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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Brauche Beratung



sabs
27.02.2013, 22:29
Hallo allerseits, ich bin neu hier und neu Rennradbegeistert.
Ich suche eigentlich ein passendes Rad für mich und wollte mal ein paar Tipps von euch hierzu erfragen.
Ich bin weibl. 175cm groß und würde zunächst mal Richtung Touren bzw- RTFs gehen wollen. Ich suche ein eher komfortables Rad. Und bin nicht sicher, ob ich nach einem Frauen-Rad Ausschau halten sollte oder ein normales Herrenrad nehmen sollte? Gefahren bin ich vor Jahren mal ein Cube Agree und kam damit gar nicht zurecht. Das Rad sollte keinesfalls teurer als 2000 Euro sein! Ich möchte ungern ein Rad aus dem Versandhandel nehmen, weil ich es sehr gerne erstmal fahren möchte bevor ich die Scheine hinlege. Habt ihr Tipps für mich? Danke schon mal.

fitzefatze
27.02.2013, 22:46
Der aktuellen Tour liegt ein Sonderheft bei, in dem es genau um dein Thema geht. Schon gesehen? Oder fragst du gerade deshalb?

sabs
27.02.2013, 22:49
Ja hab ich gleich gekauft und gelesen. Aber geholfen hat es mir nicht, sondern jetzt steh ich mit den "???" da...

flattermann
27.02.2013, 22:53
Hallo,

bei 175 cm Körpergröße findet sich bestimmt ein Rad mit den passenden Abmessungen.
Für den Komfort und die Effizienz ist in erster Linie die individuell passende Sitzposition maßgebend. Dazu gibt es Literatur (z.B. Juliane Neuß: Richtig sitzen - locker Rad fahren) oder man sucht jemanden auf, der kompetent beraten kann.

Probesitzen und Probefahren sind ein MUSS.

Viele Grüße
Ulrich

fitzefatze
27.02.2013, 22:59
Dann hilft probefahren oder wenigstens -sitzen wohl wirklich am meisten.
Aus welcher Gegend kommst du? Vielleicht kann dir dann jemand einen Tipp für einen guten Laden geben.

fitzefatze
27.02.2013, 23:11
Guter erster Anhaltspunkt zum Thema Rahmengröße / Sitzposition:
http://www.competitivecyclist.com/za/CCY?PAGE=FIT_CALCULATOR_INTRO

Hat mein Gefühl, dass mein erstes (gebrauchtes) Rad deutlich zu klein und vor allem zu kurz war, bestätigt.

Achja, gebrauchtes Rad ist vielleicht gar nicht so dumm für den Anfang. Falls die Begeisterung schnell wieder verfliegt, hält sich der finanzielle Schaden im Rahmen.

schlauchtreifen
28.02.2013, 08:11
wie ist Deine Schrittlänge?

Rysva
28.02.2013, 08:17
Hallo allerseits, ich bin neu hier und neu Rennradbegeistert.
Ich suche eigentlich ein passendes Rad für mich und wollte mal ein paar Tipps von euch hierzu erfragen.
Ich bin weibl. 175cm groß und würde zunächst mal Richtung Touren bzw- RTFs gehen wollen. Ich suche ein eher komfortables Rad. Und bin nicht sicher, ob ich nach einem Frauen-Rad Ausschau halten sollte oder ein normales Herrenrad nehmen sollte? Gefahren bin ich vor Jahren mal ein Cube Agree und kam damit gar nicht zurecht. Das Rad sollte keinesfalls teurer als 2000 Euro sein! Ich möchte ungern ein Rad aus dem Versandhandel nehmen, weil ich es sehr gerne erstmal fahren möchte bevor ich die Scheine hinlege. Habt ihr Tipps für mich? Danke schon mal.

herzlich willkommen im tour-forum! :)

ich kann nur empfehlen zu einem profi zu gehen und eine sitzpositionsvermessung machen zu lassen. von diesen ganzen formeln halte ich nix: jeder körper und die entsprechende biometrie ist einzigartig, da kann man keine allgemeingültige formel anwenden!

i-flow
28.02.2013, 08:33
Dann hilft probefahren oder wenigstens -sitzen wohl wirklich am meisten.
Aus welcher Gegend kommst du? Vielleicht kann dir dann jemand einen Tipp für einen guten Laden geben.
Darauf laeuft es hinaus.
Wenn Du so sehr am Anfang stehst, kann man das Thema aus dem Internet heraus vermutlich nicht loesen.

