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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schaltzüge einfriemelt in Ultegra 6700



principia-1
16.11.2013, 19:33
Mann, was nervt mich das jedes mal. Was haben die Leute sich dabei nur gedacht ? Jetzt macht mein rechter STI gar keinen Muchs mehr, ich kann mit den Hebeln nicht mehr so schalten dass der Zug sich einfädeln lässt. An was liegt das ???
Ich hatte die letzte Zeit Schaltprobleme. Wenn ich von größten, also 25er runterschalten wollte hab ich gut 10 mal leer geschaltet bis der nächste Gang reinging, die folgenden schalteten einwandfrei.

frankie-w
16.11.2013, 23:29
Hi,

vermutl. Zug direkt am Nippel aufgesplissen und eine Litze hat sich verklemmt.
-> viel Spaß.
Nen Patentrezept hab ich nicht.

meint der frankie

Monti
17.11.2013, 12:56
Dito

Hatte ich ca. alle 5.000 km bei der 6700er. Macht sich zunächst dadurch bemerkbar, dass die Gänge nicht mehr sauber reingehen bis dann schlimmstenfalls der Zug am Nippel abreißt und der Rest vom Schützenfest in der Mechanik des STIs verschwindet.

Da hilft nur schütteln, rütteln, beten ... :(

PAYE
17.11.2013, 13:24
Hi,

vermutl. Zug direkt am Nippel aufgesplissen und eine Litze hat sich verklemmt.
-> viel Spaß.
Nen Patentrezept hab ich nicht.

meint der frankie

Das klingt wahrscheinlich.

Der Schaltzug lässt sie nur durch den STI fädeln wenn dieser in ganz entspannter Hebelstellung (also auf kleinste Zahnrad) steht. Und dann ist es immer noch ein Gefummel...
Man kann den evt. Anriss (knapp hinter dem Nippel) kontrollieren, indem man den Zug aushängt und das letzte Stück vor dem Nippel aus dem STI heraus schiebt und in Augenschein nimmt.
Wobei 5000 km Laufleistung recht wenig sind für STI-Verhältnisse! Die Vergänger-STI hielten ihre Züge deutlich länger fit (10-15tkm nach meiner Erfahrung) bevor Anrisse begannen.

Noch ein kleiner Tipp: auf der Unterseite des ST-6700 dürfte eine kleine Inbus-Schraube sein (ist bei meinem [linken] ST-6703 der Fall) mit 3er Innensechskant. Diese muss angezogen sein, da sie die Mechanik des STI festhält. Bei meinem ST-6703 war diese Schraube gelockert gewesen weshalb der Schaltmechanismus blockierte. :(

wuestenfuchs
17.11.2013, 14:50
Rechter Schaltzug war auch bei mir nach ca. 5000km im Eimer (ST 5700). habs dann auch vorschtig rausgefriemelt. im STI hingen noch ein paar kurze Drähte die rausgebrochen sind.

Wäscheleinen waren also doch nicht so schlecht ;)

NoWin
17.11.2013, 16:21
Auf 6800er umsteigen - da gibts kein Gepfriemel mehr :)

principia-1
18.11.2013, 10:50
Einen ausgefranzten Zug hatte ich mal in einem 7700er stecken, unten am Stifser Joch beim 3LG, da brauch mir keiner was zu erzählen wie man sich da fühlt ;-)

Also jetzt wieder zu meinem Problem. Dank Erwin geht der Zug jetzt durch, aber jetzt kommts.
Der Nippel muss im STI ja in eine für ihn bestimmte Führungsnut damit er sich bei jedem Schaltvorgang entsprechend bewegt. Diese Nut in der Rille hab ich nicht, ich komme auch durch schalten der kleinen und großen Hebel an diesen Punkt weil die Hebel keinen Schaltvorgang tätigen.
Verstanden ?? Ist immer etwas blöd zu erklären.

DröVoSu
18.11.2013, 11:13
Auf 6800er umsteigen - da gibts kein Gepfriemel mehr :)

Oder Tiagra STIs 4600 nehmen und wieder die Leichtigkeit des Schaltens erleben bei bestem Preis-Leistungsverhältnis und wunderbarer Wartungsfreundlichkeit.

principia-1
18.11.2013, 20:56
Das innenliegende weisse Plastikteil um das der Zug im STI läuft bewegt sich nicht mehr,ich kann mit den Hebelchen machen was ich will. Das Ding kann doch nach 3.5 Jahren nicht schon kaputt sein,da könnt ich platzen.