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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schwitzen in Winterkleidung



DerBergschreck
22.11.2004, 09:12
Irgendwie finde ich die richtige Kleidungskombination für kalte Tage nicht.
"Untenrum" habe ich wohl das richtige an: kurze Hose mit Einsatz, darüber lange Trägerhose mit Windstopper vorne und für die Schuhe Neopren-Überzieher.

Gestern bei +3 Grad hatte ich oben an: langes dünnes Odlo-Unterhemd, dünnen Fleece-Pullover aus Polartec 100, Löffler Windstopper-Jacke.

Als ich nach gut 1 Stunde im Cafe eine Pause einlegte, war unter der Jacke reichlich Kondenswasser: der Pullover war außen naß und das Oberteil der Trägerhose ebenfalls. Auch die Jacke war innen ordentlich feucht. Das Odlo-Funktionsunterhemd hat seinem Namen aber alle Ehre gemacht: es war nur leicht klamm, hat also die Feuchtigkeit prima nach außen weitergegeben.

Dasselbe hatte ich 'ne Woche vorher mit mehren dünneren Schichten: dünnes Odlo-Unterhemd, dünnen Langarmtrikot, Jack-Wolfskin-Funktionstrikot. Bei dieser Kombination war aber auch noch etwas kalt, was bei der mit dem 100er-Pullover wenigstens nicht der Fall war.

Nun muß ich dazu sagen, daß ich die Jacke seitdem ich sie 2003 gekauft hatte, noch nie gewaschen habe - sieht nämlich noch richtig neu aus. Kann es sein, daß sich durch Staub von außen mit der Zeit der Außenstoff und/oder die Membran zusetzt und somit die Atmungsaktivität verringert wird?

Ich werde sie wohl mal in die Waschmaschine stopfen und danach den Oberstoff neu imprägnieren - soll man ja machen. (was war nochmal ein empfehlenswertes Imprägnierungsmittel?)

Orchid
22.11.2004, 09:26
Nun muß ich dazu sagen, daß ich die Jacke seitdem ich sie 2003 gekauft hatte, noch nie gewaschen habe - sieht nämlich noch richtig neu aus. Kann es sein, daß sich durch Staub von außen mit der Zeit der Außenstoff und/oder die Membran zusetzt und somit die Atmungsaktivität verringert wird?


Das ist doch ein WITZ, oder???
:ybel: :ybel: :ybel: :ybel: :ybel: :ybel: :ybel: :ybel: :ybel: :ybel:
Ich hoffe du trainierst alleine :rolleyes: !!!

Toni
22.11.2004, 09:59
Nun muß ich dazu sagen, daß ich die Jacke seitdem ich sie 2003 gekauft hatte, noch nie gewaschen habe - sieht nämlich noch richtig neu aus. Kann es sein, daß sich durch Staub von außen mit der Zeit der Außenstoff und/oder die Membran zusetzt und somit die Atmungsaktivität verringert wird?

(was war nochmal ein empfehlenswertes Imprägnierungsmittel?)

Du machst deinem Namen aber alle Ehre :ü

Orchid
22.11.2004, 10:06
Zurück zum Fred, obwohl ich immer noch bißchen geschockt bin :eek: :ü !!!
Habe ne Concurve Jacke und laut Hersteller wird durch das trocknen der Jacke im Trockner die Haltbarkeit der Imprägnierung verlängert!!!
Habe die Jacke jetzt seit zwei Jahren und sie hält Wind und Wasser immer noch schön draußen, trotz waschens ;) !!!
Also keine Angst, man(n) kann die Jacke auch ruhig nach jeder zweiten oder dritten Ausfahrt in die Maschiene tun ohne das sie auseinander fällt oder die Imprägnierung sich auflöst.

cuore sportivo
22.11.2004, 10:20
weniger ist oft mehr, nicht beim waschen ;) aber bei der anzahl schichten. einmal nass wirds kalt....

habe die assos airjack und trage darunter bei temperaturen um die 5 grad nur ein kurzarm odlo thermic. bei kälteren temperaturen langarm odlo, noch kälter assos powerstatic. und das ganze kommt eigentlich nach jeder ausfahrt in die waschmaschine...

Fritz von Erft
22.11.2004, 10:26
Habe dieses Problem immer, gestern war es auch bei uns an die 3 Grad, und meine Flasche war hart am Gefrierpunkt angelangt.
Bin, da ich erst spät loskam, nur ganze 34 km gefahren und auch nicht mit zu viel Anstrengung,
aber feucht war das Binnenklima schon unter der Jacke, aber eben auch lecker warm, :D !

Da mache ich mir eben keine Illusionen, genau die Kombination an Kleidungsstücken anzuziehen, die genau hinhaut, das geht nur im Sommer!
Im Winter heißt es bei mir: Lieber bisschen zu warm als bibbern! :D

Jea
22.11.2004, 10:33
weniger ist oft mehr, nicht beim waschen ;) aber bei der anzahl schichten. einmal nass wirds kalt....

habe die assos airjack und trage darunter bei temperaturen um die 5 grad nur ein kurzarm odlo thermic. bei kälteren temperaturen langarm odlo, noch kälter assos powerstatic. und das ganze kommt eigentlich nach jeder ausfahrt in die waschmaschine...

Bitte, bitte nicht schon wieder diese Assos-Märchen. Merkwürdigerweise wird dieser völlig überteuerte Alpenschrott immer wieder von den gleichen Leuten ins Spiel gebracht. Assos-Händler? Doch jetzt zum Windstopper-Thema: Meines Wissens ist Windstopper doch eine Membrane, die zwischen Außen- und Innenstoff sitzt. Was soll da also ein Imprägnierpray nutzen? Dadurch wird m.E. die Atmungsaktivität des Stoffes zusätzlich beeinträchtigt, weil der Stoff außen versiegelt wird? Vielleicht kann ein wirklicher Experte dzu mehr sagen? Und zur Wäsche: Natürlich kann man eine Windstopper-Jacke auch häufiger waschen. Im Innenetikett sollte die zulässige Waschtemperatur stehen. Trockner, die ja in der Regel mit Heißluft arbeiten, sind allerdings ungeeignet, weil sie di Membrane schädigen.

Reiner
22.11.2004, 10:43
Waschen tut Windstopper-Kleidung, wie auch normaler Kleidung, hin und wieder ganz gut. :D (Da freut sich auch der Mitmensch).
Meine Windstopper Jacken (Trekking wie Bike) wasche ich in der Waschmaschine mit einem Spezialwaschmittel (gibt es in jedem Trekkingladen). Kein Schleudern. Imprägniert habe ich die Sachen noch nie. Hat der Funktion nach mehreren Jahren Benutzung noch keinen Abbruch getan...

Gruß
Reiner

cuore sportivo
22.11.2004, 10:50
Bitte, bitte nicht schon wieder diese Assos-Märchen. Merkwürdigerweise wird dieser völlig überteuerte Alpenschrott immer wieder von den gleichen Leuten ins Spiel gebracht. Assos-Händler? .
uff, sorry, da scheine ich dich ja auf eienm wunden punkt erwischt zu haben. mein posting hat allerdings nichts mit a**** zu tun, dasselbe gilt auch für jacken von gore, löffler oder aldi: trägt man zu viel drunter und beginnt stark zu schwitzen beginnt man zu frieren. das ist alles was ich sagen wollte.

ps: das forum soll ja auch dazu dienen gegenseitig erfahrungen auszutauschen. dies sollte aber in konstruktiver art und weise geschehen. kommentare wie 'überteuerter alpenschrott' gehören für mich nicht dazu...

interph8ze
22.11.2004, 10:51
Gestern abend bin ich gegen 20.00 Uhr losgefahren. Da hatte es so um die 3 Grad. Ich hatte ein dünnes Funktionsunterhemd an, darüber noch ein Unterhemd mit Windstopper im Frontbereich, dann noch ein dickeres Wintertrikot und eine Regen/Windjacke drüber. So war ich perfekt austemperiert und habe nicht geschwitzt.

Aber (!) auf der Rückfahrt gegen 23.00 hatte es angefangen zu regnen und die Temperatur war um 2-3 Grad gestiegen. Da habe ich ziemlich stark geschwitzt, mit genau der gleichen Kleidungskombination.
Manchmal sind es wirklich sehr kleine Unterschiede, die über Schwitzen oder Nichtschwitzen entscheiden.

felicegimondi
22.11.2004, 11:50
1. Ich habe im Winter lieber zu viel an als zu wenig - finde Auskühlen nämlich supersch....

2. Die Nässe unter der Jacke ist normal. Ab einem gewissen Grad körperlicher Belastung/ Dauer ist jede Membran am Ende und die Jacke kann die Feuchtigkeit nicht mehr so schnell abgeben, wie sie von der Unterwäsche abgeleitet wird.

3. Tipp: Probier gegen den Stau unter der Jacke mal nen dünnen alten Wollpullover. Wolle nimmt bis zu 30 % Feuchtigkeit auf, ohne sich nass anzufühlen (weiss im Zeitalter der high-tech Fasern nur niemand mehr!). Vom Bergsport weiss ich, dass deshalb mittlerweile auch die Fleece-Hersteller wieder mit Fleece/Wollmischungen ´rumexperimentieren.

DerBergschreck
22.11.2004, 11:55
Meines Wissens ist Windstopper doch eine Membrane, die zwischen Außen- und Innenstoff sitzt. Was soll da also ein Imprägnierpray nutzen? Dadurch wird m.E. die Atmungsaktivität des Stoffes zusätzlich beeinträchtigt, weil der Stoff außen versiegelt wird?

Es geht eigentlich nur darum, daß bei leichtem Regen das Wasser vom Außenstoff abperlt und nicht sofort aufgesogen wird. Ist das der Fall, kann die Membrane nämlich überhaupt nicht mehr arbeiten, da sie dann auen quasi von einem geschlossenen Wasserfilm überzogen ist.

Teppic
22.11.2004, 11:56
interph8ze hat schon Recht. Es ist im Herbst/Winter sehr schwierig sich wirklich passend anzuziehen. Oftmals ist nicht nur die gemessene Temperatur sondern sind auch die anderen Komponenten des Wetters entscheidend (Wind, Sonne, Regen, Nebel etc.). Jedoch habe ich auch die Erkenntnis gewonnen, dass die Funktionssachen am besten funzen, wenn sie so nah wie möglich auf der Haut "arbeiten". Viele Zwischenschichten machen diesen Effekt oft zunichte. Ich ziehe mich lieber etwas dünner an und nehme z.B. für den Notfall noch eine Windjacke mit kleinem Packmass mit. Da kann man bei Bedarf noch aufrüsten. Das ist besser als sich Durchgeschwitzt von einer Schicht zu trennen.

