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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tubolito Thermoplast-Schlauch / 38gramm



marvin
14.02.2018, 22:08
38 Gramm für den 23-28/700C wäre mit Abstand der leichteste Schlauch überhaupt.

...ist den schon jemand gefahren?
...gibt's den überhaupt schon?

avis
14.02.2018, 22:42
https://r2-bike.com/
Gewicht ist geil, Preis aber eher ungeil.
Fraglich, ob er gut rollt...ist zwar MTB, aber evtl. hinweisend.
https://www.facebook.com/TubolitoTub...type=3&theater
Ob 38 oder 33gr scheint noch nicht ganz ganz klar zu sein, man findet beide Angaben.

schönbuchradler
15.02.2018, 07:19
Wird interessant sein wie es sich mit dem Rollwiderstand verhält. Und auch wie der Schlauch auf Hitze durch Felgenbremse auf langen Passabfahrten reagiert. Vielleicht macht die TOUR ja mal einen Test, wenn er dann in der Road Version verfügbar ist.

marvin
15.02.2018, 07:30
Wird interessant sein wie es sich mit dem Rollwiderstand verhält. Und auch wie der Schlauch auf Hitze durch Felgenbremse auf langen Passabfahrten reagiert. Vielleicht macht die TOUR ja mal einen Test, wenn er dann in der Road Version verfügbar ist.
Genau das sind die wesentlichen Fragen.
Insbesondere der Rollwiderstand macht mir Sorgen.

Und klar... der Preis ist natürlich auch pervers.

Patrice Clerc
15.02.2018, 07:44
Das wäre der erste Schlauch aus alternativen Materialien (kein Latex oder Butyl), der überzeugen könnte. Schon vor 30 Jahren wurden super leichte, angeblich sehr widerstandsfähige angeboten. Sie konnten sich nicht durchsetzen (Qualitätsprobleme, teuer, ...).

Und wenn die beim Rollwiderstand nicht mithalten können, dann sehe ich keinen Markt dafür. Zweimal 35 g gegenüber Latex- oder leichten Butyl-Schläuchen können deutlich höhere Rollwiderstände nicht kompensieren.

Marin
15.02.2018, 08:47
Vor allem wenn es Vredestein Latex mit 45g gibt der bei sorgfältiger Montage voll alltagstauglich ist.

avis
15.02.2018, 11:53
Ja sehe ich genauso wie ihr.
Und wie Patrice Clerc sagte, es gab schon etliche Modelle aus alternativen Materialen, langfristig immer wieder verschwunden.
In dem oben verlinkten Test rollt er ja sogar schlechter als ein deutlich schwerer Butylschlauch.
Gegen Latex und Supersonic oder gar die 50gr Latexversionen dürfte er dann kein Land sehen.
Aber klar, ein Test der RR Version wäre super.

Hans_Beimer
26.03.2018, 20:27
Gibt doch einen recht großen Markt für Leute, die ihr Rad am liebsten an die Waage hängen. Da wurden doch ganz andere Preise für Eclipse und ähnliche Schläuche bezahlt. Wenn ich das richtig mitgekriegt habe, kamen die doch schon mal löchrig aus der Packung...egal...:ä

Neorc
26.03.2018, 21:29
Kann mir bitte erklärt werden, wie sich ein Schlauch auf den Rollwiderstand auswirkt?
Was ist die physikalischer Grund/Erklärung?
Danke

marvin
26.03.2018, 21:44
Kann mir bitte erklärt werden, wie sich ein Schlauch auf den Rollwiderstand auswirkt?
Was ist die physikalischer Grund/Erklärung?
Danke
Schlauch und Reifen werden an der Kontaktstelle zur Strasse permanent gewalkt/verformt.
Je elastischer Reifen und Schlauch sind, desto weniger Energie geht beim Walken drauf.

LanceArm
26.03.2018, 22:22
Warum macht man dann viel Luft in den Reifen?
Wenn der Reifen nicht hart aufgepeppt wird, ist er sich elastischer.

