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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rennradpedale ja oder nein?



gerhard_73
20.03.2015, 11:52
Hallo Forum,

Suchfunktion hab ich bemüht aber nix gefunden darum stelle ich euch die Frage:

Welchen Vorteil hat man wenn die Schuhe fixiert werden (also mit cleats)?

Meßbare Vorteile?

Welche Nachteile hat man ohne?

Vielen Dank für eure Erfahrungen/Tipps

Zu mir als Orientierungshilfe :-)
Fahre regelmäßig zur Arbeit und zurück (gesamt 42 km pro Tag), Winter mit MTB und Frühling/Sommer/Herbst mit Rennrad. Also im Monat ca 750 - 840 km.
Dazu noch hin und wieder am Wochenende Runden bis 100 km.

Voreifelradler
20.03.2015, 11:59
Ich bin mehrere Jahre mit dem Rennrad zur Arbeit (30km gesamt) und habe SPD SL benutzt.
Letztes Jahr bin ich auf SPD und einen entsprechenden MTB Schuh umgestiegen, da es meiner Meinung nach praktischer/alltagstauglicher ist, wenn man noch gehen muß, oder Besorgungen auf dem Heimweg macht.
Auch am WE bleibe ich bei meinen Touren, weil es sich dann besser vorm Café läuft :D

Netzmeister
20.03.2015, 12:03
Wenn es so etwas noch gibt, kannst du auch Haken und Riemen benutzen.
Fixiert wird der Schuh so auch, lässt sich bei sehr festgezogenen Riemen aber schlechter aus dem Pedal lösen, als bei Klickpedalen.

Vorteil vom Fixieren: der Schuh ist immer optimal ausgerichtet, rutscht nicht hin und her und hat somit immer die optimale Position über der Pedalachse - immer vorausgesetzt, dass die Einstellung sorgfältig und genau vorgenommen wird.

Ich würde dir aufgrund deine Fahrleistung zu "Klickies" raten - such dir ein System, bei dem du Schuhe verwenden kannst, die sich auch zum Laufen eignen.

cmus
20.03.2015, 12:15
Ich bin einer der wenigen übriggebliebenen Hakenpedalfahrer. Mit Klickies komme ich nicht zurecht. Da die Füße exakt fixiert sind, kann man deren Position nie ändern. Das führt bei mir zu Knie- und Sprunggelenksschmerzen. Ich brauche da ein bisschen Flexibilität, und seien es auch nur 3 Millimeter, das hilft schon.

Außerdem benutze ich Klickpedale fast nur zum drücken, selten zum ziehen. Wenn ich am Pedal ziehe, verdoppelt sich meine Leistung, was v.a. am Berg sehr hilfreich ist. Allerdings sind das bei mir nur etwa 5-10% der Fahrstrecke, 90% drücke ich einfach nur. Dieser geringe Vorteil ist mir den o.g. Nachteil nicht wert.

Ein Nachteil von Hakenpedalen, v.a. wenn man sie wie ich mit Chuck Taylors, schwarzen Socken und unrasierten Beinen fährt: Sie gelten als uncool. Man wird nie gegrüßt, zwanghaft ignoriert - Stylepolizei halt. Macht nichts, es kommt ohnehin selten zu Konversationen mit anderen Fahrern, die können mich nicht einholen ;)

tomte22
20.03.2015, 13:05
Bei deiner Kilometerleistung fällt es schwer die Frage ernst zu nehmen...
Aber gut, soll es geben.
Vorteile: Du kannst die Pedale hochziehen und erreichst dadurch einen runden Tritt.
Nachteile: In der Eingewöhnungsphase gört es schon zum guten Ton dass es einen einmal an der Ampel hinschmeißt, weil man nicht rechtzeitig aus dem Pedal gekommen ist. Außer dass du einen extra Schuh brauchst, gibt's keine Nachteile.
Wie schon geschrieben sind MTB-Schuhe alltagstauglicher. Ein paar hundert Meter kann man darin gut zu Fuß gehen um Einkäufe zu erledigen.

Joule Brenner
20.03.2015, 13:51
Falls die Frage oben wirklich ernstgemeint ist:

Spätestens bei so vielen Kilometern empfehlen sich Schuhe mit steifer Sohle. Fährt man diese auf Plattformpedalen, besteht das Risiko abzurutschen, "Ziehen" am Pedal ist auch nur eingeschränkt möglich.

Mit den klassischen Riemen vermindert man die Blutzufuhr, ruiniert sich auf Dauer das Obermaterial der Schuhe und verschlechtert insgesamt das Handling. Ausserdem erhöht man - je nach Schuh-/Pedalkombination - das Verletzungrisiko, wenn man nicht oder nicht rechtzeitig aus der Bindung heraus kommt. Daher verbreiteten sich seit den 80ern RR-Systempedale und seit den 90ern jene für das MTB. Erstere werden bevorzugt, wenn hauptsächlich das Fahren auf befestigten Strassen im Vordergrund steht, letztere, wenn auch gegangen werden soll/muss.

An Deiner Stelle würde ich einfach mal MTB Pedale mit den passenden Schuhen ausprobieren; je nach Adaptionsfähigkeit dauert die Umgewöhnung wenige Stunden bis ein paar Tage. Was fährst Du denn bislang auf dem nicht ganz unerheblichen Arbeitsweg?


Edith meint, dass es natürlich auch Nachteile gibt:
- Höhere Kosten (dafür schont man seine normalen Schuhe, die dafür üblicherweise nicht geschaffen sind)
- Evtl. fummelige und zeitraubende Erstmontage bis die persönliche Cleatposition gefunden ist (im Zweifel einen Shop aufsuchen).
- Schuhe, die sich nur sehr bedingt für die Arbeit eignen, weshalb man i.d.R. seine Arbeitsschuhe mitführt oder besser noch auf der Arbeit deponiert.

Das war's dann aber auch schon, die Vorteile sollten bei einem so langen Arbeitsweg überwiegen.

CaptainCosmotic
20.03.2015, 14:28
...Außerdem benutze ich Klickpedale fast nur zum drücken, selten zum ziehen. Wenn ich am Pedal ziehe, verdoppelt sich meine Leistung, was v.a. am Berg sehr hilfreich ist...)

du solltest vielleicht Werbebotschafter von MÖVE werden?!