Rennmaus69
22.11.2004, 11:58
Ich habe einen 3-Lagen-Windstopper von Sugoi, der aber nur zu 95% stoppt. Klingt komisch, ist aber so ;) Ist absolut genial, weil unter der Jacke noch eine minimale Luftzirkulation übrig bleibt, die den Schweiss zwar verdunsten läßt, aber gleichzeitig nicht stark genug ist, um einen auskühlen zu lassen. Also gestern bei 2° mit dickem Wintertrikot und langärmligem Odlo-Unterhemd drunter wars genau richtig. Keine Staunässe in der Jacke.

cuore sportivo
22.11.2004, 12:15
3. Tipp: Probier gegen den Stau unter der Jacke mal nen dünnen alten Wollpullover. Wolle nimmt bis zu 30 % Feuchtigkeit auf, ohne sich nass anzufühlen (weiss im Zeitalter der high-tech Fasern nur niemand mehr!). Vom Bergsport weiss ich, dass deshalb mittlerweile auch die Fleece-Hersteller wieder mit Fleece/Wollmischungen ´rumexperimentieren.


habe mir vor einigen jahren in norwegen sportunterwäsche von ulvang (http://www.ulvang.no) gekauft, ist 100% wolle und aller synthetik funktionswäsche die ich kenne überlegen. gibt warm und nimmt die feuchtigkeit sehr gut auf. da extrem fein gewoben kratzt sie überhaupt nicht. trage sie bei sehr kalten temperaturen unter dem langlaufdress oder auch zum biken. leider hierzulande (soviel ich weiss) nicht erhältlich.

felicegimondi
22.11.2004, 13:23
habe mir vor einigen jahren in norwegen sportunterwäsche von ulvang (http://www.ulvang.no) gekauft, ist 100% wolle und aller synthetik funktionswäsche die ich kenne überlegen. gibt warm und nimmt die feuchtigkeit sehr gut auf. da extrem fein gewoben kratzt sie überhaupt nicht. trage sie bei sehr kalten temperaturen unter dem langlaufdress oder auch zum biken. leider hierzulande (soviel ich weiss) nicht erhältlich.


Und für unseren überzeugten Nichtwasche noch ein Vorteil: Wolle stinkt nicht so schnell!! :D :D

RigobertGruber
22.11.2004, 14:17
Bitte, bitte nicht schon wieder diese Assos-Märchen. Merkwürdigerweise wird dieser völlig überteuerte Alpenschrott immer wieder von den gleichen Leuten ins Spiel gebracht. Assos-Händler? Doch jetzt zum Windstopper-Thema: Meines Wissens ist Windstopper doch eine Membrane, die zwischen Außen- und Innenstoff sitzt. Was soll da also ein Imprägnierpray nutzen? Dadurch wird m.E. die Atmungsaktivität des Stoffes zusätzlich beeinträchtigt, weil der Stoff außen versiegelt wird? Vielleicht kann ein wirklicher Experte dzu mehr sagen? Und zur Wäsche: Natürlich kann man eine Windstopper-Jacke auch häufiger waschen. Im Innenetikett sollte die zulässige Waschtemperatur stehen. Trockner, die ja in der Regel mit Heißluft arbeiten, sind allerdings ungeeignet, weil sie di Membrane schädigen.
Windstopper ist eine Membran die auf ein Trägergewebe auflaminiert wird, meist von innen auf den Oberstoff, in seltenen Fällen auch auf einen sogenannten Liner, der dann hinter dem Oberstoff abgehängt wird. Der Oberstoff, entweder Fleece(Polyester) oder ein Polyamidgewebe (Nylon), wird zusätzlich imprägniert, das macht ihn widerstandsfähiger und vor allem nimmt er nicht so leicht Schmutz auf. (Die verbreitetste Imprägnierung heisst DWR, dirt and water repellent) Die Jacke sauber zu halten und von Zeit zu Zeit nachzuimprägnieren verlängert die Lebensdauer und verbessert die Leistung. Bei einer Windstopperjacke wird man den Unterschied allerdings schwerlich merken, bei einer wasserdichten Jacke ist ein deutlicher Unterschied spürbar, zwischen einer nachimprägnierten Jacke, die abperlen lässt und einer nicht nachimprägnierten, bei der sich der Oberstoff voll Wasser saugt. Dies mindert die Atmung (Dampfdurchlässigkeit)!!
Das Trocknen hat den Effekt, dass sich Bestandteile der Imprägnierung durch Wärme anlösen und die Oberfläche der Imprägnierung sich so wieder schliesst. Bügeln mit einem nicht so heissen Bügeleisen hat denselben Effekt. Zudem stellen sich durch Wärme die einzelnen Fasern eines Polyamidgewebes wieder auf, dies unterstützt einen Perleffekt zusätzlich. Ich möchte nicht verhehlen, dass all dies bei Fleeceoberflächen nur bedingt hilft. Durch ihre "offene" Struktur nehmen sie leicht Feuchtigkeit und Schmutz auf, Imprägnierung hin oder her. Bei den Nylonjacken macht es aber einen merklichen Unterschied.

holle
22.11.2004, 14:24
hab auch schon alle möglichen kombis ausprobiert.
momentan tatsächlich kurzes funktionsunterhemd,kurzes trikot mit super-roubaix-ärmlingen und windstopperjacke(löffler-nicht zu dick) drüber am besten.
feuchtigkeit trotzdem unter der äussersten schicht- aber lieger im eigenen saft, als zu kalt.
gruss H.

Jea
22.11.2004, 15:39
Windstopper ist eine Membran die auf ein Trägergewebe auflaminiert wird, meist von innen auf den Oberstoff, in seltenen Fällen auch auf einen sogenannten Liner, der dann hinter dem Oberstoff abgehängt wird. Der Oberstoff, entweder Fleece(Polyester) oder ein Polyamidgewebe (Nylon), wird zusätzlich imprägniert, das macht ihn widerstandsfähiger und vor allem nimmt er nicht so leicht Schmutz auf. (Die verbreitetste Imprägnierung heisst DWR, dirt and water repellent) Die Jacke sauber zu halten und von Zeit zu Zeit nachzuimprägnieren verlängert die Lebensdauer und verbessert die Leistung. Bei einer Windstopperjacke wird man den Unterschied allerdings schwerlich merken, bei einer wasserdichten Jacke ist ein deutlicher Unterschied spürbar, zwischen einer nachimprägnierten Jacke, die abperlen lässt und einer nicht nachimprägnierten, bei der sich der Oberstoff voll Wasser saugt. Dies mindert die Atmung (Dampfdurchlässigkeit)!!
Das Trocknen hat den Effekt, dass sich Bestandteile der Imprägnierung durch Wärme anlösen und die Oberfläche der Imprägnierung sich so wieder schliesst. Bügeln mit einem nicht so heissen Bügeleisen hat denselben Effekt. Zudem stellen sich durch Wärme die einzelnen Fasern eines Polyamidgewebes wieder auf, dies unterstützt einen Perleffekt zusätzlich. Ich möchte nicht verhehlen, dass all dies bei Fleeceoberflächen nur bedingt hilft. Durch ihre "offene" Struktur nehmen sie leicht Feuchtigkeit und Schmutz auf, Imprägnierung hin oder her. Bei den Nylonjacken macht es aber einen merklichen Unterschied.

Danke für die kompetente Antwort. Zusatzfrage an den Textilexperten: Ich habe eine Nalini-Winterjacke aus Mantotex-Membrane mit einer Teflon-Beschichtung, mit der ich sehr zufrieden bin. Die Jacke ist superwarm, gleichzeitig winddicht und atmungsaktiv. Leichter Regen perlt restlos ab, so dass die Jacke beinahe wasserdicht ist. Ist Teflon eine Imprägnierung und verliert sie sich nach mehreren Wäschen? Bisher kannte ich Teflon eigentlich nur im Zusammenhang mit einer Bratpfanne.

Rennrocky
22.11.2004, 17:18
Mit einer Weste ist es m.E. bessser. Man kann dann durch die Arme "Dampf" ablassen. Langes Windstopper Funktionshemd und ein Fleecepulli und dann eine gefütterte Weste. Das reicht auch noch bei 2-3 Grad. Mit eine Gore Function Thermo Weste kann man so sogar noch bei 0 Grad 2 bis 3 Stunden fahren ohne zu frieren. Hatte gestern ein dünne Gore-Jacke drüber bei 3 Grad. Zu Hause habe ich dann gemerkt, dass die Klamotten total durchnäßt waren. Mit der Weste wäre dies mir wohl nicht passiert. Am meisten ahbe ich bisher beim Radfahren mal bei 12 Grad gefroren. Ich wollte mienn neue Gore-Jacke ausprobiren und jhhatte drunter nur ein Trikot. War dann nach kurzer Zeit völlig durchgeschwitzt. Dann hat das große Frieren begonnen.

RigobertGruber
22.11.2004, 20:20
Danke für die kompetente Antwort. Zusatzfrage an den Textilexperten: Ich habe eine Nalini-Winterjacke aus Mantotex-Membrane mit einer Teflon-Beschichtung, mit der ich sehr zufrieden bin. Die Jacke ist superwarm, gleichzeitig winddicht und atmungsaktiv. Leichter Regen perlt restlos ab, so dass die Jacke beinahe wasserdicht ist. Ist Teflon eine Imprägnierung und verliert sie sich nach mehreren Wäschen? Bisher kannte ich Teflon eigentlich nur im Zusammenhang mit einer Bratpfanne.
Teflon ist in dem Fall Bestandteil der Imprägnierung und funktionieren soll das genauso wie eine Bratpfanne: Wasser soll abperlen. Eine Teflonimprägnierung wäscht sich aber auch heraus, zudem reibt sie sich ab. Die Reibung, z. B. durch Rucksackriemen oder mit dem Ärmel am Rumpf, ist genaugenommen sogar der wesentlichste Faktor in Sachen Imprägnierung. Insofern kann ein Nachimprägnieren von Zeit zu Zeit sowieso nicht schaden. Ich empfehle eine Jacke mit einer wind- oder wasserdichten Membran einfach ab und an mit lauwarmem Wasser auszuspülen und nach dem Trocknen einmal warm (nicht heiss) überzubügeln. Ständiges Waschen ist ohnehin nicht von Nöten, da nicht Schmutz sondern Salz (durch das Schwitzen) der Membran zusetzt und man das durch simples Ausspülen ja auch raus bekommt. Alle paar Monate kann man die feuchte Jacke dann nachimprägnieren. Die große Wäsche ist noch viel seltener notwendig und dann geht es auch mit irgendwetwas mildem wie Woll- oder Daunenwaschmittel. Ich finde es aber albern, wenn man € 100,- bis € 400,- für eine Windstopperjacke ausgeben kann, aber keine € 7,- für ein spezielles Waschmittel übrig hat. Imprägnierungen und Waschmittel gibt es bei jedem Outdoorladen.

