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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kochen mit Gas - Empfehlung für Kochfeld



Herr Sondermann
02.06.2013, 10:23
Moin,

in unserer alten Wohnung hatten wir es, jetzt im Urlaub wieder und ich merke, ich brauch das wieder:

Ein Gaskochfeld!
Ein Traum damit zu kochen.


Wer kocht auch mit Gas und kann mir da Hersteller etc. empfehlen.


Problem zusätzlich bei uns:
In der Wohnung liegt keine Gasleitung, wir müssten also mit Gas aus Flaschen kochen.
Das schreckt mich jetzt allerdings nicht so sehr, die Biester trag ich hoch, das ist es mir wert und Platz für die Flasche ist in der Küche auch genug vorhanden.

Weiß nur nicht, wie das mit den Anschlüssen funktioniert: Brauch ich da spezielle Kochfelder, oder kann man jedes mit Adaptern kompatibel machen?

P.S.: Man weiß ja nie: Ist das Kochen in der Wohnung mit Gas aus Flaschen bei uns überhaupt erlaubt?
Den Gasherd darf man ja meines Wissens allein auch nicht anschließen, sondern muss das durch eine Fachfirma machen lassen.

Beast
02.06.2013, 10:31
Was den Betrieb in der Wohnung angeht, k.A. ob ohne Einschränkung erlaubt.

Wenn Du es häufiger machen willst würde ich schon mal in die Richtung schauen:

http://www.gastro24.de/Kochflaeche-Gas-2-Brenner-105kW.html

Kleiner:

http://www.gastro24.de/Grosskuechentechnik/Herde-Gas/Gasherde-mit-1-Brenner/

Gerade im Catering-Umfeld wird so was häufig genutzt.

Lokomotive
02.06.2013, 10:38
Bei mir verrichtet seit fast 15 Jahren ein 90cm SMEG Gasherd klaglos seinen Dienst. Mit einer Gasflasche komme ich ca. 4-5 Monate hin. Immer eine Ersatzflasche im Haus. Allerdings habe ich einen Wanddurchbruch, so dass die Flaschen draussen stehen. Gasflaschen in geschlossenen Räumen ist nicht erlaubt. Anschließen an eine Flasche kann man selber.

https://www.google.de/shopping/product/4760992016480878464?q=smeg%20gasherd&bav=on.2,or.r_qf.&bvm=bv.47244034,d.ZGU&biw=1600&bih=791&sa=X&ei=avaqUbCtJ-Ov4AT504GwDQ&ved=0CFMQ8wIwAQ

artzamendi
02.06.2013, 10:46
Hallo
Sehr weise Entscheidung.
Also prinzipiell sind eigentlich bei allen Gaskochfelder die verschiedenen Düsensätze für die unterschiedlichen Drücke (Propan,Butan,Stadt- & Erdgas) dabei.Ich hatte sogar mal einen Herd mit Universaldüsen,konnte man einstellen.
Aber ich würde mich mal über die feuerpolizeilichen Regelungen in S schlau machen, ich meine mich zu erinnern das das Lagern und benutzen von Flaschengas in Wohnungen verboten ist.
und OT:
Wie hast du es geschafft dass das Forumstrikot am Di schon in F war.
Normalerweise dauern Pakete aus D mindestens doppelt so lang.

Frühaufsteher
02.06.2013, 10:51
Wir hatten jahrelang ein Neff-Kochfeld mit Gas auf Ceran. Funktioniert prima, allerdings musst du dir immer im klaren sein, dass das Kochfeld nie so sauber bleibt wie z.B. bei Strom.

Die Technik ist so banal, dass es völlig wurscht ist, welcher Hersteller. Geh nach Optik und Reinigungsfreundlichkeit.

Der Anschluß sollte von einem Gas-zertifizierten Installateur gemacht werden, da würde ich eher keine Kompromisse eingehen. Idealerweise sollte die Flasche z.B in einer durchlüfteten Einhausung auf dem Balkon stehen, dann kann es auch eine grosse Flasche sein, die hält etwas länger.

