:
Ich wollte überholen aber habe das entgegenkommende Auto nicht gesehen

Edit: Welches Rennrad ist 100% nach STVO???

Schmittler
17.01.2012, 20:28
Wer ist "ich" im letzten Satz deiner Beschreibung? Du selbst oder die Autofahrerin? Hast du die Polizei gerufen?


...Edit: Welches Rennrad ist 100% nach STVO???

Ändert ja grundsätzlich nichts an der Sache.

niconj
17.01.2012, 20:31
Naja... sagen wir mal so. Bei einem Unfall Auto/Radfahrer trägt der Autofahrer immer eine (Teil)Schuld. Auch wenn man da diskutieren könnte bis zum Abwinken. In meinem Bekanntenkreis (viele Radkuriere) ist das schon 1000-fach passiert und noch nie trug die Schuld allein der Radfahrer.

Wir sind in dieser Hinsicht natürlich natürlich nicht auf den Kopf gefallen und wissen, was in der Situation zu tun ist. Polizei rufen ist z.B. schon mal Pflicht.

Nico.

Schmittler
17.01.2012, 20:34
Wenn ein Autofahrer einen Radfahrer oder Fußgänger umnietet, ist er regelmäßig der Dumme. Vielleicht nicht immer unbedingt der Hauptschuldige, aber in der Regel eben schon.

MitchBHV
17.01.2012, 20:54
Das sowas immer gleich so hochkochen muss.

Tatsächlich ist es in diesem Fall wohl gar nicht mal so übel, nicht die Polizei zu rufen.
Niemand ist verletzt worden und der Sachschaden hält sich in Grenzen, da besteht auch keine Verpflichtung dazu.
Die Polizei müsste, selbst wenn denen sowas teilweise auch widerstrebt, nämlich feststellen, dass das Rad nicht verkehrssicher war - somit wäre die gegnerische Versicherung fein raus.

Der TE schrieb ja, die Unfallgegnerin hätte ihm gegenüber gesagt, dass ein Überholmanöver nicht gelungen ist.
Es reicht völlig aus, diese Angaben so in den Schadensbericht zu übernehmen.
Schreibt sie das gleiche, ist alles gut.

Tut sie das nicht, kommt es ohnehin zum Rechtstreit.
Und dann ist erstmal alles auf Seiten des TE. Missglücktes Überholmanöver, trotz Bremsung hinten drauf gepoppt, gesehen hat sie ihn auch. Alles erstmal kein Problem.

Polizisten und Richter wissen, dass Rennräder streng genommen nichts im öffentlichen Straßenverkehr zu suchen haben. Die wissen aber auch, dass es nicht ohne große Umstände überhaupt möglich ist, ein Rennrad völlig verkehrssicher zu machen. Viele von denen fahren nämlich selbst auf so ner Kiste durch die Gegend...
So lange der TE also nicht bei Dunkelheit oder sonstwie erheblich eingeschränkter Sicht unterwegs war, fragt da hinterher niemand. Zum Glück...

Schmittler
17.01.2012, 21:04
Das sowas immer gleich so hochkochen muss.

Tatsächlich ist es in diesem Fall wohl gar nicht mal so übel, nicht die Polizei zu rufen.
Niemand ist verletzt worden und der Sachschaden hält sich in Grenzen, da besteht auch keine Verpflichtung dazu.
Die Polizei müsste, selbst wenn denen sowas teilweise auch widerstrebt, nämlich feststellen, dass das Rad nicht verkehrssicher war - somit wäre die gegnerische Versicherung fein raus.

Der TE schrieb ja, die Unfallgegnerin hätte ihm gegenüber gesagt, dass ein Überholmanöver nicht gelungen ist.
Es reicht völlig aus, diese Angaben so in den Schadensbericht zu übernehmen.
Schreibt sie das gleiche, ist alles gut.

Tut sie das nicht, kommt es ohnehin zum Rechtstreit.
Und dann ist erstmal alles auf Seiten des TE. Missglücktes Überholmanöver, trotz Bremsung hinten drauf gepoppt, gesehen hat sie ihn auch. Alles erstmal kein Problem.