DerBergschreck
23.11.2004, 12:56
Das ist doch ein WITZ, oder???
:ybel: :ybel: :ybel: :ybel: :ybel: :ybel: :ybel: :ybel: :ybel: :ybel:
Ich hoffe du trainierst alleine :rolleyes: !!!

Die Kleidung direkt am Körper wird natürlich voll eingeferkelt und nach jeder Ausfahrt gewaschen. Die Jacke ist ganz außen und dort kommt - wenn überhaupt - nur noch "destilliertes Wasser" an.

Ich war mit dem Waschen etwas vorsichtig, da ich früher 'mal gelesen hatte, daß man solche Membran-Jacken möglichst selten waschen soll, da sonst das Material leidet.

War aber wohl falsch. Und damit Deinen Smileys nicht die letzte Pizza hinter den Brillengläsern hochsteigt, werfe ich die Jacke jetzt regelmäßig in die Waschmaschine.

(im letzten Jahr bin ich übrigens oft in der Gruppe gefahren und niemand hat wegen Geruchsbelästigung Einspruch erhoben - was also nicht so wild)

diddlmaedchen
23.11.2004, 19:19
Irgendwie finde ich die richtige Kleidungskombination für kalte Tage nicht.
"Untenrum" habe ich wohl das richtige an: kurze Hose mit Einsatz, darüber lange Trägerhose mit Windstopper vorne und für die Schuhe Neopren-Überzieher.

Gestern bei +3 Grad hatte ich oben an: langes dünnes Odlo-Unterhemd, dünnen Fleece-Pullover aus Polartec 100, Löffler Windstopper-Jacke.

Als ich nach gut 1 Stunde im Cafe eine Pause einlegte, war unter der Jacke reichlich Kondenswasser: der Pullover war außen naß und das Oberteil der Trägerhose ebenfalls. Auch die Jacke war innen ordentlich feucht. Das Odlo-Funktionsunterhemd hat seinem Namen aber alle Ehre gemacht: es war nur leicht klamm, hat also die Feuchtigkeit prima nach außen weitergegeben.

Dasselbe hatte ich 'ne Woche vorher mit mehren dünneren Schichten: dünnes Odlo-Unterhemd, dünnen Langarmtrikot, Jack-Wolfskin-Funktionstrikot. Bei dieser Kombination war aber auch noch etwas kalt, was bei der mit dem 100er-Pullover wenigstens nicht der Fall war.

...

Mir ist eine Windstopperjacke auch zu warm, die ziehe ich eigentlich nur an, wenns auch noch naß ist.

Ansonsten ziehe ich im Winter lieber ein paar Schichten normales Material (Unterhemd + 2 Langarmtrikots + Kurzarmtrikot) + Weste an, damit komme ich nicht so ins schwitzen...+ Hose natürlich mit winddichter Front.

Strassenkäfer
23.11.2004, 20:56
Bitte, bitte nicht schon wieder diese Assos-Märchen. Merkwürdigerweise wird dieser völlig überteuerte Alpenschrott immer wieder von den gleichen Leuten ins Spiel gebracht. Assos-Händler? Doch jetzt zum Windstopper-Thema: Meines Wissens ist Windstopper doch eine Membrane, die zwischen Außen- und Innenstoff sitzt. Was soll da also ein Imprägnierpray nutzen? Dadurch wird m.E. die Atmungsaktivität des Stoffes zusätzlich beeinträchtigt, weil der Stoff außen versiegelt wird? Vielleicht kann ein wirklicher Experte dzu mehr sagen? Und zur Wäsche: Natürlich kann man eine Windstopper-Jacke auch häufiger waschen. Im Innenetikett sollte die zulässige Waschtemperatur stehen. Trockner, die ja in der Regel mit Heißluft arbeiten, sind allerdings ungeeignet, weil sie di Membrane schädigen.

BLA BLA BLA .....wenn ich so nen schrott höre kann ich wirklich nur lachen....ist wieder ein sehr bewundernswertes posting....echt ganz grosse klasse.....und komischerweise fragen hier ganz viele leute immer nach rat warum ihre assos-klamotten nicht funktionieren.....oder sind es die, die die andern klamotten tragen.....hab ich da etwa was verwechselt...... :rolleyes:


:4bicycle:

nimmersatt
23.11.2004, 21:20
Teflon ist nix anderes als ein Marke - wie Styropor und Tempo etc.

dahinter steckt nix anderes als PTFE (Poltetrafluorethylen) das in Membranform auch als Gore-Tex bekannt ist
die Fa. Gore hat diese Membranen später noch mal gereckt (dehnen) und heraus kam: Windstopper

und dann gibts noch Imprägniermittel und Erstimprägnierungen, die mit "Teflon" als Wirkstoff funktionieren, das hat aber nix mit der Membran zu tun...

als Unterwäsche hat sich bei mir Odlo und Craft bewährt (andere auch) - bei Unternehmungen im Herbst und Winter verwende ich beim Radeln wie bei Skitouren mal von den Hosen abgesehen das gleiche Material
das besteht aus vielen Lagen allerlei Art um bei Anstrengung möglichst wenig zu schwitzen und trotz all der ziemlich gut funktionierenden Klamotten hab ich was trockenes (oft auch mehrere Sachen) zum Umziehen für Gipfelrast und Abfahrt dabei

mir läuft der Schweiß in Strömen, da hilft alle Technik nix

pinguin
23.11.2004, 21:21
weniger ist oft mehr, nicht beim waschen ;) aber bei der anzahl schichten. einmal nass wirds kalt....

habe die assos airjack und trage darunter bei temperaturen um die 5 grad nur ein kurzarm odlo thermic. bei kälteren temperaturen langarm odlo, noch kälter assos powerstatic. und das ganze kommt eigentlich nach jeder ausfahrt in die waschmaschine...

So ungefähr mache ich das auch. Das ist bewährt und taugt mir.

Wonko
23.11.2004, 21:52
- bei Unternehmungen im Herbst und Winter verwende ich beim Radeln wie bei Skitouren mal von den Hosen abgesehen das gleiche Material
das besteht aus vielen Lagen allerlei Art um bei Anstrengung möglichst wenig zu schwitzen


Den Halbsatz möchte ich mal ein Aufhänger missbrauchen, wenn Du erlaubst. ;)

Beim Thema Kleidung, Kälteschutz und Winter, fällt ja beinahe reflexhaft früher oder später das Stichwort "Zwiebelprinzip", also die Empfehlung, viele Kleidungsschichten zu verwenden. Ich habe so meine Zweifel, ob das den besonderen Anforderungen bei Ausdauersportarten wirklich gerecht wird. Zwar ist jede Luftschicht zwischen zwei Kleidungsstücken eine wirkungsvolle Isolierschicht, die den Wärmeverlust verringert, zugleich ist es aber auch eine Barriere, die beim Feuchtigkeitstransport von innen nach außen erst mal überwunden werden muss. Nach meiner Erfahrung ist es bei hinreichender Belastungsintensität trocken zu bleiben das das größere Problem, als warm zu bleiben.

Das "Zwiebelprinzip" wird oft auch damit begründet, dass man sich durch An- und Ausziehen von Kleidungsstücken flexibel den Bedingungen anpassen kann. Das stimmt sicherlich, aber auf dem Rad stellt sich halt das leidige "Wohin-damit"-Problem. Dafür gibt es zwar mehr oder weniger elegante Lösungen (Rucksack), aber wirklich befriedigend sind die meines Erachtens alle nicht.

Für Fahrten überschaubarer Länge nehme ich deswegen lieber weniger als mehr Schichten: Funktionsunterhemd, eng anliegendes Wintertrikot, Windjacke - damit lässt es sich bis deutlich unter 0 Grad recht gut aushalten.

siggi
23.11.2004, 21:52
Wer im Winter trainiert schwitzt immer. Würde es eine Bekleidung geben die es schafft den ganzen Schweiss, den ein Sportler produziert, sofort wieder verdunsten zu lassen, würdet ihr unter euren Klamotten eine Eisschicht haben so hoch wäre der Kühleffekt. Darum ist es immer eine Gratwanderung zwischen Atmunsaktivität, Belastungsintensität und Wärmeisolierung. Darum gibt es die perfekte Winterbekleidung für alle nicht, jeder braucht seine individuelle Zusammenstellung.

nimmersatt
23.11.2004, 22:19
doch, das geht auch - ich bin ja nicht nur auf beim Rad scharf auf feine leichte Teile
nachdem ich mit Gore etc sowieso bald patschnass bin fahr ich z.b. mit einem ganz dünnen Unterteil (Craft), drüber ein Langarmtrikot mit durchgehendem Reissverschluss.
Dazu je nach Temperatur entweder eine ganz dünne Windweste (Patagonia ohne Netzrücken) oder eine Fleece mit Windstopperfront.
Ins Trikot oder Hüfttäschlein kommen dann verschiedene Stirnbänder, Windstopper Ärmlinge (Briko) ein ganz dünnes Unterteil in langarm sowie die Patagonia Dragonfly (Windjacke mit Regenschutz unter 100g)
je nach dem hab ich alles mögliche in Zwischenqualitäten - ein Next2Skin-Trikot als oberste Schicht ist bei Nieselregen auch ausreichend...

dann hab ich reichlich zum Kombinieren/Wechseln, Reißverschlüsse aufziehen am Berg - die Ärmlinge kann ich auch an den Lenker knoten, wenns länger rauf geht...

ich bin meinen Arbeitsweg letzten Winter ( ne gute halbe Stunde) mit dünnen Unterhemd, mittlerem Fleece und Goretexjacke mit offerner Armbelüftung gefahren - das ging bis minus 10/12°, nur der Anfang (Berg runter) war etwas frisch

RigobertGruber
23.11.2004, 22:34
Teflon ist nix anderes als ein Marke - wie Styropor und Tempo etc.
Ein produktrechtlich geschützter Name, richtig.

dahinter steckt nix anderes als PTFE (Poltetrafluorethylen) das in Membranform auch als Gore-Tex bekannt ist
die Fa. Gore hat diese Membranen später noch mal gereckt (dehnen) und heraus kam: Windstopper
Die britische Firma Gore Ltd. hat damit nichts zu tun, die Bezeichnung Teflon gehört dem US-Amerikanischen Chemiekonzern Du Pont und das seit 1938. Polytetrafluoretylen(PTFE) ist eine chemische Verbindung, die jeder herstellen kann und darf. Gore verkauft sie in Membranform als Gore-tex in seinen verschiedenen Spielarten (Classic, Paclite, XCR, N2S und Windstopper).
Unter dem Namen Teflon wird sie von Du Pont, den "Erfindern" dieser Verbindung vertrieben, allerdings als Textil-, Bratpfannen- oder Kunststoffteilbeschichtung. Teflon bedeutet übrigens nicht zwangsläufig PTFE, sondern wird auch auf PFA (Perfluoralkoxy-Copolymer)
oder FEP-basis hergestellt.
Behaupte jetzt nicht ich hätte das verkompliziert, du hast Gore Ltd. in Verbindung mit Teflon gebracht. Ich habe zuerst nur gesagt: Windstopper - Membran & Teflon - Beschichtung. Das hätte dem Jackenbesitzer wohl auch gereicht.


und dann gibts noch Imprägniermittel und Erstimprägnierungen, die mit "Teflon" als Wirkstoff funktionieren, das hat aber nix mit der Membran zu tun.
Eben.

