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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Geo-Frage / Aero oder Nicht-Aero



d_moses_k
04.02.2018, 08:51
Hallo Gemeinde,

Möchte mir ein neues Rad zulegen..

Aber zurück zum Thema.
Die Frage die Sicht stellt, Aero oder Nicht so Aero?

Zu meinen Profilen, die sind eher wellig. Mal mit giftigen Anstiegen, mal mit angenehmen. Aber meist nie mehr wie 200hm am Stück. Außer ich mache Urlaub in den Bergen.

Was macht denn eurer Meinung nach mehr Sinn?

Klar fahre ich gerne auf Angriff. Ich fahre auch gerne eine Überhöhung, aber nicht zu brutal.

Könnt ihr was sagen, oder noch Tipps für die Wahl geben?

Soweit so gut. Was die Schaltung angeht - die ist hier erst mal außen vor!
Ich bin hier der Meinung, dass alle aktuell erhältlichen Schaltungen taugen!

Aber ich werde entweder eine Ultegrag Di2 oder eine mechanische Dura ACE ins Auge fassen.

Auch bei den Bremsen werde ich bei der Felge bleiben, muss mir also keine Gedanken zu Disc oder nicht Disc machen...

Mifri
04.02.2018, 08:56
Ist auch eine Sache der Optik. Mittlerweile sind ja fast alles Rahmen eher Semi-Aero.

Zumindest wirst Du in den nächsten Stunden 100 Meinungen hören, die dir nicht helfen werden.

Bzgl. Schaltung, nimm gleich elektrisch.

The Hun
04.02.2018, 09:02
IMHO ist dieser Äro-Hype total überbewertet bei uns Hobetten. Ich gehe auch immer gerne auf Angriff und das klappt mit jedem meiner Nicht-Aeroräder - es sei denn, es sind stärkere Fahrer am Start :ä

In irgendeinem der letzten Tests bei Tour oder Roadbike o.ä. wurde - wenn ich mich recht erinnere - das Canyon Aeroad aber auch schneller am Berg „getestet“ als andere Nicht-Aeroräder. Ich denke, das ist alles vernachlässigungswert.

Ich denke, folgendes spielt eine Rolle, damit ein Bike schneller bewegt werden kann:

Trainingszustand des Fahrers/der Fahrerin
Sitzposition des Fahrers/der Fahrerin
Laufräder (Hochprofil auf geraden/welligen Strecken, Gewicht bei langen Anstiegen)
Systemgewicht (besonders bei Steigungen)

The Hun
04.02.2018, 09:03
Ist auch eine Sache der Optik. Mittlerweile sind ja fast alles Rahmen eher Semi-Aero.

Zumindest wirst Du in den nächsten Stunden 100 Meinungen hören, die dir nicht helfen werden.

Bzgl. Schaltung, nimm gleich elektrisch.

:D

Ochsenfrosch
04.02.2018, 09:16
Aero oder Nicht so Aero?



Da Du ja offensichtlich kein Profi mit Material-Sponsor bist:

Völlig Wurscht, kauf' was Dir gefällt.

Wenn Du glaubst, dass Dich der Aero-Zirkus wirklich schneller macht - bitte, nur zu.
Es gibt auch genug Leute, die glauben, dass sie irgendwelche VooDoo-Halbkeramiklager schneller machen, und da ist Aero allemal der sinnvollere Ansatz.

Für den "Normalmenschen" gilt in meinen Augen, dass Dich vor allem sechs Dinge schneller machen:

1. Training
2. mehr Training
3. besseres Training
4. optimales Training
5. ....?
6. Sitzposition (Kompromiss aus Aerodynamik und Komfort, abhängig von der Zielevent-Länge)

igliman
04.02.2018, 09:24
Ich füge noch den schon angesprochenen Punkt Design an.

Wer ein geiles Rad fährt, der knallt sich vielleicht auch noch mal mehr rein.
Und geht es bei uns Hobbetten nicht auch hauptsächlich darum dass ein Rad richtig gut aussieht und einem selbst gefällt?

igliman
04.02.2018, 09:27
Du hast das VIELLEICHT gelesen ;)

kleinerblaumann
04.02.2018, 09:28
Bzgl. Schaltung, nimm gleich elektrisch.

Würde ich auch machen.

Zum Rahmen: Wenn Aero, dann würde ich einen Rahmen mit normalen Bremsen nehmen, nicht so ein integriertes Zeug wie z.B. beim Giant Propel. Die sind doch irgendwie empfindlicher als normale Bremsen. Directmount geht natürlich auch.

cg75
04.02.2018, 09:30
Fahren kannst Du alles worauf Du Bock hast. Die in der Tour berechneten Zeitunterschiede zw Aero/Leicht sind minimal. Eher darauf achten das die Geo passt und man mit weniger Spacern fahren kann. Was bringt das Canyon Aeroad wenn man 4-5cm Spacer braucht? Nix.

kleinerblaumann
04.02.2018, 09:34
Eher darauf achten das die Geo passt und man mit weniger Spacern fahren kann. Was bringt das Canyon Aeroad wenn man 4-5cm Spacer braucht? Nix.

Das stimmt, schei*e aussehen tuts dann auch noch.

Rad_Thom
04.02.2018, 09:46
Ist dürfte völlig egal sein.

Beim Giant Propel und TCR ist die Geo sogar identisch.

Da ist es nur Geschmackssache.

Thomas

Grifoncino
04.02.2018, 09:46
Wie schon gesagt, nimm was gefällt.
Ich bin letzten Sommer mit Freundin und Aero Rad in Berge und war definitiv nicht schneller als mit dem Bergrad 😄 aber ich bin mir sicher es sah hot aus 😋
Tatsächlich fahre ich Aero lieber als normal weil es für mich schöner ist, wobei das nur für mein Rad zutrifft. 😉
Aber ich würde auf jeden Fall eines mit direct mount Bremsen nehmen. Die Bremskraft ist deutlich höher (Vergleich potenza direct mount vs Super record normal) kann aber an den Belägen liegen.

