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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : TOUR 6/17



rumplex
12.05.2017, 11:34
Es geht weiter Richtung Sommer, und die Ausgabe Juni ist unterwegs.

Themen u.a.:

- Test Marathon-Räder bis 2000 Euro
- Billigräder (bis 250 Euro): Schrott oder Schnäppchen?
- Thema Berge: Reportage Pyrenäen-Pässe, Höhenmessung, Bergtraining auch ohne Berge und mehr
- Portrait Familie Teutenberg

Uvm..

Eure Meinung zum Heft ist wie immer gefragt.:)

PAYE
12.05.2017, 15:47
Interessant finde ich den Artikel "Aus dem Laden, aus dem Sinn" über die teilweise problematische bis unmögliche Beschaffung von speziellen Ersatzteilen bei modernen Rädern aufgrund fehlender Hersteller-"Nachsorge".

Ich habe mir auch schon mit neuen Rädern gleich das passende Schaltauge sowie einen passenden Original-Steuersatz als Reserveteile mit gekauft um im Bedarfsfall nicht auf dem Schlauch zu stehen. So komplett gaga ist es wohl nicht vorausschauend zu denken bei speziellen Teilen...

Der "Sperrmüll-Räder" Artikel ist schmerzhaft. Solchen Schund möchte ich nicht mehr in einer bezahlten Fachzeitschrift lesen müssen!


Die Ankündigung für die Folgeausgabe 07/2017 "Richtig Rad putzen" wird uns sicherlich schlaflose Nächte bereiten ob der Geheimnisse welche dort wohl gelüftet werden... ;)

PAYE
15.05.2017, 20:15
Liest keiner außer mir mehr dieses Heftchen? :eek: :confused:

Frisco
15.05.2017, 20:27
Liest keiner außer mir mehr dieses Heftchen? :eek: :confused:

Die Tour gibt es doch offiziell erst ab Mittwoch. Nur im Abo kommt sich schon am Samstag davor.

PAYE
15.05.2017, 20:29
Ah, also nur noch ein einziger Abonnent hier.

Das ist bitter fürs Blättle!

marathonisti
15.05.2017, 20:44
Liest keiner außer mir mehr dieses Heftchen? :eek: :confused:

Doch stand aber nicht viel drin von Interesse, bin ganz erschrocken wie dünn das Heft war fast ohne Werbebeilagen

PAYE
15.05.2017, 20:47
250 € Räder tragen eben nicht dick auf.
Gibt auch wenig Werbung dafür, einfach zu teuer!

Herr Sondermann
15.05.2017, 20:54
Nicht ganz! :D

Habe die Ausgabe auch am Freitag bekommen, aber noch nicht viel darin gelesen.

Der Artikel der Müllräder ist auch in meinen Augen nicht sooo spannend, denn das Ergebnis war auch in dieser Deutlichkeit natürlich vorhersehbar. Viel interessanter war seinerzeit der Test des Decathlon Billigrades, das ja insgesamt nicht sooo schlecht abgeschnitten hat und gezeigt hat, dass man auch mit erstaunlich kleinem Budget einen funktionierenden Renner bekommen kann.
Bei den Eimern im aktuellen Heft war ja klar, dass die nichts taugen und das man damit nicht Rennrad fahren kann - im Gegensatz zu dem oben genannten Rad, wo vorher eben nicht schon sicher war, ob das was taugt oder nicht. Der Artikel hier taugt halt nur zum Kopfschütteln und " war doch klar!" denken.

Ansonsten ist mir die Ausgabe insgesamt zu berg-reise-lastig, zu wenig Räder drin, aber kann sein, ich revidiere das Urteil noch, wenn ich das Heft durch hab.

Grumpensumpf
16.05.2017, 00:09
Der "Sperrmüll-Räder" Artikel ist schmerzhaft. Solchen Schund möchte ich nicht mehr in einer bezahlten Fachzeitschrift lesen müssen!



Der Artikel der Müllräder ist auch in meinen Augen nicht sooo spannend, denn das Ergebnis war auch in dieser Deutlichkeit natürlich vorhersehbar. Viel interessanter war seinerzeit der Test des Decathlon Billigrades, das ja insgesamt nicht sooo schlecht abgeschnitten hat und gezeigt hat, dass man auch mit erstaunlich kleinem Budget einen funktionierenden Renner bekommen kann.

