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Mifri
06.10.2017, 12:06
Das wäre dann der Fall: Die Nachfrage bestimmt das Angebot.

Wenn dann noch jemand nach Felgenbremse fragt.:rolleyes:

Spätestens, wenn die UCI die Disc offiziell zulässt und somit die Pros mehr oder weniger zwingt, diese dann zu nutzen, wird der Hype auf die Disc ohnehin losgehen, denn was ein Pro fährt, will der kleine Lizenz- oder Hobbyfahrer dann auch fahren. Und ganz nebenbei werden die Hersteller dann ohnehin nur noch Discräder anbieten. Ist, bzw. war bei CX auch so. Versuche mal Räder oder Rahmen für Canti zu bekommen, oder wenn Disc, zumindest noch für Schnellspanner. Fast unmöglich.

Sigi Sommer
06.10.2017, 12:09
Angenommen, die Industrie drückt uns die Scheibe auf, ...

Kleine Korrektur: Dir - mir nicht ;):drinken2:

clam
06.10.2017, 12:19
Angenommen, die Industrie drückt uns die Scheibe auf, weil sie es will. Dann läuft es paar Jahre und es haben dann erst einmal alle Disc.

->Es wäre also der Fall: Das Angebot bestimmt die Nachfrage.

Nun gibt es aber in ein paar Jahren Nutzer, die doch lieber eine Felgenbremse haben wollen. Das bekommt ein Hersteller/Anbieter mit und bietet diesen Menschen wieder eine Felgenbremse (überteuert, weil einziger Anbieter) an. Nun bekommen das andere Anbieter mit, und sagen sich "Den Kuchen, da will ich auch wieder was abhaben". Also bieten sie ebenfalls Felgenbremsen an. Dadurch sinkt für den Verbraucher wieder der Preis, weil unter verschiedenen Anbietern Konkurrenz stattfindet.

Dann hättet ihr wieder eure tolle Felgenbremse.

-> Das wäre dann der Fall: Die Nachfrage bestimmt das Angebot.


Ja - spannende Frage.

Allerdings glaube ich, dass diese Gleichung nicht aufgeht, weil kaum mehr heute einer Nischen bedient. Das Beispiel kann man ganz gut im Cyclocross beobachten. Einige Hersteller bieten ja nicht einmal mehr Alu Rahmen an, geschweige denn Felgenbremsen. Zuletzt hatte Stevens zumindest im Hochpreissegment (Superprestige) noch Cantis angeboten 2017, die sind im aktuellen Modelljahr 2018 offenbar verschwunden. Und Stevens hat ein recht breites Angebot für CX Fahrer im Programm, da sind sogar noch Voll-Alu Gabeln dabei beim Stevens Prestige, sowas findet man heute eigentlich garnicht mehr bei halbwegs leichten Rädern.

Ich glaube diese Nische zu bedienen ist viel zu riskant, kann nicht auf Masse laufen und dem entsprechend nicht billig genug angeboten werden und vor allem dann auch nicht in zig (Farb) oder Geometrievarianten.

Viele Anbieter haben ja inzwischen noch nicht einmal mehr Alu Rahmen mit sportlichen Geometrien im Programm. Selbst Alu Schäfte verschwinden nach und nach zu Gunsten Vollcarbongabeln.

855
06.10.2017, 12:29
Ich wette drauf das viele die hier gegen Discs wettern selbst ein Auto fahrn mit:
Navi, Spurassistent, Bremskraftverstärker, ABS, ESP, Xeon-Licht, Start-Stop, usw. usw. usw :D

Nee, Nee bloß nie was Neues am Rad haben wollen :Applaus:

ich habe gar kein Auto. verrückt, oder?!

und ich habe z.B. überhaupt nichts gegen Disc. ich will sie einfach nur nicht am Rennrad haben...

Mifri
06.10.2017, 12:41
ich will sie einfach nur nicht am Rennrad haben...

wirst im Moment ja auch nicht zu gezwungen, kannst ja weiterhin auf Carbon- oder Aluflanke herumbremsen, wie viele Andere auch.

Flashy
06.10.2017, 13:05
Kleine Korrektur: Dir - mir nicht ;):drinken2:

Kleine Korrektur:

ICH habe mich bewusst für Scheibe am Crosser entschieden, nachdem mir die Nachteile eines via Cantis gebremsten Crossers zuviel wurden.

scheibenbremse
06.10.2017, 13:06
Ich wette drauf das viele die hier gegen Discs wettern selbst ein Auto fahrn mit:
Navi, Spurassistent, Bremskraftverstärker, ABS, ESP, Xeon-Licht, Start-Stop, usw. usw. usw :D

Nee, Nee bloß nie was Neues am Rad haben wollen :Applaus:
Das meiste davon ist prima.

Gestern noch bei Regen gefahren. Bremswirkung der FB war so lala. Grip der Reifen war aber eh so fürn oasch, dass ich eigentlich gar keine Bremse gebräucht hätte...

Flashy
06.10.2017, 13:07
Ja - spannende Frage.

Allerdings glaube ich, dass diese Gleichung nicht aufgeht, weil kaum mehr heute einer Nischen bedient. Das Beispiel kann man ganz gut im Cyclocross beobachten. Einige Hersteller bieten ja nicht einmal mehr Alu Rahmen an, geschweige denn Felgenbremsen. Zuletzt hatte Stevens zumindest im Hochpreissegment (Superprestige) noch Cantis angeboten 2017, die sind im aktuellen Modelljahr 2018 offenbar verschwunden. Und Stevens hat ein recht breites Angebot für CX Fahrer im Programm, da sind sogar noch Voll-Alu Gabeln dabei beim Stevens Prestige, sowas findet man heute eigentlich garnicht mehr bei halbwegs leichten Rädern.

Ich glaube diese Nische zu bedienen ist viel zu riskant, kann nicht auf Masse laufen und dem entsprechend nicht billig genug angeboten werden und vor allem dann auch nicht in zig (Farb) oder Geometrievarianten.

Viele Anbieter haben ja inzwischen noch nicht einmal mehr Alu Rahmen mit sportlichen Geometrien im Programm. Selbst Alu Schäfte verschwinden nach und nach zu Gunsten Vollcarbongabeln.

Tja, dann würde ich sagen: Pech für die "Puristen". :D

Matt_8
06.10.2017, 13:18
Ich wette drauf das viele die hier gegen Discs wettern selbst ein Auto fahrn mit:
Navi, Spurassistent, Bremskraftverstärker, ABS, ESP, Xeon-Licht, Start-Stop, usw. usw. usw :D

Nee, Nee bloß nie was Neues am Rad haben wollen :Applaus:

Bis auf Xenon-Licht habe ich all das im Auto. Und sogar Scheibenbremsen. Und am MTB habe ich auch Scheibenbremsen. Außerdem ein Rad mit Di2 und eines mit Etap. Und trotzdem möchte ich keine Scheibenbremse am RR. Du kannst dir die Nummer mit "Innovationsverweigerern" also sparen.

scheibenbremse
06.10.2017, 13:27
Bis auf Xenon-Licht habe ich all das im Auto. Und sogar Scheibenbremsen. Und am MTB habe ich auch Scheibenbremsen. Außerdem ein Rad mit Di2 und eines mit Etap. Und trotzdem möchte ich keine Scheibenbremse am RR. Du kannst dir die Nummer mit "Innovationsverweigerern" also sparen.
Das Rennrad ist einfach fertig entwickelt. Das interessiert doch keine Sau, ob 6.8kg oder 7.8kg. Ob 18 Gänge oder 22 Gänge, ob DI2 oder analog.

Da muss man halt neuen Klump erfinden, damit man die Kisten verkauft...Gravel, 1x11, Scheibenbremsen, Aerolenker,...Nicht alles davon ist schlecht, bitte nicht falsch verstehen, aber viel ist einfach toll als Verkaufsargument.

Ich trage eine mechanische Uhr. Die ist auch "schlechter" als ne eierwatsch....Kann noch nicht mal die Schlafphasen messen obwohl sie teurer ist. Nun wache ich morgens auf und denke "boah hab ich kacke geschlafen" und keine smartwatch bestätigt mir das...:eek: so sind Scheiben am Renner.

Btw: Ich fahre kaum und verdiene mein Geld mit Entwicklung und nicht mit radeln

Tom
06.10.2017, 13:32
Vorschlag zur Güte:

bei einem Spagummi-Wemser-Rennrad ist eine Scheibe eine reine Geschmacksfrage, gegen die eventuell mehr Argumente sprechen als dafür. Das ist das schmale Einsatzband "reinrassiges Rennrad". Das hat heute seine Berechtigung, das wird es auch noch in 20 Jahren geben, und das wird vermutlich seine Felgenbremsen behalten.

Für viele andere Anwendungen machen breitere Reifen Sinn. Und wer Cantis und Mini-Vs kennt, wird für "Breitreifen-Schlechtwetterwemsen" freiwillig Scheibenbremsen verwenden. Hier ist auch das Comfort-Argument obsolet, weil die dicken Reifen dafür viel mehr bringen, als weiche Gabelkronen.



Willst Du damit sagen dass Du glaubst einen geändertes Verhalten/Flex im Gabelschaft zu verspüren ? In dem massivsten Teil eines Rennrades, ein Teil welches durch zwei Kugellager im Abstand von ca. 150 - 200mm gestützt wird ? Sorry - aber das ist vollkommen unrealistisch......
Nein der Schaft ist nicht das Problem. Der Durchmesser der Gabelkrone (45 mm vs 58 mm) und der Scheiden ist es.
Das sind die unteren 37 cm zwischen Lager und Nabe die bei Tapered-Gabeln schon erheblich steifer sind als bei 1 1/8"

Wobei man schon den Unterscheid zwischen Gabeln mit Alu und CFK Schäften merken kann. Die Aluschäfte sind schon steifer.

Tom
06.10.2017, 13:34
Das Rennrad ist einfach fertig entwickelt.

Mist. Und das sagst Du uns jetzt?
TTT kann zu.

Timbox
06.10.2017, 13:34
Das interessiert doch keine Sau, ob 6.8kg oder 7.8kg. Ob 18 Gänge oder 22 Gänge, ob DI2 oder analog.

Ich kann das nicht bestätigen.

Ich fahre Di2, weil sie technisch überragend funktioniert.
Ein Freund hat irgendwas an einem Gelenk im Finger und hat sich eine Di2 gekauft, weil er mechanisch Probleme hat, den Umwerfer zu betätigen.
Frauchen fährt Di2, weil sie sich keine Gedanken um den Kettenblattwechsel oder Trimmstufen machen will (synchro shift).

855
06.10.2017, 13:44
Kleine Korrektur:

ICH habe mich bewusst für Scheibe am Crosser entschieden, nachdem mir die Nachteile eines via Cantis gebremsten Crossers zuviel wurden.

wir reden hier immer noch vom Rennrad.


Tja, dann würde ich sagen: Pech für die "Puristen". :D

wenn du nichts Konstruktives beitragen willst oder kannst, vielleicht einfach mal den Thread meiden. was ich da lese ist blanke Gehässigkeit. wer so verbittert ist, hat evtl. ganz andere Probleme als "Scheibe vs. Felge"...

Pedalierer
06.10.2017, 13:55
Das Rennrad ist einfach fertig entwickelt.

genauer gesagt war es das schon vor 10 Jahren. Seither wird krampfhaft nach Argumenten für neue Fahrradtypen und Teile gesucht. Einiges davon ist eine minimale Bereicherung, der Großteil einfach nur Verarsche.

Flashy
06.10.2017, 14:10
wir reden hier immer noch vom Rennrad.

wenn du nichts Konstruktives beitragen willst oder kannst, vielleicht einfach mal den Thread meiden. was ich da lese ist blanke Gehässigkeit. wer so verbittert ist, hat evtl. ganz andere Probleme als "Scheibe vs. Felge"...

Geht das wieder los? :rolleyes:

Der Threadtitel heisst aber nicht "Scheibenbremse am Rennrad Pro/Contra" sondern nur "Scheibenbremse Pro/Contra".
Ist ein CX denn keine Unterart des Typs "Rennrad" ?


Es zwingt dich keiner, meine Beiträge zu lesen.
Es zwingt dich keiner, meine Beiträge zu kommentieren.

Wenn dir meine Person so unangenehm ist: Setz mich doch bitte auf deine Igno-Liste und fertig.

Dein Verweis auf "andere Probleme" ist genauso unkonstruktiv und es interessiert auch keinen, wie du von Beiträgen auf eine ganze Person schließt.
Damit verwässerst du den Thread ja ebenso.

Damit noch was konstruktives kommt:

Ist es ein Allwetter / Alle Bedigungen Rennrad, würde ich nach wie vor auf Scheibe setzen.

schnellerpfeil
06.10.2017, 14:13
genauer gesagt war es das schon vor 10 Jahren. Seither wird krampfhaft nach Argumenten für neue Fahrradtypen und Teile gesucht. Einiges davon ist eine minimale Bereicherung, der Großteil einfach nur Verarsche.

Wobei sich das auf bald alles projizieren lässt...

Pedalierer
06.10.2017, 14:39
Wobei sich das auf bald alles projizieren lässt...

Nunja bei den Halbleitern nicht. Smartphones von vor 10 Jahren vs heute ist schon ein Quantensprung.

Beim Auto empfinde ich es aber wie beim RR. Alle heiße Luft, die Teile sind genau so schwer und durstig wie von 10 oder 20 Jahren. Die sind nur unter Laborbedingungen sparsam und emissionsarm.

Mobi
06.10.2017, 14:42
Herr Baum bringt es für mich hier ganz gut auf den Punkt:

https://cyclingtips.com/2017/10/bikes-of-the-bunch-darren-baum-orbis/

"For me, road disc is all about a bigger and livelier tyre," said Baum. Something that I’d been preaching to people for a long time was bigger-bagged tyres with plenty of clearance.

Mit Disc kann man einfach besser Breitreifen fahren. Gut am Crosser aber für mich kein wirkliches Thema auf der Strasse

lance_ullrich
06.10.2017, 15:01
Ich war lange gegen Scheibenbremsen, jedoch habe ich meine Meinung hierzu mittlerweile geändert.

Seit vielen Jahren fahre ich unterschiedlichste Carbon LR am Rennrad mit Felgenbremse, die Bremsleistung - mal besser mal schlechter - habe ich einfach so hingenommen. Bei Nässe hat man eber noch um einiges früher gebremst bzw. ist allgemein langsamer gefahren.

Je mehr ich jedoch im MTB Marathon Sport aktiv geworden bin, desto mehr die Nachteile des Systems Felgenbremse klar geworden. Die Größeren Bremslasten beim MTB sehe ich nicht. Vielleicht mehr Dauer-Bremsphasen, ansonsten ähnelich wie beim RR, auch vom Gewicht (Mein Bike wiegt 7,9kg) ist nicht besonders viel Unterschied. Im Vergleich zu zahlreichen anderen Neuerungen die kommen und gehen sehe ich hier wirklich einen sinnvollen und überfälligen Entwicklungsschritt von dem jeder bei jeder auch noch so kurzen Ausfahrt profitiert.

Das es nicht schon eher gekommen ist liegt meiner Meinung nach an der konservativen Materialausrichtung der UCI. Sobald allerdings die Leader der großen Rundfahrten auf Scheibenbremsen unterwegs sind wird es schnell flächendeckend im Amateurbereich kommen. Die Gefahr das es wieder verschwindet ist ungefähr s groß wie die sorge das sich im MTB Bereich plötzlich alle wieder auf V-Brakes rückbesinnen.

G.Fahr
06.10.2017, 15:14
Herr Baum bringt es für mich hier ganz gut auf den Punkt:...

Abseits der Meinung: Das Rad ist ja mal wieder von Gott gemacht. Goldene Handwerkerhände!

Matt_8
06.10.2017, 15:16
Ich war lange gegen Scheibenbremsen, jedoch habe ich meine Meinung hierzu mittlerweile geändert.

Seit vielen Jahren fahre ich unterschiedlichste Carbon LR am Rennrad mit Felgenbremse, die Bremsleistung - mal besser mal schlechter - habe ich einfach so hingenommen. Bei Nässe hat man eber noch um einiges früher gebremst bzw. ist allgemein langsamer gefahren.


Alufelgen waren als Lösung zu trivial?

Mobi
06.10.2017, 15:28
Abseits der Meinung: Das Rad ist ja mal wieder von Gott gemacht. Goldene Handwerkerhände!
+1 nur die farblich passende Pumpe (und die Disc:rolleyes:) bräuchte ich nicht

Abstrampler
06.10.2017, 15:52
Die Gründe für die momentane Nichttauglichkeit der Disc (über sporadische Einsätze einiger Fahrer bei einzelnen Etappen hinaus) im Peloton haben wir bereits in einem Thread ausgiebig erörtert.
Wer den verfolgt hat, weiß, dass es nicht an der "konservativen" UCI liegt, sondern an den praktischen Nachteilen der Disc im Rennbetrieb.
Nochmals zur Erinnerung: solange es keine einheitlichen Standards bei Discgröße, Positionierung, Achssystemen und Hinterbaubreiten gibt, wird es kaum möglich sein, das Feld auf Disc loszuschicken.

Flashy
06.10.2017, 15:54
Alufelgen waren als Lösung zu trivial?

Ich habe die Erfahrung, dass eine felgengebremste Alufelge beim harten Einsatz im Wintersiff dahinschmilzt wie Schnee in der Sonne.
Muss dazu sagen, dass es recht günstige Felgen waren. Vielleicht ist es bei höherpreisigen anders. Kann ich mir aber nur schwer vorstellen.

Wenns einmal im Siff schmiergelt, dann rubelt man die Felge innerhalb recht kurzer Zeit runter.
Dann muss ich einen neuen Laufradsatz kaufen.

Bei Scheibe:

Kauf ich nur Scheiben und Beläge und fertig.
Insgesamt signifikant billiger als ein neuer Laufradsatz.

Ich sehe das als deutlichen Vorteil wenn man sein RENNRAD (CX) im Allwettereinsatz hat.

G.Fahr
06.10.2017, 15:55
+1 nur die farblich passende Pumpe (und die Disc:rolleyes:) bräuchte ich nicht

Aber selbst der Pumpengriff folgt dem Lackschema des Rahmens in beängstigender Präzision. Das sind echte Detailwixxer und wahnsinnige Perfektionisten.

https://cdn-cyclingtips.pressidium.com/wp-content/uploads/2017/10/BAUM-Orbis-Road-Disc-Bike-FYXO-121.jpg (https://cyclingtips.com/2017/10/bikes-of-the-bunch-darren-baum-orbis/)

Pedalierer
06.10.2017, 16:15
Ich habe die Erfahrung, dass eine felgengebremste Alufelge beim harten Einsatz im Wintersiff dahinschmilzt wie Schnee in der Sonne.
Muss dazu sagen, dass es recht günstige Felgen waren. Vielleicht ist es bei höherpreisigen anders. Kann ich mir aber nur schwer vorstellen.

Wenns einmal im Siff schmiergelt, dann rubelt man die Felge innerhalb recht kurzer Zeit runter.
Dann muss ich einen neuen Laufradsatz kaufen.

Bei Scheibe:

Kauf ich nur Scheiben und Beläge und fertig.
Insgesamt signifikant billiger als ein neuer Laufradsatz.

Ich sehe das als deutlichen Vorteil wenn man sein RENNRAD (CX) im Allwettereinsatz hat.

ich hab da gegenteilige Erfahrungen gemacht. Am Stadtrad (Stahl-MTB mit Cantis) ist seit 22 Jahren die selbe Felge verbaut. Wird tägliche genutzt > erster Satz Felgen

In 11 Jahren am RR habe ich nicht eine Felge durchgegebremst. Und ich fahre ganzjährig.

Vielleicht solltest Du mal die Belagswahl überdenken. Ich bremse mit Koolstop oder Swiss-Stop und die Felgen schmelzen mir nicht davon.

Ich bezweifle dass man mit der Disc überhaupt irgend mal billiger fährt. Da ist mit Sicherheit kein Argument pro Disc.

Flashy
06.10.2017, 16:18
Seit "xxx-jahren" ist keine verwertbare Aussage. Eine verwertbare Aussage kann nur sein: "Seit xxxx tausend km".

Aber es kann schon sein, dass bei mir die Beläge zu billig waren.
Dann zieht mein Argument nicht mehr so, das stimmt.

avis
06.10.2017, 16:22
Da sehe ich ehrlich gesagt den einzigen echten Vorteil der Disk.
Dass im Winter/bei Regen nicht mehr alles mit Bremsabrieb versifft ist und das Beläge für FB dann halt echt schnell schwinden.
Das nervt schon etwas.
Der Verschleiß der Felge ist bei mir auch nicht wirklich ein Thema, ich kann es nicht genau präzisieren, aber meine Winterfelgen halten auch etliche Jahre/viele tausend km.
Da dann alle Jubeljahre mal einen Satz preiswerte Alufelgen zu ersetzen ist wirklich kein Thema.

seankelly
06.10.2017, 16:24
In 11 Jahren am RR habe ich nicht eine Felge durchgegebremst. Und ich fahre ganzjährig.


