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Patrice Clerc
19.11.2017, 17:36
Nur mal so: Beim Test handelt es sich um NEUE Campa-Scheiben. Und die sind auch nicht "ausgefallen", sondern haben sie verformt. DU bst die sicher noch nicht gefahren, und am Tandem auch nicht.

Das ist mir schon klar. Und mir ist auch klar, dass man Bremsanlagen falsch auslegen kann, was Campi hier offenbar gelungen ist. Ich bezog mich auf einen früheren Test, bei dem die Bremsen bei euch total ausgefallen sind. Und dort behaupte ich, dass abhängig von Felge und Bremsgummi vielleicht nicht alle, aber viele Felgenbremsen bei ansonsten gleichem Testaufbau auch ausfallen würden.

marvin
19.11.2017, 17:36
...Jeder entscheidet doch für sich selbst, warum er welches Material bevorzugt, weshalb es eher belanglos ist, warum du für dich keine Vorteile bei der Scheibenbremse siehst...
Eben genau das wird nicht mehr der Fall sein können, wenn sich die Disc erstmal etabliert hat.
Das ist doch auch der Grund für die ganze Aufregung in der NoDisc-Fraktion.

Die Industrie wird schon aus Kostengründen nicht dauerhaft zwei Standards bedienen.
Somit würde eine Etablierung der Disc - aus welchen Gründen auch immer - die Discverweigerer früher oder später im Regen stehen lassen.
DAS möchten Discverweigerer verhindern.
Sie möchten NICHT die Discbefürworter zu Idioten erklären.

Soviel Verständnis für die Ängste der Discverweigerer muss man schon aufbringen, wenn man die Aufregung verstehen möchte.

G.Fahr
19.11.2017, 17:42
Beruhigungspille: Die Felgenbremsversorgung wird auf Tiagra-Niveau noch über Jahrzehnte sichergestellt sein. ;-)

cadoham
19.11.2017, 17:47
Eben genau das wird nicht mehr der Fall sein können, wenn sich die Disc erstmal etabliert hat.
Das ist doch auch der Grund für die ganze Aufregung in der NoDisc-Fraktion.

Die Industrie wird schon aus Kostengründen nicht dauerhaft zwei Standards bedienen.
Somit würde eine Etablierung der Disc - aus welchen Gründen auch immer - die Discverweigerer früher oder später im Regen stehen lassen.
DAS möchten Discverweigerer verhindern.
Sie möchten NICHT die Discbefürworter zu Idioten erklären.

Soviel Verständnis für die Ängste der Discverweigerer muss man schon aufbringen, wenn man die Aufregung verstehen möchte.

Ich kann nachvollziehen, das man sich nicht vorschreiben lassen will,
ob man Disc oder FB fahren "muss".

Allerdings besteht noch kein Grund dafür und wenn sollte man auf einer anderen Ebene darüber debattieren,
als einfach nur die Disc schlecht zu reden, weil es einem nicht gefällt.



Beruhigungspille: Die Felgenbremsversorgung wird auf Tiagra-Niveau noch über Jahrzehnte sichergestellt sein. ;-)

Mehr braucht es ja eigentlich auch nicht. :Applaus:

Patrice Clerc
19.11.2017, 17:47
Eben genau das wird nicht mehr der Fall sein können, wenn sich die Disc erstmal etabliert hat.Aus Erfahrung mit anderen Radteilen: nö. Es wird nur die heute unüberschaubare Auswahl kleiner werden.



Die Industrie wird schon aus Kostengründen nicht dauerhaft zwei Standards bedienen.Rennräder sind wegen Mountainbikes nicht teurer geworden.



Somit würde eine Etablierung der Disc - aus welchen Gründen auch immer - die Discverweigerer früher oder später im Regen stehen lassen.
DAS möchten Discverweigerer verhindern.
Das hat aber in einem Pro- und Kontra-Thread eigentlich nichts zu suchen. Es ist doch kein Nachteil eines Produkts, dass es ein anderes verdrängt (völlig unabhängig davon, welches wirklich besser ist).



Soviel Verständnis für die Ängste der Discverweigerer muss man schon aufbringen, wenn man die Aufregung verstehen möchte.
Ich verstehe das Argument. Aber "Ängste" ist dann doch an der Grenze zur Pathologie. Rahmen, Felgen und Bremsen für Felgenbremsen sind dermassen simpel zu konstruieren und heute ist ja auch bekannt, wie man das einigermassen sinnvoll macht (Gewicht zu Zuverlässigkeit), dass ich nicht mal ansatzweise sehen kann, wie man in 20 Jahren nicht ein solches Rennrad beschaffen könnte. Und dass deswegen die Weiterentwicklung der Felgenbremsen aufgegeben werde, kann ich als Argument für die Angst, die hier sowieso kein Thema ist (Pro und Kontra!), auch nicht gelten lassen. Die Entwicklung seit der Einführung der Dual-Pivot-Bremsen durch Shimano ca. 1990 hat man zwar gerne mitgenommen, war aber doch eher bescheiden und nimmt stetig ab.

rumplex
19.11.2017, 17:51
Beruhigungspille: Die Felgenbremsversorgung wird auf Tiagra-Niveau noch über Jahrzehnte sichergestellt sein. ;-)

Und sicher auch höherwertig. Selbst bei MTB bekommt man immer noch hochwertige FB.

G.Fahr
19.11.2017, 17:57
Und sicher auch höherwertig. Selbst bei MTB bekommt man immer noch hochwertige FB.

Ja, so wird es sein. Die Hydraulik-Brems-/Schaltgriffe sind einfach noch unverschämt teuer. Wird noch einige Zeit dauern, bis sie in der Brot- und Butterklasse ankommen. Bis dahin werden zumindest bis in den Ultegra-Bereich die felgengebremsten Räder dominieren. An der Spitze der Top-Gruppen wird es vermutlich früher oder später eine Richtungsentscheidung geben. Das wird aber sicher noch ein oder zwei Produktgenerationen dauern.

Herr Sondermann
19.11.2017, 18:05
Warum sollte es ein "Disc-Fan" nicht nachvollziehen können, wenn du bei der Felgenbremse bleiben möchtest? :krabben: Tja. Das frage ich mich auch... :rolleyes:


Jeder entscheidet doch für sich selbst, warum er welches Material bevorzugt, weshalb es eher belanglos ist,
warum du für dich keine Vorteile bei der Scheibenbremse siehst. Dann ist es aber auch belanglos, was du für Vorteile siehst. In der Konsequenz: Das Forum könnte geschlossen werden.



Weniger nachvollziehbar dürfte es aber sein, warum man der Scheibenbremse bestimmte technische Vorteile absprechen,
bzw. klein reden muss, nur weil sie für den einen oder anderen als nicht so wichtig erscheinen,
da Optik und Mehrgewicht einen höheren Stellenwert einnehmen.

Ich spreche der Disc (wie viele andere hier auch) nicht ihre Qualitäten ab, ich sehe lediglich keine Nachteile bei der Felgenbremse am Rennrad, die einen Wechsel begründen würden.

Die Optik bzw. der Reiz des Rennrades als möglichst "einfaches" Sportgerät ist für mich tatsächlich der einzige Grund, keine Disc am Renner haben zu wollen!
Ich werde deswegen bestimmt keine "Argumente" gegen die Disc an den Haaren herbeiziehen - du wirst von mir in die Richtung nichts finden... ;)


Wer solche Begriffe verwendet, dem ist sicher nicht an einem vernünftigen Umgang gelegen.Deutlich unangenhmer finde ich es, wenn jemand gleich persönlich wird, wie oben Patrice Clerc, den ich bis heute sehr geschätzt habe. :mad:


Würde man sich nur auf der technischen Ebene über das Thema unterhalten,
ohne seine persönliche Meinung und Sichtweise dabei dominieren zu lassen,
würde es diese hitzigen Debatten auch nicht geben.
Würde der Threadtitel "Scheibenbremse: Pro und Contra aus technischer Sicht" heißen, könnte ich deinen Einwurf nachvollziehen. Allerdings ist ein Rennrad ist für mich und viele andere hier aber eben nicht nur ein technischer Gebrauchsgegenstand, sondern es gibt auch eine emotionale Komponente. Diese kommt halt bei einem so gravierenden Einschnitt in die Rennradtechnik zumindest bei mir auch zum Tragen.
Aber du hast Recht in dem, dass das die Diskussion auf ein schwer greifbares Feld verlagert.

Alpenmonster
19.11.2017, 18:12
Das ist hier nicht angebracht.
Nein. Ich sage gar nicht, dass Discs in jedem Aspekt besser seien. Aber die gegenteilige Aussage, sie seien in keinem Punkt besser und hätten darum keine Existenz-Berechtigung, konnte ich wohl widerlegen. Und natürlich sage ich auch, dass Discs auf einem Allround-Renner, der nicht in Strassenrennen eingesetzt werden soll, definitiv besser ist. Für Strassenrennen kann man noch diskutieren. Aber zwingend schlechter sind sie aber offenbar nicht mal bei den Pros.

Der Punkt ist doch ganz einfach: Die Scheibenbremse stellt die angeblich so tolle Neuerung dar. Folglich ist der Beweis zu erbringen, dass diese dem bisherigen Bremssystem überlegen ist - nicht umgekehrt! Das Argument "sie ist nicht zwingend schlechter" ist deshalb keines. Scheibenbremsen haben genau einen unbestreitbaren Vorteil: Die bessere Dosierbarkeit bei Nässe. Ob man sich diese mit den bekannten Nachteilen erkaufen will, das kann sich dann jeder selber fragen. Ich will es nicht und möchte von der Industrie auch nicht zu meinem "Glück" gezwungen werden.

Dass der Straßenradsport etwas konservativ ist, wissen wir. Und dass manch ein Profi nicht der Hellste ist, ahnt man zumindest. Deine früheren Ausführungen berücksichtigen aber nicht, dass Profis ein großes Team um sich haben - da gibt es nicht nur die nötige und manchmal auch die unnötige/unrühmliche "medizinische" Versorgung, sondern eben auch die Experten für die technischen Fragen. Die erklären auch einer geistig eher etwas stumpfen Tretmaschine, dass ein Triathlonlenker im Zeitfahren schneller macht. Davon abgesehen gibt es durchaus auch Profis, die sich sehr genau mit ihrem Material auseinandersetzen und durchaus Ahnung haben. Ließen sich durch eine Scheibenbremse auf nasser Abfahrt ein oder zwei Minuten rausholen, dann würde das Zeug auch eingesetzt.

Alpenmonster
19.11.2017, 18:14
"Mit Scheibenbremsen kann man 10% schneller durch die Kurve fahren"

Christina Vogel

Lächerlich. Im besten Fall hätte man einen späteren Bremspunkt vor der Kurve.

Patrice Clerc
19.11.2017, 18:22
Der Punkt ist doch ganz einfach: Die Scheibenbremse stellt die angeblich so tolle Neuerung dar. Folglich ist der Beweis zu erbringen, dass diese dem bisherigen Bremssystem überlegen ist - nicht umgekehrt!
Als Bremse ist die Disc eindeutig besser. Das braucht man doch nicht ständig neu zu verargumentieren.

Sie ist 457 g öder was auch immer schwerer. Das ist ein objektiver, allerdings kleiner Nachteil. Aero-Unterschied gibt's nicht, wurde im Windkanal ermittelt.

Was noch bleibt, ist das logistische Problem für Teams und Leute, die in Rennen auf neutralen Support angewiesen sind. Das ist aber beides kein Problem der Bremse.



Das Argument "sie ist nicht zwingend schlechter" ist deshalb keines. Scheibenbremsen haben genau einen unbestreitbaren Vorteil: Die bessere Dosierbarkeit bei Nässe. Ob man sich diese mit den bekannten Nachteilen erkaufen will, das kann sich dann jeder selber fragen. Ich will es nicht und möchte von der Industrie auch nicht zu meinem "Glück" gezwungen werden.
Meine Güte! Man kriegt immer noch Rennräder mit Unterrohrschaltung und wenn es sein muss, Pedalhaken. Habe ich mir beides vor zwei Jahren für ein entsprechendes Projekt beschafft. Ich wüsste wirklich nicht, warum man in 20 Jahren keine Felgenbremsenrennräder kaufen können sollte.



Dass der Straßenradsport etwas konservativ ist, wissen wir. Und dass manch ein Profi nicht der Hellste ist, ahnt man zumindest. Deine früheren Ausführungen berücksichtigen aber nicht, dass Profis ein großes Team um sich haben - da gibt es nicht nur die nötige und manchmal auch die unnötige/unrühmliche "medizinische" Versorgung, sondern eben auch die Experten für die technischen Fragen.
Oder auch nicht. Ich weiss nicht, wie es jetzt ist. Aber vor 10 Jahren hatten in Pro-Teams oftmals die Mechaniker ein grosses Wort mitzureden. Und die waren oft beinahe orthodox konservativ.



Die erklären auch einer geistig eher etwas stumpfen Tretmaschine, dass ein Triathlonlenker im Zeitfahren schneller macht. Davon abgesehen gibt es durchaus auch Profis, die sich sehr genau mit ihrem Material auseinandersetzen und durchaus Ahnung haben. Ließen sich durch eine Scheibenbremse auf nasser Abfahrt ein oder zwei Minuten rausholen, dann würde das Zeug auch eingesetzt.
Es braucht nur ein Rennen, das einer mit einer Disc in einer Situation gewinnt, bei dem man den Verdacht hat, es hätte am Bremssystem gelegen.

Der Tri-Lenker wurde übrigens auch erst dann eingeführt, als Lemond die Tour damit gewann. Der Lenker war in der Tri-Szene schon mindestens ein Jahr im Einsatz. "Wir wissen besser, wie ein schnelles Rennrad gebaut wird, als diese Triathleten!"

RS1325
19.11.2017, 18:28
Der Punkt ist doch ganz einfach: Die Scheibenbremse stellt die angeblich so tolle Neuerung dar. Folglich ist der Beweis zu erbringen, dass diese dem bisherigen Bremssystem überlegen ist - nicht umgekehrt! Das Argument "sie ist nicht zwingend schlechter" ist deshalb keines.

Na ja. Bei der Einführung der elektrischen Schaltungen oder der 11fach Gruppen wurde auch viel, sogar sehr viel, dummes Zeug erzählt. Das wurde dann auch u.a. mit techn. Innovationen erklärt. Den Fortschrittshörigen ist es dann sofort warm am Bein entlanggelaufen......

G.Fahr
19.11.2017, 18:31
Ich will es nicht und möchte von der Industrie auch nicht zu meinem "Glück" gezwungen werden.

Das wirst du eher mittelbar durch die übrigen Kunden. Werden viele von den Plastekisten mit Disc verkauft, so spricht der Konsumentenmarkt hier ein eindeutiges Wort. Mit dem daraus resultierenden Angebot wird man sich arrangieren müssen.

Das im Verhältnis zum gesamten Radmarkt vergleichsweise kleine Rennrad-Segment wird immer weiter unterteilt, und die attraktiven Gravelbikes werden den rein straßenradsportlichen Zweig noch weiter eindampfen. Da wird es am Ende eine Frage betriebswirtschaftlicher Überlegungen sein, wie dieser noch mit unterschiedlichen Bremssystemen in verschiedenen Gruppenhierarchien bedient wird, wenn die übrigen Radgattungen überwiegend mit Scheibenbremsen ausgestattet sind.

Pedalierer
19.11.2017, 18:38
Das wurde dann auch u.a. mit techn. Innovationen erklärt. Den Fortschrittshörigen ist es dann sofort warm am Bein entlanggelaufen......

Haha, made my sunday!:Applaus:

m4k1
19.11.2017, 18:53
Siehst du: diese knallharte Ignoranz kombiniert mit Selbstsicherheit ist genau das, was mich dazu verleitet, korrekte, aber hart formulierte Antworten zu schreiben.

Unser Tandem hat MTB-CC-Bremsen Shimano XT mit 180 mm Scheiben. Und jetzt?

naja die xt ist nicht unbedingt eine ausgewiesene leichtbau cc bremse, ich kenne einige leute die die an ihren enduro mtbs haben und damit die harten bikepark strecken heizen.
wenn du dir eine der neuen renner discs an dein tandem schraubst und zu dem selben ergebnis kommst, dann bravo, dann gibts nichts mehr zu mäckeln.

Patrice Clerc
19.11.2017, 19:16
naja die xt ist nicht unbedingt eine ausgewiesene leichtbau cc bremse, ich kenne einige leute die die an ihren enduro mtbs haben und damit die harten bikepark strecken heizen.Und trotzdem eine ganz normale Bremse.




wenn du dir eine der neuen renner discs an dein tandem schraubst Wir reden vom knapp doppelten Systemgewicht und von Standardbremsen. Wenn dir das für den Solo-Renner nicht genug Reserve verspricht, dann halt nicht.



und zu dem selben ergebnis kommst, dann bravo, dann gibts nichts mehr zu mäckeln.

Das glaubst du doch selber nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass du immer ein Haar mitführst. Falls mal keines in der Suppe sein sollte.

G.Fahr
19.11.2017, 19:24
Ich könnte mir vorstellen, dass du immer ein Haar mitführst. Falls mal keines in der Suppe sein sollte.

Unabhängig von Thema und Personen: Das ist eine wirklich herrliche Formulierung. ;-))

m4k1
19.11.2017, 19:31
erst schreibst du
(und zugegebenermassen nicht explizit hingeschrieben, dass es ansonsten normale, fast baugleiche Bremsen sind, wie sie jetzt auch an Rennrädern genutzt werden)

und dann heißt es kann man nicht vergleichen weil andere bresen mit anderem systemgewicht und anderen scheiben und überhaupt anders.

also wo vergleichst du nicht äpfel mit birnen?

ich bin ja nichtmal discverweigerer, ich kann nur solche vergleiche nicht ausstehen.

Alpenmonster
19.11.2017, 19:31
Als Bremse ist die Disc eindeutig besser. Das braucht man doch nicht ständig neu zu verargumentieren.

Man kann diesen Satz wie ein Mantra vor sich her tragen, davon wird er nicht richtiger. Am Schluss zählt nur, welche Verzögerung ich auf den Asphalt bekomme und wie gut die Bremse dosierbar ist. Alles andere sieht in Tabellen gut aus, bringt real aber nichts.


Sie ist 457 g öder was auch immer schwerer. Das ist ein objektiver, allerdings kleiner Nachteil. Aero-Unterschied gibt's nicht, wurde im Windkanal ermittelt.

Wie wichtig man Gewicht findet, ist in der Tat eine Frage. Innerhalb dieser Kategorie ist das aber eine Welt.


Was noch bleibt, ist das logistische Problem für Teams und Leute, die in Rennen auf neutralen Support angewiesen sind. Das ist aber beides kein Problem der Bremse.

So kann man das natürlich auch sehen - ändert aber nichts daran, dass man sich genau dieses Problem mit der Bremse einhandelt.


Meine Güte! Man kriegt immer noch Rennräder mit Unterrohrschaltung und wenn es sein muss, Pedalhaken. Habe ich mir beides vor zwei Jahren für ein entsprechendes Projekt beschafft. Ich wüsste wirklich nicht, warum man in 20 Jahren keine Felgenbremsenrennräder kaufen können sollte.

Richtig! Hakenpedale kriegst Du überall dran, das ist kein Problem (die haben nun aber wirklich nur optischen Wert). Das interessantere Beispiel sind die Unterrohrschalthebel, dazu hatte ich auch schon was geschrieben: Die sind zwar definitiv ein unterlegenes Schaltsystem, aber egal. Man muss schon suchen, um noch halbwegs brauchbare Rahmen dafür zu finden. Von modern und preiswert reden wir lieber nicht. Dass ich auch in zwanzig Jahren noch eine Stahlgabel für Felgenbremsen kriege: geschenkt. Darum geht es nicht.


Oder auch nicht. Ich weiss nicht, wie es jetzt ist. Aber vor 10 Jahren hatten in Pro-Teams oftmals die Mechaniker ein grosses Wort mitzureden. Und die waren oft beinahe orthodox konservativ.


Es braucht nur ein Rennen, das einer mit einer Disc in einer Situation gewinnt, bei dem man den Verdacht hat, es hätte am Bremssystem gelegen.

Der Tri-Lenker wurde übrigens auch erst dann eingeführt, als Lemond die Tour damit gewann. Der Lenker war in der Tri-Szene schon mindestens ein Jahr im Einsatz. "Wir wissen besser, wie ein schnelles Rennrad gebaut wird, als diese Triathleten!"

