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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stuttgart Marseille - Berge - Übersetzung



phank61
02.11.2018, 15:08
Hallo und guten Tag,

Nach drei AlpenCross mit dem Mountainbike steht nächstes Jahr das Projekt Stuttgart - Marseille mit dem Rennrad auf dem Plan. Die Route nimmt auch so langsam Formen an. Von Stuttgart aus nach Westen über Weißenburg durch das Elsass, am Rand des Burgund weiter Richtung Süden. Irgendwann ein wenig nach links und dann stehen wir nach etwa einer Woche in Grenoble. Von dort soll es über ein paar Pässe weiter in Richtung Verdon-Schlucht gehen und von dort durch die hohe Provence ans Meer.

Dazu wollen wir ein oder zwei von den klassischen Tour der France Pässen fahren. Hier arbeite ich noch an der Route. Es gibt wohl einige Pässe, wie zum Beispiel nach Alpes Huez, die (so gelesen) nur mäßig steil sind, andere haben wohl auch sehr steile Rampen dabei.

Mit dem Mountainbike ist das kein Problem, weil ich hier eine entsprechende Übersetzung habe. Bei dem Rennrad fahre ich eine Kompaktkurbel mit 50-34 und hinten 11-28.

Habt ihr Erfahrungen, ob man mit dieser Standardübersetzung vernünftig über die Berge kommt? Oder ist das eine Quälerei beziehungsweise man muss absteigen und schieben, was mit Gepäck und Rennradschuhen nicht so sehr lustig ist.

Eine kleinere Übersetzung wäre bei mir doch recht kostspielig, da ich die Di2, ich meinte die 6870 habe. Offiziell kann man kein 30er Ritzel fahren. Inoffiziell berichten viele Leute, dass es mit dem dreißiger problemlos geht. Die Frage, ob man die zwei Zähne wirklich merkt? Oder könnte man auch vorne an der Kurbel auf 32 Zähne umbauen?

Es gibt doch bestimmt ein paar Bergespezialisten hier, die dazu den einen oder anderen Tipp oder ein paar Erfahrungswerte haben.

Vom Profil her bin ich 57 Jahre alt, fahre so etwa 9000 km im Jahr, zwei drittel RR, 1/3 Mountainbike.

Grüße aus Stuttgart von PETER

big-foot
02.11.2018, 15:15
Hallo Peter,

wenn Du kein Stress haben willst, probiere das 30er, zwei Zähne merkt man in jedem Fall.

Ob Du es wirklich brauchst, kann man über die Ferne überhaupt nicht sagen, da man neben den Jahres-km wissen müsste, wie schwer, wie schnell fährst Du die Berge, wie viel Gepäck usw.

Eine zu kleine Übersetzung habe ich in meinem Radlerleben noch nie gehabt, eine zu große - öfters :D

pirat
02.11.2018, 15:23
Eine zu kleine Übersetzung habe ich in meinem Radlerleben noch nie gehabt, eine zu große - öfters :D

+1

marvin
02.11.2018, 15:23
...Habt ihr Erfahrungen, ob man mit dieser Standard Übersetzung vernünftig über die Berge kommt?...
Es gibt nur zwei sinnvolle Wege, Deine Frage zu beantworten:
1. Der empirisch Weg über Deine eigene Erfahrung
2. Der physikalisch-rechnerische Weg über Deine eigene Leistungsfähigkeit gemessen in W/kg FTP

Alle anderen Wege, insbesondere irgendwelche Empfehlungen in Form von "Mit Übersetzung XY schafft man locker YX" sind vollkommen sinnlos, weil rein subjektive Spekulation.

Wenn weder eigene Erfahrung noch eine exakte Leistungsbestimmung vorliegt, wirst Du Dir eines von beiden beschaffen müssen, um Deine Frage zu beantworten.

Leistungsdiagnostik gibt es beim Diagnostiker Deiner Wahl. Dauert zwei Stunden, danach noch einiges an Rechnerei und Du hast ein fundiertes Ergebnis.

Erfahrung kommt von "Erfahren" und bedeutet, dass Du einfach mit irgendeiner Übersetzung losfahren musst und schaust dann, wie Du durchkommst.