Das Kochfeld sollte mit der entsprechenden Gasart zurechtkommen, da gibt es Unterschiede zwischen dem Gas aus den Flaschen und der Gasleitung.

cux
02.06.2013, 10:53
dein ansprechpartner währe wohl der schornsteinfeger der sollte sich mit feuerstellen auskennen

Herr Sondermann
02.06.2013, 11:17
Hallo
Sehr weise Entscheidung.
Also prinzipiell sind eigentlich bei allen Gaskochfelder die verschiedenen Düsensätze für die unterschiedlichen Drücke (Propan,Butan,Stadt- & Erdgas) dabei.Ich hatte sogar mal einen Herd mit Universaldüsen,konnte man einstellen.
Aber ich würde mich mal über die feuerpolizeilichen Regelungen in S schlau machen, ich meine mich zu erinnern das das Lagern und benutzen von Flaschengas in Wohnungen verboten ist.
und OT:
Wie hast du es geschafft dass das Forumstrikot am Di schon in F war.
Normalerweise dauern Pakete aus D mindestens doppelt so lang.

Freut mich, dass es so schnell ging! :) Hätte das Paket ja auch selber in Mazan zur Post bringen können, fiel mir hinterher ein, aber das wäre nicht schneller gewesen, denke ich.
Vielleicht ging es so schnell, weil es es als Einschreiben verschickt worden ist, damit es versichert ist?
Ich habe nämlich beim Sichten der Portokosten nach Östreeich und Frankreich den Fehler gemacht, dass das von mir veranschlagte Porto nur für Onlinepakete gilt und stand am Freitag ziemlich doof da auf der Post... :rolleyes:

So, jetzt wieder on-topic :D :
Ich hab grad auch mal bisschen gelesen. Und hab u.a. gefunden, dass man Flaschen bis 11kg wohl auch in der Bude lagern dürfte.
Muss aml den Schornsteinfeger fragen und einen Kumpel, der ist Heizungsbauer, was die dazu meinen.
Möglich wäre jedoch auch eine Lagerung der Gasflaschen auf dem Balkon, denn die Wand grenzt an die Küche. Wäre halt nur wieder was, das auf dem Balkon steht (wenn auch in einem belüfteten Verschlag), außerdem stünde die Flasche dann bis mittags in der prallen Sonne, weiß nicht, ob das wirklich so viel besser wäre...

Kathrin
02.06.2013, 11:17
Alugasflaschen kann man auch in größeren Ausführungen noch tragen.

artzamendi
02.06.2013, 11:25
Also pralle Sonne macht gar nichts, sonst würde in ganz Südweteuropa keine einzige Tankstelle mehr existieren!
Balkon ist auf jedenfall die bessere Idee.


O.T.: Trikot und Hose passen fast perfekt, Trikot könnte bisschen enger sein , oder ich auch n bisschen dicker.

big-foot
02.06.2013, 11:28
Möglich wäre jedoch auch eine Lagerung der Gasflaschen auf dem Balkon, denn die Wand grenzt an die Küche. Wäre halt nur wieder was, das auf dem Balkon steht (wenn auch in einem belüfteten Verschlag), außerdem stünde die Flasche dann bis mittags in der prallen Sonne, weiß nicht, ob das wirklich so viel besser wäre...

Ich würde die Flasche in jedem Fall draußen lagern, Sonneneinstrahlung erhöht den Druck des kondensierten Gases nicht so hoch, die Flaschen sind für 30 bar ausgelegt, selbst wenn der Druck zu groß würde, gibt es ein kleines Sicherheitsventil, was ins Freie entlüftet.

Hast Du dagegen eine Undichtigkeit in der Wohnung, wird es gefährlich: Butan, Propan ist schwerer als Luft und sammelt sich am Boden (im Gegensatz zu Erdgas, das nach oben entweicht).

Kürzer
03.06.2013, 09:52
Gasflaschen in geschlossenen Räumen ist nicht erlaubt.
Doch. 11 Kg Flaschen darf man in die Wohnung stellen. Die Ersatzflasche darf aber nicht in den Keller.
Meine steht im Unterschrank direkt neben dem Herd.


Alugasflaschen kann man auch in größeren Ausführungen noch tragen.

Und wo bekommt man die gewechselt? Eine volle 11 kg Stahlflasche wiegt 22 kg eine Aluflasche 6 kg weniger. Ist dafür aber teuer (die leere Flasche). Ich benutze eine Sackkarre für den Flaschentransport. Meine Küche ist aber auch im Erdgeschoss.

Bei dem Kochfeld würde ich auf gute Einstellbakeit der Flamme achten. Viele Gaskochfelder haben faktisch nur 3 Einstellungen, klein, groß und aus. Zwischeneinstellungen sind Fummelei. Außerdem ist eine Flamme mit höherer Leistung (>=5 KW) sehr sinnvoll. Die werden oft als Brenner für Woks bezeichnet. Bei einer 3,5 KW Flamme braucht das Nudelwasser ewig.

