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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Klein(st)kind und Rennrad



Abulafia
16.01.2003, 11:05
Leicht isses, und die Beine sind haarlos (-;

Hallo Leute,

hab heute mal ein ganz anderes Thema für Euch.

Da ich demnächst Vater werde, beschäftige ich mich gerade mit der Fragestellung Klein(st)kind und Rennrad; ja/nein; Hänger/Sitz; früher/später; uvm

Bin auf Eure Meinung und Erfahrungen gespannt!!!

Abulafia

Oxygen
16.01.2003, 11:12
Original geschrieben von Abulafia
Leicht isses, und die Beine sind haarlos (-;

Hallo Leute,

hab heute mal ein ganz anderes Thema für Euch.

Da ich demnächst Vater werde, beschäftige ich mich gerade mit der Fragestellung Klein(st)kind und Rennrad; ja/nein; Hänger/Sitz; früher/später; uvm

Bin auf Eure Meinung und Erfahrungen gespannt!!!

Abulafia


Hi,

vielleicht stehe ich ja wieder mal auf der Leitung... was genau möchtest Du denn wissen? Vielleicht ganze Sätze/Fragen;ob/oder nicht; wenn ja/was!?:D

Steffens
16.01.2003, 11:16
Habe mal bei einer RTF ein Rennrad gesehen, an dem - wenn ich mich recht erinnere - ein einrädriger Hänger an der Sattelstütze befestigt war.
Das Kind, ca. 2-3 Jahre alt, schien jedenfalls ganz zufrieden mit der Fahrt.


Gruß

Ralph

day
16.01.2003, 11:39
Original geschrieben von Abulafia
Leicht isses, und die Beine sind haarlos (-;

Hallo Leute,

hab heute mal ein ganz anderes Thema für Euch.

Da ich demnächst Vater werde, beschäftige ich mich gerade mit der Fragestellung Klein(st)kind und Rennrad; ja/nein; Hänger/Sitz; früher/später; uvm

Bin auf Eure Meinung und Erfahrungen gespannt!!!

Abulafia



hmmm du könntest dein kind ja auch zu nem radprofi aufziehen....;D

Frankworks
16.01.2003, 13:34
Mein Sohn hat mit zwei Jahren schon mit auf meinem Mountainbike gesessen.
Allerdings hatte ich einen Sitz von Römer der vorne am Steuerrohr befestigt wird. Das empfiehlt sich auch deswegen, weil man so das Kind ständig im Auge hat. Kinder neigen auch dazu einzuschlafen, dann sieht man es sofort.
Man sollte darauf achten, daß Kinder nicht so harte Schläge auf die Wirbelsäule bekommen, da diese eben noch sehr weich ist. Und das die Ausflüge nicht länger als eine Stunde sind. Vom Radhänger würde ich abraten. Erstens sind die Dinger saugefährlich, weil sie vom Autoverkehr oft übersehen werden. (liegen im Zweifel nicht auf Sichthöhe der Autofahrer), und dann findet null Kommunikation mit dem Kind statt. Die sitzen dann stundenlang da drin und langweilen sich. Sie können sich auch kaum bewegen und müssen sich weit nach vorne beugen,damit sie mehr sehen als den Hintern vom Vater. Absoluter ******dreck die Dinger.

Gruß Frankworks

ADP
16.01.2003, 16:02
Original geschrieben von Frankworks
Vom Radhänger würde ich abraten. Erstens sind die Dinger saugefährlich, weil sie vom Autoverkehr oft übersehen werden. (liegen im Zweifel nicht auf Sichthöhe der Autofahrer), und dann findet null Kommunikation mit dem Kind statt. Die sitzen dann stundenlang da drin und langweilen sich. Sie können sich auch kaum bewegen und müssen sich weit nach vorne beugen,damit sie mehr sehen als den Hintern vom Vater. Absoluter ******dreck die Dinger.

Gruß Frankworks

Gibt ja auch Leute, die innerhalb 10 Monaten 2 x Nachwuchs schaffen. Dann ist ein Anhänger schon ein feines Teil. Denn 2 Kindersitze zu "befüllen", während das Rad auf einem wackeligen Ständer steht, ist nicht so einfach. Das man mit so einem Gespann dann sicherheitshalber doch mal die Fahrradwege benutzen sollte, ist natürlich klar. Und 4 Stunden Radfahren macht einem Kind weder im Anhänger noch auf dem Kindersitz Spass. Da muß der Papa halt auch mal etwas an die Familie denken und kürzere Touren wählen. Im Autoverkehr ist es natürlich in jedem Fall gefährlich. Und Achtung: mit 40 kg Anhängelast im Rücken ist man bei geringem Gefälle ganz schnell auf Tempo 70 km/h. Ist mir bei meinen ersten Ausfahrten selber passiert. Bis mir bewußt wurde, was ich da überhaupt gerade auf dem Rücken der Kinder riskiere. Asche auf mein Haupt. Jetzt aber bremse ich rechtzeitig und denke, mit dieser Kombination sicher durch den Verkehr zu kommen.

