PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schuh für wirklich lange Strecken



sickgirl
22.06.2012, 05:58
Beim 600er Brevet oder wenn ich lange Radreisen über mehrer Tage unternehme, habe ich das Problem, das meine beiden großen Zehe anfangen richtig zu schmerzen.

Momentan fahre ich so ein günstiges Shimanotrekkingmodell.

Der Schuh sollte undbedingt für MTB.SPD sein, da ich auf Reisen nur ein paar Schuhe mitschleppen möchte.

Oder ist es eher ein medizinisches Problem und sollte mal zum Arzt gehen?

Mountidiedreiundzwanzigste
22.06.2012, 06:09
Du fährst deine zigtausend € Räder mit ein Paar Billigschuhen? Vor allem du fährst so lange Distanzen damit? :eek:Kauf dir mal ein Paar vernünftige Schuhe mit richtig steifer Sohle, die dürften mehr als angebracht sein. ;) Dafür muß man auch keine 300€ ausgeben, 150 reichen locker. Falls du dann noch immer Probleme hast, laß dir Einlagen anfertigen.

firsthippi
22.06.2012, 06:41
ich fahre am rr auch spd-pedale und komme bei langen strecken auch wunderbar damit zurecht.
ich bin 201ß einen 1.000er brevet gefahren und 2011 pbp mit den selben schuhen! beim 1.000er hatte ich auch druckschmerzen und taube füße am ende, bei pbp hingegen nicht. Ich denke für mich, es lag an dem mehr an höhenmetern beim 1.000er, weshalb meine trittfrequenz gesunken ist und damit mehr druck auf dem fuß lag. Deshalb habe ich beim 1.000er zum schluss vermehrt auf höhere drehzahlen geachtet (tripple sei dank) und merkte deutlich den unterschied! leider war es da schon zu spät und die taubheit verschwand erst 1-2monate später richtig.

ich fahre touringshuhe von shimano (keine trekkingschuhe) die sorte SH-R???. auf jeden fall mit versenkten cleats, damit kann man auf tankstellen-supermarktfließen noch sehr sicher laufen (ich denk du weßt was ich meine)

valentin_nils
22.06.2012, 06:55
@sickgirl Wenn ich dich richtig verstehe kann das verschiedene Ursachen haben.


Schuhe zu klein.
Schuhsohle zu hart (evt. Carbon), --> besser Einlagen mit Fussbett
Falsche Sitzposition (Satteleinstellung --> Muskel oder Nerv am Oberschenkel wird abgeklemmt (Druck))


PS: Ich fahre von Wiggle die dhb RC Carbon Rennradschuhe und kenne kein besseres Preis-Leistungs Verhaeltnis.
http://www.wiggle.co.uk/de/dhb-rc-carbon-rennradschuhe/

Fuer MTB koennten die Schuhe unten gut sein:
http://www.wiggle.co.uk/de/dhb-m20c-carbon-mountainbike-schuhe/

fitting12
22.06.2012, 08:53
Du fährst deine zigtausend € Räder mit ein Paar Billigschuhen? Vor allem du fährst so lange Distanzen damit? :eek:Kauf dir mal ein Paar vernünftige Schuhe mit richtig steifer Sohle, die dürften mehr als angebracht sein. ;) Dafür muß man auch keine 300€ ausgeben, 150 reichen locker. Falls du dann noch immer Probleme hast, laß dir Einlagen anfertigen.

Respekt, Respekt!!

Der thread opener fährt 600 Kilometer Strecken auf einem 5.000 € Renner und das in Schuhen die 89,90 € kosten.

Respekt, Respekt!!

Kjeld
22.06.2012, 14:12
Ist der Schuh evtl. ein wenig zu schmal? So ein Schuh sollte im Bereich der Schnürung fest sitzen, den Zehen aber genug Spielraum in alle Richtungen lassen.

Ich habe selbst sehr breite Füße, und richtig glücklich sind die nur in einem Paar Specialized-Rockhopper-Schuhe aus den 90er Jahren, die sind vor allem vorn schön breit. Diese: http://capitaldealsonline.com/store/images/1783/?370,370,2,2980095522

PAYE
22.06.2012, 14:21
Beim 600er Brevet oder wenn ich lange Radreisen über mehrer Tage unternehme, habe ich das Problem, das meine beiden großen Zehe anfangen richtig zu schmerzen.