3RAUM
03.06.2013, 12:20
Gasfeld ist ja ganz schön. Aber 4-5/ Jahr Flaschen schleppen? Nee nur wenn man im EG wohnt. Reicht ja schon die beim Baummarkt zu schleppen.
Hab mir ein Induktionsfeld geholt. Ist zwar etwas anders wie Gas, aber genauso gut regulierbar, sauberer und hat genauso viel bums.

Kathrin
03.06.2013, 13:13
Und wo bekommt man die gewechselt? Eine volle 11 kg Stahlflasche wiegt 22 kg eine Aluflasche 6 kg weniger. Ist dafür aber teuer (die leere Flasche).
bekommen wir bei uns ganz normal beim Gasmann (-markt) gewechselt. Aluflaschen werden vermehrt von Campinggasnutzern verwendet.

Rolf1
03.06.2013, 21:57
Moin,

in unserer alten Wohnung hatten wir es, jetzt im Urlaub wieder und ich merke, ich brauch das wieder:

Ein Gaskochfeld!
Ein Traum damit zu kochen.



Hallo,

ich kann mir gut vorstellen, dass für jemanden, der gewohnt war mit Gas zu kochen, ein normaler Elektroherd ein Rückschritt ist.
Aber:
Schon mal ein Induktionskochfeld probiert??? Das ist der Hammer! So schnell kocht man mit keinem anderen Herd und hat auch nicht die sicherheitstechnischen Nachteile von Gas. Zum Glück sind die nicht mehr so teuer wie früher. Für mich gibt es nichts Besseres. Auf der Herdfläche kann auch nichts mehr anbrennen, weil die kaum warm wird. Ich empfehle daher, vor einem derartigen Umbau einfach mal einen Induktionsherd zu probieren, dann stellen sich möglicherweise viele Fragen nicht mehr!

Man wird ja auch nicht jünger und schon die Vorstellung, ich müsste immer wieder eine Gasflasche zuerst beischaffen und dann wechseln kommt für mich nicht infrage (ich will mir überhaupt nicht vorstellen, was mir meine Frau erzählen würde...).

Ciao Rolf

Herr Sondermann
03.06.2013, 22:01
Hm, nee...Induktion hab ich in der Tat noch nie ausprobiert.

Müsste ich halt meine schönen alten Fissler Pötte von Omma ausrangieren. :heulend:
War´n Spaß...wäre zwar schade drum, aber das würd ich sogar in Kauf nehmen, wenn es gut funzt, mit der Induktion.
Mal gucken, wer so ein Teil sein eigen nennt. Im Möbelhaus werd ich wohl eher nicht bruzzeln dürfen. :D

Zottel
03.06.2013, 22:23
Hm, nee...Induktion hab ich in der Tat noch nie ausprobiert.


Dann mach das unbedingt! Wir wollten damals auch eigentlich einen Gasherd haben in der neuen Küche. Der Küchenmann hat uns zum Glück einen Induktionsherd empfohlen und vorgeführt, den wollen wir nun nicht mehr missen. Wir haben ein Kochfeld von Neff mit Twistpad, das ist ein magnetischer Drehregler, den man abnehmen kann und dann z.B. an die Dunstabzugshaube pappen->genial einfache Kindersicherung. Die P wie Powerstufe erhitzt Dinge so schnell, wie es kein Gasherd kann.

Herr Sondermann
03.06.2013, 22:25
Wichtiger wäre es mir eher, dass man den auch schnell wieder runterregeln kann, aber das sollte wohl auch gehen?!

Ich seh schon, muss ich probieren...

Kürzer
03.06.2013, 23:36
Wichtiger wäre es mir eher, dass man den auch schnell wieder runterregeln kann, aber das sollte wohl auch gehen?!

Ich seh schon, muss ich probieren...

Schnell regeln geht. Ist halt teurer in Der Anschaffung und im Verbrauch als Gas. Und man braucht teure und schwere Töpfe. Die leichte Alu- Pfanne tuts nicht.
Aber ich kann auch dann noch kochen, wenn kein Strom da ist.

Rolf1
04.06.2013, 22:30
Hm, nee...Induktion hab ich in der Tat noch nie ausprobiert.