Ich kann mich gut daran erinnern, wie der Triathlonlenker seinen Durchbruch hatte. Bei LeMond war das quasi ein Verzweiflungsakt. Er war eh hinten und hatte fast keine Chance mehr. Also warum nicht volles Risiko? Fignon als Führender setzte verständlicherweise auf Bewährtes - das ging bekanntlich nicht auf. Aber guck Dir mal an, was heute für ein Aufwand für Materialtests betrieben wird. Die Teams lassen ganz sicher nicht freiwillig minutenweise Zeit liegen, zumal die Industrie ja sie noch in eine bestimmte Richtung drängt. Dass die Mechaniker natürlich auch immer alles unter dem Aspekt der Wartbarkeit ansehen, ist ja auch richtig. Jeder Profi wird sauer, wenn die Maschine streikt. Und wenn der Mech aus dem Auto rennt und das Ersatzrad nicht reinkriegt oder die Bremse dann schleift, dann ist auch Feuer im Dach. Dafür braucht sich der Nicht-Profi nur bedingt zu interessieren, aber Wartung etc. sind schon auch ein Aspekt.

avis
19.11.2017, 19:38
Und jetzt? Dann widerspreche ich halt tour. Auf jeden Fall ist es aber so, dass Scheiben mit einem Radius-Delta von 12.5 % gegenüber 160 mm auch für Super-Schwer, bezogen auf Solo-Velos, reichen. Wie kann man da glauben, man hätte als 60 bis 100 kg Mensch damit ein Problem?

Und dann versagen auch Felgenbrems-Setups - egal, ob die Bremswirkung wegen heissen Gummis schlechter wird oder gleich der Reifen platzt.
Nein, eben nicht.
Die Felgenbremsen wurden ja getestet und haben nicht versagt.





Frag die Profis. Und dann frag mal, ob sie überhaupt schon mal mit einem Disc-Rad gefahren sind.
"Ich brauche das nicht - ich bin sonst gut genug!" "Die 457 Gramm Zusatzgewicht stören hinauf mehr, als sie runter gewinnen." (Pros haben i.a.R. keine Ahnung von Physik.)
Siegentscheidend sind i.a.R. die Beine und der Aufstieg. Darum, egal, ob das nun relevant ist oder nicht wählen Rennfahrer ein Setup, von dem sie GLAUBEN, den Berg hoch schnell zu sein.
Irgend wann wird man auf dem Kulminationspunkt das Rad wechseln - auf die Discs bei heiklen Abfahrten. Und zwei Jahre später wird die UCI solche Wechsel verbieten.
Nein, haben sie dort, wo das wichtig sein würde, auf engen, verwinkelten Bergen kurz vor dem Ziel, wo das Feld in lauter kleine Gruppen aufgesplittert ist, eben nicht.
Natürlich ist sie beim BREMSEN massiv überlegen. Aber wenn du die Logistik, die konservative Einstellung im (Strassen-)Radsport-Milieu, und meinetwegen die 457 g Übergewicht einrechnest, dann wirst du verstehen, dass es für die Pros eben nicht ganz so einfach ist.
Aber was interessiert dich das - seit wann hast du eine Pro-Lizenz?

Naja, es ist enorm unwahrscheinlich, dass niemand von denen mal eine DIsk gefahren ist.
Und nein, es gab zig Sitautionen, wo man gemeinsam auf den letzten Berg ankam, da war dann das Abfahrtsvermögen in der Tat siegentscheidend.
Logistik würde bei einzelnen Siegfahrern keine Rolle spielen.
Panne auf der verwinkelten Abfahrt? Ob Disk oder FB spielt doch keine Rolle, in dem Fall wäre Ersatz gleich schnell oder langsam eingetroffen.
Dass nur ihre angebliche Ignoranz alle davon abhält diese Waffe zu benutzen, die ihnen doch eine Überlegenheit böte wie einst das Schießpulver, kann ich kaum glauben.
Warum sich mir die Frage stellt? Du wirst es ahnen, ich sehe den Umstand, dass selbst in Situationen wo es um Sekunden geht, eine angeblich massiv überlegene Bremse nicht genutzt wird, darauf hindeutet, dass sie eben nicht so überlegen ist.



Dass der Straßenradsport etwas konservativ ist, wissen wir. Und dass manch ein Profi nicht der Hellste ist, ahnt man zumindest. Deine früheren Ausführungen berücksichtigen aber nicht, dass Profis ein großes Team um sich haben - da gibt es nicht nur die nötige und manchmal auch die unnötige/unrühmliche "medizinische" Versorgung, sondern eben auch die Experten für die technischen Fragen. Die erklären auch einer geistig eher etwas stumpfen Tretmaschine, dass ein Triathlonlenker im Zeitfahren schneller macht. Davon abgesehen gibt es durchaus auch Profis, die sich sehr genau mit ihrem Material auseinandersetzen und durchaus Ahnung haben. Ließen sich durch eine Scheibenbremse auf nasser Abfahrt ein oder zwei Minuten rausholen, dann würde das Zeug auch eingesetzt.

+1

rumplex
19.11.2017, 19:38
Nach meiner Erfahrung (und die mache ich seit den 70ern u.a. mit beschi.... Weinmann-Bremsen, und die auch anfangs noch in Kombi mit Stahlfelgen:D ) gibt es nur einen Grund, Scheibenbremsen regelmäßig am Renner zu fahren, nämlich Carbon-LR und Nässe. Bloß ist das in meinen Augen auch Blödsinn, denn dann kann man gleich Alu-LR fahren, weil die Carbon-LR mit Scheibe ja gar keinen Gewichtsvorteil mehr haben. Also wofür? Über Handkräfte bei klassischen Bremszangen muss man ja nu auch wirklich nicht reden heutzutage.

cadoham
19.11.2017, 19:42
naja die xt ist nicht unbedingt eine ausgewiesene leichtbau cc bremse, ich kenne einige leute die die an ihren enduro mtbs haben und damit die harten bikepark strecken heizen.
wenn du dir eine der neuen renner discs an dein tandem schraubst und zu dem selben ergebnis kommst, dann bravo, dann gibts nichts mehr zu mäckeln.

Du scheinst nicht ganz zu verstehen, was Patrice Clerc dir erklären wollte.

Es geht nicht um die Bremse (Hebel, Bremssattel und Leitung), sondern um die Bremsscheibe,
die bei dem Tour-Test ausgefallen ist, weil nur die vordere Bremse betätigt wurde und die entstehende
Hitze nicht mehr abgeführt werden konnte.
Da hätte auch eine XT Bremse mit der gleichen Bremsscheibe (Campa) keinen Unterschied gemacht.

An dem Tandem von Patrice Clerc reichen 180mm Ice Tech Bremsscheiben aus,
um 2 Person auf dem schweren Rad, sicher den Berg runter zubringen.
Dabei wird er sicherlich nicht dauerschleifend auf der vorderen Bremse stehen,
sondern gezielt beide Bremsen einsetzen.

Mit einer 160mm Bremsscheibe ist man auf einem Rennrad (1 Person) also nicht
zwangsläufig unterdimensioniert, sofern beide Bremsen eingesetzt werden.

Mich würde mal so ein "Tour-Test" mit den neuen Ultegra oder Dura Ace Bremsscheiben interessieren,
die mit den Kühlfinnen für mehr Kühlung sorgen sollen.

seankelly
19.11.2017, 19:43
Über Handkräfte bei klassischen Bremszangen muss man ja nu auch wirklich nicht reden heutzutage.

Im "Normalbetrieb" sicher nicht. Im Hochgebirge schon eher.

Und ja, mein nächstes RR hat auch ne Disc. Ich fahr zwar keine Carbonlaufräder und auch nicht im Regen, aber ich gehöre schon zu denjenigen, denen es bei technologischen Neuerungen eher "warm am Bein runterläuft" :D Das reicht mir als Grund.

Alpenmonster
19.11.2017, 19:44
Na ja. Bei der Einführung der elektrischen Schaltungen oder der 11fach Gruppen wurde auch viel, sogar sehr viel, dummes Zeug erzählt. Das wurde dann auch u.a. mit techn. Innovationen erklärt. Den Fortschrittshörigen ist es dann sofort warm am Bein entlanggelaufen......

Klar - aber ich habe immer auch noch Räder mit 10-fach im Fuhrpark (sogar 9-fach für die Rolle). Kein Problem, damit weiterhin zu fahren. Ein Ritzel mehr war zu Zeiten von 6 auf 7 oder von 7 auf 8 noch ein echter Vorteil. Mit jedem neuen wird der Vorteil immer kleiner. Das kann man ganz pragmatisch sehen. Die teuren Radsätze habe ich dann halt umgerüstet und kann sie nun für 10- wie auch 11-fach verwenden.

Elektro ist schön und eröffnet gewisse Möglichkeiten - trotzdem käme ich nie auf die Idee, ältere Räder nachzurüsten. So gigantisch ist der Vorteil nicht. Da Elektro nach wie vor sehr teuer ist (knapp unter Niveau einer mechanischen DA) und es keine anderen Rahmenformen erfordert bzw. bei den mechanischen Gruppen nur ein paar Kleinigkeiten zusätzlich nötig sind, wird es auf absehbare Zeit immer Top-Rahmen für mechanische Schaltungen geben. Das könnte bei der Scheibenbremse ganz anders laufen, weil da die Rahmen völlig anders dimensioniert sein müssen. Sowohl-als-auch-Modelle wird es, gerade im Top-Segment, nicht geben.

rumplex
19.11.2017, 19:47
Im "Normalbetrieb" sicher nicht. Im Hochgebirge schon eher.



Na, nu wirklich nicht. Ich bin ja nu kein Schwarzenegger, aber seit dual pivot habe ich nie wieder Probleme damit gehabt, auch nicht im Hochgebirge bei umme 0 Grad und Schneeregen oder so was.....

BergHügi
19.11.2017, 19:49
Schnell bergab ist keine Bremsensache sondern eine Kopfsache. Meine Frau kann die besten Bremsen der Welt habe, sie wird immer langsamer den Berg runterrollen als ich :D und das obwohl ich KCNC Leichtbaubremsen am Hobel habe denen nachgsagt wird sie bremsen überhaupt nicht.

artzamendi
19.11.2017, 19:51
Wir reden vom knapp doppelten Systemgewicht und von Standardbremsen. Wenn dir das für den Solo-Renner nicht genug Reserve verspricht, dann halt nicht.

Und du nimmst für dich in Anspruch die Physik des Bremsens verstanden zu haben?

Nur so aus Nneugier, mit was für Reifenbreiten bist du so Unterwegs,auffem Tandem,
und auch sonst.

avis
19.11.2017, 19:52
Nach meiner Erfahrung (und die mache ich seit den 70ern u.a. mit beschi.... Weinmann-Bremsen, und die auch anfangs noch in Kombi mit Stahlfelgen:D ) gibt es nur einen Grund, Scheibenbremsen regelmäßig am Renner zu fahren, nämlich Carbon-LR und Nässe. Bloß ist das in meinen Augen auch Blödsinn, denn dann kann man gleich Alu-LR fahren, weil die Carbon-LR mit Scheibe ja gar keinen Gewichtsvorteil mehr haben. Also wofür? Über Handkräfte bei klassischen Bremszangen muss man ja nu auch wirklich nicht reden heutzutage.

Jo, auf den Punkt gebracht.
Das führt ja dann zu so lustigen Blüten, wie die neuen Lightweight Meilenstein Disk LR, wo man 4500€(!) für einen 1370gr schweren Satz mit mäßiger Aerodynamik zahlen darf, der aber endlich wieder gut zu bremsen ist :D




Mich würde mal so ein "Tour-Test" mit den neuen Ultegra oder Dura Ace Bremsscheiben interessieren,
die mit den Kühlfinnen für mehr Kühlung sorgen sollen.

Gab es ja.
Kurzes Fading auch da, sobald man dann wieder mit beiden bremste war es verschwunden.

artzamendi
19.11.2017, 19:57
Das ist wohl eh der wichtigste Grund für die Industrie.
Es geht darum Carbonclincher an Bremslegastheniker verkaufen zu können,
ohne millionenschwere Schadenserstatzforderungen befürchten zu müssen,
überm Teich zumindest.

Wenn sich dann herausstellt dass ebendiese Bremslegastheniker auch Scheiben töten können...

A propos funktioniert Cyfail eigentlich auch anderstrum?

SST
19.11.2017, 19:57
Mich würde mal so ein "Tour-Test" mit den neuen Ultegra oder Dura Ace Bremsscheiben interessieren,
die mit den Kühlfinnen für mehr Kühlung sorgen sollen.
Du nimmst dir eines deiner Disc Räder.
Verbaust den Kram.
Fährst in die Alpen einen ordentlichen Pass hinauf (12 %).
Dann wieder herrunter bis dir die Falten im Gesicht um die Ohren schlagen und drückst deine Bremshebel mal so richtig durch.
Nur den vorderen natürlich.
Da die Disc ja überdimensional gut bremst wirst du v.a. auch nicht wegrutschen ganz egal ob in- oder außerhalb der Kurve und postest deine Erfahrungen dann hier! Bin gespannt!

seankelly
19.11.2017, 20:03
Na, nu wirklich nicht. Ich bin ja nu kein Schwarzenegger, aber seit dual pivot habe ich nie wieder Probleme damit gehabt, auch nicht im Hochgebirge bei umme 0 Grad und Schneeregen oder so was.....

Ich bin praktisch in jedem Sommer mit dem RR im Hochgebirge unterwegs. Ich komm schon klar mit Felgenbremsen, aber teils merkt man die Abfahrten schon in den Unterarmen. Bin gespannt, ob sich das mit Disc abmildern lässt ... ;) Mein Disc-Erfahrung am Alltagsrad spricht jedenfalls dafür.

kaeptnepo
19.11.2017, 20:03
Wenn man vernünftige Bremsbeläge auf der Fb hat und die Abstände zur Felge stimmen, braucht man extrem wenig Handkräfte. Die Griffweite muss natürlich gut passen. Ich habe auch, seit dem ich bestimmte Beläge fahre keinen Abrieb mehr an der Alufelge und somit fast keinen Verschleiss. Eventuell hat die Disc da etwas mehr Komfort. Das wars aber wirklich auch schon fast mit den Vorteilen. Ein Tandem ist im übrigen auch wirklich ein sehr schlechtes Beispiel um die Vorteile einer Disc an einem Leichtbaurenner zu dokumentieren.

rumplex
19.11.2017, 20:07
aber teils merkt man die Abfahrten schon in den Unterarmen.

Ich merks auch bei den Auffahrten in den Oberschenkeln. :D

Naja, soll halt Jeder machen, wie er mag. Für mich sind Scheibenbremsen am RR (woanders isses anders, siehe den unpassenden Vergleich mit einem Tandem), genauso wie 11-fach Gimmicks, die ich absolut nicht brauche. Macht alles nur komplexer und anfälliger und teurer.

slup
19.11.2017, 20:11
Wenn man vernünftige Bremsbeläge auf der Fb hat und die Abstände zur Felge stimmen, braucht man extrem wenig Handkräfte. Die Griffweite muss natürlich gut passen. Ich habe auch, seit dem ich bestimmte Beläge fahre keinen Abrieb mehr an der Alufelge und somit fast keinen Verschleiss. Eventuell hat die Disc da etwas mehr Komfort. Das wars aber wirklich auch schon fast mit den Vorteilen. Ein Tandem ist im übrigen auch wirklich ein sehr schlechtes Beispiel um die Vorteile einer Disc an einem Leichtbaurenner zu dokumentieren.

Welche Bremsbeläge nimmst Du denn?

G.Fahr
19.11.2017, 20:11
Ein Tandem ist im übrigen auch wirklich ein sehr schlechtes Beispiel um die Vorteile einer Disc an einem Leichtbaurenner zu dokumentieren.

Darum geht es nicht. Hier sollte nur die Lastfallsituation in Relation zu den Beanspruchungen beim Rennrad eingeordnet werden. Mehr geht nicht bzw. kann ein 160 kg schwerer Angstabfahrer, der nur die VR-Bremse nutzt, nicht als Eingangsparameter für die Dimensionierung einer Scheibenbremsanlage am Rennrad dienen. Das wäre ziemlicher Overkill.

Alpenmonster
19.11.2017, 20:18
Na, nu wirklich nicht. Ich bin ja nu kein Schwarzenegger, aber seit dual pivot habe ich nie wieder Probleme damit gehabt, auch nicht im Hochgebirge bei umme 0 Grad und Schneeregen oder so was.....

Ja - die unangenehmen Gefühle rühren bei so etwas dann eher von fehlenden bzw. nicht wirklich brauchbaren Handschuhen her... oder eben von nicht ordentlich auf die Handgröße angepasster Reichweite der Bremshebel. Bremskraft ist doch seit knapp 10 Jahren wirklich kein Thema mehr.

Sigi Sommer
19.11.2017, 20:23
Beim Verlauf dieses Fadens werden Erinnerungen wach :D ...

https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51sbc0TP8FL.jpg

Mifri
19.11.2017, 20:29
Hähä, kaum verbringt man den Tag beim CX-Rennen bei entsprechenden CX Wetter und schon sind es 4-5 Seiten mehr hier. War wohl kein RR-FB Wetter was? :rolleyes:

cadoham
19.11.2017, 20:59
Gab es ja.
Kurzes Fading auch da, sobald man dann wieder mit beiden bremste war es verschwunden.

Also konnte kein Ausfall provoziert werden, wie noch beim ersten Test mit den alten Ice Tech Scheiben?

tacoma
19.11.2017, 21:01
Hähä, kaum verbringt man den Tag beim CX-Rennen bei entsprechenden CX Wetter und schon sind es 4-5 Seiten mehr hier. War wohl kein RR-FB Wetter was? :rolleyes:

CX-Rennen?
Seitdem hier mit schwerer Artillerie gekämpft wird schaut‘s eher nach Fahnenflucht aus…:D

Und überhaupt wird’s (zur Befriedung des Themas) Zeit, dass irgendein Chinese einen Rahmen produziert, der vorn mit Scheibe und hinten an der Felge gebremst wird!
Ist dann ähnlich wie bei der Betrachtung des weiblichen Körpers – der eine wird die Vorzüge des Frontdesigns zu schätzen wissen während der andere sich mehr am Anblick des rückwärtigen Teils ergötzt!

G.Fahr
19.11.2017, 21:12
Noch ein sommerlicher Testeindruck: http://tv.tour-magazin.de/video/Test%253A-Scheibenbremsen-Shimano-Dura-Ace-2017/c9223df442be9cd037b842202570c1bd

avis
19.11.2017, 21:20
Also konnte kein Ausfall provoziert werden, wie noch beim ersten Test mit den alten Ice Tech Scheiben?

Nein, kein wirklicher Ausfall.
So wie ich den Begriff verstehe.
Man hat das selbe Testprozedere durchlaufen, eben auch am Ende nur vorne gebremst, dann gabs das kurze Fading, sobald man aber die hintere Bremse hinzu nahm, war alles ok.
Glaube das war in der Juliausgabe?! Oder August...:confused:

G.Fahr
19.11.2017, 21:23
Glaube das war in der Juliausgabe?! Oder August...:confused:

Siehe obiges Video.

avis
19.11.2017, 21:24
Ja hast Recht, zu spät erkannt :)

SST
19.11.2017, 22:25
Wie schnell ist der Redakteur nun eigentlich gefahren?

tacoma
20.11.2017, 09:50
Wie schnell ist der Redakteur nun eigentlich gefahren?

Maybe it helps!

Testfahrt 1: Vollbremsung aus 61 km/h
Testfahrt 2 : Dauerbremsung bei gleichbleibender Geschwindigkeit unter 50 km/h

SST
20.11.2017, 10:18
Maybe it helps!

Testfahrt 1: Vollbremsung aus 61 km/h
Testfahrt 2 : Dauerbremsung bei gleichbleibender Geschwindigkeit unter 50 km/h
Und wie schnell ist er den Berg herunter gefahren?

Matt_8
20.11.2017, 10:31
Und wie schnell ist er den Berg herunter gefahren?

Woher sollen wir das wissen? Und welche Rolle spielt das?

SST
20.11.2017, 10:54
Woher sollen wir das wissen? Und welche Rolle spielt das?
na wenn das keine rolle spielt macht es wohl auch keinen sinn bei 5 km/h oder 100 km/h zu bremsen ok ... gerade bei 100 kg oder mehr ... und fading in gruppenabfahrten ist schon was feines wenn die bremse plötzlich verzögert und das hinterrad immer näher kommt ... oder der abhang außerhalb der kurve ... :rolleyes:

Matt_8
20.11.2017, 11:07
na wenn das keine rolle spielt macht es wohl auch keinen sinn bei 5 km/h oder 100 km/h zu bremsen ok ... gerade bei 100 kg oder mehr ... und fading in gruppenabfahrten ist schon was feines wenn die bremse plötzlich verzögert und das hinterrad immer näher kommt ... oder der abhang außerhalb der kurve ... :rolleyes:

Deine Frage war:

"Und wie schnell ist er den Berg herunter gefahren?"

Da ist schonmal unklar, ob du Vmax oder Vavg wissen willst.
Des weiteren ist es ziemlich egal, ob du von 60 auf 20 bremst oder von 70 auf 30.

Insofern solltest du eine vernünftige Frage formulieren und sie dann an die richtige Adresse schicken.

SST
20.11.2017, 11:13
die krafteinwikrung ist doch aber eine von 60 auf 20 oder 70 auf 30 oder 100 auf 0 ... und die scheiben überhitzen dementsprechend schneller/intensiver ... nicht wahr?!

bubu
20.11.2017, 11:27
hier wird der Ausfall der Disc relativiert, indem man eine Extremsituation, die in der Praxis kaum vorkommt, als Begründung heranzieht.

