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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 1. Inspektion beim Händler sinnvoll zum Garantieerhalt?



Heidenei
14.05.2013, 22:16
Hi Kollegen,
ich habe ein Bianchi erworben, schon ein Weilchen her, bin aber erst jetzt damit wirklich zum Fahren gekommen dank dem permanenten Dauerregen hier. Beim Aufräumen meiner Unterlagen habe ich so eine Art "Beipackzettel" entdeckt, vom Händler selbst PC geschrieben. Darauf empfiehlt er sehr dringend für die Garantie des Rahmens bei eventuellem Rahmenbruch, nach 500km eine Inspektion beim Händler durchführen zu lassen. Der Sinn erschließt sich mir persönlich nicht. Es ist zwar so eine Art Check/Inspektionsheftchen beigefügt, wie bei fast allen Rädern.

Meine bisherigen 1. Inspektionsbesuche erwiesen sich als unschön bis unnötig. Teilweise war die Schaltung ins esgefach verstellt, dann wurde einfach garnichts gemacht und so weiter.

Hintergrund: Der Händler ist fast 3 Autostunden von mir entfernt, da ich zwischenzeitlich umgezogen bin und ehrlich gesagt....

Nun habe ich bereits nach den ersten Fahrten sowieso meinen Vorbau selbst neu eingestellt und bei der Gelegenheit auch gleich den Steuersatz gefettet, Schrauben sowieso schon häufiger mal nachgezogen, Lenker selbst eingestellt/justiert, Bremse sowieso und den LRS von einem ortsansässigen Händler für 10 Euro zentrieren lassen nach den ersten hundert KM.

Ich denke nicht, dass ein Händler bei der sog. 1. Inspektion wirklich noch mehr (vor allem was) machen würde, oder doch?

Brauche ich - bei eventuellem Garantiefalle, Rahmenbruch und Co - wirklich eine nachgwiesene 1. Inspektion nach 500km? Ich hoffe und gehe davon aus, dass dieser Fall nicht eintreten wird, aber natürlich ist man beim Neurad immer etwas vorsichtiger. Die Fahrerei würd ich mir gern ersparen.

rumplex
14.05.2013, 22:47
Wenn das eine Händlergewährleistung ist, könnte schon..... ruf ihn doch einfach mal an und klär das.

gulugulu
15.05.2013, 08:26
Ich wüsste hinsichtlich eines Rahmenbruches nicht, was das bringen soll, wenn der Händler mal die Schaltung nachstellt. Mehr wird er nicht machen und wenn Du dir den Rahmen anschaust, wird das gründlicher ausfallen, als wenn das der Händler macht, wenn er das überhaupt macht. Mir wäre das neu. Ich ehe eher davon aus, dass er das pro Forma gesagt hat. Ein Rad hat keinen Kilometerstand, im Zweifel machst du neue Reifen drauf und eine neue Kette, dann sieht bei pfleglicher Behandlung kein Mensch ob mit einem Rad 500 oder 5000km gefahren wurden.

Sollte wirklich was mit dem Rahmen sein, ist es völlig unerheblich ob der Händler da vorher mal "einen Blick drauf geworden hat". Wenn er brechen sollte......wird es zum Garantiefall innerhalb der entsprechenden Zeit.

Abgesehen davon scheint dein Händler seiner Ware nicht zu trauen, bei mir hat noch nie ein Händler sowas mitgeteilt.

Abgesehen davon, wenn der Rahmen bricht, bricht er, egal ob da Schaltung eingestellt wurde, und Co. Viel mehr macht kein Händler in der sog. 1. Inspektion, denn die ist oft kostenlos und da wird gerade nicht in der Saison Zeit investiert. Wenn dann würde ich nach 1 Jahr dort hingehen. Was soll denn nach 500km überhaupt mit einem Rad sein.

Oder gehst du mit deinem Auto nach den ersten 1000km zur Inspektion?

Cyclomaster
15.05.2013, 08:43
Oder gehst du mit deinem Auto nach den ersten 1000km zur Inspektion?

Ja warum?

gulugulu
15.05.2013, 08:52
Ja warum?

Überdacht gebe ich zu, mein Vergleich hinkt, da die meisten Foris sicherlich Standardarbeiten wie Bremse, Kette und Co selbst erledigen. Das macht man am Auto nicht.

Was für ein Auto fährst du denn, das nach 1000km zur Inspektion muss?!?

scapin-rider
15.05.2013, 08:57
Wobei bei einem Auto die Inspektionen zum Erhalt der Garantie erforderlich sind...

Marco Gios
15.05.2013, 09:03
Wenn das eine Händlergewährleistung ist, könnte schon...

Gewährleistung entsteht aus dem Kaufvertrag und ist gesetzlich geregelt. Dafür braucht es keine Inspektion.

Garantie ist freiwillig, kann an alle möglichen und unmöglichen Bedingungen geknüpft sein.