Flashy
20.03.2015, 14:30
Was denkt ihr, wieviel die Zugphase noch bringt? 30% ?

Joule Brenner
20.03.2015, 14:40
Was denkt ihr, wieviel die Zugphase noch bringt? 30% ?

Hier geht es doch um Pedale und nicht um Esoterik, oder? :D

Mit der Zugphase kann man kurzzeitig etwas mehr Leistung herausholen, wieviel, dürfte von sehr vielen Faktoren abhängen, eine globale Zahl wird es daher nicht geben. Für eine verbesserte Effizienz ist es nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse aber anscheinend zielführender, lediglich den hinteren Fuss "anzuheben", um den Tritt nicht zu behindern.


Edit: Aber schon letzteres funftioniert mit Plattformpedalen nicht vernünftig. Wenn ich ausnahmsweise mal so unterwegs bin, hebe ich nicht selten versehentlich den Fuss leicht vom Pedal und verändere dadurch ständig seine Position auf diesem.

Oberschorsch
20.03.2015, 15:00
Ich würde dir die SH-RT81 Schuhe von Shimano (http://www.fahrrad.de/bekleidung/fahrradschuhe/touring-schuh-sh-rt81-gr38spd-versenkt-ratschenverschl/243035.html) und die PD-A600 Pedale, ebenfalls von Shimano, (https://www.bike-components.de/de/Shimano/Klickpedale-PD-A600-p23245/) empfehlen. Durch die beiden gummistreiefn rechts und links vom Pedalplattenbereich kann man gut Treppen runter und rauf laufen. Sie sind definitiv leiser als MTB-Schuhe beim Laufen (die MTB-Schuhe knallen so auf der Treppe) und sehen noch gut aus. Wenn das Pedal eingeklickt ist, besteht bei richtiger Einstellung genügend Bewegungsfreiheit, damit sich knie und Sprunggeelenk frei bewegen können. ich fahre diese Kombination seit Jahren und für mich gibt's nicht besseres.

Joule Brenner
20.03.2015, 15:20
Ich würde dir die SH-RT81 Schuhe von Shimano (http://www.fahrrad.de/bekleidung/fahrradschuhe/touring-schuh-sh-rt81-gr38spd-versenkt-ratschenverschl/243035.html) und die PD-A600 Pedale, ebenfalls von Shimano, (https://www.bike-components.de/de/Shimano/Klickpedale-PD-A600-p23245/) empfehlen.

Und welche Grösse? :D



... die MTB-Schuhe knallen so auf der Treppe ...
:rolleyes:

Der TE erwähnt im Eingangspost, dass er seinen Arbeitsweg wahlweise mit RR und MTB zurück legt. Deine Schuhempfehlung passt gut zum Threadtitel, aber gilt sie auch für beide Radgattungen, oder soll er gleich in zwei Schuhmodelle investieren?

Nicht wettkampforientierte MTB-Schuhe in Verbindung mit beidseitig befahrbaren Pedalen bieten das breitere Einsatzspektrum, insbesondere für Einsteiger (kleines Wortspiel). :)

PAYE
20.03.2015, 15:47
Was denkt ihr, wieviel die Zugphase noch bringt? 30% ?

Wichtiger als die Zugphase finde ich, dass man ohne feste Position und feste Verbindung zum Pedal immer in gewissem Umfang "Haltearbeit" leisten muss, damit der Fuß korrekt positioniert am Pedal verbleibt.
Dies ist IMHO für mich der größte Vorteil von Klickies, dass diese Haltearbeit komplett entfällt.

Ich fahre gar nicht mehr ohne und wenn ich doch mal muss, so find ich es ziemlich bescheiden.

avis
20.03.2015, 17:22
So siehts aus.
Man kann nicht abrutschen, verrutschen, der Kraftschluss ist einfach viel besser.
Ziehen am Pedal,und dann auch noch in Regionen von 50% der Gesamtkraft.....ich weiß ja nicht :rolleyes: (oder gleich doppelte Leistung^^)
Gilt nicht mittlerweile als belegt, dass selbst 9 von 10 Weltklassefahrern überhaupt nicht ziehen und die wenigen die es schaffen, lediglich wenige Prozent?!?!

Gangkal
20.03.2015, 17:51
Zur Effektivität der Zugphase: Versuch einfach mit Plattformpedalen einbeinig zu fahren! Und dann mit Klickpedalen.
Weitere Ausführungen sind zu diesem Thema eigentlich nicht nötig.

Klassische MTB Pedale oder solche mit einer Plattform und einseitig Klick sind für Dein Anforderungsprofil wahrscheinlich am ehesten zu empfehlen.

Oberschorsch
20.03.2015, 19:23
Der TE erwähnt im Eingangspost, dass er seinen Arbeitsweg wahlweise mit RR und MTB zurück legt. Deine Schuhempfehlung passt gut zum Threadtitel, aber gilt sie auch für beide Radgattungen, oder soll er gleich in zwei Schuhmodelle investieren?


Gut, um das noch auszuführen: die RT81-Schuhe gibt's natürlich auch in anderen Größen. Ein wenig suchen im Internet hilft. Auch mit normalen MTB pedalen (PD-M520/540) funktionieren die Schuhe super. Da gibt's keine Probleme. Allerdings ist zu bedenken, dass man mit einem Paar Schuhe nicht wirklich glücklich wird. Sommerschuhe sind im Winter zu kalt und Winterschuhe im Sommer zu warm. Überschuhe helfen nur bedingt, wenn die Kälte durch die Sohle kriecht.

Bursar
20.03.2015, 19:27
Meßbare Vorteile?Man fährt schneller.


Welche Nachteile hat man ohne?Man fährt langsamer.

Bursar
20.03.2015, 19:29
Ich bin einer der wenigen übriggebliebenen Hakenpedalfahrer. Mit Klickies komme ich nicht zurecht. Da die Füße exakt fixiert sind, kann man deren Position nie ändern. Das führt bei mir zu Knie- und Sprunggelenksschmerzen. Ich brauche da ein bisschen Flexibilität, und seien es auch nur 3 Millimeter, das hilft schon.
3mm vor/zurück und seitlich?