...

Oder ist es eher ein medizinisches Problem und sollte mal zum Arzt gehen?


Es kann natürlich auch ein orthopädisches Thema sein.
Du könntest auf jeden Fall mal einen Orthopädentermin machen ("brauche ich Einlagen?") und abchecken, ob deine Füße irgendwelche irregulären Eigenheiten aufweisen. Ggf. verschreibt dir der Orthopäde dann geeignete Einlagen, die du dir beim orthopäd. Schuster speziell für deine Füße und deine Radschuhe anfertigen lässt mit gewisser finanzieller Eigenbeteiligung.

Alternativ eben auf Verdacht andere Schuhe ausprobieren...

Ich habe selbst leider "irreguläre" Füße, die Beschwerden verursachen (schon deutlichst vor 600 km! :D). Hier helfen Einlagen etwas, aber nicht vollständig.
Was ich allerdings selbst weiss: ein paar passende MTB-Radschuhe reichen als einziges Schuhpaar für einen mehrwöchigen Radurlaub! Ich nehme nix anderes mehr mit für mehrwöchige Touren.

crustymalte
22.06.2012, 14:54
Custom oder Semi-Custom Bont’s! Dann hast Du Ruhe…

sickgirl
23.06.2012, 00:04
Na ja. an den Schuhen gefällt mir die einigermaßen dezente Optik und das man auch relativ lange Wanderungen damit unternehmen kann. Der Schuh ist auch ausreichend groß, ich kann mit den Zehen wunderbar Klavier spielen. Sitzpoosition ist auch unterschiedlich, ich fahre die Schuhe an zwei Rädern.

Als erste Maßnahme werde ich jetzt mal die Pedale wechseln. Ich habe noch ein Paar Specialized, allerdings mit Look Quarz Pedalplatten.

Mountidiedreiundzwanzigste
23.06.2012, 00:35
Na ja. an den Schuhen gefällt mir die einigermaßen dezente Optik und das man auch relativ lange Wanderungen damit unternehmen kann. Der Schuh ist auch ausreichend groß, ich kann mit den Zehen wunderbar Klavier spielen. Sitzpoosition ist auch unterschiedlich, ich fahre die Schuhe an zwei Rädern.

Als erste Maßnahme werde ich jetzt mal die Pedale wechseln. Ich habe noch ein Paar Specialized, allerdings mit Look Quarz Pedalplatten.

Für solche Strecken brauchst du keine Wanderstiefel sondern Radschuhe. ;) D.h. knallharte Sohle und wenn möglich ne vernünftige Einlage => superpreiswerte Alternative Salamander Ledereinlagesohle:
http://www.salamander-professional.com/produkte/einlegesohlen/komfortsohlen/Produkt/comfort_plus-1/details/?tx_mvproducts_pi1%5Bcontroller%5D=Product&cHash=754b49f5a423b3ce72305a32277e14c8

OCLV
23.06.2012, 07:53
Für solche Strecken brauchst du keine Wanderstiefel sondern Radschuhe. ;)

Schon mal einen Brevet gefahren? Da geht man immer mal wieder ein Stückchen an den Kontrollpunkten.
Eine Bekannte fährt u.a. Paris-Brest-Paris (auf dem Liegerad). Ihren Erzählungen nach sind die Anforderungen etwas andere als wenn ein Rennradfahrer mal eben 100,150 oder 250 km fährt.

Patrice Clerc
23.06.2012, 08:03
Für solche Strecken brauchst du keine Wanderstiefel sondern Radschuhe. ;) D.h. knallharte SohleDas bezweifle ich. Eine super harte Sohle benötigt man primär für Sprint und ähnliches. Für die Langstrecke, wo nur selten mit hohen Intensitäten (präziser: grossen Kräften) gefahren wird, wird beinahe jeder Schuh hart genug sein. Bezüglich Fussproblemen sind harte Schuhe sowieso kein Rezept, weil sie Fussbrennen und ähnliches fördern. Für den Fuss ist Bewegung natürlich; ein Radschuh, zumal ein super harter, widerspricht dem.