Das ist imho nur Pseudo-Argument, um sich die Disc schönzureden. Also falls einem die anderen Pro-Argumente nicht reichen.

lance_ullrich
06.10.2017, 16:33
Wer den verfolgt hat, weiß, dass es nicht an der "konservativen" UCI liegt, sondern an den praktischen Nachteilen der Disc im Rennbetrieb.
Nochmals zur Erinnerung: solange es keine einheitlichen Standards bei Discgröße, Positionierung, Achssystemen und Hinterbaubreiten gibt, wird es kaum möglich sein, das Feld auf Disc loszuschicken.

Was wären diese Nachteile? Die Achsen und Hinterbaubreiten sind ja auch bei Felgenbremsen nicht zwangsläufig alle gleich.

Natürlich ist es besser wenn mehr vereinheitlicht wird. Allerdings denke ich nicht das sich das aufgrund des Punktes der Einheitlichkeit aufhalten läßt.

RS1325
06.10.2017, 16:41
Wer den verfolgt hat, weiß, dass es nicht an der "konservativen" UCI liegt, sondern an den praktischen Nachteilen der Disc im Rennbetrieb.
Nochmals zur Erinnerung: solange es keine einheitlichen Standards bei Discgröße, Positionierung, Achssystemen und Hinterbaubreiten gibt, wird es kaum möglich sein, das Feld auf Disc loszuschicken.

Jeep ! Hätte man sich ein Jahr mehr Zeit genommen, sich zusammengesetzt und die wichtigen Basics geklärt, wäre man viel weiter bzw. die Disc kein solches Streitthema mehr. Aber nein - mit kräftiger Unterstützung sogenannter "Fachmagazine" wollte man ein offensichtlich unfertiges Produkt auf den Markt drücken. Jeder Praktiker hat sofort die vorhandenen Unzulänglichkeiten erkannt. So hat man sich, auch vom Marketing her gesehen, ein schönes Eigentor geschossen !

Tom
06.10.2017, 16:57
Da sehe ich ehrlich gesagt den einzigen echten Vorteil der Disk.

Reifenbreite.

elmar
06.10.2017, 17:05
ich hab da gegenteilige Erfahrungen gemacht. Am Stadtrad (Stahl-MTB mit Cantis) ist seit 22 Jahren die selbe Felge verbaut. Wird tägliche genutzt > erster Satz Felgen

In 11 Jahren am RR habe ich nicht eine Felge durchgegebremst. Und ich fahre ganzjährig.





Wohnort?
Höhenmeter?
Jahreskilometerleistung?
Anzahl der Räder-LRS?
Ich hab schon alles durchgebremst(Alu, Carbon) und ich bremse wenig.
Für Downhillwettfahrten in strömendem Regen mit Kurven-Serpentinen stehe ich den Felgenbremsensindgenausogutimregenjüngern sofort zur Verfügung.



Gerade beim Wetter des Jahres 2017 offenbaren sich die Vorteile der Disc.
Für mich! Denn hier ist steil, fahre bei jedem Wetter, viele Serpentinen, ich bin schnell, mag im Regen nicht dauerbremsend die Felge trocken halten. Das ist für mich Neandertalracingteam, trotz Di 2 und Plasterahmen.



Was wären diese Nachteile? Die Achsen und Hinterbaubreiten sind ja auch bei Felgenbremsen nicht zwangsläufig alle gleich.

Natürlich ist es besser wenn mehr vereinheitlicht wird. Allerdings denke ich nicht das sich das aufgrund des Punktes der Einheitlichkeit aufhalten läßt.

Es gab auch schon regelmässig unterschiedliche Anzahl an Ritzeln an der Nabe im Peloton.
Ebenso Rahmen und Bremsen die nur sehr schmale Reifen aufnehmen könnten. Unterschiedliche Pedalsysteme selbst bei gleichen Teams.
Unterschiede sind immer.

Abstrampler
06.10.2017, 17:06
Was wären diese Nachteile? Die Achsen und Hinterbaubreiten sind ja auch bei Felgenbremsen nicht zwangsläufig alle gleich.

Nicht?

Welches Profirennrad hat denn seit dem Ende der Schraubkranzära keinen 130er Hinterbau und Standard-SSP-Aufnahmen?

Abstrampler
06.10.2017, 17:06
Reifenbreite.

Yup. :)

cadoham
06.10.2017, 17:34
Aber nein - mit kräftiger Unterstützung sogenannter "Fachmagazine" wollte man ein offensichtlich unfertiges Produkt auf den Markt drücken.

:rolleyes:

Die Disc funktioniert seit Jahren!

Es gibt lediglich keine Standardlösung bei den Steckachsen,
weil sich die Rahmenhersteller offensichtlich auf keine einheitliche Variante einigen wollen.
Allerdings ist das beim Steuersatz und Innenlager ebenso der Fall.

Das hat für den Hobbyfahrer allerdings kaum relevante Nachteile,
denn die passenden Steckachsen gehören immer zum Rahmenset dazu.

Lediglich bei den Laufrädern musste man auf den passenden, vorderen Achsdurchmesser achten,
sowie auf die benötigte Achsbreite am Hinterrad.
Mittlerweile sind fast alle Rahmenhersteller auf einheitliche 12mm Durchmesser gewechselt,
sodass lediglich auf die benötigte Achsbreite am HR geachtet werden muss.

Pedalierer
06.10.2017, 17:34
@Elmar
in den letzten 11 Jahren waren es 80tkm, meist Flachland aber hoher Ampelanteil (also da bremse ich mehr als bei einer Dorfrunde im Mittelgebirge). Aber auch einige Urlaube in den Bergen.

Ca 5 LR, 3 davon intensiver genutzt (leichte Aluclincher, 2 sind eher selten im Einsatz – Campa System). Alle mit Aluflanke.

martinek1977
06.10.2017, 17:37
Reifenbreite.

Ja. Wobei ich den Vorteil breiterer Reifen am Rennrad nach wie vor nicht sehe. Der Eine fühlt den Komfort, der Andere nicht... . Ich eher nicht.

schnellerpfeil
06.10.2017, 17:47
Ja. Wobei ich den Vorteil breiterer Reifen am Rennrad nach wie vor nicht sehe. Der Eine fühlt den Komfort, der Andere nicht... . Ich eher nicht.

Vielleicht erfordert das nötige Absenken des Luftdrucks bei den breiteren Reifen einfach etwas Mut. :)

M13arcos
06.10.2017, 18:19
Zur Erinnerung sei gesagt, die maximale Bremsverzögerung beim Rennrad ist durch die Geometrie gegeben. Die höchst mögliche Bremsverzögerung ist erreicht, wenn das Hinterrad abhebt. Auch eine Scheibenbremse kann keine höhere Bremsverzögerung erreichen.

Die, für mich, wichtigsten Vorteile der hydraulischen Scheibenbremse sind,
- dass die maximale Bremsverzögerung auch bei ungünstigen Betriebsbedingungen, meist Nässe, erreicht wird.
- dass die Bedienkräfte niedriger sind. (Dies gilt nur, wenn hydraulische Bremsen mit Seilzugbremsen verglichen werden!)

Die, für mich, wichtigsten Nachteile der (hydraulischen) Scheibenbremsen sind,
- höhere Masse des Scheibenbremsen-Rennrades im Vergleich zu einem vergleichbar ausgestatteten Rennrades.
- höherer Preis des Scheibenbremsen-Rennrades im Vergleich zu einem vergleichbar ausgestatteten Rennrades.
- höhere Wahrscheinlichkeit, dass die Bremse schleift. Die MTB-Foren sind gefüllt mit Berichten dazu.
- keine einheitlichen Standards bei Hinterbaubreiten und beim Steckachsenmaß.

Für mich ist der letzte Punkt der entscheidende. Solange sich keine halbwegs verlässlichen Standards etabliert haben, ist dies für MICH das Ausschlusskriterium. Wenn sich die Rennrad-Fabrikanten endlich geeinigt haben sollten, werde ich mich mit den Vorzügen und Nachteilen nochmals auseinandersetzen.

Ich habe in diesem Punkt die gleiche Meinung wie "Abstrampler" ==>

... Nochmals zur Erinnerung: solange es keine einheitlichen Standards bei Discgröße, Positionierung, Achssystemen und Hinterbaubreiten gibt, wird es kaum möglich sein, das Feld auf Disc loszuschicken.
Die neutrale Materialwagen hätten die Fahrer, welche bei der "Frankreichrundfahrt" mit Scheibenbremsen unterwegs waren, nicht mit Laufrädern aushelfen können, obwohl z.B. Mavic welche mitführte.

Jim Bob
06.10.2017, 18:34
@Elmar
in den letzten 11 Jahren waren es 80tkm, meist Flachland aber hoher Ampelanteil (also da bremse ich mehr als bei einer Dorfrunde im Mittelgebirge). Aber auch einige Urlaube in den Bergen.

Ca 5 LR, 3 davon intensiver genutzt (leichte Aluclincher, 2 sind eher selten im Einsatz – Campa System). Alle mit Aluflanke.
Macht ~16.000km pro Laufradsatz mit der ersten Felge und es wird hauptsächlich an Ampeln gebremst... bin fast schon überzeugt... :rolleyes:

seankelly
06.10.2017, 18:38
Die, für mich, wichtigsten Nachteile der (hydraulischen) Scheibenbremsen sind,
- höhere Masse des Scheibenbremsen-Rennrades im Vergleich zu einem vergleichbar ausgestatteten Rennrades.
- höherer Preis des Scheibenbremsen-Rennrades im Vergleich zu einem vergleichbar ausgestatteten Rennrades.
- höhere Wahrscheinlichkeit, dass die Bremse schleift. Die MTB-Foren sind gefüllt mit Berichten dazu.
- keine einheitlichen Standards bei Hinterbaubreiten und beim Steckachsenmaß.


Bei mir ist es umgekehrt: die alte V-Brake musste ich wg. Schleifens dauernd nachjustieren, die Disc funktioniert bisher komplett ohne Schleifen. Und das Justieren der Bremssättel (falls doch notwendig) geht deutlich schneller als das Gefummel mit den Bremsgummis.

Abstrampler
06.10.2017, 18:41
V-Brake ist aber ziemlich OT bei Rennrädern. ;)

seankelly
06.10.2017, 18:43
V-Brake ist aber ziemlich OT bei Rennrädern. ;)

Er redete ja von MTB-Foren.

Ich schließe aus meiner Erfahrung (die RR-disc bisher ausschließt): wenn es nicht-schleifende MTB-Bremsen gibt, wird es wohl auch nicht-schleifende RR-Bremsen geben. ;)

Abstrampler
06.10.2017, 18:46
Ja, gibt es seit Jahrzehnten. :D

M13arcos
06.10.2017, 18:47
.. Es gibt lediglich keine Standardlösung bei den Steckachsen,
weil sich die Rahmenhersteller offensichtlich auf keine einheitliche Variante einigen wollen.
Allerdings ist das beim Steuersatz und Innenlager ebenso der Fall.

Das hat für den Hobbyfahrer allerdings kaum relevante Nachteile,
denn die passenden Steckachsen gehören immer zum Rahmenset dazu.

Lediglich bei den Laufrädern musste man auf den passenden, vorderen Achsdurchmesser achten,
sowie auf die benötigte Achsbreite am Hinterrad.
Mittlerweile sind fast alle Rahmenhersteller auf einheitliche 12mm Durchmesser gewechselt,
sodass lediglich auf die benötigte Achsbreite am HR geachtet werden muss.
Der Vergleich mit Steuersatz und Innenlager ist, wie du mittlerweile selber erkannt haben wirst, nicht relevant. Die vielen Tretlager-Standards sind zwar auch sehr nervig, aber ein Tretlager wird selten gewechselt ein Laufrad dagegen sehr oft, und sei es weil der Reifen platt ist.

Auch die zweite relevante Aussage trifft leider nicht zu. Nicht nur das Storck, welches in der aktuellen Tour-Magazin-Ausgabe getestet wurde, hat ein Steckachsenmaß von 10 mm vorn und 9 mm hinten. Viele Scheibenbremsenrennräder nutzen ein Einbaumaß von 15mm für die Vorderachse.

Für die Fahrräder der Profis müssen sich die Teams auch auf ein Scheibenbremsmaß einigen, damit Laufradwechsel einfach möglich sind. Auch die Position der Scheibenbremse muss genau festgelegt werden, damit nach dem Laufradwechsel die Bremse nicht schleift.

Pedalierer
06.10.2017, 18:51
Macht ~16.000km pro Laufradsatz mit der ersten Felge und es wird hauptsächlich an Ampeln gebremst... bin fast schon überzeugt... :rolleyes:

jaja die Statistik. Da ist auch ein Satz Zondas dabei gewesen der 35 tkm lief inkl. nassem Transalp.
Schlechter Trollversuch.

M13arcos
06.10.2017, 19:02
Ich schließe aus meiner Erfahrung (die RR-disc bisher ausschließt): wenn es nicht-schleifende MTB-Bremsen gibt, wird es wohl auch nicht-schleifende RR-Bremsen geben. ;)
Auch nach einem Laufradwechsel? Außerdem sind die Geländefahrradfahrer relativ tolerant gegenüber einer manchmal leicht schleifenden Bremse, die Rennradfahrer eher weniger.

Nach meiner bescheidenen Meinung darf am Rennrad nichts schleifen und dies mit einer sehr sehr hohen Zuverlässigkeit. Wir können in diesem unseren kleinen Forum ja eine Umfrage starten, wer noch niemals Probleme mit schleifenden Rennrad-Scheibenbremsen hatte. Und ja ich weiß, dies kann auch bei Felgenbremsen auftreten, aber da kann ich das Problem während der Fahrt lösen. Ich würde mich freuen, von einer positiven Entwicklung bei der Schleifproblematik zu hören.

seankelly
06.10.2017, 19:04
Ja, gibt es seit Jahrzehnten. :D

Ich meinte natürlich RR-Discs :rolleyes:

Aber wenn ich hier rauslese, dass RR-Discs zum Schleifen neigen, wäre das für mich klares Ausschlusskriterium.

avis
06.10.2017, 19:11
Reifenbreite.

Nee, ich fahre Rennrad.
Ein maximal schnelles, agiles Rennrad auf Asphalt.
Mit 28mm + kann ich da überhaupt nichts anfangen, wozu auch??

Tom
06.10.2017, 19:17
Vorschlag zur Güte:

bei einem Spagummi-Wemser-Rennrad ist eine Scheibe eine reine Geschmacksfrage, gegen die eventuell mehr Argumente sprechen als dafür. Das ist das schmale Einsatzband "reinrassiges Rennrad". Das hat heute seine Berechtigung, das wird es auch noch in 20 Jahren geben, und das wird vermutlich seine Felgenbremsen behalten.

Für viele andere Anwendungen machen breitere Reifen Sinn. Und wer Cantis und Mini-Vs kennt, wird für "Breitreifen-Schlechtwetterwemsen" freiwillig Scheibenbremsen verwenden. Hier ist auch das Comfort-Argument obsolet, weil die dicken Reifen dafür viel mehr bringen, als weiche Gabelkronen.


Da sehe ich ehrlich gesagt den einzigen echten Vorteil der Disk.
Reifenbreite.


Nee, ich fahre Rennrad.
Ein maximal schnelles, agiles Rennrad auf Asphalt.
Mit 28mm + kann ich da überhaupt nichts anfangen, wozu auch??

Ich weiss, daß das furchtbar antsrengend ist. Aber manchmal ist es für eine sinnvolle Kommunikation hilfreich, nicht nur auf den letzten Satz zu antworten, sondern auch noch die vorstehenden Beiträge zu lesen.

Man kann aber auch multible Satzzeichen raushauen.

avis
06.10.2017, 19:20
Reg dich doch nicht so auf...gelesen habe ich alles, falls ich irgendwas, dass ich heute morgen oder gestern Abend las unbeachtet gelassen haben sollte, ich bitte um Verzeihung!!
Muss man immer gleich polemisch los feuern?? :rolleyes:
Dass Reifen deutlich über 28mm an Crossern, Tourenrädern, Gravelbikes und was weiß ich sinnvoll sein mögen und sie sich mit Disk besser umsetzen lassen, ist doch klar.
Am reinen RR ist das aber kein Aspekt und um solche gehts hier doch letztlich?!

Da scheinen wir ja einer Meinung zu sein.

Tom
06.10.2017, 19:22
Reg dich doch nicht so auf...gelesen habe ich alles,

Ich hab den Beitrag oben mal ergänzt :rolleyes:

Timbox
06.10.2017, 19:25
Bei mir schleift keine einzige Scheibe.
Die Felgen hingegen schon. Seitenschläge nerven bei Felgenbremsen!

avis
06.10.2017, 19:25
Ich hab den Beitrag oben mal ergänzt :rolleyes:

Großer Gott, ich bezog mich eben aufs reine RR, mehr nicht.
Was ja irgendwo naheliegt im RR-Forum.
Ist dann wieder gut?

Jim Bob
06.10.2017, 19:38
Bei mir schleift keine einzige Scheibe.
Die Felgen hingegen schon. Seitenschläge nerven bei Felgenbremsen!+1

Bremsrubbeln nervt auch.

BerlinRR
06.10.2017, 19:41
Gab es in dem Thread bereits neue Erkenntnisse? :D

Abstrampler
06.10.2017, 19:46
Natürlich nicht. :D

G.Fahr
06.10.2017, 19:48
Gab es in dem Thread bereits neue Erkenntnisse? :D

Scheibchenweise.

Bambini
06.10.2017, 19:50
Scheibchenweise.

und: Wer bremst verliert! So oder so...:D

Jim Bob
06.10.2017, 19:53
jaja die Statistik. Da ist auch ein Satz Zondas dabei gewesen der 35 tkm lief inkl. nassem Transalp.
Schlechter Trollversuch.Nur ein Realitätsabgleich auf Basis des Geschriebenen.

Das sarkastische Augenrollen hätte ich mir notfalls klemmen können, aber nicht im x-ten postfaktischen Diskfred, sorry.

queruland
06.10.2017, 19:56
So, langsam hat der Faden hier die Kurve gekriegt. Das ist mal was Gutes. Man redet wieder miteinander.
Ich habe auch ein Rad mit fetten Reifen und DB. Das kommt momentan ziemlich oft zum Einsatz. Die DB funzt einwandfrei, ich habe keine Argumente dagegen.
Trotzdem bleibe ich für das echte RR auf Asphalt bei denn FG-kneifern, weil diese wie es schon vielfach gesagt wurde, die gleiche Bremskraft haben wie die DB. Die DB macht nur Sinn, wenn man viel auf Schotter oder im Winter fährt, so wie ich es auch mache. Nun ist die Zeit für mein Rad mit DB. Aber in der schönen Jahreszeit bleibe ich bei den Felgenkneifern.
Contra Scheibe: Auf Asphalt nein danke von Frühling bis Herbst
Pro Scheibe: im Winter ja gerne.

Marsz
06.10.2017, 20:00
Auch nach einem Laufradwechsel? Außerdem sind die Geländefahrradfahrer relativ tolerant gegenüber einer manchmal leicht schleifenden Bremse, die Rennradfahrer eher weniger.

Nach meiner bescheidenen Meinung darf am Rennrad nichts schleifen und dies mit einer sehr sehr hohen Zuverlässigkeit. Wir können in diesem unseren kleinen Forum ja eine Umfrage starten, wer noch niemals Probleme mit schleifenden Rennrad-Scheibenbremsen hatte. Und ja ich weiß, dies kann auch bei Felgenbremsen auftreten, aber da kann ich das Problem während der Fahrt lösen. Ich würde mich freuen, von einer positiven Entwicklung bei der Schleifproblematik zu hören.

Ich habe mir vor kurzem einen neuen Lrs gekauft und hab auch gedacht, ok montieren und erstmal den Sattel ausrichten.

Aber, es hat tatsächlich sofort gepasst ohne Schleifen.
Ich muss sagen das ich das echt nicht erwartet habe und es natürlich sein kann das es bei einen anderen Lrs doch nötig sein wird.

Diesmal war es aber nicht, hat mich wirklich gefreut.

Wobei das ausrichten des Sattels mittlerweile sehr schnell geht, das kann ich auch schnell unterwegs machen.
Sollte es nötig sein, war es aber bis jetzt nicht.

C.Umbot
06.10.2017, 20:02
Scheibchenweise.
made my day. roflmao.^^

efx
06.10.2017, 20:16
Sry. schon mal vorab.


Ich kann das nicht bestätigen.
Frauchen fährt Di2, weil sie sich keine Gedanken um den Kettenblattwechsel oder Trimmstufen machen will (synchro shift).

Dafür schaut sie aber hoffentlich gut aus :D

Sigi Sommer
06.10.2017, 20:26
Bei mir schleift keine einzige Scheibe.
Die Felgen hingegen schon.

Endlich eine saubere Statistik ... also ich bin jetzt endgültig überzeugt :drinken2:


Seitenschläge nerven bei Felgenbremsen!


Hier werden Sie geholfen - könnte langfristig evtl. sogar bei krummen Disk-LR was bringen ... wenn auch nicht für's Bremsen, aber immerhin für's Fahren ;) :Angel:

https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/71gJT6BmafL._SX355_.jpg

Pedalierer
06.10.2017, 20:32
Für den richtigen Gebrauch des Spokeys brauchs schon Schmalz in der Birne, das fallen viele hinten runter.

