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luftschwimmer
16.12.2002, 10:56
mal ehrlich,
kennt ihr nicht auch leutet die wesentlich weniger fahren als ihr und doch immer vor euch sind? kann das damit zusammenhängen das die schon ca 10 jahre und mehr fahren und dadurch weniger kilometer brauchen?? meine meinung ist wer 10.000km fährt fährt genug wer sich dann noch steigern will 15000 auch ok aber dann..... geht eine leistungssteigerung nur noch über die intensität( z.b. rennen)

messenger
16.12.2002, 11:07
Die Anzahl der km allein machts eben nicht. Sinnvolle Trainingsgestaltung ist mindestens ebenso wichtig. Ich fahre im Jahr 20.000Kurierkilometer + 4.000 Trainingskilometer und trotzdem fährt mir fast jeder weg, der gezielt 8.000km trainiert.

Gruß mess.

chubika
16.12.2002, 13:47
Hallo,

die Klasse machts, nicht die Masse.

Ciao
Der Frosch
C.

Zasas
16.12.2002, 15:30
Im Radsport ist aber Masse Voraussetzung für Klasse.

Zeig mir mal einen klasse Radsportler (Profi), der im Jahr unter 25000 Trainingskilometer fährt. Den gibt's wohl nicht, oder ? Beim Botero sollen es letztes Jahr unglaubliche 35000 Trainingskilometer gewesen sein, und das in dem Gelände in dem der trainiert - schon krass.

Gruss

Zasas*

*der es in diesem Jahr auf knapp 18000 km bringt (in nahezu 100% flachem Gelände)

Snake
16.12.2002, 15:43
Sagt mal, wenn die absoluten Profis (wie beim Beispiel Botero) 35.000km pro Jahr fahren und hier im Forum manche 18.000km oder irgendeiner schrieb vor ein paar Tagen 22.000km, ein anderer auch fast 30.000km. Seid Ihr dann auch Profis oder zählt Ihr Euch noch -zumindest auf dem Papier- zu Amateuren?

Wo liegt denn da die Grenze? Ich kann es kaum fassen, wie man als Nicht-Profi 15.000km und mehr fahren kann. Ich könnte das nur, wenn ich keine Frau, kein Mountainbike, wenig Freunde, kein Haus etc. zu versorgen hätte. Dreht sich dann bei Euch alles ums Kilometerfressen unt trainieren (Frage ist ernst gemeint)?

Zasas
16.12.2002, 16:03
Ich sag mal so:

Zu Profis zähle ich diejenigen, welche vom Zeitaufwand her das selbe oder ähnliche für's training aufbringen, wie andere für ihre Arbeit und dann zwangsläufig auf den Verdienst daraus angewiesen sind. In GSIII Teams ist das noch nicht zwingend der Fall. Ein Profi sitzt in der Saison also wohl ca 35 - 40h im Sattel.

Und was die Amateure mit hohem Trainingsaufwand angeht. Naja der eine halt mehr der andere weniger. Um 20000 km zu fahren reicht ein Wochenaufwand von 12 bis 15h allemal aus und das lässt sich gut mit Familie, Arbeit, Haus, etc. vereinbaren, denke ich. Leute, die 3000 km im Jahr fahren, trainieren dann wohl nur einmal die Woche, nehme ich an. Bei 56 Wochen, rechne, rechne. Jeder halt wie er will!

Man muss wohl schon im Verein trainieren, oder trainiert haben, um an solche Umfänge gewohnt zu werden. Von heute auf morgen geht das sicher nicht.

Ausserdem sollte man sich nicht zum Sklaven der Trainingskilometer, oder -stunden machen, ist zu mindest meine Meinung.

Grüsse

Zasas

Snake
16.12.2002, 16:20
Wochenendpensum von 12-15h mit Familie? Das schaffe ich bei weitem nicht! Das würde ja bedeuten, dass ich zum Beispiel am Freitag ne 4 Std. Tour fahre, am Samstag 6 Std. und Sonntag nochmal 2-5 Std.

...und das mit Familie?

bimboo
16.12.2002, 16:27
oder Du fährst unter der Woche, evtl. auch zur Arbeit und zurück.