Aber die evtl. Überlegenheit der Disc zeigt sich für mich auch nur in wenigen Bereichen, die in meiner Fahrpraxis fast nicht vorkommen.
Und dafür möchte ich nicht auf die schlichte und schöne Felgenbremse verzichten,
eine E-Schaltung benötige ich ebenso nicht.
Mich fasziniert noch immer die einfache, reduzierte Technik am RR, die auch der Nichtfachmann noch selber beherrscht.
Diese neuen Komponenten möchte ich keinesfalls pauschal ablehnen, wer es braucht, soll es kaufen.

Aber ich brauche und will es nicht, und ich möchte auch keine Übertechnisierung dieses Sportgerätes,
irgendwann könnten dann ABS und autonomes Fahren im Raum stehen.

rumplex
20.11.2017, 11:40
irgendwann könnten dann ABS und autonomes Fahren im Raum stehen.

Why not.:D

http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/fahrrad-abs-von-bosch-im-test-bitte-fest-zugreifen-a-1158923.html

schmadde
20.11.2017, 12:24
http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/fahrrad-abs-von-bosch-im-test-bitte-fest-zugreifen-a-1158923.html
Muhahaha. Hat Penninger jetzt sogar bei Bosch seine wirren Gedanken platziert? :D

dreamtem
20.11.2017, 12:39
So, jetzt hab ich das ganze Ding durch.

Es ist echt erstaunlich was hier für verbitterte Grabenkämpfe ausgefochten werden und unglaublich wie sich einige hier selbst, vor allem Menschlich disqualifizieren.

Trotzdem finde ich das Thema interessant und habe einiges an Information gewonnen.

Aktuell fahre ich eine Ultegra FB mit 585er DT Swiss Felgen und vermisse eigentlich nichts bei der Bremsperfomance.

Da ich knapp 100kg habe, komme ich mit 2 Flaschen und SPD auf geschätzte 115kg Systemgewicht und da kommen die Bremsen gerade bei längeren/schnellen Abfahrten an ihre Grenzen. Bei der Abfahrt vom Groß Glockner musste ich ein Pause einlegen, weil die Felgen so heiß wurden dass ich sie nicht mehr anfassen konnte.
Auch am Hausberg werden die Bremsen so heiß, dass sie laut (Reibegräusch) werden.
Dabei bin ich sicher kein Dauerbremser, bei dem Gewicht muss halt viel Energie aufgenommen werden.

Bei dem nächsten Rennrad wollt ich eigentlich eine Scheibenbremse. Optisch gefällt es mir und die 500gr. fallen bei dem Systemgewicht nicht mehr auf.

Allerdings hätte ich mir im Vergleich zur FB größere (Brems-) Reserven erhofft.
Wenn das nicht der Fall ist, könnte ich auch höhere Aluprofile nehmen. Die nehmen mehr Wärme auf und geben diese auch schneller wieder ab.

Gibt's die Probleme eigentlich beim MTB auch? Oder ist mit größeren Scheiben alles gut?
Wie viel mehr wiegen eigentlich MTB Bremsen/Scheiben?

Gruß Martin

elmar
20.11.2017, 12:43
Grössere Scheiben= mehr Power und bessere Hitzeableitung.

Rolf1
20.11.2017, 12:56
Deine Frage war:

"Und wie schnell ist er den Berg herunter gefahren?"

Da ist schonmal unklar, ob du Vmax oder Vavg wissen willst.
Des weiteren ist es ziemlich egal, ob du von 60 auf 20 bremst oder von 70 auf 30.

Insofern solltest du eine vernünftige Frage formulieren und sie dann an die richtige Adresse schicken.

Hallo,

nein, das ist überhaupt nicht so! Die kinetische Energie steigt nämlich quadratisch mit der Geschwindigkeit und nicht linear! Daher ist ein Abbremsen von 70 auf 40 schlimmer als von 60 auf 30.

Ciao Rolf

marvin
20.11.2017, 12:58
Grössere Scheiben= mehr Power und bessere Hitzeableitung.
Wobei es momentan so aussieht, als würden sich die Hersteller im RR-Segment auf eine Obergrenze von 160mm einschiessen.
Einige vertrauen selbst am Vorderrad weiterhin auf (die optisch dezenten) 140er Scheiben.

Die diversen Extrem-Tests (u.a. durch die TOUR) stehen halt auch in keinerlei Relation zu den Vorgaben der ISO 4210, an die sich ein Fahrradhersteller in der technischen Spezifikation seiner Räder zunächst mal gebunden fühlt und für die er nach geltendem Recht einzig haftbar zu machen wäre.

schmadde
20.11.2017, 13:05
Gibt's die Probleme eigentlich beim MTB auch? Oder ist mit größeren Scheiben alles gut?
Wie viel mehr wiegen eigentlich MTB Bremsen/Scheiben?

Mit größeren Scheiben, massiveren Bremskörpern und teilweise Kühlkörpern an den Bremsbelägen ist die Sicherheit natürlich deutlich erhöht. Ich hab schon lange kein MTB mehr gesehen, das nicht wenigstens vorne ne 180er Scheibe oder mehr drin hatte. Fast alle Gabeln sind auch für 203mm freigegeben und wer schwerer ist und im Steilen Gelände unterwegs ist fährt das auch. Zudem sind MTBs meist auch nicht so schnell (=weniger kinetische Energie zu vernichten).

Das gewichtigste Argument für die Disc beim MTB ist aber dass sie dort handfeste Vorteile hat. Ich kann mich nicht erinnern, dass MTBler sich jemals über mangelnde Standfestigkeit aufgeregt haben. Dort hat die Dreckunempfindlichkeit und gute Dosierbarkeit bei technischen Abfahrten erheblich zum Erfolg beigetragen. Die Nachteil wie keine Aero-Laufräder möglich sind dort auch uninteressant.

Die vorhin von jemand angeführte XT-Scheibenbremsanlage wiegt mit 2 Scheiben und den Helbeln ca. 1kg.



nein, das ist überhaupt nicht so! Die kinetische Energie steigt nämlich quadratisch mit der Geschwindigkeit und nicht linear! Daher ist ein Abbremsen von 70 auf 40 schlimmer als von 60 auf 30.

Stimmt, von 70 auf 30 muss mehr Energie vernichtet werden als von 60 auf 20. Allerdings hilft Dir bei 70 auch der Fahrtwind mehr um langsamer zu werden.

RS1325
20.11.2017, 13:07
Mich würde allerdings mal interessieren wie der Test ausgefallen wäre wenn man anstelle der Gewichtsoptimierten Edel-Sandwichscheibe eine 08/15 Stahlscheibe genommen hätte....

Matt_8
20.11.2017, 14:16
Hallo,

nein, das ist überhaupt nicht so! Die kinetische Energie steigt nämlich quadratisch mit der Geschwindigkeit und nicht linear! Daher ist ein Abbremsen von 70 auf 40 schlimmer als von 60 auf 30.

Ciao Rolf

Jupp, hatte ich nicht bedacht. Da der von Schmadde erwähnte Luftwiderstand aber auch quadratisch eingeht, sollte der Unterschied in meinem Beispiel gering sein.

dreamtem
20.11.2017, 14:28
Wobei es momentan so aussieht, als würden sich die Hersteller im RR-Segment auf eine Obergrenze von 160mm einschiessen.
Einige vertrauen selbst am Vorderrad weiterhin auf (die optisch dezenten) 140er Scheiben.


Da würde mich interessieren, ob das nur wegen der Optik so ist.


Mit größeren Scheiben, massiveren Bremskörpern und teilweise Kühlkörpern an den Bremsbelägen ist die Sicherheit natürlich deutlich erhöht. Ich hab schon lange kein MTB mehr gesehen, das nicht wenigstens vorne ne 180er Scheibe oder mehr drin hatte. Fast alle Gabeln sind auch für 203mm freigegeben und wer schwerer ist und im Steilen Gelände unterwegs ist fährt das auch. Zudem sind MTBs meist auch nicht so schnell (=weniger kinetische Energie zu vernichten).

Die vorhin von jemand angeführte XT-Scheibenbremsanlage wiegt mit 2 Scheiben und den Helbeln ca. 1kg.


Deshalb wundert es mich, dass das beim RR plötzlich ein Problem sein sollte.

Wegen dem Gewichtsunterschied meinte ich, was die 180er/203er Bremsanlage mehr wiegen würden als eine 160mm Scheibe.



Mich würde allerdings mal interessieren wie der Test ausgefallen wäre wenn man anstelle der Gewichtsoptimierten Edel-Sandwichscheibe eine 08/15 Stahlscheibe genommen hätte....

Das wäre in der Tat Interessant. Ich hab grad gesehen, dass es MTB-Scheiben in 160mm von 50g-200g gibt. Dass die mit 50g früher verglühen als die mit 200g ist auch klar.

Evtl. würden für schwere Fahrer ja einfach massivere Scheiben reichen. Ist ja beim LRS auch so.

tacoma
20.11.2017, 14:44
Gibt's die Probleme eigentlich beim MTB auch?
Oder ist mit größeren Scheiben alles gut?
Wie viel mehr wiegen eigentlich MTB Bremsen/Scheiben?

Gruß Martin

Probleme beim MTB gibt’s haufenweise! Schaust du am besten einmal dort vorbei:
https://www.mtb-news.de/forum/f/bremsen.24/

Mit größeren Scheiben ist nicht alles gut aber bei deinem Gewicht um Einiges besser! Nur beim Rennrad bist du auf 140er bzw. 160er Scheibengröße limitiert! (Weil z.B. größere Rotoren vorn bei den aktuellen Gabeldesigns an der Gabelscheide schleifen würden!)

Eine MTB-Disc muss nicht unbedingt schwerer sein wie eine RR-Disc. Es gibt auch CC-Modelle, die leichter sind als wie die z.Z. verbauten am Rennrad!
Es hängt halt auch vom Einsatzzweck ab: z.B. Cross Country/Marathon oder Enduro oder Downhill!
Dann gilt (Daumen mal Phi) je größer die Scheibe desto größer das Gewicht!

Mehr dazu:
http://www.bike-magazin.de/komponenten/bremsen/test-2015-mtb-scheibenbremsen/a25431.html
http://www.bike-magazin.de/komponenten/bremsen/test-2017-leichte-bremsen-fuers-mountainbike/a36058-page3.html#start

Für die Scheibenbremse am Rad gilt genauso wie für die Felgenbremse:
Fatal verwandt zum Flug des Ikarus…..machst du einen Fehler dann….
Und es hilft dann auch kein ABS und sonstiger Kram! Noch weniger ein Physikstudium mit dem du vorher die genaue Flugkurve deines Abfluges vom Sportgerät berechnet hast! :)

RS1325
20.11.2017, 14:45
Mit größeren Scheiben, massiveren Bremskörpern und teilweise Kühlkörpern an den Bremsbelägen ist die Sicherheit natürlich deutlich erhöht. Ich hab schon lange kein MTB mehr gesehen, das nicht wenigstens vorne ne 180er Scheibe oder mehr drin hatte. Fast alle Gabeln sind auch für 203mm freigegeben und wer schwerer ist und im Steilen Gelände unterwegs ist fährt das auch. Zudem sind MTBs meist auch nicht so schnell (=weniger kinetische Energie zu vernichten).

Da ist aber auch viel Gehabe dabei. Wenn ich so mit dem Verein zu MTB-Touren losziehe - da braucht keiner auch nur Ansatzweise eine 180er oder 203er Scheibe...Ein Bekannter fährt alle 2 Jahre mal mit dem MTB in die Berge, das ist aber auch kein Downhiller oder sonstiger Heizer, eher behutsam und bedächtig, der meint auch er müsste mit einer 203er Scheibe durch die Gegend fahren. Am liebsten wäre ihm eine 250er Scheibe.....:D sicher ist sicher

schmadde
20.11.2017, 15:03
Mit größeren Scheiben ist nicht alles gut aber bei deinem Gewicht um Einiges besser! Nur beim Rennrad bist du auf 140er bzw. 160er Scheibengröße limitiert! (Weil größere Rotoren an der Gabelscheide schleifen würden!)!

Das Hauptproblem liegt wohl eher darin, dass die Gabeln und Rahmen die höheren Kräfte der größeren Scheiben nicht aushalten. Auch im MTB Bereich sind schon (Starr-)Gabelholme gebrochen, weil zu große Scheiben dran waren.


Da ist aber auch viel Gehabe dabei. Wenn ich so mit dem Verein zu MTB-Touren losziehe - da braucht keiner auch nur Ansatzweise eine 180er oder 203er Scheibe...
Weiss ja nicht wo Du so fährst - ich habe nach einem komplett-Fading meiner mit 180mm ausgestatteten Vorderradbremse am MTB hinten auch auf 180 hochgerüstet. Und als ich mal nen steilen Wanderweg mit den Kids im Anhänger runtergefahren bin war ich froh drum...

elmar
20.11.2017, 15:04
Da ist aber auch viel Gehabe dabei. Wenn ich so mit dem Verein zu MTB-Touren losziehe - da braucht keiner auch nur Ansatzweise eine 180er oder 203er Scheibe...Ein Bekannter fährt alle 2 Jahre mal mit dem MTB in die Berge, das ist aber auch kein Downhiller oder sonstiger Heizer, eher behutsam und bedächtig, der meint auch er müsste mit einer 203er Scheibe durch die Gegend fahren. Am liebsten wäre ihm eine 250er Scheibe.....:D sicher ist sicher

:D

dreamtem
20.11.2017, 15:32
P
Mehr dazu:
http://www.bike-magazin.de/komponenten/bremsen/test-2015-mtb-scheibenbremsen/a25431.html



"Der Gewichtsnachteil der größeren Scheibe samt Adapter beträgt im Schnitt nur 49 Gramm pro Bremse."

Danke, jetzt hab ich's Schriftlich.

schmadde
20.11.2017, 16:00
"Der Gewichtsnachteil der größeren Scheibe samt Adapter beträgt im Schnitt nur 49 Gramm pro Bremse."

Danke, jetzt hab ich's Schriftlich.
Du wirst trotzdem keine größere Scheibe als 160 an ein Rennrad bekommen - vielleicht sogar auch nur 140, wenn Gabel und/oder Rahmen nur dafür freigegeben sind. Die müssten ja dann ja auch stabiler (=schwerer) gebaut werden. Das Gewicht der Scheibe selbst ist da nicht so entscheidend.

dreamtem
20.11.2017, 16:16
Stimmt, es hat mich ja nur interessiert. Ich werde erst in 1-2 Jahren ein neues RR kaufen, bis dahin werden die Standards geklärt sein.

Ich gehe schon davon aus, dass das Gewicht der Scheibe entscheidend ist. Wenn mehr Masse da ist, kann auch mehr Wärme aufgenommen werden, ist dann auch noch die Oberfläche groß genug ist wird diese auch wieder schnell abgegeben.
(Wobei es vermutlich nicht ganz so einfach ist, sonst wären schon mehr drauf gekommen)

Ted D. Lakuhrs
20.11.2017, 17:53
Das Hauptproblem liegt wohl eher darin, dass die Gabeln und Rahmen die höheren Kräfte der größeren Scheiben nicht aushalten. Auch im MTB Bereich sind schon (Starr-)Gabelholme gebrochen, weil zu große Scheiben dran waren.

...
Nach meinem Verständnis ist die Scheibengröße egal (sofern das Vorderrad zum blockieren zu bringen ist). Die maximale Kraft liegt an der Gabel an, wenn das Hinterrad abhebt. Man benötigt bei der kleinen Scheibe nur mehr Handkraft.

elmar
20.11.2017, 18:01
https://cpofficial.com/content/uploads/2017/11/pinarello.jpg
Immerhin Gabel ohne Hodenmumps, trotzdem komischer Übergang


https://cpofficial.com/pinarello-launch-new-lightweight-nytro-e-road-bike/

BerlinRR
20.11.2017, 18:07
Man denkt immer "schlimmer wird`s nicht mehr" und dann stöbert man in einem Thread und stößt auf sowas. :ü

Voreifelradler
20.11.2017, 18:29
Man denkt immer "schlimmer wird`s nicht mehr" und dann stöbert man in einem Thread und stößt auf sowas. :ü

Mit Felgenbremsen wäre es genauso häßlich.

seankelly
20.11.2017, 18:32
Mit Felgenbremsen wäre es genauso häßlich.

+1

RS1325
20.11.2017, 18:37
+ 2 !

Voreifelradler
20.11.2017, 18:46
+1

Da sehe ich regelmäßig den Knees und muß jedesmal einen blöden Spruch zum Rad ablassen, wenn ich ihn sehe.
Über die Klamotten gibt es ja nix mehr zu meckern :Applaus:
Italiener hin oder her, da is nix Emotione und ich muß mich für meinen Alu 1x11 Disk Votec Hobel nicht schämen.

Und wo oben schon nach nicht geklärten Standards gefragt wurde.
12x100 vorne und 12x142 hinten, sowie Flatbar-Bremsen werden, oder sind dieses Jahr schon der Standard gewesen.
Die Hersteller werden auch weiterhin genügend Luft lassen, um 160er Scheiben montieren zu können.

Ich bin froh beide Systeme zu fahren, mit Vor- und Nachteilen beider Systeme.

elmar
20.11.2017, 18:48
+3

rumplex
20.11.2017, 18:48
+ 2 !

In Italien ist das "heißer Schaizz". Die fahren eh am liebsten mittlerweile mit Cipollini-Kloppern rum. Wenn ich jetzt die Leistungsfähigkeit in der Hobby-Klasse mit D vergleiche, haben sie Recht.:D

Trotzdem strunzhässlich.:ä

BerlinRR
20.11.2017, 18:56
Mit Felgenbremsen wäre es genauso häßlich.

Hab ich was zu den Bremsen geschrieben? :confused:

Aber jetzt wo ihr es sagt: Immerhin die Höcker auf den Griffen würden man sparen... Aber würde dem Bock auch nicht mehr helfen.

Voreifelradler
20.11.2017, 18:58
Hab ich was zu den Bremsen geschrieben? :confused:

Aber jetzt wo ihr es sagt: Immerhin die Höcker auf den Griffen würden man sparen... Aber würde dem Bock auch nicht mehr helfen.

Nö, aber war mein erster Gedanke. Dann sollten wir den Elmar fragen, was er mit diesem Post ausdrücken wollte :D

Abstrampler
20.11.2017, 19:07
In Italien ist das "heißer Schaizz".

Echt?

Wieviele von diesen Alten-, Unfitten- und Versehrtenrennrädern gibt es denn mittlerweile am Markt?

Kathrin
20.11.2017, 19:32
:heulend:

avis
20.11.2017, 19:37
Ja, lächerlich welche Richtungen der sogenannte "Radrennsport" teilweise einschlägt.

G.Fahr
20.11.2017, 19:38
Sieht aus, wie ein gewöhnliches Pinarello.

avis
20.11.2017, 19:48
Mir geht es nicht um Disk oder nicht, oder ob Pinarello schön ist oder nicht, sondern um diese möchtegern aber kann nicht "Renn"räder mit Motor.
Mehr scheinen als sein at its best.
Imho. total affig.
Bei einer Firma mit solcher Tradition im RennSPORT fällt das besonders auf.

tacoma
20.11.2017, 19:49
Echt?

Wieviele von diesen Alten-, Unfitten- und Versehrtenrennrädern gibt es denn mittlerweile am Markt?

Unzählige!
Da gibt's optisch ansprechendere wie das FOCUS Project Y!
Aber wenn die Räder dann so aussehen, wie das MASERATI e-Disc-Rad, dann werden wir uns hier wohl kaum noch wegen Scheibenbremsen streiten! ;)

632511

632510

Kathrin
20.11.2017, 19:55
Das Maserati gehört eindeutig in den hässliche Räder Thread. Das Focus ist gut anzuschauen.

G.Fahr
20.11.2017, 19:57
Mir geht es nicht um Disk oder nicht, oder ob Pinarello schön ist oder nicht, sondern um diese möchtegern aber kann nicht "Renn"räder mit Motor.
Mehr scheinen als sein at its best.
Imho. total affig.
Bei einer Firma mit solcher Tradition im RennSPORT fällt das besonders auf.

Diese Firma mit "Tradition" dürfte eine nicht zu unterschätzende, älterer Anhängerschaft haben, die möglicherweise auch fern ihrer besten (Leistungs-)jahre noch flott und mit jüngeren unterwegs sein möchten. Daher passts doch.

Abstrampler
20.11.2017, 19:59
]
632510

Uh... ähm... jaa... puuuhh...

avis
20.11.2017, 20:04
Diese Firma mit "Tradition" dürfte eine nicht zu unterschätzende, älterer Anhängerschaft haben, die möglicherweise auch fern ihrer besten (Leistungs-)jahre noch flott und mit jüngeren unterwegs sein möchten. Daher passts doch.