Ist jetzt die Frage, ob es eine vom Händler zusätzlich gewährte Garantie oder die offizielle von Bianchi (so es denn eine gibt) ist. Was sagt denn die Bianchi Homepage?

martl
15.05.2013, 09:10
Garantie <> Gewährleistung.

Für die gesetzliche Gewährleistung (zwischen Dir und dem Händler) ist die Inspektion zunächst unerheblich.
Bei der Garantie (zwischen Dir und dem Händler oder dem Hersteller) kann der Händler die Bedingungen frei festlegen, sie kann also auch verfallen, wenn Du den Check nicht machen läßt.

So weit die Theorie.

Stellen sich die Fragen: Hast das Rad eine Garantie? Und wenn ja, geht sie über das, was Dir eh gesetzlich zusteht, hinaus?

Und auch bei der Gewährleistung ist nicht alles automatisch. Stichwort Beweislastumkehr. Wenn Du also im Zeitraum 6-24 Monate nach dem Kauf einen Mangel entdeckst, hilft Dir die durchgeführte Erstinspektion bei Deiner Argumentation.

Bleibt letztendlich Dir überlassen, ob Dir das den Aufwand wert ist, und wie wahrscheinlich Du den Garantiefall innerhalb der Frist einschätzt.

Heidenei
15.05.2013, 09:12
Nur das allgemeine Blabla bei denen, Wartung beim Fachhändler und Co. Aber keine Verbindung mit Garantie.

Also ich hab bisher 4 Räder besessen, bei unterschiedlichen Fachhändlern. Da ich auf dem Land wohne, sind die alle eine Ecke entfernt, nach den Erlebnissen hab ich mittlerweile alles Werkzeug daheim, was man so braucht. Hab mir auch selbst schon mal ein Rad aufgebaut, also Kenntnisse sind vorhanden.

Was ich bisher ja schon gemacht habe, sind die typischen Kontaktstellen gefettet, Steuersatz, Kettenblätter, Tretlager, Bremse neu justiert etc. Schrauben gefettet, diverse Anbauteile nach meinen Wünschen ersetzt.

Ich hab bei den bisherigen sogenannten Inspektionen keine guten Erfahrungen gemacht, mich fast immer hinterher geärgert, das Rad ein paar Tage weg gegeben zu haben, einmal hatte ich eine Delle im Rahmen, dann verstellte Komponenten und anschließend ein ungutes Gefühl.

Um den Rahmen hab ich mir ehrlich gesagt nie Gedanken gemacht, immer nach dem Motto gelebt, entweder er hält oder eben nicht. Wenn nicht, dann wird mir auch ein Händler im Zweifelsfalle erstmal quer kommen, was will er explizit am Rahmen inspizieren ausser Sichtprobe? Vermessen? Im Rahmen einer 1. Inspektion? Sicherlich nicht.

Die fetten ja meiner Erfahrung nach gerade Mal die Sattelstütze oder Pedale, wenns gut läuft. Und selbst da hab ich schon trockene Montage und weiterhin trockener Verbleib nach 1. Inspektion erlebt.

Für mich wäre das 3 Stunden hinfahren, rückfahren, und wieder das gleiche. Sprich 2 Urlaubstage für sicherlich alles, was ich auch selbst machen kann.

Der Vergleich mit dem Auto hinkt, ich hab mir noch nie ein Auto selbst aufgebaut, ebenso hat ein Rad kein Kilometerzähler, keinerlei Elektronik (vom Tacho abgesehen), Bremsen hab ich beim Auto noch nie gewechselt und mein Auto kostet auch eine Stange mehr als mein Rad.

Cyclomaster
15.05.2013, 09:15
Was für ein Auto fährst du denn, das nach 1000km zur Inspektion muss?!?


Müssen tust du nicht.

Um beim Rad zu bleiben wenn dir der Rahmen bricht und du im KH liegst kann der Händler mit fug und recht behaupten " Wäre das Rad bei der inspektion gewesen hätten wir eine Vorschädigung erkennen können und hätten den Rahmen getauscht, der Unfall wäre dann auch nicht passiert".

Gilt auch für Gabelbruch abgefallene und dadurch def. Kurbeln usw.

Heidenei
15.05.2013, 09:16
Garantie <> Gewährleistung.

Für die gesetzliche Gewährleistung (zwischen Dir und dem Hersteller) ist die Inspektion zunächst unerheblich.
Bei der Garantie (zwischen Dir und dem Händler) kann der Händler die Bedingungen frei festlegen, sie kann also auch verfallen, wenn Du den Check nicht machen läßt.

So weit die Theorie.

Stellen sich die Fragen: Hast das Rad eine Garantie? Und wenn ja, geht sie über das, was Dir eh gesetzlich zusteht, hinaus?