Light-Wolf Fit
04.02.2018, 10:21
Die Frage nach Aero oder nicht, sollte sich bei dir für die Charakteristik des Bikes durchaus stellen, aber sicher nicht für die Geometrie.
Ein aggressiver Rahmen, der dich in eine zu tiefe und gestreckte Position zwingt, nützt dir nichts, wenn du nicht komfortabeln und beschwerdefrei so weit greifen kannst, und du bereits nach kurzer Strecke Probleme mit einschlafenen Händen, Schwierigkeiten in der Sattelauswahl, oder schlicht keine Luft bekommst u.s.w.
Auch ein Rad mit Komfortgeometrie bereitet dir wenig Spass, wenn es dich aufrecht in den Wind stellt, du aber eigentlich viel weiter runter greifen könntest.
Hier hast du entweder ausreichend eigene Erfahrung, was dir passt oder du hast einen Experten an der Hand, der das entsprechend ermitteln kann, und/oder dir gar die möglichkeit gibt, auf verschiedenen Bikes zu sitzen/fahren, um dieses dann mit dir zu bewerten und deine ideale geoemtrie zu finden.
Bei der vielzahl an Rahmen- und Geometriekonzepten, die inzwischen am Markt sind und den Möglichkeiten bei der Komponentenwahl zur weiteren Anpassung mit annehmbar technischem und optischem Aufwand, sollten es er möglichen für ein breites Feld an Fahrern, das passende Bike zusammenzustellen.

Gruss, Felix

avis
04.02.2018, 12:12
Da
Für den "Normalmenschen" gilt in meinen Augen, dass Dich vor allem sechs Dinge schneller machen:

1. Training
2. mehr Training
3. besseres Training
4. optimales Training
5. ....?
6. Sitzposition (Kompromiss aus Aerodynamik und Komfort, abhängig von der Zielevent-Länge)

1+

In bergigen Gegenden ergänzt um Gewicht des Fahrers.

Mifri
04.02.2018, 17:18
1+

In bergigen Gegenden ergänzt um Gewicht des Fahrers.


Aha, und ich lese hier im Forum immer, dass ein leichtes Rad immer das Nonplusultra ist. Woher nun die Erkenntnis, dass der Fahrer auch leicht sein sollte?

Ochsenfrosch
04.02.2018, 17:34
Woher nun die Erkenntnis, dass der Fahrer auch leicht sein sollte?

Der war gut! :applaus:

avis
04.02.2018, 21:35
Aha, und ich lese hier im Forum immer, dass ein leichtes Rad immer das Nonplusultra ist. Woher nun die Erkenntnis, dass der Fahrer auch leicht sein sollte?

:confused: Keine Ahnung was du genau meinst.

kleinerblaumann
04.02.2018, 23:36
:confused: Keine Ahnung was du genau meinst.

Dass es Blödsinn ist, mit der Begründung eines effizienteren Rades auf 100 Gramm am Rad zu achten, wenn man im Jahr 4000km fährt und 5kg zu viel Fett am Bauch hat. Und das sehe ich ehrlich gesagt genau so.

Andere Begründungen funktionieren natürlich: Man will ein leichtes Rad haben, weil...
... man Spaß dran hat, ein leichtes Rad hochzuheben;
... man das leichteste Rad im Verein haben will und deshalb ne Kiste Bier gewinnt;
... man sich mit Profis bei Strava messen will und dann muss das Rad zwecks gleicher Voraussetzungen 6,8kg wiegen;
......

Wie sinnvoll solche Begründungen dann sind, darf ja jeder für sich entscheiden. Aber dass man mit einem leichten Rad schneller ist, ist m.E. nur sinnvoll, wenn man schon optimal trainiert, optimal auf dem Rad sitzt und eben kein Übergewicht hat. Ansonsten gäbe es viel effizientere Optimierungen als 100 Gramm am Rad zu sparen.

los vannos
04.02.2018, 23:40
Aha, und ich lese hier im Forum immer, dass ein leichtes Rad immer das Nonplusultra ist. Woher nun die Erkenntnis, dass der Fahrer auch leicht sein sollte?

Isdochklar - Aero- eine dicke Wampe macht eben auch einen schlechten CW-Wert :rolleyes:

avis
05.02.2018, 00:25
Dass es Blödsinn ist, mit der Begründung eines effizienteren Rades auf 100 Gramm am Rad zu achten, wenn man im Jahr 4000km fährt und 5kg zu viel Fett am Bauch hat. Und das sehe ich ehrlich gesagt genau so.

Andere Begründungen funktionieren natürlich: Man will ein leichtes Rad haben, weil...
... man Spaß dran hat, ein leichtes Rad hochzuheben;
... man das leichteste Rad im Verein haben will und deshalb ne Kiste Bier gewinnt;
... man sich mit Profis bei Strava messen will und dann muss das Rad zwecks gleicher Voraussetzungen 6,8kg wiegen;
......

Wie sinnvoll solche Begründungen dann sind, darf ja jeder für sich entscheiden. Aber dass man mit einem leichten Rad schneller ist, ist m.E. nur sinnvoll, wenn man schon optimal trainiert, optimal auf dem Rad sitzt und eben kein Übergewicht hat. Ansonsten gäbe es viel effizientere Optimierungen als 100 Gramm am Rad zu sparen.

