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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vorderrad zu leicht zum freihändig fahren?



vektor
19.03.2015, 18:27
Mal eine blöde Frage....kann es sein, dass ein Rad bei einem leichten Vorderrad schwerer (wenn überhaupt) freihändig zu fahren ist? Ich denk da an Schwungmasse und so...

Bin im Winter immer mit Ksyrium Elite unterwegs, da funktioniert freihändig fahren problemlos. Jetzt hab ich wieder meine Enve 3.4 drauf und ich brauch deutlich höhere Geschwindigkeiten (> 20 kmh), damit ich halbwegs stabil freihändig fahren kann. Liegt das tatsächlich nur an meiner miserablen Radbeherrschung oder kennt das sonst auch noch wer?

Ben.W
19.03.2015, 18:32
Naja umso geringer die Masse der in Rotation versetzten Teile umso geringer ist die Kraft die es benötigt um das Rad aus der Bahn zu drücken, möcht ich mal behaupten..

greyscale
19.03.2015, 18:36
Mal eine blöde Frage....kann es sein, dass ein Rad bei einem leichten Vorderrad schwerer (wenn überhaupt) freihändig zu fahren ist? Ich denk da an Schwungmasse und so...
[...]

Das hast du gut beobachtet und korrekt analysiert;).

Ich hatte mal testweise Leitis am Rad. Die lassen sich in Norddeutschland freihändig überhaupt nicht fahren: Zu den niedrigen Kreiselkräften durch die leichten Felgen kommt dann auch noch eine erhöhte Windanfälligkeit aufgrund der Felgenhöhe.

Physik ist immer so schön eindeutig:ü.

g.

PAYE
19.03.2015, 18:36
Ein bekannter User dieses Forums schaffte es mal, durch einen freihändigen Bananenschalen-Entsorgungswurf zur Seite sein leichtes Vorderrad zum Einschlagen zu bringen, was unsanfte Folgen für den Fahrer hatte! :ü

Merke also: leichte Laufräder können durchaus tricky sein! :rolleyes:

Systemgewicht99
19.03.2015, 18:43
Naja umso geringer die Masse der in Rotation versetzten Teile umso geringer ist die Kraft die es benötigt um das Rad aus der Bahn zu drücken, möcht ich mal behaupten..

genau so ist das und noch mehr.

denn die rotierende Masse macht es erst stabil. Je geringer die Trägheit, desto mehr muss man lenken (Bögen fahren) damit das Rad nicht umfällt.
Zwei Faktoren bestimmen die Stabiltät: Masse und Rotationsgeschwindigigkeit. Im Stand fällt es um, egal wie schwer. Wenn Du 50 km/h fährst, ist es so stabil, dass die trotzdem notwendigen kleinen Bögen (denn wirklich geradeaus fährt man nie) nicht mehr zu merken sind. Aber dazwischen ist halt Masse möglichst außen am Laufrad hilfreich für höhere Stabilität. Ist bloß kontraproduktiv für die Beschleunigung.
Darum für die Berge oder für Sprints leichtes Laufrad, zum Zeitfahren im Flachen Gewicht egal.

vektor
19.03.2015, 18:45
Ein bekannter User dieses Forums schaffte es mal, durch einen freihändigen Bananenschalen-Entsorgungswurf zur Seite sein leichtes Vorderrad zum Einschlagen zu bringen, was unsanfte Folgen für den Fahrer hatte! :ü :D

na so weit ist es bei mir noch nicht gekommen...aber beim Bergauffahren und simultanen Trikot wieder zumachen mach ich phasenweise auch keinen sonderlich schlanken Fuß :rolleyes:

freut mich zu lesen, dass es zumindest am Material liegt...ich gewinn zwar trotzdem keine Sprints und bin am Berg langsam, dafür instabil im Flachen :D

Nur der Seitenwind ist tatsächlich kein allzu großes Thema bei den Felgen...das ist schon intelligent gemacht, der Querschnitt und vorne niedrigere Felgen...

Kees52
19.03.2015, 21:20
Nur schade das aerodynamisch hohere Vorfelgen mehr bringen sollen.....

vektor
19.03.2015, 23:12
ja das ist tatsächlich schade...kommt drauf an von welchem Anströmwinkel wir so reden behaupt ich mal