Polizisten und Richter wissen, dass Rennräder streng genommen nichts im öffentlichen Straßenverkehr zu suchen haben. Die wissen aber auch, dass es nicht ohne große Umstände überhaupt möglich ist, ein Rennrad völlig verkehrssicher zu machen. Viele von denen fahren nämlich selbst auf so ner Kiste durch die Gegend...
So lange der TE also nicht bei Dunkelheit oder sonstwie erheblich eingeschränkter Sicht unterwegs war, fragt da hinterher niemand. Zum Glück...

So ziemlich alles falsch und recht naiv. Rennräder sind im öffentlichen Straßenverkehr unter recht einfachen Bedingungen zugelassen. Polizei ist nur deshalb empfehlenswert, damit der guten Dame später nicht plötzlich entfällt, dass sie z.B. überhaupt an dem Ort gewesen ist. Soll es alles schon gegeben haben. Wenn eine nicht vorhandene Verkehrssicherheit nicht für den Unfall wenigstens mitursächlich ist, kann die Polizei noch 3 mal feststellen, dass das Rad nicht verkehrssicher gewesen ist. Die 10 Euro zahle ich mit Freude.

roadrunners
17.01.2012, 21:10
habe grade mit einem befreundeten Rechtsanwalt gesprochen und der wird mir da mal ein entsprechendes Schreiben fertig machen
schon mal DANKE für eure hilfen

MitchBHV
17.01.2012, 21:18
So ziemlich alles falsch und recht naiv. Rennräder sind im öffentlichen Straßenverkehr unter recht einfachen Bedingungen zugelassen.

Naja, das möcht ich dann doch mal sehen, wie Speichenreflektoren an einem Carbonrädchen mit verringerter Speichenanzahl befestigt werden, wie gelbe Katzenaugen an Rennpedale gepappt werden. Klingel, Front und Heckreflektoren halte ich ja noch für möglich und Schutzbleche soll es ja auch zum Nachrüsten geben...
Das einzige, was nach StVZO ein Rennrad unter 11 Kilo von einem normalen Fahrrad unterscheidet, ist die Tatsache, dass die Lichtanlage nicht von einem Dynamo betrieben werden muss, und das sie nicht fest angebracht sein muss. Die Reflektoren hingegen schon.


Polizei ist nur deshalb empfehlenswert, damit der guten Dame später nicht plötzlich entfällt, dass sie z.B. überhaupt an dem Ort gewesen ist. Soll es alles schon gegeben haben.

Unsinn...
Kennzeichen, Personen- und Fahrzeugbeschreibung haben auch einen Aussagewert. Im Zweifel lässt sich hinterher der Unfall immer noch von der Polizei aufnehmen, falls der Unfallgegner querschießt. Ich möcht ja nicht wissen, in was für nem kriminellen Umfeld du lebst, das du da so schlechte Erfahrungen gemacht hast...


Wenn eine nicht vorhandene Verkehrssicherheit nicht für den Unfall wenigstens mitursächlich ist, kann die Polizei noch 3 mal feststellen, dass das Rad nicht verkehrssicher gewesen ist. Die 10 Euro zahle ich mit Freude.

Das ist mit 10 Euro nicht getan, ein Bußgeld gibt es in dem Fall nicht.
Im Zweifel aber die Hauptlast der Schuld, wenn der Unfall ursächlich auf die Sichtverhältnisse zurückzuführen wäre. Mich würde interessieren, ob du dem TE diesen Betrag, der dann fällig wird, auch bezahlen tätest ;)

[k:swiss]
17.01.2012, 21:24
Das Problem ist leider, das es "normale" Menschen nicht nachvollziehen können das ein Laufradsatz schon mal 1300 .- Euro kosten kann und bei einer Versicherung Leute sitzen die denken: ah, shimano....:krabben:...schon mal gehört. Dura ace?:confused: was ist den das? Die können die Werte null einschätzen.. (mir so passiert)
Zunächst sagen die einem zu, alles zu übernehmen, aber sobald die spitz kriegen was da für Werte zusammen kommen, ziehen die auch schnell wieder den Schwanz ein...
wenns dir so gehen sollte--> Anwalt.
zuerstmal einen Kostenvoranschlag zur Vorlage bei der Versicherung machen lassen, dann erstmal abwarten.
Viel Glück!

