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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Alternative zu Grand Prix 4000s?



timberwolves
27.11.2013, 19:39
Hi,

fahre seit Jahren die Reifen von Continental, aber zuletzt gab's immer wieder Probleme. Immer den 4000s in 23mm und Continental Butyl Schlauch. Bei den letzten 4-5 Pannen waren die Verschleißindikatoren jedesmal (!) noch sehr deutlich zu sehen. Fast immer nur der Hinterreifen bei einer Laufleistung von 1500 bis maximal 3000km. Der Ablauf ist meistens immer der gleiche: Steinchen frisst sich in den Reifen und dann gibt's sofort einen Plattfuß. Nach 1000km habe ich meistens schon deutliche Einschnitte von kleinen Steinchen. Bin's leid. Seitdem ich in Dortmund wohne und nicht mehr in Niedersachsen, habe ich weitaus öfters einen Plattfuß. Liegt wohl an den schmutzigen und schlechten Straßen hier, aber hat das so einen Einfluss? :heulend::heulend:
Wiege 65KG und hab ~8bar auf den Reifen.

1) Gibts Alternativen zum GP4000s? Komme mir irgendwie dumm vor, wenn ich mit dem Reifen alle 2000km einen Plattfuß bekomme und dann wieder und wieder das gleiche Produkt kaufe.

2) Kennt jemand preisgünstige und robuste Reifen für den Trainingslaufradsatz? Vittoria Rubinio?

3) Vielleicht mal einen anderen Schlauch probieren?

M*A*S*H
27.11.2013, 19:42
ganz ehrlich, gute Alternativen sind wirklich sehr rar.

Ich habe über Umwege gerade so ziemlich alle Reifentypen durch die der Markt so her gibt...Vittoria,Veloflex,MichelinPro4 usw usw...

Fahre seit 300km wieder Conti, zwar Force/Attack aber der ist ja fast baugleich mit dem 4000s.......was soll ich sagen, es ist einfach der beste Reifenhersteller. Die Dinger rollen Saugut und die Pannen waren im Rückblick mit Conti die wenigsten.

avis
27.11.2013, 19:44
+1

jonasonjan
27.11.2013, 19:46
Fahre seit 300km wieder Conti, zwar Force/Attack aber der ist ja fast baugleich mit dem 4000s.......was soll ich sagen, es ist einfach der beste Reifenhersteller. Die Dinger rollen Saugut und die Pannen war im Rückblick mit Conti die wenigsten.

Bin ich auch gefahren, gute Reifen, aber leider kann man hinten beim Verschleiß zusehen:ü
Nun fahre ich wieder den 4000s.

Nordwand
27.11.2013, 19:48
man könnte dem Conti nachsagen das er langweilig sei, aber die Performance ist unschlagbar. Deswegen wird er auch jedes Jahr Testsieger :Applaus:

medias
27.11.2013, 19:50
Vredestein.

martl
27.11.2013, 19:54
ganz ehrlich, gute Alternativen sind wirklich sehr rar.

Ich habe über Umwege gerade so ziemlich alle Reifentypen durch die der Markt so her gibt...Vittoria,Veloflex,MichelinPro4 usw usw...

Fahre seit 300km wieder Conti, zwar Force/Attack aber der ist ja fast baugleich mit dem 4000s.......was soll ich sagen, es ist einfach der beste Reifenhersteller. Die Dinger rollen Saugut und die Pannen waren im Rückblick mit Conti die wenigsten.

Das mit dem besten Reifenhersteller würde ich jetzt nicht pauschal unterschreiben, aber unterm Strich sind die Conti Produkte, also die Modelle GP bzw. Competition, von den Allroundeigenschaften her die rationale Lösung. Sind halt a bissl langweilig, aber das ist flickend am Wegesrand stehen auch.

Ich nutze Ampelstops etc. eh dazu, immer mal wieder einen kleinen Glassplitter oder Splitstein aus dem Protektor zu popeln.

Mi67
27.11.2013, 19:54
1) Gibts Alternativen zum GP4000s?
Ja, ...



...




...



... einen etwas abgelagerten 4000s.


Im Ernst: ein nagelneuer 4000s hat durch die Gummi-Weichmacher eine schon fast klebrig haftende Oberfläche. Das macht ihn zwar auf Nässe gut, aber auch empfindlich gegenüber kleinen Glassplittern, die sich - einmal steckengeblieben - schrittweise durch den Vectran-Gürtel durchschneiden können. Ist ein 4000s länger abgelagert oder hat er schon die ersten 1500 km überlebt, dann hält er mit guter Wahrscheinlichkeit so lange, bis er "eckig gefahren" ist und schon langsam die Karkasse durchscheint. Wie viele Löcher/Schnitte dann in der Gummischicht sind, spielt auch nur eine relativ geringe Rolle für die Pannenhäufigkeit.

Herr Sondermann
27.11.2013, 19:55
Jo, der GP 4000 S ist zwar irgendwie "langweilig" als Ratschlag, aber auch meiner Erfahrung nach alternativlos. :)

Ich habe die Reifen an einigen Rädern von mir und meiner Frau seit Jahren in Verwendung, so wenige Pannen hatte ich noch mit keinem anderen RR-Reifen!
Wenn doch, dann war ich nicht selten Schuld dran (über dicken Stein gefahren und Flanke aufgeschnitten) oder es hätte jeden anderen Reifen ebenso erwischt (Scherbe). Ansonsten war da nicht viel.

Vielleicht hast du echt Pech gehabt, aber ich kann über die GP 4000 S echt gar nichts negatives berichten.

BerlinRR
27.11.2013, 19:56
2) Kennt jemand preisgünstige und robuste Reifen für den Trainingslaufradsatz? Vittoria Rubinio?


Die sind meine "Geheimwaffe" für Berlin, hatte dieses Jahr nicht einen Platten, obwohl ich bei jeder 2. Ausfahrt einen Scherbenhaufen zu spät sehe (hier ist leider alles damit voll)
Nach 10'000 KM mit den Reifen ist zwar hinten schon das Profil plattgefahren aber geht noch. Hab teilweise auch richtig große klaffende Löcher von Scherben drin (also nur im Gummi) die Pannenschutzschicht hat sie nicht durchgelassen.

Bald werde ich wohl 10€ investieren und einen neuen für vorne kaufen und den vorderen nach hinten packen :D
Schläuche habe ich die billigen Conti drin.

War auch schon im Gebirge mit den Teilen, hatte kein schlechtes Gefühl in Abfahrten bei hohen Geschwindigkeiten.
Ihnen wird nachgesagt bei nassen Bedingungen weniger Grip zu haben als andere, aber ist kein Problem für mich, fahre ich durch Kurven halt mit 45km/h statt 50km/h. Im Training muss ich eh nicht auf der letzten Rille unterwegs sein.

DröVoSu
27.11.2013, 20:14
Was besser ist als Conti GP 4000 S in 23 mm mit Butyschlauch?


Conti GP 4000 S mit Latexschlauch !!! zumindest hinten.

Ich fahre die Combi 23 mm vorn mit 60/70 Gramm Butyl und hinten 25 mm (26,5 mm) mit Latex.
Rollt traumhaft, ist sehr pannensicher, top Grip und lange haltbar.

Und in wenigen Wochen/Monaten gibt es auch ein bisschen Farbe an den Flanken.
Und wenn man die Gewichte mit dem jetzigen überbreiten 25er vergleicht, sollte es einen echten 25er und einen echten 28er von Conti geben.

Einen Wechsel zu anderen Reifen kann man machen, aber das Gesamtpaket des Contis schaffen die leider nicht.

Mich interessieren die neuen guten Vittorias mit Isogrip Compound, welche im Nässegrip erheblich verbessert worden sollen sein zu den Vorgängern, als "Sonntags" wie Wettkampfsreifen.
Auch könnte ich mir vorstellen, mein jetzigen Veloflex in 23 mm um die neue Veloflex-Breite von 25 mm am Hinterrad zu ergänzen.


Der Michelin Pro4 Service Course, wenn man ihm um 25 € bekommt, scheint mir eine gute Idee als Trainings- und Alltagsreifen zu sein. Er gefällt mir optisch sehr gut und viele berichten, dass er sich rechtkomfortabel aber gleichzeitig sehr agil fährt (spitzes Profil).

Der Pro4 Comp ist sicherlich auch interessant. Mit seiner 150 TPI Karkasse könnte er geschmeidiger als der Conti GP 4000 S rollen. Aber der hohe Preis bei bisher nicht sonderlich gut getesteten Rollwiderstand halten mich davon ab. Beide Michelins sollen auch nicht mehr die Pannenresistenz der seines wirklich guten Ahnen Pro2Race haben, geschweige denn die des GP 4000 S.

Der Pro4Endurance scheint mir ein gute Alternative zum GP4 Season sein.
Er wäre was Pannenresistenz/Schnittfestigkeit und Geschmeidigkeit betrifft ein Kompromiss zwischen GP 4000 S und GP4S. Seine schnittfeste Lage ist nämlich nicht ganz schnittfest aber dafür auch nicht so steif wie die des GP4Season.

So meine Überlegungen bis dato.

DröVoSu
27.11.2013, 20:16
Ja, ...



... einen etwas abgelagerten 4000s.


Im Ernst: ein nagelneuer 4000s hat durch die Gummi-Weichmacher eine schon fast klebrig haftende Oberfläche. ....


:goodpost:

waldhaus
27.11.2013, 20:17
Für den Winter nehme ich den einfachen GP.

Oliver73
27.11.2013, 20:19
Für den Winter nehme ich den einfachen GP.

Der geht auch fürs ganze Jahr:D

Aber dann eher in der Faltversion:)

amtmann
27.11.2013, 20:20
Nachdem ich nur Probleme mit Contis hatte, bin ich auf die Nummer 2 bei den ganzen Tests umgestiegen. Fähre daher seit längerem Schwalbe Ultremos. :)

avis
27.11.2013, 20:21
Was besser ist als Conti GP 4000 S in 23 mm mit Butyschlauch?


Conti GP 4000 S mit Latexschlauch !!! zumindest hinten.

Ich fahre die Combi 23 mm vorn mit 60/70 Gramm Butyl und hinten 25 mm (26,5 mm) mit Latex.
Rollt traumhaft, ist sehr pannensicher, top Grip und lange haltbar.

Und in wenigen Wochen/Monaten gibt es auch ein bisschen Farbe an den Flanken.
Und wenn man die Gewichte mit dem jetzigen überbreiten 25er vergleicht, sollte es einen echten 25er und einen echten 28er von Conti geben.

Einen Wechsel zu anderen Reifen kann man machen, aber das Gesamtpaket des Contis schaffen die leider nicht.

Mich interessieren die neuen guten Vittorias mit Isogrip Compound, welche im Nässegrip erheblich verbessert worden sollen sein zu den Vorgängern, als "Sonntags" wie Wettkampfsreifen.
Auch könnte ich mir vorstellen, mein jetzigen Veloflex in 23 mm um die neue Veloflex-Breite von 25 mm am Hinterrad zu ergänzen.


Der Michelin Pro4 Service Course, wenn man ihm um 25 € bekommt, scheint mir eine gute Idee als Trainings- und Alltagsreifen zu sein. Er gefällt mir optisch sehr gut und viele berichten, dass er sich rechtkomfortabel aber gleichzeitig sehr agil fährt (spitzes Profil).

Der Pro4 Comp ist sicherlich auch interessant. Mit seiner 150 TPI Karkasse könnte er geschmeidiger als der Conti GP 4000 S rollen. Aber der hohe Preis bei bisher nicht sonderlich gut getesteten Rollwiderstand halten mich davon ab. Beide Michelins sollen auch nicht mehr die Pannenresistenz der seines wirklich guten Ahnen Pro2Race haben, geschweige denn die des GP 4000 S.

Der Pro4Endurance scheint mir ein gute Alternative zum GP4 Season sein.
Er wäre was Pannenresistenz/Schnittfestigkeit und Geschmeidigkeit betrifft ein Kompromiss zwischen GP 4000 S und GP4S. Seine schnittfeste Lage ist nämlich nicht ganz schnittfest aber dafür auch nicht so steif wie die des GP4Season.

So meine Überlegungen bis dato.


Hatte den Pro4 Comp eine Saison.
Guter Reifen, kam aber nicht an Conti ran. Bin wieder zurück zu 4000s hinten und Supersonic vorne.

DröVoSu
27.11.2013, 20:26
Für den Winter nehme ich den einfachen GP.

Wie viele Winter willst du den fahren?
Der hält doch mindestens 10. :D


Der GP hat für mich ausgesprochen gute Eigenschaften als Langläufer bei hervorragendem Grip.
Mir ist der aber für den Winter zu ungeschützt an den Flanken und für den Sommer nicht geschmeidig genug.
Das ist aber schon fast ein Luxusproblem.

Wer günstig und gut fahren will, staubt sich die GP im Angebot für 15-19 € als Faltreifen ab und braucht sich die nächsten 10.000 bis 20.000 km keinen Kopf mehr um Reifen zu machen.
Es sei denn, man erwischt so ungünstig eine Scherbe wie ich.

DröVoSu
27.11.2013, 20:30
Hatte den Pro4 Comp eine Saison.
Guter Reifen, kam aber nicht an Conti ran. Bin wieder zurück zu 4000s hinten und Supersonic vorne.

Das Pendant-Pärchen hatte ich von Michelin als es den GP 4000 S noch nicht gab.

Pro2 Race hinten und Pro2Light (pannenschutzloser, dünn gummierter P2R) vorn.


Kannst du etwas mehr zum Pro4Comp erzählen.
Preis außen vor gelassen, was ist relevant schlechter?

Anarchy83
27.11.2013, 20:34
Hi,

das mit den Einschnitten ist ja ganz normal bei Conti soweit ich das mitbekommen habe. Ist auch bei meinen REifen immer so. Könnten deine Pannen evtl am hohen Luftdruck liegen? Ich wiege ca 63kg und gebe auf den 23mm 4000s ca 7-7,5bar was ich scchon als sehr hart empfinde. erst bei 5,5-6bar pumpe ich wieder nach (gebe mehr drauf als nötig weil ich zu faul zum ständigen nachpumpen bin ;) )

Gelegentlich prüfe ich auch immer mal die Reifen auf die von dir angesprochenen Steinchen und hole die dann aus dem Gummi raus. Dieses Jahr bisher bei ca. 9tkm Glück gehabt und noch keine Panne.

Grüße

Masematte
27.11.2013, 20:37
Vredestein.

Von denen hab ich grad den Schlauchreifen (FORTEZZA PRO TRICOMP) bei mir liegen...bin mir aber nicht sicher ob ich den wirklich aufziehen soll. Kann man die Vredestein Reifen gut fahren? Da werden sich die Schlauch und Draht ja untereinander nicht viel nehmen...

Am besten im Vergleich zu den üblichen Verdächtigen von Conti ;)

Danke! :)

avis
27.11.2013, 20:46
Das Pendant-Pärchen hatte ich von Michelin als es den GP 4000 S noch nicht gab.

Pro2 Race hinten und Pro2Light (pannenschutzloser, dünn gummierter P2R) vorn.


Kannst du etwas mehr zum Pro4Comp erzählen.
Preis außen vor gelassen, was ist relevant schlechter?

Objektiv kann ich sagen, dass er deutlich schneller verschlissen war.
Und dann hatte ich 2 Pannen, das muss natürlich nichts heißen, aber nach etlichen völlig pannenfreien Jahren auf Conti trug es nicht zur Steigerung seines Ansehens bei.
Subjektiv, dass die Contikombination leichter rollte und mir in schnellen Abfahrten etwas mehr Sicherheit bot.
Das mag sicherlich schwer zu beziffern sein, aber gerade den Grip fand ich mit Conti besser.
Durch Supersonic+Schlauch am Vorderrad eben auch agiler.

DröVoSu
27.11.2013, 21:02
Objektiv kann ich sagen, dass er deutlich schneller verschlissen war.
Und dann hatte ich 2 Pannen, das muss natürlich nichts heißen, aber nach etlichen völlig pannenfreien Jahren auf Conti trug es nicht zur Steigerung seines Ansehens bei.
Subjektiv, dass die Contikombination leichter rollte und mir in schnellen Abfahrten etwas mehr Sicherheit bot.
Das mag sicherlich schwer zu beziffern sein, aber gerade den Grip fand ich mit Conti besser.
Durch Supersonic+Schlauch am Vorderrad eben auch agiler.

Verschleiß und Grip ist Conti vorn, ganz klar, da war "Black Chili" wohl der Jackpot für Conti.

Beim Pannenschutz hinkt Michelin auch objektiv bei den Sticheltests hinterher.

Wie war für dich der Komfort?
Ich habe das Gefühl, dass die Contis, je mehr verschlissen sie sind, dass sie irgendwann hölzern abrollen.
Wie sieht es da mit den Michelin aus?