LG ... Wolfi ;)

DNF
28.02.2013, 08:39
wie ist Deine Schrittlänge?

Du bist aber direkt.:D

Beast
28.02.2013, 08:48
Du bist aber direkt.:D

:rolleyes:

Rysva
28.02.2013, 09:24
Du bist aber direkt.:D

zwei jecke, een jedanke! :biggrin:

sabs
28.02.2013, 09:38
Schon mal vielen Dank für die Antworten!
Wie läuft denn so eine "Vermessung" ab? Hab das noch nicht so verstanden...
Geh ich in ein Laden, der auch Räder verkauft und der vermisst mich. Sagt, zu dir passt dieses Rad aus meinen Sortiment, kauf das. Und wenn ich das Rad jetzt blöd (zu teuer, hässlich - ich weiß ist wahrscheinlich ein Frauenfaktor) oder eben sonst wie nicht gut finde, was mach ich denn dann?
Oder lass ich mich "irgendwo" vermessen und geh mit den Daten zu einem Händler, der in meinen Augen super Räder hat und sag ihm er soll eins finden das zu mir passt.

Was ich in der Vergangenheit oft festgestellt hab, ist nämlich, das die meisten Händler dir ein Rad verkaufen wollen, was auch im Laden steht und ungern ein was sie bestellen müssten. Oder sie bestellen es und dann musst du kaufen. Ich will aber eben ein super passendes Rad und nicht eins was einer im Laden stehen hat..

Wie gesagt auf Grund von einem nicht passenden Rad hab ich das ganze schon mal aufgegeben - hatte wohl auch eine schäbige Beratung damals. Das sollte jetzt besser werden.

Wohne südl. von Hamburg. Falls jemand einen guten Händler/Vermesser kennt..

Danke :-)

Laurant
28.02.2013, 10:01
Ahh, der Wohnort macht es schon einfacher.


Habe eine Kollegin und einen Kollegen auf folgendem Weg zum richtigen Rennrad gebracht und sie ist happy.

Also, bei einem GUTEN Vermesser muss mann Zeit mitbringen.
Es wird ein haufen Fragen gestellt, die Beweglichkeit geprüft. Ein paar Dinge wie Lenkerbreite ergeben sich aus den Körpermassen. Dann wird man auf eine Vermessungsgerät gesetzt an dem Einstellungen vorgenommen, bis die wesentlichen Bewegungen optimal laufen. Incl. Videoaufnahmen von der Seite und von vorn (Kniewinkel, etc. Dito Platten eingestellt.

Kauft man das rad beim Vermesser ist diese Dienstleistung oft mit drin. Ansonsten zahlt man sie und geht mit seinen Massen los.

Gerade bei Einsteigern ist das passende Mass wichtiger als die Ausstattung. Bei Mädels gehört natürlich die Farbe mit dazu.

Meine Empfehlung ist Veloskop in Elmshorn.
da gibt es im Zweifel sogar den nagellack zum Lenkerband.
Alternativ Trionik in Hamburg

flattermann
28.02.2013, 10:42
Wohne südl. von Hamburg. Falls jemand einen guten Händler/Vermesser kennt..

Danke :-)

Hallo Sabs,

dann kannst Du es auch mal bei Juliane Neuß (http://www.junik-hpv.de/html/kontakt.htm) probieren. Sie ist in der Nähe von Hamburg. Hat sich sehr viel mit Ergonomie beschäftigt, macht Schulungen zu dem Thema und hat ein Buch geschrieben.
Als Frau wird sie naturgemäß gut auf weibliche Besonderheiten eingehen können.

Viele Grüße
Ulrich

flattermann
28.02.2013, 10:46
Gerade bei Einsteigern ist das passende Mass wichtiger als die Ausstattung.
Naja - passender Sattel und Lenker sind schon sehr wichtig, wenn man mal mehr als zwei Meter fahren will.


