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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Cyclocrosser Bremse enttäuscht



tourarmin
27.10.2016, 00:51
Grüsst Euch,
ich fahre ein Haibike Noon 8.20 über den Winter und bin von anfang an mit den Bremsleistungen unzufrieden.
im Unterlenkergriff komme ich mit meinen kleine Händen einigermassen hin und dann bremst es auch..
Verbaut sind
Tektro TRP Spire C605 vorne und hinten, also mechanisch.

Ich habe jetzt die Griffweite auf minimal gestellt und werde das mal ausprobieren.
Da ich mit CX keine Erfahrung habe, wollte ich fragen, lohnt die Umrüstung auf Avid BB7 oder soll ich die lassen..
Stehe ja auch auf 11 fach und dann wäre ja ne Apex 1 ideal.....

Wer hat Erfahrungen mit der Spire605?

Und da die Suche nichts gebracht hat, Lenkerposition und Bremsgriffposition beim Cyclo, gibt es da ein How-To?

Georg.M
27.10.2016, 01:10
Da hat sich bei Haibike jemand vertippt, deswegen vielleicht nichts gefunden. Die Bremse heißen eigentlich TRP Spyre. Von mechanischen Disk-Bremsen, sollten TRP Spyre die Besten sein, es gibt mehrere zufriedene Nutzer im Netz. Wie lange wird das Rad schon gefahren? Solange die Bremsscheiben nicht eingebremst sind, könnte die Bremsleistung unzufriedenstellend sein. Ferner würde vermuten, dass man die Einstellung der Bremse nochmal prüfen sollte. In dem Thread hier findest Du sicherlich nützliche Tipps zu Spyre: http://forum.cx-sport.de/showthread.php?t=4140

tourarmin
27.10.2016, 01:17
Vielen Dank, dachte mir das schon, sind noch nicht viel gefahren worden...
Fühle mich in beiden Griffpositionen unwohl, aber im Unterlenker passt die Bremsleistung einigermassen.
Werde nochmals einstellen und im Netz schauen, sollen ja 2 Kolben sein..
danke erstmal

Speiche
27.10.2016, 06:49
Gib der Bremse etwas Zeit. Ich fahre sie seit 8 Wochen und war am Anfang auch skeptisch. Bremst jetzt wirklich sehr gut, auch aus der bremsgriffhaltung. Bessere mechanische Bremsen wirst du wohl nicht finden. Ich denke besser geht nur mit hydraulik.

tourarmin
27.10.2016, 08:32
jo, bin am überlegen ob ich nicht einfach apex 1 von sram draufhaue...11 Gänge, weniger Wartungsaufwand und hydr. Disks..mal sehen....

GEBLA
27.10.2016, 09:13
Moin Moin,

die SRAM Hydrohebel sind aber nicht unbedingt etwas für kleine Hände, unbedingt vorher ausprobieren. Mir gefallen sie gut, aber ich habe auch Handschuhgröße 10.

Ich habe vor ein paar Wochen ein Rad für eine kleine Person mit TRP Hy/Rd ausgestattet, sie ist sehr zufrieden. Das wäre vielleicht auch eine Alternative.
Aber erstmal fahren, damit die Bremse sich einbremst. Vorher funktioniert keine Scheibenbremse richtig.

Viele Grüße,
Georg

Cyclomaster
27.10.2016, 10:13
weniger Wartungsaufwand und hydr. Disks..mal sehen....

Werniger Wartungsaufwand mit SRAM hydro Disks hast du definitiv nicht!

Was für eine Scheibengröße hast du verbaut?
Vielleicht hilft es dir wenn du einfach größere Scheiben montierst.

Monti
27.10.2016, 10:44
Sehe ich auch so: Mit Flüssigkeiten hantiert es sich etwas schlechter als mit Seilen. :D

Ich fahre die Spyre an einem Disc Rennrad und an einem Winter- bzw. Reiserad (jeweils 160er Scheibe vorn). Die Bremsleistung ist aus meiner Sicht recht gut und man hat gefühlt immer ausreichend Reserven. Am Winterrad hatte ich vorher eine Avid BB7. Von der Bremsleistung war die auch ok, aber aufgrund des Einkolbensystems das Nachjustieren immer etwas hakelig.