DRAGONofSOIA
16.01.2003, 16:59
Bin zwar noch kein Vater, aber Onkel, und wenn ich mir Überlege dieses z.Zt. sechs Monate alte Balg auf Rücken, aufs Rad, Hinters Rad oder sonstwohin zu schnallen und dann normal Radzufahren... OH MEIN GOTT...
Also nicht nur wegen der Sturzgefahr, der Gefahr von einem Auto angefahren zu werden, oder das das Kind "Rumhampelt" und ich samt Kind Umkippe, Manche von euch Jungs zahlen 5000,- € und mehr damit ihr Boch unter der 6 Kilo Marke bleibt, und somit schon TdF untauglich ist, und dann ein Kind mit zur Ausfahrt nehmen? Also, so Gott will habe ich auch mal Nachwuchs, der bekommt mit 6 sein erstes Rad, dann bin ich nicht mehr UNMITTELBAR dran Schuld wenn der/die Kleine umkippt...
--> Ich Persönlich würde mir diese Extraverantwortung nicht aufladen

Meilenjäger
16.01.2003, 21:06
Erstmal Glückwunsch und fröhliches Windelwechseln.

Dann: Ein Anhänger wird aufgrund seiner breiteren Silhouette besser gesehen. Er kann nicht umfallen wenn du dich auf die Nase legst, wenigstens wenn es ein Zweispurmodell ist. Bedenke nur mal welchen Hebel du da hast: Aufstandspunkt Reifen bis Baby's Köpfchen - wenn du so einen Kindersitz benutzt. Oder einen Rucksack. Selbst mit Helm verantwortungslos. Gibt auch gebremste bzw mit einer Auflaufbremse ausgestattete Anhänger.

Und dann kommt irgendwann mal das Tandem. Ich habe mal Bilder gesehen von einem Typen aus Norddeutschland (Arensbök) oder so ähnlich. Der hat den hinteren Platz so umgerüstet daß er eine Kurbel für den Filius/Filia angebaut hat, mit eigenem Freilauf, die er relativ leicht in der Höhe verstellen kann. Somit kann der Hosen*******r selbst entscheiden ob er für Vortrieb sorgt und es ist eine große Reserve für sein Wachstum vorhanden.

Ich guck' mal nach ob ich das noch finde - war in einem MTB-Magazin, glaube ich.

Und man sollte die Brut so früh wie möglich infizieren!


es grüßt

Meilenjäger

Frankworks
16.01.2003, 22:01
Ich habe nochmal meine Frau gefragt. Unser Sohn war 18 Monate alt, als er bei mir mit auf dem Fahrrad war. Wie gesagt vor mir sitzend. Ich denke das hat das Vater Sohn Verhältniss positiv beinflußt. Ich habs eigentlich schon angedeutet. Natürlich muß man seine Fahrweise grundlegend verändern. Wie gesagt ich bin mit meinem Sohn kein Rennrad gefahren, ausschließlich MB. Aus gutem Grund. Raus aus dem Straßenverkehr, hinein in den Wald und die Felder. Keine hohen Geschwindigkeiten und befestigte Wege. Außerdem liegt das Rad unheimlich gut in der Spur, wenn vorne Gewicht drauf kommt. Und es ist Klasse in den Bergen zu fahren. Du tust enorm viel für Deine Kondition und Kraft. Das bergab Fahren habe ich immer betont langsam gestaltet. Also in zwei Jahren gemeinsamer Fahrt, hat es keine einzige gefährliche Situation gegeben. Diese halben Fahrräder zum dranhängen sind auch nix. Die Kinder lernen dabei kein Stück das Radfahren. Mein Sohn hatte zu Anfang ein kleines Rad mit Stützrädern, wo er selber treten mußte. Wenns mir zu langsam ging, hab ich ihn geschoben. Bereits nen halbes Jahr später, also mit dreineinhalb hat er dann selbst gefahren, ohne Stützräder. Heute ist er sechs und im Radsportverein, und zwar auf eigenem Wunsch. Wenn das Training mal ausfällt, kriegt er die Krise. Heute machen wir 50 - 100 km Touren. Natürlich auf Autofreien Strecken. Wenn er keinen Bock mehr hat, wird er halt geschoben. Ab und zu halt mal. Wenn man seine Kinder sanft fordert, dann fördert man sie. Das steigert das Selbstbewußtsein der Kids. Und Kinder können mehr,als die meisten Eltern zulassen.