Und beim Rollwiderstand, hattest du das Gefühl mit irgendeinem Reifen schneller oder langsamer unterwegs zu sein?

showdown
27.11.2013, 21:29
... ein nagelneuer 4000s hat durch die Gummi-Weichmacher eine schon fast klebrig haftende Oberfläche. Das macht ihn zwar auf Nässe gut, aber auch empfindlich gegenüber kleinen Glassplittern, die sich - einmal steckengeblieben - schrittweise durch den Vectran-Gürtel durchschneiden können. Ist ein 4000s länger abgelagert oder hat er schon die ersten 1500 km überlebt, dann hält er mit guter Wahrscheinlichkeit so lange, bis er "eckig gefahren" ist und schon langsam die Karkasse durchscheint.
...Ich kontrolliere aufgrund schneller Abfahrten aus dem Schwarzwald und dem daraus resultierenden höhren Sicherheitsbedürfnis nach jeder Fahrt die Laufflächen meiner Reifen auf cuts und Fremdkörper. Nach jeder.

Und das was Du beschreibst, ist bzgl der Empfindlichkeit gegenüber cuts/Fremdkörpern nach Lebensalter des Reifens aber ganz exakt das Gegenteil meiner Beobachtung.

Im ersten Jahr finde ich so gut wie keine cuts und auch keine Fremdkörper. Das ist schon sehr auffällig, dass der Reifen in diesem jungen Alter trotz seiner Weichheit auch grobe Misshandlungen duch Botnaik, Glas oder auch kleineren Split sehr gutmütig toleriert.

Im zweiten Jahr normalisiert das Bild etwas. Mit zunehmender Laufleistung nehmen eben auch die cuts zu, egal ob mit oder ohne stecken gebliebenem Fund.

Wenn es dann etwa am Sonntagsrad noch ein drittes oder viertes Jahr gibt, bekommt der Reifen durch die Härtung des Gummis langsam unendlich viele kleine Mikrorisse und auch die cuts (und die Funde) nehmen drastisch zu, so dass es irgendwann nervt, mit der feinen Nagelschere alle cuts nach Funden duchzugehen. Auch wenn der Reifen vom Verschleißindikator noch gut Fleisch hat. Da ist es dann gut, wenn jemand aus dem TF mal auf das Rose-Angebot hinweist. ;)

Nein, die Contis, die ich in den letzten 10 Jahren hier gefahren bin, wurden nicht besser mit dem Alter, sondern eindeutig schlechter. :) Und deshalb hab ich aus dem Rose Angebot trotz Knallerpreis auch mal nur den Bedarf für ein oder zwei Jahre geordert und nicht gleich das ganze Lager leer gekauft. ;)

showdown
27.11.2013, 21:37
Das mit dem besten Reifenhersteller würde ich jetzt nicht pauschal unterschreiben, aber unterm Strich sind die Conti Produkte, also die Modelle GP bzw. Competition, von den Allroundeigenschaften her die rationale Lösung. Sind halt a bissl langweilig, aber das ist flickend am Wegesrand stehen auch.

...Was bitte ist daran langweilig, bei derzeit gerade noch frischen +2° und oft schon im Dunkeln auf ner 100km Runde nach 90km noch fix nen Platten zu flicken ??? :D :D

DröVoSu
27.11.2013, 21:43
Ich kontrolliere aufgrund schneller Abfahrten aus dem Schwarzwald und dem daraus resultierenden höhren Sicherheitsbedürfnis nach jeder Fahrt die Laufflächen meiner Reifen auf cuts und Fremdkörper. Nach jeder.

Und das was Du beschreibst, ist bzgl der Empfindlichkeit gegenüber cuts/Fremdkörpern nach Lebensalter des Reifens aber ganz exakt das Gegenteil meiner Beobachtung.

Im ersten Jahr finde ich so gut wie keine cuts und auch keine Fremdkörper. Das ist schon sehr auffällig, dass der Reifen in diesem jungen Alter trotz seiner Weichheit auch grobe Misshandlungen duch Botnaik, Glas oder auch kleineren Split sehr gutmütig toleriert.

Im zweiten Jahr normalisiert das Bild etwas. Mit zunehmender Laufleistung nehmen eben auch die cuts zu, egal ob mit oder ohne stecken gebliebenem Fund.

Wenn es dann etwa am Sonntagsrad noch ein drittes oder viertes Jahr gibt, bekommt der Reifen durch die Härtung des Gummis langsam unendlich viele kleine Mikrorisse und auch die cuts (und die Funde) nehmen drastisch zu, so dass es irgendwann nervt, mit der feinen Nagelschere alle cuts nach Funden duchzugehen. Auch wenn der Reifen vom Verschleißindikator noch gut Fleisch hat. Da ist es dann gut, wenn jemand aus dem TF mal auf das Rose-Angebot hinweist. ;)

Nein, die Contis, die ich in den letzten 10 Jahren hier gefahren bin, wurden nicht besser mit dem Alter, sondern eindeutig schlechter. :) Und deshalb hab ich aus dem Rose Angebot trotz Knallerpreis auch mal nur den Bedarf für ein oder zwei Jahre geordert und nicht gleich das ganze Lager leer gekauft. ;)

Es ist immer eine Frage des Maßes!

Ziehst du ihn gleich frisch auf, wenn er fast noch eine ölige Oberfläche hast, sammelt man Dreck im weichen Gummi. Nutzt du ihn zeitlich zu lang (Rad vielleicht zudem oft Sonnenstrahlung ausgesetzt), alter er und zeigt irgendwann Risse.

Ich bin meinen ersten GP 4000 S 3 Jahre und 7000 km gefahren. Er war nicht rissig und beide Verschleißindikatoren waren noch sehr gut sichtbar. Pannen hatte ich keine. Ich konnte ihn mit gutem Gewissen als Zugabe zu einem Laufrad einer noch längeren Nutzung zuführen.

Herr Sondermann
27.11.2013, 21:50
Von denen hab ich grad den Schlauchreifen (FORTEZZA PRO TRICOMP) bei mir liegen...bin mir aber nicht sicher ob ich den wirklich aufziehen soll. Kann man die Vredestein Reifen gut fahren? Da werden sich die Schlauch und Draht ja untereinander nicht viel nehmen...

Am besten im Vergleich zu den üblichen Verdächtigen von Conti ;)

Danke! :)

Ja, kann man.
Medias hat recht, dass die Vredestein echt gute Reifen sind. Recht unbekannt und nicht sooo leicht an jeder Ecke zu bekommen wie z.B. Contis. Das war´s aber auch schon an "Nachteilen".

Ich kann nur für die Faltreifen sprechen, aber von denen war ich durchaus sehr angetan! Die waren auf einem LRS drauf, den ich gebraucht gekauft habe, ich hab die vollends runter gefahren.
Doch, die waren wirklich gut in allen Lebenslagen.

An deiner Stelle würde ich nicht zögern, die Reifen zu montieren. Oder mir zu schicken, ich mach das. :D

Steed
27.11.2013, 22:25
Hi,



2) Kennt jemand preisgünstige und robuste Reifen für den Trainingslaufradsatz? Vittoria Rubinio?



Ich bin den Reifen über mehrere Jahre gefahren. In Sachen Laufleistung hielt er ohne Problem immer um die 6000km. Das Abrollverhalten ist für einen schweren Billigreifen typisch und die Kurvenhaftung bei Nässe hat mich auch nicht so recht überzeugt. Jedenfalls im Vergleich zum GP4000s, wenn man beide Reifentypen überhaupt vergleichen kann und darf. Immerhin kostet der Rubino nur ein Drittel vom Conti. Auch mit dem Vittoria Zaffiro Pro (Faltreifen) konnte ich meine Erfahrungen sammeln. Allerdings hat er mich gar nicht überzeugt.

Um viele Kilometer zu schrubben ist der Rubino gut geeignet. Aber empfehlen würde ich trotzdem den GP 4000s.

BerlinRR
27.11.2013, 22:34
Ich bin fast am überlegen ob ich mir hinten den Rubino lasse und vorne mal einen 4000s drauf mache, ich meine vorn nutzt sich der 4000s kaum ab aber gibt mir ordentlich Grip.

avis
27.11.2013, 22:54
Verschleiß und Grip ist Conti vorn, ganz klar, da war "Black Chili" wohl der Jackpot für Conti.

Beim Pannenschutz hinkt Michelin auch objektiv bei den Sticheltests hinterher.

Wie war für dich der Komfort?
Ich habe das Gefühl, dass die Contis, je mehr verschlissen sie sind, dass sie irgendwann hölzern abrollen.
Wie sieht es da mit den Michelin aus?

Und beim Rollwiderstand, hattest du das Gefühl mit irgendeinem Reifen schneller oder langsamer unterwegs zu sein?

Komfort...da habe ich keinen Unterschied feststellen können. Aber mal ehrlich, wir wissen beide, der hängt zu 99,9% vom Luftdruck ab.
Beim Pro4 war da jedenfalls kein Vorteil zu spüren.
Ich schrieb es ja schon, imho rollt der 4000s besser!
Auch am Ende der Saison als sie abgefahren waren, blieb das Verhältniss.
Das sind natürlich nur kleine Unterschiede, aber es schien mir so. Die bisherigen Tests bestätigen das ja auch, da lagen sowohl Service Course als auch Comp hinter dem 4000s, bzgl. des Rollwiderstandes.
Und der Supersonic am Vorderrad (selten auch hinten) ist ohnehin so ziemlich das schnellste auf dem Markt, noch von Veloflex Record erreicht.

tommie004
28.11.2013, 02:14
GP 4Season als Variante in der dunklen Jahreszeit. Mit denen hab ich ausschließlich gute Erfahrungen in den letzten beiden Winter gemacht. Null Pannen bei immerhin insgesamt ca 7000km in den Monaten Nov bis April in den beiden Jahren.
Im Sommer sehe ich den 4000S aber auch alternativlos.

sconic
28.11.2013, 07:21
Nimm den normalen GrandPrix, ca. 15-20€/Stück, 1x im Jahr wechseln und sorglos weiterfahren... Wer da Unterschiede zum 4000s "spürt" hört auch Gras wachsen

Velo17
28.11.2013, 08:21
...ich fahre als Fahrradkurier am Arbeitsrad den Schwalbe Durano PLUS - der hat eine extra Gummieinlage. Ich wechsel jetzt nur noch ein Mal im Jahr prophylaktisch die Reifen, ohne Platten gehabt zu haben.

Ist natürlich kein Reifen fürs Radrennen oder einen Alpenmarathon. IMHO kann man nicht alles haben :-)

DröVoSu
28.11.2013, 09:15
Komfort...da habe ich keinen Unterschied feststellen können. Aber mal ehrlich, wir wissen beide, der hängt zu 99,9% vom Luftdruck ab.


Allerdings hängt vom Reifendruck auch Leichtlauf, Haltbarkeit und Pannenresistenz den Reifens ab.
Daher lande ich zwangsläufig bei ähnlichen Reifendrücken.

Eher gehe ich da mit, dass es von der Reifenbreite und der Felgenbreite (die bei Clinchern auch dafür sorgt, dass mehr Luft im System ist) abhängt.

DröVoSu
28.11.2013, 09:18
Nimm den normalen GrandPrix, ca. 15-20€/Stück, 1x im Jahr wechseln und sorglos weiterfahren... Wer da Unterschiede zum 4000s "spürt" hört auch Gras wachsen

Dann höre ich das Gras wachsen.

Ruhrradler
28.11.2013, 09:21
Ich wohne auch in der Nähe von Dortmund und wir fahren an unseren Rennrädern und verschiedenen LRS nur noch Conti. 4000s in 23mm und 25mm, 4000 (falt) in 24mm und Force/ Attack.
P/L mässig ist der einfache 4000 nicht zu schlagen, hat mal 12 Euro bei bike 24 gekostet. Ein kompletter Satz liegt noch in Reserve, aber musste noch nicht aufgezogen werden, da er sich kaum abfährt. Vom Rollen und von der Haftung sind - so bilde ich es mir ein - die anderen Kombis etwas besser.
Pannen habe ich jetzt in den letzten drei Jahren am Renner nicht gehabt. Schwalbe und Vittoria möchte ich am Renner auf jeden Fall nicht mehr haben.
Die Contis fährt halt jeder, aber das hat auch seinen Grund. Allenfalls das Fadenziehen war mal sehr unschön, aber das hat nach meiner Erfahrung inzwischen stark nachgelassen.
Eine richtige Alternative zum 4000s sehe ich deshalb in der Summe aller Eigenschaften nicht. Soll es pannensicherer sein, macht man Kompromisse in bezug auf Haftung und Rollwiderstand, soll der besser sein (wenn es das bei Clinchern überhaupt gibt) ist der Pannenschutz schlechter.

wolan64
28.11.2013, 10:30
Auf den Clinchern fahre ich nur noch Force/Attack. Habe noch keinen Reifen gehabt den man im Training und Rennen besser einsetzen kann. Summe der Gesamteigenschaften mein Favorit.

Masematte
28.11.2013, 11:19
Ja, kann man.
Medias hat recht, dass die Vredestein echt gute Reifen sind. Recht unbekannt und nicht sooo leicht an jeder Ecke zu bekommen wie z.B. Contis. Das war´s aber auch schon an "Nachteilen".

Ich kann nur für die Faltreifen sprechen, aber von denen war ich durchaus sehr angetan! Die waren auf einem LRS drauf, den ich gebraucht gekauft habe, ich hab die vollends runter gefahren.
Doch, die waren wirklich gut in allen Lebenslagen.

An deiner Stelle würde ich nicht zögern, die Reifen zu montieren. Oder mir zu schicken, ich mach das. :D

Das hört sich gut an, dann werf ich die mal drauf :)

Tobi82
28.11.2013, 13:28
die vredestine fortezza reifen hatte ich auch mal, guter reifen...allerdings bekommt man die so gut wie nie zum günstigen tarif, oder kennt da jemand eine quelle?

wenn ich bedenke, dass es den 4000s letztens für 15,00 euro bei rose gab wird es für andere reifen schon echt schwer.
früher bin ich ja gern den michelin pro2race gefahren, grade weil er sich nicht so eckig abfuhr und im trockenen sehr kontrolliert durch kurven zu fahren war. leider gibt es den aber nicht mehr. sonst wäre das meine empfehlung.

also entweder 4000s,oder fürs training den normalen gp.

FCZ
28.11.2013, 13:30
Schwalbe Durano hält jedesmal 9000 km

NoWin
28.11.2013, 13:39
Vredestein - wir verwenden auf Mallorca seit 6 Jahren die Modelle Fiammante (Trainingsreifen in 23mm, für Fitneßbikes in 28mm) sowie ab 2014 den Fortezza Tricomp in 25mm.

Bei rund 100 Rennrädern im Verleih haben sich diese Modelle bestens bewährt - und man kann davon ausgehen, daß wir darauf schauen, so wenig Probleme mit Reifen zu haben, wie nur möglich.

Der 4000S mag ein guter Reifen sein, aber bei 85kg ist nach spätestens 2500 Km Schluß - dann schon eher für rauhere Verhältnisse den 4Season in 28mm.

medias
28.11.2013, 14:00
Wer als Privater auf den Preis der Reifen schaut, betreibt das falsche Hobby.

BerlinRR
28.11.2013, 14:00
früher bin ich ja gern den michelin pro2race gefahren, grade weil er sich nicht so eckig abfuhr und im trockenen sehr kontrolliert durch kurven zu fahren war. leider gibt es den aber nicht mehr. sonst wäre das meine empfehlung.


Immer wenn jemand den Namen sagt schwelge ich in Erinnerung, das Fahrgefühl war für mich einfach perfekt.
Sobald die Trennschicht rückstandsfrei runtergefahren war hatte man auch guten Grip.

Der 4000s fährt sich nicht so direkt, im direkten Vergleich kam er mir immer etwas schwammig vor.

funbiker61
28.11.2013, 14:34
Immer wenn jemand den Namen sagt schwelge ich in Erinnerung, das Fahrgefühl war für mich einfach perfekt.


Ich fahre sie immer noch, weil ich mich rechtzeitig eingedeckt habe (als klar war, dass die Nachfolger schlechter werden). Der Verschleiß ist sehr gering und sie sind sehr robust. Ich hab aktuell nicht einen Cut, obwohl ich Radwege fahre, auf denen Split liegt.

BerlinRR
28.11.2013, 14:39
Ich fahre sie immer noch, weil ich mich rechtzeitig eingedeckt habe (als klar war, dass die Nachfolger schlechter werden). Der Verschleiß ist sehr gering und sie sind sehr robust. Ich hab aktuell nicht einen Cut, obwohl ich Radwege fahre, auf denen Split liegt.

Gute Wahl, den Nachfolger bin ich nur paar Wochen gefahren und hab ihn nach dem 2. Platten runtergeschmissen.
Über den genauen Rollwiderstand kann ich natürlich nichts sagen, aber das Fahrgefühl hat mir nicht mehr so gefallen.
Beim Aufziehen war ich sogar noch euphorisch "Boah wenn der P2R jetzt noch etwas verbessert wurde..." :ü



Wer als Privater auf den Preis der Reifen schaut, betreibt das falsche Hobby.