Müsste ich halt meine schönen alten Fissler Pötte von Omma ausrangieren. :heulend:
War´n Spaß...wäre zwar schade drum, aber das würd ich sogar in Kauf nehmen, wenn es gut funzt, mit der Induktion.
Mal gucken, wer so ein Teil sein eigen nennt. Im Möbelhaus werd ich wohl eher nicht bruzzeln dürfen. :D

Hallo,

leichte Alutöpfe muss man nicht unbedingt ausrangieren, da es eine Adapterplatte aus Stahl gibt. Dann ist man aber fast wieder bei einem normalen Elektrokochfeld. Die Töpfe müssen übrigens nicht unbedingt schwerer sein als bisher, weil es erstaunlich leicht Modelle gibt, bei denen im Boden eine dünne Stahlplatte eingebaut ist. Übrigens funktionnieren auch uralte emaillierte Töpfe. Wenn der Boden nicht völlig eben ist, dann macht das auch nichts (bis 3mm Abstand werden überbrückt). Beim An- und Auschalten ist die Wärme genauso schnell da und wieder weg wie bei einem Gasherd. Der Unterschied ist nur, dass man beim Gasherd noch relativ hohe Verluste hat, weil man die Küche mitheizt und nicht nur den Topf während bei Induktion die Wärme nur im Topf entsteht.
Fazit: Induktionsherde sind kaum zu toppen.

Ciao Rolf

Herr Sondermann
04.06.2013, 23:33
Dann könnten die Pötte sogar was sein und mit Induktion funktionieren. Definitiv Stahl und schwere Waren.
Steht natürlich nichts auf dem Boden druff, denn anno 1970 ahnte sicher noch kein Mensch, dass es so was mal geben würde.
Die Töpfe hatte meine Oma nie benutzt, sind daher flammneu aus dem Nachlass. Waren ihr wohl "zu schade" zum benutzen. :ü

Ich werd´s testen. Wenn es mit den Töpfen geht und die Sache grundsätzlich taugt...wäre es ein (bzw. wären es ja eher zwei) Argument(e) für Induktion.

Hochpass
04.06.2013, 23:54
Ich werd´s testen. Wenn es mit den Töpfen geht und die Sache grundsätzlich taugt...wäre es ein (bzw. wären es ja eher zwei) Argument(e) für Induktion.

Halt nen Magneten dran. Wenn der Topf magnetisch ists gehts.

Hab gerade das AEG Electrolux HK884400F-G auf dem Schirm aber noch nicht getestet.

OCLV
04.06.2013, 23:56
Eindeutig pro Induktion!

Habe auch fast 6 Jahre mit Gas gekocht (und früher bei meinen Eltern auch schon)
Mein Vater kocht seit 2 Jahren mit einem Induktionsfeld von Küppersbusch (Vorgänger vom EKI 8940.0 PWF, schau lieber nicht auf den Preis :Angel:)
Damit ist Wasser im Topf schneller warm als im Wasserkocher. Wenn das sprudelt und man runter regelt, ist auch sofort die Hitze weg. Wie bei Gas. Nur hat man die Wärme nicht in der Küche, es lässt sich besser reinigen, da nichts einbrennt.
Mein Vater hat recht einfache Töpfe die relativ leicht sind und Bräter und Pfanne von Woll.

Frag mal nach im Umfeld, ob einer Induktion hat und nimm mal ein paar von deinen Töpfen mit. Dann weißt du, ob die gehen.

Herr Sondermann
05.06.2013, 00:33
Halt nen Magneten dran. Wenn der Topf magnetisch ists gehts.


Das Gute kann so einfah sein: Und wie die magnetisch sind!!! :D

Hochpass
05.06.2013, 00:38
Das Gute kann so einfah sein: Und wie die magnetisch sind!!! :D

Hat die Oma wohl damals extra schon Induktionstöpfe gekauft. :D

fischerx
05.06.2013, 00:47
Ich selbst habe Gas zu Hause und im Ferienhaus haben wir Induktion (Holzhaus, also schwierig mit Gas + Flamme). Ich muss zugeben: ich mag Gas doch lieber, das hat irgendwie was archaisches und emotionales. Induktion ist halt wie ein Canyon-Rad: perfekt aber ohne Seele.

Hatte in meinem Leben verschiedene Gasfelder: Siemens mit Ceran + Miele mit Ceran: sahen beide superedel aus, man hat sicher aber echt einen Wolf geputzt. Aktuell habe ich ein versenktes Oversize-Gasfeld von Smeg mit fünf Brennern - hat die Hälfte von der Miele-Variante gekostet und ich bin superhappy.

Viel Spaß beim Kochen!

hupholland
05.06.2013, 18:47
Nimm das Gaggenau cx 480-100 vollflachen induction gibt nicht besseres.