Gruß Frankworks

siggi
16.01.2003, 22:12
Hallo

Ich hatte meine Tochter immer in einem selbstgebauten einspurigem Anhänger ähnlich wie der BOB YAK. Das Kind saß entgegengesetzt der Fahrtrichtung und da es so nicht direkt über der Achse sitzt bekommt es die Fahrbahnstöße nicht 1:1 mit. der Hänger kann nicht umkippen, die Deichsel liegt genau auf Achshöhe dadurch wird beim Bremsen das Rad nicht ausgehoben, das Kind kann sich mit dahinter fahrenden Radfahrern unterhalten und durch die einspurige Bauweise kommt man überall durch. Als Sitz hatte ich in dem Anhänger einen Autokindersitz montiert darin war das Kind angeschnallt und der Sitz war leicht gefedert. Für mich gab es keine bessere Methode ein Kleinkind zu transportieren. Um im Straßenverkehr gesehen zu werden habe ich zwei Fahrradwimpel montiert. Man sollte aber die Wimpelstangen so weit kürzen, daß die Wimpel nicht höher als ein Auto sind sonst können PKW Fahrer sie nicht durch die Seitenscheibe erkennen.

sigg

motiontech
17.01.2003, 07:23
Original geschrieben von siggi
Hallo

... Das Kind saß entgegengesetzt der Fahrtrichtung und da es so nicht direkt über der Achse sitzt bekommt es die Fahrbahnstöße nicht 1:1 mit.


...muss es dann rückwärtsfahren... ich denke da wird einem schnell übel;)

taunuskriecher
17.01.2003, 08:47
Es ist eigentlich schon fast alles gesagt, nur eines wurde noch nicht erwähnt:

Kinder richtig gut anziehen!!!

Weil man selbst sich bewegt und mit Kind sogar bei relativ langsamer Fahrt richtig ordentlich belastet wird, merkt man oft gar nicht, dass die Kinder gut ausgekühlt werden. Die bewegen sich schließlich nicht und werden auch noch dem Fahrtwind ausgesetzt. Längere Ausfahrten sind m.E. daher ohnehin nur im Sommer sinnvoll.

Wenn ich was von einer Ausfahrt haben will, bleibt meine Tochter bei ihrer Mamma. Wenn Mamma und Tochter nicht auf mich verzichten wollen, geh ich joggen und meine Frau hat die Tochter auf dem Fahrradsitz und fährt neben mir her.

Ach ja, habe ich hier irgendwo etwas von Kinder im Rucksack gelesen? Fragt Euren Orthopäden VOR der Ausfahrt, was er davon hält, sonst müsst ihr NACHER ganz dringend zu ihm. Zu Fuss meine Tochter im Tragerucksack zu transportieren, ist schon hart genug für den Rücken, auf dem Fahrrad in vorgebeuger Haltung ??? M.E. unmöglich oder zumindest äußerst gesundheitsgefährdend.

Viel Spaß mit Kind und Fahrrad

taunuskriecher
17.01.2003, 09:02
Hier noch ein paar Links bzgl. Tandem:

http://tandem-fahren.de/Modelle/picts/Baronia.Family.jpg

Auf folgenden Seite ist ein Bild vom verstellbaren Kurbelsatzanbau für Kinder zu sehen (Santana Kinderkurbelsatz), auch familienfreundliche Lösung, wenn man ein Triplet hat, dann kann Mamma auch mitfahren - meine Frau weigert sich leider ;-(

http://www.santana-tandem.com/de/zubehoer/main.htm

http://www.precisiontandems.com/artkidbackinstall.htm

Auf der letzten Seite sieht man auch, wie diese Anbaulösungen sozusagen mit den Kindern mitwachsen - also einmal kaufen und 10 Jahre lang nutzen, nur halt alle paar Monate neu einstellen. Allerdings muss das Kind schon in der Lage sein, selbst zu sitzen und auch ein wenig zu treten. Ich denke mal, mit meiner Tochter (derzeit 20 Monate) kann ich das noch nicht machen.