HeikoP
23.11.2004, 22:37
Hi.

Fahre unterhalb ca. 5°C auch mit Windstopperjacke. Gore function mit abzippbaren Ärmeln. Hat imho den wirklichen Vorteil, dass man je nach "Motortemperatur" die Reisverschlüsse mal etwas mehr auf oder zu machen kann, oder, wenn man sich mit der Temperatur arg verschätzt hat, auch ganz abnehmen.

Windstopperjacke allein über ein Thermounterhemd finde ich bei den aktuellen Temperaturen aber ein wenig kühl, da die isolierende Schicht fehlt, und wenn die Jacke kein Futter hat, kühlt man dort, wo die Jacke aufliegt, doch recht schnell aus.

Deshalb zieh unter der Jacke noch Armlinge und ein kurzes Trikot drunter. Ab ca. 0°C anstatt der beiden ein Gore-ThermopowerTrikot. So angezogen kann man dann fahren, bis die Luft flüssig wird :icon_cool

Gruss
Heiko

P.S. für Notfälle hab ich 2 von diesen Wärmpads in der Trikottasche. Wenns bei längeren ausfahrten mal unangenehm wird, kann man sich da schön mit aufwärmen.

2Fast4U
24.11.2004, 11:44
als 100% winter-durchfahrer (bis zu -10 grad gehts auf jeden fall) habe ich bisher immer gute erfahrungen mit dem "zwiebel"-system gemacht. viele dünne schichten - und zwischen den dünnen schichten immer wieder mal eine lage zeitungspapier! nimmt die feuchtigkeit gut auf und schützt gegen den wind! naja, und wenn man mal ne panne hat und auf abholung wartet (falls das so ist - bei mir nie ;) ), hast gleich was zum lesen....... :ä

RigobertGruber
24.11.2004, 12:40
Die Firma Kwark, bekannt im Kanusportbereich, http://www.kanu-out-door.com/cms/index.php?id=114 stellt hervorragende Unterwäsche aus Powerstretch her. Sie ist meines Erachtens noch besser zum Radfahren geeignet, als die Pullover aus dem Bergsportbereich, da sie keinerlei Taschen oder Reissverschlüsse hat - Unterwäsche eben. Zudem gibt es sie in einer speziellen extradünnen Variante, Powerstretch Lightweight, die für schweisstreibende Sportarten nochmal angenehmer sein dürfte.
Flux hat Recht, das Thema ist interessant. Wenn man bedenkt, dass die Firma Jack Wolfskin in der Lage ist jedem Feld-, Wald- und Wiesenöko eine mehrere hundert Euro teure Funktionsjacke zu verkaufen, ist es besonders verwunderlich, dass Menschen, die bereit sind tausende für ein Rad auszugeben, zum Teil in "Müllsäcken" spazieren fahren. Nun endet ja jeder Bekleidungsthread hier im Forum mit Gezänk um die Frage: Assos, ja oder nein? Vielleicht liegt es daran, dass so wenig über Bekleidung geschrieben wird. Man kann ja z.B. mit vergleichsweise geringem finanziellen Aufwand viele hundert Gramm an der Winterausstattung sparen. Tuning, über das im Gegensatz zu Carbonsätteln o.ä. praktisch nie gesprochen wird.

RigobertGruber
24.11.2004, 13:08
Und mit Recht hast du das eingeworfen. Im Bergsportbereich hat man weniger Scheu vor technischem Fortschritt und ist bereit auch Geld dafür auszugeben. Wenn man etwas Gutes haben möchte oder mit der Leistung des vorhandenen Materials nicht zufrieden ist, kann es sich lohnen mal zu schauen, was dort so getrieben bzw. getragen wird. Die Kwarksachen habe ich empfohlen, weil sie wirklich hauteng wie eine Funktionsunterwäsche geschnitten sind. Brusttaschen und lange Kragenreissverschlüsse sind heute üblich und das aus gutem Grund, wenngleich Lowe die Brusttasche gerade wieder wegrationalisiert hat, nachdem sie jahrelang dran war. Besonders hinderlich sind sie aber an Hosen. Ich trage z. Zt. eine Powerstretchhose einfach über meiner normalen Radhose. Solange es noch nicht richtig kalt ist oder regnet, empfinde ich das als hinlänglich. Bei dieser fände ich eine Tasche am Po mit RV oder Einschubtaschen für die Hände besonders störend und diese sind im Bergsportbereich fast immer enthalten.

Paco73
24.11.2004, 13:35
Wirklich ein super Thread hier. Besonders im Winter ist dieses Thema Bekleidung besonders wichtig.

Vielen Dank mal an dieser Stelle an unsere Spezialisten hier. :Applaus:

Ich werde wohl auch mal in einen Outdoor Laden gehen.

gumball
18.09.2006, 02:48
Das Thema interessiert mich sehr, da ich auch immer eine Suppe im Brustbereich und auch Lendenwirbelbereich habe. Also auch ein Problem "oben" wie der Threaderöffner.

Habe auch schon sehr teures probiert. So RICHTIG glücklich bin ich bisher mit keinem Funktionsunterhemd geworden.

Habe Oslo Warm, Gonso Thermo (Testsieger, St.Warentest), dann ein sauteures Wollteil das zwar nicht stinkt, aber die Feuchtigkeit wie blöd aufsaugt und der grösste Flop war, und ein etwas zu labbriges Powerstretch Teil von Marmot. Die 4 kosten zusammen schon über 300 Euro.

Darüber hatte ich - wohl fälschlicherweise - aber bei -15 Grad (fahre durch) wohl fast nötig ein Fleece 100 da ich sonst fror wie verrückt.

Drüber eine Goretexajcke die immer total nass war innen, nach den Fahrten.

Da muss ich wohl ein wenig umdenken, weniger ist wohl mehr. Aber der kalte Wind zog halt schon immer fies rein, da war ich froh um diese Goretex Schutzhülle...

Fragen:

-Welches Funktionsunterhemd bei Eisestemperaturen?
Wie gut ist das "Powerstatic" von Assos WIRKLICH, wer hat es ? Welche langen Funktionsshirts sind Eure Favoriten ? Von meinen finde ich das Odlo warm noch am besten. Dennoch nicht optimal irgendwie.
Habe hier im Thread von Powerstatic Lightweight von kwark gelesen.. wer hat das bereits? http://www.kanu-out-door.com/cms/index.php?id=114
Mein Marmot Powerstretch finde ich einfach bei richtiger Eiseskälte zu wenig warm (da musste dann doch noch ein Fleece her)..

-Softshell Frage:
Was ich bestellt habe , ist das neue Xenon Jersey von Gore, ist total aus Softshell. Wie ist da die Atmungsaktivität von Softshell ?
Hier: http://www.terrific.de/oxid.php/sid/31e2d4a4c0378702ab23e4b89ec6ab3b/cl/details/cnid/-/anid/3254499ad144ac194.51138533
Oder zB so eine hier:
http://www.bobshop.de/oxid.php/sid/776ee6121f361738adef8a139059cfe3/cl/details/cnid/9164059aca1082e81.25694432/anid/44fd2862b28967.12615147/44fd2862b28967.12615147/

-Welche Weste:
Hier wurde wurde die "Westenmethode" mal genannt: man verwendet nur eine Thermoweste .. damit besser verdunstet wird... bei eiskalter Bise wohl aber dennoch zu wenig, dennoch: welche Westen empfiehlt ihr da ? Beispiele?

Sweeet
18.09.2006, 08:41
An die, die hier Wolle ins Gespräch brachten: Es stimmt zwar, dass Wolle prima Feuchtigkeit aufnimmt, aber der Haken an der Sache ist, dass sie sie nicht mehr abgibt. Nach zwei Stunden fährt man da also mit nem Liter Schweiß im Pulli herum, und wenn der erstmal nass ist, isoliert der auch noch gerade mal gar nicht.

Ich persönlich mag Wolle überhaupt nicht und bin heilfroh, dass es inzwischen so viel Besseres gibt.

ivanabraham
18.09.2006, 08:58
Es gibt einen einfachen Lehrsatz für die richtige Kleidungswahl beim radfahren im Winter: Beim losfahren muss es einem ein bißchen zu kalt sein. Wenn man denkt "uii, hätte ich doch lieber das warme..", dann ists genau richtig! Nach einer Viertelstunde ist es perfekt. Denkt man beim losfahren jedoch "ach, schön warm, so ist gut", dann ist es definitiv zu warm, dann passiert genau das hier immer wieder beschriebene.

Ich fahre bei Temperaturen um (gefühlte) 0°C ein wärmeres langärmliges Odlo Unterhemd und ein Thermo-Trikot. Fertig. Die meisten Bekleidungsstücke für den ganz kalten Winter halte ich für Antarktis-tauglich, jedoch völlig übertrieben bei den hiesigen Temperaturen. Nur auf gute Handschuhe, Übershuhe und einen Schutz für den Hals (und evtl. den Kopf und die Ohren) achte ich gut.

Also ihr Frierer: Trauts euch, und zieht mal richtig wenig an! Es lohnt sich.

LKG
18.09.2006, 09:46
Nur auf gute Handschuhe, Übershuhe und einen Schutz für den Hals (und evtl. den Kopf und die Ohren) achte ich gut.


Imho kommt es genau darauf an. Der Körper kühlt ja von den Extremitäten her aus. Ich ziehe im Winter Pulswärmer an, eine gute Mütze (nehme evtl. eine zweite frische mit) und achte auf warme Füße. Dann kann alles andere eine Nummer weniger/dünner sein.
Gruß LKG

Juss
18.09.2006, 10:55
Fragen:

-Welches Funktionsunterhemd bei Eisestemperaturen?
Wie gut ist das "Powerstatic" von Assos WIRKLICH, wer hat es ? Welche langen Funktionsshirts sind Eure Favoriten ? Von meinen finde ich das Odlo warm noch am besten. Dennoch nicht optimal irgendwie.
Habe hier im Thread von Powerstatic Lightweight von kwark gelesen.. wer hat das bereits? http://www.kanu-out-door.com/cms/index.php?id=114
Mein Marmot Powerstretch finde ich einfach bei richtiger Eiseskälte zu wenig warm (da musste dann doch noch ein Fleece her)..