Ich hab aber mal gehört dass es wirklich Felgenbrems-Laufräder gibt die rund laufen und das über Jahre. Ist vielleicht nur ein Gerücht der FB-Mafia.

Timbox
06.10.2017, 20:32
Danke. Ich habe teils Laufräder mit innenliegenden Nippeln.

Zentrieren kann und mache ich hin und wieder. Bei den Felgenbremsen ist es auch nötig.

Timbox
06.10.2017, 20:33
Für den richtigen Gebrauch des Spokeys brauchs schon Schmalz in der Birne, das fallen viele hinten runter.

Ich hab aber mal gehört dass es wirklich Felgenbrems-Laufräder gibt die rund laufen und das über Jahre. Ist vielleicht nur ein Gerücht der FB-Mafia.

Kein Laufrad läuft 100% rund.

Sigi Sommer
06.10.2017, 20:37
Zentrieren kann und mache ich hin und wieder. Bei den Felgenbremsen ist es auch nötig.

Da liegt wohl ein kapitaler Unterschied in unserer Herangehensweise:

Du zentrierst, um gut zu Bremsen.

Ich, um gut zu Fahren.

So langsam dämmert mir, wozu man eine Disk am Renner braucht :D;)

seankelly
06.10.2017, 20:41
Kein Laufrad läuft 100% rund.


Aber ausreichend rund, damit die Bremse nicht schleift. ;)

Argument gegen die DISC wäre eher, dass man keine direkte Kontrolle mehr über den Rundlauf hat und somit eventuell mit eiernden LR rumfährt, weils ja nicht auffällt ... :eek:

Timbox
06.10.2017, 20:42
Nein. Ich zentriere, weil mich das Schleifen vom Seitenschlag stört. Bei jeder Umgebung kommt das Laufrad an einen Belag.

Ich fahre die Beläge gerne sehr eng am Rad, dann habe ich kurze Hebelwege. Natürlich ist das dann auch empfindlicher.

Wenn man 2 mm Lücke hat, ist ein Seitenschlag während der Fahrt egal.

Timbox
06.10.2017, 20:42
Aber ausreichend rund, damit die Bremse nicht schleift. ;)

Argument gegen die DISC wäre eher, dass man keine direkte Kontrolle mehr über den Rundlauf hat und somit eventuell mit eiernden LR rumfährt, weils ja nicht auffällt ... :eek:

Wo ist der Nachteil, wenns nicht auffällt?

seankelly
06.10.2017, 20:44
Wo ist der Nachteil, wenns nicht auffällt?

it's all in the mind ;)

Abstrampler
06.10.2017, 21:23
Der Vorteil von Disc ist also, dass zu weiche Laufräder nicht auffallen?
Hmmm... okay...

Das einzige LR, was bei mir im Wiegetritt schliff, war schlicht nicht gut genug eingespeicht. Und ich bin echt nicht so der Bergfloh. :D

Ich wunder mich ja schon, was für Probleme manche mit Felgenbremsen haben.
Bin aber froh, dass das kein Mengenproblem ist, sonst müsste man glatt was anderes erfinden. :D

cadoham
06.10.2017, 21:36
Der Vergleich mit Steuersatz und Innenlager ist, wie du mittlerweile selber erkannt haben wirst, nicht relevant. Die vielen Tretlager-Standards sind zwar auch sehr nervig, aber ein Tretlager wird selten gewechselt ein Laufrad dagegen sehr oft, und sei es weil der Reifen platt ist.

Wenn der Reifen des Hobbyfahrer platt ist, schraubt er die Steckachse raus,
baut das Laufrad aus, flickt, oder wechselt den Schlauch und baut sein Rad wieder ein.

Wo ist nun das Problem mit dem Wechsel? :krabben:

Relevant wäre das aktuell nur bei den Profis und dem neutralen Materialwagen,
aber diesbzgl. gibt es ja bereits schon einen gesonderten Thread.
Hier soll es lediglich um Disc allgemein gehen.



Auch die zweite relevante Aussage trifft leider nicht zu. Nicht nur das Storck, welches in der aktuellen Tour-Magazin-Ausgabe getestet wurde, hat ein Steckachsenmaß von 10 mm vorn und 9 mm hinten. Viele Scheibenbremsenrennräder nutzen ein Einbaumaß von 15mm für die Vorderachse.

Hättest du mein Posting aufmerksam gelesen, wäre dir die Formulierung "fast alle Hersteller" aufgefallen.
Storck dürfte der einzige Hersteller sein, der nun andere Achsmaße verwendet.
Die Durchmesser 10mm/9mm entstammen dem ThruBolt System, das bereits bei Rahmen mit Schnellspannern einsetzbar war.
Lediglich die Auswahl an passenden Naben war sehr klein, weil es sich um ein DT Swiss Patent handelt,
das sich nie wirklich durchgesetzt hat.

Daher gibt es auch kaum Laufräder im Aftermarkt, die damit kompatibel sind. :rolleyes:

Die 15mm stammen noch von der Einführung der Steckachse beim CX/RR,
aber seit 2017 begannen viele Hersteller auf 12mm zu wechseln.
Bei den 2018er Modellen dürften dann fast alle Hersteller nachgezogen haben.


Für die Fahrräder der Profis müssen sich die Teams auch auf ein Scheibenbremsmaß einigen, damit Laufradwechsel einfach möglich sind. Auch die Position der Scheibenbremse muss genau festgelegt werden, damit nach dem Laufradwechsel die Bremse nicht schleift.

Das stimmt.
Dazu gibt es aber wie gesagt den gesonderten Thread, um solche Dinge zu disskutieren.

Timbox
06.10.2017, 21:42
Der Vorteil von Disc ist also, dass zu weiche Laufräder nicht auffallen?
Hmmm... okay...

Wenn du zwei gleichweiche Laufräder hast (1 für Felgenbremsen, 1 für Discbremsen), dann schleifen die bei der Felgenbremse evtl. während sie bei der Disc nicht schleifen.

Umgekehrt gehts nicht.

Abstrampler
06.10.2017, 21:52
Das ist in der Theorie sehr richtig. In der Praxis schleift bei mir halt eher die Disc als die Felge.
Ich leg schon Wert auf Qualität und hab es nicht so mit extremen Leichtbau am Laufrad.
;)

Timbox
06.10.2017, 21:55
Wie soll denn die Disc eher schleifen?

Verbiegt sich bei dir die Nabe?

Pedalierer
06.10.2017, 21:59
Nein. Ich zentriere, weil mich das Schleifen vom Seitenschlag stört. Bei jeder Umgebung kommt das Laufrad an einen Belag.

Ich fahre die Beläge gerne sehr eng am Rad, dann habe ich kurze Hebelwege. Natürlich ist das dann auch empfindlicher.

Wenn man 2 mm Lücke hat, ist ein Seitenschlag während der Fahrt egal.

Du lebst in einer anderen Welt als ich. Ich zentriere meine LR so wie man es optisch hinbekommt im Zentrierständer (ca +-1/10 mm). Wenn das nicht rund ist was denn dann?¿ Schleifende Bremsbeläge kenn ich nicht, genau so wenig wie Felgen die wie Schnee in der Sonne schmelzen. Ich kann Dich nicht mehr ernst nehmen, das ist eher Satire hier inzwischen.

Dass ein Bremssystem schlechte Laufräder toleriert ist für mich kein Vorteil, ich toleriere eiernde Laufräder einfach nicht. Erst recht nicht bei den Geschwindigkeiten die man auf dem RR bergab erreicht, da kann das schnell gefährlich werden. Ich habe da vielleicht einfach andere Qualitätsansprüche.

Abstrampler
06.10.2017, 22:02
Ne, nach'm Radwechsel. Und wenn die Beläge zu nah an der Scheibe stehen. Und wenn sich Dreck und Steinchen angesammelt haben. Oder wenn sie im Wald 'nen Schlag abbekommen haben. Kommt beim CX mal vor.
Oder sogar beim unachtsamen Anlehnen oder Ablegen.
Ist halt eine Frage der Toleranzen.
Die Shimano Hydro war etwas unempfindlicher, was das betraf, war dafür im Winter aber ziemlich steif am Hebel.

Aber irgendwas ist ja immer.

seankelly
06.10.2017, 22:02
Dass ein Bremssystem schlechte Laufräder toleriert ist für mich kein Vorteil, ich toleriere eiernde Laufräder einfach nicht. Erst recht nicht bei den Geschwindigkeiten die man auf dem RR bergab erreicht, da kann das schnell gefährlich werden. Ich habe da vielleicht einfach andere Qualitätsansprüche.

Meine Rede.

seankelly
06.10.2017, 22:03
Das ist in der Theorie sehr richtig. In der Praxis schleift bei mir halt eher die Disc als die Felge.
Ich leg schon Wert auf Qualität und hab es nicht so mit extremen Leichtbau am Laufrad.
;)

Kannst du mal berichten, welche Disc (Hersteller/Modell) bei dir schleift?

Abstrampler
06.10.2017, 22:19
Was bringt das? Wenn die Scheibe nicht mehr plan ist, schleifen mutmaßlich alle.
Bei Steinchen und Dreck auch.
Nach dem Laufradwechsel ist es eher ein Problem der unterschiedlichen Naben oder Achssysteme und nicht der Disc selbst.

Marsz
06.10.2017, 22:21
Wie wird den hier Schleifen definiert?

Geht es um ein Dauerschleifen, natürlich inakzeptabel.

Oder wenn die Scheibe richtig heiß wird, sich kurz verzieht und ein paar Sekunden kurz schleift.

Das zweite ist normal und je nach Abstand der Beläge, kann es vorkommen. Sobald es nach paar Sekunden aufhört, ist alles in Ordnung.

Im normalen Alltag wird die Scheibe nur selten dermaßen heiß.

derDim
06.10.2017, 22:23
die meisten schleifenden DBs die ich bis jetzt gehört habe
die stoßen 1x pro umdrehung an einem bremskolben an
weil die scheibe eben nie 100% rund läuft / sehr leicht verbogen werden kann
und die kann ich dann nicht so leicht geradeziehen
wie ein speichenrad

aber
vielleicht werden die scheiben aber mal so groß
dass sie mit speichen mit der nabe verbunden werden
und dann auch mal zentrierbar sein
und was haben wir dann?

seankelly
06.10.2017, 22:29
Was bringt das? Wenn die Scheibe nicht mehr plan ist, schleifen mutmaßlich alle.
Bei Steinchen und Dreck auch.

Komisch, bei mir schleift die Disc nie, weder bei Regen noch bei Dreck. Und wie man die Scheibe verbiegen sollte, ist mir auch schleierhaft.

Aber egal, ich sehe das undogmatisch. Am Renner besteht für mich auch kein Grund zum Wechsel auf Disc. Nur: die kolportierten Probleme kann ich eben nicht bestätigen.

G.Fahr
06.10.2017, 22:30
Das *ZingZing* kommt immer irgendwann mal. Bei Lastwechseln und entsprechenden Gabelverformungen, bei nicht 1/10 mm-genauen Kolbenrückstellungen, bei Verschmutzungen, bei Temperaturbelastungen/-wechseln und aufgrund niemals 100 % planer Scheiben. Sie müssten entsprechend dicker sein, was aufs Gewicht drückt. Ein klassischer Zielkonflikt und man muss sich damit arrangieren.

Abstrampler
06.10.2017, 22:32
Das *ZingZing* kommt immer irgendwann mal. Bei Lastwechseln und entsprechenden Gabelverformungen, bei nicht 1/10 mm-genauen Kolbenrückstellungen, bei Verschmutzungen, bei Temperaturbelastungen/-wechseln und aufgrund niemals 100 % planer Scheiben. Sie müssten entsprechend dicker sein, was aufs Gewicht drückt. Ein klassischer Zielkonflikt und man muss sich damit arrangieren.

Yup. Isso.
Kann am CX auch sehr gut damit leben.

G.Fahr
06.10.2017, 22:35
Yup. Isso.
Kann am CX auch sehr gut damit leben.

Geht am RR auch ;-) (Thread-Schleife wieder rumdreh)

Abstrampler
06.10.2017, 22:39
:D

cadoham
06.10.2017, 22:47
Kannst du mal berichten, welche Disc (Hersteller/Modell) bei dir schleift?

Der Abstand zwischen Belag und Bremsscheibe ist bei Sram geringer, als bei Shimano.
Sofern die Bremsscheibe einen (kleinen) Schlag hat und/oder die Gabel beim Wiegetritt
seitlich flext, kann es schneller zum Schleifen kommen.
Ein schnell gefahrener Kreisel kann dann auch schon reichen.



weil die scheibe eben nie 100% rund läuft / sehr leicht verbogen werden kann
und die kann ich dann nicht so leicht geradeziehen.

Das einige Bremsscheiben im Neuzustand nicht plan sind, ist wirklich ein Ärgerniss,
auch wenn sich das mit geringem Aufwand richten lässt.
Ich bevorzuge daher Bremsscheibe mit Spider, die meist steifer ausfallen.

So schnell verbiegen diese im montierten Zustand aber auch nicht,
das man sie wie rohe Eier behandeln müsste.

Flashy
06.10.2017, 23:09
Ein Konsens wird hier eh nie gefunden. Ist vielleicht auch gut so: Wären wir uns hier immer einig, hätten wir nur noch wenig zu diskutieren.

derDim
06.10.2017, 23:09
Das *ZingZing* .... aufgrund niemals 100 % planer Scheiben. Sie müssten entsprechend dicker sein, was aufs Gewicht drückt. Ein klassischer Zielkonflikt und man muss sich damit arrangieren.

damit muss man sich nicht arrangieren
können ja dicker sein und innen hohl
dann sind auch größere durchmesser kein problem

was bekommt man dann?

G.Fahr
06.10.2017, 23:10
was bekommt man dann?

Ein Motorrad.

Dreamdeep
06.10.2017, 23:27
Das wird jetzt so langsam albern. Genauso gut können wir jetzt über die Folgen von falsch ausgerichteten Bremsschuhen reden.
Wenn eine Disc schleift dann ist entweder der bremssattel nicht richtig ausgerichtet oder die bremsscheibe verzogen. Beides ist, wenn man keine zwei linke Hände hat, in 5 Minuten behoben. Wer seine Laufräder auf 1/10mm zentrieren kann, sollte so eine Lappalie erst gar nicht erwähnenswert finden.

Das Argument bzgl schleifender FB ist aber genauso albern.

So langsam gleicht das hier einer verzweifelten Suche nach Argumenten. Eigentlich ist doch längst alles gesagt.

derDim
06.10.2017, 23:31
Wenn eine Disc schleift dann ist entweder der bremssattel nicht richtig ausgerichtet oder die bremsscheibe verzogen. Beides ist, wenn man keine zwei linke Hände hat, in 5 Minuten behoben.

wenn das so einfach ist
warum machts dann kaum jemand

G.Fahr
06.10.2017, 23:34
wenn das so einfach ist
warum machts dann kaum jemand

http://up.picr.de/17037451hh.jpg

Flashy
06.10.2017, 23:35
wenn das so einfach ist
warum machts dann kaum jemand

Womöglich schleift die Disc doch nicht so oft?

Dreamdeep
06.10.2017, 23:38
Wem gehört eigentlich der Troll Account?

martinek1977
06.10.2017, 23:48
Womöglich schleift die Disc doch nicht so oft?

Mein Disc Winterrad macht täglich irgendwelche Geräusche- Schleifen, Pfeifen, Knarzen, besonders bei Nässe oder auf unbefestigtem Untergrund. Die gehen auch wieder, schlau werd ich nicht daraus, Einstellungen meide ich. Das kenne ich von FB nicht. Fairerweise sei gesagt, dass die Disc besser zupacken.

derDim
06.10.2017, 23:55
Mein Disc Winterrad macht täglich irgendwelche Geräusche- Schleifen, Pfeifen, Knarzen, besonders bei Nässe oder auf unbefestigtem Untergrund. Die gehen auch wieder, schlau werd ich nicht daraus, Einstellungen meide ich. Das kenne ich von FB nicht. Fairerweise sei gesagt, dass die Disc besser zupacken.

das *ZingZing* geräusch ist nicht dabei?

855
06.10.2017, 23:56
Mein Disc Winterrad macht täglich irgendwelche Geräusche- Schleifen, Pfeifen, Knarzen, besonders bei Nässe oder auf unbefestigtem Untergrund. Die gehen auch wieder, schlau werd ich nicht daraus...

bei mir auch, an den Cross- und Tourenrädern. alles sauber eingestellt, Kolben leichtgängig, Scheiben gerade, ab und an klingelt es halt.
egal, an diesen Rädern tut die Disc einen prima Job. am Rennrad habe ich sie dagegen noch nie vermisst, auch mit Carbonfelgen nicht...

martinek1977
07.10.2017, 00:09
bei mir auch, an den Cross- und Tourenrädern. alles sauber eingestellt, Kolben leichtgängig, Scheiben gerade, ab und an klingelt es halt.
egal, an diesen Rädern tut die Disc einen prima Job. am Rennrad habe ich sie dagegen noch nie vermisst, auch mit Carbonfelgen nicht...

Sehe ich auch so. Die Felgenbremse ist unproblematischer. Wem sie am Rennrad nicht reicht, der sollte bremsen lernen. Schnee, Lasten, Gelände... sind was anderes..

Dreamdeep
07.10.2017, 00:14
Die Felgenbremse ist unproblematischer. Wem sie am Rennrad nicht reicht, der sollte bremsen lernen
Wer die Disc als problematisch empfindet, sollte Schrauben lernen.

martinek1977
07.10.2017, 00:21
Wer die Disc als problematisch empfindet, sollte Schrauben lernen.

Käse. Die Fehleranalyse ist komplizierter. Mag sein, dass die eingestellte Disc länger läuft. Am Rennrad gibt es keinen Grund pro Disc. Ich muss keine Carbonfelge durch den Winter peitschen... .

855
07.10.2017, 00:22
Schnee, Lasten, Gelände... sind was anderes..

ich finde, es geht schon bei dicken Reifen und Dreck los. aktuell fahre ich am Abenteuer-Rennrad DA-9100 Bremsen und 28mm Reifen. war dieses Jahr mein liebstes Rad, weil es die Art von Radfahren ermöglicht, die ich gerade mag: sportlich Rennrad fahren und dennoch auch mal schlechte Wege/Wald/Schotter etc. fahren zu können.
der Nachfolger wird Disc bekommen, weil dieses Jahr viel Dreck im Spiel war, auch mal Gepäck am Rad hängt und ich so bei den Reifen noch variabler bin. schon die 28er muss man durch die Bremse klopfen...

hat alles aber immer noch nichts mit einem Rennrad zu tun. ein auf Geschwindigkeit und Effizienz reduziertes Sportgerät mit Reifen von 23-25mm, und dann baue ich mir da eine Disc dran, da läuft doch irgendwas schief...

Dreamdeep
07.10.2017, 00:36
Käse.
Gibt genug Argumente pro disc, auch beim Renner. Wenn die für dich nicht Relevant sind, ist das ja ok. Disc Fahrer deshalb eine schlechte bremstechnik zu unterstellen, ist ziemlich Käse. Aber ist ja auch Wurst.

avis
07.10.2017, 00:40
ich finde, es geht schon bei dicken Reifen und Dreck los. aktuell fahre ich am Abenteuer-Rennrad DA-9100 Bremsen und 28mm Reifen. war dieses Jahr mein liebstes Rad, weil es die Art von Radfahren ermöglicht, die ich gerade mag: sportlich Rennrad fahren und dennoch auch mal schlechte Wege/Wald/Schotter etc. fahren zu können.
der Nachfolger wird Disc bekommen, weil dieses Jahr viel Dreck im Spiel war, auch mal Gepäck am Rad hängt und ich so bei den Reifen noch variabler bin. schon die 28er muss man durch die Bremse klopfen...

hat alles aber immer noch nichts mit einem Rennrad zu tun. ein auf Geschwindigkeit und Effizienz reduziertes Sportgerät mit Reifen von 23-25mm, und dann baue ich mir da eine Disc dran, da läuft doch irgendwas schief...


Danke!

Mifri
07.10.2017, 06:30
Wenn richtig eingestellt, schleift bei der Disc nichts.

Wir haben 3 CX und 4 LRS mit den selben Naben, Bremsscheiben und auch Belägen. Und trotz Schnellspanner kann ich an allen Rädern alle LRS durchtauschen und da schleift nichts, ebenso verhält es sich bei unseren Disc-RR, wenn ich dort die LRS von einem auf das andere stecke.

Diese angeblichen Probleme könnte den Hobbyfahrer also vollkommen egal sein, wenn er einheitliches Material fährt, oder er muss beim LRS-Wechsel eben etwas neu justieren.

Bei den Pros ist eigentlich nur das Problem des neutralen Materialwagen und nicht bei den Teams, denn die hätten ja einheitliches Material. Lösung: neutralen Materialwagen abschaffen, ganz einfach.

Bzgl. einheitliche Naben usw. Ja es gibt noch Hersteller, die nicht 12x100mm und 12x142mm verwenden. Das ist aber wohl eher für die Hobbyleute von Bedeutung, die ein solches Fabrikat fahren wollen. Bei dem Pros sind die großen Hersteller, die Disc anbieten zu 90% alle einheitlich unterwegs.