Auf einer Betonbahn rollt es sich besser, als auf einer Holzbahn, die stark nachgibt (wenn die Deckschicht aus dem gleichen Material ist).

Warum springt ein stark aufgepumpter Ball besser, als ein leicht aufgepumpter Ball?

...

ttbike
26.03.2018, 22:34
Warum macht man dann viel Luft in den Reifen?
Wenn der Reifen nicht hart aufgepeppt wird, ist er sich elastischer.

Auf einer Betonbahn rollt es sich besser, als auf einer Holzbahn, die stark nachgibt (wenn die Deckschicht aus dem gleichen Material ist).

Warum springt ein stark aufgepumpter Ball besser, als ein leicht aufgepumpter Ball?

...


weil der aufgepumpte ball schwer ist laut los lach

marvin
26.03.2018, 22:41
Warum macht man dann viel Luft in den Reifen?
Wenn der Reifen nicht hart aufgepeppt wird, ist er sich elastischer....
Der richtige Luftdruck ist immer der höchstmögliche, den der Untergrund zulässt.
Ist der Untergrund maximal glatt, fährt man den maximal möglichen Druck, um minimale Walkeffekte zu haben.
Ist der Untergrund aber rauh, würde die harte Reifen/Schlauch-Kombination durch jede Unebenheit gebremst/aufwärts bewegt werden. Also reduziert man den Druck, damit der Reifen die Unebenheit schlucken kann, ohne dass es dabei zu einer Aufwärtsbewegung des gesamten Laufrades kommt.
Je elastischer sich die Reifen/Schlauch-Kombination dabei verhält, desto höher kann der Druck ausfallen/desto geringer sind die Energieverluste.

OnTopic steht zu befürchten, dass das thermoplastische Material des Tubolite tendenziell weniger elastisch als Buryl oder gar Latex sein wird. Das wäre dann negativ für den Rollwiderstand.

funnystuff
27.03.2018, 07:19
Im MTB Nachbarforum gibt's schon länger einen Thread zu diesen Schläuchen, in denen der Hersteller selbst einräumt, bzgl. Des Rollwiderstandes ggü. Latex keine Vorteile bieten zu können, eher im Gegenteil. Der Selbstversuch eines Forumsmitglieds schien das zu bestätigen.

Zeta
27.03.2018, 07:37
Auf einer Betonbahn rollt es sich besser, als auf einer Holzbahn, die stark nachgibt (wenn die Deckschicht aus dem gleichen Material ist).


Da wäre mir neu, dass Betonbahnen "schneller" sind als Holzbahnen.
Das Gegenteil ist der Fall.

Der Rest läuft unter "Walkarbeit" und kann nachgelesen werden.



Zeta

Zeta
27.03.2018, 07:40
Der richtige Luftdruck ist immer der höchstmögliche, den der Untergrund zulässt.
Ist der Untergrund maximal glatt, fährt man den maximal möglichen Druck, um minimale Walkeffekte zu haben.
Ist der Untergrund aber rauh, würde die harte Reifen/Schlauch-Kombination durch jede Unebenheit gebremst/aufwärts bewegt werden. Also reduziert man den Druck, damit der Reifen die Unebenheit schlucken kann, ohne dass es dabei zu einer Aufwärtsbewegung des gesamten Laufrades kommt.
Je elastischer sich die Reifen/Schlauch-Kombination dabei verhält, desto höher kann der Druck ausfallen/desto geringer sind die Energieverluste.

OnTopic steht zu befürchten, dass das thermoplastische Material des Tubolite tendenziell weniger elastisch als Buryl oder gar Latex sein wird. Das wäre dann negativ für den Rollwiderstand.


+1

Das ist ja nicht der erste (gescheiterte - sage ich voraus) Versuch, einen "Kunststoffschlauch" auf den Markt zu bringen.
Ich erinnere mich noch an einen PU-Schlauch in den frühen 90ern, auf dem es sich rollte, wie auf einem Gartenschlauch.