Oxygen
17.01.2003, 11:33
Hi,

wir besitzen selbst einen Radanhänger. Den habe ich aber nicht am RR. Wenn ich sportlich was für mich machen möchte, fahre ich nicht mit dem MTb und Anhänger. Mit Kindern sind nur kleinere Ausflüge mit Pausen auf Kinderspielplätzen möglich. Ich halte von Kindersitzen auf dem Rad nix. Irgendjemand sagte es schon, zu hoch (Schwerpunkt), ungeschützt, Schlafen auch nicht möglich!
Ein Anhängergespann wird eher wahrgenommen als ein Radfahrer mit Kind drauf. Achtet aber drauf das ein Fliegennetz vorhanden ist, sonst frisst das Kind den Dreck von Eurem Hinterrad!

Frankworks
17.01.2003, 16:42
@ oxygen

Klar, für die Eltern ist so ein Anhänger bequemer. Aber auf dem Rad erleben die Kinder das Radfahren. So ein Anhänger ist ne Box, wo die Kids zur absoluten Passivität verbannt werden. Und keineswegs ungfählich, wie das von einigen immer beiseite geschoben wird. Es ist auch kein Wunder das die Kiddis auf jeden Spielplatz wollen. Dann ist es für die ja auch vorbei mit der Langeweile. Ich weiß noch, wie mein kleiner Sohn sich immer auf die Trips gefreut hat. Ich bin dann durch Pfützen gefahren, das konnte er von oben beobachten. Am Anfang sind wir nur Hausfrauentempo gefahren. Und das auf befestigten Radwegen. Und sorry, so gut fahr ich Rad, das bei dieser Fahrweise nix passiert. Vor allen Dingen hab ich ihm ständig was erzählt. Später als wir uns unterhalten konnten, war es noch toller. Seine Radsportbegeisterung hat er ja nicht von Geburt an. Wie man auf dem Fahrad sitzt, hat er so ganz früh mitbekommen. Die Römersitze sind safe. Alle Tüv geprüft.

Gruß Frankworks

DRAGONofSOIA
17.01.2003, 17:06
Das DU Fahren Kannst kann ich mir vorstellen, aber meistens teilt man sich die Straße mit solchen "*************" (will nicht von einem Admin gesperrt werden) die Straße, wie mich heute wieder einer Überholt hat. Und wenn dich so ein Depp dann mit seinem Ausenspiegel rammt, isses egal ob Hausfrauentempo, oder Cipollini im Sprint, ein Sturz tut dann trotzdem weh.

taunuskriecher
17.01.2003, 17:57
Original geschrieben von DRAGONofSOIA
... aber meistens teilt man sich die Straße mit solchen "*************" (will nicht von einem Admin gesperrt werden) die Straße, wie mich heute wieder einer Überholt hat. Und wenn dich so ein Depp dann mit seinem Ausenspiegel rammt, ...

Ich behaupte jetzt einfach mal, ohne es näher beweisen zu können, aber mit dem sicheren Gefühl richtig zu liegen, dass sich alle "*************" gegenüber einem Vater mit Kind im Kindersitz auf dem Fahrrad viel weniger aggressiv und deutlich rücksichtsvoller verhalten, als gegenüber einem Radsportler. Das liegt an biologischen Hemmnissen sowie ethisch-moralischen und strafrechtlichen Barrieren, aber auch am Auftreten, dass ein mit Kind im Kindersitz fahrender Familienvater im Vergleich zu einem um seinen Platz auf der Straße kämpfenden Radsportler (und wenn man es nicht selbst an den Tag legt, wird man in "Sippenhaft" genommen) an den Tag legt.

Schönes Wochenende

Frankworks
17.01.2003, 18:36
Nochmal, ich habs vermieden mit dem Kind im Sitz , im Straßenverkehr rumzugurken. Radwege ( da nur ganz bestimmte), Waldwege, Wirtschaftswege und Alpenwirtschaftswege(wir sind mindestens dreimal im Jahr im Allgäu) das wars. Keine Stadtradwege, keine Straßen, keine Bürgersteige. Ich bin mit dem Auto, bis an den Waldrand gefahren und dann gestartet. Keine Experimente und keinerlei unüberlegten Aktionen.
Alles andere ist zu riskant. Habe mir immer vorgestellt bei einem Unfall die Verantwortung für Schäden an meinem Kind zu haben.