Sehe ich ganz und gar genauso, das ist ja auch nichts neues.
Ich habe hier nie behauptet, dass man durch ein leichteres Rad merklich schneller wird.
Das trifft ja auf 90% der Fragen hier zu, sind immer rein akademische, bzw. emotional intendierte Fragen.
Wie sinnvoll sind Aerofelgen, schnelle Reifen, Carbonrahmen, Schuhe mit Carbonsohlen, (....) solange der Fahrer nicht mal ansatzweise austrainiert ist?
Eben, rein rational völlig unsinng.
Aber dann könnte man das Forum zu machen ;)

Blechroller67
05.02.2018, 01:01
Stellt sich noch die Frage, ob so ein rundlicher MAMIL-Körper nicht aerodynamisch günstiger ist, als ein kantiger Hungerhaken?

Buggl
05.02.2018, 06:11
...In irgendeinem der letzten Tests bei Tour oder Roadbike o.ä. wurde - wenn ich mich recht erinnere - das Canyon Aeroad aber auch schneller am Berg „getestet“ als andere Nicht-Aeroräder. Ich denke, das ist alles vernachlässigungswert...
[/LIST]

Gerade bei Hobby-Fahrern ist NICHTS vernachlässigungswert!

...außer das Körpergewicht...

Ochsenfrosch
05.02.2018, 08:49
Stellt sich noch die Frage, ob so ein rundlicher MAMIL-Körper nicht aerodynamisch günstiger ist, als ein kantiger Hungerhaken?

Berechtigte Frage. ;)

Ich würde dagegenhalten, dass der - isoliert betrachtet - aerodynamisch möglicherweise günstige Hofbräu-Spoiler einer aerodynamisch optimalen Sitzposition dezent im Wege sein könnte....?

BOW82
05.02.2018, 09:13
Ist auch eine Sache der Optik. Mittlerweile sind ja fast alles Rahmen eher Semi-Aero.

Zumindest wirst Du in den nächsten Stunden 100 Meinungen hören, die dir nicht helfen werden.

tja, so is es , nimm dir was dir gefällt bzw dir passt!
richtig Aero ists sowieso erst wenn du dementsprechend oben sitzt, da hilft dir der aeroste Rahmen alleine nix.

marvin
05.02.2018, 09:37
Zu meinen Profilen, die sind eher wellig. Mal mit giftigen Anstiegen, mal mit angenehmen. Aber meist nie mehr wie 200hm am Stück. Außer ich mache Urlaub in den Bergen...
Da fallen mir Canyon Aeroad, Trek Madone oder das 2018er Specialized Tarmac ein.
Das sind (relativ) leichte Allrounder mit Aero-Talent.

Die Physik steht über allem. Auch über dem Hobbyfahrer. :D
Die wesentlichen Fahrwiderstände sind (in dieser Reihenfolge) Luftwiderstand und Gewicht.

Du fährst regelmässig wellig.
Also zählt das Gewicht beim Beschleunigen und bei der Überwindung von Hügeln (Hubarbeit).
Und der Luftwiderstand ist IMMER zu überwinden, egal wie langsam man fährt.
Die immer wieder zu lesende Aussage, dass Aero erst ab 40km/h was bringt und somit für Hobbyfahrer weitestgehend nutzlos ist, ist physikalisch betrachtet Blödsinn.


...Aber ich werde entweder eine Ultegrag Di2 oder eine mechanische Dura ACE ins Auge fassen...
Auch auf die Gefahr hin, als "old school" abgestempelt zu werden, würde ich bei diesen beiden Alternativen die mechanische DA bevorzugen. Einziger Nachteil ist der höhere Wartungsaufwand, um die Schaltzüge immer im Top-Zustand zu halten (wichtig!).
Eine top-gewartete mechanische DuraAce ist immer noch jeder Di2-Version in Schaltgeschwindigkeit überlegen und die Bedienkräfte sind wirklich nur minimalst höher.

los vannos
05.02.2018, 10:06
Stellt sich noch die Frage, ob so ein rundlicher MAMIL-Körper nicht aerodynamisch günstiger ist, als ein kantiger Hungerhaken?

Die Wampe wäre aber nur als Tropfenbauch sinnvoll, also brauchst du Klamotten, die nach hinten spitz zulaufen.
Obwohl ja Scott auch mit dem Kamm-Tail seine Argumente setzt :D


Berechtigte Frage. ;)

Ich würde dagegenhalten, dass der - isoliert betrachtet - aerodynamisch möglicherweise günstige Hofbräu-Spoiler einer aerodynamisch optimalen Sitzposition dezent im Wege sein könnte....?

Eben und auch die Wirbelsäule kommt hinten mehr durch, sodass wir da die o.a. Tropfenform fast schon hätten.
Zumindest bei entsprechender Arm-Haltung kommen wir dem recht nahe. :ä



Das ist wie:

-Wattmesser am Rad und eine Schwelle von 200-250Watt haben.
-leichtes Rad fahren aber nicht abgezerrt sein
-Hochprofil Laufräder fahren aber nur einen 40er Schnitt fahren.

und und

Passt irgendwie nicht so.

Ich glaube, du hast dich vertippt, ab 35 machen die Dinger doch zwar erst ihren Sinn, aber ein 40er Schnitt ist schon ambitioniert. Je nach Gegenwind ist 40 KmH sogar allein schon recht hart
Und auch bei <30 Kmh ist ein Segel-Effekt mit Hochprofilern zu spüren, auch wenn das nicht ganz so deutlich und wirksam ist :ä


....

Auch auf die Gefahr hin, als "old school" abgestempelt zu werden, würde ich bei diesen beiden Alternativen die mechanische DA bevorzugen. Einziger Nachteil ist der höhere Wartungsaufwand, um die Schaltzüge immer im Top-Zustand zu halten (wichtig!).
Eine top-gewartete mechanische DuraAce ist immer noch jeder Di2-Version in Schaltgeschwindigkeit überlegen und die Bedienkräfte sind wirklich nur minimalst höher.