Bursar
20.03.2015, 19:31
Ich würde dir die SH-RT81 Schuhe von Shimano (http://www.fahrrad.de/bekleidung/fahrradschuhe/touring-schuh-sh-rt81-gr38spd-versenkt-ratschenverschl/243035.html)....und für mich gibt's nicht besseres.Im Prinzip hast du recht, nur leider ist deren Schuhsohle viel zu weich.

avis
20.03.2015, 19:45
Zur Effektivität der Zugphase: Versuch einfach mit Plattformpedalen einbeinig zu fahren! Und dann mit Klickpedalen.
Weitere Ausführungen sind zu diesem Thema eigentlich nicht nötig.

Klassische MTB Pedale oder solche mit einer Plattform und einseitig Klick sind für Dein Anforderungsprofil wahrscheinlich am ehesten zu empfehlen.

Klar, der Fuß kann nicht abheben und runterrutschen.
Aber nennenswert ziehen tut dennoch kein Mensch.

Bursar
20.03.2015, 19:50
Ich schon.

avis
20.03.2015, 19:52
Jut ok.

kleinerblaumann
20.03.2015, 19:57
Ich finde der größte Vorteil von Klickpedalen ist der, dass der Fuß nicht auf dem Pedal herumrutschen kann und man somit die ideale Position nicht verliert - und sich auch gar nicht darum zu kümmern braucht. Dann haben Radschuhe noch einen Vorteil, nämlich eine steife Sohle, durch die die Kraft besser aufs Pedal kommt als bei weichen Gummisohlen. Das Ziehen am Pedal mache ich nur im Wiegetritt und da auch nicht viel. Im Sprint etwas mehr, aber das ist ja eh nicht jedem wichtig.

Gangkal
20.03.2015, 20:08
@Bursar

Da sind wir ja schon zu zweit. Da wir in D leben sollten wir umgehend einen Verein gründen. Club der nach Unten drücker und nach Oben zieher. CDNUDUNOZ

Rolf1
20.03.2015, 20:34
Hallo Forum,

Suchfunktion hab ich bemüht aber nix gefunden darum stelle ich euch die Frage:

Welchen Vorteil hat man wenn die Schuhe fixiert werden (also mit cleats)?

Meßbare Vorteile?

Welche Nachteile hat man ohne?

Vielen Dank für eure Erfahrungen/Tipps

Zu mir als Orientierungshilfe :-)
Fahre regelmäßig zur Arbeit und zurück (gesamt 42 km pro Tag), Winter mit MTB und Frühling/Sommer/Herbst mit Rennrad. Also im Monat ca 750 - 840 km.
Dazu noch hin und wieder am Wochenende Runden bis 100 km.

Hallo,

die Frage ist ganz einfach zu beantworten:
1. Klickpedale sind sicherer, da man nicht vom Pedal abrutschen kann.
2. Man kann auch am Pedal ziehen und die Kraft gleichmäßiger übertragen. Man bekommt einen runderen Tritt.

Aber:
1. Klickpedale sind am Anfang reichlich gewöhnungsbedürftig bis es in Fleisch und Blut übergegangen ist, wie man aussteigen muss. Da wird es zwangläufig zu einigen kritischen Situationen kommen.
2. Das Gehen mit den Cleats unten am Schuh macht nicht wirklich Freude. Wenn man über Treppen in den Keller muss, um sein Rad zu holen und dann mit dem Rad wieder die Kellertreppe hoch, dann ist damit ein gewisses Risiko verbunden. Das wäre für mich ein NoGo.
3. Je nach System ist der Fuß mehr oder weniger starr mit dem Pedal verbunden (insbesondere bei den Uraltpedalen mit Riemen), was zu Problemen mit Gelenken führen kann.

Ich habe diese Probleme für mich wie folgt gelöst:
1. Speedplay-Pedale. Sie bilden gewissermaßen ein Kugelgelenk und haben den größtmöglichen Verdrehwinkel aller Pedale und sind daher sehr gelenkschonend (leider auch teuer).
2. Speedplay-Pedale haben sehr flache Cleats, insbesondere dann, wenn man im Bereich der Montagestelle die gebogene Schuhsohle eben schleift und den Halter direkt auf die Sohle schraubt. Dabei kann man das gewölbte Anpassstück, das die eigentlich ebenen Cleats an die gebogene Sohle anpasst weglassen. Danach klebe ich mir Schuhsohlen um die Cleats herum und hinten einen Absatz und kann dann ganz manierlich mit den Schuhen laufen. Wenn ich in eine Baustelle oder ein Straßenfest gerate, einfach absteigen und laufen, gar kein Problem. Natürlich muss man sich dazu überwinden, an einem neuen Schuh herumzuschleifen und man hat dabei ständig Angst, mit der Schleifmaschine abzurutschen und den Schuh zu ruinieren. Aber am Ende entscheidet das Ergebnis.

Ciao Rolf

Dukesim
20.03.2015, 21:37
(...) Da die Füße exakt fixiert sind, kann man deren Position nie ändern. (...)

Da kann man mal die Speedplay probieren. Da hat man viel mehr Bewegungsfreiheit, wobei bei den Zeros noch etwas Reibung vorhanden ist und die X-Series fast gar keine Reibung haben (dafür eine ganz schwache zentrierende Federkraft).

Bin ab diesen Winter mit den X-Series unterwegs (Vorher SPD-SL mit SM-SH11) und für mich ist diese maximale Freiheit besser.
Wichtig bei Speedplay ist, dass man Pedalachsenlänge und die seitliche Position der Platten auf dem Schuh abstimmen muss. Damit einerseits die Schuhe nicht an den Kurbelarmen schleifen, andererseits, dass kein unnötiges Drehmoment entsteht (durch den Seitlichen Versatz der Platten).
Noch ein Vorteil bei Speedplay: Man kann mit einer speziellen Grundplatte ("extender base plate kit") die Cleats noch weiter nach hinten schieben als sonst, was die Waden und Kniegelenke entlastet.
Außerdem empfiehlt sich bei Problemen mit den Knien zu schauen, ob keilförmige Spacer ("varus wedges") in Frage kommen um die Bahn der Kniebewegung zu optimieren (hilft teilweise auch, wenn die Ferse am Kurbelarm schleift). Bei mir wiederum war das der Fall und ich habe jetzt auch Keile am Schuh.

Gosy
20.03.2015, 21:45
Also ich bin 100 pro für Klickpedale.