Klartext: gerade für sehr lange Strecken würde ich einen Schuh nehmen, der auch neben dem Rad bequem ist und mit dem vernünftig gehen kann.

Goldfinger10
23.06.2012, 08:40
Das bezweifle ich. Eine super harte Sohle benötigt man primär für Sprint und ähnliches. Für die Langstrecke, wo nur selten mit hohen Intensitäten (präziser: grossen Kräften) gefahren wird, wird beinahe jeder Schuh hart genug sein. Bezüglich Fussproblemen sind harte Schuhe sowieso kein Rezept, weil sie Fussbrennen und ähnliches fördern. Für den Fuss ist Bewegung natürlich; ein Radschuh, zumal ein super harter, widerspricht dem.

Klartext: gerade für sehr lange Strecken würde ich einen Schuh nehmen, der auch neben dem Rad bequem ist und mit dem vernünftig gehen kann.

Das ist richtig für Rennrad-Pedale, die TE will aber mit einem MTB-System fahren.
Jetzt kenne ich die Quartz nicht, aber SPD + weicher Schuh ist nach 100 km nicht mehr ganz lustig. Time Attac z.B. ist andererseits wieder kein Problem. Steife Sohle ist ein heißer Lösungstip.

Patrice Clerc
23.06.2012, 08:42
Das ist richtig für Rennrad-Pedale, die TE will aber mit einem MTB-System fahren.
Jetzt kenne ich die Quartz nicht, aber SPD + weicher Schuh ist nach 100 km nicht mehr ganz lustig. Time Attac z.B. ist andererseits wieder kein Problem. Steife Sohle ist ein heißer Lösungstip.

Die Sohle muss tatsächlich im Bereich des Ballens (über dem Pedal) so hart sein, dass man das Pedal nicht spürt. Ich bin stillschweigend davon ausgegangen, dass heutzutage beinahe alle Pedale diese Anforderung recht gut erfüllen.

Meine obige Aussage möge man bitte entsprechend verstehen.

i-flow
23.06.2012, 08:44
(...) Klartext: gerade für sehr lange Strecken würde ich einen Schuh nehmen, der auch neben dem Rad bequem ist und mit dem vernünftig gehen kann.
+1

Ich habe auf 600er oder mehr Brevets durchaus auch schon mal im Kriechgang durchaus fahrbare Berge hochgeschoben, (1) kaum Zeitverlust, (2) mal Abwechslung - Rad fahren kann man noch genug auf dieser Strecke.

LG ... Wolfi ;)

Tundgil
23.06.2012, 10:19
Es kann natürlich auch ein orthopädisches Thema sein.
Du könntest auf jeden Fall mal einen Orthopädentermin machen ("brauche ich Einlagen?") und abchecken, ob deine Füße irgendwelche irregulären Eigenheiten aufweisen. Ggf. verschreibt dir der Orthopäde dann geeignete Einlagen, die du dir beim orthopäd. Schuster speziell für deine Füße und deine Radschuhe anfertigen lässt mit gewisser finanzieller Eigenbeteiligung.

Paye hat schon alles gesagt: Es ist mit Sicherheit ein orthopädisches Problem. Ich behaupte mal, jeder Radsportler braucht orthopädische Einlagen. Es lohnt sich auf jeden Fall, einen Schuh-Orthopäde aufzusuchen. Also nicht irgendwelche Standard-Einlagen.

F4B1
23.06.2012, 15:21
Ich bin stillschweigend davon ausgegangen, dass heutzutage beinahe alle Pedale diese Anforderung recht gut erfüllen.
Halte ich für ein Gerücht. Gerade bei den Trekkingschuhen finden sich viele Schuhe, die mehr fürs laufen als fürs Radfahren gemacht sind. Hatte selbst mal so ein paar aus Bocholt. Nach 150km bzw. 6-7 Stunden schon unangenehm. Und ich sprinte da nicht wirklich sondern fahr eher rund.
Hab mir jetzt ein neues Paar gegönnt, Shimano mit glasfaser verstärkter Sohle, nachdem ich merkte, dass mir Carbon an der Stelle doch eine Nummer zu hart ist. Großer Test am Rennrad steht noch aus, 3-4 Stunden MTB sind aber kein Problem nachdem sich Schuhe und Füße etwas abgepasst haben (das Problem hab ich aber mangels Auswahl in Größe 49/50, bei Shimano 51, immer).

fitting12
24.06.2012, 11:53
Schon mal einen Brevet gefahren? Da geht man immer mal wieder ein Stückchen an den Kontrollpunkten.
Eine Bekannte fährt u.a. Paris-Brest-Paris (auf dem Liegerad). Ihren Erzählungen nach sind die Anforderungen etwas andere als wenn ein Rennradfahrer mal eben 100,150 oder 250 km fährt.