Die Schaltgeschkwindigkeit ist auch bei Hobetten mehr als egal.
Da ist ne Di2 zwar auch eine Nr. zu viel, aber wenn es nur um die Schaltgweschw. geht, dann braucht man das lediglich als Radrennfahrer im ambitionierten Bereich.
Und auch da ist das halbwegs relativ. - vielleicht beim Sprint oder bei nem Fluchtversuch, um angemessen schnell reagieren zu können.
Aber mal ehrlich, die Zehntelsekunde, die man damit verliert :rolleyes:

captain hook
05.02.2018, 10:20
Das ist wie:

-Wattmesser am Rad und eine Schwelle von 200-250Watt haben.
-leichtes Rad fahren aber nicht abgezerrt sein
-Hochprofil Laufräder fahren aber nur einen 40er Schnitt fahren.

und und

Passt irgendwie nicht so.

1) warum soll jemand, der kein Profi ist kein Interesse an Gimmicks haben? Und Teil des Hobbys kann auch sein sich mit Zahlen, Daten Fakten zu beschäftigen.

2) jeder darf kaufen was im gefällt.

3) je schneller Du fährst, deste frontaler ist die Anströmung. Je frontaler die Anströmung desto GERINGER der Effekt des ganzen Spielzeugs. Leicht aus den vielfach gezeigten Verteilungsschaubilders abzulesen. Frontal fast alles gleichauf, große Unterschiede erst bei mehr seitlicher Anströmung. Nicht umsonst ist zB Wiggo ein Vorderrad gefahren, was in solchen Tests heute ziemlich schlecht abschneidet in der Gesamtbetrachtung über alle Anströmwinkel.

captain hook
05.02.2018, 10:42
Wie sinnvoll solche Begründungen dann sind, darf ja jeder für sich entscheiden. Aber dass man mit einem leichten Rad schneller ist, ist m.E. nur sinnvoll, wenn man schon optimal trainiert, optimal auf dem Rad sitzt und eben kein Übergewicht hat. Ansonsten gäbe es viel effizientere Optimierungen als 100 Gramm am Rad zu sparen.

Zu allererst machen 100gr weniger jeden um das schneller, was am Anstieg durch 100gr halt so gespart wird. Egal was der von sich hält, was auf der Lizenz steht, ob ein Profivertrag vorliegt oder was auch immer.

Vielleicht wiegt jemand 5kg zuviel. Aber was solls, wenns in Summe der Lebensumstände und Prioritäten halt so ist?

Es wird kaum nen Unterschied machen obs die 100gr nun sind oder nicht. Aber manchem machst Spass wenn das Rad 5,9 statt 6,0kg wiegt.

Bei der Beschaffung des Rades muss halt in erster Linie die Geometrie stimmen. Der Argumentation einiger hier folgend auch egal, weil es geht ja nicht um den WM Titel. Nun fahren die aber auch alle WM taugliches Material und werden noch nichtmal Landesmeister. :-P

Ein Rad muss zur Persönlichkeit passen. So wird jemand mit viel Bezug zu Daten und Tests vermutlich ein leichtes Aerorad kaufen, weil es in der Theorie fast immer das schnellste Rad ist. Jemand der viel in den Bergen fährt und für den uphill allzeit gegenwärtig ist wird auf jedes Gramm schielen. Der Materialfetischist wird einfach von allem das geilste und teuerste kaufen was erhältlich ist und der Styler wird Wert auf die Optik legen.

Die meisten Menschen gehen am Ende irgendwelche Kompromisse beim Kauf ein.

Was aber ganz sicher ist: kauft man ein Rad, was nicht zu einem passt (sei es von der Passform oder vom Typ her) wird einem keine Freude machen und es ist rausgeworfenes Geld. Ein Forum zu befragen, was man kaufen soll kann nur bedingt funktionieren, außer das Forum weiß, wie man tickt. Und zwar ziemlich genau.

Ochsenfrosch
05.02.2018, 11:46
Das ist wie:

1. Wattmesser am Rad und eine Schwelle von 200-250Watt haben.

2. leichtes Rad fahren aber nicht abgezerrt sein

3. Hoch-Profil Laufräder fahren aber nur einen 40er Schnitt fahren.

1. Beurteilt man die relative Stärke eines Fahrers/Fahrerin wirklich nur anhand der absoluten Wattzahlen? Wirklich?

2. Auch mit 10kg über Optimalgewicht (haben viele Rennradler...) bist Du - ceteris paribus - mit leichterem Material schneller, wenn's wirklich steil wird, oder etwa nicht? Vom Spaßfaktor mal abgesehen.

3. Chris Froome - das ist so ein Weichei, der u. a. mehrmals die Tour der France und vergangenes Jahr gleich noch die Vuelta gewonnen hat, vielleicht hast Du mal was von ihm gehõrt?

Also dieser Chris Froome ist die Tour der France mit einem 41er Schnitt gefahren.

Deiner Logik nach passt diese mickrige Leistung nicht zu seinem Aero-Renner....echt jetzt? :eek:

bommel
05.02.2018, 12:50
Das ist wie:

-Wattmesser am Rad und eine Schwelle von 200-250Watt haben.
-leichtes Rad fahren aber nicht abgezerrt sein
-Hochprofil Laufräder fahren aber nur einen 40er Schnitt fahren.

und und

Passt irgendwie nicht so.

Also ne Schwelle bei 250Watt mit 50kg ist schon ordentlich. :) Denke eher, dass unabhängig von der grundsätzlichen sinnhaftigkeit dieser Diskussion, diese absoluten Wattwerte nichtssagend sind. Wenn dann vor der abendlichen Sommerrunde Blöcke á 350Watt ausgerufen werden. Da schwitzt die junge, leichte Dame und der Ansager mit 120kg Lebendgewicht hält sich für den Größten.