Hast du natürlich Recht, ökonomisch sinnvoll ist es sicherlich, machen sie ja alle.
Meins ist es aber nicht ;)

Alpenmonster
20.11.2017, 22:07
Unzählige!
Da gibt's optisch ansprechendere wie das FOCUS Project Y!
Aber wenn die Räder dann so aussehen, wie das MASERATI e-Disc-Rad, dann werden wir uns hier wohl kaum noch wegen Scheibenbremsen streiten! ;)

632511

632510

Also beim Maserati wird der Fahrer beim ersten Abflug gleich kostenlos kastriert - dann passt er irgendwie auch besser zu dem Hobel. Gruselig.

Alpenmonster
20.11.2017, 22:09
Ach ja: Das Ding ist so hässlich, dass mir erst jetzt auffällt, dass der Lenker höher steht als der Sattel... Soviel zum Thema "Rennrad".

kaeptnepo
20.11.2017, 22:09
wahrscheinlich gibts in 3 Jahren kein Rad mehr ohne Motor serienmässig. Und 50 ist das neue 30

rumplex
20.11.2017, 23:11
Echt?

Wieviele von diesen Alten-, Unfitten- und Versehrtenrennrädern gibt es denn mittlerweile am Markt?

Jo. Rahmen und Laufräder so fett, wie möglich.

prince67
20.11.2017, 23:37
632510

Wie groß ist sind da die Steuersatzlager?

Abstrampler
21.11.2017, 07:06
Jo. Rahmen und Laufräder so fett, wie möglich.

Ach so, ich dachte, Du meinst wegen des Motors.
Das hätte mich dann doch in meinen Grundfesten erschüttert. :D

schmadde
21.11.2017, 08:13
Ich hab mich grade gefragt worums geht, aber offensichtlich sind die geposteten "Renn"räder E-Bikes? Jetzt wo wir schon von Scheibenbremsen auf Elektro-Räder gekommen sind kann der Thread wohl endgültig ins Plauderforum :eek:
Finde dass die für E-Bikes gar nicht so schlecht aussehen, wobei ich mir die Frage stelle, wer sowas fahren will? So ein Rad fährt man ja in aller Regel in der Freizeit zum Spass - und da brauch ich doch keinen Motor? Vor allem keinen, der bei 25 schon aufhört zu unterstützen. Oder wird das "Tuning-Kit" gleich mit angeboten?

x3m
21.11.2017, 08:33
Naja, alle die sich nicht (mehr) den Berg hochquälen wollen oder dabei einigermaßen würdevoll aussehen wollen, auch wenn es die eigene Leistung nicht (mehr) hergibt. Für altgediente Rennradler habe ich da volles Verständnis, aber wer mit 70+ noch auf das Rennrad steigt, würde wahrscheinlich lieber im Grab liegen, als auf einem E-Rennnrad zu sitzen, aber wer weiß das schon. Alle, die wegen eines Leistungsgewichtes von <1 W/Kg (wobei der Nenner die ausschlaggebende Zahl ist) auf ein E-Rennrad steigen, sollten sich diesen Thread hier dann doch noch mal genau durchlesen und überlegen, ob die Scheibenbremsen ihrer Masse gewachsen sind und vielleicht doch eher auf ein E-MTB wechseln. Allen, die mit dem E-Renner tatsächlich Kollegen abhängen wollen, ist eh nicht mehr zu helfen.

Mobi
21.11.2017, 09:29
Ich hab mich grade gefragt worums geht, aber offensichtlich sind die geposteten "Renn"räder E-Bikes? Jetzt wo wir schon von Scheibenbremsen auf Elektro-Räder gekommen sind kann der Thread wohl endgültig ins Plauderforum

Vielleicht weil die Kombi E-Bike und Disc auf jeden Fall Sinn machen. Mir ist dieses Jahr i Südtirol aufgefallen, dass durch die Nutzung von E-Bikes auf einmal ganz andere Radfahrer an Pässen zu finden sind. Die müssen da ja auch irgendwie wieder runter kommen. Viele fühlen sich mit Disc dabei sicherer, was aber laut der aktuellen Test vielleicht gar nicht unbedingt stimmt.

kaeptnepo
21.11.2017, 10:05
Vielleicht weil die Kombi E-Bike und Disc auf jeden Fall Sinn machen. Mir ist dieses Jahr i Südtirol aufgefallen, dass durch die Nutzung von E-Bikes auf einmal ganz andere Radfahrer an Pässen zu finden sind. Die müssen da ja auch irgendwie wieder runter kommen. Viele fühlen sich mit Disc dabei sicherer, was aber laut der aktuellen Test vielleicht gar nicht unbedingt stimmt.

Am Ventoux musste ich dieses Jahr in der Abfahrt an vielen älteren Damen auf E-Bikes vorbei, die in der Mitte der Strasse fuhren. Auch für die sind Scheibenbremsen gut-

prince67
21.11.2017, 10:16
Da E-Bikes keine Rennräder sind, hab ich auch nichts gegen Scheibenbremsen an E-Bikes.

rumplex
21.11.2017, 12:16
Ach so, ich dachte, Du meinst wegen des Motors.
Das hätte mich dann doch in meinen Grundfesten erschüttert. :D

Ach, hatte ich gar nicht überrissen, dass die motorisiert sind.:D Aber auch hier: Nicht umsonst verkauft Vivax sehr gut nach Italien.

avis
21.11.2017, 12:28
Am Ventoux musste ich dieses Jahr in der Abfahrt an vielen älteren Damen auf E-Bikes vorbei, die in der Mitte der Strasse fuhren. Auch für die sind Scheibenbremsen gut-

Ich weiß ganz genau was du meinst...schlimm!

schmadde
21.11.2017, 12:57
Vielleicht weil die Kombi E-Bike und Disc auf jeden Fall Sinn machen. Mir ist dieses Jahr i Südtirol aufgefallen, dass durch die Nutzung von E-Bikes auf einmal ganz andere Radfahrer an Pässen zu finden sind.
Ist das so? Ich hatte diesmal beim Forumsötzi nicht das Gefühl, eine andere Mischung als sonst zu sehen. Es waren erstaunlich wenige E-Bikes dabei und Vollschlanke die mit MTBs sich die Pässe hochquälen gabs auch früher, halt ohne Motor.

kaeptnepo
07.12.2017, 11:46
http://www.sueddeutsche.de/auto/radsport-lieber-angst-und-stossgebete-als-scheibenbremsen-1.3768133

Pedalierer
07.12.2017, 11:54
Geht mal auf die Roadbike.de Startseite. Da ist nicht ein einziges FB Rad mehr abgebildet. Dieses Nuttenblatt hat sich mal wieder schön von der Industrie einspannen lassen. Da wird so lange DB suggeriert bis dem geneigten Käufer ein FB Rad nur noch oll vorkommt.

Na denn mal schön den „unbändigen Vorwärtsdrang“ mit Disc geniessen, wiegt ja nur 8,5 kg Schnitt.:rolleyes:

Flashy
07.12.2017, 11:56
Stehenbleiben werdet ihr...:rolleyes:

Abstrampler
07.12.2017, 12:07
http://www.sueddeutsche.de/auto/radsport-lieber-angst-und-stossgebete-als-scheibenbremsen-1.3768133

*gähn* :D

Kees52
07.12.2017, 12:40
Geht mal auf die Roadbike.de Startseite. Da ist nicht ein einziges FB Rad mehr abgebildet. Dieses Nuttenblatt hat sich mal wieder schön von der Industrie einspannen lassen. Da wird so lange DB suggeriert bis dem geneigten Käufer ein FB Rad nur noch oll vorkommt.



Gibt doch noch eine:
http://i63.tinypic.com/23uy0ko.jpg

pepperbiker
07.12.2017, 12:46
http://www.sueddeutsche.de/auto/radsport-lieber-angst-und-stossgebete-als-scheibenbremsen-1.3768133

Der Autor ist schon recht auf Krawall gebürstet...

Voreifelradler
07.12.2017, 12:50
Jetzt lasst es doch mal gut sein. Das Thema ist ausgelutscht!

artzamendi
07.12.2017, 15:55
https://www.instagram.com/savetherimbrake/

cadoham
07.12.2017, 17:28
Jetzt lasst es doch mal gut sein. Das Thema ist ausgelutscht!

Er kann halt nicht anders ..... :ü

Zeta
07.12.2017, 18:51
Jetzt lasst es doch mal gut sein. Das Thema ist ausgelutscht!


Das "Helmthema" auch und dennoch steigert sich der emotionale Beiwert dieses Topos regelmässig wieder auf Herzinfarktnähe. Erst neulich ist der User Tom noch verbal gesteinigt worden, weil er ein Selfie mit Rennmütze auf dem Rennrad sitzend eingestellt hat - das muss man sich mal vorstellen!.

Das ist also keinerlei Argument - du willst dich nur drücken :D


Ich bin übrigens gegen Scheibenbremsen.
Braucht kein Mensch, den quietschenden Ballast und Unterschenkeltrenner.
Und die Mehrwertgenerierung der Hersteller und ihrer rückwärtigen Dienste in den Medien interessieren mich genau garnicht.




Zeta

Matt_8
07.12.2017, 18:59
Der Autor hat im ersten Absatz und dem Beispiel am Timmelsjoch auch gleich mal daneben gegriffen. Dort kommt nach dem schnellen Abschnitt eine Gegensteigung, so dass man es eigentlich sehr gerne laufen lässt um möglichst viel Schwung mitzunehmen.

cadoham
07.12.2017, 19:10
Ich bin übrigens gegen Scheibenbremsen.
Braucht kein Mensch, den quietschenden Ballast und Unterschenkeltrenner.


Für mich nehme deine Postings zu diesem Thema immer mehr Züge an,
die denen eines Troll recht ähnlich sind.

Schade und irgendwie nervig für die User, die sich eigentlich ernsthaft mit diesem Thema auseinander setzen wollen.

Zeta
07.12.2017, 19:18
Derart unsachliche und überzogene Postings braucht auch niemand.


Du bist auf dem richtigen Weg!

:D



Zeta

kaeptnepo
07.12.2017, 20:40
*gähn* :D

naja wenn sich ein Leitmedium in unsere kleine Diskussion einschaltet, kann man das doch mal posten;)

marvin
07.12.2017, 20:57
http://www.sueddeutsche.de/auto/radsport-lieber-angst-und-stossgebete-als-scheibenbremsen-1.3768133


*gähn* :D


Der Autor ist schon recht auf Krawall gebürstet...


Der Autor hat im ersten Absatz und dem Beispiel am Timmelsjoch auch gleich mal daneben gegriffen. Dort kommt nach dem schnellen Abschnitt eine Gegensteigung, so dass man es eigentlich sehr gerne laufen lässt um möglichst viel Schwung mitzunehmen.

naja wenn sich ein Leitmedium in unsere kleine Diskussion einschaltet, kann man das doch mal posten;)
Den Artikel muss ich nicht lesen.
Schon mit der Überschrift hat sich der Autor in meinen Augen maximal disqualifiziert.

Wem zum felgengebremstem Rennradfahren die Assoziation "Angst und Stoßgebete" in den Sinn kommt, der kann schlichtweg nicht Rennradfahren und sollte es vielleicht besser bleiben lassen.

Die Höflichkeit gebietet es dennoch, meine Hochachtung für Sebastian Herrmann auszudrücken, der sich im Interesse der schreibenden Zunft und des produzierenden Gewerbes derart aufopfernd als schlechter Rennradfahrer outet.

Mifri
07.12.2017, 21:33
Und trotzdem wird sich die Disc früher oder später durchsetzen. Da ändert auch dieses engstirnige Forum und deren User nichts dran.:ä

marvin
07.12.2017, 21:35
Und trotzdem wird sich die Disc früher oder später durchsetzen. Da ändert auch dieses engstirnige Forum und deren User nichts dran.:ä
Ja. Wird wohl so sein.
Menschliche Entscheidungen werden ja leider nur sehr selten von Vernunft gelenkt.

Abstrampler
07.12.2017, 21:51
:D

Zeta
07.12.2017, 23:01
Die Höflichkeit gebietet es dennoch, meine Hochachtung für Sebastian Herrmann auszudrücken, der sich im Interesse der schreibenden Zunft und des produzierenden Gewerbes derart aufopfernd als schlechter Rennradfahrer outet.


Das ist innerhalb seiner sozialen Bezugsgruppe ohne jede Bedeutung.
Schlimm wäre es, wenn sein Auto weniger als 1,3 Tonnen wiegen würde oder er keine handysteuerbare Spülmaschine hätte. Modernitätsverweigerung auf dem Konsumsektor? Geht garnicht. Sowas führt schnell zur sozialen Ächtung - aber die Unfähigkeit, ein Rennrad abzubremsen? Ja Gott, dafür können andere nicht stricken und schreiben die Strickmusterkolumne.

Die Höflichkeit gebietet es daher, Geschwätz auch Geschwätz zu nennen - vor allem, wenn es bezahlt werden will.



Zeta

Zeta
07.12.2017, 23:02
Und trotzdem wird sich die Disc früher oder später durchsetzen. Da ändert auch dieses engstirnige Forum und deren User nichts dran.:ä


Was machst du, wenn nicht?


Zeta

Zeta
07.12.2017, 23:16
Für mich nehme deine Postings zu diesem Thema immer mehr Züge an,
die denen eines Troll recht ähnlich sind.

Schade und irgendwie nervig für die User, die sich eigentlich ernsthaft mit diesem Thema auseinander setzen wollen.


Ernsthaft???

Hast du mal gezählt, wieviele Seiten dieser Thread hat?
Womit willst du dich denn noch "ernsthaft" in Sachen Scheibenbremse auseinandersetzen, wenn ich mal höflich fragen darf?
Das wirft schon eher die Frage, wer hier "trollt".

Dazu zählt auch die offensichtliche Unfähigkeit diverser User, mal ganz schlicht die Suchfunktion zu bemühen, um nachzuschlagen, was die Oma noch wusste. Stattdessen zum tausendsten Male: Ist X wärmer als y? Haben Rennfahrer früher ( also vor 2005) überhaupt bremsen können - ohne Scheibenbremsen? Wieso fahre ich keinen 40er Schnitt obwohl ich elektrisch schalte? Wo gibt es Castelli-Clone am billigsten? Hat ein Canyon-Rad eine Seele und wenn ja, wo kann ich sie ausbauen, um sie in ein echt schlecht lackiertes Colspezrello einzubauen?

FYI: Mein Kommentar war ein unterstützender Kommentar auf jemand anderes, der auf die ewig perpetuierte Leier abgehoben hat. Lies einfach drüber weg. Mache ich auch dauernd.



Zeta

bmc-berlin
09.12.2017, 00:56
Nur mal am Rande um auch ein paar Fakten zu schaffen. Das Bmc Team lässt sich aktuell im ersten team camp auf disc Rädern fotografieren. Canyon sram Damen Team wird komplett auf disc die Saison fahren. Uns John degenkolb fuhr bei seinem Test auf Kopfsteinpflaster im November ein disc bike. Also ob wir wollen oder nicht die pros fahren disc. Sonit wird sich der Standard auch bald bei umden hobbies ändern. Da kann man jetzt heulen oder nicht. Ist aber s einfach so.

avis
09.12.2017, 01:20
Nur mal am Rande um auch ein paar Fakten zu schaffen. Das Bmc Team lässt sich aktuell im ersten team camp auf disc Rädern fotografieren. Canyon sram Damen Team wird komplett auf disc die Saison fahren. Uns John degenkolb fuhr bei seinem Test auf Kopfsteinpflaster im November ein disc bike. Also ob wir wollen oder nicht die pros fahren disc. Sonit wird sich der Standard auch bald bei umden hobbies ändern. Da kann man jetzt heulen oder nicht. Ist aber s einfach so.

Dass eine ziemliche Tendenz von Seiten der Hersteller besteht ist kaum zu bestreiten, aber wenn wir schon so ganz betont auf das indikativisch-faktische gucken, dann heißt es halt - aber die Profis fahren keine Disk, ist einfach nicht so, dass sie es täten ;)

Mifri
09.12.2017, 08:02
Nur mal am Rande um auch ein paar Fakten zu schaffen. Das Bmc Team lässt sich aktuell im ersten team camp auf disc Rädern fotografieren. Canyon sram Damen Team wird komplett auf disc die Saison fahren. Uns John degenkolb fuhr bei seinem Test auf Kopfsteinpflaster im November ein disc bike. Also ob wir wollen oder nicht die pros fahren disc. Sonit wird sich der Standard auch bald bei umden hobbies ändern. Da kann man jetzt heulen oder nicht. Ist aber s einfach so.


Ich bin ja auch davon überzeugt, dass die Pros bald und zwar richtig offiziell Disc fahren werden und eben nicht mehr nur als Test bei bestimmten Rennen. Allerdings sind Trainingscamps keine Rennen und somit wird diese Aussage von den eingefleischten Forums Disc Gegnern sicherlich wieder zerrissen, obwohl es denen ja vollkommen egal sein könnte, weil Sie ja keine Pros sind, auch nicht werden und weiterhin mit Felgenkneifern fahren können.

Bzgl. der Pros sind die Tests auf Disc natürlich sinnvoll, besonders was die spätere Materialversorgung während des Rennens betrifft.

hahnru
09.12.2017, 11:15
Ich gehe die Sache mal vorsichtiger an und habe mir jetzt mal diesen Crosser aufgebaut den ich nächstes Jahr auch im Sommer ordentlich auf der Straße testen werde.
Dann werde ich für mich entscheiden was für einen Straßenrenner mit welchem Bremssystem ich mir nächsten Winter aufbaue.

MonsieurF
09.12.2017, 11:20
Sehr schöner Aufbau! Viel Spass damit.

Mifri
09.12.2017, 11:52
Ich gehe die Sache mal vorsichtiger an und habe mir jetzt mal diesen Crosser aufgebaut den ich nächstes Jahr auch im Sommer ordentlich auf der Straße testen werde.
Dann werde ich für mich entscheiden was für einen Straßenrenner mit welchem Bremssystem ich mir nächsten Winter aufbaue.

Fahre schon 4 Jahre Disc am CX und seit Juli am RR. Funktioniert halt, warum auch nicht. Gewettert wird ja immer bzgl. Mehrgewicht, Optik und der ganz ganz schlechten Aerodynamik. Meiner Meinung nach lächerlich.

Abstrampler
09.12.2017, 14:20
Meiner Meinung nach lächerlich.

Echt? Ist noch gar nicht deutlich geworden.

kaeptnepo
09.12.2017, 14:36
Fahre schon 4 Jahre Disc am CX und seit Juli am RR. Funktioniert halt, warum auch nicht. Gewettert wird ja immer bzgl. Mehrgewicht, Optik und der ganz ganz schlechten Aerodynamik. Meiner Meinung nach lächerlich.

mich würde mal interessieren wie du über die Erfahrung am crosser dazu gekommen bist, dass Disc echt sinnvoll sind

Matt_8
09.12.2017, 15:14
Gewettert wird ja immer bzgl. Mehrgewicht, Optik und der ganz ganz schlechten Aerodynamik. Meiner Meinung nach lächerlich.

Quitschen, fehlender Standard, höherer Preis, Inkompatibilität zu existierendem Material und die oftmal generell fehlende Notwendigkeit wurden nun aber auch schon oft genug genannt... ;)

cadoham
09.12.2017, 15:24
Quitschen, fehlender Standard, höherer Preis, Inkompatibilität zu existierendem Material und die oftmal generell fehlende Notwendigkeit wurden nun aber auch schon oft genug genannt... ;)

Welcher Standard soll denn für den Hobbyfahrer fehlen?

Pedalierer
09.12.2017, 15:25
Quitschen, fehlender Standard, höherer Preis, Inkompatibilität zu existierendem Material und die oftmal generell fehlende Notwendigkeit wurden nun aber auch schon oft genug genannt... ;)

klobige Griffe, übersteife Gabeln, totales Versagen bei thermischer Last, asymetrische Vorderräder, sich verbiegende schleifende Scheiben sind noch ein paar weitere Problemchen. Neben dem Mehrgewicht, dem saftigen Aufpreis und der MTB-Optik.

Pedalierer
09.12.2017, 15:36
Welcher Standard soll denn für den Hobbyfahrer fehlen?

Achsstandard, Aufname der Disc Nabenseitig. Da geht es lustig hin und her zwischen den Fronten. Auf Kosten der Endkunden.

SST
09.12.2017, 15:49
Ich gehe die Sache mal vorsichtiger an und habe mir jetzt mal diesen Crosser aufgebaut den ich nächstes Jahr auch im Sommer ordentlich auf der Straße testen werde.
Dann werde ich für mich entscheiden was für einen Straßenrenner mit welchem Bremssystem ich mir nächsten Winter aufbaue.
http://forum.tour-magazin.de/attachment.php?attachmentid=634512&d=1512814318

OT: Bei aller Liebe. Die Bremsgriffe sind mit Abstand das grausamste was das Scheibensystem zu bieten hat neben den sonstigen Verschlimmbesserungen ... :mad:

Mifri
09.12.2017, 16:31
mich würde mal interessieren wie du über die Erfahrung am crosser dazu gekommen bist, dass Disc echt sinnvoll sind

Habe ich das irgendwo geschrieben, nein. Aber wenn es Dich beruhigt, für mich ist die Disc sinnvoll.