Auch wenn das Hobby "Rennen fahren" lautet und die Trainingsausfahrten nur Mittel zum Zweck sind?

medias
28.11.2013, 14:49
Ein RR kostet so 2-3000, wieviele Reifen braucht man pro Saison, 2-4.
Also kann ich doch den Reifen nach dem Einsatzzweck kaufen, ob teuer oder billig, ohne auf den Preis zu gucken.
Ein guter Reifen bringt es und macht Laune.

avis
28.11.2013, 14:53
Eben.
Die 70-100€ die ich pro Saison zusätzlich für den schnell verschleissenden Wetkampfreifen ausgebe, sind sicherlich erheblich besser angelegt als in nem Rahmen für 4000,- oder Gruppe.
Bringt erheblich mehr.

BerlinRR
28.11.2013, 14:56
Eben.
Die 70-100€ die ich pro Saison zusätzlich für den schnell verschleissenden Wetkampfreifen ausgebe, sind sicherlich erheblich besser angelegt als in nem Rahmen für 4000,- oder Gruppe.
Bringt erheblich mehr.

Das steht völlig außer Frage,
der weitere Nutzen durch weitere Investition geht beim Rahmen extrem schnell gegen Null.

schlauchtreifen
28.11.2013, 15:07
Alternative ist der Conti Competition, garantiert null Pannen ;)

BerlinRR
28.11.2013, 15:11
Alternative ist der Conti Competition, garantiert null Pannen ;)

Wie kommst du zu der Garantie? :D

Ich fahre den Competition auch extrem gern, das Fahrgefühl ist ebenfalls genial.
Platten hatte ich auch noch keinen damit, aber auch noch nicht extrem viele Kilometer mit diesem Reifen gefahren.

Herr Sondermann
28.11.2013, 15:11
Ich fahre sie immer noch, weil ich mich rechtzeitig eingedeckt habe (als klar war, dass die Nachfolger schlechter werden). Der Verschleiß ist sehr gering und sie sind sehr robust. Ich hab aktuell nicht einen Cut, obwohl ich Radwege fahre, auf denen Split liegt.Oh ja...das war ja das Manko des Pro3Race. Der war nach wenigen Ausfahrten schon total zerschnitten und auch recht pannenanfällig.
Schade, denn er fuhr sich schon ganz ordentlich.

Sigi Sommer
28.11.2013, 15:19
Alternative ist der Conti Competition, garantiert null Pannen ;)

Fahre ich auch gern, aber nicht im Münchner Winter-Split. SR-Reifenwechsel bei mies&kalt habe ich hinter mir, brauch ich nicht mehr.

Lemone
28.11.2013, 15:41
Hallo,

also, ich fahre sehr gerne den Vittoria Open Corsa CX, der fährt sich wirklich wahnsinnig angenehm. ABER, haltbar und pannenschutz??? Nicht wirklich dolle, eher ein Reifen für trockene und "saubere" Staßen.

In der jetztigen Jahreszeit fahr ich auch wieder Conti 4000s 25mm und ich muß leider zugeben, es gibt keinen besseren .... vielleicht der Conti 4000s II :D

schlauchtreifen
28.11.2013, 15:42
Fahre ich auch gern, aber nicht im Münchner Winter-Split. SR-Reifenwechsel bei mies&kalt habe ich hinter mir, brauch ich nicht mehr.

Ich hab auch im Winter mit dem Competition keine Pannen. Da hängen die R-Räder an der Wand und ich geh Ski-fahren. Alles zu seiner Zeit.

Sigi Sommer
28.11.2013, 15:48
Ich hab auch im Winter mit dem Competition keine Pannen. Da hängen die R-Räder an der Wand und ich geh Ski-fahren. Alles zu seiner Zeit.

Ja dann :D ... und ich dachte schon bei 'MUC-Ost', da wird demnächst mal ein gemeinsames Winterrunderl zammgehen :Bluesbrot

schlauchtreifen
28.11.2013, 16:23
wir können im Ostpark Laufen gehen, vorm Kamin sitzen oder sonstwas. Aber aufs Rad geh ich erst wieder, wenn sich die gemeinen Winter-Carbonwürmer verzogen haben ;)
Bis dahin sitz ich höchstens mal im UG auf der Rolle (bzw. auf dem Rad auf der Rolle).

principia-1
28.11.2013, 16:29
Für den Winter nehme ich den einfachen GP.

Hab ich ach im Winter drauf,ist unschlagbar in Preis/Leistung.

Schnecke
28.11.2013, 16:44
Da nach Alternativen gefragt ist:

Sommer:
Wenn Geld keine Rolex spielt Vittoria Open Corsa CX.
Falls das Budget knapp ist Michelin Pro4 SC. Rollen beide angenehmer als der Conti. Rollwiderstandsunterschiede sind doch so gering das merkt doch niemand ernsthaft.

Winter:
Vittoria Open Pave (fuer mich der ideale Ganzjahresreifen) wenn der Preis und die katastrophale verfuegbarkeit nicht abschreckt.
Sonst Conti GP bzw. GP4000s.

DröVoSu
28.11.2013, 17:34
Der 4000S mag ein guter Reifen sein, aber bei 85kg ist nach spätestens 2500 Km Schluß - dann schon eher für rauhere Verhältnisse den 4Season in 28mm.

Verkehrte Welt ?

Ich wiege 85 kg. Bei 2500 km ist der GP 4000 S gerade mal "eingefahren".
Bei 7000 km sind noch beide Verschleißindikatoren gut sichtbar.
Das gilt fürs 23 mm Modell.

Der GP4 Season ist nach 2000 km schon gut eckig in 28 mm.

DröVoSu
28.11.2013, 17:37
Ich fahre sie immer noch, weil ich mich rechtzeitig eingedeckt habe (als klar war, dass die Nachfolger schlechter werden). Der Verschleiß ist sehr gering und sie sind sehr robust. Ich hab aktuell nicht einen Cut, obwohl ich Radwege fahre, auf denen Split liegt.

Meine P2R waren binnen 4000 km runter am HR.

Grip beim Conti finde ich trocken und erst recht nass besser.

Pannenschutz ist gleich auf.

Die P2R rollten aber angenehmer als die Contis.

Mein verbleibender P2R in 25 mm hat reichlich Cuts.

NoWin
28.11.2013, 17:39
Verkehrte Welt ?

Ich wiege 85 kg. Bei 2500 km ist der GP 4000 S gerade mal "eingefahren".
Bei 7000 km sind noch beide Verschleißindikatoren gut sichtbar.
Das gilt fürs 23 mm Modell.

Der GP4 Season ist nach 2000 km schon gut eckig in 28 mm.

In Malle ist wohl auch der Asphalt ein wenig anders - aber der 4Season hält bei 6 Bar Druck rund 4000 km (am Hinterrad)

DröVoSu
28.11.2013, 17:43
Ein RR kostet so 2-3000, wieviele Reifen braucht man pro Saison, 2-4.
Also kann ich doch den Reifen nach dem Einsatzzweck kaufen, ob teuer oder billig, ohne auf den Preis zu gucken.
Ein guter Reifen bringt es und macht Laune.

700-1500 € Rad


30 € ist meine Schmerzgrenze bei Reifen

Es muss schon ein seeehr besonderer Reifen sein, wenn ich gen 40€ ausgebe.

funbiker61
28.11.2013, 17:52
Mein verbleibender P2R in 25 mm hat reichlich Cuts.

Ist wohl der Vorteil abgelagerter Reifen :D

Hab die Zeit mit den P2R jedenfalls ausgekostet. Hab noch nie vorher so wenig Probs mit Reifen gehabt. Da die Vorräte zu Ende gehen, hab ich als Vorderreifen die Vittoria Radiale 24mm entdeckt. Nicht zu breit und trotzdem sehr komfortabel. Aber zu hoher Verschleiß für hinten. Deshalb kommt da im nächsten Jahr der 28mm 4000SII mal drauf. Mal schauen, ob er vom Komfort eine Alternative ist. Sonst muss ich mit dem hohen Verschleiß der Vittoria Radiale leben.

DröVoSu
28.11.2013, 17:58
In Malle ist wohl auch der Asphalt ein wenig anders - aber der 4Season hält bei 6 Bar Druck rund 4000 km (am Hinterrad)

Glaube ich gern, aber der 4Season schmilzt bei mir schneller.
Der 4Season bei mir vom Verschleiß ähnlich wie frühere GP 3000 und Conti Gator Skin. Faltreifen.
Letztere hielten in 23 mm um 4000 km.

Hast du schon mal den Michelin Krylion Carbon bzw. den Pro4 Endurance probiert?
Der Krylion Carbon hielt bei mir etwas kürzer als die GP 4000 S, fast 7000 km.
Allerdings gerade bei Abfahrten, was ich sonst nicht im Flachland merke, waren die GP 4000 S beim Grip bereits imtrockenen besser.
Daher habe ich bisher nicht den Wunsch verspürt den Endurance aufzuziehen.
Der Endurance könnte aber nach dem GP4 Season wieder mein Winterreifen werden.
Der Endurance ist ein Tick geschmeidiger.

DröVoSu
28.11.2013, 18:03
Ist wohl der Vorteil abgelagerter Reifen :D


Gerade den habe ich damals frisch aufgezogen.
Aber bei den SiO2/Silika Reifen macht meiner Erfahrung nach kaum Unterschied, ob frisch aufgezogen oder nicht.

funbiker61
28.11.2013, 18:06
Gerade den habe ich damals frisch aufgezogen.
Aber bei den SiO2/Silika Reifen macht meiner Erfahrung nach kaum Unterschied, ob frisch aufgezogen oder nicht.

Meine sind dagegen 5 Jahre gelagert, bevor sie draufkamen. Die haben eh wenig Weichmacheranteil und verhärten kaum. Aber Null Cuts ist schon beeindruckend :D

DröVoSu
28.11.2013, 18:21
Meine sind dagegen 5 Jahre gelagert, bevor sie draufkamen. Die haben eh wenig Weichmacheranteil und verhärten kaum. Aber Null Cuts ist schon beeindruckend :D

Mein 25er wurde eine ähnlich lange Zeit nicht bewegt und in der Zeit vernünftig eingelagert.

Dafür ist sie Oberfläche nun ziemlich rissig.

tigerchen
28.11.2013, 18:28
Ehrlich gesagt, ich hatte jede Menge Michelin Pro2,3,4Race. Habe zwischen denen keinen Unterschied feststellen können. Alle waren gleich gut. Werde demnächst den Conti 4000 ausprobieren.
Viele schreiben von 27/28er Größe. Ich hab mich schon mit dem 25er 4Season abgemüht, weil er grad noch durch die Beläge ging.

funbiker61
28.11.2013, 18:35
Viele schreiben von 27/28er Größe. Ich hab mich schon mit dem 25er 4Season abgemüht, weil er grad noch durch die Beläge ging.

Da brauchst Du etwas aus dieser Palette. Dann ist der Übergang Felge/Reifen wieder glatt:

tigerchen
28.11.2013, 18:40
Alles klar. Danke!

*cl*
28.11.2013, 22:34
Hi,

fahre seit Jahren die Reifen von Continental, aber zuletzt gab's immer wieder Probleme. Immer den 4000s in 23mm und Continental Butyl Schlauch. Bei den letzten 4-5 Pannen waren die Verschleißindikatoren jedesmal (!) noch sehr deutlich zu sehen. Fast immer nur der Hinterreifen bei einer Laufleistung von 1500 bis maximal 3000km. Der Ablauf ist meistens immer der gleiche: Steinchen frisst sich in den Reifen und dann gibt's sofort einen Plattfuß. Nach 1000km habe ich meistens schon deutliche Einschnitte von kleinen Steinchen. Bin's leid. Seitdem ich in Dortmund wohne und nicht mehr in Niedersachsen, habe ich weitaus öfters einen Plattfuß. Liegt wohl an den schmutzigen und schlechten Straßen hier, aber hat das so einen Einfluss? :heulend::heulend:
Wiege 65KG und hab ~8bar auf den Reifen.


Ich hatte auch Jahre lang keinerlei Probleme mit den 4000s aber dieses Jahr schon mehrere Pannen (immer hinten, Reifen immer weit vor der Verschleissgrenze).

*cl*
28.11.2013, 22:44
...
Im Ernst: ein nagelneuer 4000s hat durch die Gummi-Weichmacher eine schon fast klebrig haftende Oberfläche.

Das erklärt, warum mein jüngster niegelnagelneuer Satz 4000s so schmatzende Geräusche gemacht hat, v.a. in Kurven. Aber das war vor ein paar Jahren nicht so - kann mich zumind. nicht daran erinnern.

avis
28.11.2013, 23:07
http://www.conti-online.com/www/fahrrad_de_de/themen/tipps/faq/faq12_de.html

DröVoSu
29.11.2013, 00:03
http://www.conti-online.com/www/fahrrad_de_de/themen/tipps/faq/faq12_de.html

Klar schreibt Conti das, ist ja blöd, wenn ihre Reifen anstatt 3000-6000 km mit Ablagern 8.000-15.000 km ohne relavante Nachteile beim Grip halten. Ältere GP 4000 S performen noch immer besser als jüngere Reifen der Konkurrenz.

Das, was Conti dort schreibt, mag auf ihre "Active Silica" Gummimischungen zutreffen wie bei den Reifen mit farbiger Lauffläche, aber nicht auf Reifen mit Naturkautschukanteil.

Ob Reifen reichlich Weichmacher enthalten, verrät die Nase ganz gut.

Tristero
29.11.2013, 00:26
Klar schreibt Conti das, ist ja blöd, wenn ihre Reifen anstatt 3000-6000 km mit Ablagern 8.000-15.000 km ohne relavante Nachteile beim Grip halten. Ältere GP 4000 S performen noch immer besser als jüngere Reifen der Konkurrenz.

Das, was Conti dort schreibt, mag auf ihre "Active Silica" Gummimischungen zutreffen wie bei den Reifen mit farbiger Lauffläche, aber nicht auf Reifen mit Naturkautschukanteil.

Ob Reifen reichlich Weichmacher enthalten, verrät die Nase ganz gut.

Lance ist angeblich zur Tour keinen Reifen unter 10 Jahre gefahren.

DröVoSu
29.11.2013, 07:35
Lance ist angeblich zur Tour keinen Reifen unter 10 Jahre gefahren.

Ich mag nicht glauben, dass er auf neuste Reifentechnologien verzichtet hat.

Damalige Reifen war zwar haltbarer, aber nach 10 Jahren hatte ich schon viele Reifen, wo das Gummi teils bröckelte besonders rund um die Reifenwulst.

medias
29.11.2013, 07:48
Lance ist angeblich zur Tour keinen Reifen unter 10 Jahre gefahren.

Der ist Veloflex gefahren. Naturkautschuk.

Tristero
29.11.2013, 07:58
Der ist Veloflex gefahren. Naturkautschuk.

Ja, ist mit Schlauchis sicher noch ein anderer Schnack als mit Drahtreifen. -- Wenn denn an der ganzen Story überhaupt was dran ist. Diese und ähnliche kamen ja alle in der "It's-not-about-the-dope-Ära" hoch.

Aber ist er nicht Dugast mit Seidenkarkasse gefahren?

medias
29.11.2013, 08:09
Das mit den 10 Jahren hat sein Ami Mech getrompetet. Er fuhr Veloflex unter diversen Labels.
Dugast Seide ist leider ein schlechter SR geworden, kein Vergleich zu früher, das ist FMB besser.

rabofrank
29.11.2013, 08:43
Dugast Seide ist leider ein schlechter SR geworden, kein Vergleich zu früher, das ist FMB besser.

Dugast ist im Cross immer noch erste Wahl,auf der Straße kann ich dazu nichts sagen.
FMB ist ein Top Tip was in Sachen Cross ist. Straße habe ich da keine Erfahrung,jedoch wird z. B.
bei Paris-Roubaix der FMB sehr oft gefahren.

medias
29.11.2013, 09:53
Im Cross merkst du die Höhenschläge auch nicht.

Schnecke
29.11.2013, 17:42
Klar schreibt Conti das, ist ja blöd, wenn ihre Reifen anstatt 3000-6000 km mit Ablagern 8.000-15.000 km ohne relavante Nachteile beim Grip halten. Ältere GP 4000 S performen noch immer besser als jüngere Reifen der Konkurrenz.

Das, was Conti dort schreibt, mag auf ihre "Active Silica" Gummimischungen zutreffen wie bei den Reifen mit farbiger Lauffläche, aber nicht auf Reifen mit Naturkautschukanteil.

Ob Reifen reichlich Weichmacher enthalten, verrät die Nase ganz gut.

