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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hinterrad läuft deutlich schwerer als Vorderrad, was kann man tun?



teecee5
17.09.2017, 20:49
Moin,

ich habe folgendes Problem beim Rad, bzw wie man schon im Titel erlesen kann, läuft das Hinterrad DEUTLICH schwerer als das vordere.
Es schleift nicht an der Diskbremse, das steht fest.

Hier einmal ein Video dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=5KtFJXBkzf0


https://www.youtube.com/watch?v=5KtFJXBkzf0

da sieht man ganz gut, dass das Vorderrad mit relativ wenig Schwung deutlich länger rollt als das Hintere.
Was kann man da tun?
Mein erster Gedanke wäre die Kugellager auszutauschen (oder auszutauschen lassen)

Ben.W
17.09.2017, 20:50
da sieht man ganz gut, dass das Vorderrad mit relativ wenig Schwung deutlich länger rollt als das Hintere.
Was kann man da tun?


Nix. die Sperrklinken erzeugen ja Reibung, ist also vollkommen normal.

teecee5
17.09.2017, 20:55
Nix. die Sperrklinken erzeugen ja Reibung, ist also vollkommen normal.

Ja aber so doll?
Es fühlt sich an wie ein halber Platten beim Fahren.

Mit dem Cyclocross von einem Kollegen fährt es sich DEUTLICH leichter

Luc Plante
17.09.2017, 20:57
Ist ne Fangfrage, oder?

prince67
17.09.2017, 21:02
Video schön und gut, aber das wichtigste zeigst du nicht, nämlich wie das Laufrad ausläuft und ob es ein Auspendeln gibt.

So sieht man nichts ungewöhnliches.

EDIT: Um welche LR bzw Naben handelt es sich überhaupt?

teecee5
17.09.2017, 21:04
Video schön und gut, aber das wichtigste zeigst du nicht, nämlich wie das Laufrad ausläuft und ob es eine Auspendeln gibt.

Hey danke, aber was meinst du?

prince67
17.09.2017, 21:06
Mit dem Cyclocross von einem Kollegen fährt es sich DEUTLICH leichter

Hat der die gleichen Reifen, Schläuche, Druck?

teecee5
17.09.2017, 21:08
Hat der die gleichen Reifen, Schläuche, Druck?

nein, das nicht. Ich wollte auch (wenn ich ihn wiedersehe) mal seine Reifen bei mir einsetzen, um zu gucken ob es einfach an den breiteren Reifen liegt.
Aber wie gesagt, dass es sich anfühlt wie ein halber Platten kann doch nicht normal sein?

prince67
17.09.2017, 21:09
Hey danke, aber was meinst du?

Ein gut laufendes LR dreht sich am Ende etwas rückwärts. (wegen der fast immer vorhandenen Unwucht im LR)

Du schupst das LR kurz vor Ende immer wieder an und zum Schluss schwenkt du kurz vor dem Ende auf das VR.

teecee5
17.09.2017, 21:11
Ein gut laufendes LR dreht sich am Ende etwas rückwärts. (wegen der fast immer vorhandenen Unwucht im LR)

Du schupst das LR kurz vor Ende immer wieder an und zum Schluss schwenkt du kurz vor dem Ende auf das VR.

Ich mach einmal fix ein neues Video

Orfitinho
17.09.2017, 21:14
Sowohl Hinter-, als auch Vorderrad laufen im Ständer sehr leicht. Alles was du meinst an Widerstand zu fühlen hat ganz sicher nichts mit den Lagern oder Naben zu tun.

teecee5
17.09.2017, 21:31
Hier nochmal mit Auslauf

https://www.youtube.com/watch?v=NJhJoDfaIHk


https://www.youtube.com/watch?v=NJhJoDfaIHk



Sowohl Hinter-, als auch Vorderrad laufen im Ständer sehr leicht. Alles was du meinst an Widerstand zu fühlen hat ganz sicher nichts mit den Lagern oder Naben zu tun.

Und woran dann? Das ist ja das was ich gerne wissen würde :( bzw ob ich das selber evtl lösen könnte

at59
17.09.2017, 22:24
Nimm doch die Kette ab und dann probiers nochmal.
Johann

teecee5
17.09.2017, 22:31
Nimm doch die Kette ab und dann probiers nochmal.
Johann

Oh okay, so frei läuft das Rad sehr ähnlich dem vorderen (wenn nicht sogar gleich).

Also ist das echt der Freilauf?
Oder bremst etwas an der Kurbel das Ganze aus? Oder worauf lässt mich das schließen?

Flashy
17.09.2017, 22:33
Sieht bei mir ähnlich aus. Mach dir kein Kopf.

teecee5
17.09.2017, 22:37
Sieht bei mir ähnlich aus. Mach dir kein Kopf.

Ich wollte ja nur etwas veranschaulichen, und zwar dass sich das Fahrrad deutlich schwerer fahren lässt als das von einem Kollegen bzw mein altes Rennrad.
Wie halt mit einem halben Platten.
Wenn es wirklich einfach die breiteren Reifen sind, okay, aber dass die so imens mehr Kraftaufwand benötigen hätte ich nicht gedacht.