Bei Mädels gehört natürlich die Farbe mit dazu.
....da gibt es im Zweifel sogar den nagellack zum Lenkerband.


:confused:

Ulrich

Hirschturbo
28.02.2013, 10:55
Alternative: buche eine Woche Radurlaub auf Mallorca. Easy-Tours ist günstig. Anfang Mai ist für Anfänger sehr gut, weil günstig und sonnig. Gibt aber auch andere.

Dort wirst du nicht vermessen, sondern die bereiten dir ein Rad anhand deiner Körpergröße und Radfahrerfahrung vor. Wenn du am ersten Tag merkst dass das gar nicht geht kannst du was sagen und die justieren nach oder geben dir etwas sportlicheres oder etwas komfortableres.

So lernst du den Umgang mit dem RR und die unterstützen dich und in der Gruppe gehts einfacher.

Nach dieser einen Woche weisst du (wusste ich) deutlich mehr und kannst besser auswählen. Du musst das Personal dort nicht speziell fragen, am Schluss weisst du deutlich mehr als am Anfang.

Dann kannst du z. B. bei einem Versender bestellen, der das Rad für dich nach deinen Vorgaben zusammenbaut. Z. B. Cicli B Kassel, 1075 Euro ohne Pedale. Da gehts dann nicht mehr nur um die Rahmengröße, sondern der passt Kurbelarmlänge, Lenkerbreite, Vorbaulänge, Überhöhung und Antrieb auf deine Wünsche an.

Sattel ist am anfang schwierig. Deshalb empfehle ich gepolsterte Radbekleidung, am besten zwei unterschiedliche Marken, z. B. Shimano und Mavic - sind im Versandhandel sehr günstig. Und dann ausprobieren. Eventuell auch sog. Gesäßcreme probieren.

HeinerCF
28.02.2013, 11:11
Hallo Sabs,

dann kannst Du es auch mal bei Juliane Neuß (http://www.junik-hpv.de/html/kontakt.htm) probieren. Sie ist in der Nähe von Hamburg. Hat sich sehr viel mit Ergonomie beschäftigt, macht Schulungen zu dem Thema und hat ein Buch geschrieben.
Als Frau wird sie naturgemäß gut auf weibliche Besonderheiten eingehen können.

Viele Grüße
Ulrich

Bei ihr kommen da aber schon teils sehr "eigenwillige" Sitzpositionen zu Stande. Auch wenn sie davon überzeugt ist, dass sie die "einzige Wahrheit" gefunden hat: Warum weichen ihre Positionen dann von praktisch allem ab, was gängige Lehrmeinung und seit Jahrzehnten bewährt ist? (Bezogen auf Rennrad).

flattermann
28.02.2013, 11:23
Warum weichen ihre Positionen dann von praktisch allem ab, was gängige Lehrmeinung
ach da gibt es Lehrmeinungen?! und welche sind das?

und seit Jahrzehnten bewährt ist? (Bezogen auf Rennrad).
seit Jahrzehnten bewährt, bedeutet nicht seit Jahrzehnten richtig, sondern seit Jahrzehnten kopiert. Gerade im Rennradbereich werden Sitzpositionen der Profis übernommen obwohl kein Profi auf dem Sattel sitzt. Das Forum hier ist voll von solchen Threads.
Eine Rennrad-Einsteigerin wird / muss anders auf dem Rad sitzen, als ein Radrennfahrer der schon über 20 Jahre auf dem Sattel sitzt. Für einige brechen dann aber gleich die heiligen Hallen des Radsports ein.

Viele Grüße
Ulrich

HeinerCF
28.02.2013, 11:33
Ok, wenn Sattel 3cm hoch und Sattelspitze nach vorne kippen für Rennrad richtig ist. Und Juliane Expertin für Radsport. Landesverbandtrainer, Sporthochschule etc. - alle keine Ahnung.
Diskussion erübrigt sich.