Insofern: Jederzeit wieder TRP Spyre :gut:

Patrice Clerc
27.10.2016, 10:45
Werniger Wartungsaufwand mit SRAM hydro Disks hast du definitiv nicht!Da hast du wieder einmal die Chance ungenutzt verstreichen lassen, so etwas nützliches, wie eine Erklärung, mitzulieferen.

:5bike:

tourarmin
27.10.2016, 11:22
also der Wartungsaufwand für hydro.disk ist gering bis gar nicht vorhanden..bei allen meinen disc hatte ich ausser beim Aufbau- Anbau nichts mehr zu tun, die funktionieren einfach, auch direkt neu installiert passiert da viel.
Hatte anfang des Jahres Sram Guides auf Fatbikes montiert, die sind noch wie am Anfang, trotz viel KM, also kein Wartungsaufwand, ich verstehe da die Gemeine nicht immer, sorry.
Genau aus dieser Gewohnheit heraus, dass es einfach funzt entstand ja die Frage und die Enttäuschung.
Danke für den Hinweis mit den Griffen der Apex 1...
Werde nochmals nachstellen und melde mich wieder..

Voreifelradler
27.10.2016, 11:36
Zur Bremsleistung der Spyre.
Hast Du die Beläge näher zur Disk gestellt, oder nur die Zugspannung der Bremszuges erhöht?

Midgetman
27.10.2016, 11:48
Vor allem muss man jede Scheibenbremse (und nach jedem Belagswechsel) richtig einbremsen: Hintern übers Hinterrad und einige Male aus der Fahrt die Bremshebel wirklich voll - wie in Vollbremsung - durchziehen, bis die Bremsleistung da ist. Bitte nur auf absolut verkehrsfreier Straße machen.*

Trotzdem kann auch meine Spyre (160/140, organische Shimano Beläge) in Bezug auf die Bremskraft nicht mit einer hydraulischen MTB Bremse oder einer guten Rennradfelgenbremse konkurrieren. Was aber sehr schön an der Bremse ist: sie macht absolut keine nervenden Geräusche (das kenne ich von der BB7 fürs MTB anders), Dosierbarkeit ist auch gut.
Wenn man die Beläge aber rechtzeitig wechselt, geht die Bremsleistung noch in Ordnung.

Krass ist allerdings der Belagsverschleiß :eek: Da komme ich mit dem MTB selbst in den Alpen nicht dran, obwohl ich hier mit dem Crosser nur in Norddeutschland rumgurke.

*Sicherheitshalber weise ich mal darauf hin, dass das potentiell gefährlich ist und man das nur machen sollte, wenn man weiß, was man da tut.

elmar
27.10.2016, 12:24
Meines Erachtens ist die TRP Spyre die beste der mechanischen Modelle: gleichmäßiger Belagverschleiß, superschnelle Einstellmöglichkeiten, sehr schneller Belagtausch, Riesenauswahl an potentiellen Belägen.

Das Einbremsen ist bei jeder Scheibenbremse sehr wichtig. Hier wurde das ja schon beschrieben. Wir gehen sogar noch einen Schritt weiter und bremsen die Bremse richtig heiß, solange bis sie ausgasen.Vorsicht, dies ist verbunden mit einem vorübergehenden Verlust an Bremskraft!
Wir nennen das initiales Einbremsen (http://www.crossladen.de/Initiales-Einbremsen/), dadurch werden zudem die Beläge standfester.
Was den oben genannten Verschleiß betrifft: wer viel im Matsch fährt sollte Metallbeläge verwenden.

Marco Gios
27.10.2016, 12:30
... und bin von anfang an mit den Bremsleistungen unzufrieden.
im Unterlenkergriff komme ich mit meinen kleine Händen einigermassen hin und dann bremst es auch..