Strecken, die sonst sehr entspannt fahrbar waren sind jetzt gut anstrengend, dass ich am Ende aus der Puste bin (was ich mit den anderen Rädern nicht war)

los vannos
17.09.2017, 23:26
Wie lange fährst Du schon "Rennrad"?
Ich weiß nicht, wo hier das Problem sein soll?

A. Die Ausgangsfrage ist hoffentlich beantwortet

und

B. vergleichst du hier Äpfel mit Birnen.


Was für eine Ausstattung hat das Rad von deinem Kumpel? Was für Reifen und Laufräder und Gesamtgewicht und vielleicht auch noch an Geometrie ist anders als zu Deinem Rad?
Wenn Du ein reines leichtes Rennrad mit dem hier gezeigten (relativ schweren) Crosser vergleichst, ist es normal, dass sich beide Räder anders fahren.
Allein schon der Unterschied vom Reifendruck, aber aber auch das Profil und die Reifenbreite führen dazu, das der Eindruck beim Vergleich deutlich anders ist

RS1325
17.09.2017, 23:44
Immer wieder toll so ein sehr aussagekräftiger "Versuchsaufbau"............:D

goldstar
18.09.2017, 00:36
Läuft doch alles gut....

Und du meinst "ernsthaft", du spürst Unterschied beim Fahren, wenn du das Rad eines anderen nimmst???


Bzgl. Leichtlauf, der Lager?????


Man kann sich ja wirklich vieles einbilden....

Mifri
18.09.2017, 06:31
Ich nehme mal an, dein erstes CX. Ein Vergleich zum RR mag zwar passen, ist in der Realität aber nicht ganz so einfach, weil das Fahrverhalten mit ca. 2-3 Bar gegenüber 7-8 Bar und eben ganz anderen Reifen komplett anders sein kann.

Das Auslaufverhalten deiner Laufräder ist ganz normal. Du hast dich nur noch nicht an das Fahrverhalten gewöhnt.

Ecoon
18.09.2017, 08:10
Wenn es wirklich einfach die breiteren Reifen sind, okay, aber dass die so imens mehr Kraftaufwand benötigen hätte ich nicht gedacht.

Immens ist wohl ein wenig übertrieben, aber klar, es hat ja nen Grund warum die Renner auf bockelharten 23mm-Reifen unterwegs sind. Walkarbeit und andere Geometrie sind nicht zu unterschätzen. Wenn ich mit dem MTB den Berg hoch muss, habe ich auch manchmal das Gefühl, ich hab nen Platten oder häng an nem Gummiseil, weil man halt doch das RR gewohnt ist.
An einer "schwergängigen" Nabe liegt es auf jeden Fall nicht. Ich hatte schon mal ein schwergängiges HR, das hat maximal 2 Umdrehungen gemacht (war die Bremse). Beim Fahren merkt man das kaum bzw. geht im Rest der Widerstände unter. Dein HR ist einwandfrei ;)


Immer wieder toll so ein sehr aussagekräftiger "Versuchsaufbau"............

Soll er eine Verlustleistung direkt messen? Evakuierte Messkammer? Ich finde nen Video ist schon mehr als 98% aller anderen hier bei ihren Problemen "zu bieten" haben. Das es nun nichts besonderes zeigt ist das Andere, aber immerhin idt die "Diagnose" eindeutig :)

teecee5
18.09.2017, 08:18
Also, um es mal kurz zu fassen:

Das Cyclocrossrad wiegt ~9.5kilo, hat 35mm Reifen mit (momentan) 5Bar drauf (Auf dem Reifen sind 3-6Bar spezifiziert).
Dieses fährt sich sehr schwer, wie als hätte es hinten beinahe einen Platten.

Vor allem im Vergleich zu dem Cyclocross von einem Kollegen (~10.5kilo, und hat meine ich 28mm mit 4.5 Bar) fährt sich meins auf der gleichen Strecke gut anstrengend, während ich mit dem Rad vom Kollegen entspannt ohne Anstrengung fahren kann.
Selbiges für mein altes Rennrad (~9.3 Kilo, 25mm, 6Bar).
Selbst mein "Stahl-Oma-Cityrad", was gefühlt 20-22kilo wiegt und 42mm reifen mit 3Bar hat rollt leichter.

Da kann doch etwas nicht stimmen? :confused::confused:

Ich werde heute nachmittag mal zu einer Fahrradwerkstatt gehen

edit: und ich werde mal die dünneren Reifen vom Kollegen raufziehen. Vielleicht sind es echt die 35mm, aber das überrascht mich dann echt sehr, dass es "soviel" schwieriger läuft! :O

Kathrin
18.09.2017, 08:25
"Schlechte" Reifen machen viel aus.

teecee5
18.09.2017, 08:31
"Schlechte" Reifen machen viel aus.

okay, dann einmal eine korrektur:

Das Cyclocrossrad wiegt ~9.5kilo, hat 35mm "Schwalbe Super Swan" Reifen mit (momentan) 5Bar drauf (Auf dem Reifen sind 3-6Bar spezifiziert).
Dieses fährt sich sehr schwer, wie als hätte es hinten beinahe einen Platten.