Wird auch nicht richtiger wenn man es immer wieder wiederholt. Die Ingenieure werden wohl schon etwas Ahnung haben. Hier auch mal die ergebnisse von einem "unabhaengigen Test" aus einem Forum:

We've actually done durometer tests on tires to see whether storage improved or worsened tires and found that Corsa Evo CX's didn't get any better but also didn't get any worse for at least 3 years, Conti Competitions didn't get better and got worse in a measurable way starting about 16 months (after delivery from Conti), Evo Pave 320 tpi's got noticeably better for up to 9 months (90% achieved in 6 months) and so far have been stable, GP400S's were completely unchanged since they came out (i.e., very stable), EVO Pistas were impossible to test because the tread was so thin, but perception was that they improved a bit and then were very stable, and tests of Dugasts and FMBs were all over the place -- one tire got better, one tire got worse, etc., suggesting that there was little quality control. So I wouldn't just read past threads about why vulcanized tires don't need to age, and figure that one needs to pay attention to the tire model and to personal experience with them.


http://weightweenies.starbike.com/forum/viewtopic.php?f=3&t=101968&start=15

DröVoSu
29.11.2013, 17:56
Ich fahre die Dinger seit über 20.000 km.
Ziehst du die GP 4000 S gleich frisch auf und fährst sie fast ausschließlich eine Saison schafft sie bis ca. 5000 km.

Lagert man die GP 4000 S und verteilen sich fast 10.000 km auf 3 oder 4 Jahre, weil noch andere Laufradsätze und Räder vorhanden sind, hat man fast das doppelte der Laufleistung.

Schnüffel mal an einem neuen und einem älteren GP 4000 S.

EDIT

Die Reifen müssen auch ausgepackt gelagert werden und ablüften können.


EDIT2

Die Reifeningenieure empfehlen auch 19 c Felgen für 50 mm Reisereifen, obwohl Reiseradler wiederholbar feststellen, dass mit zu schmalen Felgen die Reifenflanken am Felgenhorn beschädigt werden.
Hier geht es nicht um ehrliche Ing.-Arbeit sondern um die, die die Ing. bezahlen.

BOW82
12.12.2013, 20:46
Pannenfreie Reifen gibts nicht
der Conti ist fix der Beste kann ich ruhigen Gewissens bei meinen Jahresleistungen von immer über 20000km und so gut wie allen getesteten Marken und Versionen sagen !

Die Schlechtesten waren egal welche von Schwalbe...

unten zu sehen ein Ultremo wo sich während eines Marathons die inneren Lagen lösten bis der Schlauch herausquoll und es einen Knall gab...

Superhenni
12.12.2013, 23:09
...ich fahre als Fahrradkurier am Arbeitsrad den Schwalbe Durano PLUS - der hat eine extra Gummieinlage. Ich wechsel jetzt nur noch ein Mal im Jahr prophylaktisch die Reifen, ohne Platten gehabt zu haben.

Ist natürlich kein Reifen fürs Radrennen oder einen Alpenmarathon. IMHO kann man nicht alles haben :-)

Stimme ich 100% zu, wenn man nen pannenfreien Trainings oder Winterreifen sucht, Durano Plus, noch sichererererer wäre nur der Marathon Plus. Fahren sich natürlich nicht vie GP4000s aber spielt ja im Training auch nicht die Rolle.

clubmeister
13.12.2013, 07:58
nach Vredestein kommt Panaracer, dann bei Drahtreifen erstmal nicht so viel...

at59
13.12.2013, 08:33
Bis jetzt eigentlich nur Erfahrung mit Conti, Schwalbe und Vittoria .Die Alterfahrung mit Dunlop, Semperit,Vittoria und Clement streich ich.
Wobei der Vittoria für mich eindeutig der Schlechteste ist. Panne wie Grip.
Schwalbe Ultremo fahr ich seit 2007 alle Variationen ohne Beule mit normalen Platten die jeder andere Reifen auch gehabt hätte. Hab mir letztens eine ZX(Bj.2011in diesem Winter) nach 30Km zerschossen, lag ne Scherbe im Laub. Pech gehabt.
Conti 4000S hat sich durch die Testergebnisse und die Usermeinung als besonders pannensicher und besten Grip bei mir eingebrannt. Wobei ich damit genausoviel oder sowenig Platte hatte. Bei mir stelle ich nur fest das eine Fahrt mit Sonnenbrille (64Jahre und das mit dem hell/dunkel ist nicht mehr so gut)bei mir vermehrt Steinchen zum wegspringen bringt als ohne. Manche bohren sich auch rein, was solls, selbst Schuld wenn man cool aussehen will!
Habe sogar vor Münster auf Conti gewechselt um ohne Panne durchzukommen, was natürlich Schwachsinn war, aber mir ein sicheres Gefühl gab.
Flick übrigens gerade einen 4000s mit Leukoplast von innen. Scherbe(Stein) knapp neben dem Sicherheitsstreifen durch. Panzerband hat die Fäden soweit auseinander das sich das Loch wieder geöffnet hat und ich jetzt besagtes Verbandsmaterial nehme. Mal sehn wie lange es hält. Panzerband ca. 500Km was wenig ist. Wobei man solche Versuche eigentlich im Sommer machen sollte.So und jetzt ab in den Schuppen, reifenflicken!
Johann

DröVoSu
13.12.2013, 10:23
Wobei der Vittoria für mich eindeutig der Schlechteste ist. Panne wie Grip.


Hallo,

Laut einem User aus dem Nachbarforum soll der Grip erheblich verbessert worden sein ab den ca. 200 TPI Reifen aufwärts.

Die neue Mischung nennt sich Isogrip.

Grüße
DVS

funbiker61
13.12.2013, 10:58
So und jetzt ab in den Schuppen, reifenflicken!
Johann

Da gibt es auch tauglichere Flicken (http://www.ebay.de/itm/TIP-TOP-Reifen-Pflaster-10-Stueck-Fahrrad-Flickzeug-/390004008803?nma=true&si=Wld8QEHN%252BV5awy63I9ex%252B6pNKvc%253D&orig_cvip=true&rt=nc&_trksid=p2047675.l2557), die eine Dauerlösung darstellen.

at59
13.12.2013, 11:35
Das sind ja lauter Flicken für den Schlauch! Brauche welche um das Mantelgewebe zu verschließen, bzw. verstärken. Da ist Pflaster für mich das Beste. Man könnte natürlich auch nen Mantel zerschneiden, daraus Flicken machen usw.....
Oder gibts das schon im Zubehör? Arsch kalt draußen!

funbiker61
13.12.2013, 11:44
Nee, das sind Mantelflicken. Dick gewebeverstärkt. Werden wie normale Schlauchflicken verarbeitet. Die sind 3cm im Durchmesser, also auch recht groß. Hab davon schon viele verarbeitet, hat immer bis zum Ende der Reifens gehalten.

at59
13.12.2013, 12:33
..und wieder was dazugelernt. Aber ich lese nichts von "Gewebeverstärkt" oder auch nur eine Andeutung das es für den Mantel bestimmt ist?
Danke

Birdman
13.12.2013, 12:41
1) Gibts Alternativen zum GP4000s? Komme mir irgendwie dumm vor, wenn ich mit dem Reifen alle 2000km einen Plattfuß bekomme und dann wieder und wieder das gleiche Produkt kaufe.
Vielleicht bis zum Frühjahr warten und dann den Nachfolger GP 4000 S II testen?

at59
13.12.2013, 12:48
Vielleicht bis zum Frühjahr warten und dann den Nachfolger GP 4000 S II testen?
Der Zweier wird aber nur optisch aufgemotzt. Der Aufbau ist der Selbe. Lt. Conti "der bewährte Reifen mit Facelift,"

http://www.conti-online.com/www/fahrrad_de_de/themen/rennrad/rennradreifen/gp4000SII.html

funbiker61
13.12.2013, 12:49
..und wieder was dazugelernt. Aber ich lese nichts von "Gewebeverstärkt" oder auch nur eine Andeutung das es für den Mantel bestimmt ist?
Danke

Sind aber DICK verstärkt. Gibt es auch als Set (http://www.amazon.de/Rema-Tip-Top-TUBELESS-TUBETYRES/dp/B001CT9N1U), dann aber nur mit 3 Flicken.

Hier ist es besser zu erkennen:
413584

Birdman
13.12.2013, 13:01
Der Zweier wird aber nur optisch aufgemotzt. Der Aufbau ist der Selbe. Lt. Conti "der bewährte Reifen mit Facelift,"
Und wie ist dieser Passus zu verstehen: "neu in 23-571, 20-622 und bei schlechte Konditionen 28-622 für besseren Grip, mehr Pannenschutz und höheren Komfort" ?

avis
13.12.2013, 13:18
bezieht sich auf die Dimension...breiter.

Schnecke
13.12.2013, 13:22
Conti-Marketing. Bei Schwalbe wuerde dranstehen: [...] und in 28 mm breite fuer nie dagewesenen Grip der auch auf Eis nicht verloren geht, Pannenschutz mit dem Dir selbst auf Nagelbrettern die Luft nicht ausgeht und dank seines Komforts fuehlt sich die Trouée d'Arenberg wie eine frisch aspahltierte Landstrasse an.

at59
13.12.2013, 13:22
Ich nehme an die Größen gab es vorher nicht und daher haben die mehr Grip Pannenschutz usw.
Trotzdem verwirrend.

Reifenflicken sind auf der Einkaufsliste
http://www.roseversand.de/artikel/park-tool-reifenflicken-tb-2/aid:48427
Der einzige Laden wo ich meine Frau in der Nähe parken kann!

at59
13.12.2013, 13:25
Suche FRM Sly Device 15T Freilauf fuer Campagnolo.
Schnecke, gibts dafür noch nen Link? Hanb ein altes Campa Hinterrad hier ca. 20Jahre alt. Freilauf noch dran.
Johann

Schnecke
13.12.2013, 13:32
Der Freilauf war z.B. an diesen FRM-Naben hier verbaut. Bin schon seit ueber einem Jahr auf der Suche nach einem:

http://www.bike-exclusiv.de/FRM_HRnabe_titan_195.jpg
http://www.bike-exclusiv.de/FRM_nabensatz_carbon_195.jpg

DröVoSu
13.12.2013, 13:54
Vielleicht bis zum Frühjahr warten und dann den Nachfolger GP 4000 S II testen?

Hallo,

die wurden gerade bei der Tour ("Rollen breite Reifen wirklich besser") getestet. (Januarheft ist ins Haus geflattert.) Sind so gut wie immer.
Einziger Unterschied. Nun auch mit Farbe.
Und es gibt einen echten 25 und einen echten 28er, während der bisherige 25er eine Zwischengröße mit 26-27 markierte.
28er rollt laut aktuellem Test am besten, ist aber aerodynamisch wie lenktechnisch im Nachteil.
Der 25er ist daher als bester der 3 Reifengrößen hervorgegangen.


Ich fahre den bisherigen 23 mm vorn und den bisherigen 25er (real 26,5 mm) hinten.
Habe damit wohl intuitiv zu der besten Kombi auf dem Markt gegriffen.

Grüße
DVS

funbiker61
13.12.2013, 14:11
... ist aber aerodynamisch wie lenktechnisch im Nachteil.
Der 25er ist daher als bester der 3 Reifengrößen hervorgegangen.


Den 28er fährt man auf dem Renner nun wirklich nur am Hinterrad. Ich hab schon einen sehr guten Vorderradreifen (Vittoria Radiale 24mm) und suche nur noch den passenden Hinterradreifen.

Schnecke
13.12.2013, 15:13
28er rollt laut aktuellem Test am besten,[...].


Wie wurde getestet? Alle mit gleichem Luftdruck?

DröVoSu
13.12.2013, 15:28
Wie wurde getestet? Alle mit gleichem Luftdruck?

Mit einheitlichen 7,5 Bar.

Zudem die 28er mit 5,5 Bar.

Der 28er GP4KS rollt bei 5,5 Bar (20 Watt) nur ein Watt schwerer als bei 7,5 Bar (19 Watt) und damit noch immer leichter als der 23 mm bei 7,5 Bar (22 Watt).



Interessant ist hingegen, dass beim neuen Schwalbe One die breiteren Reifen bei je 7,5 Bar einen höheren Rollwiderstand haben als die schmaleren.

Gemessen wurde bei 35 km/h auf einem Shimano Ultegra LRS mit 100 Gramm Butylschläuchen.

Mehr wird aber nicht verraten, sonst krieg ich noch Ärger.

avis
13.12.2013, 16:10
Wieso wird denn in die 23er nicht mal 8,5-9 Bar getan?

DröVoSu
13.12.2013, 16:16
Wieso wird denn in die 23er nicht mal 8,5-9 Bar getan?

Bin ich (85 kg) so gefahren.

Ist aber im Vergleich zum 25er (27er) spürbar unkomfortabler und auf schlechten Strecken langsamer zu fahren.

funbiker61
13.12.2013, 16:17
Wieso wird denn in die 23er nicht mal 8,5-9 Bar getan?

Bringt auch nicht viel. Bei einer ähnlichen Messung, kommt der 23er@8,5bar nur auf den Wert des 25ers@6,5bar. Fällt also deutlich ab.

413620

avis
13.12.2013, 16:19
Quelle?
Oder ist das aus der Tour?

BerlinRR
13.12.2013, 16:22
Bei 50Kg Gesamtgewicht? :D

funbiker61
13.12.2013, 16:25
Bei 50Kg Gesamtgewicht? :D

Tour misst doch auch bei 50kg, da nur ein Reifen gemessen wird. Wird dann auf das Systemgewicht hochgerechnet, da ja zwei Reifen verbaut sind.

Schnecke
13.12.2013, 16:27
Mit einheitlichen 7,5 Bar.

Zudem die 28er mit 5,5 Bar.

Der 28er GP4KS rollt bei 5,5 Bar (20 Watt) nur ein Watt schwerer als bei 7,5 Bar (19 Watt) und damit noch immer leichter als der 23 mm bei 7,5 Bar (22 Watt).

Interessant ist hingegen, dass beim neuen Schwalbe One die breiteren Reifen bei je 7,5 Bar einen höheren Rollwiderstand haben als die schmaleren

Gemessen wurde bei 35 km/h auf einem Shimano Ultegra LRS mit 100 Gramm Butylschläuchen.

Mehr wird aber nicht verraten, sonst krieg ich noch Ärger.

Interessant. Evtl. werde ich naechsten Mittwoch mal wieder eine Tour kaufen oder zumindest im Zeitschriftenladen den Test ueberfliegen (auch wenn der Unterschied von einem Watt nicht spuerbar ist).

Edit: Welche Modelle wurden ausser Conti und Schwalbe getestet?

BerlinRR
13.12.2013, 16:27
Tour misst doch auch bei 50kg, da nur ein Reifen gemessen wird. Wird dann auf das Systemgewicht hochgerechnet, da ja zwei Reifen verbaut sind.

Achso, wusste doch gar nicht wie der Testaufbau war. (steht ja auch nicht auf dem Bild)

Bin eh der Meinung, dass die Unterschiede so minimal sind, dass man sie vernachlässigen kann.
Höchstens bei einem Kopfsteinpflasterrennen ändere ich etwas an meinem Setup.

Tom vom Deich
13.12.2013, 16:28
Ich fahre am Crossrad die Michelin Mud2 in 30mm. Vorne 3,5 und hinten 4 bar. Damit bin ich kaum langsamer als ein Rennrad mit GP 4000. Auf einer Abfahrt von 500m nebeneinander verliere ich maximal 2-3m, im Windschatten bleib ich dran. Hat schon seinen Grund, warum ich mehr Crosser inzwischen als Rennrad fahre. Rein rechnerisch ist der MUD2 sicher Welten schlechter als der GP 4000, auch von der Aerodynamik.

DröVoSu
13.12.2013, 16:28
Tour misst doch auch bei 50kg, da nur ein Reifen gemessen wird. Wird dann auf das Systemgewicht hochgerechnet, da ja zwei Reifen verbaut sind.

Diesmal haben sie auch bei 100 kg gemessen, allerdings den Einfederungsweg. ;)

avis
13.12.2013, 16:28
Interessant. Evtl. werde ich naechsten Mittwoch mal wieder eine Tour kaufen oder zumindest im Zeitschriftenladen mal den Test ueberfliegen.

1+

funbiker61
13.12.2013, 16:30
Quelle?
Oder ist das aus der Tour?

Stammt von dieser Seite.
http://www.slowtwitch.com/Products/Things_that_Roll/Tires/Continental_GP_4000_S_II_3946.html
Wobei nicht ganz klar ist, wer da gemessen hat.

DröVoSu
13.12.2013, 16:32
Achso, wusste doch gar nicht wie der Testaufbau war. (steht ja auch nicht auf dem Bild)

Bin eh der Meinung, dass die Unterschiede so minimal sind, dass man sie vernachlässigen kann.
Höchstens bei einem Kopfsteinpflasterrennen ändere ich etwas an meinem Setup.

Ich bin anderer Meinung.

Hinten mindestens 25 mm auf 14/15C oder 23 mm Reifen auf 17C Felgen.

Noch besser 25 mm (27 mm) Reifen auf 19C Felgen.

DröVoSu
13.12.2013, 16:34
Ich fahre am Crossrad die Michelin Mud2 in 30mm. Vorne 3,5 und hinten 4 bar. Damit bin ich kaum langsamer als ein Rennrad mit GP 4000. Auf einer Abfahrt von 500m nebeneinander verliere ich maximal 2-3m, im Windschatten bleib ich dran. Hat schon seinen Grund, warum ich mehr Crosser inzwischen als Rennrad fahre. Rein rechnerisch ist der MUD2 sicher Welten schlechter als der GP 4000, auch von der Aerodynamik.