Flämischer Löwe
05.02.2018, 13:23
Ich bin ja heilfroh, dass niemand die Leistungsdaten checkt bevor man einen neuen Renner ordert. Wenn man sich im Forum so umhört darf man als Normalsterblicher ja maximal nen Alurenner der 500 Euro Klasse fahren :rolleyes:

Patrice Clerc
05.02.2018, 13:47
Aber die Frage nach Aero oder Leicht, so wie gestellt, impliziert halt den für ihn relevanten Performance-Gewinn. Und der ist selbst im Spitzensport fraglich und bei uns Hobbetten halt völlig sinnfrei.

Man kann ruhigen Gewissens ohne Engineur-Attitüden nach Gusto kaufen.

Cleat Commander
05.02.2018, 13:47
40er Schnitt, der war gut :D

Ochsenfrosch
05.02.2018, 14:18
Ich bin ja heilfroh, dass niemand die Leistungsdaten checkt bevor man einen neuen Renner ordert. Wenn man sich im Forum so umhört darf man als Normalsterblicher ja maximal nen Alurenner der 500 Euro Klasse fahren :rolleyes:

Na ja, das muss man nicht so eng sehen.

Ist in meinen Augen wie bei den meisten Hobbies hier:

Es gibt eben ein paar Individuen, die außer Rennradfahren nicht viel vom Leben haben und sich ob ihrer 25 oder 30 Tim im Jahr oder ihrer FTP auf Pro-Level ganz besonders wichtig vorkommen (Anwesende sind selbstredend ausgeschlossen).

Und diese Personen müssen dann eben an jeder Ecke klar machen, wer den längsten .... Uh...Atem...hat.

Sollte man sich nicht den Spaß von verderben lassen. :D

Mifri
05.02.2018, 17:53
40er Schnitt, der war gut :D

Warum? Bei RTF's, guter Gruppe und wenig HM über 115km schon selber öfter gehabt und bei Trainingsrunden über 90-110km alleine schon des öfteren einen 37er+ Schnitt.

Da möchte ich mal behaupten, dass Aero oder Non-Aero schon einen Unterschied macht.

captain hook
05.02.2018, 18:01
Warum? Bei RTF's, guter Gruppe und wenig HM über 115km schon selber öfter gehabt und bei Trainingsrunden über 90-110km alleine schon des öfteren einen 37er+ Schnitt.

Da möchte ich mal behaupten, dass Aero oder Non-Aero schon einen Unterschied macht.

Beschreib mal den Unterschied zwischen RTF und/oder Training (also in der Gruppe) im Mittel mit 37kmh oder mit 36,7kmh gefahren sein zu sein. Also jetzt mal ganz rational belastbar.

Richtig. Eigentlich ist es Sch....egal.

Spannend wird es erst, wenn man die Rationalität verlässt. Man macht es, weil man es für sich macht, weil man Bock drauf hat, weil man Spass dran hat, dass es halt 37kmh sind und nicht 36,7, weil das Rad 5,9kg wiegt und nicht 6.

Cleat Commander
05.02.2018, 18:02
Warum? Bei RTF's, guter Gruppe und wenig HM über 115km schon selber öfter gehabt und bei Trainingsrunden über 90-110km alleine schon des öfteren einen 37er+ Schnitt.

Da möchte ich mal behaupten, dass Aero oder Non-Aero schon einen Unterschied macht.
Ich hab das eher so verstanden, dass am Jahresende n 40er Schnitt aufm Tacho zu stehen hat, wenn man sich mit Aero auseinandersetzen will. Nicht einzelne Fahrten oder fahren in der Gruppe. Und um von 37 auf 40 zu kommen brauchts auch noch 1-2 Körnchen mehr ;).

avis
05.02.2018, 18:10
Beschreib mal den Unterschied zwischen RTF und/oder Training (also in der Gruppe) im Mittel mit 37kmh oder mit 36,7kmh gefahren sein zu sein. Also jetzt mal ganz rational belastbar.

Richtig. Eigentlich ist es Sch....egal.

Spannend wird es erst, wenn man die Rationalität verlässt. Man macht es, weil man es für sich macht, weil man Bock drauf hat, weil man Spass dran hat, dass es halt 37kmh sind und nicht 36,7, weil das Rad 5,9kg wiegt und nicht 6.

Ganz genau.
Bei einer doch ohnehin nur emotionalen, auf Emotionsbefriedigung abzielenden Tätigkeit wie einem reinen Hobby dann immer so kühl rational die Sinnfrage zu stellen, ist irgendwo sinnlos. :ä
Man macht das ganze doch nur aus Spaß, weil es einen glücklich macht (...).
Rein rational gesehen ist es ziemlich sinnlos sich beim Essen zu kasteien und 3/Woche zig Berge rauf und runter zu fahren um nach Monaten ein paar Minuten schneller oben zu sein, einfach so aus Spaß an der Freunde.
Gibts kein Geld für, man beeindruckt eher wenig Frauen damit, hilft der Karriere wenig, noch zieht man sonst irgendein extern verwertbares Kapital daraus.
Rational könnte man die Zeit besser nutzen...:rolleyes:

marvin
05.02.2018, 18:21
...Rational könnte man die Zeit besser nutzen...:rolleyes:
Ähm...


Nein.