Vor allem im Vergleich zu dem Cyclocross von einem Kollegen (~10.5kilo, und hat meine ich "Continental Ultra Race" 28mm mit 4.5 Bar) fährt sich meins auf der gleichen Strecke gut anstrengend, während ich mit dem Rad vom Kollegen entspannt ohne Anstrengung fahren kann.
Selbiges für mein altes Rennrad (~9.3 Kilo, "Continental Sport Plus" 25mm, 6Bar).
Selbst mein "Stahl-Oma-Cityrad", was gefühlt 20-22kilo wiegt und 42mm "Continental Contact Plus" reifen mit 3Bar hat rollt leichter.

Rolf1
18.09.2017, 08:32
Also, um es mal kurz zu fassen:

Das Cyclocrossrad wiegt ~9.5kilo, hat 35mm Reifen mit (momentan) 5Bar drauf (Auf dem Reifen sind 3-6Bar spezifiziert).
Dieses fährt sich sehr schwer, wie als hätte es hinten beinahe einen Platten.

Vor allem im Vergleich zu dem Cyclocross von einem Kollegen (~10.5kilo, und hat meine ich 28mm mit 4.5 Bar) fährt sich meins auf der gleichen Strecke gut anstrengend, während ich mit dem Rad vom Kollegen entspannt ohne Anstrengung fahren kann.
Selbiges für mein altes Rennrad (~9.3 Kilo, 25mm, 6Bar).
Selbst mein "Stahl-Oma-Cityrad", was gefühlt 20-22kilo wiegt und 42mm reifen mit 3Bar hat rollt leichter.

Da kann doch etwas nicht stimmen? :confused::confused:

Ich werde heute nachmittag mal zu einer Fahrradwerkstatt gehen

edit: und ich werde mal die dünneren Reifen vom Kollegen raufziehen. Vielleicht sind es echt die 35mm, aber das überrascht mich dann echt sehr, dass es "soviel" schwieriger läuft! :O

Hallo,

wie bereits die Vorredner ausgeführt haben, bremst der Freilauf deutlich, so dass man Vorder- und Hinterrad bei so einem einfachen Test kaum vergleichen kann. Was aber meist übersehen wird ist der Einfluss der Reifen. Je nach Reifentyp, Reifendruck und verwendeten Schläuchen kann der Rollwiderstand um bis zu einem Faktor von 4 unterschiedlich sein (Rollwiderstandsbeiwert ca. 0,003 - 0,012). Das merkt man beim Fahren deutlich. Das ist aber nichts, was ein Fahrradhändler nur durch ein paar Tropfen Öl oder Einstellen/Austausch von Lagern ändern könnte. Man muss dann halt neue (bessere) Reifen (und Schläuche) kaufen.

Ciao Rolf

Rolf1
18.09.2017, 08:37
Also, um es mal kurz zu fassen:

Das Cyclocrossrad wiegt ~9.5kilo, hat 35mm Reifen mit (momentan) 5Bar drauf (Auf dem Reifen sind 3-6Bar spezifiziert).
Dieses fährt sich sehr schwer, wie als hätte es hinten beinahe einen Platten.

Vor allem im Vergleich zu dem Cyclocross von einem Kollegen (~10.5kilo, und hat meine ich 28mm mit 4.5 Bar) fährt sich meins auf der gleichen Strecke gut anstrengend, während ich mit dem Rad vom Kollegen entspannt ohne Anstrengung fahren kann.
Selbiges für mein altes Rennrad (~9.3 Kilo, 25mm, 6Bar).
Selbst mein "Stahl-Oma-Cityrad", was gefühlt 20-22kilo wiegt und 42mm reifen mit 3Bar hat rollt leichter.

Da kann doch etwas nicht stimmen? :confused::confused:

Ich werde heute nachmittag mal zu einer Fahrradwerkstatt gehen

edit: und ich werde mal die dünneren Reifen vom Kollegen raufziehen. Vielleicht sind es echt die 35mm, aber das überrascht mich dann echt sehr, dass es "soviel" schwieriger läuft! :O

Hallo,

wie bereits die Vorredner ausgeführt haben, bremst der Freilauf deutlich, so dass man Vorder- und Hinterrad bei so einem einfachen Test kaum vergleichen kann. Was aber meist übersehen wird ist der Einfluss der Reifen. Je nach Reifentyp, Reifendruck und verwendeten Schläuchen kann der Rollwiderstand um bis zu einem Faktor von 4 unterschiedlich sein (Rollwiderstandsbeiwert ca. 0,003 - 0,012). Das merkt man beim Fahren deutlich. Das ist aber nichts, was ein Fahrradhändler nur durch ein paar Tropfen Öl oder Einstellen/Austausch von Lagern ändern könnte. Man muss dann halt neue (bessere) Reifen (und Schläuche) kaufen.

Ciao Rolf

P.S.
Auch Du Schreck! Ich habe gerade nach Deinem Reifen gegoogelt. Der zeichnet sich mit hoher Wahrscheinlichkeit durch einen extrem hohen Widerwiderstandsbeiwert aus. Das ist ja schon fast ein Zahnrad, wie soll das denn leicht rollen? Und da wunderst Du dich, dass es nicht vorwärts geht???

Ziggi Piff Paff
18.09.2017, 08:37
Ging mir ähnlich als ich das erste Mal mit meinem Crosser gefahren bin. Hab ständig aufs Hinterrad geschaut ob ich einen Platten habe.