Alternative:

Vittoria XN Pro 32 mm (real schmaler) mindestens auf 19C Felgen.

avis
13.12.2013, 16:34
Etwas komisch, dass der Supersonic dort den gleichen Widerstand hat wie der 4000s......:krabben:
Wenn auch in 20.
Michelin fällt auch extrem ab...
Veloflex Record....gerade mal Mittelfeld, dabei ist das der TT Reifen der Wahl der aller meisten Pros....

BerlinRR
13.12.2013, 16:35
Ich bin anderer Meinung.

Hinten mindestens 25 mm auf 14/15C oder 23 mm Reifen auf 17C Felgen.

Noch besser 25 mm (27 mm) Reifen auf 19C Felgen.

Und dann bin ich merklich schneller im Rennen?

funbiker61
13.12.2013, 16:38
Etwas komisch, dass der Supersonic dort den gleichen Widerstand hat wie der 4000s......:krabben:
Wenn auch in 20.
Michelin fällt auch extrem ab...

Scheint schon an der schmalen Breite zu liegen. Interessant auch, wie weit vorn der 23er 4000S liegt, und wie weit man das mit dem 25er noch steigern könnte.

DröVoSu
13.12.2013, 16:38
Etwas komisch, dass der Supersonic dort den gleichen Widerstand hat als der 4000s......:krabben:
Wenn auch in 20.


Superdünne Gummierung und kein Pannenschutz sind der Grund, warum der Reifen flexibler ist und dadurch den gleichen Rollwiderstand hat.


Breite Reifen vermindern kraftraubendes Walken

Flexible Reifen vermindern den Kraftaufwand fürs Walken

funbiker61
13.12.2013, 16:42
Ich bin anderer Meinung.

Hinten mindestens 25 mm auf 14/15C oder 23 mm Reifen auf 17C Felgen.

Noch besser 25 mm (27 mm) Reifen auf 19C Felgen.

Sehe ich auch so. Am Hinterrad lässt sich mit dem 25er spürbar etwas herausholen.

avis
13.12.2013, 16:53
Superdünne Gummierung und kein Pannenschutz sind der Grund, warum der Reifen flexibler ist und dadurch den gleichen Rollwiderstand hat.


Breite Reifen vermindern kraftraubendes Walken

Flexible Reifen vermindern den Kraftaufwand fürs Walken

Jaja, aber kann mir dennoch kaum denken, dass es am Ende auf Null kommt.
Seltsamer Test siehe meine Editierung...

funbiker61
13.12.2013, 17:03
Seltsamer Test siehe meine Editierung...

Ich find ihn gar nicht seltsam. Die Breite und die Reifenoptimierung im Aufbau halten sich etwa die Waage. Ein 20er Top Reifen kommt nur auf die Werte eines 23er Allrounders. Hätte ich selbst auch nicht anders geschätzt. Beim TT spielt ja die Aero noch eine Rolle.
Außerdem kann man ultraflexible Reifen (wie den Record) auch mit überhöhtem Druck noch gut fahren. Das trifft auch auf meinen Vittoria Radiale zu, der zwar am Ende zu finden ist (22mm), den ich aber als 24er noch mit 9bar am Vorderrad komfortabel fahren kann. Dann rollt er alles andere, als schwer.

BerlinRR
13.12.2013, 17:08
Ich find ihn gar nicht seltsam. Die Breite und die Reifenoptimierung im Aufbau halten sich etwa die Waage. Ein 20er Top Reifen kommt nur auf die Werte eines 23er Allrounders. Hätte ich selbst auch nicht anders geschätzt. Beim TT spielt ja die Aero noch eine Rolle.
Außerdem kann man ultraflexible Reifen (wie den Record) auch mit überhöhtem Druck noch gut fahren. Das trifft auch auf meinen Vittoria Radiale zu, der zwar am Ende zu finden ist (22mm), den ich aber als 24er noch mit 9bar am Vorderrad komfortabel fahren kann. Dann rollt er alles andere, als schwer.

Ist aber alles "gefühlt" denke ich mal... ;)
(gehe davon aus, du hast keine Messapparatur am Rad um den Rollwiderstand zu isolieren)

avis
13.12.2013, 17:11
Ich find ihn gar nicht seltsam. Die Breite und die Reifenoptimierung im Aufbau halten sich etwa die Waage. Ein 20er Top Reifen kommt nur auf die Werte eines 23er Allrounders. Hätte ich selbst auch nicht anders geschätzt. Beim TT spielt ja die Aero noch eine Rolle.
Außerdem kann man ultraflexible Reifen (wie den Record) auch mit überhöhtem Druck noch gut fahren. Das trifft auch auf meinen Vittoria Radiale zu, der zwar am Ende zu finden ist (22mm), den ich aber als 24er noch mit 9bar am Vorderrad komfortabel fahren kann. Dann rollt er alles andere, als schwer.

Dass ein Velofex Record in 20 ganze 5 Watt langsamer ist als ein 23er 4000s kann ich dennoch nicht glauben.
Das halbe Peloton macht wohl was falsch...auch auf normalen Etappen.

funbiker61
13.12.2013, 17:16
Ist aber alles "gefühlt" denke ich mal... ;)
(gehe davon aus, du hast keine Messapparatur am Rad um den Rollwiderstand zu isolieren)

Ich hab zwei fast 100% identische Bikes (gleiches Modell, alle Einstellungen gleich). Deshalb kann ich ganz gut vergleichen. Wenn eine Änderung deutlich etwas bringt, fällt mir das mit Sicherheit auf. Der Vittoria Radiale macht am Vorderrad schnell, weil ich vergleichbare Diagonalreifen (die dann etwas breiter sein müssen, für gleichen Komfort) vorn nur mit 6bar fahren kann. Liegt am relativ schlechten Asphalt.

BerlinRR
13.12.2013, 17:18
Ich hab zwei fast 100% identische Bikes (gleiches Modell, alle Einstellungen gleich). Deshalb kann ich ganz gut vergleichen. Wenn eine Änderung deutlich etwas bringt, fällt mir das mit Sicherheit auf. Der Vittoria Radiale macht am Vorderrad schnell, weil ich vergleichbare Diagonalreifen (die dann etwas breiter sein müssen, für gleichen Komfort) vorn nur mit 6bar fahren kann. Liegt am relativ schlechten Asphalt.

Deutlich? Hier geht es doch nur um 3-6 Watt... wie kann man das deutlich spüren?

funbiker61
13.12.2013, 17:24
Deutlich? Hier geht es doch nur um 3-6 Watt... wie kann man das deutlich spüren?

3-6W vielleicht auf der Bahn. Auf realen Straßen sieht es anders aus. 100% mehr sind da schnell möglich. Denn zum reinen Walken kommt noch die Hubarbeit, die bei flexiblen Reifen geringer ausfällt.
Offensichtlich hab auch einen ganz guten Sensor für geringe Unterschiede, da ich ähnliche Vergleiche auch mit verschiedenen Felgenbreiten mache und irgendwann später einen offiziellen Test finde, der genau zum gleichen Ergebnis kommt.

avis
13.12.2013, 17:48
100% was mehr??

funbiker61
13.12.2013, 17:56
100% was mehr??

Gesamtrollwiderstand. Die üblichen "Trockentests" messen ja nur einen Teil dessen.

BerlinRR
13.12.2013, 18:13
Und wie merkst du, dass es schneller rollt? Ich meine ein anderes Fahrgefühl kann ich auch feststellen zwischen verschiedenen Reifen. Ich kann dann aber nur sagen "fährt sich angenehm" oder eben nicht.

Aber zu merken ob man gerade in einem Moment mit einem anderen Reifen langsamer unterwegs wäre klingt irgendwie naja... ;)
(Auf Kopfsteinpflaster würde ich aber noch mitgehen, da stelle ich auch einen Unterschied fest)

Aber ansonsten gibt es doch viel zu viele Faktoren? (Wind, Belag, Tagesform, Sonne, Regen, Temperatur, Reifendruck...)

funbiker61
13.12.2013, 18:16
Und wie merkst du, dass es schneller rollt? Ich meine ein anderes Fahrgefühl kann ich auch feststellen zwischen verschiedenen Reifen. Ich kann dann aber nur sagen "fährt sich angenehm" oder eben nicht.

Aber zu merken ob man gerade in einem Moment mit einem anderen Reifen langsamer unterwegs wäre klingt irgendwie naja... ;)
(Auf Kopfsteinpflaster würde ich aber noch mitgehen, da stelle ich auch einen Unterschied fest)

Aber ansonsten gibt es doch viel zu viele Faktoren? (Wind, Belag, Tagesform, Sonne, Regen, Temperatur, Reifendruck...)

Die Entscheidung fällt ja nicht an einem Tag. Da ich die beiden Bikes immer stehen hab, lasse ich mir da Zeit. Das geht wahrscheinlich nicht mit nur einem Bike, weil man dann zu oft umbauen müsste.

BerlinRR
13.12.2013, 18:21
Die Entscheidung fällt ja nicht an einem Tag. Da ich die beiden Bikes immer stehen hab, lasse ich mir da Zeit. Das geht wahrscheinlich nicht mit nur einem Bike, weil man dann zu oft umbauen müsste.

Klingt trotzdem nicht so überzeugend.
Weht dir mit dem einen Rad mehr Wind um die Nase? Fährst du einen schnelleren Schnitt? Bist du erholter nach der fahrt mit dem einen Rad?

Ironkobra
13.12.2013, 18:22
Nach 73km (noch 6km bis nachhause) hat es mir heute den Conti 4000s zerrissen. Quer zur Lauffläche. Der Mantel war keine 400km alt. Ist echt bescheiden bei -2° den Schlauch zu wechseln. Der Schlitz ist über einen Zentimeter lang und somit quillt der Ersatzschlauch eh heraus. Bin aber ohne weiteren Platten heim gekommen. Das war ein ziemlich teures Verknügen.:heulend:

funbiker61
13.12.2013, 18:24
Klingt trotzdem nicht so überzeugend.
Weht dir mit dem einen Rad mehr Wind um die Nase? Fährst du einen schnelleren Schnitt? Bist du erholter nach der fahrt mit dem einen Rad?

Im allgemeinen suche ich mir, wenn ich überzeugt bin, es hat etwas gebracht , ein passendes "Opfer", um es auszufahren. Dann trennen sich schnell Spreu vom Weizen :D

BerlinRR
13.12.2013, 18:27
Im allgemeinen suche ich mir, wenn ich überzeugt bin, es hat etwas gebracht , ein passendes "Opfer", um es auszufahren. Dann trennen sich schnell Spreu vom Weizen :D

Haha, da finde ich auch passende "Opfer" um den Beweis für einen Kenda Kontender zu führen :Applaus:

funbiker61
13.12.2013, 18:30
Haha, da finde ich auch passende "Opfer" um den Beweis für einen Kenda Kontender zu führen :Applaus:

Nee, ich suche mir Leute, die ich stärker als mich selbst einschätze. Sonst wäre es ja Selbstbetrug...

DröVoSu
13.12.2013, 18:32
Und wie merkst du, dass es schneller rollt? Ich meine ein anderes Fahrgefühl kann ich auch feststellen zwischen verschiedenen Reifen. Ich kann dann aber nur sagen "fährt sich angenehm" oder eben nicht.

Aber zu merken ob man gerade in einem Moment mit einem anderen Reifen langsamer unterwegs wäre klingt irgendwie naja... ;)
(Auf Kopfsteinpflaster würde ich aber noch mitgehen, da stelle ich auch einen Unterschied fest)

Aber ansonsten gibt es doch viel zu viele Faktoren? (Wind, Belag, Tagesform, Sonne, Regen, Temperatur, Reifendruck...)


Wenn man viele Male die unterschiedlichen Reifen und Reifenbreiten gefahren ist, merkt man, ob es gut rollt oder nicht.

Auf Kurzdistanzen schlägt es sich in der Zeit und auf Langdistanzen in der Erschöpfung nieder.

Auf bekannten Terrain kann man irgendwann Faktoren wie Wind, Form und Temperatur ganz gut einschätzen.

Über viele Trainingseinheiten, besonders GPS gestützt, kristallisiert sich irgendwann das beste Setup heraus.

Funbiker61 hat uns diesbezüglich einiges an Selbsterfahrungen mit unterschiedlichen Reifentypen/breiten und das auf unterschiedlichen Felgen voraus. (kenne ihn von rennradnews)

Ich war anfangs auch skeptisch, kann nun aber seine Erfahrungen teilen.

Nach den guten Erfahrungen mit dem 25 (27) mm Conti am Hinterrad, werde ich auch für den Sonntagslaufradsatz die neuen 25 mm Veloflex montieren.
Der 23 mm Veloflex am Hinterrad war bisher nicht so überzeugend, wie es seine 3 mal so feine Karkasse vermuten lassen könnte. Man muss schon ordentlich Luft reinpumpen, damit er schneller als der 25 (27) mm Conti rollt. Dann ist er aber suboptimal für schlechtere Pisten.

BerlinRR
13.12.2013, 18:37
Lässt sich das auch in irgendwelchen Zahlen ausdrücken?

Möchte ja nicht gegen euch wettern, will nur versuchen zu verstehen was ihr damit meint.
Ich selbst habe nicht wirklich mit Felgenbreiten experimentiert.
Für mich waren Kombinationen wie Carbonfelge plus Conti Competition in 22mm oder Alusatz mit 4000s oder Michelin Pro 2 Race völlig ausreichend. Also im Sinne von "fährt sich top".

funbiker61
13.12.2013, 18:54
Lässt sich das auch in irgendwelchen Zahlen ausdrücken?


Welche Zahlen willst Du hören? Wenn mich ein 25 Jahre jüngerer Fahrer mit Top Carbon Hobel in Top Haltung auf dem Bike nicht in Grund und Boden fährt, ist das für mich eine Hausnummer :D

DröVoSu
13.12.2013, 18:56
Lässt sich das auch in irgendwelchen Zahlen ausdrücken?

Möchte ja nicht gegen euch wettern, will nur versuchen zu verstehen was ihr damit meint.
Ich selbst habe nicht wirklich mit Felgenbreiten experimentiert.
Für mich waren Kombinationen wie Carbonfelge plus Conti Competition in 22mm oder Alusatz mit 4000s oder Michelin Pro 2 Race völlig ausreichend. Also im Sinne von "fährt sich top".


Es kommt auch aufs Fahrergewicht an und damit wie sehr der Reifen walken/arbeiten muss.

Es habe sich schon häufiger besonders leichte Fahrer gemeldet, denen die breiteren Reifen/Felgen gar nichts bringen, sie teils gar als nachteilig empfanden.

Ich spiele halt in der 85 kg und fahre zudem 3 weitere Räder an denen ich wieder breitere Reifen und Felgen im Vergleich habe.


P2R ist ein Topreifen.
Ich mochte ihn sogar mehr als den GP 4000 S in 23 mm, weil er angenehmer rollte.
Er ist jedoch in 23 mm voluminöser als der GP 4000 S in der gleichen Breite gewesen.

Schlauchreifen sind wieder ein anderes Thema.

BerlinRR
13.12.2013, 18:56
Welche Zahlen willst Du hören? Wenn mich ein 25 Jahre jüngerer Fahrer mit Top Carbon Hobel in Top Haltung auf dem Bike nicht in Grund und Boden fährt, ist das für mich eine Hausnummer :D

Das kann eine Hausnummer sein, hat aber mit den Reifen so gut wie nichts zu tun.

BerlinRR
13.12.2013, 18:58
.

BerlinRR
13.12.2013, 19:01
Es kommt auch aufs Fahrergewicht an und damit wie sehr der Reifen walken/arbeiten muss.

Es habe sich schon häufiger besonders leichte Fahrer gemeldet, denen die breiteren Reifen/Felgen gar nichts bringen, sie teils gar als nachteilig empfanden.

Ich spiele halt in der 85 kg und fahre zudem 3 weitere Räder an denen ich wieder breitere Reifen und Felgen im Vergleich habe.


P2R ist ein Topreifen.
Ich mochte ihn sogar mehr als den GP 4000 S in 23 mm, weil er angenehmer rollte.
Er ist jedoch in 23 mm voluminöser als der GP 4000 S in der gleichen Breite gewesen.

Schlauchreifen sind wieder ein anderes Thema.

Für mich fuhren sich beispielsweise 25er Reifen am Vorderrad sehr schwammig.
Auf Kopfsteinpflaster fuhren sich breitere Reifen mit wenig Druck natürlich besser, weil man eher das Gefühl hat zu fahren als zu hoppeln.

funbiker61
13.12.2013, 19:08
Für mich fuhren sich beispielsweise 25er Reifen am Vorderrad sehr schwammig.
Auf Kopfsteinpflaster fuhren sich breitere Reifen mit wenig Druck natürlich besser, weil man eher das Gefühl hat zu fahren als zu hoppeln.