Genau in diesem Spannungsverhältnis fand ich den Artikel zu den <250-Euro-Rädern durchaus interessant. Tour hat bei 399 Euro 06/2016 ja schonmal eine "Kaufempfehlung" ausgesprochen:



Schon nach fünf Minuten habe ich vergessen, dass dies mit Abstand das billigste Rennrad ist, auf dem ich in den vergangenen 25 Jahren gesessen habe. Die Fuhre funktioniert einfach.

Wo verläuft also die finanzielle Grenze zwischen

Selbstgefährdung
Mehrwert
Liebhaberei
Spinnerei?

Auch wenn der praktische Nutzen für viele Leser und auch mich vielleicht begrenzt ist, weil ich mir kein Ebay-Rad kaufen werde: Ich finde die Preisfrage herausfordernd, mit welchem minimalen Budget ein praktisch nutzbares Rennrad entstehen kann! Nach den Tour-Ergebnissen liegt die Untergrenze also zwischen 250 und 400 Euro!

Ich habe den Artikel zu den Billigrädern daher viel lieber gelesen als den x-ten Test im Einsteiger- oder Mittelklasse oder High-End-Bereich mit den üblichen Verdächtigen!


PS: Zu einem ähnlichen Resümee komme ich beim Test der Discounter-Artikel (Aldi, Lidl, Tchibo) in der (vor-?)letzten Tour-Ausgabe: Ich finde die Frage interessant, was sich mit wenig Geld erreichen lässt. Was "muss" man für Helm/ Trikot/ Hose ausgeben und was ist Liebhaberei? Was sind die "marginal gains"?

Fluxkompensator
16.05.2017, 10:16
Die letzten beiden Ausgaben sind leider ein Rückfall in die Zeiten der Belanglosigkeit. Davor habe ich eine ganze Weile lang Spaß am Abo gehabt.

Birdman
16.05.2017, 10:32
Ah, also nur noch ein einziger Abonnent hier.

Das ist bitter fürs Blättle!
Leider hausgemacht, und die Redaktion kann noch nicht mal was dafür. Nach mehreren Nicht- und Spätlieferungen weit nach dem Kiosktermin habe ich mein Abo vor ein paar Monaten abbestellt. Und dann vergisst man halt manchmal, dass da ja schon eine neue Ausgabe am Kiosk liegt. Also Glückwunsch ans Controlling, mal wieder ein paar Euro für Logistik gespart und erfolgreich regelmäßige Leser zu unregelmäßigen/Nicht-Lesern gemacht! :rolleyes:

Sorry fürs OT, aber bei uns läuft es seit kurzem auch genau so.

Otti
16.05.2017, 12:49
Die letzten beiden Ausgaben sind leider ein Rückfall in die Zeiten der Belanglosigkeit. Davor habe ich eine ganze Weile lang Spaß am Abo gehabt.

Geht mir leider genauso. Mittlerweile bereue ich, dass ich ein 2 Jahres Abo habe. Werde ich mit Sicherheit nicht mehr verlängern...

velofix
16.05.2017, 14:49
Ganz so negativ sehe ich das nicht. Aber es fehlt schon ein gewisser Spannungsbogen beim Lesen des aktuellen Heftes. Auch beim Titelfoto grüsst wieder das Murmeltier (Rennfahrer in einer Kurve im Irgendwo).
Mit dem Beitrag zur Ersatzteilsituation ist aber ein wichtiges Thema angerissen worden. Der Aero-Hype und die "Elektrifizierung" des Rennrads werden das in Zukunft immer mehr verstärken. Ich fürchte nur wir landen wie bei Smartphones bei unreparierbaren Hochglanzprodukten die der Kunde gefälligst regelmäßig neu zu kaufen hat...:rolleyes:

Matt_8
16.05.2017, 15:30
Bei der Ersatzteilsituation könnte die Tour etwas zur Verbesserung beitragen. Beim Test von neuen Teilen/Rahmen wird vorher beim Hersteller nachgefragt, wie lange es Ersatzteile dafür geben wird. Die Antwort kommt mit in den Testbericht, evtl. sogar mit Auswirkung auf die Bewertung. Wenn keine Antwort kommt, sollte das auch erwähnt werden. Danach liegt es am potentiellen Kunden, daraus Rückschlüsse zu ziehen.