Zeta

LanceArm
27.03.2018, 07:46
Auf einer Betonbahn rollt es sich besser, als auf einer Holzbahn, die stark nachgibt (wenn die Deckschicht aus dem gleichen Material ist).

Da wäre mir neu, dass Betonbahnen "schneller" sind als Holzbahnen.
Das Gegenteil ist der Fall.

Nein.
Wenn die Deckschicht gleich ist (das habe ich oben geschrieben), dann ist eine harte Bahn (Beton) schneller, als eine weiche Bah (Holzbahn).
Der Grund ist, dass Beton nicht nachgibt und man auf einer sehr ebenen Bahn fährt.
Unter dem Holz ist in Hallen an sehr vielen Stellen ein Hohlraum. Das merkst du, wenn du dich an eine solche Stelle stehst und hüpfst. Der Boden gibt nach.

Wenn du auf einem solchen nachgebenden Boden fährst, dann gibt der Boden auch unter dem Rad leicht nach und steigt vor dem Rad leicht an. Du fährst also "den Berg hoch" bis zur nächsten Stelle, an der der Boden keinen Hohlraum hat. Dann gehts in die nächste Senke.
Das Spiel wiederholt sich immer wieder.

Du hast ja selber geschrieben, dass es unter "Walkarbeit" nachgelesen werden kann.
Bei einer Betonbahn verformt sich nichts. Da gibts im Boden keine Walkarbeit.



Danke @ marvin!

Zeta
27.03.2018, 07:52
Nein.
Wenn die Deckschicht gleich ist (das habe ich oben geschrieben), dann ist eine harte Bahn (Beton) schneller, als eine weiche Bah (Holzbahn).
Der Grund ist, dass Beton nicht nachgibt und man auf einer sehr ebenen Bahn fährt.
Unter dem Holz ist in Hallen an sehr vielen Stellen ein Hohlraum. Das merkst du, wenn du dich an eine solche Stelle stehst und hüpfst. Der Boden gibt nach.

Wenn du auf einem solchen nachgebenden Boden fährst, dann gibt der Boden auch unter dem Rad leicht nach und steigt vor dem Rad leicht an. Du fährst also "den Berg hoch" bis zur nächsten Stelle, an der der Boden keinen Hohlraum hat. Dann gehts in die nächste Senke.
Das Spiel wiederholt sich immer wieder.

Du hast ja selber geschrieben, dass es unter "Walkarbeit" nachgelesen werden kann.
Bei einer Betonbahn verformt sich nichts. Da gibts im Boden keine Walkarbeit.



Danke @ marvin!


Sämtliche Bahnfahrer, die ich kenne und kennengelernt habe, sagen das Gegenteil.
Die Walkarbeit findet auch nicht im Untergrund statt, sondern im Reifen.
Das Stichwort lautet hier: Reibpaarung bzw. Rollwiderstand.

Kein Mensch würde feste Bahnen aus Holz bauen, wäre es anders.
Aufwand und Instandhaltungskosten sind immens.
Beton dort, wo offene Bahnen der Witterung standhalten müssen (Bielefeld) und ggfs. aus statischen Gründen.



Zeta

LanceArm
27.03.2018, 08:01
Sämtliche Bahnfahrer, die ich kenne und kennengelernt habe, sagen das Gegenteil.
Die Walkarbeit findet auch nicht im Untergrund statt, sondern im Reifen.
Das Stichwort lautet hier: Reibpaarung bzw. Rollwiderstand.

Kein Mensch würde feste Bahnen aus Holz bauen, wäre es anders.
Aufwand und Instandhaltungskosten sind immens.
Beton dort, wo offene Bahnen der Witterung standhalten müssen (Bielefeld) und ggfs. aus statischen Gründen.

Zeta

Was hat das jetzt damit zu tun, ob es schneller ist?
Ich habe nicht gesagt, welche Bauart billiger ist.

Eine Bahn, bei der der Boden nachgibt ist langsamer, als eine feste Bahn. Frag nochmal die Bahnfahrer, die du kennst.

Oder fahr einfach mal selber auf solchen Bahnen.