Aber brauchen tut die kein Mensch.

Hier der Beweis : http://ais.badische-zeitung.de/piece/01/e8/3d/7b/31997307.jpg

lässt uns alle am berg stehen :ä

Joule Brenner
20.03.2015, 23:01
War ja klar, dass der auserwählte Birkenstockquäler hier wieder erwähnt wird. :D

Alle, die wegen vermeintlich mangelnder Bewegungsfreiheit bei Riemenpedalen bleiben, sollten wirklich mal Speedplay versuchen, auch ich fahre seit Jahren nur noch deren Zero-Modell auf den Rennern. Aber für den täglichen Arbeitsweg gibt es zumindest für Einsteiger praktischere Pedalsysteme. Bei den Speedplay braucht es wenigstens die Coffee-Shop-Caps, um eine Marmortreppe zu überleben. ;)

Carbonio
20.03.2015, 23:38
Total unsinnige Diskussion....!
An ein Rennrad gehören Rennradpedale! Kein Pro würde mit Birkenstock fahren, selbst wenn er genauso schnell fahren würde. Zeigt mal ein bisschen Würde gegenüber der technischen Evolution. Nur mit Klickis ist der Weg zur Eisdiele im rennfahrertypischen Watschelgang mit partieller Sturzgefahr zu meistern.
Schon das kollektive Einklicken beim Losfahren lässt das (Renn-)Radlerherz höher schlagen!
Ebenfalls gut, wenn nicht jeder der Deinen Bock mal ausprobieren will drauf kann, weil die Pedale nicht kompatibel sind...Schwein gehabt, der dicke Eddie kann nix kaputt machen :D

tomte22
21.03.2015, 10:49
Total unsinnige Diskussion....!
An ein Rennrad gehören Rennradpedale! Kein Pro würde mit Birkenstock fahren, selbst wenn er genauso schnell fahren würde. Zeigt mal ein bisschen Würde gegenüber der technischen Evolution. Nur mit Klickis ist der Weg zur Eisdiele im rennfahrertypischen Watschelgang mit partieller Sturzgefahr zu meistern.
Schon das kollektive Einklicken beim Losfahren lässt das (Renn-)Radlerherz höher schlagen!
Ebenfalls gut, wenn nicht jeder der Deinen Bock mal ausprobieren will drauf kann, weil die Pedale nicht kompatibel sind...Schwein gehabt, der dicke Eddie kann nix kaputt machen :D

:gut: Endlich mal die wichtigen Aspekte vorgebracht :D

CaptainCosmotic
21.03.2015, 11:18
Total unsinnige Diskussion....!
An ein Rennrad gehören Rennradpedale! Kein Pro würde mit Birkenstock fahren, selbst wenn er genauso schnell fahren würde. Zeigt mal ein bisschen Würde gegenüber der technischen Evolution. Nur mit Klickis ist der Weg zur Eisdiele im rennfahrertypischen Watschelgang mit partieller Sturzgefahr zu meistern.
Schon das kollektive Einklicken beim Losfahren lässt das (Renn-)Radlerherz höher schlagen!
Ebenfalls gut, wenn nicht jeder der Deinen Bock mal ausprobieren will drauf kann, weil die Pedale nicht kompatibel sind...Schwein gehabt, der dicke Eddie kann nix kaputt machen :D

Ein Statement für die Ewigkeit!
+1!

Rolf1
21.03.2015, 11:32
War ja klar, dass der auserwählte Birkenstockquäler hier wieder erwähnt wird. :D

Alle, die wegen vermeintlich mangelnder Bewegungsfreiheit bei Riemenpedalen bleiben, sollten wirklich mal Speedplay versuchen, auch ich fahre seit Jahren nur noch deren Zero-Modell auf den Rennern. Aber für den täglichen Arbeitsweg gibt es zumindest für Einsteiger praktischere Pedalsysteme. Bei den Speedplay braucht es wenigstens die Coffee-Shop-Caps, um eine Marmortreppe zu überleben. ;)

Hallo,

wozu Coffee-Shop-Caps?? Das braucht kein Mensch, das macht man nämlich so:


Dann kann man auch auf glatten Flächen tadellos laufen. So mache ich das schon seit Jahren. Das kombiniert ein gelenkschonendes Pedal mit einem Schuh, mit dem man laufen kann.

Ciao Rolf

res
21.03.2015, 11:40
Rennschuhe sind zum fahren, nicht um zu laufen. Keine Sorgen wenn man sich an diese Regeln hält.

Halford
21.03.2015, 12:01
Also die wichtigsten pro-Argumente sind ja bereits genannt worden.
Mit dem Ausklicken hatte ich keine Problem; während ich mich ´bei meinem ersten Rad mit Haken und Riemen beim Anhalten das eine oder andere Mal auf die Nase gelegt habe, ist mir das mit Klick-Pedalen nicht passiert.
Aber noch zwei Tips:
1: Für Look-Pedalplatten gibt es Laufpads. Mit denen kann man recht gut gehen und außerdem schonen die die Padalplatten. Meine halten bereits 14.000 km und haben nach Ver******indikatior noch reichlich Reserven.
2. Von Shimano gibt es ein Mountainbike-Pedal, welches auf der einen Seiten eine Klick-Pedal-Mechanismus hat, auf der anderen Seite mit normalen Schulen gefahren werden kann. Vielleicht ist das ja eine Alternative.
Liebe Grüße, Hal

slup
21.03.2015, 13:21
Ich fahre am Tourenrennrad seit 30 Jahren Plattformpedale mit großer Auflagefläche für die Füße und hatte noch nie ein Problem mit dem Abrutschen vom Pedal. Durch die eingeschraubten Pins besteht ein exzellenter Kontakt zum Radschuh. Ich bin froh mit jeder Art von Schuhen fahren zu können. Zudem lässt sich der Fuß auf dem Pedal frei bewegen.
Für mich sind Plattformpedale am Rennrad eher ein ästhetisches Problem. Die großen Paddel sehen halt nicht so gut aus wie die kleinen Klickpedale.

Bursar
21.03.2015, 15:52
Wenn du in großer Schräglage in der Kurve mit deinen hoch bauenden Paddeln am Asphalt schleifst und stürzt, dann hast du mit Plattformpedalen noch ein weiteres ästhetisches Problem, nämlich zerrissene Klamotten, blutige Knie usw.