Ich glaube der TO hat keine Ahnung.

Wie dem auch sei, zu Paris-Brest gibt es ein schönes Buch von Reinhard Schröder. Sehr lesenswert. http://www.amazon.de/Paris-Kilometer-pers%C3%B6nliche-Erinnerung-au%C3%9Fergew%C3%B6hnliches/dp/3898115445 Seine etwaige Fussmarschleistung wird da nicht erwähnt.

i-flow
24.06.2012, 13:06
Ich glaube der TO hat keine Ahnung.
So wirds wohl sein ... :rolleyes:

Wie dem auch sei, zu Paris-Brest gibt es ein schönes Buch von Reinhard Schröder. Sehr lesenswert. http://www.amazon.de/Paris-Kilometer-pers%C3%B6nliche-Erinnerung-au%C3%9Fergew%C3%B6hnliches/dp/3898115445 Seine etwaige Fussmarschleistung wird da nicht erwähnt.
Ja, richtig, er schreibt mehr vom Durchfall durch aetzendes Gelfutter :D ...
Er musste immer mal 'in die Buesche' ... Letzteres vermutlich dann aber doch zu Fuss :icon_mrgr :prplbiggr

sickgirl
29.05.2013, 21:44
Wollte mal ein kurzes Feedback zu meinen Fußproblemen geben: ich war beim Orthopäden und trage jetzt seit September Einlagen.

Am Wochenende bin ich 650 km von Stuttgart nach Bocholt mit meinen 80 Euro Shimanotretern gefahren und war an den Füßen absolut schmerzfrei. Kein Vergleich zu der Pein von früher.

War ja beim Rose und habe auch ein paar Schuhe anprobiert. Am besten haben die billigen 80 Euro Shimanoschuhe gepasst, die ich auch wieder bestellen werden. Mit meinen mehr als doppelt so teureren Specilazed bin ich noch nie so lange Strecken gefahren, wenigstens kann man mit den Shimanos auch mal unfallfrei in einen Supermarkt.

Hirschturbo
29.05.2013, 22:23
Kauf eine nr. größer. Oder eine halbe nr. größer

Mein Erfahrung: Shimano 42 als Basis
Sidi 42 ist eine halbe nr. kleiner
Scott 42 ist eine halbe nr. größer

War auch meine Erfahrung mit meinen alten Adidas 41 1/3 Schuhen (einen Hauch schmäler/kleiner als Shimano 42).
Alles was nicht lange ging 0 Problem. Bei 180 km RR im Stück waren die letzten 10 km eine qual fast ohne Ende.

Jetzt habe ich Shimano 42 (die billigsten SPD Schuhe mit ratsche). Habe keine 180 km damit gemacht, aber neulich 3 Tage 250 km mit Fully und die Schuhe von früh bis spät an gehabt. War kein Problem (für mich).

Reisender
29.05.2013, 22:35
Schuhgröße an sich ist nicht alles, es gibt auch teils verschiedene Weiten. Wenn man einen zu schmalen fährt, wird es unweigerlich zu schmerzen führen, da die Gelenke aneinander gedrückt werden.
Ein zu weiter Schuh wird ebenfalls bald unangenehm, da der Fuß an fängt im Fuß zu arbeiten und schließlich Blasen wirft.

powergel
30.05.2013, 01:22
Er hat ja jetzt eine Lösung für sein Fussproblem. :Applaus: Mal kurz über 600km zum Radschuhe kaufen - RESPEKT!