Soviel dazu von meiner Seite. Und jetzt dürfen alle anderen ihre üblichen "Empfehlungen" in den Ring werfen. :D

Mr.Spock
02.11.2018, 15:57
wenn Du kein Stress haben willst, probiere das 30er, zwei Zähne merkt man in jedem Fall.

:D

Ich würde es auch einfach mal testen, ob bei deinem Rad ein 30-er Ritzel geht. Offiziel lt. Hersteller gehen bei einem kurzen Schaltwerk nur Kassetten bis max 28-er Ritzel. Ich fahre bei meiner DuraAce mit dem kurzen Schaltwerk hinten 11-32 und das funzt prima!
Musst halt die (neue) Kette etwas länger lassen und dann mal vorsichtig testen.
Falls es nicht geht kann du ja die Kassette wieder hier übers Forum verkaufen und die Kette eben wieder für deine normale Länge kürzen.
Ich fahre auch viel Berge, bin etwa in deinem Alter mit gleicher Jahreskilometerleistung und will mein 32-er nicht missen!
Und bedenke, es ist nicht nur ne Tagestour, es werden sicher über 10 Tagesetappen und dann kann man sich mit einer zu großen Übersetztung dann schon ganz schön quälen
Du weißt ja , die Berge werden jedes Jahr etwas steiler

Es grüßt Spocki

phil-Hill
02.11.2018, 16:25
663041663042

Hey,

ja geil. Ich bin diesen Sommer fast die identische Strecke gefahren (Baden-Baden - Vorgesen - Jura - Annecy - Grenoble - Alp d Huez - Gap - Verdon- Provence mit Mt. Ventoux - und wieder zurück)... Eine schönere Reise habe ich noch nicht erlebt.

Ich würde dir zu einem 32er raten oder gar noch größer. Ein 28er würde ich wirklich nicht empfehlen, dass wird kein Spaß. Wenn du fit bist reicht wohl auch ein 30er. So ultrasteil sind die Anstiege in Frankreich nicht (Es gibt Ausnahmen), aber sie können sich ziehen und bedenke:
Frankreich ist voller Col´s und es ist ständig hügelig bis bergig (in den Alpen sowieso, das ist klar). Wirklich flach ist es eigentlich nur am Meer. Ich hatte jeden Tag ca. 2000 Hm, wenn nicht mehr. Überall sind diese Berge :D

Ich bin alles (bis auf Alp d Huez & Mt. Ventoux) mit Rennrad + Gepäckträger mit Ortlieb Backroller + Campingausrüstung gefahren. Waren so ca. 10 Kilo Gepäck und ich hätte mir oft ein 34er Ritzel gewünscht. Geht dann natürlich auch ohne aber man muss schon ordentlich drücken..

Und wie hier schon erwähnt wurde, du fährst halt jeden Tag solche Strecken, dass geht mit der Zeit an die Substanz...


Viel Spaß jedenfalls und genieß es :)


Edit: Ach und nochwas, mit ner DI2 würde ich solch eine Reise nicht bestreiten...Wenn dir da was unterwegs kaputt geht wird es kompliziert UND teuer. Kauf die ne 10 Fach Tiagra neu oder gebraucht. Die ist wirklich Top zum Reisen und billig. Die neue geht bis zu nem 34er Ritzel. Ich war begeistert von der Qualität einer solch billigen Gruppe. Und aussehen tut sie auch nicht sooooo schlecht ;)....Und falls was kaputt geht kann man unterwegs alles selbst reparieren oder austauschen

phank61
03.11.2018, 17:01
Ja, verstehe, dass man das wissenschaftlich angehen könnte/sollte und Anstrengung ist ungefähr genauso dehnbar wie Temperaturempfindlichkeit.

Meine Di2 läuft seit über einem Ja völlig problemlos. Dann mache ich mir recht wenig Sorgen. Das ist wie bei dem Mountainbike mit der absehbaren Sattelstütze oder den Dämpfern, die potentiell auch defekte haben können.

Beim Gewicht: mit dem Mountainbike sind wir mit Rucksack gefahren und hatten unter sieben Kilo dabei. Mit dem Rennrad versuche ich das noch mal etwas zu drücken. Gepäcksmäßig habe ich ja nun schon einige Erfahrung.

