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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Meinungen zur TOUR-Ausgabe 04/2005



Prinz Jippie-Ja
24.03.2005, 20:44
Originelle Sache das: Habe heute bereits (Abo sei Dank) die April-Ausgabe bekommen und natürlich beim Lesen gleich nach dem obligatorischen April-Scherz Ausschau gehalten. Allein, ich konnte keinen erkennen, bis ich mir den eingehefteten kleinen Katalog der Firma Elite mal genauer ansah: Der Carbon-Flaschenhalter in klassischer Form für 115 Euro machte mich schon stutzig, hätte aber (in Anbetracht des aktuellen Kohle-Wahns) noch sein können. Aber eine Trainingsrolle aus Vollcarbon für sagenhafte 900 Öre... Das MUSS der April-Scherz sein!!!

mfg P.

Tour-Forum-Adm
25.03.2005, 15:23
Meinungen zur aktuellen Ausgabe.
M.F.

Moderator
25.03.2005, 15:24
Meinungen zur aktuellen Ausgabe.
M.F.

Sehr gelungene Ausgabe :D

Zegger
25.03.2005, 16:26
als ich sie bekam dachte ich, boh dickes Ding, nach 20min hatte ich sie schon durchgelesen.. :mad:

TimLange
27.03.2005, 17:46
überflogen?keine gescheiten artikel?nur werbung drin?ich denke die letzten beiden punkte treffen es ganz gut......

NoWin
29.03.2005, 11:09
Warum bekommen die Abonennten in Österreich die Ausgabe erst am letzten Mittwoch ??? Kann ja nicht nur der Postweg sein ...

matzingerf
30.03.2005, 23:04
sieht ganz gut aus auf den ersten blick !

von allem was drin , der test der räder bis 1500€ ist gut wie in den vorherigen heften !
ist also ok , finde ich mal !

gruss matzingerf :6bike2:

street-racer
30.03.2005, 23:09
Hier mal was zu den Tour-Vergleichstests, zur Auswahl der Testräder im allgemeinen sowie zur vorgegebenen Preisspanne im speziellen:

Da testet tour in der Ausgabe 02/05 Rennräder bis 1.100 €, in der Ausgabe 03/05 Rennräder zwischen 1.700 und 2.000 €, und schließlich in der Ausgabe 04/05 solche zwischen 1.300 und 1.500 €. So weit, so gut, hört sich ja zunächst auch im Hinblick auf das Auswahlkriterium nicht schlecht an, schließlich will man ja wissen, was man für das geplante Budget bekommt. Beim näheren Hinsehen aber entpuppt sich eine derartige Preisstaffelung, noch dazu eine so engmaschige, nicht eben als geeingete Grundlage für einen lebensnahen Vergleich, so daß der Vergleich insgesamt schon nicht mehr als ernsthafte Entscheidungshilfe herangezogen werden kann. Deutlich gemacht sei dies am Beispiel des aktuellen Tests der Räder von 1.300 bis 1.500 € in der April-Ausgabe:
Dort trifft unter anderem das Cube Race Agree mit kompletter Ultegra für 1.500 € auf das Trek 1400 mit 105er für 1.400 €. Es drängt sich somit zunächst auf, daß die vermeintliche Differenz von 100 € für die Ultegra durchaus eine lohnenswerte Investition sind. Außen vor bleibt indes, daß im Handel wohl kaum jemand tatsächlich 1.400 € für das Trek aufwenden wird, da man bei Trek im allgemeinen noch erhebliche Abschläge heraushandeln kann, sofern nicht der Handel von sich aus bereits reagiert hat und das Modell deutlich reduziert offeriert. Für das Trek 1400 dürfte ein Preis von 1.000 bis 1.100 € handelsüblich sein, was zum einen die Preisdifferenz zum Ultegra-bestückten Cube erheblich ansteigen läßt, das Rad zum anderen auch, und das ist entscheidend, preislich komplett aus dem Preisrahmen fallen läßt, welcher Grundlage des Vergleichstests war. Bei Cube z.B. sind anders als bei Trek solch gewichtige Abschläge im Preis von vornherein nicht realisierbar, da die Preispolitik von Cube von vornherein auf einer strafferen Kalkulation beruht. Die 1.500 € für das getestete Cube-Modell können damit durchaus als handelsüblich bezeichnet werden. Für besagte 1.500 € aber wäre wiederum bereits ein Trek 1500 zu haben, ebenfalls mit Ultegra. Der Listenpreis von 1.900 € kann hier gleichsam nicht als handelsüblich angesehen werden, in der Praxis finden sich teilweise gar Offerten für 1.400 €. Wahrer Kontrahent des Cube Race Agree wäre somit sowohl im Hinblich auf die Ausstattung als auch im Hinblick auf den Preis das Trek 1500 gewesen, wodurch das Testergebnis nicht nur verfälscht sondern darüber hinaus auch praktisch unbrauchbar wird, zumal es bei Rädern mit höherer Gewinnspanne auch erheblich vom Verhandlungsgeschick des Käufers sowie von der Verhandlungsbereitschaft des Händlers abhängt, welcher Preis letztlich erzielt wird.
Insgesamt ist ein fixer Preisrahmen damit kein geeignetes Kriterium, um ein repräsentatives Feld an Testrädern zusammenzustellen. Vielmehr sollten sich die Vorgaben an der jeweiligen Ausstattung der Testräder orientieren (z.B.: Test von 10 Einstiegsrädern mit 105er oder Veloce, unabhängig vom Preis). Der Preis würde dann positiv oder negativ in die Punktewertung einfließen. Renomierte Auto-Zeitschriften etwa verfahren schon lange und nahezu ausschließlich nach diesem Prinzip. Dort hat es sich so bewährt und es ist m.E. kein Grund ersichtlich, warum dies im Rad-Bereich anders sein sollte. Dem Leser jedenfalls würde auf diese Weise ein kompletteres Bild über den gegenwärtigen Bike-Markt und vor allem über die Preis-Politik der Hersteller vermittelt. Zudem würde sich das gute Abschneiden der Versand-Räder dahingehend relativieren, als daß diese nunmehr auf ebenbürtige, wenn auch teurere Konkurrenz treffen würden.