Das sind doch völlig richtige Beobachtungen. Deshalb läuft im allgemeinen eine 23/25er Kombi am besten, solange man nicht nur Kopfsteinpflaster fährt. Das Hoppeln ist ja die angedeutete "Hubarbeit", welche Energie schluckt.

funbiker61
13.12.2013, 19:13
Das kann eine Hausnummer sein, hat aber mit den Reifen so gut wie nichts zu tun.

Nichts wäre untertrieben. Ist ein kleiner Baustein im Mosaik. Hauptsächlich arbeite ich an meiner Sitzposition. Und der Reifen muss mir entgegenkommen, um die Leistung auf die Straße zu bringen. Da gibt es schon deutliche Unterschiede, da es ja nicht nur ein reines Rollen ist und man auch nicht vibrationsfrei, wie auf der Rolle sitzt.

DröVoSu
13.12.2013, 19:24
Für mich fuhren sich beispielsweise 25er Reifen am Vorderrad sehr schwammig.
Auf Kopfsteinpflaster fuhren sich breitere Reifen mit wenig Druck natürlich besser, weil man eher das Gefühl hat zu fahren als zu hoppeln.

Ich fahre die 25-28er nur auf dem Hinterrad am Renner.
Am Vorderrad muss es nicht so breit sein.
Hier ist schon ein 23mm Conti auf 14 C (klassische) Felge eigentlich zu breit.
Der sitzt auf 15 C (viele Systemlaufräder) und 17 C Felgen (Hybridfelgen, einige Systemlaufradsätze) deutlich besser (Lenkverhalten, Aerodynamik).


Ein Unterschied macht es aber, wenn man den 25er GP 4000 S auf eine 19C Felge am Vorderrad zieht.
Das fahre ich derzeit so am Stadtrad. Das ist kein schwammiges Fahrgefühl sondern im Gegenteil ein sehr direktesLenken.
Am Renner würde ich es so jedoch nicht fahren (höchstens bei Marathonstrecken).
Das liegt einerseits am Gewicht (bzw. Preis leichter Felgen in dieser Breite) und anderseits daran, dass diese Kombination aerodynamische Nachteile hätte.

Die beste Aerodynamik hat man wenn Reifenflanke und Felgenflanke eine Ebene bilden.
Der Ballon, der bei 25-28 mm Reifen auf schmalen 13/14 C Felgen entsteht, ist aerodynamisch gesehen vorsichtig ausgedrückt suboptimal.

medias
13.12.2013, 19:31
Wenn ihr das Optimum an Gewicht und Postition erreicht habt, ab da lohnt es sich über solche Feinheiten sich den Kopt zu zermartern.;)

avis
13.12.2013, 19:39
Wie man aus dem Rauschen von Temperatur, Wind, Luftfeuchtigkeit, allgemeiner Form, Tagesform, Straßenbelag, Müdigkeit, Haltung auf dem Rad....etc etc...Unterschiede von 2-5 Watt rausfühlen können will, ist mir allerdings auch ein Rätsel.....;)
Allein der EInfluss des Windes, Stärke, Boe, Richtung......ist ja schon erheeeeeblich größer.

Pedalierer
13.12.2013, 19:40
Der 23 mm Veloflex am Hinterrad war bisher nicht so überzeugend, wie es seine 3 mal so feine Karkasse vermuten lassen könnte. Man muss schon ordentlich Luft reinpumpen, damit er schneller als der 25 (27) mm Conti rollt. Dann ist er aber suboptimal für schlechtere Pisten.

Nun das ist auch ein Vergleich wie Äpfel und Birnen wenn man einen real 23 mm Reifen mit einem real 27 mm Reifen vergleicht. Ich fahren den Veloflex seit 5 Jahren in 23 mm vorn und hinten mit Latex und in der Zeit war der reifen immer top. Sehr wenige Defekte und Abrollverhalten jenseits von dem was ich von Conti kenne. Grip war auch nie eine Thema, war immer beherrschbar und vorraussehbar.

Aber ich bin auch in einer anderen Gewichtsklasse unterwegs.

funbiker61
13.12.2013, 19:41
Ein Unterschied macht es aber, wenn man den 25er GP 4000 S auf eine 19C Felge am Vorderrad zieht.
Das fahre ich derzeit so am Stadtrad. Das ist kein schwammiges Fahrgefühl sondern im Gegenteil ein sehr direktesLenken.


Ich fahre es so auch auf dem "Trainingsrad". Hat bis etwa 35km/h keine Nachteile, sondern nur Vorteile, ab etwa 40km/h wird ein Aeronachteil deutlicher spürbar.

Deshalb bin ich froh, mit dem Vittoria Radiale einen schmalen Reifen mit noch besserem Komfort für das andere Bike gefunden zu haben. Das geht über 40 immer noch agil nach vorn. Hat aber auch noch ein paar Speichen weniger im Vorderrad.

avis
13.12.2013, 19:47
Ich fahre es so auch auf dem "Trainingsrad". Hat bis etwa 35km/h keine Nachteile, sondern nur Vorteile, ab etwa 40km/h wird ein Aeronachteil deutlicher spürbar.


Wenige mm spürst du aerodynamisch deutlich...wie denn? :D
Eing Gang weniger? 1-2kmh/ langsamer?
Ich bin wohl einfach hoffnungslos unsensibel....

funbiker61
13.12.2013, 20:00
Wenige mm spürst du aerodynamisch deutlich...wie denn? :D
Eing Gang weniger? 1-2kmh/ langsamer?
Ich bin wohl einfach hoffnungslos unsensibel....

Mich hat mit dem "schnellen" Bike keiner versägt, mit dem ich mich angelegt habe. :D Darauf kam es mir an. Und es spielen noch andere Faktoren eine Rolle, dort sind auch nur 16 CX-Ray im Vorderrad und auch nur ein 47g Latexschlauch ;)

DröVoSu
13.12.2013, 20:32
Nun das ist auch ein Vergleich wie Äpfel und Birnen wenn man einen real 23 mm Reifen mit einem real 27 mm Reifen vergleicht. Ich fahren den Veloflex seit 5 Jahren in 23 mm vorn und hinten mit Latex und in der Zeit war der reifen immer top. Sehr wenige Defekte und Abrollverhalten jenseits von dem was ich von Conti kenne. Grip war auch nie eine Thema, war immer beherrschbar und vorraussehbar.

Aber ich bin auch in einer anderen Gewichtsklasse unterwegs.


Bitte vollständig zitieren.

Aus dem Erfahrungen mit breiten Contis in meiner Gewichtsklasse folgt, dass ich einen breiteren 300 + TPI Reifen anpeile.

Aber halt nur für gut und schönes Wetter.
Der Veloflex ist nach meiner Erfahrung rutschiger bei Nässe und zudem nur hauchdünn gummiert.

Dass der Conti sehr gut bei Nässe ist, ließ sich schon mehrfach auch objektiv und realitätsnah nachprüfen.

DröVoSu
13.12.2013, 20:34
Mich hat mit dem "schnellen" Bike keiner versägt, mit dem ich mich angelegt habe. :D Darauf kam es mir an. Und es spielen noch andere Faktoren eine Rolle, dort sind auch nur 16 CX-Ray im Vorderrad und auch nur ein 47g Latexschlauch ;)

Für den Zweck habe ich mein Shimano WH-6600 Vorderrad auf dem der Veloflex sitzt. :Angel:

Schnecke
13.12.2013, 20:51
Wie man aus dem Rauschen von Temperatur, Wind, Luftfeuchtigkeit, allgemeiner Form, Tagesform, Straßenbelag, Müdigkeit, Haltung auf dem Rad....etc etc...Unterschiede von 2-5 Watt rausfühlen können will, ist mir allerdings auch ein Rätsel.....;)
Allein der EInfluss des Windes, Stärke, Boe, Richtung......ist ja schon erheeeeeblich größer.

+1

Ich empfehle jedem der hier denkt dass er 3 Watt leichter rollende Reifen und den Aerodynamikeffekt von 2 mm breiteren Felgen spuert doch mal einen Leistungsmesser zu montieren. Da merkt man ganz schnell, dass man nichts merkt. Die Unterschiede sind einfach zu gering. Das wuerde so manchem Placeboeffekt enttarnen.

medias
13.12.2013, 20:54
Aber so wäre das Forum Nutzlos.:D

funbiker61
13.12.2013, 21:03
Das wuerde so manchem Placeboeffekt enttarnen.

Mir doch egal, was mich schneller macht :D
Ich hatte ja angedeutet, dass neben der Breite auch Radial vs. Diagonalreifen sowie 32 Rundspeichen vs. 16 CX-Ray sowie 85g Latex vs. 47g Latex zum Einsatz kamen. Alles andere komplett gleich. Das ist ja da gute, wenn man zweimal das gleiche Bikemodell fährt. Man es jeden Tag aufs neue testen. Aus dem Grunde rechnen sich Tagesform, Wetter, etc. irgendwann heraus :D
Wenn es mir nur ums Testen ginge, müsste ich den breiteren Reifen auch auf dem besseren Vorderrad nochmals gegentesten. Ich bin aber auch so schon zufrieden ;)

avis
13.12.2013, 21:21
Mich hat mit dem "schnellen" Bike keiner versägt, mit dem ich mich angelegt habe. :D Darauf kam es mir an. Und es spielen noch andere Faktoren eine Rolle, dort sind auch nur 16 CX-Ray im Vorderrad und auch nur ein 47g Latexschlauch ;)

Glückwunsch!
Ich behaupte aber jetzt mal ganz dreist, dass dies nichts mit den 2mm weniger Windangriffsfläche oder 2W weniger Rollwiderstand zu tun hatte.;)
Und nein, auch 16 Speichen oder -30gr am Schlauch werden es nicht gewesen sein.

funbiker61
13.12.2013, 21:38
Glückwunsch!
Ich behaupte aber jetzt mal ganz dreist, dass dies nichts mit den 2mm weniger Windangriffsfläche oder 2W weniger Rollwiderstand zu tun hatte.;)
Und nein, auch 16 Speichen oder -30gr am Schlauch werden es nicht gewesen sein.

Klar, bin ich den "schnellen" Hobel auch meist gefahren, wenn ich in "Kampflaune" war. Der Vittoria verschleißt eh recht schnell. Jetzt ist wieder der andere dran und er zeigt auch wieder seine Stärken. Ich wüsste nicht, welchen ich gern weggeben würde. Und ob der "langsame" wirklich "langsamer" ist ;)

Pedalierer
13.12.2013, 22:19
Bitte vollständig zitieren.

Aus dem Erfahrungen mit breiten Contis in meiner Gewichtsklasse folgt, dass ich einen breiteren 300 + TPI Reifen anpeile.

Aber halt nur für gut und schönes Wetter.
Der Veloflex ist nach meiner Erfahrung rutschiger bei Nässe und zudem nur hauchdünn gummiert.

Dass der Conti sehr gut bei Nässe ist, ließ sich schon mehrfach auch objektiv und realitätsnah nachprüfen.

Also ich fahre den Veloflex-Reifen auch jetzt im Winter und bei Nässe und der ist mir nie weggerutscht. Was sagt das über die Relevanz der Nasshaftung im Vergleich zum Conti? Das es keine Relevanz hat für jedermann.
Hatte auch in 4 Jahren nur einen echten Defekt mit denen im städtischen Glashaufen. Was sagt das über die Relevanz des Stichel-Tests in der Tour?

Genauso wenig wie ob der Reifen nun bei 17C 1,5 Watt aerodynamischer auf der Felge hockt oder um 0,7 Watt besser rollt.

Ich muss da leider auch gestehen dass ihr beiden da das Gras wachsen hört. Und wer denkt dass es zum 4000 keine Alternative gäbe, der ist wohl leicht von Marketing zu beeinflussen.

peppone
13.12.2013, 22:39
Also ich fahre den Veloflex-Reifen auch jetzt im Winter und bei Nässe und der ist mir nie weggerutscht. Was sagt das über die Relevanz der Nasshaftung im Vergleich zum Conti? Das es keine Relevanz hat für jedermann.
Hatte auch in 4 Jahren nur einen echten Defekt mit denen im städtischen Glashaufen. Was sagt das über die Relevanz des Stichel-Tests in der Tour?

Genauso wenig wie ob der Reifen nun bei 17C 1,5 Watt aerodynamischer auf der Felge hockt oder um 0,7 Watt besser rollt.

Ich muss da leider auch gestehen dass ihr beiden da das Gras wachsen hört. Und wer denkt dass es zum 4000 keine Alternative gäbe, der ist wohl leicht von Marketing zu beeinflussen.

Die Nasshaftung und Pannensicherheit von Veloflex ist (obwohl ein sehr guter Reifen) mit Conti für mich kaum zu vergleichen. Black Chili ist da derzeit allen anderen Gummimischungen überlegen.

Matthew Lloyd erwähnte in einem Interview vor der letzten Saison sinngemäß, dass der Wechsel auf Continental die größtmögliche Verbesserung in Sachen Equipment sei (Wechsel von Vittoria). Könnte zumindest bei Nässe und in Sachen Pannensicherheit was dran sein. ;)

BerlinRR
13.12.2013, 22:47
Also meine Erfahrung aus Nachwuchs und Amateurrennen ist, dass das Material ziemlich schnuppe ist.
Wenn einer kam der ordentlich Druck hatte war er auf dem 15 Jahre alten Hobel und Trainingsreifen trotzdem in der Lage die anderen Guten zu schlagen, die nur mit dem feinsten Zeug unterwegs sind.

Wenn also alles in der Summe nur ein seichter Furz im Wind ist, wie will man dann die kleine Nuance der 2mm Reifenbreite "deutlich" erfahren... :ü

Wie gesagt, auf einem Kopfsteinpflasterkriterium sehe ich es ein, wenn man sprinten will und nur hoppelt ist es clever 2-3 Bar runter zu nehmen und breitere Reifen zu fahren (eventuell sogar Schlauchreifen), auch schon oft genug praktiziert.
Aber wenn man im Straßenrennen mit 40-60km/h durch die Landschaft rollt, dann ist es vollkommen egal was für ein Reifen drauf ist. Am Ende gewinnt der, der seinen Formhöhepunkt getroffen hat, Taktisch auf der Höhe war und sich genug gequält hat, egal mit welchem Material.

funbiker61
13.12.2013, 22:59
Am Ende gewinnt der, der seinen Formhöhepunkt getroffen hat, Taktisch auf der Höhe war und sich genug gequält hat, egal mit welchem Material.

Hmmm, ok. ich kaufe mir Trainingsreifen :D

Als ich noch aktiver Leistungssportler war, hab ich auch aufs Material gepfiffen. Wiegen, messen, hat mich wenig interessiert. Richtig ist, dass die Differenzen zwischen den Leuten größer sind, als man mit Material rausholen kann. Allerdings bin ich heute nicht mehr davon überzeugt, dass man sich unbedingt Nachteile ins Material einbauen muss ;) Einen kleinen Materialfaktor gibt es. Und der kann durchaus auch zu mehr, härterem Training motivieren :D

Schnecke
13.12.2013, 23:16
Ich muss da leider auch gestehen dass ihr beiden da das Gras wachsen hört. Und wer denkt dass es zum 4000 keine Alternative gäbe, der ist wohl leicht von Marketing zu beeinflussen.

Diese Saetze sollten automatisch am Anfang jeden Reifenthreads eingefuegt werden.

Schnecke
13.12.2013, 23:18
Die Nasshaftung und Pannensicherheit von Veloflex ist (obwohl ein sehr guter Reifen) mit Conti für mich kaum zu vergleichen. Black Chili ist da derzeit allen anderen Gummimischungen überlegen.

Matthew Lloyd erwähnte in einem Interview vor der letzten Saison sinngemäß, dass der Wechsel auf Continental die größtmögliche Verbesserung in Sachen Equipment sei (Wechsel von Vittoria). Könnte zumindest bei Nässe und in Sachen Pannensicherheit was dran sein. ;)

Sollte er vieleicht irgendwas negatives ueber seinen momentanen Reifensponsor sagen. Wessen Brot ich fress' dessen Lied ich sing'.

funbiker61
14.12.2013, 00:20
Ich muss da leider auch gestehen dass ihr beiden da das Gras wachsen hört.

Ich befasse mich schon seit 2009 mit breiten Felgen und Reifen. Alle Erkenntnisse die ich im Laufe der Zeit gewonnen hatte, fand ich später in offiziellen Tests bestätigt. Insofern zieht auch der Placebo nicht, weil ich gar nicht von einem positiven Ergebnis ausging, sondern einen Nachteil ebenso in Betracht zog.

avis
14.12.2013, 00:45
Du spürst also 2W Unterschied? ;)
Also manchmal....

funbiker61
14.12.2013, 00:51
Du spürst also 2W Unterschied? ;)
Also manchmal....