Wo liegt denn deinem Empfinden nach das Hauptproblem: Ist es denn eher so, dass a) die Beläge nicht gescheit auf der Scheibe zupacken oder ist b) schon der Druckpunkt schwammig und lassen sich die Hebel zu weit durchziehen ehe etwas passiert? Zu a) wurde ja schon einiges geschrieben, bei b) noch mal einen Blick auf die Züge und Zughüllen (speziell druckstabile Sorte) und deren saubere Verlegung schauen.

tourarmin
27.10.2016, 19:59
Zur Bremsleistung der Spyre.
Hast Du die Beläge näher zur Disk gestellt, oder nur die Zugspannung der Bremszuges erhöht?

beides

tourarmin
27.10.2016, 20:03
Wo liegt denn deinem Empfinden nach das Hauptproblem: Ist es denn eher so, dass a) die Beläge nicht gescheit auf der Scheibe zupacken oder ist b) schon der Druckpunkt schwammig und lassen sich die Hebel zu weit durchziehen ehe etwas passiert? Zu a) wurde ja schon einiges geschrieben, bei b) noch mal einen Blick auf die Züge und Zughüllen (speziell druckstabile Sorte) und deren saubere Verlegung schauen.

druckpunkt zu spät und bremsleistung zu gering...
ich habe jetzt die Hebel auf maximal kleine Hände gestellt, die hintere brauch aber 10 mm mehr also die VR Bremse.
Die Beläge sind jetzt maximal draussen. Zughüllen sind noch die Serienzüge, werde aber evtl. beim ersten checkup auf Sram wechseln, werde erstmal draussen testen und den Bremsen Zeit geben...
Morgen kommt nochein kürzerer Vorbau drauf, den Lenker habe ich ein paar Grad noch oben gestellt, alles um besser an die Bremsen zu kommen....
Ein mit kurzem Reach ausgestatteter Lenker wäre auch gut, meine hat 80 mm..

KlaR
27.10.2016, 21:28
Lässt sich über die züge noch etwas bremsleistung rauskitzeln?

Georg.M
27.10.2016, 21:47
Es geht eher um Außenhülle und laut diversen Berichten im Netz, sind druckstabille Außenhülle unabdingbar für gute Leistung bei mechanischen Diskbremsen. Unterschied sollte merklich sein.

seankelly
27.10.2016, 21:48
Es geht eher um Außenhülle und laut diversen Berichten im Netz, sind druckstabille Außenhülle unabdingbar für gute Leistung bei mechanischen Diskbremsen.

Jagwire road pro.

Georg.M
27.10.2016, 21:55
Für Rennrad dann warscheinlich Road? Für mein erstes Disk-Rennrad hab ich Jagwire Road Pro zugelegt. Noch aber keine persönliche Erfahrung, schaffe das Rad erst in ca. 2 Wochen fahrbereit zusammen zu bauen.

seankelly
27.10.2016, 22:01
Für Rennrad dann warscheinlich Road? Für mein erstes Disk-Rennrad hab ich Jagwire Road Pro zugelegt. Noch aber keine persönliche Erfahrung, schaffe das Rad erst in ca. 2 Wochen fahrbereit zusammen zu bauen.

Hab mich vertan, meinte road pro. Hab die mountain pro am MTB. Jeden cent wert!

magicman
28.10.2016, 07:04
Fahre auch die TRP Spyre

vorher hatte ich die Avid BB7 , die Spyre ist die Referenz im mechanischen Bereich.

derluebarser
28.10.2016, 08:14
an einem inzwischen verkauften CX hab ich alle mech. Bremsen durch:

- anfänglich ( im Auslieferungszustand ) die CX75, bis zu dem erfolgten Rückruf
- dann auf die Spyre gewechselt.....ebenfalls Rückruf
- dann bis zum Verkauf einige Tausend Km die BB7 Road S gefahren

rein von der Bremsperformance waren sämtliche Bremsen ähnlich......bin alle mit den identischen, druckstabilen Außenhüllen ( Sram Slickwire ) gefahren......und habe jeweils von den organischen auf semimetallische Beläge umgerüstet.

Druckstabile Außenhüllen, penible Ersteinstellung, und anständiges Einbremsen sind m.E. Grundvoraussetzungen für vernünftig bremsende mech. Scheibenbremsen!

Kurze Hebelwege und entsprechend gute Druckpunkte habe ich grundsätzlich durch maximal mögliche Vorspannung des Innenzuges erreicht.
Bremshebel vor Fixierung des Zuges leicht vorspannen und in dieser Stellung fixieren. Feineinstellung ( knapp schleiffrei ) dann über die Kolbeneinstellung.