Speichennippel
01.04.2005, 11:34
Ich habe sie nicht gelesen.....
als die Kassiererin zu mir sagte:"Macht 4,20" verliess ich fluchtartug den Laden. :5bike:

Brügelmann, Rose usw. haben viel dickere Broschüren und schicken sie umsonst. :wave: :coolfeest :serenade:

NoWin
01.04.2005, 19:26
Hier mal was zu den Tour-Vergleichstests, zur Auswahl der Testräder im allgemeinen sowie zur vorgegebenen Preisspanne im speziellen:

Da testet tour in der Ausgabe 02/05 Rennräder bis 1.100 €, in der Ausgabe 03/05 Rennräder zwischen 1.700 und 2.000 €, und schließlich in der Ausgabe 04/05 solche zwischen 1.300 und 1.500 €. So weit, so gut, hört sich ja zunächst auch im Hinblick auf das Auswahlkriterium nicht schlecht an, schließlich will man ja wissen, was man für das geplante Budget bekommt. Beim näheren Hinsehen aber entpuppt sich eine derartige Preisstaffelung, noch dazu eine so engmaschige, nicht eben als geeingete Grundlage für einen lebensnahen Vergleich, so daß der Vergleich insgesamt schon nicht mehr als ernsthafte Entscheidungshilfe herangezogen werden kann. Deutlich gemacht sei dies am Beispiel des aktuellen Tests der Räder von 1.300 bis 1.500 € in der April-Ausgabe:
Dort trifft unter anderem das Cube Race Agree mit kompletter Ultegra für 1.500 € auf das Trek 1400 mit 105er für 1.400 €. Es drängt sich somit zunächst auf, daß die vermeintliche Differenz von 100 € für die Ultegra durchaus eine lohnenswerte Investition sind. Außen vor bleibt indes, daß im Handel wohl kaum jemand tatsächlich 1.400 € für das Trek aufwenden wird, da man bei Trek im allgemeinen noch erhebliche Abschläge heraushandeln kann, sofern nicht der Handel von sich aus bereits reagiert hat und das Modell deutlich reduziert offeriert. Für das Trek 1400 dürfte ein Preis von 1.000 bis 1.100 € handelsüblich sein, was zum einen die Preisdifferenz zum Ultegra-bestückten Cube erheblich ansteigen läßt, das Rad zum anderen auch, und das ist entscheidend, preislich komplett aus dem Preisrahmen fallen läßt, welcher Grundlage des Vergleichstests war. Bei Cube z.B. sind anders als bei Trek solch gewichtige Abschläge im Preis von vornherein nicht realisierbar, da die Preispolitik von Cube von vornherein auf einer strafferen Kalkulation beruht. Die 1.500 € für das getestete Cube-Modell können damit durchaus als handelsüblich bezeichnet werden. Für besagte 1.500 € aber wäre wiederum bereits ein Trek 1500 zu haben, ebenfalls mit Ultegra. Der Listenpreis von 1.900 € kann hier gleichsam nicht als handelsüblich angesehen werden, in der Praxis finden sich teilweise gar Offerten für 1.400 €. Wahrer Kontrahent des Cube Race Agree wäre somit sowohl im Hinblich auf die Ausstattung als auch im Hinblick auf den Preis das Trek 1500 gewesen, wodurch das Testergebnis nicht nur verfälscht sondern darüber hinaus auch praktisch unbrauchbar wird, zumal es bei Rädern mit höherer Gewinnspanne auch erheblich vom Verhandlungsgeschick des Käufers sowie von der Verhandlungsbereitschaft des Händlers abhängt, welcher Preis letztlich erzielt wird.
Insgesamt ist ein fixer Preisrahmen damit kein geeignetes Kriterium, um ein repräsentatives Feld an Testrädern zusammenzustellen. Vielmehr sollten sich die Vorgaben an der jeweiligen Ausstattung der Testräder orientieren (z.B.: Test von 10 Einstiegsrädern mit 105er oder Veloce, unabhängig vom Preis). Der Preis würde dann positiv oder negativ in die Punktewertung einfließen. Renomierte Auto-Zeitschriften etwa verfahren schon lange und nahezu ausschließlich nach diesem Prinzip. Dort hat es sich so bewährt und es ist m.E. kein Grund ersichtlich, warum dies im Rad-Bereich anders sein sollte. Dem Leser jedenfalls würde auf diese Weise ein kompletteres Bild über den gegenwärtigen Bike-Markt und vor allem über die Preis-Politik der Hersteller vermittelt. Zudem würde sich das gute Abschneiden der Versand-Räder dahingehend relativieren, als daß diese nunmehr auf ebenbürtige, wenn auch teurere Konkurrenz treffen würden.
Da stehen sicher interessante Sachen drinnen, aber ohne Formatierung ist das einfach nicht lesbar ...