Irgendwann hätte ich mich sonst schon mal in die falschen Richtung irren müssen. Das breite Reifen auch bei geringerem Druck besser rollen können, war vor zwei Jahren noch nicht jedem klar. Und das der Unterschied auf einer breiteren Felge noch größer ausfällt, schon gar nicht. Gern testet man eben alle Vorteile im Packet und dann sind es mehr als 2W ;) Den 47g Latexschlauch noch nicht betrachtet, der ja nicht wegen des Gewichts schneller macht, sondern wegen des geringeren Walkens.

avis
14.12.2013, 00:53
Du solltest dich umgehend Conti bewerben.
Die würden Millionen sparen, wenn sie statt teuerster Testaufbauten einfach dich auf den Hobel setzten und nach 3 Runden um die Teststrecke sagst du dann souverän: " Ja, Compound 1 sind ca. 2,35W mehr als Compund 2, aber 3, 64W weniger als Compund 3"........;)

funbiker61
14.12.2013, 01:02
Du solltest dich umgehend bei Michelin oder Conti bewerben.
Die würden Millionen sparen, wenn sie statt teuerster Testaufbauten einfach dich auf den Hobel setzten und nach 3 Runden um die Teststrecke sagst du dann souverän: " Ja, Compound 1 sind ca. 2,35W mehr als Compund 2, aber 3, 64W weniger als Compund 3"........;)

Da kommen noch mehr Faktoren dazu, als nur 2W bei 50kg auf einer glatten Oberfläche, wie man sie auf dem Prüfstand hat. Ich kann viele schlechte Faktoren im Packet gegen viele gute im Packet testen. Dann ist es auch im Selbstversuch erkennbar. Z.B. 28mm Reifen auf dem Vorderrad auf 13C Felge im Vergleich zu einem 23mm Reifen auf 19C Felge, ebenfalls auf dem Vorderrad usw.....

DröVoSu
14.12.2013, 03:26
Also ich fahre den Veloflex-Reifen auch jetzt im Winter und bei Nässe und der ist mir nie weggerutscht.

Mir schon und einem Freund der aktiv Rennen fährt ebenso.
Er vermeidet bei nassen Bedingungen Veloflex zu fahren.

DröVoSu
14.12.2013, 03:27
@ Funbiker61

Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen ;)
Die Nörgler gibt es in diesem Forum eh zu Hauf.

DröVoSu
14.12.2013, 03:48
Aber wenn man im Straßenrennen mit 40-60km/h durch die Landschaft rollt, dann ist es vollkommen egal was für ein Reifen drauf ist. Am Ende gewinnt der, der seinen Formhöhepunkt getroffen hat, Taktisch auf der Höhe war und sich genug gequält hat, egal mit welchem Material.

Was nützt der Formhöhepunkt, wenn man in den Kurven abschmiert?
Alles schon erlebt bei stärkeren Fahrern neben mir in den Kurven.

Die Leistungsdichte ist immer höher geworden seit dem ich vor 15 Jahren mit dem Radsport anfing.
Für mich bedeutet das inzwischen teils schon, ob ich bei Radmarathons vorn mithalten kann oder nicht.
(Im Vergleich mit schlechter rollenden Vertretern wie einem Conti GP oder den 4season.)

Oder was meinst du, wie ich als recht wenig und zudem unregelmäßig Trainierender trotzdem vorn bei Strava Segmenten mitmischen kann. Da reibt sich selbst der ein oder andere Lizenzfahrer (C natürlich) aus meinem Verein die Augen wie dicht ich an sie heran komme. (kein Scherz)

Sicherlich sind es nicht nur die Reifen, aber die Summe der Maßnahmen macht den Unterschied.
Die Vorteile kann man mitnehmen oder lässt es einfach bleiben.
Wenn man es nicht nötig hat, dann um so mehr meinen Respekt für die körperliche Leistung. ;)

medias
14.12.2013, 06:11
Bei den Reifen die in Rennen eingesetzt werden ist der Fahrer der limitierende Faktor bei Nässe, nicht der Reifen.
Aber man es sich natürlich auch einreden.

PS Wenn jetzt einer den Conti Sportcontact anführt gebe ich ihm allerdings recht, ist aber kein Reifen um Rennen zu fahren.

BerlinRR
14.12.2013, 07:40
Richtig ist, dass die Differenzen zwischen den Leuten größer sind, als man mit Material rausholen kann. Allerdings bin ich heute nicht mehr davon überzeugt, dass man sich unbedingt Nachteile ins Material einbauen muss ;) Einen kleinen Materialfaktor gibt es. Und der kann durchaus auch zu mehr, härterem Training motivieren :D

Danke, danke, danke... Endlich mal wieder etwas, dass realistisch klingt.
Davon unterschreibe ich jedes Wort.

Bei DVS hab ich schon die Angst, dass ihm jemand einen 15k € Carbonhobel gibt und er startet noch bei der Tour de France. Die "guten" KT und A-Fahrer die ich kenne rollen nur mal so über die Segmente drüber während des Trainings, also die ziehen nicht bewusst an. Wenn du nur noch wenig trainierst (wie du selbst sagst) und trotzdem die Rennfahrer aus deinem Verein fast abziehst würde ich die Ursache eher bei denen suchen. :D

bernhard67
14.12.2013, 09:01
Das wird schon wieder, Jungs. Irgendwann hat das Dauergrau ein Ende und die Sonne scheint wieder!

Ist schon interessant: jetzt fängt man auch beim Rennrad an, über die Vorteile breiter Felgen zu phantasieren. Das sind Hirngespinste. Bei steinharten 8 bar merkt man doch keinen Unterschied, wenn die Felge etwas breiter ist. Beim MTB, wo ich mit 1,6 bar hinten und 1,4 bar vorne fahre, sieht das anders aus. Da spürt man den Unterschied zwischen einer 19C und einer 25C-Felge deutlich, das Fahrverhalten ist mit der breiten Felge weniger schwammig. Aber sobaldd ich mit deutliche über 2 bar unterwegs bin, merke ich keinen Unterschied mehr. Zudem muß man bedenken, daß beim MTB des Verhältnis von Reifen- zu Felgenbreite schon krass ist: die üblichen 57mm-Reifen werden meist auf 19C-Felgen gequetscht. Also ein Verhältnis von 1 zu 3. Beim Rennrad hat man selbst bei 28mm-Reifen ein Verhältnis von 1 zu 2. Sowas gilt bei den MTB-lern als optimal.

Ich bin schon gespannt, wann die Industrie die mächste Marketingsau durchs Dorf treibt. Wie wäre es mit einem anderen Felgendurchmesser? Nachdem man jetzt den MTBlern erfolgreich eingeredet hat, daß 26er Reifen unfahrbar sind, und die kaum größeren 27,5er als selig machend verkauft, könnte man der Rennradgemeinde z.B. die Vorteile von 30er Reifen erklären.:Applaus:

Pedalierer
14.12.2013, 09:10
Mir schon und einem Freund der aktiv Rennen fährt ebenso.
Er vermeidet bei nassen Bedingungen Veloflex zu fahren.

Wer sagt dass daran der Reifen Schuld war? Ich bin mal das Hahntenn bei Nässe runter und mein Zimmernachbar ist direkt hinter mir mit seinem Conti derbst in der Kehre abgeschmiert. Aber nicht weil sein Black Chili schlecht bei Nässe war, sondern weil der eine ölige Stelle erwischt hat.

Ich bin mit den Veloflex schon im Mittelgebirge In Starkregen geraten der Blasen auf der Straße schlägt, wo einem bergauf kleine Bäche entgegen kamen und trotzdem bin ich sicher heim gekommen ohne bergab auf der Bremse zu stehen. Wer nicht fahren kann, dem hilft auch keine Super-Gummi-Mischung. Und manchmal hat man einfach Pech.

Patrice Clerc
14.12.2013, 09:14
Die Industrie (wer ist das eigentlich?) hat doch recht mit den Marketingmassnahmen. Hier im Forum wird doch jeglichem Ausrüstungsgegenstand eine grosse Bedeutung zugemessen. Wenn dann wieder Leute wie ich darauf hinweisen, dass Radsport nicht Formel-1 sei, dann gibt's seitenweise Kontra.

Wenn die Reifen einen dermassen grossen Einfluss hätten, dann wäre man mit schlechteren Reifen sofort deutlich, spür- und messbar langsamer (oder schneller). Ist man aber nicht. Selbst mit leichten Tourenreifen kann noch sehr sportlich fahren; so sportlich, dass der bessere Fahrer dem leicht schlechteren (z. B. ab 5 % Leistungsdifferenz) immer noch deutlich überlegen ist. Und diese Aussage gilt sinngemäss für alle anderen Ausrüstungsgegenstände, so lange man Rennradteile vergleicht, die an Rennrädern ab ca. 1500 Euro zu finden sind.

Eben: die meisten sehen das anders und somit hat die ominöse Industrie doch recht, wenn sie ständig das Rad neu erfindet - sie findet damit ja auch immer wieder Käufer.

funbiker61
14.12.2013, 09:44
@ Funbiker61

Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen ;)
Die Nörgler gibt es in diesem Forum eh zu Hauf.

Ich hätte es auch gar nicht erwähnt, wenn nicht wieder mal meine eigenen Tests mit den offiziellen übereingestimmt hätten. Es wird grundsätzlich alles angezweifelt, das liegt in der Natur der Sache. Nur lag ich bisher immer richtig. Oder die Tour misst nur noch Mist :D

BerlinRR
14.12.2013, 10:03
Wenn die Reifen einen dermassen grossen Einfluss hätten, dann wäre man mit schlechteren Reifen sofort deutlich, spür- und messbar langsamer (oder schneller). Ist man aber nicht. Selbst mit leichten Tourenreifen kann noch sehr sportlich fahren; so sportlich, dass der bessere Fahrer dem leicht schlechteren (z. B. ab 5 % Leistungsdifferenz) immer noch deutlich überlegen ist.

Aber genau das wird ja hier behauptet. ;)

Man sucht einen stärkeren Fahrer, bewaffnet sich mit einer ausgefuchsten Reifen/Felgenkombi über die man sich tagelang den Kopf zerbrochen hat und ZACK, man hat den anderen im Griff.

funbiker61
14.12.2013, 10:10
Aber genau das wird ja hier behauptet. ;)

Man sucht einen stärkeren Fahrer, bewaffnet sich mit einer ausgefuchsten Reifen/Felgenkombi über die man sich tagelang den Kopf zerbrochen hat und ZACK, man hat den anderen im Griff.

Nee, nee, man macht sich neben der Optimierung der Sitzposition und dem harten Training Gedanken über die optimale Reifen-/Schlauch-/Felgen-/Speichenkombi. Testet es zunächst gründlich im Soloritt und will dann gegen einen starken Fahrer sehen, ob die Sache immer noch Bestand hat, oder ob man sie schnell vergessen sollte :D

Tristero
14.12.2013, 10:28
Das wird schon wieder, Jungs. Irgendwann hat das Dauergrau ein Ende und die Sonne scheint wieder!

Ist schon interessant: jetzt fängt man auch beim Rennrad an, über die Vorteile breiter Felgen zu phantasieren. Das sind Hirngespinste. Bei steinharten 8 bar merkt man doch keinen Unterschied, wenn die Felge etwas breiter ist. Beim MTB, wo ich mit 1,6 bar hinten und 1,4 bar vorne fahre, sieht das anders aus. Da spürt man den Unterschied zwischen einer 19C und einer 25C-Felge deutlich, das Fahrverhalten ist mit der breiten Felge weniger schwammig. Aber sobaldd ich mit deutliche über 2 bar unterwegs bin, merke ich keinen Unterschied mehr. Zudem muß man bedenken, daß beim MTB des Verhältnis von Reifen- zu Felgenbreite schon krass ist: die üblichen 57mm-Reifen werden meist auf 19C-Felgen gequetscht. Also ein Verhältnis von 1 zu 3. Beim Rennrad hat man selbst bei 28mm-Reifen ein Verhältnis von 1 zu 2. Sowas gilt bei den MTB-lern als optimal.

Ich bin schon gespannt, wann die Industrie die mächste Marketingsau durchs Dorf treibt. Wie wäre es mit einem anderen Felgendurchmesser? Nachdem man jetzt den MTBlern erfolgreich eingeredet hat, daß 26er Reifen unfahrbar sind, und die kaum größeren 27,5er als selig machend verkauft, könnte man der Rennradgemeinde z.B. die Vorteile von 30er Reifen erklären.:Applaus:

Nur geht's dabei um zwei vollkommen verschiedene Angelegenheiten: Aerodynamik vs. Stabilität. Das hat nichts miteinander zu tun.

bernhard67
14.12.2013, 10:37
Nee, nee, man macht sich neben der Optimierung der Sitzposition und dem harten Training Gedanken über die optimale Reifen-/Schlauch-/Felgen-/Speichenkombi. Testet es zunächst gründlich im Soloritt und will dann gegen einen starken Fahrer sehen, ob die Sache immer noch Bestand hat, oder ob man sie schnell vergessen sollte :D

Alles schön und gut. Egel wie hart ich trainiert und Sitzposition optimiert hätte und wie viel Gedanken ich mir über die ideale Reifen/Felge-Kombination gemacht hätte, der gute Jan Ullrich hätte mich dennoch mit dem Klappradl überholt.

Ich verstehe die Reifendiskussion nicht. Der GP4000s hat einen guten Rundlauf und Gripp, verschleißt langsam, hat mir sehr wenige Pannen beschert und ist überall im Netz günstig zu haben. Also, was will ich mehr?

Ich habe auf meinem Winterrad einen Conti GP4000 (ohne s) in 20C, weil alles breitere am Schutzblech streift. Was soll ich sagen? Beim Rollwiderstand spüre ich keinen Unterschied, allerdings fühlte ich mich beim Fahren in Kurven unsicherer. Das kommt wohl von den eisenharten 10 bar und der geringen Reifenbreite, wodurch der Reifen kipplig wirkt. Ob der Reifen wirklich schneller abschmiert, weiß ich nicht. Soweit lasse ich es nicht kommen, vorher scheizz ich mir schon in die Hose.

funbiker61
14.12.2013, 11:03
Ich verstehe die Reifendiskussion nicht. Der GP4000s hat einen guten Rundlauf und Gripp, verschleißt langsam, hat mir sehr wenige Pannen beschert und ist überall im Netz günstig zu haben. Also, was will ich mehr?


Der 4000S ist ja auch nicht schlecht. Nur hab ich jetzt beim 4000SII die Wahl zwischen 20 und 28mm, ohne dass ich Mehrkosten dabei hätte. Schön ist es doch, wenn ich genau richtig wähle und kleine Verbessungen erreiche, als diese zu verschenken. Da der 28mm dem Test nach am besten rollt, ist es doch interessant, wie er sich auf einer 14C-Felge am Vorderrad in der Praxis verhält. Man wird schnell merken, dass hier Theorie und Praxis auseinanderdriften. Überlegt man es sich richtig und fährt diesen Reifen auf einer 19C-Felge am Hinterrad, wird man dagegen möglicherweise begeistert sein.

medias
14.12.2013, 11:16
Wer Tests glaubt ist selber schuld.

p. pennes
14.12.2013, 11:25
Wer Tests glaubt ist selber schuld.

wer Tests pauschal verdammt, hat wenig Ahnung.
Das muss man im Einzelfall sehen, so wie oben ist deine Aussage Unfug.
Besser wäre: Die Ergebnisse von Tests sind immer hinsichtlich Aufbau und Ergebnis zu hinterfragen

medias
14.12.2013, 11:27
Eben genau das habe ich gemacht.

showdown
14.12.2013, 11:31
...
Besser wäre: Die Ergebnisse von Tests sind immer hinsichtlich Aufbau und Ergebnis zu hinterfragenJa. Und hinsichtlich beim Tester geschalteter Anzeigenvolumina.

DröVoSu
14.12.2013, 11:46
Ich hätte es auch gar nicht erwähnt, wenn nicht wieder mal meine eigenen Tests mit den offiziellen übereingestimmt hätten. Es wird grundsätzlich alles angezweifelt, das liegt in der Natur der Sache. Nur lag ich bisher immer richtig. Oder die Tour misst nur noch Mist :D

Siehst du ja und trotzdem wird hier seitenweise nur rumgeätzt.
Was muss man eigentlich machen, damit diese Leute einem wenigstens einen Funken Glauben schenken?

Da nützt es ja nicht mal zuzugeben, dass ich gar kein Conti Fan bin. Ich finde den Reifen einfach optisch nur langweilig und außerdem stört mich, dass die Dinger sich ab 50-75% der Laufleistung sich irgendwie "holzig" fahren.
Trotzdem lande ich immer wieder bei Conti.

Auch nützt es nicht zu sagen, dass ich mal ein großer Fan von schmalsten Reifen war. 18 bis 20 mm war mal meine Standardbereifung als ich mit dem Radsport angefangen habe. Über die Laufe der Jahre lernt man aber dazu.

Selbst mit eigenen Tests würde ein Staubkorn in der Apparatur als Grund des Anzweifelns der Richtigkeit angenommen werden.

Aber das halt die spezielle Dynamik des Tour Forums. :D

medias
14.12.2013, 11:53
Was du da Seitenweise seit Jahren schreibst über Reifen, hat Gültigkeit für dich und deine speziellen Umstände, mehr nicht.
Versuche nicht das als die Wahrheit zu verkaufen. Eine Meinung unter vielen.