Mifri
09.12.2017, 16:49
klobige Griffe, übersteife Gabeln, totales Versagen bei thermischer Last, asymetrische Vorderräder, sich verbiegende schleifende Scheiben sind noch ein paar weitere Problemchen. Neben dem Mehrgewicht, dem saftigen Aufpreis und der MTB-Optik.

- klobige Griffe: Geschmackssache. Es gibt auch andere non Disc STI oder Anbauteile die ich optisch daneben finde.
- übersteife Gabeln: wo ist da das Problem? Ein RR ist von Haus aus nicht komfortabel. Ich merke da keinen Unterschied, bzw. stelle mich wohl nicht so empfindlich an
- totales Versagen ..... : jaja, dem Tour Test hörig ohne eigenen Erfahrungen
- asymmetrische Vorderräder: gehen da etwa die Argumente aus? Jedes Hinterrad ist asymmetrisch. Oh Gott, ich würde nicht mehr fahren an deiner Stelle
- sich verbiegende schleifende Scheiben: wieder dem Tour Test hörig, oder latscht man ständig auf die Disc und dadurch verbiegt Sie sich?

mal die Kirche im Dorf lassen.

RS1325
09.12.2017, 17:07
...sehe ich genau so !

Pedalierer
09.12.2017, 17:19
- klobige Griffe: Geschmackssache. Es gibt auch andere non Disc STI oder Anbauteile die ich optisch daneben finde.
- übersteife Gabeln: wo ist da das Problem? Ein RR ist von Haus aus nicht komfortabel. Ich merke da keinen Unterschied, bzw. stelle mich wohl nicht so empfindlich an
- totales Versagen ..... : jaja, dem Tour Test hörig ohne eigenen Erfahrungen
- asymmetrische Vorderräder: gehen da etwa die Argumente aus? Jedes Hinterrad ist asymmetrisch. Oh Gott, ich würde nicht mehr fahren an deiner Stelle
- sich verbiegende schleifende Scheiben: wieder dem Tour Test hörig, oder latscht man ständig auf die Disc und dadurch verbiegt Sie sich?

mal die Kirche im Dorf lassen.

Deine selektive Wahrnehmung geht schon in Richtung Realitiy Distortion field. Nur weil Du keine Probleme hast, heißt dass nicht das ein System narrensicher ist. Alles was Dir nicht in den Kram passt ist einfach mal irrelevant für jedermann.
Es gibt auch Million FB-Bremsfahrer ohne platzende Schläuche oder Probleme in der Dosierbarkeit. Was beweißt das? Fast nix.

btw. es gibt keine Ergos/STIs die auch nur annähernd so klobig sind wie diese Hydro-Keulen. Das hat mit Geschmack rein gar nichts zu tun.

hahnru
09.12.2017, 17:37
OT: Bei aller Liebe. Die Bremsgriffe sind mit Abstand das grausamste was das Scheibensystem zu bieten hat neben den sonstigen Verschlimmbesserungen ... :mad:

Die Campagnolo Disc Bremsgriffe liegen sehr gut in der Hand und haben eigentlich eine weitere Auszeichnung fürs Design verdient.
Der erste Fahreindruck ist sehr gut.
Natürlich das Mehrgewicht von ca.0,5 kg durch schwere Laufräder und Gabel bedingt durch einen schlechteren Kraftfluss beim Bremsen über die Laufräder und die Gabel sind natürlich nicht als Fortschritt zu sehen.

avis
09.12.2017, 17:42
OT: Bei aller Liebe. Die Bremsgriffe sind mit Abstand das grausamste was das Scheibensystem zu bieten hat neben den sonstigen Verschlimmbesserungen ... :mad:

Jo ist einfach so, sieht schei*e aus! :D
Würde an anderer Stelle kein Mensch hinnehmen.

ashgliauf
09.12.2017, 17:54
Die Argumente werden offenbar in regelmäßigen Abständen treffend zusammengefasst.

Auffällig finde ich, dass Shimano in den letzten Jahren es geschafft hat, optisch einigermaßen ansprechende STIs zu bauen. Nun ruinieren sie das wieder mit diesen hydrl. Bremszylinderdingern. Campagnolo muss man sogar noch eingestehen, dass deren hydr. Ergos noch ganz passabel aussehen -- aber der Preis ist einfach lächerlich.

Das Problem scheint mir die dümmliche Werbung für die Disc. In jedem Medium wiederholen bezahlte Werbesoldaten denselben Unfug wieder und wieder. Und jedes mal ist der Ottonormalverbraucher überzeugt und es bedarf der Aufklärung. Selbst die Fachzeitschriften tragen aus meiner Sicht nicht zur umfassenden Darstellung bei. Kurzum: die Werbeinvestitionen der Branche nerven und ruinieren den fachlichen Diskurs.

Ich würde der Disc einen erheblichen Vorteil zugestehen. Es gibt tatsächlich mehr Menschen, als ich wahrhaben wollte, die einfach nicht bremsen können und in jeder Situation schleifen lassen, was das Zeug hält. Mir sind Kandidaten bekannt, die zerbremsen im Flachland pro Jahr 3-4 Sätze Bremsbeläge und kriegen in 3 Jahren Stadtverkehr eine Felge runter. Diesen Leuten geb ich inzwischen torsionsstabile Laufräder ans Rad und dann können sie Scheiben zerbremsen, statt Felgen. Die sind schnell gewechselt und es interessiert sie auch nicht, ob da was schleift. Es hat ja keinen Zweck, ständig neue Felgen einzuspeichen. Jeder bremst so gut er kann und wenn er es lieber bezahlt, statt bremsen zu lernen, bitteschön.

Die Situation ist eigentlich ganz einfach: ein felgengebremstes Fahrrad ist leichter, aerodynamischer und bequemer beim gleichen Preis. Wer das lächerlich findet, kann auch da einfach bezahlen.

Hat sich einer der CX’er mal Gedanken gemacht, wieviel Gewicht die Karbonfelge gegenüber Alu spart und wie die Rechnung aussieht, wenn man die Nachteile von KFK an der Bremsflanke mit der Disc kompensiert? Das ist doch finanzieller Unfug.

kleinerblaumann
09.12.2017, 18:03
- klobige Griffe: Geschmackssache. Es gibt auch andere non Disc STI oder Anbauteile die ich optisch daneben finde.
- übersteife Gabeln: wo ist da das Problem? Ein RR ist von Haus aus nicht komfortabel. Ich merke da keinen Unterschied, bzw. stelle mich wohl nicht so empfindlich an
- totales Versagen ..... : jaja, dem Tour Test hörig ohne eigenen Erfahrungen
- asymmetrische Vorderräder: gehen da etwa die Argumente aus? Jedes Hinterrad ist asymmetrisch. Oh Gott, ich würde nicht mehr fahren an deiner Stelle
- sich verbiegende schleifende Scheiben: wieder dem Tour Test hörig, oder latscht man ständig auf die Disc und dadurch verbiegt Sie sich?

mal die Kirche im Dorf lassen.

Aber ein Rennrad kann durch eine sehr steife Gabel noch unkomfortabler werden. Und symmetrische Laufräder sind stabiler, niemand hat behauptet, dass das an Hinterrädern nicht nachteilig wäre. (Cannondale zum Beispiel verhindert diesen Nachteil beim MTB druch einen asymmetrischen Hinterbau.) Durch die Bremsscheibenaufnahme wird das Hinterrad allerdings etwas weniger asymmetrisch, weil die linken Speichen weiter zur Mitte rücken. Dadruch rücken sie aber auch weiter an die rechten Speichen heran, der Abstand verringert sich, was weniger Steifigkeit bedeutet. Ob man das merkt... vermutlich nicht.

Aber man kann das Zeug ja auch gerne fahren und dabei trotzdem einen realistischen Blick auf die konstruktionsbedingten Veränderungen haben. Soviel zur Kirche im Dorf.

ashgliauf
09.12.2017, 18:13
Durch die Bremsscheibenaufnahme wird das Hinterrad allerdings etwas weniger asymmetrisch, weil die linken Speichen weiter zur Mitte rücken.… Ob man das merkt... vermutlich nicht.

Je weiter beide Nabenflansche in die Nabenmitte rücken, desto weniger seitenstabil wird das Laufrad. Das kostet Mehrleistung im Antrieb und fühlt sich schlabbrig an. Kompensiert wird mit 135mm Einbaubreite. Das wiederum verlagert die Kettenlinie nach außen und belastet den Hinterbau, der damit schwerer und unbequemer wird. Es bedeutet auch, dass die Kurbel der Kettenlinie mehr Raum bieten muss, was den Q-factor erhöht. Der Rattenschwanz von Nachteilen ist derart lang, dass es doch wundern muss, ob man das alles hinnehmen möchte, um ein Problem mit der Disc zu lösen, das im RR Bereich nicht existiert.

Die pauschale Behauptung, Rennräder seien unbequem, erscheint mir unbegründet. Es ist nicht geländetauglich, das macht es auf der Straße keineswegs unbequem. Der Autovergleich ist zwar albern, aber anschaulich: ein S-Klasse aus Stuttgart ist nicht unbequemer als eine G-Klasse, nur weil sie nicht geländetauglich ist. Wer mit ersterer durch den Wald kurvt, und mit letzterer die Autobahn rauf und runter rollt, hat andere Sorgen…

Pedalierer
09.12.2017, 18:20
Wie ist denn der Q-Faktor bei den Disc-Kurbeln? Ich bin halt 145 mm gewohnt. Alles ab 150 mm finde ich schon mager. Dei 5 mm mehr Einbaubreite machen so viel je Seite nicht aus, oder?

ashgliauf
09.12.2017, 18:29
Ich glaube, Campa gibt an, der Q-f. habe sich nicht geändert. Dann müssen jedoch die Kettenblätter immer näher an den Pedalarm reichen. Für meinen Geschmack liegen bei Campa die Umwerfer ohnehin schon unangenehm nah am Pedalarm. Ein gutes Indiz dafür, dass das nicht unproblematisch ist, sind die vielen, an der Pedalinnenseite verschrammten Campa Kurbeln. Ich benutze das Zeug selbst lieber als Shimano, aber der Toleranzbereich von gut funktionierenden Umwerfern, und der Nähe zum Pedalarm wird immer enger und Bedarf auch mehr Aufmerksamkeit.

Ansonsten dürfte der Schräglauf der Kette wenig gutes tun. Bei 11s Systemen leiden die Ketten ohnehin schon heftig unter der Kassettenbreite. Das ist etwas, dass die 1x11 und 1x12 Verkäufer auch verheimlichen.

kleinerblaumann
09.12.2017, 18:32
Q-Faktor halte ich nicht für ein großes Problem. Bei fast allen Kurbeln ist doch zwischen großem Kettenblatt und Kurbelarm genug Platz, um die Kettenblätter weiter nach außen wandern zu lassen, die Kurbelarme aber ihre Position behalten. Bei 5mm mehr im Hinterbau sind es ja auch nur 2,5mm für die Kettenblätter. Und bei Carbon sind geschwungene Kettenstreben auch kein Problem, sollte es dort zu eng werden.

kleinerblaumann
09.12.2017, 18:36
Ich glaube, Campa gibt an, der Q-f. habe sich nicht geändert. Dann muss aber die Kette immer näher an den Pedalarm reichen. Wenn nicht, dürfte der Schräglauf der Kette wenig gutes tun. Bei 11s Systemen leiden die Ketten ohnehin schon heftig unter der Kassettenbreite. Das ist etwas, dass die 1x11 und 1x12 Verkäufer auch verheimlichen.

Verkäufer verheimlichen es vielleicht, aber wenn man sich nur ein wenig informiert (oder selber nachdenkt), ist das kein Geheimnis. Aber für sehr viele überwiegen halt die Vorteile. Für mich auch und ich nehme es gerne in Kauf, dass meine Kette am 1x11 MTB nur halb so lange hält wie am 2x11 RR - was aber natürlich auch am vermehrten Dreck beim MTB liegt.

RS1325
09.12.2017, 18:39
Ist einfach der pure Wahnsinn was Leute hier glauben am Rad zu verspüren............:D da muss ich immer wieder staunen

ashgliauf
09.12.2017, 18:40
@kleinerblaumann

Es gibt Fahrer, die wünschen sich enger stehende Kurbel aus pysiologischen Gründen. Wenn es schmerzt, fährt sich’s schlecht. Ich habe Bekannte, die fahren lieber ihre schweren 80er Jahre Renner wegen 5mm weniger Q-f. Die Wahl wird sehr einfach, wenn es nach 50km so schmerzt, dass es nicht mehr geht. Diese Leute sollten auch radfahren dürfen. Da wird jeder Millimeter zum Hindernis.

Du könntest Recht damit haben, dass stabilere Kettenstreben den weiter außenliegenden Antriebsstrang kompensieren könnten. Es erfordert jedoch mehr Stabilität und damit immer Gewicht oder weniger Bequemlichkeit. Ich mag derzeit noch nicht beurteilen, inwieweit das spürbar Nachteile hat.

Ein 1x9 oder 1x8 System ist zur Kette ca. 3mm freundlicher, ein 1x8 System mit 9f Spacern sogar 7mm. Ich zerfahre >4 Ketten pro Jahr und die muss irgendwer herstellen und ich dafür arbeiten gehen.

@RS1325
Diese Dinge werden spürbar, wenn du in identischer Preisklasse 2 Fahrräder vergleichst. Ein Disc Renner steht neben einem felgengebremsten RR zum selben Preis vergleichweise mies da. Wie schon gesagt, mit Geld lässt sich das Problem wunderbar bewerfen, aber der Sport ist schon teuer genug -- gerade im Nachwuchsbereich ist die Schwelle leider oft sinnlos hoch.

G.Fahr
09.12.2017, 18:45
Die Campagnolo Disc Bremsgriffe liegen sehr gut in der Hand und haben eigentlich eine weitere Auszeichnung fürs Design verdient.

Die Campa-Griffe sind von allen derzeitigen (mechanischen) Scheibenbremshebeln m.E. auch die formschönsten. Dein Aufbau ist sehr gelungen. Ein hübsches, "italienisches" Rad.

cadoham
09.12.2017, 19:02
Achsstandard, Aufname der Disc Nabenseitig. Da geht es lustig hin und her zwischen den Fronten. Auf Kosten der Endkunden.

Achsstandard
Mit 12x100mm und 12x142mm hat sich längst ein Standard etabliert,
dem sich fast alle Hersteller bei den neuen Modellen angeschlossen haben.

Sollte ein Hersteller noch ältere Gabelmodelle mit 15x100mm anbieten,
kann man bei vielen Naben die Endkappen darauf anpassen.

Kein Problem für den Endkunden.

Steckachsen
Hätten sich die Hersteller auf 1-2 Varianten an Steckachsen geeinigt,
wäre die Marktübersicht sicherlich übersichtlicher für den Endverbraucher.

Auf der anderen Seite liegen jedem Komplettrad oder Rahmenset die passenden
Steckachsen bei.

Kein wirkliches Problem für den Endkunden.

Aufnahme der Disc
Es gibt lediglich 6-Loch, oder Centerlock.

Einerseits wird gemotzt, wenn es nicht "DEN" Standard gibt,
aber dann ist man wieder unzufrieden, wenn einem keine Wahlmöglichkeit
mehr gelassen wird. :rolleyes:

Nachdem Shimano und Campagnolo ihre neuen Bremsscheiben ausschliesslich
mit Centerlock anbieten, kann man abschätzen, wohin die Reise gehen wird.
Auch ist die Centerline von Sram mit Centerlock verfügbar.

Notfalls lässt sich mit einem 6-Loch Adapter jede Bremsscheibe
auf Centerlock montieren.

Kein Problem für den Endkunden.

Mifri
09.12.2017, 19:05
Deine selektive Wahrnehmung geht schon in Richtung Realitiy Distortion field. Nur weil Du keine Probleme hast, heißt dass nicht das ein System narrensicher ist. Alles was Dir nicht in den Kram passt ist einfach mal irrelevant für jedermann.
Es gibt auch Million FB-Bremsfahrer ohne platzende Schläuche oder Probleme in der Dosierbarkeit. Was beweißt das? Fast nix.

btw. es gibt keine Ergos/STIs die auch nur annähernd so klobig sind wie diese Hydro-Keulen. Das hat mit Geschmack rein gar nichts zu tun.

Dir passt es ja scheinbar auch nicht in den Kram, dass ich diese dämliche Argumente gegen Disc nicht einfach so stehen lasse. Ich fahre Shimano und Sram Disc, habe damit keine Probleme und fertig. Campa kann ich ohnehin nicht leiden und wer Campa fahren möchte, soll es halt tun.

Du hast doch nur ein Problem damit, dass die Disc eben doch funktioniert und es scheinbar genug Leute gibt, die die nun veränderte Optik mögen und auch die 500-600g Mehrgewicht akzeptieren. Mir und sicherlich auch anderen ist es also vollkommen Wurst, ob man dann für einen Alpenpass 1-2 Min. länger brauchen könnte.

cadoham
09.12.2017, 19:09
Die Campa-Griffe sind von allen derzeitigen (mechanischen) Scheibenbremshebeln m.E. auch die formschönsten. Dein Aufbau ist sehr gelungen. Ein hübsches, "italienisches" Rad.

Als Sram die ersten hydrl. Bremshebel auf den Markt brachte, wurde noch lautstark über diese "Höcker" gespottet,
aber nun wo Campagnolo drauf steht ist das natürlich schick? :rolleyes:

Bei der neuen Generation der Shimano STI sieht man "fast" keinen Unterschied mehr zwischen hydrl. oder mech.,
was echt gelungen ist.

cadoham
09.12.2017, 19:16
Wie ist denn der Q-Faktor bei den Disc-Kurbeln? Ich bin halt 145 mm gewohnt. Alles ab 150 mm finde ich schon mager. Dei 5 mm mehr Einbaubreite machen so viel je Seite nicht aus, oder?

146mm bei der Ultegra R8000, wie auch Dura Ace R9100,
die erstmals auch mit Blick auf die Disc entwickelt wurden.



btw. es gibt keine Ergos/STIs die auch nur annähernd so klobig sind wie diese Hydro-Keulen. Das hat mit Geschmack rein gar nichts zu tun.

Hast du mal die neuen STI der Ultegra R8070 oder Dura Ace R9070 in der Hand gehabt?

Da ist der Begriff "Hydrokeule" mehr als unpassend, wobei es dir bei diesem Thema ohnehin
nicht um Sachlichkeit geht, da du die Disc sowieso nicht magst.


Ich bin sowohl mit der Optik, als auch mit der Funktion von hydrl. Scheibenbremsen sehr zufrieden,
obwohl ich diese Technik nicht benötigte.

Mir gefällt auch nicht alles, was sich in den letzten Jahren so am Markt durchgesetzt hat,
aber letztlich hat ein Fahrrad auch heute noch 2 Räder und eine Kurbel und wem es primär
um den Sport geht, kann den auch mit Disc ausüben. :D

Wer auf den klassischen Look steht, muss halt Abstriche machen,
wie man es in allen Bereichen muss, in denen es Veränderung gibt.

Bei vielen hängt davon übrigens auch das Einkommen ab ...

Mifri
09.12.2017, 19:17
Als Sram die ersten hydrl. Bremshebel auf den Markt brachte, wurde noch lautstark über diese "Höcker" gespottet,
aber nun wo Campagnolo drauf steht ist das natürlich schick? :rolleyes:

Bei der neuen Generation der Shimano STI sieht man "fast" keinen Unterschied mehr zwischen hydrl. oder mech.,
was echt gelungen ist.

Es geht ja auch um Ergonomie, aber wie soll man Leuten soetwas vermitteln, die strickt dagegen sind und aufgrund keiner Erfahrung eigentlich auch nichts dazu beitragen können.

Bei Sram habe ich den Vergleich Etap und Etap HRD und da liegen die HRD deutlich besser in der Hand.

SST
09.12.2017, 19:17
wir halten fest - Disc ist unsinn am RR :quaeldich

elmar
09.12.2017, 19:19
Ist einfach der pure Wahnsinn was Leute hier glauben am Rad zu verspüren............:D da muss ich immer wieder staunen

:D
Sogar Disckurbeln kann man jetzt erwerben.

Mifri
09.12.2017, 19:20
Kein Vergleich mehr zu den ersten ST-R785 und fast so schmal wie die mech. STI.

Und selbst die ST-R785 liegen sehr gut in der Hand bzgl. Ergonomie. Und, je nachdem, wie man die STI umgreift helfen die Höcker sogar und haben dabei einen Vorteil.

SST
09.12.2017, 19:21
je nachdem, wie man die STI umgreift helfen die Höcker sogar und haben dabei einen Vorteil.
welchen denn?

Mifri
09.12.2017, 19:22
wir halten fest - Disc ist unsinn am RR :quaeldich

Hochprofilcarbon LRS, Elektrische Schaltung usw. auch. Geht auch mit Alu Clincher und Rahmenschaltung.