Und auch bei der Gewährleistung ist nicht alles automatisch. Stichwort Beweislastumkehr. Wenn Du also im Zeitraum 6-24 Monate nach dem Kauf einen Mangel entdeckst, hilft Dir die durchgeführte Erstinspektion bei Deiner Argumentation.

Bleibt letztendlich Dir überlassen, ob Dir das den Aufwand wert ist, und wie wahrscheinlich Du den Garantiefall innerhalb der Frist einschätzt.

Für mich stellt sich eigentlich nur eine Frage:

Was kann der Händler binnen so kurzer Zeit tun/beeinflussen, um einen Bruch des Rahmens möglicherweise abzuwenden oder vorherzusagen oder was weiß ich?
Das Ding in den Laden stellen und mir vom Händler ein "passt schon" mitteilen zu lassen, wäre etwas sehr ärgerlich :-)

Bei meinem letzten Besuch mit meinem Stevens war ich am Ende am Diskutieren, wieso er den Carbonlenker/Carbonvorbau nicht mit einem Drehmomentschlüssel angezogen hat...was ich IMMER getan habe. Der Händler daraufhin ziemlich schroff, "sowas hab ich als Meister doch im Gefühl". Na klasse. Niemand fährt sicheren Gefühls auf einem Carbonlenker, den er selbst vorher akribisch genau mit Drehmo angezogen hat, wenn er weiß, der Händler oder ein Mitarbeiter dort lässt sich dort per Handkraft aus. In dem Moment war bei mir Novemberstimmung und ich hab mir gesagt, keine solchen Besuche mehr. Leider kein Einzelfall.

Heidenei
15.05.2013, 09:17
Müssen tust du nicht.

Um beim Rad zu bleiben wenn dir der Rahmen bricht und du im KH liegst kann der Händler mit fug und recht behaupten " Wäre das Rad bei der inspektion gewesen hätten wir eine Vorschädigung erkennen können und hätten den Rahmen getauscht, der Unfall wäre dann auch nicht passiert".

Gilt auch für Gabelbruch abgefallene und dadurch def. Kurbeln usw.

Meinst du denn, ein Händler schaut sich den Rahmen wirklich so akribisch an und baut die Gabel aus? Im Rahmen einer 1. Inspektion, die in aller Regel kostenfrei ist?

Schön wäre es, erlebt hab ich sowas nicht einmal annähernd.

lucabrasi
15.05.2013, 09:22
ich habe schon mehrere (genauer gesagt drei) bianchi-rahmenschäden hinter mir, in jedem fall anstandslos und kulant abgewickelt, natürlich OHNE vorheriges inspektions-tralala...
einen schaden habe ich über ein relativ schlechtes fotos (weil keine makro-linse) eines minirisses abgewickelt.

bei 12 h autofahrt oder 1500 km x 0,3€ und zeitaufwand von 16 arbeitsstunden
könntest du dir bei einem schaden besser ohne garantie einen neuen rahmen kaufen, das risiko der anfallenden mehrkosten steht hier in einem günstigen verhältnis.

im übrigen ist das risiko eines folgeschadens durch werkstattbesuchs nahezu 100 %;)

gulugulu
15.05.2013, 09:24
Müssen tust du nicht.

Um beim Rad zu bleiben wenn dir der Rahmen bricht und du im KH liegst kann der Händler mit fug und recht behaupten " Wäre das Rad bei der inspektion gewesen hätten wir eine Vorschädigung erkennen können und hätten den Rahmen getauscht, der Unfall wäre dann auch nicht passiert".

Gilt auch für Gabelbruch abgefallene und dadurch def. Kurbeln usw.

Bleiben wir beim Rad, der Autovergleich ist schwierig.

Was du schreibst, klingt gut und wäre wünschenswert, aber ich bezweifle, dass das ein Händler tut. Dazu müsste er die Laufräder ausbauen, den Rahmen vermessen, Gabel ausbauen. Ich hab das mal explizit nach Sturz machen lassen und das war teuer und aufwändig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Händler sowas im Rahmen einer 1. Inspektion macht. Dazu müsste er nämlich auch alle weiteren Komponenten wie Vorbau und Lenker abschrauben, um Risse zwischen den Klemmungen zu erkennen, andernfalls ist das eine 0-8-15 Durchsicht, wie ich sie auch machen könnte. Es gibt Wartungspläne auch für Radhändler und die wenigsten wissen das und halte sich daran. Bei einer kostenlosen Inspektion denke ich, wird das Ding auf den Montageständer gehängt, durchgeschaltet, im besten Fall Schrauben nachgezogen, wohlmöglich noch per Handgefühl. Anschließend dann vielleicht noch Laufräder zentriert, das wär dann schon Sahnehaube.