Ich würde auf langärmelige Unterhemden ganz verzichten. Lieber kurzärmlig und dazu aufgerauhte Armlinge. Die Auswahl ist bei kurz einfach größer, so dass man keinen faulen Kompromiss zwischen Oberkörperweite, Armlänge und Achselschnitt eingehen muss.
Fahre selber mit Odlo warm oder extra warm.

zwanzich
18.09.2006, 11:22
-Welches Funktionsunterhemd bei Eisestemperaturen?


Das Funktions-Unterhemd hat mit den Außentemperaturen gar nix zu tun. Es soll nicht wärmen, es soll die Haut trocken halten, indem es den Schweiß an die nächste Schicht weitergibt!

Kälte-/Wetterschutz fängt erst mit Schicht zwei an. Ganz wichtig!

gumball
18.09.2006, 12:28
Es gibt einen einfachen Lehrsatz für die richtige Kleidungswahl beim radfahren im Winter: Beim losfahren muss es einem ein bißchen zu kalt sein. Wenn man denkt "uii, hätte ich doch lieber das warme..", dann ists genau richtig! Nach einer Viertelstunde ist es perfekt. Denkt man beim losfahren jedoch "ach, schön warm, so ist gut", dann ist es definitiv zu warm, dann passiert genau das hier immer wieder beschriebene.

Ich fahre bei Temperaturen um (gefühlte) 0°C ein wärmeres langärmliges Odlo Unterhemd und ein Thermo-Trikot. Fertig. Die meisten Bekleidungsstücke für den ganz kalten Winter halte ich für Antarktis-tauglich, jedoch völlig übertrieben bei den hiesigen Temperaturen. Nur auf gute Handschuhe, Übershuhe und einen Schutz für den Hals (und evtl. den Kopf und die Ohren) achte ich gut.

Also ihr Frierer: Trauts euch, und zieht mal richtig wenig an! Es lohnt sich.

Was für ein Thermo Trikot ist denn das ? Wie gut hält das den Wind auf ? Hat es ev. eine Membran ?
Das zieht doch brutal durch, die eisige Luft?

gumball
18.09.2006, 12:30
Das Funktions-Unterhemd hat mit den Außentemperaturen gar nix zu tun. Es soll nicht wärmen, es soll die Haut trocken halten, indem es den Schweiß an die nächste Schicht weitergibt!

Kälte-/Wetterschutz fängt erst mit Schicht zwei an. Ganz wichtig!

Hm! Aber genau das ist meist das Problem, die meisten Funktionsshirts saugen sich voll wie blöd, auch das Odlo. Das Wolleteil (gegen 80 euro) ganz übel, fällt für mich total raus(wie oben bereits erwähnt).
Welches Funktionsshirt leitet denn gut Feuchtigkeit weiter ? Hab bisher keines gefunden. Muss ich doch mal das Powerstatic ausprobieren.. ..


Dasselbe im Herbst: hab erst letzthin den Test gemacht. Einmal mit Kurzarmtrikot und ein Funktionsshirt drunter (Vaude, Kurzarm, war eines der besten im Test) und einmal NUR Kurzarmtrikot, trotz kühlerer Fahrt um 17 Grad, am Abend.
Tatsache ist: das Funktionsshirt nahm sehr viel Feuchtigkeit auf und das Kurzarmtrikot war dadurch danach ebenfalls patschnass. Als ich nur im Trikot fuhr, konnte das Trikot während der Fahrt dauenrd durch den Fahrtwind trocknen und ich blieb so trocken (!). Darum verstehe ich zB einfach nicht, wieso gewisse Pros ein Funktionshemd unters Kurzarmtrikot nehmen! Im Hochsommer macht es ev. noch Sinn, da durch den vielen Schweiss eine Kühlwirkung bewirkt wird. Aber wenn es kühler wird, dann will man dieses "im eigenen Saft baden" doch nicht wirklich oder ?

HeikoP
18.09.2006, 15:09
Hm! Aber genau das ist meist das Problem, die meisten Funktionsshirts saugen sich voll wie blöd, auch das Odlo. Das Wolleteil (gegen 80 euro) ganz übel, fällt für mich total raus(wie oben bereits erwähnt).
Welches Funktionsshirt leitet denn gut Feuchtigkeit weiter ? Hab bisher keines gefunden. Muss ich doch mal das Powerstatic ausprobieren.. ..


...wenn man stark zum schwitzen neigt, helfen die Werbeversprechen in den bunten Prospekten meist wenig :ü Eine Windstopperjacke beispielsweise ist zwar, solange die Luftfeuchtigkeit der Umgebungsluft nicht zu hoch ist, dampfdurchlässig. Wenn dir der Schweiß aber schon in Strömen läuft, und nicht verdunstet, bleibt er dort, wo er ist: auf der Haut. Da nützt dir das beste Funktionsunterhemd nichts, wenn sich an dieses keine weitere ENGANLIEGENDE Lage anschließt, welche die Feuchtigkeit vom Funktionsunterhemd auch aufnehmen kann. Bin sonst auch immer mit Windstopperjacke gefahren. Mittlerweile setze ich aufs "Zwiebelprinzip", z.B.
langes enganliegendes Funktionsunterhemd, Armlinge, Gore-Wintertrikot(sehr gut), Windweste mit Netzrücken. Da schwitzt es sich erheblich weniger drin als mit Windstopperjacke.

Gruß
Heiko

Thunderbolt
18.09.2006, 20:24
Mir taugt am besten mein Winterjacke, die nur vorne Windstopper hat und hinten Trikot ist.

Wobei die nur wieder geht, wenn man relativ aufrecht sitzt. Auf dem Liegelenker ist es dann auf dem Rücken wieder zu kalt.

Bei Hosen hat sich das bei mir nicht bewährt. Ich habe eine Rose-Hose mit Windstopper vorne, die trage ich kaum, weil sie hinten zu kalt ist. Und ein Aldi-Unterhemd mit vorne doppelt, gammelt auch noch im Schrank rum.

Auf keinen Fall überwärmen, das schafft mich total. Lieber frier ich mal.

CU
Ralf

HeikoP
18.09.2006, 21:00
Bei Hosen hat sich das bei mir nicht bewährt. Ich habe eine Rose-Hose mit Windstopper vorne, die trage ich kaum, weil sie hinten zu kalt ist.


stimmt. Hab auch ein günstige Hose von Alex ohne Polster mit winddichter Vorderseite. Problem ist, dass sie über 0°C zu warm ist, und darunter fängt man an den Oberschenkelrückseiten an zu frieren, wenn man eine sehr dünne Radhose an hat :ü

bike2003
18.09.2006, 21:05
Ich habe mit der N2 to skin Trikotjacke von gore ganz gute Erfahrungen gemacht. Kann ich bis 10° wirklich direkt auf der Haut tragen. Geht kein Wind durch und sie wird kaum bis gar nicht vom Schweiss naß. Bin die Jacke auch schon bei 4° mit langem Odlo (Thermo?)Unterhemd gefahren und es war warm und absolut ausreichend. Wenns noch kälter wir: mehrere Schichen und eine Löffler Windstopper Jacke, die innen leicht gefüttert ist und windstopper nur vorne hat, hinten ist nur fleece.

komplett ohne Windschutz würde mir der kalte wind zu sehr durchziehen

RoedeOrm
18.09.2006, 22:42
Mein zentrales Problem bei Kälte ist der Kopf. Der wird bei Temperaturen um 0 Grad dermaßen kalt, dass mir schon schwindelig wurde. Nicht besonders witzig, weit weg von zuhause.
Derzeit benutze ich eine Sturmhaube aus Fleece, aber vielleicht hat noch jemand eine Idee für eine dünne Mütze oder ähnliches.
Bin für alle Tipps zu haben.

gumball
18.09.2006, 22:44
Mein zentrales Problem bei Kälte ist der Kopf. Der wird bei Temperaturen um 0 Grad dermaßen kalt, dass mir schon schwindelig wurde. Nicht besonders witzig, weit weg von zuhause.
Derzeit benutze ich eine Sturmhaube aus Fleece, aber vielleicht hat noch jemand eine Idee für eine dünne Mütze oder ähnliches.
Bin für alle Tipps zu haben.

es gibt von löffler so eine mütze (wie eine bademütze, für unter den helm!) mit windstopper. damit fahre ich auch bei -10grad.
am kopf hab ich nie probleme, eher mit den zehenspitzen.

brulp
18.09.2006, 22:44
ich weiß nicht ob es schon erwähnt wurde, aber schonmal ein normales bzw. ein winterbuff ausprobiert?

gumball
18.09.2006, 22:45
...wenn man stark zum schwitzen neigt, helfen die Werbeversprechen in den bunten Prospekten meist wenig :ü Eine Windstopperjacke beispielsweise ist zwar, solange die Luftfeuchtigkeit der Umgebungsluft nicht zu hoch ist, dampfdurchlässig. Wenn dir der Schweiß aber schon in Strömen läuft, und nicht verdunstet, bleibt er dort, wo er ist: auf der Haut. Da nützt dir das beste Funktionsunterhemd nichts, wenn sich an dieses keine weitere ENGANLIEGENDE Lage anschließt, welche die Feuchtigkeit vom Funktionsunterhemd auch aufnehmen kann. Bin sonst auch immer mit Windstopperjacke gefahren. Mittlerweile setze ich aufs "Zwiebelprinzip", z.B.
langes enganliegendes Funktionsunterhemd, Armlinge, Gore-Wintertrikot(sehr gut), Windweste mit Netzrücken. Da schwitzt es sich erheblich weniger drin als mit Windstopperjacke.

Gruß
Heiko

hatte heute dieses gore-wintertrikot "thermopower" an bei 13 grad spätabends, 2h fahrt. nix drunter. war doch recht kalt, da der wind stark durchzog.
nächstes mal wohl eine weste oder so drüber, oder mal ein funktionsshirt drunter. aber auch an den armen hats grausig durchgezogen, ich hab zwar nicht stark geschwitzt aber ist kein angenehmes gefühl die ganze zeit auf die haut angeblasen zu werden.

gumball
18.09.2006, 22:47
ich weiß nicht ob es schon erwähnt wurde, aber schonmal ein normales bzw. ein winterbuff ausprobiert?

wasn das?

ThomasD
19.09.2006, 00:08
Wenn du nicht immer wie blöd durch die Gegend heizend würdest, dann würden die Funktionsunterhemden auch was nutzen. ;)

gumball
19.09.2006, 00:11
Wenn du nicht immer wie blöd durch die Gegend heizend würdest, dann würden die Funktionsunterhemden auch was nutzen. ;)

Unterstellung.

Fahre meist GA Tempo, im Winter eh.
Das Schwitzen war vor allem, weil ich wohl zu viel anhatte. Zu wenig, so wie heute abend, kanns aber auch nicht sein, frieren ist fast noch schlimmer.