Hat jemand schon mal versucht vorne am Kettenblatt ein 32 er aufzuziehen, statt dem 34 auf Standard der Kompaktkurbel? Oder ist die Idee Quatsch?

phank61
03.11.2018, 17:02
hi Phil,
Fast die selbe Tour hört sich gut an. Wo bist du denn lang? Vielleicht können wir mal über persönliche Nachricht einen kleinen Austausch starten?

Ziggi Piff Paff
03.11.2018, 17:12
hi Phil,
Fast die selbe Tour hört sich gut an. Wo bist du denn lang? Vielleicht können wir mal über persönliche Nachricht einen kleinen Austausch starten?

ich finde ihr könnt den Austausch auch hier im Thread starten. Sehr interessant das Ganze.

Gute Fahrt!

phil-Hill
03.11.2018, 17:29
Hat jemand schon mal versucht vorne am Kettenblatt ein 32 er aufzuziehen, statt dem 34 auf Standard der Kompaktkurbel? Oder ist die Idee Quatsch?

Das geht wohl definitiv nicht...Soweit ich weiß geht vorne "höchstens" ein 33 Kettenblatt als kleinstes, aber auch da kann es mit den Schrauben und der Kette eng werden...

Das stimmt schon, dass auch am Mountainbike Dinge kaputt gehen können, aber das sind eigentlich alles mechanische Dinge und selbst bei einem Defekt, sagen wir der Sattelstütze kannst du weiterfahren....

Schaltet aber dein SW nicht mehr, hast du wohl ein Problem :D
Ich fahre auch DI2 und bin begeistert, jedoch auf keinen Fall am Reiserennrad, da muss alles von mir selbst zu reparieren sein...

Ansonsten frag was du wissen willst.... Ich mache jedes Jahr ne Radreise mit Rennrad und war schon dutzende Male in Frankreich unterwegs...

Wenn es niemanden stört auch gerne hier ;)

Kralle
03.11.2018, 17:46
Die Angstmacherei hier für diese Tour mit Di2 ist unseriös !

Mit Dura Ace Di2 fahre ich nur mit einer Akkuladung die ganze Saison.
Zudem habe ich ( seit ich Di2 fahre ) nie wieder Probleme mit Schaltung gehabt.

Die 6870 allerdings hatte ich auch schon mal und da hielt eine Akkuladung nur sehr kurz so ca. 400 - 500 km.

phil-Hill
03.11.2018, 17:50
Die Angstmacherei hier für diese Tour mit Di2 ist unseriös !



Unseriös??? Aha....

Deine Aussagen zur 6870 sind vielleicht unseriös, mein Akku hält locker 1500 km ;)

Und an einem Reiserad sollte eben meiner Meinung alles simpel und selbst reparierbar gehalten werden, soweit es geht jedenfalls. Wenn du das als unseriös bezeichnen willst bitte...

PolarSun
03.11.2018, 17:52
Hat jemand schon mal versucht vorne am Kettenblatt ein 32 er aufzuziehen, statt dem 34 auf Standard der Kompaktkurbel? Oder ist die Idee Quatsch?

Das ist zu klein für den Lochkreis. Da bräuchtest Du eine Kurbel mit kleinerem Lochkreis. Darüber nachzudenken lohnt sich wahrscheinlich erst, wenn man das Potential mit Schaltwerk und Kassette bereits ausgeschöpft hat.

Ziggi Piff Paff
03.11.2018, 17:56
Unseriös??? Aha....

Deine Aussagen zur 6870 sind vielleicht unseriös, mein Akku hält locker 1500 km ;)

Und an einem Reiserad sollte eben meiner Meinung alles simpel und selbst reparierbar gehalten werden, soweit es geht jedenfalls. Wenn du das als unseriös bezeichnen willst bitte...

+1 tät ich auch so machen.

PolarSun
03.11.2018, 18:05
Die Angstmacherei hier für diese Tour mit Di2 ist unseriös !

Mit Dura Ace Di2 fahre ich nur mit einer Akkuladung die ganze Saison.
Zudem habe ich ( seit ich Di2 fahre ) nie wieder Probleme mit Schaltung gehabt.