Und wenn der Rahmen brechen sollte, geht das so oder so direkt an den Hersteller, nicht an den Händler. Jeder muss selbst entscheiden, wie viel er seinem Rahmen zutraut. Wenn ich mit Bruch eines Rahmens nach so kurzer Zeit rechne, kauf ich mir einen anderen. Mein Scott Rahmen hat seit 5 Jahren und 30.000km keinen Händler gesehen. Und da würde ich auch nie wieder einen ranlassen. Wozu hab ich Ahnung und Werkzeug? Um hinterher den Azubi ranzulassen, sicher nicht.

gulugulu
15.05.2013, 09:25
im übrigen ist das risiko eines folgeschadens durch werkstattbesuchs nahezu 100 %;)

Des hab ich jetzt nicht kapiert ;-)

aber ansonsten teile ich Deine Meinung zu 100 Prozent.

Birdman
15.05.2013, 09:34
... so eine Art "Beipackzettel" entdeckt, vom Händler selbst PC geschrieben. Darauf empfiehlt er sehr dringend für die Garantie des Rahmens bei eventuellem Rahmenbruch, nach 500km eine Inspektion beim Händler durchführen zu lassen. Der Sinn erschließt sich mir persönlich nicht. ...
Steht da eigentlich auch was von "kostenlos/kostenfrei"? Wenn Nein, dann erschließt sich mir der Sinn dieses "Beipackzettels" sehr wohl, es sollen Zusatzeinnahmen generiert werden. :D

Sigi Sommer
15.05.2013, 09:45
Steht da eigentlich auch was von "kostenlos/kostenfrei"? Wenn Nein, dann erschließt sich mir der Sinn dieses "Beipackzettels" sehr wohl, es sollen Zusatzeinnahmen generiert werden. :D

Das könnte gut sein.

Da es laut Erstposting um 'Rahmenbruch' geht, stelle ich die Frage, ob ein Radhändler per se als qualifiziert zur Früherkennung sich andeutender Rahmenschäden gelten kann und ob er sich bei einem Bruch im Gewährleistungszeitraum tatsächlich auf eine fehlende Inspektion berufen kann - klingt für mich nach Wildem Westen.

rumplex
15.05.2013, 09:49
Mir stellt sich weiter die Frage, warum der TE nicht einfach mal beim Händler anruft und nachfragt was das soll, bzw. was der Sinn oder Unsinn dahinter ist.

Also, Telefon, kann man ja mal versuchen, bevor man sich ins Auto setzt bzw. irgendwas übersieht, was dann mglw. doch zu Problemen führen kann. Auch wenns unrealistisch ist.

Birdman
15.05.2013, 09:53
Mir stellt sich weiter die Frage, warum der TE nicht einfach mal beim Händler anruft und nachfragt was das soll, bzw. was der Sinn oder Unsinn dahinter ist. ...
Was soll denn jetzt wieder dieser überhastete Pragmatismus??? Wir haben ja noch nicht mal die zweite Seite hier erreicht! :D

rumplex
15.05.2013, 09:56
Was soll denn jetzt wieder dieser überhastete Pragmatismus??? Wir haben ja noch nicht mal die zweite Seite hier erreicht! :D

Oh, nicht aufgepasst....:D

martl
15.05.2013, 10:05
Für mich stellt sich eigentlich nur eine Frage:

Was kann der Händler binnen so kurzer Zeit tun/beeinflussen, um einen Bruch des Rahmens möglicherweise abzuwenden oder vorherzusagen oder was weiß ich?
Das Ding in den Laden stellen und mir vom Händler ein "passt schon" mitteilen zu lassen, wäre etwas sehr ärgerlich :-)


Wenn Du meine Meinung wissen willst, ich halte solche Garantieen und Inspektionen beim Rennrad eher für akademisch. Das Ding besteht aus einer Handvoll Teilen, deren Funktion ich selber beurteilen und sogar gewährleisten kann.

Ein Rennrad hat weder Teile, die irgendwann ausfallen, wenn nach 500km keiner draufgeschaut hat, noch gibt es irgendwo einen Wartungsplan, wo der Händler abhaken würde: Sitz und Anzugsmoment der Vorbauschrauben kontrolliert, Gabelschaft, Rahmen und Lenker auf drohenden Bruch überprüft, etc. Zumal ich letzteres bezweifle, dass das überhaupt jemand kann, wenn er kein Röntgengerät (oder eine Kristallkugel) bemüht.

Man könnte sogar böswilligerweise unterstellen, dass diese "Vorführpflicht" beim Händler weniger dem Kunden als dem Händler dient, dem das nämlich eventuell Munition liefert, spätere Gewährleistungsansprüche abzuschmettern.

Wenn was hin ist, richte ich mir's selber. Wenn ich den Verdacht hege, das Ding zerbröselt in den ersten zwei Jahren, kaufe ich es mir erst gar nicht. (das spräche ggf gegen Bianchi :D).

Eine großzügige Garantieangabe dient mir in erster Linie als Maß für das Vertrauen, das der Hersteller dem eigenen Produkt entgegenbringt. Als ich mir mein Hardtail gekauft habe, hat mich die Angabe, dass die Garantie sogar im Wettbewerbseinsatz aufrecht bleibt, schon beruhigt.