Mifri
09.12.2017, 19:31
welchen denn?

Griffposition. So fahre ich z.B. recht häufig und mit den kurzen „Höckern“ ist das nicht ganz so einfach.

ashgliauf
09.12.2017, 19:32
Schade, dass jetzt wieder so armseelige Rundumschläge kommen. Noch vorhin, war die Diskussion zivilisiert.

Carbonhochrofilfelgen sind auch nicht immer sinnvoll. Bei Windstärke 7 -- im Norden noch normal -- sind 60 und 80mm echt kein Spaß mehr. Wozu brauch ich zum Training in der Gruppe solche Dinger? Für flache Rennen mit wenig Kurven sind die Dinger schon nett, aber der Anwendungsbereich ist nicht sehr groß -- wie der der Disc. Die meiste Zeit im Jahr fahre ich mittelhohe und mittelbreite Alu-Clincher. Mit ein bisschen Sachverstand gebaut, können die auch einigermaßen aero und vor allem hart und rund sein. Gute Alu-Räder bringen eine Menge Spaß bei jedem Wetter. Im Crit. mit leichten Alurädern, in der Gruppe, nach der Kurve kräftig antreten geht damit genauso gut.

Elektr. Schaltungen finde ich am Zeitfahrrad klasse. An jedem Griff Schalten zu können, ist angenehm -- aber nicht zu diesem Preis. Welchen Vorteil hat das Zeug vor ein mech. Schaltung noch? Der Umwerfer lässt sich etwas leichter bedienen, zugestanden. Die aktuellen Ergos/STIs liegen nicht weit dahinter. Der Unterschied zwischen STI/Ergo und Rahmenschalthebeln ist völlig unangemessen.

seankelly
09.12.2017, 19:36
Welchen Vorteil hat das Zeug vor ein mech. Schaltung noch?

Wers gefahren ist, weiß es. ;)

ashgliauf
09.12.2017, 19:40
Wers gefahren ist, weiß es. ;)

Subjektivismus ist keine Grundlage für eine sachliche Diskussion. Ich bin sie gefahren und hab das Interesse nach anfänglicher Begeisterung verloren. Was nun?

Ein Vergleich: inzwischen sind mir die alten 10s Campa Ergos am liebsten. Die aktuelle Form ist mir zu groß. Von ihren Vorteilen hab ich nichts. Was bedeutet das für dich? Gar nichts, und das ist auch in Ordnung, aber ein schlechtes Argument.

855
09.12.2017, 19:43
ich glaube, der Thread kann zu.
weder erlebe ich hier eine wohlwollende, noch zielführende Diskussion.

und wenn man am Renner keine Disc will, wird man als doof hingestellt, ist rückständig, hat keine Ahnung und wahrscheinlich noch nie eine Scheibe aus der Nähe gesehen.

schade um jedes Wort hier und jede Erklärung, da erklär ich nem 3-jährigen lieber, daß er sein Zimmer aufräumen soll, da hab ich mehr Chancen auf Erfolg...

alfton
09.12.2017, 19:46
:D
Sogar Disckurbeln kann man jetzt erwerben.
schon länger:
https://goo.gl/images/3ARGaU

seankelly
09.12.2017, 19:46
Subjektivismus ist keine Grundlage für eine sachliche Diskussion. Ich bin sie gefahren und hab das Interesse nach anfänglicher Begeisterung verloren. Was nun?

Das OT-Thema mechanisch-vs.-elektronisch an sich ist subjektiv. Was willste da mit Sachlichkeit?

G.Fahr
09.12.2017, 19:47
Als Sram die ersten hydrl. Bremshebel auf den Markt brachte, wurde noch lautstark über diese "Höcker" gespottet,
aber nun wo Campagnolo drauf steht ist das natürlich schick? :rolleyes:

Bei der neuen Generation der Shimano STI sieht man "fast" keinen Unterschied mehr zwischen hydrl. oder mech.,
was echt gelungen ist.

Wenn Shimano drauf stünde, hätte ich den gleichen Beitrag verfasst. Außerdem war nicht impliziert, dass die anderen aktuellen Hydrohebel schlecht aussehen oder gar unergonomisch sind. Das hässlichste Horn (Shimano ST-RS505) greift sich sogar extrem gut.

Und die neuen Elektro-Varianten sind sogar enorm unauffällig geworden; die HRD ist zwar immer noch recht groß, aber doch optisch sehr gefällig.

Bei den Knüppeln der ersten (mechanischen) Hydro-Generationen musste man aber schon genau hinsehen, ob man in nem Bike-Shop oder auf der Seite von Beate Uhse gelandet war.

showdown
09.12.2017, 19:50
Hochprofilcarbon LRS, Elektrische Schaltung usw. auch. ...Ja, nur mit dem klitzekleinen Unterschied, dass man bei Carbon-Kram und E-Schaltung sicher sein kann, dass es ein freiwilliger Kauf bleiben und dass es auch weiterhin die normalen Alternativen geben wird. Und man nicht versucht, gegen seinen erklärten Willen gleich mal das komplette Kauf-Volk zu vergewaltigen.

Wenn mein Nachbar sein Geld mit ner Di2 verbrennen will, sehr gerne. So lange ich weiter mechanisch schalten darf.

Abstrampler
09.12.2017, 19:51
Schade, dass jetzt wieder so armseelige Rundumschläge kommen. Noch vorhin, war die Diskussion zivilisiert.


Geht nie lange gut. Dazu lieben einige User ihre Schützengräben zu sehr. :rolleyes:

Pedalierer
09.12.2017, 20:06
:D
Sogar Disckurbeln kann man jetzt erwerben.

ja bei Campa ist das so. Dei Kurbeln sind für die veränderte Kettenlinie mit 135 mm angepasst. Also erst frotzeln wenn man sich sicher ist im Recht zu sein.;)

G.Fahr
09.12.2017, 20:12
schon länger:
https://goo.gl/images/3ARGaU

Wie genial!

SST
09.12.2017, 20:24
Griffposition. So fahre ich z.B. recht häufig und mit den kurzen „Höckern“ ist das nicht ganz so einfach.
Unterlenker?

Mifri
09.12.2017, 20:32
Unterlenker?

Über 100-200km gibt es ja bekanntlich mehrere Griffpositionen, auch Unterlenker.

JJ.
13.12.2017, 11:10
... gibts schon.... mir fällt im Moment nur nicht der Hersteller ein.....


... das wird mich jetzt den Tag über beschäftigen...:hmm:

... naja... mehrere Tage:

Wilier Cento10NDR

Pedalierer
13.12.2017, 11:25
... naja... mehrere Tage:

Wilier Cento10NDR

ja ist nicht blöd die Idee, aber zu dem Preis kann man auch gleich ein FB und eine Disc-Rad kaufen ohne da hin und her bauen zu müssen.

tango@team_bt
02.01.2018, 13:34
http://www.cyclingnews.com/news/trek-segafredo-to-use-disc-brake-bikes-in-paris-roubaix-and-grand-tours/

Matt_8
02.01.2018, 14:36
http://www.cyclingnews.com/news/trek-segafredo-to-use-disc-brake-bikes-in-paris-roubaix-and-grand-tours/

Interessante Haltung von dem Trek-Typen. Man drückt ein neues Bremssystem ins Peloton nach dem kein Profi gefragt hat und sagt dann, dass zwei verschiedene Systeme zu gefährlich sind und eines verboten werden sollte. :rolleyes:

captain hook
02.01.2018, 14:59
Interessante Haltung von dem Trek-Typen. Man drückt ein neues Bremssystem ins Peloton nach dem kein Profi gefragt hat und sagt dann, dass zwei verschiedene Systeme zu gefährlich sind und eines verboten werden sollte. :rolleyes:

Wie sollen sie aus der Kiste wieder rauskommen? Da haben sie die böse Scheibe so verteufelt... die jetzt einfach nur so anzuschrauben oder final tot zu machen wäre viel zu einfach bzw mit der Industrie nicht zu machen.

ashgliauf
02.01.2018, 15:23
Trek’s Matt Shriver, the technical director for Trek-Segafredo claimed that the Emonda Disc weighs 6.8kg, right on the UCI weight limit, meaning the benefits of disc brakes outweigh a loss in aerodynamics.
Da wird uns mal wieder fein geschnittenes Neusprech (https://de.wikipedia.org/wiki/Neusprech) aufgetischt. Einerseits preist man das „Émonda SLR 9 [als] unser leichtestes Rennrad“ an, und nun soll es 2018 schon eine Errungenschaft sein, wenn ebendieses an der UCI Gewichtsgrenze liegt. :rolleyes:


‘Yeah,’ they’re awesome,’ so it’s time to embrace the new technology.
Jetzt alle zusammen: hurra… Moment, Scheibenbremse, neu? Das Patent stammt von 1902.


“There could also be issues if the UCI changes the 6.8kg weight limit rule. That fine by us because our disc brake bikes are at 6.8kg but someone could make a super light rim brake to get an advantage. That’s another reason why they should keep it at a one-brake system rule.
Auf Deutsch möchte er sagen: bitte ändert die 6,8kg Regel nicht, sonst können wir unsere Räder nicht mehr als leicht verkaufen.

Mit Disc auf weniger als 6,8kg zu kommen dürfte Nachteile bedeuten, zu denen sich die Profis nicht überreden lassen, weil es dann vermutlich auf Kosten der Erfolge geht. Verkauft wird uns das natürlich mit einem imaginären Felgenbrems-bösewicht, der mit Felgenbremsen ein leichteres Rad bauen könnte. Und obwohl das nach einer imaginären Regeländerung erlaubt wäre, gibt uns Herr Shriver von Trek zu verstehen, wer der wahre Bösewicht ist. :applaus:

Es ist einfach unwürdig für so dumm verkauft zu werden…

BOW82
02.01.2018, 15:50
um den Fred wieder zu bereichern:

Ich hab mich nun auch dazu überwunden einen Disc Renner anzuschaffen (ist zwar ein Speci Crux Crosser aber egal)

Die Montage war problemlos bis auf einen kleinen Fehler von mir selbst
(Olive beim Reinschrauben in den STI nicht gut positioniert und somit System nicht dicht, Olive neu gegeben -passt)

Entlüftvorgang wie lt. Shimano Anleitung durchgeführt (Trichter und Spritze) viel klopfen dann ist die Luft auch schnell weg.
(mit Öl ists nun mal ölig, das muss einem klar sein, aber man kann ja trotzdem sauber Arbeiten.)

Die schöne Einstellung des Bremssattels (BR-S785) dass nichts schleift und die Scheibe schön mittig ist ist etwas schwieriger als Felgenbremsen zu justieren, aber nix problematisches.

Das Fahr-bzw Bremsgefühl ist einfach traumhaft, Kraftreserven ohne Ende und genial zu dosieren.

die letzen 2 Wochen ca 600km bei widrigen Wetterbedingungen (Regen Schnee Matsch Schotter-Dreck) absolviert und ich werd nie wieder bei schlechtem Wetter eine FB haben wollen.

und im Trockenen stell ich beide Systeme als gleichwertig hin da mir keines der beiden als überlegen erscheint

mit 160er Scheiben bei einem Systemgewicht von ca 97kg ist die Leistung ggü. der FB jedenfalls TOP
ich hatte anfangs Zweifel und dachte über 2Kolben Sattel und 180er Scheiben nach, jedoch wird man das nicht benötigen um gut zu verzögern, somit sind diese Überlegungen absoluter Nonsens

Optik...tja...Geschmackssache und mir persönlich komplett egal.
(optisch ist mir nur die Form der Bremsscheibe wichtig, so wie die Ice Tech von Ultegra und Dura Ace find ich nicht schön)

Gewicht und Aerodynamik:
das Mehrgewicht ist m. M. nach nicht relevant und wird kaum zusätzliche Watts in den Pedalen benötigen
Aerodynamisch würd ich mir eher mal Gedanken über meine Körperhaltung machen als das Bremssystem als Schuldigen zu betiteln (und im Renngeschehen ist egal sofern jeder Discs hat ...gleiche Bedingungen, denk da wirds im Pro Peloton schon bald Einigungen geben, und mich betriffts sowieso nicht)

...soviel zu meinen Eindrücken über beide Systeme, sehe aber als Zukunft ganz klar die Disc wie bereits seit Ewigkeiten im MTB Sport und würde mir neu kein RR mehr mit Felgenbremsen kaufen.
Keine Aluspäne in den Backen, Laufrad ist dann im Grunde kein wirkliches Verschleissteil mehr, keine schlechte Bremswirkung bei Nässe.

Sehe bis auf die notwendige etwas kundigere Hand beim Service (sofern das System geöffnet werden muss) nur Vorteile für den Otto Normalo, Belags und Scheibenwechsel sind ja kein Thema, ansonsten erscheint mir die Disc als wesentlich wartungsärmer als ne Felgenbremse.

Mifri
02.01.2018, 15:51
Verstehe die Aufregung hier wieder nicht. Trek hat sich entscheiden, die Disc zu nutzen und fertig. Ihr, als Hobbyfahrer, oder meinetwegen auch als A,B oder C Fahrer seit ja nicht gezwungen, Disc zu kaufen und zu fahren.

Mifri
02.01.2018, 15:57
@ BOW82

kannst auch die Sram Centerline X Scheiben nehmen, sind optisch nicht so wuchtig wie die ICE-Tech.

BOW82
02.01.2018, 16:09
hab aktuell die RT99 ...sind schwer Ok

Matt_8
02.01.2018, 16:39
Verstehe die Aufregung hier wieder nicht. Trek hat sich entscheiden, die Disc zu nutzen und fertig.


Wenn es denn das nur wäre...
Trek möchte gleichzeitig Felgenbremsen im Peloton verbieten. Natürlich mit einem Sicherheitsargument. Der Hintergedanke dürfte aber sein, dass man so den Markt für gute Felgenbremsrahmen schneller ausdünnt und somit deutlich mehr Hobbyfahrer bei neuen hochwertigen Rahmen mit Scheibenbremsen zwangsbeglückt werden. Bzw. die Hobbyisten, die gerne Profi-Material fahren, dann auch willig zur Scheibenbremse greifen. Und damit rollt der Rubel für die Hersteller...

Alpenmonster
02.01.2018, 16:52
Wenn es denn das nur wäre...
Trek möchte gleichzeitig Felgenbremsen im Peloton verbieten. Natürlich mit einem Sicherheitsargument. Der Hintergedanke dürfte aber sein, dass man so den Markt für gute Felgenbremsrahmen schneller ausdünnt und somit deutlich mehr Hobbyfahrer bei neuen hochwertigen Rahmen mit Scheibenbremsen zwangsbeglückt werden. Bzw. die Hobbyisten, die gerne Profi-Material fahren, dann auch willig zur Scheibenbremse greifen. Und damit rollt der Rubel für die Hersteller...

Und genau diese Art der Bevormundung bzw. Zwangsbeglückung war zu erwarten. Es wird einem Hobbyfahrer zumindest auf absehbare Zeit (und vermutlich gar nie) nicht verboten werden, im Straßenverkehr auf Felgenbremsen unterwegs zu sein. Aber es werden dann immer weniger Top-Rahmen für Felgenbremsen angeboten und die großen Komponenten-Hersteller könnten zumindest bei den Gruppen Gruppen auf DA- oder Ultegra-Niveau mittelfristig die Produktion von Felgenbremsen einstellen. Sicher wird es im günstigen Bereich nach wie vor solche Produkte geben und kleine Schmieden werden eine Marktlücke sehen und bestimmt Felgenbremsen anbieten. Aber für denjenigen, der einfach ein gutes Produkt zu einem moderaten Preis möchte, wird es dann eben schwierig, er wird Richtung Scheibenbremse gezwungen. Und das nervt einfach.

cadoham
02.01.2018, 16:54
ich hatte anfangs Zweifel und dachte über 2Kolben Sattel und 180er Scheiben nach, jedoch wird man das nicht benötigen um gut zu verzögern, somit sind diese Überlegungen absoluter Nonsens

Es ist mir auch kein Hersteller bekannt, der am "Rennrad" grössere Bremsscheiben als 160mm erlaubt. :)

BOW82
02.01.2018, 17:21
Es ist mir auch kein Hersteller bekannt, der am "Rennrad" grössere Bremsscheiben als 160mm erlaubt. :)

doch...gibt das Bulls Alpine Hawk
http://www.tour-magazin.de/raeder/rennraeder/test-2015-rennraeder-mit-scheibenbremsen-bulls-alpine-hawk/a40385.html

cadoham
02.01.2018, 17:34
Stimmt.

Dürfte aber einer der wenigen Modelle gewesen sein,
zumal der Flatmount Standard nur noch 140mm oder 160mm zulässt,
sofern der Hersteller keine Sonderlösung anbieten.

Abstrampler
02.01.2018, 17:45
doch...gibt das Bulls Alpine Hawk
http://www.tour-magazin.de/raeder/rennraeder/test-2015-rennraeder-mit-scheibenbremsen-bulls-alpine-hawk/a40385.html

M.W.n. war es das Rad, das vom TOUR-Team gefahren wurde. Wenn ich das richtig im Kopf hab, waren die 160er Scheiben seinerzeit öfter über dem Limit und es war aus Sicherheitsgründen schlicht notwendig, den Platz zu schaffen, um die 180er zu verbauen.

rumplex
02.01.2018, 17:46
M.W.n. war es das Rad, das vom TOUR-Team gefahren wurde. Wenn ich das richtig im Kopf hab, waren die 160er Scheiben seinerzeit öfter über dem Limit und es war aus Sicherheitsgründen schlicht notwendig, den Platz zu schaffen, um die 180er zu verbauen.

Ja, gab einige Probleme mit den ersten Disc-Bulls Teamrädern.

kaeptnepo
02.01.2018, 18:03
Und genau diese Art der Bevormundung bzw. Zwangsbeglückung war zu erwarten. Es wird einem Hobbyfahrer zumindest auf absehbare Zeit (und vermutlich gar nie) nicht verboten werden, im Straßenverkehr auf Felgenbremsen unterwegs zu sein. Aber es werden dann immer weniger Top-Rahmen für Felgenbremsen angeboten und die großen Komponenten-Hersteller könnten zumindest bei den Gruppen Gruppen auf DA- oder Ultegra-Niveau mittelfristig die Produktion von Felgenbremsen einstellen. Sicher wird es im günstigen Bereich nach wie vor solche Produkte geben und kleine Schmieden werden eine Marktlücke sehen und bestimmt Felgenbremsen anbieten. Aber für denjenigen, der einfach ein gutes Produkt zu einem moderaten Preis möchte, wird es dann eben schwierig, er wird Richtung Scheibenbremse gezwungen. Und das nervt einfach.

finde ich auch.
Dazu kommt noch, dass einfach alle Räder immer teurer werden. Zumindest bei den Topmarken. Bei den MTB hat das teilweise durch Fullys schon absurde Formen angenommen. Da bekommt man für 4000 Euro noch immer nur Mittelklasse ohne gruppenreine Ausstattungen und ohne Carbon Hinterbau. Und in den Fachblättern wird dann suggeriert, dass da drunter eh nichts geht und man eigentlich nirgendwo hinkommt. Im Rennradbereich soll es dann da wohl auch hingehen.
Bin gespannt was als nächstes kommt nach der Disc um die Räder aufwendiger zu machen ...

avis
02.01.2018, 18:29
Da wird uns mal wieder fein geschnittenes Neusprech (https://de.wikipedia.org/wiki/Neusprech) aufgetischt. Einerseits preist man das „Émonda SLR 9 [als] unser leichtestes Rennrad“ an, und nun soll es 2018 schon eine Errungenschaft sein, wenn ebendieses an der UCI Gewichtsgrenze liegt. :rolleyes:


Jetzt alle zusammen: hurra… Moment, Scheibenbremse, neu? Das Patent stammt von 1902.


Auf Deutsch möchte er sagen: bitte ändert die 6,8kg Regel nicht, sonst können wir unsere Räder nicht mehr als leicht verkaufen.

Mit Disc auf weniger als 6,8kg zu kommen dürfte Nachteile bedeuten, zu denen sich die Profis nicht überreden lassen, weil es dann vermutlich auf Kosten der Erfolge geht. Verkauft wird uns das natürlich mit einem imaginären Felgenbrems-bösewicht, der mit Felgenbremsen ein leichteres Rad bauen könnte. Und obwohl das nach einer imaginären Regeländerung erlaubt wäre, gibt uns Herr Shriver von Trek zu verstehen, wer der wahre Bösewicht ist. :applaus:

Es ist einfach unwürdig für so dumm verkauft zu werden…

:goodpost:
Wo du es ansprichst und weil es konkret um Trek geht; 6.8kg wog schon Armstrongs Rad um 2003... :ä


Und genau diese Art der Bevormundung bzw. Zwangsbeglückung war zu erwarten. Es wird einem Hobbyfahrer zumindest auf absehbare Zeit (und vermutlich gar nie) nicht verboten werden, im Straßenverkehr auf Felgenbremsen unterwegs zu sein. Aber es werden dann immer weniger Top-Rahmen für Felgenbremsen angeboten und die großen Komponenten-Hersteller könnten zumindest bei den Gruppen Gruppen auf DA- oder Ultegra-Niveau mittelfristig die Produktion von Felgenbremsen einstellen. Sicher wird es im günstigen Bereich nach wie vor solche Produkte geben und kleine Schmieden werden eine Marktlücke sehen und bestimmt Felgenbremsen anbieten. Aber für denjenigen, der einfach ein gutes Produkt zu einem moderaten Preis möchte, wird es dann eben schwierig, er wird Richtung Scheibenbremse gezwungen. Und das nervt einfach.