Canyonero
17.01.2012, 21:28
Der Anscheinsbeweis ist ja schon gefallen und der spricht grds. für den TE. Wäre auch so, wenn bei einem Unfall einer vorfahrtsberechtigt ist oder jemand beim rückwärts Fahren einen Unfall verursacht.
Hat für den TE den Vorteil, dass der Autofahrer begründen muss, warum er nicht (ausschließlich) die Schuld trägt.

Der Weg zum Anwalt lohnt in den meisten Fällen, wenn die Versicherung des Unfallgegners nicht (in voller Höhe) zahlen will.

Mit der Verkehrssicherheit pflichte ich Schmittler absolut bei.

Schmittler
17.01.2012, 21:34
Naja, das möcht ich dann doch mal sehen, wie Speichenreflektoren an einem Carbonrädchen mit verringerter Speichenanzahl befestigt werden, wie gelbe Katzenaugen an Rennpedale gepappt werden. Klingel, Front und Heckreflektoren halte ich ja noch für möglich und Schutzbleche soll es ja auch zum Nachrüsten geben...
Das einzige, was nach StVZO ein Rennrad unter 11 Kilo von einem normalen Fahrrad unterscheidet, ist die Tatsache, dass die Lichtanlage nicht von einem Dynamo betrieben werden muss, und das sie nicht fest angebracht sein muss. Die Reflektoren hingegen schon.

Unsinn...
Kennzeichen, Personen- und Fahrzeugbeschreibung haben auch einen Aussagewert. Im Zweifel lässt sich hinterher der Unfall immer noch von der Polizei aufnehmen, falls der Unfallgegner querschießt. Ich möcht ja nicht wissen, in was für nem kriminellen Umfeld du lebst, das du da so schlechte Erfahrungen gemacht hast...

Das ist mit 10 Euro nicht getan, ein Bußgeld gibt es in dem Fall nicht.
Im Zweifel aber die Hauptlast der Schuld, wenn der Unfall ursächlich auf die Sichtverhältnisse zurückzuführen wäre. Mich würde interessieren, ob du dem TE diesen Betrag, der dann fällig wird, auch bezahlen tätest ;)

Hättest du richtig gelesen, dann wüsstest du, dass ich etwas von einer "nicht wenigstens auf eine fehlende Verkehrssicherheit zurückzuführende Mitursächlichkeit für den Unfall" geschrieben habe und allein darauf war meine Aussage gemünzt.

Denkbar wäre im Nachhinein z.B. auch an eine Aussage, dass der Fahrradweg benutzbar oder der Fahrradfahrer betrunken gewesen sei. Da wäre es recht praktisch gewesen, dass die Polizei festgestellt hätte, dass der Radweg trotz Benutzungspflicht nicht befahrbar oder der Radfahrer nicht alkoholisiert war.

Ich muss weiterhin auch in keinem besonders kriminellen Umfeld leben um an ebensolche Geschichten zu denken. Lies dir einfach mal ein paar Kommentare zum Verkehrsrecht durch oder sprich einfach mal mit einem Verkehrsrechtler.

MitchBHV
17.01.2012, 21:55
Das habe ich in meinem eigenen Fall, der ja nun gütlich ausgegangen ist, gerade getan...