Wenn es doch mal ein RR-Pedal sein soll mit dem man auch mal im Notfall ordentlich gehn kann, kann ich Time RXS nur empfehlen. Mit denen war ich schon in den Dolomiten (unfreiwillig) wandern. Die Cleats sind wie Steigeisen. Kein Rutschen oder so, trotz Schotter und Gefälle von über 20%. :D

bata express
30.05.2013, 08:58
Wollte mal ein kurzes Feedback zu meinen Fußproblemen geben: ich war beim Orthopäden und trage jetzt seit September Einlagen.

Am Wochenende bin ich 650 km von Stuttgart nach Bocholt mit meinen 80 Euro Shimanotretern gefahren und war an den Füßen absolut schmerzfrei. Kein Vergleich zu der Pein von früher.

War ja beim Rose und habe auch ein paar Schuhe anprobiert. Am besten haben die billigen 80 Euro Shimanoschuhe gepasst, die ich auch wieder bestellen werden. Mit meinen mehr als doppelt so teureren Specilazed bin ich noch nie so lange Strecken gefahren, wenigstens kann man mit den Shimanos auch mal unfallfrei in einen Supermarkt.

Darf ich mal rein aus Interesse fragen, wie solche Distanzen überhaupt gefahren werden? Bislang liegt meine Grenze bei etwas über 200km, wobei ich noch auf Geschwindigkeit und kurze Pausen achte. Fährt man die 650km an einem Stück (mit kurzen Pausen)? Oder legt man wenigstens eine längere mehrstündige Pause ein? Legt man überhaupt Wert auf die erzielte Durchschnittgeschwindigkeit? Wo liegt diese bzw. wie lange ist man unterwegs? Worin liegt die Motivation bei solchen Langstrecken? Das Gefühl mit eigener Muskelkraft so lange Distanzen zu bewältigen, die körperliche Grenzerfahrung in Verbindung mit dem Naturerleben? Leider kenne ich keinen Langstreckler, mit dem ich mich darüber unterhalten könnte.

PAYE
30.05.2013, 09:22
Er hat ja jetzt eine Lösung für sein Fussproblem. :Applaus: Mal kurz über 600km zum Radschuhe kaufen - RESPEKT!

...

Nix er! :D
Sie ist langstreckenerfahren, geht ja aus ihren entsprechenden Postings klar hervor.

Ziggi Piff Paff
30.05.2013, 09:42
und mich würde interessieren ob die 80 Euro Schuhe eine sehr feste oder eher weiche Sohle haben.

sickgirl
30.05.2013, 09:52
Kommt drauf an, ob ich alleine oder bei Brevets in der Gruppe fahre.

Jetzt alleine habe ich schon mehrere Pausen gemacht. Dreimal habe ich mich jeweils für eine Stunde auf eine Parkbank gelegt ( ich habe dafür einen sehr leichten Schlafsack dabei)

Essenspausen, ich esse gerne etwas richtiges, Riegel habe ich nur für den Notfall dabei. Da kann auch mal ein Stopp bei McDonalds oder süsse Stückle vom Bäcker. Jetzt am Sonntag bin ich für eine Stunde in ein Gasthaus.

In der Gruppe hält man halt nur an den Kontrollstellen, meist eine Tankstelle oder ein Supermarkt. McDonalds wird auch gerne genommen, da die ja oft 24h offen haben. Da muß man auf jedenfall was essen.

Finde zum einen es toll so weite Strecken zurücklegen, wenn ich mir das vom Wochenende auf einer Deutschlandkarte anschaue, sieht man richtig was. Deswegen würde ich auch nie bei so einem 24h Event mitmachen. Die Vorstellung den ganzen Tag nur im Kreis zu fahren langweilt mich extrem.

Die Nachtfahrten haben auch ihren ganz speziellen Reiz, wenn man ab Mitternacht praktisch die Straßen ganz für sich alleine hat. Dazu den Tunnelblick voll fokussiert auf das Licht, das hat etwas sehr meditatives.

Das Abenteuer neue und unbekannte Strecken zu fahren. Ganz andere Landschaften erfahren wie vor der Haustür.
Ich freue mich jetzt schon auf den Trip nach Ungarn zu meiner Mutter im Juli. Das sind 1100 km, da nehme ich noch ein kleines Zelt mit, da muß ich mindestens einmal eine längere Schlafpause einlegen.

sickgirl
30.05.2013, 09:54
Die Shimanos habe eine festere Sohle, die Mavic die ich auch probierte waren mir zu weich.