Schwalbe Super Swan oh das ist tatsächlich ein sehr grober Reifen. Macht bestimmt auch einen guten Sound.

teecee5
18.09.2017, 08:52
Hallo,

wie bereits die Vorredner ausgeführt haben, bremst der Freilauf deutlich, so dass man Vorder- und Hinterrad bei so einem einfachen Test kaum vergleichen kann. Was aber meist übersehen wird ist der Einfluss der Reifen. Je nach Reifentyp, Reifendruck und verwendeten Schläuchen kann der Rollwiderstand um bis zu einem Faktor von 4 unterschiedlich sein (Rollwiderstandsbeiwert ca. 0,003 - 0,012). Das merkt man beim Fahren deutlich. Das ist aber nichts, was ein Fahrradhändler nur durch ein paar Tropfen Öl oder Einstellen/Austausch von Lagern ändern könnte. Man muss dann halt neue (bessere) Reifen (und Schläuche) kaufen.

Ciao Rolf

P.S.
Auch Du Schreck! Ich habe gerade nach Deinem Reifen gegoogelt. Der zeichnet sich mit hoher Wahrscheinlichkeit durch einen extrem hohen Widerwiderstandsbeiwert aus. Das ist ja schon fast ein Zahnrad, wie soll das denn leicht rollen? Und da wunderst Du dich, dass es nicht vorwärts geht???


Ging mir ähnlich als ich das erste Mal mit meinem Crosser gefahren bin. Hab ständig aufs Hinterrad geschaut ob ich einen Platten habe.

Schwalbe Super Swan oh das ist tatsächlich ein sehr grober Reifen. Macht bestimmt auch einen guten Sound.


So dumm das von mir auch dann ist, aber HALLELLUJA wenn das die Lösung ist :eek: :Applaus: DANKE!!

Ich hatte nämlich schon befürchtet, dass 35mm echt so "schwergängig" sind, aber oay, dann ist der Reifen einfach "kacke".
Ich würde mir sonst die "Continental CycloX-King 35-622" besorgen, die sind deutlich besser, oder?
Würde gerne bei mind 32mm bleiben, und schon etwas, was auch bei "normalen" Waldwegen geht bzw etwas Regen in der Stadt :)

Flashy
18.09.2017, 09:01
Ja, die Reifen machen viel aus. Und Laufräder.
Alles selbst so erlebt.

Ich finde aber, dass beim Crosser das beschleunigen spürbar anders ist.
Ist er dann auf Geschwindigkeit, empfinde ich es nicht mehr so marginal.

Ziggi Piff Paff
18.09.2017, 09:02
Von Reifen hab ich keine Ahnung. Weiß nur, je gröber das Profil umso schwerer läuft er.
Als Kompromiss gibt es welche die haben in der Mitte eine schmale aber ganz durchgehende Laufläche und die Stollen an den Seiten.

Keita
18.09.2017, 09:03
Auf welchen Untergründen fährst Du denn überhaupt hauptsächlich? Der Super Swan kann ja durchaus die richtige Wahl sein, aber dann darfst Du von ihm nicht erwarten, dass er wie ein Slick läuft.

Ich hab für's "Crossen" die Cyclo X-King in 32-622 und für's "Graveln" Schwalbe G-One Evo in 35-622. Fahren sich beide recht leichtfüßig auch auf Asphalt, der Cyclo X-King aber natürlich besonders in Kurven deutlich schwammiger als Reifen ohne Stollenprofil.

teecee5
18.09.2017, 09:07
Also an sich wollte ich mit dem Cyclocross fast nur auf Asphalt fahren, aber auch die Möglichkeit haben, wenn es regnet auch noch Gripp zu haben oder es mal durch "Trampel-Waldwege" geht.
Also schlammig oder sonst "heftige" Untergründe werden es nie. :)

Keita
18.09.2017, 09:15
Dann wären auch die Cyclo X-King die falsche Wahl ;) Wenn's hauptsächlich auf Asphalt rollen soll, wären evtl. die Conti 4-Seasons eine Option, ich selber kenne sie nicht, aber viele im Forum nutzen sie wohl als "Allwetter-Reifen".

Ziggi Piff Paff
18.09.2017, 09:19
So fahr ich auch da reicht der Continental Doble fighter. Oder ähnliche.

x3m
18.09.2017, 09:28
@ teecee5: Da solltest du dir aber bewusst sein, dass Asphalt (egal ob trocken oder nass) und nasser Waldweg oder gar nasses Gras ganz andere Anforderungen an den Reifen stellen. Ich habe am Gravelbike momentan den Schwalbe G-One Speed 30-622, der läuft auf Asphalt ganz hervorragend und auch auf trockenen Waldautobahnen, Feldwegen usw. Bei Nässe haben die Noppen im Gras, auf Waldboden oder Matsch sehr wenig Traktion, sodass hier schon Gefühl gefragt ist. Bei Steigungen von über 15% wird es bei meiner Fahrtechnik damit eng. Deshalb habe ich für den Herbst den Maxxis Mud-Wrestler 33-622 schon hier rumstehen. Den bin ich auf einem baugleichen Gravelbike gefahren und der hat im Nassen deutlich mehr Grip, fährt sich auf der Straße aber noch ausreichend gut. Hier ist aber ein deutlicher Unterschied zu reinen Rennradreifen zu spüren.