Zeta
16.05.2017, 16:15
Bei der Ersatzteilsituation könnte die Tour etwas zur Verbesserung beitragen. Beim Test von neuen Teilen/Rahmen wird vorher beim Hersteller nachgefragt, wie lange es Ersatzteile dafür geben wird. Die Antwort kommt mit in den Testbericht, evtl. sogar mit Auswirkung auf die Bewertung. Wenn keine Antwort kommt, sollte das auch erwähnt werden. Danach liegt es am potentiellen Kunden, daraus Rückschlüsse zu ziehen.



Ich fürchte, ein werbefinanziertes Special-Interest-Magazin wird genau das nicht tun.
Sondern dessen Gegenteil.


Zeta

rumplex
16.05.2017, 16:23
Ich fürchte, ein werbefinanziertes Special-Interest-Magazin wird genau das nicht tun.
Sondern dessen Gegenteil.


Zeta

Genau, deshalb gibt es auch diesen Artikel.

Zeta
16.05.2017, 16:34
Genau, deshalb gibt es auch diesen Artikel.


Das kannste stecken lassen: Sporadisch vorgetragene Alibikritik gehört zum Geschäft.
Ausserdem spricht das ritiualisierte Durchhecheln derselben Themen Bände.
BTW: Ich habe zum angekündigten Putz-Artikel soeben einen der zahlreichen Vorläufer gefunden: TOUR Nr. 12 Dezember 2014 - blind herausgegriffen.



Zeta

Herr Sondermann
16.05.2017, 19:05
Bei der Ersatzteilsituation könnte die Tour etwas zur Verbesserung beitragen. Beim Test von neuen Teilen/Rahmen wird vorher beim Hersteller nachgefragt, wie lange es Ersatzteile dafür geben wird. Die Antwort kommt mit in den Testbericht, evtl. sogar mit Auswirkung auf die Bewertung. Wenn keine Antwort kommt, sollte das auch erwähnt werden. Danach liegt es am potentiellen Kunden, daraus Rückschlüsse zu ziehen.

Gute Idee.

Artikel in der Art sollte es öfter geben und da sollte man von Seite der Tour auch dran bleiben!
Denke schon, dass die ein gewisses Gewicht hat und solche Dinge im Sinne des Endkunden durchaus positiv mit beeinflussen kann.

Voreifelradler
16.05.2017, 19:45
Das kannste stecken lassen: Sporadisch vorgetragene Alibikritik gehört zum Geschäft.
Ausserdem spricht das ritiualisierte Durchhecheln derselben Themen Bände.
BTW: Ich habe zum angekündigten Putz-Artikel soeben einen der zahlreichen Vorläufer gefunden: TOUR Nr. 12 Dezember 2014 - blind herausgegriffen.



Zeta

Ist ja nix neues. Diesen Winter stehen auch bestimmt wieder Stabiübungen und Rumpftraining drin. Aber was sollen die auch sonst machen. Ein Rad bleibt ein Rad, egal on 11-dach oder 9-fach. Putzen musste halt.

avis
16.05.2017, 20:14
Ist der Riegeltest irgendwie in die Tiefe gehend?
Oder nur so sinngemäß Eindruck; "schmeckt angenehm süß und lässt sich gut kauen"?!

UK_Uli
17.05.2017, 11:37
Ich habe mir auch schon mit neuen Rädern gleich das passende Schaltauge sowie einen passenden Original-Steuersatz als Reserveteile mit gekauft um im Bedarfsfall nicht auf dem Schlauch zu stehen. So komplett gaga ist es wohl nicht vorausschauend zu denken bei speziellen Teilen...



Wer kauft sich denn einen Rahmen der keinen genormten Steuersatz hat ? Das ist doch recht unlogisch und würde mich vom Kauf abhalten, da der Rahmen nach ein paar Jahren wenn dieser spezielle Steuersatz nicht mehr erhältlich ist wertlos ist.

rumplex
17.05.2017, 11:41
Ist der Riegeltest irgendwie in die Tiefe gehend?
Oder nur so sinngemäß Eindruck; "schmeckt angenehm süß und lässt sich gut kauen"?!

Ja, auch Zusammensetzung (Anteil lang wirkender, kurz wirkender Kohlenhydrate, Fett usw.).

Fluxkompensator
17.05.2017, 12:02
Wer kauft sich denn einen Rahmen der keinen genormten Steuersatz hat ? Das ist doch recht unlogisch und würde mich vom Kauf abhalten, da der Rahmen nach ein paar Jahren wenn dieser spezielle Steuersatz nicht mehr erhältlich ist wertlos ist.
Jeder, der ein Rad "mit Shimano-Schaltung" kauft. Also etwa 96,53% (+- 0,5%) der Käufer.

marathonisti
17.05.2017, 12:18
Ja, auch Zusammensetzung (Anteil lang wirkender, kurz wirkender Kohlenhydrate, Fett usw.).