Joule Brenner
21.03.2015, 17:03
Hallo,

wozu Coffee-Shop-Caps?? Das braucht kein Mensch, das macht man nämlich so:


Dann kann man auch auf glatten Flächen tadellos laufen. So mache ich das schon seit Jahren. Das kombiniert ein gelenkschonendes Pedal mit einem Schuh, mit dem man laufen kann.

Ciao Rolf

Mhh, ich glaube das würde ich aus rein ästhetischen Gründen meinen Sidis nicht zumuten. Trotzdem danke für Deinen Mut, das hier zu posten. :)


Von Shimano gibt es ein Mountainbike-Pedal, welches auf der einen Seiten eine Klick-Pedal-Mechanismus hat, auf der anderen Seite mit normalen Schuhen gefahren werden kann.
Genau genommen gibt es zurzeit vier Modelle von Shimano mit diesem praktischen Feature:

http://www.rosebikes.de/artikel/shimano-spd-pd-a530-pedalsatz/aid:221944
http://www.rosebikes.de/artikel/shimano-spd-pd-t420-pedalsatz/aid:667975
http://www.rosebikes.de/artikel/shimano-spd-pd-t780-deore-xt-pedalsatz/aid:515973
http://www.rosebikes.de/artikel/shimano-spd-pd-m324-pedalsatz/aid:37679

Davon ist aber nur das A530 am Renner halbwegs optisch ansprechend, das meinst Du vermutlich auch.

analognavigator
21.03.2015, 18:20
Coffee Shop Pads gibt es auch für Shimano SPD-SL: Shimano SH45 SPD-SL Cleat Covers (http://www.shimano-lifestylegear.com/de/fw/products/accessory/cleat.php)

Damit kommt man dann auf glatten Oberflächen schon mal deutlich besser zurecht. Richtig
komfortabel ist aber immer noch nicht, dabei spielt ja aber auch der Schuh eine Rolle.

MrBurns
21.03.2015, 18:21
War ja klar, dass der auserwählte Birkenstockquäler hier wieder erwähnt wird. :D



muss man den Herren kennen?

Nordwand
21.03.2015, 18:35
http://m.roadbike.de/news/welterkordversuch-20-050-hoehenmeter-auf-dem-rad-in-24-stunden.404509.9.htm

slup
21.03.2015, 18:52
Wenn du in großer Schräglage in der Kurve mit deinen hoch bauenden Paddeln am Asphalt schleifst und stürzt, dann hast du mit Plattformpedalen noch ein weiteres ästhetisches Problem, nämlich zerrissene Klamotten, blutige Knie usw.

Ne alles noch heile. Pedale sind flach und allseitig abgeschrägt.

Kathrin
21.03.2015, 18:52
War ja klar, dass der auserwählte Birkenstockquäler hier wieder erwähnt wird. ...

Mein Vater fährt seine > 10'000 km/a auch ohne Klickpedale, in einem technisch echt grauslichen Fahrstil. Und ja, in fast allen Monaten in Sandalen. Aber wartet oben am Berg immer auf mich :ü

Bursar
21.03.2015, 19:29
Das spricht jetzt nicht für deinen Vater, sondern gegen dich.

Joule Brenner
21.03.2015, 20:47
Mein Vater fährt seine > 10'000 km/a auch ohne Klickpedale, in einem technisch echt grauslichen Fahrstil. Und ja, in fast allen Monaten in Sandalen. Aber wartet oben am Berg immer auf mich :ü

Kauf Dir doch auch ein Paar, vielleicht hilft es ja. ;)

Die Frage ist ja nicht, ob Sandalenfahrer schneller sind, sondern ob man selbst mit steifen RR-Schuhen oder mit weichen Freizeitschuhen besser klar kommt. Für mich habe ich diese Frage schon lange beantwortet - was natürlich nicht heisst, dass ich zum Wochendshopping auf dem Rad mit Sidis auflaufe.


Edit: Auf meiner Stadtschlampe sind auch diese Shimano Kombipedale: Zur Arbeit meistens mit eingeklickten MTB-Schuhen, Kurzstrecken auch mit irgendwelchen Freizeitschuhen.

Gosy
21.03.2015, 20:51
Das spricht jetzt nicht für deinen Vater, sondern gegen dich.

:applaus: Es lag mir auf der Zunge.

Ist es gemein ? Vielleicht

Ist es ehrlich ? Aber sicher :D

Kathrin
21.03.2015, 20:57
ist mir klar. Habe ich auch kein Problem mit. Ich bin halt sportlich eine absolute Null. Das weiß ich. Und kann damit Leben. Es gibt andere, wichtigere Dinge im Leben.

seankelly
21.03.2015, 21:14
ist mir klar. Habe ich auch kein Problem mit. Ich bin halt sportlich eine absolute Null. Das weiß ich. Und kann damit Leben. Es gibt andere, wichtigere Dinge im Leben.

ich denke, du bist quer durch D geradelt. Da kann von sportlicherNull ja wohl keine Rede sein. ;)

Kathrin
21.03.2015, 21:15
im Vergleich zu den ganzen Superhelden hier bin ich eine sportliche Null. ;)

Joule Brenner
21.03.2015, 22:51
... Ich bin halt sportlich eine absolute Null. ...

Jetzt zieh doch hier nicht so runter, dass können andere besser. :D

Ein paar sportliche Nullen habe ich auf der Arbeit, die kennen Fahrräder nur aus der Ferne. Also weitertrainieren, dann fährst Du irgendwann Deinen Papa aus den Schlappen. ;)

pepperbiker
22.03.2015, 11:48
Mhh, ich glaube das würde ich aus rein ästhetischen Gründen meinen Sidis nicht zumuten. Trotzdem danke für Deinen Mut, das hier zu posten. :)


Genau genommen gibt es zurzeit vier Modelle von Shimano mit diesem praktischen Feature:

http://www.rosebikes.de/artikel/shimano-spd-pd-a530-pedalsatz/aid:221944
http://www.rosebikes.de/artikel/shimano-spd-pd-t420-pedalsatz/aid:667975
http://www.rosebikes.de/artikel/shimano-spd-pd-t780-deore-xt-pedalsatz/aid:515973
http://www.rosebikes.de/artikel/shimano-spd-pd-m324-pedalsatz/aid:37679

Davon ist aber nur das A530 am Renner halbwegs optisch ansprechend, das meinst Du vermutlich auch.