War mal was in der Zeitung über einen Tschechen, der als Radmechaniker in Bayern arbeitet. Dear fährt 70 km einfach 5 mal die Woche, Sommer wie Winter, am Wochenende Rennen

Zasas
16.12.2002, 17:02
Original geschrieben von Snake
Wochenendpensum von 12-15h mit Familie? Das schaffe ich bei weitem nicht! Das würde ja bedeuten, dass ich zum Beispiel am Freitag ne 4 Std. Tour fahre, am Samstag 6 Std. und Sonntag nochmal 2-5 Std.

...und das mit Familie?

Nicht Wochenendpensum - Wochenpensum : Montag bis Sonntag

Wie auch immer, jeder nach Lust und Laune.

Zasas

fkugler
16.12.2002, 18:29
Original geschrieben von bimboo
oder Du fährst unter der Woche, evtl. auch zur Arbeit und zurück.

Mit dem Fahrrad zur Arbeit (vielleicht im schnitt 20 -30 km einfach ) sind zwar besser als nichts (macht ja auch spaß...) und du hast plötzlich einen wochenumfang von 300km, aber ein qualitativ hochwertiges und strukturiertes training ist das nicht...

will sagen: der, der den gleichen umfang in "echten trainingseinheiten" fährt, wird wesentlich mehr davon haben.

hollandrad
16.12.2002, 21:23
Ich kam heuer auf 2000 km und war froh, daß ich das überhaupt so viel aufs Rad kam. Familie ist nun mal keine Veranstaltung für einen alleine, sondern ein Gemeinschaftsunternehmen. Haus und Garten fordern mehr Zeit als mir lieb ist und vorallem wenn das Wetter gut ist. Und außerdem gibt's noch andere schöne Dinge im Leben.
Hängematte, Zeitung: eine unschlagbare Kombination
Servus
Franz

Düsenjäger
16.12.2002, 21:50
Ich denke 15 Std. pro Woche ist ein Haufen Zeug. Ich bin dieses Jahr seit 01.01. wöchentlich im Schnitt ca. 6 Std. gefahren. Dazu muß ich sagen, daß mir meine Frau, was das Radfahren angeht, relativ viel Freiheiten läßt. Dazu noch Kind und Garten (2.900 qm), da weis man was man macht.
15 Std./Woche wären wahrscheinlich ein Scheidungsgrund.
Übrigens war in der Tour doch mal ein Artikel, in dem es über soziale Vereinsamung durch Sport und vor allen Dingen für die Zeit nach dem Sport (Krankheit etc.) ging. War recht interessant. Soll jetzt natürlich nicht bedeuten, daß alle Vielfahrer einsam sind.
Quatsch, aber nachdenken kann man schon mal darüber.

Gruß an alle

bißchenrumrolln
16.12.2002, 22:18
ich denke viele vielfahrer fahren auch viel um nachzudenken

Düsenjäger
16.12.2002, 22:32
@ bikergod

Da gebe ich Dir recht. Beim Radfahren kommen mir oft die klarsten Gedanken. Aber wir kommen vom Thema ab.

Gruß

ruuudi
16.12.2002, 23:31
Original geschrieben von Snake
Sagt mal, wenn die absoluten Profis (wie beim Beispiel Botero) 35.000km pro Jahr fahren und hier im Forum manche 18.000km oder irgendeiner schrieb vor ein paar Tagen 22.000km, ein anderer auch fast 30.000km. Seid Ihr dann auch Profis oder zählt Ihr Euch noch -zumindest auf dem Papier- zu Amateuren?

Wo liegt denn da die Grenze? Ich kann es kaum fassen, wie man als Nicht-Profi 15.000km und mehr fahren kann. Ich könnte das nur, wenn ich keine Frau, kein Mountainbike, wenig Freunde, kein Haus etc. zu versorgen hätte. Dreht sich dann bei Euch alles ums Kilometerfressen unt trainieren (Frage ist ernst gemeint)?

Das hast du schon ganz gut erkannt. Um so viele km zu fahren brauchst du verdammt viel Zeit. Und selbst dann sind 20000Km und mehr schon kaum zu schaffen.
Aus eigener Erfahrung eben...

Ivo
16.12.2002, 23:37
Original geschrieben von Zasas
Und was die Amateure mit hohem Trainingsaufwand angeht. Naja der eine halt mehr der andere weniger. Um 20000 km zu fahren reicht ein Wochenaufwand von 12 bis 15h allemal aus und das lässt sich gut mit Familie, Arbeit, Haus, etc. vereinbaren, denke ich.