Ich habe sogar mit einem Polizisten, mit dem ich erwogen hatte, ob ich die Sache nachträglich noch zur Anzeige bringen soll, drüber geredet. Darauf berufen sich auch meine Aussagen; er meinte nämlich, er hätte die Verkehrsunsicherheit an meinem Rad zwangsweise feststellen müssen, was die gegnerische Versicherung auf jeden Fall zur Leistungsminderung veranlassen würde, denn im Zweifel ist die Verkehrsunsicherheit eines Fahrzeuges immer ein Grund für ein Mitverschulden, nicht nur bei Ursächlichkeit - zumal im Straßenverkehr mangelnde Sichtbarkeit durch fehlende passive Beleuchtung - wo sie vorgeschrieben ist - die Ursächlichkeit überhaupt ist.
Da kann ich noch so gründlich lesen, das ist nun mal so ;)

Bei einem übersichtlichen Schaden werde ich auch weiterhin die Polizei nicht rufen, allein schon um mich nicht mit einem mies gelaunten Cop herumärgern zu müssen, der wegen einer Lapalie aus seiner warmen Wache musste und nun ganz besonders gründlich hinschaut.

Anwalt und vernünftige Argumentation reichen vollkommen, man muss nicht immer gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen...

Nun gut, der TE hat sich bedankt für die vielen hilfreichen Tipps - und damit ist die Sache dann wohl erledigt :)

Schmittler
17.01.2012, 21:59
Noch ein Tipp: Wenn du eine rechtlich fundierte Antwort haben willst, frage keinen Polizisten.

Meine Informationen waren lediglich ein gut gemeinter Hinweis von jemandem, der in Sachen Recht nicht der allerdümmste ist. Wenn sie jemandem helfen in Zukunft ein bisschen weniger Stress und Ärger zu haben, freut es mich. Allen anderen wünsche ich, dass sie selbst keine schmerzhaften Erfahrungen machen müssen.

Canyonero
17.01.2012, 23:03
Also Mitch, nichts für Ungut, aber die Polizei grds. raushalten zu wollen, ist grober Unfug. Wenn der Unfallbeteiligte im Nachhinein plötzlich jede Schuld abweist und alles abstreitet, dann siehst Du alt aus.
Mich würde mal interessieren, was da eine vernünftige Argumentation und ein guter Anwalt ändern soll. Die vernünftige Argumentation hat der Unfallgegner vermutlich auch parat und wenn es dumm läuft, ist sein Anwalt auch gut ;)

Deichradler
17.01.2012, 23:09
Forumsqualität strebt gegen NULL ! :confused:

Seitenlanges Gesülze, ohne je ein Foto gesehen zu haben ! Sowas regt mich auf :ybel:

ritzenflitzer
17.01.2012, 23:58
Mir ist heute eine Frau von hinten aufgefahren


Ääh, normalerweise geht doch so was umgekehrt:D

Dann machts halt mehr Spaß:)

Quarkwade
18.01.2012, 08:13
Das Carbon Laufrad spielt irgendwie gar keine Rolle mehr :D

niconj
18.01.2012, 08:28
Das Carbon Laufrad spielt irgendwie gar keine Rolle mehr :D

Nungut. Da kann man ja keine Ferndiagnose machen; auch mit keinem Foto. Insofern bleibt eben nur die Frage bestehen, ob und wie man am besten aus der Sache rauskommt und evtl. ein neues HR bezahlt bekommt. Wenn wir mal davon ausgehen, dass es so abgelaufen ist, wie vom TE beschrieben, dann sehe ich persönlich keine teilweise Schuldverschiebung auf den Radfahrer auch wenn es das Gesetz leider so vorschreibt. Reflektoren oder Licht am Rad erhöhen nicht die "Sehbarkeit" bei Tageslicht. Wenn sie also überholt und sich verschätzt, dann ist es zu 100% ihre Schuld.

Ich finde die Radwegbenutzungspflicht in Dtl. eh Mist (wie man in diesem Artikel (http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1321007878828&calledPageId=987490165154) über mich sehr gut herauslesen kann). Ein Mofa, welches ungefähr die selben Dimensionen hat wie ein Fahrrad, hätte die Frau auch angefahren und das darf nicht auf dem Radweg fahren.

Nico.