Optisch fand ich die Spyre am ansprechensten......allerdings gibt es an einigen Rahmen- Räderkombinationen Probleme, da die Spyre sehr nach " Innen " baut ( und somit manchmal den Speichen sehr nahe kommt )

Aktuell fahre ich die Shimano RS 785 am CX und bin auch da rundum zufrieden...insbesondere, da das doch recht lästige Belag Nachstellen entfällt.
Von der Bremsleistung her, den mech. ganz klar überlegen.......

tourarmin
28.10.2016, 09:07
Werniger Wartungsaufwand mit SRAM hydro Disks hast du definitiv nicht!

Was für eine Scheibengröße hast du verbaut?
Vielleicht hilft es dir wenn du einfach größere Scheiben montierst.

160 mm v. und h.

tourarmin
29.10.2016, 18:03
kurzes Update, bin heute mal mit 10 mm kürzerem Vorbau und Lenker nach oben gestellt gefahren (leicht)...damit ich besser im Oberlenkergriff die Bremsen betätigen kann.
Mit der Hinterradbremse bin ich zufrieden, vorne isses immer noch nicht gut, quietscht aber ....
Habe mir bergab mächtig nen Achter gezogen..
so ne kacke, Bike hatte erst 150 km...hat haibike beim zusammenbauen gepfuscht..
mal sehen ob ich mich motivieren kann den Achter rauszudödeln...mach das nicht gerne....
Melde mich wieder...

Marco Gios
29.10.2016, 19:01
...Mit der Hinterradbremse bin ich zufrieden, vorne isses immer noch nicht gut, quietscht aber ...

Ungewöhnlich - üblicherweise ist die hintere Bremse wg. der endlos langen Zughülle der "Problembär" während man die vordere Bremse recht schnell bestens hinbekommt. Möglicherweise ist da beim Ablängen/Verlegen/Einstellen gepfuscht worden.

m.martin
30.10.2016, 11:13
Ich war immer sehr gegen hydraulische Scheibenbremsen, da ich Teile nicht mag, die mehr Wartung erfordern, als in wenigen Minuten einen neuen Zug rein fädeln. Ich fuhr die BB5, die BB7 und die hier erwähnte. Natürlich auch die vorherigen Techniken wie Mini VBrake und Cantis.

Die BB7 war ok, speziell die Wartung natürlich toll. Aber die Bremsleistung ist definitiv mit keiner und egal welchen Belägen vergleichbar mit einer hydraulischen. Das ständige Geschleife nach ungleichmäßigem aprupten Bremsen, das man manuell ausgleichen musste, zumindest bei der BB5/7 ist Geschichte. Im Straßenverkehr bremst man locker mit und kann wirklich einschätzen, wann das Ding zum stehen kommt.

Ich habe mich für Shimano entschieden aufgrund der Flüssigkeit, ich rechne nicht damit, dass ich die vor 1 Jahr tauschen muss und denke, das bekommt man mit etwas Geschick selber hin.

Einen Kompromiss muss man immer eingehen, aber ich würde meine hydraulische nicht mehr missen wollen.

uwei
30.10.2016, 11:54
Ich habe mich für Shimano entschieden aufgrund der Flüssigkeit, ich rechne nicht damit, dass ich die vor 1 Jahr tauschen muss und denke, das bekommt man mit etwas Geschick selber hin.



Moin Moin,

wieso das Mineralöl wechseln? Ok Bremsflüssigkeit DOT ist hygroskopisch, d.h. zieht Feuchtigkeit aus Luft etc. Mineralöl ist nicht hygroskopisch und altert auch kaum.

Gruss Uwe

m.martin
30.10.2016, 12:01
Moin Moin,

wieso das Mineralöl wechseln? Ok Bremsflüssigkeit DOT ist hygroskopisch, d.h. zieht Feuchtigkeit aus Luft etc. Mineralöl ist nicht hygroskopisch und altert auch kaum.

Gruss Uwe

Eben genau aus dem Grunde hab ich mich für das System von Shimano entschieden, auch weil ich kein DOT am Rahmen haben will, wenn wirklich was schief geht. Aber wie du sagst, mein eigentliches Ziel ist garkein Ölwechsel, ich habe hier lange im Forum gesucht und es gibt viele, die nie das Öl gewechselt haben, und das ist auch mein Ziel, aber einmal muss ich wohl ran, weil ich meine Garantie nur so aufrecht erhalten kann, wenn der Händler das vornimmt. Mal schauen, ob ich das wirklich durchziehe, denn das Öl ist sicher nicht wechselbedürftig.