12-15h schaffe ich oefters in eine Woche, besser gesagt an einen Tag. Aber das bringt noch lange keine 20.000km bei mir.
Fuer mich ist die Sache in der Saison einfach, am Sonntag wird gefahren, und nichts anderes.
Um aber bei 12-15h in der Woche auf 20.000km zu kommen muss du doch gehoerig schnell fahren. Wenn ich davon aus gehen das von den 52 Wochen 40 voll benuetzbar sein kaeme ich dann auf 600 Stunden. 600 Stunden * 20km/h macht nur 12.000km. Sogar bei 30km/h bringt das 'nur' 18.000km.
Da ist rechnerisch was falsch, Zasas.

Ivo

Zasas
17.12.2002, 07:35
Original geschrieben von Ivo


12-15h schaffe ich oefters in eine Woche, besser gesagt an einen Tag. Aber das bringt noch lange keine 20.000km bei mir.
Fuer mich ist die Sache in der Saison einfach, am Sonntag wird gefahren, und nichts anderes.
Um aber bei 12-15h in der Woche auf 20.000km zu kommen muss du doch gehoerig schnell fahren. Wenn ich davon aus gehen das von den 52 Wochen 40 voll benuetzbar sein kaeme ich dann auf 600 Stunden. 600 Stunden * 20km/h macht nur 12.000km. Sogar bei 30km/h bringt das 'nur' 18.000km.
Da ist rechnerisch was falsch, Zasas.

Ivo

Halli Ivo,

bei deiner Rechnung fehlt ja nen viertel Jahr. Wenn man sich nen viertel Jahr Auszeit nimmt, wirds natürlich nichts mit 20000 km. Auch wenn solche Rechnungen Blödsinn sind, (ich hab ja damit angefangen) ein Beispiel. Rechnen wir doch mal Rückwärts:

18000 km sollen geschaft werden (ganz nebenbei sprach ich tatsächlich nur von Trainingskilometern, etwaige Wettkäpfe kämen noch dazu). Das ganze in 50! Wochen (wie kommst du denn auf 40?) Dann sollte man 400km in der Woche schaffen. Tja die Geschwindigkeit ist so ne Sache. Bei einem solchen, oder ähnlichen Trainingsaufwand fährt man im flachen Gelände sicher keine 25 km/h, aber selbst wenn dann wäre nach 16 h das Pensum erreicht. Das ganze sollte als Durchschnittswert gesehen werden. Wenn im Frühjahr die ersten Sonnernstrahlen auf den Asphalt brennen, fährt man ja sowieso mehr, als jetzt, oder?

Ich möchte aber nocheinmal betonen, dass man sich auf keinen Fall abhängig von Trainingsplänen machen sollte, und wer Kinder, Haus und Garten (z.B. 2.900 qm) zu versorgen hatt, ok da wirds wahrscheinlich wirklich schwer. Unsereins hat solche "Probleme" heute noch nicht.

Beste Grüsse und allen einen schonen Tag

Fahrt vorsichtig

Zasas

Ivo
17.12.2002, 08:18
Original geschrieben von Zasas
bei deiner Rechnung fehlt ja nen viertel Jahr. Wenn man sich nen viertel Jahr Auszeit nimmt, wirds natürlich nichts mit 20000 km.

Ich meinte es nicht als viertel Jahr Auszeit. Es gibt immer Wochen wo irgendetwas dazwischen kommt. Und man braucht manchmahl seine Regenerationszeit. Deswegen zaehle ich nur 40 Wochen von den 52.



18000 km sollen geschaft werden (ganz nebenbei sprach ich tatsächlich nur von Trainingskilometern, etwaige Wettkäpfe kämen noch dazu).