Finde die vorgetragene Überlegung überhaupt nicht unseriös. Es geht nämlich keineswegs um Angstmacherei und das Herbeireden von Problemen. Niemand hat hier behauptet die elektronische Schaltung wäre anfälliger für Defekte.

Es ging doch vielmehr um einen Hinweis darauf, so habe ich das zumindest verstanden, daß sich eine Reparatur im Falle eines Defekts schlicht schwieriger gestalten wird. Ist für mich einwandfrei nachvollziehbar und somit halte ich diese Überlegung für vollkommen legitim.

Das heißt auch nicht, man könnte/sollte so eine Tour nicht mit einer elektronischen Schaltung in Angriff nehmen. Gerade bei einer Reise, die man nicht alle Tage macht, ist es jedoch nicht verkehrt, sich zuvor über mögliche Schwierigkeiten Gedanken zu machen. Mit dem Schlimmsten rechnen und auf das Beste hoffen! :)

phil-Hill
03.11.2018, 18:48
Finde die vorgetragene Überlegung überhaupt nicht unseriös. Es geht nämlich keineswegs um Angstmacherei und das Herbeireden von Problemen. Niemand hat hier behauptet die elektronische Schaltung wäre anfälliger für Defekte.

Es ging doch vielmehr um einen Hinweis darauf, so habe ich das zumindest verstanden, daß sich eine Reparatur im Falle eines Defekts schlicht schwieriger gestalten wird. Ist für mich einwandfrei nachvollziehbar und somit halte ich diese Überlegung für vollkommen legitim.

Das heißt auch nicht, man könnte/sollte so eine Tour nicht mit einer elektronischen Schaltung in Angriff nehmen. Gerade bei einer Reise, die man nicht alle Tage macht, ist es jedoch nicht verkehrt, sich zuvor über mögliche Schwierigkeiten Gedanken zu machen. Mit dem Schlimmsten rechnen und auf das Beste hoffen! :)

Danke, genauso war es gemeint....

NoWin
03.11.2018, 20:01
Wolf Tooth Link verwenden, 34er Kassette dran schrauben und fertig.

https://www.bike-components.de/de/Wolf-Tooth-Components/RoadLink-Schaltwerk-Adapter-p64179/

Alumini
05.11.2018, 11:11
Nachdem ich von 11-25 über 28 und 30 getestet habe, bin ich nun die ganze Marathon-Saison mit Kompakt und 11-32 gefahren. Die hat aus meiner Sicht ne bessere Abstufung als die 30er. Würde mich auch immer eher daran orientieren, was man benötigen KÖNNTE, als damit zu planen, was man wahrscheinlich noch so eben treten könnte. Ein 34er hingegen, wäre MIR überall zuviel gewesen.

Ich bin so diverse Marathons von M312 über Bimbach400, 3LG, Maratona und Ötzi (und weitere), sowie täglich im Sauerland gefahren. Da sind auch einige Steigungen um/über 20% dabei. Für mich war das so die stimmigste Variante, die überall angenehme TF erlaubt, ohne im Flachen zu große Sprünge zu produzieren. Ich behaupte, das ist eine rundum-sorglos Abstimmung für deutlich welliges und bergiges Gelände.

Hansi.Bierdo
05.11.2018, 12:35
Nachdem ich von 11-25 über 28 und 30 getestet habe, bin ich nun die ganze Marathon-Saison mit Kompakt und 11-32 gefahren. Die hat aus meiner Sicht ne bessere Abstufung als die 30er. Würde mich auch immer eher daran orientieren, was man benötigen KÖNNTE, als damit zu planen, was man wahrscheinlich noch so eben treten könnte. Ein 34er hingegen, wäre MIR überall zuviel gewesen.

Ich bin so diverse Marathons von M312 über Bimbach400, 3LG, Maratona und Ötzi (und weitere), sowie täglich im Sauerland gefahren. Da sind auch einige Steigungen um/über 20% dabei. Für mich war das so die stimmigste Variante, die überall angenehme TF erlaubt, ohne im Flachen zu große Sprünge zu produzieren. Ich behaupte, das ist eine rundum-sorglos Abstimmung für deutlich welliges und bergiges Gelände.