Rysva
28.02.2013, 11:45
ich teile deine einschätzung, dass die meisten händler dir vordergründig ein rad verkaufen wollen und von biometrie nicht viel verstehen. und selbst wenn sie selbst auch begeisterte radfahrer sein sollten werden doch fast immer nur die eigenen erfahrungen auf dich übertragen, was dir auch nicht in jedem falle weiterhilft.

in hamburger umgebung kann ich dir christoph doormann in rendsburg bei motion center holger otto empfehlen, evtl. haben die auch ne zweigstelle in hamburg: http://www.motion-center.de

Laurant
28.02.2013, 11:50
Also Ergonomen gibt es mehrer.

Ich selbst fahre seit über 20 jahren Rennrad. Nach einem Fitting bei Veloskop (welches später bei Trionik bei einer Anpassung für Sohlen bestätigt wurde) sitze ich wesentlich besser mit weniger Problemen auf dem Rad. Kann länger fahren etc.

Von Profis etwas "abgucken" würde ich nicht machen. Die sind oft beweglicher als unsereins. Und die dies es machen (140er Vorbau mit 16 cm Überhöhung) vergeuden oftmals mehr Watt als so manche ander Tuningmaßnahme bringen kann.

Händler, die nur ne vermessung wie vor 20 Jahren machen oder dich nur übers Oberrohr stellen, kenne ich auch zu genüge...

flattermann
28.02.2013, 11:55
Ok, wenn Sattel 3cm hoch und Sattelspitze nach vorne kippen für Rennrad richtig ist. Und Juliane Expertin für Radsport. Landesverbandtrainer, Sporthochschule etc. - alle keine Ahnung.
Diskussion erübrigt sich.

Deine Beschreibung bringt leider keinen Inhalt rüber. 3cm Sattelüberhöhung kann für einen bestimmten Fahrer / eine bestimmte Fahrerin richtig sein - auch eine abgesenkte Sattelnase.
Bist Du Experte für Radsport, Landesverbandtrainer, Sporthochschule? (ehrlich gemeinte Frage)
Kümmern sich oben genannte vorrangig um Leistungssport oder um Breitensport / Rennradneulinge?

Grüße
Ulrich

HeinerCF
28.02.2013, 12:12
Deine Beschreibung bringt leider keinen Inhalt rüber. 3cm Sattelüberhöhung kann für einen bestimmten Fahrer / eine bestimmte Fahrerin richtig sein - auch eine abgesenkte Sattelnase.
Bist Du Experte für Radsport, Landesverbandtrainer, Sporthochschule? (ehrlich gemeinte Frage)
Kümmern sich oben genannte vorrangig um Leistungssport oder um Breitensport / Rennradneulinge?

Grüße
Ulrich

Nein, bin ich nicht. Würde ich mir auch niemals anmaßen. Zumindest "ansatzweise" beschäftigt habe ich mich mit der Materie. Sowohl in jahrelangem Radsport (+Triathlon) als auch im täglichen Job.

Und genau deshalb ist mir ihre Meinung bezüglich Rennradsport suspekt: Sie vertritt eine Auffassung, sie die sonst praktisch niemand teilt. Was macht sie zur Expertin?
Und wenn ich dann sehe, was nach ihren Sitzpositionseinstellungen herauskommt: Letztlich genau die Probleme, die ich vorher prognostiziert hatte (Bespiele von Vereinskameraden, typische Breitensportler). Juliane auf jeden Fall hat, das ist eine sehr überzeugende Art - noch nicht einmal ansatzweise ist einer auf die Idee gekommen, dass die neu erworbenen Probleme durch die neu eingestellte Position kommen könnten.

Thema Einsteiger, Breitensportler: Meiner Meinung nach unterscheidet sich deren Sitzposition nicht grundlegend von der eines langjährigen Radsportlers oder Rennfahrers. Klar, die unter Umständen mangelnde Flexibilität und (noch) nicht angepasste Muskuklatur muss beachtet werden. Ansonsten ist ein Rennrad ein Rennrad. Möchte man eine Trekkingrad-Position, dann sollte man die Fahrrad-Wahl überdenken.