Interessanterweise fahre ich drei der vier Doublefeature-Pedalen (M324--> MTB, T780--> Alltagsrad, A530--> Crosser) durch die Kante und bin ziemlich zufrieden damit. An den RRern sinds aber PD-M520. Konnte mich noch nicht zu den A600 durchringen.


Im Prinzip hast du recht, nur leider ist deren (RT-81)* Schuhsohle viel zu weich.

Die Erfahrung habe ich mit den fast identischen SH-M088 auch gemacht. Der Schuh gab nach ca. 3000 km Fahrleistung hinter dem Fußballen nach und sorgte für sehr verkrampfte Füße. Die SH-R107 sind dagegen bockensteif auch nach doppelter Fahrleistung.

Ans RR sollten fixierende Pedale dran, ich eier immer wie ulle, wenn ich mal ne Werkstattrunde ohne Klick drehe. Ich bin auch der Meinung, dass man mit Klicks sehr wohl auch am Pedal zieht. Wers nicht glaubt, soll mal versuchen ohne Klick an seinem persönlichen Hausberg hochzufahren und den gleichen Schnitt wie üblich zu erzielen. Ich seh den Unterschied immer an meinem Alltagsrad.
Die wenigsten werden bewusst am Pedal ziehen, aber passiv doch ein gewisses Zugmoment aufbringen. Bewusst am Pedal ziehen bringt schon ein gewaltiges Leistungsplus im Sitzen, mein Puls geht dann aber ratzfatz an die HFmax.

gerhard_73
23.03.2015, 08:18
Hallo Rolf,

danke für deinen Post. Du schreibst das Klickpedale sicherer sind!
Frage:
Vor ca 4 Wochen, also Ende des Winters, fast schon Frühsommer :-), hat es mich aufgrund von Blitzeis in der Früh in einer Kurve (die einzigen ca 5 meter die arschglatt waren) vom Rad geholt. Ich hatte nicht einmal die Gelegenheit zu überlegen was ich tun soll. Ohne Klickies war ich mein Rad (zu der Zeit noch MTB) beim stürzen schon los und es passierte jetzt nicht sooooviel. Kann mich an früher erinnern (damals fuhr ich noch mit Klickies), das wäre dann ziemlich sicher so ausgegangen das ich das Rad noch an den Füßen gehabt hätte und mehr aua passiert wäre. Natürlich theoretisch.


Hallo,

die Frage ist ganz einfach zu beantworten:
1. Klickpedale sind sicherer, da man nicht vom Pedal abrutschen kann.
2. Man kann auch am Pedal ziehen und die Kraft gleichmäßiger übertragen. Man bekommt einen runderen Tritt.

Aber:
1. Klickpedale sind am Anfang reichlich gewöhnungsbedürftig bis es in Fleisch und Blut übergegangen ist, wie man aussteigen muss. Da wird es zwangläufig zu einigen kritischen Situationen kommen.
2. Das Gehen mit den Cleats unten am Schuh macht nicht wirklich Freude. Wenn man über Treppen in den Keller muss, um sein Rad zu holen und dann mit dem Rad wieder die Kellertreppe hoch, dann ist damit ein gewisses Risiko verbunden. Das wäre für mich ein NoGo.
3. Je nach System ist der Fuß mehr oder weniger starr mit dem Pedal verbunden (insbesondere bei den Uraltpedalen mit Riemen), was zu Problemen mit Gelenken führen kann.

Ich habe diese Probleme für mich wie folgt gelöst:
1. Speedplay-Pedale. Sie bilden gewissermaßen ein Kugelgelenk und haben den größtmöglichen Verdrehwinkel aller Pedale und sind daher sehr gelenkschonend (leider auch teuer).
2. Speedplay-Pedale haben sehr flache Cleats, insbesondere dann, wenn man im Bereich der Montagestelle die gebogene Schuhsohle eben schleift und den Halter direkt auf die Sohle schraubt. Dabei kann man das gewölbte Anpassstück, das die eigentlich ebenen Cleats an die gebogene Sohle anpasst weglassen. Danach klebe ich mir Schuhsohlen um die Cleats herum und hinten einen Absatz und kann dann ganz manierlich mit den Schuhen laufen. Wenn ich in eine Baustelle oder ein Straßenfest gerate, einfach absteigen und laufen, gar kein Problem. Natürlich muss man sich dazu überwinden, an einem neuen Schuh herumzuschleifen und man hat dabei ständig Angst, mit der Schleifmaschine abzurutschen und den Schuh zu ruinieren. Aber am Ende entscheidet das Ergebnis.

Ciao Rolf

Hallo Carbonio,

auch dir danke für deinen Beitrag.
mein Rennrad/MTB kann auch kein Klickie-Fahrer ausprobieren. Steh mal vor einem Rad das du mit klickies nicht nutzen kannst ;-)


Total unsinnige Diskussion....!
An ein Rennrad gehören Rennradpedale! Kein Pro würde mit Birkenstock fahren, selbst wenn er genauso schnell fahren würde. Zeigt mal ein bisschen Würde gegenüber der technischen Evolution. Nur mit Klickis ist der Weg zur Eisdiele im rennfahrertypischen Watschelgang mit partieller Sturzgefahr zu meistern.
Schon das kollektive Einklicken beim Losfahren lässt das (Renn-)Radlerherz höher schlagen!
Ebenfalls gut, wenn nicht jeder der Deinen Bock mal ausprobieren will drauf kann, weil die Pedale nicht kompatibel sind...Schwein gehabt, der dicke Eddie kann nix kaputt machen :D

Hallo Bursar,

danke auch dir aber da kann ich nur lachen. Bin früher mit Klickies 2 x in Schräglagen mit dem Pedal/Schuhrand in der Kurve am Boden gestreift (1 x mit MTB und 1 x mit Rennrad). Gab jedesmal einen kräftigen (sehr kräftigen Schlag!) in der Kurve für mich und dementsprechend unästhetisches beenden der Kurve (aber zum Glück ohne Sturz).