Specialized, BMC, Canyon, Ridley, Cannondale, Mérida

seankelly
07.10.2017, 07:55
Der Abstand zwischen Belag und Bremsscheibe ist bei Sram geringer, als bei Shimano.
Sofern die Bremsscheibe einen (kleinen) Schlag hat und/oder die Gabel beim Wiegetritt
seitlich flext, kann es schneller zum Schleifen kommen.
Ein schnell gefahrener Kreisel kann dann auch schon reichen.

Danke für die Ausführungen. Damit kann ich was anfangen ....

JJ.
07.10.2017, 08:09
puh .... 19 Seiten.... :D ich les die ned alle durch, ich hab schon meine Meinung und da hat beides ein für und wider :gut:

... nur ein ganz großes Contra hydr. Scheibenbremse muß ich hier schreiben:

Beim Befüllen kann der Kannister mit Öl umfallen .... :eek:

... das pasiert mir bei der Felgenbremse nicht.... :applaus:

derDim
07.10.2017, 08:23
Bei den Pros ist eigentlich nur das Problem des neutralen Materialwagen und nicht bei den Teams, denn die hätten ja einheitliches Material. Lösung: neutralen Materialwagen abschaffen, ganz einfach.


ist nicht als ironie gekennzeichnet
oder hab ich was übersehen?

Abstrampler
07.10.2017, 08:45
ist nicht als ironie gekennzeichnet
oder hab ich was übersehen?

Er hat was übersehen. Nämlich, dass er dafür die Anzahl der Teamwagen verdoppeln oder verdreifachen müsste.
Oder die Fahrer werden dazu verdonnert, ab sofort nur noch als Gruppe zu fahren.

Quatsch halt.

efx
07.10.2017, 10:05
Specialized, BMC, Canyon, Ridley, Cannondale, Mérida

+ Scott

Unsicher bin ich mir ob alle die gleiche Gewindesteigung bei ihren Steckachsen verwenden.

kleinerblaumann
07.10.2017, 10:18
Wie oft wird denn so ein neutraler Materialwagen von den Fahrern genutzt? Meine einzige Erinnerung ist Froome am Ventoux und das war eher ein Desaster, was das neutrale Rad anging. Dann finde ich, dass man unterscheiden muss zwischen Bergetappe und Flachetappe. Bei Flachetappen gibt es fast nie so viele Gruppen, dass nicht hinter der eigenen Gruppe der eigene Teamwagen fährt. Bei Bergetappen gibt es schon mal so viele Gruppen, aber ich habe mal mit jemandem gesprochen, der mit einem neutralen Vorderrad auf eine Abfahrt ging. Er sagte, er hätte genau so gut auf den Teamwagen warten können, da die Kombi aus Belag und Felge kaum gebremst hat und der Belag nicht gut auf die Flanke traf. Dadurch hat er auch viel Zeit verloren.
Was das Wechseln einzelner Laufräder mit Steckachsen angeht: Wenn die Situation hektisch ist, wechseln die Topfahrer eh immer das ganze Rad, Helfer sind dann eh raus und kommen nicht mehr ran. Wenn es nicht hektisch ist, sind die paar Sekunden auch egal.

kleinerblaumann
07.10.2017, 10:20
+ Scott

Unsicher bin ich mir ob alle die gleiche Gewindesteigung bei ihren Steckachsen verwenden.

Durchmesser und Breite müssen bei Laufrad und Rahmen/Gabel zusammen passen. Die Steckachse muss zwar zum Gewinde passen, aber die geht ja i.d.R. nicht kaputt und man nimmt sie beim Ersatzlaufrad wieder her und sie wird nicht mit dem Laufrad getauscht.

Abstrampler
07.10.2017, 10:32
...

Na, wenn das alles so unproblematisch wäre, die Vorteile so klar, dann wären die Fahrer, die sportlichen Leiter und die UCI ja schön blöde, wenn sie nicht auf die Einschätzungen von uns Hobbyfahrern hören würden.
Ich glaube, so blöde sind sie aber nicht. ;)

kaeptnepo
07.10.2017, 10:36
Wenn richtig eingestellt, schleift bei der Disc nichts.

Wir haben 3 CX und 4 LRS mit den selben Naben, Bremsscheiben und auch Belägen. Und trotz Schnellspanner kann ich an allen Rädern alle LRS durchtauschen und da schleift nichts, ebenso verhält es sich bei unseren Disc-RR, wenn ich dort die LRS von einem auf das andere stecke.

Diese angeblichen Probleme könnte den Hobbyfahrer also vollkommen egal sein, wenn er einheitliches Material fährt, oder er muss beim LRS-Wechsel eben etwas neu justieren.

Bei den Pros ist eigentlich nur das Problem des neutralen Materialwagen und nicht bei den Teams, denn die hätten ja einheitliches Material. Lösung: neutralen Materialwagen abschaffen, ganz einfach.

Bzgl. einheitliche Naben usw. Ja es gibt noch Hersteller, die nicht 12x100mm und 12x142mm verwenden. Das ist aber wohl eher für die Hobbyleute von Bedeutung, die ein solches Fabrikat fahren wollen. Bei dem Pros sind die großen Hersteller, die Disc anbieten zu 90% alle einheitlich unterwegs.

Specialized, BMC, Canyon, Ridley, Cannondale, Mérida

Ich kann dir leider nicht glauben, dass du deine Bremsen schleiffrei hältst, oder du bist nur im Flachland unterwegs? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich die Scheiben bei hohen Temperaturen alle verziehen und dann schleifen. Beim Wechsel mit Schnellspanner sowieso

x3m
07.10.2017, 10:38
Schwimmende Bremsscheiben sind extrem unanfällig fürs Verziehen. Die gibt es am RR nur leider recht wenig.

Jim Bob
07.10.2017, 10:43
... nur ein ganz großes Contra hydr. Scheibenbremse muß ich hier schreiben:

Beim Befüllen kann der Kannister mit Öl umfallen .... :eek:

... das pasiert mir bei der Felgenbremse nicht.... :applaus:Endlich kommen hier mal richtige Argumente auf den Tisch! :toppiejop

Eins pro Disc hätte ich aber auch noch: Beim Klemmen der hydraulischen Disc-Züge sind mir noch nie Drähte abgebrochen und ich musste deswegen noch nie neue Züge verlegen! Bei der Felgenbremse ist sowas ja Tagesgeschäft...

:D

kleinerblaumann
07.10.2017, 10:54
Na, wenn das alles so unproblematisch wäre, die Vorteile so klar, dann wären die Fahrer, die sportlichen Leiter und die UCI ja schön blöde, wenn sie nicht auf die Einschätzungen von uns Hobbyfahrern hören würden.
Ich glaube, so blöde sind sie aber nicht. ;)

Warum geben dann so viele Hobbyfahrer - ne falsch: Forumsfahrer - so viele Statements bezüglich der Disc ab? Wenn ich den Kollegen Exprofi das nächste Mal treffe, frage ich ihn mal, wie häufig so ein neutraler Materialwagen genutzt wird. Ich will damit nicht jetzt schon sagen, dass er kaum benutzt wird, ich weiß es einfach nicht. Auch vorhin waren es nur Mutmaßungen meinerseits. Aber damit reihe ich mich ja in Reihe duzender Forumskollegen ein.

Jim Bob
07.10.2017, 10:57
@kleinerblaumann
zur Erinnerung: wir sind hier bei "Pro/Contra Disc" mit ohne "Pro Peloton" :D

Sigi Sommer
07.10.2017, 10:58
Eins pro Disc hätte ich aber auch noch: Beim Klemmen der hydraulischen Disc-Züge sind mir noch nie Drähte abgebrochen und ich musste deswegen noch nie neue Züge verlegen! Bei der Felgenbremse ist sowas ja Tagesgeschäft...

:D

Wir lernen: wer den Alltag im Leben nur dürftig meistert, der hat mit Disk zumindest eine Lebenshilfe 👍

kleinerblaumann
07.10.2017, 11:19
@kleinerblaumann
zur Erinnerung: wir sind hier bei "Pro/Contra Disc" mit ohne "Pro Peloton" :D

Ich hatte mich nur an das Thema der neutralen Materialwagen angehängt. Aber du hast Recht, gehört hier nicht her.

derDim
07.10.2017, 13:58
Wie oft wird denn so ein neutraler Materialwagen von den Fahrern genutzt? ...

genau
und gebremst wird ja auch nur ganz selten
...

aber im ernst
für die fanboys der nabenbremsen
sind einige dinge plötzlich nicht mehr so wichtig

neutraler materialwagen
kosten
gewicht
aerodynamik
einseitige ungünstige belastung
geschwüre am rahmen
usw

Timbox
07.10.2017, 14:22
Käse. Die Fehleranalyse ist komplizierter. Mag sein, dass die eingestellte Disc länger läuft. Am Rennrad gibt es keinen Grund pro Disc. Ich muss keine Carbonfelge durch den Winter peitschen... .

Weil man die Felgenbremsen jedes Wochenende nachstellt und die Disc 1x im Jahr, hat man Routine bei den Felgenbremsen und es ist unkompliziert. Logisch.


Sofern die Bremsscheibe einen (kleinen) Schlag hat und/oder die Gabel beim Wiegetritt
seitlich flext, kann es schneller zum Schleifen kommen.
Ein schnell gefahrener Kreisel kann dann auch schon reichen.

Wenn die Gabel flext, bewegt sich die Bremse und die Nabe mit. Warum sollte dabei was schleifen?

M13arcos
07.10.2017, 14:25
Specialized, BMC, Canyon, Ridley, Cannondale, Mérida
+ Scott
Unsicher bin ich mir ob alle die gleiche Gewindesteigung bei ihren Steckachsen verwenden.
Focus benutzt Steckachsen mit einer Bajonett-Verriegelung, falsch ich mich nicht täusche.

Ich persönlich finde eine Steckachsenbefestigung, welche ähnlich einem Schnellspanner funktioniert, besser, als eine Steckachse mit Gewinde. Die Steckachsenbefestigung ist unkritisch, da die Steckachse beim Laufradwechsel nicht zwangsläufig gewechselt werden muss.

kleinerblaumann
07.10.2017, 14:34
genau
und gebremst wird ja auch nur ganz selten
...

aber im ernst
für die fanboys der nabenbremsen
sind einige dinge plötzlich nicht mehr so wichtig

neutraler materialwagen
kosten
gewicht
aerodynamik
einseitige ungünstige belastung
geschwüre am rahmen
usw

Ich bin kein Fanboy der Scheibenbremse, auch kein Gegner - der Begriff "Nabenbremse" ist immer noch Unsinn, aber das hatten wir ja schon mal. Und das mit dem Materialwagen war eine Frage, keine Aussage, wie ich auch kurz später nochmal bestätigt habe. Und wer keine Rennen mit Team- und neutralen Materialwagen fährt oder Informationen aus Profihand hat, darf darüber schweigen.

Was mir aber für eine bessere Lesbarkeit durchaus wichtig ist: Orthographie, Groß- und Kleinschreibung gehören dazu.

M13arcos
07.10.2017, 14:46
Wenn der Reifen des Hobbyfahrer platt ist, schraubt er die Steckachse raus,
baut das Laufrad aus, flickt, oder wechselt den Schlauch und baut sein Rad wieder ein.
...
Hättest du mein Posting aufmerksam gelesen, wäre dir die Formulierung "fast alle Hersteller" aufgefallen.
Storck dürfte der einzige Hersteller sein, der nun andere Achsmaße verwendet.
Die Durchmesser 10mm/9mm entstammen dem ThruBolt System, das bereits bei Rahmen mit Schnellspannern einsetzbar war. Lediglich die Auswahl an passenden Naben war sehr klein, weil es sich um ein DT Swiss Patent handelt,
das sich nie wirklich durchgesetzt hat. Daher gibt es auch kaum Laufräder im Aftermarkt, die damit kompatibel sind.

Die 15mm stammen noch von der Einführung der Steckachse beim CX/RR,
aber seit 2017 begannen viele Hersteller auf 12mm zu wechseln.
Bei den 2018er Modellen dürften dann fast alle Hersteller nachgezogen haben.
Ja, diese verschiedenen Standards sprach ich an. Und den gemeinen Käufer interessiert es wenig, welche Firma welches Steckachsensystem herstellt.

Genau dafür ist ein Forum da, um halbwegs sachlich Erfahrungen und Meinungen auszutauschen. Das einige ihr gerade erworbenes Rennrad oder Komponentensystem gegen jegliche Logik unsachlich verteidigen, empfinde ich dagegen als unangenehm. Wobei ihr die kleinen Späße zwischendurch nicht vernachlässigen solltet.

Ich interpretiere deine Aussage dahingegen, dass für mich bei den Steckachsensystemen noch zu viel durcheinander herrscht. Die Situation hat sich 2017 angefangen zu bessern und vielleicht kann 2018 oder 2019 von einem Standard gesprochen werden. Starten wir Mitte 2018 also wieder einen kleinen Faden über dieses Thema.

cadoham
07.10.2017, 14:47
Wenn die Gabel flext, bewegt sich die Bremse und die Nabe mit. Warum sollte dabei was schleifen?

Das ist nicht ganz richtig. ;)

Wer im Wiegetritt stark mit dem Oberkörper zu den Seiten schwankt,
kann je nach Carbongabel, einen seitlichen Flex der Gabelscheiden,
oberhalb der Naben-Achsen-Verbindung feststellen.

Der Bremssattel ist ebenfalls an der Gabelscheide montiert und bewegt sich axial zur Nabe/Bremsscheibe mit.
Wann immer der Fahrer nun im Wiegrttitt zu einer Seite schwankt,
reduziert sich dadurch einseitig der Abstand zwischen Belag und Scheibe und kann auch kurzzeitig zum Konakt zwischen
beiden führen, wenn die Scheibe nicht symetrisch zwischen den Belägen ausgerichtet ist,
oder einen kleinen Schlag aufweist.

Ähnlich ist es bei einer Kreisel Durchfahrt, wo sich die Gabelscheiden ebenfalls in eine Richtung verwinden,
sodass es zum Schleifen kommen kann.

Vorallem bei Sram, wo der Abstand zwischen Belag und Scheibe ohnehin geringer ausfällt,
habe ich das öfter mal bemerkt.
Allerdings soll das bei leichten, weicheren LRS mit Felgenbremsen auch vorkommen, oder? ;)

Dreamdeep
07.10.2017, 15:03
Ja, diese verschiedenen Standards sprach ich an. Und den gemeinen Käufer interessiert es wenig, welche Firma welches Steckachsensystem herstellt.

Genau dafür ist ein Forum da, um halbwegs sachlich Erfahrungen und Meinungen auszutauschen. Das einige ihr gerade erworbenes Rennrad oder Komponentensystem gegen jegliche Logik unsachlich verteidigen, empfinde ich dagegen als unangenehm. Wobei ihr die kleinen Späße zwischendurch nicht vernachlässigen solltet.

Ich interpretiere deine Aussage dahingegen, dass für mich bei den Steckachsensystemen noch zu viel durcheinander herrscht. Die Situation hat sich 2017 angefangen zu bessern und vielleicht kann 2018 oder 2019 von einem Standard gesprochen werden. Starten wir Mitte 2018 also wieder einen kleinen Faden über dieses Thema.

Mit Sachlichkeit hast du es aber auch nicht so.
12mm steckachse vorne und hinten und flatmount Bremsen. Das ist der Standard. Nahezu jeder neu entwickelte Rahmen wird mittlerweile damit ausgestattet.

schnellerpfeil
07.10.2017, 15:09
Mit Sachlichkeit hast du es aber auch nicht so.
12mm steckachse vorne und hinten und flatmount Bremsen. Das ist der Standard. Nahezu jeder neu entwickelte Rahmen wird mittlerweile damit ausgestattet.

+ Centerlock

cadoham
07.10.2017, 15:11
Mit Sachlichkeit hast du es aber auch nicht so.
12mm steckachse vorne und hinten und flatmount Bremsen. Das ist der Standard. Nahezu jeder neu entwickelte Rahmen wird mittlerweile damit ausgestattet.

So ist es!

Der Aftermarkt ist mittlerweile gut ausgestattet mit den passenden Laufrädern
und es lassen sich bei vielen Herstellern auch die Steckachsen gegen leichtere / schönere tauschen.



Ja, diese verschiedenen Standards sprach ich an. Und den gemeinen Käufer interessiert es wenig, welche Firma welches Steckachsensystem herstellt.

Ich interpretiere deine Aussage dahingegen, dass für mich bei den Steckachsensystemen noch zu viel durcheinander herrscht.

Ein Durcheinander ist es lediglich, wenn man sich nie damit befasst hat.
Dann tritt das aber auch auf Steuersatz, Tretlager, Stütztendurchmesser, etc zu.

Die ersten Räder mit komplett Steckachsen (Cyclocross) kamen mit Ø15mm vorn und Ø12mm hinten,
weil das lange Zeit der MTB Standard gewesen ist und es bereits viele Laufräder für diese Achsdurchmesser gab.

Als die Scheibenbremse beim RR Einzug gehalten hat, begann man auch vorn auf eine 12mm Achse zu wechseln,
aufgrund von Optik / Gewicht.
Damit haben die Hersteller 2017 begonnen und mit den 2018er Modelle wird man hauptsächlich nur noch
12mm Achsen vorn und hinten finden.

Da sich viele Naben durch den Tausch der Endkappen für 15mm, wie auch 12mm eignen,
ist es daher weniger problematisch als es aussieht.

Das Storck sein eigenes Süppchen kocht, wird den Markt kaum interessieren,
wenn 98% der Hersteller 12mm anbieten.

Fazit
Wer sich ein Komplettrad kauft, hat die passenden Steckachsen und den LRS entsprechend dabei.
Möchte man sich einen leichteren LRS gönnen, orieniert man sich nur an den Maßen das montierten.

Wer sich ein Rahmenset kauft, hat die passenden Steckachsen dabei und schaut beim Kauf des LRS,
lediglich nach dem vorderen Achsdurchmesser und der Hinterbaubreite.

Kein Hexenwerk und leicht zu verstehen.
Man kann natürlich auch ein Problem daraus machen, aber sollte dann bitte auch die anderen
Unterschiedlichkeiten der Rahmenhersteller berücksichtigen.

Cannondale zb. mit 25.2mm Stützendurchmesser.
Das ist für den Kunden weit aus nerviger, wenn der sich eine Stütze mit anderem Versatz oder Optik kaufen möchte.

M13arcos
07.10.2017, 15:11
Ich wusste gar nicht, dass das Thema "Schleifen" bei Scheibenbremsen noch so kontrovers ist. Nachdem zuerst die "Problemlos-Fraktion" antwortete, fanden sich dann doch recht viele, welche von Schleifproblemen berichteten.

Nach meiner bescheidenen Meinung muss die hydraulische Scheibenbremse weniger Probleme machen, als eine Felgenbremse. Bei einer Felgenbremse kann ich, meistens sogar während der Fahrt, ein Schleifen der Bremse eliminieren. Oder die Felgenbremse "öffnen" und mit nur einer Bremse heimfahren. Bei einem größeren Schaden an einem Laufrad, kann ich weder mit einer Scheibenbremse noch mit einer Felgenbremse die Heimfahrt antreten. Bei einer hydraulischen Scheibenbremse lässt sich der Abstand der Bremsklötze zur Bremsscheibe, nach meinem Kenntnisstand, nicht regulieren, es ist nur möglich den Bremssattel neu auszurichten. Ich bezweifele, dass dies während einer Ausfahrt so einfach möglich ist.

Für mich ist die Situation vergleichbar mit den elektrisch aktuierten Schaltungen. Auch diese müssen zuverlässiger funktionieren als mechanisch bewegte Schaltungen, da bei einem Fehler der Aufwand meistens viel größer ist, bis diese wieder zufriedenstellend funktioniert.

schnellerpfeil
07.10.2017, 15:41
Ich wusste gar nicht, dass das Thema "Schleifen" bei Scheibenbremsen noch so kontrovers ist. Nachdem zuerst die "Problemlos-Fraktion" antwortete, fanden sich dann doch recht viele, welche von Schleifproblemen berichteten.

Nach meiner bescheidenen Meinung muss die hydraulische Scheibenbremse weniger Probleme machen, als eine Felgenbremse. Bei einer Felgenbremse kann ich, meistens sogar während der Fahrt, ein Schleifen der Bremse eliminieren. Oder die Felgenbremse "öffnen" und mit nur einer Bremse heimfahren. Bei einem größeren Schaden an einem Laufrad, kann ich weder mit einer Scheibenbremse noch mit einer Felgenbremse die Heimfahrt antreten. Bei einer hydraulischen Scheibenbremse lässt sich der Abstand der Bremsklötze zur Bremsscheibe, nach meinem Kenntnisstand, nicht regulieren, es ist nur möglich den Bremssattel neu auszurichten. Ich bezweifele, dass dies während einer Ausfahrt so einfach möglich ist.

Für mich ist die Situation vergleichbar mit den elektrisch aktuierten Schaltungen. Auch diese müssen zuverlässiger funktionieren als mechanisch bewegte Schaltungen, da bei einem Fehler der Aufwand meistens viel größer ist, bis diese wieder zufriedenstellend funktioniert.