Ziggi Piff Paff
30.05.2013, 10:02
Was für ein Schlafsack ist das und was für ein Zelt?

Ich würde gerne mal so eine Wochentour machen mit Zelt und so.

Danke für die Antwort.

viele Grüße
Wolfgang

sickgirl
30.05.2013, 10:28
Schlafsack habe ich den Cumulus http://www.schlafsacke-cumulus.de/LiteLine-200,schlafsacke,78.html

Das tolle ist, das die den Schlafsack für wenig Aufpreis auf Maß machen, ich bin sehr klein und habe ihn mir passend für mich bestellt. Hat ca 5 Wochen gedauert

Zelt habe ich ein Terra Nova Laser, das wiegt nachgewogen 1300 Gramm. Das habe ich mir allerdings gebraucht gekauft.

Ziggi Piff Paff
30.05.2013, 10:39
ok danke! nur noch eine letzte Frage.

Wie befestigst du die Sachen auf deinem Rad.

Ein Bild würde mir reichen.

Viele Grüße
Wolfgang

sickgirl
30.05.2013, 10:58
Tubus Fly und Ortlieb Frontroller
374413

Ziggi Piff Paff
30.05.2013, 12:09
danke dir. :)


Jetzt hast du auch Ruhe vor mir.

powergel
30.05.2013, 12:23
Nix er! :D
Sie ist langstreckenerfahren, geht ja aus ihren entsprechenden Postings klar hervor.

:deegrol::kneel:

rumplex
30.05.2013, 12:45
Tubus Fly und Ortlieb Frontroller
374413

Keine Tommas mehr?

G.Fahr
30.05.2013, 12:58
und mich würde interessieren ob die 80 Euro Schuhe eine sehr feste oder eher weiche Sohle haben.

http://www.ebay.de/itm/Shimano-Mountain-Bike-Schuh-SH-M086L-7410000022-/140982018413?var=#vi-content

Die haben z.B. eine hinsichtlich der Kraftübertragung hinreichend steife Sohle. Die Profilierung selbiger ist dagegen sehr lauffreundlich eher gummiartig elastisch (nicht labberig weich). (Lange) Gehpassagen darin unterscheiden sich praktisch nicht von normalen Straßenschuhen; das "Klack Klack" der Sohle entfällt, nur durch die SPD-Cleats knirscht es ab und an, wenn man z.B. unvermeidbar auf kleine Steinchen tritt. Ein sehr bequemer und gleichzeitig in Grenzen "sportlicher" Schuh und kein Touringtreter, der aber dennoch für o.g. Anwendungen sehr gut geeignet ist. Der von sickgirl genannte dürfte diesem Modell sehr nahe kommen bzw. wird es sich vermutlich um das Nachfolgemodell handeln; abgesehen davon sind die Shimanos in dem Preisbereich bis auf die Verschlusssysteme gleich bzw. praktisch identisch aufgebaut.

Angstbremser
30.05.2013, 14:56
Darf ich mal rein aus Interesse fragen, wie solche Distanzen überhaupt gefahren werden? Bislang liegt meine Grenze bei etwas über 200km, wobei ich noch auf Geschwindigkeit und kurze Pausen achte. Fährt man die 650km an einem Stück (mit kurzen Pausen)? Oder legt man wenigstens eine längere mehrstündige Pause ein? Legt man überhaupt Wert auf die erzielte Durchschnittgeschwindigkeit? Wo liegt diese bzw. wie lange ist man unterwegs? Worin liegt die Motivation bei solchen Langstrecken? Das Gefühl mit eigener Muskelkraft so lange Distanzen zu bewältigen, die körperliche Grenzerfahrung in Verbindung mit dem Naturerleben? Leider kenne ich keinen Langstreckler, mit dem ich mich darüber unterhalten könnte.

Das variiert stark von Fahrer zu Fahrer. Bei P-B-P gibt es ein Zeitlimit von 90h und einige fallen da noch hinten raus. Die schnellsten dagegen fahren in 44h. Und so unterschiedlich wie die Zeiten sind auch die Motivationen.