Flashy
18.09.2017, 09:51
Ich fahr derzeit den Rocket Ron.
Der rollt ganz gut.

Bekommt halt Glatze, weil ich ihn fast nur auf Asphalt fahre.

Mal schauen, welchen ich als nächsten probiere.

Zu schmal sieht am Crosser meiner Meinung nach auch doof aus.

teecee5
18.09.2017, 09:57
Optik ist mir letzendlich eig egal, und bei richtiger Nässe fahr ich ja auch nicht unbedingt.
Ich meinte eher mit Nässe, wenn es geregnet hatte oder gerade anfängt, fahr ich zwar nicht durch Fützen, aber die Straße ist ja trotzdem etwas nass bzw feucht.
Bei solchen Situationen kann ich diesen Glatten Reifen (noch) nicht vertrauen :D

Bzw wenn es dann doch ein klein wenig rutschig im Wald wird (durch lockeren Boden wird es wohl nie gehen), dass man dann nicht sofort wegrutscht :)

Die Schwalbe Sammy Slick sehen sonst auch noch passen aus, oder nicht?

Marin
18.09.2017, 09:58
Hol dir Gravelking Slicks in 32mm, damit kannst du jede Schotterstraße und jeden (trockenen) Waldweg fahren und du rollst auf der Straße super.

Dazu Conti Race Schläuche und passt.

Mi67
18.09.2017, 10:14
Optik ist mir letzendlich eig egal, und bei richtiger Nässe fahr ich ja auch nicht unbedingt.
Ich meinte eher mit Nässe, wenn es geregnet hatte oder gerade anfängt, fahr ich zwar nicht durch Fützen, aber die Straße ist ja trotzdem etwas nass bzw feucht.
Bei solchen Situationen kann ich diesen Glatten Reifen (noch) nicht vertrauen
Lass´ Dich nicht irre machen: bei Nässe auf Asphalt geht es am Rad um die Gummimischung und nicht ums Profil. Aquaplaning gibt es auf dem Fahrrad mit den schmalen Reifchen nicht.

Ziggi Piff Paff
18.09.2017, 10:21
Für Nässe auf der Strasse sind glatte Reifen besser als Reifen mit Stollen oder Profil. Wir sind zu langsam für Aquaplaning. Im Wald, auf Rasen oder Schotter können die Stollen sich im Boden verankern und verhindern so das Wegrutschen.

Bei Asphalt und Nässe ist dann eher die Gummimischung entscheidend. So ist der Stand meines angelesenen Halbwissens. :D

Mi67 war schneller

teecee5
18.09.2017, 10:23
Hol dir Gravelking Slicks in 32mm, damit kannst du jede Schotterstraße und jeden (trockenen) Waldweg fahren und du rollst auf der Straße super.

Dazu Conti Race Schläuche und passt.

Machen Schläuche auch was aus? Abgesehen von evtl Gewicht?


Für Nässe auf der Strasse sind glatte Reifen besser als Reifen mit Stollen oder Profil. Wir sind zu langsam für Aquaplaning. Im Wald, auf Rasen oder Schotter können die Stollen sich im Boden verankern und verhindern so das Wegrutschen.

Bei Asphalt und Nässe ist dann eher die Gummimischung entscheidend. So ist der Stand meines angelesenen Halbwissens. :D

Mi67 war schneller

Vielleicht fahr ich ja 120kmh ? :Applaus:
Aber danke, gut zu wissen! Muss da erstmal vertrauen aufbauen :)

edit:
so nebenbei
der Grund wieso ich gerne mind. 32mm fahren möchte ist ja der "Mehr-komfort" bedingt durch den möglichen niedrigeren Reifendruck

Flashy
18.09.2017, 10:30
Hol dir Gravelking Slicks in 32mm, damit kannst du jede Schotterstraße und jeden (trockenen) Waldweg fahren und du rollst auf der Straße super.

Dazu Conti Race Schläuche und passt.

Klingt interessant.

Hat auch nur 290g im Gegensatz zum Rocket Ron mit 375g.

Ziggi Piff Paff
18.09.2017, 10:31
Ok bei 120 könnte es kritisch werden. Da gilt dann, wie beim Auto, keine hektischen Lenkbewegungen und kein abruptes Bremsen. :D

Genau Vertrauen aufbauen ist es.

Viel Spass

Rolf1
18.09.2017, 10:36
Machen Schläuche auch was aus? Abgesehen von evtl Gewicht?


Vielleicht fahr ich ja 120kmh ? :Applaus:
Aber danke, gut zu wissen! Muss da erstmal vertrauen aufbauen :)

Hallo,

mit hochwertigen Schläuchen kann man den Rollwiderstandsbeiwert ein wenig reduzieren. Dabei gilt: Je dünner (leichter) die Schläuche sind, desto geringer ist der Rollwiderstandsbeiwert. Latexschläuche halten die Luft zwar nicht so gut (täglich pumpen!), aber selbst 80g Latex ist besser als 50g Butyl. Der Einfluss der Schläuche ist aber nicht allzu groß.