In Deinem Fall würde ich tatsächlich den vom Mod vorgeschlagenen Weg gehen. Ruf den Händler an und erkläre ihm, dass Du keine 3 Autostunden unternehmen willst, wenn er dann nur dreimal mit dem Bremshebel schnappt und 5 Tropfen Öl auf die Kette träufelt.

Sigi Sommer
15.05.2013, 10:28
... und 5 Tropfen Öl auf die Kette träufelt.

Aufgemerkt: bei mir waren's mal 8 und Du erinnerst Dich sicher, welch' Bohei das nach sich zog :D:Angel:

Cyclomaster
15.05.2013, 11:01
ich habe schon mehrere (genauer gesagt drei) bianchi-rahmenschäden hinter mir, in jedem fall anstandslos und kulant abgewickelt, natürlich OHNE vorheriges inspektions-tralala...
einen schaden habe ich über ein relativ schlechtes fotos (weil keine makro-linse) eines minirisses abgewickelt.

bei 12 h autofahrt oder 1500 km x 0,3€ und zeitaufwand von 16 arbeitsstunden
könntest du dir bei einem schaden besser ohne garantie einen neuen rahmen kaufen, das risiko der anfallenden mehrkosten steht hier in einem günstigen verhältnis.

im übrigen ist das risiko eines folgeschadens durch werkstattbesuchs nahezu 100 %;)


Ein loser Steuersatz kann ausreichen um einen Gabelbruch zu verursachen.

supertester
15.05.2013, 11:14
Ein loser Steuersatz kann ausreichen um einen Gabelbruch zu verursachen.

Exakt. Das Problem aus Händlersicht ist, dass es genug Freaks gibt, die Räder auch defekt weiterfahren. Man stelle nur mal die Lauscher in beliebigem Jedermannrennen auf. Bin kürzlich mal aus Gruppe rausgefahren, weil mir das Nabengeräusch des Vordermanns so auf den Snekel ging... Vermutlich nahezu blockierende Sperrklinke...

Wenn so jemand dann den obligatorischen Granateinschlag provoziert, den es da ja immer gibt, ist am Ende der Händler der jenige, der den juristischen Ärger hat. Stichwort Beweislastumkehr. Eine vorgeschriebene Inspektion hilft im Sinne der Haftung da schon weiter. M.E. der einzige Sinn für solche Vorschriften.

Cyclomaster
15.05.2013, 12:34
Exakt. Das Problem aus Händlersicht ist, dass es genug Freaks gibt, die Räder auch defekt weiterfahren. Man stelle nur mal die Lauscher in beliebigem Jedermannrennen auf. Bin kürzlich mal aus Gruppe rausgefahren, weil mir das Nabengeräusch des Vordermanns so auf den Snekel ging... Vermutlich nahezu blockierende Sperrklinke...

Wenn so jemand dann den obligatorischen Granateinschlag provoziert, den es da ja immer gibt, ist am Ende der Händler der jenige, der den juristischen Ärger hat. Stichwort Beweislastumkehr. Eine vorgeschriebene Inspektion hilft im Sinne der Haftung da schon weiter. M.E. der einzige Sinn für solche Vorschriften.

In meiner Zeit in der Werkstatt ist es öfter als einmal vorgekommen, daß bei der Inspektion ein gebrochener (angebrochener) Rahmen, Gabel diagnostiziert wurde.

Fazit des Kunden " Ich hab nix gemerkt".


Genauso ist es vorgekommen, das Räder so lange gefahren wurden, bis die Kurbel nicht locker war, sondern abgefallen ist.


"Die wurde nicht locker, die ist einfach so plötzlich abgefallen!

martl
15.05.2013, 12:34
Aufgemerkt: bei mir waren's mal 8 und Du erinnerst Dich sicher, welch' Bohei das nach sich zog :D:Angel:

Hab ich da gerade "8 Tröpfchen" gelesen?

371089

Herr Jesse
15.05.2013, 14:43
Nach einer eher schlechten Erfahrung repariere und inspiziere ich alles selber, bin durchaus sehr verwundert, wieviele Fahrer hier in eine Schrauberforum ihre hochwertigen Bikes in die Hand eines Dealers geben.