Patrice Clerc
28.02.2013, 12:31
Das Thema Sitzposition ist für Nicht-Rennfahrer (*) noch nicht mal ansatzweise gegessen. Und da die meisten Leute bei rennmässig eingestellten Sitzpositionen angeblich nicht längere Zeit Unterlenker (oder die gleich anspruchsvolle tiefe Bremsgriffposition) fahren können, dürfte sich der Unterschied Rennfahrer zu Hobette ohne Rennsportvergangenheit in vielen Fällen deutlich bemerkbar sein. Obwohl ich selber nicht dazu gehöre, finde ich es überhaupt nicht falsch, wenn Hobbyfahrer ihren Lenker z. B. höher stellen (wenn das bspw. ergonomisch begründet ist). Das hier verbreitete "aufsteigende Vorbauten oder [viele] Spacer gehen gar nicht" teile ich nicht.

Ob diese Frau nun eine gute Fitterin ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Irgendwelche Trainer sind aber nicht zwingend kompetent, wenn es darum geht.

(*) Oder andere Fahrer, die dank Trainingsumfang und Körperbau Rennfahrer-ähnliche Positionen fahren können.

flattermann
28.02.2013, 15:26
Sie vertritt eine Auffassung, sie die sonst praktisch niemand teilt. ...

Und wenn ich dann sehe, was nach ihren Sitzpositionseinstellungen herauskommt: Letztlich genau die Probleme, die ich vorher prognostiziert hatte (Bespiele von Vereinskameraden, typische Breitensportler). Juliane auf jeden Fall hat, das ist eine sehr überzeugende Art - noch nicht einmal ansatzweise ist einer auf die Idee gekommen, dass die neu erworbenen Probleme durch die neu eingestellte Position kommen könnten.


Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, weder vertritt sie in Ihrem Buch Auffassungen, die niemand teilt, oder abwegig wären, noch kann ich Deine Aussage an Hand von einem Sitzpositionsvorschlag nachvollziehen, den sie gemacht hat.


Thema Einsteiger, Breitensportler: Meiner Meinung nach unterscheidet sich deren Sitzposition nicht grundlegend von der eines langjährigen Radsportlers oder Rennfahrers. Klar, die unter Umständen mangelnde Flexibilität und (noch) nicht angepasste Muskuklatur muss beachtet werden. Ansonsten ist ein Rennrad ein Rennrad. Möchte man eine Trekkingrad-Position, dann sollte man die Fahrrad-Wahl überdenken.

Da sind wir eindeutig unterschiedlicher Meinung. :)

Grüße Ulrich

DNF
28.02.2013, 15:30
Aber ich bin deiner Meinung. Ein Profi sitzt auch anders als die meisten RTF-Fahrer.

Laurant
28.02.2013, 16:59
Na, da freut sich die neue Forumsteilnehmerin. Nach konstruktivem Start entgleitet auch dieser Thread in Grundsatzdiskussionen....

DNF
28.02.2013, 17:08
Na, da freut sich die neue Forumsteilnehmerin. Nach konstruktivem Start entgleitet auch dieser Thread in Grundsatzdiskussionen....


... und versteht nur Bahnhof.
Dann geht sie doch zu BOC.

Kjeld
28.02.2013, 18:44
B.O.C. würde ich lassen. Da besteht keine Chance auf eine gute Beratung.

Von Hacht k a n n ganz o. k. sein, wenn man einen der erfahrenen Verkäufer erwischt. Ich würde da vorher einen Termin machen, und auf keinen Fall schon nach dem ersten Beratungsgespräch kaufen.

Gut beraten wird man auch bei Cohrt in Wellingsbüttel, allerdings haben die den Schwerpunkt im Bereich "Reiserad".

Dann gibt es da noch diesen Laden in der Kuhmühle. Hm. Nu ja. Wenn man das Gelaber erträgt und Behauptungen betreffend außeritalienische Hersteller von Fahrradkomonenten ignoriert, dann klappt es vielleicht.

tonio
28.02.2013, 19:19
Fassen wir zusammen: es ist unmöglich ein passendes RR zu kaufen. Traurig aber wohl unumstößlicher Fakt.