Was Aquaplaning betrifft:
Damit ist erst weit über 100km/h zu rechnen und das wirst man eher selten schaffen. Bei geringeren Geschwindigkeiten ist in der Tat nur die Gummimischung entscheidend. Profillose Reifen rollen besser als solche mit Profil und je gröber das Profil ist, um so schlechter rollen sie. Profil macht eigentlich nur auf lockerem Untergrund Sinn, weil es dann einen gewissen Verzahnungseffekt zwischen Reifen und Untergrund gibt. Der wird aber nur bei wirklich schwierigem Terrain (Sand, feuchtes Gras usw.) wirklich benötigt. Die allermeisten Reifen haben nur deshalb Profil, weil die Reifenhersteller glauben, dass die Kunden das erwarten....

Ciao Rolf

Flashy
18.09.2017, 10:42
Ich fahr manchmal einer Waldautobahn mit feinem Kies.
Würden die Empfehlungen das bei trockenen Bedingungen mitmachen oder meint ihr hier ist schon die Verzahnung wichtig?

teecee5
18.09.2017, 10:46
Ich fahr manchmal einer Waldautobahn mit feinem Kies.
Würden die Empfehlungen das bei trockenen Bedingungen mitmachen oder meint ihr hier ist schon die Verzahnung wichtig?

Ah genau, Waldautobahnen, so nennt man das :D auf sowas und Asphalt fahr ich halt auch zu 99%.

Und ich hätte nicht gedacht, dass Gummimischung sooo wichtig ist, bzw dass die so verschieden sein kann

elmar
18.09.2017, 11:14
Super Swan ist ein Matschreifen, rubbelt auffem Asphalt wie Sau.
In der Tubelessversion schwer wie Sau, 500 Gramm oder so.

Rolf1
18.09.2017, 12:08
Ich fahr manchmal einer Waldautobahn mit feinem Kies.
Würden die Empfehlungen das bei trockenen Bedingungen mitmachen oder meint ihr hier ist schon die Verzahnung wichtig?

Hallo,

das kommt auf die Steigung an. Auf einer normalen "Waldautobahn" wird man kaum in der Lage sein, das Hinterrad zum Durchdrehen zu bringen. Das klappt erst in kleinen Gängen, die man nur benutzt, wenn es steil bergauf geht. Daher benötigt man im Wald auf normalen Wegen m.E. eher selten so grobstollige Reifen. Ich habe während des Studiums in Darmstadt auf einem Tourenrad meine Runden durch den Wald gedreht und habe trotz viel schmalerer Reifen ohne Profil nie Probleme gehabt. Auch auf den Wanderwegen im Pfälzer Wald benötigt man das i.d.R. nicht. Wer natürlich richtig querfeldein fahren will, der hat andere Anforderungen.

Ciao Rolf

teecee5
18.09.2017, 12:20
Ich bin jetzt ein bisschen auf der Kippe zwischen

Schwalbe G-One Speed 30-622 (aber tubeless wüsste ich nicht, ob ich die aufziehen kann. "teuer")

Continental 4-Season 32-622mm (auch "teuer")

Schwalbe Sammy Slick 35-622 (sieht vielversprechend* aus, und preislich im mittelfeld)

Continental Double Fighter III Sport 37-622 (gibt es nur so groß, sieht auch "vielversprechend"* aus, und müsste von der Breite noch passen, "günstiger")

eure Meinung?

(*vielversprechend = würde auch bei etwas lockerem Boden gehen bzw besser gehen als die ohne Profil)

Keita
18.09.2017, 12:39
Letztere würde ich schon mal streichen - die sind ja doppelt so schwer wie bspw. die 4-Seasons … :eek: Liegt auch daran, dass es Drahtreifen sind.

Flashy
18.09.2017, 12:39
Hallo,

das kommt auf die Steigung an. Auf einer normalen "Waldautobahn" wird man kaum in der Lage sein, das Hinterrad zum Durchdrehen zu bringen. Das klappt erst in kleinen Gängen, die man nur benutzt, wenn es steil bergauf geht. Daher benötigt man im Wald auf normalen Wegen m.E. eher selten so grobstollige Reifen. Ich habe während des Studiums in Darmstadt auf einem Tourenrad meine Runden durch den Wald gedreht und habe trotz viel schmalerer Reifen ohne Profil nie Probleme gehabt. Auch auf den Wanderwegen im Pfälzer Wald benötigt man das i.d.R. nicht. Wer natürlich richtig querfeldein fahren will, der hat andere Anforderungen.

Ciao Rolf

Naja, es gibt schon Passagen, wo ich mit 36/32 fahren muss.
Aber dass muss ich wahrscheinlich selbst erfahrten, wie gut das dann geht.

Orfitinho
18.09.2017, 12:50
Vielleicht fahr ich ja 120kmh ? :Applaus:


Macht nix. In irgendeinem schlauen Buch über Fahrradphysik steht etwas von 300 km/h.

Kathrin
18.09.2017, 13:32
Ich habe den Sammy Slick auf dem 2.LRS vom MTB und bin damit zufrieden. Er hat vor allem auch eine hohe Laufleistung.