Wenn es mal " Zing Zing " macht, heißt das noch lange nicht, dass es ein Problem ist. Wahrscheinlich ist diesen "Zing Zing" wirklich nicht lösbar ohne an anderen Stellen größere Kompromisse einzugehen. Wenn ich wirklich will, bekomme ich jeden FB Laufradsatz dazu an den Bremsen zu schleifen. Kann man mit knapp 100kg auch an der Kettenstrebe provozieren. Ist ja nicht so, das "Schleifen" ein völlig neues Phänomen seit Auftreten der Scheibenbremse am RR ist. Jeder, aber auch wirklich jeder, der beide Systeme nutzt und auch selber wartet, wird bestätigen können, das weder die Disc noch die FB irgendwelche nennenswerten Probleme machen.

Was die Achsen angeht, verstehe ich den Tanz nicht. Einfach vorne + hinten Schnellspanner. Ende und aus. Die Steckachsen sind bei gefederten Hinterbauten und Gabeln sicher von Vorteil, aber bei starr vorne und hinten eher weniger. Ich bin Jahrelang Disc und QR gefahren. Das hat nicht mehr oder weniger "Zing" gemacht, als an den jetzigen 4 Rädern mit Steckachsen. Cannondale bietet sein aktuelles F-SI Hardtail immer noch mit Schnellspanner an. Und warum..? Weil sie behaupten, das im Rennen der Laufradwechsel schneller geht. Clever, oder Rückständig?

M13arcos
07.10.2017, 15:51
Ein Durcheinander ist es lediglich, wenn man sich nie damit befasst hat.
Dann tritt das aber auch auf Steuersatz, Tretlager, Stütztendurchmesser, etc zu. ...
Zu diesem Thema antwortete ich schon. Dies ist für "MICH" nicht relevant. Ich, und wahrscheinlich auch einige andere in diesem Forum, wechseln Laufräder öfter, Tretlager, Steuersatz, Sattelstützen dagegen nicht sehr oft.

Und genau diese Situation sprach ich an, es ist nötig sich mit den verschiedenen Steckachsensystemen zu befassen. Es gibt auf dem Markt (noch?) Laufräder für die verschiedenen Steckachsensysteme, speziell wenn man sich damit befasst.

Dies hat nichts mit Unsachlichkeit zu tun, es geht um die Interpretation der aktuellen Situation und den persönlichen Folgerungen daraus. Alle aktuellen Rennrad-Laufräder für Felgenbremsen (622 mm) passen in mein Rennrad und dies schon seit einigen Jahren. Wie ihr so beflissentlich schriebt, benutzen die meisten Hersteller seit ca. 2017 ein zueinander kompatibles System. Dies freut mich, und vielleicht werden sich weitere Fabrikanten sich diesem abzeichnenden Standard anschließen. Was mich noch mehr freuen würde. Wir befinden uns im Jahr 2017, und daher ist dies für "MICH" ein Grund noch abzuwarten, wie sich die Situation weiterhin entwickelt. Für "MICH" ist dies noch kein Standard, dafür war die Zeit noch zu kurz.

"ICH" möchte nicht zu denen gehören, die eine "Shimano Di2 7970" fahren und keine Ersatzteile mehr bekommen.

cadoham
07.10.2017, 15:53
Es kann sowohl bei der Felgenbremse, als auch bei der Scheibenbremse zum Schleifen kommen,
wenn man ungünstige Teilekombinationen vorfindet und zb. im Wiegetritt fährt.

Das ist kein Geheimniss sondern einfache Physik.

Allerdings beruht ein Grossteil der Ursache, das bei Leuten die Disc schleift,
auf einen falsch justierten Bremssattel und/oder einem Schlag in der Bremsscheibe.

Das lässt sich in wenigen Minuten korrigieren.

Allerdings kennen sich viele Disc-Neueinsteiger damit (noch) nicht aus,
weshalb viele mit schleifende Bremsen fahren, weil sie nicht wissen,
wie man das Problem abstellt. ;)

Jim Bob
07.10.2017, 15:54
Bei einer hydraulischen Scheibenbremse lässt sich der Abstand der Bremsklötze zur Bremsscheibe, nach meinem Kenntnisstand, nicht regulieren, es ist nur möglich den Bremssattel neu auszurichten. Ich bezweifele, dass dies während einer Ausfahrt so einfach möglich ist.

Der Kniff der Hydraulik ist, dass sich die Beläge selbst zentrieren und einen passenden Abstand zur Scheibe herstellen, Stichwort "Ausgleichsbehälter" :eek:

Ich fahre seit ca. 8 Jahren mit Scheibenbremsen rum und musste noch nie unterwegs einen Bremssattel ausrichten. Wer keinen Inbus dabei hat oder wem das handwerkliche Geschick dazu fehlt, der nimmt das Laufrad aus, zieht den Haltesplint der Beläge und nimmt diese raus. Bremst dann ungefähr so gut wie eine geöffnete Felgenbremse.

Allein, mir fehlt die Phantasie, mir einen Zwischenfall vorzustellen, bei dem ich unterwegs den Bremssattel ausrichten müsste. Spontaner Seitenversatz des Laufrades in der Gabel? Zentriert man etwa während der Fahrt Laufräder und stellt das Nabenspiel ein? Fragen über Fragen...
:lupe:

cadoham
07.10.2017, 15:59
Zu diesem Thema antwortete ich schon. Dies ist für "MICH" nicht relevant. Ich, und wahrscheinlich auch einige andere in diesem Forum, wechseln Laufräder öfter, Tretlager, Steuersatz, Sattelstützen dagegen nicht sehr oft.

Wenn du vom Laufradwechsel aufgrund eines Platten sprichst, kann ich deine Argumentation nicht nachvollziehen.

Achse raus
Laufrad raus
Schlauch gewechselt
Laufrad rein
Achse rein


Wenn du vom Laufradwechsel aufgrund einer Neuanschaffung sprichst, kann ich deine Argumentation ebenfalls nicht nachvollziehen.

Derjenige, der selber an seinem Rad schraubt, weiss doch welchen Durchmesser seine Steckachsen haben
und wählt zb. bei bike24 entsprechend im Filter die benötigten Maße und findet was er braucht.

Wo gibt es da nun ein Problem? :confused:

cadoham
07.10.2017, 16:02
Der Kniff der Hydraulik ist, dass sich die Beläge selbst zentrieren und einen passenden Abstand zur Scheibe herstellen, Stichwort "Ausgleichsbehälter" :eek:

Ich fahre seit ca. 8 Jahren mit Scheibenbremsen rum und musste noch nie unterwegs einen Bremssattel ausrichten. Wer keinen Inbus dabei hat oder wem das handwerkliche Geschick dazu fehlt, der nimmt das Laufrad aus, zieht den Haltesplint der Beläge und nimmt diese raus. Bremst dann ungefähr so gut wie eine geöffnete Felgenbremse.

Allein, mir fehlt die Phantasie, mir einen Zwischenfall vorzustellen, bei dem ich unterwegs den Bremssattel ausrichten müsste. Spontaner Seitenversatz des Laufrades in der Gabel? Zentriert man etwa während der Fahrt Laufräder und stellt das Nabenspiel ein? Fragen über Fragen...
:lupe:

Da werden halt gern Probleme gesucht, wo nicht zwingend welche vorhanden sind. ;)

Seit dem es Steckachsen gibt, steht nun auch die Scheibe nach dem Rad aus/einbau wieder da,
wo sie sein soll.

Patrice Clerc
07.10.2017, 16:11
JFTR: meine Scheibenbremsen machen keine unbotmässigen Geräusche. D.h., im trockenen gar keine. Im nassen manchmal (!) kreischen, aber am letzten Donnerstag bspw. kein Krach. Am Tandem kann es nach harten, längeren Bremsmanövern anschliessend während ca. 20 Sekunden zing-zing geben. Das war's dann aber schon. Drei meiner ca. 9 Räder (ich müsste mal nachzählen...) sind mit Scheibenbremsen ausgestattet. Total sind da mittlerweile etwa 30000 km Scheibenbrems-Erfahrung beisammen, oft auch mit vielen Höhenmetern in beiden Richtungen. Quintessenz meiner Erfahrungen: die Discs sind weniger wartungsintensiv, funktionieren einfach "immer". Und - wie weiter oben schon geschrieben - sind die Scheibenbremsen bei anspruchsvollen Abfahrten auch bei idealem Wetter (24 Grad, furztrocken) nicht nur ein Hochgenuss, sondern meiner Meinung nach auch ein Vorteil.

Man muss Scheibenbremsen nicht wollen und schon gar nicht mögen. Aber Nachteil haben sie genaue einen: das ansonsten identische Fahrrad wird zwischen 400 und 500 g schwerer. Die restlichen Contra-Argumente sind konstruiert.

Patrice Clerc
07.10.2017, 16:12
Da werden halt gern Probleme gesucht, wo nicht zwingend welche vorhanden sind. ;)

Seit dem es Steckachsen gibt, steht nun auch die Scheibe nach dem Rad aus/einbau wieder da,
wo sie sein soll.

Bei mir sogar mit Schnellspannern (1 x Custom Titan, 1 x P-X London Road, 1 x Custom Tandem und früher Freeride-MTB).

pinguin
07.10.2017, 16:33
Der Kniff der Hydraulik ist, dass sich die Beläge selbst zentrieren und einen passenden Abstand zur Scheibe herstellen, Stichwort "Ausgleichsbehälter"

Die Idee ist gut, nur hapert es an der Umsetzung. Wenn das nämlich so wäre, würde ich den Belagverschleiss an meiner SRAM Force Hydro nicht bemerken. Dem ist aber nicht so.

M.E. taugt eine Hydro nur, wenn es neben Griffweiteneinstellung auch eine davon unabhängige Druckpunktverstellung gibt. Das hat SRAM wohl auch endlich mal kapiert und der aktuellen Generation der Red Hydro das eingebaut.

Road-Hydro ist noch lange nicht so weit wie die Hydraulik im MTB-Bereich.

Vllt. macht es der Japaner ja besser, da kenne ich mich nicht aus.

pinguin
07.10.2017, 16:38
Man muss Scheibenbremsen nicht wollen und schon gar nicht mögen. Aber Nachteil haben sie genaue einen: das ansonsten identische Fahrrad wird zwischen 400 und 500 g schwerer. Die restlichen Contra-Argumente sind konstruiert.

Ich gebe dir grundsätzlich recht, fahre an 4 Rädern Hydraulik (Disc).

Ich hatte jedoch schon folgende Dinge (alles im Urlaub):

- abgebrochener Insert-Pin am Bremssattel hinten (ohne Fremdeinwirkung, Bremsleitung war innert Sekunden weg, Glück gehabt)
- übervolle Bremsanlage (durch Hydroskopie, Anlage war kaum ein halbes Jahr alt)
- drei von vier Kolben eines Bremssattels fest

Von daher ist es eher eine "Hassliebe". Solange nichts ist, ist es toll. Aber wehe, es ist was...

cadoham
07.10.2017, 16:46
Ich gebe dir grundsätzlich recht, fahre an 4 Rädern Hydraulik (Disc).

Ich hatte jedoch schon folgende Dinge (alles im Urlaub):

- abgebrochener Insert-Pin am Bremssattel hinten (ohne Fremdeinwirkung, Bremsleitung war innert Sekunden weg, Glück gehabt)
- übervolle Bremsanlage (durch Hydroskopie, Anlage war kaum ein halbes Jahr alt)
- drei von vier Kolben eines Bremssattels fest

Von daher ist es eher eine "Hassliebe". Solange nichts ist, ist es toll. Aber wehe, es ist was...

An welcher Stelle ist denn der Insert-PIN gebrochen?
Die Hydraulikleitung sollte aufgrund der Quetschhülse ausreichend fest im Bremssattel sitzen.
Wenn ich die Schraube entferne, muss ich teilweise viel Kraft aufwenden,
um die Leitung mit der Quetschhülse aus dem Sattel zu bekommen.

Hydroskopie ist hauptsächlich bei DOT ein Thema,
weshalb Shimano hier unkomplizierter ist.

pinguin
07.10.2017, 16:48
An welcher Stelle ist denn der Insert-PIN gebrochen?

Das kann ich dir auch nicht erklären, denn die Hülsenmutter sollte m.E. das Ende der Leitung eigentlich ausreichend stabilisieren usw. Der Mech., der das im Urlaub repariert hatte, erwähnte aber, das hatte er schon mal. Und ein anderer Mech., dem ich davon erzählte, sagte das Gleiche.

Ich fand's auf jeden Fall richtig kacke, denn die Tour war damit leider zu Ende und zwei weitere Urlaubstage konnte ich nicht fahren.

cadoham
07.10.2017, 16:50
Die Idee ist gut, nur hapert es an der Umsetzung. Wenn das nämlich so wäre, würde ich den Belagverschleiss an meiner SRAM Force Hydro nicht bemerken. Dem ist aber nicht so.

Das ganze funktioniert auch nicht stufenlos. ;)

Erst wenn der Abstand zwischen Belag und Scheibe einen bestimmten Weg überschreitet,
fliesst weitere Bremsflüssigkeit aus dem Ausgleichsbehalter in das System,
um den Hebelweg wieder anzupassen.

Es soll letztlich verhindern, das man den Bremshebel bis zum Lenker zieht,
aber dennoch keine Bremsleistung erzielt.

pinguin
07.10.2017, 16:50
Hydroskopie ist hauptsächlich bei DOT ein Thema,
weshalb Shimano hier unkomplizierter ist.

Ich weiß, meine Maguras z.B: sind seit gut 15 Jahren nicht entlüftet worden, denen fehlt nix. Und das, obwohl eine davon an ner überlangen Leitung hängt (Tandem).

Man darf aber eben nicht ignorieren, dass es DOT gibt, bei der Diskussion um pro/con Disc. Es gibt das Zeug nunmal und im KFZ-Bereich ist es Stand der Technik. Muss man halt mit leben, dass man öfter entlüften muss bzw. auch mal richtig Zirkus hat.

seankelly
07.10.2017, 16:52
Allerdings beruht ein Grossteil der Ursache, das bei Leuten die Disc schleift,
auf einen falsch justierten Bremssattel und/oder einem Schlag in der Bremsscheibe.

Das lässt sich in wenigen Minuten korrigieren.

Allerdings kennen sich viele Disc-Neueinsteiger damit (noch) nicht aus,
weshalb viele mit schleifende Bremsen fahren, weil sie nicht wissen,
wie man das Problem abstellt. ;)

Absolut. Obwohl ich mal behaupte, dass Bremssattel-Justieren weniger Expertise erfordert als Schlauch-Flicken. Das ist ja fast selbsterklärend ......

pinguin
07.10.2017, 16:52
Das ganze funktioniert auch nicht stufenlos. ;)


Auch das weiß ich. Es nützt aber nix, wenn du exakt gleiches Hebelängengefühl vorne/hinten haben möchtest. Den Unterschied spürt man bei den Road-Hebelein meiner Erfahrung nach noch viel ärger als beim MTB. Mich nervt das tierisch an.

Patrice Clerc
07.10.2017, 16:56
Auch das weiß ich. Es nützt aber nix, wenn du exakt gleiches Hebelängengefühl vorne/hinten haben möchtest. Den Unterschied spürt man bei den Road-Hebelein meiner Erfahrung nach noch viel ärger als beim MTB. Mich nervt das tierisch an.

Ich hab Force und Rival funzt beides auch diesbezüglich unauffällig. Scheint also kein systematisches Problem zu sein.

cadoham
07.10.2017, 16:58
Ich fand's auf jeden Fall richtig kacke, denn die Tour war damit leider zu Ende und zwei weitere Urlaubstage konnte ich nicht fahren.

Nachvollziehbar, auch wenn ich von so einem Problem das erste mal lese.

Von welchem Hersteller war denn die Bremse?

Die Pins von Sram sind geschraubt, weshalb ich auf einen Fehler bei der Herstellung tippen würde,
wo es beim Gewinde Rollen zu einem Schaden gekommen sein kann. Eine Art Sollbruchstelle.
Zudem existiert auf der Seite, die in den Bremssattel kommt noch eine Torx Werkzeugaufnahme,
die ebenfalls in den PIN gearbeitet werden muss, wobei Kräfte auf den dünnen Schaft wirken.

Die Pins von Shimano (Stahl) sind dagegen sehr einfach gehalten und weisen eine
recht ordentliche Wandstärke auf.

cadoham
07.10.2017, 17:04
Auch das weiß ich. Es nützt aber nix, wenn du exakt gleiches Hebelängengefühl vorne/hinten haben möchtest. Den Unterschied spürt man bei den Road-Hebelein meiner Erfahrung nach noch viel ärger als beim MTB. Mich nervt das tierisch an.

Hier hilft wirklich nur eine manuelle Druckpunktverstellung.

Sowohl die neue Sram Red HRD, als auch die neuen Bremshebel der Dura Ace und Ultegra Serie,
bieten diese Funktion an, die hoffentlich so gut funktioniert, wie bei den MTB Bremshebeln.

Allerdings gab es bereits bei den ersten hydrl. STI von Shimano (ST-R785) eine Schraube unter
den Griffgummis, mit der man geringfügig den Druckpunkt verändern konnte.
Dürften die meisten bis heute nicht kennen. ;)

Bei Shimano könnte man hinten noch die BH90 Leitung, statt der BH59 verbauen,
die einen kleineren Querschnitt und somit eine dickere Wandstärke aufweist.
Damit lässt sich auch der Druckpunkt etwas angleichen.

Aber mit der neuen Hebelgeneration, sollte das nun deutlich eleganter funktionieren. :)

Dreamdeep
07.10.2017, 17:37
Dies hat nichts mit Unsachlichkeit zu tun, es geht um die Interpretation der aktuellen Situation und den persönlichen Folgerungen daraus.

Dann mach das unvoreingenommen. Das was du hier schreibst, hört sich eher danach an als ob du krampfhaft versuchst Argumente gegen die Disc zu finden (was du eingangs erstmal allen anderen vorwirfst). Dabei hast du offensichtlich überhaupt keine Erfahrung und null Ahnung von der Technik.

Das Problem mit den Steckachsen ist keines. So gut wie jede Disc Nabe wird heutzutage auf die verschiedenen Standards über entsprechende Adapter angepasst. Z.B. ein Laufradsatz von DT-Swiss hat von 15mm, 12mm, 10mm und QR Adapter bereits alles dabei, was es im Disc Bereich überhaupt gibt.

Das rührt daher, dass die Hersteller ihre Hausaufgaben schon vor Jahren im MTB Bereich gemacht haben. Eine Nabe und verschiedene Endstücke ist wesentlich günstiger in Herstellung und Lagerhaltung.

M13arcos
07.10.2017, 17:45
... haben sich für die Disc-Laufräder Steckachsen mit zwölf oder 15 Millimeter vorn und zwölf Millimeter hinten durchgesetzt, bei Einbaubreiten von 100 und 142 Millimetern. ... Leider haben es die Radhersteller aber versäumt, sich auf einen Standard zu einigen. Neben unterschiedlichen Durchmessern gibt es auch verschiedene Gewinde in Rahmen und Gabeln. ... Das ist ärgerlich, denn die gesteckten Adapter können auch leicht verloren gehen.
Da scheinen noch mehr Leute der Meinung zu sein, dass es noch keinen Standard gibt. Ich empfinde diese Aussage oben übrigens nicht als unsachlich.

M13arcos
07.10.2017, 18:20
Dann mach das unvoreingenommen. Das was du hier schreibst, hört sich eher danach an als ob du krampfhaft versuchst Argumente gegen die Disc zu finden (was du eingangs erstmal allen anderen vorwirfst). Dabei hast du offensichtlich überhaupt keine Erfahrung und null Ahnung von der Technik.

Das Problem mit den Steckachsen ist keines. So gut wie jede Disc Nabe wird heutzutage auf die verschiedenen Standards über entsprechende Adapter angepasst. Z.B. ein Laufradsatz von DT-Swiss hat von 15mm, 12mm, 10mm und QR Adapter bereits alles dabei, was es im Disc Bereich überhaupt gibt.

Das rührt daher, dass die Hersteller ihre Hausaufgaben schon vor Jahren im MTB Bereich gemacht haben. Eine Nabe und verschiedene Endstücke ist wesentlich günstiger in Herstellung und Lagerhaltung.
Dies meinte ich mit unsachlich und dem Verteidigen von einer Sache die selbst benutzt wird, oder selbst für gut gehalten wird. Dies schließt dann meistens den Vorwurf mit ein, dass der andere von dem Diskussionsgegenstand "überhaupt keine Erfahrung und null Ahnung von der Technik" hätte.

Ich versuche nämlich nicht "krampfhaft" Argumente gegen die Scheibenbremse zu finden. Ich versuche nur herauszufinden ob diese Technik für mich schon ausgereift genug ist. Wie dem kurzen Zitat aus dem aktuellen "Tour-Magazin" zu entnehmen ist, welches ich hier in diesem Faden einstellte, komme ich zur Zeit zu dem ähnlichen Schluss, dass die Rennrad-Fabrikanten es leider versäumt haben sich auf einen Standard zu einigen. Mit höheren Verkaufszahlen wird es vielleicht für die Hersteller rentabel werden, Naben für den Rennrad-Markt zu produzieren, welche ohne Adapter nutzbar sein werden.