Ebenfalls goodpost!

rumplex
02.01.2018, 18:36
Und in den Fachblättern wird dann suggeriert, dass da drunter eh nichts geht und man eigentlich nirgendwo hinkommt. Im Rennradbereich soll es dann da wohl auch hingehen.
Bin gespannt was als nächstes kommt nach der Disc um die Räder aufwendiger zu machen ...

Deshalb ist in der aktuellen TOUR auch ein Testfeld mit 1000-Euro Rädern.....

RS1325
02.01.2018, 18:44
Bin gespannt was als nächstes kommt nach der Disc um die Räder aufwendiger zu machen ...

Na - es gibt doch jede Menge unsinnige Elektronik die man da reinbasteln kann, alles über App's gesteuert.....UND es wird jede Menge Zwerge geben die sagen werden "genau darauf habe ich gewartet..."

kaeptnepo
02.01.2018, 18:51
Deshalb ist in der aktuellen TOUR auch ein Testfeld mit 1000-Euro Rädern.....

ich war jetzt mehr bei MTB wo der Technikwahn noch mehr um sich greift.Ohne Dropperpost, Vollcarbonfully und bester Federgabel kann man eigentlich nicht mehr fahren.
Ich meinte nur, dass es bei den Rennrädern auch so kommen kann, nicht dass es schon so ist.

schnellerpfeil
02.01.2018, 18:59
hab aktuell die RT99 ...sind schwer Ok

Schau dir mal die Hope Road Scheiben an. Die wiegen 107g, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Vom Design her, die schönsten Scheiben..mMn! Sind auch gerundet.

Cleat Commander
14.02.2018, 13:56
Will den Disc im Peloton Thread nicht mit offtopic belasten, daher hier.


Ich habe das gelesen, danke für die wichtige Belehrung. Felgenbremsen werden im Strassensport sicher noch länger im Markt sein als im Geländesport. Und wenn in 5 Jahren vielleicht nicht mehr, wo ist dann das Problem? In ein paar Jahren gibt´s vielleicht auch keine Dieselmotoren mehr, und?

Wo das Problem ist? Es ist einfach Mist eine Technik aufgezwungen zu bekommen, die man (persönlich) nicht braucht und die Mehrkosten, Mehrgewicht und einen höheren Wartungsaufwand mit sich bringt, von der Lebensgefahr mal abgesehen :ä.
Bei der Felgenbremse zieh ich vor dem losfahren einmal am Bremsgriff um zu wissen, dass die Züge noch da sind, schraub alle paar tausend km mal die Rändelschraube nach, wegen Belagverschleiss und 1-3 mal im Jahr, je nachdem in welcher Sauerei und Terrain man unterwegs war, welchselt man die Bremsbeläge. Der jähriche Zeitaufwand liegt insgesamt bei ca. 15 Minuten.
Ich glaub das schafft die Disc nicht, jedenfalls hab ich hier noch keinen Thread zum Thema Probleme bei Einstellung der Felgenbremse gesehen, für die Disc gbt es glaube ich 1-2 ;).
Zugegeben, ich bin noch nie im strömenden Regen eine lange Passabfahrt runter und auch noch nie ein RR mit Disc gefahren, aber bei sehr langen, steilen Abfahrten, auch im nassen, kam ich mit der FB immer gut zurecht und hab mir nie ne Disc gewünscht. In den heimischen Gefilden gibts nur Hügel, da schon gar nicht. Einzig am Crosser hätte ich lieber Disc als Cantis, da das Bremsverhalten der Cantis bei entsprechenden Bedingungen wie z.B. Schnee teilweise unter aller Sau ist. Aber das ist ein gänzlich anderer Anwendungsbereich.

Der Vergleich mit dem Dieselmotor ist im übrigend so passend, wie der Discschutz von oben an einem eleganten Rennrad :rolleyes:.

lakecyclist
14.02.2018, 14:34
Bei der Felgenbremse zieh ich vor dem losfahren einmal am Bremsgriff um zu wissen, dass die Züge noch da sind, schraub alle paar tausend km mal die Rändelschraube nach, wegen Belagverschleiss und 1-3 mal im Jahr, je nachdem in welcher Sauerei und Terrain man unterwegs war, welchselt man die Bremsbeläge. Der jähriche Zeitaufwand liegt insgesamt bei ca. 15 Minuten.
Ich glaub das schafft die Disc nicht, jedenfalls hab ich hier noch keinen Thread zum Thema Probleme bei Einstellung der Felgenbremse gesehen, für die Disc gbt es glaube ich 1-2 ;)
Viele Hobbyschrauber (aber auch Bikeshops und Hersteller) schaffen es nicht, die Discs einmal richtig zu montieren/einzustellen. Oft sind die Bremsen im Auslieferungszustand schlampig montiert (Lackreste an den Befestigung, Bremssattel schräg, Luft im System,...) Bin vor ca. 4000 km auf ein Rennrad mit Disc umgestiegen. Seither habe ich nichts eingestellt, noch nicht einmal die Beläge gewechselt (ok, das hängt von den Bedingungen ab). Einmal habe ich mir durch Unachtsamkeit die vordere Scheibe etwas verbogen. Habe ich dann wieder gerichtet. Bis jetzt habe ich <15min Aufwand in die Bremsen gesteckt. Aber ich gebe dir dahin Recht, dass wenn Probleme auftauchen, es dann komplizierter und aufwändiger wird als bei Felgenbremsen, z.B. Entlüften.

immerflach
14.02.2018, 14:51
Ich glaub das schafft die Disc nicht, jedenfalls hab ich hier noch keinen Thread zum Thema Probleme bei Einstellung der Felgenbremse gesehen, für die Disc gbt es glaube ich 1-2 ;).
Zugegeben, ich bin noch nie im strömenden Regen eine lange Passabfahrt runter und auch noch nie ein RR mit Disc gefahren

Es geht ja um Profis und die werden wohl nicht hier im Forum ihre echte Meinung schreiben. Aber Deine Meinung hört man komischerweise sehr oft. "ich habe das Produkt nicht, kenne es auch nicht wirklich, aber finde es nicht gut"

Übrigens habe ich schon so einige Felgenbremsproblemchen hier gelesen. ps. mir ist es wurscht wer mit oder ohne Disc fährt.

Flämischer Löwe
14.02.2018, 14:59
Es geht ja um Profis und die werden wohl nicht hier im Forum ihre echte Meinung schreiben. Aber Deine Meinung hört man komischerweise sehr oft. "ich habe das Produkt nicht, kenne es auch nicht wirklich, aber finde es nicht gut"

Übrigens habe ich schon so einige Felgenbremsproblemchen hier gelesen. ps. mir ist es wurscht wer mit oder ohne Disc fährt.

Falscher Thread, hier geht es ganz allgemein um Pro und Contra ;)

BOW82
14.02.2018, 15:26
Viele Hobbyschrauber (aber auch Bikeshops und Hersteller) schaffen es nicht, die Discs einmal richtig zu montieren/einzustellen. Oft sind die Bremsen im Auslieferungszustand schlampig montiert (Lackreste an den Befestigung, Bremssattel schräg, Luft im System,...) Bin vor ca. 4000 km auf ein Rennrad mit Disc umgestiegen. Seither habe ich nichts eingestellt, noch nicht einmal die Beläge gewechselt (ok, das hängt von den Bedingungen ab). Einmal habe ich mir durch Unachtsamkeit die vordere Scheibe etwas verbogen. Habe ich dann wieder gerichtet. Bis jetzt habe ich <15min Aufwand in die Bremsen gesteckt. Aber ich gebe dir dahin Recht, dass wenn Probleme auftauchen, es dann komplizierter und aufwändiger wird als bei Felgenbremsen, z.B. Entlüften.

Würde das jetzt nicht auf Discs speziell beschränken oder Bremsen generell ... der Auslieferzustand ist sehr oft ein graus oder wenn man gustieren geht in einen Shop und man bei genauerem hinsehen schon weiß, dass da gepfuscht wurde.
aufgrund solcher Dinge bau ich mir meine Räder seit ich 15 bin selbst zusammen, da weiß man dann auch gleich bescheid was Schwachstellen diverser Rahmenbauarten sein können und wie es um die Qualität der Fertigung bestimmt ist.
Sein kann jedoch immer was, da ist man nicht davor bewahrt

immerflach
14.02.2018, 15:47
Stimmt, wenn man es so betrachtet. Hydrauliche Disc sind halt wieder ein Schritt mehr an Technik, auch wenn das durch MTBs normal sein müßte. Bei mir in der Stadt kenn ich ca. 10 Radgeschäfte, die auch alle Markenhersteller führen.

Bei 7 von denen sind die MA echt von Technik überfordert, das merkt jeder, der im Radsport Erfahrung mitbringt. Gruselig, was da an Ahnungslosigkeiten vor allen gegenüber der (noch ahnungloseren Kundschaft) losgelassen wird. Da stehen zwar auch moderne Räder im Schaufenster, aber nie würde man da Dinge wie Discs, Di2 oder Federungen dort einstellen lassen wollen.

coopera
14.02.2018, 15:51
Falscher Thread, hier geht es ganz allgemein um Pro und Contra ;)

Das Pro oder Contra ist einfach auch herkunftsabhängig;)

-als MTB fahrer ist ein RR "bremse" ein hilfsausdruck und wenn man Disc gewöhnt ist und in "discland" lebt fällt es schwer eine Felgenbremse als vollwertig zu sehen :D

-als RR fahrer ist eine Disc "bremse" meist neuland, meist unnötig (wenn man vom 95% rennrad einsatzgebiet ausgeht)...

für mich als alpenländer gibts keine diskusion... disc ist das einzige was (aus heutiger sicht) sinn macht:Applaus:

roli

Mida
14.02.2018, 16:19
Mag sein das man als MTB´ler eine Disc als normale Bremse sieht, wäre bei mir dann wohl auch so. Wenn ich allerdings die Fahrtechnik des Großteils der Rennradler sehe, und von Triathleten rede ich erst nicht, dann sollten Scheibenbremsen, Stützräder und Bremfallschirm zur Grundausstattung gehören.

Cleat Commander
14.02.2018, 17:56
Es geht ja um Profis und die werden wohl nicht hier im Forum ihre echte Meinung schreiben. Aber Deine Meinung hört man komischerweise sehr oft. "ich habe das Produkt nicht, kenne es auch nicht wirklich, aber finde es nicht gut"

Übrigens habe ich schon so einige Felgenbremsproblemchen hier gelesen. ps. mir ist es wurscht wer mit oder ohne Disc fährt.
Eigentlich sinnlos überhaupt zu antworten, Special Olympics und so, aber egal.

Erstmal, aus dem Zusammenhang herausgerissene Satzteile zu zitieren find ich ziemlich flach ;).
Es ist übrigens nicht so, dass ich noch nie ein Rad mit Scheibenbremse gefahren wäre, außerdem hab ich nie behauptet, dass die Scheibenbremse schlechter bremsen würde oder sowas. Ich brauch sie am RR einfach nicht, was will ich denn mehr, als sehr gut bremsen (mit der Felgenbremse)?
Das mögen Andere anders sehen. Und ja, ich bin noch nie ne lange Passabfahrt im strömenden Regen runter, wusste auch leider bisher nicht, dass man das gemacht haben muss, um in einem Radforum mitdiskutieren zu dürfen. Ich hätte wohl die Forenregeln besser studieren sollen...:rolleyes:.
Allerdings bin ich schon steile Abfahrten mit Serpentinen im strömenden Regen runter und auch da hab ich mir keine Disc gewünscht.
Darüber hinaus wüsste ich nicht, über welche Produkte, die ich selbst nicht nutze, ich mich noch negativ geäussert hätte, von eBikes mal abgesehen vielleicht.

Mifri
14.02.2018, 20:26
Eigentlich sinnlos überhaupt zu antworten, Special Olympics und so, aber egal.

Erstmal, aus dem Zusammenhang herausgerissene Satzteile zu zitieren find ich ziemlich flach ;).
Es ist übrigens nicht so, dass ich noch nie ein Rad mit Scheibenbremse gefahren wäre, außerdem hab ich nie behauptet, dass die Scheibenbremse schlechter bremsen würde oder sowas. Ich brauch sie am RR einfach nicht, was will ich denn mehr, als sehr gut bremsen (mit der Felgenbremse)?
Das mögen Andere anders sehen. Und ja, ich bin noch nie ne lange Passabfahrt im strömenden Regen runter, wusste auch leider bisher nicht, dass man das gemacht haben muss, um in einem Radforum mitdiskutieren zu dürfen. Ich hätte wohl die Forenregeln besser studieren sollen...:rolleyes:.
Allerdings bin ich schon steile Abfahrten mit Serpentinen im strömenden Regen runter und auch da hab ich mir keine Disc gewünscht.
Darüber hinaus wüsste ich nicht, über welche Produkte, die ich selbst nicht nutze, ich mich noch negativ geäussert hätte, von eBikes mal abgesehen vielleicht.

Dann zitiere ich mal den ganzen Roman.

Es geht doch um Pro und Contra Disc. Lese ich hier nicht und die Aussage „Ich brauche die Disc am RR nicht“ ist keine Begründung für oder gegen die Disc.

Cleat Commander
14.02.2018, 21:12
Dann zitiere ich mal den ganzen Roman.

Es geht doch um Pro und Contra Disc. Lese ich hier nicht und die Aussage „Ich brauche die Disc am RR nicht“ ist keine Begründung für oder gegen die Disc.
Die Argumente für mich persönlich standen im Post weiter oben.
Das Pro und Contra muss doch eh jeder für sich nach seinem Anwendungsprofil und seinen Vorlieben entscheiden. Für mich und mein Anwendungsprofil bringt die Disc erstmal keine offnsichtlichen Vorteile, bringt aber eine Menge Nachteile mit sich. Höhere Kosten, höherer Materialaufwand, höhere Wartungsintensität fallen mir da direkt ein. Die Optik, die ich persönlich am RR zum würgen finde lassen wir mal aussen vor, ist Geschmackssache.
Da riskier ich es dann meintewegen, dass ich evtl mal in den Bergen in einen Sturzregen gerate und mit der FB wie auf Eierschalen runter muss. Ich nehme an die wenigsten von uns fahren bei echt miesem Wetter vorsätzlich in den Bergen rum. Das man jederzeit in einen Wetterumschwung geraten kann ist klar, aber wie oft kommt das vor und wer fährt dann noch auf der letzten Rille runter?
Ich will auch keinem seine Scheibe schlecht reden, aber wenns irgendwann keine Topgruppen mehr mit FB gäbe fänd ich einfach kacke und die derzeitige Entwicklung sieht leider so aus.

Mifri
15.02.2018, 06:19
Höhere Kosten und höheres Gewicht fallen mir da höchstens ein. Ein höherer Material- und Wartungsaufwand gibt es nicht.

Pedalierer
15.02.2018, 08:09
Höhere Kosten und höheres Gewicht fallen mir da höchstens ein. Ein höherer Material- und Wartungsaufwand gibt es nicht.

Um mal aus dem Nachbarfred zu zitieren. Ich musste bei der FB noch nie was gerade biegen oder die Aufnahme der Bremse plan schleifen oder die beweglichen Teile gängig machen. Eine FB schleiffrei zu kriegen ist kinderleicht, einfach aufgrund der höheren Spaltmaße. So gesehen mal wieder nur Deine eigene Rosarote Disc-Brille.

Schön wenn Du keinen Aufwand damit hast, deswegen ist da noch nicht die allgemeine Realität. Andere kämpfen mit Geräuschbildung oder aufschwingenden Gabeln, solche Probleme gibts mit jedem Bremssystem. Keines ist perfekt oder per se überlegen.

Mida
15.02.2018, 08:41
Höhere Kosten und höheres Gewicht fallen mir da höchstens ein. Ein höherer Material- und Wartungsaufwand gibt es nicht.

Diese Argumente sehe ich überhaupt nicht. Ca. 400gr Mehrgewicht sind nicht wirklich entscheidend, das mag nur Gewichtsfreaks abhalten, aber ehrlich, wenn man nicht darüber nachdenkst, Fahrt im Rennen mit 45km/h im Pulk durch Kurven. -Oh, ich kann heute nicht gewinnen, ich habe 400gr Mehrgewicht?-:Applaus: Das Argument Kosten von ca. 500€ beim Neukauf? Wenn ich hier lese was die Forumisti für Qualitätsansprüche haben und über welche Preise sie bei Rahmen und Laufrädern nur lächeln, dann geht hier gefühlt keiner ohne Schubkarre zum Geldautomaten.

coopera
15.02.2018, 09:10
Andere kämpfen mit Geräuschbildung oder aufschwingenden Gabeln, solche Probleme gibts mit jedem Bremssystem. Keines ist perfekt oder per se überlegen.

Das ist hald oft Try and Exit....

hatte ich bei meiner Felgenbremse hinten bei Dura Ace auch... Campa nicht, ist hald de kombi die einfach nicht passt...

spricht:
campa, Swisstop, 38 Felgen nix
campa, swisstop, 25er felge nix
dura ace swisstop, 38 felge, schwingt wie sau (unfahrbar)
dura ace swisstop 25 felge, kein problem...

so genauso kann das mit Bremsscheiben/Belag/Rahmen kombi bei Disc...

Mal langt sogar ein anderer Schrauben (güte, gewicht) im bremssattel...:D

roli

Pedalierer
15.02.2018, 09:22
Das ist hald oft Try and Exit....

hatte ich bei meiner Felgenbremse hinten bei Dura Ace auch... Campa nicht, ist hald de kombi die einfach nicht passt...

spricht:
campa, Swisstop, 38 Felgen nix
campa, swisstop, 25er felge nix
dura ace swisstop, 38 felge, schwingt wie sau (unfahrbar)
dura ace swisstop 25 felge, kein problem...

so genauso kann das mit Bremsscheiben/Belag/Rahmen kombi bei Disc...

Mal langt sogar ein anderer Schrauben (güte, gewicht) im bremssattel...:D

roli

Seh ich das richtig dass Du am selben Rahmen mit gleichen Bremsgummityp auf gleicher Felge aber anderem Bremskörper unterschiedliche Wirkung hattest? Das hätte ich nicht für möglich gehalten. (da sieht man mal wieder das Campa einfach besser ist:ä;) )

Pedalierer
15.02.2018, 09:25
Diese Argumente sehe ich überhaupt nicht. Ca. 400gr Mehrgewicht sind nicht wirklich entscheidend, das mag nur Gewichtsfreaks abhalten, aber ehrlich, wenn man nicht darüber nachdenkst, Fahrt im Rennen mit 45km/h im Pulk durch Kurven. -Oh, ich kann heute nicht gewinnen, ich habe 400gr Mehrgewicht?-:Applaus: Das Argument Kosten von ca. 500€ beim Neukauf? Wenn ich hier lese was die Forumisti für Qualitätsansprüche haben und über welche Preise sie bei Rahmen und Laufrädern nur lächeln, dann geht hier gefühlt keiner ohne Schubkarre zum Geldautomaten.

Mag sein dass Dir 400 g egal sind, aber für 400 g weniger verkaufen viele RR-Radler fast Ihre Oma. Man stell sich mal vor jemand würde um 400 g schwerere Laufräder fahren, weil die toll bremsen. Das wäre mir nicht vermittelbar.

Nicht zu vergessen, bei gleichem Preis ist das Disc-Rad eher 700–800 g schwerer, weil die teurere Hydrogruppe an andere Stelle kompensiert wird durch Billigteile.

immerflach
15.02.2018, 09:52
Wenns ums Gewicht hab ich ein aktuelles Beispiel: das Trek Emonda SL 6 2018, gleiches Rad mit und ohne Disc. Hat der Händler für uns gewogen. Das Disc Rad ist 500,- teurer und hat 425gr mehr Gewicht.

Flashy
15.02.2018, 09:55
Mag sein dass Dir 400 g egal sind, aber für 400 g weniger verkaufen viele RR-Radler fast Ihre Oma. Man stell sich mal vor jemand würde um 400 g schwerere Laufräder fahren, weil die toll bremsen. Das wäre mir nicht vermittelbar.

Nicht zu vergessen, bei gleichem Preis ist das Disc-Rad eher 700–800 g schwerer, weil die teurere Hydrogruppe an andere Stelle kompensiert wird durch Billigteile.

Ja, dass ist eben nicht nachvollziehbar. Also ob das signifikant was bringen würde. Am langen Berg vielleicht.