BerlinRR
14.12.2013, 11:56
Was du da Seitenweise seit Jahren schreibst über Reifen, hat Gültigkeit für dich und deine speziellen Umstände, mehr nicht.
Versuche nicht das als die Wahrheit zu verkaufen. Eine Meinung unter vielen.

:oke:

DröVoSu
14.12.2013, 11:58
Wer Tests glaubt ist selber schuld.

Habe nicht geglaubt, dass das der Conti beim Grip so einen Unterschied macht wie in den Threads suggeriert, bis ich unterschiedliche Reifen im Trainingslager in den Bergen gefahren bin.

Es ist halt schon ein Unterschied, was ein 60 kg Floh oder ein 85 kg Fahrer den Reifen abfordert.
Und ich bin nicht pingelig bergab. Lag als Hobbyfahrer fast immer vor unseren jetzigen A und B Fahrern.

medias
14.12.2013, 12:00
Vielleicht mache ich es mir zu einfach, ich fahre einfach runter, auch im Nassen.

DröVoSu
14.12.2013, 12:05
Was du da Seitenweise seit Jahren schreibst über Reifen, hat Gültigkeit für dich und deine speziellen Umstände, mehr nicht.
Versuche nicht das als die Wahrheit zu verkaufen. Eine Meinung unter vielen.

Im Gegensatz zu dir haue ich nicht nur hohle Worthülsen hinaus sondern schreibe die Bedingungen mit dazu.

Ich räume mit ein, das bestimmte Fahrergruppen sich nicht so sehr darum scheren müssen.

Ich bin derjenige, der hier über die Jahre konsequent von den Usern auch eingefordert hat, wenigsten ein paar Umstände zu nennen unter denen sie ihr Material fahren. ;)

Das ist alles sicherlich konstruktiver als das was du hier leistet.

medias
14.12.2013, 12:09
Was du einforderst ist ohne Sinn, da Vorleben, Leistungen, Bedinungen usw. so differenzieren das es keine Allgemeine Gültigkeit hat.
Wenn ich Worthülsen absondere schwafelst du was zusammen.

funbiker61
14.12.2013, 12:11
Selbst mit eigenen Tests würde ein Staubkorn in der Apparatur als Grund des Anzweifelns der Richtigkeit angenommen werden.


Ich würde selbst manchmal an mir zweifeln, wenn nicht die Messwerte eindeutig eine andere Sprache sprechen. Da baller ich auf meiner Referenzrunde einen Schnitt in den Asphalt, den ich im Vorjahr auf dem gleichen Bock nicht geschafft habe. Und das mit weniger km :D
Jetzt würden die Zweifler kommen: "Wegen 2W Unterschied?"
Nein, durch ein gesamtes Feintuning-Packet: Sitzpositon, Reifen, Felgen, Schläuche, Einspeichung.

DröVoSu
14.12.2013, 12:13
Vielleicht mache ich es mir zu einfach, ich fahre einfach runter, auch im Nassen.

Ich auch und merke die Unterschiede.

Am schlimmsten sind Gummimischungen, die den Grenzbereich nicht anzeigen.

DröVoSu
14.12.2013, 12:18
Was du einforderst ist ohne Sinn, da Vorleben, Leistungen, Bedinungen usw. so differenzieren das es keine Allgemeine Gültigkeit hat.
Wenn ich Worthülsen absondere schwafelst du was zusammen.

Es zeichnet auf jeden Fall ein vollständigeres Bild als das was vorher hier praktiziert wurde.
Das war völlig wertlos.

luftschwimmer
14.12.2013, 12:22
Wer bei Nässe nicht trainiert, sollte bei Nässe auch keine Rennen fahren (insbesondere Kriterien) denn im Rennen die Haftungsgrenzen eines Reifens auszuloten kann bös enden.

Also das Material beim Training so ans Limit zu bringen, so das man diese Erfahrung auch im Rennen voll ausnutzen kann. Ich fahre nicht mehr trainieren wenn es draußen regnet und auch keine Wettkämpfe mehr, zu gefährlich (Brillenträger).

DröVoSu
14.12.2013, 12:23
Bei den Reifen die in Rennen eingesetzt werden ist der Fahrer der limitierende Faktor bei Nässe, nicht der Reifen.


In diesem Thread geht es um Reifen, nicht um den Fahrer.

Der Fahrer auf dem Bock ist immer der gleiche, nämlich ich mit unterschiedlichen Reifen oder der Tester der Tour auf dem selben Bock und stets der gleichen Kurve.

DröVoSu
14.12.2013, 12:27
Wer bei Nässe nicht trainiert, sollte bei Nässe auch keine Rennen fahren (insbesondere Kriterien) denn im Rennen die Haftungsgrenzen eines Reifens auszuloten kann bös enden.

Also das Material beim Training so ans Limit zu bringen, so das man diese Erfahrung auch im Rennen voll ausnutzen kann. Ich fahre nicht mehr trainieren wenn es draußen regnet und auch keine Wettkämpfe mehr, zu gefährlich (Brillenträger).


Um Grenzen auszuloten, fährt man am besten auf einen Supermarktparkplatz außerhalb der Geschäftszeiten und fährt 1 Stunde lange nur Kurven.

Dann aber bitte nicht mit Reifen von denen bekannt ist, dass sie im Grenzbereich digital reagieren.

PS

Das mit der Brille ist ätzend. Mit meinen Diop-Werten kann ich das nur nachvollziehen.
Um so wichtiger ist mir aber auch außerhalb von Rennen ein Reifen auf den ich mich verlassen kann.

medias
14.12.2013, 12:29
Eben, ein guter Abfahrer fährt dir auch mit einem schlechten Reifen bergab davon.
Jetzt gebe ich dir noch einen Gratistipp, bei Nässe Reifen mit Salmiak abwischen, dann hält der Reifen auch bei dir.

DröVoSu
14.12.2013, 12:38
Eben, ein guter Abfahrer fährt dir auch mit einem schlechten Reifen bergab davon.
Jetzt gebe ich dir noch einen Gratistipp, bei Nässe Reifen mit Salmiak abwischen, dann hält der Reifen auch bei dir.

Da sagen die Bilder bei der TDF aber was ganz anderes.

Ich bin nicht der schlechteste Kurvenfahrer, aber mit Vittorias SiO2 Gummimischung z.B. kann ich selbst bei einer RTF einpacken.


Salmiak/Ammoniumclorid
Warum den Zusatzaufwand betreiben, wenn es auch Reifen gibt, die das nicht nötig haben.

avis
14.12.2013, 13:07
Ich würde selbst manchmal an mir zweifeln, wenn nicht die Messwerte eindeutig eine andere Sprache sprechen. Da baller ich auf meiner Referenzrunde einen Schnitt in den Asphalt, den ich im Vorjahr auf dem gleichen Bock nicht geschafft habe. Und das mit weniger km :D
Jetzt würden die Zweifler kommen: "Wegen 2W Unterschied?"
Nein, durch ein gesamtes Feintuning-Packet: Sitzpositon, Reifen, Felgen, Schläuche, Einspeichung.

Nein, eben auch dadurch nicht.
Das ist wider jeder Physik, es gibt wissenschaftliche Messungen dazu, wieviel was einspart.
Und alles was du aufzählst, sind zusammen wenige Watt. (Sitzposition sicher etwas mehr)
Zu glauben, deswegen 2km/h mehr zu schaffen, ist eben reiner Glaube.

bernhard67
14.12.2013, 13:13
Ich glaube nicht, daß z.B. die tour-Reifentests gelogen sind. Sie werden nur von vielen falsch interpretiert. Der Unterschied in der Grenzgeschwindigkeit zwischen den Reifen ist ja nicht gewaltig. Da ist doch klar, daß ein Fahrkönner auch auf einm "Rutschreifen" noch um die Kurve kommt, wo jemand, der das Fahren nicht so gut kann (wie z.B. ich), schon mit den besten Gripwunder einen Abflug macht.

p. pennes
14.12.2013, 13:17
Ja. Und hinsichtlich beim Tester geschalteter Anzeigenvolumina.

:D auch wahr :D

p. pennes
14.12.2013, 13:18
Eben, ein guter Abfahrer fährt dir auch mit einem schlechten Reifen bergab davon.
Jetzt gebe ich dir noch einen Gratistipp, bei Nässe Reifen mit Salmiak abwischen, dann hält der Reifen auch bei dir.

wohl war, wer kann, der kann.
Aber hier geht es ja "allgemein" um Fahreigenschaft (unabhängig vom Fahrer).

funbiker61
14.12.2013, 13:20
Nein, eben auch dadurch nicht.
Das ist wider jeder Physik, es gibt wissenschaftliche Messungen dazu, wieviel was einspart.
Und alles was du aufzählst, sind zusammen wenige Watt. (Sitzposition sicher etwas mehr)
Zu glauben, deswegen 2km/h mehr zu schaffen, ist eben reiner Glaube.

Zu glauben, der menschliche Körper würde wie ein Elektromotor unter allen Bedingungen die gleiche Leistung abgeben und man könnte einen Reifen isoliert vom Gesamtsystem betrachten, ist ebenso reine Glaube. Es gibt Kombinationen die einem bestimmten Fahrertyp mehr entgegenkommen, als ein reiner Prüfstandtest das ermitteln kann. Vor allem wenn es um Fahrten auf rauem Asphalt geht. Hier bewirkt z.B. ein höherer Komfort nicht nur, dass es bequem ist, sondern dass man effektiv ökonomischer vorwärts kommt. Das Federungssystem "Fahrerkörper" arbeitet nicht ohne das Energie abgezweigt werden muss.

DröVoSu
14.12.2013, 13:20
Ich glaube nicht, daß z.B. die tour-Reifentests gelogen sind. Sie werden nur von vielen falsch interpretiert. Der Unterschied in der Grenzgeschwindigkeit zwischen den Reifen ist ja nicht gewaltig. Da ist doch klar, daß ein Fahrkönner auch auf einm "Rutschreifen" noch um die Kurve kommt, wo jemand, der das Fahren nicht so gut kann (wie z.B. ich), schon mit den besten Gripwunder einen Abflug macht.

Hallo Bernhard,

Viel wichtiger als die eigentliche Geschwindigkeit ist mir das Verhalten im Grenzbereich.


Viele Grüße
DVS

DröVoSu
14.12.2013, 13:23
Nein, eben auch dadurch nicht.
Das ist wider jeder Physik, es gibt wissenschaftliche Messungen dazu, wieviel was einspart.
Und alles was du aufzählst, sind zusammen wenige Watt. (Sitzposition sicher etwas mehr)
Zu glauben, deswegen 2km/h mehr zu schaffen, ist eben reiner Glaube.

0,5 km/h genügen schon

funbiker61
14.12.2013, 13:40
0,5 km/h genügen schon

Es waren ca. 1-1,5km/h im Schnitt, nicht als Eintagsfliege, sondern auf 3 folgenden Tagen. Somit spielt auch die Regeneration ein Rolle. Werde ich mit 20mm und 10bar ordentlich durchgeschüttelt, spielt das am ersten Tag noch nicht die ganz große Rolle. Aber am 3. Tag schon.

DröVoSu
14.12.2013, 13:43
Es waren ca. 1-1,5km/h im Schnitt, nicht als Eintagsfliege, sondern auf 3 folgenden Tagen. Somit spielt auch die Regeneration ein Rolle. Werde ich mit 20mm und 10bar ordentlich durchgeschüttelt, spielt das am ersten Tag noch nicht die ganz große Rolle. Aber am 3. Tag schon.

Früher konnte man auch noch mit 20 mm Reifen fahren.

Da gab noch keine Bauteile so dick wie Ofenrohre am Fahrrad. :D

funbiker61
14.12.2013, 13:52
Früher konnte man auch noch mit 20 mm Reifen fahren.

Da gab noch keine Bauteile so dick wie Ofenrohre am Fahrrad. :D

Ich bin mit den 20mm früher einfach die Bundesfernstraßen gefahren und hab es vermieden Nebenstrecken zu fahren. Da kannte ich auch noch keine Latexschläuche in Drahtreifen, lediglich von den Schlauchreifen, die davor gefahren bin. Wenn mir mein Händler (im gleichen Alter) etwas von 25mm Reifen erzählt hat, hab ich kategorisch abgewunken und im Gegenteil, nach 18mm Reifen verlangt :D
Möglicherweise federt auch ein dünner Stahlrahmen besser. Ich hab meinen schon verschrottet, um es nachzuprüfen.

DröVoSu
14.12.2013, 14:09
Ich bin mit den 20mm früher einfach die Bundesfernstraßen gefahren und hab es vermieden Nebenstrecken zu fahren.

Ja das ist auch noch ein Faktor.

Da haben sie einen auch noch nicht in dem Maß mit Radwegen zugeschissen, die inzwischen im schlechteren Zustand sind als die Straßen.
Nicht zu vergessen, die immer geringere Akzeptanz von Radlern auf deutschen Straßen.
Die Verkehrsdichte ist auch gestiegen.

avis
14.12.2013, 15:11
Zu glauben, der menschliche Körper würde wie ein Elektromotor unter allen Bedingungen die gleiche Leistung abgeben und man könnte einen Reifen isoliert vom Gesamtsystem betrachten, ist ebenso reine Glaube. Es gibt Kombinationen die einem bestimmten Fahrertyp mehr entgegenkommen, als ein reiner Prüfstandtest das ermitteln kann. Vor allem wenn es um Fahrten auf rauem Asphalt geht. Hier bewirkt z.B. ein höherer Komfort nicht nur, dass es bequem ist, sondern dass man effektiv ökonomischer vorwärts kommt. Das Federungssystem "Fahrerkörper" arbeitet nicht ohne das Energie abgezweigt werden muss.

Hast du ja Recht.
Nur wird dich der etwas bessere Komfort bei besseren Reifen nicht so erheblich schneller machen, wie es bei dir klingt.
Das sind eben bloß Nuancen.

funbiker61
14.12.2013, 15:20
Hast du ja Recht.
Nur wird dich der etwas bessere Komfort bei besseren Reifen nicht so erheblich schneller machen, wie es bei dir klingt.
Das sind eben bloß Nuancen.

Stimmt. Aber das Jahr ist lang. Jede Trainigseinheit unnötigen Stress vermeiden, der mich nicht schneller macht, dafür mehr reintreten. Da kommt etwas zusammen. Mehr Spaß macht es ja auch. Es ist nicht so einfach, wie es sich manch Theoretiker vorstellt. 2W Einsparung bei Kreuzotter eingeben und sich den neuen Schnitt errechnen lassen :D

avis
14.12.2013, 15:27
Ich fahre auch gerne optimiertes Material, tüfftle dran herum und versuche es immer weiter zu verbessern.
Ist eben für mich auch Teil des Hobbys, wenn auch ein kleiner.
Aber ich bilde mir nicht ein, mit den neuen Reifen, oder besseren Pedalen berghoch nen Gang dicker treten zu können, das wäre ja auch zu einfach.;)

medias
14.12.2013, 15:34
Material ist ein schöner Nebeneffekt bei diesem Hobby, zum Schluss bringen es immer noch die Beine und der Kopf.
Ich kenne auch Pros die fahren keine Hochprofiler im Training und benutzen 25mm Reifen, nur die fahren dann auch jeden Tag so 5 Stunden.

funbiker61
14.12.2013, 15:46
Aber ich bilde mir nicht ein, mit den neuen Reifen, oder besseren Pedalen berghoch nen Gang dicker treten zu können, das wäre ja auch zu einfach.;)

Mein Test für einen schlechten Reifen ist auch anders herum. Optimale Felge mit optimalem Schlauch bergauf mit halbem Luftdruck fahren (Hinterrad). Ein sehr guter Reifen fällt dabei nur unwesentlich ab. Nicht soviel, dass ich einen Gang zurückschalten müsste. Bei einem schlechten dagegen wirkt es sich fatal aus. Ähnlich Schlauchtest. Optimale Felge, optimaler Reifen und Testschlauch bei halbem Luftdruck. Hier setzt sich Latex sehr deutlich von Butyl ab. Bei optimalem Luftdruck ist der Unterschied geringer, jedoch bleibt die Platzierung immer erhalten. Mann muss also gar nicht das Rauschen von 2W "erfahren" können. Die 2Watt lassen sich für Testzwecke weiter spreizen und gehen dann nicht mehr unter.

DröVoSu
14.12.2013, 20:20
Ich fahre auch gerne optimiertes Material, tüfftle dran herum und versuche es immer weiter zu verbessern.
Ist eben für mich auch Teil des Hobbys, wenn auch ein kleiner.
Aber ich bilde mir nicht ein, mit den neuen Reifen, oder besseren Pedalen berghoch nen Gang dicker treten zu können, das wäre ja auch zu einfach.;)


Eher merkt man den Unterschied wenn man von besseren Reifen zum schlechteren wechselt.

Bei mir Conti GP 4000 S zu GP4season nur am Hinterrad im Winter.
Beide sind real gleich breit und beide fahre ich mit Michelin Latex Schlauch.