Zeta
18.09.2017, 16:18
Hallo,

das kommt auf die Steigung an. Auf einer normalen "Waldautobahn" wird man kaum in der Lage sein, das Hinterrad zum Durchdrehen zu bringen. Das klappt erst in kleinen Gängen, die man nur benutzt, wenn es steil bergauf geht. Daher benötigt man im Wald auf normalen Wegen m.E. eher selten so grobstollige Reifen. Ich habe während des Studiums in Darmstadt auf einem Tourenrad meine Runden durch den Wald gedreht und habe trotz viel schmalerer Reifen ohne Profil nie Probleme gehabt. Auch auf den Wanderwegen im Pfälzer Wald benötigt man das i.d.R. nicht. Wer natürlich richtig querfeldein fahren will, der hat andere Anforderungen.

Ciao Rolf



Bei Feuchtigkeit und je nach Untergrund kann sich das aber auch anders darstellen.


Zeta

Zeta
18.09.2017, 16:19
Ich habe den Sammy Slick auf dem 2.LRS vom MTB und bin damit zufrieden. Er hat vor allem auch eine hohe Laufleistung.


Der Rüganer kritisierte einst dessen Verhalten bei Nässe.
Nur als Anmerkung...


Zeta

teecee5
18.09.2017, 16:24
Ich hab mir jetzt die 4 Season bestellt :)

Bei den Schwalbe G-One Speed 30-622 wüsste ich nicht, ob tubeless bei meinen LRS geht, und ich müsste noch Rep.Flüssigkeit kaufen

Continental Double Fighter III Sport 37-622 hat sich ja bedingt durch das Gewicht schon erledigt Continental Double Fighter III Sport 37-622

Dann evtl Sammy Slick oder die Conti Cyclo Speed, aber die 4Season haben sich wohl im Volke einfach besser bewährt. :)

Kathrin
18.09.2017, 16:38
Der Rüganer kritisierte einst dessen Verhalten bei Nässe.
Nur als Anmerkung...
Kann ich überhaupt nicht bestätigen.

teecee5
18.09.2017, 17:52
So mal als kleines Update für die, die es interessiert:

war eben in der Werkstatt, die sagen auch dass das Rad schon spürbar schwerer läuft.
Aber die meinten auch, dass es sehr wahrscheinlich die Reifen sind, wenn es die 4Season nicht fixen wissen die auch nicht direkt weiter :D

teecee5
22.09.2017, 12:21
update #2:
Bin gestern und heute mal mit den Conti 4 Season gefahren, ist schon eine gute Verbesserung, aber trotzdem hab ich das Gefühl, dass noch 5-15% fehlen.

Da das Rad ein schon 2 Jahre alt ist, kann das sein dass man evtl mal die Lager sowohl in den Naben wie auch in der Kurbel säubern und nachfetten sollte?

Marin
22.09.2017, 12:52
Die Lagerreibung spürst du nicht, schon gar nicht in einem Ausmaß wie beschrieben. Im Video laufen deine Räder eh sehr gut.

teecee5
22.09.2017, 12:57
Die Lagerreibung spürst du nicht, schon gar nicht in einem Ausmaß wie beschrieben. Im Video laufen deine Räder eh sehr gut.

Ja also wie gesagt, mit den neuen Reifen läuft es schon deutlich besser, nur hab ich noch das Gefühl dass da noch ein wenig geht.
Bzw wie gesagt, wollte einfach wissen ob die Lagerreibung schon ein bisschen was ausmacht, nicht in dem Ausmaß wie anfangs beschrieben, aber schon so 5-10%?

Pedalierer
22.09.2017, 13:00
Ja also wie gesagt, mit den neuen Reifen läuft es schon deutlich besser, nur hab ich noch das Gefühl dass da noch ein wenig geht.
Bzw wie gesagt, wollte einfach wissen ob die Lagerreibung schon ein bisschen was ausmacht, nicht in dem Ausmaß wie anfangs beschrieben, aber schon so 5-10%?

nein die Lagerreibung kostet die vielleicht ein mickriges Watt, schlechte Reifen auch gern mal 20-30 Watt.
Da ist absolut nix zu holen, außer deiner Kohle für sinnlose Keramiklager.

teecee5
22.09.2017, 13:08
nein die Lagerreibung kostet die vielleicht ein mickriges Watt, schlechte Reifen auch gern mal 20-30 Watt.
Da ist absolut nix zu holen, außer deiner Kohle für sinnlose Keramiklager.

Hmm okay danke :) dann erspar ich mir die Kosten dafür
Die Conti 4 Season sollten ja schon relativ gut sein (vom Rollwiderstand her).

Und ansonsten fallen mir auch keine Ursachen (nein, es schleift auch nichts :ä ) ein

Marin
22.09.2017, 13:25
https://scontent-vie1-1.xx.fbcdn.net/v/t31.0-8/11169677_10202886818171335_3836962215403742163_o.j pg?oh=e32b685be861e052f3d4f2e7a5fc2a62&oe=5A3E1A5F

Lass dir das mal durch den Kopf gehen. Bei ebener Strecke und flotter Fahrt geht 83% deiner Anstrengung in den Luftwiderstand, 13% in die Reifen und 3% in den Antrieb (Pedale, Tretlager, Kette, Naben).

Wenn die die Naben auf Null Reibung bringst bleiben immer noch Kette, Tretlager und Pedale, und du hast vielleicht 1/2 % gespart.