Wenn ich neben meine Ultrafahrten auch noch in der Woche Trainieren wurde, dann bin ich laengst vor Paris-Brest platt. Das hat mir mein erstes vollstaendiges Randonneurjahr ('95) gelernt.
Sowieso sehe ich die Totalkilometer als voellig unvolstaendige Angabe von Leistung und Leistungsstand. Eine gute abwechslung von Qualitaetskilometer und Ruhepausen gibt die Form, nicht das einfach aufhaefen der Kilometer. Auch das wurde mir zu meinem Schaden klar in '95. In dem Jahr wollte ich gut Tra inieren fuer PBP. Also fuhr ich nicht nur die Qualifikationsfahrten, sondern ging auch noch per Rad hin und zurueck, aus den 200-er wurde so einen 400-er uszw. Und am naechsten Tag wieder voll mitbolzen bei einer Vereinsfahrt. Nach den 600-er (wurde einen 720-er) direkt in die Ferien, 150km mit Vollgepaeck in den Alpen. In Mai fuhr ich klasse, als es richtig wichtig war, in august, war nichts mer da, nur mit muehe kam ich ueberhaupt ins Ziel. Seit '99 registriere ich sogar gar nicht mehr die Wochen und Monatskilometer. Nur so am Jahresende schau ich mahl, mehr nicht, interesiert mich auch gar nicht mehr.

Ivo

Snake
17.12.2002, 09:27
Sorry Zasas, da habe ich mich gestern voll verlesen! Wochenplan nicht Wochenendplan.

Habe eben mal in meinen Trainingsplan geguckt und bei den reinen Trainingswochen (keine Wettkämpfe etc.) hatte ich max. 9,5 Std. die Woche, wobei ich halt zu 50% MTB fahre. Das waren dann Wochen mit 2.700 HM und ca. 200km. Mehr ist in meiner Lebenssituation (Ehefrau, Arbeit, andere Hobbys, Freunde, sonst. Verpflichtungen) nicht drin.

...würde aber gerne mehr schaffen!:(

Zasas
17.12.2002, 09:34
Ich registriere meine Kilometer nur wegen des Trainingstagebuch. Soll heissen, dass mein Training nicht nach km ausgerichtet ist, sie aber unter anderem eine gute Analysebasis bieten. Meinen ersten "Fahrradcomputer" habe ich mir übrigens erst 1994 gekauft, da war ich schon 15 und alle im Verein fuhren schon seit Ewigkeiten mit so nem Ding. Erst mit der Trainingsanalyse wurde es dann mehr oder weniger notwendig so nen Teil zu beschaffen, daher die genaue Kenntniss über den "Kilometerstand". Viel aussagekräftiger sind sowieso die Trainigsstunden und die Gewichtung der Trainingintensität.

Zasas

chubika
17.12.2002, 11:45
Original geschrieben von Zasas
Im Radsport ist aber Masse Voraussetzung für Klasse.

ReHallo nochmal,

habe ja nicht behauptet, dass es ohne Masse geht.
Selbstverstaendlich stellt die "richtige" Quantitaet auch eine entsprechende Qualitaet dar.
Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass stures Kilometerschrubben nicht unbedingt den erhofften Leistungsschub bringt.
Ab einem gewissen Umfang wird es dann auch kontraproduktiv: Wenn keine Zeit mehr fuer Qualitaet und Regeneration bleibt.

Ciao
Der Frosch
C.

chubika
17.12.2002, 11:53
Original geschrieben von Düsenjäger
...
Beim Radfahren kommen mir oft die klarsten Gedanken.
...

ReHallo nochmal,

Wie beim Duschen oder auf 00.
Bekanntes Phaenomen: Gehirn in sog. Beta-Phase

Ciao
Der Frosch
C.

ScapinVS
17.12.2002, 12:19
@luftschwimmer

geht mir genauso. ich fahre 12tkm im jahr. davon 3x die Woche 32km zur Arbeit und zurück und lange Touren am Wochenende.
Trotzdem fahren mir di meisten noch davon, obwohl ich das schon 2 Jahre mache.

Das liegt woh lauch daran, dass ich als Jugendlicher gar keinensport gemacht habe und mein Körper gar nicht daran gewöhnt war/ist. Ich habe auch keinen so stark spürbaren Trainingseffekt wie andere, die mich nach ein paar wochen schon ziemlich einfach stehen lassen.

Aber mir machts tierisch viel Spass und das ist die Hauptsache!

Wenn vielleicht jemand ähnliche erfahrungen hat (früher gar keinen Sport), kann er mir gerne ein paar Tipps geben, weil manchmal ists schon ein Bisschen frustrierend...