Gruß Frankworks

ps. Das Kind hatte immer einen Helm auf.

Meilenjäger
17.01.2003, 18:44
Original geschrieben von taunuskriecher


Ich behaupte jetzt einfach mal, ... gegenüber einem Vater mit Kind im Kindersitz auf dem Fahrrad viel weniger aggressiv und deutlich rücksichtsvoller verhalten...

... biologischen Hemmnissen sowie ethisch-moralischen und strafrechtlichen Barrieren...

Schönes Wochenende


Die meisten Autofahrer sind nicht aggressiv, sondern rücksichtslos. Und das nicht weil sie es bewußt so wollen, sondern weil sie einfach unachtsam sind und fahren.

Du wirst nicht umgefahren von einem Psychopathen, sondern von einem netten Menschen der gerade am Radio herumfingert oder das malerische Gehöft bewundert, da hinten, 500m querab der Fahrbahn.


es grüßt

Meilenjäger

DRAGONofSOIA
17.01.2003, 18:53
Ich denke es gibt viele die so handeln wie es Meilenjäger beschreibt, die einfach pennen...
Andere sind einfach Riesen Deppen die alles plattmachen was ihnen vor Ihren Kühlergrill kommt und nicht mindestens Vier Reifen hat...
Und das es solche Aggressiven Geschöpfe gibt, sieht man daran das es Menschen gibt die Ihre Kindern totprügeln oder verhungern lassen, das würde aber jetzt zu weit führen, deshalb
zurück zum Thema:
Große Lob für die Wege wahl an Frankworks. Ich persönlich könnte auch nie mehr schlafen wenn durch meine Schuld, oder auch nicht Schuld, irgendwer anderes, egal ob eigenes oder Fremdes Kind (Person oder Tier) am auf oder unterm Rad zu Schaden kämen.
Eine andere Frage an frankworks. Wenn dein Kind Deckel drauf hatte, bist du denn solidarisch auch mit Helm gefahren, oder fährst du sowieso nur mit Helm?
Ich finde es oft witzig wenn man Samstag mittags im Hochsommer eine Familie trifft: Vater und Mutter ohne Helm, und die Kinder mit diesen angemalten Styropordingern aus dem Baumarkt... Würde ich als kind dann auch irgendwann sagen das ich das nichtmehr will

Frankworks
18.01.2003, 12:00
@ Dragon

Ne, bin ich nicht immer. Kann aber auch gegen Deinen Einwand nix sagen.
Sicherlich hast Du hundertprozent recht.

tvaellen
18.01.2003, 15:10
Wir hatten uns nach dem ersten Kind einen Standardsitz gekauft (Römer, glaub ich) und ihn aufs MTB montiert.

Nach "Kind Nummer 2" :D haben wir uns einen Anhänger geholt.
Wenn man so etwas erst einmal hat, will man es nicht mehr hergeben.

Wir haben online bei Bikesshop 2000 (http://www.bikeshop2000.de/index.html) gekauft, die uns telefonisch sehr gut beraten haben.
Kann ich sehr empfehlen.

Konkret haben wir den Bluebird light, der für Stadt und kleine Touren völlig ausreicht. Er lässt sich problemlos an ein MTB oder ein Stadtrad befestigen und ist beim Fahren kaum zu spüren.
Es muss nicht immer Burley oder Chariot sein.

Abraten muss ich dringend von den Noname Anhängern, die bei ebay teilweise verramscht werden. Einen solchen haben sich Freunde von uns gekauft und haben nur Ärger damit.

Am Rennrad habe ich ihn nicht gefestigt. Käme vielleicht auf einen Versuch an.

Gruss
Tvaellen

Oxygen
19.01.2003, 11:02
Original geschrieben von tvaellen
Wir hatten uns nach dem ersten Kind einen Standardsitz gekauft (Römer, glaub ich) und ihn aufs MTB montiert.

Nach "Kind Nummer 2" :D haben wir uns einen Anhänger geholt.
Wenn man so etwas erst einmal hat, will man es nicht mehr hergeben.

Wir haben online bei Bikesshop 2000 (http://www.bikeshop2000.de/index.html) gekauft, die uns telefonisch sehr gut beraten haben.
Kann ich sehr empfehlen.

Konkret haben wir den Bluebird light, der für Stadt und kleine Touren völlig ausreicht. Er lässt sich problemlos an ein MTB oder ein Stadtrad befestigen und ist beim Fahren kaum zu spüren.
Es muss nicht immer Burley oder Chariot sein.