Wasi
28.02.2013, 22:06
@sabs: Geh zu Heiner von Cyclefix. Mehr Kompetenz für Radsporttechnik wirst Du in Hamburg nicht finden und soviel ich weiß, hat er auch 2 Marken im Angebot, die Räder mit Frauengeos anbieten. Mach am besten einen Termin mit ihm aus. Da Heiner alle Ansätze der Vermesser auch in ihren Unterschieden kennt, wird er für Dich - ganz umsonst - bestimmt die beste Position finden.

@Flattermann: Heiner ist nicht jemand, der sich in Foren gerne kritisch über "Wettbewerber" äussert. Wenn er das dann doch tut, dann muss da schon einiges vorgefallen sein und da Heiner in der HH Szene gut verwurzelt ist, kannst du davon ausgehen, dass er seine Erfahrungen hier wohl bereits gesammelt hat.

flattermann
28.02.2013, 22:47
@Flattermann: Heiner ist nicht jemand, der sich in Foren gerne kritisch über "Wettbewerber" äussert. Wenn er das dann doch tut, dann muss da schon einiges vorgefallen sein und da Heiner in der HH Szene gut verwurzelt ist, kannst du davon ausgehen, dass er seine Erfahrungen hier wohl bereits gesammelt hat.

Ach sooo - sorry, ich bin halt zu weit von HH weg - aber ich werde es mir hinter die großen Flatterohren schreiben. :D

@sabs: Lass Dich persönlich beraten aber wohl nicht hier.

Grüße
Ulrich

fitzefatze
28.02.2013, 22:52
Schon mal vielen Dank für die Antworten!
Wie läuft denn so eine "Vermessung" ab? Hab das noch nicht so verstanden...

In dem Link zu CompetitiveCyclist, den ich dir in einer der ersten Antworten geschickt hatte, wird mit Videoanleitung erklärt, welche Maße du wie nehmen musst. Die trägst du in das Formular ein und er berechnet dir dann die Rahmenmaße für 3 verschiedene Sitzpositionen. Damit hast du schonmal einen Anhaltspunkt, wenn du z.B. im Internet nach Rädern suchst. Achte vor allem auf Rahmenhöhe (=Sitzrohrlänge) und Oberrohrlänge, das sind die wichtigsten Anhaltspunkte.

Dazu kommt dein Gefühl aus dem gescheiterten ersten Versuch. Was stört dich an deinem ersten Rad? Zu lang, zu kurz, zu viel Überhöhung? -> Beim neuen entsprechend darauf achten.



Geh ich in ein Laden, der auch Räder verkauft und der vermisst mich. Sagt, zu dir passt dieses Rad aus meinen Sortiment, kauf das. Und wenn ich das Rad jetzt blöd (zu teuer, hässlich - ich weiß ist wahrscheinlich ein Frauenfaktor) oder eben sonst wie nicht gut finde, was mach ich denn dann?

Wieder gehen! Falls das so ganz direkt schwerfällt, vielleicht freundlich sagen "ich muss nochmal eine Nacht drüber schlafen" - und dann nie wiederkommen.



Oder lass ich mich "irgendwo" vermessen und geh mit den Daten zu einem Händler, der in meinen Augen super Räder hat und sag ihm er soll eins finden das zu mir passt.

Was ich in der Vergangenheit oft festgestellt hab, ist nämlich, das die meisten Händler dir ein Rad verkaufen wollen, was auch im Laden steht und ungern ein was sie bestellen müssten. Oder sie bestellen es und dann musst du kaufen. Ich will aber eben ein super passendes Rad und nicht eins was einer im Laden stehen hat..

Wenn du eine ungefähre Vorstellung hast, z.B. wenn du sagst "das Cube XY oder das Specialized BlaBlubb sehen toll aus", dann kannst du dir einen Händler suchen, der die interessanten Marken im Angebot hat.
Falls du Daten von einer eigenen oder professionellen Vermessung hast, würde ich die dem Händler schon mal unter die Nase halten - wenn er eine eigene Meinung hat, wird er gut argumentieren können, warum er dir was anderes empfiehlt. Wenn er dir nur irgendwas verkaufen will, wird er eher Sprüche wie "die 5cm in der Länge machen in der Praxis keinen Unterschied, an die gedrängtere Sitzposition gewöhnt man sich nach 200km" von sich geben.