Wenn du in großer Schräglage in der Kurve mit deinen hoch bauenden Paddeln am Asphalt schleifst und stürzt, dann hast du mit Plattformpedalen noch ein weiteres ästhetisches Problem, nämlich zerrissene Klamotten, blutige Knie usw.

gerhard_73
23.03.2015, 08:22
Hallo Forum

Danke für eure Beiträge und Infos.
Nachdem sich für mich keine nennenswerten Vorteile mit Clickies ergeben (abgerutscht bin ich noch nie, ziehen tu ich nicht am Pedal, einbeinig fahren (dürfte dann sowas sein wie beim laufen die laufschule, zb. Knie übertrieben anheben. macht auch kein Mensch außerhalb der Laufschule), Preise (neue Sommer bzw Winterschuhe, Cleats, Pedalsystem) werde ich beim "normalen" Pedal bleiben und mit meinen Laufschuhen weiter fahren.

Nochmals danke
Gerhard

bee
23.03.2015, 08:43
also wie du jetzt zu dem Schluss kommen kannst... probiers wenigstens mal aus! in meiner 35-jährigen Rennradlaufbahn hatte ich 2 Aha-Wow-Erlebnisse mit der Technik, das 1. waren Klickies und das 2. waren STIs. Und ich bin auch sehr innovationsfeindlich :). Glaub mir, du ziehst in einigen Situationen.

DaCube
23.03.2015, 09:00
Hallo Forum

Danke für eure Beiträge und Infos.
Nachdem sich für mich keine nennenswerten Vorteile mit Clickies ergeben (abgerutscht bin ich noch nie, ziehen tu ich nicht am Pedal, einbeinig fahren (dürfte dann sowas sein wie beim laufen die laufschule, zb. Knie übertrieben anheben. macht auch kein Mensch außerhalb der Laufschule), Preise (neue Sommer bzw Winterschuhe, Cleats, Pedalsystem) werde ich beim "normalen" Pedal bleiben und mit meinen Laufschuhen weiter fahren.

Nochmals danke
Gerhard

:eek::confused::applaus::applaus:

Joule Brenner
23.03.2015, 09:38
Ich glaube, dass nennt man selektive Wahrnehmung. :rolleyes:

Gangkal
23.03.2015, 18:42
Du kannst natürlich tun und lassen was Du willst - das ist Dir unbenommen!
Aber ich persönlich muß Dir sagen dass Du sowas von daneben liegst mit der Interpretation der Antworten auf Deinen Beitrag.... Auch das Beispiel mit dem "Einbeinig fahren" hast Du gänzlich missverstanden. Du sollst nicht einbeinig fahren - aber es verdeutlicht den Sinn von Clickies wenn Du es tust - weil Du es mit Plattformpedalen eben nicht kannst! Obwohl einbeiniges Fahren den runden Tritt schult und somit als Training nicht schadet.
Ich persönlich kenne viele Fahrer die Anfangs skeptisch gegenüber Clickies (welche Bauart auch immer) waren. Alle haben es ausprobiert und.... keiner gäbe sie mehr her.
Und glaube mir - Du ziehst mit Clickpedalen! Das tut jeder und manche merken es erst wenn sie keine mehr haben. Und mal ehrlich, wie viele Sportradler (egal ob MTB oder RR) siehst Du auf der Straße ohne Clickies? Das hat seinen Grund.

res
23.03.2015, 18:44
Was für komische Diskussionen in einem Rennrad Forum.:rolleyes:

PAYE
23.03.2015, 18:47
im Vergleich zu den ganzen Superhelden hier bin ich eine sportliche Null. ;)

Dafür machen diese Superhelden nicht so interessante Radreisen wie du und zeigen uns auch nicht all die schönen Fotos davon!

Superhelden sind ohnehin überbewertet...

Kathrin
23.03.2015, 18:57
Dafür machen diese Superhelden nicht so interessante Radreisen wie du und zeigen uns auch nicht all die schönen Fotos davon!

Superhelden sind ohnehin überbewertet...
Eben [emoji4]

Ggf dieses Jahr die ehemalige innerdeutsche Grenze...

PAYE
23.03.2015, 19:04
Eben [emoji4]

Ggf dieses Jahr die ehemalige innerdeutsche Grenze...


Mit Zelt & Zeug?

Und, damit wir on topic bleiben :rolleyes: auch mit Klickies?

Kathrin
23.03.2015, 19:28
Mit Zelt & Zeugs
Weiß ich noch nicht.


Da ich dann wohl mit dem MTB fahren würde, dann gemischt. Plattform die eine, Klick auf der anderen Seite.

seankelly
23.03.2015, 19:34
Weiß ich noch nicht.


Da ich dann wohl mit dem MTB fahren würde, dann gemischt. Plattform die eine, Klick auf der anderen Seite.

Fürs (City)MTB die beste Wahl. Fahr ich auch seit Jahren.

Joule Brenner
23.03.2015, 20:42
Du kannst natürlich tun und lassen was Du willst - das ist Dir unbenommen!
Aber ich persönlich muß Dir sagen dass Du sowas von daneben liegst mit der Interpretation der Antworten auf Deinen Beitrag.... Auch das Beispiel mit dem "Einbeinig fahren" hast Du gänzlich missverstanden. Du sollst nicht einbeinig fahren - aber es verdeutlicht den Sinn von Clickies wenn Du es tust - weil Du es mit Plattformpedalen eben nicht kannst! Obwohl einbeiniges Fahren den runden Tritt schult und somit als Training nicht schadet.
Ich persönlich kenne viele Fahrer die Anfangs skeptisch gegenüber Clickies (welche Bauart auch immer) waren. Alle haben es ausprobiert und.... keiner gäbe sie mehr her.
Und glaube mir - Du ziehst mit Clickpedalen! Das tut jeder und manche merken es erst wenn sie keine mehr haben. Und mal ehrlich, wie viele Sportradler (egal ob MTB oder RR) siehst Du auf der Straße ohne Clickies? Das hat seinen Grund.

Vergiss es, reine Zeitverschwendung: Laut seines obigen Posts #50 ist er anscheinend bereits mit Klickies unterwegs (gewesen), hat dabei mehrfach aufgesetzt, fragt jetzt nach dem Sinn beim RR und interpretiert die Ratschläge sehr eigenwillig.