Abraten muss ich dringend von den Noname Anhängern, die bei ebay teilweise verramscht werden. Einen solchen haben sich Freunde von uns gekauft und haben nur Ärger damit.

Am Rennrad habe ich ihn nicht gefestigt. Käme vielleicht auf einen Versuch an.

Gruss
Tvaellen


Wir haben uns damals den Chariot Chauffeur gekauft. Auch wenn er teurer war als die meisten anderen. Er ist jede Mark 8Damals noch in DM bezahlt) wert. Er lässt sich nämlich ganz klein zusammenfalten und Räder und sonstige Umbauversion*- Teile passen trotzdem noch mit rein.

*Apropos Umbauversionen: Er lässt sich einfach zum Zwillingskinderwagen mit vorn lenkbaren Rädern, alternativ zum Zwillingsjogger umbauen!:)

Guckst Du auch hier:www.3sat.de/tips/sportiv/21025/

und hier www.b-anhaenger.de

tvaellen
19.01.2003, 11:55
Original geschrieben von Oxygen

Wir haben uns damals den Chariot Chauffeur gekauft. (...) Er lässt sich nämlich ganz klein zusammenfalten und Räder und sonstige Umbauversion*- Teile passen trotzdem noch mit rein.


Ist ein Argument, wenn man den Anhänger auf Reisen mitnehmen will.

Die Umbausets zum Zwillingskinderwagen hören sich attraktiv an. Meist hat man aber ohnehin schon Kinder-/Sportwagen, Buggy und/oder Babyjogger. Irgendwann ist der Bedarf an Transportmöglichkeiten für die "lieben Kleinen" dann doch erschöpft.

Interessanter ist m.E. folgendes: Nach ein paar Jahren sind die Kinder aus den Anhängern herausgewachsen. Die guten Anhänger bieten für "die Zeit danach" Umbausets zum Transportgefährt an. Darin kann man dann z.B. für eine mehrtätige Tour die kompletten Campingutensilien o.ö. regen- und windgeschützt transportieren. Ich würde darauf achten, dass für den Anhänger meiner Wahl ein solches Umbauset erhältlich ist.

Gruss
Tvaellen

Oxygen
20.01.2003, 09:54
Hi,

diese Umbaumöglichkeit zum Zwillingskinderwagen ist sehr gut. Als wir noch in Freiburg wohnten, sind wir bis an die Innenstadt herangefahren, haben das Fahrrad mitsamt der (abschließbaren) Deichsel stehen lassen und sind nach 1 min Umbau zu Fuß zum Shoppen. Alle Einkäufe verschwanden auch noch im Anhänger. Danach ohne Umpacken wieder ans Rad gehängt und ab nach Hause. Mit Kindersitz sind die Zulademöglichkeiten z. B. beim Ausflug sehr begrenzt. Der Hammer sind die Väter und Mütter, die ihrem Nachwuchs auf dem Kindersitz hinten neben der 'Rückansicht' auch noch einen Rucksack vor der Nase zumuten. Mir kommt jedenfalls kein Kindersitz ins Haus, geschweige denn aufs Rad. Wer mal ein Rad mit auf dem Gepäckträger festgeschnallter Ladung/ Gepäck/ Getränkekiste o.ä. geschoben hat, weiß, wie instabil das Rad wird bzw. werden kann wenn man einen Moment nicht aufpasst. Du kannst noch so sicher fahren, leider bist Du nicht allein im Straßenverkehr.

Ein weiterer Vorteil des Anhängers ist, Du kannst den Babysafe darinnen festschnallen und so ein Baby oder Klein(st)kind schon früh mitnehmen, das noch nicht selbstständig sitzen kann.

Jetzt da unsere 'Große' langsam beginnt sich für das Radfahren selbst zu interessieren, haben wir uns so ein ''Trailgator'' gekauft. Hierbei kann ein Kind mit einem normalen Kinderrad angehängt werden. Dabei wird über die Deichsel das Vorderrad ein wenig angehoben und in der Mittelstellung fixiert. Vorteil: Ein vollwertiges Kinderrad, nicht so ein halbes, für sonst zu nix zu gebrauchendes Anhängrad. Weiterer Vorteil: Auf kleinen Ausflügen kann das Kind auf sicheren Wegen allein fahren, wenn dann die Kondition nachlässt oder die Sicherheit vor geht, kommt das Kind an die Stange. Im übrigen ist es Bergauf schon beachtlich, welcher Schub von hinten kommen kann!