Nordisch
30.10.2016, 12:01
Das ständige Geschleife nach ungleichmäßigem aprupten Bremsen, das man manuell ausgleichen musste, zumindest bei der BB5/7 ist Geschichte.

OK, gut zu wissen, dass das System bei der BB7 hat. Ärgere mich auch damit herum. Wenigsten bleibt noch der Vorteil, dass die Felge am CX Rad nicht mehr verschleißt.

Am Randonneur habe ich mich nach diesen (und anderen schlechten) Erfahrungen für langschenklige Rennbremsen entschieden. Das Leben kann auch günstig einfach sein.

m.martin
30.10.2016, 12:13
Ich bin von der BB5 extrem genervt gewesen. Ich denke es ist in der Praxis kaum möglich, die Scheibe exakt gleichmäßig abzubremsen. Also bei einem kurzen heftigem Bremsen, anschließend weiterfahren: "schleif...schleif...schleif..." abgesehen vom Nachstellen, das hat mich jetzt nicht so genervt, fand ich die Bremsleistung "ok", aber auch nur weil ich bis dato nichts besseres kannte, habe dann auf die BB7 umgerüstet, aber ich empfang das jetzt nicht zwingend einen Gewinn, tat ich eher, weil ich sie günstig ersetzen konnte. Ich habe von Avid, BBB, Koolstopp sämtliche Belege durch probiert und mit keinem kam ich auch nur annähernd ran an die Leistung meiner aktuellen hydraulischen Bremse von Shimano.

Trotzdem war es natürlich ein Gewinn, irgendwann werde ich mein altes MTB umrüsten und die BB7 wäre dann schon durchaus ein toller Gewinn von Felge auf Scheibe.

Worin die BB Serie weiterhin unschlagbar ist sind Kosten und super simple Wartung und Einstellung, wobei man hier halt wirklich deutlich häufiger einstellen muss, bei meiner Hydraulik habe ich bisher nie etwas einstellen müssen

Midgetman
30.10.2016, 17:15
Moin Moin,

wieso das Mineralöl wechseln? Ok Bremsflüssigkeit DOT ist hygroskopisch, d.h. zieht Feuchtigkeit aus Luft etc. Mineralöl ist nicht hygroskopisch und altert auch kaum.

Gruss Uwe

Das stimmt zwar, aber ich hab bei meinem MTB mit Avid Elixir CR Bremsen seit Jahren die Bremsflüssigkeit nicht getauscht und sie funktioniert trotzdem ausgezeichnet... Bevor sich da nicht irgend ein komisches Phänomen einstellt, bleibt die Sauce drin.

kleinerblaumann
30.10.2016, 17:19
Dass man mit DOT befüllte Bremsen ständig entlüften muss, ist mittlerweile eher ein theoretisches Problem.

Marco Gios
30.10.2016, 18:04
Dass man mit DOT befüllte Bremsen ständig entlüften muss, ist mittlerweile eher ein theoretisches Problem.

Luft zieht DOT nicht, aber Wasser.


... MTB mit Avid Elixir CR Bremsen seit Jahren die Bremsflüssigkeit nicht getauscht und sie funktioniert trotzdem ausgezeichnet... Bevor sich da nicht irgend ein komisches Phänomen einstellt, bleibt die Sauce drin.

Hatte ich auch: Hat auch gute 3 Jahre einwandfrei funktioniert. Dann beim Belagwechsel stellten sich die Kolben nicht mehr weit genug zurück (wg. Wasserziehen zu Hocher Füllstand" im System) also war Flüssigkeitswechsel notwendig. Trotz original "Bleed-Set" bin ich leider daran gescheitert, trotz einiger Erfahrung mit Hydraulik (Citroen DS, Motorrad-Bremsen & MF133 Trecker-Hydraulik). Das was Avid da baut ist echt die Pest.
Wenn mir noch mal was mit Hydraulik ans Rad kommt, dann ganz sicher nur etwas mit Mineralöl-Füllung.