Nicht wirklich.
:D

avis
05.02.2018, 18:25
;):drinken2:

Cleat Commander
05.02.2018, 19:52
Nein, immer noch nicht verstanden, der Post war so gemeint:
Es ist völlig egal, ob er hier im TF einen Thread eröffnet und Antworten Pro/Contra erhofft, das ist doch albern. Einfach das kaufen, worauf man Lust und Laune hat und damit fahren, hauptsache fahren und nicht soviel hier posten.
Hier zu diskutieren über irgendwelche Aero Vorteile ist doch völlig Banane.
Wenn man es rational betrachten würde, gibt es hier im Forum keinen einzigen (mich eingeschlossen, als lahme Gurke), der solch Material fahren dürfte.
Volle Zustimmung. Ich fand nur den 40er Schnitt witzig (den hier wohl kein einziger aufweisen kann).

Mifri
05.02.2018, 20:04
Volle Zustimmung. Ich fand nur den 40er Schnitt witzig (den hier wohl kein einziger aufweisen kann).

Und woher willst Du das wissen? Es gibt durchaus Veranstaltung, wo der Eine oder Andere hier mitmacht. Das kann z.B. auch mal ein EZF sein, wo man mit einem nicht Zeitfahrrad teilnimmt und einen 40er Schnitt hinlegt und wir reden hier nicht über eine 10km Distanz.

Das Aero etwas bringt, ist messbar, ob man das Thema dann konsequent beim Material umsetzt ist eine andere Sache.

Cleat Commander
05.02.2018, 20:11
Wie gesagt, ich bin von einem 40er Schnitt gesamt ausgegangen, nicht bei einem Event oder nur bei Rennen isoliert betrachtet, sondern über eine ganze Saison gesehen, inkl jeder Fahrt.

Will übrigens eure Leistung keineswegs schmälern, hab höchsten Respekt davor. Fakers Rennen z.b., 200km mit nem Schnitt deutlich >40, Hut ab!

Dass Aero messbar ist ist auch klar, die meisten (wie ich) haben aber noch ganz andere Baustellen, so dass der Aero-Vorteil nicht besonders ins Gewicht fällt, no pun intended ;).

m4k1
05.02.2018, 20:21
Wie soll das gehen, ein 40er schnitt über eine Saison wenn der Schnitt bei der Tour 41 ist? Ich mein die sind im Team unterwegs, im Feld.
Ich bezweifle dass irgendwer am Ende der Saison über 40 hat

Cleat Commander
05.02.2018, 20:25
eben drum

m4k1
05.02.2018, 20:53
man fährt das jahr über ja nicht nur rennen

Mifri
05.02.2018, 20:57
Mein Schnitt lag bei etwa ca. 5000-6000 Renn-KM gerundet bei 42km/h, das schnellste Rennen hatte einen Schnitt von 47-48km/h und das langsamste (sehr bergig) von 37km/h.
Wenn man viel drüben in Belgien fährt (und auch was drauf hat) geht der Schnitt richtig nach oben!

Und so gesehen macht Aero halt auch Sinn. Das günstigste, was man dort verbessern kann sind Helm, Klamotten und Sitzposition. Es ist schon ein Unterschied, ob man mit einem Aerohelm und Einteiler fährt, oder eben nicht. Danach dann LRS und Rahmen.

Für den Einen oder Anderen stellt sich in Bezug auf LRS und Rahmen sicherlich die Frage, ob man beim Kriterium nicht doch eher kostengünstigeres Material verwendet, weil die Sturzgefahr sicherlich höher ist. Diese Frage stellt sich allerdings nicht, wenn man keine Straßenrennen fährt, aber trotzdem schnell unterwegs sein will.

m4k1
05.02.2018, 21:14
ich hab das mit froome ja nur aufgeriffen weil es jemand anderer geschrieben hat.
is ja auch egal. ich halte das mit dem schnitt sowieso für blödsinn und das wollte ich halt überspitzt aufzeigen.
heast wo kumt ma denn do hin wenn ma ois erklären muss!?

Mifri
05.02.2018, 21:31
Hat sich der TE eigentlich mittlerweile entscheiden?

avis
05.02.2018, 21:54
Wenn man viel drüben in Belgien fährt (und auch was drauf hat) geht der Schnitt richtig nach oben!

Meinst du das eher flache Flandern?
Ardennen und Ostbelgien sind ja sehr bergig, da geht mein Schnitt immer ziemlich runter. :ü

Don Crustie
05.02.2018, 23:40
Das ist wie:

-Wattmesser am Rad und eine Schwelle von 200-250Watt haben.
-leichtes Rad fahren aber nicht abgezerrt sein
-Hochprofil Laufräder fahren aber nur einen 40er Schnitt fahren.

und und

Passt irgendwie nicht so.
Deine Beiträge passen ungefähr so , wie deine Rechtschreibung
hab mich wohl letzthin umsonst entschuldigt :)

Patrice Clerc
06.02.2018, 05:49
Wie gesagt, ich bin von einem 40er Schnitt gesamt ausgegangen, nicht bei einem Event oder nur bei Rennen isoliert betrachtet, sondern über eine ganze Saison gesehen, inkl jeder Fahrt.

Diese Interpretation ist aber ein individuelles Problem... :Angel:

Die Messgrösse "Jahresdurchschnitt" habe ich noch nie gehört, jedenfalls nie in einem so ernsthaften Kontext, dass sie bei mir hängen geblieben wäre.

Mifri
06.02.2018, 06:13
Diese Interpretation ist aber ein individuelles Problem... :Angel:

Die Messgrösse "Jahresdurchschnitt" habe ich noch nie gehört, jedenfalls nie in einem so ernsthaften Kontext, dass sie bei mir hängen geblieben wäre.

Passt vielleicht, wenn jemand 365 Tage nur Rolle fährt. Gibt aber auch Leute, die bei 0 Grad und Schneefall auf dem RR oder CX draußen fahren und da dann definitiv kein 40er Schnitt, trotz Aeromaterial.

pinguin
06.02.2018, 06:39
Leut', lasst euch doch von dem "Schnitt" vom einzigen hier anwesenden Wissenden nicht ablenken... Ist immer das selbe, der schmeißt ein Stöckchen hin und alle rennen los.