Und da hatteste auch Gepäck für ne Mehrtagestour dabei? Manche Leute unterschätzen das echt, was so paar Kilo mehr am Rad ausmachen, wenn es paar hundert Höhenmeter hinaufgeht.

phil-Hill
05.11.2018, 14:38
Und da hatteste auch Gepäck für ne Mehrtagestour dabei? Manche Leute unterschätzen das echt, was so paar Kilo mehr am Rad ausmachen, wenn es paar hundert Höhenmeter hinaufgeht.

So ist es, bergauf hatte das bei mir nicht mehr viel mit Rennradfahren zu tun...Mehr als 7km/h habe ich da nicht mehr erreicht nach dem 6ten Tag und 10 Kilo Gepäck.


Dafür ist man runter mit dem Gewicht wie ne Rakete :Applaus:

tyler h.
05.11.2018, 14:59
Es ging doch vielmehr um einen Hinweis darauf, so habe ich das zumindest verstanden, daß sich eine Reparatur im Falle eines Defekts schlicht schwieriger gestalten wird. Ist für mich einwandfrei nachvollziehbar und somit halte ich diese Überlegung für vollkommen legitim.

Das heißt auch nicht, man könnte/sollte so eine Tour nicht mit einer elektronischen Schaltung in Angriff nehmen. Gerade bei einer Reise, die man nicht alle Tage macht, ist es jedoch nicht verkehrt, sich zuvor über mögliche Schwierigkeiten Gedanken zu machen. Mit dem Schlimmsten rechnen und auf das Beste hoffen! :)

Warum sollte die Reparatur einer mechanischen Schaltung einfacher sein? Wenn es ein neues Schaltwerk/einen Umwerfer braucht findet man ein Ultegra Di2 Teil im Jahr 2019 sicherlich genauso einfach wie ein passendes mechanisches.

Ich würde genau das Material fahren, das sich jeden Tag über die Monate/Jahre bewährt hat. Egal ob jetzt 1500km in zwei Wochen gefahren werden oder sich das auf 4Wochen verteilt.

tyler h.

Thunderbolt
05.11.2018, 15:50
Und da hatteste auch Gepäck für ne Mehrtagestour dabei? Manche Leute unterschätzen das echt, was so paar Kilo mehr am Rad ausmachen, wenn es paar hundert Höhenmeter hinaufgeht.

Stimmt, ich hatte dieses Jahr Gepäck dabei und war zu faul das 25er vorher durch was Anderes zu ersetzen.

Habe mich am ersten und spätestens am zweiten Tag (Timmelsjoch) muskulär ziemlich gerichtet, dass der Monte Bondone eine echte Qual war.

phil-Hill
05.11.2018, 16:08
Warum sollte die Reparatur einer mechanischen Schaltung einfacher sein? Wenn es ein neues Schaltwerk/einen Umwerfer braucht findet man ein Ultegra Di2 Teil im Jahr 2019 sicherlich genauso einfach wie ein passendes mechanisches.

Ich würde genau das Material fahren, das sich jeden Tag über die Monate/Jahre bewährt hat. Egal ob jetzt 1500km in zwei Wochen gefahren werden oder sich das auf 4Wochen verteilt.

tyler h.

Weil du z.B. einen gerissenen Schaltzug 1. leichter als Fehlerquelle identifizieren kannst als z.B. ein gebrochenes oder nicht mehr funktionierendes Kabel oder eine Kontaktverbindung,

2. Das Teil auf einer Reise unterwegs wohl eher in jedem Radladen oder Decathlon bekommst

und

3. Den Schaltzug meistens auch eher selbst wechseln kannst als ein Kabel ohne vielleicht die Kurbel demontieren zu müssen (Verteiler im Tretlager)


Noch dazu kann es zu ausfälle des Akkus, Ladegerätes usw. kommen.

NOCHMAL ich fahre die DI2 selbst an meinem Sommerrad und behaupte hier nicht diese ist fehleranfälliger als ne mechanische....

Aber auf einer 2 Wochenetappe durch halb Frankreich würde ich eben eventuelle Problemquellen und -kosten so gering wie möglich halten.
Aber das ist ja auch nur mein Tipp aus meinen Erfahrungen. Andere können es ja anders sehen, ist ja auch gut so ;)