Du kannst dir ja auch den Extremfall überlegen:

Ganz weiche Holzbahn (weich wie eine Matratze) und extrem harte Bahn aus massivem Metall.

Ich bin mir absolut sicher, dass die weiche Bahn langsamer ist, wenn die Deckschicht auf beiden gleich ist.

avis
27.03.2018, 12:27
Im MTB Nachbarforum gibt's schon länger einen Thread zu diesen Schläuchen, in denen der Hersteller selbst einräumt, bzgl. Des Rollwiderstandes ggü. Latex keine Vorteile bieten zu können, eher im Gegenteil. Der Selbstversuch eines Forumsmitglieds schien das zu bestätigen.

Ja, sieht irgendwie ganz danach aus, dass auch dieser Versuch den Schlauch neu zu erfinden nicht so richtig den Durchbruch schaffen wird.
Hatte es ja oben verlinkt, wenn selbst ein erheblich schwererer Butylschlauch noch besser rollt, dann wird ein 50 oder auch 80gr Latex ganz erheblich besser rollen, vermutlich doch einige Watt, nur durch den Schlauch wohlgemerkt.
Bleiben noch insgesamt ~25gr Gewichtseinsparungen vs. Vredestein Latex, was den schlechteren RW aber nicht mal im Ansatz aufwiegen kann.
Und dafür dann 30€ für einen Schlauch, ein pures Verschleissteil...äähm nee!

Mr.Right
27.03.2018, 15:02
Gibt auch noch andere...

https://revoloop.com/racer-cyclocross/revoloop.white/7/revoloop.white?c=34

Rolf1
27.03.2018, 16:50
Gibt auch noch andere...

https://revoloop.com/racer-cyclocross/revoloop.white/7/revoloop.white?c=34

Hallo,

sowohl Revoloop (39g) als auch Tubolito (38g) sind (bereits auf dem Papier) nur unwesentlich leichter als Vredestein Latex Race (46 - 52g). In der Realität vermute ich stark, dass die Gewichtsdifferenz sogar noch niedriger ist. Der Eclipse-Schlauch wurde ursprünglich mit 29g angegeben, ich hatte auch Exemplare bis 39g. Alle 3 Schläuche sind außerordentlich dünn und delikat zu montieren (das war zumindest beim Eclipse so). Weil die Schläuche so dünn sind, kann man nur begrenzt Luftdruck aufgeben, um kleinere Lecks zu finden. Beim Eclipse bin ich deshalb verzweifelt: Im Wasserbad bei geringstem Druck war kein Loch zu finden, kaum war er eingebaut, konnte er die Luft nicht halten.
Ich bin echter Leichtbaufanatiker! Aber Leichtbau in allen Ehren, ich will auch mit dem Rad fahren können und daher ist die Funktion maßgebend und nicht das Gewicht. Ich würde solche Schläuche nur für Rekordversuche oder Fahrten zu Eisdiele verwenden. Dafür habe ich mehrere Eclipse auf Lager, die im Training immer wieder mal Probleme gemacht haben und die daher wieder gegen leichte Latexschläuche ersetzt wurden.

Ciao Rolf

marvin
27.03.2018, 19:01
Mich wundert vor allem, weshalb die lang angekündigten Rennrad-Dimensionen scheinbar immer noch nicht lieferbar sind.
Ob man wohl Probleme mit dem höheren Druck im Vergleich zu den schon länger lieferbaren MTB-Varianten hat???

marvin
23.07.2018, 09:54
Gibt es irgendwo seriöse Vergleichstests bzgl. Rollwiderstand Tubolito vs. Butyl leicht vs. Butyl Standard vs. Latex?
Auf einem Test-Stand der einschlägigen Hersteller wäre dieser Test ja einigermassen simpel durchführbar, denke ich.

Ich fahre jetzt seit zwei Wochen Tubolitos in 25er Conti GP 4000S II.
Mit dem Popometer in freier Wildbahn bestimmen zu wollen, ob sie besser oder schlechter rollen, halte ich mindestens für gewagt.