Aero oder nicht wäre in meinen Augen eine wirklich nur auf's Optische bezogene Entscheidung. Es gibt Rahmen(formen), flächig sehr schön aussehen und auch das Gegenteil gibt es.

Ich würde, wenn ich nur ein RR haben könnte und im Jahre 2018 einkaufen gehen würde, sicherlich nur ein "klassisches" Rad in Erwägung ziehen. Mit bestmöglicher Nachhaltigkeit und Kompatibilität. Sprich, nix, was proprietär zusammengenagelt ist und für das man in 3 Monaten keine Teile mehr bekommt.

Da ich aber reichlich Räder habe, würde ich mein nächstes RR so auswählen, dass es sich vom gedachten Zweck her nicht mit etwas überschneidet, was ich schon habe.

Das wäre in meinem Fall ein TT-Bike. Und somit richtig Aero.

40er Schnitt fahre ich 3-4x im Jahr beim FTP-Test. Das war's dann auch schon. Ansonsten liegt der Jahresschnitt bei deutlich kleiner 25 km/h. Eben, weil ich Räder aller Art habe. Und man beim Crossen und richtig Biken andere Prioritäten hat. Von daher...

d_moses_k
06.02.2018, 07:54
Ich muss mich ja schon mal bedanken für die rege Diskussion hier!!! :Applaus:

Aber mal ehrlich, wie schließen hier so viele aus meinem Ausgangspost auf meine körperliche Konstitution?

Vielleicht bin ich ja 160cm klein und wiege 80 kg :eek: Oder aber ich bin 190 cm groß und 72 kg leicht :rolleyes:
Ob meine Schwelle nun bei 250 oder 350 Watt liegt, Wayne Interessiert's.
Und ob ich bei RTF's, Mara's, Rennen (die ich nicht fahre) oder schn ellen Einheiten einen 25er, 30er, 35er, oder gar 45er Schnitt auf die Kette bringe, ist doch auch völlig irrelevant.

Mir ging es nur darum, ob man zwischen einem Aero- und einem eher auf Komfort ausgelegten Rahmen einen signifikanten Unterschied in der Geo bemerkt. Mehr nicht...

Und ja, damit schiele ich ein klein wenig auf die Angebote der Leute mit dem großen C im Firmennamen.
Und hier auch nur auf die Aeroad und die Ultimate Reihe.

Trotzdem finde ich es irgendwie auch Klasse wie ihr euch Gedanken macht und welche Überlegungen hier im Vorfeld durch die Köpfe schwingen.

Flämischer Löwe
06.02.2018, 07:59
Ich bin neulich in Koblenz gewesen und habe Aeroad und Ultimate probegefahren. Die Geo vom Aeroad ist schon ein klein wenig extremer als beim Ultimate aber als riesig habe ich die Unterschiede nicht erfahren. Letztlich habe ich mich für das Aeroad entschieden, weil ich es einfach geiler fand und nur darum gehts doch bei unserem Hobby, stimmts?

d_moses_k
06.02.2018, 08:04
Ich bin neulich in Koblenz gewesen und habe Aeroad und Ultimate probegefahren. Die Geo vom Aeroad ist schon ein klein wenig extremer als beim Ultimate aber als riesig habe ich die Unterschiede nicht erfahren. Letztlich habe ich mich für das Aeroad entschieden, weil ich es einfach geiler fand und nur darum gehts doch bei unserem Hobby, stimmts?
Danke, und JA, genau darum geht es wahrscheinlich, wenn man sich mal ernsthaft hinterfragt, bei den meisten hier!

Flämischer Löwe
06.02.2018, 08:07
Außerdem ist es mir *******gal, ob mein Schnitt zu den Hochprofil Carbonlaufrädern passt oder nicht :D

Don Crustie
06.02.2018, 08:45
Außerdem ist es mir *******gal, ob mein Schnitt zu den Hochprofil Carbonlaufrädern passt oder nicht :D

:drinken2::applaus::applaus:
(es gibt einfach auch heftige Provokationen, die auch ein bisschen in´s Schwarze treffen- immer wieder !!!
"Tief gehen"- lohnt sich einfach zunächst eher beim Denken......:))

Don Crustie
06.02.2018, 08:51
Leut', lasst euch doch von dem "Schnitt" vom einzigen hier anwesenden Wissenden nicht ablenken... Ist immer das selbe, der schmeißt ein Stöckchen hin und alle rennen los.

Aero oder nicht wäre in meinen Augen eine wirklich nur auf's Optische bezogene Entscheidung. Es gibt Rahmen(formen), flächig sehr schön aussehen und auch das Gegenteil gibt es.

Ich würde, wenn ich nur ein RR haben könnte und im Jahre 2018 einkaufen gehen würde, sicherlich nur ein "klassisches" Rad in Erwägung ziehen. Mit bestmöglicher Nachhaltigkeit und Kompatibilität. Sprich, nix, was proprietär zusammengenagelt ist und für das man in 3 Monaten keine Teile mehr bekommt.

Da ich aber reichlich Räder habe, würde ich mein nächstes RR so auswählen, dass es sich vom gedachten Zweck her nicht mit etwas überschneidet, was ich schon habe.

Das wäre in meinem Fall ein TT-Bike. Und somit richtig Aero.