Noch vielmehr muss man schon ein ziemlicher Grobmotoriker sein wenn man mit offenem klapperndem Steuersatz unterwegs ist oder lockerer Kurbel.
Wurde ja schon geschrieben: um ernsthaft Schäden erkennen zu können, muss eigentlich alles entfernt werden, Vorbau, Lenker, sogar STI. Ich bitte euch wer macht denn das? Hatte mal ein Bike mit eingerissenem Mantel, aber noch fahrbar in der sog. 1 Inspektion, der lief einfach durch, hatte den Schaden erst später entdeckt, sogar wurde mir mal eine verschlissene Kette gewechselt, dass da nicht mal jemand die Kurbel betätigt hatte, fiel erst hinterher auf, die Kassette war schon so runter, dass die gleich mit gewechselt hätte werden müssen, wurde nicht gemacht. Das zeigt, dass die meisten Händler eher nach Anweisung machen. Den Händler mag ich sehen, der einen Rahmen als Standardinspektion auf links dreht, nach Kratzerchen absucht um zu prüfen ob ein Riss da sein könnt.


Mir stellt sich weiter die Frage, warum der TE nicht einfach mal beim Händler anruft und nachfragt was das soll, bzw. was der Sinn oder Unsinn dahinter ist.

Also, Telefon, kann man ja mal versuchen, bevor man sich ins Auto setzt bzw. irgendwas übersieht, was dann mglw. doch zu Problemen führen kann. Auch wenns unrealistisch ist.

Was sollte der Händler ihm aus Deiner Sicht am Telefon nun anderes sagen als schon beim Kauf zuvor? Ich wäre eher stuzig, wenn er mir jetzt was vollkommen anderes sagen würde.

Sigi Sommer
15.05.2013, 14:52
Hab ich da gerade "8 Tröpfchen" gelesen?

371089

Ups ... gleich mit Fotodoku - da muss was tief gesessen haben :ü:Angel:

Ich transportiere meine Räder im Kombi auch auf dem Kopf, mir sind solche Striemen noch nicht aufgefallen - vermutlich auch alles voll mit Kettengrütze, aber meine Karren haben IMMER schwarze Dachhimmel :D

Birdman
15.05.2013, 14:55
... aber meine Karren haben IMMER schwarze Dachhimmel
Ab Werk oder erst seit Du die Räder so transportierst? :D
Aber mal im Ernst: Weshalb der Auf-dem-Kopf-Transport?

martl
15.05.2013, 15:26
Ab Werk oder erst seit Du die Räder so transportierst? :D
Aber mal im Ernst: Weshalb der Auf-dem-Kopf-Transport?

Wegen der Garantie? :hmm:

Vagabunt
15.05.2013, 16:09
Um nochmal beim eigentlichen Thema zu bleiben.

Meine bisherigen Händler haben immer 2 Dinge angeboten:

- kostenfreier Erstcheck nach 1000km
- kostenfreie 1. Inspektion nach 1 Jahr

Wer glaubt, da wird irgendwas inspiziert, was Rahmen, Anbauteile und Co betrifft, der ist ziemlich schief gewickelt. Bei meinen Händlern gab es immer eine schriftliche Checkliste, was da jeweils gemacht wurde. Und ich liste es mal kurz auf:


- kostenfreier Erstcheck: Kette wurde mit ich schätze mal 2 Tropfen Öl betropft, nachdem die Speichen sich gesetzt haben, wurde hier mehr schlecht als recht nachzentriert. Und je nach dem eventuell die Außenhülle der Schaltung ein klein wenig korrigiert, falls hier die Kette nicht sauber schaltet. Leider wurde hier meistens verschlimmbessert. Und that's it. Nix Rahmen inspizieren.


- kostenfreie 1. Inspektion: Einmal Verschleißmesslehre in die Kette gelegt, wenn dieser nicht gerade durchfällt, dann nach Rücksprache zu horrendem Wucherpreis die Kette tauschen, Bremsbeläge wurden bei mir getauscht, meine schönen felgenschonenden Swissstop wurden gegen die Hartgummi-Schrott-Shimano Teile ohne Rücksprache getauscht, flogen bei mir sofort wieder in meiner Heimwerkstatt vom Rad. Reifenprofil wird gecheckt. Thats it. Nix Rahmen inspizieren.

Ist doch klar, wenn kostenfrei angeboten wird, wird so oder so das Nötigste gemacht. Das kostet Zeit und Zeit ist Geld.

Ich leg noch einen drauf :ü mein Kumpel ließ sein Stevens immer bestens warten vom Händler, weil er zu bequem ist und keine Lust hat. Da war auch mal die Rede vom "Rahmencheck". Und der Rahmen brach, was nach der Theorie der hiesigen Befürworter von diesen tollen Händlerinspektionen ja garnicht vorkommen dürfte dank dem patentierten "Händlerfrühwarnglaskugelsystem". Mein Kumpel hatte diese schönen Stempel im "Checkheft", wie bei einer Autoinspektion.

Und war war? Der Händler wies gnadenlos ab mit dem O-Ton: "Kann garnicht sein, dass da im Tretlager ein Riss ist, den hätte ich doch bei der letzten Inspektion entdeckt, da haben Sie sicher den Rahmen nicht ordnungsgemäß behandelt". Nach einigem hin und her dann wurde der Rahmen doch getauscht - auf Kulanz nach 2 Jahren. Und für die "Wartungskosten" hätte man einen neuen Rahmen kaufen können, den bekam mein Kumpel nicht, der bekam einen alten Rahmen in anderer Farbe, der damals von 2009 noch auf Lager war, also irgend einen Ladenhüter, vermutlich B Ware, sonst läge er nicht noch da herum. Und den Einbau musste er selbstverständlich auch bezahlen.