Pedalierer
15.02.2018, 10:08
Wenns ums Gewicht hab ich ein aktuelles Beispiel: das Trek Emonda SL 6 2018, gleiches Rad mit und ohne Disc. Hat der Händler für uns gewogen. Das Disc Rad ist 500,- teurer und hat 425gr mehr Gewicht.

3000 Öcken für ein Rad das ohne Pedale, Flahas, Tacho über 8 kg wiegt. https://www.bike24.de/p1234941.html
Das muss jeder selber wissen ob er dass akzeptiert.

btw. Herstellerangabe des Felgenbremsrades ist 7380 g – also ist das Discrad 500 € teuer und 670 g schwerer. Das sind die Fakten 20% teurer und 10% schwerer.

coopera
15.02.2018, 10:12
Seh ich das richtig dass Du am selben Rahmen mit gleichen Bremsgummityp auf gleicher Felge aber anderem Bremskörper unterschiedliche Wirkung hattest? Das hätte ich nicht für möglich gehalten. (da sieht man mal wieder das Campa einfach besser ist:ä;) )

genau...hat mich auch verwundert hat aber warscheinlich irgend eine resonanzfrequenz erwischt...

campa waren skeleton single und dura ace 9100

mit original dura ace gummis wars noch schlimmer ( und weniger bremsleistung)

problem war nur hinten...

war für mich dann irgendwie auch der finale kick mir ein focus izalco max disc zu holen...:D


macht in rh56 mit dura ace 11-30 kassette (!), dt 28 spine db 24/26 sworks turbo clincher original sattelstütze(200g) und vorbau und 200g thompson road carbon und srm auf ner hollowgram mit keos und flaha. 6.88 kilo...

sprich leichte stütze und vorbau/lenkerkombi würde man sogar 6.8 schaffen bzw ein tubularsatz würde das auch erledigen und sogar mit pc8 6.8 ergeben

mit ulrgra dann hald 250g mehr, wenn ich die dura ace nicht gehabt hätte hätt ich ultegra und vermutlich 7.2 fahrfertig zusammengebracht. das hätte mir auch gereicht...

Skadieh
15.02.2018, 10:15
Mag sein dass Dir 400 g egal sind, aber für 400 g weniger verkaufen viele RR-Radler fast Ihre Oma. Man stell sich mal vor jemand würde um 400 g schwerere Laufräder fahren, weil die toll bremsen. Das wäre mir nicht vermittelbar.

Nicht zu vergessen, bei gleichem Preis ist das Disc-Rad eher 700–800 g schwerer, weil die teurere Hydrogruppe an andere Stelle kompensiert wird durch Billigteile.

+1

Nachdem jahrelang jede gesparte 20g als Argument für die Beschaffung eines neuen Rads herhalten mussten, sind nun 400g "egal." :Applaus:

Pedalierer
15.02.2018, 10:19
+1

Nachdem jahrelang jede gesparte 20g als Argument für die Beschaffung eines neuen Rads herhalten mussten, sind nun 400g "egal." :Applaus:

Nur 400 g sind ja nicht mal wenn man mehr Geld in die Hand nimmt, siehe oben. es ist ne ganze Trinkpulle oben drauf.

stoffel78
15.02.2018, 10:29
Ja, dass ist eben nicht nachvollziehbar. Also ob das signifikant was bringen würde. Am langen Berg vielleicht.

Zu Leichtbau vs. Aero gibt es einen aktuellen Vergleich aus der Tour: http://www.tour-magazin.de/raeder/rennraeder/rad-test-aero-gegen-leichtbau/a45739.html

Beim Vergleich zwischen zwei verwandten Modellen, die sich nur bzgl. FB und Disc unterscheiden, spielt das Gewicht wohl eine kleine Rolle. Muss halt jeder selbst wissen, wofür er sein Geld ausgibt. :)

kaeptnepo
15.02.2018, 10:38
+1

Nachdem jahrelang jede gesparte 20g als Argument für die Beschaffung eines neuen Rads herhalten mussten, sind nun 400g "egal." :Applaus:

ja mega

marvin
15.02.2018, 10:39
Zu Leichtbau vs. Aero gibt es einen aktuellen Vergleich aus der Tour: http://www.tour-magazin.de/raeder/rennraeder/rad-test-aero-gegen-leichtbau/a45739.html

Beim Vergleich zwischen zwei verwandten Modellen, die sich nur bzgl. FB und Disc unterscheiden, spielt das Gewicht wohl eine kleine Rolle. Muss halt jeder selbst wissen, wofür er sein Geld ausgibt. :)
Interessant auch der Vergleichstest in der aktuellen ROADBIKE.
Da werden Felgenbrems-Räder mit ihren weitgehend identischen Schwestermodelle mit Scheibenbremse verglichen.
Nach Punkten werden alle Vergleiche von den FB-Rädern gewonnen.

OK, das liegt in erster Linie daran, dass Aufpreis und Mehrgewicht die Scheibenbremsräder wertungsmässig ins Off katapultieren.
Aber auch der begleitende Artikel zum Vergleichstest ist durchaus lesenswert, weil die Fakten weitgehend emotionsfrei und nüchtern betrachtet werden.

Ich bleib vorerst jedenfalls bei der Felgenbremse. Aber jeder Jeck is anders.

coopera
15.02.2018, 10:44
Zu Leichtbau vs. Aero

Tja, da beißt sich die Katze in den Schwanz...

für mich stand noch ein Canyon Aeroad Disc zur debatte (gefällt mir sogar besser), nur 900 fürs Rahmenset oder 2600 ist hald Ende der diskusion;)

bzw. wenn du ein Aeroad aufbaust "brauchst" du fast hochprofiler... dann landest du da schnell mal bei 7,5-7,7 kilo (in der ebene e Blunzen) das Machst aber auch unterm Strich ein Kilo schwereres Rad...


Ich hab mich für Leicht und Bergig entschieden, wenn der Schnee mal weg ist kann ich ja mal berichten wie es wirklirklich ist, mein Titanobel hat auch 6,8Kilo...


die Scheibenbremsräder wertungsmässig ins Off katapultieren.

Habs ja schon mal geschrieben, wenn man vom MTB kommt hat man irgendwie einen anderen Zugang zur Disc, von daher ist für mich Zb der gewiss andere Umgang mit Disc nichts neues...

wenn man für Disc nicht die 3 Min mehr zur Sattelmontage oder die Erfahrung mit einstell ABC hat ist Disc aber sicher definitiv negativ zu sehen

nettes video für alle die VORALLEM bezüglich Ausrichtung des Bremssattels noch nicht kennen


https://www.youtube.com/watch?v=v83YFGi5uT0

stoffel78
15.02.2018, 10:51
Interessant auch der Vergleichstest in der aktuellen ROADBIKE.
Da werden Felgenbrems-Räder mit ihren weitgehend identischen Schwestermodelle mit Scheibenbremse verglichen.
Nach Punkten werden alle Vergleiche von den FB-Rädern gewonnen.

OK, das liegt in erster Linie daran, dass Aufpreis und Mehrgewicht die Scheibenbremsräder wertungsmässig ins Off katapultieren.
Aber auch der begleitende Artikel zum Vergleichstest ist durchaus lesenswert, weil die Fakten weitgehend emotionsfrei und nüchtern betrachtet werden.

Bei Schwestermodellen merkt man das Gewicht sicher, keine Frage. Den Artikel fand ich auch gut.


Ich bleib vorerst jedenfalls bei der Felgenbremse. Aber jeder Jeck is anders.

Ich hab beides und komme mit beiden Systemen auch gut klar.


Ich hab mich für Leicht und Bergig entschieden, wenn der Schnee mal weg ist kann ich ja mal berichten wie es wirklirklich ist, mein Titanobel hat auch 6,8Kilo...

Hauptsache, du hast Spaß damit. :)

Flashy
15.02.2018, 10:56
Bei euch waren 400g vielleicht nicht egal, aber bei mir sind sie es.

Ich sitze jedenfalls nicht auf dem Bock und denke mir so "Oh, heute bist du aber langsam. Achja, die Trinkflasche ist ja voll." :rolleyes:

dolomit
15.02.2018, 10:59
Zu Leichtbau vs. Aero gibt es einen aktuellen Vergleich aus der Tour: http://www.tour-magazin.de/raeder/rennraeder/rad-test-aero-gegen-leichtbau/a45739.html

Beim Vergleich zwischen zwei verwandten Modellen, die sich nur bzgl. FB und Disc unterscheiden, spielt das Gewicht wohl eine kleine Rolle. Muss halt jeder selbst wissen, wofür er sein Geld ausgibt. :)

http://forum.tour-magazin.de/showthread.php?379266-Anstr%F6mwinkel-der-Tour-Aerotests

Abstrampler
15.02.2018, 11:11
btw. Herstellerangabe des Felgenbremsrades ist 7380 g – also ist das Discrad 500 € teuer und 670 g schwerer. Das sind die Fakten 20% teurer und 10% schwerer.

Wobei die Frage ja ist, ob man dafür etwas bekommt, was das zusätzliche Gewicht und die zusätzliche Ausgabe rechtfertigt.
Die kann aber nur jeder für sich beantworten.
Es gibt tatsächlich Rennradler, die dauernd im Regen unterwegs sind und/oder im Gebirge auf Carbonfelgen schwören. Oder welche, die einfach die Disc an sich so super finden, dass sie sie fahren wollen. Dazu die Early Adopters, die alles Neue per se gut finden. Die sind mit der Disc glücklich und ihnen ist der Aufpreis und das Mehrgewicht zurecht egal.
Für alle anderen Rennradler ist die Disc mit Vernunft aber nicht zu rechtfertigen, da bleibt es bei den gesammelten Nachteilen ohne dass sich irgendwelche Vorteile ergeben. Für diese Gruppe gibt es natürlich auch keinerlei Grund, ein teureres und schwereres Rad zu fahren, nur weil es den Herstellern und Händlern so beliebt.

coopera
15.02.2018, 11:20
Für alle anderen Rennradler

ist das Tour forum relativ egal, dieser und 3 ander Disc-faden auch, 6, 7 oder 8 kilo auch, Aero auch:D

die haben weder großartige Bremstechniken noch fahren die meist ins Hochgebirge, den juckt nicht das ein 6,6 kilo Aeroad 2 Min auf 4h schneller ist...oder ob ein Tubular besser ist...

der kauft wenn er ein Rennrad kauf das was im Laden steht oder drückt sich durch die Versenderwebsite und seniert nicht um kleinste vor oder nachteile rum weil der meist eh nicht austrainiert ist oder 5000km im Jahr fährt...

der fährt auch keinen Rennhobel (und verkauft ihn dann auf Ebay kleinanzeigen mit umgedrehten Vorbau und allen Spacer) sonder ne endruance geschichte...

und wenn das Teil dann 8,5kilo hat und alle Jahre zum Radladen im service steht juckt den auch nicht ober da jetzt ne Disc oder nicht oben hat...

das ist der 95% kundenanteil, nicht das TF Foren Universum ( zu dem ich auch gehöre)

marvin
15.02.2018, 11:39
...Ich sitze jedenfalls nicht auf dem Bock und denke mir so "Oh, heute bist du aber langsam. Achja, die Trinkflasche ist ja voll." :rolleyes:
Wirst lachen, aber solche Überlegungen stelle ich tatsächlich an.
Dummerweise bringt es nix, die Flasche nur leer zu trinken. Damit hat man das Wasser nur woanders aufbewahrt.
Also muss man rechts ran fahren und pinkeln, bevor man wieder schneller fahren kann.

Pedalierer
15.02.2018, 11:45
ist das Tour forum relativ egal, dieser und 3 ander Disc-faden auch, 6, 7 oder 8 kilo auch, Aero auch:D

die haben weder großartige Bremstechniken noch fahren die meist ins Hochgebirge, den juckt nicht das ein 6,6 kilo Aeroad 2 Min auf 4h schneller ist...oder ob ein Tubular besser ist...

der kauft wenn er ein Rennrad kauf das was im Laden steht oder drückt sich durch die Versenderwebsite und seniert nicht um kleinste vor oder nachteile rum weil der meist eh nicht austrainiert ist oder 5000km im Jahr fährt...

der fährt auch keinen Rennhobel (und verkauft ihn dann auf Ebay kleinanzeigen mit umgedrehten Vorbau und allen Spacer) sonder ne endruance geschichte...

und wenn das Teil dann 8,5kilo hat und alle Jahre zum Radladen im service steht juckt den auch nicht ober da jetzt ne Disc oder nicht oben hat...

das ist der 95% kundenanteil, nicht das TF Foren Universum ( zu dem ich auch gehöre)

Ja das ist mal eine gute Zusammenfassung der Relevanz für die Mehrheit der Anwender. Objektiv betrachtet ist es vielen egal ob der Hobel nun 8,5 Kg wiegt wie vor 10 oder 15 Jahren. Stimmt auch dass viele Hobbyradler eine schlechte Fahrtechnik haben, denen hilft ein anderes Bremssystem allerdings auch nur marginal.

Stößt mir trotzdem sauer auf dass es mit solchen Mehrkosten verbunden und die Industrie die FB einmotten will. Ich gönne auch jedem Schlechtwetter- und Hochgebirgs-Radler seine Scheibenbremse von Herzen. Ich denke aber nicht dass die Mehrheit der Hobbyradler mit dem System besser dran wären.

Onkel Hotte
15.02.2018, 11:45
Seit gestern Abend bin ich aktuell sehr pro Disc.

641130

Komplett fest. Widersteht allen WD40 und Bremsenreinigerangriffen. #ridemorecleanless :applaus:

avis
15.02.2018, 12:02
Nicht zu vergessen, bei gleichem Preis ist das Disc-Rad eher 700–800 g schwerer, weil die teurere Hydrogruppe an andere Stelle kompensiert wird durch Billigteile.

Das ist der Punkt.
Real und fair bei gleichem Preis geht der Unterschied oft ziemlich auf ein kg hin.
Am Winterrad im Dreckswetter meinetwegen, am guten Sonntagshobel?
Ähm, nein! ;)

coopera
15.02.2018, 13:36
Ich denke aber nicht dass die Mehrheit der Hobbyradler mit dem System besser dran wären.

aber genau DAS wird das wenigste Argument sein wenn man sich die letzten 10 Jahre MTB/Trecking anschaut...

praktisch 100% Disc ohne unterscheidung des Einsatzzweckes...

die meisten Trecking und Radwegräder bräuchten kein Disc
die meisten Hardteils bräuchten keine Disc

die meisten Rennhardteile (was für ein Wort) kämen (zumindest früher als es noch weniger technisch war) ohne Disc aus
und die meisten Forststraßen oder Hügelland Hardteilfahrer bräuchten warschienlich auch nicht zwingend disc und können 1Kilo leichter fahren

die Paralellen sind groß, die Argumente gleich, das ergebnis kannst du dir ausrechnen:D

DaPhreak
15.02.2018, 13:45
... die meisten Rennhardteile (was für ein Wort) ...

Das Wort kommt Dir so komisch vor, weil es nicht "Teile" sondern "Tails" (engl. für Heck bzw. Hinterteil) heißt. :D

lakecyclist
15.02.2018, 13:50
aber genau DAS wird das wenigste Argument sein wenn man sich die letzten 10 Jahre MTB/Trecking anschaut...

praktisch 100% Disc ohne unterscheidung des Einsatzzweckes...

die meisten Trecking und Radwegräder bräuchten kein Disc
die meisten Hardteils bräuchten keine Disc

die meisten Rennhardteile (was für ein Wort) kämen (zumindest früher als es noch weniger technisch war) ohne Disc aus
und die meisten Forststraßen oder Hügelland Hardteilfahrer bräuchten warschienlich auch nicht zwingend disc und können 1Kilo leichter fahren

die Paralellen sind groß, die Argumente gleich, das ergebnis kannst du dir ausrechnen:D

Mal nachschlagen, wie man die englischen Wortteile schreibt, bevor man sie verwendet?

RS1325
15.02.2018, 13:58
Ist aber irgendwie schon lustig .....11fach Schaltung - toll ! - 1 x 11fach - ei, wie geil !, elektrische Schaltung - hui ,
wie toll ! Kabellose Schaltung per Funk - boa - geil, geil ! Scheibenbremse - schei...! Da soll eine schlau drau werden :D

m4k1
15.02.2018, 14:16
Aja. In welcher welt wurden deine beispiele einhellig bejubelt? Nicht in der in der ich lebe...

Pedalierer
15.02.2018, 14:23
Aja. In welcher welt wurden deine beispiele einhellig bejubelt? Nicht in der in der ich lebe...

tja so ist das mit alternativen Fakten und der selektiven Wahrnehmung.

gerade Mono am RR ist ja wohl bisher ein Nischenprodukt das mehrheitlich kritisch gesehen wird. Der Schritt auf 11x war halt Modellpflege aber keine technische Neuerung im eigentlichen Sinne. E-Gruppen bilden auch nach einer Dekade die Minderheit der verkauften Gruppen. Und gegen Disc-Räder hätte niemand was wenn nicht versucht würde sie als einzige „Wahl“ aufzuzwingen.

m4k1
15.02.2018, 14:30
Vielleicht liest der gute auch einfach zuviele radzeitschriften. Dort wird ja fast jede neuerung als revolution gepriesen. Nicht disc wird auf einmal bergab unfahrbar obwohl die selben bremsen ein jahr zuvor noch als benchmark gepriesen wurden, etc...
Alles überspitzt natürlich, aber die richtung stimmt

immerflach
15.02.2018, 14:47
3000 Öcken für ein Rad das ohne Pedale, Flahas, Tacho über 8 kg wiegt. https://www.bike24.de/p1234941.html
Das muss jeder selber wissen ob er dass akzeptiert.

btw. Herstellerangabe des Felgenbremsrades ist 7380 g – also ist das Discrad 500 € teuer und 670 g schwerer. Das sind die Fakten 20% teurer und 10% schwerer.

Du zitierst hier jetzt die Werksangaben, wir haben im Shop die Räder gewogen, gleiche Waage-gleiche Größe. Da waren es ca. 425gr. Konkret 8,05kg in RH58, mit vorhandenem Tuningpotenzial wer will.
Mehrere gewogene Bikes von CD, Merida etc. lagen 5-10% über Katalog. Das Trek ist für den Sohn, dem ist das Gewicht egal, der fährt nur.

Jim Bob
15.02.2018, 15:00
Ist aber irgendwie schon lustig .....11fach Schaltung - toll ! - 1 x 11fach - ei, wie geil !, elektrische Schaltung - hui ,
wie toll ! Kabellose Schaltung per Funk - boa - geil, geil ! Scheibenbremse - schei...! Da soll eine schlau drau werden :DDas nenn ich mal analytisch! :Applaus: :Applaus: :Applaus:

m4k1
15.02.2018, 15:13
Sarkasmus?

RS1325
15.02.2018, 15:27
:gut: :)

Mida
15.02.2018, 15:54
Du zitierst hier jetzt die Werksangaben, wir haben im Shop die Räder gewogen, gleiche Waage-gleiche Größe. Da waren es ca. 425gr. Konkret 8,05kg in RH58, mit vorhandenem Tuningpotenzial wer will.
Mehrere gewogene Bikes von CD, Merida etc. lagen 5-10% über Katalog. Das Trek ist für den Sohn, dem ist das Gewicht egal, der fährt nur.

Das ist aber tief gestapelt, habe Dich und den Sohnemann ja letztes Jahr auf einer Forumsausfahrt erleben dürfen. Ein Anfang 20jähriger, der durch ein paar MTB Jahre richtig fahren kann, der als Hauptsport Mittelstrecke läuft - bei den deutschen Meisterschaften! Das ist leistungsmäßig mehr als 99,99% der Forumsradler kennen, so sind 500gr echt egal:D

coopera
15.02.2018, 15:54
Mal nachschlagen, wie man die englischen Wortteile schreibt, bevor man sie verwendet?

Jo mei... bricht auch keine Welt zusammen:D

letztendlich wird es in eurer Welt das gleich sein wie in der MTB Welt...

jeder jammert über 1x... jeder fährts
jeder jammert über 27,5 und 29 jeder kaufts
der reach wird immer länger... jammer jammer...jeder fährts...

endlose diskussionen im ICB alles ein ****** alles der wahnsin...

endausbaustufe, 95% der Räder haben 1fach und sind relativ lang im reach, kein 26" mehr und die Fahrradindustrie ist auch nicht abgehaust...(trotz, kauft keiner, ich sicher nicht, wird sich nicht durchsetzen, ....)

ich weis noch die Diskussionen "disc am crosser" mit dem Tour Forum großtenor, disc ist schon in bestimmten situationen besser aber KEINER wird bei 20 Laufradsätzen wechseln...

schonmal Crosser jetzt angeschaut?
(ohne jetzt geschaut zu haben, gibts noch crosser ohne disc zu kaufen? )

kurzum, die industrie macht NICHTS ohne das sie es erkaufen können, der Kunde hats in griff, nachdem der den Firlefanz aber gekauft wird fürfte das klargehen...