:)

Snake
17.12.2002, 12:48
@trenchcoat: War früher in der Klasse so ein richtiger Streber, hatte keinen Spass am Sport und habe irgendwann mit dem Laufen angefangen. Als mein Doc mir dann mitteilte, dass ich einen Knorpelschaden an den Knien hatte, bin ich zum Biken gekommen. Angefangen (damals noch mit einem Trekkingrad) hat das 1991 und seitdem sind die Kilometer von 1.000km auf 5.000km im Jahr angestiegen.

Als ich 1997 eine 3monat. Verletzungspause einlegen musste, habe ich nachher zwar einen Konditionsverlust spüren können, aber die Fitness war innerhalb kurzer Zeit wieder da und für mich ist das klar, dass der Körper diese Grundlagenausdauer über die Jahre speichert.

ScapinVS
17.12.2002, 12:54
Original geschrieben von Snake
@trenchcoat: War früher in der Klasse so ein richtiger Streber, hatte keinen Spass am Sport und habe irgendwann mit dem Laufen angefangen. Als mein Doc mir dann mitteilte, dass ich einen Knorpelschaden an den Knien hatte, bin ich zum Biken gekommen. Angefangen (damals noch mit einem Trekkingrad) hat das 1991 und seitdem sind die Kilometer von 1.000km auf 5.000km im Jahr angestiegen.

Als ich 1997 eine 3monat. Verletzungspause einlegen musste, habe ich nachher zwar einen Konditionsverlust spüren können, aber die Fitness war innerhalb kurzer Zeit wieder da und für mich ist das klar, dass der Körper diese Grundlagenausdauer über die Jahre speichert.

Ok Danke! Wie war das am Anfang? Hat es da bei dir lange gedauert auf einen gewissen Stand zu kommen oder ging es am Anfang schnell?

Ich hab auch grade eine 6wöchige Verletzungspause hinter mir. Mit meinem neuen Fahrrad, das doppelt soviel wiegt wie mein altes (trekkingrad für den winter 16kg, vorher rennrad 8kg ;) ) bin ich natürlich langsamer unterwegs. Speziell am Berg und im Winter durch den Wind sowieso...

ich überlege halt ob ich mich für die nächste Saison auf einen radmrathon vorbereiten soll oder ob ich in einen Rennrad-Verein eintrete. Ich habe halt keine Lust dann hinterherzufahren, das würde mir denke ich den spass dran nehmen.

ist schon OK wies im Moment ist, auch wen ich keine Rekorde breche...

Gruss aus der (heute schöne 4° warmen) Pfalz!

Snake
17.12.2002, 13:37
@trenchcoat: In den Anfangsjahren hat es etwas länger gedauert, durch mein langjähriges Laufen hat es sich aber im Rahmen gehalten.

Meine Aussagen sind auch völlig subjektiv, da ich nicht in einem Radsportverein bin. Ich konnte meinen Trainingszustand nur an meinen Kollegen, an besseren Zeiten auf einer fest definierten Hausrunde und bei Wettkämpfen testen.

Natürlich ist es auch ein Unterschied, bei welchem Wetter Du fährst (im Winter mit mehreren Schichten) und ob Dein Rad 8kg oder 16kg wiegt, auch die Tagesform kann variieren. Wenn Du 12.000 km pro Jahr fährst, würde ich mal beurteilen, dass Du schon einen guten Trainingszustand hast, von daher, warum wartest Du? Probiers mal mit einem Verein, wieder aussteigen kannst Du immer noch!

ScapinVS
17.12.2002, 15:01
Klar!

Viel Spass noch!

axelball
17.12.2002, 16:56
dachte früher auch immer, das wäre quatsch, von wegen grundlagenausdauer: rauf auf die mühle und so schnell wie möglich bis zum break down.....
nee, gezieltes training macht schon sinn. deswegen kann man durchaus mit nem bestimmten km aufwand schneller als jemand sein, der das doppelte fährt, aber eben nur auf die arbeit oder in der stadt rum, was natürlich schon auch auf die knochen geht, aber eben bei weitem nicht so effzient ist, wie eine trainingsausfahrt.
allerdings muß ich auch zugeben, dass ich niemals auf die geforderten 80% ga komme, dazu gibts zu viele steigungen bei uns, die ich meistens einfach zu schnell, d.h. im eb-bereich hochfahre: da fehlt es mir an der pulsdisziplin! ;)

Niffindor
17.12.2002, 17:26
QUOTE]Original geschrieben von Trenchcoat
@luftschwimmer

geht mir genauso. ich fahre 12tkm im jahr. davon 3x die Woche 32km zur Arbeit und zurück und lange Touren am Wochenende.
Trotzdem fahren mir di meisten noch davon, obwohl ich das schon 2 Jahre mache.