Hab ich dichvdie richtigen Produkte gekauft :D

RS1325
17.05.2017, 12:44
Nee ! Mir gehen diese ständigen Berichte über Berge, Bergfahren usw. auf den Keks ! Im Verein brauche ich mit solchen Tourenvorschlägen garnicht erst kommen, da winkt jeder ab. Und auf Mallorca sieht man dann die "Helden" der Berge - da spielen sich richtige Dramen ab. Wer also ist die Zielgruppe ? Die Redaktion sollte ihren Sitz mal nach Hamburg verlegen. Wie dann wohl die Hefte aussehen würden ?
Ersatzteilversorgung - dem Otto Normalverbraucher, dem Käufer, war das schon lange bekannt. Dem Magazin, der Redaktion anscheinend wohl nicht. Dabei tragen die "Fachmagazine" eine Mitschuld an dem Desaster. Insellösungen hat man als Innovation bejubelt und nicht weiter hinterfragt......
Und dann geilt man sich ständig an Superleichtbauteilen, Aero-Schnickschnack , absurd teurem Zubehör usw. auf und nun kommen Berichte wo Rennräder als Lastesel vergewaltigt werden oder über Räder aus dem Ramschbereich......

Frisco
17.05.2017, 14:43
Der "Sperrmüll-Räder" Artikel ist schmerzhaft. Solchen Schund möchte ich nicht mehr in einer bezahlten Fachzeitschrift lesen müssen!



Auch solche Artikel müssen sein. Und wenn sie in einem Fachmagazin erscheinen, dann finde ich das sogar richtig gut. Für Leute mit langjähriger RR-Praxis sicher eine Zumutung und vorhersehbar, für Neueinsteiger eine gewisse Hilfe keinen Schund zu kaufen.

Es ist eigentlich unglaublich, dass es für die Radindustrie keine Verordnung und Richtlinien gibt, Ersatzteile über einen gewissen Zeitraum vorrätig zu halten. Beim nächsten Radkauf frage ich dann, ob und wie lange Ersatzteile für mein Modell vorrätig sind.

avis
17.05.2017, 17:58
Ja, auch Zusammensetzung (Anteil lang wirkender, kurz wirkender Kohlenhydrate, Fett usw.).

Merci :)
Dann werd ich das Heft mal erstehen.

rumplex
17.05.2017, 19:01
Bei der Ersatzteilsituation könnte die Tour etwas zur Verbesserung beitragen. Beim Test von neuen Teilen/Rahmen wird vorher beim Hersteller nachgefragt, wie lange es Ersatzteile dafür geben wird. Die Antwort kommt mit in den Testbericht, evtl. sogar mit Auswirkung auf die Bewertung. Wenn keine Antwort kommt, sollte das auch erwähnt werden. Danach liegt es am potentiellen Kunden, daraus Rückschlüsse zu ziehen.

Eigentlich eine gute Idee. Die Frage ist, wie weit sich Hersteller dazu hinreißen lassen, wirklich relevante Zusagen zu machen. Das müsste dann ja in die gesetzliche Gewährleistung, bzw. eigenverantwortliche Gewährleistung greifen. Und da dürfte dann ein Problem liegen, denn eine unverbindliche Nachlieferungsfrist bringt Niemandem was.

Aber das Thema bleibt auf jeden Fall virulent.

Herr Sondermann
18.05.2017, 01:13
Nee ! Mir gehen diese ständigen Berichte über Berge, Bergfahren usw. auf den Keks ! Im Verein brauche ich mit solchen Tourenvorschlägen garnicht erst kommen, da winkt jeder ab. Und auf Mallorca sieht man dann die "Helden" der Berge - da spielen sich richtige Dramen ab. Wer also ist die Zielgruppe ? Die Redaktion sollte ihren Sitz mal nach Hamburg verlegen. Wie dann wohl die Hefte aussehen würden ?
Ersatzteilversorgung - dem Otto Normalverbraucher, dem Käufer, war das schon lange bekannt. Dem Magazin, der Redaktion anscheinend wohl nicht. Dabei tragen die "Fachmagazine" eine Mitschuld an dem Desaster. Insellösungen hat man als Innovation bejubelt und nicht weiter hinterfragt......
Und dann geilt man sich ständig an Superleichtbauteilen, Aero-Schnickschnack , absurd teurem Zubehör usw. auf und nun kommen Berichte wo Rennräder als Lastesel vergewaltigt werden oder über Räder aus dem Ramschbereich......