Es steht euch natürlich frei, den Mitarbeitern dieses Magazins sämtliche Kompetenz abzusprechen.

Wenn es zu einem Standard kommen sollte, was nicht nur ich hoffe, haben Scheibenbremsen nur noch zwei Nachteile. Wie schon öfter in diesem Faden erwähnt, wären dies der höhere Preis und die höhere Masse. Die "Schleifproblematik" sollte bis dahin hoffentlich gelöst worden sein, falls sie es mit den neuen Modellen nicht schon ist, oder?

Just a comment; if you prefer english words in general, as you named this kind of break "disc", you might like to continue our discussion in english?

pinguin
07.10.2017, 18:27
Von welchem Hersteller war denn die Bremse?


SRAM, wie gesagt, Force 1.

@ Patrice: Es mag sein, dass das nicht systematisch ist. Aber mir persönlich langt mein System. Und das ist nun mal leider mehr als suboptimal.

Ich vermute, das ist hier ähnlich wie bei den Federgabeln mit dem Label Rock Shox. Da kannst du Glück haben, aber auch so richtig in die Kacke greifen. Habe zwei baugleiche Federgabeln. Die eine ist super, die andere Kernschrott.

Ich bin eigentlich fast soweit, dass ich mein BBB auf ne Etap umrüste, aber das Wissen, dass ich mir für 1.500 Euro Risiko ans Rad schraube, das langt mir auch gleich schon wieder, zu sagen, Finger weg.

RS1325
07.10.2017, 18:37
".....Das ist ärgerlich, denn die gesteckten Adapter können auch leicht verloren gehen"
Diese Aussage spricht nicht gerade für die techn. Kompetenz der "Fachmagazine" ! Es gibt immer wieder Hilferufe von Leuten in versch. Foren die diese "leicht verloren" gehenden Adapter nicht ab bekommen.......offensichtlich haben diese Redakteure keinerlei Praxiserfahrung. Ist mir schon mehrfach, auch in versch. Tests, aufgefallen....

Jim Bob
07.10.2017, 18:50
Leider haben es die Radhersteller aber versäumt, sich auf einen Standard zu einigen.
Und? Kann man deswegen jetzt kein neues Rad kaufen, weil alle unterschiedliche eingepresste Innenlager haben? Oh, wait, es geht um Scheibenbremsen...

@Pinguin
Deine Probleme halte ich für herstellerspezifisch, nicht für konstruktionsbedingt. Ja, der Japaner hat seine Qualitätskontrolle gut im Griff. Aber für dieses Thema könnte man zur Abwechslung :rolleyes: mal einen neuen Flamewar-Thread Campa vs. Shimano vs. Sram aufmachen...

@Cadoham
Meinst du die Griffweiteneinstellung oder hab ich da noch ne Schraube nicht entdeckt? :confused:

M13arcos
07.10.2017, 19:26
@Cadoham
Meinst du die Griffweiteneinstellung oder hab ich da noch ne Schraube nicht entdeckt? :confused:
Würde mich auch interessieren ...

RS1325
07.10.2017, 19:32
Würde mich auch interessieren ...

Es gibt noch eine Schraube für den Druckpunkt - etwas fummelig....

Dreamdeep
07.10.2017, 19:44
Just a comment; if you prefer english words in general, as you named this kind of break "disc", you might like to continue our discussion in english?

brake, nicht break.

Ansonsten habe ich zu den Steckachsen oben schon alles geschrieben, was es von meiner Seite aus dazu zu schreiben gab. Inkl einer Begründungen, weshalb es in der Praxis nicht wirklich relevant ist, ob das Bike nun eine 12 oder 15mm steckachse hat.

Wenn du warten möchtest bis es einen hochoffiziellen Standard gibt, an welchen sich alle Hersteller halten. Kann es dir passieren, dass du irgendwann ohne Bremse fahren musst. Steckachsen waren schon immer Sache der Rahmenhersteller und das wird vermutlich auch so bleiben. Genauso wie es auch unterschiedliche Lagerstandards oder Sattelstützendurchmesser gibt.

Jim Bob
07.10.2017, 19:57
Es gibt noch eine Schraube für den Druckpunkt - etwas fummelig....

Danke an alle für den Hinweis - endlich wieder was zum (ver-)basteln gegen die wetterbedingte Langeweile :D

Hier ist das ganze übrigens dokumentiert, "Einstellung von Druckpunkt und Griffweite" ab Seite 62ff:
http://si.shimano.com/pdfs/dm/DM-BR0008-08-GER.pdf
.

cadoham
07.10.2017, 20:07
Allerdings ist der Benefit noch relativ gering.

Ich erhoffe mir von den neuen ST-R8070 einen merklicheren Verstellbereich, wie beim MTB.

Abstrampler
07.10.2017, 20:09
Wenn du warten möchtest bis es einen hochoffiziellen Standard gibt, an welchen sich alle Hersteller halten. Kann es dir passieren, dass du irgendwann ohne Bremse fahren musst. Steckachsen waren schon immer Sache der Rahmenhersteller und das wird vermutlich auch so bleiben. Genauso wie es auch unterschiedliche Lagerstandards oder Sattelstützendurchmesser gibt.

Wir haben ja bereits die besonderen Anforderungen des Profibereichs erörtert.
Es würde mich wundern, wenn es nicht sehr bald einen einheitlichen Standard geben wird, auf den sich alle Hersteller von Rädern mit UCI Zulassung einigen.
Der Vergleich mit Lager- oder Sattelstützenmaßen ist, wie bereits zur Sprache gekommen, untauglich.

cadoham
07.10.2017, 21:15
@Abstrampler
Ein Hobbyfahrer ohne technisches Hintergrundwissen, wird bei der Suche nach einem Ersatzlager für seinen
Steuersatz schneller vor einer kniffligen Aufgabe stehen, als einen kompatiblen LRS zu finden.

Dazu reicht ein Blick in die Auswahlmöglichkeiten bei bike24.

Während auf den Lagern teilweise nur die Winkelangaben zu finden sind,
steht auf den Achsen der benötigte Durchmesser.

Daher finde ich den Vergleich nicht unpassend, da es bzgl. unheitliche Lösungen seitens
der Rahmenhersteller genug Beispiele dafür gibt, als das es bei der Scheibenbremse nun relevanter wäre.

Abstrampler
07.10.2017, 21:39
Och, Mönsch.

Es ging darum, dass Dreamdeep bezweifelte, dass es zukünftig einen einheitlichen Standard bei den Achsen geben würde. Und als Beispiel führte er Steuerlager, etc. an.
Da es in dem Bereich aber keinerlei Notwendigkeit für eine Vereinheitlichung gibt, bei den Achsen durch den herstellerseitigen Wunsch nach Verwendung im Rennen aber schon, passt das Beispiel eben nicht.

Jetzt klar? ;)

cadoham
07.10.2017, 21:53
Alles klar. ;)

Abstrampler
07.10.2017, 22:08
:proost:

Dreamdeep
07.10.2017, 22:13
Cadoham hat das schon richtig verstanden. Ich bezog mich auf den Vergleich ein paar Postings früher, im Sinne „Ist auch kein größeres Problem als eine passende Sattelstütze rauszusuchen“.

Im Grunde ist das aber, wie weiter vorne geschrieben, schon jetzt ein Standard mt 12mm steckachse, Flatmount und Centerlock. Alle neuentwickelte Rahmen kommen aktuell mit diesen Standards. In Einzelfällen mit QR. Die Rahmen die sich jetzt noch auf den Markt befinden mit PM und 15mm Achse, wie z.b. von Storck, wurden entwickelt bevor sich das als (inoffizieller) Standard durchgesetzt hat.

Ob es jetzt seitens UCI festgeschrieben wird, ändert daran auch nichts. Ausser dass die Toleranzen für die Position der Disc ggf enger gefasst sind. Aber das wurde im Pro Thread ja schon ausreichend diskutiert.

Aber viel wichtiger ist doch die Bremssattelaufnahme. Denn im Gegensatz zu den Steckachsen, gibt es keine Möglichkeit von Flatmount auf PM zu adaptieren, d.h. Wer einen PM Rahmen hat, kann keine Campa Disc und bei Shimano nur eine eingeschränkte Auswahl an Bremssätteln montieren. Ein PM Rahmen würde ich persönlich nicht mehr kaufen.
Zugleich ist durch den Shimano Flatmount Standard eine recht hohe Sicherheit gegeben, dass dies auch der Standard für viele Jahre bleibt. Funktioniert auch ausgesprochen gut und ist optisch top.

Wer also jetzt 12mm und Flatmount kauft, macht nichts falsch.

cadoham
07.10.2017, 22:22
Aber viel wichtiger ist doch die Bremssattelaufnahme. Denn im Gegensatz zu den Steckachsen, gibt es keine Möglichkeit von Flatmount auf PM zu adaptieren, d.h. Wer einen PM Rahmen hat, kann keine Campa Disc und bei Shimano nur eine eingeschränkte Auswahl an Bremssätteln montieren. Ein PM Rahmen würde ich persönlich nicht mehr kaufen.

Wer wirklich mit einer Campa-Disc liebäugelt, wird sich ein Komplettrad oder einen neuen Rahmen zulegen,
aber sich gewiss nicht von einem abgelösten Standard bei RR/CX abhalten lassen. ;)

M13arcos
08.10.2017, 01:17
brake, nicht break.
That's correct and sorry for the typo. Sometimes one finger is faster than the other. Maybe this discussion needs a break.

M13arcos
08.10.2017, 01:35
Eine kurze Anmerkung muss ich nun doch noch loswerden. Ich finde es sehr befremdlich, dass die Hersteller erst nach Diskussionen um etwaige Verletzungen einiger professioneller Rennfahrer auf die Idee kamen, die Kanten der Bremsscheiben abzurunden. Auf diese preisgünstige Maßnahme hätten sie auch früher kommen können.

Werden alle Bremsscheiben nun mit abgerundeten Kanten ausgeliefert? Auch die Bremsscheiben für die Geländerädchen?

pinguin
08.10.2017, 07:09
Nö. Wozu auch?

BerlinRR
08.10.2017, 08:14
Natürlich nicht. :D


Scheibchenweise.


und: Wer bremst verliert! So oder so...:D

Danke für eure Zusammenfassung, hier ist ja einwahnsinniger Output, da komme ich nicht hinterher :D

cadoham
08.10.2017, 09:43
Eine kurze Anmerkung muss ich nun doch noch loswerden. Ich finde es sehr befremdlich, dass die Hersteller erst nach Diskussionen um etwaige Verletzungen einiger professioneller Rennfahrer auf die Idee kamen, die Kanten der Bremsscheiben abzurunden.

Ich finde es befremdlich, wenn man immer wieder provokativ über Themen schreibt,
wo offensichtlich Erfahrung und Wissen fehlt. :mad:

Informiere dich doch bitte mal genauer über den Ausgang dieser ganzen Geschichten,
wo Profis erst durch die "messerscharfen" Bremsscheiben in Gefahr gekommen sein sollen,
was es im nach hinein doch irgendwie anders gewesen ist und die Disc nicht unbedingt der Übeltäter war.

Sicherlich kann es zu Verletzungen kommen, wenn man unglücklich in einer rotierende Bremscheibe fällt,
aber das passiert bei Kettenblättern, Speichen, etc ebenso. Einen gekappselten Antrieb gibt es deswegen auch nicht.
Zudem ist diese Thematik besser im Thread "Pro-Peleton und Disc" aufgehoben,
wo es bereits ausgiebig disskutiert wurde.

Langsam fühlt es sich nach getrolle an ...

RS1325
08.10.2017, 09:44
Eine kurze Anmerkung muss ich nun doch noch loswerden. Ich finde es sehr befremdlich, dass die Hersteller erst nach Diskussionen um etwaige Verletzungen einiger professioneller Rennfahrer auf die Idee kamen, die Kanten der Bremsscheiben abzurunden. Auf diese preisgünstige Maßnahme hätten sie auch früher kommen können.

Werden alle Bremsscheiben nun mit abgerundeten Kanten ausgeliefert? Auch die Bremsscheiben für die Geländerädchen?

Das ist aber auch viel Augenwischerei. Wenn so dünnes Material mit Geschwindigkeit auf Fleisch trifft besteht immer Verletzungsgefahr, da spielt es keiner große Rolle ob an den Kanten ein kleiner Radius vorhanden ist.

kaeptnepo
08.10.2017, 09:59
Ein Rennrad ist für mich ein Sportgerät. Da reichen Felgenbremsen. Leichter und bessere Optik und einfacherer Wartung . Damit ist für mich das Thema durch. Es gibt bestimmt noch tausend Sachen die man an ein Rad bauen kann und die ein Sicherheitsplus haben Zb ESP oder Airbag. Aber wo ist da die Grenze...

Patrice Clerc
08.10.2017, 10:02
Das ist aber auch viel Augenwischerei. Wenn so dünnes Material mit Geschwindigkeit auf Fleisch trifft besteht immer Verletzungsgefahr, da spielt es keiner große Rolle ob an den Kanten ein kleiner Radius vorhanden ist.

Richtig. Und dennoch sind keine Fälle dokumentiert, bei denen das wirklich passiert ist. Der IIRC im Frühling 2016 kolportierte Fall hat sich nachträglich als faktisch falsch herausgestellt: die Verletzung des (immer noch IIRC) Spaniers war nicht auf eine Kollision mit einer Bremsscheibe zurück zu führen.

Und ich stimme völlig zu, dass mich ausserhalb von Rennen dieses Thema nicht mal ansatzweise interessiert. Wenn ich im Training oder auf Touren Massenstürze hätte, würde ich etwas anderes ändern.

Rädlibueb
08.10.2017, 10:41
Das Cannondale Black Inc. kommt 2018 mit Disc.:eek:. https://www.tritoncycles.co.uk/road-bikes-c5/road-c37/supersix-evo-hi-mod-disc-black-inc-road-bike-2018-p16469/s47973

kleinerblaumann
08.10.2017, 10:54
Das Cannondale Black Inc. kommt 2018 mit Disc.:eek:. https://www.tritoncycles.co.uk/road-bikes-c5/road-c37/supersix-evo-hi-mod-disc-black-inc-road-bike-2018-p16469/s47973

Warum schraubt man an sein Topmodell noch die alten STI? Die neuen sehen viel besser aus uns sind schon länger verfügbar.

Jim Bob
08.10.2017, 10:58
Das Cannondale Black Inc. kommt 2018 mit Disc.:eek:. https://www.tritoncycles.co.uk/road-bikes-c5/road-c37/supersix-evo-hi-mod-disc-black-inc-road-bike-2018-p16469/s47973Ich fänds wesentlich überraschender, wenn ein Rad für 10.000Ł nicht mit Scheibenbremsen käme :)

Rädlibueb
08.10.2017, 11:11
Ich fänds wesentlich überraschender, wenn ein Rad für 10.000Ł nicht mit Scheibenbremsen käme :)


Cannondale hat ja bereits ein Disk Rad in dieser Preis Kategorie im Sortiment. Ist für mich nicht verständlich das Black mit einer Disk so abzuwerten.

la devinette
08.10.2017, 11:11
Scheibenbremsen gibts nur im Ultegra-Bereich.

Nö.

la devinette
08.10.2017, 11:23
Giant, Specialized, Scott, BMC, Merida, Pinarello, Trek ... Alle mit DA-Disc für 2018. Lieferbar.

Abstrampler
08.10.2017, 11:30
Jo, und schon geht das Verwirrspiel weiter. Während Cannondale hier (und auch beim SuSi) 135er Hinterbau und 9mm Schnellspanner abietet, gibt es z.B. bei Speci 142er Hinterbau und 12mm Steckachse.
Das ist alles nicht sehr hilfreich, wenn ohnehin umstrittene technische Neuerungen Kaufbereitschaft hervorrufen sollen. Der Endkunde, der sein Rad mehrere Jahre fährt, übt sich ja doch recht gerne in Zurückhaltung, bis die Hersteller die grundlegenden Dinge aussortiert und vereinheitlicht haben.

Ich hab´s schon mal woanders geschrieben, das tut dem Rennradmarkt in der aktuellen Form nicht gut. :ü

M13arcos
08.10.2017, 11:31
Ich finde es befremdlich, wenn man immer wieder provokativ über Themen schreibt,
wo offensichtlich Erfahrung und Wissen fehlt.

Informiere dich doch bitte mal genauer über den Ausgang dieser ganzen Geschichten,
wo Profis erst durch die "messerscharfen" Bremsscheiben in Gefahr gekommen sein sollen,
was es im nach hinein doch irgendwie anders gewesen ist und die Disc nicht unbedingt der Übeltäter war.

Sicherlich kann es zu Verletzungen kommen, wenn man unglücklich in einer rotierende Bremscheibe fällt,
aber das passiert bei Kettenblättern, Speichen, etc ebenso. Einen gekappselten Antrieb gibt es deswegen auch nicht.
Zudem ist diese Thematik besser im Thread "Pro-Peleton und Disc" aufgehoben,
wo es bereits ausgiebig disskutiert wurde.

Langsam fühlt es sich nach getrolle an ...
Aha, dies ist also provokativ?
http://velomotion.de/2016/10/neue-bremsscheiben-scheibenbremsen-zurueck-im-peloton-ab-januar-2017/
Wenn einige aus ihrer aggressiven Ecke herauskommen würden, würden sie vielleicht merken, dass diese Maßnahme eigentlich für die Scheibenbremse spricht. Die Frage ist eigentlich nur, warum nicht von Anfang an.

Mir ist durchaus bewusst, dass nach mehreren Gutachten sich die Meinung durchsetzte, dass die Verletzung eher von einem Kettenblatt stammte. Dies diskutierten wir intern schon vor Monaten bei einer Ausfahrt. Dies ist aber kein Grund die Kanten nicht abzurunden. Oder bekommen nur die professionellen Fahrer diese Bremsscheiben?

Und dies ist keine Frage für den "Pro-Peleton und Disc" Faden, denn ich versuche ja in Erfahrung zu bringen, ob wir diese Bremsscheiben auch erhalten.

Falls noch nicht bekannt, Tom Boonen machte sich auch Gedanken um dieses Thema und ein kleines Experiment.
http://m.nieuwsblad.be/cnt/dmf20170225_02750888?utm_source=facebook Der Text ist auf Niederländisch, das Video selbsterklärend. Allerdings hat die Bremsscheibe bei diesem Selbstversuch keine hohe Temperatur.

Pedalierer
08.10.2017, 11:51
Klar gibts Scheibenbremsen im Luxussegment. Ein Pina Dogma für 11k € mit 8,5 kg wurde erst vor kurzem in der Rennrad getestet.

Ich kam aus dem Lachen gar nicht mehr raus.

la devinette
08.10.2017, 11:53
Dann find mir mal ein TCR advanced 0 disc vormontiert :D

TCR 0 kommt nur mit eTap Hydro. Propel kannst Du haben. Incl. Powermeter.

avis
08.10.2017, 12:07
Klar gibts Scheibenbremsen im Luxussegment. Ein Pina Dogma für 11k € mit 8,5 kg wurde erst vor kurzem in der Rennrad getestet.

Ich kam aus dem Lachen gar nicht mehr raus.


Dito :D
Das Preis/Gewichtsverhältnis ist schon übel, aber generell, nicht nur bei Pina.
Aber Gewicht ist ja neuerdings völlig egal, grad im Gebirge, denn wenn überhaupt machen Scheiben ja dort Sinn...

G.Fahr
08.10.2017, 12:11
Falls noch nicht bekannt, Tom Boonen machte sich auch Gedanken um dieses Thema und ein kleines Experiment.
http://m.nieuwsblad.be/cnt/dmf20170225_02750888?utm_source=facebook Der Text ist auf Niederländisch, das Video selbsterklärend. Allerdings hat die Bremsscheibe bei diesem Selbstversuch keine hohe Temperatur.

Vor allem sitzt niemand Fahrendes auf dem Rad.

la devinette
08.10.2017, 12:11
ich frag nach einem Rad und du kommst mir Mit MTB und Tria-Kram. :D

Das Propel ist kein Tria-/TT-Rad. MTB schon gar nicht.

Du hast gesagt, daß Disc nur mit Utegra kommt, stimmt nicht.

la devinette
08.10.2017, 12:19
Jo, und schon geht das Verwirrspiel weiter. Während Cannondale hier (und auch beim SuSi) 135er Hinterbau und 9mm Schnellspanner abietet, gibt es z.B. bei Speci 142er Hinterbau und 12mm Steckachse.
Das ist alles nicht sehr hilfreich, wenn ohnehin umstrittene technische Neuerungen Kaufbereitschaft hervorrufen sollen. Der Endkunde, der sein Rad mehrere Jahre fährt, übt sich ja doch recht gerne in Zurückhaltung, bis die Hersteller die grundlegenden Dinge aussortiert und vereinheitlicht haben.