Erde an TOUR, Erde an TOUR... bitte mal einen Vergleichstest machen... :ü

thorstengerber
23.07.2018, 10:11
Ich fahre die Schläuche auf dem MTB seit rd. 8 Monaten. Die Schläuche sind vollkommen unauffällig. Keine Platten bislang gehabt, aufpumpen alle zwei, drei Wochen. War vorher sehr skeptisch, aber alles im grünen Bereich. Wahrscheinlich würde ich diese Teile wieder kaufen. Werde auch mal die Schläuche im RR probieren.

usr
23.07.2018, 12:55
Naja, wenn schon der Hersteller sagt “ungefähr auf dem gleichen Niveau wie bessere Butyl“ (tubolito.com, Grafik unter FAQ), dann sollte man sich zumindest keine Wunder versprechen.

Vom Fahrgefühl her würde ich es nicht im Traum wagen, Einschätzungen zu Watt abzugeben, aber *anders* erscheinen mir die Tubos dann doch. Hauptsächlich wohl im Abrollgeräusch, verglichen in erster Linie mit Latex (habe den gleichen LRS zwei mal, einmal Latex für zu Hause, einmal Tubolito, vormals Butyl, für mehrtägiges und Berge).

Kuriose Erfahrung mit den Tubolito: noch nie war mir ein Reifen bei der Montage auf den ersten Versuch so präzise rund ins Felgenhorn gerutscht, möglicherweise weil der Tubolito bei Erstmontage schon im dünn voraufgepumpten Zustand ziemlich prall ist (ich vermute, dass das bei Zweitmontage nach Reifenwechsel ganz anders ist, die Firma warnt sicherlich nicht umsonst davor, den gleichen Schlauch hintereinander mit unterschiedlichen Mantelmaßen zu verwenden).

Zur Hitzeempfindlichkeit: hatte immerhin schon bei einer steilen Abfahrt, mit 95 kg Systemgewicht, als letzter Mann hinter leichten, langsamen Abfahrern die Felge an den Punkt bringen müssen wo sie hässliche Geräusche macht und Späne zieht, die Schläuche haben gehalten.

usr
23.07.2018, 13:00
Erde an TOUR, Erde an TOUR... bitte mal einen Vergleichstest machen... :ü

Bitte dabei auch ein paar Vergleichsbremsungen im Prüfstand, bis zur Zerstörung. Gerne auch mit unterschiedlichen Felgenbändern (also z.B. auch ohne)

avis
23.07.2018, 13:17
Gibt es irgendwo seriöse Vergleichstests bzgl. Rollwiderstand Tubolito vs. Butyl leicht vs. Butyl Standard vs. Latex?
Auf einem Test-Stand der einschlägigen Hersteller wäre dieser Test ja einigermassen simpel durchführbar, denke ich.

Ich fahre jetzt seit zwei Wochen Tubolitos in 25er Conti GP 4000S II.
Mit dem Popometer in freier Wildbahn bestimmen zu wollen, ob sie besser oder schlechter rollen, halte ich mindestens für gewagt.

Erde an TOUR, Erde an TOUR... bitte mal einen Vergleichstest machen... :ü

Bist du auf Facebook? Dann könntest du das hier einsehen.
https://www.facebook.com/TubolitoTubes/posts/tubolito-insights:-the-rolling-resistance/868412486654204/

TUBOLITO INSIGHTS: the rolling resistance was measured during a cooperation with FH Technikum Wien, department Sports Equipment Technology --> Sports Equipment Technology - Sportgerätetechnik

interesting facts: the main factor for the rolling resistance is the air pressure. Inner tubes have a relatively small influence on the rolling resistance. Tubolito tubes‘ rolling resistance is by 0.3W higher compared to standard butyl tubes. #tubolito #notyournormaltube

Hier die Grafik.
https://scontent-frx5-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/21559045_868459306649522_3984323898141547257_n.png ?_nc_cat=0&oh=0b408def9e39270d76f78dcb337064d2&oe=5BCAC947

Ist halt wie erwartet in Sachen RW eher schlecht, der normale Butyl rollt besser.
Wohlgemerkt am MTB, aber das dürfte ja prinzipiell übertragbar sein, der Unterschied zwischen Tubolito und Supersonic oder Latex ist am Rennrad jedenfalls vom Gewicht her noch kleiner, als zwischen MTB Tubolito und den Butyl MTB Schläuchen, also ist die Differenz am Rennrad wohl eher noch größer.