Thunderbolt
19.09.2006, 06:45
Mein zentrales Problem bei Kälte ist der Kopf. Der wird bei Temperaturen um 0 Grad dermaßen kalt, dass mir schon schwindelig wurde. Nicht besonders witzig, weit weg von zuhause.
Derzeit benutze ich eine Sturmhaube aus Fleece, aber vielleicht hat noch jemand eine Idee für eine dünne Mütze oder ähnliches.
Bin für alle Tipps zu haben.

Ich habe eine Windstoppermütze von Rose, die man oben beim Fahren öffnen kann. Notfalls noch ein Stirnband +.

Leider gibt es das Teil nicht mehr. Vielleicht weiss jemand Ersatz

Ja, ich fahre im Winter bisher meine GA-Touren noch ohne Helm. Das ist mir einfach zu kalt.

CU
Ralf

gumball
21.09.2006, 14:29
Kann mir jemand sagen, wo und von welcher Marke es winddichte UND wärmende Armlinge gibt ?

Die meisten sind eben nicht winddicht, auch meine Sugoi nicht.

Danke

Woko
21.09.2006, 14:36
Kann mir jemand sagen, wo und von welcher Marke es winddichte UND wärmende Armlinge gibt ?

Die meisten sind eben nicht winddicht, auch meine Sugoi nicht.

Danke

Ich hab Armlinge von Gore (Windstopper vorn), von innen angerauht,

die sind OK (für mich),

gekauft im Radladen

Woko

locomotion
22.09.2006, 12:17
Ein endloses Thema, aber trotzdem oder gerade deshalb noch ein Aspekt:
Habt Ihr Erfahrungen mit Funktionsunterwäsche, die im Brustbereich Windstopper hat? Ich überlege, ob die Kombination mit einem einfachen Wintertrikot nicht zumindest für den Herbst ausreichend ist.
Schleierhaft ist mir allerdings, wie es unter der Unterhemd-Vorderseite mit Windstopper halbwegs trocken bleiben soll?

Speedskater
22.09.2006, 12:38
Ein endloses Thema, aber trotzdem oder gerade deshalb noch ein Aspekt:
Habt Ihr Erfahrungen mit Funktionsunterwäsche, die im Brustbereich Windstopper hat? Ich überlege, ob die Kombination mit einem einfachen Wintertrikot nicht zumindest für den Herbst ausreichend ist.
Schleierhaft ist mir allerdings, wie es unter der Unterhemd-Vorderseite mit Windstopper halbwegs trocken bleiben soll?
Muß vorwegschicken, daß ich so ein Unterhemd noch nie gefahren bin und zwar aus dem einfachen Grund, daß ich das Konzept für dämlich halte.
Die Unterwäsche soll den Körper trocken halten, das Trikot isolieren und wenns kalt ist die Jacke/Weste den Wind draußen halten. Wie soll nun das Trikot isolieren, wenn der Wind durchpfeift und Du dann nur noch 1 mm Unterhemd zur Haut hast?
Ich hatte mal so nen Unterzieher von Gore, der im Prinzip das Gleiche war. Den hab ich nur bei naßkalten Rennen genommen, wenn man nicht in Wintermontour unterwegs sein will.
Also lieber ne Weste mitnehmen, die man dann ja auch öffnen kann, wenns zu warm wird.

Woko
22.09.2006, 14:12
Ein endloses Thema, aber trotzdem oder gerade deshalb noch ein Aspekt:
Habt Ihr Erfahrungen mit Funktionsunterwäsche, die im Brustbereich Windstopper hat? Ich überlege, ob die Kombination mit einem einfachen Wintertrikot nicht zumindest für den Herbst ausreichend ist.
Schleierhaft ist mir allerdings, wie es unter der Unterhemd-Vorderseite mit Windstopper halbwegs trocken bleiben soll?

Ich hab so ein Unterhemd (gab´s mal von Aldi oder Tchibo oder so ähnlich), war schon ok wenn nicht so kalt ist, aber seit ich von Falke und Craft Funktionsunterhemden habe zieh ich das andere nicht mehr an.
Die sind um Längen besser, wärmer, halten trocken und ein Langarmtrikot mit Windstopper kommt bei Bedarf aussen hin.

Woko

gumball
22.09.2006, 14:41
und ein Langarmtrikot mit Windstopper kommt bei Bedarf aussen hin.

Woko

welches, gibt nämlich sehr wenige!

Woko
22.09.2006, 15:23
welches, gibt nämlich sehr wenige!

Also wenn´s nicht so kalt ist, im Herbst

das hier: Giordana (http://www.roseversand.de/output/controller.aspx?cid=155&detail=10&detail2=6689)

wenn kälter ist die hier Gore Tool (http://www.terrific.de/oxid.php//cl/details/cnid//anid/077410f44bb8619e9.20193247/dgr/00a41dedb3e166398.77076330)

wenn das nicht reicht fahr ich nicht mehr,

:D

gumball
22.09.2006, 15:59
Also wenn´s nicht so kalt ist, im Herbst

das hier: Giordana (http://www.roseversand.de/output/controller.aspx?cid=155&detail=10&detail2=6689)

wenn kälter ist die hier Gore Tool (http://www.terrific.de/oxid.php//cl/details/cnid//anid/077410f44bb8619e9.20193247/dgr/00a41dedb3e166398.77076330)

wenn das nicht reicht fahr ich nicht mehr,

:D

ist die TOOl eigentlich rennradmässig geschnitten (vorne kurz, damit kein Bauch entsteht) ?

Woko
22.09.2006, 16:25
ist die TOOl eigentlich rennradmässig geschnitten (vorne kurz, damit kein Bauch entsteht) ?

Ist schon eng geschnitten, aber nicht extrem rennradmässig, bei mir leider das Problem das bei L die Arme zu kurz sind und ich deswegen XL brauche, dann beult es schon etwas vorne aus, lässt damit aber auch Platz für später....

die hier ist noch rennradtauglicher geschnitten aber nicht so warm, glaub ich :krabben: , weiß ich aber nicht wirklich

Xenon (http://www.terrific.de/index.php?cl=details&cnid=&anid=b7741f626bd66c637.42094945)

lord helmchen
22.09.2006, 16:34
Es gibt einen einfachen Lehrsatz für die richtige Kleidungswahl beim radfahren im Winter: Beim losfahren muss es einem ein bißchen zu kalt sein. Wenn man denkt "uii, hätte ich doch lieber das warme..", dann ists genau richtig! Nach einer Viertelstunde ist es perfekt. Denkt man beim losfahren jedoch "ach, schön warm, so ist gut", dann ist es definitiv zu warm, dann passiert genau das hier immer wieder beschriebene.




Vollkommen R I C H T I G !!!!

Woko
22.09.2006, 16:37
Was ist eigentlich los ? Bei mir scheint die Sonne bei 26°C, und wir diskutieren Winterkleidung,
ich schwitz ja schon wenn ich an Winterkleidung denke

raus auf´s Rad :D

Diman
22.09.2006, 16:38
Ist schon eng geschnitten, aber nicht extrem rennradmässig, bei mir leider das Problem das bei L die Arme zu kurz sind und ich deswegen XL brauche, dann beult es schon etwas vorne aus, lässt damit aber auch Platz für später....
Stimmt.



die hier ist noch rennradtauglicher geschnitten aber nicht so warm, glaub ich :krabben: , weiß ich aber nicht wirklich

Xenon (http://www.terrific.de/index.php?cl=details&cnid=&anid=b7741f626bd66c637.42094945)
Nein, Xenon ist nicht so warm.

BlueSteel
22.09.2006, 16:39
Bin auch der festen Überzeugung, daß der Wind von der äußersten Schicht abgehalten werden muß. Sehr praktisch find ich da eine Windstopperjacke die mittels abnehmbarer Ärmel zur Weste umfunktioniert werden kann. Drunter ein Langarmtrikot und ein kurzarm Funktionsunterhemd. letzteres blos nicht zu warm, also keine Skiunterwäsche oder ähnliches. Das Reicht dann bis zum Gefrierpunkt, wenns dann im Lauf der Tour doch noch wärmer wird einfach die Ärmel von der Jacke abmachen. Kurzzeitig kalte Arme sind im gegensatz zu einem kalten Rücken recht unkritisch.
Auch über die Kopfbedeckung kann man die Temperatur recht gut regulieren, wenn ich mit der Windstopper Unterhelmmütze losfahr steck ich meistens noch ein Stirnband ein, daß ich dann stattdesen aufsetzen kann wenns zu kalt wird.
Probleme bereiten mir vor allem Hände und Füße. Bei längeren Wintertouren werden die äußeren Extremitäten ab einem gewissen Erschöüfungsgrad nicht mehr gut durchblutet und dann recht kalt.
Die beste Anschaffung waren da Winterschuhe, nicht ganz billig, aber für mich absolut lohnend, wenn richtig kalt ist fahr ich darin mit Skisocken.
Mit dicken Handschuhen komm ich weniger gut klar. Ich schwitze anfangs recht leicht darin und später sind sie dann nicht mehr richtig warm.

gumball
07.12.2006, 23:26
Hi

Wollte mal fragen, was es so für DATEN gibt bezüglich Atmungsaktivität der verschiedenen Stoffe: Windstopper von Gore, N2S, ZephrrGewebe von PI, Softshell etc ???

Hab mir jetzt die Tool gekauft und bin nicht wirklich begeistert bisher - fuhr heute bei 5c nur mit Funktionsshirt drunter und es war echt unangenehm - fröstelte dauernd und war dennoch durchgeschwitzt. Das zeigt, dass die Jacke keinen Scheiss geatmet hat.

Das ist mir mit einer dünnen Pearl Izumi Zephrr Jacke bei 5c und gleichem Tempo nicht passiert (jedoch noch ein Polyamid Wintertrikot drunter als Isolierschicht).

Leider kann ich nicht mit Weste fahren, da ich unbedingt einen Schulterschutz brauche der ist bei den Westen nicht genügend. Meine linke Schulter ist irgendwie empfindlich und schmerzt sonst eigenartig.

Yossarian
07.12.2006, 23:54
Kommt immer darauf an, wie das Zeug ausgelegt ist.
Wenn du aber bei +5° schon schwitzt und frierst, taugt die Bekleidung definitiv nix.
Bei meinem Nalini-Winterzeugs gehts kurzfristig bis -5°, bei längeren Fahrten bis knapp unter 0°. Darunter dringt die Kälte dann durch bei höherer Geschwindigkeit.

Fürs fahren bei tieferen Temperaturen bräuchte ich noch eine andere Jacke, die dichter ist. Die kann ich aber nur dann anziehen. Wenns wärmer ist, wird man darin schwitzen.

Der Aufwand für den, der bei jeder Temperatur fahren will, nimmt mit jedem Minusgrad zu.

lelebebbel
08.12.2006, 01:48
Das ist das erste Mal, dass ich was schlechtes über die Tool lese.