Ich hab´s schon mal woanders geschrieben, das tut dem Rennradmarkt in der aktuellen Form nicht gut. :ü

Das Synapse ist ja schon mit 12x142 ausgestattet. Kam ja auch aktuell komplett neu. Die SuSi ist ja in der Grundform schon ein paar Jahre alt, nur die Gabel wurde mal eben angepasst. Für die Pros, wenn die Disc fahren, wird sicher schon zur nächsten Saison der Rahmen an den Standard angepasst..

la devinette
08.10.2017, 12:22
Wo findest du denn solche Infos? Auf der Giant Seite für D und USA habe ich nach dem tcr advanced pro zero, das ich ganz nett finde, mit Dura Ace disc geschaut, Für D findet sich gar nichts, für die USA immerhin ein Bildchen mit “not available” und wir reden vom prestigeträchtigsten Modell des größten Fahrradherstellers der Welt.

Da richtet sich Giant an die verschiedenen Märkte. Lackierungen und auch die Ausstattungen unterscheiden sich auch mal zweischen D und NL stark. In Japan wird noch ein Alu TCR angeboten. Ist hier schon lange nicht mehr zu haben.

la devinette
08.10.2017, 12:33
dumme Frage, vegrößert sich damit der Q-Faktor?

Nein.

Dreamdeep
08.10.2017, 14:27
Jo, und schon geht das Verwirrspiel weiter. Während Cannondale hier (und auch beim SuSi) 135er Hinterbau und 9mm Schnellspanner abietet, gibt es z.B. bei Speci 142er Hinterbau und 12mm Steckachse.
Das ist alles nicht sehr hilfreich, wenn ohnehin umstrittene technische Neuerungen Kaufbereitschaft hervorrufen sollen. Der Endkunde, der sein Rad mehrere Jahre fährt, übt sich ja doch recht gerne in Zurückhaltung, bis die Hersteller die grundlegenden Dinge aussortiert und vereinheitlicht haben.

Ich hab´s schon mal woanders geschrieben, das tut dem Rennradmarkt in der aktuellen Form nicht gut. :ü
Der normale Kunde im Radladen uns Eck, interessiert sich für so etwas nicht. Und wer Ahnung hat, weiß das Thema einzuordnen. QR am HR ist absolut kein Thema, weder was die Performance noch Kompatibilität angeht.

QR am HR war ein Wunsch des Pro Teams (laut Cannondale) als der Rahmen in dieser Form 2016 entwickelt wurde. Ich folge da aber dem vorherigen Posting, 2019 wird vermutlich auf 12mm umgestellt.


..

x3m
08.10.2017, 15:29
Hier ist übrigens der Beweis, dass bei der TdF 1962 schon Scheibenbremsen benutzt wurden: https://youtu.be/mEBqyqtm5Zk?t=940 (Video aus dem Eddy Merckx Trainings Thread)

Jim Bob
08.10.2017, 15:41
Hier ist übrigens der Beweis, dass bei der TdF 1962 schon Scheibenbremsen benutzt wurden: https://youtu.be/mEBqyqtm5Zk?t=940 (Video aus dem Eddy Merckx Trainings Thread)LOL!

Für Liebhaber der gepflegten Rabulistik evtl. auch noch interessant: das Video deckt mit schönen Großaufnahmen geprellter Jochbeine und Blutströmen aus dem Schläfenbereich auch das Helmthema mit ab.

:D

efx
08.10.2017, 16:30
Jo, und schon geht das Verwirrspiel weiter. Während Cannondale hier (und auch beim SuSi) 135er Hinterbau und 9mm Schnellspanner abietet, gibt es z.B. bei Speci 142er Hinterbau und 12mm Steckachse.
Das ist alles nicht sehr hilfreich, wenn ohnehin umstrittene technische Neuerungen Kaufbereitschaft hervorrufen sollen. Der Endkunde, der sein Rad mehrere Jahre fährt, übt sich ja doch recht gerne in Zurückhaltung, bis die Hersteller die grundlegenden Dinge aussortiert und vereinheitlicht haben.

Ich hab´s schon mal woanders geschrieben, das tut dem Rennradmarkt in der aktuellen Form nicht gut. :ü


Das Synapse ist ja schon mit 12x142 ausgestattet. Kam ja auch aktuell komplett neu. Die SuSi ist ja in der Grundform schon ein paar Jahre alt, nur die Gabel wurde mal eben angepasst. Für die Pros, wenn die Disc fahren, wird sicher schon zur nächsten Saison der Rahmen an den Standard angepasst..

Genau so ist es. Angeblich werkeln die an einer Aeromöhre, die aber für diese Saison noch nicht fertig war. Das neue Synapse gibt es nur noch mit Disk, die noch angebotenen Versionen mit Felgenbremse haben den alten Rahmen.

kaeptnepo
08.10.2017, 16:47
Genau so ist es. Angeblich werkeln die an einer Aeromöhre, die aber für diese Saison noch nicht fertig war. Das neue Synapse gibt es nur noch mit Disk, die noch angebotenen Versionen mit Felgenbremse haben den alten Rahmen.

Cool dann weiss ich ja schon was ich auf keinen Fall kaufe ...

Abstrampler
08.10.2017, 19:07
Der normale Kunde im Radladen uns Eck, interessiert sich für so etwas nicht. Und wer Ahnung hat, weiß das Thema einzuordnen.
..

Na, wenn Du das meinst.
Mein Radladen ums Eck sieht das halt etwas anders. Ich auch. ;)

855
09.10.2017, 05:46
gut und differenziert geschrieben:

https://blog.cycling-adventures.org/scheibenbremse-rennrad-sinnvoll/

kaeptnepo
09.10.2017, 09:06
gut und differenziert geschrieben:

https://blog.cycling-adventures.org/scheibenbremse-rennrad-sinnvoll/

naja, einiges kann ich da nicht nachvollziehen. Z.b dass er mit Felgenbremsen schlechter im Trockenen bremsen kann. Mit Felgenbremsen kann ich Hinterrad und Vorderrad sofort zum Blockieren bringen wenn ich das wollte.
Über das Mehrgewicht verliert er auch kein Wort, bzw. es ist für ihn kein Faktor.
Also nicht besonders gelungen wie ich finde..

greyscale
09.10.2017, 09:51
naja, einiges kann ich da nicht nachvollziehen. Z.b dass er mit Felgenbremsen schlechter im Trockenen bremsen kann. Mit Felgenbremsen kann ich Hinterrad und Vorderrad sofort zum Blockieren bringen wenn ich das wollte.

Es geht doch gerade nicht um's Blockieren...



Über das Mehrgewicht verliert er auch kein Wort, bzw. es ist für ihn kein Faktor.
Also nicht besonders gelungen wie ich finde..

Doch, der Blog-Artikel ist sehr neutral und objektiv mit Start aus DB-Kritikersicht geschrieben. Vor- und Nachteile werden abwägend dargestellt.

Ich halte den Artikel für ziemlich gelungen. Ich habe auch beide Systeme an den Rädern und behaupte mal, vergleichen zu können. Beide haben unter unterschiedlichen Beleuchtungswinkeln ihre Berechtigung. Alles andere ist Religion.

g.

kaeptnepo
09.10.2017, 10:07
Es geht doch gerade nicht um's Blockieren...



Doch, der Blog-Artikel ist sehr neutral und objektiv mit Start aus DB-Kritikersicht geschrieben. Vor- und Nachteile werden abwägend dargestellt.

Ich halte den Artikel für ziemlich gelungen. Ich habe auch beide Systeme an den Rädern und behaupte mal, vergleichen zu können. Beide haben unter unterschiedlichen Beleuchtungswinkeln ihre Berechtigung. Alles andere ist Religion.

g.
Hier das Zitat aus dem Artikel : " Die Bremskraft ist extrem. Hier höre ich oft, dass man davon nichts habe, da nicht die Bremse die Bremskraft begrenze sondern die Reifenhaftung. Bei Nässe ist das vielleicht so. Bei Trockenheit glaube ich dies nicht. Zuletzt beim Saisonausklang in Ligurien, als mich ein gestürzter Motorradfahrer zu einer Notbremsung zwang, hat mich ein gut dosierter “Nose Wheelie” vor einem Crash bewahrt. Ich bin skeptisch, dass ich dies mit dem anderen Rad mit Felgenbremse hätte vermeiden können."


Das besagt doch genau, dass er meint mit mit der Felgenbremse hätte er die Blockade des Vorderrades nicht hinbekommen. Was in meinen Augen Unsinn ist

Timbox
09.10.2017, 10:09
Der normale Kunde im Radladen uns Eck, interessiert sich für so etwas nicht. Und wer Ahnung hat, weiß das Thema einzuordnen. QR am HR ist absolut kein Thema, weder was die Performance noch Kompatibilität angeht.

QR am HR war ein Wunsch des Pro Teams (laut Cannondale) als der Rahmen in dieser Form 2016 entwickelt wurde. Ich folge da aber dem vorherigen Posting, 2019 wird vermutlich auf 12mm umgestellt.


..


Na, wenn Du das meinst.
Mein Radladen ums Eck sieht das halt etwas anders. Ich auch. ;)

Wenn es ein Problem ist, dass die Achsen nicht einheitlich sind, dann frage ich mich, wie ihr mit den anderen Dingen klarkommt:

Rahmenspezifische Sattelstützen
Monolink Sattel
ovale Sattelstreben - da gibt es auch verschiedene
Pedalsysteme
verschiedene Reifenbreiten
...

Akzeptiert es einfach, dass es keine Standards gibt, weil jeder Hersteller will, dass der Kunde bei der Ersatzteilbeschaffung an seine speziellen Teile gebunden ist.

greyscale
09.10.2017, 10:17
[...]“Nose Wheelie” [...]

Das besagt doch genau, dass er meint mit mit der Felgenbremse hätte er die Blockade des Vorderrades nicht hinbekommen. Was in meinen Augen Unsinn ist

Ein "Nose Wheelie" ist aber eben genau kein Blockieren des Vorderrades, sondern ein Balancieren auf der Blockade-/Überschlagsgrenze und da muss ich (versuchend objektiv zu bleiben) sagen: Das geht mit der DB in der Tat erheblich besser/einfacher als mit der RB.

g.

schmadde
09.10.2017, 10:25
naja, einiges kann ich da nicht nachvollziehen. Z.b dass er mit Felgenbremsen schlechter im Trockenen bremsen kann. Mit Felgenbremsen kann ich Hinterrad und Vorderrad sofort zum Blockieren bringen wenn ich das wollte.
Also wenn er mit Carbonfelgen vergleicht, dann kann ich das schon nachvollziehen. Nur verstehe ich halt nicht, warum man dann Carbonfelgen fährt. Ne Alufelge bremst genauso gut und ist dann in Summe auch nicht schwerer als Carbon+ Scheibe.



Akzeptiert es einfach, dass es keine Standards gibt, weil jeder Hersteller will, dass der Kunde bei der Ersatzteilbeschaffung an seine speziellen Teile gebunden ist.
Der Trend weg von Standards ist ein recht junger und ich kann mich immer noch nicht recht damit anfreunden. Mit dem Verschwinden von Vierkantlagern habe ich so halbwegs meinen Frieden gefunden, da mir Lager eh nie kaputtgehen. Aber unterschiedliche Einbaubreiten, Freilaufbreiten, Steckachsen auch noch in unterschiedlichen Durchmessern, im MTB-Bereich auch noch die sinnlose Einführung neuer LR-Durchmesser usw usf ist doch nur krank. Da bleib ich doch lieber bei meinem alten Plunder ;)

schmadde
09.10.2017, 10:31
Ein "Nose Wheelie" ist aber eben genau kein Blockieren des Vorderrades, sondern ein Balancieren auf der Blockade-/Überschlagsgrenze und da muss ich (versuchend objektiv zu bleiben) sagen: Das geht mit der DB in der Tat erheblich besser/einfacher als mit der RB.

Wenn das das Argument für Disc ist, dann aber nur für wenige Leute. Wer schafft denn schon einen Nose-Wheelie und dann auch noch in einer Notsituation? Ich behaupte mal, ich kann ganz gut bremsen und finde den Punkt des Hinterradabhebens intuitiv - in einer halbwegs normalen Fahrsituation.

Die zwei mal wo ich wirklich eine echte Notbremsung machen musste, weil der Einschlag unmittelbar bevorstand hab ich rein aus dem Unterbewusstsein voll reingelangt und lag beidesmal am Boden. Das erste Mal segel über den Lenker, das zweite mal mit Hinterrad 1m über dem Boden gut ausbalanciert dann seitlich mitsamt Rad umgekippt. Beidesmal übrigens mit Felgenbremse und der Einschlag in Auto bzw. Geisterradfahrer konnte noch verhindert werden.

Ich möchte denjenigen sehen, der in so einer Situation noch einen Nose-Wheelie produziert und hält.

Sigi Sommer
09.10.2017, 10:36
Wenn es ein Problem ist, dass die Achsen nicht einheitlich sind, dann frage ich mich, wie ihr mit den anderen Dingen klarkommt:

Rahmenspezifische Sattelstützen
Monolink Sattel
ovale Sattelstreben - da gibt es auch verschiedene
Pedalsysteme
verschiedene Reifenbreiten
...


Innenlager und Steuersätze hast Du vergessen - da waren dringend neue Standards nötig und die smarten Hersteller haben sich bei z.B. Preßfit gleich einiges einfallen lassen :rolleyes: ...

Ist alles nervig/ärgerlich/überflüssig genug - wäre doch gut, wenn man sich bei einer Disk auf Dauer verständigen könnte.

Timbox
09.10.2017, 11:00
Innenlager und Steuersätze hast Du vergessen - da waren dringend neue Standards nötig und die smarten Hersteller haben sich bei z.B. Preßfit gleich einiges einfallen lassen :rolleyes: ...

Ist alles nervig/ärgerlich/überflüssig genug - wäre doch gut, wenn man sich bei einer Disk auf Dauer verständigen könnte.

Sorry, die Ausführung mit den Standards ist gefühlt endlos.

Es gibt Lenker, die nicht mehr rund (Querschnitt) sind. Da passt kein Barfly, kein Zeitfahraufsatz...


Klar ist das nervig. Aber das ist kein reines Discproblem.

Patrice Clerc
09.10.2017, 11:11
Wenn das das Argument für Disc ist, dann aber nur für wenige Leute.
Es geht nicht darum, ein Nose-Wheelie hinzukriegen, sondern gleichzeitig sehr stark, aber knapp unterhalb der Haftgrenze zu bremsen. Das geht mit einer Hydro-Disc in eigentlich allen Fahrsituation deutlich bis extrem viel besser.

Man bräuchte kein Einstein zu sein, um selber zu merken, dass das so gemeint war.

:Bluesbrot

kaeptnepo
09.10.2017, 11:14
Es geht nicht darum, ein Nose-Wheelie hinzukriegen, sondern gleichzeitig sehr stark, aber knapp unterhalb der Haftgrenze zu bremsen. Das geht mit einer Hydro-Disc in eigentlich allen Fahrsituation deutlich bis extrem viel bessern.

Man bräuchte kein Einstein zu sein, um selber zu merken, dass das so gemeint war.

:Bluesbrot

Ähem.. ah ja . Ich weiss nicht was du mit deiner Bremse machst, aber ich kann mit der Felgenbremse mit Sicherheit bei Trockenheit genauso dosieren wie mit Disc. Ich finde sogar dass die Blockade bei der Disc schneller und unvorhergesehener kommt.

schmadde
09.10.2017, 11:17
Es geht nicht darum, ein Nose-Wheelie hinzukriegen, sondern gleichzeitig sehr stark, aber knapp unterhalb der Haftgrenze zu bremsen. Das geht mit einer Hydro-Disc in eigentlich allen Fahrsituation deutlich bis extrem viel bessern.

Auch das wirst Du bei einer echten Notbremsung nicht schaffen - und das war ja der Aufhänger in dem Link.

Patrice Clerc
09.10.2017, 11:21
Ähem.. ah ja . Ich weiss nicht was du mit deiner Bremse machst, aber ich kann mit der Felgenbremse mit Sicherheit bei Trockenheit genauso dosieren wie mit Disc.Aber nicht bei einer Vollbremsung oder bei einem richtig harten Bremsmanöver auf steiler Strasse vor einer Kehre. Natürlich kann man im Training auch früher bremsen und wer keine Lizenz-Rennen fährt, wird nie wie eine gesengte Sau runter fahren müssen. Die Disc bietet dort, wo hart gebremst werden soll oder muss (z.B. Vollbremsung wegen unerwarteter Fahrsituation) einfach viel mehr Reserven.



Ich finde sogar dass die Blockade bei der Disc schneller und unvorhergesehener kommt.Dir einreden kannst du alles. Die Hydro-Disc ist besser dosierbar. Aber auch stärker. Wenn du halt nur das eine nutzt (die Stärke), dann wird dir das Hinterrad schnell stehen bleiben.

Nochmals: es geht darum, hart, aber gerade knapp nicht zu hart zu bremsen.

Patrice Clerc
09.10.2017, 11:24
Auch das wirst Du bei einer echten Notbremsung nicht schaffen - und das war ja der Aufhänger in dem Link.
Wieso sollte ich das nicht schaffen? Ich bin mit einer Ausnahme (*) noch nie in ein Auto oder anderes Hindernis gefahren und Notbremsungen, weil irgend ein Idiot rausgefahren ist, hatte ich schon viele. Mit der besseren Bremse hat man dabei einfach mehr Reserve.

(*) Ich hatte mal eine selbstverschuldete Kollision mit einem Auto, bei der ich zwar gebremst hatte, aber viel zu spät.

Timbox
09.10.2017, 11:42
Es geht nicht darum, ein Nose-Wheelie hinzukriegen, sondern gleichzeitig sehr stark, aber knapp unterhalb der Haftgrenze zu bremsen. Das geht mit einer Hydro-Disc in eigentlich allen Fahrsituation deutlich bis extrem viel besser.


Dir einreden kannst du alles. Die Hydro-Disc ist besser dosierbar. Aber auch stärker. Wenn du halt nur das eine nutzt (die Stärke), dann wird dir das Hinterrad schnell stehen bleiben.

Mit der hydraulischen Disc ist ein Stoppie am einfachsten (finde ich).
Am Motorrad geht das problemlos, am Rennrad ist es wegen der dünnen und harten Reifen etwas schwieriger.
Am Renner mit hydraulischen Discs geht das (im Vergleich mit mechanischen Bremsen) einfacher.

kaeptnepo
09.10.2017, 11:53
Aber nicht bei einer Vollbremsung oder bei einem richtig harten Bremsmanöver auf steiler Strasse vor einer Kehre. Natürlich kann man im Training auch früher bremsen und wer keine Lizenz-Rennen fährt, wird nie wie eine gesengte Sau runter fahren müssen. Die Disc bietet dort, wo hart gebremst werden soll oder muss (z.B. Vollbremsung wegen unerwarteter Fahrsituation) einfach viel mehr Reserven.

Dir einreden kannst du alles. Die Hydro-Disc ist besser dosierbar. Aber auch stärker. Wenn du halt nur das eine nutzt (die Stärke), dann wird dir das Hinterrad schnell stehen bleiben.

Nochmals: es geht darum, hart, aber gerade knapp nicht zu hart zu bremsen.

ich verstehe schon was du meinst. Ich finde aber, es stimmt nicht. Ich hatte schon einige Vollbremsungen auf Abfahrten, weil mich Autos oder Motorräder meinten vor der Kurve überholen zu müssen. Letztlich war immer die Blockade der Räder der Grenzpunkt. Die Disc hat da überhaupt keine Vorteile, ausser dass sie wahrscheinlich nach der Vollbremsung schleift

Patrice Clerc
09.10.2017, 11:56
ich verstehe schon was du meinst. Ich finde aber, es stimmt nicht. Ich hatte schon einige Vollbremsungen auf Abfahrten, weil mich Autos oder Motorräder meinten vor der Kurve überholen zu müssen. Letztlich war immer die Blockade der Räder der Grenzpunkt.
Die Disc hat da überhaupt keine Vorteile, ausser dass sie wahrscheinlich nach der Vollbremsung schleift

Meine Mutter hat immer gesagt "Wer's nicht im Kopf hat, hat's im Arsch". Mein Vater: "Wer nicht will, hat schon". Sie waren beide schlau.

Timbox
09.10.2017, 11:56
ich verstehe schon was du meinst. Ich finde aber, es stimmt nicht. Ich hatte schon einige Vollbremsungen auf Abfahrten, weil mich Autos oder Motorräder meinten vor der Kurve überholen zu müssen. Letztlich war immer die Blockade der Räder der Grenzpunkt. Die Disc hat da überhaupt keine Vorteile, ausser dass sie wahrscheinlich nach der Vollbremsung schleift

Ist bei dir alles ok?
Oder hast du dich einfach komplett vertan?

kaeptnepo
09.10.2017, 12:04
Ist bei dir alles ok?
Oder hast du dich einfach komplett vertan?

das war Ironie bzw Sarkasmus ...;)

Timbox
09.10.2017, 12:09
Aha.
Waren deine ganzen vorangegangenen Postings auch Ironie?

x3m
09.10.2017, 12:38
Bei den ganzen Stopies und Notbremsungen hier, gehe ich mal das nächste Thema eröffnen: "ABS am Rennrad Pro/Contra". See you there. ;)

greyscale
09.10.2017, 12:48
Bei den ganzen Stopies und Notbremsungen hier, gehe ich mal das nächste Thema eröffnen: "ABS am Rennrad Pro/Contra". See you there. ;)

Da gäbe es sogar schon was, aber 800 g Extragewicht?

g.