Lassen wir ihn Plattform fahren, die anderen 20 Millionen Rennradfahrer inklusive der ganzen Wettkampfteilnehmer liegen schlichtweg falsch. :ä

Zoji La
23.03.2015, 21:07
Der einzige Nachteil an Klick-Pedalen ist, dass man sich mindestens ein mal richtig auf den Bart damit legt, wobei ich glaube, ein Forumsmitglied konnte diese schmerzhafte "Lernhilfe" vermeiden. Ich halte ihn aber für die Ausnahme.

Wir sind am Anfang auf unserem Tandem auch Hybrid-Pedale gefahren, weil wir nicht schnell genug in Städten gleichzeitig beginnen konnten, sowohl zu pedalieren als auch gleichzeitig einzuklicken. Und mitten auf der Kreuzung neu anfahren zu müssen, ist ziemlicher Mist.

Aber wenn man, z. B. mit dem MTB mehrere Wochen unterwegs ist, wozu braucht man dann Hybrid-Pedale? Hat man dann nicht wochenlang ein (einziges) bestimmtes Paar Schuhe zum Biken dabei?

OT
@Kathrin
Hast du auf dem Campingplatz (oder wo auch immer du dein Zelt aufbaust), nicht Angst um dein Rad, wenn du mal in die Stadt gehst oder hast du ein schweres Schloss oder nur viel Gottvertrauen dabei oder ist dein Zelt so groß, dass das Rad auch reinpasst oder....???

Joule Brenner
23.03.2015, 22:53
OT
@Kathrin
Hast du auf dem Campingplatz (oder wo auch immer du dein Zelt aufbaust), nicht Angst um dein Rad, wenn du mal in die Stadt gehst oder hast du ein schweres Schloss oder nur viel Gottvertrauen dabei oder ist dein Zelt so groß, dass das Rad auch reinpasst oder....???

Ich bin mal kooperativ, auch wenn ich nicht Kathrin heisse. :D

Entweder ist die Gegend so, dass das Rad den Aufenthalt in der Nähe des Zeltes übersteht, oder es kommt einfach mit in die Stadt (ist meist eh besser als zu Fuss zu gehen) und steht dann mit seinem mittelprächtigen Schloss gut einsehbar vorm Restaurant o.ä.; alle Wertsachen inkl. Fotoausrüstung bleiben immer am Mann bzw. an der Frau.

Das Zelt selbst ist üblicherweise das Gegenteil von sicher, darin braucht man das Rad eher nicht zu verstecken, zumal man es dort i.d.R. noch nicht einmal vernünftig anschliessen kann.

Ben.W
23.03.2015, 23:26
Der einzige Nachteil an Klick-Pedalen ist, dass man sich mindestens ein mal richtig auf den Bart damit legt, wobei ich glaube, ein Forumsmitglied konnte diese schmerzhafte "Lernhilfe" vermeiden. Ich halte ihn aber für die Ausnahme.


Ich bin damals mit dem MTB beim 1. Mal an der Ampel umgefallen wie ein nasser Sack :D sonst kann ich mir aber RR (MTB schauts etwas anders aus) nicht ohne Klickies vorstellen.

Kathrin
24.03.2015, 06:34
Ich bin mal kooperativ, auch wenn ich nicht Kathrin heisse. :D

Entweder ist die Gegend so, dass das Rad den Aufenthalt in der Nähe des Zeltes übersteht, oder es kommt einfach mit in die Stadt (ist meist eh besser als zu Fuss zu gehen) und steht dann mit seinem mittelprächtigen Schloss gut einsehbar vorm Restaurant o.ä.; alle Wertsachen inkl. Fotoausrüstung bleiben immer am Mann bzw. an der Frau.

Das Zelt selbst ist üblicherweise das Gegenteil von sicher, darin braucht man das Rad eher nicht zu verstecken, zumal man es dort i.d.R. noch nicht einmal vernünftig anschliessen kann.

Genauso hätte ich es auch geschrieben. :Applaus:

Joule Brenner
24.03.2015, 10:10
Genauso hätte ich es auch geschrieben. :Applaus:

Bis auf den zweiten Teil des ersten Satzes, schätze ich mal. :D

Um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich mache meine eigenen Radtouren, unabhängig von Kathrin und ausschliesslich mit Klickpedalen. :)

accattone
24.03.2015, 12:19
Der King of STOPPOMAT, der Pastoralreferent aus der Pfalz fährt doch auch ohne Klickies und sogar noch in Kombination mit Jesus-ADILETTEN alles in Grund und Boden, der überholt in engen Serpentinen sogar die Mopeds.........

Joule Brenner
24.03.2015, 12:32
Der King of STOPPOMAT, der Pastoralreferent aus der Pfalz fährt doch auch ohne Klickies und sogar noch in Kombination mit Jesus-ADILETTEN alles in Grund und Boden, der überholt in engen Serpentinen sogar die Mopeds.........

Ausnahmen bestätigen die Regel. In diesem Fall sind wohl Probleme mit der Archillesferse der Auslöser, auf geschlossene Schuhe zu verzichten.

Kathrin
24.03.2015, 17:45
und ausschliesslich mit Klickpedalen. :)
Ich schwächel ja nur am MTB. Bin im Gelände mit Klickies zu unsicher. Am Crosser fahre ich auch mit reinen Klickies...

Team Slow Duck
24.03.2015, 18:57
Der einzige Nachteil an Klick-Pedalen ist, dass man sich mindestens ein mal richtig auf den Bart damit legt, wobei ich glaube, ein Forumsmitglied konnte diese schmerzhafte "Lernhilfe" vermeiden. Ich halte ihn aber für die Ausnahme.


Also ich hab mich mit dem Rennrad (angefangen mit Look Delta seit ich glaub 1992, später Keo, die akt. im Einsatz sind) noch nie auf die Fresse gelegt damit. War wohl auch Glück mit im Spiel. Mit vorausschauender und nicht riskanter Fahrweise erreicht man schon viel.

Auf dem MTB (SPD) dagegen bin ich bei der ersten Ausfahrt mit den SPDs an nem höheren Bordstein mit zuwenig Schwung mal hängengeblieben und in den Pedalen hängend umgefallen. War aber außerorts mit Gras nach dem Bordstein, also auch weniger ein Problem. Das war mein Quotenumfaller :D