Ich hab da Schwestermodell "Tempo" (etwas "Trikotmäßiger" geschnitten aber gleiche Materialstärke und -art) seit Herbst 05, im Winter dauernd im Einsatz da Kurier, und bin sehr glücklich damit.
Auch von meinen Kollegen fahren viele seit längerer Zeit Tool oder Tempo, und alle sagen, das sei die bisher beste Winterbekleidung, die sie je hatten.


Bis ca. 5° hab ich nur ein kurzes Trikot drunter, wenn es kälter wird zusätzlich noch ein kurzes Tchibo-Unterhemd. Die Atmungsaktivität ist fabelhaft. Erst bei über 10° wird das Teil zu warm, auch wenn man den Reissverschluss öffnet.

Vielleicht passt die Tool einfach nicht mit deinem Funktionsunterhemd zusammen

KönigJohan
08.12.2006, 07:27
Irgendwie finde ich die richtige Kleidungskombination für kalte Tage nicht.
"Untenrum" habe ich wohl das richtige an: kurze Hose mit Einsatz, darüber lange Trägerhose mit Windstopper vorne und für die Schuhe Neopren-Überzieher.

Gestern bei +3 Grad hatte ich oben an: langes dünnes Odlo-Unterhemd, dünnen Fleece-Pullover aus Polartec 100, Löffler Windstopper-Jacke.

Als ich nach gut 1 Stunde im Cafe eine Pause einlegte, war unter der Jacke reichlich Kondenswasser: der Pullover war außen naß und das Oberteil der Trägerhose ebenfalls. Auch die Jacke war innen ordentlich feucht. Das Odlo-Funktionsunterhemd hat seinem Namen aber alle Ehre gemacht: es war nur leicht klamm, hat also die Feuchtigkeit prima nach außen weitergegeben.

Dasselbe hatte ich 'ne Woche vorher mit mehren dünneren Schichten: dünnes Odlo-Unterhemd, dünnen Langarmtrikot, Jack-Wolfskin-Funktionstrikot. Bei dieser Kombination war aber auch noch etwas kalt, was bei der mit dem 100er-Pullover wenigstens nicht der Fall war.

Nun muß ich dazu sagen, daß ich die Jacke seitdem ich sie 2003 gekauft hatte, noch nie gewaschen habe - sieht nämlich noch richtig neu aus. Kann es sein, daß sich durch Staub von außen mit der Zeit der Außenstoff und/oder die Membran zusetzt und somit die Atmungsaktivität verringert wird?

Ich werde sie wohl mal in die Waschmaschine stopfen und danach den Oberstoff neu imprägnieren - soll man ja machen. (was war nochmal ein empfehlenswertes Imprägnierungsmittel?)

dieser ganze neumodische kram...

windstopperjacke, drunter entweder ein netzunterhemd oder wenns kalt ist, ein langarmtrikot, leicht frierend losfahren, dann ist alles ok.

das gesparte geld dann in gutes essen und trinken investieren.

Speichennippel
08.12.2006, 07:36
Ich mach es meist so:

Funktionsunterhemd + Trikot + Ärmlinge + langes Trikot + evtl. noch ein Trikot,
dazu eine lange und eine kurze Radhose. Falls es regnet nehme ich noch eine Windstopperweste mit Netzrücken mit.
Wenn es nicht regnet finde ich sämtliche Windstopperkleidung völlig untauglich.

gerold
08.12.2006, 08:05
Nachdem ich - als Ganzjahresfahrer - jahrelang mit verschiedenen Kombinationen herumgetüftlelt (und so wie Bergschreck selten eine passende Lösung gefunden) habe, nehme ich mir seit heuer einfach ein zweites Unterleibchen in einem kleinen Rucksack (nicht so ein Alpencross-Modell, wirklich ein kleiner) und ggf. noch ein zweites Stirnband und ein zweites Paar Handschuhe mit.

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass ich - besonders bei MTB-Touren - am Anfang stark und dann immer weniger schwitze - tut einfach gut, während der Tour auf ein trockenes Leibchen (Löffler oder Odlo) und Stirnband wechseln zu können - dass das Radleibchen drüber feucht ist, stört dann eigentlich nicht. Und bei mehrstündigen Fahrten zwischendurch wieder trockene Handschuhe anziehen zu können, ist auch angenehm und verhindert kalte Finger. So ein kleiner Rucksack wiegt mit Inhalt vielleicht 1,5 kg - merkt man gar nicht und ist angenehmer als vollgestopfte Trikottaschen.

Meine Funktionsjacken wasche ich auch sehr selten - stinken tun die eigentlich nicht (zum Unterschied von den Schichten drunter..)

Wünsche euch gute und trockene Fahrt auch im Winter !

gumball
08.12.2006, 12:16
Das ist das erste Mal, dass ich was schlechtes über die Tool lese.

Ich hab da Schwestermodell "Tempo" (etwas "Trikotmäßiger" geschnitten aber gleiche Materialstärke und -art) seit Herbst 05, im Winter dauernd im Einsatz da Kurier, und bin sehr glücklich damit.
Auch von meinen Kollegen fahren viele seit längerer Zeit Tool oder Tempo, und alle sagen, das sei die bisher beste Winterbekleidung, die sie je hatten.


Bis ca. 5° hab ich nur ein kurzes Trikot drunter, wenn es kälter wird zusätzlich noch ein kurzes Tchibo-Unterhemd. Die Atmungsaktivität ist fabelhaft. Erst bei über 10° wird das Teil zu warm, auch wenn man den Reissverschluss öffnet.

Vielleicht passt die Tool einfach nicht mit deinem Funktionsunterhemd zusammen


danke für deinen bericht. ja ich habe bisher auch nur gutes gelesen eigentlich.
das funktionsunterhemd das ich anhatte war langärmelig und ganz leicht aufgeraut, zudem testsieger in der schweiz. sonst komme ich gut mit dem klar.
fact war, dass mir wohl eine zusätzliche isolierschicht gefehlt hat und dann zwischen dem hautengen funkt.shirt und der tool (die LEIDER nicht hauteng ist, und ich habe sie recht klein genommen (M sonst habe ich eher L))...

werde das ganze mit einem zusätzlich isolierenden trikot testen.

das funkt.shirt war klatschnass und eben, weil die tool nicht anliegt wurde es kalt.

meine frage an dich: ist die tempo race-mässiger geschnitten ? das wäre ja der hammer... dann hab ich glatt nen fehlkauf gemacht. die unterarmreissverschlüsse bei der tool bringen ev. den berg hoch was, sonst zieht es zu heftig rein bei 0c.

bernhard67
08.12.2006, 12:34
"Untenrum" habe ich wohl das richtige an: kurze Hose mit Einsatz, darüber lange Trägerhose mit Windstopper vorne und für die Schuhe Neopren-Überzieher.

Gestern bei +3 Grad hatte ich oben an: langes dünnes Odlo-Unterhemd, dünnen Fleece-Pullover aus Polartec 100, Löffler Windstopper-Jacke.


Also ich bin wirklich sehr verfrohren und mir steht schon beim Lesen bei der Bekleidungsliste der Schweiß auf der Stirn.

Ich ziehe mich bei leichten Plusgraden so an:
- Kurzarmfunktionsunterhemd, dünn (natürlich Odlo)
- kurze Trägerhose
- Lange Trägerhose ohne Einsatz, mit verstärkten Knien, aber ohne vollflächiger Membran
- Langarmwintertrikot
- Gore Windstopperweste mit Netzrücken (ist schon ein paar Jahre alt)
- Normales Socken
- Winterradschuhe
- Winterradhandschuhe
- Helmmütze
- Helm

Wenn es hart an die 0° rangeht und bedeckt ist, ziehe ich ein zweites Wintertrikot an.

Eine Windstopperjacke wäre mit viel zu warm. Selbst unter der Windstopperweste ist nach einiger Zeit alles durchgeschwitzt. Aber das macht nichts, über die Arme und den Netzrücken kann der Körper die Temperatur wunderbar regeln.

Thema Waschen: das Windstopperzeug kann man problemlos waschen. Das schadet nichts. Mein Windstoppersachen (Westen und Jacken) waren auch neu nicht imprägniert.

Aber andererseits sage ich mir immer: ich wasche meine Rennradklamotten nur wenn unbedingt nötig. Meinen Windschatten soll man sich ruhig verdienen müssen.

gumball
08.12.2006, 12:45
Also ich bin wirklich sehr verfrohren und mir steht schon beim Lesen bei der Bekleidungsliste der Schweiß auf der Stirn.

Ich ziehe mich bei leichten Plusgraden so an:
- Kurzarmfunktionsunterhemd, dünn (natürlich Odlo)
- kurze Trägerhose
- Lange Trägerhose ohne Einsatz, mit verstärkten Knien, aber ohne vollflächiger Membran
- Langarmwintertrikot
- Gore Windstopperweste mit Netzrücken (ist schon ein paar Jahre alt)
- Normales Socken
- Winterradschuhe
- Winterradhandschuhe
- Helmmütze
- Helm

Wenn es hart an die 0° rangeht und bedeckt ist, ziehe ich ein zweites Wintertrikot an.

Eine Windstopperjacke wäre mit viel zu warm. Selbst unter der Windstopperweste ist nach einiger Zeit alles durchgeschwitzt. Aber das macht nichts, über die Arme und den Netzrücken kann der Körper die Temperatur wunderbar regeln.

Thema Waschen: das Windstopperzeug kann man problemlos waschen. Das schadet nichts. Mein Windstoppersachen (Westen und Jacken) waren auch neu nicht imprägniert.

Aber andererseits sage ich mir immer: ich wasche meine Rennradklamotten nur wenn unbedingt nötig. Meinen Windschatten soll man sich ruhig verdienen müssen.

als ich in der TOOL so im eigenen saft schmorte und dennoch fror, fragte ich mich auch, ob ich nicht lieber eine jacke genommen hätte mit offenem RÜCKEN.
ABER: wenn es wirklich kalt ist, dann zieht der wind gemein den rücken entlang und es kühlt dort hinten doch aus! findet ihr das nicht unangenehm ?

bernhard67
08.12.2006, 13:03
Eigentlich hab ich mit dem Rücken keine Probleme, da der im Windschatten liegt und gut durchblutet wird, es sind eher die Arme, da ich ja eine Weste fahre. Die ersten 10 km muß man halt überstehen, da frierts einen, aber dann geht es wunderbar. Ich hab auch zwei Windstopperjacken, eine Ungefütterte und eine Gefütterte. Die Gefütterte hängt blos nutzlos im Schrank rum (wenn es so kalt ist, daß ich die brauche, frieren mir Hände, Füße und andere Teile ab), die ungefütterte kommt erst zum Einsatz, wenn die Temperaturen in den Minusbereich gehen.