Wenn du die Flatterjacke durch ein enges Trikot ersetzt sparst du hingegen vermutlich 15%. Das ist dann auch spürbar.

Bei 10% Steigung - das ist steil, aber noch lang nicht extrem - ist es umgekehrt, da spürst du jedes kg Gewicht, aber Reibung und Rollwiderstand fallen wieder nicht groß ins Gewicht.

teecee5
22.09.2017, 13:34
Oh okay interessant! :)

Wie gesagt, dachte vielleicht könnte man bei den Komponenten noch was fixen, dass man die restlichen 5-15% raushaut

Rolf1
22.09.2017, 17:56
https://scontent-vie1-1.xx.fbcdn.net/v/t31.0-8/11169677_10202886818171335_3836962215403742163_o.j pg?oh=e32b685be861e052f3d4f2e7a5fc2a62&oe=5A3E1A5F

Lass dir das mal durch den Kopf gehen. Bei ebener Strecke und flotter Fahrt geht 83% deiner Anstrengung in den Luftwiderstand, 13% in die Reifen und 3% in den Antrieb (Pedale, Tretlager, Kette, Naben).

Wenn die die Naben auf Null Reibung bringst bleiben immer noch Kette, Tretlager und Pedale, und du hast vielleicht 1/2 % gespart.

Wenn du die Flatterjacke durch ein enges Trikot ersetzt sparst du hingegen vermutlich 15%. Das ist dann auch spürbar.

Bei 10% Steigung - das ist steil, aber noch lang nicht extrem - ist es umgekehrt, da spürst du jedes kg Gewicht, aber Reibung und Rollwiderstand fallen wieder nicht groß ins Gewicht.

Hallo,

das Diagramm ist grundsätzlich richtig, aber ich weise mal ganz vorsichtig darauf hin, dass das für 300Watt gemacht wurde. Das dürften die meisten "Normalos" nur kurzfristig schaffen. Wenn man von moderateren 150 - 200Watt Dauerleistung ausgeht, dann sinkt der Leistungsbedarf für die Überwindung des Luftwiderstandes erheblich und dadurch werden die anderen Einflüsse (z.B. Rollwiderstand) prozentual höher. Ich schließe für mich daraus, dass ein Profi kaum einen Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem sehr guten Reifen spürt, während das für mich alten Sack durchaus relevant und spürbar ist.

Ciao Rolf

x3m
22.09.2017, 18:03
Naja, aber auch nur in der Ebene. Als alter Sack wird man wahrscheinlich, auch wenn die Kohle für ein 6kg Bike reicht, eher selten an der 75kg all inclusive Marke kratzen. Also pro Prozent Steigung auch wieder ein paar Prozentpunkte mehr für die Gewichtskraft. Ergo dürfte der 200-Watt-im-Durchschnitt-85kg-Fahrer ausschließlich in der Ebene die Reifen und sonstige Einflüsse wirklich stärker spüren als der Pro.

Rolf1
22.09.2017, 18:46
Naja, aber auch nur in der Ebene. Als alter Sack wird man wahrscheinlich, auch wenn die Kohle für ein 6kg Bike reicht, eher selten an der 75kg all inclusive Marke kratzen. Also pro Prozent Steigung auch wieder ein paar Prozentpunkte mehr für die Gewichtskraft. Ergo dürfte der 200-Watt-im-Durchschnitt-85kg-Fahrer ausschließlich in der Ebene die Reifen und sonstige Einflüsse wirklich stärker spüren als der Pro.

Hallo,

nun ja, ich kratze wirklich an der 75kg-Marke (in voller Montur), allerdings natürlich nur ohne Rad. Am Berg ist dann selbstverständlich wie bei allen Anderen die Steigleistung maßgebend. Aber bei mäßigen Steigungen ist dann aber immer noch die Leistung für den Rollwiderstand durchaus relevant. Man fährt ja auch bei Alpenpässen nicht immer nur >=10% bergauf.

Ciao Rolf

Mifri
22.09.2017, 19:24
Vielleicht sollte der TE einfach begreifen, dass man mit einem CX und 32er+ Bereifung nicht die Geschwindigkeit erreicht, als wenn man mit 28er oder 25er Reifen unterwegs ist. Ist die Bereifung dann noch CX-typisch und der Luftdruck auch (normal bis max. 2,5-3 Bar und nicht 5 Bar) dann sinkt die Geschwindigkeit weiter.

x3m
22.09.2017, 19:37
@ Rolf: war auch keinesfalls auf dich bezogen, kenne dich ja nicht, deshalb nur verallgemeinert, nicht dass ein falscher Eindruck rüber kam :).

@ Mifri: Stimmt, ich habe seit diesem Spätsommer ein Gravelbike mit 35mm Pneus, die fahre ich zwar meist mit etwa 4 Bar, aber es ist definitiv ein Unterschied zum Rennrad. Allerdings ist mein Rennrad auch gute 3kg leichter als mein Gravelbike und bei uns fährt man i.d.R. auf 100km zwischen 1500 und 2000hm, sodass nach oben gezeigter Grafik die Gravitation bei mir auch eine größere Rolle spielt. Also etwa 3 bis 4km/h im Schnitt bin ich mit dem Gravel auf der selben Strecke langsamer.