Mountainbiker
31.10.2018, 13:45
Gibt's inzwischen schon weitere Erfahrungswerte mit den Tubolitos?

marvin
31.10.2018, 14:31
Gibt's inzwischen schon weitere Erfahrungswerte mit den Tubolitos?
Habe sie mir vor drei Monaten in mein SWorks gebaut (Roval CLX50 mit Conti GP 4000 / 25mm).

Was mir auffällt:
Sie halten besser die Luft als Butyl-Schläuche.
Der Kunststoff-Ventilschaft ist ziemlich fragil - also vorsichtig sein beim Ventil eindrehen.
Meine Standpumpe (SV-Klemmhebel-Kopf) findet keinen guten Halt an dem glatten Ventilschaft und flutscht gerne mal ab.
Ansonsten absolut unauffällig im Handling.

Was das Fahrverhalten angeht, ist mein Popöchen wohl nicht sensibel genug, um einen echten Unterschied gegenüber Butyl zu erspüren.
Mein Verstand sagt mir aber, dass der Rollwiderstand aufgrund der geringen Flexibilität des Turbolito höher sein müsste.

Mountainbiker
24.02.2019, 22:37
nach 350km den ersten Plattfuß - nie war es teurer mit einem Clincher einen Platten zu haben :heulend: - eine Dorne hat sich durch den ebenfalls jungfräulichen Conti GP5000 gebohrt. Der Schlauch verhielt sich vorbildlich, d.h. er ist nicht eingerissen / explodiert. Und da ich aus Versehen das falsche Satteltäschchen mit und statt eines Ersatzschaluches nur Dichtplörre dabei hatte, mußte er auch mit Stans klarkommen, was er auch tat.

marvin
10.03.2019, 17:43
Schwachstelle sind in jeder Hinsicht die Kunststoff-Ventilröhrchen.
Der Ventileinsatz muss sehr sensibel festgedreht werden und hält dann dementsprechend unzuverlässig.
Grad beim Aufpumpen im Trainingslager gewesen....
Rad fertig aufgepumpt. 30 Sekunden später macht es Zisch und das VR stand auf der Felge. Ventileinsatz hatte sich gelöst.

marvin
10.03.2019, 17:45
Einen Tubolito hab ich mit dem originalen selbstklebenden Flicken geflickt.
Hält bisher anstandslos.
Wie überhaupt das sehr gute "Lufthaltevermögen" hervorzuheben ist. Nachpumpen entfällt fast vollständig.

Rolf1
10.03.2019, 22:14
Schwachstelle sind in jeder Hinsicht die Kunststoff-Ventilröhrchen.
Der Ventileinsatz muss sehr sensibel festgedreht werden und hält dann dementsprechend unzuverlässig.
Grad beim Aufpumpen im Trainingslager gewesen....
Rad fertig aufgepumpt. 30 Sekunden später macht es Zisch und das VR stand auf der Felge. Ventileinsatz hatte sich gelöst.


Hallo,

so was Ähnliches kenne ich vom Eclipseschlauch: Plötzlich war der Reifen vollkommen platt, wieder Aufpumpen war vollkommen zwecklos. Daheim habe ich keinerlei Leckstelle gefunden, also den Schlauch wieder eingebaut. Das ging ein paar Tage gut und dann hat es wieder während der Fahrt gezischt. Logischerweise macht man das nicht beliebig oft mit.... Ich bin dann wieder zurück zu den Vredestein Latex Race. Die Eclipseschläuche habe ich nur aufgehoben, wenn ich mal unbedingt unter 5,5kg will (aber nur zum Zeigen auf der Waage, nicht zum Fahren!!!).

Ciao Rolf