Das liegt woh lauch daran, dass ich als Jugendlicher gar keinensport gemacht habe und mein Körper gar nicht daran gewöhnt war/ist. Ich habe auch keinen so stark spürbaren Trainingseffekt wie andere, die mich nach ein paar wochen schon ziemlich einfach stehen lassen.

Aber mir machts tierisch viel Spass und das ist die Hauptsache!

Wenn vielleicht jemand ähnliche erfahrungen hat (früher gar keinen Sport), kann er mir gerne ein paar Tipps geben, weil manchmal ists schon ein Bisschen frustrierend...

:) [/QUOTE]

Hallo,
Das ging (und manchmal immer noch) mir auch so. Ich habe auch erst mit ca.33 Jahren mit dem Sport angefangen ohne vorher jemals sportlich aktiv gewesen zu sein. Aus meiner Erfahrung heraus sage ich, dass es für eine gewisse Grundlage schon die Masse - sogar über einige Jahre hinweg - macht.
Wenn ich so von Durchschnittsgeschwindigkeiten oder von Zeiten höre, die die Leute so unter's Volk bringen, dürfte ich auch heute noch niemals einen anderen RRler überholen. Aber wenn mein Tacho mir nach einer RTF 30km/h Durchschnitt anzeigt, kann zumindest an diesem Tag keiner von der schnellen Truppe unterwegs gewesen sein. "Schon" bei diesem Schnitt wirst du ein mehrfaches an Fahrer überholen als selbst überholt zu werden.
Gruß Niffindor

luftschwimmer
17.12.2002, 21:25
ich hab mal einen gesehen der hatte einen aufkleber auf seinem rad darauf stand"this is my church" wohl in anlehnung an das lied von faithless der eine braucht sein 3er bmw und hat nix in der wohnung stehen der andere fährtn 5000euro storck teil und schlaäft aufm fussboden

siggi
17.12.2002, 21:37
Hallo

Ein gutes Training ist die Grundlage für eine gute Form. Dazu gehört auch die Regeneration. Wer z.B. 8 Stunden am Tag auf dem Bau schuften muß schon über 40 ist und dann noch über 20000 km fahren will, der trainiert sich in den Keller. Bei den Profis ist das was völlig anderes. Wenn wir nach der Arbeit eine Trainingsrunde machen, dann legen die Profis schon die Beine hoch, weil sie schon 200 Km trainiert haben als wir noch geschuftet haben.
Auch ist die Kilometeraufteilung wichtig. Wer bis März schon 4000 Km Grundlage in den Beinen hat, der kann dann mit den anderen locker mitrollen und so seine Form richtig aufbauen. Wenn man aber erst im März richtig mit dem Radfahren beginnt und mit den schon gut trainierten mithalten muß, dann kommt irgendwann der Einbruch und das restliche Jahr geht fast nichts mehr, da man ohne Grundlage voll losgelegt hat.

siggi

ScapinVS
18.12.2002, 07:52
Original geschrieben von luftschwimmer
ich hab mal einen gesehen der hatte einen aufkleber auf seinem rad darauf stand"this is my church" wohl in anlehnung an das lied von faithless der eine braucht sein 3er bmw und hat nix in der wohnung stehen der andere fährtn 5000euro storck teil und schlaäft aufm fussboden

Also ich bin ernsthaft am übrlegen mein Auto abzuschaffen oder zumindest das aktuelle und einfach irgendeine alte Schüssel hinzustellen obwohl ich nicht inner Grossstadt wohne... Für den Differenzbetrag kannste 5xPinarello Prince und 3xC40 fahren (so ungefähr jedenfalls). Aber n 3er BMW isses nicht... Gaaanz sicher nicht :D

Allein für die 100€ Versicherung/Steuer im Monat kannste n Haufen fürs Fahrrad tun.