Tyler
01.04.2005, 19:28
Wieder mal Lob von mir. Besonders toll fand ich die Trainingsdaten von Wesemann und Klöden. Könnt ruhig öfters sowas publizieren

bike65
01.04.2005, 19:55
Warum bekommen die Abonennten in Österreich die Ausgabe erst am letzten Mittwoch ??? Kann ja nicht nur der Postweg sein ...

ich habe auch das Abo, aber bis heute nicht bekommen :( :mad:

sponjic
02.04.2005, 19:37
Also eine Sache verstehe ich nicht ganz: Auf Seite 76 steht..."Schnellspanner die in alle Richtungen abstehen, sind nicht nur ein Schönheitsfehler. Gerade bei Gruppenausfahrten können sie Stürze verursachen, wenn sie in die Speichen eines anderen Rades gearten..." :krabben:

Also wenn man bei Gruppenausfahrten seinen Schnellspanner, egal ob quer stehend oder eng am Rahmen liegend, in die Speichen des Nachbarfahrers bekommt :eek: :icon_eek: ...würde ich eine Anzeige wegen Nötigung des Mitfahrers in Betracht ziehen oder meine eigene Fahrtechnik nocheinmal überarbeiten und/oder das Hobby wechseln :jaaaaaa: :jaaaaaa: :D

Elwoody
04.04.2005, 09:49
Also eine Sache verstehe ich nicht ganz: Auf Seite 76 steht..."Schnellspanner die in alle Richtungen abstehen, sind nicht nur ein Schönheitsfehler. Gerade bei Gruppenausfahrten können sie Stürze verursachen, wenn sie in die Speichen eines anderen Rades gearten..." :krabben:

Also wenn man bei Gruppenausfahrten seinen Schnellspanner, egal ob quer stehend oder eng am Rahmen liegend, in die Speichen des Nachbarfahrers bekommt :eek: :icon_eek: ...würde ich eine Anzeige wegen Nötigung des Mitfahrers in Betracht ziehen oder meine eigene Fahrtechnik nocheinmal überarbeiten und/oder das Hobby wechseln :jaaaaaa: :jaaaaaa: :D

Der Anfänger-Artikel muss der Aprilscherz gewesen sein.

Roger Raffel
17.04.2005, 17:39
...und wie üblich überhaupt kein Artikel über Amateurrennsport...die TOUR-Zielgruppe hat offenbar mehr Geld als Trainingslust, ist untrainiert, aber konsumfreudig...

Marco Gios
21.04.2005, 13:21
Hier mal was zu den Tour-Vergleichstests, zur Auswahl der Testräder im allgemeinen sowie zur vorgegebenen Preisspanne im speziellen:...........

Es ist doch aber so, dass die erzielten Punktwerte über alle Preisgrenzen hinweg vergleichbar sind. Insofern sollte man also nicht das Ranking innerhalb eines Tests, sondern die Punkte über alle Tests hinweg vergleichen, die persönlichen Favoriten ermitteln und dann in Preisverhandlungen einsteigen. Das persönliche Verhandlungsgeschick kann die Tour ja nicht berücksichtigen. Als Groborientierung für eine bestimmte "Fahrzeug-Klasse" sind die Preisspannentests aber schon brauchbar.