Seit dem wartet ihm ein Kumpel aus der Radgruppe das Rennrad.

Schon ziemlich krass, logische Folgerung? Es ist völlig wurscht, ob man diese Inspektionen durchführen lässt oder nicht, Händler versuchen meistens eh erstmal die Schuld von sich zu wälzen.

Ehrlich gesagt wollte ich nicht, dass mir jemand meinen selbst justierten Lenker und Vorbau erstmal schön aus einandernimmt, so dass ich mein Rad dann wieder komplett neu justieren darf, wenn es beim Händler war. Aber das wird glücklicherweise nicht passieren, denn kein Händler wird ohne es stundenweise abzurechnen (und das wird teuer) das Bike auseinandernehmen, ohne dass er sich das vergüten lässt, denn wenn er das gründlich tut, macht er an dem Vormittag nichts anderes mehr.


Einen Crosser, den ich von der Bucht gekauft habe, hab ich einfach nicht vernünftig aufbauen können, ich hatte da einen vorherigen Unfall und verzogenen Rahmen vermutet, daher ließ ich das Ding auch mal von einem Händler vermessen. Ich hab für den Spaß damals 160 Euro bezahlt, inkl. Gabelinspektion. Kam dann bei heraus "Mit absoluter Sicherheit kann ich Ihnen nicht sagen, dass......, aber ich glaube, dass der nicht verzogen ist". Na toll. War Alu, kein Carbon.


P.S. Man merkt, dass bei uns Sommerloch in der Firma ist, sonst hätte ich hier kein Prosa verfasst.

martl
15.05.2013, 17:03
Ups ... gleich mit Fotodoku - da muss was tief gesessen haben :ü:Angel:

Sagen wir es so: es hat Spuren hinterlassen.

Heidenei
15.05.2013, 17:32
Danke für die rege Debatte.

Hab den Laden angerufen, am Telefon war einer der beiden Geschäftsführer, der meinte fast vorwurfsvoll, ich hätte das Rad ja nun schon eine Weile und dass ich schon selbst wissen müsste, was ich tue, ich sei ja schon "groß", wenn ich meine, blabla, ich muss nicht vorbeikommen, soll ich mich hinterher nicht beschweren.

Ich war schon ein wenig angefressen, inhaltlich meinte er nämlich garnichts wirklich. Hat mich vertröstet, ich solle den Mechaniker nochmal anrufen, wenn ich genau wissen wolle, was gemacht wird.

Der Mechaniker war gerade beschäftigt, hab daher später nochmal angerufen. Heraus kam dann im späteren Telefonat, dass halt alle Schrauben nochmal nachgezogen werden würden und wenn mir Vorbau und Lenker o.ä. nicht gefallen würden, wird das eben getauscht (unnötig, längst geschehen). Von Rahmen/Gabelkontrolle sagte er jetzt nichts explizit.

Nordwand
15.05.2013, 17:38
lieben wir nicht alle diesen verständnisvollen Verkäufer

supertester
15.05.2013, 17:53
In meiner Zeit in der Werkstatt ist es öfter als einmal vorgekommen, daß bei der Inspektion ein gebrochener (angebrochener) Rahmen, Gabel diagnostiziert wurde.

Fazit des Kunden " Ich hab nix gemerkt".


Genauso ist es vorgekommen, das Räder so lange gefahren wurden, bis die Kurbel nicht locker war, sondern abgefallen ist.


"Die wurde nicht locker, die ist einfach so plötzlich abgefallen!


Das glaube ich aus eigener Erfahrung. In meinen Produktspezifikationen weise ich sogar darauf hin, dass diverse Warnungen keine ironischen Äußerungen sind, sondern auf wahre Begebenheiten verweisen.
Man glaubt nicht, wie wenig rationales Denken mancher an den Tag legt. Ich habe keine Ahnung von Autos, aber wenn der Wagen gerade verreckt, merke ich sowas schon. Andere nicht...

Sigi Sommer
15.05.2013, 17:55
Ab Werk oder erst seit Du die Räder so transportierst? :D
Aber mal im Ernst: Weshalb der Auf-dem-Kopf-Transport?

Öhm ... Laufräder raus und gegen die Rückbank stellen, Renner umdrehen, rein in den Kombi (quer) und mit Expander fixieren (häng ich zwischen den Kopfstützen ein), damit nix kippt bei der Fahrt - mach ich schon immer so, weil der Laderaum weitgehend nutzbar bleibt :Angel:

rumplex
15.05.2013, 17:59
Sagen wir es so: es hat Spuren hinterlassen.