Abstrampler
09.10.2017, 16:33
Innenlager und Steuersätze hast Du vergessen - da waren dringend neue Standards nötig und die smarten Hersteller haben sich bei z.B. Preßfit gleich einiges einfallen lassen :rolleyes: ...

Ist alles nervig/ärgerlich/überflüssig genug - wäre doch gut, wenn man sich bei einer Disk auf Dauer verständigen könnte.

Wird man müssen. Und wird auch kommen. ;)

Insgesant seltsam. Da erklärt man den Kunden jahrzehntelang, das leicht gut ist und leichter besser, dann das Aero gut ist und mehr Aero besser, feilt Quadratmillimeter um Quadratmillimeter vom Steuerrohr und Stütze ab und verbreitert dann mal eben den Hinterbau um 1,2 Zentimeter um mehr Platz für das zusätzliche Gewicht der neuen Bremse zu schaffen.
Weil mehr Gewicht eigentlich egal ist und Aero auch, wenn man nur irgendwas verkaufen will, was der bisherigen Entwicklung zuwiderläuft.
Das ist mit Abstand betrachtet schon witzig.

Marketingabteilungen... :D

schnellerpfeil
09.10.2017, 16:40
Wird man müssen. Und wird auch kommen. ;)

Insgesant seltsam. Da erklärt man den Kunden jahrzehntelang, das leicht gut ist und leichter besser, dann das Aero gut ist und mehr Aero besser, feilt Quadratmillimeter um Quadratmillimeter vom Steuerrohr und Stütze ab und verbreitert dann mal eben den Hinterbau um 1,2 Zentimeter um mehr Platz für das zusätzliche Gewicht der neuen Bremse zu schaffen.
Weil mehr Gewicht eigentlich egal ist und Aero auch, wenn man nur irgendwas verkaufen will, was der bisherigen Entwicklung zuwiderläuft.
Das ist mit Abstand betrachtet schon witzig.

Marketingabteilungen... :D

sind nur 5mm!

Das mit leicht und aero war schon immer weitgehend nur Marketing. Jetzt sind es eben die Vorzüge der Scheibenbremse.
Das Waschmittel wäscht auch schon die letzten 50 Jahre immer weißer mit neuen Formeln und Wunderperlen.
Wundert Dich das wirklich?

kaeptnepo
09.10.2017, 18:35
Wird man müssen. Und wird auch kommen. ;)

Insgesant seltsam. Da erklärt man den Kunden jahrzehntelang, das leicht gut ist und leichter besser, dann das Aero gut ist und mehr Aero besser, feilt Quadratmillimeter um Quadratmillimeter vom Steuerrohr und Stütze ab und verbreitert dann mal eben den Hinterbau um 1,2 Zentimeter um mehr Platz für das zusätzliche Gewicht der neuen Bremse zu schaffen.
Weil mehr Gewicht eigentlich egal ist und Aero auch, wenn man nur irgendwas verkaufen will, was der bisherigen Entwicklung zuwiderläuft.
Das ist mit Abstand betrachtet schon witzig.

Marketingabteilungen... :D
:goodpost:

855
09.10.2017, 18:50
Insgesant seltsam. Da erklärt man den Kunden jahrzehntelang, das leicht gut ist und leichter besser, dann das Aero gut ist und mehr Aero besser, feilt Quadratmillimeter um Quadratmillimeter vom Steuerrohr und Stütze ab und verbreitert dann mal eben den Hinterbau um 1,2 Zentimeter um mehr Platz für das zusätzliche Gewicht der neuen Bremse zu schaffen.
Weil mehr Gewicht eigentlich egal ist und Aero auch, wenn man nur irgendwas verkaufen will, was der bisherigen Entwicklung zuwiderläuft.
Das ist mit Abstand betrachtet schon witzig.

Marketingabteilungen... :D

ist doch am Ende so, wenn man sich im Jahre 2000 ein hochwertiges Rennrad mit guten Alus gekauft hat, ist man heute immer noch gut und schnell unterwegs.
alles was die letzten Jahre kam, waren Marketing-Blasen. leichter, steifer, Aero, ach nee, mehr Komfort, breitere Reifen, Tubeless, die neue Freiheit, bla bla blub. macht alles nicht schneller. ok, die breiteren Reifen mag ich, aber nicht wegen dem Komfort.
und wenn ich so ein Rad von heute mit Disc, Di2 und Komfortelementen im Rahmen dem Renner von 2000 gegenüber stelle, ist es in der Summe mit Sicherheit besser. den großen Sprung macht man jedoch nicht, und wehe es ist was!

PolarSun
09.10.2017, 19:11
Da sich die Diskussion hier ausschließlich um technische Aspekte dreht, würde mich auch interessieren inwieweit ihr Bedenken aus Sicherheitsgründen habt.

Ich meine damit nicht eine (tatsächliche oder behauptete) erhöhte Verletzungsgefahr, wie sie der Disc schon vorgeworfen wurde. Allerdings hatte mir eine Disc dieses Jahr, nachdem mein VR das HR des vor mir Fahrenden touchierte, die Seitenwand eines Reifens aufgeschlitzt sowie die Felge so tief eingekerbt, daß sie getauscht werden muß. Die Berührung war dabei eigentlich gar nicht schlimm, so wie es beim Fahren in der Gruppe immer mal wieder vorkommt (sei es aus Unaufmerksamkeit oder weil Zeichen nicht richtig durchgegeben werden), ohne daß das irgendwelche Folgen hätte. Es gab auch keinen Sturz und es geschah bei bereits abgebremster Geschwindigkeit (< 20 km/h). Daher hat mich die "Wirksamkeit" der Disk ziemlich überrascht.

Für jemanden der nur allein unterwegs ist, spielt das zugegebenermaßen überhaupt keine Rolle. Gerade im Rennradbereich ist das Fahren in Gruppen (oder gar in einem mehr oder wenigen dichten Fahrerfeld) jedoch durchaus üblich. Wenn ich die Wirkung der Disc aus dieser Erfahrung heraus auf höhere Geschwindigkeiten extrapoliere, will ich so ein Disc-Rad lieber nicht in unmittelbarer Nähe wissen. Ich habe mich seitdem auch geweigert, hinter jemandem mit Disc zu fahren, was noch nicht schwierig ist, weil der Disc-Anteil in freier Wildbahn (im Gegensatz dazu was uns Radlobby und Tour einflüstern wollen) nicht von Bedeutung ist.

Bin ich der Einzige mit dieser Erfahrung? Ich halte Disc-Bremsen in puncto Fahren in der Gruppe für nicht so gut geeignet.

avis
09.10.2017, 19:20
Insgesant seltsam. Da erklärt man den Kunden jahrzehntelang, das leicht gut ist und leichter besser, dann das Aero gut ist und mehr Aero besser, feilt Quadratmillimeter um Quadratmillimeter vom Steuerrohr und Stütze ab und verbreitert dann mal eben den Hinterbau um 1,2 Zentimeter um mehr Platz für das zusätzliche Gewicht der neuen Bremse zu schaffen.
Weil mehr Gewicht eigentlich egal ist und Aero auch, wenn man nur irgendwas verkaufen will, was der bisherigen Entwicklung zuwiderläuft.
Das ist mit Abstand betrachtet schon witzig.

Marketingabteilungen... :D


ist doch am Ende so, wenn man sich im Jahre 2000 ein hochwertiges Rennrad mit guten Alus gekauft hat, ist man heute immer noch gut und schnell unterwegs.
alles was die letzten Jahre kam, waren Marketing-Blasen. leichter, steifer, Aero, ach nee, mehr Komfort, breitere Reifen, Tubeless, die neue Freiheit, bla bla blub. macht alles nicht schneller. ok, die breiteren Reifen mag ich, aber nicht wegen dem Komfort.
und wenn ich so ein Rad von heute mit Disc, Di2 und Komfortelementen im Rahmen dem Renner von 2000 gegenüber stelle, ist es in der Summe mit Sicherheit besser. den großen Sprung macht man jedoch nicht, und wehe es ist was!

:goodpost:


Es geht nicht darum, ein Nose-Wheelie hinzukriegen, sondern gleichzeitig sehr stark, aber knapp unterhalb der Haftgrenze zu bremsen. Das geht mit einer Hydro-Disc in eigentlich allen Fahrsituation deutlich bis extrem viel besser.



Hm, kann ich so nicht bestätigen.
Ich habe schon oft ziemlich genau an dieser Grenze entlang gebremst.
Und ich vermute mal nahezu jeder der länger Rennrad fährt, vl. auch etwas mehr auf Tempo.
Man merkt, eine Nuance mehr und der Reifen geht fliegen, das kriegt man mit guten modernen Bremsen und etwas Übung doch gut hin, problemlos, so dass eine Verbesserung der Dosierbarkeit eigentlich nicht nötig wäre.

marvin
09.10.2017, 19:23
Wird man müssen. Und wird auch kommen. ;)

Insgesant seltsam. Da erklärt man den Kunden jahrzehntelang, das leicht gut ist und leichter besser, dann das Aero gut ist und mehr Aero besser, feilt Quadratmillimeter um Quadratmillimeter vom Steuerrohr und Stütze ab und verbreitert dann mal eben den Hinterbau um 1,2 Zentimeter um mehr Platz für das zusätzliche Gewicht der neuen Bremse zu schaffen.
Weil mehr Gewicht eigentlich egal ist und Aero auch, wenn man nur irgendwas verkaufen will, was der bisherigen Entwicklung zuwiderläuft.
Das ist mit Abstand betrachtet schon witzig.

Marketingabteilungen... :D
+1
In kurzen Worten vollständig und richtig* zusammengefasst. Danke dafür.

*bis auf den Fehler mit den 1,2cm.

seankelly
09.10.2017, 19:26
ist doch am Ende so, wenn man sich im Jahre 2000 ein hochwertiges Rennrad mit guten Alus gekauft hat, ist man heute immer noch gut und schnell unterwegs.
alles was die letzten Jahre kam, waren Marketing-Blasen. leichter, steifer, Aero, ach nee, mehr Komfort, breitere Reifen, Tubeless, die neue Freiheit, bla bla blub. macht alles nicht schneller. ok, die breiteren Reifen mag ich, aber nicht wegen dem Komfort.
und wenn ich so ein Rad von heute mit Disc, Di2 und Komfortelementen im Rahmen dem Renner von 2000 gegenüber stelle, ist es in der Summe mit Sicherheit besser. den großen Sprung macht man jedoch nicht, und wehe es ist was!

Ja gut, das heißt soviel wie: das Rad ist immer noch rund. Und was "der große Sprung" ist, beurteilt ja sowieso jeder anders. Um es mal ganz klar zu sagen: ich finds geil, dass der Kapitalismus die Radhersteller zwingt, immer was Neues zu entwickeln. Allein das Übersetzungsspektrum heutiger RR ist ein Traum! Hätte es das früher gegeben, wären meine Knie möglicherweise in einem besseren Zustand .....

marvin
09.10.2017, 19:27
Neues Rad für 2018 ist bestellt.
Mit Felgenbremsen.

Ich bin gerne weiterhin oldschool und hoffe derweil, dass der unsägliche Disc-Hype an uns vorüberzieht.

855
09.10.2017, 19:32
Hätte es das früher gegeben, wären meine Knie möglicherweise in einem besseren Zustand .....

da bin ich ganz bei dir!

855
09.10.2017, 19:41
am Ende muss jeder selbst schauen, was er mag und zu brauchen glaubt. und wenn man die Auswahl hat, ist das doch gut.
Disc und breite Reifen, klar, am Zweitrenner für mich super. Elektroschaltung? hatte ich, hab ich abgewählt. kaum Benefit und ein Teil mehr, auf das ich achten muss.

so findet jeder seins. mich nervt jedoch, daß einem eingeredet wird, man könne ohne Disc nicht mehr rennradfahren. und daß das wohl die nächsten Jahre durchgedrückt werden wird.

Bambini
09.10.2017, 20:10
mich nervt jedoch, daß einem eingeredet wird, man könne ohne Disc nicht mehr rennradfahren. und daß das wohl die nächsten Jahre durchgedrückt werden wird.

Das wird ja noch schlimmer, wenn die Pros auch noch mit Disc-Unterstützung fahren (müssen). Der Druck wird unmenschlich sein!:D

Abstrampler
09.10.2017, 20:38
sind nur 5mm!


Von 130mm auf 142mm wie bei den aktuellsten Rahmen? Warte, ich rechne noch mal nach... nö. ;)

showdown
09.10.2017, 20:41
...
Um es mal ganz klar zu sagen: ich finds geil, dass der Kapitalismus die Radhersteller zwingt, immer was Neues zu entwickeln. Allein das Übersetzungsspektrum heutiger RR ist ein Traum!
...Ist das wirklich so, dass man heute Sachen kann, die früher nicht gingen ?

Momentan nähert man sich ja mit Kompakt und den perversen MTB-Rettungsringen wieder 1:1 am Berg, jaja, man hört und staunt, was die Style-Aufsicht da alles so durchgehen lässt ! :D

Denn 1:1 gab es ja auch schon einmal: Triple mit 26er (zuletzt sogar 24er) TA-Blättern vorn in Verbindung mit anfangs 26er, dann 27er, dann 28er Kassetten. Ihr erinnert Euch ? ;)

Nur mit dem Unterschied, dass die 1:1 Reserve in der Version mit der alten Triple wegen der da nur nötigen, eher kleinen Kassette hinten viel größere einzahnig gestufte Bereiche ermöglicht, während man in der heutigen Version mit 2fach Kompakt vorn und riesen Rettungsring hinten im Flachland früher die größere Sprünge in der Übersetzung hat. Trotz heute mehr Ritzeln.

Sprich: in jedem Fall geht die heutige Version mit 1:1 Berg-Reserve trotz mehr Ritzeln zu Lasten der Feinabstufung im Flachen.

Wenn man in 3fach also noch beides haben konnte, weithin quasi stufenloses Getriebe plus 1:1, muss man in der heutigen Welt bei einem von beiden Abstriche machen.

Was für mich als halb Berg- und halb Flachland-Mensch gegenüber früher eher ein Rück- als ein Fortschritt ist.

In jedem Fall aber gingen auch fürher schon dünne 1:1 Berg-Reserven, wenn man wollte, so nun nicht. Auch das ist jetzt nix neues.

Neu ist nur, dass dünne Übersetzungen am Berg nach längerem Verbot überhaupt wieder zulässig sind. ;)

schnellerpfeil
09.10.2017, 20:58
Von 130mm auf 142mm wie bei den aktuellsten Rahmen? Warte, ich rechne noch mal nach... nö. ;)

Die Einbaubreite ändert sich trotzdem nur um 5mm. Hättest du nach kurzer Recherche schon raus gefunden.

greyscale
09.10.2017, 21:05
Eigentlich würde mich bei diesen nervigen Scheibe-/Felgenbremsen-Diskussionen mal interessieren, wer wirklich beides im regelmäßigen Einsatz am Renner oder (Straßen-)Crosser kennt.

Ich habe nämlich den Eindruck, dass hier teilweise Blinde von der Farbe und Taube von Sinfonien reden:ä.

g.

Pedalierer
09.10.2017, 21:06
Die Einbaubreite ändert sich trotzdem nur um 5mm. Hättest du nach kurzer Recherche schon raus gefunden.

Ja wegen des Schraubachsen-Wirrwarrs.

Jim Bob
09.10.2017, 21:08
Ich habe nämlich den Eindruck, dass hier teilweise Blinde von der Farbe und Taube von Sinfonien reden:ä.
Es nennt sich "Inselbegabung"... :D

schnellerpfeil
09.10.2017, 21:13
Ja wegen des Schraubachsen-Wirrwarrs.

Wirrwarr..? 2 Breiten mit 2 Durchmessern. Das lockt niemanden aus der Reserve, denke ich.

Boost und 150/157x12 lassen wir mal aussen vor. Das kommt erst später an den Renner. :)

bugfix
09.10.2017, 21:17
Wirrwarr..? 2 Breiten mit 2 Durchmessern. Das lockt niemanden aus der Reserve, denke ich.

Zumal es für die meisten Naben auch Adapter gibt, um entsprechend umzurüsten.

pinguin
09.10.2017, 21:23
Man merkt, eine Nuance mehr und der Reifen geht fliegen, das kriegt man mit guten modernen Bremsen und etwas Übung doch gut hin, problemlos, so dass eine Verbesserung der Dosierbarkeit eigentlich nicht nötig wäre.

Stimmt. Und stimmt auch wieder nicht. Ich habe einen Renner hier stehen, der steht auf Mavic-Felgen, die irgendwie seltsam beschichtet sind. Das bedeutet, dass die Bremse, wenn man scharf bremst, urplötzlich zu macht. Wer das nicht kennt, geht fliegen. Von daher lasse ich auf dem Bock auch keinen anderen fahren.

Freilich habe ich auch noch ein anderes felgengebremstes RR, wo es dieses Thema nicht hat, allerdings kommt das eher zäh zum Stillstand :D

Im Endeffekt isses so breit wie lang.

Mir ist das egal, was die Industrie mit RR und deren Ausstattung vor hat. Es gibt noch massenweise Stahlrahmen aus den 70ern und Alus aus den frühen 2000ern. Alles andere ist mir, was RR angeht, eh wurscht. Wenn ich an den Radladen (mittlerweilen aufgelassen, aber das Material ist noch da) denke, der im Nachbardorf war/ist, was da noch an SACHS New Success Material und frühen Dura Aces da ist. Ein Traum. Da finden sich Bremsen und sonstige, schöne Anbauteile zuhauf :D Ein Ende der Versorgung ist nicht abzusehen...

Abstrampler
09.10.2017, 21:27
Die Einbaubreite ändert sich trotzdem nur um 5mm. Hättest du nach kurzer Recherche schon raus gefunden.

Bin ja lernwillig, offensichtlich deute ich das unten von Speci also falsch. Warum?



135 x 12 / 135 x QR (Schnellspanner) - Hinterbau

Alle Disc-Rennräder und Crux Disc-Modelle haben bis einschließlich Modelljahr 2016 hinten 135 mm Einbaubreite und vorne 100 mm. Dabei gibt es Schnellspann- und Steckachsen Systeme. Ab 2017 kommt hinten die Einbaubreite 142 mm bei einigen Modellen hinzu.

Steckachsen

Mit Außnahme des Diverge im Modelljahr 2015 verbaut Specialized an Road-Bikes 12 mm Steckachsen vorne und hinten. Diverge 2015 (nur ausgewählte Modelle): vorne 15 mm, hinten 12 mm.

142 x 12 - Hinterbau

Eingeführt an manchen Road-Bikes ab MY 2017, siehe unten. 142 mm ist das gängige Hinterbau-Maß für die Zukunft, wird allg. der Standard (erhöhte Akzeptanz und Kompatibilität). Steckachsen sind vorne und hinten immer 12 mm im Durchmesser. Ergibt: 142 x 12 Standard.

142 mm Einbaubreite ab MY2017

Crux (wenn Steckachse hinten)
Ruby und Roubaix (alle Disc-Modelle)
Venge (alle Disc-Modelle)
Sequoia (alle)

Endkappen für Umbau von 135 auf 142 mm

Roval Road Disc Hinterräder mit 12 mm Steckachsen, 135 mm Einbaubreite und DT 240 System (z.B. CLX 40 Disc) lassen sich auf 142 mm Einbaubreite umbauen (Endkappe links: S115900021, Edc Dt Swiss 240 Rear Left Axle End Cap 142mm Conversion From 135mm // Endkappe rechts: S115900020, Edc Dt Swiss 240 Rear Right Axle End Cap 142mm Conversion From 135mm). Wende dich an deinen Specialized Fachhändler, um die Endkappen zu bestellen.

142 mm auf 135

Diese Option besteht nicht.

schnellerpfeil
09.10.2017, 21:33
Die Endkappen sind bei 142x12 nur jeweils 3,5mm breiter, weil im Rahmen eine Fädelhilfe ist. Das Spacing, der Abstand der Scheibe zum Ausfaller, muss ja immer gleich sein. Hinten 15mm vorne 10mm. Wenn du den Abstand an der HR Nabe misst, erkennst du, dass es 18,5mm sind. Vom Scheibenflansch bis Ende Endkappe.

http://www.syntace.de/index.cfm?pid=1&pk=1312

Dreamdeep
09.10.2017, 21:39
Eigentlich würde mich bei diesen nervigen Scheibe-/Felgenbremsen-Diskussionen mal interessieren, wer wirklich beides im regelmäßigen Einsatz am Renner oder (Straßen-)Crosser kennt.

Ich habe nämlich den Eindruck, dass hier teilweise Blinde von der Farbe und Taube von Sinfonien reden:ä.

g.

Den Eindruck habe ich schon lange. Viele Argumente sind sehr theoretisch und teilweise einfach konstruiert.
Schon komisch, dass sich negative Erfahrungen von Anwendern hier in Grenzen halten bzw eigentlich nicht existent sind ;)

Aber jetzt kommt bestimmt wieder das Argument, dass man Disc vom MTB kennt....

Wobei ich den Ärger auf die Bikeindustrie, wenn man weiterhin gerne FB fahren möchte z.b. aus Gewichtsgründen, durchaus nachvollziehen kann. Hilft nur nicht viel, deshalb hier das andere System schlechtzureden.