40er Schnitt fahre ich 3-4x im Jahr beim FTP-Test. Das war's dann auch schon. Ansonsten liegt der Jahresschnitt bei deutlich kleiner 25 km/h. Eben, weil ich Räder aller Art habe. Und man beim Crossen und richtig Biken andere Prioritäten hat. Von daher...
1+-
würd ich genauso sehn- allerdings seh ich keinen großen Unterschied mehr, bei einem gut umgesetzten Aero-"Rennrad"
mit leichtem Auflieger und einem Zeitfahrrad, außer der besseren do -it all Eignung v. ersterem :D

cfckler
06.02.2018, 09:32
...Mir ging es nur darum, ob man zwischen einem Aero- und einem eher auf Komfort ausgelegten Rahmen einen signifikanten Unterschied in der Geo bemerkt. Mehr nicht...

Kriterium für Komfort- oder Aero-Rahmengeometrie ist die Steuerrohrlänge.

Gelbwurstbrot
06.02.2018, 09:45
Stand letztens vor der selben Entscheidung.
"Brauch" :D neues Rennrad.
Wahl viel auf Cervelo R5 oder S5.

Unterschiede in der Geo sind da, aber nicht signifikant. Man kann auf dem R5 aerodynamischer sitzen als auf dem S5 und umgekehrt.

S5 hätte mich einfach gereizt. Damit sieht man auch schnell aus, wenn man nur langsam fährt. Ist ab 40 wichtig.
Am Ende hat die Vernunft gesiegt. Das R5 läßt breitere Reifen zu. So kann man auf einem modernem Laufrad, mit Innendurchmesser von 19-21 mm, einen 25er Reifen fahren ohne dass er schleift.

Hinzu kommt, dass eine normale Sattelstütze mehr flext als eine Aerostütze. Das Selbe bei den Sitzstreben.
ICH fahr lieber länger bequem als paar Sekunden schneller auf einer kurzen Strecke.
Auf >100 km summiert sich sicherlich der Aerovorteil, aber auch nur, wenn ich nicht eine zusätzliche Pause einlegen muss, will mein Hintern schmerzt.
Mag aber auch an den teils abenteuerlichen Straßen hier in der Fränkischen liegen.

Jagt man nach Stravasegmenten, macht ein Aerorahmen sicher Sinn. Da zählt jede Sekunde. Egal ob bergab oder -auf. Schließlich kämpft man immer gegen den Luftwiderstand und man fährt ja nicht ständig extreme Anstiege.
So hab ich es für mich unterschieden.

marvin
06.02.2018, 09:47
Leut', lasst euch doch von dem "Schnitt" vom einzigen hier anwesenden Wissenden nicht ablenken... Ist immer das selbe, der schmeißt ein Stöckchen hin und alle rennen los...
Danke. So schauts aus.
Erschreckend zu beobachten, wie das doch immer wieder funktioniert und die ganze Meute hinterherrennt.

Gelbwurstbrot
06.02.2018, 10:12
Kriterium für Komfort- oder Aero-Rahmengeometrie ist die Steuerrohrlänge.

mittlerweile würde ich eher den Stack vergleichen. Der bezieht unterschiedliche Gabellängen und Tretlagerhöhe mit ein.
Zusätzlich kann man mit einem Vorbaurechner ausrechnen, ob der Unterschied überhaupt etwas ausmacht, bzw. einfach auszugleichen ist
http://yojimg.net/bike/web_tools/stem.php

captain hook
06.02.2018, 10:13
Stand letztens vor der selben Entscheidung.
"Brauch" :D neues Rennrad.
Wahl viel auf Cervelo R5 oder S5.

Unterschiede in der Geo sind da, aber nicht signifikant. Man kann auf dem R5 aerodynamischer sitzen als auf dem S5 und umgekehrt.

S5 hätte mich einfach gereizt. Damit sieht man auch schnell aus, wenn man nur langsam fährt. Ist ab 40 wichtig.
Am Ende hat die Vernunft gesiegt. Das R5 läßt breitere Reifen zu. So kann man auf einem modernem Laufrad, mit Innendurchmesser von 19-21 mm, einen 25er Reifen fahren ohne dass er schleift.

Hinzu kommt, dass eine normale Sattelstütze mehr flext als eine Aerostütze. Das Selbe bei den Sitzstreben.
ICH fahr lieber länger bequem als paar Sekunden schneller auf einer kurzen Strecke.
Auf >100 km summiert sich sicherlich der Aerovorteil, aber auch nur, wenn ich nicht eine zusätzliche Pause einlegen muss, will mein Hintern schmerzt.
Mag aber auch an den teils abenteuerlichen Straßen hier in der Fränkischen liegen.

Jagt man nach Stravasegmenten, macht ein Aerorahmen sicher Sinn. Da zählt jede Sekunde. Egal ob bergab oder -auf. Schließlich kämpft man immer gegen den Luftwiderstand und man fährt ja nicht ständig extreme Anstiege.
So hab ich es für mich unterschieden.

26mm Reifen (Speci Turbo Cotton) auf 19er Innenweite (real 28,5mm) passt in ein S5. ;-) Da schleift nix.

Gelbwurstbrot
06.02.2018, 10:23
"lalalalalala" *Finger in die Ohren steck* :D

marvin
06.02.2018, 10:26
"lalalalalala" *Finger in die Ohren steck* :D
Hast alles richtig gemacht. Das R5 ist schöner als das S5.

captain hook
06.02.2018, 10:41
"lalalalalala" *Finger in die Ohren steck* :D

Latexschlauch rein, Luftdruck runter. Ein Träumchen auf französischen Hinterlandstraßen. :Applaus:

Don Crustie
06.02.2018, 15:41
mittlerweile würde ich eher den Stack vergleichen. Der bezieht unterschiedliche Gabellängen und Tretlagerhöhe mit ein.
Zusätzlich kann man mit einem Vorbaurechner ausrechnen, ob der Unterschied überhaupt etwas ausmacht, bzw. einfach auszugleichen ist
http://yojimg.net/bike/web_tools/stem.php

Guter Post und smartes Instrument :)