Bei mir auch, immer noch schlechtes Gewissen......:heulend:

Heidenei
15.05.2013, 18:10
Das glaube ich aus eigener Erfahrung. In meinen Produktspezifikationen weise ich sogar darauf hin, dass diverse Warnungen keine ironischen Äußerungen sind, sondern auf wahre Begebenheiten verweisen.
Man glaubt nicht, wie wenig rationales Denken mancher an den Tag legt. Ich habe keine Ahnung von Autos, aber wenn der Wagen gerade verreckt, merke ich sowas schon. Andere nicht...

Das Forum hier heißt ja nicht Laienforum-Rennrad.de ... ich denke, wer Steuersatz warten, Kette tauschen und Vorbau montieren kann, der wird nicht zur Laienfraktion gehören.
Wovon ihr beide sprecht, scheinen absolute Extremfälle zu sein, die auch mit plattem Reifen auf der Felge weiterfahren und dann dem Händler den Vorwurf machen, der Reifen habe an Luft verloren, bitte Schadensersatz.

Die Frage war ja so nicht gestellt, sondern ganz einfach die, ob ein Händler wirklich den Rahmen professionell (laienhaft kann ich das auch, das ist nicht die Frage) inspiziert und mir "garantiert" sagen kann, dass das Ding ok ist. Obwohl ich eigentlich immer davon ausgehe, wenn das Teil unfall und sturzfrei ist. Ich gehe ja nicht per se davon aus, dass mein neu gekauftes Rad von sich aus schrottreif ist.

Mein Telefonat war nicht zufriedenstellend im Gegenteil. Wirklich eine zufriedenstellende Antwort hab ich also nicht bekommen, was speziell den Rahmen betrifft. Vielmehr hab ich hier herausgelesen, dass es einige gibt, die scheinbar regelmäßig ihr Rad zur händlerseitigen Inspektion geben und andere, die das selbst erledigen.

Zur letzteren Gruppe gehöre ich auch, da ich sorgfältiger arbeite, als jeder Händler an bisher meinem Rad.

Birdman
16.05.2013, 08:25
Der Mechaniker war gerade beschäftigt, hab daher später nochmal angerufen. Heraus kam dann im späteren Telefonat, dass halt alle Schrauben nochmal nachgezogen werden würden und wenn mir Vorbau und Lenker o.ä. nicht gefallen würden, wird das eben getauscht.
Wäre diese Inspektion jetzt eigentlich kostenlos?

Cyclomaster
16.05.2013, 08:48
Das Forum hier heißt ja nicht Laienforum-Rennrad.de ... ich denke, wer Steuersatz warten, Kette tauschen und Vorbau montieren kann, der wird nicht zur Laienfraktion gehören.
Wovon ihr beide sprecht, scheinen absolute Extremfälle zu sein, die auch mit plattem Reifen auf der Felge weiterfahren und dann dem Händler den Vorwurf machen, der Reifen habe an Luft verloren, bitte Schadensersatz.

Die Frage war ja so nicht gestellt, sondern ganz einfach die, ob ein Händler wirklich den Rahmen professionell (laienhaft kann ich das auch, das ist nicht die Frage) inspiziert und mir "garantiert" sagen kann, dass das Ding ok ist. Obwohl ich eigentlich immer davon ausgehe, wenn das Teil unfall und sturzfrei ist. Ich gehe ja nicht per se davon aus, dass mein neu gekauftes Rad von sich aus schrottreif ist.

Mein Telefonat war nicht zufriedenstellend im Gegenteil. Wirklich eine zufriedenstellende Antwort hab ich also nicht bekommen, was speziell den Rahmen betrifft. Vielmehr hab ich hier herausgelesen, dass es einige gibt, die scheinbar regelmäßig ihr Rad zur händlerseitigen Inspektion geben und andere, die das selbst erledigen.

Zur letzteren Gruppe gehöre ich auch, da ich sorgfältiger arbeite, als jeder Händler an bisher meinem Rad.

Achtung! Du verwechselst was.

Das Tourforum ist nicht der Nabel der Welt und stellt auch nicht 3% der Kunden in den Radläden dar.

Traurig aber wahr so unbeudetend für den Gesamtradmarkt sind die Tourforum User.

Und die beispiele sind nicht extrem sondern eher der Alltag in den Werkstätten.

Mach mal ein Praktikum in einer Radwerksatt, 4 Samstage im Sommer und du änderst deine sicht.

Angeborte Alulenker die mit einer Blechschraube am Verderehn gehindert werden, Vorbauten mit dem Schnellspanner geklemmt, Öl auf quitschenden Bremsen,

Zerstörte BSA Gewinde weil das TL locker war, Pedalweinde def, usw usw.

Sicher dem Tour Forum User mit seinem 5K Rad würde das nicht passieren aber den meisten Kunden eben schon.