Ich denke, eine Windstopperweste mit Netzrücken und abnehmbaren Ärmeln ist im Bereich bis 0° ideal. Sowas gab es seinerzeit nicht von Gore.

KönigJohan
08.12.2006, 13:49
Also ich bin wirklich sehr verfrohren und mir steht schon beim Lesen bei der Bekleidungsliste der Schweiß auf der Stirn.

Ich ziehe mich bei leichten Plusgraden so an:
- Kurzarmfunktionsunterhemd, dünn (natürlich Odlo)
- kurze Trägerhose
- Lange Trägerhose ohne Einsatz, mit verstärkten Knien, aber ohne vollflächiger Membran
- Langarmwintertrikot
- Gore Windstopperweste mit Netzrücken (ist schon ein paar Jahre alt)
- Normales Socken
- Winterradschuhe
- Winterradhandschuhe
- Helmmütze
- Helm

Wenn es hart an die 0° rangeht und bedeckt ist, ziehe ich ein zweites Wintertrikot an.

Eine Windstopperjacke wäre mit viel zu warm. Selbst unter der Windstopperweste ist nach einiger Zeit alles durchgeschwitzt. Aber das macht nichts, über die Arme und den Netzrücken kann der Körper die Temperatur wunderbar regeln.

Thema Waschen: das Windstopperzeug kann man problemlos waschen. Das schadet nichts. Mein Windstoppersachen (Westen und Jacken) waren auch neu nicht imprägniert.

Aber andererseits sage ich mir immer: ich wasche meine Rennradklamotten nur wenn unbedingt nötig. Meinen Windschatten soll man sich ruhig verdienen müssen.

bei leichten plusgraden schon so viel bekleidung? da würde ich krepieren!

thema windstopper: wir reden hier von den mantotex o.ä. jacken, die auch die pros im winter fahren, oder? optimal!

dieser ganze goretex, schießmichtot-mist, der nur teuer ist, bringt nicht mehr als ne 90-euro-profijacke. wenn es ganz dicke kommt, noch ne windstopperweste drüber und gut is.

gumball
08.12.2006, 14:11
bei leichten plusgraden schon so viel bekleidung? da würde ich krepieren!

thema windstopper: wir reden hier von den mantotex o.ä. jacken, die auch die pros im winter fahren, oder? optimal!

dieser ganze goretex, schießmichtot-mist, der nur teuer ist, bringt nicht mehr als ne 90-euro-profijacke. wenn es ganz dicke kommt, noch ne windstopperweste drüber und gut is.

meinst du die profiteam jacken in bob zb ?

sind die nicht oft an den SEITEN nicht geschützt, da zieht es einfach komisch rein leider..drum wohl die windstopperweste drüber.. was ja komisch aussieht?

also von einem der mal die tour across america gemacht hat, las ich den tipp, am besten eine softshell mit "offenem" rücken... muss ich wohl oder über ausprobieren und schon wieder KAUFEN.

KönigJohan
08.12.2006, 14:21
meinst du die profiteam jacken in bob zb ?

sind die nicht oft an den SEITEN nicht geschützt, da zieht es einfach komisch rein leider..drum wohl die windstopperweste drüber.. was ja komisch aussieht?

also von einem der mal die tour across america gemacht hat, las ich den tipp, am besten eine softshell mit "offenem" rücken... muss ich wohl oder über ausprobieren und schon wieder KAUFEN.

an den seiten haben die pro-jacken manchmal dehnbare einsätze. ob es da reinpfeift? keine ahnung, darauf achte ich nicht.

die zusätzliche weste kommt eh erst ab -10° drüber. also hier im rheinland einmal alle 5 jahre ;)

bernhard67
08.12.2006, 14:22
bei leichten plusgraden schon so viel bekleidung? da würde ich krepieren!

Äääähm .... was soll ich denn Deiner Meinung nach weglassen?

KönigJohan
08.12.2006, 14:24
Äääähm .... was soll ich denn Deiner Meinung nach weglassen?
winterradschuhe bei plusgraden? bis um die null grad reichen doch normale schuhe mit nem lycra-überschuh. mir jedenfalls. ich schrieb ja auch: ICH würde krepieren. mir ist schon klar, ich gehöre temperaturtechnisch zur schmerzfreien sorte. das ist beim radfahren durchaus ein vorteil...

rider
08.12.2006, 15:05
winterradschuhe bei plusgraden? bis um die null grad reichen doch normale schuhe mit nem lycra-überschuh. mir jedenfalls. ich schrieb ja auch: ICH würde krepieren. mir ist schon klar, ich gehöre temperaturtechnisch zur schmerzfreien sorte. das ist beim radfahren durchaus ein vorteil...Du sollst nicht von dir auf andere schliessen. Du magst ja ein unempflndliches Brauereipferd sein, das ohne besondere Vorkehrungen tagein, tagaus bei Wind und Wetter unterwegs sein kann. Aber es gibt auch hochgezüchtete Rennpferde, die auf Kälte und Nässe empfindlich reagieren.

lelebebbel
08.12.2006, 15:10
meine frage an dich: ist die tempo race-mässiger geschnitten ? das wäre ja der hammer... dann hab ich glatt nen fehlkauf gemacht. die unterarmreissverschlüsse bei der tool bringen ev. den berg hoch was, sonst zieht es zu heftig rein bei 0c.

Also ich würde sagen: ja, ein bisschen

Tool:
http://www.bikeusa.net/images/Gore_Tool.jpg

Tempo:
http://www.evanscycles.com/large_images/V469T_BIG.jpg

Die "Tempo" hat zumindest mal optisch längere und dünnere Arme -> wahrscheinlich ist sie im Brustbereich etwas enger. Im englischen wird die Tempo auch immer als "Jersey", also als Trikot bezeichnet. Die Namen "Tool" vs. "Tempo" lassen auch so einen Schluss zu... frag am besten mal bei Gore nach.

Ich hab noch ein normales Gore Langarmtrikot, und die Passform der Tempo ist ziemlich ähnlich.

KönigJohan
08.12.2006, 15:10
Du sollst nicht von dir auf andere schliessen. Du magst ja ein unempflndliches Brauereipferd sein, das ohne besondere Vorkehrungen tagein, tagaus bei Wind und Wetter unterwegs sein kann. Aber es gibt auch hochgezüchtete Rennpferde, die auf Kälte und Nässe empfindlich reagieren.
genau das schrub ich :)

gumball
08.12.2006, 16:02
Im englischen wird die Tempo auch immer als "Jersey", also als Trikot bezeichnet. Die Namen "Tool" vs. "Tempo" lassen auch so einen Schluss zu... frag am besten mal bei Gore nach.

Ich hab noch ein normales Gore Langarmtrikot, und die Passform der Tempo ist ziemlich ähnlich.

danke, scheint wirklich so zu sein, va wenn es als jersey genannt ist.
ja die tool dürfte enger sein an den armen, finde sie zu weit.

BlueSteel
08.12.2006, 19:10
Der Aufwand für den, der bei jeder Temperatur fahren will, nimmt mit jedem Minusgrad zu.

Nicht wirklich, unter 5 Grad braucht man was Windichtes als oberste Schicht, zumindest auf der Vorderseite. Je kälter desto mehr zieht man drunter. Im Oberkörperbereich eigentlich kein Problem, nur an Händen & Füßen wirds schwierig.

Lone Wolf
08.12.2006, 19:33
Da die Langlaufloipen direkt an meinem Haus vorbeiführen bin ich auch bei großer Kälte (minus 10 Grad) noch sportlich aktiv. Mal vom Training auf der Rolle im Keller abgesehen, gehts in die Loipe. Da habe ich dann auch die Radklamotten an. Aber von Windstopper halte ich bei Jacken nicht viel. Die Atmungsaktivität ist schlecht. Mantotex Membran ist deutlich besser. Bis Plus 3 Grad zwei Langarmtrikots übereinander anziehen, prima! Trägerhose mit Wind Tex Membran kann ich empfehlen, möglichst nur im Fahrtwindbereich. Windstopper ist winddicht da kann die Atmungsaktivität nicht gut sein. Meine Windstopper Jacke liegt seit Jahren rum. Nach 1 1/2 Stunden mit mittlerer Intensität war ich darunter am Oberkörper naß.

BlueSteel
08.12.2006, 20:14
Zum Langlaufen taugt das Windstopper zeug nicht, da zieh ich lieber ein normales Langarmtrikot an. Fahrtwind ist da ja deutlich weniger und da man mehr Muskeln einsetzt wiurds einem eh wärmer. Beim Radeln find ich auch die Trikots mit nur vorne Windstopper und Fleece am Rücken am besten.

gumball
08.12.2006, 20:16
Zum Langlaufen taugt das Windstopper zeug nicht, da zieh ich lieber ein normales Langarmtrikot an. Fahrtwind ist da ja deutlich weniger und da man mehr Muskeln einsetzt wiurds einem eh wärmer. Beim Radeln find ich auch die Trikots mit nur vorne Windstopper und Fleece am Rücken am besten.

ich hab da irgendwie bedenken! wie ists mit den rückenmuskeln und den nieren ? wenn der wind eben nicht von vorne sondern von der seite und hinten reinzieht ? das wird ganz schön giftig bei unter null in der nacht!!!

BlueSteel
08.12.2006, 20:48
Da zieht nichts rein, das ist mollig warm am Rücken. Nur regnen darfs nicht und rückwärts fahren sollte man vermeiden ;)

gumball
08.12.2006, 21:01
Da zieht nichts rein, das ist mollig warm am Rücken. Nur regnen darfs nicht und rückwärts fahren sollte man vermeiden ;)

welche jacke fährst du denn mit fleece hinten?

Lone Wolf
09.12.2006, 11:59
Zum Langlaufen taugt das Windstopper zeug nicht, da zieh ich lieber ein normales Langarmtrikot an. Fahrtwind ist da ja deutlich weniger und da man mehr Muskeln einsetzt wiurds einem eh wärmer. Beim Radeln find ich auch die Trikots mit nur vorne Windstopper und Fleece am Rücken am besten.


Stimmt genau!:Applaus: Der Mensch hat am Rücken mehr Schweißdrüsen als am Bauch.Vorne eine Membran schützt vor dem kalten Fahrtwind, hinten Fleece oder das bekannte Super Roubaix Material. Da kann der Rücken schön "dampfen" und bleibt trocken.

Thunderbolt
09.12.2006, 14:06
Da gibt es nur eine gute Jacke.

Vorne und an den Armen zu, hinten Trikot.

Zufällig hier gegoogelt:

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BlueSteel
09.12.2006, 14:33
welche jacke fährst du denn mit fleece hinten?

Löffler, ist eigentlich ein Trikot, mit durchgängigem Reisverschluß und 3 Rückentaschen. Schon 2 Jahre alt.