Is in dem Fall selten, aber ich stimme dem o.g. so ziemlich vollumfänglich zu. :ä

altmeister
18.05.2017, 10:16
Seltsam dünne Ausgabe diesmal. Sommerpause?
Was die Fixierung auf Berge betrifft, stimme ich einigen Vorrednern zu. Aber klar, wenn die Redaktion in München sitzt, ist das nicht weiter verwunderlich. Immerhín war ja auch ein Artikel über Bergtraining für Flachandbewohner drin.
Den Test der Schrotträder fand ich interessant, gerade in Bezug auf den Test des Decathlonrades vor einiger Zeit, das sich bei einem Preis von ich glaube 350 € als brauchbar erwies. Ich fand jedenfalls das Fazit des Artikels gut: die Dinger sind in jeder Hinsicht überflüssig da unfahrbar und damit Ressourcenverschendung. Trotzdem werden sie anscheinend gekauft...in freier Wildbahn habe ich noch nie so eine Mühle gesehen.

Matt_8
18.05.2017, 13:02
Eigentlich eine gute Idee. Die Frage ist, wie weit sich Hersteller dazu hinreißen lassen, wirklich relevante Zusagen zu machen. Das müsste dann ja in die gesetzliche Gewährleistung, bzw. eigenverantwortliche Gewährleistung greifen. Und da dürfte dann ein Problem liegen, denn eine unverbindliche Nachlieferungsfrist bringt Niemandem was.

Aber das Thema bleibt auf jeden Fall virulent.

Die Rückmeldung der Hersteller muss nicht rechtlich bindend sein um eine Wirkung zu haben. Ihr könntet ja nach gewisser Zeit anonym probieren entsprechende Teile zu bekommen und das Ergebnis wieder veröffentlichen. Die ggf. negative Publicity möchte sicherlich kein Hersteller.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Die Frage ist halt, ob ihr den Willen habt.

PolarSun
19.05.2017, 23:24
Den Test der Schrotträder fand ich interessant, gerade in Bezug auf den Test des Decathlonrades vor einiger Zeit, das sich bei einem Preis von ich glaube 350 € als brauchbar erwies. Ich fand jedenfalls das Fazit des Artikels gut: die Dinger sind in jeder Hinsicht überflüssig da unfahrbar und damit Ressourcenverschendung. Trotzdem werden sie anscheinend gekauft...in freier Wildbahn habe ich noch nie so eine Mühle gesehen.

Geht mir genauso; aber die Realität auf der Straße ist andererseits genauso weit entfernt von der anderen Seite des Spektrums, das in der Tour mit den vielen Rädern im Bereich um 5000 oder gar 10000 EUR signifikant überrepräsentiert ist. Zumindest in dieser Fülle sind auch so teure Aufbauten für die meisten Fahrer schlicht uninteressant (jedenfalls außerhalb von München ;)).

Sinnvoller hätte ich an dieser Stelle einen Bericht zu Rädern erachtet, die eine tatsächlich sinnvolle Untergrenze für den Einstieg abbilden - also im Sinne dieser Fuhre von Decathlon. Da hätte man die Erkenntnis zu den Billigsträdern in einem Kasten mit erwähnen können, einfach um zu verdeutlichen, was tatsächlich zu wenig ist. Finde es unnötig, so eine Banalität zu einem eigenständigen Artikel aufzublähen.

Der Report zu den Ersatzteilen war eine gute, begrüßenswerte Idee. Da kann ich mich den Vorrednern nur in dem Wunsch anschließen, daß die Tour diese Geschichte weiterhin verfolgt und in diesem Sinne vielleicht auch bei Tests stärker auf das Vorhandensein und die Nachteile propietärer Lösungen hinweist.

Berichte zu Bergtouren lese ich hin und wieder ganz gerne obgleich es hier vor Ort an solchen mangelt. Stimmt schon, auch Berge sind für viele Leser wohl überrepräsentiert. Der Ansatz mit dem "Bergtraining ohne Berge" ist wohl nett gemeint, aber was soll man zu solch revolutionären Tips wie Tempo einteilen und zum Training kürzere Anstiege mehrmals zu fahren sagen - außer: Danke, Captain Obvious!