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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Scott Pro Bremsen



chubika
10.06.2004, 10:33
Hallo,

an meinem Scott AFD Team sind standardmaessig Bremsen mit der Bezeichnung Scott PRO installiert.
Kann jemand sagen, wer die Teile fuer Scott fertigt?
Wie sind Eure Erfahrungen hinsichtlich Qualitaet und Bremsleistung?

Nach meinem Geschmack hat das System aus 105-Hebeln und o.g. Bremsen moerderisch viel Flex und somit auch keinen vernuenftigen (harten) Druckpunkt. Bin ich von meinem Trainingsrad mit aelteren Miragehebeln und Coda-Bremszangen deutlich besseres gewoehnt, auch hinsichtlich Dosierbarkeit.

Werde mich wohl bald nach anderen Bremsen fuer das Scott umschauen (Ultegra/105-Original).
Gibt es Alternativen? Tektro, WCW oder die Alhongas, die jetzt bei ebay immer mal erscheinen?

tia

Ciao
Der Frosch
C.

desigual
10.06.2004, 22:41
Hallo Frosch, hab bisher noch keine großartigen Probleme mit den Bremsen gahabt allerdings bin ich MTB Umsteiger und habe daher keinen Vergleich. Weder die 105er Teile noch die Scott Pro sind Leichtbauteile und daher wahrscheinlich steifer als Ultegrateile da die Gewichtsoptimierter sind (minimal weniger Steifigkeit bei deutlich weniger Gewicht) so sind z.B. die LX Mittelklassekurbeln die steifsten MTB Kurbeln aus dem Shimano-Sortiment.

Hast du denn schon mal versucht die Züge zu wechseln? Möglicherweise könnten Nokons dein Problem lösen.

Gruß Ralf

chubika
13.06.2004, 00:08
ReHallo,


...
Weder die 105er Teile noch die Scott Pro sind Leichtbauteile und daher wahrscheinlich steifer als Ultegrateile da die Gewichtsoptimierter sind (minimal weniger Steifigkeit bei deutlich weniger Gewicht)
...

Naja, an den Zuegen liegt es nicht. Schau Dir mal an, wie die Teile (Scott Pro) sich bei Handkraft verwinden. Kann einem echt schlecht werden dabei.
Wie gesagt, meine Coda sind da wesentlich steifer.

Ciao
Der Frosch
C.

Toskanafan
17.06.2004, 13:55
Hallo,

an meinem Scott AFD Team sind standardmaessig Bremsen mit der Bezeichnung Scott PRO installiert.
Kann jemand sagen, wer die Teile fuer Scott fertigt?
Wie sind Eure Erfahrungen hinsichtlich Qualitaet und Bremsleistung?

Nach meinem Geschmack hat das System aus 105-Hebeln und o.g. Bremsen moerderisch viel Flex und somit auch keinen vernuenftigen (harten) Druckpunkt. Bin ich von meinem Trainingsrad mit aelteren Miragehebeln und Coda-Bremszangen deutlich besseres gewoehnt, auch hinsichtlich Dosierbarkeit.


Sind das Teile der Bez.: "Alloy Dual Pivot" laut Prospekt?
Diese Bremsen könnten von Tektro stammen.
Ich selbst möchte gar keinen harten Druckpunkt (ala Audi A4), der gleich mörderisch "reinhaut" wie ein Bremsanker.
Der relativ weiche Übergang zwischen Bremsbeginn und Blockieren lässt genug Spielraum für eine gute Dosierung der Bremswirkung (insbesondere bei Nässe nicht ganz unwichtig).
Der Hebelweg reicht selbst bei der Kombination Hornlenker - STI noch locker aus um einerseits das Schleifen der Bremsbacken im Wiegetritt zu verhindern und andererseits bei voller Bremsleistung fast über das Vorderrad abzusteigen (beim Anhalten).
Ist vielleicht Gewohnheits- bzw. Geschmacksache

Ciao

P.S.: Der Widerstand eines Bauteils gegen Verbiegung ist abhängig vom E-Modul des Werkstoffes und dem Profilquerschnitt.
Der E-Modul ist von allen Alu-Legierungen gleich groß, also hängt es nur von der Geometrie der Bremszangen ab und die sind an meinem Scott AFD Comp ziemlich massiv.

chubika
17.06.2004, 22:19
ReHallo auch,


Sind das Teile der Bez.: "Alloy Dual Pivot" laut Prospekt?
Diese Bremsen könnten von Tektro stammen.

Ja, sind die Originale lt. Prospekt.



Ich selbst möchte gar keinen harten Druckpunkt (ala Audi A4), der gleich mörderisch "reinhaut" wie ein Bremsanker.
Der relativ weiche Übergang zwischen Bremsbeginn und Blockieren lässt genug Spielraum für eine gute Dosierung der Bremswirkung (insbesondere bei Nässe nicht ganz unwichtig).
Der Hebelweg reicht selbst bei der Kombination Hornlenker - STI noch locker aus um einerseits das Schleifen der Bremsbacken im Wiegetritt zu verhindern und andererseits bei voller Bremsleistung fast über das Vorderrad abzusteigen
Naja, eben Geschmacksache. Ich dosiere lieber ueber Handkraft, als ueber Hebelweg.


P.S.: Der Widerstand eines Bauteils gegen Verbiegung ist abhängig vom E-Modul des Werkstoffes und dem Profilquerschnitt.
Der E-Modul ist von allen Alu-Legierungen gleich groß, also hängt es nur von der Geometrie der Bremszangen ab und die sind an meinem Scott AFD Comp ziemlich massiv.
Ja, das musste ich mir auch jahrelang in Vorlesungen zu "Technischer Mechanik" usw. waehrend meines MB-Studium anhoeren.
;)
Genaubetrachtet flexen die Aluteile wohl weniger, als die Gelenke. Dort verwindet sich die Bremse wirklich zum Gotterbarmen.

e-Modul ist bei unterschiedlichen Alulegierungen aber doch etwas abweichend.
Und "massiv" ist nicht unbedingt ein Kriterium fuer Konstruktiv sinnvollen Querschnitt.
;)
Ja, ich weiss, ich sollte nicht alle Worte/Saetze auf die Goldwaage legen (Eklektizismus).

Ciao
Der Frosch
C.

br4bus
17.06.2004, 22:33
...(ala Audi A4)...

Wie kommste denn da jetzt drauf?
:Applaus: :Applaus: