PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rennrad und Mtb



norbert-norb
26.09.2002, 14:11
Hallo,
ich hab da mal eine Frage die vielleicht nicht so leicht zu beantworten ist ,aber egal.
Muss man das Training anders gestalten wenn man Mtb oder Rennrad fährt oder ist es gleich? Und was macht man wenn man beides macht?
ich bedanke mich für eure Antworten und hoffe ein interessantes Thema eingeführt zu haben.

siggi
26.09.2002, 22:36
Hallo

Wenn Du ein MTB mit Federgabel hast dann macht es schon einen Unterschied, da man einen ganz anderen Wiegetritt fahren muß.
Im Winter trainiere ich viel mit dem MTB. Dabei fahre ich oft auf Waldwegen. Das ist nicht so unangenehm wie auf der nassen Straße mit dem Rennrad zu fahren, und durch das langsamere Tempo friert man nicht so. Auch finde ich es, besonders für Vielfahrer, gut wenn sie auch mal ein Rad mit einer anderen Sitzposition fahren.
Als Übersetzung nehme ich dann aber eine eng gestufte Kassette z.B. 11-21 bei 9fach oder 12-21 bei 8fach um immer eine optimale Trittfrequenz fahren zu können. Vorn habe ich dann 26/38/48 drauf.
Doch der richtige Schwung kommt dann doch erst wieder wenn es wärmer wird und man trainiert wieder auf dem Rennrad.
Als Grundlagentraining kann ich Dir aber Geländeritte nicht empfehlen. Nicht umsonst trainieren MTB Profis bis zu 70% auf der Straße mit dem Rennrad, da man hier die Belastungen besser steuern kann.

siggi

Marco
27.09.2002, 00:39
tach. fahre im Winter auch gern mal MTB. Du solltest darauf achten, dass Sattelhöhe und Ausrichtung (also wie weit der Sattel hinter dem Tretlager ist) gleich sind. Lenkerposition ist im grunde egal, aber der trennt geht ja stark nach unten-vorne :-)
Desweiteren würde ich wenn möglich gleich lange Kurbeln fahren.

norbert-norb
27.09.2002, 12:45
Danke für eure Tipps. Ich werde mich bemühen sie einzuhalten und mein Mtb Richtig einstellen. Wieviel km fahrt ihr im Jahr Mtb?

Hagebutte
27.09.2002, 20:50
Hallo Leute!

Fahre MTB und Rennradrennen gleichzeitig. Ein Wochenende Rennrad das andere W. MTB.
Fahre wie schon gesagt 70 % Rennrad, wegen Trainingssteuerung usw.
Aber im Winter fahre ich kein MTB, sondern nur Grundlagen auf dem Rennrad oder Rolle. Gehe 2 x pro Woche in den Kraftraum.
Das ist das Wintertraining, vielleicht zu Abwechslung Joggen.

MTB kann man mit Rennrad schlecht vergleichen, am besten noch mit Kriterium. Deshalb fahre ich auch fast nur Kriterium, weil ich vom MTB Kraft habe und mir Spints besser liegen als Tempobolzen.
Als Junior kann man noch zweigleisig fahren, aber dann wirds immer schwerer weil ja bei den Männern das Leistungsniveau steigt.

Mit dem Wiegetritt bei MTB (Federgabel):
Es gibt ja Federgabeln mit Lockout ("Federungssperre"), so kann man wie auf einem Rennrad fahren, da wippt nichts mehr.


MFG

wotan71
28.09.2002, 21:35
hallo,

ich kann siggi nur zustimmen,da ich selber einige cc-rennen gefahren bin,die grundlagenausdauer hab ich mir immer auf dem rr geholt.
richtige mb touren im anspruchsvollen gelände sind auch wesentlich kräftezehrender und erfordern ein hohes maß an konzentration.
ich persönlich mag aber beides,mb+rr,hauptsache kurbeln....

nur diese ganze fully-hysterie nervt mich ab....

beamer13
30.09.2002, 18:35
Hallo,

bin bis zu diesem Jahr leidenschaftlich MTB gefahren und nur durch Freunde zum RR-fahren gekommen. Mittlerweile fahre ich beides. Kilometermässig bekomme ich auf dem RR mehr zusammen, aber auch nur weil man größere Distanzen fährt.
Ich finde beides einfach super!! Meine Meinung ist, dass sich doch beides optimal ergänzt.
Schon alleine die abwechselnde Sitzhaltung, unterschiedliche Übersetzungen. Beim Mountainbike wird die Fahrradbeherrschung viel besser geschult und beim RR die Grundlagenausdauer.
Am Wochenende stehe ich oft vor dem Problem, ne schöne Tour in den Bergen und auf dem Singletrail oder eine lange schöne Tour auf dem RR. wobei ich hier auch in den Bergen fahren kann.

Wenn es nass und kalt ist fahre ich lieber mit dem Bike im Wald, da fühle ich mich einfach wohler als mit dem RR auf der strasse.

Es soll jeder tun was ihm spaß macht.

Max
04.10.2002, 19:14
Bei dem MTB kannste eigentlich nicht nach den kilometern gehen du solltest auf die intensität achten und diese dann mit dem RR vergleichen!

Max

Ufo
07.10.2002, 18:47
Hallo Erdlinge...:D

ich fahre auch beides, im Sommer meist Rennrad
im Winter MTB und Cross :)

@ Siggi : du schreibst von einem unterschiedlichen
Wiegetritt; wie genau sieht der aus?
und Deine Übersetzung im Sommer ? nicht ganz so
eng gestuft? was hast Du dann drauf 25 ?, 28 ?

siggi
07.10.2002, 23:20
Original geschrieben von Ufo
Hallo Erdlinge...:D

ich fahre auch beides, im Sommer meist Rennrad
im Winter MTB und Cross :)

@ Siggi : du schreibst von einem unterschiedlichen
Wiegetritt; wie genau sieht der aus?
und Deine Übersetzung im Sommer ? nicht ganz so
eng gestuft? was hast Du dann drauf 25 ?, 28 ?

Hallo Ufo

Bei einem MTB mit Federgabel kannst Du nicht so am Lenker ziehen wie bei einem Rennrad, weil es dann zu sehr hoch und runter wippt.
Am Rennrad fahre ich 12-21 9fach vorn 39-53. Damit bin ich, bis jetzt, bei allen Marathons hier in Deutschland zurecht gekommen.
Beim Nove Colli in Italien habe ich mir 12-23 drauf gemacht, weil es dort manchmal 18% steil wird.
Den Ötztaler bin ich mit 12-27 gefahren, worüber ich sehr froh war.
An meinem MTB lasse ich immer die 12-21 Kassette drauf, da ich damit kein extremes Gelände fahre. Ich habe dort Slicks drauf und benutze es nur als Stadtrad, Reiserad und zum Training.